Sascha
27.07.2001, 15:38
...na, wenigstens temporär. Zuerst liefen Monat für Monat Gewinnwarnungen ein, dann folgte die sog. Humankapital-Freisetzung und nun sind alle Zahlen versaut. Sind wir nun am Ende, oder gibt es noch ein "tiefer"?
BMF: Geringere Steuereinnahmen im Planungsrahmen
Berlin (Reuters) - Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden sind im ersten Halbjahr 2001 geringer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum, aber im Plan des Bundesfinanzministeriums geblieben. Nach dem am Freitag vorgelegten Monatsbericht Juni des Ministeriums flossen in die Kassen des Bundes 172,8 Milliarden Mark Steuern. Das sind 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2000. Die Steuereinnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts ohne Gemeindesteuern sanken im Berichtszeitraum um 3,5 Prozent auf 390,7 Milliarden Mark. Diese Zahlen seien "voll im Plan", sagte ein Ministeriumssprecher. Wenn das Minus stärker als die im Gesamtjahr erwartete Einbuße ausfalle, liege das vor allem an statistischen Sondereffekten, die sich im ersten Halbjahr niedergeschlagen hätten.
In seiner Prognose vom Mai hatte der Arbeitskreis Steuerschätzung für das gesamte Jahr einen Rückgang der Steuereinnahmen um 1,1 Prozent für den Bund errechnet und damit die eigene Prognose vom November 2000 nach unten korrigiert. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wird nach der Schätzung 384,4 Milliarden Mark einnehmen nach 388,8 Milliarden Mark im Vorjahr. Für Bund, Länder und Gemeinden hatten die Steuerschätzer für das Gesamtjahr 2,5 Prozent Mindereinnahmen prognostiziert.
Die Umsatzsteuer nahm nach den Zahlen im ersten Halbjahr dieses Jahres um 2,2 Prozent auf 134,5 Milliarden Mark ab. Hier wird für 2001 von Mehreinnahmen von 2,4 Prozent ausgegangen.
Hintergrund für die erwarteten rückläufigen Steuereinnahmen im laufenden Jahr ist vor allem die Steuerreform. Hinzu gekommen sei aktuell, dass Ende des ersten Halbjahres 2000 die Steuereinnahmen durch einen Sonderfaktor besonders hoch ausgefallen seien, was statistisch das Minus im ersten Halbjahr 2001 vergrößert habe, hieß es im Finanzministerium. Anlass zu besonderer Sorge gäben die neuesten Zahlen nicht.
Das Bundesfinanzministerium trat zugleich einem Zeitungsbericht entgegen, wonach als Folge einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes mit weiteren größeren Steuereinbußen zu rechnen sei. Unter der Überschrift "Neuer Sprengstoff für Eichels Haushalt" hatte das "Handelsblatt" berichtet, der Bundesfinanzhof habe europarechtliche Bedenken gegen so genannte Gewinnaufschläge der Finanzbehörden bei Auslandsgeschäften geäußert, was spürbare Einnahmeausfälle des Bundes zur Folge haben könnte. "Wir sehen darin keine Haushaltsgefahren", sagte der Ministeriumssprecher am Freitag auf Anfrage.
Der Sprecher verwies darauf, dass es sich bei dem beschriebenen Rechtsfall nur um ein vorläufiges Verfahren handele. Das Ministerium werde nun zunächst den Komplex und die zu Grunde liegende Rechtsauffassung prüfen und sich dann gegebenenfalls im Hauptverfahren einschalten. Ein Aspekt sei auch, ob der Bundesfinanzhof für den fraglichen Tatbestand überhaupt zuständig sei. Haushaltsrisiken jedenfalls sehe man in diesem Fall nicht.
gefunden in:
http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=germanynews&StoryID=136526
...was zum allgemeinen Bild paßt.
US-Wirtschaftswachstum kurz vor dem Stillstand
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den USA hat im zweiten Quartal nur leicht um 0,7 Prozent zugelegt. Nachlassende Investitionen schlugen voll zu Buche.
In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP noch um 1,3 Prozent gewachsen. Die neuen Zahlen sind die schlechtesten für ein zweites Quartal seit acht Jahren, teilte die Regierung am Freitag in Washington mit. Grund seien vor allem die gesunkenen Investitionen beispielsweise in Software und große Lagerhaltung.
Allein die Investionen in neue Fabriken und Ausrüstung gingen um 13,6 Prozent zurück. Der schärste Einschnitt seit dem Frühjahr 1982 als die USA eine schwere Rezession erlebten.
Allerdings hatte einigen Analysten für das zweite Quartal noch schlimmeres erwartet, nämlich eine BIP-Rate unter null. Nach Ansicht der Regierung von George W. Bush ist jetzt der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise erreicht. Nun würden die Steuererleichterungen in Höhe von 40 Mrd. $ wirksam werden.
gefunden in:
http://www.ftd.de/pw/in/FTDL95VHNPC.html?nv=hpm
Was für Kleidung trägt man zur Zeit in der Wirtschaft?
Schwarz!
Aber so pessimistisch wollen wir es doch gar nicht sehen, oder? ;) Also:
Die Wirtschaft ist tot! Es lebe die Wirtschaft!
BMF: Geringere Steuereinnahmen im Planungsrahmen
Berlin (Reuters) - Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden sind im ersten Halbjahr 2001 geringer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum, aber im Plan des Bundesfinanzministeriums geblieben. Nach dem am Freitag vorgelegten Monatsbericht Juni des Ministeriums flossen in die Kassen des Bundes 172,8 Milliarden Mark Steuern. Das sind 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2000. Die Steuereinnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts ohne Gemeindesteuern sanken im Berichtszeitraum um 3,5 Prozent auf 390,7 Milliarden Mark. Diese Zahlen seien "voll im Plan", sagte ein Ministeriumssprecher. Wenn das Minus stärker als die im Gesamtjahr erwartete Einbuße ausfalle, liege das vor allem an statistischen Sondereffekten, die sich im ersten Halbjahr niedergeschlagen hätten.
In seiner Prognose vom Mai hatte der Arbeitskreis Steuerschätzung für das gesamte Jahr einen Rückgang der Steuereinnahmen um 1,1 Prozent für den Bund errechnet und damit die eigene Prognose vom November 2000 nach unten korrigiert. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wird nach der Schätzung 384,4 Milliarden Mark einnehmen nach 388,8 Milliarden Mark im Vorjahr. Für Bund, Länder und Gemeinden hatten die Steuerschätzer für das Gesamtjahr 2,5 Prozent Mindereinnahmen prognostiziert.
Die Umsatzsteuer nahm nach den Zahlen im ersten Halbjahr dieses Jahres um 2,2 Prozent auf 134,5 Milliarden Mark ab. Hier wird für 2001 von Mehreinnahmen von 2,4 Prozent ausgegangen.
Hintergrund für die erwarteten rückläufigen Steuereinnahmen im laufenden Jahr ist vor allem die Steuerreform. Hinzu gekommen sei aktuell, dass Ende des ersten Halbjahres 2000 die Steuereinnahmen durch einen Sonderfaktor besonders hoch ausgefallen seien, was statistisch das Minus im ersten Halbjahr 2001 vergrößert habe, hieß es im Finanzministerium. Anlass zu besonderer Sorge gäben die neuesten Zahlen nicht.
Das Bundesfinanzministerium trat zugleich einem Zeitungsbericht entgegen, wonach als Folge einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes mit weiteren größeren Steuereinbußen zu rechnen sei. Unter der Überschrift "Neuer Sprengstoff für Eichels Haushalt" hatte das "Handelsblatt" berichtet, der Bundesfinanzhof habe europarechtliche Bedenken gegen so genannte Gewinnaufschläge der Finanzbehörden bei Auslandsgeschäften geäußert, was spürbare Einnahmeausfälle des Bundes zur Folge haben könnte. "Wir sehen darin keine Haushaltsgefahren", sagte der Ministeriumssprecher am Freitag auf Anfrage.
Der Sprecher verwies darauf, dass es sich bei dem beschriebenen Rechtsfall nur um ein vorläufiges Verfahren handele. Das Ministerium werde nun zunächst den Komplex und die zu Grunde liegende Rechtsauffassung prüfen und sich dann gegebenenfalls im Hauptverfahren einschalten. Ein Aspekt sei auch, ob der Bundesfinanzhof für den fraglichen Tatbestand überhaupt zuständig sei. Haushaltsrisiken jedenfalls sehe man in diesem Fall nicht.
gefunden in:
http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=germanynews&StoryID=136526
...was zum allgemeinen Bild paßt.
US-Wirtschaftswachstum kurz vor dem Stillstand
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den USA hat im zweiten Quartal nur leicht um 0,7 Prozent zugelegt. Nachlassende Investitionen schlugen voll zu Buche.
In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP noch um 1,3 Prozent gewachsen. Die neuen Zahlen sind die schlechtesten für ein zweites Quartal seit acht Jahren, teilte die Regierung am Freitag in Washington mit. Grund seien vor allem die gesunkenen Investitionen beispielsweise in Software und große Lagerhaltung.
Allein die Investionen in neue Fabriken und Ausrüstung gingen um 13,6 Prozent zurück. Der schärste Einschnitt seit dem Frühjahr 1982 als die USA eine schwere Rezession erlebten.
Allerdings hatte einigen Analysten für das zweite Quartal noch schlimmeres erwartet, nämlich eine BIP-Rate unter null. Nach Ansicht der Regierung von George W. Bush ist jetzt der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise erreicht. Nun würden die Steuererleichterungen in Höhe von 40 Mrd. $ wirksam werden.
gefunden in:
http://www.ftd.de/pw/in/FTDL95VHNPC.html?nv=hpm
Was für Kleidung trägt man zur Zeit in der Wirtschaft?
Schwarz!
Aber so pessimistisch wollen wir es doch gar nicht sehen, oder? ;) Also:
Die Wirtschaft ist tot! Es lebe die Wirtschaft!