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Mit großer Trauer nimmt das Internet von Douglas Noel Adams Abschied, der in in Santa Barbara im Alter von 49 Jahren diese Seite der Galaxis verließ. Adams starb gestern nach einem Herzinfarkt.
Mit seiner Serie Per Anhalter durch die Galaxis half Adams den Geeks dieser Welt, das Leben auf einem durchgedrehten Planeten zu ertragen. Adams fand für uns den Sinn des Lebens und den Babelfisch, der weiterhin munter durch das Internet schwimmt. Wir trinken den Zschorlau auf einen großen Autor und Komödianten. (Detlef Borchers) (em/c't)
Quelle: Heise Newsticker (http://www.heise.de/newsticker/data/em-12.05.01-000/)
Ich bin zu tiefst betrübt, viel zu früh verlässt uns hier ein Genie, der nun den Sinn des Lebens gefunden hat? Hat er seinen Babelfisch wohl mitgenommen?
Matze
In tiefer Trauer habe auch ich davon Kenntnis genommen und verbleibe bei
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Die einzig reelle Antwort!
Exor
Douglas Adams lebt weiter - in der Galaxis
Auch wenn ihr Schöpfer nicht mehr unter den Lebenden weilt, die Figuren aus Douglas Adams' Bücher geraten so schnell nicht in Vergessenheit. Erst recht nicht in den Weiten des Universums.
Zugegeben: Am anderen Ende des Universums liegt er nicht gerade. Und ein Restaurant dürfte dort wohl auch nicht zu finden sein. Dennoch ist einem durch und durch gewöhnlichen Asteroiden zwischen Mars und Jupiter eine besondere Ehre zuteil geworden: Er wurde nach Arthur Dent, dem nicht minder gewöhnlichen Hauptdarsteller aus Douglas Adams' fünfbändiger Trilogie "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" benannt.
Wie das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Online-Ausgabe berichtet, wurde der neue Name bereits am 9. Mai vom Minor Planet Center in Cambridge, Massachusetts, verkündet. Doch als Douglas Adams zwei Tage später völlig überraschend an einem Herzinfarkt starb, hatte ihn die frohe Botschaft offensichtlich noch nicht erreicht. Tragisch, verworren, ohne Sinn - ganz so, als ob diese Episode einem der Bücher des Kultautors entsprungen wäre.
Letzte Ehre aus Heppenheim
Es ist das gute Recht eines jeden Asteroiden-Jägers, seinen Neuentdeckungen eigene Namen zu verpassen. Und so durfte auch der Heppenheimer Amateurastronom Felix Hormuth, der den Durchschnitts-Asteroiden am 7. Februar 1998 entdeckt hatte, Taufpate spielen. Als bekennender Adams-Fans war eine Bezeichnung schnell gefunden: Asteroid 18610 sollte Arthurdent heißen.
Doch nicht nur in Adams-Bücher geht das Leben manchmal seltsam verschlungene Wege. Auch das Minor Planet Center der International Astronomical Union liebt offenbar die gut gepflegte Bürokratie. Bis Hormuths Vorschlag von einem internationalen Komitee begutachtet werden konnte, verging viel Zeit - für Douglas Adams offensichtlich zu viel.
gefunden in:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,133966,00.html
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