Vollständige Version anzeigen : RASSISMUS - 40 Prozent mehr Gewalt in Deutschland
Christian
07.02.2001, 09:28
R A S S I S M U S - 40 Prozent mehr Gewalt in Deutschland
Bundesinnenminister Otto Schily hat schockierende Zahlen vorgelegt. Die Zahl der fremdenfeindlichen Gewalttaten in Deutschland hat im vergangenen Jahr drastisch zugenommen. Besonders düster sieht es im Osten aus. Schily sagte der "Woche", von Januar bis einschließlich November 2000 seien insgesamt 13.753 rechtsextremistische, fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten registriert worden - also ein Anstieg um rund 40 Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 9456. Die Gewaltdelikte gegen Ausländer stiegen dabei von 397 auf 553.
Schwerpunkt der Gewalt sei eindeutig Ostdeutschland, sagte Schily. Dort sei die Hälfte der Gewalttaten begangen worden, obwohl der ostdeutsche Bevölkerungsanteil nur 21 Prozent betrage. "Auf 100.000 Einwohner in den neuen Bundesländern entfallen etwa dreimal so viele rechtsextremistische Gewalttaten wie auf 100.000 Einwohner in den westdeutschen Ländern", sagte Schily. "Die Relation beträgt 23 zu 7." Berücksichtige man den im Osten sehr viel niedrigeren Ausländeranteil, "dann kommen wir auf noch weitaus düsterere Zahlen".
Nach einer Umfrage des Forsa-Instituts für "Die Woche" ist fast jeder zweite Jugendliche in Ostdeutschland (46 Prozent) der Meinung, dass es in Deutschland zu viele Ausländer gibt. Im Westen sind 40 Prozent der 14- bis 25-Jährigen dieser Meinung. 47 Prozent der Ostdeutschen sind der Ansicht, dass der Nationalsozialismus auch gute Seiten gehabt habe (Westen: 35 Prozent).
---> Das sind ja wenig erfreuliche Entwicklungen in Deutschland. Auch, wenn der Osten mal wieder führend ist und deswegen zum X-ten Male in diesem Zusammenhang in den Medien erwähnt wird müssen wir "Wessis" uns wohl erst einmal an die eigene Nase packen.
Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich dieser Problematik und welche Meinung habt Ihr zu solch besorgniserregenden Entwicklungen?
Gruß Chris
Hi Christian!
Das ist ja ein Thema, mit dem ich mich schon seit Jahren beschäftige. Man darf nicht alles Rassismus nennen, was mit Ausländerfeindlichkeit zu tun hat. Es ist mehr die "Angst" vor dem Fremden (Angst vor anderen Denkstrukturen, um die eigene Zukunft, um das Anerkennen der eigenen Asozialität[also die Unfähigkeit, sich gesellschaftlich zu integrieren, was sogar meist die Gesellschaft selbst verursacht hat], usw. ). Jeder Mensch hat einen gewissen Grad an Frendenfeindlichkeit in sich. Der Intellekt entscheidet über die Auswirkungen dieses instinktiven Wesens. Wenn eine Randgruppe groß genug ist, wird diese ihre Wut der Nichtakzeptanz innerhalb der Gesellschaft an "wehrloseren" Randgruppen abreagiert. Ausländer bilden (übrigens im jeden Land) hierbei ein sehr gutes Ziel. Der sog. "Ossi" hat hierbei ein ganz besondere Stellung (bei 2% Ausländeranteil im Osten klar ersichtlich!), womit nicht gesagt werden soll, daß dieser dümmer ist, als der Wessi. So sollen in Osten Ausländer integriert werden, wo die Menschen das Gefühl haben, immer noch nicht in die BRD integriert worden zu sein. Das ist natürlich keine Entschuldigung, läßt aber schon mal den Ansatz einer Erklärung zu. Ich möchte auch nicht irgendeiner Regierungsform die Schuld zuweisen. Wir (also speziell die Deutschen) haben sehr starke Probleme mit dem Fremden (der "deutsche Biedermeier").
Gegen Fremdenfeindlichkeit hilft nur massive Aufklärung von der Grundschule ab. Schritte gegen andere Altersgruppen können nur als Schadensbegrenzung angesehen werden (also Auswirkungsbekämpfung) und hat damit nur eine mittelbare Funktion. Das Problem ist eben, daß ein politischer Schautanz veranstalltet wird (seit einigen Dekaden!), aber diese Gedankenstrukturen nie richtig bekämpft werden. Solange wir nicht endlich alle jeden Tag den Gedanken des p.c.'s in uns tragen, wird das nichts mit dem Verbannen des Rassismusses. Also werden wir auch weiterhin in unserer labilen Demokratie mit der Angst des Faschismusses leben müssen.
Was die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen ist immer nur das Spiegelbild der Gesellschaft und (sogar in erster Linie) der Eltern.
Wie weit geht denn überhaubt der Begriff "Rassismus"? Ist die "Reinform des Rasismusses" nicht der Speziezismus, also die Nichtanerkennung der Gleichberechtigung aller Lebensformen? Heißt das nicht "wenn ich keinen Respekt vor niederen Lebensformen habe (jaja "niedere Lebensform" als Relation zur sog. "Krone der Schöpfung"; darüber lache ich besonders), berge ich dann nicht immer die latente Gefahr des Rassismus bzw. Faschischmus"?
Exor
Schily bremst bei Zuwanderung
Für Nachzug von Familien strikte EU-Regelung in Sicht
Von Martin Winter
In dem lang anhaltenden Streit zwischen der Bundesregierung und der EU über den Familiennachzug aus Drittstaaten zeichnet sich eine Lösung zu Gunsten Deutschlands ab. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), der ein enger gefasstes Nachzugsmodell fordert, zeigte sich zuversichtlich, dass
man noch in diesem Jahr zu einer Einigung kommen werde. STOCKHOLM, 9. Februar. Am Rande des informellen Treffens der Innen- und Justizminister der EU in Stockholm teilte Schily am Freitag mit, dass man in den Verhandlungen mit der Kommission auf einem guten Weg sei. Ohne in Details zu
gehen, deutete er an, dass Berlin sich mit seinem Konzept der "Kernfamilie" als Maßeinheit für den Nachzug im Wesentlichen duchzusetzen scheint. Bei dem Streit geht es vor allem um die Frage, ob nur engste Angehörige von legal im EU-Gebiet lebenden Nicht-EU-Bürgern nachziehen dürfen oder ein größerer Familienkreis. Er war vom für Innen- und Justizpolitik zuständigen Kommissar Antonio Vitorino im vergangenen Frühjahr mit der Vorlage eines Richtlinienentwurfs ausgelöst worden. Die Kommission hatte vorgeschlagen, nicht nur die Großeltern, sondern auch Verwandte zweiten Grades wie Onkel, Tanten, Nichten und Neffen in den Nachzug einzubeziehen. Das hatte in Deutschland Befürchtungen ausgelöst, dass mit bis zu 500 000 zusätzlichen Zuwanderern pro Jahr zu rechnen sei. Berlin beharrte darum auf dem Prinzip der Kernfamilie, das nur Ehegatten und Kindern bis zu einem bestimmten Alter einen Anspruch auf Nachzug gibt. Die Richtlinie übe den Familiennachzug ist ein Bestandteil des vom Europäischen Rat 1999 im finnischen Tampere beschlossenen Programms, für die Bereiche Zuwanderung und Asyl gemeinsame Systeme in der Union zu schaffen.
Hatte am Donnerstag die Asylpolitik im Mittelpunkt der Debatten gestanden, so beschäftigten die Minister sich am Freitag vor allem mit der illegalen Zuwanderung und dem Menschenhandel. Den Handel mit Kindern und Frauen und deren sexuelle Ausbeutung verurteilten sie als eine "neue Form von Sklaverei". Schily sprach von einer der "abscheulichsten Formen von Kriminalität". Zu deren Bekämpfung einigte man sich auf eine engere polizeiliche Zusammenarbeit und Strafverschärfungen. Die EU-Kandidatenländer in Osteuropa sollen am 16. März bei einer Konferenz in Brüssel in die Pflicht genommen werden, in ihren Ländern stärker gegen Menschenhändler und Schleuser vorzugehen. Die EU will dabei mit Polizeispezialisten helfen. Am Montag wird in London ein Treffen der meisten EU-Länder mit Vertretern der Balkanländer stattfinden, um Mittel zu finden, mit denen die Routen des Menschenhandels dort blockiert werden können. Nach britischen Angaben suchen die meisten illegal Zuwandernden aus dem westlichen Asien, aber auch aus China ihren Weg über die ehemalige Bürgerkriegsregion.
Welche Ausländer wollen die Deutschen?
"Kinder statt Inder", "nützliche Ausländer" - während die CDU ihren politischen Vorteil immer stärker in der Mobilisierung von Stammtischgefühlen sucht, warnen Wissenschaftler vor den Folgen einer Abschottung der deutschen Gesellschaft. Den Christdemokraten kommt das zweifelhafte Verdienst zu, die Diskussion über Einwanderung angestoßen zu haben: Als erster CDU-Politiker sicherte sich Roland Koch in Hessen 1999 mit der Anti-Doppelpass-Kampagne den Wahlsieg. Sein nordrhein-westfälischer Parteifreund Jürgen Rüttgers scheiterte dagegen wenige Monate später mit dem gegen die Greencard-Pläne der Bundesregierung gerichteten Slogan "Kinder statt Inder", von dem er heute nichts mehr hören mag. Nun übernimmt CDU-CSU-Fraktionschef Friedrich Merz den Staffelstab: Merz will die heiklenThemen Asylrecht und Zuwanderung im nächsten Bundestags-Wahlkampf verknüpfen und philosophiert über die "deutsche Leitkultur".
gefunden in: http://www.fr-aktuell.de/fr/spezial/auslaender/index.htm
und http://www.fr-aktuell.de/fr/spezial/auslaender/index.htm
Woran soll sich denn die Jugend orientieren, wenn die Politik solche Diskussionen führt und die Medien einhellig in die gleiche Kerbe haut??? Sollte der Diskussionsstil nicht mal erst geändert werden???
Exor
Offener Streit um Entschädigung von Zwangsarbeitern
Von Christoph Schult
Der Konflikt um die Wiedergutmachung für Zwangsarbeiter eskaliert: Die Wirtschaft stelle unerfüllbare Forderungen, meint der Bundesbeauftragte Graf Lambsdorff. Das Finanzministerium sieht die gesamte Entschädigungsregelung gefährdet.
Berlin - Der Chefjustiziar der Deutschen Bank, Klaus Kohler, hatte im Namen der Stiftungs- initiative der deutschen Wirtschaft in einem Brief an das Kuratorium der Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" geschrieben, die Zahlungen der Wirtschaft könnten erst dann beginnen, wenn "alle Klagen gegen deutsche Unternehmen abgewiesen sind".
Otto Graf Lambsdorff, Beauftragter der Bundesregierung für die Entschädigung von Zwangsarbeitern, wies die Forderung der Wirtschaft nach vollständiger Rechtssicherheit zurück. "Diese Auffassung kann sich nicht durchsetzen; das ist völlig ausgeschlossen", sagte er gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Er halte die Forderung des Bankjustiziars für wirklichkeitsfremd. Vollständige Rechtssicherheit könne die Bundesregierung den Unternehmen nie garantieren. "Niemand kann irgendjemanden hindern, Klagen einzureichen", so Lambsdorff.
Bisher galt die Auffassung, dass lediglich Sammelklagen von Zwangsarbeitern abgewiesen werden müssten, die bislang bei Gericht eingereicht worden sind. In Artikel 4 der im vergangenen Jahr ausgehandelten Gemeinsamen Erklärung zwischen der US-Regierung und der Bundesrepublik ist die Rede von "allen Klagen, die derzeit in den USA gegen deutsche Firmen anhängig sind". Als letzte Hürde galt daher die anstehende Entscheidung der New Yorker Richterin Shirley Kram.
"Am Ende entscheidet der Deutsche Bundestag"
Ob die Richterin die Klagen wie angekündigt am 28. Februar abweisen wird - damit mag auch Lambs- dorff nicht rechnen. "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand." Danach werde er mit der Wirtschaft verhandeln, ob der Bundestag den Rechtsfrieden erklären könne. Für die Entschei- dung des Parlaments peilt Lambsdorff die erste Aprilwoche an. Am Ende entscheide aber nicht die Wirtschaft über den Rechtsfrieden, sondern der Deutsche Bundestag. "Und der entscheidet laut Stiftungsgesetz unabhängig", so Lambsdorff.
Kohler traf sich am Mittwoch mit den Bericht- erstattern der Parteien für die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Deren Aufgabe ist es, das Geld von der Wirtschaft zu kassieren und an die ehemaligen Zwangsarbeiter auszuzahlen.
Der Brief hatte bei Parlamentariern aller Parteien einhellige Empörung hervorgerufen. Setzt die deutsche Wirtschaft ihre Auffassung durch, so befürchteten sie, könnte jeder Anwalt mit einer Klage die Auszahlung verhindern. "Damit machen wir das Schicksal von einer Million Zwangsarbeiter abhängig vom letzten Anwalt in Kentucky", kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach das Gutachten der Stiftungsinitiative. "Dann würde es nie zu einer Auszahlung kommen", sagte der Unions-Fraktionsvize.
Diese Möglichkeit räumt mittlerweile auch das Finanzministerium ein, das in der Entschädigungs- frage federführend ist. Auf eine parlamentarische Anfrage der PDS, ob das Abrücken der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft von der in Berlin unter- zeichneten Erklärung die gesamte Entschädigungsregelung gefährde, antwortete Finanz- Staatssekretär Karl Diller: "Ja, falls die Stiftungsinitiative zum vereinbarten Zahlungstermin abweichen sollte."
Parlamentarier drohen mit Zwangsmaßnahmen
Hinter vorgehaltener Hand droht so mancher Parlamentarier nun mit Zwangsmaßnahmen. "Wenn sich abzeichnet, dass der bisherige Weg durch das schuldhafte Verhalten der Wirtschaft nicht zum Ziel führt, müssen wir einen anderen Weg gehen", warnte der Grünen-Rechtsexperte Volker Beck.
Kohlers Rechtsgutachten setzt die Wirtschaft jetzt unfreiwillig weiter unter Druck. Klaus von Münchhausen, Bevollmächtigter von rund ehemaligen 4000 Zwangsarbeitern, will seine Klagen gegen die Firmen BMW, Varta und Hochtief wieder aufnehmen. Weil die Verhandlungen mit der Wirtschaft sich positiv entwickelten, ruhten bis jetzt die Klagen. Die Grundlage habe sich aber durch die Zahlungsquerelen und den Rechtsstreit geändert, so von Münchhausen.
Lambsdorff hofft unterdessen weiter auf eine gütliche Einigung. "Wenn alles gut geht", sagt er und korrigiert sich gleich: "Wenn alles erwartungsgemäß verläuft, haben die ersten Überlebenden im Mai ihr Geld in der Hand". Wenn alles gut geht.
Wenn nicht, zögern sich die Auszahlungen im besten Fall weiter hinaus, im schlechtesten sterben alle Opfer. Dann könnte sich bewahrheiten, wovor Lambsdorff stets gewarnt hat: "Wir sind nicht hier, um am Ende Schecks auf Gräber zu legen."
gefunden in: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,116714,00.html
Und bei einem solchen Verhalten fragt man sich wirklich, wer denn nun den wahren Faschismus vertritt.....
Exor
Hallo user!
An dieser Stelle möchte ich mich für Euren Einsatz bedanken! Sicherlich würde ich dieses gerne im Namen aller "Ausländer" machen, aber leider habe ich immer wieder die Erfährung gamacht, dass gerade Betroffene oft sich nicht mit diesem wichtigem Thema beschätigen. Daher DANKE von mir und allen Nicht-Deutschen aus diesem Forum!
Ich selber bin Sohn spanischer Einwanderer (auch Gastarbeiter genannt). Als meine Eltern 1963 nach Deutschland kamen, sahen sie darin die Möglicheit aus einem kleinen Dorf in Andalusien "entfliehen" zu können, um hier im goldenen Deutschland eine Zukunft zu gestalten. Sie arbeiteten in mehreren osnabrückern Fabriken, da beide weder schreiben noch lesen konnten. Für die dort aufkommenden Arbeiten brauchte man weder lesen noch reden!!!
Die einzige schlechte Erfahrung machte meine Mutte 1963 am Bahnhof in Köln, als sie gerade mit Ihrem gerade geborenen 1. (von 5) Kind in Deutschland eintraf. Sie hörte von einem unbekannten Mann das 1. deutsche Wort ----> FICKEN ? !!!http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif
Sonst haben meine Eltern nie, laut eigener Aussagen, fremdenfeindliche Situationen erlebt.
Ich selber wurde eigentlich immer wegen meiner Herkunft bevorzugt! Als Kind schon freuten sich die Menschen sichtlich, wenn ich berichtete woher ich kam! Meine 1. eins in Deutsch bekam ich, als ich von unserem Urlaub in Spanien einen kleinen aber feinen Aufsatz schrieb. http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
Auch später erfuhr ich immer nur von anderen, die schlechte Erfahrungen gemacht hatten.
Da ich auch nicht wie ein typischer Ausländer aussah und aussehe, konnte ich nie (zum Glück!) bei solchen Themen mitreden. Irgendwann jedoch beschäftigte ich mich immer mehr mit diesem Thema und ärgerte mich inzwischen darüber, dass man mich in Gesprächen über die "typischen Ausländer" ausgrenzte.
Natürlich waren ich und meine Familie nicht "typisch, aber immernoch AUSLÄNDER, wie jeder andere auch in einem fremden Land! Vielleich spielte die Zuneigung der Deutschen zu unserem Land eine grosse Rolle, was ich aber nie akzeptieren wollte!
Viele Gespräche folgten in dieser Zeit. Ich erkannte schnell, dass der Ausdruck "Ausländer raus" mein Leben verfolgen sollte. Jedoch erkannte ich auch, dass dieser Ausdruck auseinandergenommen musste. Niemand, fast niemand, meinete damit wirklich alle Ausländer! Sie meinten diejenigen, die sich nicht anpassen wollten: hauptsächlich moslemisch orientierte Gruppierungen.
Heute jedoch sieht alles ein bisschen anders aus: Noch vor der Wende konnten die Ausländer lange ohne diese Themen leben - es war relativ ruhig geworden. Vor der Wernde grauste es vielen Ausländern, aus Angst die Deutschen würden an alte und nicht immer schlechte Zeiten erinnern - keine Arbeitslosigkeit;allein im eigenen Land. Ich glaube aber diese Angst hat sich nicht bestätigt, da nur dumme Menschen auf soetwas Wert legen und den Trend in der Welt nicht erkennen. Die Welt ist und bleibt :
MULTIKULTI
Ich könnte noch stundenlang über dieses Thema schreiben, muss aber so langsam raus aus diesem Büro!
Also,nochmals, es freut mich sehr dieses Thema im Forum zu sehen und werde mich versuchen objektiv daran zu beteiligen!
Ich würde Dir gerne zustimmen, kann es aber nicht. Da es nun schon ein wenig spät ist, werde ich Dir mal zur gegebenen Zeit meine Meinung (als "Deutscher") dazu schildern, da ich der Meinung bin, daß Du das zu positiv siehst. Nur erst mal soviel: Diesen deutschen "Biedermeier" gibt es wirklich....
Exor
Hallo Exor!!
Warte seit Tagen auf Deine Meinung zu diesem brisanten Thema!
Denke nach Deinen Anspielungen solltest Du Dich doch schon zu Wort melden!!
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Lieben Gruß
Hallo Holger,
vielen Dank für Deinen Beitrag http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif .... ich stimme Dir vollkommen zu, dass die Welt "Multikulti" ist .... und das ist gut so.
Das es "Schwachköpfe" -die von Exor genannten Biedermänner" gibt, sit eine Tatsache, aber nicht nur in Deutschland .... die gibt es überall.
Holger, Du kannst stolz auf Deine Herkunft sein.
@Exor .... ich weiss, dass ich mit diesem Thema bei Dir scheinbar einen wunden Punkt anspreche, ist mir bewusst .... ein solches Bord ist evtl. auch nicht die Plattform so etwas zu diskutieren; vielleicht können wir es mal vis-a-vis nachholen.
Ich verstehe es aber nicht, dass Du die Deutschen schlechter machen willst, als sie es wirklich sind. Du darfst nicht alle über keinen Kamm scheren ... Bei Deinen Zeilen könnte man ja glauben, dass wir 80 Mio. Rechtsradikale in Deutschland haben. .... das ist mitnichten so.
Ich bin politisch ein ziemlich untätiger Mensch, aber ich kann mir nicht jedes Mal an die eigene Nase fassen, wenn irgendwelche Glatzköpfe meinen, sie seien "besser".
Ralph, weder schwarz, noch rot, noch grün, noch gelb ..... und am allerwenigsten braun (igitt)
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Ralph am 13.02.2001 editiert.]</font>
Hallo Holger!
Hier läuft leider einiges nicht so wie ich mir das vorgestellt hab (zeitlich ein bißchen am routieren; Kätzchen krank, t-online-Probleme, unerwartete Mehrarbeit, usw. als Rechtfertigung http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif ). Natürlich hab ich Dich nicht vergessen und arbeite wie ein Berserker dran http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif Ich hoffe, daß ich heute Abend oder (wahrscheinlicher) morgen früh hier was reinstellen werde. Ich arbeite lieber ein wenig langsamer als fehlerhafte Arbeit abzuliefern.... ich hoffe, es ist nicht so schlimm.
Exor
(meine Zurückhaltung hier am Board hat direkt was mit dieser Artikelerstellung zu tun....der Tag hat eben leider nur 24 Stunden http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif sorry)
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Exor am 14.02.2001 editiert.]</font>
Überfälle auf zwei Asylbewerberheime
Eine Gruppe von 15 bis 20 mutmaßlichen Rechtsradikalen hat in der vergangenen Nacht in Böhl-Iggelheim in Rheinland-Pfalz ein Asylbewerberheim überfallen. Die Täter schlugen mehrere Fensterscheiben des Gebäudes ein und warfen Mülltonnen und Fahrräder um, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Außerdem seien "Ausländer raus!"-Rufe skandiert und Drohungen geäußert worden. Von den sechs Heimbewohnern wurde niemand verletzt. Nach den Tätern fahndete in der Nacht ein starkes Polizeiaufgebot, allerdings ohne Erfolg.
Am Samstagmorgen war bereits in Thaleischweiler-Fröschen (Landkreis Südwestpfalz) ein Asylbewerberheim überfallen worden. Die Polizei nahm hier sieben Männer fest. Vier von ihnen räumten nach Polizeiangaben ein, am Samstagmorgen vor der Unterkunft fremdenfeindliche Parolen gerufen, einen Gully-Deckel gegen ein Fenster geworfen und die Haustür aufgebrochen zu haben. Die Täter warfen auch eine brennende Zeitung in den Hausflur, die aber keinen nennenswerten Schaden anrichtete.
Hintergrund dieses Überfalls sollen lokale Auseinandersetzungen zwischen den jungen Männern aus der Region sowie einigen Asylbewerbern sein. Die vier geständigen Täter im Alter zwischen 17 und 31 Jahren waren zur Tatzeit stark alkoholisiert. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken will schnellstmöglich Anklage erheben.
gefunden in:
http://www.tagesschau.de
Mädchen Hakenkreuz in Unterarm geritzt
Vier Männer haben in Düsseldorf ein deutsch-koreanisches Mädchen überfallen. Der Staatsschutz hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet.
Düsseldorf - Die Männer ritzten der 15-Jährigen nach Angaben der Polizei ein Hakenkreuz in den Unterarm. Die Männer mit kahlgeschorenen Köpfen hätten das Mädchen im Stadtteil Niederkassel angegriffen, es in die Nähe einer Tiefgarage gezerrt und geschlagen. Es sei nicht auszuschließen, dass es sich bei den Tätern um Skinheads aus der rechten Szene handle. Das Mädchen wurde den Angaben zufolge ambulant im Krankenhaus behandelt.
Der Vorfall ereignete sich dem Sprecher zufolge tagsüber in einem belebten Viertel. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zum Alter der Männer machen.
gefunden in:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,126008,00.html
Jaja, draußen wirds warm, die Hormone knallen durch und das ganze Gesocks kommt wieder aus seinen Löchern gekrochen :ne
Exor
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