PDA

Vollständige Version anzeigen : Reiche Deutsche dominieren Europa !


Ralph
11.02.2001, 18:08
Toll, ich zähl zu denen, die in Europa dominieren ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biglaugh.gif .... aber interessant

Rich Germans dominate Europe

Report sees changing investment culture

By Nanna Hepke, FTMarketWatch 5:28:00 PM GMT Feb 9, 2001

LONDON (FTMW.DE) - Rich Germans dominate wealth in Europe and are likely to see their wealth increase further in the years ahead, according to a new report published on Friday.
In the "German Wealth Report 2000", investment bankers Merrill Lynch and consultants Cap Gemini Ernst & Young say that wealthy Germans control 30 percent of the total assets owned by rich people in Europe.

Between 1996 and 1999 the number of people in Germany with more than €1 million of private monetary wealth rose more than 5 percent a year. That has brought the number of so-called High Net Worth Individuals, or HNWI, Germans up by 52,000 to 365,000 in four years.

Wealthy west

In the same period, those individuals have seen their cumulative private fortune grow by 10 percent a year to €2,000 billion. Ninety-two percent of German wealth continues to be concentrated in the former west Germany and Berlin.

"In the HNWI segment, Germany dominates the overall European market with a share in assets of almost 30 percent of the total European HNWI segment," says the report.

Wealth distribution

The report says that unlike in Britain, the trend in Germany has been away from a concentration of monetary wealth towards a broader distribution across the population. It says that the unusually high concentration of European wealth in Germany is the result of the economic upturn that has lasted since the 1950s.

Merrill and Cap Gemini expect that the number and wealth of German HNWIs will continue to rise. It says that there is a change in the German investment culture with people turning away from the traditional savings account in favour of more risky and potentially more rewarding investments like stocks and funds.

"Even if the Germans still exhibit very conservative investment behaviour compared to populations of other leading industrialised countries, the trend is going towards innovative products with an attractive return," it says.

Cultural shift

While only 13 percent of Germans held stocks in 1996, that almost doubled to 22 percent in 1999. In the same period, the proportion of Germans with money invested in funds rose from 9 percent to 28 percent.

The report says that the growth in the monetary wealth of rich Germans is likely to continue thanks to reinvestments of assets in stocks and other equity investments, the sale of family-owned companies, the introduction of stock s and options for management employees and the recent tax reform.

That trend is also likely to reflect in a continuing increase in market capitalisation as a proportion of Gross Domestic Product. In Germany the proportion of market capitalisation to GDP rose 28 per cent a year between 1996 and 1999. But while in Britain that proportion is now more than 200 percent, it is just 67.8 percent in Germany. The European average is 85.7 percent.

Source: FT

Ralph

Gast_B
11.02.2001, 18:17
Reiche werden immer reicher - Viele Millionäre in Hessen und Hamburg

Der Club der Millionäre in Deutschland erhält seit Jahren kräftigen Zuwachs.
In der Bundesrepublik ist die Zahl der Reichen und Superreichen mit mehr als
einer Million Euro Geldvermögen auf den Konten zwischen 1996 und 1999 auf
365.000 gestiegen. Das war ein durchschnittlicher Anstieg um 5,3 Prozent im
Jahr. Das gesamte Vermögen der gut Betuchten beläuft sich etwa auf 2.000 Mrd.
Euro (knapp 4.000 Mrd. DM). Dies ergab eine Untersuchung der beiden Finanz-
und Beratungshäuser Merrill Lynch sowie Cap Gemini Ernst & Young.

Aber auch innerhalb der Euro-Millionäre gibt es nochmal erhebliche
Unterschiede. 3.700 Superreiche mit mehr als 30 Mio. Euro in der Hinterhand
verfügten Ende 1999 über zusammen 612 Mrd. Euro. "Wir erwarten, dass sich das
überdurchschnittliche Wachstum des Geldvermögens in den Händen von
vermögenden und sehr vermögenden Privatanlegern in Deutschland weiter
fortsetzen wird", prognostiziert Fabian Frohn von Cap Gemini Ernst & Young in
Bad Homburg.

Vor allem der Börsenboom werde auch künftig das Geldvermögen der Superreichen
kräftig anwachsen lassen, lautete das Fazit der vorgelegten Studie "German
Wealth Report 2000". Für den Geldsegen sorge in beträchtlichem Umfang auch
der zunehmende Verkauf von Familienunternehmen. Rund 320.000 Unternehmen -
oder 20 Prozent der insgesamt 1,6 Millionen Familienunternehmen in
Deutschland - suchen oder suchten im Zeitraum 1999 bis 2004 einen Nachfolger.
Für etwa ein Viertel dürfte die Nachfolgeregelung durch einen Verkauf
erfolgen.

Hinzu kommen neben dem generellen Börsenboom die steigende Zahl von
Börsengängen sowie die Umschichtung von klassischen Vermögensanlagen - wie
Sparbuch, Immobilien und fest verzinsliche Papiere - in höher rentierliche
Investments wie Aktien und eigenkapitalähnliche Anlageformen. Auch die
vermehrte Ausgabe von Aktien und Optionen an leitende Angestellte spielen bei
der Geldvermehrung eine Rolle.

Die größte Millionärsdichte - gemessen an der Bevölkerungszahl - besteht nach
der Studie in Hessen sowie in den Hansestädten Hamburg und Bremen. Absolut
leben die meisten Reichen in Nordrhein-Westfalen mit seiner historisch
gewachsenen Bedeutung von Familienunternehmen - gefolgt von Bayern und
Baden-Württemberg. Im Ost/West-Vergleich gibt es ein extremes Gefälle auch im
Club der Millionäre. 90,5 Prozent aller Reichen und Superreichen leben in den
alten Bundesländern, nur 9,5 in den neuen Ländern.

Im europäischen Vergleich erreicht die Bundesrepublik nach der Studie bei den
Euro-Millionären mit einem Anteil von rund 30 Prozent am gesamten
europäischen Vermögen eine dominierende Stellung. Die vergleichsweise hohe
Konzentration wird mit dem Wirtschaftsaufschwung seit den 50er Jahren
begründet. Als besonders erfreulich heben die Autoren hervor, dass es hier zu
Lande dennoch zu einer weiter gestreuten Vermögensverteilung gekommen ist.
"Diese Entwicklung steht im Gegensatz zu anderen Ländern wie beispielsweise
Großbritannien."

Auch nach Untersuchungen der Deutschen Bundesbank hat die ungleiche
Verteilung der Geldvermögen in den 90er Jahren weiter zugenommen. Insgesamt
hat sich danach das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland in den
90er Jahren auf fast 7 Billionen DM verdoppelt. Das Geldvermögen erreichte
Ende 1999 insgesamt 6749 Milliarden DM. Drei Viertel des Vermögenszuwachses
resultierte aus der echten Ersparnis. Knapp ein Viertel beruhte aber auf
Kurssteigerungen - mit Schwergewicht bei Aktien. "Demzufolge profitierten in
erster Linie die Wertpapiersparer von den aufgelaufenen Kursgewinnen", betont
die Bundesbank. Diese Zuwächse dürften sich deshalb "sehr ungleich auf die
einzelnen Haushalte verteilt haben".

Neben Geldanlagen verfügten die privaten Haushalte Ende 1999 noch über
Sachvermögen in Höhe von 8,8 Billionen DM. Dabei entfiel das Gros mit 7,5
Billionen DM auf Wohnimmobilien. Nach Abzug von Schulden verfügten alle
Privatpersonen in Deutschland zusammen über ein Reinvermögen von 14,6 (1998:
14,0) Billionen DM.