PDA

Vollständige Version anzeigen : Marktführer DWS managt 180 Mrd. DM


KA111
18.07.2001, 19:14
DWS baut Marktanteil auf 22,8% aus - Geldmarktfonds von Anlegern bevorzugt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DWS Investment haben trotz des schwierigen Börsenumfelds im ersten Halbjahr 2001 Zuflüsse von Anlegern in ihre Fonds verzeichnet. Wie die Fondstochter der Deutschen Bank am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt mitteilte, stieg das verwaltete Fondsvermögen in den ersten sechs Monaten um 5,4 Mrd. auf insgesamt 93 Mrd. Euro. Der Mittelzufluss habe zwei Drittel des Ergebnisses im gleichen Vorjahreszeitraum betragen, sagte Udo Behrenwaldt, Sprecher der DWS-Geschäftsführung.

Mit einem Anteil von rund einem Drittel am gesamten deutschen Fondabsatz habe die DWS dabei an der Spitze der Kapital-Anlage-Gesellschaften (KAG) gelegen, sagte Behrenwaldt. Der Marktanteil der DWS, gemessen an den Fondsvermögen, sei von 21,9% Ende 2000 auf 22,8% im Mai 2001 gestiegen.

In Anbetracht des veränderten Börsenumfelds und der Kursrückgänge bei Technologiewerten, insbesondere am Neuen Markt, habe sich auch die Qualität der Mittelzuflüsse verändert. Der Schwerpunkt habe sich von den zuvor bevorzugten Aktienfonds auf Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds sowie gemischte bzw. Dachfonds verschoben, erläuterte Behrenwaldt.

Während im ersten Halbjahr 2000 noch 5,9 Mrd. Euro in die Aktienfonds der DWS flossen, sei in den ersten sechs Monaten diesen Jahres lediglich 1,4 Mrd. zusätzlich zum Fondsvermögen geflossen. Bei den Geldmarktfonds stieg das Nettomittel-Aufkommen hingegen im Jahresvergleich von null auf 2,1 Mrd. Euro.

Tscha, an Geldmarkt- und Rentenfonds verdient man eben lange nicht so gut wie an Aktienfonds. Daher auch die argumentativ nicht fundierte optimistische heutige Aussage zu den Aktienmärkten allgemein.:)
Begnadete Markt-Einblicke oder einfach nur Chuzpe zu Lasten der Anleger, die ihr Kapital , so oder so hinhalten? Wiewohl, mit soviel Kapital im Rücken kann man durchaus im deutschen Markt nicht nur im Einzelfall dem Glück etwas nachhelfen.



Gruß
KA111:)

KA111
20.07.2001, 12:35
Lausige Zeiten für Investmentbanking den Earning-Star-Perrformer der letzten Jahren. Womit wollen Banken das eigentlich ausgleichen? Im Kreditgeschäft verdienen sie bei zu hohen Risiken und verhunzten Margen viel zu wenig. Sagt das Aufsichtsamt. Als Ausweg bleibt da doch nur rasches und effizientes Kostenmanagement. Was immer das heißt.
Goldmann Sachs : Für die Investmentbank Commerzbank Securities sei das zweite Quartal wahrscheinlich nicht leicht gewesen und das dritte könnte sich ebenfalls als sehr schwierig erweisen. Für den Investmentzweig der Commerzbank erwarten die Experten einen Vorsteuergewinn von 53 Mio. Euro gegenüber den 152 Mio. Euro im Vergleichsquartal.
dpa-AFX

KA111
20.07.2001, 12:40
Lausige Zeiten auch für Direktbanken, die jetzt zunehmend - neuster Trend - auch Service und Beratung anbieten müssen.

ANALYSE: WestLB senkt Gewinnerwartungen und fairen Wert für Comdirect Bank
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die WestLB Panmure erwartet, dass sich der Verlust der Comdirect Bank im laufenden Geschäftsjahr gegenüber den bisherigen Schätzungen mehr als verdreifacht. Dennoch behalten die Analysten Georg Kanders und Johannes Thorma die langfristige Einschätzung "Outperformer" bei, senken aber den "fairen Wert" der Aktie von 15 auf 14 Euro. Mit der Einstufung auf "Outperformer" gehen die Analysten für die kommenden 12 Monate davon aus, dass sich der Titel ziwschen 10 bis 20 Prozent besser entwickelt, als der NEMAX 50 .
In der am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Kurzstudie leiten die Analysten aus den Vergleichszahlen der Mitbewerber ein gesunkenes Handelsvolumen ab. Demnach sollen den 10,3 Mio. Transaktionen des Vorjahres aktuell noch 9 Mio. Geschäfte im laufenden Jahr gegenüberstehen.
Dadurch baue Comdirect den Verlust pro Aktie (EPS) von bisher angenommenen 6 Cent auf 20 Cent für 2001 aus. Für 2002 schraubte die WestLB das bisherige EPS v on plus 7 auf aktuell minus 14 Cent zurück. Im Jahr 2003 soll die im NEMAX 50 gelistete Direktbank unverändert einen Gewinn von 10 Cent pro Aktie erzielen .