Sascha
21.05.2001, 18:25
Zu langes Fliegen lässt das Hirn schrumpfen
Bei Stewardessen, die nicht genug Zeit haben, sich vom Jetlag zu erholen, lässt das Gedächtnis nach: Die Hirnregionen werden kleiner.
Nach der Diskussion um das Thrombose-Risiko warnen Wissenschaftler jetzt auch vor Hirnschäden, die nach häufigen Langstreckenflügen drohen.
Denn: Haben Piloten, Stewardessen oder regelmäßige Vielflieger nicht genügend Gelegenheit, sich von den Flügen zu erholen, so lassen ihre geistigen Leistungen nach und Teile ihres Gehirns sscheinen sogar zu schrumpfen.
Untersuchung mit Hilfe von Bildern vom Gehirn
Forscher von der University of Bristol in Großbritannien hatten die Gehirne von 20 gesunden Stewardessen mit Hilfe eines Kernspintomografen untersucht.
Die Flugbegleiterinnen waren alle fünf Jahre im Dienst, und überflogen regelmäßig sieben Zeitzonen. Die Hälfte der Stewardessen konnte sich nach einem solchen langen Flug 14 oder mehr Tagen erholen, während die andere Hälfte schon nach fünf Tagen erneut an Langstreckenflügen teilnehmen mussten.
Schläfenlappen und Hippocampus schrumpfen
Wie Kwangwook Cho und sein Team in der Juni-Ausgabe des Fachmagazins Nature Neuroscience berichten, zeigten die häufiger fliegenden Flugbegleiterinnen im Kernspintomografen zwei Hirnbereiche, die verhältnismäßig klein waren: der rechte Schläfenlappen und der Hippocampus. Beide Hirnteile sind an Lern- und Gedächtnisfunktionen beteiligt.
Diese Daten passen zu Untersuchungsergebnissen aus dem letzten Jahr. Damals hatten die Forscher herausgefunden, dass Stewardessen nach wiederholten Langstreckenflügen ein schlechteres Gedächtnis besitzen. Darüber hinaus weisen sie erhöhte Spiegel des Stresshormons Cortisol auf.
Nicht nur Folge von Langstreckenflügen
Da die Zeitverschiebungen die körpereigene Uhr im Gehirn, den Suprachiasmatischen Nucleus, stören, befürchten die Wissenschaftler nun, dass sich nicht nur Jetlags auf das Gehirn und die geistigen Fähigkeiten auswirken.
Sie nehmen an, dass alle Unterbrechungen des gewohnten Tag- und Nachtzyklus längerfristig die Hirnstruktur verändern und damit die Geisteskräfte beeinträchtigen. Schichtarbeiter dürften damit ebenfalls betroffen sein.
gefunden in:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/wissenschaft/medizin/10723&datei=index.php
Na, sorry, aber nach dieser Schlagzeile und einigen Diskussionen hier am Board bin ich vor Lachen vom Stuhl gekippt, auch wenn das eigentlich ein Thema ist, über das man keinen Spaß machen sollte.
Exor
Bei Stewardessen, die nicht genug Zeit haben, sich vom Jetlag zu erholen, lässt das Gedächtnis nach: Die Hirnregionen werden kleiner.
Nach der Diskussion um das Thrombose-Risiko warnen Wissenschaftler jetzt auch vor Hirnschäden, die nach häufigen Langstreckenflügen drohen.
Denn: Haben Piloten, Stewardessen oder regelmäßige Vielflieger nicht genügend Gelegenheit, sich von den Flügen zu erholen, so lassen ihre geistigen Leistungen nach und Teile ihres Gehirns sscheinen sogar zu schrumpfen.
Untersuchung mit Hilfe von Bildern vom Gehirn
Forscher von der University of Bristol in Großbritannien hatten die Gehirne von 20 gesunden Stewardessen mit Hilfe eines Kernspintomografen untersucht.
Die Flugbegleiterinnen waren alle fünf Jahre im Dienst, und überflogen regelmäßig sieben Zeitzonen. Die Hälfte der Stewardessen konnte sich nach einem solchen langen Flug 14 oder mehr Tagen erholen, während die andere Hälfte schon nach fünf Tagen erneut an Langstreckenflügen teilnehmen mussten.
Schläfenlappen und Hippocampus schrumpfen
Wie Kwangwook Cho und sein Team in der Juni-Ausgabe des Fachmagazins Nature Neuroscience berichten, zeigten die häufiger fliegenden Flugbegleiterinnen im Kernspintomografen zwei Hirnbereiche, die verhältnismäßig klein waren: der rechte Schläfenlappen und der Hippocampus. Beide Hirnteile sind an Lern- und Gedächtnisfunktionen beteiligt.
Diese Daten passen zu Untersuchungsergebnissen aus dem letzten Jahr. Damals hatten die Forscher herausgefunden, dass Stewardessen nach wiederholten Langstreckenflügen ein schlechteres Gedächtnis besitzen. Darüber hinaus weisen sie erhöhte Spiegel des Stresshormons Cortisol auf.
Nicht nur Folge von Langstreckenflügen
Da die Zeitverschiebungen die körpereigene Uhr im Gehirn, den Suprachiasmatischen Nucleus, stören, befürchten die Wissenschaftler nun, dass sich nicht nur Jetlags auf das Gehirn und die geistigen Fähigkeiten auswirken.
Sie nehmen an, dass alle Unterbrechungen des gewohnten Tag- und Nachtzyklus längerfristig die Hirnstruktur verändern und damit die Geisteskräfte beeinträchtigen. Schichtarbeiter dürften damit ebenfalls betroffen sein.
gefunden in:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/wissenschaft/medizin/10723&datei=index.php
Na, sorry, aber nach dieser Schlagzeile und einigen Diskussionen hier am Board bin ich vor Lachen vom Stuhl gekippt, auch wenn das eigentlich ein Thema ist, über das man keinen Spaß machen sollte.
Exor