Gert
24.01.2002, 03:53
Mittwoch, 23. Januar 2002
Microsoft verklagt
AOL will Gerechtigkeit
Der Medienkonzern AOL Time Warner hat Software-Marktführer Microsoft auf Schadensersatz verklagt. Es geht dabei um die Firma Netscape, die 1998 von AOL übernommen wurde. Netscape hatte wegen Microsofts Förderung des eigenen Internet-Browsers erhebliche Einbußen einstecken müssen. AOL reichte die Klage beim Bezirksgericht in Washington ein.
Der Medienkonzern AOL bezieht sich dabei auf das im vergangenen Jahr in zweiter Instanz bestätigte Urteil im Kartellprozess gegen Microsoft. Die Richter stuften die Firmenstrategie des Software-Konzerns zur Ausgrenzung betriebsfremder Internet-Browser als wettbewerbswidrig ein.
AOL-Vizepräsident John Buckley sagte: "Diese Aktion ist ein Versuch, Gerechtigkeit in die Sache zu bringen."
Nach amerikanischem Bundesrecht wäre AOL berechtigt, den von einem Gericht ermittelten tatsächlichen Schadenswert zu verdreifachen. AOL habe außerdem eine einstweilige Verfügung beantragt, um "andauerndem und künftigem Schaden" im Zusammenhang mit dem Netscape-Browser zu unterbinden, erklärte Buckley.
Microsoft verklagt
AOL will Gerechtigkeit
Der Medienkonzern AOL Time Warner hat Software-Marktführer Microsoft auf Schadensersatz verklagt. Es geht dabei um die Firma Netscape, die 1998 von AOL übernommen wurde. Netscape hatte wegen Microsofts Förderung des eigenen Internet-Browsers erhebliche Einbußen einstecken müssen. AOL reichte die Klage beim Bezirksgericht in Washington ein.
Der Medienkonzern AOL bezieht sich dabei auf das im vergangenen Jahr in zweiter Instanz bestätigte Urteil im Kartellprozess gegen Microsoft. Die Richter stuften die Firmenstrategie des Software-Konzerns zur Ausgrenzung betriebsfremder Internet-Browser als wettbewerbswidrig ein.
AOL-Vizepräsident John Buckley sagte: "Diese Aktion ist ein Versuch, Gerechtigkeit in die Sache zu bringen."
Nach amerikanischem Bundesrecht wäre AOL berechtigt, den von einem Gericht ermittelten tatsächlichen Schadenswert zu verdreifachen. AOL habe außerdem eine einstweilige Verfügung beantragt, um "andauerndem und künftigem Schaden" im Zusammenhang mit dem Netscape-Browser zu unterbinden, erklärte Buckley.