Vollständige Version anzeigen : Fahrplan in den Crash: Deflation oder Inflation
OK, Ihr habt es nicht anders gewollt.
Ich mache hiermit also meinen ersten Thread auf
Mir geht es hier um die ausführliche Schilderung eines möglichen Szenarios für die nächsten 5-10 jahre. Dabei spielt es natürlich keine Rolle, ob man einen extremen Crash und den totalen Untergang oder das Paradies auf Erden sieht, sondern WARUM das passiert.Im Tagesthread werden immer wieder die Hauptrichtungen der Einschätzung der werten Boardteilnehmer bekannt, aber selten kann man so richtig nachvollziehen, wie sowas in Zukunft aussehen mag.Natürlich kann man hier nicht erwarten, daß die Leute eine Doktorarbeit a la MFabian abliefern, aber ein bischen ausführlicher und abgekoppelt vom Tagesgeschehen dürfen die Visionen dann doch sein.
Also bekommen wir nun die Hyperinflation, wie vom Graf gefordert, oder gibt doch wider aller Druckerpressen eine Deflation, in der auch der letzte Kilobarren Gold seinen Wert verliert?
Ich hab mich gestern noch mit einem guten Bekannten bei einer Radtour am Baldeneysee in Essen auf dieses Thema eingelassen und gemerkt, wie heikel es in unseren heutigen Gesellschaft ist, sowas wie mögliche Krisen- oder gar Kriegszieten anzusprechen.
Jetzt bin ich aber erstmal gespannt auf die Resonanz.Ohne entsprechende Beteiligung macht so ein Thread nämlich keinen Spars.
TomJones
12.07.2006, 23:23
LDiablo!
jetzt schonmal Dank an Dich für die Idee für diesen thread!
Auf gutes Gelingen! :)
Späte Stunde, kein guter Zeitpunkt für reges Boardgespräch :)
Kein Problem, denn morgen wird es NOCH nicht zur Hungersnot kommen
schlaft gut :dd
Vielleicht ist es wirklich mal Zeit für die Klärung dieser grundlegenden Fragen.
Man hat manchmal das Gefühl, es herrscht ein ungeahntes Chaos, was die Definitionsfrage von Inflation und Deflation betrifft.
Das ist immer noch die prägnansteste Erklärung:
Was ist eigentlich Inflation?
Die meisten Menschen verwechseln immer noch Inflation mit stei-
genden Preisen. Dabei ist ein steigendes Preisniveau nur die Folge
der Inflation, an der sie meßbar wird. Statt von steigenden Preisen
müßte man also von sinkender Kaufkraft des Geldes reden. Aber
auch hier läßt man sich von den vordergründigen Vorgängen irri-
tieren. Ähnlich wie man immer noch vom Sonnenuntergang redet,
obwohl die Ursache das Wegdrehen der Erde ist.
Der Begriff und das Faktum Inflation (von inflare = aufblähen)
beziehen sich also immer auf das Geld, konkreter: die Aufblähung
der Geldmenge. Gemeint ist damit jene Ausweitung, die über die
der volkswirtschaftlichen Leistung hinausgeht. Die Folge einer
solchen Ausweitung ist die Störung des Gleichgewichtes zwischen
Angebot und Nachfrage. Dem gegebenen Angebot stehen mit den
vermehrten Geldscheinen überhöhte Ansprüche gegenüber. Auf
jeden Schein kommt weniger Leistung. Oder anders ausgedrückt:
Man muß für jede Leistung mehr Geldscheine hergeben als zuvor.
Gemessen an der Leistung sinkt also die Kaufkraft des Geldes.
Gemessen am Geld steigt das allgemeine Preisniveau.
Mit dem Begriff Inflation ist auch die Verantwortlichkeit ge-
klärt: diejenigen, die an der Notenpresse sitzen und das Zuviel an
Scheinen in Umlauf geben. Und das sind in unseren Tagen alleine
die staatlichen oder vom Staat eingesetzten Notenbanken.
Noch vor 20 Jahren sahen manche Politiker und Wissenschaftler
in der Inflation - zumindest der gemäßigten - ein positives Stimu-
lans für die Konjunktur. Inzwischen hat man die vielschichtigen
negativen Folgen auch geringer inflationärer Preisauftriebe er-
kannt.1987 schrieb der Chefredakteur der „Welt“, Peter Gillies:
„Inflation ist nicht nur Betrug am Sparer, nicht nur die unsozial-
ste Form der Umverteilung, sondern auch die Erwerbslosigkeit
von morgen. Längst ist widerlegt, daß fünf Prozent Inflation leich-
ter zu ertragen seien als fünf Prozent Arbeitslosigkeit; vielmehr
sind null Prozent Inflation die vorzüglichste Voraussetzung für
null Prozent Erwerbslose. Der Glaube, Vollbeschäftigung lasse
sich mit "ein bißchen Preissteigerung" erkaufen, mußte weltweit
teuer bezahlt werden.“
Wenn man dann weiterdenkt, braucht man sich eigentlich nicht fragen, ob es zu einer Hyperinflation kommt. Die haben wir längst, weil die Geldmengen in den letzten 30 Jahren abgehoben von jedweder volkswirtschaftlichen Leistung regelrecht exponential explodiert sind. Dass wir noch nicht die Folgeerscheinungen so richtig bemerken konnten, liegt lediglich daran, dass viele Menschen glauben, ihre Zahlen auf Kontoauszüge hätten einen Kaufkraftwert.
Wenn mehr und mehr Menschen diese Kaufkraft einsetzen, ihre Kontostände also für den Erwerb reale Güter einsetzen, wird das Preisniveau explodieren. Etwas, dass wir zur Zeit vor allem bei Rohstoffen sehr gut beobachten können.
Wenn aber die Preise für Roh- und Grundstoffe solcherart explodieren, kann die Masse keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Da Geldschöpfung = Kredit bedeutet, besteht durchaus die Gefahr einer Deflation, einer echten Geldvernichtung.
.....die Überschrift ist falsch. Nicht Deflation oder Inflation muß es heißen, sondern Deflation bei gleichzeitiger Inflation ......aber eigentlich Stagflation.
Betrachten wir die Inflation .....angeblich nur 2%. 2002 kostete ein Ford Mondeo 30000 DM. 2006 kostet derselbe Ford Mondeo 30000€. Das sind 100% in 4 jahren....also 25% pro Jahr.
Gleichzeitig haben wir Deflation, bei den Dingen die aus China, Indien und asien kommen. Diese Dinge sind billiger geworden und so ist der manipulierter Warenkorb angeblich nur bei 2% .....stimmt zwar auch nicht....liegtt irgendwo bei 6- 7% .
Die Gefahr die nun lauert und zwar in Amerika ist die Stagflation. Das ist um so verhängnisvoller, weil es kein Gegenmittel gibt. Also heißt es Pest oder Cholera. Die Inflationierung ist im vollen Gange, merkt nur keine weil alle Währungen inflationieren.
Wer schon sich auf der gallopierenden Geldentwertung wartet, der kann noch lange warten. Das System versucht sich zu retten und zieht das Ganze in die Länge. Ob die Gold und Silberlinge dann noch was wert sind ..... kaum die sind dann als Teufelszeug entschädigungslos beschlagnahmt ( ausser man hat sie im sicheren Ausland). Ich bin auf jeden Fall weiter in AAA Anleihen, die werden im Fall der Fälle erst mal steigen. Jeder drängt dann zuerst in den vermeintlich sicheren Hafen. Dann tausch ich in Cash, denn dann ist es wichtig beweglich zu sein und wird das Maß der Dinge sein. Im übrigen habe ich immer 5-10% vom Vermögen in Gold und nicht erst seit gestern....eigentlich schon jahrzehnte. Da ändert sich auch nix.
Welche Maßnahme habe ich getroffen ? kaum einer ist heute mehr fähig sich selbst zu versorgen. Genügend Land und Know how, was natürlich schon jetzt geübt werden muß. Da fängts schon mal an. In den schlechten Zeiten (nach dem 2. WK) haben sich die Schnaps und Zigerettenwährung schon bewährt. Aber auch andere Sachen wie die Herstellung von Leiterwagen führten zu einträglichen Tauschhandel. Auch die eigene begrenzte Energieerzeugung wird zunehmend ein wichtigess Thema werden.
Doch bis dahin vergeht noch viel zeit und ob ich das noch erlebe :confused Trotzdem ...Vorbereitung ist alles....auch wenn man es nicht braucht
Die VWL ist an allem schuld. was ist, wenn ich keinen Mondeo kauf, sondern Fahrradfahrer bin? dann befinde ich mich ganz allein in strengster Deflation??? erkennt ihr den Blödsinn? Da sich selbst gestandene VWL´ler untereinander uneins über Defla-Infla sind,können wir somit die Ergüsse aus dieser Ecke hinfortschieben, auch wenn sie irgendwann irgendwo bei irgendwem studiert haben mögen. denn viel schlauer war der Lehrer auch nicht!
wie ich hier:
http://www.stock-channel.net/stock-board/showpost.php3?p=947062&postcount=1793
schrieb, ist die Höhe des Leitzins unerheblich. warum? selbst bei einen Zins von Null, siehe Japan, sparen die Leute. warum? weil Geld für die allermeisten geiler ist, als Sex. Geld ist kein Zahlungsmittel, sondern Status. Glaubste nicht? für einen Penner ist es das schönste, hat er 5 Mark zusammen, für die nächste Dröhnung. für den Mulltimillionär ist es von Vorteil die 3. Yacht kaufen zu dürfen.
Nicht Angebot und Nachfrage regelt Inflation, sondern die oben genannten Punkte.
Nochmal, in einem Zinssystem gibt es keine Deflation, auch DANN nicht, wenn der Mondeo nur 20K kosten würde. Deflation bekommen wir NACH kostos Totalcrash, aber hierfür ein Datum nennen zu können....
Nachtrag:
JEDES Geldguthaben, auch jenes für Null Prozent angelegt, erzeugt Schulden auf der anderen Seite. & dafür muss jemand ackern, sich buckeln, sich noch weiter verschulden, noch mehr Leistung erbringen, noch mehr, noch mehr und noch mehr. Die geistige Hochkultur ist somit zum sinnlosen Wachstum verdammt.
Stichworte wären: Tauschring, Chimgauer, umlaufgesicherte Währung usw.
wobei das evtl. vom Thema abgleitet :verbeug
LDiablo?
.....die Überschrift ist falsch. Nicht Deflation oder Inflation muß es heißen, sondern Deflation bei gleichzeitiger Inflation ......aber eigentlich Stagflation.
Betrachten wir die Inflation .....angeblich nur 2%. 2002 kostete ein Ford Mondeo 30000 DM. 2006 kostet derselbe Ford Mondeo 30000€. Das sind 100% in 4 jahren....also 25% pro Jahr.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947131#post947131)
Moin zusammen
Klar, die Überschrift hätte noch viel länger sein müssen, aber im Moment sind wir uns ja noch nicht mal einig WAS wir nun haben, geschweige denn was die Worte eigentlich umschreiben. Das Beispiel mit dem Mondeo ist ein bischen überspitzt.Du weißt, ich komme aus der Autobranche, und ich kann Dir auch aus diesem Bereich ein Beispiel von Deflation nennen:
Ich hab vor viereinhalb Jahren einem Kunden einen VW T4 Transporter Kombi 9 Sitzer mit einfachster Ausstattung verkauft. Mit Großkundenrabatt von 20% hat er damals 22.000,-- Euro bezahlt. Heute steht bei mir ein Schwung Tageszulassungen T5 , ohne KM ,stärkerer Motor, gleiche Ausstattung aber zusätzlich noch Klimaanlage, el.Fenster & Spiegel ,Beifahrerairbag und Rußfilter und der kostet 22.150,-- Wo ist hier die Inflation geblieben? Oder haben wir auch innerhalb der Teilmärkte (Autobranche) Stagflation?? Wohl kaum ;)
Nachtrag:
JEDES Geldguthaben, auch jenes für Null Prozent angelegt, erzeugt Schulden auf der anderen Seite. & dafür muss jemand ackern, sich buckeln, sich noch weiter verschulden, noch mehr Leistung erbringen, noch mehr, noch mehr und noch mehr. Die geistige Hochkultur ist somit zum sinnlosen Wachstum verdammt.
Stichworte wären: Tauschring, Chimgauer, umlaufgesicherte Währung usw.
wobei das evtl. vom Thema abgleitet :verbeug
LDiablo?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947137#post947137)
Nö, gleitet nicht ab, genau dafür ist der Thread ja gedacht, um diese Themen ausführlich zu behandeln, so das man auch in Zukunft nachblättern kann. Im Tagesthread gehen solche Gedanken doch im 1521en Posting unter.Da ist das hier der richtige Ort :)
Beispiel von Deflation nennen:
Ich hab vor viereinhalb Jahren einem Kunden einen VW T4 Transporter Kombi 9 Sitzer mit einfachster Ausstattung verkauft. Mit Großkundenrabatt von 20% hat er damals 22.000,-- Euro bezahlt. Heute steht bei mir ein Schwung Tageszulassungen T5 , ohne KM ,stärkerer Motor, gleiche Ausstattung aber zusätzlich noch Klimaanlage, el.Fenster & Spiegel ,Beifahrerairbag und Rußfilter und der kostet 22.150,-- Wo ist hier die Inflation geblieben? Oder haben wir auch innerhalb der Teilmärkte (Autobranche) Stagflation?? Wohl kaum ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947161#post947161)
Moin L. Gute Idee der Thread. :)
Dein Beispiel ist ein gutes, aus verschiedenen Gründen.
Zunächst mal ist das i.m.. kein Beispiel für Deflation. Dasselbe Phänomen hast du im Elektronik-Bereich und du erlebst hier die Folgen der globalen Konkurrenz, denen Unternehmen wie VW zunehmend machtlos gegenüber stehen. Siehe auch (hier (http://cgi.ebay.de/Hasee-Subnotebook-13-3-Zoll-Apple-Design-NEU-OVP_W0QQitemZ330005213629QQihZ014QQcategoryZ28837QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem)) . Ein Submininotebook, alles drum alles dran für EUR 650. Damit wurde dei 1000 Euro Schallmauer für solche Geräte nicht nur durchbrochen, sondern mal eben halbiert. KFZ dasselbe, auch wenn hier etwas höhere Barrieren eingebaut sind, aufgrund der Transportproblematik in die Exportmärkte, aber du wirst dieses Jahrzehnt noch sehen wie ein vergleichbares Gefährt zu deinem T5 von den Chinesen zu 12.000 Euro auf den Markt kommt. Wird das gekauft werden? Kansste drauf wetten.
Das ist aber keine Deflation, sondern Produktivitätszuwachs auf dem Buckel von 1 Mrd Chinesen die für nen Hungerlohn arbeiten. Das hat mit Deflation nichts zu tun.
Der Grund warum wir alle so durcheinander sind, ist, daß die Globalisierung alle regionalen Märkte in einem großen Topf geworfen hat, obwohl diese in ihren Zyklen an total unterschiedlichen Punkten sind. So hat China, Rußland und Teile Osteuropas einen grenzenlosen Boom, während wir hier in Westeuropa aufgrund von Übersättigung und Degeneration der Ethik seit Anfang der 90er in einer tiefen Rezession stecken, die immer wieder kaschiert wurde, erst durch den 'Aufschwung Ost' der dadurch finanziert wurde, daß die Wessis 100e von Milliarden in die NBL gepumpt haben und weiter pumpen (wofür wir uns nun von einigen :rolleyes Ostdeutschen beschimpfen lassen und prompt ein schlechtes Gewissen haben, tja so isser der Deutsche :kopf aber ich komm vom Thema ab :D ) also ich war bei kaschiert, erst durch Aufschwung Ost, dann durch den Export Boom nach China und immer noch in die USA. Aktuell durch die Verlagerung von Produktion in die Ostgebiete, demnächst nach Kazachstan und Sibirien (Spässle, aber wer weiß).
Kurz gesagt diese Produktivitätsgewinne - zu denen Firmen gezwungen sind wenn sie nicht zuschließen wollen - gaukeln uns über ihren Effekt (sinkende Preise) eine deflationäre Tendenz vor. DAS IST ABER FALSCH. Gleiches gilt für Bier zu 29 cent und andere spottbillige Lebensmittel bei Aldi.
Förster's Punkt ist i.m.o. der springende. In einem System das nicht von irgendwas echtem gedeckt ist, sei es Gold, Weizen oder sonst irgendwas von Wert, KANN es keine Deflation geben, weil Regierungen einfach die Geldmenge ausweiten (in der EU aktuell zwischen 8-10% p.A. je nachem welcher Statistik du glaubst..). Das sind jedes Jahr 10% mehr liquide Mittel. Wenn wir gesagt haben Inflation ist Ausweitung der Geldmenge, dann ist diese Frage doch damit eindeutig beantwortet. Deflation kann nur entstehen wenn Abnehmer von Geld dieses nicht mehr abnehmen. Das ist aber nicht so im Moment jedenfalls.
Ein letztes. Ein guter Gradmesser ist doch, für welchen Preis (freie) Menschen bereit sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Wenn ich mich abschufte und abends nicht genug hab um mir ein Bier und einen Laib Brot zu kaufen, dann kann ich doch besser mit dem Hintern in der Sonne liegen und auch nix zum knabbern haben, oder? Wenn man sich langfristige Lohntabellen anschaut (hier) (http://privatewww.essex.ac.uk/~alan/family/N-Money.html) sieht man, daß der Betrag der für Arbeit gezahlt wird nur in eine Richtung geht, und zwar seit dem Mittelalter. Nach oben. Die Arbeit ist aber dieselbe. Genau wie das Haus das vor 40 Jahren zu 50.000 Mark gebaut wurde, heute 1 Mio Mark 'wert' ist. Wie kann das sein. Ein sich abnutzendes Gut verzwanzigfacht sich im Wert? Das ist nicht möglich, denn das Haus ist nun in Wirklichkeit weniger wert, da älter und eben verwohnt. Wenn das Haus also weniger wert ist, aber mehr kostet, muss das Tauschmittel weninger wert geworden sein, es gibt keine andere Möglichkeit. Was man also sieht MUSS die Geldentwertung sein. Da 'Geld' aber ein abstraktes Gut ist, gibt es nur einen Weg, wie es weniger 'wert' werden kann, nämlich wenn mehr davon verfügbar ist. DAS ist Inflation, nichts anderes.
Zum Thema Gold. Gold hat zwei Aufgaben, zum einen, geleistete Arbeit zu speichern, zum anderen, internationale Krisen anzuzeigen. Da damit immer die Flucht zur Sicherheit verbunden wird, denken viele Gold wäre ein sicherer Hafen. Das stimmt zwar, aber es kann sein daß du und ich davon nichts mehr haben. Da wir in wenigen Jahren ein komplett elektronisches Geldwesen haben werden, kann ich mir gut vorstellen, daß auf weltweiter Basis - nicht der Besitz - aber der Tausch von Waren oder Leistungen gegen Gold kriminalisiert wird. Da wird es auch keinerlei Opposition geben, da :schaf das nicht mal versteht und da 95% der :schaf kein Gramm Gold haben. Also interessiert es auch keinen. Guck dir nur an wieviel Opposition der entmachtete Pöbel bei den aktuellen 'Reformen' aufzubringen imstande ist.
Dann sitzt du auf deinem Berg von Gold und der einzige Weg, irgendwas damit zu machen ist, zum 'Kriminellen' zu werden. Man muss sich also nicht überlegen ob Gold oder nicht, das ist keine Frage. Was Planung erfordert ist, wie du oder deine Erbnehmer - wenn es soweit ist - dein Gold wieder in Lebensstandard konvertierst.
Da Geldschöpfung = Kredit bedeutet, besteht durchaus die Gefahr einer Deflation, einer echten Geldvernichtung.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947122#post947122)
Das System will überleben. Das System wird überleben, jedenfalls länger als du und ich. Einige sagen, die Housing Bubble wird platzen und das globale Finanzsystem mit in den Abgrund reißen. Das ist totaler Quatsch soweit es mich betrifft.
In U.S.A. werden jetzt 50-Jahres Kredite für den Hauskauf diskutiert. Wenn das nicht hilft wird es 100-Jahres Kredite geben. Wenn das nicht mehr hilft wird man Endlos-Annuitäten designen, die du als Optionen an einer neu zu schaffende Privatimmobilienbörse platzieren kannst.
Da können dann Vietnamesische Banken Pakete amerikanischer Inhaberschuldverschreibungen von privaten Gläubigern an Chinesische Investorengruppen verdealen, die diese als Sicherheit für einen Kredit zum Bau eines ukrainischen Schwarzmeer-Hotelkomplexes hinterlegen.
Das System ist jeder Verankerung enthoben. Alles geht in der virtuellen Welt. Ein Total Crash ist so gut wie unmöglich geworden. Der Total-Crash findet beim Lebensstandard in der wirklichen Welt statt. Schleichend, unspektakulär und seit Jahrzehnten.
Hübsche Theorie. Erinnert ein wenig an: Dieses Mal ist alles anders. In den 5000 Jahren der Geldgeschichte gab es aber niemals eine längere Periode als zur Zeit ohne Währungsreform oder massivster Inflation oder Deflation. Wir trotzem dem System bereits seit 1967 alle möglichen Tricks ab, und der einzige mögliche Weg, die "Reinigungskrise" in Form von Kriegen, ist etwas verbaut in unserem Scheiß-Friedlichen Mitteleuropa. Nein, nein, die Erkenntnis was Fiat Money wirklich ist wird uns immer wieder einholen. Und das nicht erst mit Krediten die auf die Ewigkeit festgeschrieben werden. Irgendwann fangen einige Gläubiger an, sehen zu wollen. Wir sind mittendrin.
vom Zeitenkalender, also die Sicht auf mehrere Zyklen, sollte das gesamte Bubble innert der nächsten 5 - 8 Jahre platzen. Wenn nicht, kommt pit´s Weg mit endlos laufende Kredite. wobei ich mir da nicht sicher bin, ob der Mensch wirklich so blöd ist, ständig zu ackern. für nix und wieder nix. Unterm-Strich-Belastung ist heute schon bei annähernd 75 Prozent vom Brutto.
mama mia
13.07.2006, 15:07
...in meinen Augen hat pit einige sehr plausible Gedanken geschrieben - ob es gefällt oder nicht :rolleyes
Das System will überleben. Das System wird überleben, jedenfalls länger als du und ich.
befürchte ich auch...man sollte das System nicht unterschätzen und die Masse nicht überschätzen - obwohl, vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder und die Masse lässt sich nicht einfach unterbuttern (dann hätten wir die Revolution) - das wäre aber für alle sehr grausam.
Das System ist jeder Verankerung enthoben. Alles geht in der virtuellen Welt. Ein Total Crash ist so gut wie unmöglich geworden. Der Total-Crash findet beim Lebensstandard in der wirklichen Welt statt. Schleichend, unspektakulär und seit Jahrzehnten.
:schwitz die virtuelle Welt ist anfällig - vielleicht eine Chance :confused :eek ich wünsche es mir (fast) vielleicht ist ein Chaos notwendig
Man muss sich also nicht überlegen ob Gold oder nicht, das ist keine Frage. Was Planung erfordert ist, wie du oder deine Erbnehmer - wenn es soweit ist - dein Gold wieder in Lebensstandard konvertierst.
wie wahr, da wird emotionsloses Planen gefordert (:schwitz was wieder mal total gegen meine Natur ist) ...eine grosse Aufgabe wird auch sein, wie können wie unsere Freiheit erhalten :confused
Der Astrologe Raymond A. Merriman meint - schaut auf die Jugend, wie/was sie macht, da liegt der Schlüssel - hmmm wer weiss, vielleicht steckt in ihnen mehr als wir ihnen zutrauen :) Wandel - Transformation - neue Gedankenmuster - Bewusstheit
...könnte es sein, dass ich etwas abschweife :confused ;) dann :verbeug :D
(...)
Förster's Punkt ist i.m.o. der springende. In einem System das nicht von irgendwas echtem gedeckt ist, sei es Gold, Weizen oder sonst irgendwas von Wert, KANN es keine Deflation geben, weil Regierungen einfach die Geldmenge ausweiten (in der EU aktuell zwischen 8-10% p.A. je nachem welcher Statistik du glaubst..). Das sind jedes Jahr 10% mehr liquide Mittel. Wenn wir gesagt haben Inflation ist Ausweitung der Geldmenge, dann ist diese Frage doch damit eindeutig beantwortet. Deflation kann nur entstehen wenn Abnehmer von Geld dieses nicht mehr abnehmen. Das ist aber nicht so im Moment jedenfalls.
(...)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947216#post947216)
das mit der Deckung ist im Grunde ein Thema für sich.
aber bleiben wir mal beim Thema Geldmenge. die ZB´s buttern also jährlich annähernd zweistellig Kohle ins System, zumindest sind das die offziellen Daten :rolleyes , M3 gibts ja nicht mehr in den USA. okay, das steigt immer weiter. Geld drucken erzeugt vollautomatisch neue Schulden, da Geld den Sex an sich hat, sich "von selbst" zu vermehren. wenn man nun jährlich (seit Jahrzehnten) diesen Irrsinn nun betreibt, kann man doch selbst bei einer Halbierung der Geldmenge, nicht von Deflation sprechen, oder? :rolleyes
wie sieht denn eigentlich Geldmengenreduktion aus? wo gehen die grünen Scheinchen hin? in den Keller oder in den Ofen?
Genau hier sind wir am Punkt, wo Graf und seine Promovisten ins Geschehen eingreifen könnten. ;)
Jetzt hab ich ne seitenlange Antwort geschrieben, und dann falsche Taste, nun ist sie weg :dumm :dumm :dumm
Also nochmal kurz:
WIE wird man zB Gold(oder halt Aktien,...) in, während oder vor der Krise "konvertieren" können, um seinen Lebensstandard zu halten, respektive zu den 1% zu gehören, die ein Vermögen daraus machen?
Das fände ich spannend, heisst der Thread doch auch "Fahrplan"
Nochmals ein fettes :respekt an Pit für seine Ausführungen
den Fahrplan kennt keiner, Diablo.
wenn der Bus kommt, machst dich bereit. gehen die Türen auf, springst rein.
that´s it.
den Fahrplan kennt keiner, Diablo.
wenn der Bus kommt, machst dich bereit. gehen die Türen auf, springst rein.
that´s it.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947780#post947780)
Du sollst ihn auch nicht kennen, Möööönsch.
Visionier mer ein bischen.
Heut jedoch nicht mehr, guts Nächtli :)
http://img112.imageshack.us/img112/5986/inflation4hp.jpg
Links der Dow, nominal und Infla-bereinigt. Man sieht schön wie Inflation ein Kriegsphänomen ist und wie nach der Abkopplung vom Gold der nominale Dow abhebt. Der rechte Chart dürfte selbsterklärend sein.
Das passiert also mit Aktien in der Inflation. Kein sicherer Hafen, noi noi. Festverzinsliche guckst besser erst gar net an, da kriegste das Grausen.
.
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=384
Rethi sagt, Deflation ist Folge von Inflation. Der Hund wackelt mit dem Schwanz, nicht umgekehrt. Geh ich eins mit.
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=2893
wie "Rethi" :rolleyes schön beschreibt, sollte man genau wissen von
was man spricht/schreibt und wann man was macht ;)
Ergüsse wie "seit 25 Jahren nix verdient" erwartet man von Kindern im
Alter von 3 Jahren", nicht von Leutz die an der Börse.... naja.
falsch gemacht haben langjährige daily Leser nichts
:gusa
(...)
Also nochmal kurz:
WIE wird man zB Gold(oder halt Aktien,...) in, während oder vor der Krise "konvertieren" können, um seinen Lebensstandard zu halten, respektive zu den 1% zu gehören, die ein Vermögen daraus machen?
(...)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947712#post947712)
handfeste und tragbare Sachwerte werden nach der Krise in die neue
Weltwährung getauscht und anschliesend ausgebombte Aktie gekauft.
wie sollte der Plan sonst aussehen :confused
Goldverbot ist unwahrscheinlich... zu was sonst haben "sie" sonst das
Weltgold an sich gerissen?
@all
Meine persönliche Meinung zur kompletten Thematik !!!
man sollte die Selbstheilungskräfte des Systems nicht unterschätzen !
D.h. es gibt keinen zwingenden Grund, dass das heutige Geldsystem sich in eine Hyperinflation oder Deflation "aufschwingt".
Rohstoffverteuerung treibt sicherlich die Inflation hoch - die daraus entstehende Verteuerung der Güter schwächt wiederum den Kosum ab und wirkt somit dagegen. Dieses System ist träge und schwingt daher in gewissen Konjunkturzyklen, die der Investor mittelfristig "traden" kann ( Hausse und Baisse-Zyklen ). Der Erfolg hängt daher davon ab, dass man sich Instrumente entwickelt, die diese Zyklen erkennen und einen zum handeln bewegen. Dies ist durch die Phsysche des Menschen schon schwer genug.
Durch Innovation und Fortschritt wird die Menschheit eine immer höhere Produktivität erzielen, sodass Wohlstand und Lebensqualität auch in den nächsten 500 Jahren immer weiter ansteigt. Dies ist schon seit mehreren Tausend Jahren so !!!
Sicherlich schadet es nichts, wenn man sich einen Notgroschen aneignet. Dieser kann natürlich z.T. aus Edelmetallen bestehen. Aber man sollte sich nicht vom eigentlichen "Leben" abwenden und pausenlos an irgendwelche Untergangsszenarien arbeiten. Dies macht auf die Dauer krank und einsam !
Gruß Liquido
als ob man mit 2 Tonnen Gold das Leben nicht geniessen könnte :rolleyes
und ob der Mensch wirklich noch 500 Jahre so blöd ist, und eine Totgeburt
am Leben hält, nur damit er den "Wohlstand" einer fünfstufigen Sitzheizung
frönt, sei mal dahin gestellt. ich glaubs zumindest nicht.
handfeste und tragbare Sachwerte werden nach der Krise in die neue
Weltwährung getauscht und anschliesend ausgebombte Aktie gekauft.
wie sollte der Plan sonst aussehen :confused
Goldverbot ist unwahrscheinlich... zu was sonst haben "sie" sonst das
Weltgold an sich gerissen?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=948438#post948438)
OK, also doch Währungsreform. Dazu brauchts ne Inflation(nicht unbedingt Hyperinflation), die so heftig ist, daß Geldvermögen vernichtet werden, man mit unseren Banknoten nichts mehr anfangen kann. Also wird es überhaupt keine Deflation geben können in Deinem Szenario, höchstens NACH der Krise, richtig?
An Goldverbot glaube ich auch nicht, das was Pit schrieb von wegen fünf Prozent sind Goldbesitzer, ist der Grund. Es wurde doch in den vergangen Jahren alles dafür getan, daß die Masse eben kein Gold mehr besitzt. Aber nur dann macht es Sinn.
Aktien, schwierig, die eigene Psyche nach einem Aktiencrash muss dazu ausgetrickst werden. Dann jedoch werden die richtig großen Vermögen gemacht.
Übrigens: Inflation Hand in Hand mit Überspekulation in Gold- und allgemein Minenaktien ala Neuer Markt oder Tulpenhausse kann ich mir auch gut vorstellen.Die dann zum richtigen Zeitpunkt in Versorgeraktien tauschen:)
an der Währungsreform führt kein Weg dran vorbei. im blödesten Fall
kommt das Elektronische. Seit Visa und "mit dem guten Namen
bezahlen" ist dieser Weg bereits eingeschlagen. Giralgeld rulz. DAS
zuende denken, es an der Zeit für alle gekommen ist.
http://www.nrw2000.de/weimar/rentenmark.htm
schön, dass auch grosse Adresse hier auf SCN mitlesen ( hallo :winke ) und noch was dazu lernen :) :D
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=2870
Eine klassische Deflation hat es noch in den 1930er Jahren gegeben, da hier noch Geld = Gold war.
;)
The Main Flaw in the Deflation Case
Steve Saville
email: sas888_hk@yahoo.com (sas888_hk@yahoo.com)
Jul 18, 2006
Some very smart people are forecasting deflation for the US; or, perhaps we should say (with tongue firmly planted in cheek) that some people who are very smart except when it comes to the inflation/deflation topic are forecasting deflation. Furthermore, some of the analysts who are arguing eloquently for a deflationary outcome right now have been making the same argument, just as eloquently, every year for the past 15 or more years. And yet, being wrong for 15 years in a row hasn't lessened their resolve. The question is: why? What is so irresistible about the idea that deflation is imminent that causes smart people to be wrong year after year after year?
In many cases the error is one of definition in that the person thinks of deflation as a fall in the general price level. But although falling prices are an effect of deflation, when prices fall it is usually for some reason totally unrelated to deflation (for the uninitiated, deflation is a prolonged contraction in the total supply of money and credit). In fact, over the past 50 years not a single price has fallen in the US due to deflation because the total supply of money and credit has been in a relentless upward trend.
Taking a topical example to further explain the above, the downward pressure on the prices of some goods stemming from the low cost of manufacturing in countries such as China does not cause deflation and is not a deflationary force in any way. If anything, the lowering of the prices of some goods due to the cheapness of manufacturing in China creates the potential for higher INFLATION in the countries that import a lot of these goods, as does the lowering of the prices of some services due to the relative cheapness of well-educated English-speaking workers in India. The reason is that the hiding of the evidence of inflation, which is what the downward pressure on prices resulting from globalisation tends to achieve, gives central banks greater freedom to inflate. Remember: a central bank's reason for being is to inflate (expand the supply of money) whilst keeping inflation FEARS at a low level, so anything that helps to cover-up the effects of inflation, or create the illusion of a deflationary threat, makes the central bank's job easier.
Which brings us to what we see as the main flaw in the deflation case and the reason that a few smart people continue to forecast deflation.
A theme that appears to be common to the most eloquent arguments in favour of a deflationary outcome is that consumers, at some point, will have to start reducing their collective indebtedness, and when this happens the total supply of money and credit will begin to contract (deflation will occur). Given the current enormous height of the collective debt burden it seems likely that the point at which the debt accumulation of consumers tops out cannot be far off, which is, we think, why the idea that the world is about to plunge into a deflationary quagmire has proved to be so seductive. After all, there must be some limit to how much debt people will be able or willing to take-on and, with the savings rate in negative territory and debt repayments constituting an uncommonly-high proportion of disposable income, we simply MUST be close to that limit.
The problem is, the argument for deflation outlined in the above paragraph is based on the incorrect premise that the consumer is the engine of inflation. And when you start with an incorrect premise and then apply perfect logic you are GUARANTEED to come to the wrong conclusion.
The central bank, not the consumer, has always been and always will be the engine of inflation. There are times, such as the past decade in the US, when a massive build-up of consumer debt is the major contributor to growth in the money supply, but in such cases consumers are simply responding to stimuli provided by the central bank (it is only possible for a credit bubble to form if the central bank does something to facilitate the massive expansion of credit, such as hold interest rates at artificially low levels for lengthy periods). Furthermore, if consumers stopped borrowing more money into existence, or heaven forbid actually began to pay-down their debts, the central bank would still have little difficulty keeping the inflation going.
Some of the means by which the central bank could keep the inflation going were outlined by Ben Bernanke in the 21st November, 2002 speech (http://www.federalreserve.gov/boarddocs/speeches/2002/20021121/default.htm) that made him a household name (in our household, anyway). As far as we were concerned Bernanke was, in the aforementioned speech, just stating the bleeding obvious, but it was very significant that he could publicly discuss one of the current monetary system's major defects -- that the monetary authorities have the power to create an unlimited amount of money and therefore to reduce the purchasing power of the money by any amount they wish -- without causing hardly anyone to question the integrity of the system and without causing the devout deflationists to abandon their dearly-held view.
Bernanke's November-2002 speech garnered a lot of attention in the financial world, but similar sentiments were expressed just as clearly in a little-known speech (http://www.federalreserve.gov/boarddocs/speeches/1997/19970114.htm) by Alan Greenspan in January of 1997.
According to Greenspan:
"When there is confidence in the integrity of government, monetary authorities -- the central bank and the finance ministry -- can issue unlimited claims denominated in their own currencies and can guarantee or stand ready to guarantee the obligations of private issuers as they see fit. This power has profound implications for both good and ill for our economies.
Central banks can issue currency, a non-interest-bearing claim on the government, effectively without limit. They can discount loans and other assets of banks or other private depository institutions, thereby converting potentially illiquid private assets into riskless claims on the government in the form of deposits at the central bank.
That all of these claims on government are readily accepted reflects the fact that a government cannot become insolvent with respect to obligations in its own currency. A fiat money system, like the ones we have today, can produce such claims without limit."
Note the liberal use of the terms "without limit" and "unlimited" in the above. Note, also, the qualification: "When there is confidence in the integrity of government". Once confidence collapses it becomes counter-productive for the central bank or the government to issue more "claims" (money and money substitutes). When that point is reached you don't get deflation; you get a total collapse and a new monetary system.
Right now the inflation argument is an easy sell thanks to the sharp rises in commodity prices over the past few years. However, it wasn't an easy sell when we were trying to sell it in 2001-2002 and there will again come a time when it won't be an easy sell.
We suggest you print the above-referenced speeches and refer to them the next time the deflation argument appears to be gaining the ascendancy.
Steve Saville
http://www.321gold.com/editorials/saville/saville071806.html
....When there is confidence in the integrity of government, monetary authorities -- the central bank and the finance ministry -- can issue unlimited claims denominated in their own currencies and can guarantee or stand ready to guarantee the obligations of private issuers as they see fit......
Solange die Welt den USA nachrennt, wird's keine Defla geben :verbeug
waldmaus
20.07.2006, 21:59
Deflation Strawman
Once again Steve Saville is at it.
In The Main Flaw in the Deflation Case (http://www.321gold.com/editorials/saville/saville071806.html) he proposes a strawman that simply does not exist. It amazes me that after everything that deflationists such as myself have written, that not a single inflationist can accurately state the deflationist point of view.
They continually build and attack deflation cases that as best as I can tell, no one has proposed. Time and time again we go through this. It is tiring. Some have proposed that Saville was referring to me in that article but rest assured I have not been talking about deflation for more than two years. Regardless, here is the latest strawman:
A theme that appears to be common to the most eloquent arguments in favour of a deflationary outcome is that consumers, at some point, will have to start reducing their collective indebtedness, and when this happens the total supply of money and credit will begin to contract (deflation will occur). Given the current enormous height of the collective debt burden it seems likely that the point at which the debt accumulation of consumers tops out cannot be far off, which is, we think, why the idea that the world is about to plunge into a deflationary quagmire has proved to be so seductive. After all, there must be some limit to how much debt people will be able or willing to take-on and, with the savings rate in negative territory and debt repayments constituting an uncommonly-high proportion of disposable income, we simply MUST be close to that limit.
The problem is, the argument for deflation outlined in the above paragraph is based on the incorrect premise that the consumer is the engine of inflation. And when you start with an incorrect premise and then apply perfect logic you are GUARANTEED to come to the wrong conclusion.
The central bank, not the consumer, has always been and always will be the engine of inflation.Let's stop right there.
In In Praise of Saville (http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2006/03/in-praise-of-saville_114305537184586796.html) I said:
It sure is nice to see someone properly explain what inflation is, what it is not, and why measuring the CPI is fraught with so many problems as to make it useless. Steve [Saville] wrote:
The correct definition of inflation is an increase in the supply of money that CAUSES a decrease in the purchasing power of money, but we usually define it as simply an increase in the supply of money. This is done, in part, for the practical reason that it's impossible to measure changes in the purchasing power of money on an economy-wide basis.
It is not possible to measure changes in the overall purchasing power of money because it is not possible to come up with a meaningful number that represents the average price level within an economy. There are, of course, price indices such as the CPI that purportedly represent the average price level, but these indices are generally worse than useless because they are calculated in such a way that they are guaranteed to paint a misleading picture.I have on numerous occasions said that inflation was an increase in money supply and credit. How many times do we have to say it? It really gets tiring. I am glad that Saville agrees because unless one can agree on a definition, then there can be no meaningful debate.
I agree with Saville that the consumer is not the source of inflation.
So why does Saville post the strawman that he did?
Perhaps he was responding to someone else. If so who?
That is another problem with many inflationists. They attack ideas that as best as I can tell no one said. If someone said the consumer is the source of inflation then who was it? I will agree with Saville that idea is absurd. I will also tell Saville that is not the basis for most deflationist beliefs. It's easy to attack a strawman that does not exist.
Does that mean the consumer is out of the picture?
No, of course not. That is what Saville does not seem to understand.
Banks can print but they can not force consumers to either borrow or spend. If bankruptcies expand faster than borrowing, the net of money supply and credit will contract. That is deflation.
There is one other twist that I have talked about and that is the velocity of money.
In Inflation: What the heck is it? (http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2006/02/inflation-what-heck-is-it.html) I wrote:
Some argue that Japan never went through deflation. One basis for that argument is that "money supply" as measured by M1 never contracted over a sustained period. The other argument is that prices as measured by the CPI never fell much. Once again we have a flawed argument about consumer prices and a flawed argument that only looks at money and not credit.
Although Japan was rapidly printing money, a destruction of credit was happening at a far greater pace. There was an overall contraction of credit in Japan for close to 5 consecutive years. Property values plunged for 18 consecutive years. The stock market plunged from 40,000 to 7,000. Cash was hoarded and the velocity of money collapsed. Those are classic symptoms of deflation that a proper definition incorporating both money supply and credit would readily catch. Those looking at consumer prices or monetary injections by the bank of Japan were far off the mark.Now given that we hopefully agree on what inflation and deflation are, we can discard the strawman that Saville proposed.
The question then is to what extent the Fed can prolong that monetary expansion if consumers refuse to borrow or banks refuse to lend.
In that respect the consumer IS the key.
It is a key the Fed can not control.
Japan printed money for years and no one wanted it.
Yes, the US is different than Japan. We are far worse off and much deeper in debt. That adds to the deflationist case.
Wage fundamentals are much worse now especially with outsourcing and the internet. That adds to the deflationist case.
Ultimately it comes down to the question of "will the banks destroy themselves and their wealth" to bail out consumers deep in debt.
The answer to that question is "Of course not. Why would they?"
I have heard time and time again that banks can at will cause hyperinflation.
I have admitted that yes they can in theory, time and time and time again.
The real question is then is: "Will they"?
That is what we are debating. We are not debating if they can, we are debating the likelihood of it happening.
I have heard all of the inflation answers before.
We have not had deflation since 1930 and will never see it again.
The Fed will bail out consumers.
The Fed will do this.
The Fed will do that.
It seems that everyone feels the Fed is all powerful, and that the Fed can defeat the business cycle by forever printing money.
That is the fallacy of the inflationist arguments.
It can not be done. The root cause of the great depression was an overexpansion of money and credit. "Helicopter Drop Bernanke" could no more cure that by printing more money than I could take on Michael Jordan in one on one basketball at his prime.
So why has there been persistent inflation since 1940? The answer to that is the k-cycle. Please read The Kondratieff Cycle Revisited (http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2006/01/kondratieff-cycle-revisited.html) for a more in depth look at the k-cycle.
Three fourths of the cycle there is inflation. Each season is long (18-24 years). By the time we get to deflationary winter, many (most) people that have only known inflation all their lives dismiss the idea. No one believes that deflation can happen. They have seen nothing but inflation all their lives. Prechter's huge mistakes were not allowing sufficient time for each season, and for thinking that gold will fall in deflation.
Yes I agree that the Fed could eventually induce hyperinflation by dropping money out of helicopters. OK, so would they? The reason they would not do so is because it would bail out consumers at the expense of banks. Does anyone really believe the Fed would bail out consumers at their own expense? I don’t.
Yes, I believe they will try to help consumers, not by dropping money out of helicopters but by lowering interest rates. However unless jobs are created, with salaries that will allow consumer debts to be paid off, the Fed loses. Asset bubbles in the stock market and then in housing kept the consumer ready and willing to spend. What's next?
If housing is the bubble of last resort, what would happen if the Fed turned on the pumps? I suspect money would go into gold and silver, but no jobs would be produced, certainly nothing like the housing boom produced. That last sentence should explain why many deflationists like gold. That answer is also why it would be game set and match for the Fed. Yes the Fed could in theory drop money out of helicopters, but only if they wanted to destroy themselves. There is theory and there is practice. If consumers are finally at the end of their ropes as I suspect, inflationists are in for one rude shock.
Mike Shedlock / Mish
http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/
fluctuant
05.08.2006, 17:42
an der Währungsreform führt kein Weg dran vorbei. im blödesten Fall
kommt das Elektronische. Seit Visa und "mit dem guten Namen
bezahlen" ist dieser Weg bereits eingeschlagen. Giralgeld rulz. DAS
zuende denken, es an der Zeit für alle gekommen ist.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=948456#post948456)
Hallo Förster,
der gedanke ist nicht schlecht.
Seitdem ich von meinem sohn hörte, dass man bei ebay sogar "charakter" von spielern oder ähnliche dinge kaufen kann. Ist wirklich wahr; es findet da ein reger handel statt.:bad
f.
Aktienbaer
03.09.2006, 10:42
an der Währungsreform führt kein Weg dran vorbei. im blödesten Fall
kommt das Elektronische. Seit Visa und "mit dem guten Namen
bezahlen" ist dieser Weg bereits eingeschlagen. Giralgeld rulz. DAS
zuende denken, es an der Zeit für alle gekommen ist.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=948456#post948456)
moin förster ;)
recht hast du....
Das weltweite Finanzsystem ist wieder mal am Ende seiner Kapazität angelangt. Wie jedes Schneeballsystem stößt der Kapitalismus immer wieder an natürliche Grenzen. Die ganze Welt ist buchstäblich bis zur Halskrause verschuldet und es werden 95% des auf der Erde umherirrenden Kapitals nicht mehr für Warengeschäfte sondern für abstruse Spekulationsgeschäfte verwendet.
Es ist Zeit die Uhr neu zu stellen und den Reset-Knopf zu drücken. Dazu müssen Guthaben und Schulden in großem Umfang vernichtet werden, eine Währungsreform durchgeführt werden und es ist auch vorteilhaft wenn möglichst viel kaputt geht. Mit anderen Worten man braucht einen KRIEG.
Oder einen Bürgerkrieg. Oder beides. Das Problem ist nur, daß man vermeiden muß, daß ein globaler Atomkrieg daraus wird, dann geht eventuell ZUVIEL kaputt.
Deswegen ist "der Islam" so gut als Gegner geeignet. Nicht nur wegen dem Öl, sondern auch weil man mittels der muslimischen Minderheiten in Europa wunderbar Bürgerkriege, Pogrome und was weiß ich noch anzetteln kann. Dabei geht ordentlich was kaputt, Deutschland und viele andere europäischen Staaten lösen nebenbei ihr Renter - und Gesundheitsproblem, weil die ganzen Rentner, Pflegefälle, Diabetiker und sonst chronisch Kranken mit auf der Strecke bleiben und hinterher dürfen dann die überlebenden wieder neu anfangen.
Die kleine Kaste die vorher schon steinreich war ist selbstverständlich danach immer noch steinreich und kommt meist auch völlig ungeschoren davon.
Und am Ende gibts neues Geld - Diesmal wahrscheinlich eine von den USA bzw. deren Finanzoligarchen kontrollierte Weltwährung - (den GLOBO :-)) Vielleicht nutzt man dann auch die Gelegenheit, absolut terrorgeschütztes elektronisches Geld auf Chipkarten einzuführen, die unter die Haut implantiert werden...
PS: vor ein paar Jahren fragte mich so ein Typ an der Kasse im Bauhaus, warum ich zwei Tressore kaufe...
...ich sagte Ihm, da bewahre ich meine Zukunft drin auf.
Ich glaube der Typ denkt immer noch darüber nach, was ich damit meinte :hihi
http://www.falschgeld-infopoint.de/IMAGES/t-doller.jpg ;)
http://www.falschgeld-infopoint.de/teuer.htm
Aktienbaer
03.09.2006, 11:50
http://lachschon.gamigo.de/screens/200609/alex-1157115515.jpg
es ist schon komisch, sich vorzustellen, wenn die dritte Welt ihre Kokosnüsse mit der Amexo-Karte bezahlt :hihi
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=384
Rethi sagt, Deflation ist Folge von Inflation. Der Hund wackelt mit dem Schwanz, nicht umgekehrt. Geh ich eins mit.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=947941#post947941)
Es gibt ein gutes Argument gegen eine (baldige) Hyperinflation.
Wenn wirklich eine Hyperinflation geplant ist, warum schwätzen sie dann den Leuten in den Aktienverkaufsfernsehsendern ohne Ende Aktien auf. Seit wann sind die, die hier die Geldpolitik machen und die alle Massenmedien kontrollieren, plötzlich Menschenfreunde geworden.
Würde wirklich eine Hyperinflation geplant sein, dann würde das n-tv Programm ganz anders aussehen.
MillenniumBroker
24.06.2007, 21:34
Es gibt ein gutes Argument gegen eine (baldige) Hyperinflation.
Wenn wirklich eine Hyperinflation geplant ist, warum schwätzen sie dann den Leuten in den Aktienverkaufsfernsehsendern ohne Ende Aktien auf. Seit wann sind die, die hier die Geldpolitik machen und die alle Massenmedien kontrollieren, plötzlich Menschenfreunde geworden.
Würde wirklich eine Hyperinflation geplant sein, dann würde das n-tv Programm ganz anders aussehen.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1048716#post1048716)
Ist eine Hyperinflation was Geplantes?
Cashflow
24.04.2008, 22:19
In 10 Jahren? 2018.
Da kriegst Du eine LED-Anzeige mit deinem credit score an die Stirn getackert, damit der Typ hinterm MCD-Tresen weiß, ob du dir den Burger auch leisten kannst.
:rolleyes
Mein Gott, fünf Jahre her seit letztem posting und ausser ein bischen bankenkrise hat die deutsche Börsengemeinde noch nichts neues erlebt
OK Euro-Krise und ESM ESFS und Staatsbankrott, aber der Dax steht auch nicht gross woanders, nur das mit dem Gold gibt einem zu denken
Da sind die Aktien weit hinten dran, aber von Hyperinflation, Weltkrieg und totalem Aktiencrash ist weit und breit nix zu sehen und auch die Währungen sind noch alle da
Der Thread ist also noch genauso aktuell wie zur Eröffnung, und daher habe ich ihn wieder hervorgekramt
@all
Meine persönliche Meinung zur kompletten Thematik !!!
man sollte die Selbstheilungskräfte des Systems nicht unterschätzen !
D.h. es gibt keinen zwingenden Grund, dass das heutige Geldsystem sich in eine Hyperinflation oder Deflation "aufschwingt".
Rohstoffverteuerung treibt sicherlich die Inflation hoch - die daraus entstehende Verteuerung der Güter schwächt wiederum den Kosum ab und wirkt somit dagegen. Dieses System ist träge und schwingt daher in gewissen Konjunkturzyklen, die der Investor mittelfristig "traden" kann ( Hausse und Baisse-Zyklen ). Der Erfolg hängt daher davon ab, dass man sich Instrumente entwickelt, die diese Zyklen erkennen und einen zum handeln bewegen. Dies ist durch die Phsysche des Menschen schon schwer genug.
Durch Innovation und Fortschritt wird die Menschheit eine immer höhere Produktivität erzielen, sodass Wohlstand und Lebensqualität auch in den nächsten 500 Jahren immer weiter ansteigt. Dies ist schon seit mehreren Tausend Jahren so !!!
Sicherlich schadet es nichts, wenn man sich einen Notgroschen aneignet. Dieser kann natürlich z.T. aus Edelmetallen bestehen. Aber man sollte sich nicht vom eigentlichen "Leben" abwenden und pausenlos an irgendwelche Untergangsszenarien arbeiten. Dies macht auf die Dauer krank und einsam !
Gruß Liquido
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=948440#post948440)
Aus heutiger Sicht muss man sagen dass liquido richtig lag
Ist aber immer nur eine Momentaufnahme
@LDiablo
danke für die späte Ehre ;-)
Meinen Beitrag aus dem Jahr 2006 würde ich heute nicht so optimistisch formulieren. Insbesondere sehe ich derzeit ein massives gesellschaftliches Problem auf uns zukommen. Dies wird in Zukunft unser System kippen. Also aufpassen, aber wem sage ich das!
Das Problem liegt darin, dass der Fortschritt und der damit verbundene Produktivitätsgewinn leider immer weniger Menschen/Volkswirtschaften zu Gute kommt. Das Vermögen konzentriert sich auf immer kleinere Bevölkerungsanteile. Desweiteren werden insbesondere für junge Menschen keine Perspektiven geschaffen, obwohl es immer mehr alterbedingte Ruheständler gibt. Die derzeitigen Unterschiede im Euroraum oder die Machtwechsel in Nordafrika sind dabei nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft.
Ich gebe dem System nur noch 5-10 Jahre. Dann wird es große Verwerfungen geben. Ein Reset des Systems ist systembedingt unausweichlich und wird viele Tränen kosten.
Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.
Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.
Der einzige Weg, um das Verhalten der Politiker zu ändern, ist, ihnen das Geld wegzunehmen.
Die Börse schwankt zwischen Gier und Angst. Angst, alles zu verlieren, und der Gier, noch mehr Geld zu machen.
Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man viel Geld hat, denkt man nur noch an Geld.
Musik bringt dich besser durch Zeiten ohne Geld, als Geld dich durch Zeiten ohne Musik bringt.
Geld macht sicher nicht glücklich, aber wenn ich traurig bin, weine ich lieber in einem schönen Auto als auf einem alten Fahrrad.
Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.
Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.
Erst beim Verfassen der Steuererklärung kommt man dahinter, wieviel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte.
Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen.
Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner.
Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen.
Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen.
An der Börse gibt's nur Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld!
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