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Sascha
22.02.2001, 16:30
ANALYSE: Helaba sieht keine beginnende Rezession in Deutschland

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Konjukturabschwächung in Deutschland ist nicht der Beginn einer
Rezession, da die Steuerreform im zweiten Halbjahr wieder ein steigendes Wirtschaftswachstum bringen wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Helaba in einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Einschätzung. Im Jahresdurchschnitt erwarten die Analysten Marion Künstle und Stefan Mütze ein Wachstum von 2,5% für die Bundesrepublik. Im Jahr 2000 waren es noch 3,1% gewesen.

Die Steuerreform dürfte Unternehmen und private Haushalte um 20 Mrd. DM entlasten, was etwa 1% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausmache. Bis zum Jahr 2005 solle dieser Betrag auf 62,5 Mrd. DM steigen. Rechne man noch andere Schritte des Gesetzgebers wie das erhöhte Wohngeld hinein, klettere diese Summe auf 93,4 Mrd. DM, was wiederum 2,25% des zu erwartenden BIP ausmache. Dies und andere Faktoren dürften zu weiteren Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) führen.

In den Vereinigten Staaten sehen die Fachleute keine Anzeichen für eine länger anhaltende Rezession. Vielmehr handele es sich um eine "Wachstumsdelle". Dort sollte die Wirtschaft sich im zweiten Halbjahr wieder erholen. Die Analysten begründen ihre Auffassung mit der Zinspolitik der US-Notenbank Fed und den Steuersenkungsplänen des amerikanischen Präsidenten George W. Bush. Die Fed habe gezeigt, dass sie bereit sei, dem Markt die erforderliche Liquidität zur Verfügung zu stellen. Die Analysten erwarten weitere Zinssenkungen in diesem Jahr. Insgesamt dürfte das Wirtschaftswachstum nur noch 2,5% nach 4,5% im Jahr 2000 betragen.

Global wird sich nach Auffassung der Fachleute die Konjunktur etwas mäßiger entwickeln. Hierzu trage hauptsächlich die robuste Verfassung des Euroraumes bei, da die USA das Ende des Aufschwunges zu verkraften hätten. Von Japan seien keine nennenswerten Impulse zu erwarten. Hier werde die zentrale Rolle der Vereinigten Staaten für die Weltkonjunktur deutlich: Die USA erwirtschafteten über ein Viertel des globalen BIPs, erläutern die Analysten.

gefunden bei: http://www.comdirect.de/

Na, nun darf ich mal wieder: Hab ich doch die ganze Zeit gesagt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif

Exor
(mal wieder besserwisserisch drauf http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif )

Sascha
22.02.2001, 16:41
..... dazu vielleicht noch diese interessante Sichtweise:

Die Institutionellen trennen die Spreu vom Weizen

Qualitätsaktien am Neuen Markt haben weiterhin Konjunktur, auch wenn die Börse einen Crash auf Raten erlebt. Institutionelle Anleger haben genug Geld, den Markt nach oben zu treiben aber davon profitieren nur exzellente Werte, die das Vertrauen bisher gerechtfertigt haben

Die institutionellen Anleger haben immer noch Vertrauen in selektierte Unternehmen des Neuen Marktes und viele Millionen Euro, dieses Vertrauen in wieder steigende Kurse umzumünzen. Vom derzeitigen Niedergang der Kurse bleiben viele Lieblinge der Fondsmanager weitgehend verschont.

CE Consumer bleibt zum Beispiel in den Depots. 100.000 Stück gehen um und finden zu fast gleichen Preisen einen Käufer. In derselben Situation ist Aixtron, die gerade von der Deutschen Bank auch ihren Fondsmanagern zum Kauf empfohlen wird. Telesens steigt seit Tagen gegen den fallenden Markt. Auch Caatoosee bleibt stabil bei 40 und ist damit ein klarer Gewinner für die professionellen Anleger, die zum Börsengang die Pakete fast zur Hälfte des Preises bekommen haben. Thiel Logistics wird wegen der guten Zahlen und Aussichten nicht abgegeben . Der aktuelle Kursverlust korrigiert die Kursgewinne nur mit kleinsten Umsätzen.

In ausgewählten Titeln werden die Kurse wieder steigen, wenn Zahlen von Qualität am Neuen Markt zeugen; dann ist eine Aktie auch nach Kurssteigerungen nicht zu teuer. Geld ist genügend da. Es kommt von den Kleinanlegern, die immer noch in den Markt investieren wollen und sich auf das Glück der Fondsmanager verlassen. Diese müssen sich beweisen und selektieren gnadenlos aus; genau wie die Analysten, die Fehlleistungen oder fehlende Transparenz mit Verkaufstipps bestrafen. Intershop, Pixelpark und T-Online sind aktuelle Beispiele . Wahr bleibt auch, dass eine nachhaltige Erholung für den Neuen Markt nur aus den USA kommen kann. Die derzeitigen Signale sprechen allerdings überhaupt nicht dafür.

gefunden in: http://www.wallstreet-online.de/

Exor