Gert
08.02.2002, 05:51
Verdacht gegen Hamburger Innensenator
Weißes Pulver auf Zahnfleisch gerieben
http://aktuelles.t-online.de/nach/pano/verm/pict/pi-schill,property=Grossbild.jpg
Die anonymen Kokain-Verdächtigungen gegen den Hamburger Innensenator Ronald Schill haben nach Darstellung des ARD- Magazins "Panorama" durch einen Augenzeugen neue Nahrung erhalten.
Alle Vorwürfe zurückgewiesen
In dem Fernseh-Magazin sagte der Mann am Donnerstagabend, er habe gesehen, wie Schill weißes Pulver mit einem Finger auf das Zahnfleisch gerieben habe. Das ist laut "Panorama" eine für Kokain- Konsumenten durchaus übliche Praxis. Schill wies die Vorwürfe am Abend zurück und kündigte eine Strafanzeige an.
Augenzeuge will anonym bleiben
Der Zeuge, der nach "Panorama"-Angaben auf eigenen Wunsch anonym blieb und in der Sendung unkenntlich gemacht wurde, erklärte, er habe innerhalb von zwölf Monaten insgesamt drei Mal denselben Vorgang beobachtet. Schill habe nach dieser Schilderung aus einem dunklen Keramik-Döschen das weiße Pulver "direkt auf das Zahnfleisch aufgetragen und es anderen Leuten schon dargereicht, also angeboten". Der Mann, der laut "Panorama" Mitglied der Schill-Partei ist, habe seine Aussagen mit einer Eidesstattlichen Versicherung untermauert, berichtete das Magazin weiter.
Richter Gnadenlos plant Haartest
Schill sagte der Tageszeitung "Die Welt": "Ich werde umgehend Strafanzeige wegen Verleumdung und falscher Versicherung an Eides statt gegen unbekannt erstatten. Gleichzeitig behalte ich mir Schadenersatzforderungen gegenüber 'Panorama' vor." Schill blieb erneut bei seiner Aussage: "Ich habe niemals Drogen genommen." Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) will er mit einem Haartest beweisen, dass er kein Kokain-Konsument ist.
Weißes Pulver auf Zahnfleisch gerieben
http://aktuelles.t-online.de/nach/pano/verm/pict/pi-schill,property=Grossbild.jpg
Die anonymen Kokain-Verdächtigungen gegen den Hamburger Innensenator Ronald Schill haben nach Darstellung des ARD- Magazins "Panorama" durch einen Augenzeugen neue Nahrung erhalten.
Alle Vorwürfe zurückgewiesen
In dem Fernseh-Magazin sagte der Mann am Donnerstagabend, er habe gesehen, wie Schill weißes Pulver mit einem Finger auf das Zahnfleisch gerieben habe. Das ist laut "Panorama" eine für Kokain- Konsumenten durchaus übliche Praxis. Schill wies die Vorwürfe am Abend zurück und kündigte eine Strafanzeige an.
Augenzeuge will anonym bleiben
Der Zeuge, der nach "Panorama"-Angaben auf eigenen Wunsch anonym blieb und in der Sendung unkenntlich gemacht wurde, erklärte, er habe innerhalb von zwölf Monaten insgesamt drei Mal denselben Vorgang beobachtet. Schill habe nach dieser Schilderung aus einem dunklen Keramik-Döschen das weiße Pulver "direkt auf das Zahnfleisch aufgetragen und es anderen Leuten schon dargereicht, also angeboten". Der Mann, der laut "Panorama" Mitglied der Schill-Partei ist, habe seine Aussagen mit einer Eidesstattlichen Versicherung untermauert, berichtete das Magazin weiter.
Richter Gnadenlos plant Haartest
Schill sagte der Tageszeitung "Die Welt": "Ich werde umgehend Strafanzeige wegen Verleumdung und falscher Versicherung an Eides statt gegen unbekannt erstatten. Gleichzeitig behalte ich mir Schadenersatzforderungen gegenüber 'Panorama' vor." Schill blieb erneut bei seiner Aussage: "Ich habe niemals Drogen genommen." Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) will er mit einem Haartest beweisen, dass er kein Kokain-Konsument ist.