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Vollständige Version anzeigen : Britische Psychologen haben die Passwörter von 1200 Internetnutzern studiert


Sascha
04.07.2001, 10:54
Passwörter - Sicher surfen mit Madonna

Britische Psychologen haben die Passwörter von 1200 Internetnutzern studiert. Die Surfer, so das Ergebnis, lassen sich anhand ihrer Geheimcodes in vier Charaktergruppen einteilen.

Wenn es gilt, ein sicheres Passwort für einen E-Mail-Account oder eine geschützte Webseite zu finden, ist jeder Surfer mit sich allein. Der eine grübelt Stunden, der andere tippt ein, was ihm gerade durch den Kopf geht. Doch egal, wie es zustande kommt: Das erdachte Geheimwort lässt tief blicken, glauben britische Forscher.
Im Auftrag der Internetfirma CentralNic befragte das Team um die Psychologin Helen Petrie 1200 Landsleute zu ihren Passwörtern. Anhand der verwendeten Begriffe lassen sich die Internetnutzer vier Hauptgruppen zuordnen, so die Wissenschaftlerin von der Hertfordshire University.

Besonders verbreitet ist demnach der Familien-Typus, dem mit 48 Prozent fast die Hälfte der Teilnehmer zuzurechnen sind. Dieser Surfer wählt als Passwort mit Vorliebe den Namen oder das Geburtsdatum eines nahe stehenden Menschen - nicht gerade die sicherste Variante.

Etwa ein Viertel aller Befragten beließ es gar beim eigenen Namen oder Spitznamen. "Der Familien-Typ scheint ein Mensch zu sein, der sich nicht besonders gut mit Computern auskennt, in seinem täglichen Leben aber gelegentlich mit ihnen zu tun hat", sagte Petrie gegenüber "BBC News Online".

Weitere 32 Prozent fielen in die Fan-Kategorie - sie lassen auch am Computer keinen Zweifel an ihrer Bewunderung für Filmstars, Sportler oder Cartoonfiguren aufkommen. Besonders hoch im Kurs standen bei den Briten David Beckham, Madonna, Homer Simpson und George Clooney.

Weitere 11 Prozent der Testpersonen nutzen selbst noch ein profanes Eingabefeld, um ihre heimlichen Gelüste auszuleben. Der typische Phantast, so fanden die Forscher, loggt sich mit Begriffen wie "Sexy" oder "Hengst" in eine Webseite ein - und fühlt sich danach offenbar besser.

Die kleinste Gruppe bilden die so genannten Kryptiker: Sicherheitsfanatiker und Paranoide, die sich nur mit absolut unkenntlichen Codes zufrieden geben. Dazu reihen sie Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in zufälliger Folge aneinander. Der Nachteil ist offensichtlich: Geht der Notizzettel mit der Kombination verloren, ist das Passwort selbst von seinem eigenen Erfinder nicht mehr zu knacken.

gefunden in:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,143175,00.html

Na, was seid Ihr denn für Typen? Ich bin eindeutig der Gruppe der Kryptiker, Unterabteilung Paranoide zuzuordnen. :D :hihi

Sascha