http://www.stock-channel.net/usergfx/ralph/Indices/USD_3y140601.gif
Ralph
Die nachfolgende Meldung kam herein und der Euro sprang ruckzuck über die 86 cent-Marke !
Dollars Slumps; NAM Says Overvalued
NEW YORK (Reuters) - The dollar dropped over three-quarters of a cent against the euro and shed 1/4 yen after a U.S. manufacturing group said the dollar was 25 percent to 30 percent overvalued.
The National Association of Manufacturers (NAM) also repeated a call made last week for a change in the U.S. government`s long-standing ``strong dollar`` policy.
``The NAM comment got the dollar rolling. We jumped from the 85.05 (cents) to 85.55,`` said Andrew Busch, senior adviser to BMO Nesbitt Burns in Chicago, saying the market had been short euros ahead of the comment.
The euro (EUR-) rallied as high as 85.80 cents, its highest level since May 30. Against the yen, the dollar slipped to session lows at 121.46 yen, but quickly bounced back to around 121.60 yen. Traders said they thought the dollar`s drop would be short-lived.
The dollar has rallied to 15-year highs on a trade weighted basis in recent days as global investors continue to flock to U.S. assets despite the economic slowdown. U.S. manufacturers have complained that the dollar`s strength makes them less competitive on world markets.
===================================
Ralph
Euro profitiert von Kritik an überbewertetem Dollar
Frankfurt, 14. Jun (Reuters) - Die Forderung des US-Industrieverbandes NAM nach einer Abkehr der USA von der Politik eines starken Dollar hat dem Euro am Donnerstag zu einem Kussprung über 0,86 Dollar verholfen. Nach Auffassung des NAM ist der Dollar um 25 bis 30 Prozent überbewertet. Die postwendende Bekräftigung der Politik durch US-Finanzminister Paul O´Neill ließ die Währung nur kurzzeitig wieder etwas nachgeben. Händlern zufolge hatten zunächst nachlassende Spekulationen über mögliche Notenbank-Interventionen zu Gunsten des Euro die Gemeinschaftswährung auf Kurse um 0,85 Dollar fallen lassen. Zugleich habe Enttäuschung der Anleger über das Scheitern der Gemeinschaftswährung an der technischen Barriere von 0,8570 Dollar den Euro belastet.
Weiterhin im Mittelpunkt des Interesses stand die japanische Währung wegen der verschlechterten Wirtschaftssituation des Landes und der am Freitag bevorstehenden Entscheidung der Bank von Japan (BoJ). Der am Vormittag veröffentlichte Juni-Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) löste keine nennenswerte Kursreaktion aus. Auch die weitgehend erwartungsgemäß ausgefallenen US-Konjunkturdaten belasteten den Euro nur vorübergehend etwas.
Gegen 17.00 Uhr MESZ wurde die Gemeinschaftswährung mit 0,8582/87 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs am Mittag in Frankfurt mit 0,8492 Dollar ermittelt hatte. Zur japanischen Währung notierte der Euro mit 104,17/20 Yen. Die US-Währung kostete nur noch 121,29/34 nach einer New Yorker Eröffnung von 121,90/00 Yen.
Der Industrieverband National Association of Manufacturers (NAM) bekräftigte seine Forderung an die US-Regierung nach einer Abkehr von ihrer Politik des starken Dollar. Die US-Währung sei um 25 bis 30 Prozent "aus der Balance", sagte Verbandspräsident Jerry Jasinowski. Dies sei ein Wettbewerbsnachteil, der die US-Industrie belaste. Für Forderungen nach einer koordinierten Intervention zur Schwächung des Dollar sei es zu früh. Doch es könnten "gemeinsame Aktionen auf Seiten unserer Industriepartner" nötig sein angesichts der Dollar-Stärke. "Der NAM-Kommentar hat den Dollar ins Rollen gebracht", sagte ein Analyst in Chicago.
Händler gingen indesen davon aus, dass sich die US-Währung schon bald wieder erholen werde und zeigten sich von dem Ausmaß der Kursgewinne des Euro überrascht. "Diese Rally könnte bald vorüber sein", sagte Tim Mazanec von der Investors Bank und Trust Co. Die Forderung des NAM sei nicht neu und sei auch mehrfach von der US-Regierung zurückgewiesen worden, sagte ein anderer Händler. Das US-Finanzministerium bekräftigte auch prompt, Finanzminister O´Neill unterstütze weiterhin die Politik des starken Dollar.
Nachlasende Interventionsspekulationen hatten den Euro nach Angaben von Händlern zuvor auf Kurse um 0,85 Dollar und leicht darunter abrutschen lassen. Zudem seien die Anleger enttäuscht darüber, dass es der Währung im fernöstlichen Handel nicht gelungen war, die Widerstandsmarke von 85,70 Cent nachhaltig zu überwinden. Händlern zufolge hatte EZB-Chef-Volkswirt Otmar Issing in den vergangenen Tagen die Interventions-Erwartungen geschürt, indem er bekräftigt hatte, dass Stützungskäufe ein Instrument der EZB sind. Issing hatte aber keinen klaren Hinweis gegeben, ob die EZB bald zu Gunsten des Euro intervenieren werde. Der EZB-Monatsbericht für Juni hatte keine Auswirkungen auf den Markt.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmen konzentriert sich Händlern zufolge weiterhin auf den Yen, nachdem die Regierung in Tokio in ihrem Juni-Konjunkturbericht die Wachstumsaussichten zum fünften Mal in Folge nach unten korrigiert hat. Zudem hatte Notenbank-Gouverneur Masaru Hayami am Donnerstag unmittelbar vor Beginn des zweitägigen Zinstreffens der BoJ Erwartungen auf eine weitere geldpolitische Lockerung gedämpft. Statt wie im Mai von einer "weiteren Abschwächung" der Wirtschaft sprach die japanische Regierung in dem Bericht von "Verschlechterung". Die Wortwahl verdeutliche, dass es mit der Wirtschaft bergab gehe, hieß es. Finanzminister Masajuro Shiokawa hatte sogar faktisch den Zustand der Rezession für die Wirtschaft des Landes festgestellt. Analysten rechneten allerdings im Vorfeld der BoJ-Sitzung nicht mit einer Änderung der Geldpolitik.
================================
Ralph
vBulletin v3.0.3, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.