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Vollständige Version anzeigen : Intel und Urlaub...


Matze
24.05.2001, 16:45
Intel offeriert Mitarbeitern unbezahlten Urlaub

Hardwaregigant Intel ersucht einen Teil der Belegschaft seines Werks in Albuquerque, New Mexiko, in diesem Sommer zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen. Grund: "Der Markt für Flash-Speicher ist ein wenig schwächer, als wir es uns wünschen würden", so Intel-Specher Chuck Mulloy. Die Kostensparmaßnahme betreffe nur eine bestimmte Gruppe von Arbeitern und sei strikt freiwillig, versicherte Mulloy.

Im März hatte Intel die Streichung von 5000 Stellen angekündigt, rund 6 Prozent seines weltweiten Personalbestands, nachdem der Chipabsatz hinter den Erwartungen zurück geblieben war. Der Weltmarktführer hat im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres bei 6,5 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Reingewinn aus dem operativen Geschäft von 1,1 Milliarden Dollar verbucht – immerhin 64 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (cp/c't)

Hatten wir da nicht letzten schon mal was von anderen Unternehmen gehört, das Sie "Werksurlaub" einführen und die Türen komplett für 14 Tage schliessen. Nun gehen Sie einen Schritt weiter, das lässt zumindest in meinen Augen hoffen, das es bald wieder aufwärts geht, denn sonst würde man sich als Unternehmen wohl eher ganz von den Mitarbeitern trennen, so bleibt das Know-How im Haus.

Matze

Gert
04.06.2001, 22:16
Goldman Sachs erwartet vom für Donnerstag dieser Woche angekündigten Ausblick des größten Chip-Herstellers der Welt Intel nichts Gutes. Die Daten und Nachrichten aus dem PC-Sektor seien nach einem leichten Hoffnungsschimmer Anfang April wieder durchweg negativ. Das Brokerhaus rechnet zwar nicht mit einer Revision des gegebenen Ausblicks. Aber die Aussichten sollten sich eher am unteren Ende der Erwartungsskala zwischen 6,2 und 6,8 Mrd.$ Umsatz einpendeln.

Analyst Terry Ragsdale meint: „Intel hat zu viele Probleme, als dass sie sich in einer kurzen Nachricht alle auflisten lassen. Neben der zyklisch schwachen Nachfrage wächst der PC-Markt nun dauerhaft langsamer, das Unternehmen verliert Marktanteile gegen AMD usw.“ Ragsdale rechnet mit einem Quartalsgewinn von 11 Cent je Aktie.

Auch Bear Stearns reagiert auf die unerwartet schwache PC-Nachfrage im April und Mai mit der Rücknahme der Ergebnisprognose für das laufende Quartal von 11 auf 10 Cent je Aktie. Im Gesamtjahr wird mit 52 statt 55 Cent gerechnet. Im nächsten Jahr sollen statt 80 Cent nur noch 75 Cent je Aktie erwirtschaftet werden.

Quelle: WO

Gert

Ralph
04.06.2001, 22:27
Stellt euch mal vor, was passiert, wenn INTEL am Donnerstag nicht "nichts Gutes" :) sagen sollte ! .......

Die Probleme die Intel hat, sind allesamt bekannt ! ....... ich sage nicht, dass INTC nicht negativ überaschen könnte, aber man sollte auch mal die andere Seite betrachten !

Nur so ein Gedanke !

Ralph