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Vollständige Version anzeigen : Dollar fällt heute gewaltig


Gert
18.07.2001, 21:02
Meine natürlich den Euro!!!

http://www.dynexcorp.com/charts/images/eu05.png



Gert

KA111
18.07.2001, 21:10
Nachdem die 86,50 als Linie gefallen sind, ist der Weg jetzt kurzfristig für einen schnellen Schub bis 88,50 und vielleicht bis 90 cts frei. Shortqueeze zu Gunsten des Euro. Der Schweizer Franken ist jetzt in Folge der Argentinienkrise ganz besonders gesucht. Die Commercials haben da sehr hone Netto-Longbestände.

Gruß
KA111:)

KA111
18.07.2001, 21:33
Al GreenBack hat gesprochen.

Reuters

- Euro gyrates near 2-month highs vs. dollar. Greenback whipsawed by Greenspan, continued political lobbying by U.S. manufacturers on strong dollar policy.

- Earlier, US President Bush said in interview to Italian newspaper La Stampa that strong dollar threatens exports but lures capital. Meanwhile, US manufacturers and AFL-CIO say they plan to ask Bush to discuss dollar's "overvaluation" at Group of Eight summit.

Gruß
KA111:)

KA111
18.07.2001, 21:56
Hier einmal ein COT-Chart des US-Dollars gegen den EURO. COT steht für Commitment of Traders Reports. Was ich sehe, bringt mich morgen dazu mir ein paar
Euro-Calls zu kaufen. Nach dem Move, den ich erwarte würde ich gerne switchen, im Dollar wieder lang gehen. Schauen wir einmal.

In the centre of the chart:-)
The red plot is the net difference between Commercial long & short positions.
The blue plot is the net difference between Non-Commercial long & short positions.
The black plot is the net difference between Small Trader long & short positions.
The bottom plot is the Open Interest
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTec.gif

Übrigens hier noch der Schweizer Franken.

http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTsf.gif

Extrem!!!

Gruß
KA111:)

Gert
18.07.2001, 22:04
Hi KA111,

ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, jetzt noch einen call zu kaufen.

Die Währungen sind so unberechenbar, da bekommt man so schnell auf die Finger geschlagen.

Die sind so launisch, wie so manche Frauen:lach


Gert

KA111
18.07.2001, 23:12
Wer weiß das schon? :) Charttechnisch hat er jedenfalls jetzt noch etwas Luft. Auf diesem Preisniveau hätten sich vor Monaten eine Menge Leute die Finger bis zu den Ellbogen geleckt.;D. So ändern sich die Zeiten und die Sentiments:) Sieh es so: Wenn Du jetzt US-Aktien kaufst, sind sie eh einen Schnaps oder eine ganze Flasche:D billiger. Willst Du sie absichern, dann brauchst Du... Na, siehste! Läüft der Euro-Call in den Profit, biste nicht kleinlich und stellst den Profit glatt.

Gruß
KA111

KA111
19.07.2001, 02:16
Gert, damit Du besser siehst, was ich meine . Der Dollar ist heute aus dem großen bearishen Keil ( blaue Linie) ausgebrochen. Zumindest hat er sie deutlich perforiert.
Das ist kurzfristig ein Signal. Vorher konnte man schlicht nicht diszipliniert handeln, nach den bekannten Regeln der Kunst.

Auf diesem Chart müßt Ihr Euch das allerdings denken:D , da gibt es dummer Weise ( nur in diesem Fall ) aus technischem Grund einen Tag Verzögerung bei der Erfassung des letzten Kurses. Tricky:)

http://www.securitytrader.com/Production_Charts/07_18_2001-i-dollar-n-d.gif

Gruß
KA111:)

KA111
19.07.2001, 08:43
Der Schlußkurs des Dollar-Index war 117,3. Also Bruch des Keils.!!!

Bei Gold und den Goldminen ist das der kraftvolle Auslöser für eine kurzfristige Rally knapp vor größeren Widerständen. Gold verhält sich zum Dollar zumeist umgekehrt proportional.

Gruß
KA111:)

KA111
19.07.2001, 11:00
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/chart_kl02?symm=EURUS.FX1&hist=0&bg=eurus&sid=a4f3c6aca5872b8f7adef1e9

Gert
19.07.2001, 11:27
Hi KA111,

hab mal das Bildchen größer gemacht!


http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DUSDEUR.TGT&hist=&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=

KA111
19.07.2001, 16:52
Typischer Retest der Ausbruchszone 0,8635 - 0.8650?

Gert
19.07.2001, 22:41
Der Euro notiert zeitweise auf einem Zwei-Monatshoch im Vergleich zum Dollar von über 0,878$. Die Gemeinschaftswährung profitiert von aufkommenden Zweifeln an der allgemeinen Wirtschaftslage in den USA.

US-Präsident Bush hat Befürchtungen, dass der starke Dollar negative Auswirkungen auf das Exportgeschäft des eigenen Landes haben könnte. Das Finanzministerium bekennt sich öffentlich weiterhin zu seiner bisherigen Finanzpolitik. Marktbeobachter vermuten jedoch, dass hinter den Kulissen Möglichkeiten diskutiert werden, einer weiter erstarkenden US-Währung Einhalt zu gebieten.

In Kombination mit dem Bush-Kommentar bekommt die am Mittwoch stattgefundenen Rede von Fed-Chef Alan Greenspan noch größere Beachtung. Der Volkswirt bleibt kritisch in Bezug auf die Konjunkturaussichten in den Vereinigten Staaten. Diese Äußerungen kommen überraschend, haben doch immer noch viele Investoren mit einer Verbesserung der US-Wirtschaftslage in der z! weiten Jahreshälfte gerechnet.

Trotz der zurückgehenden Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitlosenhilfe bleibt der Index auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zur vergangenen Woche ist die Zahl von 435.000 auf 414.000 zurückgegangen. Das Handelsdefizit schrumpft von 32 Mrd.$ auf 28,3Mrd.$. Aber auch dieser Wert hat nicht genügend Aussagekraft, um eine Besserung der allgemeinen Wirtschaftssituation in den USA aufzuzeigen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschließt wie erwartet die Leitzinsen in der Euro-Zone mit 4,50% unverändert zu lassen. Die sich abkühlende Inflation ist offensichtlich noch nicht ausgeprägt genug, um einen Zinsschritt nach unten zu veranlassen. Die EZB hat ihr primäres Ziel in der Wahrung der Preisstabilität in Europa.

Quelle: WO

Gert