Eliska
13.12.2001, 19:53
Letzte Saison für Schilling, Lira und Franc
Zum Jahreswechsel im Euro-Ausland mit EC- oder Kreditkarte zahlen
D-Mark zuhause lassen
Von Thomas Hammer und Katja Plümäkers
Durch den Euro wird das Verreisen einfacher – kein lästiger Geldumtausch mehr, kein kompliziertes Umrechnen der ausländischen Währung in DM. So wird es in Zukunft sein, doch was müssen Urlauber beachten, die genau über den Jahreswechsel in eines der Euro-Länder reisen? Der einfachste Weg ist sicherlich der, am Urlaubsort mit EC- oder Kreditkarte zu bezahlen. So spart sich der Urlauber die Probleme mit den verschiedenen Währungen vor und nach dem Jahreswechsel. Zuhause lassen sollten Touristen in jedem Fall Bargeld in D-Mark und auch DM-Reiseschecks, denn die werden in den Euro-Ländern ab dem 1. Januar oft nicht mehr angenommen. ´
DM-Reiseschecks sollten vorher in Deutschland in Euro-Reiseschecks umgetauscht werden. Banken berechnen für Schecks, die sie selbst ausgegeben haben, keine Wechselgebühren.Touristen sollten sich außerdem vor dem Start in den Silvesterurlaub vergewissern, ob sie noch ausländische Münzen und Scheine von vergangenen Reisen in der Schublade finden. Das gehortete Geld sollten die Urlauber unbedingt mitnehmen und – so weit es möglich ist – auch ausgeben, denn diese Urlaubssaison ist die letzte, in der die Touristen mit Schilling, Lira oder Franc zahlen können.
Übriggebliebene ausländische Währung sollte noch im Urlaubsland in Euro umgetauscht werden. Das geschieht bei den Banken meist gratis. In den Ländern der Währungsunion bekommt der Urlauber im neuen Jahr auch den Euro als Wechselgeld zurück, auch wenn er in Landeswährung bezahlt hat. Wer trotzdem mit ausländische Banknoten nach Hause kommt, der kann diese noch bis Ende Februar bei den Banken umtauschen. Diese berechnen im Schnitt eine Gebühr von 3 bis 3,5 Prozent des Betrages. Kostenlos tauschen die Landeszentralbanken ausländische Währung in Euro um.
Dieses gilt jedoch nur für Banknoten. Mitgebrachte Münzen können bei der Reisebank, die rund 70 Geschäftsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzübergängen hat, gegen einen Abschlag von 30 Prozent gewechselt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Geld an Wohlfahrtsorganisationen zu spenden, die extra zu diesem Zweck Sammelaktionen durchführen.Alle zwölf Euro- Länder haben zwar verschiedene nationale Motive auf den Rückseiten der Euro Münzen, doch Urlauber können auch nach ihrer Rückkehr in Deutschland mit allen Euro-Münzen, egal aus welchem Land, ohne Probleme bezahlen. Die Euro-Scheine sind in jedem Land gleich.
Süddeutsche Zeitung
Zum Jahreswechsel im Euro-Ausland mit EC- oder Kreditkarte zahlen
D-Mark zuhause lassen
Von Thomas Hammer und Katja Plümäkers
Durch den Euro wird das Verreisen einfacher – kein lästiger Geldumtausch mehr, kein kompliziertes Umrechnen der ausländischen Währung in DM. So wird es in Zukunft sein, doch was müssen Urlauber beachten, die genau über den Jahreswechsel in eines der Euro-Länder reisen? Der einfachste Weg ist sicherlich der, am Urlaubsort mit EC- oder Kreditkarte zu bezahlen. So spart sich der Urlauber die Probleme mit den verschiedenen Währungen vor und nach dem Jahreswechsel. Zuhause lassen sollten Touristen in jedem Fall Bargeld in D-Mark und auch DM-Reiseschecks, denn die werden in den Euro-Ländern ab dem 1. Januar oft nicht mehr angenommen. ´
DM-Reiseschecks sollten vorher in Deutschland in Euro-Reiseschecks umgetauscht werden. Banken berechnen für Schecks, die sie selbst ausgegeben haben, keine Wechselgebühren.Touristen sollten sich außerdem vor dem Start in den Silvesterurlaub vergewissern, ob sie noch ausländische Münzen und Scheine von vergangenen Reisen in der Schublade finden. Das gehortete Geld sollten die Urlauber unbedingt mitnehmen und – so weit es möglich ist – auch ausgeben, denn diese Urlaubssaison ist die letzte, in der die Touristen mit Schilling, Lira oder Franc zahlen können.
Übriggebliebene ausländische Währung sollte noch im Urlaubsland in Euro umgetauscht werden. Das geschieht bei den Banken meist gratis. In den Ländern der Währungsunion bekommt der Urlauber im neuen Jahr auch den Euro als Wechselgeld zurück, auch wenn er in Landeswährung bezahlt hat. Wer trotzdem mit ausländische Banknoten nach Hause kommt, der kann diese noch bis Ende Februar bei den Banken umtauschen. Diese berechnen im Schnitt eine Gebühr von 3 bis 3,5 Prozent des Betrages. Kostenlos tauschen die Landeszentralbanken ausländische Währung in Euro um.
Dieses gilt jedoch nur für Banknoten. Mitgebrachte Münzen können bei der Reisebank, die rund 70 Geschäftsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzübergängen hat, gegen einen Abschlag von 30 Prozent gewechselt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Geld an Wohlfahrtsorganisationen zu spenden, die extra zu diesem Zweck Sammelaktionen durchführen.Alle zwölf Euro- Länder haben zwar verschiedene nationale Motive auf den Rückseiten der Euro Münzen, doch Urlauber können auch nach ihrer Rückkehr in Deutschland mit allen Euro-Münzen, egal aus welchem Land, ohne Probleme bezahlen. Die Euro-Scheine sind in jedem Land gleich.
Süddeutsche Zeitung