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Preisauftrieb in Deutschland abgeschwächt
Wiesbaden (dpa) - Niedrigere Preise für Heizöl und Kraftstoff haben den Preisauftrieb in Deutschland im März leicht gebremst. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Demnach lagen die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Februar 2001 hatte die Jahresteuerungsrate für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte noch 2,6 Prozent betragen.
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Naja, sooo viel weniger ist das ja nun auch nicht. Ich finde aber, daß wir uns doch ein bißchen zu sehr über so "marginale" Prozentänderungen aufregen.
Exor
...genau....außerdem ist das ja immer ein waren- und dienstleistungskorb....wer kein auto fährt, musste letztes jahr nicht unter den überproportional gestiegenen preisen leiden....oder nichtraucher....oder obstesser....oder...oder...
Hi Patrick!
Jau, dem stimme ich voll zu. Natürlich ist ein Preisanstieg von durchschnittlich 2,5 oder 2,6 % keine feine Angelegenheit. Die psychologische Wirkung solcher Zahlen finde ich meiner Meinung nach mit dem Wort "hysterisch" am besten umschrieben. Es erinnert mich immer an die Euro-Diskussion und seine Wertstabilität, welche wir Deutschen (natürlich immer mit Blick auf die DM) sehr gerne führen. Den Amerikanern z.B. stört es ziemlich wenig, daß der Dollar immer so an hoch- und runterrutschen ist. Preisauftrieb hin oder her. Die Ursachen kann man ja noch wenigstens beim Namen nennen und das ist doch nun wirklich nicht zu verachten...
Exor
Wirtschaftsgutachten sorgt für Kritik an der Bundesregierung
Berlin (dpa) - Mit Kritik an der Bundesregierung haben Verbände, Banken und die Opposition auf das Gutachten der sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute reagiert. Der Bundesverband der Deutschen Industrie etwa rügte die Arbeitsmarktpolitik als «völlig verfehlt». Diese stelle das größte Hemmnis für einen nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit dar, erklärte der BDI in Berlin. Bundesfinanzminister Hans Eichel sieht hingegen auch nach dem Frühjahrsgutachten keinen Anlass für Pessimismus. Die Institute erwarten für 2001 nur noch ein Wachstum von 2,1 Prozent.
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Geringeres Wirtschaftswachstum
Die sechs führenden Institute für Wirtschaftsforschung haben in Berlin ihr Frühjahrsgutachten vorgelegt. Sie korrigierten ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich nach unten: von 2,7 auf 2,1 Prozent Wirtschaftswachstum. Dies werde den Aufschwung am Arbeitsmarkt bremsen. Im Jahr 2002 wird das Wirtschaftswachstum demnach bei 2,2 Prozent liegen. Auch würden im Jahresschnitt mit 3,7 Millionen Menschen rund 100.000 mehr arbeitslos sein als bisher vorhergesagt. Trotz dieser Prognosen gebe es allerdings keine ausgeprägte Konjunkturschwäche oder gar eine Rezession.
Ölpreischock und höhere Zinsen
Die Institute erklärten, die Dynamik der Weltwirtschaft habe seit Mitte 2001 nachgelassen und bleibe nach ihrer Erwartung auch in den kommenden Monaten verhalten. Damit sei allerdings bereits im vergangenen Jahr gerechnet worden. Dafür hätten der Ölpreisschock sowie die höheren Zinsen in Europa und den USA gesprochen. Allerdings sei die Nachfrage in Deutschland durch den Ölpreisschock stärker als erwartet belastet worden. Außerdem habe sich die Konjunktur in den USA abgekühlt. Dadurch hätten sich die Exporterwartungen und das Geschäftsklima verschlechtert.
Bundesregierung revidiert Wachstumsvorhersage zunächst nicht
Die Bundesregierung revidiert trotz der gedämpften Konjunkturprognose ihre Wachstumsvorhersage zunächst nicht. Finanzminister Hans Eichel erklärte in Berlin, die Regierung werde "ihre nächste Projektion turnusmäßig Anfang Mai vorlegen", also einige Tage vor der Steuerschätzung. Bislang geht sie von 2,6 bis 2,9 Prozent Wachstum aus.
Eichel sagte, dass für Pessimismus kein Anlass bestehe.Trotz "vorübergehender Eintrübung" seien die Weichen für eine anhaltend gute Wirtschaftsentwicklung gestellt.
Die Wirtschaftsforschungsinstitute präsentieren ihre Prognosen jeweils im Frühjahr und im Herbst. Beteiligt sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IFW) sowie das Institut für Wirtschaftsforschung (IFO) in München.
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http://www.tagesschau.de/archiv/2001/04/10/aktuell/meldungen/gutachten.html?list=TS-XA-20010410-164980,8
Kurzfassung
Die Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Frühjahr 2001
Beurteilung der Wirtschaftslage durch folgende Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e. V., Essen:
DIW Berlin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA)
ifo Institut für Wirtschaftsforschung, München
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Institut für Wirtschaftsforschung Halle
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen
Abgeschlossen in Berlin am 6. April 2001
Weltkonjunktur kühlt sich deutlich ab
Die weltwirtschaftliche Expansion hat sich seit Mitte 2000 deutlich verlangsamt. Damit ging eine Phase außerordentlich hoher Dynamik zu Ende. Verantwortlich war zum einen der Anstieg der Ölpreise, der die wirtschaftliche Aktivität dämpfte. Zum anderen bremste die Geldpolitik mit dem Ziel, das bis zur Jahresmitte hohe konjunkturelle Tempo zu verringern und so einer Inflationsbeschleunigung entgegenzuwirken. Eine geringere konjunkturelle Expansion war somit wirtschaftspolitisch gewollt.
Besonders stark kühlte die Konjunktur in den USA ab. Damit fiel die maßgebliche Antriebskraft der Weltwirtschaft aus. In Japan kam die ohnehin zögerliche konjunkturelle Belebung im Verlauf des vergangenen Jahres erneut ins Stocken; die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte reichten nicht aus, um den Wegfall der außenwirtschaftlichen Impulse zu kompensieren. Im Euroraum ging das Expansionstempo ebenfalls zurück, wenn auch nicht so ausgeprägt. Die Abkühlung war primär dadurch bedingt, dass die Realeinkommen wegen des Kaufkraftabflusses in die Ölexportländer langsamer stiegen.
Als in den USA zum Jahresende die deutliche Abschwächung der Konjunktur erkennbar wurde, vollzog die Zentralbank eine entschlossene Zinswende. Auf eine erneute Eintrübung der Konjunkturperspektiven hat auch die Bank von Japan reagiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen bislang unverändert gelassen. Sie dürfte sie in Erwartung einer abgeschwächten konjunkturellen Expansion und eines nachlassenden Preisauftriebs aber noch im Frühjahr senken. In zahlreichen Ländern Europas und in den USA werden Steuern reduziert.
Die Dynamik der Weltwirtschaft bleibt in den kommenden Monaten verhalten. Zwar sind die Ölpreise wieder gefallen. Doch bestimmt die Abschwächung in den USA vorerst das weltwirtschaftliche Klima. Einer stärkeren Abkühlung wirkt im Euroraum die expansive Finanzpolitik entgegen. Zudem stützt in der ersten Jahreshälfte 2001 noch der niedrige Eurokurs. Mit der weltwirtschaftlichen Belebung beschleunigt sich der Produktionsanstieg im kommenden Jahr wieder, bleibt aber deutlich verhaltener als im vergangenen Jahr. Der Preisauftrieb wird im Prognosezeitraum nachlassen.
Aufschwung in Deutschland zu Ende – aber keine ausgeprägte Konjunkturschwäche
In Deutschland ist der konjunkturelle Aufschwung im zweiten Halbjahr zu Ende gegangen: Die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten hat nicht weiter zugenommen; sie ist zuletzt sogar etwas zurückgegangen. In der Industrie waren Auftragseingänge und Produktion zwar weiterhin aufwärts gerichtet. Das Geschäftsklima hat sich jedoch merklich eingetrübt. Die Abkühlung der Konjunktur strahlte auch auf den Arbeitsmarkt aus. Seit Beginn dieses Jahres steigt die Zahl der Erwerbstätigen nur noch verhalten. Der Preisauftrieb hat sich kaum abgeschwächt.
Ein Nachlassen der konjunkturellen Dynamik war von den Instituten in ihrem Gemeinschaftsgutachten vom Herbst letzten Jahres erwartet worden. Dafür sprachen der Ölpreisschock sowie die Straffung der Geldpolitik in den USA und im Euroraum. Allerdings wurde das Ausmaß der Abschwächung unterschätzt. So wurde die Binnennachfrage durch den Ölpreisschock stärker belastet als erwartet. Zudem kühlte sich die Konjunktur in den USA stärker ab als noch im Herbst des vergangenen Jahres angenommen; das hat die Exporterwartungen gedämpft und das Geschäftsklima verschlechtert. Obwohl die Konjunktur in Deutschland stärker als erwartet an Fahrt verloren hat, halten die Institute an ihrer Einschätzung fest, dass es nicht zu einer ausgeprägten Konjunkturschwäche oder gar zu einer Rezession kommen wird. Vielmehr bleibt die gesamtwirtschaftliche Produktion merklich aufwärts gerichtet. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 2,1 % und im nächsten um 2,2 % steigen. Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich weiter verbessern, und der Preisauftrieb wird nachlassen (vgl. Tabelle).
Fortsetzung des Stabilitätskurses in der Wirtschaftspolitik – kein Grund für hektischen Aktionismus
Ob aus der konjunkturellen Abkühlung ein wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf abzuleiten ist, hängt vor allem von dem Urteil ab, was die konjunkturelle Abkühlung bewirkt hat, wie sich die Wirtschaft in absehbarer Zeit entwickeln wird und wie der aktuelle Kurs der Wirtschaftspolitik einzuschätzen ist.
Im Jahre 2000 nahm das reale Bruttoinlandsprodukt sowohl in Deutschland als auch im Euroraum mit der höchsten Rate seit rund einer Dekade zu. Dies war wesentlich begünstigt durch eine kräftige Expansion der Weltkonjunktur. Es konnte allerdings nicht damit gerechnet werden, dass die Weltwirtschaft auf Dauer in dem hohen Tempo - die Produktion nahm rascher zu als jemals zuvor in den vergangenen 15 Jahren - wachsen würde. Insbesondere wäre es in den USA bei anhaltend hoher Überauslastung der Kapazitäten zu inflationären Spannungen gekommen, die wahrscheinlich eine ausgeprägte Rezession nach sich gezogen hätten. Neben der Weltkonjunktur hat ein weiterer Faktor die Exporte begünstigt, der als nicht nachhaltig bezeichnet werden kann: Die Abwertung des Euro hat sowohl in Deutschland wie auch im Euroraum zu dem ungewöhnlich kräftigen Exportboom beigetragen. Es war nicht zu erwarten, und es war auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht nicht erwünscht, dass der Euro weiter abwerten würde. Tatsächlich hat er sich seit Herbst des vergangenen Jahres etwas erholt.
Die Europäische Zentralbank hat noch nicht auf die Verschlechterung der konjunkturellen Aussichten reagiert, sondern die Leitzinsen unverändert gelassen. Dies ist sowohl vor dem Hintergrund der geldpolitischen Strategie der EZB als auch der Indikatoren zur Konjunktur- und Preisentwicklung nachvollziehbar. Um Konsistenz mit früheren Entscheidungen und damit Glaubwürdigkeit zu wahren, sollte sich die EZB weiterhin allein auf die von ihr selbst gewählte Zwei-Säulen-Strategie stützen. Zum einen orientiert sie sich an einem Referenzwert für die Geldmengenentwicklung. Zum anderen verwendet sie ein breites Bündel von Indikatoren, um die künftige Entwicklung der Inflation abzuschätzen. Beide Säulen deuten darauf hin, dass sich die Gefahren für die Preisstabilität im Prognosezeitraum wohl verringern werden. Um kein falsches Signal für die Preisstabilität zu geben, kann die monetäre Lockerung zum derzeitigen Zeitpunkt nur geringfügig ausfallen. Die Institute halten eine Senkung der Leitzinsen um 0,5 Prozentpunkte für gerechtfertigt.
Gegenwärtig wird kontrovers diskutiert, wie die Finanzpolitik auf die konjunkturelle Abschwächung reagieren soll. Die Institute plädieren wie in früheren Gutachten dafür, dass die automatischen Stabilisatoren der Finanzpolitik wirken sollen. Das bedeutet zum einen, dass es nun nicht um zusätzliche Ausgabenprogramme gehen kann, etwa um die Nachfrage zu stimulieren. Zum anderen besteht aber auch kein Anlass, jetzt vermehrt zu sparen oder Abgaben zu erhöhen, weil die Defizite in den öffentlichen Haushalten konjunkturbedingt höher ausfallen, als noch vor einigen Monaten erwartet worden war.
Die Institute schlagen ein Konzept der Haushaltskonsolidierung vor, bei dem sich die Finanzpolitik weniger an den Haushaltsdefiziten und mehr an einem mittelfristig fixierten Ausgabenpfad orientiert. Um letzteren nicht zu gefährden, darf der Staat zusätzlichen Ausgabenwünschen nur nachgeben, wenn gleichzeitig Einsparungen an anderer Stelle vorgeschlagen und auch akzeptiert werden. Eine derartige Regelbindung der Haushaltspolitik ist in den USA mit dem „Budget Enforcement Act“, wo ein solcher Pfad für die konsumtiven Ausgaben festgelegt wurde, erfolgreich praktiziert worden. Dabei wurde für die jährlich zu bewilligenden Ausgaben eine Obergrenze vorgegeben. Bei einer drohenden Überschreitung dieser Grenze mussten Kürzungen bei anderen Ausgaben vorgenommen werden. Auf diese Weise konnte der Ausgabenanstieg gebremst werden. Die konjunkturbedingten Mehreinnahmen konnten dann entsprechend zum Abbau des Budgetdefizits und danach zum Schuldenabbau verwendet werden. Mit entsprechenden Vorkehrungen würde auch in Deutschland der mittelfristig vorgesehene Budgetausgleich erleichtert.
Die moderaten Tarifabschlüsse der vergangenen Jahre haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Beschäftigung wieder erhöhte und gleichzeitig der Preisauftrieb trotz spürbarer außenwirtschaftlicher Teuerungsimpulse begrenzt blieb. Jetzt geht es darum, die tarifpolitischen Weichen für das Jahr 2002 und darüber hinaus zu stellen. Die Institute plädieren dafür, den moderaten Kurs fortzusetzen. Dies bedeutet, dass sich die Lohnentwicklung prinzipiell am Produktivitätszuwachs orientieren sollte, allerdings bei entsprechender Berücksichtigung der Lage am Arbeitsmarkt.
Die Glaubwürdigkeit eines anhaltend moderaten lohnpolitischen Kurses könnte erhöht werden, wenn die Tarifparteien Lohnabschlüsse tätigen würden, die etwas weiter in die Zukunft reichen. Eine Möglichkeit wäre – wie schon in der Vergangenheit praktiziert –, längere Laufzeiten von Tarifverträgen zu vereinbaren. Allerdings gibt es an deren Ende – wie in diesem Jahr – auch Unsicherheiten, ob der lohnpolitische Kurs tatsächlich fortgesetzt wird. Eine andere Möglichkeit wäre, die Lohnabschlüsse nicht– wie sonst üblich –für das laufende, sondern für das jeweils kommende Jahr abzuschließen. Dies würde der Geldpolitik frühzeitig signalisieren, wie der Kurs der Lohnpolitik auf mittlere Sicht einzuschätzen ist und auch die Planungssicherheit der Unternehmen nähme zu.
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http://www.diw-berlin.de/deutsch/aktuelles/presse/
Eichel rudert zurück
Bundesfinanzminister Hans Eichel hat angekündigt, die Wachstumsprognose der Regierung nach unten zu korrigieren. Er will aber noch die Steuerschätzung abwarten.
Berlin - "Es wird sicherlich so sein, dass auch unsere Prognose niedriger liegen wird als das, was wir noch zu Beginn des Jahres geschätzt haben", sagte Eichel der ARD. Er verwies auf die kommende Steuerschätzung im Mai und kündigte eine neue Prognose der Bundesregierung, die bisher von 2,6 Prozent ausgeht, in etwa vier Wochen an.
Die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute hatten zuvor in ihrem Frühjahrsgutachten für 2001 ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent vorhergesagt und damit ihre Prognose von 2,7 Prozent heruntergeschraubt.
Nach Eichels Worten ist derzeit noch nicht absehbar, wie viele Steuermilliarden weniger durch das langsamere Wachstum in die Staatskasse kommen. Möglich sei, dass "auf der einen Seite das reale Wachstum ein bisschen zurückgeht, aber andererseits - wie es im Moment aussieht - die Preissteigerungsrate etwas höher bleibt, als wir prognostiziert hatten". Dann könne es sein, "dass am Schluss sich bei den Steuern gar nicht so sehr viel verändert".
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/konjunktur/0,1518,127735,00.html
:lach :lach :lach Ja, was glauben die denn? Daß sich die Wirtschaft nach persönlicher Stimmungslage der Herren Minister entwickelt? War wohl doch ein schöner Knieschuß. ;) :hihi Weiter so! (möchte mich ja schließlich auch weiterhin amüsieren können :bäh ).
Exor
Wirtschafts-Gutachter sehen Arbeitslosen-Zahl sinken
Berlin. Die Erholung am deutschen Arbeitsmarkt bleibt von der globalen Konjunktur- flaute verschont. Davon sind die sechs führenden Wirtschaftsinstitute überzeugt.
Nach ihrem in Berlin präsentierten Frühjahrsgutachten wird die Zahl der Arbeitslosen schon im kommenden Jahr unter die Marke von 3,5 Millionen sinken. Die Institute korrigierten ihre Wachstumsprognose für 2001 von bisher 2,7 auf 2,1 Prozent, rechnen aber weiterhin mit einem robusten Aufschwung. Von einer «ausgeprägten Konjunkturschwäche» oder gar einer «Rezession» könne keine Rede sein.
Angesichts der weiterhin positiven Grundstimmung warnen die Institute vor «hektischem Aktionismus». Zwar wird wegen der abflauenden Entwicklung mit Haushaltslöchern gerechnet. Ausdrücklich warnen die Experten aber davor, öffentliche Investitionen zurückzufahren. Vielmehr sollten die Ausgaben noch erhöht werden, etwa bei Schulen und Bildung.
Die Bundesregierung, die bisher einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von rund 2,6 Prozent erwartet, korrigiert ihre Prognose vorerst nicht. Sie will An fang Mai ihre neue Vorhersage vorlegen. «Für Pessimismus besteht kein Anlass», versicherte Finanzminister Hans Eichel (SPD).
Die deutsche Industrie sieht das anders: Sie wirft der Regierung eine miserable Arbeitsmarktpolitik vor. Der Bundesverband der Deutschen Industrie rügte den eingeschlagenen Weg als «völlig verfehlt». Die Banken forderten mehr Flexibilität, um Beschäftigung zu fördern.
Optimistischer blicken der Einzelhandel und der Deutsche Industrie- und Handelstag in die Zukunft. Impulse kämen von den Steuerentlastungen. Den Tarifparteien raten die Experten, am Kurs moderater Lohnerhöhungen festzuhalten. Zu einer Nullrunde gebe es aber keinen Anlass. Sie verweisen auf eine hohe strukturelle Arbeitslosigkeit, die auch bei günstigeren Konjunkturdaten nicht verschwinde.
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http://www.aachener-zeitung.de/eigen/az/frameset.html
Seht Ihr! Hätte ich die Langfassung hier reingestellt, dann könnte ich mir diesen Beitrag sparen. :rolleyes: Also, egal was der Schröder macht, die 3,5 Mio Arbeitslose erreichen wir sowieso. Nur wird er es als sein Verdienst verkaufen. Und da muß ich widersprechen. Die gesamte Regierung hat nämlich nur, wie die Vorgängerregierung, die Arbeitslosen verwaltet und das Sinken ausgesessen. Nicht Stolz sollte Herr Schröder sein, sondern sich schämen (vor allem nach dieser unerträglichen "Drückebergerdiskussion"!!!). :ne
Exor
Für die Äußerungen wird er jetzt schon aus den eigenen Reihen angeschossen (Höppner?)!
Schade, dass die Union keinen vernünftigen Kandidaten hat, dann könnte Schröder schonmal auf 18 monatige Abschiedstour gehen...aber die Öko-Steuer ist ja auch gut getimet, so dass er im Wahlkampf stolz verkünden kann, dass diese 2003 nicht mehr anfällt....dann noch etwas am Kindergeld geschraubt und schon haben CDU-FDP (leider) keine Chance mehr...obwohl das eh egal ist, wer gerade die (Miss-)geschicke unseres Landes leitet...98% unserer Politiker halte ich für recht unfähig....Stellt sich also wieder die Frage: Was im Oktober 2002 wählen? Eigentlich gar nichts, aber dann werden die Radikalen wieder zu stark...
gruß
patrick, kurz vor gründung einer eigenen partei,,,,,:lach
Oh man, jetzt hat auch die Regierung nach unten korrigiert.... :(
Insgesamt kann es nur besser werden meiner Meinung nach, in der Hauptsache wird es wohl ein stagnierender Export sein..
Matze
Matze, noch besser??? :ek Wir haben doch ein odentliches Wachstum und die Arbeitslosigkeit geht automatisch zurück. Daß die Börse zusammengebrochen ist, war ja schon lange klar und hat auch mehr was mit der Idiotie der Analysten zu tun. Und trotzdem haben wir noch so ein strammes Wachstum. Schöne Zeiten, sag ich da nur... Der Export ist dabei eigentlich egal, da (da muß ich nun lügen, weil ich das nicht mehr so genau wei? :rolleyes: ) ca. 85 - 90 % über die Inlandsnachfrage abgewickelt wird.
Patrick, ich hoffe nicht, daß die Schwarzen demnächst drankommen. Dann geht es nämlich weiter mit den Sozialabbau. Das einzige, was die richtig können (Verein der Opportunisten ist das, nur an Machterhalt denkend; sorry, aber die haben in meinen Augen nichts Positives zum Sozialstaat beigetragen; ganz im Gegenteil: Die haben mit Peinlichkeiten und Affären bei der Machterhaltung nur so rumgesaut, daß ich mich frage, wer die überhaupt nur wählen kann). Aber eine neue Partei wäre wohl mal angebracht. So als Konurrenz zur SPD :D:D:D
Exor
Steuerschätzung weist angeblich 100 Milliarden Mark weniger aus
Hamburg (dpa) - Die bevorstehende Steuerschätzung wird für die öffentlichen Kassen bis zum Jahr 2004 rund 100 Milliarden Mark weniger Einnahmen ausweisen als bisher vorhergesagt. Das berichtet der «Stern». Grund sei das abgeschwächte Wirtschaftswachstum. Außerdem seien bei der letzten großen Steuerschätzung 2000 die Folgen der Steuerreform noch nicht berücksichtigt worden, so das Magazin. Die Ausfälle im laufenden Jahr würden noch gering ausfallen, die kleine Steuerschätzung im November sei vorsichtig gerechnet gewesen.
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http://www.neue-oz.de/tickerFullSize.php?file=hfk57_4_1604_0416121238.txt
Mal abwarten. Die 100 Mrd. verteilen sich ja auch auf vier Jahre und die Regierung hat im Mai wieder Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Ich finde, eine solche Titelgebung ist eine massive Färbung der politischen Richtung und keine objektive Berichterstattung. Trotzdem zur Kenntnis genommen.
Exor
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