Sascha
21.06.2001, 08:30
Frauen klagen gegen Wal-Mart
Sechs Mitarbeiterinnen fühlen sich von der weltgrößten Einzelhandelskette diskriminiert und ziehen vor Gericht. Für Wal-Mart könnte es teuer werden.
San Francisco - Die Frauen - derzeitige und frühere Angestellte - wollen die Anerkennung ihrer Klage als Sammelklage erreichen. Damit könnten sich nach Schätzungen 500.000 bis zu 700.000 Frauen dem Vorstoß anschließen. Eine solche umfassende Diskriminierungsklage gegen einen privaten US-Arbeitgeber ist nach Expertenangaben bisher noch nie vorgekommen.
Die Frauen werfen Wal-Mart vor, Hunderttausende Frauen über lange Jahre systematisch bei der Bezahlung und den Aufstiegsmöglichkeiten benachteiligt zu haben. So wird in der am Dienstag in San Francisco eingereichten Klage unter anderem darauf hingewiesen, dass Frauen nur 10 Prozent der Filialleiter-Posten besetzten, obwohl sie über 72 Prozent der gesamten Belegschaft ausmachten. Insgesamt würden über zwei Drittel aller Management-Jobs bei Wal-Mart von Männern ausgeübt. Andere Einzelhandelsketten hätten schon vor 25 Jahren mehr Frauen in höheren Positionen beschäftigt, als dies heute bei Wal-Mart der Fall sei
gefunden in:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,140842,00.html
Na, das hat sich der Wal-Mart aber selbst zuzuschreiben. Ein wenig mehr darauf achten, was die Mitarbeiter betrifft und schon läufts besser. Mich würde mal interessieren, wie das beim Aldi aussieht. Dort habe ich eigentlich bis jetzt nur Frauen angetroffen.
Sascha
Sechs Mitarbeiterinnen fühlen sich von der weltgrößten Einzelhandelskette diskriminiert und ziehen vor Gericht. Für Wal-Mart könnte es teuer werden.
San Francisco - Die Frauen - derzeitige und frühere Angestellte - wollen die Anerkennung ihrer Klage als Sammelklage erreichen. Damit könnten sich nach Schätzungen 500.000 bis zu 700.000 Frauen dem Vorstoß anschließen. Eine solche umfassende Diskriminierungsklage gegen einen privaten US-Arbeitgeber ist nach Expertenangaben bisher noch nie vorgekommen.
Die Frauen werfen Wal-Mart vor, Hunderttausende Frauen über lange Jahre systematisch bei der Bezahlung und den Aufstiegsmöglichkeiten benachteiligt zu haben. So wird in der am Dienstag in San Francisco eingereichten Klage unter anderem darauf hingewiesen, dass Frauen nur 10 Prozent der Filialleiter-Posten besetzten, obwohl sie über 72 Prozent der gesamten Belegschaft ausmachten. Insgesamt würden über zwei Drittel aller Management-Jobs bei Wal-Mart von Männern ausgeübt. Andere Einzelhandelsketten hätten schon vor 25 Jahren mehr Frauen in höheren Positionen beschäftigt, als dies heute bei Wal-Mart der Fall sei
gefunden in:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,140842,00.html
Na, das hat sich der Wal-Mart aber selbst zuzuschreiben. Ein wenig mehr darauf achten, was die Mitarbeiter betrifft und schon läufts besser. Mich würde mal interessieren, wie das beim Aldi aussieht. Dort habe ich eigentlich bis jetzt nur Frauen angetroffen.
Sascha