Matze
04.04.2001, 10:49
http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ACG.FSE&hist=2&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=
http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ACG.FSE&hist=4&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=
Die ACG AG gab bekannt, dass unter der Federführung derStaatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungsgruppe "EU-Chip-Deal" heute europaweit wegen angeblicher Umsatzsteuerverkürzungen im Bereich des Handels mit Computerprozessoren (CPUs) bei mehr als 300 Firmen Durchsuchungen durchgeführt hat.
Auch in den Geschäftsräumen von ACG wurden im Zuge dieser Ermittlungen durchsucht und leitende Mitarbeiterbefragt. ACG hat den Ermittlern sämtliche Unterlagen undInformationen zugänglich gemacht, um eine vollständige Aufklärung des Sachverhalts zu ermöglichen, aktiv Unterstützung zu leisten undmögliche Verdachtsmomente zügig auszuräumen.
ACG erklärt dazu, in keinerlei Weise vorwerfbar an Handlungen, die den Gegenstand des Verfahrens bilden, beteiligt gewesen zu sein. ACG erwartet, dass der Geschäftsbetrieb trotz der Ermittlungsmaßnahmen nach voller Überzeugung des Managements morgen voraussichtlich uneingeschränkt wird weitergeführt werden können.
Wer weiss schon genaues? Alles in allem glaube ich nicht, das die ACG in solcherlei "Dinge" eingeweiht ist, was allerdings sein kann, das eine der eingekauften Firmen... aber das sind alles nur spekulationen. Allerdings finde ich es noch wichtig zu erwähnen, das ich an ACG noch am meisten glaube als "seriöses" Unternehmen am Neuen Markt.
Vielleicht bietet sich ja jetzt eine günstige gelegenheit, einzusteigen? Die Kanonen donnern ja gewaltigst :ek :ek
Matze
PS: Hier noch einen Meldung vom 26.03.2001 hinterhergeschoben:
Die am Neuen Markt notierte ACG hat den größten Auftrag der Firmengeschichte erhalten. Über die griechische Niederlassung der Siemens AG und die griechische Namako S.A. sollen innerhalb von fünf Jahren über 150 Mio. SmartCards an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE (Hellenic Telecommunications Organization) gelifert werden. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von mehr als 45 Mio.€. Die ACG liefert unter anderem die Chipmodule. Die Produktion der Karten erfolgt bei den beiden ACG-Partnerunternehmen Miotec Oy in Finnland und Helenic Smart Card in Griechenland.
Das Geschäftsfeld von ACG, die Vermarktung von kontaktierenden und kontaktlosen Chipkarten, sowie von Chipkarten-Vorprodukten, verspricht auch in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum. Die Gesellschaft ist international gut aufgestellt. Im Jahr 1999 sind durch Fusionen und Akquisitionen neue Geschäftsbereiche hinzugekommen, sodass man nun auch im Brokergeschäft für Chips, CPUs und Produkte für die Computertechnik präsent ist. ACG betreibt zur Zeit eine Vielzahl von Internet-Seiten, die Produktinformationen und Dienstleistungen anbieten, arbeitet aber an der Etablierung einer integrierten Internet-Plattform für Beschaffung und Vertrieb des gesamten Produktspektrums, sowie Unterstützung der Töchter und Partner hinscihtlich Fakturierung und Logistik. Das Geschäftsjahr 2000 verlief ausgesprochen positiv .
Über die Töchter cubit, NedCard, Multitape und AEG ID bietet ACG eine Vielzahl von die Brokertätigkeit unterstützenden Produkten an. Insbesondere cubit erforscht und entwickelt neue Technologien für kontaktlose Chipkarten. Das Unternehmen befindet sich in einem Patentstreit mit Amatech .
Vor einigen Tagen haben die Analysten des Bankhauses Lampe die Aktie der ACG wieder auf Ihr Schild gehoben. Die Experten heben insbesondere die internationale Positionierung von ACG hervor, die gute Chancen biete, am globalen Wachstum für Chips und Chipkartenprodukte teilzuhaben. Die eCommerce-Handelsplattform smartcardportal.com biete weitere Expansionsphantasie. Rentabilitätsverbesserungen ergäben sich im wesentlichen aus Skaleneffekten. Außerdem habe das Unternehmen für dieses Jahr die Profitabilität der anlaufbedingt defizitären jüngeren Tochtergesellschaften angekündigt.
Auf einer Bewertungsbasis vor Goodwill, den ACG über fünf bis acht Jahre abschreibt, erwarten die Experten für 2002 einen Gewinn je Aktie von 1,87€. Für 2003 werden 2,97€ prognostiziert. Das aktuelle 2002-er KGV liegt damit bei 12,2. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Gewinns je Aktie vor Goodwill beträgt im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 rund 80% pro Jahr, so das Bankhaus.
Seit der Ersteinstufung mit „Marktperformer“ bei einem Kurs 44,50€ im November des vergangenen Jahres habe das Papier im Zuge des Kursverfalls am Neuen Markt stark nachgegeben, argumentieren die Analysten. Auf dem aktuellen Niveau sei der Titel nun moderat bewertet. Daher wird die Aktie als „Outperformer“ heraufgestuft. Das Kursziel wird bei rund 40€ festgesetzt, was einem 2002-er KGV von rund 20 vor Goodwill, bzw. rund 46,5 nach Goodwill entspreche. Angesichts der sehr nervösen Märkte wird aber empfohlen, erst bei einer Beruhigung bzw. nachhaltigen Bodenbildung zuzugreifen. Die Kursentwicklung der letzten Tage sei eindeutig positiv, so dass der Titel auf der Watchlist stehen sollte.
Die Aktie gewinnt aktuell 10% auf 22,85€. Die kurzfristige Markttechnik ist positiv. Der seit März 2000 bestehende Abwärtstrend verläuft aktuell bei rund 34€. Damals wurden Kurshöhen von fast 125€ erklommen. Jetzt kommt es darauf an, dass sich das Papier oberhalb von 23,50 stabilisieren kann. Die Umsatzentwicklung unterstützt die Kurserholung klar.
Die am Neuen Markt notierte ACG hat den größten Auftrag der Firmengeschichte erhalten. Über die griechische Niederlassung der Siemens AG und die griechische Namako S.A. sollen innerhalb von fünf Jahren über 150 Mio. SmartCards an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE (Hellenic Telecommunications Organization) gelifert werden. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von mehr als 45 Mio.€. Die ACG liefert unter anderem die Chipmodule. Die Produktion der Karten erfolgt bei den beiden ACG-Partnerunternehmen Miotec Oy in Finnland und Helenic Smart Card in Griechenland.
Das Geschäftsfeld von ACG, die Vermarktung von kontaktierenden und kontaktlosen Chipkarten, sowie von Chipkarten-Vorprodukten, verspricht auch in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum. Die Gesellschaft ist international gut aufgestellt. Im Jahr 1999 sind durch Fusionen und Akquisitionen neue Geschäftsbereiche hinzugekommen, sodass man nun auch im Brokergeschäft für Chips, CPUs und Produkte für die Computertechnik präsent ist. ACG betreibt zur Zeit eine Vielzahl von Internet-Seiten, die Produktinformationen und Dienstleistungen anbieten, arbeitet aber an der Etablierung einer integrierten Internet-Plattform für Beschaffung und Vertrieb des gesamten Produktspektrums, sowie Unterstützung der Töchter und Partner hinscihtlich Fakturierung und Logistik. Das Geschäftsjahr 2000 verlief ausgesprochen positiv .
Über die Töchter cubit, NedCard, Multitape und AEG ID bietet ACG eine Vielzahl von die Brokertätigkeit unterstützenden Produkten an. Insbesondere cubit erforscht und entwickelt neue Technologien für kontaktlose Chipkarten. Das Unternehmen befindet sich in einem Patentstreit mit Amatech .
Vor einigen Tagen haben die Analysten des Bankhauses Lampe die Aktie der ACG wieder auf Ihr Schild gehoben. Die Experten heben insbesondere die internationale Positionierung von ACG hervor, die gute Chancen biete, am globalen Wachstum für Chips und Chipkartenprodukte teilzuhaben. Die eCommerce-Handelsplattform smartcardportal.com biete weitere Expansionsphantasie. Rentabilitätsverbesserungen ergäben sich im wesentlichen aus Skaleneffekten. Außerdem habe das Unternehmen für dieses Jahr die Profitabilität der anlaufbedingt defizitären jüngeren Tochtergesellschaften angekündigt.
Auf einer Bewertungsbasis vor Goodwill, den ACG über fünf bis acht Jahre abschreibt, erwarten die Experten für 2002 einen Gewinn je Aktie von 1,87€. Für 2003 werden 2,97€ prognostiziert. Das aktuelle 2002-er KGV liegt damit bei 12,2. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Gewinns je Aktie vor Goodwill beträgt im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 rund 80% pro Jahr, so das Bankhaus.
Seit der Ersteinstufung mit „Marktperformer“ bei einem Kurs 44,50€ im November des vergangenen Jahres habe das Papier im Zuge des Kursverfalls am Neuen Markt stark nachgegeben, argumentieren die Analysten. Auf dem aktuellen Niveau sei der Titel nun moderat bewertet. Daher wird die Aktie als „Outperformer“ heraufgestuft. Das Kursziel wird bei rund 40€ festgesetzt, was einem 2002-er KGV von rund 20 vor Goodwill, bzw. rund 46,5 nach Goodwill entspreche. Angesichts der sehr nervösen Märkte wird aber empfohlen, erst bei einer Beruhigung bzw. nachhaltigen Bodenbildung zuzugreifen. Die Kursentwicklung der letzten Tage sei eindeutig positiv, so dass der Titel auf der Watchlist stehen sollte.
Die Aktie gewinnt aktuell 10% auf 22,85€. Die kurzfristige Markttechnik ist positiv. Der seit März 2000 bestehende Abwärtstrend verläuft aktuell bei rund 34€. Damals wurden Kurshöhen von fast 125€ erklommen. Jetzt kommt es darauf an, dass sich das Papier oberhalb von 23,50 stabilisieren kann. Die Umsatzentwicklung unterstützt die Kurserholung klar.
http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ACG.FSE&hist=4&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=
Die ACG AG gab bekannt, dass unter der Federführung derStaatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungsgruppe "EU-Chip-Deal" heute europaweit wegen angeblicher Umsatzsteuerverkürzungen im Bereich des Handels mit Computerprozessoren (CPUs) bei mehr als 300 Firmen Durchsuchungen durchgeführt hat.
Auch in den Geschäftsräumen von ACG wurden im Zuge dieser Ermittlungen durchsucht und leitende Mitarbeiterbefragt. ACG hat den Ermittlern sämtliche Unterlagen undInformationen zugänglich gemacht, um eine vollständige Aufklärung des Sachverhalts zu ermöglichen, aktiv Unterstützung zu leisten undmögliche Verdachtsmomente zügig auszuräumen.
ACG erklärt dazu, in keinerlei Weise vorwerfbar an Handlungen, die den Gegenstand des Verfahrens bilden, beteiligt gewesen zu sein. ACG erwartet, dass der Geschäftsbetrieb trotz der Ermittlungsmaßnahmen nach voller Überzeugung des Managements morgen voraussichtlich uneingeschränkt wird weitergeführt werden können.
Wer weiss schon genaues? Alles in allem glaube ich nicht, das die ACG in solcherlei "Dinge" eingeweiht ist, was allerdings sein kann, das eine der eingekauften Firmen... aber das sind alles nur spekulationen. Allerdings finde ich es noch wichtig zu erwähnen, das ich an ACG noch am meisten glaube als "seriöses" Unternehmen am Neuen Markt.
Vielleicht bietet sich ja jetzt eine günstige gelegenheit, einzusteigen? Die Kanonen donnern ja gewaltigst :ek :ek
Matze
PS: Hier noch einen Meldung vom 26.03.2001 hinterhergeschoben:
Die am Neuen Markt notierte ACG hat den größten Auftrag der Firmengeschichte erhalten. Über die griechische Niederlassung der Siemens AG und die griechische Namako S.A. sollen innerhalb von fünf Jahren über 150 Mio. SmartCards an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE (Hellenic Telecommunications Organization) gelifert werden. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von mehr als 45 Mio.€. Die ACG liefert unter anderem die Chipmodule. Die Produktion der Karten erfolgt bei den beiden ACG-Partnerunternehmen Miotec Oy in Finnland und Helenic Smart Card in Griechenland.
Das Geschäftsfeld von ACG, die Vermarktung von kontaktierenden und kontaktlosen Chipkarten, sowie von Chipkarten-Vorprodukten, verspricht auch in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum. Die Gesellschaft ist international gut aufgestellt. Im Jahr 1999 sind durch Fusionen und Akquisitionen neue Geschäftsbereiche hinzugekommen, sodass man nun auch im Brokergeschäft für Chips, CPUs und Produkte für die Computertechnik präsent ist. ACG betreibt zur Zeit eine Vielzahl von Internet-Seiten, die Produktinformationen und Dienstleistungen anbieten, arbeitet aber an der Etablierung einer integrierten Internet-Plattform für Beschaffung und Vertrieb des gesamten Produktspektrums, sowie Unterstützung der Töchter und Partner hinscihtlich Fakturierung und Logistik. Das Geschäftsjahr 2000 verlief ausgesprochen positiv .
Über die Töchter cubit, NedCard, Multitape und AEG ID bietet ACG eine Vielzahl von die Brokertätigkeit unterstützenden Produkten an. Insbesondere cubit erforscht und entwickelt neue Technologien für kontaktlose Chipkarten. Das Unternehmen befindet sich in einem Patentstreit mit Amatech .
Vor einigen Tagen haben die Analysten des Bankhauses Lampe die Aktie der ACG wieder auf Ihr Schild gehoben. Die Experten heben insbesondere die internationale Positionierung von ACG hervor, die gute Chancen biete, am globalen Wachstum für Chips und Chipkartenprodukte teilzuhaben. Die eCommerce-Handelsplattform smartcardportal.com biete weitere Expansionsphantasie. Rentabilitätsverbesserungen ergäben sich im wesentlichen aus Skaleneffekten. Außerdem habe das Unternehmen für dieses Jahr die Profitabilität der anlaufbedingt defizitären jüngeren Tochtergesellschaften angekündigt.
Auf einer Bewertungsbasis vor Goodwill, den ACG über fünf bis acht Jahre abschreibt, erwarten die Experten für 2002 einen Gewinn je Aktie von 1,87€. Für 2003 werden 2,97€ prognostiziert. Das aktuelle 2002-er KGV liegt damit bei 12,2. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Gewinns je Aktie vor Goodwill beträgt im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 rund 80% pro Jahr, so das Bankhaus.
Seit der Ersteinstufung mit „Marktperformer“ bei einem Kurs 44,50€ im November des vergangenen Jahres habe das Papier im Zuge des Kursverfalls am Neuen Markt stark nachgegeben, argumentieren die Analysten. Auf dem aktuellen Niveau sei der Titel nun moderat bewertet. Daher wird die Aktie als „Outperformer“ heraufgestuft. Das Kursziel wird bei rund 40€ festgesetzt, was einem 2002-er KGV von rund 20 vor Goodwill, bzw. rund 46,5 nach Goodwill entspreche. Angesichts der sehr nervösen Märkte wird aber empfohlen, erst bei einer Beruhigung bzw. nachhaltigen Bodenbildung zuzugreifen. Die Kursentwicklung der letzten Tage sei eindeutig positiv, so dass der Titel auf der Watchlist stehen sollte.
Die Aktie gewinnt aktuell 10% auf 22,85€. Die kurzfristige Markttechnik ist positiv. Der seit März 2000 bestehende Abwärtstrend verläuft aktuell bei rund 34€. Damals wurden Kurshöhen von fast 125€ erklommen. Jetzt kommt es darauf an, dass sich das Papier oberhalb von 23,50 stabilisieren kann. Die Umsatzentwicklung unterstützt die Kurserholung klar.
Die am Neuen Markt notierte ACG hat den größten Auftrag der Firmengeschichte erhalten. Über die griechische Niederlassung der Siemens AG und die griechische Namako S.A. sollen innerhalb von fünf Jahren über 150 Mio. SmartCards an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE (Hellenic Telecommunications Organization) gelifert werden. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von mehr als 45 Mio.€. Die ACG liefert unter anderem die Chipmodule. Die Produktion der Karten erfolgt bei den beiden ACG-Partnerunternehmen Miotec Oy in Finnland und Helenic Smart Card in Griechenland.
Das Geschäftsfeld von ACG, die Vermarktung von kontaktierenden und kontaktlosen Chipkarten, sowie von Chipkarten-Vorprodukten, verspricht auch in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum. Die Gesellschaft ist international gut aufgestellt. Im Jahr 1999 sind durch Fusionen und Akquisitionen neue Geschäftsbereiche hinzugekommen, sodass man nun auch im Brokergeschäft für Chips, CPUs und Produkte für die Computertechnik präsent ist. ACG betreibt zur Zeit eine Vielzahl von Internet-Seiten, die Produktinformationen und Dienstleistungen anbieten, arbeitet aber an der Etablierung einer integrierten Internet-Plattform für Beschaffung und Vertrieb des gesamten Produktspektrums, sowie Unterstützung der Töchter und Partner hinscihtlich Fakturierung und Logistik. Das Geschäftsjahr 2000 verlief ausgesprochen positiv .
Über die Töchter cubit, NedCard, Multitape und AEG ID bietet ACG eine Vielzahl von die Brokertätigkeit unterstützenden Produkten an. Insbesondere cubit erforscht und entwickelt neue Technologien für kontaktlose Chipkarten. Das Unternehmen befindet sich in einem Patentstreit mit Amatech .
Vor einigen Tagen haben die Analysten des Bankhauses Lampe die Aktie der ACG wieder auf Ihr Schild gehoben. Die Experten heben insbesondere die internationale Positionierung von ACG hervor, die gute Chancen biete, am globalen Wachstum für Chips und Chipkartenprodukte teilzuhaben. Die eCommerce-Handelsplattform smartcardportal.com biete weitere Expansionsphantasie. Rentabilitätsverbesserungen ergäben sich im wesentlichen aus Skaleneffekten. Außerdem habe das Unternehmen für dieses Jahr die Profitabilität der anlaufbedingt defizitären jüngeren Tochtergesellschaften angekündigt.
Auf einer Bewertungsbasis vor Goodwill, den ACG über fünf bis acht Jahre abschreibt, erwarten die Experten für 2002 einen Gewinn je Aktie von 1,87€. Für 2003 werden 2,97€ prognostiziert. Das aktuelle 2002-er KGV liegt damit bei 12,2. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Gewinns je Aktie vor Goodwill beträgt im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 rund 80% pro Jahr, so das Bankhaus.
Seit der Ersteinstufung mit „Marktperformer“ bei einem Kurs 44,50€ im November des vergangenen Jahres habe das Papier im Zuge des Kursverfalls am Neuen Markt stark nachgegeben, argumentieren die Analysten. Auf dem aktuellen Niveau sei der Titel nun moderat bewertet. Daher wird die Aktie als „Outperformer“ heraufgestuft. Das Kursziel wird bei rund 40€ festgesetzt, was einem 2002-er KGV von rund 20 vor Goodwill, bzw. rund 46,5 nach Goodwill entspreche. Angesichts der sehr nervösen Märkte wird aber empfohlen, erst bei einer Beruhigung bzw. nachhaltigen Bodenbildung zuzugreifen. Die Kursentwicklung der letzten Tage sei eindeutig positiv, so dass der Titel auf der Watchlist stehen sollte.
Die Aktie gewinnt aktuell 10% auf 22,85€. Die kurzfristige Markttechnik ist positiv. Der seit März 2000 bestehende Abwärtstrend verläuft aktuell bei rund 34€. Damals wurden Kurshöhen von fast 125€ erklommen. Jetzt kommt es darauf an, dass sich das Papier oberhalb von 23,50 stabilisieren kann. Die Umsatzentwicklung unterstützt die Kurserholung klar.