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Matze
20.11.2001, 18:06
Biodata beantragt Insolvenzverfahren

Die Biodata Information Technology AG hat beim Amtsgericht Korbach die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Ursachen für die Insolvenz seien nach Angaben des Unternehmens Überschuldung und drohende Zahlungsunfähigkeit. Zusammen mit einem noch nicht benannten Insolvenzverwalter strebt das Softwarehaus eine Restrukturierung an, um das Unternehmen weiterzuführen.

Am 30. Oktober wurde durch Wirtschaftsprüfer die Überschuldung festgestellt. Auch nach außergerichtlichen Vergleichsverfahren mit Gläubigern und Gesprächen mit potenziellen Investoren und Kreditgebern konnte Biodata die Zahlungsunfähigkeit nicht abwenden. Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben weiter in "intensiven Verhandlungen", um die Liquidität zu sichern.

Ob diese zum Erfolg führen können, ist bislang fraglich. In der Vergangenheit ist Biodata durch Umsatzeinbrüche und unternehmensinternen Streit in die Schlagzeilen geraten. Auch die Schadensersatzklage gegen ehemalige Vorständler lässt das Sicherheitsunternehmen nicht in gutem Licht stehen. Tan Siekmann und Stefan Schraps wurde vorgeworfen, sie hätten einen Großauftrag in Australien gemeldet, der nicht zu Stande kam, und dadurch einen Schaden von rund 4,4 Millionen US-Dollar angerichtet. (anw/c't)

Quelle: Heise.de (http://www.heise.de/newsticker/data/anw-20.11.01-004/)

Der Chart spricht wohl Bände:

http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=BIT.FSE&hist=5&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=

Von ehemals 132 € zu lächerlichen, kaum identifizierbaren 0,57 € heute....

Mein Beileid den Investierten :(

Matze

Mr. KnowItAll
02.12.2001, 18:43
x

Matze
10.12.2001, 19:56
Die am Neuen Markt notierte eJay AG hat heute auf Grund vonZahlungsunfähigkeit beim zuständigen Amtsgericht in Stuttgart beantragt, ein Insolvenzverfahren zu eröffnen. Dies teilte das Unternehmen in einer ad-hoc Meldung mit.


EJay möchte in Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter die operativen Geschäfte weiterführen und die Kontinuität der Kundenbeziehungen aufrecht halten. Wie das Unternehmen zudem bekannt gab, werden bereits begonnene Verhandlungen mit potenziellen Investoren und Erwerbern weitergeführt.


Auf Wiedersehen :)

Matze

Matze
14.12.2001, 14:26
Jippii Group muss Insolvenz anmelden

Nach der Pleite der deutschen Telecom-Firma Jippii musste nun auch das finnische Mutterunternehmen die Jippii Group Insolvenz anmelden. Ziel sei es aber mittels einer nicht näher beschriebenen Umstrukturierung die Firma zu retten. Nach eigenen Angaben will man trotz des Verfahrens das operative Geschäft in Finnland und den anderen Ländern normal weiterführen.

Die Gründe für den Insolvenzantrag hören sich an wie bei so vielen Telecom-Firmen, die in Schwierigkeiten gerieten: Liquiditätsprobleme und ein schwieriges Marktumfeld zwängen zu der Radikalkur, um nach dem Rückzug aus dem deutschen Markt zumindestens etwas von der Firma zu retten. Zudem sei es laut Jippii Finnland bislang nicht möglich gewesen, die Finanzlage zu verbessern. Nach einer einmaligen Bereitstellung von 'direkten Zahlungen' in Höhe von 20 Millionen Euro soll die Schieflage jedoch behoben werden.

Dass sich auch die Jippii Group verkalkuliert und damit in eine schwierige Lage manövriert hat, war einigen Skeptikern bereits klar, als die Jippii GmbH Ende November 2001 Insolvenz anmelden musste. Damals war das Mutterunternehmen nicht mehr bereit, weiteres Geld in die kränkelnde Firma zu investieren. Bekannt geworden war Jippii hierzulande, als die Firma im Oktober 2000 die Restbestände der insolventen Gigabell übernahm. (daa/c't)

heise.de/ct

Wie die Tochter, so die Mutter, oder doch umgekehrt :confused:

Matze

Matze
17.12.2001, 10:51
Lobster nach Insolvenzantrag mit über 40% im Minus
Die Aktien der Lobster Network Storage AG, einem Hersteller und Vertreiber von Datensicherheits-Netzservern, High-End-Serversystemen sowie hochleistungsfähigen Workstations, verlieren heute über 40 Prozent an Wert.


Die Berliner Gesellschaft gab am Freitag Abend nach Börsenschluss bekannt, dass der Vorstand am 17.12.01 beim zuständigen Amtsgericht Insolvenz beantragen wird. Nach Ansicht des Managements bleiben dadurch die Interessen der Aktionäre, Gläubiger und Mitarbeiter am ehesten gewahrt.


Das Management geht davon aus, dass Lobster noch genügend Liquidität besitzt, um während des Insolvenzverfahrens handlungsfähig zu bleiben.


Die Anteilsscheine des Unternehmens brechen derzeit um 42,42 Prozent auf 0,95 Euro ein, womit die 1 Euro-Marke erstmals unterschritten wird. Nach rund 40 Euro Anfang 1999 halbierte sich der Wert des Papiers Anfang 2000 auf rund 20 Euro und ein zweites Mal auf rund 10 Euro Anfang 2001. Bereits seit Ende Juli notiert es unter 4 Euro.

Quelle: Comdirekt.de

Matze

Matze
19.12.2001, 11:08
Die Kinowelt Medien AG und deren Tochter Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH haben heute beim zuständigen Amtsgericht München vorsorglich die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt, da die Gespräche mit der ABN AMRO Bank seit der kurzfristigen Kreditkündigung zum 28.11. innerhalb der gesetzlichen Frist von maximal 21 Tagen erfolglos blieben.

Da die deutsche ABN AMRO-Niederlassung bereits am 29.11. die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Kinowelt Medien AG und der Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH beantragt hat, erfolgt der Antrag aus haftungsrechtlichen Gründen. Die rechtliche und wirtschaftliche Situation bleibt davon unberührt. Der Geschäftsbetrieb in den betroffenen Gesellschaften läuft voll umfänglich weiter.

Alle anderen Töchter und Beteiligungen von Kinowelt sind hiervon nicht betroffen. Das operative Geschäft dieser Gesellschaften ist gewährleistet.

Quelle: comdirekt.de

Matze

Matze
21.12.2001, 17:08
Weihnachtszeit, Zeit der Besinnung. Zur Besinnung kommt auch die m+s electronic AG:

m+s Elektronik stellt Insolvenzantrag (Update)

Der Vorstand des Systemhauses m+s Elektronik AG stellte am heutigen Freitag Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Aschaffenburg. Vorläufig übernimmt der Rechtsanwalt Werner Schreiber von Wellensiek, Grub & Partner die Aufgaben des Insolvenzverwalters. Nachdem die Kreditversicherer am Vortag angekündigt hatten, nicht wieder in den Versicherungsschutz für die m+s-Lieferanten eintreten zu wollen, war das operative Geschäft fast zum Erliegen gekommen.

Schreiber will eine Zerschlagung des Unternehmens möglichst vermeiden und folgt grob den Richtlinien des vorher erstellten Restrukturierungsplanes. m+s zählt wie auch die GE Compunet Computer AG & Co. und die T-Systems ITS GmbH (früher debis) zu den größeren deutschen IT-Systemhäusern und übernahm zum Beispiel Vertriebsaufgaben für Siemens-Fujitsu. Das Unternehmen verbuchte Umsätze von bis zu 668 Millionen Euro jährlich, doch einige Fehlkäufe, Kreditausfall bei den Gläubigerbanken und auch die allgemeine IT-Flaute setzten der Firma zu.

Der seit Februar 2000 am Neuen Markt notierte IT-Dienstleister beschäftigt derzeit an 40 Standorten in Deutschland insgesamt 1600 Mitarbeiter. Erst vor drei Tagen hatten die Banken der m+s Elektronik zugesagt, die eingeräumte Kreditlinie von 24,2 Millionen Euro aufrecht zu erhalten. Zugleich hatte das Unternehmen seine Ergebnis- und Umsatzprognose für das am 30. April 2002 endende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert und auf Grund der schwierigen Marktverhältnisse höhere Verluste angekündigt. (cgl/c't)

Quelle: heise.de/ct

Matze

Matze
22.12.2001, 13:00
Der Vorstand der Wünsche AG hat heute beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf
Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Dieser Antrag wurde notwendig,
nachdem ein seit mehreren Wochen mit vielen Partnern erarbeitetes
Sanierungskonzept heute Abend gescheitert ist.

Im übrigen verweisen wir auf unsere Ad Hoc-Mitteilung vom 05. Dezember 2001. Wir
hatten damals mitgeteilt:

"Die Gesellschaft ist eine reine Holding. Von der Situation der Holding
unbeeinflusst ist der jeweils eigenständige Geschäftsbetrieb ihrer
Beteiligungsunternehmen, mithin ihrer 100%igen Töchter JOOP! GmbH, Hamburg,
Miles Handelsgesellschaft International mbH, Hamburg und Jansen Textil GmbH,
Hamburg, wie schließlich der Geschäftsbetrieb ihrer 62%igen Tochter Cinque
Modevertriebsgesellschaft mbH, Mönchengladbach. Die diese Unternehmen jeweils
finanzierenden Banken haben den Vorstand wissen lassen, dass die Kreditlinien
fortgeführt werden und somit ein ungestörter Geschäftsbetrieb dieser
Unternehmen, die völlig unabhängig von der Konzernmutter agieren, möglich ist."

Hieran hat sich nach Wissen des Vorstands nichts geändert.

Hamburg, den 21. Dezember 2001
Wünsche Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Wünsche AG
Herrn Gerhard Janetzky
Vorstandssprecher
Tel.: 040 - 41 91 78 21
Fax: 040 - 41 91 78 23
Email: g.janetzky@wuensche.de
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www.dgap.de

Matze