Vollständige Version anzeigen : Ein Datek-Problemchen...
Hi,
hier sind doch einige Datek-Kunden, vielleicht kann mir jemand das erklären...
Ich wollte vorhin 1000 INSP verkaufen mit Limit 24. Der Kurs war noch etwa 10 Min. bei ca. 24 1/4, die Order hätte also genug Zeit gehabt, ausgeführt zu werden. 950 Stücke wurden zwar sofort verkauft, die restlichen 50 Stücke aber nicht. Als nach ca. 10 Min. die 50 Stücke immer noch nicht verkauft waren und der Kurs langsam unter mein Limit von 24 rutschte, hab ich die Order gelöscht (dachte mit der stimmt was nicht und wollte sie neu eingeben - das Limit hätte eh nicht mehr gefunzt). Aber löschen ging auch nicht :confused: Mehrmals versucht, immer kam die Meldung: "trying to cancel".
Wie kommt denn so was?? Die 50 INSP sind ja eine kleine Summe, drum kein Beinbruch. Aber passiert das öfter? Bei größeren Summen wäre das ja furchtbar :eek: :eek:
Ich hab jetzt halt bei Datek angerufen und die haben mir die "kaputte" Verkaufsorder gestrichen, damit ich sie nochmal neu eingeben kann. Somit hab ich jetzt die INSP zu 50 Cents billiger verkaufen können. Hätte ich nicht versucht die Order zu löschen, hätte ich als Ausführungskurs (wegen der Garantie) den Kurs bekommen, der bei meiner ursprünglichen Ordereingabe gestellt war (über 24)... so hat`s mir der Herr erklärt.
Bin jetzt total verunsichert :confused:
Passiert so was öfter? Und gibt es überhaupt eine Ausführungsgarantie auch für Limitorders und während der Extended Hours?
Grüße
Brigitte
Ach und wenn ich schon dabei bin, Probleme zu wälzen... dann gleich noch ein Hunde-Problemchen :D Wenn`s auch nicht hier rein passt.
Wie um Himmelswillen kriege ich mein Hunde-Baby sauber ??????? Vielleicht hat jemand einen kniffigen Trick parat. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen :rolleyes:
Klapse auf den Hintern und ins Freie setzen... nützt nix, man ist ja gerne im Garten und nimmt dabei als gleich die Gelegenheit wahr, durch ein Loch im Zaun abzuhauen um den Nachbarn einen Besuch abzustatten (kriege täglich mindestens einen Anruf, ich soll den Hund abholen). Eine etwas härtere Gangart... Klapse auf den Hintern und ins Bad eingesperrt... nützt auch nix, dann macht man halt das nächste Mal nicht auf den Lieblingsteppich sondern auf einen anderen Teppich. Das mit dem Bad ist eh so eine Sache, das heult dann so erbärmlich, dass ich aus Mitleid grad mitheulen könnte.
Irgendwie muss man dem aber doch klar machen können, wo die Geschäfte erledigt werden :confused: Es wird so viel Gassi geführt und macht dabei zwar auch manchmal was es soll (und wird auch immer überschwenglich dafür gelobt), aber daheim auf dem Teppich ist`s halt doch am schönsten, und ausgerechnet der Esszimmer-Teppich wurde als Standard-Teppich für solche Geschäfte auserwählt :( Tststs, was kann man da nur tun???
Ich sprech das zweite Problem mal morgen mit meiner Freundin an, die hat da ein wenig Erfahrung drin sammeln können ;) Am besten gleich beim Frühstück :D :D
Beim ersten hab ich leider weder Erfahrung noch kenne der Materie :(
Matze
Super, danke Matze :)
Aber warte ruhig bis nach dem Frühstück, dann ist`s bekömmlicher :D :D
Also es ist echt unglaublich, wie oft das passiert, da kommt man kaum nach mit Wegmachen, geschweige denn mit Gassigehen!! Und andauernd die Kleine bestrafen zu müssen, das tut mir echt weh im Herz. Viel lieber würde ich sie andauernd knuddeln, sie ist sowas von süss. Irgendwie müssen wir das in den Griff kriegen. Wenn es ja nur an ihrem Alter liegt, ist`s ja ok. Aber ohne Erziehung wird sie es vielleicht nie lernen? Also ich bin echt ratlos.
Hi Brigitte,
erstmal zu Deinem Hundeproblem:
Einen Hund einen klapps auf den Hintern geben bringt nichts. Hat jetzt nichts mit Antiautoritär zu tun - ist aber so. Ich war damals mit unserem Welpen in der Hundeschule.
Hunde muß man im Genick schütteln. Nicht hochheben und hin und her werfen aber oben am Fell schon mal richtig hin und herschütteln. Es kann sein das er so verdutzt ist und ein wenig jault. es tut aber nicht weh. Sondern er wird noch erschrocken über diese Erziehungsmaßnahme sein. Denn eine Hündin würde nichts anderes tun als ihre Jungen eben dort zu packen und zu schütteln. Dies hilft normalerweise!
Desweiteren muß Du feste Ausgehtermine in einem festen Rhytmus machen. Also nicht wenn Du Zeit hast sondern anfangs alle Stunde. Dann immer die Uhrzeiten der Ausgänge ausdehnen auf 2 H bis zu 4 Stunden.
Das ist eine Erziehung an die sich eigentl. jeder Hund gewöhnt.
So nun zu DATEK:
Das passiert ab und an in Stoßzeiten. Meistens ist die Order durch, hängt aber noch im System und wird dann später zu dem von Dir genannten Verkaufspreis eingebucht. so ging es bei mir z.Bsp. schonmal öfter anfang des Jahres. Aber kommt nicht regelmäßig vor - eben nur bei extremer Überlastung des Systems.
Aber Du siehst ja wie kulant die Datek'ler gleich damit umgehen wenn Du dort anrufst!
hoffe ich hab Dir geholfen
bye
MM
Christian
26.10.2000, 10:59
Hallo Brigitte,
also wir haben selbst einen 2-jährigen Dobermann, der uns sicherlich schon einige Nerven gekostet, alles in allem aber schon soviel an Freude und Spaß erleben lassen hat, daß man nur als Hundebesitzer weiss, wie wertvoll und toll ein Zusammenleben mit Hunden sein kann.
Wir hatten mit unserem Hund sehr viel Glück in der Erziehung, was das Problem der Stubenreinheit anbelangt.
Nun zu Deinem Problem:
Du hast ein Hundebaby zu Hause, die brauchen eben eine Zeit bis sie stubenrein sind, zumal Dein Hund, soweit ich weiss erst wenige Wochen alt ist..... Es gibt einige Hundebesitzer, die haben selbst mit einem 12 Monate alten Hund noch Probleme.....
Das Wichtigste ist Deinen Hund zu beobachten. Sobald er schnüffelnd und unruhig durch die Wohnung läuft heisst es: Sofort auf den Arm und raus mit ihm. Dann warten bis er sein Geschäft gemacht hat und ganz überschwenglich und kräftig loben. Und dabei meine ich, wirklich JEDES Mal!!!
Glaube mir, auch wir hatten Momente, da hätten wir ihn am liebsten ........, aber das muß man dann eben als Hundebesitzer unterdrücken.
Solltest Du Deinen Hund in der Wohnung erwischen, sofort hinstürzen und laut "Pfui" und "Böser Hund" rufen..... meistens hören sie dann schon vor Schreck auf zu Pieseln. Dann sofort wieder raus und solange warten bis das Geschäft draußen erledigt wird. Und auch hier wieder nicht vergessen: Loben, loben, loben.
Es bringt wirklich überhaupt nichts zu schimpfen oder den Hund gar wegzusperren, wenn das Geschäft schon passiert ist; ein kurzes "Pfui" ist auch hier erlaubt.
Hunde verknüpfen Dein Handeln, d.h. Belohnung und Bestrafung, immer mit ihrem eigenen momentanen Handeln. Also, wenn er schon gepinkelt hat und Du es erst zwei Minuten später entdeckst er aber dann trotzdem bestraft wird, versteht er die Welt nich mehr. Ich bin doch so klein und unschuldig, warum um alles in der Welt ist Frauchen jetzt so böse mit mir ?
Solltest Du nicht die Möglichkeit ihn ständig zu beobachten, versuche die Zeiten des Gassi-Gehens zu kontrollieren bzw. eine Regelmäßigkeit zu entwickeln. Viele Hunde besitzen ein unglaubliches Zeitgespür und es ist einfach leichter für sie, wenn sie sich an einen Rythmus des "Gassi-Gehens" gewöhnt haben.
Ich wünsche dir viel Glück, Nerven und gib die Hoffnung nicht auf....
Hier einmal ein paar interessante - hoffentlich helfende - Gedanken zum Thema Hundeerziehung:
"Belohnung und Strafe" in der Hundeausbildung und Hundetherapie
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1. Allgemeines über Belohnung und Strafe
1.1 Belohnung und Strafe beim Menschen im Alltag
Im Alltag belohnen wir ein Kind, wenn es ein erwünschtes, ein richtiges Verhalten zeigt. Einem Kellner, der uns höflich und zuvorkommend behandelt hat, geben wir ein großzügiges Trinkgeld. In einem allgemeineren Sinn ist auch jedes Lob, ja jede schlichte Bestätigung einer Handlung wie zum Beispiel ein freundliches "Danke" oder "Ja" eine "Belohnung". Belohnung, Lob und freundliche Bestätigung heben die Stimmung des Betroffenen. Er weiß darüber hinaus, was er in einer ähnlichen Situation tun kann, um wieder Belohnung etc. zu erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, daß er sein Verhalten wiederholt, wird hierdurch erhöht.
Im Alltag strafen wir ein Kind, wenn es ein unerwünschtes Verhalten zeigt, in der Hoffnung, daß es dies dadurch nicht wieder tut. Etwas schwächer aber mit der gleichen Absicht ausgesprochen ist das "Nein". Unter Erwachsenen muß man neben dem Einsatz körperlicher Gewalt auch das Einschüchtern etwa durch Gebrüll oder Drohungen zu den Methoden zählen, die Wiederholung des unerwünschten Verhaltens ausschließen sollen.
Belohnung und Strafe, Bestätigung und Mißbilligung sind aber in ihrer Wirkung völlig unterschiedlich. Eine Belohnung bzw. Bestätigung hebt die Stimmung. Darüber hinaus weiß der Handelnde nach der Bestätigung genau, was er bei ähnlichen Situationen wieder machen kann, er weiß, wie er sich verhalten kann. Bei Strafe oder Mißbilligung dagegen weiß er zwar, daß die mißbilligte Handlung falsch war, er weiß aber nicht was er statt dessen tun soll. Er wird unsicher.
1.2 "Erfolg" als Belohnung
Eine besondere Art von "Belohnung", die gar nicht von einem anderen gegeben werden muß, ist der Erfolg. Wollen der Mensch oder ein Säugetier ein Ziel erreichen, zum Beispiel Nahrung bekommen, so können sie dies oft auf verschiedene Weise versuchen. Mit irgendeiner Handlungsweise werden sie Erfolg haben. Diese Handlungsweise werden sie dann in Zukunft immer wieder anwenden, selbst wenn sie gelegentlich dabei keinen Erfolg haben. Der Erfolg selbst hat hier wie eine Belohnung gewirkt. Er hat die Wahrscheinlichkeit, daß das Verhalten in ähnlicher Situation wieder auftritt, erhöht.
Beispiel: durch Zerren an der Leine ist es dem Hund gelungen, an eine Stelle zu kommen, die er unbedingt beschnuppern wollte. Dieser Erfolg läßt ihn auch in Zukunft kräftig zerren – und tatsächlich hat er auch immer wieder mal Erfolg.
Bleibt jedoch bei einer Handlungsweise der Erfolg stets aus, so kommt sie mit der Zeit nicht mehr vor. Permanenter Mißerfolg führt zur Unterlassung eines Verhaltens.
1.3 Gefährdung als "Strafe"
Wir können uns durch eine Handlung auch ganz übel in Gefahr bringen. Wird sie uns bewußt oder erleben wir dabei Angst oder verletzen uns sogar, so werden wir die Handlung in Zukunft unterlassen. Auch dies gilt ähnlich bei Tieren. Wie der Erfolg als "Belohnung" wirkt, wirkt die Gefährdung wie eine "Strafe". Sie führt in der Regel zum Unterlassen des Verhaltens. Während der Erfolg allerdings ein Wohlgefühl erzeugt, ist die Gefährdung mit Angst und Fluchtverhalten verbunden. Darauf komme ich später noch einmal zurück.
1.4 "Belohnung" und "Strafe" beim Hund
Dem Hund ist die Fähigkeit angeboren, ein hohes Sozialverhalten auszubilden (im Gegensatz etwa zu Tigern. Auch bei Katzen ist diese Fähigkeit nur schwach vorhanden.). Bei gutem Umgang mit ihm akzeptiert er uns als sein "Leittier‘". Daher besteht für uns die Möglichkeit, ihn auf verschiedenste Art zu "belohnen", aber auch zu "strafen".
Dabei müssen wir allerdings vor dem Einsatz von "Strafe" unbedingt folgendes bedenken:
Durch "Strafe" wird der Hund wie der Mensch unsicher. Bestenfalls lernt er, welches Verhalten unerwünscht ist, nicht jedoch, welches statt dessen erwünscht ist. Außerdem erlebt er "Strafe" immer als Bedrohung oder Gefährdung seines Lebens, er bekommt Angst.
Im Zusammenleben von Hunden sind negative Interaktionen, d. h. "Strafen" nur 5 bis 7% aller Interaktionen (nach A. Hallgren) und davon ist wieder nur ein Bruchteil ein Abschnappen. Der Rest ist Knurren.
Wir sollten also "Strafen" immer erst dann einsetzen, wenn wir alle anderen Möglichkeiten, unerwünschte Verhaltensweisen zu unterbinden, wirklich ausgeschöpft haben.
2. Lernen
2.1 Einführung
Unter Lernen wollen wir jede Änderung des Verhaltens verstehen. Wir nehmen dabei an, daß die Verhaltensänderung eine Antwort auf eine bestimmte Umweltsituation ist, die dem Tier ein "angenehmeres" Leben beschert. Verminderung von Angst (z. B. durch Flucht) gehört hier dazu. Tiere (einschließlich Menschen) können auf ganz verschiedene Weisen lernen. "Belohnung" und "Strafe" spielen jedoch nur bei einer ganz bestimmten Form des Lernens eine Rolle, beim Lernen durch Verstärkung (instrumentelles Lernen).
2.2 Lernen durch positive Verstärkung ("Belohnen")
Beim Lernen durch Belohnung spielen vier Dinge eine entscheidende Rolle:
Der Hund muß ein bestimmtes Ziel erreichen wollen, er muß motiviert sein. Ein voll gefütterter Hund will ruhen, er ist zum Liegen motiviert – eine hervorragende Situation, um ihm "Platz" beizubringen. Eines will er nicht: Fressen. Leckerli sind also unangebracht.
Es muß einen Auslösereiz für eine Handlung geben, d. h. der Hund muß etwas ganz Konkretes hören, sehen, riechen, kurz: wahrnehmen, damit er anfängt zu handeln. Ein
Halte ihm mal die Nase in seinen Haufen rein ;) brrrr und meckern halt!
Matze
Hallo MaryMeeker und Christian,
vielen vielen Dank, Ihr habt mir echt sehr geholfen. Ich hab mir gleich alles ausgedruckt, damit ich es immer mal wieder nachlesen kann. Es ist wohl so, dass ich erst mal lernen muss, bevor ich meinem Hund etwas beibringen kann. Ich war echt völlig ratlos. Zumal ich die Strafe "ins Bad einsperren" erst seit zwei Tagen praktiziert habe (wusste mir anders nicht mehr zu helfen) und der Hund danach stundenlang als ganz seltsam war (nicht mehr andauernd rumgetollt und geschwänzelt - sondern ganz ruhig und eingeschüchtert). Das hat mir wahnsinnig leid getan und mir klar gemacht, dass ich irgendwas komplett falsch mache. Also nochmals vielen Dank, Ihr wart mir eine große Hilfe.
@ MM wegen Datek:
Hmm, also es war schon ziemlich spät in der Nachbörse, sicher keine Stoßzeit. Und sehr glücklich war ich mit der Handhabung von Datek eigentlich nicht, hätte eher erwartet, dass ich den selben Ausführungskurs bekomme, wie bei den restlichen 950 (es war ja eine einzige Verkaufsorder, die 50 Stücke wurden nur irgendwie vergessen). Aber wenn es tatsächlich daran liegt, dass ich die Order später gestrichen habe, dann ist es schon ok. Also kann ich künftig in solchen Fällen die offene Order ruhig im System stehen lassen (auch wenn der Kurs stark fällt) und mich darauf verlassen, dass ich den Kurs zur Zeit meiner Orderaufgabe bekomme? Gestern hat mich das Mißgeschick nur $ 50 gekostet, aber ich hab jetzt echt Bammel, dass mich das mal viel kostet, zumal ich zur Zeit nur noch ganz kurzfristige Trades mache (oft nur für ein paar Minuten) und dabei halt relativ große Summen einsetze.
Grüße
Brigitte
Hi Matze,
yep, so hab ich es die ganze Zeit gemacht... + Klapse auf den Hintern und weggesperrt (in den Garten, seit kurzem dann ins Bad). Hat aber alles nix genützt :(
Grüße
Brigitte
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