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Vollständige Version anzeigen : Baltimore gewinnt den 35. SuperBowle


Patrick
29.01.2001, 15:20
Hallo zusammen,

jemand gesehen das Spiel? Waren wirklich wahnsinnige Abwehrreihen!

Geht jemand von euch auch zu FIRE? Oder vielleicht zu den Anfängern in Berlin oder Frankfurt? http://www.abt-edv.com/Board/smilies/biggrin.gif

Gruß
Patrick

Matze
29.01.2001, 15:22
Ich hab zwar Teile davon gestern beim zappen erwischt, aber im grossen und ganzen gehöre ich zu denjenigen, die von Footbalregeln nichts verstehen und von daher zapp ich dann immer weiter solange keine Prügelleien laufen http://www.abt-edv.com/Board/smilies/biggrin.gif http://www.abt-edv.com/Board/smilies/biggrin.gif
Vielleicht kannst du mich aber mal mit den Regeln ein wenig aufklären?? http://www.abt-edv.com/Board/smilies/smile.gif

Matze

Patrick
29.01.2001, 15:30
Ja, klar! Habe da mal schnell was zusammengeschrieben! http://www.abt-edv.com/Board/smilies/biggrin.gif

Aber die Regeln sind auch nicht so wichtig, da es beim Football viel ums Feiern geht, mir zumindest...Du sitzt mit gegnerischen Fans nebeneinander ohne das irgendwas passiert, das ist lockerer als bei anderen Sportarten!
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Die beiden Teams setzen jeweils elf Spieler ein. Jene Mannschaft, die im Ballbesitz ist (Fachbegriff: OFFENSE), soll den Football in die gegnerische Endzone befördern, indem die Akteure auf dem Spielfeld den Ball werfen und fangen oder mit ihm laufen (Run oder Paß).

Aber: Die OFFENSE hat immer nur vier Versuche, um mindestens zehn Yards (9,14 Meter) vorwärts zu kommen. Man nennt diese Versuche der Reihe nach: First Down, Second Down, Third Down, Fourth Down. Das Spielfeld ist 120 Yards lang - die Entfernung von Endzone zu Endzone beträgt 100 Yards, dann kommen noch die beiden Endzonen mit jeweils 10 Yards hinzu.

Gelingen zehn Yards Raumgewinn (oder mehr), gibt es automatisch vier neue Versuche. Wird die Endzone erreicht (Fachbegriff: TOUCHDOWN), gibt es sechs Punkte.

Die gegnerische Mannschaft (Fachbegriff: DEFENSE) will jedoch das Punkten und Vorwärtskommen um die zehn Yards unbedingt verhindern. Gelingt ihr das (wie das geht - siehe weiter unten), kommt sie in Ballbesitz und hat dann als OFFENSE Team auch die vier Versuche für mindestens zehn Yards in Richtung Endzone des Gegners. So wogt das Geschehen hin und her. Wer am Ende des Spiels die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Matze
29.01.2001, 20:21
Erstmal danke für die Aufklärung, die Stimmung beim Spiel ist mir auch wichtiger als das Spiel selber muss ich gestehen, aber noch shöner wird, es wenn man auch versteht, warum die gerade sieben Punkte erhalten haben wenn da einer die ganze Strecke abatzt... http://www.abt-edv.com/Board/smilies/biggrin.gif

Matze

Patrick
30.01.2001, 11:34
... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif ... Schön ist auch, wenn man nach dem zehnten Bier endlich versteht, warum bei Angriffen der gegnerischen Mannschaft, selbstgebaute Zäune aus Pappe hochgehalten werden! Damit ist dann die "deFENCE" gemeint...ist echt spaßig, wenn das Wetter stimmt, kann man da 4 schöne stunden haben...

Gruß
Patrick

Christian
30.01.2001, 12:46
...wen es interessiert, hier noch einmal die Regeln ein wenig ausführlicher als in dem Beitrag weiter oben http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif


Die Regeln des American Football


Das Spielfeld
ist 120 Yards lang, die jeweils letzten 10 Yards an beiden Enden sind die Endzonen. Im Abstand von 5 Yards sind Querlinien eingezeichnet, die einzelnen Yards werden durch kurze Striche markiert.

Die Endzonen sind das Ziel in welches der Ball hineingetragen oder gepasst wird. Am Ende der Endzonen befinden sich die Goals (hohe, gabelförmige Gestelle) - sie sind das Ziel gekickter Bälle.


Die Mannschaften
haben je 11 Spieler auf dem Spielfeld, ausgetauscht kann jederzeit beliebig werden (das geschieht meist blockweise: Offense-Team, Defense-Team, Special-Teams).

Die Spielzeit
beträgt 60 Minuten und ist unterteilt in 2 Halbzeiten bzw. 4 Quarters.

Zu Beginn jeden Quarters werden die Seiten gewechselt. Das 1. und 3. Quarter beginnt mit einem Kick-Off, das 2. und 4. Quarter startet mit den Ballpositionen zu Ende des 1. bzw. 3. Quarters.

Endet ein Spiel Remis, dann gibt es eine Overtime (OT) nach dem Sudden-Death-Prinzip: Die Mannschaft, die zuerst punktet, hat gewonnen. Wurden nach 15 Minuten keine Punkte erzielt, bleibt es beim Unentschieden.


Spielziel
ist es, Punkte zu erzielen:


6 Punkte für Touchdown (TD)
(Ball wird von den Angreifern in die Endzone getragen oder dort gefangen)
+1 Punkt für ein Fieldgoal durch Bonuskick nach TD oder
+2 Punkte für einen TD im Bonusspielzug (2-Points-Conversion) nach TD
3 Punkte für Fieldgoal (FG)
(Ball wird zwischen die am Ende des Spielfeldes befindlichen Stangen gekickt)
2 Punkte für Safety
(Ballführender Spieler wird in seiner eigenen Endzone zu Fall gebracht)


Das Spiel selbst gliedert sich in Spielzüge.
Teilziel ist es, den Ball innnerhalb von 4 Versuchen (Downs) 10 Yards in Richtung der gegnerischen Endzone vorwärts zu transportieren. Sobald dies gelungen ist (also auch vorzeitig), beginnt mit einem 1. Down eine neue 4er-Serie.

Ein Down startet damit, dass ein Spieler der angreifenden Mannschaft den ruhenden Ball an der line of scrimmage aufnimmt. Als line of scrimmage bezeichnet wird eine gedachte Linie durch jenen Punkt, an dem das Spiel wieder beginnt, quer über das Spielfeld.


Die möglichen Spielzüge sind


das Laufspiel: Der Quarter Back (QB) übergibt den Ball an einen Mitspieler (Handover) oder läuft selbst
das Pass-Spiel: Der QB wirft den Ball nach vorne *) zu einem seiner Receiver
der Free-Kick: Der Freekicker versucht ein Fieldgoal zu erzielen
der Punt: Der Ball wird vom Punter in Richtung gegnerischer Endzone gekickt und damit den Gegnern "übergeben"
der Kick-Off: Der Ball wird in Richtung gegnerischer Endzone gekickt und damit den Gegnern "übergeben"


*) Der Ball darf in jedem Spielzug nur einmal und zwar vom QB nach vorn geworfen werden. Ein Pass während des Spielzuges ist nur nach hinten erlaubt (kommt praktisch kaum vor, war aber gerade in der Saison 1999 im AFC-Finale der letzte - sowohl entscheidende als auch umstrittene - Spielzug).

Solange der Ball in Spielzügen getragen (Laufspiel) bzw. geworfen (Pass-Spiel) wird und die ballbesitzende Mannschaft das Ziel der mindestens 10 Yards mit 4 Spielzügen erfüllt, bleibt sie in Ballbesitz.
Wird der Ball mit dem Fuss getreten (Kick oder Punt) wechselt der Ballbesitz in jedem Fall. Die Mannschaft des Kickers/Punters darf den Ball nicht aufnehmen.


Die Kicks und Punts

Der Free-Kick
Der Ball wird von der line of scrimmage nach hinten geworfen, dort von einem Spieler gefangen und "aufgestellt" und aus dieser Position vom Free-Kicker gekickt. Wird in die "Gabel" am Ende der gegnerischen Endzone getroffen, ist das ein Fieldgoal.

Nach einem Fieldgoal-Versuch (egal ob erfolgreich oder nicht) wechselt in jedem Fall der Ballbesitz.

Der Punt
Der Ball wird von der line of scrimmage nach hinten geworfen, dort vom Punter gefangen und aus der Hand in Richtung gegnerische Endzone gekickt. Damit wechselt der Ballbesitz, ein Fieldgoal darf mittels Punt nicht erzielt werden.

Free-Kick und Punt können jederzeit anstelle eines anderen Spielzuges eingesetzt werden. Auch wenn die Aufstellung der Mannschaft darauf hinweist, muss ein Kick oder Punt nicht ausgeführt werden. Der Spieler, der den Ball fängt, kann auch einen ganz normalen Spielzug durchführen und damit die Gegner täuschen (Fake).

Free-Kick und Punt werden praktisch ausschließlich im 4. Down eingesetzt. Besteht von der Distanz her (i.A. maximal 40 Yards bis zur gegnerischen Endzone) eine realistische Chance auf ein Fieldgoal, wird der Free-Kick gewählt, um damit eventuell zu punkten. Ist die Distanz zu groß, begnügt man sich damit, mittels Punt den Ball soweit wie möglich zu Endzone zu befördern, um damit den dann ballführenden Gegnern eine möglichst schlechte Ausgangssituation zu bescheren.


Der Kick-Off (zu Beginn des 1. und 3. Quarters, sowie jeweils nach Punkten). Von der eigenen 40-Yards-Linie Ball wird in Richtung gegnerische Endzone gekickt. Der Ball ruht dabei auf einer kleinen Plastikvorrichtung. Die den Kick-Off empfangende Mannschaft kann versuchen, den gefangenen Ball sofort zurückzutragen. Dies zählt noch nicht als Down, die Serie der 4 Versuche beginnt erst nach Abschluss dieses Spielzuges.

Der Kick-Off-Returner (Spieler, der einen Kick-Off der Gegner fängt) kann entweder laufen oder fair catch anzeigen. Bei fair catch kniet er nieder bzw. hebt die Hand und zeigt damit an, dass er nicht laufen will. Er darf nun nicht mehr angegriffen werden, der Ball kommt auf die 20-Yards-Linie. Berührt der Ball den Boden, ohne dass er von einem Spieler der empfangenden Mannschaft vorher unter Kontrolle gebracht wurde, kommt der Ball auf die 20-Yards-Linie.

Da der Ball also ohne besondere Aktivität des Kick-Off-Returners ohnedies auf die 20-Yards-Linie käme, wird von ihm erwartet, dass er ein besseres Resultat erzielt, sofern er überhaupt den Versuch unternimmt.


Strafen (Penalties)
wegen Regelverstößen wirken sich in Yards-Distanzverlust (5, 10, 15) aus. Das heißt: Es wird das Down wiederholt und der Ball um die entsprechend Anzahl von Yards verlegt.


Die begünstigte Mannschaft kann eine Strafe ablehnen. Sie wird dies tun, wenn sie im Spielzug, in dem Regelverstoß erfolgte, ein besseres Ergebnis erzielt hat, als durch den strafweisen Yardsgewinn gegeben wäre oder Punkte erzielt hat.


Die wesentlichsten Regelverstöße

Offside
Ein Spieler (egal ob Angreifer oder Verteidiger) bewegt sich, bevor der Ball zum Start des Spielzuges aufgenommen wurde (Snap).
Ausnahme: Hinter den Linien darf ein Spieler pro Mannschaft sich quer zum Spielfeld bewegen.

Holding
Ein Gegner wird umklammert (es darf nur abgedrängt werden)

Facemask
Ein Spieler greift in die Gesichtsmaske des Gegners (das kann zu erheblichen Verletzungen führen und ist ein schweres Vergehen).

Pass Interference
Ein Spieler wird im Versuch, einen Pass zu fangen, gestoßen oder behindert. Dabei ist es unerheblich, ob das Foul an einem Angreifer oder Verteidiger begangen wird - jeder Spieler hat das Recht, ungehindert nach dem Ball springen zu dürfen.

Übertriebene Härte
Ein Angriff, nachdem der Spielzug abschlossen ist oder während des Spielzuges mit unnotwendiger Härte. Insbesondere QBs sollen damit geschützt werden.

Ende eines Spielzuges (Downs) und neue line of scrimmage (l.o.s.)
Die line of scrimmage ist eine gedachte Querline in jener Höhe, auf welcher der Ball für den Start eines neuen Downs aufgelegt wird.

Ein Down endet:
[i]
durch Erzielen von Punkten. Fortgesetzt wird mit einem Kick-Off.
wenn ein ballführender Spieler mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt. Neue l.o.s.: dort
wenn ei

reg
30.01.2001, 12:46

Christian
30.01.2001, 12:46
...wen es interessiert, hier noch einmal die Regeln ein wenig ausführlicher als in dem Beitrag weiter oben http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif


Die Regeln des American Football


Das Spielfeld
ist 120 Yards lang, die jeweils letzten 10 Yards an beiden Enden sind die Endzonen. Im Abstand von 5 Yards sind Querlinien eingezeichnet, die einzelnen Yards werden durch kurze Striche markiert.

Die Endzonen sind das Ziel in welches der Ball hineingetragen oder gepasst wird. Am Ende der Endzonen befinden sich die Goals (hohe, gabelförmige Gestelle) - sie sind das Ziel gekickter Bälle.


Die Mannschaften
haben je 11 Spieler auf dem Spielfeld, ausgetauscht kann jederzeit beliebig werden (das geschieht meist blockweise: Offense-Team, Defense-Team, Special-Teams).

Die Spielzeit
beträgt 60 Minuten und ist unterteilt in 2 Halbzeiten bzw. 4 Quarters.

Zu Beginn jeden Quarters werden die Seiten gewechselt. Das 1. und 3. Quarter beginnt mit einem Kick-Off, das 2. und 4. Quarter startet mit den Ballpositionen zu Ende des 1. bzw. 3. Quarters.

Endet ein Spiel Remis, dann gibt es eine Overtime (OT) nach dem Sudden-Death-Prinzip: Die Mannschaft, die zuerst punktet, hat gewonnen. Wurden nach 15 Minuten keine Punkte erzielt, bleibt es beim Unentschieden.


Spielziel
ist es, Punkte zu erzielen:


6 Punkte für Touchdown (TD)
(Ball wird von den Angreifern in die Endzone getragen oder dort gefangen)
+1 Punkt für ein Fieldgoal durch Bonuskick nach TD oder
+2 Punkte für einen TD im Bonusspielzug (2-Points-Conversion) nach TD
3 Punkte für Fieldgoal (FG)
(Ball wird zwischen die am Ende des Spielfeldes befindlichen Stangen gekickt)
2 Punkte für Safety
(Ballführender Spieler wird in seiner eigenen Endzone zu Fall gebracht)


Das Spiel selbst gliedert sich in Spielzüge.
Teilziel ist es, den Ball innnerhalb von 4 Versuchen (Downs) 10 Yards in Richtung der gegnerischen Endzone vorwärts zu transportieren. Sobald dies gelungen ist (also auch vorzeitig), beginnt mit einem 1. Down eine neue 4er-Serie.

Ein Down startet damit, dass ein Spieler der angreifenden Mannschaft den ruhenden Ball an der line of scrimmage aufnimmt. Als line of scrimmage bezeichnet wird eine gedachte Linie durch jenen Punkt, an dem das Spiel wieder beginnt, quer über das Spielfeld.


Die möglichen Spielzüge sind


das Laufspiel: Der Quarter Back (QB) übergibt den Ball an einen Mitspieler (Handover) oder läuft selbst
das Pass-Spiel: Der QB wirft den Ball nach vorne *) zu einem seiner Receiver
der Free-Kick: Der Freekicker versucht ein Fieldgoal zu erzielen
der Punt: Der Ball wird vom Punter in Richtung gegnerischer Endzone gekickt und damit den Gegnern "übergeben"
der Kick-Off: Der Ball wird in Richtung gegnerischer Endzone gekickt und damit den Gegnern "übergeben"


*) Der Ball darf in jedem Spielzug nur einmal und zwar vom QB nach vorn geworfen werden. Ein Pass während des Spielzuges ist nur nach hinten erlaubt (kommt praktisch kaum vor, war aber gerade in der Saison 1999 im AFC-Finale der letzte - sowohl entscheidende als auch umstrittene - Spielzug).

Solange der Ball in Spielzügen getragen (Laufspiel) bzw. geworfen (Pass-Spiel) wird und die ballbesitzende Mannschaft das Ziel der mindestens 10 Yards mit 4 Spielzügen erfüllt, bleibt sie in Ballbesitz.
Wird der Ball mit dem Fuss getreten (Kick oder Punt) wechselt der Ballbesitz in jedem Fall. Die Mannschaft des Kickers/Punters darf den Ball nicht aufnehmen.


Die Kicks und Punts

Der Free-Kick
Der Ball wird von der line of scrimmage nach hinten geworfen, dort von einem Spieler gefangen und "aufgestellt" und aus dieser Position vom Free-Kicker gekickt. Wird in die "Gabel" am Ende der gegnerischen Endzone getroffen, ist das ein Fieldgoal.

Nach einem Fieldgoal-Versuch (egal ob erfolgreich oder nicht) wechselt in jedem Fall der Ballbesitz.

Der Punt
Der Ball wird von der line of scrimmage nach hinten geworfen, dort vom Punter gefangen und aus der Hand in Richtung gegnerische Endzone gekickt. Damit wechselt der Ballbesitz, ein Fieldgoal darf mittels Punt nicht erzielt werden.

Free-Kick und Punt können jederzeit anstelle eines anderen Spielzuges eingesetzt werden. Auch wenn die Aufstellung der Mannschaft darauf hinweist, muss ein Kick oder Punt nicht ausgeführt werden. Der Spieler, der den Ball fängt, kann auch einen ganz normalen Spielzug durchführen und damit die Gegner täuschen (Fake).

Free-Kick und Punt werden praktisch ausschließlich im 4. Down eingesetzt. Besteht von der Distanz her (i.A. maximal 40 Yards bis zur gegnerischen Endzone) eine realistische Chance auf ein Fieldgoal, wird der Free-Kick gewählt, um damit eventuell zu punkten. Ist die Distanz zu groß, begnügt man sich damit, mittels Punt den Ball soweit wie möglich zu Endzone zu befördern, um damit den dann ballführenden Gegnern eine möglichst schlechte Ausgangssituation zu bescheren.


Der Kick-Off (zu Beginn des 1. und 3. Quarters, sowie jeweils nach Punkten). Von der eigenen 40-Yards-Linie Ball wird in Richtung gegnerische Endzone gekickt. Der Ball ruht dabei auf einer kleinen Plastikvorrichtung. Die den Kick-Off empfangende Mannschaft kann versuchen, den gefangenen Ball sofort zurückzutragen. Dies zählt noch nicht als Down, die Serie der 4 Versuche beginnt erst nach Abschluss dieses Spielzuges.

Der Kick-Off-Returner (Spieler, der einen Kick-Off der Gegner fängt) kann entweder laufen oder fair catch anzeigen. Bei fair catch kniet er nieder bzw. hebt die Hand und zeigt damit an, dass er nicht laufen will. Er darf nun nicht mehr angegriffen werden, der Ball kommt auf die 20-Yards-Linie. Berührt der Ball den Boden, ohne dass er von einem Spieler der empfangenden Mannschaft vorher unter Kontrolle gebracht wurde, kommt der Ball auf die 20-Yards-Linie.

Da der Ball also ohne besondere Aktivität des Kick-Off-Returners ohnedies auf die 20-Yards-Linie käme, wird von ihm erwartet, dass er ein besseres Resultat erzielt, sofern er überhaupt den Versuch unternimmt.


Strafen (Penalties)
wegen Regelverstößen wirken sich in Yards-Distanzverlust (5, 10, 15) aus. Das heißt: Es wird das Down wiederholt und der Ball um die entsprechend Anzahl von Yards verlegt.


Die begünstigte Mannschaft kann eine Strafe ablehnen. Sie wird dies tun, wenn sie im Spielzug, in dem Regelverstoß erfolgte, ein besseres Ergebnis erzielt hat, als durch den strafweisen Yardsgewinn gegeben wäre oder Punkte erzielt hat.


Die wesentlichsten Regelverstöße

Offside
Ein Spieler (egal ob Angreifer oder Verteidiger) bewegt sich, bevor der Ball zum Start des Spielzuges aufgenommen wurde (Snap).
Ausnahme: Hinter den Linien darf ein Spieler pro Mannschaft sich quer zum Spielfeld bewegen.

Holding
Ein Gegner wird umklammert (es darf nur abgedrängt werden)

Facemask
Ein Spieler greift in die Gesichtsmaske des Gegners (das kann zu erheblichen Verletzungen führen und ist ein schweres Vergehen).

Pass Interference
Ein Spieler wird im Versuch, einen Pass zu fangen, gestoßen oder behindert. Dabei ist es unerheblich, ob das Foul an einem Angreifer oder Verteidiger begangen wird - jeder Spieler hat das Recht, ungehindert nach dem Ball springen zu dürfen.

Übertriebene Härte
Ein Angriff, nachdem der Spielzug abschlossen ist oder während des Spielzuges mit unnotwendiger Härte. Insbesondere QBs sollen damit geschützt werden.

Ende eines Spielzuges (Downs) und neue line of scrimmage (l.o.s.)
Die line of scrimmage ist eine gedachte Querline in jener Höhe, auf welcher der Ball für den Start eines neuen Downs aufgelegt wird.

Ein Down endet:
[i]
durch Erzielen von Punkten. Fortgesetzt wird mit einem Kick-Off.
wenn ein ballführender Spieler mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt. Neue l.o.s.: dort
wenn ei

reg
30.01.2001, 12:46