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Aus der FTD vom 1.10.2001
Drahtloser Internetzugang bringt UMTS in Gefahr
Von Juha Päätalo, Aachen
In Aachen wurde erstmals ein lokales Netz für das neue W-LAN-System installiert. Die Kosten sind deutlich niedriger als die für UMTS.
Financial Times Deutschland
So richtig interessant wird es ja dann, wenn die Konkurrenz im eigenen Hause entsteht. Die klare Abgrenzung tut da not.
T-Mobile bekommt hauseigene Konkurrenz
Damit vor allem die zahlungskräftigen Geschäftskunden nicht auf UMTS warten müssen, wollen die Telekom-Töchter T-Systems und T-Com noch in diesem Jahr drahtlose Computernetze zur Datenübertragung mittels Handy und Laptop anbieten.
Bei den schnellen Funknetzen kann man mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu elf Megabit pro Sekunde surfen. Das sind Bandbreiten, die mit UMTS vorerst nicht annähernd erzielbar sind. Mal ganz abgesehen davon, dass die Telekom-Tochter T-Mobile ihren UMTS-Start gerade erst um ein ganzes Jahr auf 2003 verschoben hat.
So will T-Systems in Zusammenarbeit mit Betreibergesellschaften die neue Technik noch in diesem Jahr auf Flughäfen, Bahnhöfen und Innenstädten zum Einsatz bringen, berichtet die "Wirtschaftswoche".
Die drahtlosen Highspeed-Netze werden von anderen Gesellschaften bereits seit längerem in Ballungsgebieten, an Universitäten und auf Flughäfen angeboten und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Von vielen Experten werden sie sogar als ernsthafte Bedrohung für UMTS angesehen. Vorteile sind die deutlich größere Bandbreiten, die viel geringeren Kosten (weil keine teure Lizenz erwoben werden muss) und die Tatsache, dass man herkömmliche Technik verwenden kann. Nachteil ist die begrenzte Reichweite. Stellt sich die Frage, ob man tatsächlich in jedem Winkel des Landes und zu jedem Zeitpunkt einen Internet-Zugang via Handy benötigt.
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Joerg
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