MaryMeeker
16.01.2001, 10:53
Informationen zu BSE
Richtlinien, News, Adressen
Nicht nur im Rindersteak, auch in anderen Fleischsorten und in vielen verarbeiteten Lebensmitteln können die BSE-Erreger stecken. Wir haben zusammengetragen, mit welchem Risiko Sie rechnen müssen.
Bio-Fleisch
Bio-Fleisch gilt als fast 100-prozentig sicher, weil die anerkannten ökologischen Erzeugerverbände Tiermehl seit jeher verboten haben. Unter www.carechannel.de (http://www.carechannel.de) haben wir für Sie die Adressen und Angebote von über 2.000 Bio-Fleisch-Anbietern zusammengestellt. Um die Fleischeslust der Verbraucher werben auch die Anbieter von Markenfleisch. Diese Gütesiegel haben wir in der Januar-Ausgabe untersucht.
Kalbfleisch
Jungtiere werden als weniger problematisch angesehen, weil bei ihnen - sollten sie denn tatsächlich BSE-infiziert sein - die Erreger nur in geringer Zahl vorhanden sind. Nachweisen lässt sich die Erkrankung mit den derzeitigen Test-Methoden erst ab dem 30. Lebensmonat der Tiere.
Lamm- und Schaffleisch
Einige Experten warnen auch vor Schaffleisch, da Schafe an der BSE-ähnlichen Seuche Scrapie und möglicherweise auch an BSE erkranken können. Solange Zusammenhänge zwischen Scrapie und BSE nicht geklärt sind, bestehe ein Restrisiko, das laut Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin wissenschaftlich nicht abgeschätzt werden kann.
Fisch, Geflügel- und Schweinefleisch
Fisch, Geflügel, Schweinefleisch sind nach bisherigem Erkenntnisstand als ungefährlich anzusehen, obwohl vermutlich auch sie zum Teil mit Tiermehl gefüttert wurden. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf. Erste Untersuchungen bei Hühnern brachten keine Anhaltspunkte für eine BSE-Übertragung.
Wurst
In vielen Wurstsorten wird Rindfleisch verarbeitet. Salami besteht beispielsweise zu einem Drittel daraus. Aber auch Tee- und Mettwurst enthalten Rindfleisch. Wer ganz sicher gehen will, muss auf Wurst verzichten. Seit Oktober 2000 ist zwar die Verwendung so genannter Risikomaterialien wie Rückenmark oder Hirn verboten. Ganz lässt es sich jedoch nicht ausschließen, dass Nervengewebe mitverarbeitet wird. Das zeigt sowohl unser Test Leberwurst im Heft 2/2001 wie auch unsere Untersuchung von Brühwürsten im April 2000. Auf jeden Fall sollte man Billigsorten meiden.
Wurstpelle
Seit Ende November vergangenen Jahres wird der gesamte Rinderdarm als Risikomaterial eingestuft und darf demnach nicht mehr als Wursthülle verwendet werden. Nach Angaben der Hersteller werden hier zu Lande ohnehin 80 Prozent der Würste in Schwein- oder Schafsdärmen angeboten, sofern nicht sogar Kunstdarm verwendet wird.
Fertigprodukte
Vorsicht ist bei Fertigprodukten geboten. Eintopf aus der Dose, Ravioli, Tortellini, Fertigsoßen, Tütensuppen, Brühwürfel, Rindsboullion, Pizza, Bratenfond, Fleischsalat, Markklößchen, Tiefkühl- und sterilisierte Gerichte enthalten vielfach Bestandteile vom Rind. Zwar beteuern die Mitglieder des Verbandes der Suppenindustrie, die Rohstoffe für Brühwürfel, Tütensuppen oder Bratensoße kämen aus Argentinien, Uruguay und Brasilien. ÖKO-TEST rät dennoch von solcher Fertigkost ab. Denn die Zutatenliste auf der Verpakkung gibt nur Auskunft über die verwendeten Rohstoffe, etwa "Rinderextrakt". Die Herkunft wird nicht gekennzeichnet.
Brühwürfel und Tütensuppen
Fleischextrakte sind Nebenprodukte der Corned-Beef-Herstellung. Die Hersteller versichern zwar, dass die in Deutschland verwendeten Extrakte aus Südamerika stammen, eine Region, für die es keine Hinweise auf BSE gebe. Dennoch besteht das gleiche Risiko wie bei Fleisch.
Currywurst
Currywurst besteht aus grob entfettetem und entsehntem Schweine-, Kalb- und Rindfleisch, dessen Herkunftsbezeichnung nicht vorgeschrieben ist. Wegen des möglicherweise enthaltenen Rindfleisches besteht ein Risiko.
Döner
Döner wird aus Kalbfleisch-Scheiben, Rinder- oder Schweinehack hergestellt. Zwar muss auch bei Hackfleisch die Herkunft deklariert werden, aber generell wird dafür meist nicht das beste Fleisch verwendet.
Gelatine
Gelatine ist ebenfalls ein Risikofaktor. Jedoch wird sie in Deutschland zu 90 Prozent aus den Überresten von Schweinen hergestellt. Sie ist in Fertig-Süßspeisen, Joghurt, Gummibärchen, Lakritz und Medikamenten enthalten. Die 10 Prozent Speisegelatine vom Rind werden nach Herstellerangaben aus Rinderhäuten gewonnen, bei denen keine Infektiösität nachgewiesen werden konnte. Alle europäischen Hersteller haben sich verpflichtet, auf Rohstoffe aus Großbritannien zu verzichten. Haribo verwendet nach eigenen Angaben gar keine Rindsgelatine.
In Bioläden und Reformhäusern gibt es Geliermittel auf pflanzlicher Basis. Dazu zählen Agar-Agar aus Algen, Johannisbrotkernmehl und Apfelpektin, aus dem auch alternative Gummibärchen geformt werden.
Hamburger
Hamburger enthalten hauptsächlich Hackfleisch vom Rind, auch vom Schwein. Informationen von McDonald's-Sprecher Matthias Baumgarten zufolge werden die Burger hier zu Lande ausschließlich aus Muskelfleisch süddeutscher Kühe gemacht. Muskelfleisch gilt bislang als weitgehend ungefährlich, Süddeutschland nach dem jüngsten Fall in Bayern aber nicht mehr als BSE-frei.
Tierfutter
Tierfutter ist BSE-frei. Das beteuert jedenfalls der größte Hersteller EFFEM, der 70 Prozent des Hunde- und Katzenfutters anbietet. Diese Zusicherung ist umso wichtiger als BSE auch auf Hunde und Katzen übertragbar ist.
Bereits seit 1990 komme kein Rindfleisch aus England mehr in die Dose, heißt es in einer Pressemitteilung von EFFEM. Das gelte für die Marken Whiskas, Kitekat, Sheba, Brekkies, Pedigree Pal, Chappi, Cesar, Frolic, Loyal, Hap und Trim. Das treffe aber auch auf Knabberprodukte mit dem Markennamen Pedigree Pal und Frolic zu, die in England hergestellt werden. In manchen Bioläden gibt es auch Tierfutter aus kontrolliert biologisch erzeugten Zutaten.
Babykost
Die Gläschenkost kann Rindfleisch enthalten. Die meisten Hersteller geben zwar an, nur bei kontrollierten Betrieben zu kaufen. Wer ein Restrisiko ausschließen will, sollte dennoch auf Babybreie mit Rindfleisch verzichten.
Milch und Milchprodukte
Milch und Milchprodukte gelten nach wie vor als unbedenklich. BSE-Erreger (Prionen) konnten hierin noch nie nachgewiesen werden. Wissenschaftler haben international bislang auch keine Hinweise für die Übertragbarkeit von BSE durch Milch gefunden. Joghurt kann allerdings Gelatine enthalten, die wiederum zu zehn Prozent aus Rind hergestellt sein kann.
Arzneimittel
Arzneimittel mit Bestandteilen vom Rind sind mit großer Wahrscheinlichkeit sicher. Das Risiko, sich zu infizieren, sei "sehr gering", betont Karin Günther vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bereits 1991 wurde eine EG-Richtlinie verabschiedet, nach der nur Gewebe oder Organe von Rindern aus gesunden Beständen zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden dürfen. 1994 hat das ehemalige Bundesgesundheitsamt weitere Sicherheitsanforderungen erlassen, mit deren Hilfe eine Infektion mit dem BSE-Erreger verhindert werden soll. Dazu zählen beispielsweise der Verzicht auf Rohstoffe von britischen Rindern oder von Tieren, die dort irgendwann gelebt haben. Die Vorschriften gelten für alle in der Bundesrepublik in den Verkehr gebrachten Arzneimittel. Seitdem haben die meisten Hersteller eine Überprüfung ihrer Arzneimittel vorgenommen, sie gegebenenfalls sicher gemacht und dies gegenüber dem Berliner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte belegt. Wer dies nicht konnte und besonders risikoreiche Zubereitungen aus Gehirn, Rückenmark, Auge oder lymphatischem Gewebe verwendete, für dessen Produkte wurde im Herbst 1995 das Ruhen der Zulassung und der Rückruf aus den Apotheken angeordnet. Dasselbe gilt für alle anderen Arzneimittel mit Bestandteilen vom Rind seit April diesen Jahres, sofern sie sich noch auf dem Markt befinden sollten.Wer nachlesen will, welche Zutaten in einem Produkt stecken, kommt mit dem Beipackzettel nicht immer weiter. Nur in der sogenannten Fachinformation, die dem Arzt vorliegt, steht die genaue Bezeichnung des Rohsto
Richtlinien, News, Adressen
Nicht nur im Rindersteak, auch in anderen Fleischsorten und in vielen verarbeiteten Lebensmitteln können die BSE-Erreger stecken. Wir haben zusammengetragen, mit welchem Risiko Sie rechnen müssen.
Bio-Fleisch
Bio-Fleisch gilt als fast 100-prozentig sicher, weil die anerkannten ökologischen Erzeugerverbände Tiermehl seit jeher verboten haben. Unter www.carechannel.de (http://www.carechannel.de) haben wir für Sie die Adressen und Angebote von über 2.000 Bio-Fleisch-Anbietern zusammengestellt. Um die Fleischeslust der Verbraucher werben auch die Anbieter von Markenfleisch. Diese Gütesiegel haben wir in der Januar-Ausgabe untersucht.
Kalbfleisch
Jungtiere werden als weniger problematisch angesehen, weil bei ihnen - sollten sie denn tatsächlich BSE-infiziert sein - die Erreger nur in geringer Zahl vorhanden sind. Nachweisen lässt sich die Erkrankung mit den derzeitigen Test-Methoden erst ab dem 30. Lebensmonat der Tiere.
Lamm- und Schaffleisch
Einige Experten warnen auch vor Schaffleisch, da Schafe an der BSE-ähnlichen Seuche Scrapie und möglicherweise auch an BSE erkranken können. Solange Zusammenhänge zwischen Scrapie und BSE nicht geklärt sind, bestehe ein Restrisiko, das laut Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin wissenschaftlich nicht abgeschätzt werden kann.
Fisch, Geflügel- und Schweinefleisch
Fisch, Geflügel, Schweinefleisch sind nach bisherigem Erkenntnisstand als ungefährlich anzusehen, obwohl vermutlich auch sie zum Teil mit Tiermehl gefüttert wurden. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf. Erste Untersuchungen bei Hühnern brachten keine Anhaltspunkte für eine BSE-Übertragung.
Wurst
In vielen Wurstsorten wird Rindfleisch verarbeitet. Salami besteht beispielsweise zu einem Drittel daraus. Aber auch Tee- und Mettwurst enthalten Rindfleisch. Wer ganz sicher gehen will, muss auf Wurst verzichten. Seit Oktober 2000 ist zwar die Verwendung so genannter Risikomaterialien wie Rückenmark oder Hirn verboten. Ganz lässt es sich jedoch nicht ausschließen, dass Nervengewebe mitverarbeitet wird. Das zeigt sowohl unser Test Leberwurst im Heft 2/2001 wie auch unsere Untersuchung von Brühwürsten im April 2000. Auf jeden Fall sollte man Billigsorten meiden.
Wurstpelle
Seit Ende November vergangenen Jahres wird der gesamte Rinderdarm als Risikomaterial eingestuft und darf demnach nicht mehr als Wursthülle verwendet werden. Nach Angaben der Hersteller werden hier zu Lande ohnehin 80 Prozent der Würste in Schwein- oder Schafsdärmen angeboten, sofern nicht sogar Kunstdarm verwendet wird.
Fertigprodukte
Vorsicht ist bei Fertigprodukten geboten. Eintopf aus der Dose, Ravioli, Tortellini, Fertigsoßen, Tütensuppen, Brühwürfel, Rindsboullion, Pizza, Bratenfond, Fleischsalat, Markklößchen, Tiefkühl- und sterilisierte Gerichte enthalten vielfach Bestandteile vom Rind. Zwar beteuern die Mitglieder des Verbandes der Suppenindustrie, die Rohstoffe für Brühwürfel, Tütensuppen oder Bratensoße kämen aus Argentinien, Uruguay und Brasilien. ÖKO-TEST rät dennoch von solcher Fertigkost ab. Denn die Zutatenliste auf der Verpakkung gibt nur Auskunft über die verwendeten Rohstoffe, etwa "Rinderextrakt". Die Herkunft wird nicht gekennzeichnet.
Brühwürfel und Tütensuppen
Fleischextrakte sind Nebenprodukte der Corned-Beef-Herstellung. Die Hersteller versichern zwar, dass die in Deutschland verwendeten Extrakte aus Südamerika stammen, eine Region, für die es keine Hinweise auf BSE gebe. Dennoch besteht das gleiche Risiko wie bei Fleisch.
Currywurst
Currywurst besteht aus grob entfettetem und entsehntem Schweine-, Kalb- und Rindfleisch, dessen Herkunftsbezeichnung nicht vorgeschrieben ist. Wegen des möglicherweise enthaltenen Rindfleisches besteht ein Risiko.
Döner
Döner wird aus Kalbfleisch-Scheiben, Rinder- oder Schweinehack hergestellt. Zwar muss auch bei Hackfleisch die Herkunft deklariert werden, aber generell wird dafür meist nicht das beste Fleisch verwendet.
Gelatine
Gelatine ist ebenfalls ein Risikofaktor. Jedoch wird sie in Deutschland zu 90 Prozent aus den Überresten von Schweinen hergestellt. Sie ist in Fertig-Süßspeisen, Joghurt, Gummibärchen, Lakritz und Medikamenten enthalten. Die 10 Prozent Speisegelatine vom Rind werden nach Herstellerangaben aus Rinderhäuten gewonnen, bei denen keine Infektiösität nachgewiesen werden konnte. Alle europäischen Hersteller haben sich verpflichtet, auf Rohstoffe aus Großbritannien zu verzichten. Haribo verwendet nach eigenen Angaben gar keine Rindsgelatine.
In Bioläden und Reformhäusern gibt es Geliermittel auf pflanzlicher Basis. Dazu zählen Agar-Agar aus Algen, Johannisbrotkernmehl und Apfelpektin, aus dem auch alternative Gummibärchen geformt werden.
Hamburger
Hamburger enthalten hauptsächlich Hackfleisch vom Rind, auch vom Schwein. Informationen von McDonald's-Sprecher Matthias Baumgarten zufolge werden die Burger hier zu Lande ausschließlich aus Muskelfleisch süddeutscher Kühe gemacht. Muskelfleisch gilt bislang als weitgehend ungefährlich, Süddeutschland nach dem jüngsten Fall in Bayern aber nicht mehr als BSE-frei.
Tierfutter
Tierfutter ist BSE-frei. Das beteuert jedenfalls der größte Hersteller EFFEM, der 70 Prozent des Hunde- und Katzenfutters anbietet. Diese Zusicherung ist umso wichtiger als BSE auch auf Hunde und Katzen übertragbar ist.
Bereits seit 1990 komme kein Rindfleisch aus England mehr in die Dose, heißt es in einer Pressemitteilung von EFFEM. Das gelte für die Marken Whiskas, Kitekat, Sheba, Brekkies, Pedigree Pal, Chappi, Cesar, Frolic, Loyal, Hap und Trim. Das treffe aber auch auf Knabberprodukte mit dem Markennamen Pedigree Pal und Frolic zu, die in England hergestellt werden. In manchen Bioläden gibt es auch Tierfutter aus kontrolliert biologisch erzeugten Zutaten.
Babykost
Die Gläschenkost kann Rindfleisch enthalten. Die meisten Hersteller geben zwar an, nur bei kontrollierten Betrieben zu kaufen. Wer ein Restrisiko ausschließen will, sollte dennoch auf Babybreie mit Rindfleisch verzichten.
Milch und Milchprodukte
Milch und Milchprodukte gelten nach wie vor als unbedenklich. BSE-Erreger (Prionen) konnten hierin noch nie nachgewiesen werden. Wissenschaftler haben international bislang auch keine Hinweise für die Übertragbarkeit von BSE durch Milch gefunden. Joghurt kann allerdings Gelatine enthalten, die wiederum zu zehn Prozent aus Rind hergestellt sein kann.
Arzneimittel
Arzneimittel mit Bestandteilen vom Rind sind mit großer Wahrscheinlichkeit sicher. Das Risiko, sich zu infizieren, sei "sehr gering", betont Karin Günther vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bereits 1991 wurde eine EG-Richtlinie verabschiedet, nach der nur Gewebe oder Organe von Rindern aus gesunden Beständen zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden dürfen. 1994 hat das ehemalige Bundesgesundheitsamt weitere Sicherheitsanforderungen erlassen, mit deren Hilfe eine Infektion mit dem BSE-Erreger verhindert werden soll. Dazu zählen beispielsweise der Verzicht auf Rohstoffe von britischen Rindern oder von Tieren, die dort irgendwann gelebt haben. Die Vorschriften gelten für alle in der Bundesrepublik in den Verkehr gebrachten Arzneimittel. Seitdem haben die meisten Hersteller eine Überprüfung ihrer Arzneimittel vorgenommen, sie gegebenenfalls sicher gemacht und dies gegenüber dem Berliner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte belegt. Wer dies nicht konnte und besonders risikoreiche Zubereitungen aus Gehirn, Rückenmark, Auge oder lymphatischem Gewebe verwendete, für dessen Produkte wurde im Herbst 1995 das Ruhen der Zulassung und der Rückruf aus den Apotheken angeordnet. Dasselbe gilt für alle anderen Arzneimittel mit Bestandteilen vom Rind seit April diesen Jahres, sofern sie sich noch auf dem Markt befinden sollten.Wer nachlesen will, welche Zutaten in einem Produkt stecken, kommt mit dem Beipackzettel nicht immer weiter. Nur in der sogenannten Fachinformation, die dem Arzt vorliegt, steht die genaue Bezeichnung des Rohsto