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Vollständige Version anzeigen : 06.02.02: Die Crashgefahr wird immer grösser! Hoffnung von Cisco?


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germanasti
06.02.2002, 07:05
Eine heftige Achterbahnfahrt legten die Aktienmärkte gestern aufs Parkett. Bis auf Japan (dort ging es nur abwärts) ging es runter und hoch & hoch und runter. Ein typisches Bild während dem Ende einer Seitwärtsphase. Dazu kommt das Charttechnik momentan gnadenlos versagt, ein weiteres Indiz. Nun ist nur noch die Frage nach dem nächsten Trend offen. Up or down?

Recht positive Konjunkturdaten gab es gestern.
Die Auftragseingänge der US-Industrie sind im Dezember um 1,2% gestiegen. Erwartet wurden +1,3%.
& der Einkaufsmanagerindex für das nichtverarbeitende Gewerbe notierte mit 49,6 P. zwar unter den Analystenerwartungen (52,0), doch sprechen die Teilbereiche eine ganz andere Sprache! So veränderte sich der Gesamtstand nur unerheblich gegenüber Dezember, obwohl die Preise um gewaltige 10 P. auf 49,0 gestiegen. d.h. die Unternehmen haben im Januar tatsächlich höhere Preise untereinander durchgebracht, ohne das es zu einem grösseren Rückgang der Auftragseingänge kam. Wahnsinn! Damit sollte sich in nächster Zeit ein Trend fortsetzen, der bereits in der Chipbranche begonnen hat, nämlich profitables handeln! Fehlt nur noch eine erfolgreiche Umsetzung beim Endkunden und man muss sich als Langfristbär ernsthafte Sorgen machen! Doch kann die Privatbevölkerung dauerhaft konsumieren? Ich denke nicht, dafür ist die Kreditblase viel zu gross.

Weiter trauriges tut sich in Sachen Japan. Anstatt über die extreme Mauschelei von Morgan Stanley zu berichten und weitere Aufklärungsarbeit zu leisten, bedienen sich die verschiedenen Börsenmedien lieber den uralten Klohausparolen mit Japan pleite & so. Währenddessen ist der Nikkei gestern auf ein neues 16-Jahres-Tief gefallen. Kommt nun noch der Supergau? In arger Bedrängnis sind die Banken bei diesem sehr niedrigen Kursniveau, doch kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass das Land mit der höchsten Sparquote bankrott geht. Da tut sich eher der Vergleich mit dem argentinischen Merval auf, der urplötzlich 100% zulegte ohne das die Öffentlichkeit gross Kenntnis von nahm, bzw. im Vorfeld mit rechnete.
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht in diesem Land momentan ein kleiner Wirtschaftsaufschwung vonstatten! Nachdem der grösste Einzelhändler vorletzte Woche seine Prognosen nach oben revidierte, zeigten diverse Frühindikatoren gestern ein ähnliches Bild. Zwar noch im minus, doch mit einem gewaltigen Spurt im Vergleich zum Vormonat.
Wie lange noch kann dieses Land gedrückt werden? Oder andersrum gesagt: Sollte Japan eine Trendwende hinlegen und die Bevölkerung das Kapital zurück in die Heimat tragen, brennt Amerika und der Rest der Welt. Unter diesem Aspekt erscheinen die massiven Manipulationen sogar noch gerechtfertigt. Zumindest für Amerika-Liebhaber.
Nikkei lt. aktueller Charttechnik frei ab 10.300 P.

Eine kleine Tragödie bahnt sich in Deutschland an.
Die Kirch-Gruppe ist offenbar so stark angeschlagen, dass die Banken nicht mehr bereit sind weitere Kredite an dieses Unternehmen zu vergeben. Damit ist die Insolvenz in naher Zukunft praktisch vorgegeben.
Vor allem die bayrischen Banken werden erneut bluten und Kredite abschreiben müssen. Dies ist der dritte Fall binnen kürzester Zeit, nach Schmidtbank und Schneider. Das Land Bayern bald insolvent? (Dann schenken wir es Österreich :p )
Weitreichende Folgen würde dies beim deutschen Fussball haben, dort ist Kirch nämlich Besitzer der Fernsehübertragungsrechte, von denen zahlreiche Clubs finanziell abhängig sind. Fallen diese Einnahmen (zeitweise) weg, wird ein Fussballclub nach dem anderen den Bach runter gehen. Verkäufe von sogenannten "Stars" werden die Folge sein und der deutsche Nachwuchs bekommt endlich wieder eine Chance sich selbst zu entwickeln. Insofern hat die Kirch-Pleite auch ihr gutes. allerdings möchte ich da nicht unbedingt Aktionär von Borussia Dortmund sein. allerdings kenne ich nicht die Kirch-Einnahmenquote im Verhältnis zum Gesamtetat.
Oder rettet die Politik im Wahljahr Kirch? Dies wäre wohl der Tod Deutschlands, denn dieses Kapital ist schlichtweg nicht mehr vorhanden!

Die vielen Pleiten und Pleiteäusserungen sind auch der grund warum es in den letzten Tagen in Amerika so extrem fällt. Es wird eine Hiobsbotschaft nach der anderen vermeldet & praktisch die halbe US-Wirtschaft auf Insolvenz gestellt. Die Amis sind momentan bärischer als ich zu meinen besten Zeiten! Ob man das nicht eher als Kontraindiktor werten soll? Oder andersrum gesagt: Wenn jetzt die Insolvenz eines ganzen Landes eingepreist wird, was kann dann noch schlimmeres kommen, dass einen Börsencrash auslöst? Unter Bezugnahme der COT-Daten, ARMS und meiner Charttechnik fällt es schwer jetzt wieder zum Superbären zu werden. Ausserdem fallen die Treasury nicht mit den Kursen der letzten Tage. d.h. Geld sucht keinen sicheren Hafen. "Aktien sind momentan unterbewertet" Ob dies die analysten in wenigen Tagen/Wochen wieder durch die Megaphone tuten? Mal schaun ob es so eintritt & immer bedenken das die Hölle momentan näher ist als der Himmel! Stopkurse einhalten und lieber in steigende Kurse kaufen, als ein vergiftetes Messer zu erwischen!
Diese Konkursbasherei erinnert übrigens sehr an Infineon im Frühherbst. Die Aktie hat bis heute noch nicht den kompletten short-squeeze hinter sich.

& weiterhin fragen sich alle weswegen die Börsen in den letzten Wochen so künstlich fallen. Alles ein grosses Theaterstück?
Gut möglich das mein Szenario eines unerwarteten Wirtschaftsaufschwung bereits ab Ende Q4 nicht nur Greenspan überrascht hat, sondern auch zahlreiche Shorties. Eine echte Trendwende würde bedeuten, dass Shorts komplett glattgestellt werden müssen und ggf. zur Pleite führen können. Ergo würde ein endloser Anstieg eine Zwangsliquididierung nach der anderen zur Folge haben & das bei einer Rekordquote an shorts. Mit der Folge eines platzenden Hedge-Fonds? Neuer Börsencrash wäre die Folge.
Dies ist eines von vielen möglichen Szenarien. Vll. kommt es so, vll. fällt aber auch ganz einfach das Kapital für die Anschlusskäufe. Das Ergebnis werden wir, wie gehabt, hinterher erfahren.

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif

Die Nasdaq hat es im Stundenchart nichtmal geschafft den leichten Widerstand bei 1500 P. zu durchbrechen. Es tut sich ein treppenstufenartiger Crash auf wie letztes Jahr März beim DOW. Abverkauf alle glatten 100 P. tiefer.
In dieser Zeiteinstellung wurde gestern zum Schluss ein evening-doji-star kreiert, kein positives Zeichen! Sollen die 1300 P. angetestet werden? 1425 P. bilden davor eine Unterstützung.
1500 / 1530 / 1580 P. Widerstände.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1

Der Tageschart hat gestern die GD100 mit einem gap down nach unten verlassen, ein weiteres Verkaufssignal wurde generiert.
Wird es ein Fall bis zu den April 2001 - Tiefs & damit Ausbildung einer riesigen inversen SKS?

1425 & dann 1300 P. Unterstützungen.
1580 P. die Zone zur Rückkehr in die Bremszone.

Das grossräumige Chartbild an der Nasdaq verschlechtert sich zusehends! Einzelne Unsicherheitskerzen werden abgelöst von sehr langen negativen Kerzen. Kein positives Signal!
Vollkommen entgegensätzlich verhalten sich dazu die Commercials. Sie sind in der Nasdaq momentan sogar long.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1

Der DOW hat den evening-doji-star mit einem weiteren doji nichtb estätigt, dessen LKunte an der GD100 abprallte. Heisser Kampf zwischen den gleitenden Durchschnitten & mit jedem Tag wird die Explosivität grösser!

9580 vs. 9950 P. ist die Range, die der DOW intraday durchaus in voller Breite nutzen kann.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1

Der S&P hätte gestern ein nettes doji als kurzfristiges W kreiern können. Doch war der Kerzenkörper dafür etwas zu weit unten. Schaut mehr nach Crash aus! :eek:

Nach 1085 P. wartet eine kleine Unterstützung irgendwo bei 1050 P. Darunter wartet die Dreistelligkeit.
1100 und 1118 P. Widerstände.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

Der Nemax hat gestern die Unterkante bei 1100 P. verlassen und damit grosse Verkaufssignale ausgelöst. Eigentlich! Doch war der SK nicht signifikant darunter und die Kerze ein Hammer (fachmännisch genannt Rallyenagel). Ein impulsartiger Schub über 1200 P. würde jetzt grössere Kaufsignale erzeugen als noch vor 2 Wochen ein Bruch der 1300er Marke. So makaber kann Charttechnik sein. =) Gummibandprinzip.

1200 P. erste wichtige Marke.
1300/1350 P. die entscheidende Zone.

Nach unten ist bereits die Hölle sperrangelweit offen.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Euro mit einem sauberen 2-Tages-Doppeltop unterhalb der 0,8750er Marke. Folgen nun die 0,84 oder gar 0,78?
& gold mit einem wahren Freudensprung bis knapp an die 300er Marke heran. Die Calls haben wahrhafte Freudensprünge vollzogen. Und es könnte alles so schön sein. Ausbruch über 300 bei angezogenen Shortschrauben, so ist es seit langer Zeit gewünscht. Doch hat diesen Hyspe J.P.Morgan ausgelöst. Ein Finanzier, der selbst die Weltgoldproduktion der kommenden beiden Jahre zugeshortet hat! Deshalb aufpassen das es kein false break mit anschliessendem tiefen Sturz wird. Auch wenn Anstiege unter Angst die Nachhaltigsten sind, vergesst nicht die früherere Mauschelei im Gold.


US-Termine heute:
Anheuser Busch n/a
Cendant n/a
Comcast vb
Cisco Systems nb
Newmont Mining n/a
Reliant Energy n/a
14.30 Uhr Produktivität prel.I, Q4, 4.0%, 3.0%, 1.1%

Ausserdem bringt zw. 14.00 + 15.00 Uhr Daimler Zahlen. Könnte was bewegen!


Happy trades...



Dieses Board mausert sich nach und nach zu einer echten Perle. Seit dem Umzug keinen einzigen Systemausfall & an die etwas ungewöhnliche Grafik bzw. Handling hat man sich doch recht schnell gewöhnt. Ist eben wie an der Börse mit dem bärisch und bullisch sein. J

Einzig der Seitenumbruch und die Uhrzeit hapert noch etwas.
Wer damit Probleme hat , möge doch bitte eine Boardmail an MATZE senden. Drin enthalten sollte die genutzte Auflösung sowie der verwendete Browser inkl. Versionsnummer stehen.
Wer doch gelacht wenn die Kinderkrankheiten nicht behoben werden können.

germanasti
06.02.2002, 07:06
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3838323736333634.jpg

Ein heftiger Einbruch in der letzten Handelsstunde Amerikas und ein momentan stabiler Nikkei bieten nicht die Grundlage für einen Riesenschub. Dabei wäre er gerade heute so wichtig! Ein paar Stunden Eigenleben?

Gestern war es doch noch soweit! Nachdem sich der DAX tgaelang gwegen sein Bärenschicksal wehrte, reichten miese Us-Konjunkturdaten um 16.00 Uhr aus, um einen kleinen Crash auszulösen. Mit nachhaltiger Wirkung? Weit gefehlt! Es wurde sofort & unter hohen Umsätzen wieder gekauft. Es scheint so, als ist in Deutschland noch verdammt viel Geld nicht investiert! Trotzdem werden wir uns nicht komplett von Amerika abkoppeln.

Technisch hat sich mit dem gestrigen sell-out die Lage sofort aufgeholt.
Beeindruckend vor allem der Rallyenagel mit dickem Kopf an der Unterkante des Abwärtstrends. Möge es nun mit entsprechender Dynamik nach oben rennen, denn ein Verharren an dieser Linie wird zum Bruch führen, so wie vor 2 Wochen eine Stufe höher. Theoretisch würde sich jetzt ein Kurs- und Zeitziel von 6300 P. in 2-3 Wochen ergeben. Praktisch wird es aber Amerika entscheiden!
MACD und RSI sind nun gottseidank ins negative gedreht. Würde einen explosiven Aufwärtsdrive unterstützen. Marktbereinigung erfolgt! Trotzdem aufdpassen, denn unter 4870/4800 P. brennt der Höllenbaum lichterloh !!!

Nach dem tri-Star vorletzte woche gab es 2 grosse Bullenfallen. Entsprechend viel Pessimismus ist nun im Markt, was rallyefördernd wäre.
5200 P. im Auge behalten. Dort sind aktuell die ganz grossen Kaufsignale.

Starthype 4980/4990 P., Konsolidierung gen 4950/4940 P. und dann über 5010 P. kreiert erst Kaufsignale. Ein SK über 5100 P. würde viel Bärenblut fliessen lassen.
zu Beginn nochmals runter auf 4880/4890 P. und anschliessend über 4985 P. wäre ebenfalls bullisch, doch bei weitem nicht mit der Dynamik von Szenario 1!
4980/4990 P. und dann unter 4780 P. verläuft nach dem Motto "der letzte macht das Bullenlicht aus"

germanasti
06.02.2002, 07:09
Aus der FTD vom 6.2.2002 --- www.ftd.de/japan
Tokio deutet Börsen-Interventionen an
Von David Ibison und Bayan Rahman, Tokio, und Doris Grass, Frankfurt

Die japanische Regierung hat angesichts des drastischen Vertrauensverlustes in den Bankensektor und den Aktienmarkt des Landes "entschiedene Maßnahmen" in Aussicht gestellt, um einen weiteren Kursverfall an der Börse zu verhindern.

Das sagte am Dienstag Regierungssprecher Yasua Fukuda, nachdem der Nikkei-225-Index an der Börse in Tokio auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren gefallen war. Der Index büßte bei lebhaftem Handel 1,6 Prozent auf 9475,60 Punkte ein.

Aktienhändler sagten, viele institutionelle Anleger vor allem aus dem Ausland hätten massenhaft japanische Standardaktien verkauft.

"Wir beobachten die Aktienkurse sehr genau, und ich glaube, das gegenwärtige Niveau ist zu niedrig", sagte Fukuda. "Wir sind darauf vorbereitet, mit jeder Situation fertig zu werden, und alle Kabinettsmitglieder teilen diese Einschätzung. Wir sind bereit, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, wenn dies notwendig wird", sagte der Sprecher.

Mit ihrer offensichtliche Bereitschaft zu Interventionen am Aktienmarkt reagiert Tokio auf Forderungen internationaler Analysten, Ratingagenturen und Wirtschaftsorganisationen nach staatlichen Hilfen für die angeschlagenen Banken.


Zweite Intervention nach 1998

Sollte sich Ministerpräsident Junichiro Koizumi zu Maßnahmen entschließen, wäre es die zweite Rettungsaktion für die japanischen Kreditinstitute seit 1998. Zudem würde die Regierung ihr Versprechen brechen, hierfür kein Geld der Steuerzahler zu nutzen.

Der Druck auf das Bankensystem verstärkte sich am Dienstag, nachdem die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die Bonitätsbewertung von sieben Großbanken herunterstufte. S&P führte als Begründung die wachsende Zahl notleidender Kredite der Institute, ihre unzureichende Ertragslage und die sich verschlechternde Kapitalausstattung der Institute an.

Zugleich beließ die Agentur den Ausblick auf "negativ" und schloss somit weitere Bonitätsherabstufungen nicht aus.

Michael Petit, geschäftsführender Direktor bei S&P in Tokio, sagte, viele Banken seien technisch zahlungsunfähig und staatliche Unterstützung sei unvermeidlich. Ohne die zu erwartende Hilfe aus Tokio wären die Ratings wohl noch schlechter ausgefallen.

Betroffen sind die Mizuho-Gruppe, zu der Dai-Ichi Kangyo Bank, Fuji Bank und Industrial Bank of Japan gehören. Ferner wurden Sumitomo Mitsui Banking, UFJ Bank, Bank of Tokyo-Mitsubishi sowie Yasuda Trust & Banking heruntergestuft.

Zudem kündigte S&P an, ähnlich wie in Lateinamerika erstmals eine Liste zu erstellen, in der die Wahrscheinlichkeit einer staatlichen Rettung für zahlreiche Banken bewertet wird, falls das Finanzsystem kollabiert. Das "Bank Survivability Assessment" wird etwa ein Dutzend Institute aufführen, die nach Ansicht von S&P in jedem Fall überleben werden, weil die Regierung sie nicht Pleite gehen lassen wird.


Versicherer unter Druck

Außerdem setzte die Ratingagentur Moody’s sieben japanische Lebensversicherer auf ihre Beobachtungsliste für eine mögliche Ratingsenkung. Auch die Versicherer leiden unter der Konjunktur- und Börsenschwäche sowie einer sinkenden Kapitaldecke.

Der Minister für Finanzdienstleistungen, Hakuo Yanagisawa, sagte: "Wir sind besorgt über die Aktienkurse wegen ihrer Auswirkungen auf die Kapitalbasis." Dennoch glaube er weiter daran, dass die Banken ihre Probleme in den Griff bekommen, es sei denn es gebe eine "Katastrophe".

Wirtschaftsminister Takeo Hiranuma deutete an, die Regierung habe einen Nikkei-Stand von 9000 Punkten als offiziellen Auslöser für die Ausrufung einer Krise benannt, um darauf entweder mit Eingriffen am Markt oder in das Bankensystem zu reagieren. "Wir haben einen Plan, um auf einen Fall (des Marktes) auf 9000 Punkte zu reagieren. Die Lage entwickelt sich vor dieser Annahme heikel", so Hiranuma.


© 2002 Financial Times Deutschland

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Wenn die Regierung Aktien kauft, muss sie auch irgendwann wieder raus. Kein gutes Zeichen für eine nachhaltige Rallye. Oder gibt es bald einen Bubble-Koi?

Ich das diese Interventionsandrohungen eine direkte Folge der US-Betrügereien in den letzten beiden Monaten sind.
Die japanische Regierung squeezt die US-Shorties aus dem Markt. Ein weiterer Schritt zum Wirtschaftskrieg zw. Japan und Amerika!

germanasti
06.02.2002, 07:10
US/Daschle: Keine Mehrheit im US-Senat für Konjunkturmaßnahmen
Washington (vwd) - Die Gesetzesvorlage zur Ankurbelung der US-Wirtschaft, mit der US-Präsident George W. Bush eine drohende Rezession abwenden will, wird im Senat keine Mehrheit finden. Das sagte Mehrheitsführer Tom Daschle am Dienstag. Der US-Senat sollte am Mittwoch darüber abstimmen, ob die Debatte über ein Paket von Maßnahmen zur Stimulierung der Konjunktur beendet werden kann, wofür 60 Stimmen erforderlich wären. Weder die Republikaner noch die Demokraten könnten diese Stimmen für ihre konkurrierenden Vorstellungen gewinnen.



Der Senat werde sich daher am Mittwoch voraussichtlich anderen Geschäften zuwenden, sagte Daschle. Mit Bedauern ziehe er seine Gesetzesvorlage zurück. Zuvor hatte Treasury Secretary Paul O'Neill vor dem Bewilligungsausschuss des Repräsentantenhauses erklärt, die US-Wirtschaft offenbare Anzeichen dafür, dass sich die Rezession ihrem Ende nähert. Eine Rückkehr zu Wachstumsraten bis zu 3,5 Prozent per Jahresende 2002 sei möglich.


vwd/DJ/5.2.2002/sa/hab

:rolleyes:

germanasti
06.02.2002, 07:11
Argentinien verlängert Aussetzung des Devisenhandels

Buenos Aires, 06. Feb (Reuters) - Argentinien hat nach Angaben der Zentralbank die Aussetzung des Devisenhandels bis Donnerstag verlängert. Auch der seit Montag geltende Bankfeiertag werde bis Donnerstag verlängert, teilte die Notenbank am Dienstag in Buenos Aires mit. Ursprünglich hätten die Maßnahmen nur bis einschließlich Mittwoch befristet sein sollen, um der Regierung Gelegenheit zu geben, die völlige Kursfreigabe des Peso zu organisieren und sich auf die erwartete Abwertung einzustellen.

brs

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So kann man auch Probleme lösen, nur keinen Bürgerkrieg!

germanasti
06.02.2002, 07:12
Kreise - IBM, Microsoft und andere vor Internet-Allianz

New York, 06. Feb (Reuters) - Die US-Technologiekonzerne IBM , Microsoft sowie weitere Unternehmen wollen nach Angaben aus informierten Kreisen am Donnerstag eine Allianz ankündigen, die Standards für einen leichteren und billigeren Zugang für Geschäfte im Internet setzen soll. Aus den Kreisen, die mit dem Projekt vertraut sind, verlautete am Dienstag weiter, der Name des neuen Bündnisses laute Web Services Interoperability Organization. Mit eingebunden sei BEA Systems Inc. Vermutlich würden auch die Hochtechnologie- Konzerne Sun Microsystems, Intel und Oracle mit von der Partie sein.

brs

:eek:

Spuernase
06.02.2002, 07:14
Morgen Germa :)

ist es eigentlich normal, dass die eingestellten Chart`s nur anklickbar sind und
nicht direkt sichtbar?
Ist bei mir zu Hause und im Büro so.

Ralph
06.02.2002, 07:23
Moin Germa,

Du schreibst immer die "Commercials" sind "long" ...... dies impliziert, dass sie sich gegen Markt stellen?

Dem ist aber nicht so, denn die "Commercials" wissen absolut nicht, wo es hingeht ..... schau Dir dazu mal die letzten drei/vier Wochen an COT-Daten an ....... das ist ein reines Pendel .... mal "netto-long", folgende Woche "fast "netto-short", Woche später wieder "netto-long" ...... dies zeugt von mangelndem Vertrauen in die eigene Einschätzung ! Nicht gerade positiv!

Viel Erfolg heute

Ralph

cloneshare
06.02.2002, 07:24
Guten Morgen Germa und all !

mfg

tom911
06.02.2002, 07:28
morgen Ihr beiden ..........
@germa stelle mir ähnliches vor, wie Du.
ertaunlich finde ich im DA X das es einige Werte zuscheinen gibt, die nicht die Abwärtsbewegung mit "machen"
Vor einigen Monaten war z.B die SAP immer eine der Aktien, die mit am heftigsten korregierte.
Doch was ist seit ein paar Wochen -Tagen zu erleben!
Sie fällt nicht so extrem wie die anderen........
Dies ist sehr merkwürdig, da ja SAP ein hohes KGV besitzt.-und von vielen schlecht geredet wird( aber warum wohl -? wollen die alle nur billiger rein)
P.s könnte mir vorstellen nachden ich nun dies geschieben habe -bricht SAP ein http://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gifhttp://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif

cloneshare
06.02.2002, 07:29
Nikkei schafft noch das Minus

mfg

cloneshare
06.02.2002, 07:30
Guten Morgen Porsche !!

Nikkei hat das Minus geschafft

mfg

tom911
06.02.2002, 07:30
einen wünderschönen guten Morgen auch an die anderen alle,
die mittlerweile anwesend sind........http://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gifhttp://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif

tom911
06.02.2002, 07:34
@cloneshare
sieht ganz klar nach manipulation aus.........
wenn das soweiter geht muss ich doch noch einíges glattstellen---
obwohl ich wie auch germa -mit einer Ralley rechne.......

einer der jetzt ins Büro muss.....
shit -
cu

cloneshare
06.02.2002, 07:38
Porsche ja

die shorten den Laden zu - die lassen den nicht hochkommen

mfg

cloneshare
06.02.2002, 07:39
Porsche

tut mir leid das du arbeiten musst - achso ich hab jetzt 8 Wochen frei ok ich hab immer frei - nichts geht über freie Zeiteinteilung im Leben !


Biodata und Ejay Zock heute mal schaun

mfg

tom911
06.02.2002, 07:47
was ist eigentlich mit bin Laden -nix oder wo steckt der eigentlich .......
auch egal ....
Vision:http://www.plauder-smilies.de/thinkerg.gif
die Ami´s rüsten ohne ende auf -
warum!!!=?http://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif
ich sag´s euch
die haben im All einen anderen Planeten entdeckt auf dem Ausserirdischen leben.
Auf diesem Planeten sind die Flüsse aus Milch und Honig - u.s.w
ach ja ELvis und Ko sind auch dort oben.......
So und da die Ami´s ja keinem etwas göhnen-wollen!
werden Sie diesen Planeten angreifen.....
nah hoffentlich werde ich jetzt nicht verhaftethttp://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif

tom911
06.02.2002, 07:48
@cloneshare
arbeitlos und spass dabei...http://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif
also dein geheimnis musst du mir echt mal verrtaen...

germanasti
06.02.2002, 07:49
Moin miteinander :)


Spuernase:

Du klickst oben auf PROFIL und dann OPTIONEN dort ein Häkchen auf JA bei GRAFIKEN ANZEIGEN



Porsche:

Du sagst es! Manche Werte finden sofort wieder neue Käufer. Viele unserer Micheles stehen noch am Seitenrand. Allerdings wird dann ein Crash, sollte er kommen, umso heftiger.



Ralph:

Wieso stellen sich die Commercials gegen den Markt, wenn sie long sind? :eek:

Konkret meinte ich mit Long die im DOW. Waren für mich in der Vergangenheit der zuverlässigste Indikator. Sie sind weiterhin mit rund +7.000 nur knapp unter dem Hoch.

tom911
06.02.2002, 07:54
@all
Nikkei
schliesst heute +- 0
und der DAX explodiert......

P.s kann mich ja in meinem bescheidenem Berufleben leider nur auf den Freitag freuen-
da habe ich frei.........!
ob´s bis da hin überhaupt noch Börse gibt....
Mensch habe ich heute Nacht einen sch.... geträumt
so jetzt aber cu
kauft mir mal alle schon viel Aktien heute.........

germanasti
06.02.2002, 07:58
Nochmal Ralph:

Was ich bemerkenswert an den COT-Daten der letzten 4-8 Wochen finde: Es gibt dieses Mal keine extreme Zunahme der Shortbestände, ausser um den Jahreswechsel herum (wegen Depotbereinigung?).
Ähnliches war bislang nur einmal zu erkennen, nämlich im September 2001 (hätte es ohne de WTC_Anschlag keinen Einbruch gegeben?).

Mag sein das man nicht zuviel in die COT´s interpretieren darf, doch warum sollen sie weiterhin so positiv bleiben, wenn die ganzen Enrons für verderben sorgen?




MRABC:

Bei der neuesten Saiger-Analyse zieht es einem ja die Schuhe aus.
"...rechne mit weiter nachgebenden Kursen bis in den Juni hinein. ...nehmen sie DOW-Puts 10% aus dem Geld mit nicht mehr als 10%-Depotanteil"

Ob sich da nicht einer gewaltig täuscht?
Und DOW-Puts 10% aus dem Geld sind eine Welt! :(

germanasti
06.02.2002, 08:02
Nikkei schliesst mit 54 P. im plus.
Der Abverkauf via Future in der letzten Handelsminute geht tatsächlich schon wieder los!


Nun gilt es abzuwarten ob die japanische Regierung ihre Drohung der Interventionen wahr macht.
Kein gutes Zeichen für den Frieden mit Amerika. Trotzdem haben sie recht, schliesslich haben die Amis drin manipuliert!

cloneshare
06.02.2002, 08:06
Naja bis Juni denk ich nicht wie die Saiger-Analyse !

Germa du meinst 54 im Minus Nikkei !

mfg

cloneshare
06.02.2002, 08:07
Der Sever hängt heute etwas !!

mfg

germanasti
06.02.2002, 08:22
Jo, waren 54 Punkte minus gemeint. :)

Das wird noch eine fürchterliche Schlammschlacht mit Japan und Amerika geben. Langsam kochen die Gemüter über!
Die einen weil ihr Index immer weiter zugeshortet wird & die anderen aus Angst vor massivem Kapitalabzug.

cherry
06.02.2002, 08:24
guten morgen @all+@germa

Wollen wir hoffen das der Goldpreis nur durch JPM steigt. Sollte es andere Ursachen haben, dann gehen die Lichter aus.

Im Dax sehe ich heute lediglich eine kleine Konsolidierung bis 4980. Dann gehts weiterhin down. Ziel 4450 evt. 4200 bis Ende Februar-Mitte März. Wenn dann erst die SL abgeräumt werden geht es rasend schnell abwärts. Anschließend bekommst du deine Rally bis ca. 5800.

cloneshare
06.02.2002, 08:26
cherry

mein Dax Ziel sind die 3200 im Dax bis ende März aus einer germa Prognose !

mfg

cherry
06.02.2002, 08:30
@cloneshare

Nur Geduld die 3200 kommen schon noch. Nach den 5800 gehts es Ende Okt./Anf. Nov. wieder runter bis mind. 3450/extr. 2500.

cloneshare
06.02.2002, 08:32
@germa

wie hoch sind die gesamtem Einlagen in Geldmarktfonds Weltweit - germa weiß immer alles frag ich ihn doch mal !!!

mfg

cherry
06.02.2002, 08:33
@cloneshare

Die Ideen von Germa sind eigentlich nicht schlecht. Er hat nur das Problem mit der zeitlichen Einordnung. Hatte ich früher auch. Beschäftige mich momentan mit Zyklusanalyse, um hier ein besseres Gefühl zu kriegen.

cloneshare
06.02.2002, 08:36
cherry

kannst du mir dazu ein Hinweis geben wo du das herbekommst !!!

hört sich supi an interessiert mich !!

mfg

germanasti
06.02.2002, 08:42
DGAP-Ad hoc: jobpilot AG <JOA> deutsch

Adecco macht Angebot zur Übernahme von jobpilot

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Adecco macht Angebot zur Übernahme von jobpilot

Cheserex / Bad Homburg, 6.Februar 2002. Der weltweit führende
Personaldienstleister Adecco SA (Schweizer Börse - ADEN/ gehandelt unter Virt-x:
1213860), gab heute bekannt, dass er ein empfohlenes Übernahmeangebot für alle
ausgegebenen und ausstehenden Aktien der jobpilot AG (Frankfurt Neuer Markt, WKN
514 170, JOA) macht. Durch die Akquisition von jobpilot entsteht ein in Europa
führendes Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Online Personalvermittlung
und e-Recruiting.

Unter der Voraussetzung, dass bestimmte Finanzkennzahlen in den geprüften
Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr 2001 nicht wesentlich von den von
jobpilot veröffentlichten vorläufigen Zahlen abweichen, hat sich Adecco
verpflichtet, allen Aktionären der jobpilot AG einen Preis von Euro 5.30 pro
Aktie in bar zu zahlen. Der Kaufpreis wird bei Abschluss der Transaktion fällig
und entspricht einer Börsenkapitalisierung von rund Euro 70 Millionen. Der
Abschluss des Übernahmeangebots ist für April 2002 geplant und steht unter der
aufschiebenden Bedingung einer Annahmequote von 75 Prozent und des Erhalts der
erforderlichen kartellrechtlichen Genehmigungen.

Einstimmig beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat der jobpilot AG, dem
Übernahmeangebot zuzustimmen und empfehlen den jobpilot-Aktionären, dieses
Angebot anzunehmen. Die drei größten Aktionäre der jobpilot AG, Gründer und
Vorstandsvorsitzender Dr. Roland Metzger, United Internet AG und Private Equity
Bridge Finance, welche gemeinsam rund 69 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals
halten, stimmten dem Verkauf ihrer Aktien an Adecco bereits zu. Die gesamte
Transaktion soll bis April 2002 abgeschlossen sein.

Die Akquisition verbindet Adecco, den global führenden Personaldienstleister,
und jobpilot, einen umfassenden und innovativen Anbieter von e-Recruiting
Lösungen im Internet. Die Verbindung bietet ein hohes Synergiepotenzial in Form
zusätzlicher Umsätze, vor allem durch Cross-Selling, als auch deutliche
Kosteneinsparungen, die durch das Bündeln von Infrastrukturinvestitionen und die
gemeinsame Nutzung von internationalen Standorten entstehen.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 06.02.2002
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 514170; ISIN: DE0005141709; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

---------------------------

Bald wird nichtmal mehr der Nemax50 komplett ausgefüllt werden, bei diesem Sterben. :hihi

cherry
06.02.2002, 08:45
@cloneshare

Ich bin da momentan erst am Anfang. Geht in Richtung Fibonaccizahlen und Fibnacciretracemants, gepaart mit Elliotwellen und traditioneller Charttechnik a la Dr. Schulz.

germanasti
06.02.2002, 08:45
cherry + clone:

Ihr seid aber negativ gestimmt. :eek:
Es ist vorsicht angebracht, denn wenn es jetzt drehen sollte, was soll den Markt anschliessend noch erschüttern, bei den Horrormeldungen?

Zu den Cashbeständen der Geldmarktfonds kann ich leider nix sagen

cloneshare
06.02.2002, 08:46
germa ja das auch gut so !

mfg

germanasti
06.02.2002, 08:49
cherry:

Versuche nicht zuviel aus der Charttechnik zu ziehen, denn im Endeffekt ist sie nur ein kleines Instrument. Kurse machen die Menschen

cloneshare
06.02.2002, 08:56
Hilfe der Doof Dr. Schulz !

mfg

cherry
06.02.2002, 08:59
@germa

Betrachtet man die Börse mal langfristig, ohne den kurzfristigen auf und ab, so muss man feststellen das der Index und Einzelaktien sehr hohe KGV´s haben. Das bedeutet langfristig die Firmen müssen ihre Gewinne verdoppeln. Wo kommt diese Verdoppelung her? Ganz im Gegenteil. Firmen wie Daimler Benz haben weniger Gewinne und kürzen die Dividente. Und das wird erst der Anfang sein. Von Cash burnern im Dax wie Infineon und Telekom rede ich noch gar nicht. Was ist das für ein Geschäftsmodell bei dem man bei jeden Chip 1/3 draufzahlt. Die wären besser dran, die Leute raus zu schmeisen und das Geld aufs Sparbuch zu legen.

Zum anderen agieren die grossen Player anders, vor allem im zeitlichen Rahmen, als so mancher denkt. Die wissen genau wo die SL liegen. Kommt der Kurs nur in die Nähe so werden die Kurse über den Future nach unten gedrückt. Vorher werden die Meldungen und Empfehlungen so gestaltet, dass die Richtung passt

cherry
06.02.2002, 09:01
@cloneshare

gerade der Dr. Schulz war einer der wenigen die mit primitiven Mittel relativ gut gelegen waren

beamex
06.02.2002, 09:06
Hallo germa,

bin auch wieder mal im Lande, Fasnacht und etwas Stress im Geschäft fordern Ihren Tribut....und jetzt kommen erst noch die tollen Tage.....:D

Nachfolgend noch ein Auszug aus dem Tradecentre-Newsletter......

Grüssle......


Liebe Leser,
 
Sie wissen, dass ich derzeit dringenst davon abrate, längerfristige Investitionen in den Standartenwerten einzugehen. Der Dow Jones bleibt nach wie vor massiv absturzgefährdet. Dass die weltweite Wirtschaftslage nun zunehmend auch von Großinvestoren pessimistisch eingeschätzt wird, zeigen die hohen Mittelzuflüsse in Gold und Goldminenaktien........... Die Käufe werden verstärkt aus dem asiatischen Raum, genauer Japan getätigt. Die Interpretation kann lauten, dass der japanische Bankensektor wieder in tiefen Schwierigkeiten steckt und Investoren Ihr Geld vor neuen Katastrophen-Nachrichten in Sicherheit bringen wollen. Ich möchte Ihnen empfehlen Bankenwerte vorerst als Long-Positionen außen vor zu lassen und für Short-Spekulationen zu bevorzugen.

007-0815
06.02.2002, 09:37
Moin Moin All

Citidax schon minimal höher. mmmhhhh
Aber ich bekomme keine Quoteseite auf. Nicht über Lycos oder Godemode.:mad:
Überall graue Fenster. Givt da noch eine Variante?

paule2
06.02.2002, 09:41
Heute wird es drüben wohl relativ ruhig bleiben.

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1012981070&La=DE&


paule ist auch negativ für den Markt gestimmt. Wir rauschen innerhalb der nächsten 8 Wochen richtung 8.400 im Dow. Dort dürfte der Markt drehen und die Analo´s werden das Doppeltief feiern und das Ende der Baisse verkünden.
Anschließend wird es kurz und heftig richtung 100-Tagelinie gehen. Möglicherweise auch bis zur GD-200, die dann deutlich unter 10.000 Punkten liegen wird.

Und dann geht es bis September down auf 7.050 Punkte.

gruss paule2

007-0815
06.02.2002, 09:51
UPS bevor es wer falsch versteht. Citidax minimal höher als gestern abend.;) akt. 4904

Vetinari
06.02.2002, 09:55
Morgen :)

Bank skandal ...

07:10 GMT [UK:ALBK] ALLIED IRISH BANKS SAYS INVESTIGATING SUSPECTED FRAUD AT ITS ALLFIRST TREASURY OPERATIONS IN US

Augen auf die bank sektor heute :)

Förster
06.02.2002, 09:58
Gute Morgen :)



irgendwie schade:


http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2F%2EN225&Titel=NIKKEI%20225%20INDEX&Zt=1012982124&La=DE&

germanasti
06.02.2002, 10:01
Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 6. Februar 2002

TOP AKTUELL I

Die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg legt heute die Arbeitslosenzahlen für Januar vor. Experten erwarteten wegen des Winterwetters und der Konjunkturflaute eine Zunahme auf unbereinigt knapp unter 4,3 Millionen. Dies wäre ähnlich hoch wie vor zwei Jahren. Bei den saisonal bereinigten Zahlen erwarteten von Reuters befragte Analysten eine Fortsetzung des Negativtrends und im Schnitt einen Anstieg um 21.000 nach plus 6000 im Dezember. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung lag die unbereinigte Arbeitslosenzahl bei 4,29 Millionen und damit um 197.000 höher als im Januar 2001. Gegenüber Dezember sei dies ein Anstieg um rund 326.000.

Zusatzinfo unter :[DE-JOB]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Autmobilhersteller DaimlerChrysler äußert sich zu den Geschäftszahlen für 2001 und zur Dividende. Außerdem berichtet er anlässlich des internationalen Nutzfahrzeugsalons RAI über den Geschäftsverlauf der Nutzfahrzeugsparte.

* Die zur Kirch-Gruppe [KRCH.UL] gehörende Senderfamilie ProSiebenSat.1-Media AG hat im Geschäftsjahr 2001 vor dem Hintergrund eines rückläufigen Werbemarktes weniger umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Das Unternehmen teilte am Dienstag nach Börsenschluss in einer Pflichtveröffentlichung mit, dennoch liege das Ergebnis deutlich über den Erwartungen.

* Die Aachener und Münchener Versicherung veranstaltet eine Bilanzpressekonferenz.

* Telefonkonferenz der am Frankfurter Neuen Markt gelisteten Lion Bioscience zu den Quartalszahlen

* Das auf Impfstoffe spezialisierte Biotechnologieunternehmen Rhein Biotech N.V. will bis zum Jahr 2008 den Jahresumsatz annähernd verfünffacht haben.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Deutschland wird nach Informationen der "Rheinischen Post" wegen des hohen Etatdefizits keinen "Blauen Brief" von der EU-Kommission erhalten. Unter Berufung auf Mitglieder des Währungsausschusses berichtete die Zeitung, alles spreche dafür, dass der Finanzministerrat die deutschen Etatzahlen diskutieren, "den Blauen Brief aber nicht abschicken" werde.

* Die Allianz prüft nach einem Bericht des "Handelsblatt" eine Platzierung eines Teils seiner Beiersdorf-Aktien. Die im MDax gelistete Beiersdorf könnte damit in den Dax aufsteigen, hieß es in dem Bericht.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat am Mittwoch in Fernost in engen Spannen um 0,8670 Dollar gependelt. Händler sagten, die Gemeinschaftswährung schaffe es derzeit nicht, wieder auf Kurse um 0,8731 Dollar zu klettern, obwohl sie bei 0,8650 Dollar Unterstützung erhalten habe. Die für den Vormittag erwarteten offiziellen Arbeitsmarktdaten für Deutschland dürften dem Euro nach Einschätzung von Händlern kaum positive Impulse bringen. Nach Medienberichten ist die unbereinigte Zahl der Erwerbslosen im Januar im Jahresvergleich um 197.000 auf 4,29 Millionen gestiegen. Zudem werden für den Nachmittag US-Produktivitätsdaten für das vierte Quartal 2001 erwartet.


Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Erneute Verluste bei japanischen Finanztiteln wegen Sorgen um die Umsetzung von Strukturreformen in Japan haben den Tokioter Aktienmarkt am Mittwoch den vierten Handelstag in Folge belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis Handelsschluss 0,58 Prozent auf 9420,85 Zähler. Damit fiel der Tokioter Leitindex wie bereits am Vortag noch unter sein kurz nach den Anschlägen in den USA erreichtes Niveau und damit auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die trübe Prognose des US-Telekommunikationskonzerns Sprint hat nach Händlerangaben am Dienstag an den US-Börsen für deutliche Verluste bei den Aktien der Branche gesorgt. Außerdem habe die durch den Enron-Zusammenbruch ausgelöste Diskussion um undurchsichtige Bilanzpraktiken erneut die Aktien von Unternehmen mit komplexen Finanzstrukturen belastet, sagten Händler. Die Bestätigung der Finanzprognosen des Mischkonzerns General Electric (GE) habe dagegen die Standardwerte gestützt, sagten Börsianer. Der Dow-Jones-Index schloss 0,02 Prozent im Minus auf 9785,43 Punkten, die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,92 Prozent auf 1838,52 Zähler.

An den US-Bondmärkten notierten die richtungweisenden zehnjährigen Notes zuletzt 1/32 im Plus auf 100-24/32 Punkten und rentierten mit 4,90 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten 3/32 auf 100-15/32 zu, wobei sich eine Rendite von 5,34 Prozent ergab.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Citibank-Dax-Indikation:

Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1430 US Produktivität vorl. Q4 2,9 vH 1,5
1430 US Arbeitskosten vorl. Q4 0,7 vH 2,3


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]


tcs/ked

Förster
06.02.2002, 10:05
die tussie auf n-tv:



Die ganzen reden über Enron scheinen etwas hergeholt!!!






wie kann man nur live soviele scheisse reden?


:gomad

germanasti
06.02.2002, 10:05
Vetinari:

Das Vertrauen in die USA schwindet immer mehr. :D

Doch solange Dollar oben bleibt ist es keine Gefahr

germanasti
06.02.2002, 10:08
Frankfurt, 06. Feb (Reuters) - Der Versicherungskonzern Allianz prüft einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf seiner Anteile an dem Pharma-Unternehmen Beiersdorf. Die Allianz stelle derzeit Überlegungen zum Verkauf ihres Beiersdorf (Frankfurt: 520000.F, Nachrichten) -Pakets von 43,6 Prozent an, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Bankenkreise. Die Überlegungen befänden sich aber in einem frühen Stadium. Bei der Allianz war am Mittwochmorgen zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Dem Bericht zufolgen wird es in Bankenkreisen für wahrscheinlich gehalten, dass die Allianz 20 Prozent an Beiersdorf an die Tchibo-Holding abgibt, die dadurch Mehrheitseigner von Beiersdorf werde. Die restlichen Aktien könnten dann an der Börse platziert werden. Durch die Platzierung der Aktien an der Börse könnte die derzeit im Index für Mittelgroße Unternehmen MDax notierte Beiersdorf in den Deutschen Aktien Index aufrücken, schreibt die Zeitung weiter.

Eine andere Variante wäre dem Bericht zufolge der Verkauf der über das 20-Prozent-Paket hinausgehenden Anteils an einen in- oder ausländischen Kosmetikkonzern. Dieser könnte dann mit Zustimmung von Tchibo die industrielle Führerschaft bei Beiersdorf übernehmen. Die Allianz strebe zwar den höchstmöglichen Kaufpreis an, habe aber die industriepolitischen Folgen für Beiersdorf fest im Blick, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Aussagen aus Kreisen von Tchibo zudem.

ben/rbo

------------------

Sobald die Börsen wieder stark nach oben rennen fangen zahllose Unternehmen an ihre Beteiligungen zu veräussern. Kommt grosser Crash :)

Förster
06.02.2002, 10:08
das konjunkturpaket in den usa steht auf der kippe!

anscheinend sind die chancen, das das paket durch den senat kommt, eher schlecht!



jawohl bush - du zufallspräsident - deine kriegsspielchen werden tatsächlich wie germa öfters schreibt, der untergang der staaten werden.


die börse feierte doch mal das konjunkturpaket :rolleyes:

germanasti
06.02.2002, 10:12
Hynix erhöht Preise für 128M SDRAM Chips - weitere Preissteigerung möglich


SEOUL (dpa-AFX) - Der Halbleiterhersteller Hynix Semiconductor Inc
hat die Vertragspreise für 128M SDRAM Chips um 20 bis 25 Prozent auf 4 US-Dollar
angehoben. Die Preise würden für wichtige Langzeit-Kunden gelten, teilte der
südkoreanische Konzern am Mittwoch in Seoul mit.

Weitere Preiserhöhungen wollten Hynix nicht ausschließen, hieß es weiter.
"Die Preise haben nach oben noch Luft, da die Angebotslage angespannt ist",
sagte ein Hynix-Sprecher. Normalerweise werde mit Langzeitvertragskunden zwei
Mal monatlich über DRAM-Preise verhandelt. Die Preise seien seit Dezember
ungefähr zwei Mal im Monat erhöht worden./FX/ck/fn/aka/

-------------------------------

Die Unternehmen verdienen wieder richtig gutes Geld! :)

Eh erstaunlich das diese Wandlung bereits jetzt stattfindet bzw. stattgefunden hat. Nicht mehr Umsatz Umsatz Umsatz ist die Devise, sondern die Nettopositionen!

germanasti
06.02.2002, 10:15
Dolby:

Bush hat seit September 2001 soviel Macht wie noch kaum ein Präsident vor ihm.
Wenn er tatsächlich dieses Konjunkturpaket will, wird es durchgehen. :)

Unterschätzt diesen Cowboy nicht!

Förster
06.02.2002, 10:18
_________________________


Und genau Aus der FTD vom 28.12.2001 www.ftd.de/us-wirtschaft
Rückblick: Die amerikanischen Rausreißer
Von Christian Schütte

Die US-Wirtschaft ist 2001 dramatisch eingeknickt, weltweit sind die Folgen zu spüren. Doch Amerikas Wirtschaftspolitiker halten massiv gegen die Krise: Sie haben das größte Konjunkturprogramm seit Jahrzehnten gestartet.

Mit einem Paukenschlag begann die US-Notenbank das Jahr 2001. Außerhalb ihres üblichen Sitzungsturnus, gleich am 3. Januar, senkte die Fed ihren Leitzins kräftig von 6,5 auf 6,0 Prozent. Die meisten Ökonomen zeigten sich verblüfft, hatten sie sich doch auf das Szenario einer "sanften Landung" der überhitzten US-Konjunktur eingestellt.

Während sie noch rätselten, was Fed-Chef Alan Greenspan zu seinem Überraschungscoup getrieben hatte, folgten die schlechten Konjunkturnachrichten allerdings Schlag auf Schlag: Frühindikatoren wie die Einkaufsmanager-Befragungen und das Verbrauchervertrauen gingen in den freien Fall über. Vor allem die Vorzeigeunternehmen des Hightech-Sektors, die jahrelang von einem Investitionsboom in den Unternehmen profitiert hatten, stürzten in ein tiefes Nachfrageloch: Ihre Kapazitätsauslastung ist inzwischen auf historische Rekordtiefs gesunken. Nach der Diagnose des National Bureau of Economic Research (NBER) befindet sich die US-Wirtschaft seit März in der Rezession. Der Terrorschock vom 11. September verlieh dem Abschwung zusätzliche Fahrt.


Hohes Tempo


Die US-Wirtschaftspolitik hat zur Bekämpfung der Krise inzwischen fast alle Register gezogen. So ist das Lockerungsmanöver 2001 in der Geschichte der US-Notenbank beispiellos: Innerhalb von nur elf Monaten senkte die Fed ihren Leitzins elfmal um insgesamt 475 Basispunkte und damit um mehr als zwei Drittel des Ausgangsniveaus. Mit 1,75 Prozent ist jetzt der niedrigste Leitzins seit 40 Jahren erreicht.

Hohes Tempo ist Teil der geldpolitischen Strategie geworden: Wegen der schnelleren Anpassungsprozesse in einer digitalisierten Wirtschaft, aber auch, um Deflationsängsten zuvorzukommen, müsse man rascher handeln als früher, erklärten die Notenbanker wiederholt.

Noch eindrücklicher ist die Kehrtwende der Finanzpolitik. Unter dem Eindruck der Krise wurden Teile der langfristig angelegten Steuerreform von Präsident George W. Bush vorgezogen. Schon im Sommer verschickte die Regierung Schecks an die Bürger, um den Konsum anzukurbeln. Nach dem 11. September folgten neue Ausgabenprogramme. Ein weiteres Konjunkturpaket liegt noch im Kongress auf Eis. Streitpunkt war bis zuletzt eher das "Wie" der Maßnahmen. Per saldo wird 2002 ein fiskalischer Impuls von bis zu zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet.

Die große Frage ist nun, ob all diese Muntermacher tatsächlich die US-Konjunktur und damit auch die Weltwirtschaft aus der Rezession reißen können. Hier zu Lande reagierten etliche Ökonomen mit Stirnrunzeln auf den unerwarteten "keynesianischen Aktionismus" in den USA. In ihren Prognosen setzen allerdings fast alle Volkswirte darauf, dass die Ankurbelungsmaßnahmen greifen werden.



© 2001 Financial Times Deutschland


dieses Paket steht auf der Kippe!

Super Bush

We´ll bring them to justice! :p

Förster
06.02.2002, 10:19
er wird es nicht durchbringen können!

habe ich gerade gehört :eek:

germanasti
06.02.2002, 10:20
RNS Number:0378R
Allied Irish Banks PLC
6 February 2002


AIB Group Telephone

Investor Relations +353-1-6600311

Bankcentre Facsimile

PO Box 452 +353-1-6412075

Ballsbridge

Dublin 4



Embargo 07.00 6 February 2002



AIB Investigates Suspected Fraud at Allfirst Treasury Operations


Allied Irish Banks, p.l.c. ("AIB") is undertaking a full investigation into
foreign exchange trading operations at the Baltimore Headquarters of its US
subsidiary Allfirst. This decision follows the uncovering by Allfirst management
of suspected fraudulent activities by one trader who has since failed to report
for work. AIB has reported the matter to the US Federal Bureau of Investigation
and has sought their assistance. AIB has discontinued all foreign exchange
trading operations in Allfirst with the exception of customer service
obligations. The Executive Vice-President/Treasurer of Allfirst, the Senior
Vice-President with responsibility for Treasury Funds Management, the Senior
Vice-President with responsibility for Investment Operations and two other staff
members have been suspended pending completion of the investigation. Experienced
senior AIB Treasury personnel have travelled to Baltimore and have now taken
over day to day responsibility for Allfirst Treasury.


Preliminary investigations indicate that the suspected fraud amounts to US $750
million. The consequences of these losses for AIB Group's 2001 earnings is a
once off reduction of Euro596 million after tax.


Excluding this item, AIB's group profit (unaudited) on ordinary activities
before taxation amounted to Euro1401 million and group profit attributable
(unaudited) was Euro997 million. Underlying earnings per share for 2001 increased
by 8 per cent on 2000.


These events will not have any impact on the dividend policy and capacity of AIB
Group.


The impact is to reduce AIB Group's tier one capital ratio at 31 December, 2001
from 7.2% to 6.4% with total capital reducing from 10.8% to 9.9%. The Allfirst
tier one capital ratio reduces from 10.5% to 7.2% with total capital reducing
from 13.3% to 10.0%. These capital ratios remain strong by international
financial standards.


Group Chief Executive Michael Buckley said "We are hugely disappointed that our
Allfirst control procedures failed to uncover this situation at an earlier
stage. The investigation now underway will determine not only how it arose but
also how we can guard against any recurrence. The Group's underlying business
and profitability momentum is not impaired by this once-off blow. Our capital
adequacy continues to be strong".


-ENDS-




Background note

During a management review within the Treasury Division of Allfirst, indications
of fraudulent activity in the foreign exchange trading area was discovered.


These losses arose on a series of unauthorised transactions in a number of
foreign currency contracts. An individual dealer entered into a variety of spot
and forward foreign exchange trades, which were apparently offsetting foreign
currency option positions also entered into by the same dealer.


In the normal course, the profits and losses arising from the foreign exchange
deals would have been offset against profits and losses arising on the options
transactions. This activity is undertaken by experienced traders within approved
risk limits. Open market risk positions are calculated using industry standard
risk management systems.


From our initial investigation, it is clear that the foreign exchange deals were
transacted in the normal manner. However, the offsetting currency option
contracts were fictitious. They were artificially entered into the Allfirst
systems.


A revaluation of the outstanding exposures has been carried out and management
has taken action to prevent further losses arising.


The established control procedures in Allfirst Treasury should have identified
these fictitious transactions. The lapse in the application of these controls is
currently under investigation.




For further information please contact:
Alan Kelly Catherine Burke
Head of Capital & Group Investor Relations Head of Corporate Relations
AIB Group AIB Group
Bankcentre Bankcentre
Ballsbridge Ballsbridge
Dublin 4 Dublin 4
Tel: +353-1-6600311 ext. 12162 Tel: +353-1-6600311
ext. 13894






This information is provided by RNS
The company news service from the London Stock Exchange

END

STRKGGGZVVLGZZG

http://www.ftmarketwatch.com/news/rns.asp?guid={81CDA825-E241-4BEF-8C7F-AE3C5C6A13F3}

:eek:

marabut
06.02.2002, 10:21
Germansti, musst Du täglich denselben Käse verbreiten? JAPAN steht FUNDAMENTAL MISERABEL DA! Von wegen und Klohaus-Parolen! Die stammen diesbezüglich höchstens von Dir! WARUM? WARUM? Kannst Du nicht lesen?


Wednesday February 6, 2:42 am Eastern Time

Japan's Nikkei may fall another 20 pct -analysts
By Wayne Cole

TOKYO, Feb 6 (Reuters) - Japan's benchmark share index is at its lowest level for 18 years but could easily fall another 20 percent, technical analysts warn.

The Nikkei average of 225 stocks has lost three quarters of its value since the glory days of 1990 when Tokyo was worth more than the rest of the world's equity markets combined.
It recently suffered the indignity of closing below the Dow Jones industrial average which covers just 30 shares, for the first time since 1957.
And yet technical analysts see little on the charts to prevent a further substantial decline.

``This is such a strong, well defined downtrend that a target of 7,500 has to be considered a viable proposition, technically speaking,'' said Mike Macdonald, an analyst with 4CAST in Singapore.
There are lows from 1983 like 9,232 and 9,140 but they are so distant in time that they're really only reference points rather than support levels,'' he added.

"And 9,000 is only important because it's a big, round
number."

DIFFERENT BEAST
Technical coverage of the Nikkei 225 is complicated by the fact that the present gauge is a very different beast from that of the bubble economy era.
In early 2000 the Nikkei's components were changed for the first time in a decade with the inclusion of several high capitalisation technology stocks fundamentally changing the nature of the index.

The change was a fateful one since it coincided with the peak of the tech bubble in the U.S. and the subsequent collapse of the NASDAQ has taken an exaggerated toll on the Nikkei.
Since peaking at 20,833 in April 2000 the Nikkei has been in a remorseless downtrend which on the daily charts carves out a channel no less than 3,000 points wide.
The most recent rally attempt in early January took it to the top of that channel around 10,900 only to be violently rejected, with the Nikkei losing 1,400 points in just four weeks.
There is immediate support at the intraday trough of 9,383 from September last year and, with momentum indicators deeply oversold, analysts expect this to hold on a first test.
However, none would rule out a break to the 9,232-9,336 lows from late 1983 and some were contemplating much more drastic numbers.
``The Nikkei now appears likely to head for the 1982 breakout spot of near 7,500,'' said Kevin Lane, chief market strategist for Technimentals Research Group.
Although we have all known about the weak Japanese economy for some time, the 7,500 level may create enough negative sentiment to set a real long-lasting bottom,'' he added.
Indeed, the floor of the trendchannel also happens to rest around 7,500.
While a target of 7,500 may seem overly pessimistic, it is worth remembering how far the Nikkei has already fallen from its lifetime peak of 38,915 in 1989.

TESTING TIMES FOR TOPIX

Because of the over-weighting of tech shares in the Nikkei and the strange inclusion of many illiquid stocks which are trading below their face value, many analysts prefer to focus on the TOPIX capital-weighted index (^TOPX - news).
Unfortunately for die-hard bulls, the chart picture is none too bright here, either.
The TOPIX has also been in a steep downtrend since early 2000 though it has shed a mere 47 percent of its value compared to 55 percent for the Nikkei.
It hit a 17-year low on Tuesday at 926.27 and is now threatening a major downsloping trendline stretching back to August 1992, which comes in around 915.
``If 915 breaks then you really are in no-man's-land,'' said Macdonald at 4CAST. 900 is obviously a level to watch but really then it's just round numbers -- 850, 800 and so on.''

``In such circumstances targets become a bit meaningless. It's better to stay short unless and until some clear basing pattern forms,'' he added.

cloneshare
06.02.2002, 10:21
DD 5.1

NTV schwachsinn - ich glaub das nicht was die sich erlauben !

mfg

germanasti
06.02.2002, 10:21
Dolby:

Dann fliegt wieder irgendwo ein Haus in die Luft & anschliessend bringt er es durch. Believe me

Förster
06.02.2002, 10:23
Original erstellt von cloneshare
DD 5.1

NTV schwachsinn - ich glaub das nicht was die sich erlauben !

mfg


willst du etwa sagen, das ich den ton wieder einmal ausschalten soll und den teletext auf seite 301 stellen soll?


:dd

Förster
06.02.2002, 10:24
zweimal das wort SOLL in einem satz! :eek:


naja ...... :rolleyes:

marabut
06.02.2002, 10:25
Frühaufsteher
Dax vermutlich vor Verschnaufpause


6. Feb. 2002 Dax vermutlich vor Verschnaufpause

Weiter bergab ging es am Dienstag bekanntlich am deutschen Aktienmarkt. Doch als Erfolg konnte es der Dax mit einem Schlussstand von 4.936,75 Punkten immerhin verbuchen, dass die wichtige Unterstützungszone zwischen 4.910 und 4.870 Punkten gehalten hat. Auch zur Wochenmitte stellen sich Marktteilnehmer darauf ein, dass der Index dieses Niveau verteidigen kann. Schließlich sei nach den jüngsten Einbußen eine technische Gegenreaktion denkbar, und zudem seien diesmal auch die Vorgaben aus den USA und aus Asien nicht so schlecht wie am Vortag. Die von der Nachrichtenagentur vwd am Morgen befragten neun Händler sehen den Dax zum Sitzungsende bei wenig veränderten 4.934 Punkten.

Rentenmarkt vor ruhiger Sitzung

Weiter leicht verbessert präsentiert sich der Bund-Future am Mittwochmorgen. Wenige Minuten nach Handelseröffnung verbessert er sich um fünf Basispunkte auf 108,61 Prozent und baut damit seine jüngsten Gewinne erneut leicht aus. Allgemein stellen sich Händler nach den jüngsten Aufschlägen jetzt zunächst aber auf ein Verweilen auf dem erreichten Niveau ein. Schwung in den Handel dürftre erst mit Bekanntgabe der US-Produktivitätszahlen am Nachmittag sowie der am Vormittag anstehenden Bekanntgabe der deutschen Arbeitsmarktzahlen kommen. Allerdings seien die Arbeitsmarktzahlen bereits vorab weitgehend bekannt geworden, so dass sich deren Einfluss in Grenzen halten sollte. Zur Erinnerung: Am Vortag hatte sich der Bund-Future um zehn Basispunkte auf 108,56 Prozent verbessert.

Euro etwas nachgebend

Mit kleineren Abschlägen zeigt sich der Euro am Mittwochmorgen zur Eröffnung im europäischen Handel. Gegen 8.25 Uhr werden 0,8659 Dollar genannt nach 0,8679 Dollar am Dienstagabend in New York. Gegenüber dem Yen notiert der Dollar bei 133,76 Yen nach 133,83 Yen im späten New Yorker Geschäft am Dienstag. Händler rechnen zunächst mit einem Fortbestand der zuletzt gültigen Handelsspannen. Bewegung in den Markt könne am ehesten noch durch die Bekanntgabe der am Berichtstag anstehenden Konjunkturdaten (US-Produktivität und deutsche Arbeitsmarktzahlen) kommen.

Aktien in Japan erneut mit Verlusten

Leichter hat der Aktienmarkt in Tokio am Mittwoch den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index sank um 0,6 Prozent oder 54,75 Yen auf 9.420,85 Yen und markierte damit ein weiteres 18-Jahrestief. Der Topix gab um 0,4 Prozent oder 3,76 Zähler auf 922,51 Punkte nach. Bei nachgebenden Kursen wurde der Markt phasenweise durch technisch orientierte Eindeckungen von leer verkauften Positionen sowie kursgünstige Anschaffungen gestützt. Schon da hieß es aber von Händlerseite, die Befestigungschancen seien begrenzt. Gegen Ende hätten sich dann wieder die Skeptiker durchgesetzt und dies dürfte mittelfristig auch so bleiben.

Aktien Hongkong am Mittag etwas leichter

Etwas leichter tendieren die Aktienkurse am Mittwochmittag an der Börse in Hongkong. Der Hang-Seng-Index gibt bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte um 0,4 Prozent oder 37,83 Punkte auf 10.571,36 Zähler nach. Die Anleger stiegen in Versorgungswerte sowie in Hongkong gelistete Aktien chinesischer Staatsbetriebe um, die weniger anfällig für “Gewinn-Schocks“ seien, heißt es. Immobilientitel entwickeln sich besser als der Gesamtmarkt. Salomon Smith Barney geht davon aus, dass der Index bis zum Beginn der dreitätigen Neujahrsfeiern am Dienstag in einer Spanne von 10.200 bis 11.000 Punkte verharren wird.

US-Aktien nachbörslich nachgebend

Zu kleineren Verlusten kam es am Dienstag im nachbörslichen Handel in den USA. Der Nasdaq 100 Index fiel bei dünnen Umsätzen um 0,2 auf 1.459,94 Zähler. Weiter im Brennpunkt stand das von "Enronitis" befallene Konglomerat Tyco. Nachdem der Wert bereits in der offiziellen Sitzung 23 Prozent verloren hatte, büßte er nachbörslich weitere 4,5 Prozent auf 22,06 Dollar ein. Auch andere Titel wie WorldCom und Sun Microsystems verbuchten Abschläge.

Sprint-Prognose drückt US-Telekomwerte

Die trübe Prognose des US-Telekommunikationskonzerns Sprint hat nach Händlerangaben am Dienstag an den US-Börsen für deutliche Verluste bei den Aktien der Branche gesorgt. Außerdem habe die durch den Enron-Zusammenbruch ausgelöste Diskussion um undurchsichtige Bilanzpraktiken erneut die Aktien von Unternehmen mit komplexen Finanzstrukturen belastet. Die Bestätigung der Finanzprognosen des Mischkonzerns General Electric (GE) habe dagegen die Standardwerte gestützt, sagten Börsianer. Der Dow-Jones-Index schloss 0,02 Prozent im Minus auf 9785,43 Punkten, die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,92 Prozent auf 1838,52 Zähler. Der breiter gefasste S&P 500-Index fiel 0,40 Prozent auf 1090,02 Zähler.

„Der Markt hat den Enron-Virus, und die große Frage ist: 'Wer wird der nächste sein?'", sagte Peter Cardillo, Chefstratege bei Global Partners Securities. Die Aktie des US-Mischkonzerns Tyco gab rund 22,8 Prozent auf 23,10 Dollar nach und war der am aktivsten gehandelte Wert an der New York Stock Exchange. Die Ratingagentur Standard&Poor's hatte die Bewertung der vorrangigen ungesicherten Schuldtitel von Tyco am Montag auf „BBB“ von „A“ zurückgenommen. Für den Konzern werde es künftig schwerer, Kapital für weitere Akquisitionen zu bekommen, begründeten Händler die Talfahrt der Aktie. Tyco war wegen seiner verworrenen Konzernstruktur und seiner zahlreichen Beteiligungen von Investoren zunehmend skeptischer betrachtet worden.

Die Investoren sorgten sich nach den schlechten Nachrichten von WorldCom und Williams Communications um den gesamten Telekommunikationssektor, sagten Börsianer. Die Prognose der Telefongesellschaft Sprint und deren Mobilfunktochter Sprint PCS Group habe diese Ängste am Dienstag noch geschürt. Sprint hatte mitgeteilt, im vierten Quartal 2001 sei nach Umstrukturierungskosten ein hoher Verlust verbucht worden. Das Unternehmen sagte außerdem für 2002 im Festnetzgeschäft einen Gewinn am unteren Ende der Prognosen voraus. Die US-Investmentbank Morgan Stanley setzte die Aktien auf „Neutral“ von „Outperform“ herab. Der Sprint-Kurs fiel rund 13,7 Prozent auf 13,83 Dollar, der Kurs der PCS-Aktien gab rund 20 Prozent auf 10,99 Dollar nach. Der North American Telecom-Index der American Stock Exchange verlor rund 5,3 Prozent auf 666 Punkte.

Die Aktie des US-Ausrüsters für Glasfasernetzwerke Ciena gab rund elf Prozent auf neun Dollar nach. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, im ersten Quartal (zum 31. Januar) des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 werde voraussichtlich ein unerwartet hoher Verlust ausgewiesen.
Die Titel des Dow-Wertes General Electric stiegen dagegen rund 3,4 Prozent auf 36,21 Dollar. Das Industriekonglomerat hatte zuvor seine Finanzkontrollen als einwandfrei bezeichnet und die Gewinnprognosen für das erste Quartal bekräftigt.

US-Anleihen schließen gut behauptet - kein Hilfspaket

Gut behauptet habe US-Anleihen am Dienstag im späten New Yorker Geschäft notiert. Zehnjährige Titel mit einem Zinskupon von fünf Prozent rückten um 4/32 auf 100-27/32 vor, wodurch sich die Rendite auf 4,884 Prozent verringerte von 4,90 Prozent am Montag. Der 30-jährige Longbond mit einem Zinsschein von 5,375-Prozent stieg um 5/32 auf 100-16/32 und rentierte mit 5,338 Prozent, nach 5,35 Prozent. Tagesgeld wurde zu 1-5/8 Prozent gehandelt.

Marktteilnehmer begründeten die leichten Zugewinne mit der Nachricht, dass es kein Stimulierungsprogramm für die US-Wirtschaft geben wird. Tom Daschle, Mehrheitsführer im Senat, hatte seinen Antrag für ein solches Hilfsprogramm am Abend mit der Begründung zurückgezogen, weder Demokraten noch Republikaner verfügten über die erforderliche Stimmenmehrheit, ihr konkurrierendes Hilfspaket durchzusetzen.

Am Nachmittag hatte es noch deutlich tiefere Notierungen gegeben. Zehnjährigen Treasurys sanken auf 100-10/32 und der Longbond auf 99-19/32, nachdem die Versteigerung fünfjähriger Notes als erster Teil der Quartalsrefundierung des Finanzministerium nur enttäuschende Resultate gebracht hatte.


Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters

cloneshare
06.02.2002, 10:25
dd5.1 ja

Förster
06.02.2002, 10:28
einen habe ich noch! :D

n-tv: Da deutet auf schlechte Zeiten hin - für Japananleger !!!








:hihi so blöde !!!! :hihi

germanasti
06.02.2002, 10:29
Dolby:

Soweit ich weiss ist ab nächste Woche der Risse wieder da. Dann kommt endlich wieder Kompetenz in diesen Sender. :hihi

cloneshare
06.02.2002, 10:36
der US Future wird wieder gepusht

germanasti
06.02.2002, 10:37
REUTERS-FORUM - INVESCO zu Doppelt-Rezessions-Warnungen

Dr. Jörg Krämer, INVESCO Asset Management Deutschland, Frankfurt

"DOUBLE-DIP: FEHLALARM

Der einflussreiche Wall-Street-Ökonom Stephen Roach warnt vor einer Doppelt-Rezession ('double dip'). Und auch in Europa befürchten die ersten Volkswirte, dass die US-Wirtschaft nach einer Erholung wieder in die Rezession zurückfällt. Dieses für Aktien fatale volkswirtschaftliche Szenario halten wir für wenig wahrscheinlich.

Warum fürchten sich die Investoren so sehr vor einer Doppelt-Rezession? Wenn eine rezessionsgebeutelte Wirtschaft wieder wächst, glauben die Meisten an den Beginn eines Aufschwungs. Bricht das Wachstum dann aber wieder ein und kommt es zu einer zweiten Rezession, wird der Konjunkturoptimismus der Investoren bitter enttäuscht; die Aktienkurse sinken. So weit die Theorie. Tatsächlich ist die Erholungsphase zwischen den sogenannten Doppelt-Rezessionen mit einem Quartal aber meist so kurz, dass die Anleger in der Regel nicht auf die falsche Fährte gelockt werden können. Auch der US-Einkaufsmanagerindex hilft zu erkennen, wenn ein einzelnes Quartal mit starkem Wirtschaftswachstum nicht den Beginn eines dauerhaften Aufschwungs, sondern lediglich eine Irregularität im Rezessionsverlauf markiert: In solchen Quartalen verbessert sich die Stimmung der Einkaufsmanager tendenziell nicht - im Gegensatz zu den Quartalen, die am Beginn dauerhafter Aufschwünge stehen.

Seit dem zweiten Weltkrieg gab es in den USA nur eine Doppelt-Rezession, in der die zwischenzeitliche Erholungsphase so lange anhielt, dass die Anleger fälschlicherweise von dem Ende der Rezession und dem Beginn eines Aufschwungs ausgehen mussten: Bis Herbst 1980 litt die US-Wirtschaft unter einer Rezession. Ende 1980 begann das Bruttoinlandsprodukt dann wieder zu wachsen, und zwar nicht nur ein Quartal, sondern vier Quartale lang. Jeder dachte, die Rezession sei überwunden, auch Notenbank-Präsident Paul Volcker. Der Monetarist sah keinen Grund, von seiner Hochzinspolitik abzuweichen. Er hatte den Leitzins bis Anfang 1981 auf knapp 20 Prozent hochgerissen, um die aus dem Ruder gelaufene Inflation zu senken. Der auf die Inflation fixierte Volcker hatte damit allerdings den Grundstein für eine Doppelt-Rezession gelegt: Mit der üblichen Verzögerung von etwa einem Jahr begann die Politik des engen Geldes den Aufschwung abzuwürgen. Ende 1981 glitt die US-Wirtschaft, die alle im Aufschwung geglaubt hatten, erneut in die Rezession. Die enttäuschten Anleger zogen sich aus Aktien zurück; in den ersten sechs Monaten dieser zweiten Rezession fielen die Aktienkurse gemessen am S&P-500-Index um ungefähr 11 Prozent.

Heute ist das wirtschaftliche Umfeld aber ganz anders als vor 20 Jahren. Die Inflation beträgt nicht mehr 14 Prozent, sondern liegt unter zwei Prozent. Alan Greenspan wird deshalb nicht wie sein Vorgänger Volcker gezwungen sein, den Leitzins um 10 Prozentpunkte hochzureißen. Ein echter 'double-dip' bleibt den Anlegern erspart. 2002 wird ein gutes Aktienjahr."

Dr. Jörg Krämer ist Chefvolkswirt bei der INVESCO Asset Management Deutschland. Für den Inhalt des Beitrags ist allein der Verfasser verantwortlich.


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Wieso double-dip?
Rezession 10 Jahre lang klingt doch viel netter. :)

DvD
06.02.2002, 10:41
germanasti:
Versuche nicht zuviel aus der Charttechnik zu ziehen, denn im Endeffekt ist sie nur ein kleines Instrument. Kurse machen die Menschen .

Die Charts sind doch geradezu beispielhaft ein Spiegelbild der Massen-Psychologie. "Wer den Markt als Herde erkennt und einige Zeit beobachtet, der kann sich gut vorstellen in welche Richtung die Herde ausbricht und welche Haken sie dabei schlägt." Also ist die Charttechnik ein wesentliches Instrument um die Märkte, vor allem Verluste, zu beherrschen. Das Entscheidende ist Disziplin und konsequente Umsetzung, ohne Emotionen.
Klar ist das schwierig, weiss ich aus eigenen Erfahrungen (15 Jahre Börse und viele Narben).
Hier wird viel zu viel geredet. Die besten Chartanalysten sind eh diejenigen, die keiner kennt, die auch keinen Wert darauf legen gekannt zu werden.

cetinje
06.02.2002, 10:43
Guten Morgen :)

germanasti
06.02.2002, 10:47
So gut wie gar keine Umsätze im DAX. Der Index schläft praktisch stehend.



Moin Cetinje :)



Die erfolgreichste Charttechnik ist meistens die mit der "light-version". Linien, Striche, Kerzen, ohne den ganzen Indikatoren-Schnickschnack. Wobei man unterscheiden muss in welcher Börsenphase und Anlagehoriziont angedacht ist.


Kein Thema, erst kommt Charttechnik, dann die Kurse und anschliessend die Fundamentals.
Allerdings wird in den letzten Jahren soviel per Charttechnik in den Märkten manipuliert, die sogenannten Bullen- und Bärenfallen haben extrem zugenommen. Nicht gut"

BeGeTrading
06.02.2002, 10:47
hej Leute,

hört mal auf in den anderen Bords Reklame zu machen.

das macht nur die ganzen Stänkerer aufmerksam.

dann hätten wir ja gleich bei WO bleiben können.

cloneshare
06.02.2002, 10:51
BGT

wer macht das denn ich hab etwas bei WO und wurde dafür gesperrt entgültig !!

Ejay +22 %

mfg

syracus
06.02.2002, 10:58
Moin zusammen,

ob mir JNPR heute wohl Freude machthttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon20.gif? Ist wohl eher der Klogriff:eek:.

Ansonsten habe ich mal ARBA im Auge falls es hoch geht, liegen direkt auf Kreuzunterstützung:)...

Gold gestern bei 300$ im Future, Schallmauer? Newmont heute noch mit Zahlen, mal sehen was da geht...

sYr:D

Ps: Ein Bär könnte bei JPM die "Three falling..." sehen, der Bulle hält sich an den Doppelboden mit dem Septemberlow.

germanasti
06.02.2002, 11:00
SYR:

Du hast JNPR gekauft?

Wohin wird uns JPM weisen? Im Grunde alles da für einen klassischen Crash, doch seit wann hört die Börse auf die Mehrheit?

germanasti
06.02.2002, 11:08
Mometan geht das grosse japanische Bankensterben durch die Weltpresse

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=8332.T&Titel=BANK+OF+YOKOHAMA&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&

SO sehen vielen Banken-Charts im Nikkei aus.
Schaut mehr nach einer jahrelangen Umkehrformation als Bankencrash aus.

Dazu das steigende OBV bei sehr vielen Nikkei-Werten.

Das passt alles hinten und vorne nicht! :mad:

syracus
06.02.2002, 11:08
@germa,

dem Mutigen gehört die Welt, das Polster für heute beträgt nach gestern 3%. Aber die S&P-Rater haben mich wohl auf dem falschen Fuss erwischthttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon20.gif, aber was soll's. Man kann nicht immer gewinnen, die "Golden Tickets" machen genügend Spass. Was JPM angeht: denke eher Doppelboden, sie werden sie hoffentlich (und das meine ich sehr ernst) nicht platzen lassen. Aber eben, die Kerzen sind nicht schön..

Immer noch ein Wunsch: Runter bis Gapclose vor den Ciscozahlen und dann ein pushender Chambers... ShortSqueeze-Time, wäre das dann..;)

sYr:D

germanasti
06.02.2002, 11:23
Der DAX packt nichtmal mehr die 4950 P. :rolleyes:

Wenn das in Amerika nicht hochdreht, wird der Fall tief und sehr schmerzhaft werden"

ironfist
06.02.2002, 11:24
guten morgen, auch ich hab mal frei, schön schön
-> diskussionsgrundlage:aus ftd:
Wirtschaftsminister Takeo Hiranuma deutete an, die Regierung habe einen Nikkei-Stand von 9000 Punkten als offiziellen Auslöser für die Ausrufung einer Krise benannt, um darauf entweder mit Eingriffen am Markt oder in das Bankensystem zu reagieren. "Wir haben einen Plan, um auf einen Fall (des Marktes) auf 9000 Punkte zu reagieren. Die Lage entwickelt sich vor dieser Annahme heikel", so Hiranuma.

ist es sinnvoll sich ab 9000 punkte in japan zu engagieren? gab es ähnliche ankündigungen in der vergangenheit mit entsprechenden nachfolgenden taten? oder ist das wieder nur irgendsoein" wir müssen unser gesicht bewahren" geblubber??? :lach :p :hihi

thomfly
06.02.2002, 11:26
Lottobude
Csco kommen nachbörslich.
Gut werden die Zahlen sicher nicht.
Aber sicher schöngeredet.


http://www.wallstreet-online.de/img/charts/minipic.95206.31.png?1012986335

germanasti
06.02.2002, 11:26
Arbeitslosigkeit saisonbereinigt um 31.000 gestiegen

Berlin, 06. Feb (Reuters) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit saisonbereinigt deutlich um 31.000 gegenüber Dezember gestiegen. Die unbereinigte Zahl der Arbeitslosen stieg binnen Monatsfrist um 326.000 auf rund 4,29 Millionen und lag damit ähnlich hoch wie vor zwei Jahren, wie die Bundesanstalt am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt zwar nur einen Anstieg der saisonbereinigten Zahl um 21.000 erwartet, nannten in ersten Reaktionen den Anstieg allerdings nicht überraschend. Sie führten die Zunahme vor allem auf das kalte Winterwetter bis in den Januar hinein und auf die Konjunkturflaute zurück.

Der saisonbereinigte Anstieg betrug nach den offiziellen Angaben zufolge in Westdeutschland im Januar 28.000 (Dezember revidiert plus 14.000) und im Osten 3000 (Dezember minus 5000). Die unbereinigte Arbeitslosenzahl stieg im Vergleich zum Januar 2001 um knapp 197.000 auf 4,29 Millionen. Dies entspreche einer Arbeitslosenquote von 10,4 Prozent nach 9,6 Prozent im Dezember und 10,0 Prozent im Januar 2001.

hoh/kps

:rolleyes:

syracus
06.02.2002, 11:39
Elliottwellen - Nasdaq100: Kaum Unterstützungen bis 1.391 Punkte auszumachen Nur ein Move über 1.480 Zähler kann einen Einbruch verhindern


Tagesausblick Nasdaq100-Index (NDX) für Mittwoch, 06. Februar


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Kurzfristiger 10-Minuten-Chart NDX:

http://www.wallstreet-online.de/img/news/001/52/46

Die Zeichen stehen aus Sicht der Elliottwellen auf Sturm für den Nasdaq100-Index. Im günstigsten Fall könnte sich eine mehrstündige Seitwärtsbewegung entwickeln.


Nach einem uneinheitlichen Handelsstart folgt die notwendige Aufwärtskorrektur. Auf Grund des leicht tieferen Lows zu Sitzungsbeginn verschob sich das 38%-Retracement auch um wenige Punkte nach unten. Mit dem Intraday-Hoch bei 1.496 Punkten wurde das genau erreicht. Hier gelang es aber nicht, weitere Gewinne zu realisieren, die möglicherweise zu positiven Umkehrsignalen hätten führen können. Statt dessen bewegte sich der NDX an diesem Punkt wieder nach unten, sodass mögliche Kursavancen sofort vom Tisch waren.

Wellentechnisch endete gestern mit dem Tief zu Sitzungsbeginn (1.456) ein Abwärtsimpuls. Die noch offene Count-Möglichkeit eines Zigzag-Musters seit Anfang vergangener Woche ist auf Grund des heutige Korrekturmusters nicht mehr möglich. Der Move bis 1.496 Punkte war zweifelsfrei korrektiv. Es handelt sich um ein Flat-Muster, wobei bereits mit dem Break der neuen Mini-Trendlinie (1.480) in der zweiten Sitzungshälfte ein weiteres Verkaufssignale ausgelöst wurde.

Auf Tagesbasis hat sich dadurch eine laufende Welle 3' durchgesetzt. Diese startete mit dem Intraday-High vom vergangenen Freitag. Bei einer normalen Impulsausdehnung ergeben sich sogar Kursziele bis in den unteren 1.300-er Bereich. Grundlage für ein sehr kurzfristiges Trendziel sollte aber die heute beendete Wave i' von 3' sein. Bei einer 100%-Ausdehnung der gestarteten Wave iii' erhält man den rechnerischen Tiefpunkt von 1.391 Punkten.

Zumindest sollte es aber in den nächsten zwei Handelstagen einen 62%-Move geben. Damit erhält man ein Minimalziel von 1.430 Zählern für die nächsten Handelsstunden. Da es sich bei dem gestarteten Downmove um die Hauptantriebswelle (iii' von 3') handelt sind kräftige Verluste über diese beiden Ziele nicht auszuschließen.

Widerstand: Alle Kurse unter 1.480 Punkten sind für die heutige Sitzung negativ zu beurteilen. Nur ein, aus aktueller Sicht unwahrscheinlicher, Break über diese Chartmarke kann zu einer mehrstündigen Ausdehnung der Seitwärtsphase bei knapp unter 1.500 Punkten führen. Wie schon für Dienstag, bleibt aktuell der entscheidende Widerstand bei 1.516 Punkte.

Markttechnik: Kurz vor Handelsschluss gab es bereits neue Verkaufssignale. Fallende Notierungen wären also nicht überraschend.




Autor: Mathias Onischka, 09:59 06.02.02

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Mal sehen wie gut der Junge heute liegt, aber wenn wir über 1500 wieder abprallen fliegt JNPR ganz schnell raus und die Puts werden verdoppelt;)

"Schöne" Meldungen aus Deutschland

06.02. 09:59 *ECONOMICS/D - ARBEITSLOSENQUOTE IM JANUAR BEI 10,4% GG 9,6% IM DEZEMBER
06.02. 09:58 *ECONOMICS/D - ARBEITSLOSENZAHL IM JANUAR BEI 4,29 MIO GG 3,963 MIO IM DEZ

Aber auch bei uns in der CH steigt sie an, auf bescheidene 2.0%;)..

sYr:D

4604
06.02.2002, 11:48
schönen guten morgen all

syracus

habe ebenfalls jnpr.:(

unglaublich vor ca. 3 wochen noch bei 23$ und aktuell knapp über 13$

bei 23$ hätte mann nen 15er februar put reinziehen sollen
da wäre das jahr gerettet gewesen

tja leider ist die nachrichtenlage aktuell im ganzen sektor mehr als katastrophal

germanasti
06.02.2002, 11:50
Hans Bernecker: Gruppenhaftung
Mails/Nachrichten vom 06.02.2002, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
'Gruppenhaftung' ist das Schlagwort des Tages. Enron und seine Folgen werden uns noch einige Zeit beschäftigen. Wie viele Leichen noch 'auftauchen', weiß in New York niemand. Das Ganze ist vielleicht nicht dramatisch, stört aber
das Gleichgewicht des Marktes empfindlich. Vereinfacht erklärt: Wer in den vergangenen fünf Jahren dadurch wuchs, daß er andere Unternehmen kaufte, bezahlte in der Regel einen zu hohen Preis. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem tatsächlichen Buchwert ist der sogenannte Goodwill, der abzuschreiben ist. Davon ist fast jede dritte Firmenbilanz geprägt. Das operative Ergebnis ist davon selten berührt, aber sehr wohl die Kreditfähigkeit eines Unternehmens, wenn mit Schulden teilweise finanziert wurde, die Bonität zurückgestuft wird und die Lücke mit Eigenkapital nicht zu füllen ist. Das gilt nicht nur für die Amerikaner, sondern für eine ganze Reihe europäischer Firmen. In Deutschland allerdings so gut wie gar nicht bis auf Dt. Telekom mit dem Erwerb von Voicestream. Ich gestehe, daß ich ein
unwohles Gefühl im Magen habe, wenn ich an die Bilanzkonsequenzen dieser Art denke.

Die Wall Street weiß damit auch kaum richtig umzugehen, weil die Irritation größer ist als die eigentliche Sachkenntnis. Es gibt nur wenige Analysten, die sich mit diesem Problem ernsthaft auseinandergesetzt haben, denn es ist eigentlich ein Thema der Old Economy und viele meinten, in der New Economy sei das alles überflüssig. Deshalb bleibe ich dabei: Solange nicht alle
diese Fakten, inklusive Quartalszahlen und Bilanzkonsequenz, auf dem Tisch liegen, ist das Ganze eine Achterbahnfahrt. Ernsthaft zu überlegen ist die Konsequenz bei den Telekom-Dienstleistungen. Das betrifft meinerseits nur drei Aktien: AT&T, Sprint und Worldcom. Dazu in der nächsten AB und für Sie vorab: Die zwei letzten nehme ich raus, trotz sattem Verlust. Bei AT&T bleibe ich dagegen dabei und bin der Meinung, daß ich die Verluste der zwei anderen dort wieder herausholen kann. Dafür bestehen gute Aussichten. Ich habe den ganzen Konzernzauber von Worldcom zwar nicht mitgemacht, aber nach Absturz des Kurses von über 60 $ auf 17 $ wäre das ganze Risiko ausreichend berücksichtigt. Darin war ich zu optimistisch. Seit September sah es so aus, daß die Basis 11 $ halten könnte. Kursverlust jetzt rund 90 % und ein Menetekel.

Bei meinen Techniklimits gingen die ersten drei auf, vergleiche AB Nr. 04/02. Und zwar bei AMD bei gestern 14,46 $, bei Motorola mit 11,89 $ im
Tagestief und ganz knapp auch Sun Microsystems mit 9,97 $. Alle weiteren Limits bleiben unverändert.

Nachrichtlich: General Electric konnte sich gestern bei 35 $ abfangen. Das ruhte auf einer beruhigenden Erklärung von GE zum Gewinntrend. Doch darum geht es nicht. 30 $ bleiben mein Ziel. Microsoft hielt sich nur knapp über 60 $. Es bleibt beim Risiko von 20 %. IBM muß ich leicht korrigieren: Kursrückgang von 126 auf 101 $ wurde mit einer Zwischenrally bis 109 $ relativiert. Aktuell 106 $, und ich erweitere das Risiko auf 90/94 $. Beachten Sie bitte: Diese drei Aktien sind ein wesentliches Gerippe für den gesamten Markt, deshalb in den nächsten Tagen sehr genau zu verfolgen.

Zur Internetszene. Börsenliebling Broadvision hielt sich knapp über 2 $. Auch 1,90 $ sind noch machbar. Yahoo fiel in meine Limitspanne 14/16 $
hinein, gestern im Tief bei 15,23 $, an einem schlechten Tag sind auch 14,50 $ möglich. Hier legen Sie mich bitte nicht auf einen halben Dollar fest. Insgesamt besteht aber kein dringender Handlungsbedarf, siehe oben.

In Frankfurt regierte gestern blankes Entsetzen. Das gab's wohl noch nie, daß der Chef einer Großbank einen der größten Kreditnehmer des Landes an die Wand stellte. Meine Meinung zum Sachverhalt hatte ich gestern schon artikuliert. Diese Kreditblase muß platzen und die deutschen Bankenkurse stehen unter diesem Vorzeichen. Ich stelle mich auf jede Überraschung ein. Bankaktien sind vorerst kein Thema und wie das funktioniert, zeigt die Dt. Bank: Von knapp 80 auf inzwischen 66,50 E. innert fünf Börsentagen. Die Hypovereinsbank ist natürlich ebenfalls dabei und mithin sind dort Kurse um 30 E. jederzeit möglich. Schließlich:

Halten Sie sich aus allen Medienaktien fern, gleich welcher Art, bis auf die reinen Verlagstitel wie Springer, die nun zum Objekt im Kirch-Strudel werden. Alles, was mit TV-Medien zu tun hat, bleibt für mich kein Thema. Bei Pro7 ist der Besitzwechsel abzuwarten.

Ergänzend zu oben: Testet Dt. Telekom noch einmal das Tief knapp über 13 E.? ie Wette dafür steht 7:3. Ursache ist auch hier das erwähnte Bilanzproblem, und zwar aus der amerikanischen Sicht. Stellen Sie sich auf diesen Kurs ein. Heute findet ein internationales Pressekolloqium zum Thema UMTS in Deutschland statt. Die Hauptakteure sind Ron Sommer und Heinrich von Pierer. Vielleicht gibt's neue Ausblicke.

Zum heutigen Terminkalender: Bilanzpressekonferenz bei Aachen-Münchener Versicherung ist nur ein Indikator für AMB. In Basel gibt es Zahlen für Ciba Spezialitätenchemie und in Paris berichtet Bouygues.

In den USA kommen heute die Zahlen von Cisco, EDS und Pepsi Cola. Davon sieht der EDS-Chart nach einem sehr guten Verlauf nach einer Umkehrformation aus. Gewinne mitnehmen?

Wer empfiehlt was? Die Dt. Bank macht sich stark für Epcos, Morgan Stanley stuft KPN nach der Übernahme von E-Plus hoch. Merrill Lynch gibt eine neue Kaufempfehlung für Intel. Crédit Suisse empfiehlt Mobilcom und die WestLB wird bei Porsche vorsichtig. Dafür gibt es Entlastung für Sulzer Medica, die mit dem jüngsten Vergleich von der Konkursschippe gesprungen sein dürften.

Ryanair ist der Shootingstar unter den Fluglinien. Mit Superzahlen im Umsatz und Gewinn, aber auf den zweiten Blick bereits mit sinkender Marge. Für die Finanzierung der Investitionen wird eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Mitmachen? Zum Spielen ja, als Investment nein. Das Konzept von Ryanair ist gut, beeindruckend, aber langfristig nicht durchzuhalten. Das ist ein
besonderes Thema und sprengt diesen Raum. Aber ich habe es einmal mit Mr. Laker eingehend diskutiert. Laker war der erste vor gut 20 Jahren, der das probiert hat.

Gold erreichte neuen Topkurs. Kein Chart sieht so gut aus wie der Goldchart. Wer wagt es, hier 'mitzuspielen'? Denken Sie mal darüber nach. Sprung über 290 $ weist auf nächstes Kursziel von 300/305 $ hin.

Das wär's für heute, bis morgen.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

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Für den heutigen Bericht bekommt Bernecker die rote Karte, denn das war Käse! :mad:

Es muss keine Kreditblase platzen, es darf keine platzen !!! Dies führt zu keiner Marktbereinigung, sondern zu einem fürchterlichen Crash der die Weltwirtschaft für viele Jahrzehnte in der Versenkung verschwinden lässt!

syracus
06.02.2002, 11:58
Nationalist Weekly Market Commentary


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Profiting from the NASDAQ mania.

For the week of 02/04/2002

Some preliminary observations. I mentioned in December that the no-brainer trade was to go long a decent gold fund and get ready to sell it at a peak in the March- April time frame. The upside objective remains XAU 90. This is a "go play golf trade" that sidesteps the question of the week - namely, whether the chart pattern of the last 9 or so trading days in the NDX resembles the bottom in Sept. sufficiently to prompt us to go long.

We have a classic (but shallow) three wave Elliot down from December 5 through January 22. So, are the last 9 trading days a bottom, or just a sideways bear flag? That is the question! And 'tis a question fit for a Fortinbras with the the will to act!

To the charts!

http://www.ddc.net/ygg/inv/m3.gif

As I look at this chart, I cannot help but think that the fall rally was in response to the stimulus injected immediately following 9-11 and that with the Fed no longer easing, debt growth aggregates begin their long ugly journey south. This chart tells me that the debt balloon is beginning to implode. Note that this indicator is correlating with market turns (in advance of those turns) more and more with each passing month. February looks down.

http://www.ddc.net/ygg/inv/base.gif

What can I say? The Fed is pumping like the devil to keep this debt baloon inflated. My guess is they think they no longer need to pump as hard, and that as a consequence, nature takes its course downward. But that is just my guess - best to follow the charts!

Whenever I see a chart of the SPX small traders I think of that Eastwood classic "High Plains Drifter" in which the hero gets the crap beat out of him for almost the entire movie. These guys are gluttons for punishment. The sell signal holds on the SPX and we are nowhere close to a buy. The mania is still alive and well in the minds of the small traders.

Note that the commercial hedgers (mainly pension funds) taking the other side of the trade from the bullish small speculators remain comfortably short while the large traders have joined them on the short side.

http://www.ddc.net/ygg/inv/comhdg.gif

http://www.ddc.net/ygg/inv/ndxv.gif

This week, I have placed a 13dma on the Acc/Dist indicator, and you can see that while the daily data is below the 13dma, you should trade the daily chart to the short side, and while above the 13dma, to the long side. The counter trend buy signal was added January 22, and still holds as the STO drifts erratically up and the NDX drifts sideways. Note, that the Acc/Dist indicator has broken above its 13dma, a sign that you should no longer be short. In this one very important respect, the present chart very closely resembles the bottom of late September.;)

Next, we have a chart of the weekly MACD, or moving average convergence- divergence index, a measure of weekly momentum in the NDX.

http://www.ddc.net/ygg/inv/ndxmacd.gif

This chart is negative. The drop below the 40 week moving average is very troublesome. It will be a very bearish sign if the funds fail to bull the NDX back up above this moving average this coming week. You will also note that we have corrected upward into the the Elliot wave objective of wave 4 of one lesser degree on the weekly chart of the NDX. At the end of January, we are ready for B down lasting until about May, and then C up into September, completing an ABC regular flat. The clear 5 waves down from the April 2000 top mean that there is more work to do on the downside beginning in Sept. of 2002.

http://www.ddc.net/ygg/inv/nazbrdt.gif

This chart of daily breadth on the Nasdaq is dramatically different from what we saw during the September bottom. It is unambiguously bearish at this point. The same data is used to calculate the MacClellan Oscillator. See NASDAQ MacClellan oscillator.


Interpretation of Weekly Signal Charts

Ok, so where does all this leave us? My best guess is that we rally for a few days which should get the STO to overbought territory where I can sell the NDX again. But allow me to confess that my fervent desire to see another overbought STO turn with a lower high in the Acc/Dist indicator and another trend sell may have biased my conclusion. The NDX could head straight down Monday leaving me stranded at the station without my shorts on.So hat er ja doch recht behalten, auch ohne Shorts, und nun die Zeitfenster durchdenken...;)
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NASDAQ Market Commentary for Wednesday Feb. 6, 2002

In the 15 minute chart: The index did exactly as expected with a morning rally and then a late afternoon dip back towards the lows. The first resistance point near 1870 was never reached before the rally failed. Off the recent high it appears that the index has done a 5 wave move down as seen in green and may have completed a corrective wave 2 as seen in light blue. The corrective pattern broke the lower side at the end of the day in a very impulsive move that could have started the next down series. It finished the day by beginning a corrective series as circled in blue which would be wave 2 of 3. Stochastics have bottomed which suggests that the correction may still have a little more to go. Resistance at 1870 should not be passed on the upside and most likely will only make a fib retrace of the move down from 1870. A move through support near 1828 will lead to next support near 1780.

http://www.raptorgroupresearch.com/naz15min.gif

On the hourly chart: The chart below puts the above comments into a bigger perspective. There is not much to add here except that stochastics have crossed back down again in mid range which favors the downside. Strong resistance at 1870. Support at 1827 which is the 38% retrace of the entire Sept rally. Note that key support near 1850 has been broken.

http://www.raptorgroupresearch.com/nazhourly.gif

On the daily chart: The index is now in a downtrend and appears to have completed wave 1 as outlined in green. Wave 2 in light blue appears to be complete. Strong resistance above near 1900, 1920, and then 1960. Support near 1780. A downside target of at least 1740 is now initiated. Support at 1827 is the 38% retrace and support at 1741 is the 50 percent retrace of the entire rally from Sept. Stochastics have crossed back down which now favors the downside.

http://www.raptorgroupresearch.com/nazdaily.gif

For Wednesday, my best guess is that the index may see some upside congestion as it finishes the wave 2 of 3 correction, but is favored to move back down by late morning for a strong impulse down for the rest of the day. Resistance above at 1870 should not be passed. Support at 1828 and then 1780. Minimum down side target is now 1750 which is near a support level.

Good luck!
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So, drei Einschätzungen und alle sehen die Sache ähnlich. Nur Yjgor ist "shortterm-bullish";)..

sYr:D

Gekko
06.02.2002, 11:58
Syracus du bist Schweizer? Na dann sind wir schon 2

germanasti
06.02.2002, 12:00
4604:

Man muss Aktien dann kaufen wenn sie keiner mehr haben will.
Ausgenommen Enron- und Metaboxaktionäre :p

ipo-weirdo
06.02.2002, 12:02
hi "Nasty"

hmmm, weisst Du was ich vermisst habe heute in Deinem thread? ...............
Alle reden von csco, jnpr und Japan, aber ..... was ist mit den argentinischen Banken? Die 2 tage sind um, kein scenario von Dir gelesen was passiert wenn einige/viele/alle heute etwas geld abheben oder wandeln wollen :) Sag doch mal etwas hierzu


grüsse

MichaelFKr
06.02.2002, 12:10
Tag zusammen,

wenn Bernecker meint die Goodwill Abschreibungen seien, außer für die Dt. Telekom für andere deutsche Unternehmen nicht relevant, so läßt er die Neue Markt Unternehmen völlig außer Betracht. Erste Pleiten wie Brokat und Fast-Pleiten wie Heyde gab es bereits. Weitere werden folgen.

4604
06.02.2002, 12:11
tja germa

mit jnpr bin ich voll ins fettnapf getreten.

als ich gekauft habe,hatte ich noch sebl und mewmont mining in bertacht gezogen
die wahl fiel dann auf jnpr,ein fetter klogriff.

AHKorte
06.02.2002, 12:13
@ IPO

Ich glaube die Banken in Argentinien sind noch 2 weitere
Tage geschlossen.

007-0815
06.02.2002, 12:13
mmhhh anstatt auf Nokia zu schulen, hät ich ma doch den MLP Call holen sollen. Der liegt schon locker 10% vorne. Würde ich jetzt schmeißen. Aber bei Nokia hatte ich eher mit ner kl. tech. Reaktion gerechnet. Naja, man kann nicht alles haben.

@Ralph Du hattest doch den Nokia-Put. Wo ist da dein Ziel in etwa?

germanasti
06.02.2002, 12:14
IPO:

Die "Bankenfeiertage" in Argentinien wurden auf heute und morgen ausgedehnt. ;)

Wie schonmal vor einigen Tagen bemerkt, ich weiss nicht was ich noch zu Argentinien schreiben soll. Der Staatsbankrott ist praktisch besiegelt & die nächste Stufe, der Bürgerkrieg, betrifft nicht mehr direkt die Börsen.
Was passiert wenn die Leutchens all ihr Geld von den Banken holen? Sie können nach 2 Stunden wieder die Türen schiessen und allesamt den Bankrott erklären. Folge ist der angesprochene Bürgerkrieg. Sollte aber nix mehr mit den Weltbörsen zu tun haben, Kredite sind bereits abgeschrieben, bzw. eingepreist.
Oder sehe ich da etwas falsch?

germanasti
06.02.2002, 12:18
Nachtrag für IPO:

Ganz gegessen ist Argentinien natürlich noch nicht.
Der Bürgerkrieg wird ganz Südamerika in eine tiefe Krise stürzen & zahllose ausländische Unternehmen werden den wegfallenden Umsatz zu spüren bekommen. Einige hoffen ja immer noch auf Rückzahlung der Kredite.

Doch ob das bereits kurzfr. passiert? Ich denke erst im Sommer.


Argentinien habe ich seit Sommer fast jeden Tag hier verzehrt wie ein Gaugummi. Nun ist genau das eingetreten was erwartet wurde und der Fisch ist eigentlich geputzt.
Oder habe ich tatsächlich etwas übersehen? :eek:

thomfly
06.02.2002, 12:28
Zitterbörse
Astreine sKS und der Arm. Hängt schön.
Und das im Dax die Nerven liegen blank.
Wetten die nächste Diskussion ist KGV!!!
lustig eigentlich wenn man short ist.:lach
Ab nächster Woche rennt er dann wieder rauf.



http://www.wallstreet-online.de/img/charts/minipic.4579.10.png?1012990863

4604
06.02.2002, 12:36
hab da überhaupt kein gutes gefühl was diese bilanzierungsgeschichten anbelangt.

mein bauch sagt mir das da noch was ganz grossen kommt
:rolleyes:

germanasti
06.02.2002, 12:36
thom:

KGV-Diskussion war schon Anfang Januar. :D

Aktuell sind AKtien zu teuer und die Wirtschaft kurz vor dem platzen.
& in wenigen Tagen wohl alles wieder gut :hihi




Gleich bricht der DAX die 4870 P. Jetzt, nach 2,5 Std. Handel.
Unsere Fondsmanager sind nicht nachzuvollziehen!

germanasti
06.02.2002, 12:38
4604:

Kein Thema, das Kreditbubble beginnt nun zu platzen & die Baisse fängt offiziell an.
Doch ob sofort bleibt abzuwarten. Lässt es Greenspan zu?

Ralph
06.02.2002, 12:38
007-0815

Mein erster Reward-Punkt liegt bei EUR 22 ... dort verläuft das 38.2% Retracement und auch die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals.

Darunter wären dann Kurse mit einer 1 vorn dran zu erwarten.

Aber EUR 22 würde mir schon reichen, denn mein Option !!, Basis 22.5 hätte sich dann verdoppelt !

Wenn Du mehr Infos willst, heute abend !

Ralph

Vetinari
06.02.2002, 12:41
Wenn kommen die DCX zahlen ??


4604 - glaube diese S&P bond downgrade gestern war nicht wichtig , kann auch sein es war nicht fur JNPR aber JUNI (Juniper Group) :)

Kann sein dass CSCO pessimistisch ist heute abend , genau wie MSFT und die andere. Morgen kommt WCOM , warscheinlich noch ein hammer fur die netzwerks :rolleyes:


Heute gibts ein "turn time" (reversal) fur 14:00 ET (20:00 cet) und ist auch ein Fibo date.

Förster
06.02.2002, 12:42
was fällt den daxanleger heute ein, was man gestern nicht wusste?

:rolleyes:





:D

germanasti
06.02.2002, 12:46
Vetinari:

Daimler zw. 14.00 + 15.00 Uhr.



Dolby:

Deutsche Fondsmanager sind eine ganz besondere Gattung. Gehören nicht zu den Menschen wie Du und ich. :D

Sind wir froh, erst das macht den DAX so berechnend. Geldverdienen an der Dummheit anderer. Was will man mehr?

thomfly
06.02.2002, 12:48
@germa
Du hast recht, dass die Diskussion schon älter ist.
Aber sie wird immer zu Unsicherheitszeiten geführt.
Opfer bei uns im Dax MLP(Schnee von gestern ok)

Opfer aktuell Priceline.
gehen mit Ebay Zahlen schwarz (hoho natürlich nach US Gaap)

Und dann schlägt der Blitz abartig ein:
Wie bei Wordcom no News blanke Panik.
(zu recht glaube ich9

Nächstes Opfer Cisco Mob ...




http://www.wallstreet-online.de/charts/chartpic.php?&woid=00001414&mpid=32&size=2&tr=3m&ct=line&ind=quote&gd1=38&gd1typ=0&gd2=0&gd2typ=0&log=0&redvol=1&rt=&bench=37688,10&1012992110

4604
06.02.2002, 12:50
hi vetinari

tja momentan ist alles ein bisschen verwirrend

hoffe jnpr geht wieder über 30$:eek:

Vetinari
06.02.2002, 12:55
10:45 GMT [DE:662240] CSFB UPS MOBILCOM TO "HOLD" FROM "SELL" ON POSSIBLE TAKEOVER FROM FRANCE TELECOM :hihi
_
10:16 GMT [FR:003112,DE:823212,UK:AVE] MERRILL SAYS KEEPS'STRONG BUY' RATINGS ON AIR FRANCE, LUFTHANSA, IBERIA, AVIS EUROPE

DB war auch sehr bullisch bei Lufthansa heute morgen.



So , DCX heute nachmittag , hoffentlich sie drucken BMW auch - bischen billige werde interessant :)

Allianz morgen ?? Auch interessant unter 250 Euro.

germanasti
06.02.2002, 12:56
Deutsche Exporte in die USA im November deutlich gesunken

Wiesbaden, 06. Feb (Reuters) - Deutschland hat im November deutlich weniger in die USA und die Länder der Europäischen Union (EU) exportiert als noch vor Jahresfrist. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten seien mit 9,7 Prozent auch wesentlich stärker gesunken als die deutschen Exporte insgesamt, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. In die Länder der EU habe Deutschland 5,6 Prozent weniger ausgeführt als im November 2000. Dabei sanken die Exporte nach Frankreich den Angaben zufolge um 8,6 Prozent und die Ausfuhren nach Großbritannien um 3,5 Prozent. Insgesamt seien die deutschen Exporte um 3,5 Prozent auf 54,9 Milliarden Euro im November zurückgegangen.

In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres habe Deutschland jedoch sowohl in die USA (plus 10,3 Prozent) als auch in die Länder der EU (plus 4,9 Prozent) mehr exportiert als im Vorjahreszeitraum, teilte das Amt weiter mit. Im November seien die Ausfuhren nach China mit 16,5 Prozent und in die mittel- und osteuropäischen Länder mit 10,7 Prozent zum Vorjahr weiter deutlich gestiegen.

Die Importe aus den USA gingen im November zum Vorjahr den Angaben zufolge um 18,6 Prozent, die Einfuhren aus der EU um 7,6 Prozent zurück. Aus den mittel- und osteuropäischen Ländern habe Deutschland dagegen 5,2 Prozent mehr eingeführt als im November 2000, obwohl die Importe aus Russland mit 22,2 Prozent besonders stark gesunken seien, teilte das Amt mit. Insgesamt seien die deutschen Importe im Jahresvergleich um 7,6 Prozent auf 48,2 Milliarden Euro zurückgegangen.

sme/mwo




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Die Abkoppelung von Amerika schreitet voran :)

4604
06.02.2002, 12:56
meine 4600 kommen immer näher:hihi

Förster
06.02.2002, 12:57
Die Deutschen bei der Suche nach der Aktienkultur! :D

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2710&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=12&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4769&mocktick=1
http://www.spiegel.de/staticgifs/parkett/parkett_orig.jpg

germanasti
06.02.2002, 12:57
Hohe Umsätze jetzt im DAX!

Die 4800 P. wer