Vollständige Version anzeigen : Bau-Geld-Vergleich. Der Ruf des Geldes.
Als alter Banker kann ich mich nicht daran erinnern, schon einmal derart günstige Zinsen für Häusle-Bauer gesehen zu haben. Tendenz im 5 - 10 -jährigen Vergeich angesichts der Bau- und Investitionsflaute bis mindestens Februar immer noch leicht fallend.
Das heißt um 0,2 -0,3 % niedrigere Zinsen würde mich im Hinblick auf FED/EZB und die Nachfrageflaute nach Baudarlehen nicht groß wundern.
Wo aktuell die niedrigsten Effektiv-Zins-Angebote so stehen? Unter den Anbietern zu ähnlichen Konditionen bekannte überregional arbeitende Hypothekenbanken auf Online-Basis. Keine Trick-Konditionen von Versicherern o.ä.. Versicherer-darlehen und Bauspardarlehen sind derzeit eh unattraktiv und fallen in der Regel aus, es sei denn es gibt etwa für Versicherungen schlagende steuerliche Gesichtspunkte.
5 Jahre fest 4,67 %, 8 Jahre 5,19%, 10 Jahre 5,37%, 12 Jahre 5,52 %.
Die meisten wählen derzeit 10 Jahre Zinsbindung. Smarte Sicherheitsfanatiker wählen aber die 12-jährige Bindung, weil sie dann nach BGB schon nach 10 Jahren kündigen können und dann in aller Ruhe Zeit haben, sich 2 Jahre lang den Markt zu beobachten um dann das Bingo ( =Finetiming) der Anschlußfinanzierung auszusuchen. Das kann dann noch einmal ganz nett was sparen.
Welche Internet-Adressen sind interessant?
Baugeld-Vergleich
Empfehlenswert für alle, die günstiges Baugeld suchen, ist die Website www.baugeld-vergleich.de . Angebote kann man hier nicht anfordern, doch die Zusammenstellung von tagesaktuellen Konditionen samt Kreditbedingungen und anderen Informationen zu 200 Baufinanzierern sucht ihresgleichen.
Hier findet man auch Informationen, die man auf den originalen Webseiten der Anbieter lange suchen muss oder die dort gar nicht auftauchen. Einige davon sind ebenfalls in Listenform zusammengestellt, so die Anbieter von KfW-Darlehen, Tilgungsaussetzungen und Versicherungsdarlehen.
Ein Baugeld-Index zeigt den Verlauf des täglich günstigsten Effektivzinses. Solche Zinsentwicklungskurven sind auch für alle Anbieter einzeln verfügbar. Die Konditionen werden täglich aus den Internet-Seiten der Anbieter ausgelesen. Berücksichtigung finden nur Konditionen, die nicht älter als zwei Tage sind.
Selbstverständlich gelangt man per Link von einem interessanten Listeneintrag direkt zu den Webseiten des Anbieters.
Ebenfalls auf den Seiten enthalten sind Rechner zum Vergleich zweier Konditionen. Ein Newsticker ist in Planung.
Aktuelle Konditionenvergleichslisten finden sich unter anderem auch unter www.fmh.de und www.baunetz.de .Über www.zinsentwicklung.de gelangt man zu einer Liste von solchen Hypothekenbestenlisten mit Qualitätsbewertung.
Gruß
KA:)
Den Bundfuture siehst Du ja ohnedies immer. Solange der steigt oder bei 112/113 bleibt, ist alles in Ordnung.:D
Hallo K.,
vielen Dank für diesen Bericht. Da habe ich schon lange drauf gewartet...
Kannst Du mir auch was zu dem Thema "Baufinanzierung auf Basis japanischer
Yen" sagen? Hochinteressant, da dieses Geld ja geschenkt ist... Zinssatz für
180 Tage sollte in Japan zur Zeit vielleicht bei 0,5% liegen! Höchstens....!
Ich habe einen Bekannten, der so sein Haus finanziert...alle 180 Tage wird dieser
Kredit dann verlängert....Er arbeitet selber bei einer Bank und hat es darum geschafft so einen Kredit zu bekommen...für mich als Normalsterblichen ist das allerdings glaube ich nicht so einfach möglich, oder? Die Banken hier in Deutschland schlagen zwar meist noch 2% Bearbeitungsgebühr auf, aber das ist immer noch um die Hälfte preiswerter als normal üblich...
Danke und Gruß
Patrick
Hi KA111,
vielen dank, dass Du den Baugeld-Link hier reinstellst ..... ich kenne die Seite schon seit geraumer Zeit.
Was die Zinsentwicklung angeht, so sind es vor allem die Bausparer, die sich mit vermutlich zuteilungsreifen Verträgen nur noch über die sehr niedrigen Marktzinsen angesichts ihren doch relativ hohen Zinsen grün und blau ärgern dürften.
Wer eine Finanzierung für die eigenen vier Wände aufbaut, der sollte unbedingt auch bei den Finanzierungsprogrammen der KfW vorbeischauen ..... www.kfw.de
@Patrick,
hast Du das Ganze immer noch nicht aufgegeben, Yen-Finanzierung ? ...... sprich doch einfach mal mit Deiner Bank, ob und unter welchen Bedingungen die sich auf so ein Geschäft überhaupt einlassen würden. Man wird dann vermutlich jede Menge Zusatzkosten aufhäufen, die das Ganze uninteressant machen, evtl. wird dann auch ein Delkredere vorgenommen, was dazuführt, dass Du gar nicht 100% derart finanzieren könntest.
Ralph
Hi, Patrick,
ich sehe das ähnlich wie Ralph-
unterm Strich wird eine Yen-Hausbau-Fianzierung:), wenn sie denn überhaupt von einer Bank in D dargestellt wird, einen Zinsvorteil bieten, der wahrscheinlich so gering ist, daß er die immer (!) vorhandenen Währungsrisiken nicht ausreichend deckt.
Yenkredite kenne ich zu anderen Zwecken ( Auslandsanlagen/Importe/Investitionen in Nippon) und in realitiv großen Tranchen, nicht für popelige paar hundert TDM.
Andererseits sollte eine Fiananzierung eines langfristigen Wirtschaftsgutes, wie es ein Haus ist, nicht kurz- ( über 6-monatige Roll-over-Kredite, die immer wieder verlängert werden) sondern langfristig sein.
Langfristige Yen-Kredite aber, die nicht vorzeitig getilgt werden können, haben in Sachen Währungsrisiko eine unkalkulierbare Komponente, die durch entsprechende Devisenabsicherungs-Geschäfte gedeckt sein m u ß !! Das aber kostet satt. Oder die ganze Sache wird zum Rohrkrepierer.
In den letzten 10 Jahren war der Yen, die weltweit stärkste Währung überhaupt. Eine Trendwende ist noch nicht in Sicht, auch wenn die Japaner das aus Exportgründen gern hätten.
Verschulden sollte man sich in schwachen Währungen, nicht in starken:D. Das läuft das eben genau umgekehrt wie bei Anleihen.:) Derzeit intervenieren die Japaner zu Gunsten des Dollars, weil ihre eigene Währung schon wieder zu stark wird.
In der Schweiz lagen die Zinsen immer schon nioedriger als in D. Ich kenne jemand, der sich in den letzten Jahren , der sich in sfr gegen DM verschuldet hat. Der Dollar aber stieg von 1,15 auf 1,30- damit eben auch die damned Kreditschuld gegen DM gerechnet. Ein unnötig und ärgerlich teurer Spaß. :)
Hi, Ralph,
ja, Bausparen ist derzeit out und für die Betroffenen ärgerlich wegen des atypisch niedrigen Zinsniveaus. Auch die Koppelung Kap.-Versicherungs und Tilgúngsdarlehen sind derzeit nicht mehr konkurrenzfähig und nicht au vogue.
Hier noch eine weitere Adresse, die Roß und Reiter mit Adresse
nennt:
Zins-Radar bei
http://www.geldidee.de/immobilien/rechner/Zinssuche.shtml
Die informieren auf Wunsch mit e-mail wenn bestimmte Konditionen erreicht oder unterschritten werden und liefern mailmäßig wöchentliche Wasserstände und Tendenzen.
Gruß
KA:)
Patrick,
die Risiken, die KA111 aufgelistet hat, sind allesamt unbedingt zu beachten ..... man darf sich bei solchen Investitionen, nicht nur von vermeintlich niedrigen Zinsen blenden lassen.
Hast du denn vor, dir eine Immobilie anzuschaffen ?
Ralph, neugierig ;)
Hallo,
na, gut, dann habe ich mich überzeugen lassen und nehme Abschied von der Yen-Finanzierung...werde aber nochmal mit demjenigen sprechen...
Ja, Ralph, habe vor mir irgendwann mal was eigenes zu kaufen...aber da die Größe noch nicht so fest steht (single-Wohnung oder familienwohnung :) ) kann ich mich nicht so entscheiden...und das Eigenkapital ist auch noch ein kleines Problem... Und die Preise für vernünftige Neubauwohnungen in D´dorf kennst Du sicherlich... :ek
Gruß
Patrick
Dem YEN-Kredit, Patrick:), würde ich keine Träne nachweinen:D
What about Pfund-Kredite (3,16), wenn es schon eine Währungsspekulation sein soll:)
Gruß
KA:)
Hy K.,
es soll ja keine Währungsspekulation sein!
Egal, muss ich wohl irgendwann einem deutschen Kreditinstitut mein Geld in den Rachen werfen...
Danke trotzdem
Patrick :)
Puh, das ging schneller als gedacht. Die Zinsen im 8/10/12-Jährigen Bereich sind in den letzten Wochen noch einmal deutlich um 1/4 gefallen. Kurzfristige Tendenz weiter leicht fallend. Greenspan ist noch nicht am Ende seiner Aktionen und die permanent zaudernde EZB wird nolens volens folgen müssen.:)
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-1J.jpg
Eine der konditionellen Spitzen-Adressen ist zur Zeit die Interhyp.de. Die Bearbeitung von Anfragen und die technische Abwicklung soll, wie man so liest, problemlos, sehr zügig und zufriedenstellend sein.
http://212.184.114.78/bg/services/srv-vergleich/baugeld/anbieter/history.jsp?ID=INTERHYP&Produkt_Nr=77
Ich bleibe bei diesem Thema in den nächsten Monaten noch am Ball. Ein günstiges Timing zahlt sich ganz besonders stark in Mark und Pfennig aus und das über eine lange Zeit. Monat für Monat.:) Was man an Zinsen spart, kann man schon bei der Tilgung drauf legen.
Gruß
KA:)
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung.jpg
Das macht mir mehr Spaß als jeder andere Chart.:D Die Hypotheken-Zinsen, den Amis sei dank, so richtig auf Sturzflug.:D:D:D Stehe vor ein richtigen dicken Finanzierung. Das Leben ist wieder einmal schön. Das sind ne Menge Euros, die statt in die Zinsbedienung mehr in die Tilgung können. Juchei!
Gruß
KA:)
Hi KA111,
Du auch ? :hihi ...... das Häusle ist gekauft und sehr gut finanziert !
Ralph
Faustregeln
13 Tipps zur sicheren Finanzierung
Minimieren Sie die Schulden, denn der Kostendruck belastet Sie über Jahrzehnte hinweg.
Von Eike Schrimm
1. Finanzpolitik in Hochzins-Phasen
(1990/91 Marktzins über 9%):
Hohe Zinsen – kurze Bindung. Kletten Sie sich nicht zu lange an teure Zinsen. Verschiedene Varianten bieten einen kostenlosen Wechsel an, wenn sich die Marktlage für den Schuldner verbessert: Ein Vorschalt-Darlehen kostet ein Jahr lang einen variablen Zins, danach wird der Zins festgeschrieben. Darlehen mit variablen Zinsen passen sich dem Markt an. Allerdings reagieren Banken schnell, wenn der Zins steigt; schleppender, wenn der Zins fällt. Beobachten Sie deshalb den Markt und fragen Sie sofort nach, wenn der Kredigeber die billigen Zinsen viel später an Sie weitergibt. Mehr Zinssicherheit bietet ein Darlehen mit Bindungs-Splitting. Das Darlehen kostet im ersten Drittel der Laufzeit den Marktzins zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, zwei Drittel der Laufzeit kosten den neuen Zins.
2. Finanzpolitik in Niedrigzins-Phase
(1998/99 Marktzins unter 6%):
Niedrige Zinsen – lange Bindung. Vereinbaren Sie lange Laufzeiten mit Festzinsen, am besten über zehn Jahre oder mehr – auch wenn 10/ 15 Jahre einen Zinsaufschlag kosten im Vergleich zur 5-Jahres-Frist. Aber auch mit Aufschlag sichern Sie sich den billigen Zins über viele Jahre. Tipp: Ein Kredit mit 15jähriger Bindung kann schon nach 10 Jahren vom Schuldner gekündigt werden, ohne teure Vorfälligkeitsentschädigungen zahlen zu müssen. Andererseits kommt die Bank nicht früher aus dem Vertrag heraus: Der billige Zins gilt über 15 Jahre hinweg.
3. Misch-Kalkulation:
Splitten Sie die Kreditsumme – verteilen Sie das geliehene Geld auf mehrere Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten. So nutzen Sie niedrige Zinsen, binden sich aber nicht mit der gesamten Summe an lange Vertragslaufzeiten. Sie können die Schulden flexibler zurückzahlen. Variable Zinsen – Zinsen, die mit dem Markt wachsen oder schrumpfen – bieten sich in Zeiten hoher Zinsen an. Ein Wechsel in einen günstigeren Vertrag ist jederzeit möglich. Aber trotz der Vorteile der variablen Zinsen, sollten Sie nur einen kleinen Teil mit variabel verzinslichen Darlehen decken. Die Gefahr, dass die Zinsen steigen und die Kreditrate den finanziellen Rahmen sprengt, ist groß.
4. Tilgung:
Je schneller der Schuldenberg abgetragen wird – je höher also der Tilgungssatz ist – desto billiger ist er in der Endabrechnung. 1% Tilgung ist Pflicht, besser in Niedrigzins-Phasen noch höher tilgen. Niedrigzins-Zeiten vergrößern den finanziellen Spielraum, machen eine höhere Tilgung leichter. Gleichzeitig mit der höheren Tilgung sollte eine kürzere Laufzeit einhergehen. Denn ein kürzere Laufzeit kostet weniger Zinsen, ist schneller getilgt. Im Anschluss muss eine kleinere Restschuld weiter finanziert. Die Langzeit-Variante lohnt sich für Kreditnehmer, die nicht mehr als 1% tilgen können.
5. Anschlussfinanzierung:
Eines haben alle deutschen Kreditgeber gemein. Sie bieten immer nur eine Abschnittsfinanzierung an. Die Konditionen – Zins, Tilgung, Sondertilgungen etc. – gelten über die Laufzeit von 5, 10, 15 oder 20 Jahre. Verlangen Sie deshalb vom Kreditgeber die Höhe der Restschuld. Nur so wissen Sie, wie viel Schuld nach der ersten Etappe an Ihnen hängen bleibt. Oft wird das Minus auf dem Konto zwar dünner, verschlingt aber trotzdem im Monat noch mehr als vorher, weil der neue Vertrag in eine Hochzinsphase fällt und der Zins gestiegen ist.
6. Kreditlaufzeit:
Das Eigenheim sollte bis zur Rente schuldenfrei sein. Tilgungsdauer = Geplanter Ruhestand – jetziges Lebensalter.
7. Disagio:
Verzichten Sie auf die Zinsvorauszahlung. Zwar sinkt der Nominalzins durch das Disagio, aber nach Ende der Laufzeit kann die Restschuld sogar höher sein, als die ursprüngliche Summe. Außerdem lohnt es sich nicht für Selbstnutzer: Seit 1.1.1999 dürfen Eigennutzer die Vorkosten nicht mehr als steuerlichen Abzug verrechnen – das kann nur noch der Vermieter.
8. Risiko-Lebensversicherung:
Stößt dem Hauptverdiener etwas zu, sichert eine Riskio-Lebensversicherung dem Rest der Familie das eigene Heim. Versicherungsunternehmen bieten Restschuldversicherungen an: Die Versicherungssumme gleicht sich der Restschuld an, die Jahr zu Jahr weniger wird. Die Beiträge zur Versicherung sinken dementsprechend.
9. Kreditrate:
Die monatliche Schuld sollte möglichst gleich bleiben. Der Baufinanzierer kann immer mit derselben Höhe rechnen. Arbeitslosigkeit, berufliche Verschlechterung oder ein Gehalt fällt weg, weil Nachwuchs kommt, stellen die Finanzierung genug auf die Probe. Deshalb sollten nicht noch steigende Kreditraten wie tickende Bomben im Budget schlummern.
10. Sondertilgungen:
Vereinbaren Sie mit der Bank schon zu Vertragsabschluss, dass Sondertilgungen nichts kosten. Viele Banken erlauben eine Einlage während der Zinsfestschreibung – Eigenheimzulage oder bis zu 20% der Darlehenssumme. Fehlen allerdings diese Klauseln, lässt sich der Geldgeber die ihm entgangenen Zinsen mit Vorfälligkeitsentschädigungen oder anderen Zinszuschlägen bezahlen.
11. Nebenkosten:
Der Immobilienkauf zieht dicke Kosten nach sich, die auch finanziert werden müssen: Ca. 5% des Kaufpreises für Gebühren, Steuern; 3,48 bis 6,96% (plus MWSt.) für Makler-Provision; Bauzeit-Zinsen, die beim Neubau schon Monate vor dem Einzug bezahlt werden müssen; Umzug, neue Möbel, Einbauküche etc.
12. Baufortschritt:
Kaufen Sie einen Neubau, müssen Sie die Immobilie auf Raten bezahlen. Wie viel und wann richtet sich nach dem Baufortschritt. Achten Sie darauf, dass sich die Bank dem Fortschritt anpasst: Die Termine von Rechnung und Auszahlung sollten sich decken, sonst durchkreuzen teure Zwischenfinanzierungen Ihren Plan.
13. Eigenheimzulage:
Innerhalb der ersten acht Jahre fließen 20.000 DM für den Altbau und 40.000 DM für den Neubau wohin der Bauherr will. Gehören Kinder zur Familie oder energiesparende Maßnahmen zum Bau, kommt noch mehr dazu. Aber rechnen Sie die Fördermittel nicht in die regelmäßigen Kreditraten ein. Gefahr lauert nach Ablauf der Fördermittel: Nach acht Jahren fallen die Zuschüsse weg, die monatliche Belastung steigt. Die bessere Lösung: Die Zulage als Reserve einbauen oder als Sondereinlage das Darlehen tilgen.
Süddeutsche.de
Ein interessantes Urteil!!
Verkauf
Finanzierung
Darlehen vorzeitig kündigen.
Ist die Immobilie noch nicht abgezahlt, muss der Eigentümer den laufenden Baukredit vorzeitig kündigen, denn das Annuitäten-Darlehen ist fest verbunden mit dem Objekt. Die Bank lässt sich das vorgezogene Vertragsende teuer zahlen und verlangt als Abfindung die sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung.
Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung
Wie teuer die Entschädigung ist, hängt von der Bank ab. Je niedriger der Zinssatz, desto höher die Entschädigung. Doch der Bundesgerichtshof (BGH, AZ. XI ZR 27/00) setzt nach oben Grenzen: Die Rendite von Pfandbriefen ist der Höchstbetrag, den Banken als Entschädigung verrechnen dürfen. Vor diesem Urteil haben die Banken oft mehr verlangt von ihren Kunden, die ihr Darlehen vorzeitig abgelöst oder gar nicht erst abgenommen haben.
Verhandlungssache
Will der Kreditnehmer gleich nach dem Verkauf der Immobilie eine neue finanzieren, ist sein Verhandlungsgeschick gefordert:
Er kann versuchen die Vorfälligkeitsentschädigungen zu reduzieren mit dem Abschluss eines neuen Kredits.
Er kann versuchen, die damals verhandelten Konditionen auf das neue Objekt zu übertragen. Die Bank nennt diesen Wechsel Pfandtausch. Das neue Objekt wird im Darlehensvertrag und im Grundbuch gegen Gebühren ausgetauscht. Das alte Darlehen läuft für die neue Immobilie weiter.
Die Bank ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Sie kann auf die hohe Abfindung bestehen und gleichzeitig einen neuen Kredit anbieten, der sich am aktuellen Zinsstand orientiert.
SZ
Spekulationsgewinn
Staatsbeteiligung am Gewinn
Wechselt die vermietete Immobilie den Eigentümer, schmälern Steuern den Gewinn.
Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Immobilienbesitzern, die das Eigentum vermietet haben oder selbst bewohnen.
Der Verkäufer hat die Immobilie vermietet
Der Gesetzgeber hat 1999 die Spekulationsfrist für vermietete Immobilien von zwei auf zehn Jahre verlängert. Wirft der Verkauf Gewinne ab, muss der Verkäufer das Plus versteuern: Das zu versteuernde Einkommen erhöht sich um den Gewinn.
Der Verkäufer hat in der Immobilie gewohnt
Hat der Verkäufer die Immobilie selbst genutzt, gilt die Regelung nicht. Er muss den Gewinn nicht versteuern.
Als Verkäufer müssen Sie selbst in der Immobilien gewohnt haben:
während der gesamten Dauer;
innerhalb der letzten zwei Jahre vor dem Verkauf.
Die Steuerfreiheit bezieht sich nicht auf das steuerlich anerkannte Arbeitszimmer. Haben Sie im Eigenheim ein Arbeitszimmer von der Steuer abgesetzt, müssen Sie für diese Fläche die 10jährige Spekulationsfrist in Kauf nehmen. Erzielen Sie also durch den Verkauf einen Gewinn, müssen Sie diesen anteilig versteuern. Ziehen Sie deshalb Ihren Steuerberater vor dem Verkauf unbedingt hinzu.
Brechungsweise
Die 10-Jahres-Frist schließt alle Immobilien ein, die nach dem 31.12.1998 gekauft wurden.
Die Differenz zwischen Veräußerungspreis und Anschaffungskosten (damaliger Kaufpreis samt Nebenkosten für Notar, Grunderwerbsteuer, Makler) unterliegt als Gewinn der Einkommensteuer.
Haben Sie ein Grundstück gekauft und anschließend darauf ein Haus verkauft, müssen Sie den gesamten Verkaufspreis - Grundstück mit Haus - als Veräußerungspreis rechnen. Der Kaufpreis sumiert sich aus den Kosten für das Grundstück, für den Bau und alle anderen Kaufnebenkosten.
Der Anschaffungszeitpunkt des Grundstücks ist maßgeblich für die Berechnung der Zehn-Jahres-Frist. Hat der Bauherr das Grundstück also zum Beispiel 1999 gekauft, bebaut es aber erst 2001, kann er die Immobilie schon 2009 steuerfrei verkaufen und nicht erst 2011.
SZ
Steigen die Mieten, ziehen irgendwann die Immobilien-Preise nach. Mit absoluter Sicherheit!
24.10.2001 13:34
Mieten
Neuer Schock in München
Im Jahresvergleich stiegen die Quadratmeterpreise um 16,3 Prozent.
Von Rudolf Bögel
(SZ vom 25.10.2001) Die Nachbeben auf dem Mietwohnungsmarkt in ganz Bayern – und speziell natürlich in München – reißen nicht ab. Mit einem Plus von 16,3 Prozent bei Bestandswohnungen (alle ab Baujahr 1950) und einer Steigerung von 14,4 Prozent bei Neubauten liegt die Landeshauptstadt einsam an der Spitze. In ganz Bayern stiegen die Mieten im Vergleichszeitraum zwischen den Frühjahren 2000 und 2001 um 3,4 Prozent (Bestand) und um 4,2 Prozent (Neubau). Laut des Marktforschungsinistuts des Ring Deutscher Makler (RDM) lagen die Quadratmeterpreise in München bei durchschnittlich 22,45 Mark (Bestand) im Frühling diesen Jahres.
Münchner werden Augsburger
Kein Wunder, dass immer mehr Münchner ins nahe gelegene Augsburg ziehen. Die ICE-Verbindung mit knapp 30 Minuten Fahrzeit ist erträglich – das entscheidende Argument sind jedoch die Mietpreise. Mit 10,75 Mark pro Quadratmeter in der Standardwohnung mit 70 Quadratmetern Wohnfläche in guter Lage liegt die schwäbische Stadt im bayerischen Ranking auf den in diesem Fall äußerst positiven letzten Platz. Auch sind die Preise hier stabil. Der RDM konnte keine Veränderung im Vergleichszeitraum feststellen.
Bayerische Preise
Wie abgehoben die Stellung Münchens im Bayern-Vergleich ist zeigt der weite Abstand zur zweit teuersten Stadt. Im High-Tech-Standort Erlangen sind die Preise mit 13,40 Mark deutlich geringer, und Bayerns zweit größte Metropole, Nürnberg, liegt bei 12,40 Mark.
Eine ähnliche Tendenz ist, so die RDM-Marktforscher, auch bei den Neubau-Objekten festzustellen. Allerdings ist die Steigerungsrate in München mit 14,4 Prozent nicht so stark ausgefallen wie bei den Bestandswohnungen. Das liegt daran, dass das Niveau bereits ziemlich hoch war und jetzt mit 25,50 Mark pro Quadratmeter einen neuerliche Schallmauer durchbrochen hat: Für eine 3-Zimmer-Wohnung in München (70 Quadratmeter) muss jetzt der schon fast astronomische Betrag von 1785 Mark (kalt) pro Monat bezahlt werden.
Lahmer Neubau
Bei der Ursachenforschung für die hohen Mietpreise nennt der RDM an erster Stelle die rückläufigen Baugenehmigungen. „Ein Trend, der auch im Jahr 2000 nicht gestoppt werden konnte“, sagt Monika Konvicka, Institutsleiterin des RDM-Bayern Markforschungsinstituts. In ganz Bayern gab es im Millenniums-Jahr nur insgesamt 55.369 positive Bescheide – das waren über 10.000 weniger als im Jahr zuvor: „Ein historischer Tiefstand in den letzten 30 Jahren.“
Gründe der Misere
Drei Gründe nennt der Makler-Verband. Da wäre zum einen die Diskussion um die Einführung des neuen Mietrechts, die viele Kapitalanleger davon abgehalten habe in Mietwohnungen zu investieren.
Zum zweiten hätten sich auch die institutionellen Anleger zurückgezogen – sie sahen zu wenig Impulse für Investments, vor allem wegen der deutschen Steugergesetze.
Und schließlich haben sich, so der RDM, auch große Unternehmen vom Wohnungsmarkt zurückgezogen. Der Bestand an Werkswohnungen wurde gewinnbringend geopfert – auf dem Altar des Shareholder Values.
Eigenheime
Ebenfalls gebremst ist der Trend zum eigenen Haus. „Der Boom der Neunziger Jahre ist vorbei“, sagt Erich Hildenbrand vom Verband Deutscher Makler (VDM) und macht die hohen Baulandpreise dafür verantwortlich. In den Ballungsgebieten von Berlin, Düsseldorf und Frankfurt lägen die Preise bei über 1000 Mark für den Quadratmeter, in München und Stuttgart sogar weit über der 2000-Mark-Grenze.
Dafür sei die Nachfrage nach Eigentumswohnungen gestiegen, vor allem im besser ausgestatteten Segment. In Berlin, Frankfurt (Main) und Hamburg kostet der Quadratmeter laut VDM 6000 Mark.
Gruß
KA:)
Hy K.,
haben die Zinssenkungen in dieser Woche von allen drei Notenbanken noch Einfluss auf die Bauzinsen oder waren die schon eingepreist?
Man, so langsam werden zehnjährige immer interessanter...fast billiger als Miete...
Gruß
P.
Faustregel: Banken und Hypothekenbanken - für das eigene Wohl tätig - geben Zinssenkungen immer mit mehrwöchiger Verspätung weiter. Bei Zinserhöhungen sind sie wieselflink. Warum, weiß ich auch nicht.:D
Hi, Patrick, komm in die Hufe, wenn Du irgendwann finanzieren willst. Bei 4,61 % effektiv für die zehnjährigen Baukredite sind die Zinssenkungen schon etwas eingepreist, ein bisschen ist im langen Bereich nach unten noch drin, aber allmählich wird die Luft dünn. Die nächsten Herbst/Winterwochen fallen die Hypothekenzinsen saisonbedingt - im Winter baut keiner! - noch. Ab etwa Februar/März 02 rechne ich mit einer stärkeren Gegenbewegung. Wenn, fang vorbeugend jetzt allmählich an, Kredite zu verhandeln. Die Hypothekenbanken brauchen für die Entscheidung entsprechende Bearbeitungszeit. Bingo kannst Du dann immer noch sagen - oder auch nicht. Gut zwei Monate nach Kreditzusage hast Du Zeit bis zur Inanspruchnahme, ohne Bereitstellungsprovisionen in Höhe von ärgerlichen 3 % p.a. zahlen zu müssen
Gruß
KA:)
Patrick,
ich kann KA111 nur zustimmen ...... wenn Du eine Immobilie zu Wohnzwecken erwerben willst, dann tue dich JETZT um ...... eine solche Anschaffung ist keine Spekulation auf die Zinsentwicklung, will heissen, dass Du Dir jetzt gnadenlos niedrige auf Jahre hinaus sichern kannst.
Ich würde jetzt nicht versuchen, jetzt dem letzten Zehntel oder viertel Punkt hinterherzurennen ! ..... dafür orientieren sich die "langen Zinsen" zu scherfällig und verzögert am "kurzen Ende".
Meine Meinung !
Ralph
PS: KA111, haste jetzt zugeschlagen ?
Ralph, Valuta-Termin Ende März, Fixierung now löst überflüssige 3 % p.a. Bereitstellungsprovision aus, die ich gerne vermeiden würde. Ich denke
bei Vertragsschluß am Ende des Jahres ist das Zinsumfeld nicht wesentlich ungünstiger :hihi, da der nächste EZB- Zinssenkungs-Schritt für Januar erwartet wird.
Ist meine Überlegung aus dieser Sicht schlüssig?
Gruß
KA:)
Bausparen ohne staatliche Förderung
Das Bausparen kann als Ansparinstrument interessante Renditen bringen, wenn der Sparer staatliche Förderungen in Form der Arbeitnehmersparzulage oder als Wohnungsbauprämie erhält. Je länger die Ansparphase, desto wichtiger wird allerdings der Guthabenzins.
Vergleicht man den Bauspar-Guthabenzins mit der Rendite von Bundesschatzbriefen mit siebenjähriger Laufzeit, so ergibt sich bei vielen Tarifen eine Differenz von mehr als 3,5 Prozent. Dieser Verlust kann oft auch nicht mehr durch einen günstigen Bauspar-Darlehenszins, der in der Regel nur ein bis zwei Prozent unter dem Hypothekenzins für 10-jährige Laufzeit liegt, kompensiert werden.
Bei einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Guthabenzins von 2,5 Prozent kann, je nach Tarif-Höhe der Abschlussgebühr und Kontoführungsgebühr, der Sparer nur mit eine Rendite von 0,99 Prozent rechnen. Bausparverträge verzehren die Rendite durch die Abschlussgebühr und die jährliche Kontoführungsgebühr.
Bausparen mit staatlicher Förderung
Erhält der Sparer staatliche Prämien, sollte ein so genannter Bauspar-Renditetarif gewählt werden, um wenigstens ein halbwegs akzeptables Sparergebnis zu erzielen. Werden die staatlichen Förderungen in Anspruch genommen, ist die Bindungsfrist von sieben Jahren einzuhalten, ansonsten geht die staatliche Förderungen rückwirkend verloren. Nicht schädlich ist jedoch die wohnungswirtschaftliche Verwendung des Guthabens durch Einbeziehung in eine Baufinanzierung.
Baubeginn nicht früher als in vier Jahren
Liegt das Sparziel noch in weiterer Ferne (mindestens vier und mehr Jahre), sind Fondssparpläne vorzuziehen. Hier wird der vorsichtigere Sparer einen Teil der Sparrate in einen Rentenfonds und einen weiteren Teil in einen Aktienfonds einzahlen.
Für die Auswahl der Fonds ist nicht die erreichte „Performance“ im letzten oder den letzten fünf oder zehn Jahren entscheidend, sondern mit welchem Risiko beziehungsweise mit welcher Schwankung das Ergebnis erreicht wurde.
Süddeutsche Zeitung
KA111
Ralph, Valuta-Termin Ende März, Fixierung now löst überflüssige 3 % p.a. Bereitstellungsprovision aus,
3% ist aber ziemlich heftig ..... das sollte maximal 0.25% kosten ! ....
Ralph, sehr verwundert !
12 mal 0,25 % = 3 % p.a.
Du nennst die Bereitstellungsprovision p.M.
Gruß
KA:) seinerseits erstaunt:D
Na, das ging aber fix. Die 10-jährigen Kredite sprangen innerhalb von zwei Wochen vom Tief bei 4,6 % auf nunmehr 5,1 % / effektiv p.a.. Ich halte das für einen kurzen Schnackler. Es kommt noch einmal in den nächsten 3 Monaten zurück, denke ich.
Es sei denn alle Volkswirtschaften ( G 7 ) dieser Welt erleben einen jähen und raschen Aufschwung. Das sehe ich nicht.
Hier ein interessanter Artikel aus der SZ.
Kreditvergabe
Maßstab der Banken
Kriterien, die Käufer und Immobilie erfüllen müssen, um einen Baukredit zu bekommen.
Von Elgin Gorissen-van Hoek
(SZ vom 23.11.2001) Die Kreditinstitute haben zur Prüfung der Kreditwürdigkeit bei Kreditanträgen für Neukredite und zur Überwachung von Kreditengagements unterschiedliche Bewertungs- oder Scoring-Modelle entwickelt.
Mit Hilfe von standardisierten und strukturierten Verfahren soll die Ausfallwahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt der erstmaligen Kreditvergabe und bei Prolongation bestimmt werden. Damit soll das Gesamtrisiko eines Kredits geprüft werden und Aussagen über die Bonität und die zukünftige Kapitaldienstfähigkeit getroffen werden.
Kredite aus dem Internet
Gerade im standardisierten Massengeschäft, das über das Internet abgewickelt wird, sind so genannte Scoring-Modelle entwickelt worden, die nach der „Ampelmethode“ anzeigen, ob ein Kredit bewilligt werden kann. So wird bei „grün“ ein Kredit zugesagt, bei „rot“ verweigert die Bank ein Baudarlehen.
Kredit-Absage
Das ist der Fall, wenn die so genannten Bonitätskriterien nicht erfüllt werden. So haben insbesondere Arbeitslose keine Chance, einen Baukredit zu bekommen.
Bei einigen Banken wird der Kredit rein rechnerisch nicht zugesagt, wenn der Quotient aus Finanzierungssumme geteilt durch Jahresnettoeinkommen größer als 6,5 ist. Beträgt zum Beispiel die Finanzierungssumme 500.000 Mark, reicht sogar ein Jahresnettogehalt von 75.000 Mark nicht aus, denn der Quotient (500000:75000) lautet 6,67.
Abgelehnt werden auch Kreditanträge von Personen, deren freies Monatseinkommen geringer als die Lebenshaltungssätze ist. Für eine Person beträgt diese je nach Finanzierungsinstitut 1500 Mark, mit (Ehe-)Partner 2000 Mark und pro Kind 400 Mark im Monat.
Immobilien ohne Kredit-Chancen
Zu den Bonitätskriterien kommen Objektkriterien, die dazu führen können, dass Kreditinstitute ein Darlehen verweigern. Befindet sich das Objekt außerhalb einer geschlossener Ortschaft oder in einer wenig gefragten Wohngegend mit geschlossener Bebauung ohne Grün und großer Entfernung zu öffentlichen Verkehrsmitteln, sagt die Bank ebenfalls grundsätzlich nein zu einem Kredit.
Ablehnend reagieren die Banken auch, wenn die Immobilie älter als 30 Jahre ist oder eine Eigentumswohnung in Objekten mit mehr als 30 Wohneinheiten ist.
Auch Angaben über die Ausstattung des Hauses bezieht die Bank in ihre Entscheidung mit ein.
Bei einer stark modernisierungsbedürftigen Heizungsanlage, nicht mehr zeitgemäßen Baustoffen und einer veralteten Sanitärausstattung, einer unzeitgemäßen Raumaufteilung oder sehr kleine Zimmer schaltet die Kreditampel ebenfalls auf Rot.
Sicherheiten
Bei der Variante „Gelb“ gibt es für die Bank Hinweise, dass die Sicherheiten nicht ausreichen, die Kapitaldienstfähigkeit zu gering erscheint oder weitere Punkte zu klären sind.
Da jede Bank eigene Kriterien aufstellt und die Mindesteinkommensgrenzen unterschiedlich hoch festlegt, kann ein Konzept, das bei einem Kreditinstitut abgelehnt würde, möglicherweise bei einem anderen Institut erfolgreich sein.
Voraussetzungen des Hauptverdieners
Allgemeine Bonitäts- und Objektkriterien, die die Kreditampel auf Gelb schalten lassen, können ebenfalls zur unüberwindlichen Hürde werden. Dies trifft zu, wenn der Hauptverdiener älter als 60 Jahre oder kürzer als zwei Jahre selbstständig ist, und wenn die freie Liquidität gerade einmal den oben angegebenen Sätzen entspricht.
Trifft eines der Kriterien auf den Mandanten oder das Objekt zu, benötigt die Bank weitere Unterlagen, um von der Bonität des Mandanten überzeugt zu werden, oder um die Werthaltigkeit der Immobilie besser einschätzen zu können.
Die Autorin ist vereidigte Sachverständige für private Baufinanzierungen in München.
Gruß
KA:)
Mr. KnowItAll
10.12.2001, 00:37
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Hallo KA111,
wie kommt es, dass sich der BIX für 10jährige in den letzten Tagen keinen tick bewegt?
Gruß
Patrick
Der Zins für 10-jährige liegt imo bei nominal 5,25 eff. bei 5,38. Vielleicht ist der Chart gerade inaktiv oder wird nicht eingepflegt. Schau Dir den Bund-Future und den DurchschnittsRenditeSatz für Anleihen an, dann siehst Du, wohin es gerade tendenziell geht.:)
Gruß
KA:)
Die Konditionen für 10-jährige Kredite bröckeln weiter- aktuell: nominal 5,17, eff. 5,29 %
Gruß
KA:)
Vielleicht sollte ich auch mal probieren, ein wenig was hin und her zu schieben, könnte sich lohnen :D :D
Matze
Mal ne Frage. Wenn die 10 jährigen bröckeln, mit was für einer Berechtigung erhöht dann die hiesige Sparda Bank. War Heute dort um Zinskonditionen für eine Umfinanzierung zu erfragen.
Auskunft: Wir haben vor zwei Wochen erhöht und liegen nun eff. bei 5,60/10 jährig.
Allerdings sind sie wenigstens bei der Festschreibung human und verlangen lediglich die 0,25%!
Soll ich jetzt warten - weil sie dort wohl eine lange Leitung haben und vielleicht in den nächsten TAgen auch wieder senken ...oder soll ich das annehmen???
danke
silke
Banker haben bei Zinssenkungen eine laaaaaaaaaaaaaaaaange Leitung, bei Erhöhung sind sie dafür umso schneller. Ruhig auch mal andere Banken abklappern, und sei es nur, um Angebote einzuholen und diese dann mit der Hausbank zu vergleichen, dann die Pistole auf die Brust setzen, macht Ihr oder macht ihr nicht :D :D. Wenn man in einer guten Position ist, könnte das sogar klappen :a
Matze
Die hier genannten Zinssätze sind die derzeitige Spitzenkondition bei einer täglichen Abgleichung mit bundesweiten 450 Banken.Hypothekenbanken/Direktbanken und dienen nur als Hilfe bei der Marschroute und zur aktuellen Tendenzermittlung.
Die Schwankungsbreite dieses günstigens "Leit"-Angebotes war seit November bis jetzt immerhin 1,05 %. Auf zehn Jahre kapitalisiert war das ein Scheunentor an Kosten. Fazit: Der Markt bleibt sehjr volatil und schwierig.
Die übliche Streubreite im Gesamtfeld bis zum teuersten Angebot liegt bis maximal 0,75 bis 1 % höher. Mit 0,3 % plus ist die Dir, Silke:) genannte Kondition garnicht schlecht.:) Langfristig verglichen ist das ein hervorragend niedriger Satz!:)
Je tiefer wir in das Jahr hinein schauen, umso unübersichtlicher wird das Zinsfeld.
Daher ist es eher wirklich riskant, wenn man versucht, das letzte Viertelchen zu eigenen Gunsten herauzukitzeln. Der Versuch könnte teuer werden.
Bedenkt eine Zinsverhandlung mit einem neuen Partner mit Unterlagen- Bonitätsprüfung bedeutet immer Bearbeitungszeit, das heißt, Zeit, die dann wieder ins Land geht.
Traditionell ist Januar/Februar auf Grund der saisonalen Zyklen im Bau, für eine Zinsfixierung nicht schlecht!! Daher, schlag im Zweifel jetzt zu und versuch vielleicht noch etwas an den Extras wie Bearbeitungsgebühr zu drehen.
Vielleicht kanns Du das lokale Wettbewerberfeld ja noch etwas gegeneinander ausspielen. Aber das sollte jetzt schnell gehen.
Die Zeit brennt unter der Haut. Eine vielleicht noch anstehende Zinssenkung der EZB hin oder her, Inflationsgedönse des Tages lenkt nur von den wichtigeren größeren längerfristigen Zinszyklen ab.
Geht auf Nummer sicher: Seid jetzt nicht weiter schlau und schlagt rasch zu.
Die Reue könnte lang sein. Wer sich als Prophet bezeichnet , ist im Zweifel ein falscher. Nobody knows. :D
Gruß
KA:)
Nachtrag
@ Matze:)
Mindestens Paprallel-Verhandlungen sind ein selbstverständliches MUSS. Der Gesprächspartner bei einer Bank könnte eine unfähige Lusche sein, ( bist Du es bemerkst ist kostbare Zeit verstrichen)vom immer erforderlichen Konditionsverglaich einmal ganz abgesehen. Das aber erledigt ja schon der NET-Vergleich ganz gut.
@ Silke:) Die meisten Banken konzedieren ab vertraglicher ZinsFixierung bis zur Inanspruchnahme der Kreditvaluta eine Vakanz-Zeit von 3 Monaten, in denen eine Bereitstellungsprovision von 0,25% p.M. ( das sind 3 $ p,a. auf die zugesagte Kreditsuumme) n i c h t bezahlt werden muß. Das ist immer eine Verhandlungssache, die nicht vergessen werden sollte.
Gruß
KA:)
*THX* KA,
dieser Thread hat mir mehr geholfen als du ahnst ;)
Gruß an dich :)
2003
Hi, doc:),
das freut mich sehr.
Gruß
KA:)
So auch meine Umfinanzierung hat ein Ende gefunden.
Hab die leicht höheren Konditionen der Sparda-Bank angenommen. Hier kann sie wohl nach unten hin zur Zeit effektiv nichts machen, denn ihr sind da vom Vorstand die Hände gebunden.
Allerdings kam sie uns mit den Modalitäten um die Finanzierung entgegen. Wie folgt:
Darlehensvertrag wird fixiert zu den jetzigen Konditionen allerdings nicht von uns unterzeichnet.
Somit schieben wir die Bereitstellungszinsen raus. Die Finanzierung würde eff. zum 31.10. nötig. 6 Monate ohne Bereitsstellungszinsen für die anderen 0,25%. Diese werden allerdings erst dann fällig nach Unterzeichung des Vertrages. Der Vertrag wird von uns aber erst dann unterschrieben, wenn die Zinsen anziehen. Solange die Zinsen fallen _ wird der Darlehensvertrag von den Zinskonditionen her nach unten angepaßt. Somit haben wir die Möglichkeit evtl. noch einen günstigeren Zins zu erhaschen und nach oben hin sind wir vor weiteren "Verlusten" abgesichert".
Ich denk - für eine Hausbank ist das eine nette Geste. Hätte ich sicherlich bei einer Onlinefinanzierung nicht!
gruß
silke
PS: Auch ich muß sagen, dass mir dieser Thread hier sehr geholfen hat!
Freut mich, Silke:) Ihr arbeitet also mit einem Zinsdeckel, einem Cap.
Dank dem fleißigen Poster, der gestern im Germa-Thread die Zins-Analyse von Dr. Schulz eingestellt hat. Ich finde es ganz praktisch , wenn sie auch in diesem Thread eingestellt ist. Man findet sie leichter.:) Überflüssig zu sagen, daß die Entwicklung am Rentenmarkt den Zins für Baugeld macht. Was der Herr feststellt, hört sich so schlecht nicht an. Eigentlich logisch, die Konjunktur floppt, und poppt n i c h t wie uns interessierte Wahlkämpfer glauben machen wollen. Die Charts findet Ihr hier: http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=31a2ee6a
Dr. Hans-Dieter Schulz
Mittelfristig noch einmal sinkende Renditen
Die kräftigen Zinssenkungen der Zentralbanken hatten das internationale Renditegefüge grundlegend verändert. Nach einem vorläufig letzten Abwärtsschub im Anschluss an die Terroranschläge im September befinden sich sowohl die kurz- als auch die langfristigen Zinsen in den USA in einer Stabilisierungsphase. Sie konsolidieren in einer Rechteckformation bestehend aus einer Unterstützung bei 4,8 und einem Widerstand bei 5,3 Prozent. Zuvor hatten dort die Anleihezinsen immerhin den Abwärtstrend durchbrochen, der seit Januar 2000 ihre Entwicklung dominierte.
Deutsche Anleihen waren bis zuletzt nur noch wenig gefragt. In direkter Folge legte die Umlaufrendite seit Dezember spürbar zu, blieb jedoch unter ihrer Trendlinie.
Damit sind aus technischer Sicht noch einmal sinkende Renditen (also steigende Anleihekurse) am heimischen Rentenmarkt zu erwarten. Der Bund-Future unterstützt dieses Szenario. Es handelt sich dabei um ein Instrument der Terminbörse Eurex, mit dem Profis auf die Entwicklung der Zinsen „am langen Ende“ setzen können. Die Basis bildet eine fiktive Bundesanleihe mit mindestens 8,5 Jahren Restlaufzeit und einer Verzinsung von 6 Prozent. Diese synthetische Anleihe repräsentiert stellvertetend den gesamten Anleihemarkt, den jeder Marktteilnehmer per Termin kaufen oder verkaufen kann. Der Käufer eines Bund-Future Calls setzt beispielsweise auf einen Anstieg des Anleihepreises innerhalb der Restlaufzeit seines Kontrakts.
Die Notierung bildete mit den Tiefpunkten im Dezember und Januar im Bereich um 107 Punkte ein Doppel-Bottom aus und stellte damit die Weichen für eine untere Trendwende. Noch ist die Formation jedoch nicht vollendet. Dafür fehlt ein Anstieg über den Widerstandsbereich zwischen 109,20 und 109,50 Punkten.
Fällt der Bund-Future hingegen spürbar unter 107 Punkte, was einem weiteren Verfall der Anleihepreise entspräche, wäre die Lage wieder offen. Allerdings spiegelt die fortgesetzte Seitwärtsphase an den Aktienmärkten die Unsicherheit der Anleger wider. Diese werden daher verstärkt „sichere Häfen“ ansteuern, so dass Staatsanleihen vorerst gefragt bleiben dürften.
Der Rentenindex, der von der Deutschen Börse AG indirekt aus den Marktdaten der Bundesschatzanweisungen, Bundes- und Treuhandobligationen mit Restlaufzeiten zwischen 6 Monaten und 10,5 Jahren gewonnen wird, zeigt noch kein eindeutiges Chartbild. Immerhin konnte die Notierung bereits zwei Abwärtstrends ausbrechen, die sich vom November-Hochpunkt bei 117,3 Punkten ableiten lassen. Für wieder steigende Kurse fehlt hier allerdings noch eine untere Trendwendeformation.
Gruß
KA:)
Mein zukünftiger Schwager war vorhin da. Ist in der Bau- und Immobilienbranche tätig.
Er rät eigentl. von den Onlineanbietern für Baukredite ab - dies nur mal als Info vielleicht gut für andere...vielleicht auch nur übertrieben.
Seine Begründung - die wollen zuviel Sicherheit und wollen in der Rangordnung meisst als ersten Rang eine Hauptschuld auf ihren Namen eingetragen haben. Geben sich selten nur mit dem zweiten Rang zufrieden.
Hat diese Erfahrung schon jemand gemacht - vielleicht hilft es noch irgendeinem der jetzt vor der Umfinanzierung oder Neufinanzierung steht??!!!
bye
silke
Seine Begründung - die wollen zuviel Sicherheit
tolle berater gibt es :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Ich bin vom Fach (aber schon lange nicht mehr dort aktiv, will sagen , ohne jede Eigeninteressen ), aber das verstehe ich nicht:D
in der Rangordnung meisst als ersten Rang eine Hauptschuld auf ihren Namen eingetragen
Es kommt doch immer auf den Auslauf der Grundschulden an.
Welche Bank - ob online -oder nicht --will keinen möglichst vordere Rangstelle.
Wenn eine Grundschuld nicht im Ia-Bereich ausläuft ( 60 % vom Beleihungswert, der 10 % unter dem Verkehrswert oder unter dem Kaufpreis) sondern darüber ........ ja, dann zahlt man einen oder zwei Schnäpse mehr. Aber das ist berechtigt, da das Ausfall-Risiko für den Kreditgeber höher ist und er dafür kalkulatorisch eine kleine Risiko-Prämie benötigt.
Die Bausch-und-Bogen-These des Schwagers, Silke:) halte ich so für nicht richtig.
Wenn er Baufachmann und Immobilienmensch ist, wird er sich doch nicht auf das Glatteis der subtilen Finanz-Beratung, wagen oder er traut sich eppes:D
Online-Banken verlangen (zu)viel Sicherheiten oder mehr als andere, diese Feststellung ist so unzutreffend. Es gibt Niiiiiiiiichts , was nicht verhandelt werden kann. Selbstverständlich auch die Rangstelle.:)
Das tun sie schon deswegen nicht, weil die Konkurrenz zu groß ist. Kredite, die sie aus irgendeinem Grund nicht machen möchten, machen sie eben nicht, Das ist schon alles. Dann geht man ein Häuschen weiter.
Silke, laß Dich nicht verunsichern. Lies lieber die zahlreichen Erfahrungsberichte zahlreicher Online-Kreditnehmer. Dann weißt Du , wo es lang geht.
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/dynamisch/baugeld-vergleich-5-jahre-60.htm
In der Rubrik-Spalte EB click die Erfahrungsberichte zu den verschiedenen Adressen an.
Gruß
KA:)
dontpanic_2000
18.02.2002, 23:29
Kann KA111 nur zustimmen.
In kaum einem anderen Bereich wird so heftig gefeilscht wie bei den Hypothekenkonditionen. Und das zu Recht. Der Markt ist - auch dank der Onlineanbieter - transparent. Das Risiko ist für den Anbieter (in der großen Zahl) exakt kalkulierbar und deshalb muß er sich eigentlich mit einer geringen Marge zufrieden geben. Die Unterschiede zwischen Discounter und örtlicher Bank sind meist erheblich, aber auch zwischen der Volksbank A und der Volksbank B gleich nebenan können Welten liegen. Wichtig sind bei den örtlichen Anbietern auch die sonstigen Geschäftsbeziehungen und persönliche Kontakte.
Ansonsten gilt: Vorher gut informieren und dann viele Gespräche führen. Bei auslaufender Zinsbindung kann man auch mal als Neukunde auftreten und so die Angebote der eigenen Bank abchecken. Oft bietet man potentiellen Neukunden bessere Konditionen, weil man davon ausgeht, daß die bestehenden Kunden den Aufwand eines Wechsels scheuen. Im Falle eines Wechsels: Aus Kostengründen möglichst keine Löschung/Neueintragung der Grundschuld, sondern eine privatrechtliche Abtretung der Bank (alt) an die Bank (neu) - lässt sich aber nicht erzwingen. Außerdem: Keine Nebenkosten akzeptieren. Bearbeitungs- und sonstige Gebühren inkl. Kosten für Wertgutachten lassen sich am einfachsten wegverhandeln (insbesondere, wenn die Bank das Objekt schon kennt).
:)
DP
Sachkundige und voll zutreffende Hinweise von jemandem, Silke:) der ganz offensichtlich im Thema ist und weiß, wovon er spricht.
Merci, dontpanic:)
Gruß
KA:)
in NRW stehen immer mehr WHG leer,
Mietpreise stagnieren,
Makler-Anzeigen werden kleiner...
2003
2003:)
Wie Du sagst, das ist Intermezzo. Es wird viiiel zu wenig neu gebaut. Wohnraum wird in regioanlen Ballungs-Räümen ( nicht überall:) knapp, Mieten steigen.......Und dann steigen mit Timelag auch Immobilien.
circulus simpel-ex
Gruß
KA:)
Hallo Großer :)
das paßt...
Umsatzziele (bereits revidiert :D) in der Elektrobranche/Hauslei(d)ttechnik
Jan. bis dato zu 90% erreicht (liegt nicht nur am "Wetter")
also warten auf...nö nicht Go... :D sondern "Timelag"
Bis dahin leben wir von Ressourcen *ggg*
2003 "be just exellent" ;)
an dieser Stelle auch "nice Weekend" für dich und die deinen :)
und allen "geneigten" Lesern/Leserinnen.... ;)
Da ist noch einmal charttechnisch eine reele Chance auf kurzdristig niedrigere langfristige Kreditzinsen.
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=7046
Gruß
KA:)
http://www.buero-dr-schulz.de/aktienaktuell/050302/index.htm
http://www.buero-dr-schulz.de/aktienaktuell/050302/bundfuture.gif
Hallo KA,
Zinsen steigen. Meinen Vertrag werde ich am Montag unterzeichnen müssen (Bank hat angerufen) .
Nach der EZB Sitzung Heute - denk ich das wir nun das Niedrigzinsniveau hinter uns lassen dürften. Im besten Falle erhalten wir eine NEUTRALE Stellung.
Ich glaub nun nichtmehr an einen doppelten Boden!
Langfristig (Jahre gesehen) haben wir ja einen Doppelten!
gruß
silke
Du sprichst mich an, Silke. Also kriegst Du meine Sicht der Dinge. Mit Verlaub.
Ich habe gezögert, ob ich sie hier herein stellen soll. Heutiger Stand Bund-Future 105,08. Was gibt die Pattern nach unten her, die wir zuletzt gebildet haben? Na siehste. Etwas um die 104. Da fixierst Du. Ist das richtig?
:hihi
Für Nervosität gibt es keinen Grund. Die Japaner repatriieren kurzfristig zum 31.3, die Zinsen machen eine (kleine ) Zacke nach oben und Deine Bank ruft an wegen Unterzeichnung- formal korrekt- an. Doppel-Bottom? No, wir sind eher in der Nähe eines Doppeltops. Die von Dir gewählte Auswahl-Methode des Timings der langfristigen Zinsbindung, zu der Dir Deine Bank geraten hat - na, Du wirst Dich später dafür noch schön bedanken. Wart es ab. Schau Dir die Charts (auch die von US) selber noch einmal an und remember: Doppel-Dip-Rezession.
Gruß
KA:)
Moin KA,
na da bin ich gespannt. Zweite Zinsbindung endet 2003. Solltest Du Recht behalten dann werde ich dann die zweite Gelegenheit beim Schopfe packen.
Die Zinsgeschichten fangen an mich sehr zu interessieren - gleicht fast den Aktien.
Wir bleiben am Ball
gruß
silke
Nur als Nachtrag. Der genannte Stand des Bundfutures beztrifft den neuen Termin-kontrakt und der ist deshalb nicht voll vergleichbar mit dem alten.
Gruß
KA:)
10-Jahre-BIX aktuell:
[]http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-5J.jpg[/]
Noch sind die Zinsen wirklich recht günstig...Ich hoffe, dass Ihr alle gut abgeschlossen/umfinanziert habt...
Gruß
P.
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-5J.jpg
Hallo K.,
wie sieht es in den nächsten Wochen/Monaten aus? Werden die vermehrten Firmenpleiten und die gedämpften Wirtschaftsaussichten zu sinkenden Zinsen führen? Ich denke: Ja, aber nur sehr wenig...
Hi Patrick,
Wahrscheinlich wird der Profi Dir nicht asap antworten können, da dieser sich gerade selber als Baulöwe versucht und irgendwo im Blaumann am renovieren ist ;).
Vielleicht haut aber jemand anderes in die Tasten zur Überbrückung :D :D
Matze
Kostolany4
22.07.2002, 23:11
Rex-Rendite(5J.) 4,38%
Rex-Rendite(10J.) 4,83%
Umlaufrendite 4,62%
Hypothekenzinsen 5 Jahre (Internet-Angebot) 4,73%
Die Kurse der Aktien gehen in den Keller, dafür werden jetzt
Anleihen gekauft. Von diesem Trend profitiert der Häuslebauer,
bzw. der, bei dem eine Zinsbindung ausläuft.
Sobald die Aktien wieder laufen, vermute ich eine Trendumkehr: Die
Hypothekenzinsen steigen dann wieder.
Guckt mal bei Cherry, Ralph, oder Sabbel rein!
100%!!!
Ich sags Euch!
Zu 100% machen die alles selber. Der Cherry sogar das Klopapier!
:confused: :confused: :confused:
Hi :)
Ich hole diesen Thread mal wieder hoch, unter anderem weil es gerade für mich von Interesse ist, weiterhin weil die Konditionen mittlerweile noch besser wurden... laut http://www.baugeld-vergleich.de/baugeld-vergleich.htm erhält man bei 10-jähriger Zinsbindung momentan einen Zins von rund 4,8%.
Mich würde interessieren... wie seht Ihr die weitere Entwicklung? ... Sofort zuschlagen oder noch günstigere Konditionen abwarten?
Grüße
Brigitte
Krieg man solche Traumzinsen eigentlich nur für den Häuslebauer Kredit oder auch für "andere Zwecke"?
Matze
Nee nur für Häuslebauer :( Allerdings kann man - sofern man bereits Wohneigentum hat - dieses beleihen und der Bank "Geschichten erzählen", von wegen man bräuchte es für Renovierung. Und es gibt Leute, die planen bei einem Neubau gleich ein neues Auto in der Finanzierung mit ein :hihi
Eine Immobilie muss allerdings dafür gerade stehen, um den niederen Zins zu erhalten.
Grüße
Brigitte
Danke für die Aufklärung Brigitte....
Matze
In dem Zusammenhang möchte ich Euch noch einen Link bezüglich der Eigenheimzulage geben: http://www.bmvbw.de/Der-Weg-zur-eigenen-Wohnung-mit-Hilfe-der-Eigenheimzulage-.547.htm
... und darauf hinweisen, sofern nicht bekannt, dass ein Ehepaar diese zweimal in Anspruch nehmen darf. Bei den momentan super günstigen Zinskonditionen ist es also in vielen Fällen überlegenswert, ob man nicht neu baut, sich damit die 5% Eigenheimzulage sichert, incl. Kinderzulage (sofern vorhanden), und damit eine Menge Geld spart. In meinem Fall spart diese Konstellation 50% der monatlichen Belastung. Also mal durchrechnen ;)
Grüße
Brigitte
gern geschehen, Matze :)
Lieben Gruß :)
Brigitte
... und darauf hinweisen, sofern nicht bekannt, dass ein Ehepaar diese zweimal in Anspruch nehmen darf. Bei den momentan super günstigen Zinskonditionen ist es also in vielen Fällen überlegenswert, ob man nicht neu baut, sich damit die 5% Eigenheimzulage sichert, incl. Kinderzulage (sofern vorhanden), und damit eine Menge Geld spart. In meinem Fall spart diese Konstellation 50% der monatlichen Belastung. Also mal durchrechnen
Und jetzt wird es interessant....... dazu werde ich dann auch morgen nochmals nachbohren.....
Matze
Hi :)
Sagt mal, kennt sich hier zufällig jemand mit der Immobilienpreis-Entwicklung aus? In Amerika ist die Rede von der Housing-Bubble... muss man hierzulande auch damit rechnen, dass eine Immobilie die nächsten Jahre drastisch an Wert verliert?
Das einzige was ich dazu im Web gefunden habe ist eine Entwicklung der Wohnbaukosten http://www.gvl.ch/portrait/indexentbild.html Kann man vielleicht als Ansatzpunkt nehmen, ich wäre dennoch sehr an Meinungen interessiert.
Konkret... Ich möchte neu bauen und stehe vor der Frage, ob ich mein altes Haus (7 Jahre alt) verkaufen oder vermieten soll. Bei zu erwartenden stark sinkenden Immobilienpreisen würde ich natürlich lieber sofort verkaufen. Hab aber keine Ahnung diesbezüglich :(
Grüße
Brigitte
Frag doch mal Konrad!
Sitzt an der Quelle.
Also meine Immobilie verliert seit 92 laufend an Wert. :mad:
Es gibt Objekte in guter Lage, da gibt es noch ein paar € Wertsteigerung.
Die Leute halten das Geld zusammen. ;) Und mieten ist z.z. billiger als Kaufen.
Versuche lieber eine Bude aus einer Zwansversteigerung zu bekommen.
Oder noch besser sind Gewerbeimmobilien im Grünen. Da kannst du einen "Traum" für einen Apfelkorn und einen Eierlikör bekommen. Riesen Haus und noch grösserer Garten, und am Wochenende reichlich Ruhe. :dd
Ich würde, was Immobilien angeht, lieber sehr Vorsichtig sein. ;)
Für einen kurzen Preisergleich: http://www.immopool.de
:)le sab:)
Schade, dass ihr nicht nach BB kommt.
Hallo sabbel,
dank Dir :)
Hmm also unser eigengenutztes Haus wollen wir auf jeden Fall neu bauen, hier im Ort. Hier geht auch mein Sohnemann zur Schule und er will auf Biegen und Brechen nicht hier weg. Das steht soweit fest.
Frage ist nur, ob wir uns noch eine zweite Immobilie halten sollen (das alte Haus). Wenn ich auch an dem Haus hänge und es ungern verkaufe, ist es dennoch nicht mehr als eine Geldanlage (wenn es mal vermietet ist)... und da gäbe es wohl wirklich andere Möglichkeiten... Wie Du sagst z.B. ein Haus aus einer Zwangsversteigerung oder Neubau eines Doppelhauses, davon eine Hälfte verkaufen, eine vermieten... so irgendwas halt :confused:
... oder eben Immobilie als Geldanlage fallen lassen, wenn die Entwicklung da rückläufig ist :confused:
Ich weiß es nicht :(
Lieben Gruß
Brigitte
Na also, die Fragen hast Du Dir schon alle selber beantwortet. :eek:
Das Haus als Geldanlage? Bei deinem Börsen Know-How reinste Kapitalverbrennung. ;)
Der Junior möchte auch nicht weg. ;)
Neues Haus heist auch mehr eigene Ideen. ;)
Und dann ist da noch das Private.;) Wünsche Euch da auch alles Gute. :)
Ihr habt genug Zeit, das Objekt in Ruhe zu verkaufen. Also kalkuliere es mal durch.
Vermieten- (Unterhalt und Instandsetzung) oder Verkaufen und ab und zu mal in den Markt damit? Musst ja nicht gleich mit allem rein. ;)
:)le sab:)
Hi sabbel,
danke nochmals :)
Ach wir überlegen als noch wie die Wilden hin und her. Vermietung wäre halt ein Vermögensaufbau für Faule :hihi Wir möchten eigentlich künftig mehr Freizeit (sprich weniger Börse) haben, die kommt schon seit Jahren bei uns beiden viel zu kurz.
Uns fehlen allerdings noch viel zu viele Informationen, ums uns wirklich entscheiden zu können :( Ich bin vorhin ewig im Internet rumgesurft und hab die steuerlichen Aspekte der Vermietung abgeklappert. Da blicke ich jetzt zwar halbwegs durch, weiß aber trotzdem noch nicht wirklich weiter :( Bräuchte dringend so was wie einen Immobilienkosten-Index, hmm.
Einen Link von meiner Rumsurferei setze ich mal hier rein... http://www.ey.com/global/download.nsf/Germany/ST2_Die_Besteuerung_von_Einkuenften_aus_Vermietung_und_Verpachtung/$file/BESTEUERUNG_VON_EINKUENFTEN_AUS_VERMIETUNG_UND_VERPACHTUNG.pdf
Dir lieben Gruß :)
Brigitte
öööhm so funktioniert das nicht mit dem Link... also in diesem Fenster dann auf das pdf-Symbol klicken, dann kommt man erst hin wo ich meinte ;)
Deutsche Immobilien fallen cum grano salis, wenn unzulässig überregional und für ETW und EFH verallgemeinert werden soll seit 1995.
Ich persönlich rechne auf Grund der brachllegenden und rückläufigen Neubautätigkeit, der desmoskopischen Gegebenheiten, dem Überhang von EFH, die von Ur-Senioren allein bewohnt werden, wieder mit steigenden Preisen im deutschen Immobilienmarkt ab 2006.
AusEntwicklungen den anglosächsischen Märkten auf die Zukunft des DEUTSCHEN Marktes zu schließen???????? Doch wohl nein. Dafür war die Preisentwicklung des letzten Jahrzehnts zu unterschiedlich. Die Immo-Eigentumsquote liegt in D bei ca 42 %, in England und in den USA sehr viel höher.Die Niedrigzinsen versetzen viele Interessenten in D erstmals in die Lage, sich eigengenutzte Immobilien anzuschaffen. Aus meiner Sicht ist vielerorts kaufen billiger als mieten. Eine starke reale und psychologische Bremse ist derzeit der Arbeitsmarkt und die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten. Daher rechne ich für die nächsten Jahre mit einem Käufermarkt. Wer verkauft sollte sich 1-2 Jahre Zeit gönnen sein Objakt zu einem angemessenen Preis an den Mann / die Frau zu bringen und sturweg anbieten.
Andererseits ist natürlich die Zeit für Schnäppchen ohne Hast in besten Lagen. Just mein 1 cent.
Hier ein SZ-Artikel, den konby dieser Tage in einem Misch-Thread eingestellt hat.
24.09.2002 17:53
US-Immobilienboom
Ökonomen warnen vor neuer Blase
Die Immobilienmärkte stehen offenbar vor einer Krise. Viele Hausbesitzer sind schon jetzt hoch verschuldet.
Von Marc Hujer
(SZ vom 25.09.2002) - In den Vereinigten Staaten wächst die Sorge um einen Zusammenbruch des Immobilienmarktes. Nach der Aktienkrise haben viele Amerikaner ihr Geld in Eigenheime gesteckt, nun allerdings zeigen sich erste Schwächen beim Häuserbau. Die Zahl der Neubauten fiel im August zum dritten Mal in Folge.
Es hat in der amerikanischen Geschichte schon mehrere regionale Immobilienkrisen gegeben, in Texas nach dem Ölboom in den siebziger Jahren etwa oder in Neu England in den späten achtziger Jahren. Aber diesmal, sagen Experten, droht eine Krise mit nationalem Ausmaß.
Robert Shiller, Professor der Yale-Universität, der schon lange vor dem Aktiencrash von „irrationaler Übertreibung“ gesprochen hatte, hält nun auch die Immobilienmärkte für überbewertet. Die kritischen Stellen, sagt er, ziehen sich über das ganze Land; Portland, Seattle, Denver und New York stehen ganz oben auf seiner Liste.
Gary Gordon vom Bankhaus UBS Warburg sieht ähnliche Warnsignale: „Das übertriebene Vertrauen in die Aktienmärkte ist nun in den Immobilienmärkten zu beobachten.“
Dramatische Konsequenzen erwartet
Für Stephen Roach, Chefvolkswirt der Investmentbank Morgan Stanley, ist der bisherige Immobilienboom eine Folge der Übertreibungen an den Aktienmärkten. Roach spricht sogar explizit von einer Immobilienblase. „Die Aktienblase hat andere Blasen erzeugt“, schreibt er in der New York Times, „vor allem im Immobilienmarkt und beim Konsum“.
Viele Investoren hätten ihr Geld von den Aktienmärkten abgezogen und in Immobilien gesteckt. Nun ziehe sich die „Kultur der Exzesse“ durch die gesamte amerikanische Volkswirtschaft.
Roach erwartet in „nicht allzu ferner Zukunft“ ein Platzen der Immobilienblase mit dramatischen Konsequenzen für die US-Wirtschaft. „Wenn dies wirklich passiert, müssen wir damit rechnen, dass wir eine Serie von Rezessionen bekommen wie Japan in den neunziger Jahren“, sagt er.
Boom auf Pump
Der Rückgang bei den Neubauten könnte der Beginn dieser Entwicklung sein.
Der Markt spielt verrückt: Die Häuserpreise in den Vereinigten Staaten sind im vergangenen Jahr je nach Region um acht bis 39 Prozent gestiegen und die Hypothekenzinsen sind so tief wie 1963 nicht mehr. Besonders besorgniserregend ist, dass der Boom zu einem großen Teil auf Pump finanziert wird.
Die niedrigen Zinsen und die Schwindel erregenden Wertzuwächse haben mehr Geld angezogen, gleichzeitig sehen weniger Amerikaner die Notwendigkeit, zu sparen. Die Banken kommen den Hauseigentümern zudem mit zweifelhaft großzügigen Finanzierungsangeboten entgegen.
So genannte „125-Prozent-Kredite“ decken nicht nur den kompletten Kaufpreis des Hauses ab, sondern auch die Umzugskosten und Ausgaben für neue Möbel. Im Durchschnitt betragen Anzahlungen nur noch drei Prozent des Kaufpreises, vor zehn Jahren waren es noch zehn Prozent.
Zwei Drittel der Amerikaner sind engagiert
Die Hausbesitzer müssen inzwischen 42 Prozent ihres Bruttogehalts für ihre Immobilie verwenden, als normal galten bisher 28 Prozent. Sie sind hoch verschuldet und nach einer Studie der US-Notenbank besitzen sie nur durchschnittlich 55 Prozent ihrer Eigenheime, so wenig wie nie, der Rest ist auf Pump finanziert.
Nur eine leichte Zinserhöhung von einem Prozentpunkt, schätzt das Forschungsinstitut Economy.com, könnte die Stabilität des Marktes erheblich beeinträchtigen. Der Anteil der Hypothekendarlehen mit variablem Zinssatz hat sich 2001 verdoppelt.
Die Folgen eines Zusammenbruchs, sagt Ökonom Shiller, würden sich nicht alleine auf den Immobilienmarkt beschränken. Zwei Drittel der Amerikaner haben in Immobilien investiert, nur 50 Prozent hatte Aktien. Der so genannte „Wealth effect“, die Auswirkungen auf den Konsum, wären daher weitaus größer, nach Berechnungen Shillers doppelt so groß. Mit einem Immobiliencrash verlöre der Inlandsverbrauch eine weitere Stütze.
SZ
Gruß
KA:)
Dank Dir, KA, das wollte ich wissen :) :)
Lieben Gruß :)
Brigitte
Die Eigenheimzulage ist ja momentan in aller Munde. Um Schulden abzubauen denken unsere lieben Politiker daran, die Zulage zu kürzen (Anpassung der Förderung von Neubauten an die niedrigere Altbau-Förderung und/oder Herabsetzung der Einkommensgrenzen ist im Gespräch). Auf blödere Ideen kann man meines Erachtens kaum kommen :o
Hier mal ein aktueller Artikel zum Thema. Verfasst von Experten, und ich hoffe, dass die Politiker dafür ein Ohr haben werden.
Expertenurteil: Eigenheimzulage muss bestehen bleiben
Wirkungsanalyse des Bundesamtes für Bauwesen fällt uneingeschränkt positiv aus - "Hohe soziale Treffsicherheit"
Von Peter Gillies
Berlin - Die Eigenheimzulage "leistet einen wirksamen Beitrag zur Eigentumsbildung", ist von "hoher sozialer Treffsicherheit" und "reduziert die Schwelle zur Eigentumsbildung deutlich". Dieses Urteil fällt die "Wirkungsanalyse Eigentumszulage", die von den Länderbauministern beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Auftrag gegeben worden war.
Das der WELT vorliegende Urteil der bisher vertraulichen Studie, über die die Länderminister der Arbeitsgemeinschaft Bau (Argebau) am 7. und 8. November debattieren wollen, gewinnt ihr Gewicht im Zusammenhang mit den aktuellen Koalitionsverhandlungen. Um das Loch im Bundeshaushalt 2003 von rund zehn Mrd. Euro zu stopfen, wird von der rot-grünen Koalition auch ein Subventionsabbau erwogen. Dabei hat die Eigenheimzulage mit einem Volumen von rund 7,5 Mrd. Euro hohe Bedeutung.
Wenn die rot-grünen Sparkommissare von der Analyse Argumente für die Abschaffung oder Einschränkung der Eigenheimzulage erwartet hatten, so werden sie enttäuscht. Das Bundesamt fällt ein uneingeschränkt positives Urteil über diese Subvention.
Seit 1996, so die Studie, wurde das "Ziel einer Belebung der Eigentumsbildung erreicht". Das gelte besonders für die neuen Bundesländer. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung realisierten die Bauherren ihr Wohneigentum nicht hauptsächlich im Neubau. Er profitierte nur zu 44 Prozent von der Förderung, während 50 Prozent in bereits bestehende Bestandsobjekte gingen. Sechs Prozent betrafen Ausbau und Erweiterung.
Die soziale Treffsicherheit der Eigenheimzulage wird als sehr hoch eingestuft. Fast 60 Prozent aller Förderfälle betrafen Familien mit einem oder mehr Kindern. Die Empfänger der Zuschüsse waren im Durchschnitt 39 Jahre alt. Da fast zwei Drittel von ihnen auch die zusätzliche Kinderzulage bekamen, gehen die Verfasser der Analyse davon aus, dass diese Eigentümer sich überwiegend in der "Familiengründungs- oder Familienerweiterungsphase" befanden. Bei den jungen Haushalten unter 30 Jahren dominieren Singles und kinderlose Paare.
In den neuen Bundesländern habe die Neubautätigkeit in einigen Regionen zu einer "deutlichen Suburbanisierung" geführt. In den Kernstädten sei die Förderung deutlich schwächer genutzt worden. In der alten Bundesrepublik nehme die Neubauförderung einen geringeren Stellenwert ein. In den Kernstädten dominiert laut Wirkungsanalyse der Erwerb aus dem Bestand.
Die deutsche Bauindustrie warnte gestern vor einer Einschränkung der Eigenheimzulage. Der Wohnungsbau gehöre zu den am schlechtesten laufenden Sparten der Branche, sagte der Hauptgeschäftsführer der deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, in Berlin. "Man kann einem so schwierigen Markt nicht noch zusätzlich einen Tritt versetzen, indem man das Fördervolumen absenkt", sagte Knipper mit Verweis auf dramatische Rückgänge in den vergangenen Jahren.
Die Koalitionäre verhandelten gestern unter anderem das Thema Bau- und Wohnungswesen. Knipper verwies darauf, dass der Umsatz im Wohnungsbau in den ersten sieben Monaten 2002 bereits um 9,5 Prozent zurückgegangen sei. Noch schlimmer sehe es beim Auftragseingang aus, der um 17,1 Prozent gesunken sei.
In der Koalition gibt es Überlegungen, die Eigenheimzulage zu reformieren. Sie stellt eine beträchtliche Finanzhilfe für Bauherren und Käufer dar. Bisher ist die Förderung bei Neubauten (maximal 20 448 Euro) doppelt so hoch wie bei Investitionen in den Bestand (10 224 Euro). Diese sollen einander angeglichen werden, etwa um einer weiteren Verödung der Innenstädte vor allem in Ostdeutschland entgegenzuwirken. Dabei waren Befürchtungen einer Absenkung des Fördervolumens laut geworden.
Quelle: www.welt.de
Bauzinsen nach der Zinssenkung? War eher schon eingepreist....
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-20J.jpg
P.
Hi Patrick,
ich setze mal noch den BIX rein im 6-Monats-Zeitrahmen, sieht man besser wo wir gerade stehen. Noch ein Stückerl nach unten und der Aufwärtstrend seit September wäre gebrochen... und dann Plumps? :D Ich hoffe es...
Ich denke mal, die Zinssenkung wirkt sich nicht sofort aus und wir müssen die nächsten Tage/Wochen abwarten, oder :confused:
Lieben Gruß
Brigitte
Ich bin so frei und klaue einen Beitrag von Nasdaq10.000 aus dem Amerika-Forum...
05/12/2002 14:08
DIW-Chef Zimmermann - EZB-Zinssenkung war überfällig~
Berlin, 05. Dez (Reuters) - DIW-Präsident Klaus Zimmermann
hat die Senkung der Leitzinsen in der Euro-Zone durch die
Europäische Zentralbank (EZB) um 50 Basispunkte begrüßt und
sieht mittelfristig Spielraum für Senkungen in gleicher Höhe.
"Das war überfällig und hätte längst kommen müssen", sagte
der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
am Donnerstag kurz nach der Bekanntgabe der EZB-Entscheidung
Reuters. "Es ist in der Größenordnung im Augenblick sicherlich
der richtige Schritt." Aus seiner Sicht gebe es aber weiter
Spielraum für eine weitere Zinssenkung in den nächsten Monaten
von 50 Basispunkten. "Ich könnte mir vorstellen, dass man
nochmal ein, zwei Schritte tun kann", fügte Zimmermann hinzu.
kla/kps
Patrick, und sonstige Finanzierungsinteressierte... abwarten, zuschlagen, wenn ja kurzfristig oder langfristig? Wäre sehr dankbar für Meinungen :rolleyes:
Grüße :)
Brigitte
Keine Frage, Brigitte:) Kurzfristig ! zuschlagen. Die Banken reichen das nicht mehr weiter. :D Die Hypo-Margen sind eh ruinös im Eimer.
Gruß
KA:)
Ach KA111, wie schön dass Du Dich meldest :) :)
Interpretiere ich richtig? ... Dapper gschwind zuschlagen, aber kurzfristige Laufzeit? ... z.B. 2 Jahre??
Oder kurzfristig gschwind zuschlagen, und lange Laufzeit, weil die Banken weitere Zinssenkungen eh nicht weiterreichen?
Ganz lieben Gruß :)
Brigitte <-- zwar gerade etwas auf dem Schlauch stehend, aber guter Dinge, mit Deiner Hilfe dann doch noch durchzublicken :rolleyes: :)
JA!
kurzfristig gschwind zuschlagen, und lange Laufzeit, weil die Banken weitere Zinssenkungen eh nicht weiterreichen? #
Begründung : Die riesige Kredit-Bubble ist noch nicht geplatzt
Der Anleihemarkt ist für Hypos primär maßgeblich , nicht die kurzen Refi-Sätze der EZB.
Wenn Du unbedingt meinst und den heißen Zock liebst oder einen Teil dann anderweitig ablösen kannst, kannst Du auch 5- jährige Zinsfestschreibungen nehmen.
.
Ich hab keinen Schimmer, wo wir in 5 Jahren stehen.
Ich tippe auf nennenswert höher ( Kredit-Crunch ) da die Geldpumpereien ( Geldpressen ! ) der internationalen Zentralbanken zu einer nennenswerten Inflation führen werden, nachdem der Teufel Belzebub der Deflation so ausgetrieben wurde. Und das hieße, höhere Zinsen
Gruß
KA;)
Hallo Ka :)
Dank Dir tausendmal :) :)
Mir scheint's ich war völlig auf dem falschen Dampfer und hätte einen fatalen Fehler gemacht bei der Umfinanzierung :eek: ... wollte kurzfristig finanzieren weil ich dachte wir haben noch eine ganze Zeit Deflation vor uns.
Aber jetzt habe ich verstanden... Inflation wird nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen... wir werden also langfristig festschreiben, danke :kiss:
Liebe Grüße :)
Brigitte
:)
Ergänzend hierzu: Zur Überprüfung Deiner eigenen Entscheidung, Brigitte :) stell Dir vielleicht in Zukunft die Frage, würde ich bei dem derzeitigen Zinsniveau am deutschen Anleihemarkt Kurz - o d e r Langläufer ( mit enormen Kurshebel ) bevorzugen?
Ich für meinen Teil meide derzeit alle Kursrisiken von Langläufern von beispielsweise 6- 8 -10-30 Jahren. Die gehen gewaltig "Land unter", wenn die Zinsen wieder einmal im nächsten Zyklus steigen. Schlechtes risk:chance-Verhältnis.
Gruß
KA:)
Hallo KA,
Den Anleihemarkt hatte ich bislang tatsächlich völlig außer Acht gelassen, dank Dir für diesen wichtigen Hinweis :) :)
Herzliche Grüße :)
Brigitte
Im Oktober lag die Geldmenge im OECD-Raum nach der engen Definition um 32,8 und im breit gefassten Aggregat um 33,5 Prozent höher als Ende 1999. Seitdem sind die Preise nur um 9,4 Prozent geklettert. Auch anderswo wird Geld gedruckt. In China lagen M1 und M2 im Oktober um 44 und 46 Prozent über dem Stand von Ende 1999, bei stabilen Preisen. Warum wird so viel Geld nachgefragt? Generell tut das, wer am Rentenmarkt wegen steigender Renditen mit Kursverlusten rechnet.
Umgekehrt impliziert das einen Anreiz, noch schnell zu günstigen Konditionen Kredite aufzunehmen. Und es hat lange gebraucht, bis die Zinsen am Rentenmarkt jenen am Geldmarkt gefolgt sind. Die expansive Wirkung kann sich daher nur langsam entfalten. Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis die liquiden Mittel nachfragewirksam werden - und so den Firmen wieder etwas mehr Preismacht verschaffen.
Click http://www.ftd.de/bm/bo/1039249644296.html?nv=cptn
Auch die hohen Herrn diskutieren dieses Thema :hihi
Eine Meldung von gestern...
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Breuer: Banken geben
EZB-Zinssenkung nicht
an Kunden weiter
Weitergabe erst bei "Aufhellung
des Konjunkturbildes"
Die Banken in Deutschland wollen die jüngste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an die Kunden weitergeben. Dies kündigte Rolf Breuer, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, am Donnerstagnachmittag in Frankfurt an.
"Das können wir uns nicht erlauben", sagte er mit Hinweis auf die Ertragsprobleme in der Kreditwirtschaft.
Geldspritze kommt nicht an
Damit dürfte in der größten Volkswirtschaft der Währungsunion die Geldspritze der EZB zur Konjunkturbelebung nicht ankommen. Die Währungshüter hatten sich in der vergangenen Woche nicht zuletzt wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung in Euroland zu einer Lockerung der Geldpolitik durchgerungen.
Erst wenn sich im Verlauf des kommenden Jahres das Konjunkturbild aufhelle und die EZB weitere Zinssenkungen beschließe, könne die Branche den zusätzlichen Spielraum "ganz oder teilweise an die Kundschaft weitergeben", betonte Breuer.
Anfang Dezember Zinsen gesenkt
Die EZB hatte am 5. Dezember ihre Leitzinsen um 0,5 Prozentpunkte zurückgenommen. Damit verringern sich auch für Banken und Sparkassen die Refinanzierungskosten, wenn sie sich bei der EZB Zentralbankgeld leihen.
Quelle: http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1367,WIRT-0-2026945,00.html
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Und eine Meldung von heute...
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Billige Zinskonditionen für alle!
"Nicht Breuer, sondern der Markt entscheidet"
Nach den knappen, aber klaren Worten von Bankenpräsident Rolf-Ernst Breuer ist man bei den privaten Geldhäusern um Schadensbegrenzung bemüht. Alles höre sich dramatischer an und sei weniger spektakulär, hieß es beim Bundesverband deutscher Banken am Freitag - einen Tag nach der Ankündigung Breuers, wonach private Banken die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an Kunden weiter geben sollten. Konkurrenzverbände der Kreditwirtschaft nahmen diese Steilvorlage dankbar an und widersprachen öffentlich. Allerdings mit dem entscheidenden Hinweis, dass letztlich allein der Markt entscheide.
Unverständnis aus den eigenen Reihen
Das "klare Nein" von Breuer hat in der Branche - womöglich nicht nur bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken - Kopfschütteln ausgelöst. Es sei nicht nachvollziehbar, wie dieser zu einer solchen Äußerung komme, heißt es in einem Verband. "Es liegt nicht in der Macht von Herrn Breuer, die Zinskonditionen zu bestimmen", meinte ein Verbandsfunktionär. Am Ende entscheide jedes Institut vor Ort je nach Wettbewerb. Auch der Bankenverband will Breuers Worte so verstanden wissen, dass der frühere Chef der Deutschen Bank nur seine Erwartung zum Ausdruck gebracht habe.
Der Leitzins der Notenbanken ist in der Tat das eine, die Preisbildung bei den Kreditkonditionen der einzelnen Geldhäuser am Markt das andere. Auch ist es kein Automatismus, dass Zinssenkungen oder -erhöhungen der Notenbank direkt durchgereicht werden an Verbraucher und Firmenkunden. Im Verhältnis Eins zu Eins und in kürzester Zeit schon gar nicht. Es gibt auch Beispiele, dass Kreditkonditionen trotz Leitzinserhöhungen gesenkt wurden. Die privaten Banken argumentieren auch, dass die europäischen Währungshüter die Leitzinsen am vergangenen Donnerstag dank des geldpolitischen Spielraums gesenkt hätten. Die konjunkturellen Effekte seien fraglich, heißt es im Bankenverband mit Blick auf die Kritik, dass die erhoffte stimulierende Konjunkturwirkung verpuffen könnte, wenn die EZB-Zinssenkung nicht weitergereicht wird.
Gefährliche Zinspolitik
Die Geldhäuser hier zu Lande kämpfen seit längerem mit sinkenden Erträgen bei gleichzeitig hohen Kosten. Der deutsche Bankenmarkt gilt als weltweit am härtesten umkämpft. Nirgendwo sonst ist das Filialnetz so dicht. Schätzungsweise 2.500 Institute unterhielten Ende vergangenen Jahres 54.000 Filialen. Wenn eine Zinssenkung durch die Währungshüter und die damit verbundenen günstigeren Konditionen zur Geldbeschaffung nicht an Kunden weitergegeben wird, kann sich die Ertragslage der Banken natürlich verbessern. Das klingt verlockend, ist am Markt aber schwer durchsetzbar. So dürften auch Privatbanken - unabhängig von Breuers Erwartungen - entsprechend handeln.
Quelle: http://www.n24.de/wirtschaft/branchen/index.php?a2002121314573619306
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So, und jetzt noch der 10-Jahres-BIX, sieht charttechnisch ungesund aus. Ich bleibe mal noch ein klein wenig auf der Lauer :rolleyes:
Na, wie sieht es aktuell aus? Mit weniger staatlicher Hilfe sinkt nun die Nachfrage vielleicht noch weiter...
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung.jpg
Mal ne andere Frage...bei festgeld online...würdet ihr da die www.diba.de empfehlen...oder eher die daimler-chrysler-bank? oder wen oder was?
gruß
p.
Das wird ja immer schöner :eek: :D (siehe Patricks Chart oben drüber, der mit läuft)
Zum Abschluss konnte ich mich immer noch nicht entschließen... zumal die Zinsen weiter fallen und ich Vorfälligkeitsentschädigung für einen Teil der Verträge spare, je länger ich warte.
Bei diesen Zinsen schwebt mir jedenfalls mittlerweile eine 20-jährige Zinsfestschreibung vor. Bis dahin ist ein wirklich großer Teil getilgt und nach dem 10. Jahr gibt es das gesetzliche Kündigungsrecht, falls da die Zinsen tatsächlich noch günstiger sein sollten.
Meinungen?
Pfui, was biste gierig!:D
Wenn Du noch etwas wartest, landet die Kurve noch im Text. :D Der Chart ist eppes kurz. Sieht so aus wie ein Bullenkeil. :)
Die Banken sind risiko-avers bei der Kreditvergabe ( Kunststück bei dem Gebeinevorrat an faulen Kreditenim Keller).
Die Bauwirtschaft liegt ernsthaft auf der Nase.
Investititonen bei Unternehmen werden ( noch ) geschoben, wegen chronisch beschlagener Windschutzscheibe. :D
Ansonsten bei d e r Aktienbörse mit ihrer fantastisch katastrophalen mittelfristigen Perspektiven Anlagenotstand für ratloses Kapital. Das ist nicht nur Irak-Hysterie.
Die bewährte Exporthilfe ( der schwache Dollar ) bricht weg.
Brigitte:) zu Deiner Frage, das kommt ganz drauf an. Wann ist denn reguläre Verlängerung?
Gruß
KA:)
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-20J.jpg
Ach ja doch, oben ist der ganz lange Chart mit eienr SKS ( noch nicht ganz komplett ) und dem japanischen Ziel 3 %. :D
Das wäre möglich im Falle einer ernsthaften Deflation. An die glaube ich als Goldfan nicht. Die Amis kriegen die Weltwährungen schon klein und steuern mti Bergen von Papier zur eigenen Schuldenregulierung wüst gegen deflationäre Tendenzen an.
KA:)
Kostolany4
30.01.2003, 03:04
Leider geben die Banken die günstige Refinanzierung zur Zeit nur zum Teil
weiter, das ist fast kriminell.
Die Hypovereinsbank bietet bei einem Rex5 von 3,35 einen Hypothekenzinssatz
von 4,5%, nimmt sich also 1,15% Marge.
Die Sparkassen offerieren 4,35% auf 5 Jahre fest, was immer noch 1% Marge
ist. Früher waren die Institute mit 0,6% zufrieden.
Internetbanken offerieren 3,74%.
Link:
http://212.184.114.77/library/services/srv-rechner/module/pk_konditionsrechner.jsp?Forward=false&Waehrung=DM&Verwendung=U&Kaufpreis=500000&DBetrag=250000&Laufzeit=5&Tilgungssatz=1%2C00%25&B1=Berechnen
Hi, Kosto 4 :), von irgend was müssen die Banken doch ihre Sozialpläne und die Sanierung von knisternden Balken im Gemäuer zahlen. :rolleyes:
Ansonsten ist das natürlich eine totale Sauerei und ein Riesenskandal und fast so etwas wie Veruntreuung, die EZB-Segnungen unter die eigenen Arme zu verteilen :gomad
Gruß
KA:)
Original erstellt von KA111
Brigitte:) zu Deiner Frage, das kommt ganz drauf an. Wann ist denn reguläre Verlängerung?
Hallo KA :)
Dank Dir für Deinen Kommentar :kiss:
Also ich habe 4 Verträge... einer läuft jetzt im Herbst aus, ein anderer nächstes Jahr im Frühling... das ist der größte Brocken. Dann hab ich noch mal zwei Verträge, einer bis 2006 und einer bis 2009... diese beiden allerdings ganz zinsgünstig (4,9%), würde sie trotzdem ganz gerne mit umfinanzieren um mir langfristig niedrige Zinsen zu sichern und nicht in eine Hochzinsphase reinzulaufen. Außerdem wollen ja die Internet-Banken möglichst hohe Kreditsummen und zudem erste Rangstelle im Grundbuch... von daher würde es vielleicht Sinn machen, alles auf einen Schlag umzufinanzieren hmmmm :confused:
Zeit hab ich jetzt also erst mal bis Herbst dieses Jahres, dann muss ich irgendwie ran an den Speck, zumindest für den ersten Kredit. Ich kucke dennoch jetzt schon regelmäßig nach was die Zinsen machen... wenn die plötzlich in die Höhe schießen sollten, würde ich ja besser gleich schon umfinanzieren. Aus den Verträgen komme ich gegen Vorfälligkeitsentschädigung raus, bis auf den einen Vertrag der im Frühjahr nächsten Jahres ausläuft... wenn ich wenigstens noch bis März/April warten könnte, ginge das ja auch, müsste halt Bereitstellungszins zahlen.
Wir überlegen auch, durch volle Ausschöpfung der jährlich erlaubten Sondertilgung nach und nach runter zu kommen (umzufinanzieren) um die Vorfälligkeitsentschädigung zu sparen. In 4-5 Jahren hätten wir das komplett durch, nur die Zinsen werden nicht so lange auf uns warten :D
Achja *tiiiefseuftz*, das ist meine Finanzierungsgeschichte :rolleyes:
Lieben Gruß :)
Brigitte
Nee also wenn schon, dann richtig. Die Verkalkung im Alter macht sich bemerkbar, hab die Zinsen meiner Darlehen durcheinander gebracht :rolleyes: :lach
Also so isses richtig:
Das Darlehen bis Herbst dieses Jahres zu 4,9%
Das Darlehen bis Frühjahr nächstes Jahr zu 7%
Das Darlehen bis 2006 zu 6%
Das Darlehen bis 2009 zu 4,9%
(jeweils nominal)
Sodele, aber jetzt :D
Brigitte, Pokern auf die letzten Zinspunkte macht offensichtlich Spaß:)
Offensichtlich bist Du hinsichtlich der Anlage in langen Rentenpapieren noch ausgesprochen bullish und wartest noch auf nennenswert tiefere Zinsen. Bedenke jedoch wir befinden uns in einer kriegsbedingten Sondersituation und der eventuelle Dreh kommt jäher, stärker und heftiger ( auf breitere Zinsmargen gierende Banken verstärken in ihrer Konditionspolitik noch die Ausschläge!) als Du reagieren kannst.
Statt langer Worte:
Ich für meinen Teil habe vorgestern in einem Depot deutsche Langläufer - sie brachten aufs letzte Jahr ca 12 % :) - geräumt.
Sinnvoller Weise kommen aus Kostengründen für eine Umschuldung nur die beiden zeitnahen Positionen in Betracht.
Liebe Grüße
KA:)
Kosto 4 hat übrigens einen guten Link hereingestellt. Ein halbes Prozent mehr oder weniger macht im Tilgungsverlauf kapitalmäßig sehr viel aus.
KA:)
Hallo KA,
Umschulden möchte ich lieber gestern als heute, so viel Spaß macht mir das Abwarten und Aufpassen müssen nicht :hihi
Dank Dir tausendmal :)
Lieben Gruß :)
Brigitte
Nicht schimpfen, KA, dass ich immer noch keinen genauen Plan habe... :rolleyes:
Also so ein Volltilger-Darlehen täte mich doch auch interessieren. Ganz besonders das mit 10 Jahren natürlich :hihi... aber auch das mit 20 Jahren wäre mir lieber als ein normales Annuitätendarlehen mit 1 % Tilgung, bei dem ich erst mit 71 fertig wäre mit abzahlen :D
Ist hier denn niemand, der gerade finanziert? Was meint Ihr... lieber mal 10, 12 (notfalls auch 15 oder 20) Jahre arbeiten wie blöd, traden wie ein Meister oder eben sparsam leben (von Omas Sparstrümpfen klauen, will ich gar nicht reden :rofl) und dann schuldenfrei sein... oder lieber das Ganze auf 36 Jahre gleichmäßig verteilen und was man so sparen kann eben unabhängig von der Finanzierung irgendwie anlegen?
Ist natürlich eigentlich eine Frage des individuellen Geldbeutels... aber die allgemeine Strategie von Euch würde mich schon interessieren :)
Hier mal die Konditionen von Interhyp bei Volltilger-Darlehen (wobei ich festgestellt habe, dass die sich mit normalen Annuitäten-Darlehen mit entsprechendem Tilgungssatz in etwa decken, was da wirklich am besten ist, will ich mal noch abklären)...
http://www.stock-channel.net/upload/brigitte/d.jpg
Und hier noch eine Erklärung dazu...
Volltilger-Darlehen
Unser Volltilgerprogramm bietet gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase eine besonders attraktive Möglichkeit, Ihr Darlehen schneller zurückzuzahlen.
So funktioniert´s
Genau wie beim klassischen Annuitätendarlehen zahlen Sie monatlich eine gleichbleibende Rate (die sogenannte Annuität), die sich aus dem Zinssatz und einem Tilgungsanteil zusammensetzt.
Allerdings geben Sie hier nicht den jährlichen Tilgungssatz vor, sondern bestimmen den Zeitraum, nach dem Sie schuldenfrei sein wollen. Aus dieser Vorgabe ergibt sich der Tilgungsanteil, mit dem Sie Ihr Darlehen innerhalb der vorgegebenen Zeit vollständig zurückzuführen können. Dabei gilt: Je kürzer die gewählte Laufzeit, desto höher der nötige Tilgungsanteil - und umgekehrt.
Bei den Laufzeiten unseres Volltilgerprogramms haben Sie die Wahl zwischen 10, 12,15 und 20 Jahren.
Der Vorteil
Höhere Tilgungssätze werden von den Banken aufgrund der besseren Kalkulierbarkeit generell mit attraktiveren Zinssätzen belohnt. Das derzeitige Zinstief macht dieses Konzept darüber hinaus noch einmal attraktiver: Trotz hoher Tilgungsanteile sind die Belastungen aus Zins und Tilgung derzeit nur geringfügig höher als der langfristige Durchschnitt für annuitätische Darlehen mit einem Prozent Tilgung.
Für wen macht es Sinn?
Das Volltilger-Darlehen ist für alle Immobilienkäufer besonders empfehlenswert, die die aktuelle Zinslage für eine schnellere Tilgung bei überaus günstigen Konditionen nutzen wollen.
Na, Dich kann man doch wenigstens noch beindrucken . :)
Brigitte:), laß Dich nicht von altem Wein in neuen Schläuchen beeindrucken, Volltilger. lol. :D Du mußt immer voll tilgen Die zäumen das Pferd nur von der anderen Seite - der Laufzeit des Darlehens auf und nennen das DEN HIT. Gag einer PR-Abteilung.
Was heißt in 12 Jahen tilgen wie bei einem Bausparvertrag? Tilgungsrate etwa 8 % p.a :) Ja, wenn Deine nachhaltige Belastbarkeit so hoch ist, ei, warum nicht? :rolleyes:
Hast Du abgecheckt ob für die zwei demnächst fälligen Kredite ein Forwardkredit in Frage kommt? Du sicherst Dir heute den niedrigen Zins ab Konditionsablauf der Bausteine.
Hat Cherry:) aufgestöbert. Onischka zur Entwicklung am Anleihemarkt- Bundfuture.
EW - Bund Future: Geduldiges Warten auf (neues) Trendsignal Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort
Erste Divergenzen erkennbar
UPDATE Elliottwellen-Analyse Bund-Future
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In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich der Bund Future weiterhin von seiner starken Seite präsentiert. Von entscheidender Bedeutung waren jeweils die nur kurzen Zwischenkorrekturen. Folglich blieben selbst die kurzfristigen Trends intakt, so dass keinerlei Umkehrsignale generiert wurden.
Wellentechnisch ist zudem klar, dass der Bund seit dem Tief im April vergangenen Jahres einen großen Aufwärtsimpuls entwickelt. Die Kursziele wurden mittlerweile bereits deutlich überschritten, so dass man Ausschau halten muss, in wieweit der Bund tatsächlich noch weiteres Gewinnpotenzial besitzt.
Im Rahmen einer Topping-Out-Phase war und ist für den Bund notwendig, dass zum einen die Impulswellen auf den verschiedenen Wellengraden zu Ende gehen und (da ein mittelfristiges Top) im Rahmen der Markttechnik klare bearishe Divergenzen erkennbar sind. Der strategische Auslöser wäre letztlich der anschließend Bruch der Aufwärtstrendbegrenzungen. In den vergangenen Wochen wurden keine dieser "Bedingungen" erfüllt.
Aus Wellensicht bildet sich seit Anfang November ein weiterer Aufwärtsimpuls, der noch nicht beendet ist. Eine Extensierung ist auf Grund der weiterhin hohen Trenddynamik nicht ausgeschlossen. Folglich stünde der Bund im Moment erst kurz vor dem Endpunkt der Wave 3' von iii, was letztlich bedeutet, dass es in den nächsten Wochen weiter aufwärts geht. Erst im unteren 117-er Bereich wäre ein Zwischentop in diesem Fall zu erwarten, was letztlich auch einem Test der ATH gleich kommt.
Die sich langsam abschwächende Trenddynamik mit ersten bearishen Divergenzen lässt aber die Aufmerksamkeit auf einen anderen Count richten. Hierbei entwickelt sich seit der ersten Januar-Woche bereits der letzte Teilimpuls (Wave 5' von v). Bei knapp 116 sollte es somit in den nächsten Tagen zu einer Kursgipfelbildung kommen, wobei in den nächsten 2-3 Sitzungen noch eine Seitwärtsphase zwischen 114.75-115.75 (falls sich Zwischenkorrektur als ein Triangle entpuppt) möglich ist. Die Frage ist letztlich, ob es sich bei diesem Top bei rund 116 auch um einen signifikanten Hochpunkt handelt.
Eine klare Aussage über einen Richtungswechsel ist aus strategischen Überlegungen erst dann möglich, wenn zumindest der sehr kurzfristige, steile Aufwärtstrend durchstoßen wurde. Aktuell findet man diesen Support im 114.70-er Bereich. Tiefere Supports, deren Bruch dieses Trendsignal bestätigen und verstärken liegen danach bei 113.90 und 113.05/10.
Fazit: Alle Aufwärtstrends sind immer noch intakt. So lange dies der Fall ist dominiert im Zweifel auch weiterhin diese Trendrichtung. Allerdings ist auf dem aktuellen Preisniveau die Luft schon recht dünn. Neue Zwischenhochs werden wahrscheinlich mit der Verstärkung von erkennbaren bearishen Divergenzen einhergehen, welche die Grundlage für eine Topbildung sind. Aus strategischer Sicht ist sehr kurzfristig ein weiterhin trendkonformes Verhalten angebracht, da erst ein Trendbruch ein signifikantes Umkehrsignal liefert. Eine vorherige Ausdehnung bis knapp 117 ist zuvor aber nicht ausgeschlossen.
http://img.wallstreet-online.de/news/010/34/92
http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?&m=3.1.10&action=viewnews&newsid=514267
Für risiko-averse Kreditnehmer Zeit zum Handeln, wie auch immer. :) Its Divergenz-Time, weil sich irgendjemand vorstellt, daß es irgendwann mal wieder zu einer relativen Konjunktur belebung kommt. Ob, ist wurscht, die Hoffnung und die noch so unfundierte Erwartung treibt die Märkte. Schließlich haben wir Frühling. Wer möchte da nicht hoffen? :D
Liebe Grüße
KA:)
Ei KA :)
Natürlich ist ein Volltilger-Darlehen das selbe wie ein Annuitätendarlehen mit entsprechendem Tilgungssatz... hab ich doch oben geschrieben :rolleyes:
Vielleicht unterscheidet es sich in den Konditionen minimal, will ich wie gesagt noch abklären.
Ich fand es ganz nett, das so übersichtlich vor Augen gehalten zu bekommen, was möglich ist :)
Die 15 oder 20 Jahre kämen für mich in Frage, da wir letztes Jahr gut sondergetilgt haben und die mtl. Rate sich dadurch (und auch wegen der niedrigeren Zinsen momentan) nicht erhöhen würde im Vergleich zu der Gewohnten. Na mal kucken...
Ob Forward-Darlehen oder Bereitstellungszinsen unterm Strich günstiger ist, werde ich noch ausrechnen ;)
Danke für die Bund-Future-Analyse :)
Liebe Grüße :)
Brigitte
High steaks
09.02.2003, 17:32
Brigitte
Nie und nimmer ein Darlehen mit erhöhter Tilgung abschließen. Lieber die Möglichkeit der Sondertilung mit in den Vertrag aufnehmen. Nach meiner Erfahrung kannste auch in laufenden Verträge die monatliche Tilgung erhöhen. Hab von 1 % auf 4 % ohne Probleme erhöhen können. Wenn es mir nicht mehr passt gehe ich wieder auf 1 %. So bleibt man flexibler.
Wir werden sicher wieder Zeiten mit hohen Zinsen bekommen. Da legste dein Geld besser zu höheren Zinsen an, als Du Dir bei der Rückzahlung des Darlehens sparst.
Wenn Du ängstlich bist schließt Du bei DAXstand 2.000 ab ansonsten aussitzen bis DAX bei 700 steht. Billiger werden die Zinsen dann nicht mehr. :rofl
Hallo High steaks,
danke für Deine Meinungsäußerung :) Ja, das war der Hintergrund meiner Frage... ob sich eine erhöhte Tilgung überhaupt rechnet vor dem Hintergrund, dass wir irgendwann auf Inflation und damit höhere Zinsen zusteuern. Dazu kommt, wie Du auch schreibst, natürlich die Verpflichtung viel zu tilgen... ein freiwilliger Sparbetrag könnte unter Umständen (Arbeitslosigkeit etc.) auch mal angenehmer sein.
Andererseits ist es natürlich verlockend, nach 15 oder 20 Jahren komplett abgezahlt zu haben... gut, aber mit Selbstdisziplin kann man das auch eben durch Sparen erreichen.
Die Flexibilität was mtl. Tilgung und Sondertilgungen angeht, ist bei den Internet-Banken (die ich wegen der günstigen Konditionen auf jeden Fall nutzen will) leider nicht so ausgeprägt. Sondertilgungsoptionen muss man mit Zinsaufschlag bezahlen und dass die während der Laufzeit den Tilgungssatz ändern, wage ich stark zu bezweifeln.
Naja, ich werde das alles noch abwägen... :)
Lieben Gruß :)
Brigitte
High steaks
09.02.2003, 18:47
Brigitte
die Bereitschaft zu Sondertilgung hängt vom Zinsniveau ab. Lieget der Zinssatz über dem von Dir festgeschriebenen Satz lassen die Burschen gerne tilgen, egal welche Bank. Umgekehrt hat eher nicht.
Selbstdisziplin ist bei 1 % angesagt. Am Besten einfach einen Dauerauftrag auf separates Konto oder monatliches Fondsparen. Aber wiederum erst ab DAX 700.
Ich mach es so und es funzt ganz gut.
Yep, dank Dir für die Tips :)
Wenn ich mir das recht überlege, erscheint mir das tatsächlich am sinnvollsten. Wenn ich mir vorstelle, man bekommt mal wieder 8-10 % Verzinsung, wie es vor ca. 10 Jahren mal war, würde ich mir ja in den Hintern tappen, ein Darlehen zu 4-5 % Zins zu tilgen wie blöd. Ich darf mir nur nicht die Summen anschauen, die man bei 1% Tilgung im Laufe der Jahre an Zinsen zahlt, da wird es einem ganz elendig :eek: Das relativiert sich ja schließlich durch konsequentes Sparen.
Lieben Gruß :)
Brigitte <-- noch nicht wirklich entschieden, aber der Entscheidung immer näher rückend :D
wenn man sich das bild so anguckt, könnte man bildlich sprechen:
Die Zinsen sind im Keller:
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-1J.jpg
Gruß
P.
Geld bald umsonst wie in Japan? :hihi
Bei Comdirekt hatte ich noch gar nicht nachgeschaut :rolleyes: ... http://informer2.comdirect.de/de/detail/zinsen/index.html?nop=0&sid= (erspäht im Forum von Baugeld-Vergleich)
007-0815
28.02.2003, 17:40
Hallo an die Zinsfüchse. :)
Dieser Tröd ist wirklich sehr aufschlußreich.
Habe gestern etliche Gespräche gehabt, zwecks einer in kurze gelanten Baufinazierung. (Grund und Neubau)
Letztentlich bin ich vorerst zu folgenden Modell gekommen:
ca. 25 Eigenanteil.
75% würde ich wie folgt finanzieren:
30% 5 jahre Zinsbindung. (die schmeißen se einem ja regelrecht hinterher :D )
70% 10 oder 12 Jahre Zinsbindung.
Beides mit 2 % Tilgung.
Die Ersparnis gegenüber der kpl. 10-12 jährigen Bindung würde ich in einen Bausparplan stecken, zu dem bis max. die Hälfte der Eigenheimzulage zukommt.
Die andere Hälfte der Eigenheimzulage wollte ich entweder aufs Tagesgeldkonto schaufeln oder evtl. fest anlegen, um diese dann zur Sondertilgung des 5jährigen beim Auslaufen zu nehmen. Vorausgesetzt die Zinsen sind bis dato gestiegen. Sind sie gefallen, binde ich die Restschuld des 5 jährigen dann lang. Das Angesparte is dann quasi erst mal über.
Der 10 jährige soll dann mit dem zuteilungfähigen Bausparer umfinaziert werden, wenn die Marktzinsen schlechter sind, als es der Bausparer hergibt. Sind sie tiefer, wollte ich dann so hoch Tilgen, das die Restschuld in weiteren 10 evtl. 15 Jahren Bindung durch ist. Sondertilgung würde dann wohl keinen Sinn machen.
Sollte dieses Modell in Gefahr geraten, durch ALO, Krankheit etc. könnte man a) die Tilgung runterfahren und/oder den Bausparer anhalten.
(Darlehen+Bausparer sehe ich gemeinschaftlich als monatl. Belastung zur Finazierung.)
Was haltet Ihr davon? *neugierig bin*
@high
Ich hörte zwecks der Tilungssatzänderung während der Bindung, das man sie nur senken kann. Ergibt auch Sinn, da Bank mehr verdient. Erhöhen, hieß es geht garnicht. :(
Hi 007-0815,
was mich als erstes irritiert... warum willst Du einen Bausparvertrag in die Finanzierung mit einbeziehen? Könnte ich nachvollziehen, wenn Du sowieso schon einen Bausparvertrag ziemlich bis zur Zuteilung angespart hättest und diesen nun nutzen wolltest, um ratzfatz von den aufzunehmenden Schulden wieder runterzukommen. Beim Bausparvertrag zahlst Du immerhin eine jährliche Tilgungsrate von rund 7%... gibt mit Zinsen insgesamt rund 12 % Belastung. Da täte ich lieber ein normales Annuitätendarlehen mit dieser Tilgungsrate aufnehmen, wenn überhaupt so hohe Tilung gewünscht ist. Außerdem zahlst Du erst mal 1 % Abschlussgebühr beim BSV und bei den momentan niedrigen Zinsen rechnet sich ein Bausparvertrag doch noch viel weniger als in Hochzinsphasen. Falls Du die Wohnungsbauprämie bekommst, könnte das evtl. ein Anreiz sein, wobei das ja wieder Klickerbeträge sind. Also meine Frage... was spricht für Dich dafür?
Ansonsten haste ja sicher schon gelesen, dass ich bei den momentan niedrigen Zinsen eher zu 20 Jahren Zinsfestschreibung tendiere als zu 10 Jahren, ganz zu schweigen von 5 Jahren. Wenn die Zinsfestschreibung ausläuft und der Zins ist doppelt so hoch als jetzt (was gar nicht so ganz unwahrscheinlich ist), kuckt man dumm aus der Wäsche, das kann die monatliche Finanzplanung völlig aus den Fugen bringen.
2% Tilgung finde ich ok... darüber haben wir ja oben auch schon diskutiert. Ist für mich auch so ein Mittelding zw. schnell runter von den Schulden und Geld besser anlegen können bei Inflation.
So, das war mal mein Senf :)
Lieben Gruß :)
Brigitte
PreMillionaire
01.03.2003, 21:21
Warum schießt Ihr Euch alle auf ein Annuitätendarlehen ein? In der momentanen Zinsphase fahrt Ihr mit einem endfälligen Darlehen wesentlich besser. Nur mal so als Denkanstoß.
PreMillionaire:)
Wieso meinste, Pre?
Mir persönlich graut's ein bißchen davor, mich auf das Anlagetalent von Lebensversicherungen oder Fonds zu verlassen, wenn es um die Hausfinanzierung geht. An was genau denkst Du?
Lieben Gruß :)
Brigitte
PreMillionaire
02.03.2003, 02:47
Nun, es gibt genügend Produkte am Kapitalmarkt, die eine Garantieverzinsung oder anderweitige Garantien bieten. Beispiele wären Skandia Garantiefonds oder die Pru Generation von Prudential (ehemals Sali), es muß also nicht die herkömmliche LV sein. Aber selbst bestehende LVs kann man i.d.R. wunderbar in Finanzierungen einbauen, mach ich oft genug. Einen Blick sollte man auch mal auf die Volksfürsorge werfen, die finanzieren zu absoluten Superzinsen und bewerten ihre eigenen fondsgebundenen Policen mit 9%. Es lohnt sich also, mal über den Tellerrand der eigenen Hausbank hinaus zu blicken...;)
PreMillionaire:)
Dank Dir, Pre :)
Garantieverzinsung hört sich gut an... ich werde mir die von Dir genannten Alternativen auf jeden Fall die Tage anschauen. Wenn ich mir auch kaum vorstellen kann, dass ich mich damit anfreunden kann... die Wirtschaft und auch die Politik momentan macht mich dermaßen unsicher, dass ich am liebsten gar keine Schulden hätte... und dann auch noch ohne echte Tilgung, weiß nicht :rolleyes: Wahrscheinlich bin ich zu negativ eingestellt, aber ich halte gerade nichts für unmöglich... angefangen von Bankenpleiten bis hin zur Staatsverschuldung bis zum Garaus.
Ach ich kucke es mir mal einfach an, werde dann ja sehen wie mein Gefühl dabei ist :)
Nächtliche Grüße :)
Brigitte
Baufinanzierung: Aktienfonds contra Annuitätendarlehen (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&postid=368129)
Danke Eliska für die Verlinkung :)
Ich bin übrigens gerade beim Abschluss... Hab mich entschieden für 1% Tilgung (also stinknormales Annuitätendarlehen mit gaaanz gewöhnlichem Tilgungssatz)... und was nebenher gespart werden kann fließt natürlich an die Börse, ob long oder short :D Ich finde, das ist eine gesunde Mischung, ganz auf eine Seite (Annuitätendarlehen versus Wertpapiere) wollte ich mich nicht versteifen ;)
Fein, ich dachte, der Link gehört hier rein, damit alles, was zusammengehört, auch zusammen ist. :)
Yep, das war eine gute Idee, dank Dir :kiss:
Dieses Thema – Annuitätendarlehen vs. tilgungsfreies Darlehen mit Fondssparplan (oder auch LV) – beschäftigt sicher viele und es ist unheimlich schwer, da die richtige/beste Entscheidung zu treffen. Was wirklich das beste war, sieht man dann eigentlich erst am Ende im nachhinein...
Lieben Gruß :)
Brigitte
PreMillionaire
16.03.2003, 00:54
Um Himmels willen keinen Fondssparplan! Am sinnvollsten: RV oder FRV zuzüglich getrennte RLV über die hochgerechnete Darlehenslaufzeit.
Hier stößt der Laie (ich :D) schon an seine Grenzen... was sind RV (Risiko-LV?), FRV und RLV?
PreMillionaire
16.03.2003, 10:21
RV - Rentenversicherung
FRV - Fondsgebundene/Fondsangelehnte Rentenversicherung
RLV - Risikolebensversicherung
Bei der RLV als Finanzierungssicherheitsnetz sollte es eine linear fallende sein und auf alle Fälle nicht den Fehler machen, sich hier eine verbundene RLV aufschwatzen zu lassen.
PreMillionaire:)
PreMillionaire
16.03.2003, 11:51
Noch ein Tip: Zinsfestschreibung sollte 10 Jahre sein, denn historisch gesehen bewegen sich die Zinsen immer in 10-Jahres-Wellen...:)
PreMillionaire
16.03.2003, 14:11
Noch ein letzter Tip: Bei LVs immer gegenseitig absichern, egal ob KLV. FLV oder RLV. Sprich: 1. LV Mann Antragsteller, Frau Versicherte Person, 2. LV Frau Antragsteller, Mann Versicherte Person. Die Erbschaftssteuer wird damit umgangen.;)
Wann gab es jemals so günstig Baugeld? Täte mich mal interssieren... bei baugeld-vergleich.de kann man nur die letzten 20 Jahre einsehen, und da gab es das noch nie :D
Die 20-Jahresansicht kann ich ja auch mal reinstellen...
PreMillionaire
22.05.2003, 09:51
Garnicht, der Schnitt liegt bei knapp 8%...:)
Dank Dir, Pre :)
Hier mal der aktuelle Zinskommentar von www.interhyp.de ...
Deflationsangst treibt die Zinsmärkte
Die Kapitalmarktzinsen sinken weiter - im Wochenverlauf sind vor allem die Renditen für längere Laufzeiten um bis zu 0,15% gesunken. Damit hat sich auch Baugeld weiter verbilligt. Der Begriff der Deflation breitet sich unter den Analysten und Marktteilnehmern in den USA und in Europa immer weiter aus. Der Internationale Währungsfonds warnt inzwischen ausdrücklich vor dieser Gefahr, Alan Greenspan sieht sich als Notenbanker gezwungen, die Deflations-Gefahr in den USA zu dementieren, und die EZB versucht den Begriff erst gar nicht in den Mund zu nehmen. Die destruktive Kraft sinkender Preise sehen wir seit 4 Jahren in Japan am Werk - Angst und Nervosität sind daher durchaus berechtigt. Hauptursache ist der schwache Konsum und die dadurch bestehenden Überkapazitäten. Der Konsum wiederum ist so schwach, weil Arbeitsplatzunsicherheit, wachsende Belastungen durch Steuern und Sozialabgaben, Vermögensvernichtung an den Börsen und Unsicherheit über die Lösungsfähigkeit der Politik die Konsumenten vorsichtig agieren lassen. Öffentliche Ausgaben zur Schaffung von positiven Impulsen sind angesichts der Budgetsituation nicht möglich, ohne den Stabilitätspakt in Euroland zu riskieren. Dazu kommt noch eine von den USA geförderte Abwertung des Dollar, die die Exportkraft von Europa zu kippen droht. Die Bewegung in länger laufende Staatsanleihen bleibt somit die beste Möglichkeit, Geld sicher anzulegen und sich gegen deflationäre Tendenzen zu schützen.
Die EZB hat sich auch an diesem Donnerstag mit einer Zinssenkung zurückgehalten, um ihr Pulver nicht frühzeitig zu verschießen - die Marktteilnehmer erwarten diese Senkung aber in den nächsten Wochen und kaufen Anleihen. Sinkende Inflationszahlen im Mai und klare Hinweise von Bundesbankpräsident Welteke unterstützen unsere Erwartung einer Leitzinssenkung bei der nächsten EZB-Sitzung Anfang Juni. Die längeren Laufzeiten nehmen diese Senkung mit ihrer heftigen Abwärtsbewegung der letzten 4 Wochen schon vorweg - hier könnte es in den nächsten Tagen sogar zu einer leichten Korrektur kommen. Wir bleiben aber auch für das 2. Halbjahr der Meinung, dass der grundsätzliche Trend bei den Zinsen nach unten zeigt.
Die Bestsätze für Annuitätendarlehen für 5 Jahre liegen derzeit bei 3,36%, für 10 Jahre bei 4,12%, für 15 Jahre bei 4,52% und für 20 Jahre bei 4,93%. Die Rechnung, ob man sein Geld in Mietzahlungen oder in den Erwerb eines Eigenheims stecken sollte, wird bei diesen Zinssätzen immer klarer: Eine monatliche Rate von 1.000 Euro ermöglicht es heute bei 10-jähriger Zinsbindung und 1% Tilgung, eine Kreditsumme von 230.000 Euro zu bedienen. Vor 12 Monaten gab es dafür nur 175.000 Euro. Angesichts der niedrigen Zinsen empfiehlt es sich allerdings, die Tilgung eher mit 2% anzusetzen um in einem überschaubaren Zeitraum von rund 25 Jahren auch schuldenfrei zu sein.
Tendenz: kurzfristig: seitwärts; mittelfristig: abwärts
PreMillionaire
23.05.2003, 18:31
Genau sind es 8,22%.:)
Die Zinsen sind ja doch bissle gestiegen, seit wir uns das letzte Mal unterhalten haben hier :rolleyes:
http://www.baugeld-vergleich.de/tabellen/baugeld-index/charts/bix10-zinsentwicklung-1J.jpg
http://www.stock-channel.net/upload/brigitte/52.jpg
Zinskommentar von www.interhyp.de vom Freitag (19.9.):
Zinsentwicklung bleibt günstig
Die Zinsen für Baugeld haben auch diese Woche wiederum leicht nachgegeben. Damit setzt sich die Entspannung am Rentenmarkt von den USA ausgehend fort. Während in den letzten Tagen keine besonderen Konjunkturzahlen die Tendenz an den Kapitalmärkten beeinflusst haben, gibt die Veröffentlichung des Protokolls der August-Sitzung der US-Notenbank Einblick in die aktuelle Einschätzung der amerikanischen Konjunkturentwicklung. Der Zentralbankrat geht von einer Erholung der US-Konjunktur aus, sieht aber im Gegensatz zu sonstigen Erholungsphasen keine Notwendigkeit mit raschen Leitzinserhöhungen etwaigen inflationären Entwicklungen entgegenzuwirken. Dazu ist dieses Mal die grundsätzliche Preisentwicklung zu "disinflationär". Das heißt, dass weiterhin die Gefahr sinkender Inflationsraten mit der Neigung zur Deflation besteht. Die Begründung liegt in der historisch niedrigen Kapazitätsauslastung der Unternehmen, die trotz Wachstum nur langsam steigt und damit keine Impulse für mehr Arbeitsplätze bringt. Stabile Leitzinsen in den USA bedeuten aber aufgrund der ohnehin sehr steilen Zinsstrukturkurve (die kurzfristigen Leitzinsen liegen bei 1% - die 10-jährigen Staatsanleihen bei 4,25%) nur eine beschränkte Gefahr von höheren Langfristzinsen weltweit. In Europa und besonders in Deutschland erholt sich der private Konsum nur langsam. Mit 56% am Bruttosozialprodukt bringt dieser Konsum allerdings den stärksten Beitrag zur Konjunkturentwicklung. So lange die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt - in Bezug auf die Sozialsysteme und die Belastungen die auf die privaten Haushalte zukommen - bestehen bleibt, so lange wird die Konsumneigung schwach bleiben.
Damit sehen wir auch für die EZB keine Spielräume, die Leitzinsen in den nächsten Monaten anzuheben.
Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen ist es wichtig, die Tilgung nicht wie traditionell üblich mit 1% zu wählen, sondern mit zumindest 2% zu kalkulieren. Während bei 1% Tilgung und einem Zinsniveau von 5% die Finanzierung rund 40 Jahre bis zu endgültigen Rückzahlung läuft, senkt die höhere Tilgung die Gesamtlaufzeit auf den viel realistischeren Zeitraum von 25 Jahren ab. Besonders flexible Sondertilgungsmöglichkeiten bieten Kombi-Darlehen, bei denen bis zu 25% der Finanzierungssumme an den historisch niedrigen 3-Monats-Euribor-Satz gebunden sind. Damit sinkt die laufende Belastung und der variable Teil kann jederzeit teilweise oder gänzlich getilgt werden - ohne dass auf den Festzinsteil die sonst üblichen Aufschläge für Sondertilgungsoptionen zu zahlen sind. Die Bestsätze für Annuitätendarlehen für 5 Jahre liegen derzeit bei 3,88%, für 10 Jahre bei 4,53%, für 15 Jahre bei 4,94% und für 20 Jahre bei 5,31%.
Tendenz: kurzfristig: seitwärts; mittelfristig: abwärts
Hallo Brigitte,
aber nur wegen der Nachricht die Eigenheimzulage wegfallen zu lassen...Ab Januar sinkt die Nachfrage nach Baugeld deutlich, da alle noch bis zum 311203 unterschreiben wollen...dann sollte Baugeld wieder billiger werden...
P.
Hallo Patrick,
ja, der Wegfall der Eigenheimzulage wird sicherlich die Zinsen drücken. Ich glaub aber abgesehen davon immer noch an deflationäre Tendenzen, die ihr übriges tun werden. Bin aber kein Fachmann, hoffe dass ich bei meiner Finanzplanung nicht mal vollends mit Inflation überrumpelt werde :hihi Man muss halt ständig auf dem Laufenden bleiben...
Grüße :)
Brigitte
Wohnungsbauförderung wird auf Städte konzentriert
Die Bundesregierung will in Zukunft Wohneigentum für Familien fördern. Die Eigenheimzulage läuft Ende 2003 aus.
So sehen es die Eckpunkte des Bundeshaushalts 2004 vor, die Bundesfinanzminister Hans Eichel am 26. Juni 2003 vorgestellt hat. Wie die Wohnungsbauförderung in ein familiengerechtes Städtebauprogramm umgestaltet werden soll, erläuterte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Achim Großmann, am 27. Juni:
Erstens sollen junge Familien bei der Bildung von Wohneigentum unterstützt werden.
Zweitens sollen mit der neuen Förderung die Innenstädte belebt und familienfreundlicher werden.
Der Bund wolle 25 Prozent der bislang für die Eigenheimförderung ausgereichten Mittel für das neue Städtebauprogramm einsetzen. Der Eigentumserwerb soll im Wohnungsbestand von Städten gefördert werden, soweit er mit erheblichem Modernisierungs- und Instandsetzungs- aufwand verbunden ist. Das Wohnumfeld von Familien in städtischen Quartieren als auch genossenschaftliches Wohnen sollen wieder attraktiver werden.
Ausgereicht würden die Gelder des neuen Programms voraussichtlich beim Nachweis von Rechnungen über Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Einzelregelungen, zum Beispiel Einkommensgrenzen für die Antragsteller, würden noch ausgearbeitet. Das Programm wird sich bis 2011 auf jährlich bis zu 860 Millionen Euro aufbauen und bis zu diesem Zeitpunkt mit insgesamt 4,4 Milliarden Euro Bundesmitteln ausgestattet. Hinzu kommen in gleicher Höhe Mittel der Länder und in etwas geringerer Höhe der Gemeinden.
Förderung ab 2004 orientiert sich mehr am Bedarf
Die Eigenheimzulage in der jetzigen Form sei in den 90er Jahren eingeführt worden, als es große Wohnungsnot in den Städten gab. Zudem seien die Zinsen für das Baugeld zurückgegangen und entlasten den Bauherrn in dem Maße wie früher die Eigenheimzulage. Im Vergleich zu 1996 seien die Hypothekenzinsen um fast drei Prozent gesunken. Nach Prognosen würden 2040 rund 15 Prozent weniger Menschen in den Städten leben. Deshalb sei es sinnvoll die Gelder mehr in den Wohnungsbestand als in den Neubau zu lenken.
Die Eigenheimzulage in der jetzigen Form wird bis zum 31. Dezember 2003 weiter gelten. Bauherren, die in den Genuss der jetzigen Regelung kommen möchten, müssen bis dahin den Antrag auf Baugenehmigung gestellt oder den notariellen Kaufvertrag abgeschlossen haben.
Quelle: REGIERUNGonline
Noch bis Jahresende gilt:
Wer ist förderberechtigt?
Antragsteller, deren Einkommen im Jahr der Antragstellung und davor bei Alleinstehenden nicht über 81.806 EUR aus beiden Jahren beträgt und bei Ehepaaren nicht über 163.614 EUR. Für jedes im Haushalt lebende Kind erhöht sich die Grenze um 30.678 EUR.
Ehepaare können zwischen getrennter und gemeinsamer Veranlagung des Einkommens wählen.
Wie sieht die Förderung aus?
Förderberechtigte erhalten über einen Zeitraum von acht Jahren bei selbstgenutzten Neubauten maximal 2.556 EUR, bei Kauf von Eigentum 1.278 EUR. Bemessungsgrundlage sind die maximalen Anschaffungskosten.
Für jedes Kind kommt eine Kinderzulage von 767 EUR pro Jahr und Kind hinzu.
Wo beantrage ich die Förderung?
Den Antrag auf Eigenheimzulage beantragen Sie beim örtlichen Finanzamt.
Quelle: immobilienscout24
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