Eliska
30.04.2001, 19:46
Nun ist es soweit. Lange Zeit haben Analysten und Marktbeobachter darauf gewartet, dass im PC-Prozessor-Sektor ein Preiskrieg
entbrennen wird. Intel hatte vor kurzem Preissenkungen für die P4-Prozessorlinie von bis zu 50 Prozent angekündigt. So fiel der Preis des
1,5 GHz Pentium 4 Prozessors von 519 auf 256 Dollar. Der Preis für den Intel Pentium 4 mit 1,4 GHz fiel um 48,5 Prozent, der des Pentium 4
mit 1,3 GHz um 28 Prozent auf ebenfalls 193 Dollar. Damit sind die beiden leistungsschwächsten Pentium 4 Prozessoren nun günstiger als
beispielsweise der Pentium III 1 GHz Prozessor, der noch über 200 Dollar kostet. Intel will mit diesen neuerlichen Preissenkungen die bisher
schwache Akzeptanz der Pentium 4 Plattform erhöhen. AMD CEO Jerry Sanders hatte bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen
stolz verkündet, dass es seinem Unternehmen aufgrund der hohen Akzeptanz der Athlon-Prozessoren besser denn je ginge. Dies belegen
auch Studien, wonach AMD im ersten Quartal 2001 aufgrund des schwachen Starts der Pentium 4 und des hohen Preis-/
Leistungsverhältnisses der eigenen Produkte seinen Weltmarktanteil von 17 auf 21 Prozent steigern konnte. Gleichzeitig gab Jerry Sanders
bekannt, dass AMD seine Prozessoren bei vergleichbarer Prozessorgeschwindigkeit mit den Intel Produkten stets günstiger verkaufen wolle,
um so weitere Marktanteile gewinnen zu können. Laut bei Chip.de veröffentlichten, vorläufigen Zahlen wird AMD dieses Versprechen auch
einhalten. Der 1,33 GHz Athlon kostet mit 183 Dollar 9 Dollar weniger als der Pentium 4 mit 1,3 bzw. 1,4 GHz. Dies bedeutet einen
Preisrückgang von 47,7 Prozent beim Spitzenmodell von AMD. Aber auch nach unten hin scheinen die Preise kräftig in Bewegung geraten zu
sein. Einzig der Duron mit 750 MHz ist im Preis weniger als 30 Prozent gefallen.
Aktuell ist dieser Preiskampf für Intel etwas schmerzhafter als für AMD. Nicht nur, dass Intel weiterhin keine Marktanteile zurückzugewinnen
scheint, auch die Fertigung des Pentium 4 ist für Intel sehr kostspielig. Denn der jüngste Intel Sprössling hat eine sehr große Chipfläche.
Chipfläche kann man bei der Halbleiterfertigung mit den Produktionskosten des Chips gleichsetzen. Dies soll sich ab Herbst ändern, wenn
Intel auf die 0,13 µm Fertigungstechnologie umsteigt, womit die Chipfläche wesentlich sinken wird. Diese soll dann auch wesentlich höhere
Taktfrequenzen ermöglichen. Allerdings scheinen Gerüchten zufolge Probleme bei SVG Lithography, welche Intel mit 0,13 µm Lithographie
Maschinen beliefern, den Start dieser kostensparenden Fertigungstechnologie hinauszuzögern, sollte kein anderer Hersteller einspringen.
AMD sollte der günstige Preis des Pentium 4 mit 1,4 GHz Taktfrequenz stark in der Preisgestaltung des neuen AMD Athlon mit 1,4 GHz
beschränken. Wahrscheinlich ist dieser Schachzug von Intel, diese beiden unterschiedlich schnellen Prozessoren zum gleichen Preis
anzubieten, genau aus diesem Grund erfolgt. Weil AMDs Prozessoren weniger Kosten verursachen, wird das Unternehmen im kommenden
Jahr erst auf die 0,13 µm Fertigungstechnologie umsteigen.
Gefunden bei: www.consors.de - daily news
entbrennen wird. Intel hatte vor kurzem Preissenkungen für die P4-Prozessorlinie von bis zu 50 Prozent angekündigt. So fiel der Preis des
1,5 GHz Pentium 4 Prozessors von 519 auf 256 Dollar. Der Preis für den Intel Pentium 4 mit 1,4 GHz fiel um 48,5 Prozent, der des Pentium 4
mit 1,3 GHz um 28 Prozent auf ebenfalls 193 Dollar. Damit sind die beiden leistungsschwächsten Pentium 4 Prozessoren nun günstiger als
beispielsweise der Pentium III 1 GHz Prozessor, der noch über 200 Dollar kostet. Intel will mit diesen neuerlichen Preissenkungen die bisher
schwache Akzeptanz der Pentium 4 Plattform erhöhen. AMD CEO Jerry Sanders hatte bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen
stolz verkündet, dass es seinem Unternehmen aufgrund der hohen Akzeptanz der Athlon-Prozessoren besser denn je ginge. Dies belegen
auch Studien, wonach AMD im ersten Quartal 2001 aufgrund des schwachen Starts der Pentium 4 und des hohen Preis-/
Leistungsverhältnisses der eigenen Produkte seinen Weltmarktanteil von 17 auf 21 Prozent steigern konnte. Gleichzeitig gab Jerry Sanders
bekannt, dass AMD seine Prozessoren bei vergleichbarer Prozessorgeschwindigkeit mit den Intel Produkten stets günstiger verkaufen wolle,
um so weitere Marktanteile gewinnen zu können. Laut bei Chip.de veröffentlichten, vorläufigen Zahlen wird AMD dieses Versprechen auch
einhalten. Der 1,33 GHz Athlon kostet mit 183 Dollar 9 Dollar weniger als der Pentium 4 mit 1,3 bzw. 1,4 GHz. Dies bedeutet einen
Preisrückgang von 47,7 Prozent beim Spitzenmodell von AMD. Aber auch nach unten hin scheinen die Preise kräftig in Bewegung geraten zu
sein. Einzig der Duron mit 750 MHz ist im Preis weniger als 30 Prozent gefallen.
Aktuell ist dieser Preiskampf für Intel etwas schmerzhafter als für AMD. Nicht nur, dass Intel weiterhin keine Marktanteile zurückzugewinnen
scheint, auch die Fertigung des Pentium 4 ist für Intel sehr kostspielig. Denn der jüngste Intel Sprössling hat eine sehr große Chipfläche.
Chipfläche kann man bei der Halbleiterfertigung mit den Produktionskosten des Chips gleichsetzen. Dies soll sich ab Herbst ändern, wenn
Intel auf die 0,13 µm Fertigungstechnologie umsteigt, womit die Chipfläche wesentlich sinken wird. Diese soll dann auch wesentlich höhere
Taktfrequenzen ermöglichen. Allerdings scheinen Gerüchten zufolge Probleme bei SVG Lithography, welche Intel mit 0,13 µm Lithographie
Maschinen beliefern, den Start dieser kostensparenden Fertigungstechnologie hinauszuzögern, sollte kein anderer Hersteller einspringen.
AMD sollte der günstige Preis des Pentium 4 mit 1,4 GHz Taktfrequenz stark in der Preisgestaltung des neuen AMD Athlon mit 1,4 GHz
beschränken. Wahrscheinlich ist dieser Schachzug von Intel, diese beiden unterschiedlich schnellen Prozessoren zum gleichen Preis
anzubieten, genau aus diesem Grund erfolgt. Weil AMDs Prozessoren weniger Kosten verursachen, wird das Unternehmen im kommenden
Jahr erst auf die 0,13 µm Fertigungstechnologie umsteigen.
Gefunden bei: www.consors.de - daily news