Vollständige Version anzeigen : AMD`ler aufgepaßt!
Mr. KnowItAll
24.07.2001, 14:02
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artistin
30.07.2001, 21:52
Heute sorgt Barron's für einen passablen Aufschwung bei AMD.
Der Wert wird als günstig eingestuft (KGV 11) im Vergleich zu Intel (27)
und verfügt über die besseren Produkte.
Aber das sagt Kostolany4 ja schon seit Monaten und Jahren... :D
grüsse
artistin
und hoppel und Matze und noch etliche anderen tausenden von Usern, die Ihrem AMD die Treue halten, Die für Die, Athlon für Athlon, MHz für Mhz.....
Wisst Ihr denn schon folgendes:
Apple springt auf AMDs HyperTransport-Zug auf
AMDs HyperTransport-Spezifikation, die als internes Busprotokoll vor allem die Datenübertragungsleistung zwischen Onboard-Chips steigern soll, erhält mit Apple einen weiteren wichtigen Unterstützer. Der Computerhersteller tritt zusammen mit dem Netzwerkhardware-Produzenten PMC-Sierra dem HyperTransport-Technologiekonsortium bei. Dort befinden sie sich in der illustren Gesellschaft von API Networks, Cisco, NVidia, Sun, Transmeta und natürlich AMD.
Die glorreichen Acht wollen mit dieser Organisation die Entwicklung der HyperTransport-Technik voran und vor allem in den Markt treiben. "Apple ist sehr froh, sich als einer der Führer am HyperTransport-Konsortium zu beteiligen", trumpfte Jon Rubinstein von der Apple-Hardware-Abteilung auf. Die Technik habe ein "großartiges Potenzial für die Zukunft".
AMDs Erzfeind Intel hat zwar mit 3GIO ein leistungsfähiges Konkurrenzsystem angekündigt, allerdings gibt es darüber noch keine genaueren Informationen. AMD hingegen hat bereits die ersten HyperTransport-Chips in Silizium gegossen. (cgl/c't)
Meldung Heise Newsticker vom 26.07.2001
Na, hat unser Liebling wieder die Nase vorn vor Intel und Co. :lach :p *fg *rofl
Matze
Intels ewiger Rivale AMD will nach Presseberichten kurzfristig neue Mobile-Prozessoren mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,2 Gigahertz vorstellen. Bereits gestern hatte der weltgrößte Prozessoren-Hersteller Intel eine Mobile-CPU-Serie namens "Pentium-III-M" mit Taktfrequenzen von bis zu 1,13 Gigahertz präsentiert (wir berichteten). Gegenüber der INTERNET WORLD bezeichnete ein Sprecher von AMD die Meldungen jedoch als "Gerücht". AMDs neue Athlon 4 Mobile-Prozessoren seien nach wie vor fürs erste Halbjahr 2002 angekündigt, so der Sprecher. Auch die genannte Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz sei "spekulativ", hieß es. (ls)
Spekulationen, Spekulationen, aber ...... :D :D :D
Quelle: Internet World
Matze
Mr. KnowItAll
02.08.2001, 00:07
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Zum Dartspielen habe ich ein Mannschaftsfoto aufgehängt :lach :lach, der Sticker ist mir zu teuer, da musst du erst noch 200x auf einen Banner hier klicken :a...
Matze
Kostolany4
02.08.2001, 03:56
http://chart.neural.com/servlet/GIFChart?sym1=amd&cbcku=FFFFFF&cbckl=ffffcc&cind7a=990000&cind7=7EAB00&ind7=volume&height=500&width=700&dres=day&dcnt=8&dperiod=months
Hallo Amdroiden,
AMD sorgt dafür, daß unsere Haushaltskasse immer prall gefüllt ist.....für die jedenfalls, die mit der Vola von AMD zurechtkommen. Nachdem Jerry bei 35 verkauft hat und uns den bevorstehenden Einbruch quasi angekündigt hat, konnten einige Spezialisten ihre Shares für weniger als die Hälfte zurückkaufen.
Jetzt beginnt ein neues Spiel. Noch sind wir ganz am unteren Ende der Trading Range und weit unter der GD-200. Wie weit der Bounce momentan geht, steht in den Sternen.
Fest steht, daß diejenigen, die per Stop Loss oder Jerry-Signal ausgestiegen sind, jetzt sehr günstig wieder reinkommen.
Das Prozessorengeschäft bleibt bis auf weiteres sehr hart. Nachdem Intel mit seinem neuen Superprozessor P3-1.13 wieder die eindeutige Führung im Notebookbereich errungen hat, kann man ein Dell-Notebook mit dem A4 wohl wieder vergessen.
Wie auch immer, man muß versuchen den momentanen Bounce zu reiten und rechtzeitig wieder abspringen. Dies ist jetzt schon die 3.Rallye in diesem Jahr. Es funktioniert immer wieder. Ein übermäßig großes Risiko geht man nicht ein, wenn man am unteren Ende der Tradingrange kauft. Schließlich macht AMD über 4B Umsatz bei einer Börsenbwertung von knapp 6B - vollkommen gesunde Fundamentals, die den Kurs nach unten absichern.
Kostolany4
02.08.2001, 04:06
P.S. Die Chartanalyse....
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/sp010723.htm
... hat den Boden perfekt beschrieben - es war der 3-Jahres-Aufwärtstrend bei 16.20 (Schlußkurs), der ganz exakt gehalten hat.
Zum Stoploss habe ich jedoch eine andere Meinung wie Chartanalysen-Trading.de. Den Stoploss muß man sich als Trendlinie in den dynamischen Chart einzeichnen. Nach 2-3 Wochen wird eine Tendenz erkennbar sein. Für Leute mit kürzerem Anlagehorizont empfiehlt sich der Ausstieg nach Bruch dieser Linie. Ein noch besseres Signal wären Insiderverkäufe, sofern vorhanden.
Wo man Informationen über insider Verkäufe erhält: Insiderverkäufe (http://www.stock-channel.net/aktien-links/search.php3?search=insider)
Matze
Intel und AMD starten neuen Preiskrieg bei PC-Prozessoren
(dpa-AFX) Prozessoren für Computer werden auf breiter Front billiger: Nach Weltmarktführer Intel aus den USA kündigte auch Branchenvize Advanced Micro Devices (AMD) am Montag (Ortszeit) im kalifornischen Sunnyvale an, die Preise für seine Rechner-Antriebe um rund die Hälfte zu senken. Intel hatte zuvor als erster Hersteller einen PC-Chip mit einer Taktfrequenz von zwei Gigahertz (GHz) vorgestellt.
Die Preise für die bisherig schnellsten Intel-Prozessoren sanken in die Folge um bis zu 54 Prozent. Intels Spitzenmodell liegt nun mit zwei GHz deutlich vor dem schnellsten AMD Athlon mit 1,4 GHz. In mehreren Praxis-Tests schlugen die AMD-Prozessoren aber trotz geringerer Frequenz die Intel-Konkurrenz. Ungeachtet der Konjunkturflaute in der PC-Branche liefern sich beide Hersteller auch weiter ein Rennen um den schnellsten Prozessor.
Neuer Prozessor vor allem für Multimedia-Anwendungen sinnvoll
Das Spitzenmodell der Intel-Serie Pentium IV soll Großserien-Herstellern bei Abnahme von tausend Stück für je 562 Dollar (rund 618 Euro) angeboten werden und Büro-Rechner antreiben, kündigte das Unternehmen im kalifornischen San José an. Eine Version mit 1,9 Gigahertz kostet 375 Dollar. Die Preise für die Intel-Prozessoren mit bis zu 1,8 GHz wurden teilweise um mehr als die Hälfte gesenkt. AMD verkauft seine schnellsten Athlon-Prozessoren für 130 statt bislang 250 Dollar und damit 49 Prozent billiger. Ein 1-GHz-Athlon von AMD kostet 115 Dollar und damit 28 Prozent weniger.
Nach einem Vorab-Test der deutschen Fachzeitschrift "c't" kann der neue Pentium-IV-Prozessor seine Geschwindigkeit vor allem bei Multimedia-Anwendungen beweisen; dafür ist er allerdings relativ laut. Intels Erzrivale AMD hatte im März 2000 AMD als erstes Unternehmen einen 1-Gigahertz-Prozessor auf den Markt gebracht. Intel folgte kurz darauf und legte die Messlatte bis im Juli dieses Jahres auf 1,8 GHz. Erstmals seit 15 Jahren gingen die PC-Neukäufe im zweiten Quartal zurück. Zahlreichen Nutzern sind die bereits erhältlichen Prozessoren selbst für anspruchsvolle Anwendungen wie Videospiele offenbar schnell genug. Rund 75 Prozent der PCs rund um den Globus sind mit Intel-Prozessoren bestückt; AMD hat einen Anteil von 20 Prozent. AMD fertigt auch in Dresden, Intel plant eine Fabrik in Frankfurt an der Oder.
Quelle: gattrix-finanztreff.de
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Kostolany4
02.09.2001, 08:31
Hallo AMD-Gemeinde,
Wer clever war, und zu Jahresanfang eingekauft hat, konnte
zwischendurch bei AMD bis zu +167% Gewinne abgreifen. Danach kam einer
der brutalsten Abstürze um ca. 65%. Egal wo man seinen Stop gesetzt
hat, wer Stoploss fährt, ist momentan bei AMD draußen. Ich darf nochmal
dran erinnern, daß Stops in der heutigen Zeit überlebenswichtig sind.
Die Umsatzwarnung des AMD-Managements vom 29.8.2001 (-15%) sind mit
Skepsis zu genießen, da das AMD-Management inzwischen gezeigt hat, daß es
Weltmeister im Lügen ist. Was ich nicht glaube, ist, daß in Q3 7.8 Mio. Prozessoren
verkauft werden.
Der Widerstand 16.20 (siehe Link zu Chartanalysen-Trading.de) hat nicht gehalten.
Momentan steht der Test der 13.50 an und wenn der auch nicht hält, sollen wir nach
obiger Analyse erst bei 8.00 einen Widerstand finden, was ich anhand meiner eigenen
Analysen nicht nachvollziehen kann, da ich bei 11.00 einen betonharten Widerstand sehe.
Egal ob 13.50 oder 11.00 - die Aktie ist jetzt sehr preiswert geworden, und ein spekulativer
Einstieg auf diesem Niveau sollte sich bis Mai auszahlen. Kauflimits würde ich aber vor
allem bei 11.00 sehen.
Price/Sales AMD 1.04
Price/Sales Intel 6.37
Es gibt also fast nichts billigeres als AMD. Einige Vergleiche für Price/Sales
Cisco 5.47
Sun 2.12
IBM 1.99
Xilinx 8.44
EMC 3.75
Coca Cola 5.92
GE 3.18
Vectorvest bewertet momentan so:
AMD 9.71
Intel 8.89
Ich sehe die Chancen für AMD letztlich in folgenden Faktoren und halte einen Einstieg bei
11 Dollar geradezu für einen Investitionstraum:
1. In 7 Monaten geht der alte Preisdrücker Jerry Sanders in Pension
2. In Asien ist der Duron der optimale Prozessor und wer heute auf den Preis schauen muß, kommt an einem Duron-Rechner (800MHz) für 799,-- einfach nicht vorbei.
3. Daß AMD beim 0.13µ-Prozess ein halbes Jahr hinter Intel hinterherhinkt, ist eingepreist und wenn dieser Rückstand aufgeholt ist, gibt es +20% im Kurs gratis
4. AMD kann in jedem Preiskrieg mithalten, da alles wesentliche in FAB30(Dresden) produziert wird.
5. Athlon A4 (Notebookprozessor) und Dual-Board 760MP werden neue Käuferkreise erschließen und den Marktanteil nach oben bringen.
6. AMD ist mit 1/40 von Intel bewertet und hat im Erfolgsfall enormes Aufholpotential.
7. AMD ist 44% unterhalb der GD-200 auf einem 2-Jahres-Tief
8. Der P4 von Intel (vor allem das Auslaufmodell mit 423 Pins) verkauft sich nicht recht.
9. Windows XP kann vielleicht die Nachfrage etwas ankurbeln
Nachteilige Faktoren
1. AMD kommt einfach nicht in den Corporate Market rein
2. Der Palomino 1.5 GHz ist längst überfällig und kommt nicht
3. Intel hat leistungsmäßig wieder angezogen
4. Die weltweite PC-Nachfrage ist und bleibt schwach
5. Die Flash-Umsätze sind von 450M auf 180M eingebrochen
6. Gewinne sind für Q3 und Q4 nicht in Sicht.
artistin
02.09.2001, 21:45
Danke Kosto für dein update :)
grüsse
artistin
Hallo,
eigentlich habe ich keine Lust mehr hier zu posten, aber was hier so gepostet wird...
Also die Gewinnwarnungen von AMD waren von Anfang an klar. Ich hatte die ersten Gewinnwarnungen schon im Mai (kann das genaue Datum noch hervorsuchen) angekündigt. Schaut Euch mal die ASP Charts an und dann könnt Ihr alles herauslesen. Naja, was solls. Immer dieses große Geschreie...
Original erstellt von Kostolany4
Die Umsatzwarnung des AMD-Managements vom 29.8.2001 (-15%) sind mit
Skepsis zu genießen, da das AMD-Management inzwischen gezeigt hat, daß es
Weltmeister im Lügen ist. Was ich nicht glaube, ist, daß in Q3 7.8 Mio. Prozessoren
verkauft werden.
Beispiele??? ...bitte gründlich fundieren, wenn Du so scharf schiesst.
Prozessorabsatz hält sich seit Q2/2001 ziemlich konstant. Das ASP sinkt, der Umsatz und der Gewinn natürlich auch. Preiskrieg zieht das nun mal nach sich. ...nichts neues.
Egal ob 13.50 oder 11.00 - die Aktie ist jetzt sehr preiswert geworden, und ein spekulativer Einstieg auf diesem Niveau sollte sich bis Mai auszahlen. Kauflimits würde ich aber vor allem bei 11.00 sehen.
Weisst Du etwa wie der Preiskrieg ausgehen wird??? Abwarten und Kaffee trinken! ASP, Markt, Produkte und Inovationen beobachten und dann Handeln. Oder falls wir wieder eine Bubble aufblasen, mitschwimmen.
1. In 7 Monaten geht der alte Preisdrücker Jerry Sanders in Pension
wo ist der Vorteil? So schlecht hat der Mann nun sein Job auch nicht gemacht.
2. In Asien ist der Duron der optimale Prozessor und wer heute auf den Preis schauen muß, kommt an einem Duron-Rechner (800MHz) für 799,-- einfach nicht vorbei.
Ich halte den Asien Markt für einen Pluspunkt, aber ein Duron... die machen im Moment an dem Teil keinen Gewinn!!!
3. Daß AMD beim 0.13µ-Prozess ein halbes Jahr hinter Intel hinterherhinkt, ist eingepreist und wenn dieser Rückstand aufgeholt ist, gibt es +20% im Kurs gratis
Naja, wieviel 0,13 PIII sind denn schon auf dem Markt? Warum wird wohl INTC den Preis so hoch halten? Ob die Produktion momentan noch nicht all soviel ist... *g*
4. AMD kann in jedem Preiskrieg mithalten, da alles wesentliche in FAB30(Dresden) produziert wird.
Alle Prozessoren werden in DD produziert. Austin (FAB 20 und 22) wird umgestellt. (nicht mehr für CPUs glaube ich)
8. Der P4 von Intel (vor allem das Auslaufmodell mit 423 Pins) verkauft sich nicht recht.
Naja, stimmt nicht so richtig!!! INTC pusht das Teil ohne Ende. Im Moment alles in 0,18 gehalten (wo ist denn der 1/2 Jahr Vorsprung von INTC???). Im Moment fast schon Dumping Preise. INTC muß fast(?) schon drauf legen. Produktionskosten fast doppelt so teuer wie TB.
Schau Dir die bunten Bildchen an 1,7 GHz... und INTC fährt wieder eine fantastische Verdummungstaktik. Benchmark Test mit einen teueren System und End-User werden Billig Kisten verkauft. Ein Duron mit vernünftigen Bestückung würde die P4 Billig Kiste schlagen...
Nachteilige Faktoren
1. AMD kommt einfach nicht in den Corporate Market rein
...geht nun mal langsam, aber es wird langsam.
2. Der Palomino 1.5 GHz ist längst überfällig und kommt nicht
Korrektur!!! drei mal darfst Du raten warum der Palomino noch nicht kommt! Prozessor ist seit Monaten fertig!!! Die Produktionskosten sind aufgrund der gestiegenen Die Größe gößer. Die Ausbeute sinkt dadurch... usw.
Der 1,4 TB schlägt in den meisten Benchmark Tests einen P4-2GHz. Mit dem neuen KT266A wird dies noch ein weniger deutlicher. Via hat mal überraschender Weise gute Arbeit geleistet. Wozu handeln, wenn ein Preiskrieg stattfindet. Da macht sich der TB nun wirklich Spitze.
Palomino kommt im September, spätestens im Oktober. Glaube offiziell irgendwann Ende des Monats.
3. Intel hat leistungsmäßig wieder angezogen
ja und nein. Der 2GHz war auch überfällig. Die Ankündigung eines 3,5 GHz P4 in 1 Jahr ist mal wieder buntes Bildchen malen. Macht INTC seit der guten alten Motorola seit. Das Management weiss halt wie es die Leute verars.... (sorry) kann.
Leistungssprung wird dieses Jahr mit den 0,13er P4s kommen.
4. Die weltweite PC-Nachfrage ist und bleibt schwach
5. Die Flash-Umsätze sind von 450M auf 180M eingebrochen
6. Gewinne sind für Q3 und Q4 nicht in Sicht.
agree. Gewinne sind erst in Sicht wenn dieser enorme Preiskrieg wieder aufhört!
noch ein paar Sätze zusätzlich...
1. Der Rückstand in der 0,13 Technik ist höchst wahrscheinlich nicht so groß wie vermutet. INTC liefert kaum 0,13 CPUs.
2. AMD wird Anfang nächstes Jahr in 0,13 und SOI produzieren. Dann hat AMD mal wieder die Nase vorn. INTC und AMD wechseln sich halt immer mal wieder ab.
3. 2 Monate Vorsprung im Zeitplan des K8, erste Samples vor 2 Monaten hergestellt. Damit wird eine Einführung des Clawhammer und Slegdehammer in H1/2002 möglich.
4. Negativ: PR Rating
und noch vieles mehr...
Kleiner Tip noch zu AMD, beobachtet das ASP (es gibt Leute die führen darüber eine Statistik), PC-Markt, Inovationen und Ihr habt ziemlich zuverlässige Signale.
So ich mach mich wieder hier weg.
Viele Grüße,
Steffen
Hi Hoppel,
Dein Beitrag ist fachkundig spitzenmäßig.
;)
silke
Kostolany4
05.09.2001, 01:17
@hoppel
Wenn Du Jerrys Täuschungsmanöver von Anfang Juni nicht mitbekommen hast,
kannst Du Dich ja nicht lückenlos informiert haben.
Das lief folgendermaßen:
Jerry verlautbarte Anfang Juni, "we are well on track of our expectations" und das war "flat", also gleichbleibender Umsatz.
Zur gleichen Zeit verkaufte der Bazi 1 Mill. Aktien.
Am 1.7.01, d.h. in der Quiet Period verkündete AMD dann gegen alle Spielregeln,
daß der Gewinn nicht 28ct, sondern nur 4-6 ct. in Q2 betragen werde.
Die AMD-Aktie stürzte daraufhin ab.
Seit dieser Sauerei ist Sanders, der ewige Preisdrücker, bei mir noch weiter
unten durch als er es bisher schon war. Ich halte ihn fast für einen Ganoven.
Wenn Sanders geht, macht die Aktie einen Satz von 5-6 Dollar. Nur darum
bin ich an der Aktie noch so interessiert. Ansonsten ist die große Luft
wahrscheinlich raus.
Im Mai 2000 konnten wir auf 400% Kursanstieg zurückblicken.
Im Mai 2001 konnten wir auf 167% Kursanstieg zurückblicken.
Im Mai 2002 werden wir noch mindestens auf 100% Kursanstieg zurückblicken können, IMHO.
Entscheidend ist, die Welle zu reiten, solange sie läuft, und sofort rauszugehen, wenn der Trend kaputt ist. Hierzu braucht man bewegliche Aktien, und es gibt keine volatilere als AMD.
ftd.de, Di, 25.9.2001, 22:28
AMD: 15 Prozent der Belegschaft werden entlassen
Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) will nach eigenen Angaben bis zum Ende des zweiten Quartals 2002 rund 2300 Stellen streichen und zwei Produktionsstätten schließen. Das Unternehmen teilte am Dienstag in Sunnyvale weiter mit, mit diesen Maßnahmen sollten die Kosten gesenkt werden.
Im dritten Quartal würden außerordentliche Belastungen zwischen 80 und 110 Mio. $ verbucht. Mit diesem Schritt wolle AMD jährlich rund 125 Mio. $ einsparen. Von den Schließungen seien zwei Fabriken in Austin im US-Bundesstaat Texas mit 1000 Arbeitsplätzen betroffen. Die restlichen 1300 Stellen sollten in Malaysia gestrichen werden. Der geplante Stellenabbau entspreche rund 15 Prozent der gesamten Belegschaft.
AMD, der Konkurrent Intel und die gesamte Halbleiterbranche sind von der nachlassenden Nachfrage im Zuge der Konjunkturschwäche betroffen. Einige Analysten erwarten einen Rückgang der weltweiten Chip-Umsätze in diesem Jahr um bis zu 34 Prozent. Die AMD-Aktien verloren an der New York Stock Exchange im Verlauf rund sieben Prozent auf 9,12 $.
© 2001 Reuters Limited.
AMD will 1.300 Stellen im Standort Penang streichen
KUALA LUMPUR (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) will Presseberichten zufolge 1.300 Stellen in seinem Betrieb in Penang streichen. Dies sei Teil eines globalen Rationalisierungsprogramms, sagte ein AMD-Mitarbeiter im Gespräch mit "Business Times" (Donnerstagsausgabe) in Bayan Lepas. Eine offizielle Bekanntmachung zu dem Thema werde noch folgen, hieß es.
Bereits am Dienstag hatte AMD die Schließung von zwei Fabriken in Austin/Texas und den Abbau von 15 Prozent der Arbeitsplätze angekündigt. Damit wolle das Unternehmen zur Kostensenkung infolge des Nachfragerückgangs nach Mikroprozessoren beitragen./FX/bl/pk/hn/
dpa-AFX
AMD stellt Duron mit 1,1 GHz vor
Der Prozessorhersteller AMD beschleunigt seinen Low-Cost-Prozessor Duron auf 1,1 GHz. Damit holt der Duron den Celeron wieder ein, den Kontrahent Intel seit Anfang September mit derselben Taktfrequenz anbietet.
Außerdem steht die Markteinführung des lang erwarteten Athlon mit Palomino-Kern kurz bevor. Er soll offenbar am 9. Oktober offiziell vorgestellt werden. Allen Berichten zufolge wird AMD den verbesserten Athlon-Prozessor tatsächlich nicht unter Angabe der realen Taktfrequenz vermarkten, sondern mit einem an den Intel Pentium 4 angelehnten Rating. Die schnellste Variante mit 1,5 GHz Taktfrequenz wird unter dem Namen "Athlon XP 1800+" auf den Markt kommen.
Beim Duron nutzt AMD seit der 1-GHz-Version einen neuen Kern (Codename "Morgan"). Gegenüber dem alten Spitfire-Kern enthält er einige interne Verbesserungen wie einen Hardware-Prefetch und einen größeren TBL (Translation Look Ahead Buffer). Außerdem hat AMD die vom Intel Pentium III bekannten SSE-Befehle eingebaut. Bei gleichem Takt führten diese Verbesserungen im Schnitt zu 5 bis 10 Prozent mehr Leistung.
Da schon der Spitfire-Duron dem Celeron (mit Coppermine-128-Kern) deutlich überlegen war, hängt der neue Duron den direkten Konkurrenten locker ab. Sogar dem Intel Pentium III (mit Coppermine-Kern) ist er in fast jedem Benchmark voraus. Und wenn man Intels Flaggschiff, den Pentium 4 mit 2 GHz, in ein i845-Board mit lahmem SDRAM-Speicher-Interface steckt, kann AMDs Einstiegsprozessor sogar mit dieser deutlich teureren Konfiguration ganz gut mithalten. Allerdings lief der Duron im c't-Labor in einem Board mit dem AMD-761-Chipsatz und Double-Data-Rate-Speicher; in Boards mit VIA KT133A und PC133-Modulen ist er um 5 bis 10 Prozent langsamer. Der große Bruder AMD Athlon mit derzeit maximal 1,4 GHz läuft all diesen Konfigurationen davon.
AMD verkauft den 1,1-GHz-Duron an OEM-Kunden für 102 US-Dollar (1,0 GHZ: 89), die Straßenpreise in Deutschland können wie immer erheblich davon abweichen.
Quelle: www.heise.de/ct
Damit zieht AMD wieder den Schuh des schnellsten LowCost Chips sich an! haben die sich aber auch verdient.
Nun bleibt nur noch abzuwarten, inwieweit der neue Palomino Kern weitere Performance bringt und wie das vom Markt aufgenommen wird. Der Preis- und MHz Kampf erblüht ums neue. Aber ob das P-Rating es schafft, durchzukommen, der erste versuch scheiterte kläglich in meinen augen, diesemal wird es wahrscheinlich nicht besser. Es liegt an den verkäufern, die vermeintlich schnellere CPU mit weniger MHz dem Kunden schmackhaft zu machen, der Trumpf der grössten Zahl ist immer noch bei Intel mit 2 GHz und man hatte den P4 ja auch schon auf 3,5 GHz laufend gesehen :ek :eek:
Ein Blick auf die Preisedürfte dem potentiellen Kunden zeigen, was geht, vor allem wenn man bedenkt, das die Leute weniger Geld für diese Technologiebranche ausgeben (werden).
Matze
Die Schwäche im Kommunikationssektor wirkt sich auch auf den Flash-Speicher Bereich bei AMD aus:
SUNNYVALE (dpa-AFX) - Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat auf Grund eines brutalen Preiskampfes mit Intel und fallender PC-Chip-Preise im dritten Quartal 2001 einen starken Umsatzrückgang verbucht. Der AMD-Umsatz sackte gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um 22 Prozent auf 766 Mio. USD ab. AMD hatte im August prognostiziert, der Umsatz werde im dritten Quartal um 15 Prozent fallen.
"Intel griff auf sehr aggressive Preise und groß angelegte ... Marketing-Programme zurück. Dies trieb die PC-Prozessoren-Preise in den Marktsegmenten nach unten, in denen wir direkt konkurrieren", erklärte AMD-Konzernchef W.J. Sanders. Der mengenmäßige Absatz von Personal-Computer-Chip sei auf dem Rekordniveau des zweiten Quartals von mehr als 7,7 Mio. Stück geblieben.
AMD erwartet für das dritte Quartal einen "Pro-Forma-Verlust" von 90 Mio. USD bis 110 Mio. USD oder 26 Cents bis 31 Cents je Aktie. Darin seien Sonderbelastungen von 80 Mio. USD bis 110 Mio. USD nicht eingeschlossen. Wall-Street-Analysten hatten mit einem Quartalsverlust von zwölf Cents je Aktie gerechnet.
Der Verkauf von so genannten Flash-Speicherchips - sie werden in Handys und anderen elektronischen Geräten verwendet - fiel gegenüber dem zweiten Quartal um 100 Mio. USD. AMD machte dafür die Schwäche im Kommunikationssektor verantwortlich./br/DP/rw
Quelle: Comdirekt.de
Matze
Mal wieder ein sehr interessanter Bericht in der C'T zum Thema Wo steht AMD jetzt? -> http://www.heise.de/ct/01/21/218/
Matze
Diese Wochen zahlen der beiden Rivalen...und das hier von AMD :D
Pentium 4 unterm Hammer
Am Tag vor der mit Spannung erwarteten Verkündung der Quartalsergebnisse haute AMD mit dem Vorschlaghammer noch mal kräftig auf den Tisch des Microprocessor Forum: AMDs 64-Bitter (Codename Hammer) soll beim wohl wichtigsten Integer-Benchmark SPECint2000 alle bisherigen Spitzenreiter mindestens um den Faktor zwei übertreffen, mithin über 1.400 SPECint2000 liefern. Diesen Wert erreicht laut AMDs Vizepräsident Fred Weber die größere Hammer-Ausführung mit 1 MByte L2-Cache bei einer Taktfrequenz von 2 GHz. Weber hatte dabei den Pentium 4 mit 2 GHz im Visier und kannte die von IBM angegebenen Zahlen für den Power4 mit 1,3 GHz Takt noch nicht, der beim SPECint den Pentium 4 um 23 Prozent übertrifft.
Daneben enthüllte Weber viele Einzelheiten der nächsten Prozessorgeneration. Die Hammer-Prozessoren werden sowohl einen Speichercontroller für ein (64 Bit) oder zwei Kanäle (128 Bit) DDR-RAM PC1600 bis PC2700, drei Hypertransport-Interfaces und vor allem auch einen Crossbar-Switch integriert haben. Dieser Crossbar (XBAR) beeindruckt durch seine Datenraten von insgesamt bis zu 32 GByte/s; das ist mehr als das Fünffache der lokalen maximalen Speicherbandbreite von 5,33 GByte/s. Bis zu acht Hammer-Prozessoren lassen sich ohne weitere Hardware via Hypertransport miteinander verkoppeln. Jeder Prozessor hat seinen eigenen lokalen Speicher von bis zu 16 GByte, er kann aber mit nur geringen Verzögerungen via Hypertransport und XBAR auf den Speicher der anderen Prozessoren zugreifen.
Die eigentliche Mikroarchitektur des "Hammer" sieht recht bekannt aus, sie entspricht weitgehend der des Athlon. Auch hier warten neun Funktionseinheiten darauf, von den drei x86-Decodern gefüttert zu werden. Nur hat der Hammer jetzt doppelt so viel Register für Integer, die zudem 64-bittig sind. Auch die SSE/SSE2-Einheit bietet doppelt so viele Register wie das Intel-Pendant. Die Pipeline ist etwas länger, die Sprungvorhersage wurde komplett überarbeitet und der Transition Lookaside Buffer (TLB) ist jetzt für größere Server-Workloads ausgelegt. Dank des integrierten Memory-Controllers können L2-Cache und Speicher überlappend arbeiten und somit viele Takte beim Speicherzugriff einsparen.
Der 64-Bit-Code soll laut Weber nur etwa um 10 Prozent gegenüber einer 32-Bit-Kompilation größer sein, was sich deutlich vom 64-Bit-Konkurrenten Itanium abhebt, der den Code bis zum Dreifachen aufbläht. Kleinerer Code verringert die Zahl der Speicherzugriffe und "schont" den Instruktion-Cache. Die verdoppelte Anzahl der x86-Register sorgt überdies für eine weitere Reduzierung von Speicherzugriffen um 20 Prozent. (as/c't) / (jk/c't)
Quelle: heise.de (http://www.heise.de/newsticker/data/jk-16.10.01-002/)
Wird die Speedkrone erneut getauscht :confused: :D :D
Matze
AMD verabschiedet sich in naher Zukunft aus dem Chipsatzmarkt für die Athlon Boards, der AMD-760 wird also bald verschwunden sein, ersatz ist nicht geplant. Lediglich der DUAL Chipsatz wird von AMD weiter produziert und verkauft, allerdings gibt es nun auch leistungsfähigerer Chipsätze von drittanbieter wie VIA, SIS und ganz neu auch von NVIDIA, der mir persönlich bislang am besten gefällt.
Also, augen auf NVIDIA und AMD in nächster Zeit....
Matze
Der Prozessorhersteller AMD stellt heute den Athlon XP 1900+ mit 1,6 GHz vor. Wie schon der vor knapp einem Monat vorgestellte 1800+ absolviert er viele Benchmarks schneller als Intels 2-GHz-Pentium-4. Von den 4,4 Prozent mehr Takt gegenüber dem XP 1800+ kommen beim Anwender je nach Anwendung ein bis vier Prozent an. Beispielsweise steigt der BAPCo SYSMark 2001 von 174 auf 178 Punkte, der 3DMark 2000 um 1,5 Prozent auf 10243 Punkte.
Den Athlon XP vermarktet AMD nicht unter Angabe der tatsächlichen Taktfrequenz, sondern unter einer Bezeichnung, die eine bessere Vergleichbarkeit mit dem Vorgänger und mit dem Intel Pentium 4 schaffen soll.
Marketing-Name Taktfrequenz
1900+ 1,600 GHz
1800+ 1,533 GHz
1700+ 1,466 GHz
1600+ 1,400 GHz
1500+ 1,333 GHz
Auch im Athlon XP 1900+ steckt der Palomino-Kern mit 256 KByte L2- und 128 KByte L1-Cache. Er versteht die von Intel eingeführten SSE-Befehle, wenn auch einige Programme oder gar Benchmarks Nachhilfe benötigen, um das zu merken. Voraussetzung für den Betrieb eines Athlon XP ist ein Sockel-A-Mainboard für einen Front-Side-Bustakt von 133 MHz (FSB266) mit angepasstem BIOS und ausreichender Stromversorgung. Immer mehr Mainboard-Hersteller aktualisieren ihre Kompatibilitätslisten, und tatsächlich scheint der Athlon XP auf fast jedem modernen Board zu laufen. Heraus fallen lediglich die ersten Revisionen einiger Boards sowie Hauptplatinen, die schon mit der Stromaufnahme der alten Athlons mit Taktraten ab etwa 1,2 GHz nicht zurechtkamen. Mainboards mit dem VIA KT133 (ohne A) eignen sich nicht für den Athlon XP, da sie nur FSB200 unterstützen. (jow/c't)
Quelle: Heise.de/ct (http://www.heise.de/newsticker/data/jow-05.11.01-000/)
Heute hat AMD bereits in Frankfurt knapp über 3% zugelegt. Was wohl passiert, wenn die Nasdaq aufmacht!
Matze
Sanders: 2002 auf jeden Fall profitabel
AMD: Rückkehr in die Gewinnzone verzögert sich
Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat seine Finanzprognosen für das vierte Quartal 2001 bestätigt. Die schwachen Nachfrage könnten die Profitabilität jedoch bis in das zweite Quartal 2002 hinauszögern, teilte das Unternehmen am Donnerstag in San Francisco mit.
rtr/dpa-afx SAN FRANCISCO. Für das Gesamtjahr 2002 sei mit einem Gewinn zu rechnen. Der Chairman und Chief Executive von AMD, W.J. Sanders, sagte einer Mitteilung zufolge, die gesamten Umsätze dürften im vierten Quartal zwischen unverändert und einem Plus im oberen prozentual einstelligen Bereich liegen. Dies hatte das Unternehmen bereits bei der Vorlage des Berichts zum dritten Quartal am 17. Oktober mitgeteilt.
Vorstandschef W.J. Sanders rechnet jedoch fest mit einem profitablen Ergebnis für das kommende Geschäftsjahr: "Während wir im kommenden Jahr nur mit einem moderaten Zuwachs der Halbleiterindustrie rechnen, glauben wir wegen unserer neuen Produkte und unserer geringen Produktionskosten fest an ein insgesamt profitables Jahr." Das erste Quartal 2002 werde vom anhaltenden Preisdrucks bei so genannten Flash-ROM-Produkten belastet. Der Umsatz bei PC-Prozessoren werde aus saisonalen Gründen im ersten Quartal unter dem des Vorquartals liegen, kündigte das Unternehmen an.
HANDELSBLATT, Donnerstag, 08. November 2001
Advanced Micro (AMD) GUIDED UP and sees Q4 revenue up atleast 10% from Q3 and will be profitable by Q2 2002. Sees higher sales in current quarter than previously indicated. Cited demand for Athlon XP Processor.
Quelle: www.trendfund.com
Da kommt freude auf bei mir....
AMD steigert seinen Anteil am US-Prozessormarkt deutlich - Studie
SUNNYVALE (dpa-AFX) - Der Chip-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat einer Studie zufolge im dritten Quartal seinen US-Marktanteil bei der Prozessor-Auslieferung wesentlich gesteigert. Der Anteil sei in den Vereinigten Staaten auf 27 Prozent nach 17 Prozent in der Vorjahrseperiode gewachsen, teilte das US-Unternehmen mit Verweis auf das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest am Mittwoch in Sunnyvale mit./FX/mur/rw/ms
Quelle: Comdirekt.de
Matze
AMD bringt verbesserten Chipsatz und schnellere CPU für Dual-Systeme
Mit dem AMD-760MPX und dem Athlon MP 1900+ weitet AMD sein Angebot für Dual-Prozessor-PCs aus. Die neue Chipsatzversion unterscheidet sich vom Vorgänger 760MP nur durch die neue Southridge AMD-768. Weil diese mit der Northbridge AMD-762 über einen mit 66 MHz laufenden PCI-Bus verbunden ist, lassen sich jetzt auch Dual-Sockel-A-Mainboards mit bis zu zwei Steckplätzen für 64-Bit-66-MHz-PCI-Karten bauen. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Tandem-Athlons im Markt der Workstations und kleinen Server.
Die Steigerung der internen Taktfrequenz des Athlon MP 1900+ auf 1,60 GHz verspricht im Vergleich zum Ahlon MP 1800+ -- wie beim Athlon XP 1900+ -- nur zwischen ein und vier Prozent mehr Rechengeschwindigkeit. Mit 319 US-Dollar liegt der 1000-Stück-Großkundenpreis um genau 50 US-Dollar über dem Preis des Athlon XP 1900+.
Bisher lieferte lediglich Tyan die beiden Mainboards Thunder K7 und Tiger MP mit dem einzig verfügbaren Dual-Athlon-Chipsatz. Wichtiger als die Einführung der beiden neuen Komponenten ist die Ankündigung von vier weiteren Mainboard-Herstellern, Platinen mit dem AMD-760MPX auf den Markt zu bringen. Abit (WA-2A), Asus (A7M266-D), Gigabyte (GA-7DPXDW) und MSI (K7D Master-L) wollen "im ersten Quartal 2002" ihre neuen Boards liefern können.
Theoretisch lässt die Kombination aus Northbridge-AMD-762- und Southbridge-AMD-768-Platinen mit neun PCI-Slots zu. Am 64-Bit-66-MHz-Bus des AMD-762 können außer der AMD-768 noch zwei weitere 66-MHz-Geräte arbeiten. Die AMD-768 ist mit 32 Datenleitungen an diesen PCI-Bus angebunden, die theoretisch maximale Datentransferrate zwischen North- und Southbridge beträgt also 266 MByte/s. Das entspricht der Transferleistung, die auch Intels Hub-Link-Schnittstelle bei den i8xx-Chipsätzen oder das V-Link-Interface der VIA-Produkte für DDR-SDRAM erreichen. Falls man allerdings in die 64-Bit-Slots eine ausschließlich 33-MHz-taugliche Steckkarte einsteckt, schaltet der Bus auf diese Taktfrequenz zurück und bremst so auch die Übertragungsleistung zwischen North- und Southbridge.
Die AMD-768 enthält eine PCI-to-PCI-Bridge, die einen zweiten 32-Bit-33-MHz-PCI-Bus mit bis zu sieben Busmaster-tauglichen Geräten anbindet. Neu im Vergleich zur Vorgängerin AMD-766 ist auch das AC-97-Sound-Interface. Bei EIDE- und USB-Ports blieb alles beim alten: Zwei IDE-Kanäle für maximal vier Ultra-ATA/100-Laufwerke und vier USB-Ports stehen bereit. Für weitere Peripheriegeräte ist ein Super-I/O-Baustein mit Low-Pin-Count-Schnittstelle nötig; eine PCI-to-ISA-Bridge ist nicht vorhanden.
In Dual-Sockel-A-Mainboards laufen normalerweise nicht nur die von AMD dafür spezifizierten und speziell validierten "MP"-Athlons, sondern auch die billigeren "XP"-Athlons und sogar die Durons, letztere aber nur mit 100 MHz Front-Side-Bustakt (FSB200). Für stabilen Betrieb als Pärchen gewährleistet AMD allerdings nur beim Athlon MP. Ein auf früheren Roadmaps noch erwähnter "Duron MP" scheint nun nicht mehr zu kommen -- AMD wollte damit wohl einen Fuß ins Lowcost-Server-Geschäft setzen. (ciw/c't)
Quelle: heise.de/ct
Matze
Europäische und japanische Heimanwender mögen AMD
AMD untermauert seinen vorsichtigen Optimismus von voriger Woche. Laut einer Mitteilung, in der sich der Chiphersteller auf Zahlen von Gartner Dataquest beruft, hat sich der Marktanteil des größten Intel-Konkurrenten insbesondere im Segment der Heimanwender erheblich vergrößert: Auf dem japanischen Markt für private Desktop-PCs steigerte AMD seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 24 auf 54 Prozent; in Westeuropa beträgt der Anteil in diesem Sektor 49 Prozent gegenüber 25 Prozent im Vorjahr. Die Zahlen für Prozessoren, die für den Einsatz in Unternehmen verkauft wurden, gab AMD nicht bekannt -- in diesem Bereich ist Intel traditionell trotz zunehmender Konkurrenz von AMD besonders stark.
Im gesamten US-Markt hat AMD nach den Angaben einen Anteil von 27 Prozent. Das macht gegenüber dem Vorjahr ein Plus von zehn Prozentpunkten. Überdurchschnittlich ist in den USA mit 33 Prozent der Anteil der Rechner, die in staatlichen Institutionen verwendet werden. Zwar hat sich der Anteil von AMD-Prozessoren auf Schul- und Universtitäts-Rechnern verdoppelt, doch beträgt er auch heute noch vergleichsweise niedrige 18 Prozent. (anw/c't)
Quelle: heise.de/ct
Matze
Die Aktie von AMD steht massiv unter Druck, nachdem sie im Gefolge ihres Quartals-Updates vor einigen Tagen kräftig zulegen konnte .
Die Analysten von Prudential Securities stellen heute den Titel zum Verkauf. Ihr bisheriges Anlageurteil lautete „hold“. Als Kursziel werden 10 Dollar genannt.
Die AMD-Aktie fällt um 10 Prozent auf 16,48 Dollar. Der 52-Wochen-Bereich liegt zwischen 7,69 und 34,65 Dollar. Der Philadelphia-Semiconductor-Index sinkt um 4,4 Prozent auf 551 Punkte.
Autor: Klaus Singer (© wallstreet:online AG) 19:56 13.12.2001
Weitere Marktanteile in Sicht?
VIA bringt neuen Chipsatz für mobile Athlons und Durons
Der VIA ProSavageDDR KN266 könnte preisgünstige und trotzdem flotte Notebooks möglich machen: Der Chipsatz mit integriertem ProSavage8-Grafikkern der VIA-Tochter S3 Graphics verbindet die Mobile-Versionen der AMD-Athlon- und -Duron-Prozessoren mit Double-Data-Rate-Speichermodulen nach PC1600- oder PC2100-Spezifikation.
Die KN266-Northbridge lässt sich über die V-Link-Schnittstelle mit der von den Chipsätzen KT266A und P4X266 bekannten Southbridge VT8233 verbinden, die es auch in einer Ausführung mit eingebautem LAN-Adapter gibt. Die Southbridge enthält sechs USB-Ports sowie PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur; mit nur wenigen Zusatzbausteinen lassen sich Sound- und Modemfunktionen sowie die sonst üblichen Geräteschnittstellen nachrüsten. VIA hat kürzlich auch neue Bausteine für FireWire (IEEE 1394) und USB 2.0 vorgestellt.
Außer der höheren möglichen Datentransferrate hat DDR-SDRAM im Vergleich zu PC100- oder PC133-Speicher den Vorteil, mit einer um 24 Prozent geringeren Betriebsspannung von 2,5 Volt zu arbeiten. Das spart die in Notebooks kostbare Energie. DDR-SDRAM-Module für portable Geräte hat die JEDEC bereits spezifiziert. Solche 200-poligen SO-DIMMs hat Samsung schon angekündigt, bisher sind allerdings nur Muster zu haben.
Der Vorteil der höheren Datentransferrate von DDR-SDRAM kommt besonders bei Chipsätzen mit eingebautem Grafikkern zum Tragen, weil sich Grafikprozessor und Hauptprozessor bei Speicherzugriffen weniger ins Gehege kommen. Über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der ProSavage8-Grafik, die VIA auch im kürzlich angekündigten P4M266 einsetzt, lässt sich zurzeit nur spekulieren -- Notebooks mit KN266-Chipsatz oder Mainboards mit P4M266 sind noch nicht zu haben. (ciw/c't)
Quelle: heise.de/ct (http://www.heise.de/newsticker/data/ciw-13.12.01-002/)
Matze
lntel baut angeblich Clone von AMDs Hammer
Unter Insidern gilt es schon lange als ausgemacht, Intel habe beim Patentaustauschabkommen mit AMD im Sommer 2001 die Rechte sowohl an HyperTransport als auch an AMDs 64-Bit-Erweiterung x86-64 erhalten, im Gegenzug zu SSE[2] und anderen Intel-Beigaben. Auf die gezielte Frage zu diesem Thema im Heise-Chat ("as: Pat do you have the right for using K8-x86-64 for giving AMD the rights of SSE2?") wollte Intels Chief Technology Officer Pat Gelsinger jedoch keine Stellung beziehen. Er bezeichnete AMDs CPU "Hammer" mit der 64-Bit-Erweiterung allerdings als "nicht Fisch und nicht Fleisch", also weder Desktop- noch Server-Prozessor.
Nun veröffentlichte aber die Tageszeitung San Jose Mercury News Indiskretionen von ehemaligen Intel-Mitarbeitern. Danach habe Intel unter dem Codenamen Yamhill Technology eine eben solche x86-64-kompatible Erweiterung -- vorsichtshalber -- in die nächste 32-Bit-Prozessor-Generation (Codename Prescott) eingebaut.
Sollte sich Intels hauseigene pure "Fleischlösung" Itanium als unverdaulich erweisen und der Hammerhai davonschwimmen, hätte Intel damit einen Art 64-Bit-Backup-Lösung vorgesehen. Zunächst aber bleibt die Erweiterung (ähnlich wie derzeit HyperThreading bei den Pentium-4-Desktop-Prozessoren) abgeschaltet und wird nur bei Bedarf aktiviert. AMD dürfte frohlocken: Früher diskreditierte Intel den Konkurrenten als bloßen Epigonen, nun aber hat Intel mit DDR-SDRAM, SOI- und Kupfer-Technologie nachgezogen und schickt sich gar an, AMD-Erweiterungen einzubauen. So ändern sich die Zeiten. (as/c't)
Quelle:heise.de/ct
Tja, nachdem AMD Jahreland Intel Kompatible Prozessoren baute, wendet sich jetzt das Blatt. Der Platzhirsch traut wohl der eigenen Technik nach dem RAMBUS reinfall nicht mehr so ganz und fährt lieber zweigleisig!
Matze
AMD kündigte heute die Thunderbirds ab, ab sofort werden neue Athlon und Duron Prozessoren nur noch mit Palomino- und Morgan Kern produziert und ausgeliefert.
Weiterhin wurde heute die 1000er Stückpreis gesenkt.
AMD derzeit wieder im Höhenflug?
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=3&iInd2=4&iIndcount=1&iType=1&minYear=615427200&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=AMD.NYS&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=AMD.NYS&sTimeframe=3M&sTimestamp=1004538600+1012314600+615427200
Konkurrent Intel hatte ja ebenfalls kürzlich seine Preise gesenkt und es ist auch durchgesickert, das man AMD Technologie (Sledgehammer) kopieren will falls die eigene CPU nicht ansticken kann und sich nicht durchsetzen wird :lach :lach
Matze
Mr. KnowItAll
31.01.2002, 22:10
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Trüffelschwein
01.02.2002, 00:15
Gibt es eigentlich auch eine börsennotierte Firma, die CPU-Kühlsysteme baut? Falls AMD gegen Intel Marktanteile gewinnen sollte, dürfte der Markt für derartige Systeme ja noch mehr boomen...
Trüffelschwein
(beruflich als Chiparchitekt aufgewachsen und dem Low-Power-Gedanken verpflichtet - daher nicht unbedingt AMD-Fan; weil der viel Fan braucht... ;) ;))
cloneshare
01.02.2002, 00:19
@Trüffel Gute Frage
ich hab keine Ahnung
mfg
AMD kauft PDA-CPU-Hersteller Alchemy Semiconductor
Macht AMD bald Intels XScale Konkurrenz?
Mit dem angekündigten Kauf des privat gehaltenen Unternehmens Alchemy Semiconductor versucht AMD dem Kontrahenten Intel in einem weiteren Bereich Konkurrenz zu machen: bei den Embedded-Prozessoren für PDAs, Web-Tablets und anderen internettauglichen mobilen Geräten.
Alchemy Semicondutor entwickelt leistungsfähige, stromsparende MIPS-basierte Mikroprozessoren für die genannten Bereiche. Anfang 2001 kündigte das Start-up auf der Microsoft Windows Embedded Developers Conference in Las Vegas seinen Au1000 getauften System-on-Chip an, der Intels XScale Konkurrenz machen soll. Der Au1000 basiert auf einem von Alchemy entwickelten 32-Bit-Kern, der eine fünfstufige Pipeline, 16 Kbyte Befehls-Cache, 16 Kbyte Nonblocking Daten-Cache und einen On-Chip-Speichercontroller beinhaltet. Dieser erlaubt den Zugriff auf SDRAM, SRAM oder Flash EPROM. Zudem bietet der Au1000 einen 10/100Mbit Ethernet Controller, eine Infrarot-Schnittstelle (Fast IrDA), verschiedene UARTs, einen Soundchip (AC'97) und eine Digital-Audio-Schnittstelle (I2S). Die damals gezeigte Version des Au1000 hatte bei einer Taktfrequenz von 400 MHz einen Stromverbrauch von 500 mW. Bei 500 MHz sollte der Verbrauch auf 900 mW steigen, bei 200 MHz aber auf bis zu 200 mW fallen.
"Der Markt für Internet-Zugangs-Geräte und Gateways ist eine der größten Wachstumsmöglichkeiten für unsere Industrie", so Hector Ruiz, President und Chief Operating Officer von AMD, die mit der Übernahme zunehmend auch Lösungen abseits des PC bieten wollen. Dazu hat AMD die Personal Connectivity Solutions Business Unit für Nicht-PC-Geräte gegründet, die Dr. William T. ("Billy") Edwards als Vice President und General Manager übernimmt. Edwards war zuvor als Chief Executive Officer der Hesson Labs sowie als Senior Vice President bei Motorola tätig.
Zu den Gründern von Alchemy Semiconductor zählen namhafte Industrieveteranen wie Rich Witek und Greg Hoeppner. Witek gehörte zu den Architekten des Alpha-Prozessors sowie des StrongARM-Prozessors, während Hoeppner für die Implementierung des Alpha-Prozessors verantwortlich war. Beide werden in Zukunft für AMD arbeiten.
Quelle: golem.de
Matze
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