Matze
12.06.2001, 21:43
Noch ist Nordamerika der führende Internet-Kontinent, melden die Marktforscher von Nielsen Netratings - aber nicht mehr lange. Derzeit, so ergab eine weltweite Erhebung, leben 41 Prozent der 429 Millionen Surfer in den Vereinigten Staaten oder in Kanada. Statistisch gesehen hat rund jeder zweite US-Haushalt einen Zugang zum Internet. In Asien sind rund ein Drittel aller Haushalte online, in Europa etwas mehr als ein Viertel. Doch diese Verteilung, so meinen die Marktforscher, dürfte sich bald ändern, weil Europa und Asien weit höhere Zuwachsraten aufweisen als Nordamerika: Im nächsten Jahr wollen neun Prozent aller europäischen Haushalte den Sprung ins Web wagen, in Asien sind es gar zwölf Prozent. Grund für diesen Anstieg ist die zunehmende Verbreitung von PCs in den Haushalten – und wer einen Rechner hat, will damit auch online gehen.
Kulturelle Eigenheiten der Europäer im Umgang mit dem Internet könnten die Verbreitung in Privathaushalten weiter vorantreiben, mutmaßen die Meinungsforscher. Denn vor allem in Europa verspüre man eine Abneigung dagegen, das Internet während der Arbeit zu nutzen, weshalb verstärkt der Wunsch nach einem privaten Zugang aufkomme. Dazu kommt nach Ansicht der Forscher die Tatsache, daß derzeit der Einsatz des Internets am Arbeitsplatz weder in Asien noch in Europa zur kulturellen Norm geworden sei, was wiederum die Entwicklung von B2B-Marktplätzen negativ beeinflussen dürfte.
Unter den europäischen Surfern halten sich die Holländer und die Italiener am längsten im Web auf – hier deckt sich die Nielsen-Studie mit Ergebnissen der Gesellschaft für Konsum- und Absatzforschung (GfK), die gestern veröffentlicht wurden (wir berichteten). (fk)
Quelle: Internet World (http://www.internetworld.de/sixcms/detail.php?id=14792)
Da bin ich aber mal gespannt, wann wir Amerika überholt haben..... :D
Matze
Kulturelle Eigenheiten der Europäer im Umgang mit dem Internet könnten die Verbreitung in Privathaushalten weiter vorantreiben, mutmaßen die Meinungsforscher. Denn vor allem in Europa verspüre man eine Abneigung dagegen, das Internet während der Arbeit zu nutzen, weshalb verstärkt der Wunsch nach einem privaten Zugang aufkomme. Dazu kommt nach Ansicht der Forscher die Tatsache, daß derzeit der Einsatz des Internets am Arbeitsplatz weder in Asien noch in Europa zur kulturellen Norm geworden sei, was wiederum die Entwicklung von B2B-Marktplätzen negativ beeinflussen dürfte.
Unter den europäischen Surfern halten sich die Holländer und die Italiener am längsten im Web auf – hier deckt sich die Nielsen-Studie mit Ergebnissen der Gesellschaft für Konsum- und Absatzforschung (GfK), die gestern veröffentlicht wurden (wir berichteten). (fk)
Quelle: Internet World (http://www.internetworld.de/sixcms/detail.php?id=14792)
Da bin ich aber mal gespannt, wann wir Amerika überholt haben..... :D
Matze