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Vollständige Version anzeigen : Hilfe - wir sterben aus


Matze
29.01.2002, 15:02
Wir leben mitten im sechsten große Massensterben, an dem wir maßgeblich beteiligt sind. Der Umweltwissenschaftler James W. Kirchner (Universität von Kalifornien in Berkeley) und die Paläontologin Anne Weil (Abteilung Biologische Anthropologie und Anatomie, Duke Universität) fanden heraus, dass das Leben nach einem Massensterben rund zehn Millionen Jahre braucht, bis es sich wieder erholt hat - unabhängig vom Ausmaß des Massensterbens. Da die Menschheit aber sicher nicht so lange existiert, wird sie mit all den schönen Tieren und Pflanzen untergehen oder in einer verwüsteten Welt auf ihr Ende warten.
Quelle: www.pm-magazin.de

Tja, damit wäre es dann fast amtlich, wir gehen als menschliche "Rasse" vor die hunde, frage mich nur gerade, ob denn die Ratten uns überleben werden, wenn es den menschlichen Abffall nicht mehr gibt :eek:

Matze

PreMillionaire
29.01.2002, 15:16
Auch früher, als vor ganz, ganz vielen Jahren, sind ganze Arten ausgestorben, teilweise durch Einflüsse von außen, teilweise durch den normalen Evolutionsverlauf. Wahrscheinlich wird also auch die Spezies Mensch früher oder später über den Jordan gehen, im Gesamtkontext Universum interessiert das wie nicht mal so viel wie das Sterben eines Sternes...:)

PreMillionaire:)

Perry27
29.01.2002, 15:28
Bislang hat's aber noch ne ganze Menge von unserer Sorte hier auf Blue Planet.

Na ja , bis zum nächsten llankru ist ja noch was Zeit.

Perry:cool:

Sascha
29.01.2002, 18:00
Na ja, ich glaube, dass das Letzte, was auf diesem Planeten aussterben wird, der Mensch ist. :hihi Der hat da nämlich so einen kleinen grauen Kasten, der gerade mal ausreichend funktioniert, um sowas zu verhindern. :lach Die eine oder andere Milliarde weniger von dieser Sorte wäre auch nicht so verkehrt und bis zum Jahre 2050 müssen wir ja auch erst mal die 9-Mrd.-Grenze überschreiten, wa? :p Weiterhin ist der Mensch das anpassungsfähigste Lebewesen auf diesem Planeten (noch nicht mal die Kakerlaken kommen da mit!). Keine Lebensform außer ihm ist auf allen fünf Kontinenten vertreten. Also, nicht schwarzmalen hier. ;) Und ich lebe sowieso ewig! :D

Sascha

PreMillionaire
29.01.2002, 18:17
Da irrst Du aber, der mensch benutzt sein Gehirn hautsächlich dazu, seine eigene Spezies auszurotten, einmalig im Tierreich. Und ich würde mit Dir jede Wette eingehen, daß der Mensch nicht das letzte ist, was auf diesem Planeten existiert.

PreMillionaire:)

Sascha
29.01.2002, 18:42
Hallo Pre! :hihi

Ich glaube nicht, dass ich mich irre. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es ca. einem Viertel der Menschheit gut. So viel wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. Mit "gut gehen" meine ich ausreichend Lebensmittel, teilweisem Zugang zu Wissen, Meinungsfreiheit (obwohl dies ja auch wieder eine reine Interpretationssache ist) u.ä. Der Mensch an sich ist (absolut verallgemeinert) ein Wesen, was eigentlich nichts vernichten, zerstören oder ausrotten will. Die meisten Menschen halten sich "gut" im christlichen Sinne. Die Natur des Menschen ist, und da stimme ich wohl mit Dir überein, eine räuberische. Das "optimale Wirtschaftssystem" (was man eben so optimal nennt) der Marktwirtschaft mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen zeigt dies ja auch. Nur darf man natürlich nicht vergessen, dass das übergeordnete System die Moral ist. In fast jeder Situation beruft man sich hierauf (auch in der Wirtschaft). Dies ist Ausdruck dessen, dass der Mensch eben nicht hauptsächlich sich selbst ausrotten sondern das Gegenteil erreichen will.

Ich schaue nicht ganz so pessimistisch in die Zukunft. Wir werden uns wohl das eine oder andere Mal wieder in eine Art von Mittelalter zurückkatapultieren, aber den Untergang sehe ich gar nicht. ;)

Sascha