PDA

Vollständige Version anzeigen : Psych. Grundlagen der Ökonomie. Neu: Prinzipien und ihre Perversionen


Eliska
04.09.2001, 09:15
Einführung: lang - aber gut :)

Recht auf Unvernunft

Kaum einmal hat eine Artikelserie der NZZ, die sich mit den Wirtschaftswissenschaften beschäftigt, bei den Lesern und Leserinnen ein so positives Echo gefunden wie die Reihe über psychologische Grundlagen der Ökonomie, die mit diesen Betrachtungen abgeschlossen wird.

Versucht man, die vielen Reaktionen in Briefen, Mails und Gesprächen etwas zu bündeln und zu interpretieren, drängen sich für das Interesse und die Zustimmung zwei Erklärungen auf.

Zum einen wirkt die Verbindung der Ökonomie mit der Psychologie insofern anziehend, als alle Menschen über psychologische Alltagserfahrung verfügen, während ihnen die Wirtschaftswissenschaft oft fremd erscheint. Die von den Autoren beschriebenen Experimente sind alle leicht nachvollziehbar.

Statt einer Ökonomie der Modelle und Formeln, die auf viele abschreckend wirkt, wird in den Beiträgen der Serie eine Ökonomie präsentiert, die eine Verhaltenswissenschaft ist.
In ihrem Mittelpunkt steht der Mensch und sein soziales Verhalten. Dieses wird in der Regel als Tauschprozess interpretiert.

All das ist tatsächlich der Kern der Ökonomie. Sie beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit der Funktionsweise von Märkten, aber sie zeichnet sich auch durch ihre spezifische Methode aus.

Diese wird zunehmend in verschiedensten Sozialwissenschaften angewendet, weil sich Menschen ja nicht grundsätzlich anders verhalten, wenn sie soziale oder politische statt wirtschaftliche Probleme angehen. Das führt zum häufig zu hörenden Vorwurf des ökonomischen Imperialismus.

Zum anderen haben die zustimmenden Reaktionen wohl damit zu tun, dass der psychologische Ansatz dem von vielen verteufelten ökonomischen Menschenbild gehörig am Zeug flickt .
Das freut all jene, die monieren, der Mensch handle weder immer rational, noch verfolge er durchgehend sein eigenes Interesse. Daher sei das ökonomische Verhaltensmodell in seinen Erklärungen unrealistisch und in seinen normativen Implikationen verheerend.

Die Erkenntnis, dass menschliches Verhalten natürlich wesentlich komplexer ist, als es die Ökonomie ihren Modellen zugrunde legen kann, ist allerdings schon alt.
Ihren einfachsten Ausdruck findet sie im Bemühen, alles, was die Ökonomie nicht zu erklären vermag, in das Reich der Psychologie zu verweisen.

Anspruchsvollere Ansätze versuchen, die beiden Fachgebiete in einer gewissen Weise zu integrieren.
So haben sich denn, wie Kurt Dopfer auf der heutigen Seite «Themen und Thesen» darlegt, schon viele Ökonomen mit Psychologie beschäftigt.

John Maynard Keynes hat in der «Allgemeinen Theorie» psychologische Kategorien wie Motive, Erwartungen oder Unsicherheit verwendet;
Friedrich August von Hayek, der in jungen Jahren zwischen dem Studium der Psychologie und jenem der Ökonomie geschwankt hatte, hat mit «The Sensory Order» ein ganzes Buch zu psychologischen und erkenntnistheoretischen Fragen geschrieben; und in der Schweiz hat Walter Adolf Jöhr mit der Lehre vom sozialpsychologischen Kernprozess einen originellen Beitrag zur Konjunkturforschung geleistet.

Neu an der modernen Fruchtbarmachung psychologischer Erkenntnisse für die Ökonomie ist somit vor allem die experimentelle Methodik.
Die moderne Forschung spekuliert nicht über Altruismus und Kooperation, sondern basiert auf Laborergebnissen.
Gegen diese lassen sich zwar jene Einwände, die man in den Naturwissenschaften erheben kann, erst recht vorbringen - etwa, dass die Übungsanlagen künstlich und auf wenige Faktoren reduziert seien -, aber dennoch stellen die neuen Methoden für die Ökonomie einen Fortschritt dar.

Gleichzeitig leiden viele Beiträge, die sich um mehr Realitätsnähe des ökonomischen Menschenbildes bemühen, unter ähnlichen Defekten wie die frühere, zum Teil ideologisch motivierte Kritik an der Ökonomie.
Wie diese richten sie sich, erstens, vielfach gegen ein Zerrbild des Homo oeconomicus. Dieses ist, wie Gebhard Kirchgässner in seinem gleichnamigen Standardwerk schreibt, wohl in manchen Lehrbüchern noch zu finden, wird aber nur von wenigen Ökonomen vertreten.

Zwar ist der Homo oeconomicus modernerer Lesart, dessen Wurzeln bis in die Klassik reichen - schließlich war Adam Smith Ökonom und Moralphilosoph -, sehr wohl durch Rationalität und Eigennutz gekennzeichnet, aber nicht im Sinne eines blitzschnell entscheidenden, vollständig informierten Computers und eines nur materiellen Egoismus, der listenreich nur den eigenen Vorteil sucht.
Gemeint sind vielmehr die Fähigkeit und der Wille, nicht systematisch gegen das eigene Interesse zu verstoßen, sondern gemäß dem relativen - nicht immer absoluten - eigenen Vorteil zu handeln. So unrealistisch ist dieses Menschenbild wohl nicht.


Das Streben nach realitätsgerechten Annahmen birgt, zweitens, die Gefahr, mit Partialanalysen die traditionelle Forschungsstrategie zu verdrängen, ohne an ihre Stelle eine konsistente Alternative im Sinne einer neuen allgemeinen Theorie zu setzen.

Die Nationalökonomie steht hauptsächlich im Dienste der Wirtschaftspolitik.
Diese wird aber erst möglich, wenn man weiß, wie die Menschen insgesamt auf Änderungen ihres Umfeldes, auf Anreize und Sanktionen, Preiserhöhungen und Regulierungen reagieren und wie man auf diese Faktoren Einfluss nehmen kann.

Deshalb geht es der Ökonomie um ein «durchschnittliches» Verhalten, das vielleicht von keinem Einzigen genau so an den Tag gelegt wird und das doch in aggregierter Form die gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität gut beschreibt. Insofern muss ein sozialwissenschaftliches Menschenbild in einem gewissen Sinne immer gezielt unrealistisch sein, weil es ja abstrahieren will.

Milton Friedman, Ralf Dahrendorf und andere haben deshalb stets betont, es komme in erster Linie auf die Erklärungskraft und die Prognosefähigkeit an, nicht so sehr auf die detailgenaue Wirklichkeitsnähe.
Genau das leistet das klassische ökonomische Menschenbild recht gut.


Darüber hinaus könnte, drittens, die Beobachtung von Anomalien - wie «unvernünftiges» Verhalten - dazu verführen, die Menschen zu ihrem «Glück» zwingen zu wollen und das wohlfahrtstheoretisch «Richtige» zu verordnen.
Ein solch paternalistischer Ansatz steht im Gegensatz zur liberalen Überzeugung, wonach man nur auf die tatsächlich geäußerten Bedürfnisse abstellen sollte, weil niemand die «wahren» Bedürfnisse kennt - schon gar nicht besser als der Betroffene selbst.

Deshalb hat George Loewenstein in seinem Aufsatz betont, dass sich freie Entscheide der Individuen und die Koordination über Märkte nicht durch Effizienz und Wohlstand rechtfertigen lassen, sondern mit dem Eigenwert der Freiheit.
Er schließt das Recht auf «Unvernunft» - und die Verantwortung für deren Folgen - mit ein.


Damit verbunden besteht, viertens, die wohl größte Gefahr der psychologischen Ansätze darin, die Welt der Kleingruppe und die Welt des unpersönlichen Austauschs zu wenig auseinander zu halten.

Viel politischer Unsinn ist ja der Übertragung von Regeln der Fairness und der Solidarität, wie sie in der Familie selbstverständlich sind, auf die Gesellschaft und die anonymen Märkte anzulasten.
Wenn man die Emotion und Irrationalität des Menschen, seine Missgunst wie seine Zuneigung in der ökonomischen Forschung zu stark in den Vordergrund rückt, könnte dies, wie Vernon Smith in seinem Beitrag in Anlehnung an Hayek betont hat, zu (wirtschafts-)politischen Regeln führen, welche die Großgesellschaft zerstören, genau wie umgekehrt das eigensüchtige Verhalten, das auf anonymen Märkten gilt, jedes Zusammenleben in der kleinen Gruppe und in der Familie auf die Dauer zersetzt.

Trotz diesen Gefahren machen die psychologischen Ansätze in der Ökonomie deutlich, dass der Mensch als Individuum Mittel- und Ausgangspunkt allen ökonomischen Räsonierens sein muss, dass der Homo oeconomicus ein Konstrukt ist, das weniger auf Realitätsnähe als vielmehr auf Erklärungs- und Prognosefähigkeit abzielt, und dass das ökonomische Wissen in vielem unsicher ist.


All das könnte zu mehr ökonomischer Bescheidenheit und dementsprechend mehr wirtschaftspolitischer Zurückhaltung führen. Die psychologischen Grundlagen der Ökonomie setzen so hinter Machbarkeitsglauben und -willen deutliche Fragezeichen.

G. S.

Weiterführende Links:

http://www.nzz.ch/dossiers/2001/psycho_oekonomie/weiterfuehrende_links.html

Neue Zürcher Zeitung

Eliska
02.09.2002, 09:50
Der Sommer war heiss und turbulent - auch im übertragenen Sinne. Pannen und Skandale, Verluste und Zusammenbrüche vermittelten weltweit das Bild eines Wirtschaftssystems unter Stress. In einer Mischung aus moralischer Entrüstung, Häme, Verunsicherung sowie enttäuschter Hoffnung scheint nun die Tendenz zuzunehmen, Bewährtes über Bord zu werfen.

Es sind nicht nur Linkspopulisten, die - nach dem Motto «Wir haben es ja schon immer gewusst» - überall Sündenböcke suchen, sondern auch Anhänger einer freien Ordnung. Dabei neigen viele dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Sie verwechseln die Übertreibungen und Perversionen mit den Prinzipien, mit der Substanz. So erfreuen sich denn zurzeit in der wirtschaftspolitischen Debatte Klischees, Vereinfachungen und Aufbauschungen grosser Beliebtheit.

Dazu zählt die Behauptung, der Shareholder-Value-Gedanke sei durch die Ereignisse der letzten Monate ad absurdum geführt worden. Als Beleg wird in der Schweiz das Scheitern Martin Ebners angeführt, der manchen als Guru des Shareholder-Value-Denkens gilt. Tatsächlich hat der Financier in der Schweiz viel dazu beigetragen, dass das Bonmot, Aktionäre seien nicht nur dumm, sondern auch noch frech, weil sie obendrein eine Dividende verlangten, endlich der Vergangenheit angehört. Selbst wer die volkswirtschaftliche Verantwortung der Unternehmen beschwört, begreift heute, dass dem Eigentümer das letzte Wort gebührt und das Management ein Unternehmen im langfristigen Interesse der Aktionäre führen sollte. Wenn ein Mann wie Ebner zu kurzfristig dachte, indem er sich von der Wucht des Einbruchs überraschen liess, oder wenn andere sich über alle Schranken hinwegsetzten, um nach aussen eine Mehrung des Shareholder-Value zu suggerieren, tangiert dies die Sinnhaftigkeit des Prinzips nicht. Im Gegenteil zielen die Bemühungen um bessere Corporate Governance darauf ab, den Aktionär weiter zu stärken und Management wie Verwaltungsrat an schamloser Bereicherung und unkontrolliertem Tun zu hindern.

Genauso ändert das Scheitern des Trachtens nach Eigenkapitalrenditen von 15% und mehr, das sich aus der Extrapolation der Vergangenheit und der Illusion von Risikolosigkeit nährte, nichts am Grundsatz, wonach Unternehmen das erwirtschaften sollten, was langfristig im Rahmen der Gesetze und des Marktes möglich ist. Es belegt lediglich, dass die konkrete Vorgabe überrissen war. Genauso wenig ist durch die Kursentwicklung der letzten Zeit die Überlegenheit von Aktienanlagen bei einem langfristigen Anlagehorizont von vierzig oder fünfzig Jahren widerlegt. Nur weil die Euphorie und Gier vieler Anleger sowie von deren gelegentlich verantwortungslosen Beratern die Kurse in so schwindelnde Höhen trieb, dass sie abstürzen mussten, wird die Überlegung, die Beteiligung am volkswirtschaftlichen Risikokapital bringe auf lange Sicht am meisten, nicht falsch.

Im Zusammenhang mit exorbitanten, gepaart mit einem prasserischen Lebensstil erst recht provozierenden Managereinkommen sind übertriebene monetäre Anreize ein weiteres Lieblingsobjekt zahlreicher Kritiker. Kulturpessimistisch wird der Mahnfinger erhoben: Geld sei nicht alles. Das ist zwar richtig, doch beruhen freie Gesellschaften statt auf Zwang eben auf dem inneren Antrieb der Menschen und auf externen Anreizen - auch monetären. Die Fehlentwicklungen haben daher mit der konkreten Ausgestaltung der Anreizsysteme zu tun, nicht mit dem Prinzip an sich. Wo frei handelbare Optionen den Grossteil der Managerentschädigung ausmachen, muss man sich kaum wundern, wenn die Betroffenen in Versuchung kommen, die Aktienkurse mit nicht ganz koscheren oder unlauteren Mitteln zu manipulieren, und dabei steinreich - manche werden sagen: unanständig reich - werden.

Wo dagegen die Entschädigung in Aktien erfolgt und lange Haltefristen gelten, besteht keinerlei Anreiz zu ungesunder Kurzfristigkeit. Selbst dem Gerechtigkeitsempfinden wird Genüge getan, weil Aktien besser mit der realen Führungsleistung korrelieren und weil so nicht nur Erfolge belohnt, sondern auch Misserfolge bestraft werden. Die Manager erleben den Kursrückgang der Titel dann genauso schmerzlich wie die übrigen Aktionäre des Unternehmens. Bei einer solchen Ausgestaltung der Entschädigungen hätte es nicht passieren können, dass etwa Ted Waitt, Chef des Computerkonzerns Gateway, in der gleichen Zeit, in der der Aktienkurs «seines» Unternehmens von 60 $ auf 4 $ absackte, rund 1,1 Mrd. $ kassierte.

Weil viele negative Entwicklungen der letzten Monate in den USA zuerst sichtbar wurden oder dort ihren Ursprung hatten, erfreut sich auch das Amerika-«Bashing» derzeit einiger Beliebtheit. Es sei letztlich die Amerikanisierung der europäischen Wirtschaft, die nun gescheitert sei, kann man lesen. Hier scheinen verschiedene Beobachter die Relationen völlig verloren zu haben. Die USA sind die grösste Wirtschaftsmacht der Welt, unabhängig davon, ob die statistische Darstellung bis ins letzte Detail korrekt ist oder nicht. Und dass dort, wo am meisten läuft, am meisten passiert, im Guten wie im Schlechten, versteht sich von selbst. Aber Missbräuche und Übertreibungen sind eine Frage des Charakters, nicht der Nation oder des Systems. Wer deshalb die Fälle Swissair und Think Tools, ZFS und ABB, um einige schweizerische Beispiele zu nennen, als blosse Nachahmung der USA interpretiert, versucht, Verantwortung abzuschieben. Die Kritiker, die ob der Exzesse gleich das ganze angelsächsische Wirtschaftsmodell verdammen, vergessen zudem, dass der korporatistische «rheinische Kapitalismus» in Europa ein Arbeitslosenheer in zweistelliger Millionenhöhe produziert hat und dass Amerikas Wirtschaft wohl unbestritten innovativer, flexibler und wachstumsträchtiger ist als jene Europas - trotz allen Schattenseiten.

Eine weitere plakative Verallgemeinerung ist es, nun «die» Wirtschaft undifferenziert zum Prügelknaben für alles zu machen. Zunächst ist festzuhalten, dass wir alle die Wirtschaft sind. Die Entgleisungen und Übertreibungen basieren auf der Suche unzähliger Menschen - auch solcher, die in Politik, Bildung, Kultur oder Sport tätig sind - nach dem schnellen Geld sowie auf kollektiven Irrtümern, die dort, wo der Herdentrieb ausgeprägt oder der soziale Druck zum Konsens gross ist, gehäuft auftreten. Sodann konzentrieren sich die Verfehlungen und kriminellen Machenschaften auf eine Minderheit börsenkotierter Unternehmen wie in den USA Enron und WorldCom. Über 95% der Unternehmen sind aber Klein- und Mittelunternehmen, die nicht versuchen, mit Bilanzbetrügereien den Applaus der Finanzmärkte zu holen, sondern ernsthafte Arbeit leisten.

Auch sollten jene etwas vorsichtig sein, die gerne die (moralische) Überlegenheit der Politik gegenüber der Wirtschaft betonen. Erste Zeichen, dass auch Regierungsstatistiken manipuliert werden, nicht nur Bilanzdaten, hat es bereits gegeben. Und sind denn die Bagatellisierung der demographischen Herausforderung und das Einlullen der Bevölkerung in eine falsche Rentensicherheit so viel besser als die unrealistischen Versprechungen der New-Economy-Firmen? Oder war es nicht die Politik, die einst eine Mindestverzinsung der Pensionskassengelder von 4% «garantierte», statt - wie es ehrlich gewesen wäre - von vornherein Schwankungen vorzusehen, weil auch die Konjunktur, die Zinsen und die Finanzmärkte Zyklen unterworfen sind?

Die letzten Monate haben aber nicht nur desaströse Missbräuche zutage gefördert, sondern auch die Fähigkeit der Marktwirtschaft zur Selbstkorrektur. Martin Ebner ist am Markt gescheitert, die New-Economy- Blase ist wegen der zunehmenden Zurückhaltung der Anleger geplatzt, die Lohndiskussion wird auch dank der Rezession an Bodenhaftung gewinnen, und der politisch festgelegte BVG-Mindestzinssatz ist wegen des Aktienkurs- und Zinsrückgangs zur Illusion geworden. Deshalb braucht es nun nicht mehr Regeln, sondern die Rückbesinnung auf Prinzipien der Moral, der Vernunft und der Ökonomie. Moral meint so simple Tugenden wie Ehrlichkeit und Fairness, meint aber auch die Zivilcourage, gelegentlich gegen den Strom zu schwimmen. Vernunft meint die Absage an den Gigantismus und das Wissen darum, dass die Wirtschaft zyklisch ist. Ökonomie schliesslich meint so einfache Dinge wie das Prinzip von Leistung und Gegenleistung, die Orientierung am Eigentümerinteresse oder den Grundsatz, dass nichts kostenlos ist. Mit Überregulierung den Fehlentwicklungen wehren zu wollen, bedeutete dagegen, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben.

G. S.
NZZ