Eliska
24.05.2001, 22:07
Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hat am Donnerstag die
Transrapid-Versuchsanlage in Lathen zusammen mit seinem
chinesischen Amtskollegen Xiang Xuaicheng besucht.
China diskutiert die Verwirklichung einer 1.300 km langen
Transrapidstrecke zwischen Shanghai und Peking. Eichel sicherte
dabei seinem chinesischen Kollegen zu, dass sich auch der Bund
engagieren werde, wenn China die Strecke errichtet.
Der chinesische Finanzminister bezeichnete den Transrapid als "Flugzeug über dem Boden" und als "großartige Erfindung der Menschheit". Derzeit
verwirklicht China ein Projekt, bei dem eine 30 km lange Strecke vom Flughafen Shanghai bis ins Stadtzentrum erschlossen wird. Xiang
Xuaicheng lobte dabei die großartige Zusammenarbeit mit
Deutschland.
In weniger als 10 Minuten können dann die Fahrgäste die 30 km
bewältigen. Die Kosten für das Projekt in Schanghai werden auf rund
zwei Milliarden Mark geschätzt.
Bislang war Presseberichten zufolge geplant, dass die Volksrepublik China die Strecke selbst baut und zwei Drittel zur Finanzierung beisteuert, von deutscher Seite sollten die Waggons, die Signaltechnik, die Antriebe und die Magnete für die Schwebezüge kommen.
Die Magnetschwebebahn kann eine Höchstgeschwindigkeit von 505 Stundenkilometern erreichen. Heute hieß es, dass Deutschland lediglich 200 Mio. Mark beisteuert. Zusätzlich seien China Hermes-Kreditbürgschaften in Höhe von 1,3 Milliarden Mark gewährt worden.
Das in Deutschland lange geplante Projekt einer Transrapid-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg war wegen immer höherer Kostenschätzungen, Unsicherheiten bei den Fahrgastprognosen und umweltpolitischer Bedenken im vergangenen Jahr von der rot-grünen Regierung endgültig aufgegeben worden. Über mögliche Alternativstrecken in Deutschland, etwa zwischen der Innenstadt und dem Flughafen von
München oder im Ruhrgebiet, wurde noch nicht entschieden.
Erwogen wird der Bau des Transrapid auch in den USA.
Bevor Deutschland über eine Beteiligung an dem Großprojekt in China
nachdenken könne, müsse zunächst der Praxistest auf der
Flughafen-Verbindung in Schanghai positiv verlaufen, sagte Eichel.
ThyssenKrupp, maßgeblich am Konsortium zur Entwicklung des
Transrapid beteiligt, kündigte den Bau einer Fertigungsstätte für
wesentliche Bauteile des Transrapid in China an.
Quelle: www.consors.de
Transrapid-Versuchsanlage in Lathen zusammen mit seinem
chinesischen Amtskollegen Xiang Xuaicheng besucht.
China diskutiert die Verwirklichung einer 1.300 km langen
Transrapidstrecke zwischen Shanghai und Peking. Eichel sicherte
dabei seinem chinesischen Kollegen zu, dass sich auch der Bund
engagieren werde, wenn China die Strecke errichtet.
Der chinesische Finanzminister bezeichnete den Transrapid als "Flugzeug über dem Boden" und als "großartige Erfindung der Menschheit". Derzeit
verwirklicht China ein Projekt, bei dem eine 30 km lange Strecke vom Flughafen Shanghai bis ins Stadtzentrum erschlossen wird. Xiang
Xuaicheng lobte dabei die großartige Zusammenarbeit mit
Deutschland.
In weniger als 10 Minuten können dann die Fahrgäste die 30 km
bewältigen. Die Kosten für das Projekt in Schanghai werden auf rund
zwei Milliarden Mark geschätzt.
Bislang war Presseberichten zufolge geplant, dass die Volksrepublik China die Strecke selbst baut und zwei Drittel zur Finanzierung beisteuert, von deutscher Seite sollten die Waggons, die Signaltechnik, die Antriebe und die Magnete für die Schwebezüge kommen.
Die Magnetschwebebahn kann eine Höchstgeschwindigkeit von 505 Stundenkilometern erreichen. Heute hieß es, dass Deutschland lediglich 200 Mio. Mark beisteuert. Zusätzlich seien China Hermes-Kreditbürgschaften in Höhe von 1,3 Milliarden Mark gewährt worden.
Das in Deutschland lange geplante Projekt einer Transrapid-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg war wegen immer höherer Kostenschätzungen, Unsicherheiten bei den Fahrgastprognosen und umweltpolitischer Bedenken im vergangenen Jahr von der rot-grünen Regierung endgültig aufgegeben worden. Über mögliche Alternativstrecken in Deutschland, etwa zwischen der Innenstadt und dem Flughafen von
München oder im Ruhrgebiet, wurde noch nicht entschieden.
Erwogen wird der Bau des Transrapid auch in den USA.
Bevor Deutschland über eine Beteiligung an dem Großprojekt in China
nachdenken könne, müsse zunächst der Praxistest auf der
Flughafen-Verbindung in Schanghai positiv verlaufen, sagte Eichel.
ThyssenKrupp, maßgeblich am Konsortium zur Entwicklung des
Transrapid beteiligt, kündigte den Bau einer Fertigungsstätte für
wesentliche Bauteile des Transrapid in China an.
Quelle: www.consors.de