Jesch
06.07.2001, 16:30
Frankfurt (fondsweb.de) - Die Fondsgesellschaft Metzler Investment erweitert ihr Produktportfolio um einen Fonds für internationale Standardwerte. Für den neuen Metzler Blue Chip Welt (WKN 511846) wählt Fondsmanager Gerald Böhme weltweit zwischen den 200 größten Unternehmen.
"Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten wächst und mit ihr die Nachfrage nach breit diversifizierten und schwankungsarmen Anlageprodukten", so Böhme. Sein Anlageziel ist eine "langfristig überdurchschnittliche Rendite bei hoher Risikodiversifikation durch eine breite Streuung auf allen Ebenen: Einzeltitel, Wirtschaftsräume und Branchen". Den Schwerpunkt des Anlagespektrums bilden die 200 nach ihrer Marktkapitalisierung größten Unternehmen der Welt aus 38 Industriegruppen.
"Nach mehreren Zinssenkungen durch die amerikanische Notenbank deutet vieles auf einen baldigen Aufschwung für die US-Konjunktur und auf eine Erholung der amerikanischen und in Folge dessen auch der europäischen Aktienmärkte hin. Allerdings müssen sich Anleger auch künftig auf stärkere Wertschwankungen ihrer Aktieninvestments gefaßt machen und sollten gegebenenfalls ihre Portfoliostruktur den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen", meint Fondsmanager Böhme. Während die Volatilität für die US-Wachstumsbörse Nasdaq beispielsweise 1996 noch bei cirka 15 Prozent gelegen habe, betrage sie aktuell im Juni 2001 gut 28 Prozent. Grund sei, so Böhme weiter, vor allem die wachsende Bedeutung von Hedge-Fonds: "Hedge-Fonds agieren gehebelt. Auf Grund ihrer Umschlagshäufigkeit wirken sie auf jeden Kurzfrist-Trend wie ein zusätzlicher Katalysator."
"Wirtschaftlichkeit durch Größe
"Die großen Global Player der Welt sind auf Grund ihrer Managementerfahrung und ihrer erprobten Geschäftsmodelle schwankungsärmer als Aktien kleinerer Unternehmen", so Böhme. "Blue Chip-Investoren profitieren zudem von der besonderen Wirtschaftlichkeit dieser Unternehmen, die als Großabnehmer stets die besseren Einkaufskonditionen erhalten, günstiger produzieren und vertreiben können. Auf eine Steigerung der Nachfrage reagieren die Großkonzerne flexibel mit der Eröffnung neuer Produktionsstätten. Und dank guter Credit Ratings ist ihnen eine flexible und günstige Kapitalbeschaffung sicher." Berechnungen ergäben, dass Investoren auf Basis des internationalen Index für Standardwerte MSCI Welt bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren seit dem Jahr 1983 als Einstiegszeitpunkt nie weniger als eine durchschnittliche Jahresrendite von sieben Prozent erwirtschafteten; das Durchschnitts- Ergebnis lag bei "über zehn Prozent".
Fokus auf USA und Wachstumsbranchen
Das Portfolio des Metzler Blue Chip Welt umfaßt aktuell etwas mehr als 100 Werte. "Auf Grund der positiven Wirtschaftsprognosen sind US-Titel gegenüber dem Vergleichsindex MSCI Welt derzeit leicht übergewichtet. Ebenfalls höher gewichtet sind Branchen wie Technologie und Finanzdienstleistungen, beispielsweise vertreten durch den US-Technologiekonzern IBM oder Aktien von Allianz und Deutscher Bank. Japanische Unternehmen sind mit cirka acht Prozent im Portfolio derzeit leicht unterrepräsentiert." Fast völlig verzichten will das Fondsmanagement auf direkte Investments in Schwellenländern. "Die Entwicklungschancen Asiens und weiterer aufstrebender Märkte nutzen wir aus Gründen der Anlagesicherheit bevorzugt über global operierende Unternehmen mit Stammsitz in stabilen und entwickelten Märkten wie den USA und Europa", sagt Böhme. "Mit dem US-Titel General Electric und der europäischen Nestlé-Aktie haben wir beispielsweise zwei Unternehmen im Depot, die es hervorragend verstanden haben, die Asienkrise als Gelegenheit für eine Ausweitung ihres Marktanteils zu nutzen."
"Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten wächst und mit ihr die Nachfrage nach breit diversifizierten und schwankungsarmen Anlageprodukten", so Böhme. Sein Anlageziel ist eine "langfristig überdurchschnittliche Rendite bei hoher Risikodiversifikation durch eine breite Streuung auf allen Ebenen: Einzeltitel, Wirtschaftsräume und Branchen". Den Schwerpunkt des Anlagespektrums bilden die 200 nach ihrer Marktkapitalisierung größten Unternehmen der Welt aus 38 Industriegruppen.
"Nach mehreren Zinssenkungen durch die amerikanische Notenbank deutet vieles auf einen baldigen Aufschwung für die US-Konjunktur und auf eine Erholung der amerikanischen und in Folge dessen auch der europäischen Aktienmärkte hin. Allerdings müssen sich Anleger auch künftig auf stärkere Wertschwankungen ihrer Aktieninvestments gefaßt machen und sollten gegebenenfalls ihre Portfoliostruktur den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen", meint Fondsmanager Böhme. Während die Volatilität für die US-Wachstumsbörse Nasdaq beispielsweise 1996 noch bei cirka 15 Prozent gelegen habe, betrage sie aktuell im Juni 2001 gut 28 Prozent. Grund sei, so Böhme weiter, vor allem die wachsende Bedeutung von Hedge-Fonds: "Hedge-Fonds agieren gehebelt. Auf Grund ihrer Umschlagshäufigkeit wirken sie auf jeden Kurzfrist-Trend wie ein zusätzlicher Katalysator."
"Wirtschaftlichkeit durch Größe
"Die großen Global Player der Welt sind auf Grund ihrer Managementerfahrung und ihrer erprobten Geschäftsmodelle schwankungsärmer als Aktien kleinerer Unternehmen", so Böhme. "Blue Chip-Investoren profitieren zudem von der besonderen Wirtschaftlichkeit dieser Unternehmen, die als Großabnehmer stets die besseren Einkaufskonditionen erhalten, günstiger produzieren und vertreiben können. Auf eine Steigerung der Nachfrage reagieren die Großkonzerne flexibel mit der Eröffnung neuer Produktionsstätten. Und dank guter Credit Ratings ist ihnen eine flexible und günstige Kapitalbeschaffung sicher." Berechnungen ergäben, dass Investoren auf Basis des internationalen Index für Standardwerte MSCI Welt bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren seit dem Jahr 1983 als Einstiegszeitpunkt nie weniger als eine durchschnittliche Jahresrendite von sieben Prozent erwirtschafteten; das Durchschnitts- Ergebnis lag bei "über zehn Prozent".
Fokus auf USA und Wachstumsbranchen
Das Portfolio des Metzler Blue Chip Welt umfaßt aktuell etwas mehr als 100 Werte. "Auf Grund der positiven Wirtschaftsprognosen sind US-Titel gegenüber dem Vergleichsindex MSCI Welt derzeit leicht übergewichtet. Ebenfalls höher gewichtet sind Branchen wie Technologie und Finanzdienstleistungen, beispielsweise vertreten durch den US-Technologiekonzern IBM oder Aktien von Allianz und Deutscher Bank. Japanische Unternehmen sind mit cirka acht Prozent im Portfolio derzeit leicht unterrepräsentiert." Fast völlig verzichten will das Fondsmanagement auf direkte Investments in Schwellenländern. "Die Entwicklungschancen Asiens und weiterer aufstrebender Märkte nutzen wir aus Gründen der Anlagesicherheit bevorzugt über global operierende Unternehmen mit Stammsitz in stabilen und entwickelten Märkten wie den USA und Europa", sagt Böhme. "Mit dem US-Titel General Electric und der europäischen Nestlé-Aktie haben wir beispielsweise zwei Unternehmen im Depot, die es hervorragend verstanden haben, die Asienkrise als Gelegenheit für eine Ausweitung ihres Marktanteils zu nutzen."