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Matze
04.08.2001, 09:42
DWS Vermoegensbildungsfonds I -
Setzen Sie auf die Performance des Siegers

Der DWS Vermoegensbildungsfonds I ist Bester seiner Klasse. Das ist das
Ergebnis der Stiftung Warentest (Finanztest 4/2001). Aufgelegt vor ueber
30 Jahren, ist er erfolgreich wie nie: zahlreiche Auszeichnungen und
Spitzenplaetze in Fonds-Ranglisten und Ratings belegen dies. Mit einem
durchschnittlichen Plus von ueber 30 Prozent pro Jahr in den vergangenen
fuenf Jahren konnte der Vergleichsindex MSCI Welt um Laengen uebertroffen
werden. Gerade in der langfristigen Anlage erweist sich der DWS
Vermoegensbildungsfonds I als erfolgreich. Wer vor zehn Jahren investiert
hat, konnte sein Vermoegen bis heute verfuenffachen. Dieser
Qualitaetsvorsprung setzt Massstaebe - auch fuer die Zukunft.

Die Fonds-Manager Deutschlands fuehrender Fondsgesellschaft DWS sind gut
geruestet.Mit ihrem Know-how und ihrer Kenntnis der internationalen Aktien-
maerkte legen sie die Basis fuer eine solide Strategie. Im Vordergrund
steht die konsequente Einzelwertauswahl wachstumsstarker internationaler
Werte. Jedes erfolgversprechende Unternehmen wird dazu von den Experten im
Detail analysiert. Auf diese Weise werden die Wachstumschancen realistisch
prognostiziert. Neben der professionellen Auswahl steht die Stabilitaet der
Entwicklung im Mittelpunkt der Bewertung. Das Stichwort dazu heisst:

Risikodiversifizierung. Vernuenftige Investitionen, die dennoch attraktive
Renditen erzielen, zeichnen sich durch eine breite Streuung aus. Beim DWS
Vermoegensbildungsfonds I investiert der Anleger ueber Branchen und Laender
hinweg. Die unterschiedlichen Potenziale der Aktienmaerkte werden auf diese
Weise erfolgreich genutzt und der Anleger gewinnt Sicherheit auch bei
Kursschwankungen. Profitieren auch Sie von der starken und kontinuierlichen
Wertentwicklung des DWS Vermoegensbildungsfonds I.
Alles ueber den Testsieger erfahren Sie unter

http://www.db24.de/rd.html?link=pr_nl_o&ziel=/vermoegen.html

Eliska
06.11.2001, 12:51
Deutschlands größte Fondsgesellschaft sammelt nur noch einen Bruchteil der Summe ein, die Anleger 2000 für Aktienfonds investierten. Den Boom gab es in einem anderen Sektor.

In welchen Fonds legt der typisch deutsche Privatanleger sein Geld an?
Nicht nur die Vorliebe für Kursraketen vom Neuen Markt oder der Nasdaq ist verpufft – auch Fonds mit solideren Aktien im Portfolio bekommen den Frust der Anleger über hohe Kursverluste voll zu spüren.

"Liquidität, langfristige Sicherheit und Qualität sind die bestimmenden Themen in der privaten Anlagepolitik", sagt Udo Behrenwaldt, Sprecher der DWS-Geschäftsführung. Die jüngsten Zahlen der Deutsche-Bank-Tochter belegen die scharfe Kehrtwende der Anleger seit Jahresbeginn: Nur noch 400 Millionen Euro plus weist die DWS-Bilanz im Sektor Aktienfonds aus.

Im Vorjahr ergab sich aus den Zu- und Abflüssen in die DWS-Aktienfonds noch fast das Zwanzigfache: Bis Oktober betrug der Überschuss 7,8 Milliarden Euro.


Das Fonds-Flaggschiff steuert gegen den Trend

Ein Aktienfonds, der DWS Vermögensbildungsfonds I (Chart 1 Jahr), konnte sich allerdings gegen den Trend entwickeln. Nachdem Fondsmanager Klaus Kaldemorgen von der renommierten Ratingagentur Standard & Poors zum "Besten Vermögensverwalter Deutschlands" gekürt wurde, und die DWS selbst verstärkt mit dem größten eigenen Aktienfonds warb, flossen 2001 bisher brutto 2,6 Milliarden Euro an Bord des Fonds-Flaggschiffs. Auf der Verkaufsseite standen dagegen nur 400 Millionen Euro.

Dass der Fonds seit Jahresbeginn 27 Prozent an Kurswert verlor, tat der Begeisterung dabei keinen Abbruch. Langfristig (über zehn, fünf, drei Jahre) glänzte der Vermögensbildungsfonds I bisher mit einer überdurchschnittlichen Performance. Hätte der Fonds in diesem Jahr nicht so erstaunlich viel Geld eingesammelt, wäre die Bilanz für die DWS-Aktienfonds bei den Mittelzuflüssen insgesamt deutlich negativ ausgefallen.

Die Zuflüsse in DWS-Fonds erreichten insgesamt mit 7,0 Milliarden Euro allerdings immerhin rund 70 Prozent des Wertes der ersten drei Quartale 2000. Die gesamte Fondsbranche in Deutschland habe dagegen nur gut ein Drittel des Vorjahresvolumens erreicht, berichtete DWS-Geschäftsführer Behrenwaldt. Damit bleibt die DWS Marktführer.


Verluste bei Aktien, Plus bei Geldmarkt-Portfolios

In welchem Ausmass die Privatanleger ihre Mittel von der riskanten auf die konservative Seite der Fondswaage umgeschichtet haben, wird durch die DWS-Bilanz für die Geldmarkt- und geldmarktnahen Fonds deutlich: Während hier im vergangenen Jahr noch 800 Millionen Euro weniger ein- als ausgezahlt wurden, liegt die Bilanz heute bei plus 4,7 Milliarden Euro.

Das Ziel von Geldmarktfonds ist, für den Anleger eine bessere Rendite als auf dem Sparbuch zu erwirtschaften. Mit diesem bescheidenen Anspruch gibt sich die Mehrheit der Anleger zufrieden. Inklusive der DWS-Rentenfonds bindet die konservative Anlagegruppe 45,7 Milliarden des DWS-Fondsvermögens.


DWS verwaltet 81,8 Milliarden Euro

Insgesamt verwaltet die DWS 81,8 Milliarden Euro (Stand: 30. September). Während Aktienfonds daran noch einen Anteil von 29,2 Milliarden Euro haben, sind Dach- und Gemischte Fonds mit insgesamt 6,7 Milliarden Anlagevermögen in der Popularität weiter gesunken.

Nach den herben Kursverlusten von Dax und Dow im Jahresverlauf prognostiziert DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen wieder erstarkende Aktienkurse für das erste Quartal 2002. So würden Fiskalpolitik und Zinssenkungen in den USA an der Börse "Wirkung zeigen", der Aufschwung werde "von einem gesamtwirtschaftlichen Umfeld getragen". Der Aktien-Experte investiert aktuell in frühzyklische Sektoren wie Technologie (Halbleiter) und zyklische Konsumwerte, insbesondere aus der Touristik.


"Der Neue Markt ist nicht tot"

Zu den Profiteuren eines Aufschwungs werde auch ein Teil der am Neuen Markt notierten Unternehmen zählen. Kaldemorgen: "Der Neue Markt ist nicht tot. Dass viele Wachstumsunternehmen es nicht schafffen, in die Gewinnzone zu kommen, liegt in der Natur eines Risikokapitalsegments. Doch die Spreu hat sich vom Weizen getrennt."

Institutionelle Anleger, so Kaldemorgen, hätten sich weitgehend von Neuer-Markt-Werten getrennt, so dass "weitere Verkaufswellen nicht zu erwarten" seien. Eine Einschränkung macht der DWS-Topmann allerdings: "Sollte sich der Krieg in Afghanistan zu einem Flächenbrand in anderen islamischen Ländern ausweiten oder weitere Terroranschläge in der westlichen Welt folgen, haben alle Prognosen keine Gültigkeit mehr."

Christian Buchholz
© manager-magazin

KA111
07.11.2001, 01:23
Was würde der DWS ohne seine PR-Abteilung machen ? :D

Der DWS hat ca 400 Publikum- Fonds, von den Spezialfonds für institutionelle Anleger garnicht zu reden. Klar, daß sie bei dieser Anzahl einen besonders und relativ "besten " Fonds dabei haben. Wie haben denn die anderen 399 abgeschnitten?

Man kann es in dem Umfeld nachvollziehen, daß Fondmanger risiko-avers geworden sind und in der letzten Zeit fast nur noch in etwa Indizes nachbilden, an denen sie sich dann als Benchmarken messen lassen. Die absolute Performance interessiert die Herren in aller Regel dabei herzlich wenig. Nicht ihr Job, Nerven zu strapazieren, sondern vielmehr, ihren Job zu behalten in diesen Rotstift-Zeiten. :D
Bundes- und Bankenweit werden derzeit in dem Gewerbe ganze Abteilungen eingestampft. Das entspricht proportional der eingedampften Hype-Sieger-Stimmung der gesamten Branche in den letzten Jahren.


Der wichtigste Satz des Artikels ist:

"Sollte sich der Krieg in Afghanistan zu einem Flächenbrand in anderen islamischen Ländern ausweiten oder weitere Terroranschläge in der westlichen Welt folgen, haben alle Prognosen keine Gültigkeit mehr."


Toller Premium-Beitrag liebe Premium-Userin Eliska! :) Danke.

Ich drück für diesen Thread die Sternen-Taste! :) Wenn irgend jemand :) hier auch noch liest, beim Fonds-Forum weiß man das rätselhafter Weise, aber total zu Unrecht, (!) nie, drückt der ja vielleicht mit.

Macht das Forum doch gleich bunter und gibt Inhalten dieser Art die verdiente anziehende Farbe.:D

Gruß
KA:)