Vollständige Version anzeigen : Erdölpreise werden steigen...wetten???
Den Grund dafür wird man in der morgigen SZ finden, nämlich:
Scharfe Angriffe gegen den rechtsgerichteten Wahlsieger
Palästinenser drohen Scharon mit Gewalt
„Bei Missachtung der Abkommen steht Israel eine blutige Konfrontation bevor“ / Friedensappelle aus aller Welt /
Von Thorsten Schmitz
Jerusalem – Der überwältigende Wahlsieg Ariel Scharons
über den amtierenden israelischen Premierminister Ehud
Barak ist am Mittwoch von Palästinensern skeptisch und
ablehnend beurteilt worden. Führer der palästinensischen
Fatah-Organisation warnten ihren Präsidenten Jassir Arafat
vor Verhandlungen mit dem „Schlächter Scharon“.
Der palästinensische Planungsminister Nabil Schaath erklärte, falls Scharon die bereits erzielten Abkommen nicht anerkenne, stehe Israel eine „blutige Konfrontation“ bevor. Scharon nahm erste Koalitionsgespräche mit der ultra-orthodoxen Schas auf.
Der 72 Jahre alte Scharon war am Dienstag mit großem
Vorsprung vor Barak zum elften Premierminister Israels
gewählt worden. Nach Auszählung von 99 Prozent der
abgegebenen Stimmen lautete das Wahlergebnis: Scharon
62,5, der amtierende Ministerpräsident Barak 37,5 Prozent.
Barak war noch in der Wahlnacht vom Vorsitz der Arbeitspartei zurückgetreten und hatte sein Parlamentsmandat
zurückgegeben. Scharon hatte kurz nach Bekanntwerden der
ersten Hochrechnungen der Arbeitspartei ein Koalitionsangebot gemacht, das deren Vertreter in ersten
spontanen Reaktionen ablehnten.
Scharon hatte in seiner Siegesrede im
Wahlkampf-Hauptquartier in Tel Aviv seiner rechtsnationalen
Likud-Partei gesagt, er werde den israelischen Bürgern
„wieder zu Sicherheit und Stabilität“ verhelfen. Er wisse, dass Frieden „schmerzliche Zugeständnisse beider Seiten“
erfordere. Zugleich richtete er an die Palästinenser einen
Appell zur Beilegung der gewalttätigen Unruhen. Scharon
sagte: „Ich fordere unsere palästinensischen Nachbarn auf,
den Weg der Gewalt zu verlassen und zum Mittel des Dialogs
und zum Weg in Richtung Frieden zurückzukehren.“
„Kriegserklärung an die Araber“
Während Palästinenserpräsident Arafat noch in der Wahlnacht
erklärte, er hoffe, mit Scharon den Friedensprozess fortsetzen zu können, äußerten sich andere Palästinenservertreter pessimistisch bis ablehnend. Die Fatah-Organisation lehnte Verhandlungen Arafats mit „dem Schlächter Scharon“ ab. Sie drohten mit einer „Eskalation der Gewalt“. Planungsminister Schaath sagte, Israel stünde eine „blutige Konfrontation“ bevor, falls Scharon sich nicht an bereits existierende Abkommen halte. Scharon hatte vor der Wahl mehrmals die im Vertrag von Oslo getroffenen Vereinbarungen zur Erlangung eines dauerhaften Friedens für nicht mehr bindend erklärt.
Auch der palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat
reagierte pessimistisch auf die Wahl Scharons und sagte,
dieser „träumt“, wenn er glaube, er könne Frieden schließen
mit den Palästinensern und gleichzeitig die volle Kontrolle über Jerusalem, das Jordantal und alle jüdischen Siedlungen im Westjordanland und im Gaza-Streifen behalten. Erekat stellte die Frage, worüber überhaupt mit Scharon zu verhandeln sei, wenn dieser in den zentralen Punkten Unnachgiebigkeit zeige. Laut Erekat waren die Verhandlungen mit Barak im ägyptischen Taba „weit gekommen“. Die Verhandlungen mit Scharon müssten an diesem Punkt anknüpfen und könnten nicht mehr „bei Null“ beginnen.
Jordaniens Regierung erklärte, sie werde Scharon an seinen
künftigen Handlungen messen. Syrische Staatszeitungen
bezeichneten die Wahl als „Kriegserklärung an alle Araber“.
Die USA und die EU-Regierungen äußerten sich zurückhaltend
über Scharons Wahlsieg und forderten, den bereits
eingeschlagenen Weg der Friedensgespräche auf der
Grundlage der Vorschläge des früheren amerikanischen
Präsidenten Bill Clinton fortzusetzen. Bundeskanzler Gerhard
Schröder schrieb an Scharon: „Ich hoffe, dass es Ihnen und
Ihrer Regierung gelingen wird, den Friedensprozess
fortzusetzen und zu vollenden.“
Gefunden in: http://www.sueddeutsche.de/nahost/wahl/szaufmacher0802.php3
Das wird wohl der nächste Grund für das Ansteigen der Erdölpreise und den allg. Abfall an den Börsen. Also aufgepasst!!! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
Exor
Klingt logisch, aber werden auch die Waffenhersteller steigen? Wird Rüstungstechnologie vielleicht zum Renner der nächsten Wochen werden?
Matze
Ich habe da doch die böse Befürchtung (eigentlich schon die Gewissheit), daß da ein neuer Krieg aufkommt. Wie die arabische Liga schon angekündigt hat, wird sie sich diesmal nicht raushalten. Das könnte sogar (nach meiner eigenen natürlich pessimistisch angehauchten Meinung) zum Flächenbrand im Nahen Osten führen.....
Exor
07.02.01 23:14:18
Palästinenser rufen Scharon zur Fortsetzung der Gespräche auf
Gaza (dpa) - Die palästinensische Autonomiebehörde hat an den
neuen israelischen Regierungschef Ariel Scharon appelliert, den
Nahost-Friedensprozess fortzusetzen. Eine entsprechende Erklärung
wurde am Abend nach einer Sondersitzung der Behörde unter der
Leitung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat veröffentlicht. Arafat
erinnerte daran, dass bei der letzten Runde der Verhandlungen im
ägyptischen Taba eine Fortsetzung der Gespräche vereinbart worden
sei. Bei den Verhandlungen hatte es offenbar eine Annäherung
zwischen Israelis und Palästinensern gegeben.
gefunden in: http://www.ostfriesische-nachrichten.de/dpa_show_politik.asp
Die Scheingefechte fangen schon an. Damit hätte ich jetzt aber nicht gerechnet..... böse Zeiten im Morgenland.
Exor
(der jetzt mal was Lustiges suchen muß http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif )
Jo,
Flächenbrand im Nahen Osten, könnte man zumindest mal andenken. Das würde ja auch die amerikanische Wirtschaft wieder ankurbeln und wenn dann noch die Amis selbst ...
Pervertierte Welt!
Gruß
Joerg
Die negativen Folgen würden aber diese ²positiven Begleiterscheinungen" um ein vielfaches übertreffen.
Du hast aber schon recht: Der Krieg ist (sogar bis Heute) das beste Mittel um zum einem die Wirtschaft anzukurbeln (der Staat als Nachfrager) und zum anderen von innenpolitischen Problemen abzulenken (Paranoia hin oder her: das ist der einzige Grund in meinen Augen, warum sich die Amis überall einmischen und sofort draufhauen).
Exor
(gerade Orwells "1984" mal wieder lesend und die Parallelen sehend)
Test bestanden!
Ja, dann kauft mal alle Raytheon oder wie der Waffenhersteller heisst... Vielleicht nutzt der Penner Saddam Hussein wieder die "Gunst der Stunde" und startet
einen Angriff...?
Gruß
Patrick, die Friedensverhandlungen jetzt schon scheitern sehend... wo religiöser Fanatismus herrscht, wird es nie Frieden geben...
Ich habe letztens einen Bericht auf arte gesehen, der tatsächlich die Aussage vertrat, daß die Amis im Golfkrieg unter allen Umständen einen Krieg wollten (innenpolitisch, Waffen testen, usw. ). Ich muß sagen: Die haben mich überzeugt!
Exor
(nicht an Paranoia leidend, aber hellhörig und immer mißtrauisch)
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Exor am 08.02.2001 editiert.]</font>
Patrick, du wirst lachen, aber es gibt tatsächlich erste anzeichen für Truppenbewegungen wie ich gestern hörte...
Steht ein Test des neuen Präsidenten an http://www.stock-channel.net/Board/smilies/confused.gif
Matze
Ja, die Truppenbewegungen gab es schon Ende November, aber damals Richtung Kuwait...
Jetzt werden sie wohl die Raketen gegen Israel wieder testen, aber die Abwehr der Israelis ist ja Dank US-Technik sehr gut...ist ja auch eher eine Provokation mit dem Ziel andere Arabische Staaten auf die Seite Iraks zu ziehen...
Ja, all diese Gründe lassen mich auch zu dem Entschluss kommen, dass der Barrell-Preis steigen wird...
gruß
patrick, gestern schon 2,049DEM für S. bleifrei bezahlt!
Scharon: Baraks Vorschläge nicht bindend
Der neugewählte israelische Ministerpräsident Ariel
Scharon will die Verhandlungen mit den Palästinensern
nicht auf der Basis der Gespräche seines Vorgängers
Ehud Barak fortsetzen. Sein Berater Raanan Gissin
sagte, Scharon fühle sich nicht an die Vorschläge
Baraks gebunden. Scharon wies auch die von Syrien
gestellten Bedingungen für die Wiederaufnahme der
Verhandlungen mit Israel als "unannehmbar" zurück.
Suche nach Koalitionspartnern
Scharon und seine Unterhändler wollen am Abend
erste Koalitionsverhandlungen mit Vertretern der
Arbeitspartei sowie der ultraorthodoxen Schas-Partei
führen. Die Arbeitspartei ist tief zerstritten über die
Frage einer Zusammenarbeit mit Scharon. Zu den
Befürwortern gehört der frühere Ministerpräsident
Schimon Peres, dem Scharon bereits das
Außenministerium angeboten haben soll. Ehud Barak,
der nach seiner Wahlschlappe seinen vorübergehenden
Rückzug aus der Politik angekündigt hatte, scheint
sich indessen für die Oppositionsarbeit entschieden zu
haben.
Palästinenser wollen Gespräche fortsetzen
Die Palästinenser forderten dagegen, dass die
Friedensgespräche an dem Punkt fortgesetzt würden,
an dem sie Ende Januar im ägyptischen Taba
unterbrochen worden seien. Die
Palästinenser-Regierung teilte mit, das Recht der
Palästinenser, einen eigenen Staat mit Jerusalem als
Hauptstadt zu gründen, müsse berücksichtigt werden.
Der abgewählte Regierungschef hatte den
Palästinensern die Kontrolle über 95 Prozent des
Westjordanlands und Teile Jerusalems angeboten.
Scharon ist strikt gegen die Teilung Jerusamlems. Er
hatte wiederholt erklärt, er werde den Palästinensern
kein weiteres Land überlassen. Momentan kontrollieren
sie 42 Prozent des Westjordanlands und zwei Drittel
des Gazastreifens.
Syrien nur unter Bedingungen zu Verhandlungen mit Israel bereit
Syrien ist nach den Worten seines Präsidenten
Baschar el Assad zu neuen Verhandlungen mit Israel
bereit, allerdings nur wenn Scharon auf die syrischen
Bedingungen eingeht. Der libanesische Rundfunk
berichtete, Israel habe die syrischen Bedingungen für
die Wiederaufnahme der Verhandlungen abgelehnt.
Im Zentrum der Forderungen steht die Rückgabe der
von Israel im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzten
Golan-Höhen. Zudem geht es um die Kontrolle über
den See Genezareth, ein bedeutendes
Trinkwasserreservoir. Zwischen den Nachbarstaaten
herrscht seit Januar 2000 Funkstille, nachdem
Vermittlungsversuche in Washington gescheitert
waren.
Bombenexplosion in Jerusalem
Bei der Explosion einer Autobombe im
Orthodoxenviertel von Jerusalem sind am Nachmittag
mindestens fünf Menschen verletzt worden. Nach
Angaben des israelischen Fernsehens war die Bombe
in einem parkenden Auto versteckt. Hinter dem
Anschlag wurden palästinensische Extremisten
vermutet.
Es geht schon los. Alle scheinen nur noch eins im Kopf zu haben: Krieg!
gefunden in: http://www.tagesschau.de/
Exor
Seeeehr interessant und informativ (und objektiv!!!!)
08.02.2001
Die Chronologie der Ereignisse
01.11.1991: In Madrid findet erste Nahost-Konferenz mit Israel,
Palästinensern und Israels Nachbarn statt.
23.06.1992: Izchak Rabin wird Ministerpräsident.
13.09.1993: Ein Grundsatzabkommen (Oslo I) über die
palästinensische Selbstverwaltung im Gaza-Streifen und in Jericho
im Westjordanland wird unterzeichnet.
05.07.1994: Die palästinensische Selbstverwaltung nimmt ihre Arbeit
auf.
28.09.1995: Ein erweitertes Autonomieabkommen (Oslo II) für das
Westjordanland wird unterzeichnet.
04.11.1995: Rabin fällt einem Attentat zum Opfer.
13.11.1995: Der israelische Truppenabzug aus dem Westjordanland
beginnt.
20.01.1996: Arafat wird Präsident des Palästinenserparlaments.
29.05.1996: Benjamin Netanjahu wird neuer Ministerpräsident.
15.01.1997: Israel und Palästinenser einigen sich über Israels Abzug
aus Hebron.
23.10.1998: Arafat und Netanjahu unterzeichnen in Wye Plantation
bei Washington ein Abkommen, das den Rückzug der Israelis aus
besetzten Gebieten in drei Phasen vorsieht.
17.05.1999: Ehud Barak wird zum Ministerpräsidenten gewählt.
13.09.1999: Barak und Arafat unterzeichnen in Scharm el Scheich
ein Abkommen, in dem der 13. September 2000 als Stichtag für den
Abschluss eines umfassenden Friedensabkommens gesetzt wird.
19.07.2000: In Camp David endet ein Gipfel zwischen Barak und
Arafat unter Vermittlung von US-Präsident Bill Clinton ohne eine
Einigung.
28.09.2000: Der Besuch des Oppositionsführers Ariel Scharon auf
dem Tempelberg in Jerusalem führt zu blutigen
Auseinandersetzungen. Bilanz: mindestens 65 Tote, mehr als 1000
Verletzte.
30.09.2000: Südlich von Gaza-Stadt wird ein zwölfjähriger
Palästinenser durch einen Schuss ins Herz getötet.
04.10.2000: Trotz diplomatischer Bemühungen in Paris halten die
Unruhen in den Palästinensergebieten an. Es gibt zahlreiche
Verletzte.
07.10.2000: Palästinenser verwüsten das Josephsgrab in Nablus. Die
Schiiten-Miliz Hisbollah entführt drei israelische Soldaten nach
Libanon. Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak stellt
Palästinenserpräsident Arafat ein Ultimatum zur Beendigung der
Unruhen innerhalb von zwei Tagen.
07.10.2000: Ohne die Stimme der USA verurteilt der
UN-Sicherheitsrat die Gewalt gegen Palästinenser.
08.10.2000: Die palästinensische Autonomiebehörde ruft den
Ausnahmezustand aus. Israel verstärkt seine Militärpräsenz im
Gazastreifen. Trotzdem kommt es zu Zustammenstößen.
11.10.2000: Tote und Verletzte bei neuen Ausschreitungen im
Gazastreifen.
12.10.2000: Auf Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan
stimmen Israel und die Palästinenser zwar einer
Sicherheitskonferenz zu, doch werden am gleichen Tag in Ramallah
im Westjordanland zwei israelische Soldaten gelyncht. Israelische
Hubschrauber nehmen daraufhin Ziele in den Palästinenser-Städten
Ramallah und Gaza unter Beschuss. Dabei kommen in Gaza vier
Palästinenser ums Leben.
13.10.2000: Zwei Menschen werden bei Ausschreitungen in den
Autonomiegebieten getötet und hundert weitere verletzt. Auf die
britische Botschaft in Jemen wird ein Anschlag verübt, bei dem
niemend zu Schaden kommt.
14.10.2000: Erst nach angestrengtem diplomatischen Ringen sagen
Barak und Arafat ihre Teilnahme an einem Krisengipfel im
ägyptischen Scharm el Scheich zu. US-Präsident Bill Clinton will
ebenfalls teilnehmen.
16.10.2000: Zunächst werden am ersten Gipfeltag in Scharm el
Scheich keine Fortschritte erzielt. Beobachtern zufolge kommt es
zwischen den Delegationen zu lautstarken Auseinandersetzungen.
Arafat und Barak weigern sich, direkt zusammenzukommen.
Daraufhin verschiebt Clinton seine geplante Abreise und beginnt am
Abend eine Pendeldiplomatie zwischen den beiden.
17.10.2000: Die Delegationen einigen sich auf ein Ende der Gewalt
und beenden den Krisengipfel. Eine Kommission wird gebildet, die
die Gewalt untersuchen soll. Zudem ist geplant, dass die Abriegelung
der Palästinensergebiete aufgehoben wird.
18.10.2000: Beide Seiten beginnen mit der Umsetzung der
Vereinbarungen. Israel stellt ein 48-Stunden-Ultimatum an Arafat zur
Beendigung der Gewalt.
19.10.2000: Der Ton zwischen den Konfliktparteien wird schärfer.
Beide Seiten werfen sich vor, die Vereinbarungen nicht umzusetzen.
Bei einer Schießerei im Westjordanland sterben ein Israeli und ein
Palästinenser. Mindestens 20 Menschen werden verletzt.
20.10.2000: Israel will eine Pause im Friedensprozess. Zur
Begründung heißt es, die Palästinenser hätten das
48-Stunden-Ultimatum zur Beendigung der Gewalt nicht eingehalten.
Die palästinensische Seite kritisiert, dass die Sperrung der Gebiete
noch immer nicht aufgehoben wurde. Fünf Menschen, darunter ein
Kind, werden bei neuen Unruhen getötet, hundert verletzt.
21.10.2000: Wieder sterben mindestens vier Menschen bei Kämpfen
zwischen israelischen Soldaten und demonstrierenden
Palästinensern. Auf ihrem Sondergipfel bekunden die Mitglieder der
Arabischen Liga ihre Solidarität mit Palästinenserpräsident Arafat.
Sie geben Israel die Alleinschuld an den Unruhen und fordern Barak
dazu auf, die Gewalt gegen die Palästinenser zu beenden.
Gleichzeitig fordern sie die Fortsetzung des Friedensprozesses.
25.10.2000: Angesichts einer leichten Beruhigung der Lage in den
Palästinenser-Gebieten wollen Israelis und Palästinenser bei der
Eindämmung der Gewalt offenbar wieder zusammenarbeiten.
Erstmals seit mehr als einer Woche treffen sich israelische und
palästinensische Offiziere zu Beratungen.
26.10.2000: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich im Gaza-Streifen
in die Luft. Zu dem Anschlag bekennt sich die radikale Gruppe
Islamischer Dschihad (Heiliger Krieg). Die Dschihad-Gruppe kündigt
zugleich weitere Anschläge an.
28.10.2000: Bundeskanzler Schröder beginnt seine fünftägige
Nahost-Reise in Ägypten. Er dankt Präsident Mubarak für dessen
Einsatz zur Lösung des Konflikts, will selbst aber nicht als offizieller
Vermittler agieren.
31.10.2000: Bundeskanzler Schröder ruft bei seinem
Jerusalem-Besuch beide Seiten zum Gewaltverzicht auf. Die
israelische Armee droht unterdessen mit Härte. Erneut werden vier
Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen.
1.11.2000: Schröder warnt Palästinenserpräsident Arafat indirekt vor
einer einseitigen Ausrufung eines eigenen Staates. Gleichzeitig sagt
Schröder den Palästinensern weitere Hilfe beim Aufbau von
Infrastrukturprojekten zu.
2.11.2000: Bei einem nächtlichen Treffen in Gaza einigen sich Israels
Minister für regionale Zusammenarbeit, Schimon Peres, und Arafat
auf ein Ende der Gewalt. Nur wenige Stunden später werden bei
einem Autobombenanschlag in Jerusalem zwei Menschen getötet
und elf verletzt.
3.11.2000: Israels Ministerpräsident Barak und Palästinenser-Chef
Arafat wollen sich - allerdings zu getrennten Gesprächen - mit
US-Präsident Clinton treffen. Bei Sahur im Westjordanland liegt unter
israelischem Panzerbeschuss, nachdem Palästinenser einen
Stützpunkt angegriffen haben sollen. Israel hatte den Palästinensern
eine Frist zur Umsetzung der neu vereinbarten Waffenruhe
eingeräumt.
6.11.2000: Das Weiße Haus bestätigt, dass Arafat am 9.11. und
Barak am 12.11. Clinton treffen werden. Arafat erneuert seine
Forderung nach einer internationalen Friedenstruppe, was Israel und
die USA ablehnen.
9.11.2000: Arafat wiederholt beim Treffen mit Clinton in Washington
seine Forderung, die UN solle 2000 Blauhelmsoldaten entsenden, um
die Bevölkerung in den Autonomiegebieten zu schützen.
10.11.2000: Der Weltsicherheitsrat lehnt die Forderung von
Palästinenserchef Arafat nach einer UN-Schutztruppe für die
autonomen Gebiete ab.
12.11.2000: Die Gespräche Baraks mit Clinton in Washington
bringen kein greifbares Ergebnis.
15.11.2000: Arafat ordnet für die palästinensischen Milizen im
Westjordanland ein "ei
Christian
13.02.2001, 16:38
... ja ja Lieber EXOR nun steigen sie die Erdölpreise..... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
Rohöl wird teurer
Der Preis für Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Der Verband Mineralölwirtschaft sieht aber keine Gefahr, dass Benzin- und Heizölpreise der Entwicklung folgen.
Ein Barrel (159 Liter) Opec-Öl habe in der Vorwoche im Schnitt 26,86 Dollar nach 24,85 Dollar eine Woche zuvor gekostet, berichtete das Sekretariat des Kartells am Montag in Wien. Nach Einschätzung des Verbands Mineralölwirtschaft wird sich die Preissteigerung aber nur in geringem Umfang auf die Preise für Benzin und Heizöl auswirken. Zwar seien an den Tankstellen in der letzten Woche leichte Aufschläge zu verzeichnen. "Der größte Teil davon ist aber kurz danach wieder abgebröckelt", erklärte Verbandssprecherin Barbara Meyer Bukow. Ursache dieser Entwicklung sei nicht zuletzt die Konkurrenzsituation an den Tankstellen.
Im Januar hatte der durchschnittliche Preis für Opec-Öl 24,06 Dollar betragen. Am 1. Februar war die im Januar von den Opec-Ölministern beschlossene Kürzung der täglichen Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel in Kraft getreten. Der Ölpreis hat sich zuletzt wieder erholt, nachdem er im Dezember von mehr als 30 Dollar auf zeitweise unter 22 Dollar gefallen war. Grund dafür waren Befürchtungen eines drohenden Überangebots an den Ölmärkten gewesen.
Nach Einschätzung der Internationalen Energie-Agentur (IEA/Paris) wirkt sich die nachlassende Konjunktur in den USA nachhaltig auf die weltweite Öl-Nachfrage aus. Die Nachfrage sei seit Oktober stärker zurückgegangen als erwartet, hieß es im jüngsten monatlichen Ölmarkt-Bericht der OECD-Agentur, der am Montag in Paris veröffentlicht wurde.
Die IEA revidierte ihre Prognose für das Jahr 2001 um 140.000 Barrel pro Tag nach unten auf eine Nachfrage von 1,52 Millionen Barrel pro Tag. "Die Weltwirtschaft scheint sich zu verlangsamen und bremst die Nachfrage nach Öl", hieß es in dem Bericht.
Gruß Chris
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