Eliska
26.08.2001, 18:56
Die STADA Arzneimittel AG (WKN: 725180) hat im l. Halbjahr 2001 den Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt.
Im Vergleich zur bereits ambitionierten Vorjahresbasis stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um +14% auf 526,4 Mio. DM. Dabei trugen Akquisitionen lediglich 1% bei, organisches Wachstum stand weiterhin im Vordergrund.
Vor dem Hintergrund des international diversifizierten, breitgefassten Wachstums - alle Konzernsegmente trugen dazu bei - erscheint nunmehr realistisch, dass STADA bis zum Jahresende 2001 die Umsatzschwelle von 1 Milliarde DM klar überschreiten wird.
Auch die Erträge von STADA haben sich im 1. Halbjahr 2001 erfreulich entwickelt. Das erzielte EBITDA von 73,3 Mio. DM entspricht einer Steigerung von +30% gegenüber dem um die damaligen einmaligen Aufwendungen für die letztjährige Kapitalerhöhung bereinigten Vorjahreswert. I
nsgesamt ist somit davon auszugehen, dass das EBITDA-Wachstum im Vergleich zum Umsatz-Wachstum auch im Gesamtjahr deutlich überproportional zulegen kann.
Der Gewinn vor Steuern stieg im 1. Halbjahr 2001 auf 51,7 Mio. DM (+33% gg. Vorjahr). Im Jahresüberschuss nach Steuern ergibt sich durch eine im 2. Quartal 2001 angefallene einmalige Steuernachzahlung in Höhe von 4,2 Mio. DM für die Jahre 1995 bis 1998 für das 1. Halbjahr 2001 nominal eine Steigerung von +9% gegenüber dem relevanten Vorjahreswert. Bereinigt um diese einmalige
Aufwendung konnte jedoch eine Steigerung des Jahresüberschusses im 1. Halbjahr 2001 von +27 % erreicht werden. Das Ergebnis je Aktie nach DVFA stieg im 1.Halbjahr 2001 um +28% auf 1,43 DM.
Die Erfolge in der Produktentwicklung konnte STADA im 1. Halbjahr mit konzernweit 94 Neueinführungen, darunter wiederum mehrere Produkteinführungen termingenau zum Patentablauf, weiter fortsetzen.
Die im Januar 2001 gestartete Entwicklungskooperation für Biogenerika ist planmäßig angelaufen. Erste Biogenerika-Produkteinführungen sind ab 2005 zu erwarten. Das frühzeitige Engagement bei Biogenerika wird sich für den deutschen Generika-Marktführer unserer Meinung nach stark auszahlen.
Generika sind Medikamente, die als preiswertere Konkurrenzpräparate nach Ablauf eines Patentes auf den Markt gebracht werden. Meist wird den Generika noch Zusatznutzen beigemischt.
Insgesamt räumen wir STADA in den nächsten 8 Jahren hervorragende Wachstumsraten in Umsatz und Ertrag ein.
Dies hat einen einfachen Hintergrund. So räumen wir dem deutschen Pharmamarkt bis 2004 ein jährliches Wachstum von ca. 6,8% ein. In 2004 erwarten wir, dass in Deutschland der Patentschutz für Medikamente im Wert von 1,05 MRD Euro auslaufen wird.
Vor diesem Hintergrund rechnen wir bis zu diesem Zeitpunkt mit einem jährlichen Wachstum von 12,5% bei Generika. Im Vergleich zum Gesamt-Pharmamarkt stellt dies ungefähr den doppelten Wert dar. Von diesem starken Wachstum wird STADA als deutscher Marktführer weiterhin überproportional profitieren.
Zusätzliche Entwicklungsperspektiven bestehen in der Auslandsexpansion.
So spricht nichts dagegen, weshalb STADA den bisher beeindruckenden Geschäftserfolg nicht ins Ausland portieren können sollte. Durch kürzliche Übernahme eines in Hongkong ansässigen Pharmaunternehmens verschafft sich STADA Zugang zum bedeutenden und wachstumsstarken chinesischen Pharmamarkt.
Gelänge es dem Unternehmen nun noch, eine effiziente Vertriebsstruktur in den USA aufzubauen, sehen wir über unsere bereits ambitioniert veranschlagten Gewinnprognosen weiteren Ergebnisspielraum in den nächsten Jahren.
In Anbetracht der erfreulichen Wachstumsraten und der führenden Marktposition des Unternehmens in einem prosperierenden Markt halten wir den Titel mit einem 02e-KGV von 23 auf Basis unserer 02-EPS-Schätzung in Höhe von 1,35 für attraktiv bewertet.
Mit Sicht auf 4-5 Jahre empfehlen wir den Einstieg.
Aufgrund des technisch latent vorhandenen Rückschlagspotentials sollte ein Engagement jedoch derzeit nur mit der Maßgabe einer restriktiven Limittechnik erfolgen.
STADA ARZNEIMITTELTECHNIK, WKN: 725 180
http://www.aktienservice.de
Im Vergleich zur bereits ambitionierten Vorjahresbasis stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um +14% auf 526,4 Mio. DM. Dabei trugen Akquisitionen lediglich 1% bei, organisches Wachstum stand weiterhin im Vordergrund.
Vor dem Hintergrund des international diversifizierten, breitgefassten Wachstums - alle Konzernsegmente trugen dazu bei - erscheint nunmehr realistisch, dass STADA bis zum Jahresende 2001 die Umsatzschwelle von 1 Milliarde DM klar überschreiten wird.
Auch die Erträge von STADA haben sich im 1. Halbjahr 2001 erfreulich entwickelt. Das erzielte EBITDA von 73,3 Mio. DM entspricht einer Steigerung von +30% gegenüber dem um die damaligen einmaligen Aufwendungen für die letztjährige Kapitalerhöhung bereinigten Vorjahreswert. I
nsgesamt ist somit davon auszugehen, dass das EBITDA-Wachstum im Vergleich zum Umsatz-Wachstum auch im Gesamtjahr deutlich überproportional zulegen kann.
Der Gewinn vor Steuern stieg im 1. Halbjahr 2001 auf 51,7 Mio. DM (+33% gg. Vorjahr). Im Jahresüberschuss nach Steuern ergibt sich durch eine im 2. Quartal 2001 angefallene einmalige Steuernachzahlung in Höhe von 4,2 Mio. DM für die Jahre 1995 bis 1998 für das 1. Halbjahr 2001 nominal eine Steigerung von +9% gegenüber dem relevanten Vorjahreswert. Bereinigt um diese einmalige
Aufwendung konnte jedoch eine Steigerung des Jahresüberschusses im 1. Halbjahr 2001 von +27 % erreicht werden. Das Ergebnis je Aktie nach DVFA stieg im 1.Halbjahr 2001 um +28% auf 1,43 DM.
Die Erfolge in der Produktentwicklung konnte STADA im 1. Halbjahr mit konzernweit 94 Neueinführungen, darunter wiederum mehrere Produkteinführungen termingenau zum Patentablauf, weiter fortsetzen.
Die im Januar 2001 gestartete Entwicklungskooperation für Biogenerika ist planmäßig angelaufen. Erste Biogenerika-Produkteinführungen sind ab 2005 zu erwarten. Das frühzeitige Engagement bei Biogenerika wird sich für den deutschen Generika-Marktführer unserer Meinung nach stark auszahlen.
Generika sind Medikamente, die als preiswertere Konkurrenzpräparate nach Ablauf eines Patentes auf den Markt gebracht werden. Meist wird den Generika noch Zusatznutzen beigemischt.
Insgesamt räumen wir STADA in den nächsten 8 Jahren hervorragende Wachstumsraten in Umsatz und Ertrag ein.
Dies hat einen einfachen Hintergrund. So räumen wir dem deutschen Pharmamarkt bis 2004 ein jährliches Wachstum von ca. 6,8% ein. In 2004 erwarten wir, dass in Deutschland der Patentschutz für Medikamente im Wert von 1,05 MRD Euro auslaufen wird.
Vor diesem Hintergrund rechnen wir bis zu diesem Zeitpunkt mit einem jährlichen Wachstum von 12,5% bei Generika. Im Vergleich zum Gesamt-Pharmamarkt stellt dies ungefähr den doppelten Wert dar. Von diesem starken Wachstum wird STADA als deutscher Marktführer weiterhin überproportional profitieren.
Zusätzliche Entwicklungsperspektiven bestehen in der Auslandsexpansion.
So spricht nichts dagegen, weshalb STADA den bisher beeindruckenden Geschäftserfolg nicht ins Ausland portieren können sollte. Durch kürzliche Übernahme eines in Hongkong ansässigen Pharmaunternehmens verschafft sich STADA Zugang zum bedeutenden und wachstumsstarken chinesischen Pharmamarkt.
Gelänge es dem Unternehmen nun noch, eine effiziente Vertriebsstruktur in den USA aufzubauen, sehen wir über unsere bereits ambitioniert veranschlagten Gewinnprognosen weiteren Ergebnisspielraum in den nächsten Jahren.
In Anbetracht der erfreulichen Wachstumsraten und der führenden Marktposition des Unternehmens in einem prosperierenden Markt halten wir den Titel mit einem 02e-KGV von 23 auf Basis unserer 02-EPS-Schätzung in Höhe von 1,35 für attraktiv bewertet.
Mit Sicht auf 4-5 Jahre empfehlen wir den Einstieg.
Aufgrund des technisch latent vorhandenen Rückschlagspotentials sollte ein Engagement jedoch derzeit nur mit der Maßgabe einer restriktiven Limittechnik erfolgen.
STADA ARZNEIMITTELTECHNIK, WKN: 725 180
http://www.aktienservice.de