Vollständige Version anzeigen : Ende der Flatrate/ t-online
Upsala,
was wird da wieder gemunkelt?
T-Online: Analog- und ISDN-Flatrates vor dem Aus
Der neue Vorstandschef von T-Online, Thomas Holtrop, wird voraussichtlich am kommenden Donnerstag das Ende der Flatrate-Tarife für Kunden mit analogen und ISDN-Anschlüssen verkünden.
Holtrop, zum Jahresbeginn von der Deutsche Bank 24 auf den Vorstandsposten bei der Telekom-Internettochter gewechselt, hatte bisher vor einer für den 13. März angekündigten Pressekonferenz nicht offiziell zur Strategie des Internetdienstleisters Stellung beziehen wollen.
Nun hingegen wird er nach Informationen aus Unternehmenskreisen doch schon auf einer geplanten, gemeinsamen Pressekonferenz mit Telekom-Technikvorstand Gerd Tenzer in Bonn als ersten strategischen Schnitt ankündigen, die bislang für 79 Mark angeboten Pauschalangebote zu kippen. Das für 49 Mark vertriebene Flatrate-Angebot für Kunden, die bereits über einen T-dsl-Anschluss verfügen, ist nach WirtschaftsWoche-Informationen jedoch nicht betroffen. Parallel dazu werde Holtrop eine Reihe neuer Tarifmodelle vorstellen, von denen insbesondere Kunden profitieren sollen, die nicht die Flatrate-Angebote nutzen, verlautete am Montag aus dem Unternehensumfeld.
Offiziell wollten bisher weder T-Online noch die Konzernmutter Stellung beziehen, bestätigten aber den Termin. Es ist ein offenes Geheimnis, dass hinter den Kulissen bereits seit Wochen Gegner und Befürworter erbittert um Fortbestand oder Ende der jetzt vermutlich zur Disposition stehenden Tarife ringen. Kein Wunder, reißt doch die 79-Mark-Offerte seit ihrer Einführung im vergangenen Sommer immer größere Löcher in die Bilanz von Europas größtem Internetdienst.
Denn während die Monatspauschale den Kunden zeitlich unbegrenzten Nutzung des Internets ermöglicht, muss die Telekomtocher den Internetzugang bei der Mutter nichtsdestotrotz minutenweise einkaufen. Damit entwickelte sich die Offerte für Kunden mit Modem- oder ISDN-Anschluß zu einem gigantischen Verlustbringer, denn offensichtlich nutzt die Masse der Flat-Kunden den Pauschaltarif weitaus intensiver, als in der Mischkalkulation von T-Online vorgesehen. "Es sind erschreckend viele Kunden, die sich zum Monatsbeginn einwählen und vor Monatsende nicht mehr auflegen", heißt es dazu beim Internetdienstleister.
Zwar offeriert die Deutsche Telekom schon seit dem vergangenen Jahr auf Druck der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post eine so genannte Vorleistungsflatrate für Großkunden wie etwa T-Online. Doch auch die hat nichts daran geändert, das der Internetableger die Analog- beziehungsweise ISDN-Flatrate weiterhin bei weitem nicht Kosten deckend anbieten kann. Offensichtlich haben sich daher in Weiterstadt und Bonn nun die Flatrate-Gegner durchgesetzt, obwohl sich die Verluste in der Telekom-eigenen Bilanz neutralisieren: Denn was T-Online an Leitungsgebühren zahlen und folglich als Verlust verbuchen muß, wird gleichzeitig in der Kasse der Mutter als Einnahme verbucht.
Quelle: wiwo.de
Das ist jawohl ein echter Hammer!
Abendgruß
Joerg
Mein Kumpel in der Straße bekommt diese Woche T-DSL!
Dann dauerts bei mir nicht mehr lange, bis ichs hab!!
Zum Glück hat die Regulierungsbehörde auch noch ein Wort mitzureden!
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Das ist ja wieder mal eine Sauerei sondersgleichen ..... was machen die, die DSL erst später erwarten können ?
Ralph, stinksauer http://www.stock-channel.net/Board/smilies/mad.gif
Der Hammer, vor allem, da ich seit Dezember 2000 auf T-DSL warte und sich bislang noch nicht mal jemand bei mir gemeldet hat, wenn es denn unn soweit ist. Sollten die mir wirklich die Flatt abstellen, wird es glaub ich zu prüfen sein, inwiefern die dann für wirtschaftlichen Ausgleich zu sorgen haben http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif!
Matze
Sowas MUSS mit Übergangsfristen geregelt werden .... alles andere würde die Regu-Behörde auf den Plan rufen !
Ralph
Wir haben immerhin den Vertrag mit der Flat-Rate für ein Jahr abgeschlossen!
So einfach geht das nicht!
Gert
naja gert,
surf1 und ngi konnte das auch.....! Nichts ist unmöglich - was solls dann wechseln wir eben erstmal zu aol....
http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif
MM
Mensch, von T-Online hätte ich das aber wirklich nicht erwartet http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif Wenn die den Kunden jetzt genauso vor's Schienbein treten wie andere Provider zuvor, machen die sich aber ganz schön lächerlich. Und der Dumme sind wieder mal wir! Mann, wie das ständige Wechseln nervt, als hätte man nichts Besseres zu tun als Anmelden, Abmelden, Rundmail mit neuer Mail-Adresse, Anmelden, Abmelden, noch ne Rundmail mit noch neuerer Mail-Adresse usw. http://www.stock-channel.net/Board/smilies/sleepgo.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif Komme mir manchmal vor wie im letzten Hinterwald in unserem geliebten Deutschland http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Ja Brigitte, das geliebte D verkommt so langsam aber sicher zum ALDI-Internet-Land, nur das die Qualität absolut nicht stimmt. Den eigentlichen grund dafür, das hier Dinge nicht möglich sind, die in anderen Ländern funktioniern kann Dir allerdings weder ein Techniker, noch ein Sozialwissenschaftler gebe, da wette ich für! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif
Matze
morgen mal wieder mit der jungs in Rosa telefonieren müssend <IMG SRC="http://www.stock-channel.net/Board/icons/icon15.gif" border=0>
Wäre ja für mich pers. alles nicht so dramatisch. A) bin ich ja eh nicht daheim und B) sollte ich ja längst seit Ende des Jahres die dsl-flat nutzen. So der Stand im Herbst. Leider kam da zwischendurch ein Brief, dass es doch leider techn. Schwierigkeiten gebe und man den den dsl-Zugang erstmal auf unbestimmte Zeit verschieben müsse ...
Joerg
locker durchatmend
http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Wo sind wir denn hier? Haben die denn alle keine Ahnung mehr vom kalkulieren? Wenn man so was anbietet, ist es doch wohl klar, daß man von einem anderen Kundenverhalten ausgehen muß. Wie gut, daß mein "Zweit-Wohnsitz" beim Anwalt ist. Mein Vertrag steht. Ein Pfusch von t-online und die sind mit Massenklagen so beschäftigt, daß sie vom Markt geputzt werden.
Leben wir im wirtschaftlichen "wilden Westen" wo sich die Unternehmen gegenüber den Kunden alles erlauben können? Das ist kein Wettbewerb mehr, das ist Abzocke!
Exor
(schon mal eine Klageschrift vorbereitend)
Das war schon von langer Hand vorbereitet, zuerst gab es doch die einjährige Laufzeit, die nun doch aufgehoben und gegen eine einmonatige Kündigungsfrist ausgetauscht worden ist. Also könnte die Telekom Tochter T-online binnen 30 Tagen zum nächsten Monatsende die Flatrate einstellen und die Aussichten auf Erfolg in meinen Augen zu gering, als wenn sich da was lohnen könnte http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Matze
Für den Fall der Fälle:
Suche Waffen jeglicher Art zwecks Amoklauf! Je größer um so besser. Bevorzugt Panzer, Granatwerfer und Atom-Bomben.
Dreck im Essen, Dreck im Internet, Dreck als Auto..... uns wird nur noch Dreck angeboten und das liegt daran, daß die Leute den Sch... kaufen anstatt mal kollektiv ein Unternehmen vernichtend zu boykottieren.
Willkommen auf den Planet der Affen!
Exor
Hi EXOR,
ich sagte doch oben bereits, immer schön locker durchatmen ...
Noch leben wir!
Gruß
Joerg
Sonnentage im Büro erlebend
.... aber nicht mehr ohne Flatrate!!!!!
Exor
(jenseits der Sonne stehend....)
Exor,
ich kann dich verstehen, denn auch mir stinkt es mittlerweile gewaltig, alle naselang die Seiten, sprich den Provider, wechseln zu müssen.
Wo gehen wir den hin, wenn T-Online weg ist ? .... es gibt keine bezahlbaren Flatrate-Anbieter, meine ich.
Call-by-Call ? .... gut' Nacht.
Ich hätt' nix dagegen, der T-Online 100 Mark im Monat in die Hand zu drücken,w enn ich wüsste, dass man dafür eine Planungssicherhiet bekommt. .... aber das ist wohl Wunschdenken.
Aber noch ist das Thema ja nicht durch !
Ralph
Ich für meinen Teil mache mich erstmal wieder bei Arcor schlau, vielleicht sind die ja schneller mit T-DSL als die Telekom http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif. Ich dachte immer das es heisst, D soll zum Information Highway ausgebaut werden, dann aber wieder solche Strassensperren, einfach unglaublich.
Leider habe ich es heute nicht mehr geschafft, bei der Telekom anzurufen, aber morgen wird das bestimmt was werden, ich freu mich schon!
Matze
PS: Ralph, es gibt noch andere Arten der Datenübertragung!
Matze,
andere Arten der Datenübertragung ? .... lass' mal hören, bin gespannt !
Ralph
Und als hätten die meinen Beitrag gelesen, haben die mich über 21 Stunden aushungern lassen. Meine Fingernägel sind nicht mehr existent http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
Exor
(endlich wieder online!!!!!!!!)
Jesse Livermore
14.02.2001, 12:35
Hi Matze,
ist das Richtig, das für die Flatrate nur noch eine Kündigungsfrist von 30 tagen besteht? Seit wann ist das denn?
Mein letzter Kenntnissstand war Laufzeit 1 Jahr.
Gilt das nur für DSL oder auch Analog?
Da ich immer noch nach möglichkeiten suche um kosten einzusparen, käme mir das gerade recht.
Jesse
Hi Jesse!
In erster Linie gilt mal Deine vertragliche Regelung. Also wenn bei Dir steht, daß der Vertrag von t-online erst nach einem Jahr aufgelöst werden kann, dann ist dem so. Wenn t-online in den neuen Verträgen eine kürzere Laufzeit eingesetzt hat, dann gilt natürlich diese. Aber Dein Vertrag hat Gültigkeit (falls Du so einen hast), egal was t-online sagt. Alles andere wäre ja auch Vertragsbruch.
Exor
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Exor am 14.02.2001 editiert.]</font>
Fury1972
14.02.2001, 15:49
T-Online zieht Internet-Flatrate zurück
Neues Tarifmodell für Wenignutzer geplant - Konkurrent AOL bleibt beim Pauschaltarif
Berlin/Bonn - Die Telekom-Tochter T-Online zieht ihren monatlichen Pauschaltarif für die Internet-Nutzung zurück. Ein Telekom-Sprecher erklärte zwar, er wolle "Spekulationen nicht kommentieren". Doch sprechen alle Anzeichen für diesen Schritt. Wie die WELT aus Unternehmenskreisen erfuhr, wird T-Online-Chef Thomas Holtrop noch in dieser Woche ein neues Tarifmodell vorstellen, mit dem vor allem Kunden gewonnen werden sollen, die nur gelegentlich ins Internet gehen. "Nur drei bis vier Prozent der Nutzer sind Heavy-User, und allein für die lohnt sich die Flatrate", heißt es aus Unternehmenskreisen.
Der monatliche Pauschaltarif hat wesentlich dazu beigetragen, dass T-Online im Geschäftsjahr 2000 einen Verlust von 125 Mio. Euro schreiben musste. Die Abschaffung der Flatrate in Höhe von 79 DM pro Monat betrifft Kunden mit analogen und ISDN-Anschlüssen. Nicht betroffen sind hingegen Nutzer mit dem Highspeed-Internetanschluss T-DSL.
Die Aufhebung der Flatrate ist die erste wichtige Maßnahme des neuen T-Online-Chefs Thomas Holtrop. Dessen Vorgänger Wolfgang Keuntje hatte den monatlichen Pauschaltarif eingeführt, allerdings gegen den Willen von Telekom-Chef Ron Sommer, wie es aus Branchenkreisen heißt. Keuntje ist im Sommer vergangenen Jahres ausgeschieden, nachdem es zum endgültigen Bruch mit Sommer gekommen war. Thomas Holtrop, zuvor Marketingvorstand bei der Deutschen Bank 24, soll die krisengeschüttelte T-Online AG wieder auf Erfolgskurs bringen.
Ungeachtet des überraschenden Schritts von T-Online fordern dessen Wettbewerber, dass die Telekom die Voraussetzungen dafür schafft, dass alle Online-Dienste Flatrates anbieten können. Zentral ist hierbei die Einführung einer Großhandelsflatrate für Anbieter, die auf Mietleitungen der Telekom angewiesen sind. Bisher rechnet die Telekom hier auf Minutenbasis ab. Der Bonner Kommunikationsgigant hat zwar im Dezember auf Anweisung der Regulierungsbehörde ein Angebot für eine Großhandelsflatrate gemacht. Die Wettbewerber lehnen dies jedoch als unzureichend ab. In Berlin hat AOL-Chef Uwe Heddendorp eine wissenschaftliche Studie vorgelegt, mit der bewiesen werden soll, dass nur durch die Einführung einer günstigen Flatrate die flächendeckende Vernetzung Deutschland beschleunigen könne. AOL bleibt bei seinem Pauschaltarif.
Quelle: Welt.de
Das finde ich gut, ich will aus meinem Vertrag eh raus.
Fury
Definiert T-Online den Begriff "Flatrate" neu?
Mittwoch, den
14.02.01 16:45
aus den Bereichen Telcos, Provider
Die Deutsche Telekom AG bzw. deren Tochter T-Online will ihr Flatrate-Angebot anscheinend doch nicht einstellen. Wie aus unternehmensnahen Kreisen zu hören war, sollen jedoch die Bedingungen für das Angebot verschärft werden.
Dabei soll vor allem die Definition des Begriffs Flatrate neu geschrieben werden. Nähere Einzelheiten stehen derzeit zwar noch nicht fest, es ist jedoch denkbar, dass der mögliche Nutzungszeitraum stark eingeschränkt werden soll. Dann dürfte man z.B. keine Download-Software mehr nutzen, während man selber nicht am Rechner sitzt und die Flatrate nur mittelbar und aktiv verwenden.
Weitere Informationen sollen morgen auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. onlinekosten.de wird Sie auf dem Laufenden halten.
Kommentar
Ob die Telekom etwas an ihren Flatrate-Angeboten ändern wird, ist derzeit nicht mehr die Frage. Entscheidend wird jedoch sein, ob es zu einer kompletten Tarifeinstellung kommt oder ob z.B. "nur" die Bedingungen verschärft werden.
Die Vorteile für die Telekom bei einer kompletten Einstellung ihrer Flatrate liegen klar auf der Hand. Immerhin könnte man sich eine lästige Großhandelspauschale ersparen und mittelfristig mehr Kunden dazu überzeugen, auf das DSL-Angebot umzusteigen. Zudem würde auch der Aktienkurs profitieren, nachdem Analysten die Flatrate schon lange als Geldfresser ins Auge gefasst haben. Da die Telekom derzeit noch ein Quasi-Monopol im Ortsnetz besitzt, müsste sie auch keine Angst haben, dass ihr ein Wettbewerber das Wasser abgräbt.
Auf der anderen Seite hätte aber auch eine Änderung der Nutzungsbedingungen Vorteile für die Telekom, die sich im Falle einer Einstellung mit intensiven Userprotesten auseinander setzen müsste. Denn immerhin könnte man der Öffentlichkeit leicht verkaufen, dass die Änderung notwendig war und den "ehrlichen" Nutzer nicht einschränkt, aber dennoch hilft, das Angebot auf tragfähige Beine zu stellen. Gekoppelt mit neuen Tarifen würde das Unternehmen dabei auch sein Gesicht waren, dass bei einer kompletten Einstellung doch zumindest angekratzt werden dürfte.
Nicht hinnehmbar ist auf jeden Fall eine grundsätzliche "Neudefinition" des Begriffs "Flatrate". Denn diese ist und bleibt ein unbegrenzter Internetzugang zum Festpreis. Daran wird auch der rose Riese nichts ändern können. Vielmehr sollte es endlich für jeden Provider die Möglichkeit geben, zu fairen Pauschalpreisen über das Netz der Telekom (welches ja vom Steuerzahler finanziert wurde), Flatrate-Tarife auf ISDN- und DSL-Basis anzubieten. Denn nur damit würde ein fairer Wettbewerb geschaffen und der Telekom das Zepter, mit dem sie so gerne schwingt, aus der Hand genommen werden
http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=4635
Am Aschermittwoch will der seit diesem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende Thomas Holtrop die neue Strategie vorstellen. Kernstück wird die Einstellung der Flatrate sein, die für 79 DM den ungehinderten Zugang ins WWW zu festen Kosten bietet. Doch es bedarf mehr, um das Unternehmen für die Zukunft zu rüsten.
Die Surfer werden durch die neuen Tarife, die T-Online-Chef Thomas Holtrop demnächst vorstellen wird, wahrscheinlich kräftiger zur Kasse gebeten. Die Flatrate, die allein 500.000 Surfern für 79 DM das unbegrenzte Web-Vergnügen erlaubt, steht vor dem Fall. T-Online zahlt nach dem derzeit gültigen Preismodell der Mutter Deutsche Telekom für jeden Kunden kräftig drauf. Diesen Verlust kann Holtrop nicht durch andere Geschäftssparten ausgleichen. Sowohl in der Werbung, als auch im E-Commerce hat der alte T-Online-Vorstand zu wenig getan. Ein Großteil! der Werbung, die auf der Seite geschaltet wurde, stammt von der Konzernmutter. An exklusiven Inhalten und Dienstleistungen fehlt es völlig.
Das alte Modell der unbegrenzten Flatrate könnte gegen eine Staffel ausgetauscht werden, die dem Provider einen besseren Preis bietet, wenn der Kunde das Internet exzessiv nutzt. Lösung für Unternehmen und Kunden ist eine Staffel, wie sie AmerikaOnline (AOL) seinen Kunden bietet. Mit dem attraktiven Angebot auf der Webseite kann AOL seinen 2 Mio. Kunden teilweise sogar eine Grundgebühr abknöpfen, wenn er wenig surft.
All diese Probleme mit Zugang, E-Commerce und Werbung soll der ehemalige Banker Thomas Holtrop schnell ändern. Vorschusslorbeeren hat dieser bei seinem Amtsantritt nicht geerntet. 100 Tage hat er sich Zeit gegeben und schon einiges in Gang gebracht.
So soll das neue Internet-Portal der Deutschen Börse in die noch nicht vom Beamtenhabitus entstaubte Internetseite des! Providers integriert werden. Dazu muss T-Online das Großkundengeschäft ausbauen. Allianzen wie die mit der Deutschen Börse, sind ein richtiger Schritt; die Telekom kann als Türöffner zu weiteren Großunternehmen dienen.
Bei der Kurspflege tut sich ebenfalls etwas: Früher gab es tröpfchenweise dröge Pressemitteilungen zu den Quartalsergebnissen. Jetzt geht Holtrop in die Presse, wenn er den Kurs pflegen will. Das ist auch bitter nötig: 11,55 € ist eine Aktie gerade noch wert. Das begeistert keinen der 1,5 Mio. Kleinanleger, die zu einem Emissionspreis von 27€ in die Aktie gelockt wurden
Solche
Schweinebackenhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Im Endeffekt liegt es nur daran, daß sich die Telekom und t-online durch solche hin- und herschiebereien nicht genügend Geld in die Taschen schaufeln können. Das sind schon alles verdammt dreiste Stücke, die sich da die einzelnen Unternehmen bieten.
Exor
(immer noch auf Waffenangebote wartend..... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif )
Ja, wirst Du wohl jetzt endlich zusammenbrechen!!!!
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Exor
Neue Flatrate-Tarife und Zeiten zum 1.3
Flatrate fällt flach
T-Online schiebt dem grenzenlosen Surfen wieder einen Riegel
vor. Für den Flatrate-Tarif gibt es nur noch 90 Stunden Zeit im
Netz.
Bonn - Die erst im vergangenen Jahr
eingeführte Flatrate wird zum 1. März
wieder abgeschafft. Wer über den
normale Telefonanschluss oder über
ISDN ins Netz will, muss dann wieder
Zeitgrenzen beachten.
T-Online wird sieben neue
Internet-Tarife einführen. Einer davon
begünstigt Nutzer, die nur tagsüber an
Werktagen surfen. Ein anderes Angebot
richtet sich an Kunden, die nur nachts ins Internet gehen. Ferner
gibt es vier Stundenpakete, zum Beispiel 30 Stunden monatlich für 29
Mark oder 90 Stunden für 79 Mark, der bisherige Preis für die
Flatrate.
Kunden, die vor dem 11. Dezember 2000 den Flatrate-Vertrag
abgeschlossen haben, werden zum Ende ihrer einjährigen
Vertragslaufzeit auf die neuen Tarife umgestellt, können auf Wunsch
aber schon früher wechseln. Flatrate-Verträge nach dem 11.
Dezember werden im Mai automatisch auf den 90-Stunden-Tarif
umgebucht.
Unverändert bleibt das Angebot einer Flatrate für 49 Mark im Monat
für den superschnellen Internet-Zugang über T-DSL. Diese Technik
soll nach Angaben von Telekom-Vorstand Gerd Tenzer massiv
ausgebaut werden. Bis Ende 2001 sollen in Deutschland 2,6 Millionen
Kunden über T-DSL ins Internet gehen können.
Die gegenwärtigen Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern der
nötigen Anschlussgeräte sollten bald behoben und die Rückstände im
Sommer aufgearbeitet sein, sagte Tenzer
Nach Flatrate-Ende: T-Online kündigt neue Tarife an
Donnerstag, den
15.02.01 13:35
aus den Bereichen Telcos, Provider
Gleichzeitig mit der Information, die ISDN-Flatrate einstellen zu wollen, hat der Provider T-Online neue Tarife bekannt gegeben. Diese sollen ab dem 1. März verfügbar sein und "dem sehr unterschiedlichen Nutzerverhalten seiner Kunden" entgegen kommen.
Zum Einen wären da die Tarife T-Online by day und T-Online by night, die jeweils nur zu einer bestimmten Zeit gültig sind. Innerhalb dieser können die Kunden für 1,6 Pfennig pro Minute im Internet surfen.
Weiterhin gibt es nun auch Stundenpakete, die einigen Lesern z.B. von dem Provider "Naked-Eye" bekannt sein dürften. Damit kann man je nach Grundpreis für 30 bis 120 Stunden pro Monat im Internet surfen. Die darüber hinausgehende Nutzung kostet 2,9 Pfennig pro Minute.
Neben den neuen Angeboten bleiben die Tarife "T-Online eco", "T-Online by call" und "T-DSL flat" erhalten. Der Tarif T-Online flat wird zum 1. März eingestellt (siehe gesonderter Bericht).
Die neuen Tarife in der Übersicht
Tarifname Grundgebühr Nutzungszeit Preis pro Minute Kosten pro Monat bei x Stunden
30h 60h 90h 120h
T-Online by day 14,90 Mo.-Fr. 7-17h 1,6 43,70 72,50 101,30 130,10
T-Online by night 9,90 Mo.-So. 23-9h 1,6 38,70 67,50 96,30 125,10
Für die Nutzung außerhalb der vorgegebenen Zeit fallen 2,9 Pf. pro Minute an. Minutenpreise in Pfennig / Grundgebühr und Gesamtkosten pro Monat in DM
Tarifname Grundgebühr Stunden inklusive entspricht einem Minutenpreis von Im Vergleich
T-DSL flat talknet adweb
surftime 30 29,00 30 1,6 49,00 26,64
surftime 60 55,00 60 1,5 49,00 53,28
surftime 90 79,00 90 1,4 49,00 79,92
surftime 120 99,00 120 1,3 49,00 106,50
Die Nutzung der enthaltenen Stunden ist rund um die Uhr möglich. Für die Nutzung über die Stundenpakete hinaus fallen 2,9 Pf. pro Minute an. Minutenpreise in Pfennig / Grundgebühr und "Im Vergleich" in DM. Nicht genutzte Stunden verfallen am Monatsende.
Gerade für Vielsurfer stellen die neuen Angebote eine klare Verschlechterung dar. Vor allem der Blick auf die Uhr, der in den letzten Monaten immer häufiger entfallen konnte, wird nun bei millionen Kunden wieder zur Gewohnheit werden.
Kommentar
Die neuen Tarife hören sich für bisherige Flatrate-Nutzer wie der blanke Hohn an. Während sie bisher zu einem festen Preis beliebig oft und viel im Internet surfen konnten, will der rosa Riese sie nun mit Stundenpaketen und begrenzten Nutzungszeiten abspeisen.
Zwar sind die Minutenpreise bei den Paketen relativ günstig, das Hauptproblem ist jedoch der wieder notwendig gewordene Blick auf die Uhr. Wer bisher gemütlich mit Freunden gechattet oder einfach nur in Online-Shop gestöbert hat, wird diese Tätigkeiten in Zukunft stark einschränken müssen, um nicht wesentlich mehr Geld als bisher für den Internetzugang ausgeben zu müssen. Auch längere Downloads oder Onlinegames werden wieder zum eher seltenen Zeitvertreib werden.
Nachdem erst alle anderen Flatrate-Anbieter wegen der unakzeptablen Situation auf Großhandelsbasis das Handtuch werfen mußten, dreht die Telekom den Flatrate-Hahn nun endgültig zu - auf das Deutschland bei der Internetnutzung noch weiter zurückfällt. Gut gemacht, Herr Sommer. Immerhin können Sie jetzt weiter schön für Ihr T-DSL werben (oh, Lieferzeit 1 Jahr?) und die Einführung der Großhandelsflatrate mit dem Argument verhindern, dass Sie ja auch keinen Pauschaltarif mehr anbieten. Wirklich clever.
Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Nutzer ihre Konsequenzen aus der aktuellen Entwicklung ziehen werden und sich nicht länger von Ron Sommer & Co. auf der Nase herumtanzen lassen. Nun ist die Politik gefordert, die endlich eine sinnvolle Großhandelspauschale einführen muß, die allen Anbietern zu Gute kommt. Wenn T-Online dann selber keine Flatrate anbieten möchte, kann das den Nutzern egal sein.
Wie? Wo? Was???? Die T-DSL bleibt jetzt ohne Zeitbeschränkung und bei 49,- DM bestehen?????
Exor
(Morgenluft witternd..... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif )
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Exor am 15.02.2001 editiert.]</font>
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR>Kunden, die vor dem 11. Dezember 2000 den Flatrate-Vertrag
abgeschlossen haben, werden zum Ende ihrer einjährigen
Vertragslaufzeit auf die neuen Tarife umgestellt
[/quote]
Heißt das jetzt, daß´ich noch bis zum Dezember für 79 DM meine Flaterate habe , sofern ich den Anschluß vor dem 11.12. freigeschaltet bekommen habe???
Steh jetzt ein bisserl auf dem Schlauch - vielleicht hilft mir jemand runter http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif !
danke
MM
Ja Mary so ist es
ich habe shon T-Online angerufen
.....und bekommt man da nochmal ne genaueBestätigung. Oder muß ich Stillschweigen als Duldung auffassen...oder wie geht's da jetzt weiter?
http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif
MM
das weiß ich nicht ruf die Telekomika an 08003305500
hab ich gleich gemacht. Die Dame an der Strippe sagte, daß man nochmals eine Benachrichtung via email oder post erhält. Und dies bis 1.3. - also schaun wir mal !
Dank Dir nochmal
bye
MM
Was geschieht mit der "T-Online flat"?
Kunden mit der Flatrate von T-Online können Ihren Tarif selbstverständ-
lich bis zum Ende der Vertragslaufzeit nutzen. T-Online wird dann mit
einem neuen attraktiven Angebot auf diese Kunden zugehen. Zur Vertrags-
laufzeit: Sofern man sich *vor* dem 11.12.2000 zu "T-Online flat"
angemeldet hatte, gilt für den Vertrag eine einjährige Mindestlaufzeit.
Diese Kunden können Ihren flat-Tarif dann auf jeden Fall bis zum Ende
dieser Vertragslaufzeit nutzen. Sie können aber auch unbeachtet der
Mindestvertragslaufzeit jederzeit auf einen Tarif ihrer Wahl wechseln,
falls dieser für den Betreffenden attraktiver erscheint.
Sofern man sich *ab* dem 11.12.2000 zu "T-Online flat" angemeldet hatte,
unterliegt der Vertrag keiner Mindestvertragslaufzeit. T-Online wird
diese Kunden daher in den nächsten zwei bis drei Wochen per eMail oder
Brief informieren und mit einem neuen Angebot auf sie zugehen. Diese
Kunden haben auch die Möglichkeit sich ab dem 22.02.2001 auf unserer
Homepage aktuell zu informieren und einen für sie maßgeschneiderten
Tarif auszuwählen.
Achja, da freue ich mich ja direkt, das ich zu den ersten gehöre http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif, damit habe ich meine vertragliche Mindestlaufzeit ja gesichert!
Bin schon auf die neuen Angebote gepannt, da wird bestimmt ein riesen Brüller kommen, das wir uns alle unter die Tische schmeissen können vor lachen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif
Matze
Preiskampf mit T-Online
Frankfurt am Main - Nach der Ankündigung des Internetproviders T-Online, das verlustreiche Flatrate-Modell ab März zu streichen, will der Konkurrent AOL Deutschland am unbegrenzten Surfen zum Festpreis vorläufig festhalten.
"Der Entschluss von T-Online, die eigene Flatrate wieder abzuschaffen, ist für uns der Beweis, dass es sich bei dem 79-Mark-Angebot aus dem vergangenen Jahr um ein Dumping-Angebot gehandelt hat, mit dem Ziel, Wettbewerber aus dem Markt zu verdrängen", hieß es in einer Mitteilung.
AOL plant dagegen, das eigene 78-Mark-Angebot aufrecht zu erhalten, um T-Online Kunden abzujagen, die weiter eine Flatrate haben wollen.
gefunden in: http://www.spiegel.de/wirtschaft/maerkte/0,1518,117753,00.html
Ach, es geht doch nichts über ein optimal gesetzten Knieschuß àla t-online http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biglaugh.gif
Exor
(....die Flinte raucht auch noch ein wenig weiter....)
Ich weiß nicht... also wenn Surf1, NGI, T-Online und weitere Anbieter es nicht geschafft haben, die Flatrate aufrecht zu erhalten, sehe ich auch bei AOL auf längere Zeit gesehen schwarz. Momentan haben die noch gut Reden. Weil alle anderen den Hahn zudrehen, können sie schön die Kunden an sich ziehen. Aber ich bin echt mal gespannt, wie lange die bei ihrem Flatrate-Angebot bleiben.
Achja, ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, als es uns widerstrebt hat, einen Jahresvertrag mit einem Provider einzugehen. Mittlerweile kann man froh sein, wenn man einen Jahresvertrag hat, damit einem der Provider nicht schon vorher kickt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
Traurig traurig, die Flatrate war mal eine echte Revolution. Kosteneinsparung von 50 – 80 % für Vielsurfer. Wenn es solche Flatrate-Angebote evtl. bald gar nicht mehr gibt, ist das ein derber Rückschlag für uns Deutsche. Aber wir sind es ja gewohnt, gelle! Jeder Fortschritt wird im Keim erstickt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/sleepgo.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/throwupen.gif
Ach Brigitte!
Nicht so pessimistisch. Wir brauchen eben ein bißchen länger http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif . Das zeigt ja eigentlich nur, daß das Monopol der Telekom noch lange nicht "geknackt" ist.... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Exor
(die Hoffnung nicht aufgebend)
ich Opportunist http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif Seitdem mich Matze mal aufgeklärt hat, was t-online da so rumfummelt, bin ich ja wieder halbwegs "beruhigt". Also, umsteigen auf dsl......
Surft ihr etwa noch mit ISDN???? Dann können wir ja demnächst mal "Geschwindigkeits-posting" machen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Exor
(den Herzschrittmacher wieder runtertacktend....)
LOL umsteigen auf DSL http://www.stock-channel.net/Board/smilies/newlaugh.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/newlaugh.gif
Ich hab bisher schon 3x eine Anfrage an die Telekom gestartet, wann ich denn DSL bekommen kann. Die haben keine Ahnung wann http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek2.gif
Wäre es nicht nett gewesen von T-Online, wenn die Flat aufrecht erhalten worden wäre, bis DSL überall verfügbar ist?! Aber klar, das wäre natürlich zu viel verlangt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif
Stell Dir nur mal vor, du wärst T-online Aktionär und nicht Kunde, würdest du dich dann nich freuen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/newlaugh.gif
Wielange hast du denn noch? Hast du die Jahresbindung oder können die dich ganz schnell loswerden http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek2.gif?
Matze
Meinst Du mich, Matze?
Also ich hab schon den Jahresvertrag, der noch bis September läuft. Aber glaub net dran, dass bis dahin hier DSL verfügbar ist, nie und nimmer! Die können mir nicht mal einen ungefähren Termin nennen, weil sie meine Straße nicht kennen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek2.gif (meine Straße liegt in einem Neubaugebiet, vielleicht liegt es daran). Also ich hab da keine Hoffnung http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Stimmt ja, da läuft ja überhaupt nix mehr. Wir haben, zum Glück, sehr früh dsl bestellt und surfen dafür schon seit Oktober aber so was von fix durch die Gegend....... na ja, und dann kamen ja die "Überlastungsprobleme" (der Mitarbeiter????)
Exor
http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=4689
-Online Flatrate: Interne Unterlagen und der wirkliche Grund für die Einstellung
Montag, den
19.02.01 13:31
aus dem Bereich Provider
Nachdem die Deutsche Telekom AG vergangene Woche die Einstellung ihrer ISDN-Flatrate bekannt gegeben hat, sind nun interne Dokumente aufgetaucht, die eigentlich nur für die Hotline zu Verfügung stehen sollten. Daraus geht genau hervor, mit welchen Begründungen die Telekom ihre Flatrate-Einstellung gegenüber den Kunden rechtfertigen will. Mit dieser Argumentationshilfe "zur Abschaffung der Flatrate" soll es den Mitarbeitern leichter gemacht werden, einheitliche Antworten zu geben.
An erster Stelle soll demnach darauf verwiesen werden, dass sich die bisherige Flatrate nur für Vielnutzer gelohnt hat. Gibt der Kunde "sich damit nicht zufrieden", sollen die Mitarbeiter auf die "Blockierung des Netzes durch Dauereinlogger" oder die "wirtschaftliche Gerechtigkeit" hinweisen. Nur "in Ausnahmefällen" und für besonders hartnäckigen Anfragen steht noch der Punkt "wirtschaftlichen Realitäten", welche auch von T-Online berücksichtigt werden müssten, zu Verfügung.
Wesentlich interessanter sind jedoch die Auskünfte, die entgegen der oben genannten Vorgaben gemacht werden. So äußerte sich ein Telekom-Mitarbeiter bei einem anonymen Anruf sehr offen über den wahren Einstellungsgrund der ISDN-Flatrate. Demnach möchte die Telekom eine Großhandelsflatrate - wie von der RegTP verordnet - auf jeden Fall vermeiden. Nachdem rechtliche Schritte dagegen zumindest vorerst gescheitert waren, gab es für die Telekom nur noch einen Ausweg: die T-Online Flatrate mußte weg.
"Hintergrund für die Einstellung ist dieses Gerichtsurteil, nach dem die Telekom nun eine Großhandelsflatrate anbieten muß.", so der T-Online Mitarbeiter. Das sei nicht gewollt, weshalb man bei der Telekom entschieden habe, auch das Angebot der eigenen Tochter zu kippen. Dadurch könne die Großhandelsflatrate umgangen werden.
Andere Mitarbeiter des Konzerns sind nicht ganz so offen: Bei einem weiteren Anruf sagte uns eine sehr "motiviert" klingende Mitarbeiterin auf die Frage, warum denn die Flatrate eingestellt werde, wörtlich: "Kein Plan. Wir bekommen da nur so ein Schreiben wo drauf steht, dass die Flatrate eingestellt wird. Mehr können wir dazu auch nicht sagen".
Kommentar
Dass die Telekom ihren Mitarbeitern interne Anweisungen gibt, wie die Flatrate-Einstellung nach aussen hin zu kommunizieren ist, dürfte kaum überraschend sein. Interessant ist jedoch, wie schlecht die Hotline auf Anrufe von Kunden reagiert und dabei ungeniert die "wahren Gründe" für die Einstellung des Pauschaltarifs nennt - oder gar keine. Dabei bestätigt sich auch, dass die Telekom offensichtlich nicht an einem fairen Wettbewerb interessiert ist. "Lieber gibt es gar keine Flatrate mehr, als eine Flatrate für alle", so wohl die einhellige Meinung beim Ex-Monopolisten.
Schade ist auch, dass die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation derzeit keine eigene Meinung zu diesem Thema zu haben scheint. So wurde auf Anfrage von onlinekosten.de bereits Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass derzeit keine Auskünfte erteilt werden. Frühestens ab Dienstag sei mit einer Stellungnahme zu rechnen.
Die internen Unterlagen
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Also auf deutsch:
Erst die Konkurrenz aus den Markt boxen, dann ein paar Gründe suchen, warum es nicht mehr geht und zum Schluß mal eben kurz die niedrigen Gewinne mit einer Neukalulation wieder einfahren...... Ja so ein Monopol ist schon eine feine Sache http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif
Wenn diese Sache nicht mal "nur hart an die Grenze" der Gesetze geht.....
Exor
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Exor am 19.02.2001 editiert.]</font>
Exor,
in den Laden gehört so richtig "reingehalten" .....
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Ralph :mad
Jawoll! JAWOLL!!! Das sind doch die handfesten Argumente, die ich denen gegenüber auch mal darlegen möchte! Die überzeugen doch wohl!
Exor
Ich fass das ganze nicht mehr, das hat nichts mehr mit Marktwirtschaft in meinen Augen zu tun. Ich hätte T-Online auf für eine eigenständige Unternehmung gehalten, sie sich nach Ihrer Konkurrenz, aber nicht so sehr nach dem Mutterkonzern richten muss.
Ich bin gespannt, ob das bald eine politische Entscheidung gibt, denn rein marktwirtschaftlich kann das nicht mehr gelöst werden, das haben uns Telekom und Co ja gerade Musterhaft bewiesen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif.
Ich habe gestern dann auch eine Mail vom Service gekriegt, mit der Bestätigung, das meine Flatrate nur noch bis Vertragsende (Ende Juni) läuft. Alles in allem, ein riesen Humbug den die Jungs da abfahren.
Erst einen riesen Zinnober machen, das alle Kunden zur Flatrate wechseln, damit sind alle Händler in den Arsch gekniffen, sodas die Stornohaftung für die eco-Tarife zurückgezahlt werden muss, und nach teilweise verdammt kurzer Zeit kicken die alles wieder. In meinen Augen schon fast Mafia in rosa http://www.stock-channel.net/Board/smilies/redface.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/madgo.gif <IMG SRC="http://www.stock-channel.net/Board/icons/icon15.gif" border=0>!
Matze
<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Matze am 23.02.2001 editiert.]</font>
So jungs, auf zu Arcor:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR> Mannesmann Arcor führt T-Online vor: Ab ersten April bietet das Unternehmen eine ISDN-Flatrate für 69,90 Mark monatlich an und unterbietet damit sogar den ehemaligen Telekom-Preis deutlich.
Das Unternehmen betont, daß es bei dem Angebot weder eine Zeit- noch eine Volumenbegrenzung geben wird. Bedingung für das Arcor-Angebot ist allerdings, daß der Kunde auch mit seinem Telefonanschluß zum privaten Telekom-Rivalen wechselt. Ein Arcor-ISDN-Anschluß kostet 39,90 Mark monatlich.
Mehr News zum Thema:
» Flatrate: Arcor-DSL-Flat für 49 Mark monatlich [11.09.00]
» Arcor: Jetzt auch DSL-Flatrate mit 768 KBit/s [18.08.00]
Unverändert bleibt die DSL-Flatrate von Arcor, die es in zwei Leistungsstufen gibt. Als 128 KBit/s-Flatrate ist sie für 39 Mark zu haben, wer mit 768 KBit/s surfen will, zahlt 49 Mark Monatspauschale. Dazu kommt der DSL-/ISDN-Anschluß, der monatlich mit 59,90 Mark zu Buche schlägt. DSL-Interessenten, die von Arcor noch nicht mit einer DSL-Leitung versorgt werden, können zum Preis der 128-KBit/s-Flatrate mit ISDN-Kanalbündelung surfen. Sobald ihr Gebiet mit DSL versorgt ist, werden sie automatisch auf die neue Technik umgestellt.
Insgesamt kostet die neue ISDN-Flatrate, bei der keine Kanalbündelung erlaubt ist, 108,90 Mark (69 Mark Flatrate, 39,90 Mark ISDN-Grundpreis). Die DSL-Flatrate mit 128 KBit/s kostet dagegen monatlich insgesamt 98,90 Mark (39 Mark Flatrate, 59,90 Mark DSL-/ISDN-Grundpreis). Die unverständliche Preispolitik rechtfertigt Arcor-Pressesprecher Heiko Witzke so: "Die Flatrate richtet sich vor allem an Kunden, die ihren Computer nicht auf DSL-Technik umrüsten wollen." (dg)[/quote]
Ich rufe da Montag mal an, ob die mir DSL jetzt liefern können, veräppelt wird man ja bei der Telekom schon zur genüge!
Matze
Klasse Matze,
mach' mal und halte uns auf dem laufenden ..... ich blicke bei dem Mist ehrlich gesagt nicht mehr durch.
Ralph, total verwirrt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/confused.gif
Ich werde mal probieren, im laufe der nächsten Woche eine Übersicht zu erstellen und mich weiter schlau zu fragen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif.
Matze
Arcor: http://www.presse.arcor.net/presse/pm/pm_2001_1_002.shtml
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR>Arcor bietet echte ISDN-Flatrate an
Dauersurfen für 69,90 Mark im Monat
Frankfurt, 23. Februar 2001 - Arcor führt am 01. April 2001 eine ISDN-Flatrate für 69,90 Mark im Monat ein. Damit haben Vielsurfer die volle Kontrolle über ihre Internetkosten.
Bei der neuen Monatspauschale von Arcor handelt es sich um eine echte Flatrate. Das heißt, es kann ohne Limit rund um die Uhr und ohne Beschränkung der heruntergeladenen Datenmenge im Internet gesurft werden. Über einen Arcor-ISDN-Anschluss können die Kunden auf einer Leitung dauersurfen (64 kBit/s) und bleiben über die zweite Leitung jederzeit telefonisch oder via Fax erreichbar.
Die ISDN-Flatrate ist für alle Kunden attraktiv, die noch keinen Arcor-DSL-Anschluss haben können oder haben wollen. Die neue Flatrate gibt es in Verbindung mit dem Arcor ISDN-Komplettanschluss zum Monatspreis von 39,90 DM, der inzwischen in allen größeren Städten Deutschlands für Kunden verfügbar ist.[/quote]
http://www.arcor.net/produkte/arcor_isdn/isdn_talksurf.shtml auf dieser Seite findet Ihr den Arcor ISDN Locator, der euch sagt, ob Arcor ISDN bei euch verfügbar ist oder nicht! Mich haben die hier in IBB noch nicht angeschlossen. http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif.
Ich bin nur gespannt, was T-Online soweit macht, damit die nicht die ganzen Kunden verlieren, meiner Meinung nach müssen die nun ja schon die Flatrate aufrechterhalten. Auch Klagen von anderen Unternehmen die die Flatrate aufgrund des Kostendruckes einstellen mussten, der durch die T-Online Flatrate nachweislich auftrat, werden alle Möglichkeiten prüfen, Klage gegen dieses Geschäftsgebahren anzuleiern, ob erfolgreich oder nicht, es kommt immer mehr Bewegung rein, ob der Rosa Riese das gewollt hat, das ihm nun der zweite "Riese" auf's Dach steigt in Form von noch niedrigeren Preisen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biglaugh.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/newlaugh.gif...to be continued
Matze
TotalStock
24.02.2001, 17:44
Hi Leute, und nu, jetzt probierts noch Vodafone um hier mal auf Kundenjagt zu gehen..., ich kriege auch noch T-Online platt, SURF1 und NGI habe ich schon gekillt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/cool.gif
TotalStock
Hey TotalStock,
mal langsam ..... bei NGI habe ich auch kräftig mitgewirkt, das warst Du nicht alleine http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biglaugh.gif
Ralph
Ich glaub allein diese Woche insgesamt bestimmt 120 Stunden online, davon 40 nochmal zuhaus http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek2.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek2.gif, das schlaucht eigentlich, aber ist ja inzwischen für einen guten Zweck, die um die T-Online Flatrate geprellten, die nicht in den Genuss eines Jahresvertrages gekommen sind. Da muss man halt mal für den Nachbar mitsurfen und ein automatisierte Downloads übers Wochenende durchführen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif.
Matze
->Kräftig surfend für Ron's Tochterfirmchen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/tongue.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/cool.gif
Kurzinfo:
Grosshandelsflatrate im Eilverfahren nicht zu klären.
Das zuständige Gericht wird einen Eilantrag der dt. Telekom bezüglich der Grosshandelsflatrate nicht ensgültigen klären und hat den Antrag zur Entscheidung in die Hauptverhandlung verschoben. Das bedeutet, dass die Telekom eine Grosshandelsflatrate erstmals einführen muss, bevor die Gerichte endgültige Klärung schaffen können.
Matze
Wahnsinn, auf der letzten Seite steht derTermin, 13. März! :D :D :D :D :D
Da bin ich mächtigst gespannt, dann geht es endlich schneller :p :p! Aber das brauche ich hierauch so langsam, um die Nerven zu beruhigen und weiter 10 bis 20 Fenster zu öffnen :eek:
Hier noch ein kleines Schmankerl zur Gute Nacht:
Die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) hat ein Verfahren der besonderen Mißbrauchsaufsicht nach Pararaph 33 des Telekommukiations-Gesetzes gegen die Deutsche Telekom eingeleitet. In dem Verfahren geht es um die Klärung der Frage, ob die Telekom durch Nichtbereitstellung von Carrier-Festverbindungen den Wettbewerb auf dem Telekommunikations-Markt behindert hat.
Den Anstoß für die Ermittlungen habe der Frankfurter Provider Riodata gegeben. Grund der Beschwerde sei die Nichtbereitstellung von Carrier-Festverbindungen innerhalb der vorgeschriebenen Frist von vier Monaten nach Auftragserteilung, heißt es in einer Mitteilung der Riodata. In mindestens 80 Prozent aller Verträge mit der Telekom sei die Lieferung nicht fristgemäß erfolgt.
"Ein Mißbrauch wird vermutet, wenn ein Anbieter, der auf dem jeweiligen Markt über eine marktbeherrschende Stellung nach § 19 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen verfügt, sich selbst den Zugang zu seinen intern genutzten und zu seinen am Markt angebotenen Leistungen zu günstigeren Bedingungen ermöglicht, als er sie den Wettbewerbern bei der Nutzung dieser Leistungen für ihre Dienstleistungsangebote einräumt, es sei denn, der Anbieter weist Tatsachen nach, die die Einräumung ungünstigerer Bedingungen, insbesondere die Auferlegung von Beschränkungen, sachlich rechtfertigen", heißt es in dem Pararaphen. (hn)
aus der InternetWorld (http://www.internetworld.de/sixcms/detail.php?id=9272)
Matze
Wettbewerber fordern von der Telekom höhere Preise für DSL-Anschlüsse
BONN, 9. März. Wettbewerber möchten die Deutsche Telekom dazu zwingen, ihre Preise für die T-DSL-Breitbandanschlüsse anzuheben. Sie werfen dem früheren Monopolisten Preisdumping vor. Spätestens am 2. April wird die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post darüber entscheiden. Kurt Schmidt, Vorsitzender der Beschlußkammer 3, sagte auf einer öffentlichen Anhörung, es bestehe ein "ausreichend starker Verdacht", daß die Telekom bei den Breitbandanschlüssen Konkurrenten diskriminiere. Die Telekom hatte die Vermarktung dieser modernen Übertragungstechnik, die einen schnellen Internetzugang mit bis zu zwölffacher ISDN-Geschwindigkeit gestattet, im zweiten Halbjahr 2000 mit besonders günstigen, befristeten Einführungspreisen forciert. So zahlen Kunden mit analogem Telefonanschluß zusätzlich zu 24,81 DM Monatsgrundgebühr 29,89 DM für den T-DSL-Anschluß. Beim ISDN-Standardanschluß mit 44,89 DM Grundgebühr wird für DSL ein Zuschlag von 14,90 DM verlangt. Diese Preise gelten für Kunden, die bis Jahresende 2000 bestellt haben. Für DSL-Aufträge seit dem 1. Januar hat die Telekom diese Preise um 5 DM für ISDN-Kunden und um 10 DM für Analogkunden erhöht.
Die Telekom muß diese Preise im Unterschied zu Telefontarifen nicht genehmigen lassen. Aufgrund einer Beschwerde des Bundesverbands der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko) hat die Behörde ein Verfahren der nachträglichen Entgeltregulierung eingeleitet. Rechtsanwalt Philipp Steinwärder, der den Verband und Citykom Münster vertritt, stellte heraus, die Telekom dürfe eine marktbeherrschende Stellung nicht dazu nutzen, ihre Wettbewerber zu behindern. Der Vorwurf lautet, die Telekom nutze ihr De-facto-Monopol im Ortsnetz, um DSL-Anschlüsse weit unter Kosten zu vermarkten und diesen Zukunftsmarkt zu monopolisieren. Voraussetzung für ein Eingreifen der Aufsicht ist die Marktbeherrschung. Telekom-Regulierungsexperte Frank Schmidt hob jedoch hervor, eine marktbeherrschende Stellung der Telekom bei Breitbandanschlüssen und schnellem Internet-Zugang sei keineswegs erwiesen.
Seit drei Jahren hätten die Wettbewerber über ihren Anspruch, Teilnehmeranschlußleitungen (TAL) von der Telekom zu mieten, ausreichende Zugangsmöglichkeiten. Außerdem sei der potentielle Wettbewerb durch das Fernseh-Breitbandkabel zu berücksichtigen. Im Blick auf die Netzinfrastruktur sei die Telekom sicher marktbeherrschend, gestand Schmidt zu, aber nicht bei den Telekommunikationsdiensten. Und um diese Ebene gehe es. Nicht künftiger Wettbewerb, sondern der Ist-Zustand sei entscheidend, argumentierte Mannesmann Arcor. Heute könnten Telekom-Wettbewerber schnellen Internet-Zugang nur durch Anmietung von Teilnehmeranschlußleitungen anbieten. Die Regulierungsbehörde müsse per Gesetz auf einem Teilmarkt unabhängig von der Marktbeherrschung vorbeugend eingreifen, wenn der Wettbewerb bedroht sei, forderte Christof Sommerberg von der QS Communications AG in Köln. Nach Darstellung der Telekom liegt bei ihren DSL-Angeboten kein Dumping vor, weil die Preise die variablen Kosten nicht unterschritten. Telekom-Experte Schmidt gestand zu, daß in der Anfangsphase die Stückkosten höher seien als der Preis. "Jeder, der in den Markt hinein will, muß für befristete Zeit eine Kostenunterdeckung hinnehmen, um die notwendige Größe zu erreichen." Nach dem Gesetz seien die langfristigen zusätzlichen Kosten maßgeblich. Vermutet wird, daß die Telekom der Behörde die Kostendeckung in zwei Jahren in Aussicht gestellt hat. Steinwärder äußerte, gestützt auf Rechnungen regionaler Gesellschaften, die Vermutung, die Telekom werde dauerhaft auf diesem Gebiet Verluste hinnehmen. "So wird neuen Unternehmen der Eintritt in den Markt unmöglich gemacht oder erheblich erschwert."
Die Behinderungsstrategie wird nach Ansicht der Wettbewerber an der Tatsache deutlich, daß die Telekom sich einen "Vorratspool" von DSL-Kunden angeschafft habe, ohne sie anschließen zu können. Die Telekom will die Zahl von derzeit 800 000 DSL-Kunden, von denen 300 000 angeschlossen sind, bis Ende 2001 auf 2,6 Millionen erhöhen. "Wenn die Telekom nicht ihre heutigen, sondern ihre langfristigen Kosten zugrunde legen darf, hat sie gewonnen", sagte Sommerberg. Denn die Wettbewerber könnten dann nicht mehr genug Kunden akquirieren, um die nötige Kostendegression zu erreichen. Eigene DSL-Angebote der Wettbewerber würden durch die Weigerung der Telekom erschwert, die TAL nur komplett und nicht separat für Datendienste (line sharing) zu vermieten.
gefunden in:
http://www.faz.de
Hier (http://www.telecom-channel.de/internet/tarife/flatrates/index.html) gibt es eine aktuelle Übersicht, der erhältlichen Flatrates. Vieles leider nur noch für DSL'er :(
Matze
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