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Vollständige Version anzeigen : Immer häufiger Ozonlöcher über Europa


Eliska
08.02.2002, 23:18
Über Europa entstehen immer häufiger Miniozonlöcher, warnt die Europäische Weltraumorganisation (ESA). So entdeckten die Experten auf Satellitenaufnahmen Ende Januar viele fingerförmige Ozonlöcher vor allem über Südspanien, Frankreich und Deutschland.


In den Regionen sei deshalb bis zu 30 Prozent mehr von der schädlichen UV-Strahlung, die Hautkrebs fördert, durch die Atmosphäre gelangt, sagt Thilo Erbertseder vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Durch das immer häufigere Auftreten von Ozonlöchern und die Abnahme der Ozonschicht weltweit müsse mit weiter steigenden UV-Werten in Europa gerechnet werden.

Den rapiden Zerfall der schützenden Ozonschicht habe ein Strom von tropischer Luft, die wenig Ozon enthielt, nach Europa bewirkt, berichtet die ESA. Die Rate solcher Luftströme könnte durch Veränderungen in der Stratosphäre zunehmen, befürchten die Experten.

Marcel Falk
wissenschaft.de.

KA111
09.02.2002, 09:02
Die Wichtigkeit diese Themas steht reziprok proportional zur Clickrate. Ozonlöcher sind zu unseren Lebzeiten :D irreparabel!

Man kann es nicht mehr hören - 4 Clicks auf die Headline - . Aber Natur schert sich einen Dreck um solche kleinen Apathien . Auf nach Nordfriesland, in die Heide und Matze, ins Emsland.:)

Gruß
KA:)

Sascha
09.02.2002, 09:10
:D :D :D Schön formuliert KA. :hihi

Sag aber bitte nicht, dass der Matze im Emsland wohnt :D Man könnte das in OS und Umgebung glatt als Beleidigung auffassen. :lach :bäh

Sascha

Sascha
09.02.2002, 09:27
Mal ne Frage: Habt Ihr eigentlich auch irgendwo ein Satelitenbild dazu gefunden? Würde mich doch mal interessieren, wo die Dichte nachlässt.

Sascha

Eliska
09.02.2002, 14:32
Das ist das Bild zu dem Artikel:
http://www.wissenschaft.de/sixcms_upload/media/162/ozonlocheuropa.jpg

Obson Units:
Würde das gesamte Ozon, das sich bis 50 km Höhe über der Erdoberfläche befindet, auf Normaldruck - bei 0°C - zusammengedrückt, ergäbe sich eine Schichtdicke von nur 3 Millimetern. Tatsächlich rechnen die Wissenschaftler so und nennen eine Ozondicke von 1 Millimeter 100 Dobson Units (DU) - nach dem Ozonforscher Dobson. Die mittlere gobale Ozonkonzentration liegt bei 300 Dobson Units.

Wen´s interessiert:
Google weiß Näheres über die Zusammenhänge:
http://www.google.com/search?hl=de&q=Dobson+Units&btnG=Google-Suche&lr=lang_de

Gruß
Eliska:)