Boarder
13.02.2002, 17:11
Ob er der erste ist, ist schon fraglich, ich denke irgendwo auf diesem verrückten Planeten hat das schon einer getan.
Mediziner hat bereits Kandidaten ausgewählt
Zavos will Menschen klonen
Der umstrittene amerikanische Klonforscher Panayiotis Zavos will nach eigenen Angaben bereits im März versuchen, Menschen zu klonen. Zavos, der schon zuvor mit Klonplänen für Aufsehen gesorgt hatte, bestätigte der amerikanischen Zeitung "Boston Globe", dass sein internationales Team bereits zehn unfruchtpaare Paare ausgewählt hat, die an dem Versuch teilnehmen werden.
Tausende von Bewerbern
Zavos gab bekannt, dass er die zehn Paare unter "tausenden" ausgewählt habe, die ihn nach Medienauftritten kontaktiert hatten und bei denen alle anderen Behandlungsversuche gegen Unfruchtbarkeit fehlgeschlagen seien. Aus der Vielzahl an Bewerbern wählte Zavos nach einem von ihm entworfenen Kriterienkatalog die aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit, einen gesunden Klon zu schaffen am größten war.
Forscher will Väter klonen
Aus rechtlichen Gründen will der Forscher sein Vorhaben nicht in den USA umsetzen, sondern im Ausland. Er kündigte an, die ausgewählten Paare in einem nicht näher bezeichneten Land treffen zu wollen, wo die Sicherheitsfragen diskutiert und Einwilligungserklärungen unterschrieben werden sollen. Danach will der Reproduktionsmediziner die DNA eines Mannes in eine unbefruchtete Eizelle einer Frau injizieren. Anschließend wird dieser Embryo dann der Frau implantiert. Wenn die Schwangerschaft erfolgreich verläuft, wäre das Ergebnis eine exakte genetische Kopie des Vaters.
Heftige Kritik von Wissenschaftlern
Die internationale Wissenschaftlergemeinde reagierte mit heftiger Kritik auf die Klonpläne. Dr. Rudolf Jaenisch ein Klonexperte vom Whitehead Institute in Cambridge bezeichnete Zavos Pläne als "absolut, moralisch falsch". Jaenisch arbeitet am therapeutischen Klonen, bei dem versucht wird, die viel diskutierten Stammzellen aus Embryonen zu gewinnen. Der Forscher und seine Kollegen, die sich von Zavos Plänen, einen Menschen zu klonen, klar distanzieren, befürchten, dass dessen Ankündigung zu neuen Gesetzen und möglicherweise einem Verbot auch des therapeutschen Klonens führen könnte.
Flash-Animation -Stammzellen und ihre Funktionsweise
Foto-Serie - Alleskönner Stammzellen
Chat-Highlights - Forscher Wiestler zur Stammzellendebatte
Hintergrund - Mehr zu Stammzellen
Zavos will "defekte" Embryos abtreiben
Neben ethischen Bedenken führen die Kritiker Tierversuche an, die zeigen, dass Klone oft an Geburtsfehlern und unvorhersagbaren chronischen Erkrankungen leiden. Laut einer kürzlich veröffentlichten japanischen Studie sterben sie zudem früher. Den Mediziner ficht diese Kritik indes nicht an, genauso wenig wie der Hinweis der Skeptiker, dass bis zum fertigen Klon oft hunderte von Versuchen nötig sind und auch die Gesundheit der Mutter gefährdet werden kann. Er ist sich sicher, dass sein Labor über das nötige Know-how verfügt, um die geklonten Embryonen auf "Defekte" zu untersuchen und kündigte an, auf dem Weg zum perfekten Klon auch Abtreibungen einzusetzen, um "Korrekturen vorzunehmen."
Tschau Boarder
Mediziner hat bereits Kandidaten ausgewählt
Zavos will Menschen klonen
Der umstrittene amerikanische Klonforscher Panayiotis Zavos will nach eigenen Angaben bereits im März versuchen, Menschen zu klonen. Zavos, der schon zuvor mit Klonplänen für Aufsehen gesorgt hatte, bestätigte der amerikanischen Zeitung "Boston Globe", dass sein internationales Team bereits zehn unfruchtpaare Paare ausgewählt hat, die an dem Versuch teilnehmen werden.
Tausende von Bewerbern
Zavos gab bekannt, dass er die zehn Paare unter "tausenden" ausgewählt habe, die ihn nach Medienauftritten kontaktiert hatten und bei denen alle anderen Behandlungsversuche gegen Unfruchtbarkeit fehlgeschlagen seien. Aus der Vielzahl an Bewerbern wählte Zavos nach einem von ihm entworfenen Kriterienkatalog die aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit, einen gesunden Klon zu schaffen am größten war.
Forscher will Väter klonen
Aus rechtlichen Gründen will der Forscher sein Vorhaben nicht in den USA umsetzen, sondern im Ausland. Er kündigte an, die ausgewählten Paare in einem nicht näher bezeichneten Land treffen zu wollen, wo die Sicherheitsfragen diskutiert und Einwilligungserklärungen unterschrieben werden sollen. Danach will der Reproduktionsmediziner die DNA eines Mannes in eine unbefruchtete Eizelle einer Frau injizieren. Anschließend wird dieser Embryo dann der Frau implantiert. Wenn die Schwangerschaft erfolgreich verläuft, wäre das Ergebnis eine exakte genetische Kopie des Vaters.
Heftige Kritik von Wissenschaftlern
Die internationale Wissenschaftlergemeinde reagierte mit heftiger Kritik auf die Klonpläne. Dr. Rudolf Jaenisch ein Klonexperte vom Whitehead Institute in Cambridge bezeichnete Zavos Pläne als "absolut, moralisch falsch". Jaenisch arbeitet am therapeutischen Klonen, bei dem versucht wird, die viel diskutierten Stammzellen aus Embryonen zu gewinnen. Der Forscher und seine Kollegen, die sich von Zavos Plänen, einen Menschen zu klonen, klar distanzieren, befürchten, dass dessen Ankündigung zu neuen Gesetzen und möglicherweise einem Verbot auch des therapeutschen Klonens führen könnte.
Flash-Animation -Stammzellen und ihre Funktionsweise
Foto-Serie - Alleskönner Stammzellen
Chat-Highlights - Forscher Wiestler zur Stammzellendebatte
Hintergrund - Mehr zu Stammzellen
Zavos will "defekte" Embryos abtreiben
Neben ethischen Bedenken führen die Kritiker Tierversuche an, die zeigen, dass Klone oft an Geburtsfehlern und unvorhersagbaren chronischen Erkrankungen leiden. Laut einer kürzlich veröffentlichten japanischen Studie sterben sie zudem früher. Den Mediziner ficht diese Kritik indes nicht an, genauso wenig wie der Hinweis der Skeptiker, dass bis zum fertigen Klon oft hunderte von Versuchen nötig sind und auch die Gesundheit der Mutter gefährdet werden kann. Er ist sich sicher, dass sein Labor über das nötige Know-how verfügt, um die geklonten Embryonen auf "Defekte" zu untersuchen und kündigte an, auf dem Weg zum perfekten Klon auch Abtreibungen einzusetzen, um "Korrekturen vorzunehmen."
Tschau Boarder