PDA

Vollständige Version anzeigen : 15.02.02: Kleiner Verfallstag an den Terminbörsen


Seiten : 1 2 [3]

optim3
15.02.2002, 23:25
@stahlbaer

deflation kam meiner meinung nach nur wegen der goldpreisbindung.

es wurde kein neues geld gedruck, wegen der goldpreisbindung.
erst nachdem schon alles am a.sch war wurde geld o. ende gedruckt.
sche.ß auf die goldpreisbindung.
dann hyperinflation.

jetzt können die schon am anfang o. ende kohle drucken.
also gleich hyperinflation.

bei einer deflation bekommt das geld unendlichen wert ,gold und immobilien verlieren o. ende.

nasdaq10.000
15.02.2002, 23:29
ECRI Weekly Leading Index: Der TREND stimmt!

http://www.businesscycle.com/graphics/cover_graphic.gif

High steaks
15.02.2002, 23:29
@ o3

gibt es überhaupt historische Daten zur Goldpreisentwicklung in einer Deflation?

Wobei das eh alles Wurscht is. Es kommt Nr. 2.:cry

High steaks
15.02.2002, 23:32
@ o3

noch ergänzend. Derzeit ist das Geld immer noch am besten bei den Sparkassen aufgehoben. Die können nicht Pleite gehen.

Loplop
15.02.2002, 23:32
Syracus

es gibt doch auf alles und jedes eine option, einen index, was weiss ich. auf jeden fall kann man die sachen meist kaufen weisst du oder jemand anders ob es sowas auch auf den vix oder den vdax gibt? :confused:
wahrscheinlich nicht, wäre ja fast so gut wie eine lizenz zum geld drucken... ;)

gruss, loplop

optim3
15.02.2002, 23:36
qstahlbaer

hab mal nen 70 jahres-chart vom gold gesehen.

zwichen 1939 u. 19 45 brach das gold kurz gewaltig ein.
in nem 70 jahres chart kann man leider nicht genau sehen wann genau der einbruch war, müßte aber kurz vor der hyperinflation gewesen sein.

also:
deflation = gold schifft kurz ab.

keine deflation gold geht gleich ab.

mrabc
15.02.2002, 23:38
@loplop

ich glaube früher gab es mal os auf vdax.
im moment meines wissen nach nicht. ich bitte darum mich zu korrigieren, wenn doch: >>> $$$ :D

für den vix - keine ahnung. in dt. auf keinen fall; in usa denke schon.

mrabc :)

Loplop
15.02.2002, 23:41
o3 & stahlbaer

ganz so schwarz mit einer riesigen welt-wirt.-kriese sehe ich eigentlich nicht, auch wenn da vieles im argen liegt.
das naheliegendere problem denke ich werden erstmal all die enrons sein, die so langsam ans licht kommen und die momentane bewertung als irrsinnig erscheinen lassen. dann geht es die kommenden jahre stetig bergab, so wie japan die letzten jahre. das deswegen werte wie gold und andere güter deflatorisch billiger werden muss nicht zwingend sein, da das kapital sich neue wege sucht. imobilien werden zum teil sicherlich sinken, da ihre bewertung häufig mit dem produktionswunder und dem steigenden aktienmarkt gekoppelt waren. mal sehen wie es sich entwickelt. auch wenn ich langfristig ziemlich short bin, wäre auch mir wie wahrscheinlich den meisten hier der boommarkt der 90er lieber.
in diesem sinne,

loplop

High steaks
15.02.2002, 23:42
@ o3

ich wünsch Dir ein goldiges Nächtle.

Allen anderen natürlich auch.:)

Loplop
15.02.2002, 23:44
@mrabc

werde mich mal genauer umsehen. auf den vdax gibt es nix, da habe ich schon gesucht! wenn ich etwas finde lass ich es euch wissen, dann ziehen wir der deu-ba und den goldmännern die hosen aus :D :lach :D

optim3
15.02.2002, 23:48
@laplop

wir brauchen wachstum um nicht unterzugehen.
o. wachstum sind die bewertungen ein witz.
woher soll das wachstum kommen???
wir müsse immer wieder auf das top noch einen draufsetzen.
das frunzt leider immer nur eine zeitlang.
danach brauchen wir den großen rums um wieder von wachsen zu können.
der rums ist schon längt überfällig, leider.
nach 3 genarationen o. crash können die erben von den ersparnissen leben.
keine muß mehr arbeiten.
dies nennt man sättigung.
glaube 3 generationen sind gerade erreicht.

grüße

optim3
15.02.2002, 23:50
@stahlbaer

lass und unrecht haben und die wirtschaft soll weiter nach oben laufen.

alles wird gut und wir können o. arbeit fett im reichtum leben.:D:D:D



grüße viel glück und N 8

Loplop
15.02.2002, 23:58
@optim3

ich kann dir leider nur recht geben... :cry

gute nacht, loplop

optim3
16.02.2002, 00:04
@loplop

viel glück und N 8 :)

germanasti
16.02.2002, 09:19
Moin :)

Ich geh erstmal Grosseinkäufe tätigen, bevor Brezelbush kommt :hihi

Kosto8
16.02.2002, 09:34
So wie Ihr am Schluss diskutiert, müßt Ihr langsam
"Wasser einkochen und Atombrot kaufen".:hihi

marabut
16.02.2002, 10:29
Sagt mal,
habt ihr jetzt alle einen an der Waffel oder was? Die Welt geht weiter. solange ihr da rumsinnt. Daimler pleite, Totalquatsch. Hyperinflation? Totalquatsch! Gold kaufen? Totalquatsch!

Meldet euch mal bei den Heiligen der letzten Tage, kauft euch einen Besen, fliegt auf den Brocken und von da gleich am besten ins Inferno! Mann, wie alt seid ihr? 15 Jahre? 20 Jahre? 30 Jahre? Das darf doch nicht wahr sein! Die Welt GEHT NICHT UNTER, weil ein paar Aktien fallen! Das geht 99 Prozent der Weltbevölkerung völlig am A.. vorbei!

Dies war das Wort zum Sonntag!

50Peninnge
16.02.2002, 10:58
.



moin, moin a.I.



..



.

50Peninnge
16.02.2002, 11:03
.Never piss against the wind


Es ist schon sehr verwunderlich wenn „USER“ an einem Tag für mehrere tausend €uro Oppositionen & Akazien kauft & verkauft, aber letztendlich kein Cent für sein Handwerkszeug übrig hat & um jeden €urocent feilscht wie auf einen türkischen Basar.
Es ist schon sehr paradox gell.



.

germanasti
16.02.2002, 11:13
blieni:

Du steckst 100% Deines Depots in Daimler? :eek:


50:

Ich gehöre auch zu den Feilschern. :rolleyes:

germanasti
16.02.2002, 11:20
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2698&mocktick=1

Der DOW hat im Wochenchart die weisse Kerze & die wochenlange Seitwärtszone gehalten.
Die nächste Richtung lässt den MACD explodieren. :eek:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6773&mocktick=1

Nasdaq mit einem -leider nur sehr umsatzschwachen- doji im wochenchart.
Sind die Umsätze negativ zu werden? Bedenkt das Fasching und kleiner Verfall war!
Nächste woche eine weisse Kerze würde den morning-doji-star zur Trendwende bringen.
Kommt eine rote Kerze, macht MACD Crash :eek:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7665&mocktick=1

Der S&P hat die positivste Kerze hingelegt, doch steht auch hier der MACD kurz vor Crash.


Sollte es keine hochpositiven fundamentalen Neuigkeiten geben und Japan & Europa am Montag als Schrittgeber explodieren, werden am Dienstag die Bären mit der Königskrone ins Geschehen eingreifen =) überall evening-doji-stars! Dann kommt entweder Crash oder grösstes Bärenbraten der letzten Jahre.

germanasti
16.02.2002, 11:22
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2428&mocktick=1

Beim DAX das gleiche.
Wochenkerze positiv & MACD kurz vor Crash

press
16.02.2002, 11:23
tut mir leid aber das muss gesagt werden

verdammte scheisse gestern hätte ich für meine letsbuyit.com +900% bekommen und ich idiot war nicht online !!!!!!!!!!!

danke!

germanasti
16.02.2002, 11:24
Blieni:

Für solch ungewöhnliche Massnahmen fehlt mir der Mut :p


germanasti, der einen wolkenlosen blauen Himmel geniesst, bei 3 grad plus :eek:

press
16.02.2002, 11:26
10400 - 10500 next week :cool:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=7&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4115&mocktick=1

germanasti
16.02.2002, 11:26
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1299&mocktick=1

Der Nikkei ist schon weiter !!!

Im Wochenchart ist der morning-doji-star bereits fertiggestellt und MACD hat unmittelbar vor Verkaufssignal wieder gedreht.

Die 18.000 - 19.000 stehen nach wie vor!

press
16.02.2002, 11:28
germa

musst mir auch alles nachposten :D

tom911
16.02.2002, 11:28
konnte gestern leider nicht am geschehen teilnehmen-hatte besuchhttp://www.plauder-smilies.de/smoke.gifund der war mir echt lieber als das was ich heute morgen ansehen muss.
Gruss nach südafrika.......schön ist die welt....

germanasti
16.02.2002, 11:29
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5236&mocktick=1

Allerdings lässt der shooting-star mit anschl. roter Kerze nichts gutes hoffen.
Möglich das kurzfr. ein Rückgang auf 9600 P. erfolgt, oder superweisse Kerze.

Am Wochenende ist Brezel-Bush in Japan.
Wäre ich der dortige Finanzminister, würde ich am Montag + Dienstag die Börsen ohne Ende nach oben treiben =) passende Antwort auf dei Ami-Shorterei seit Dezember :p

germanasti
16.02.2002, 11:30
moin porsche :)


press:

In der gleichen Minute der gleiche Chart :hihi

Tom Waits
16.02.2002, 11:32
Servus germanasti,

wie läuft´s denn so ?
Is ja schönes wetter heut im ländle.

Ich glube da muss ich gleich mal joggen gehen.

Tom

germanasti
16.02.2002, 11:32
Datum: 16.02. 11:18 Investors Intelligence - Bullen bleiben stark


Das Sentiment ist nach Investor Intelligence in den zurückliegenden Wochen nahezu gleichbleibend bullish. Dieser Wert dürfte angesichts der rasanten Talfahrt insbesondere der Technologie Indizes erstaunen.

Die Sentimentdatenerhebung von Investors Intelligence erfolgt über Nutzerbefragung.

Die Daten sind seit Monaten bearish zu werten. Zuviele Marktteilnehmer sind bullish gestimmt, was in der Regel ein Kontraindikator ist.

Anbei die bisherigen Werte innerhalb des aktuell laufenden Jahres. Die Daten werden wöchentlich ermittelt. An erster Stelle das Datum, an zweiter Stelle die prozentuelle Angabe der bullishen Marktteilnehmer, an dritter Stelle die prozentuelle Angabe der bearishen Teilnehmer.

03.01.02 49.0% 27.5%
10.01.02 52.6% 22.7%
17.01.02 51.6% 24.7%
24.01.02 52.6% 23.7%
31.01.02 51.6% 26.8%
07.02.02 48.5% 28.9%
14.02.02 47.4% 29.5%

Das bullishe Sentiment überwiegt deutlich. Dies ist als Kontraindikator zu bewerten und sollte bei der Beurteilung der aktuellen Lage in den Indizes weiterhin zumindest zur Vorsicht raten.


© Godmode-Trader.de


----------------------------------------

Man sollte langsam aufhören mit der Kontraindikatorenschaft, denn ewig lebt die Börse nicht nach diesem System!
& ich möchte nicht wissen wie dieses Sentiment in 1999 ausgesehen hat. :)

press
16.02.2002, 11:34
germa

bin gespannt war der nikki am montag macht, ich würde sagen das ist ein schlüsseltag für meinen call,
entweder reichtum oder totalverlust :rolleyes:


übrigens hab ja jetzt 1 woche ferien, dass heisst ich werde mir den nikkei mal genauer anschauen in diversen nächten :D

press
16.02.2002, 11:34
übrigens

commercials beim nikkei sind erstmals LONG !!!

Trapper
16.02.2002, 11:36
germa was denn nu? dax kurz oder lang am montag? könnte wäre wollte bingt kein zunder ins depot. entscheid dich mal. 711588 oder 711573? oder doch wie immer minütlich switchen?

Grüße Trapper

germanasti
16.02.2002, 11:36
Hi Tom :)

Ich war heute morgen schon bei Kaufhof & Kamps in der Königstrasse. Nachher Laubentsorgung im Garten und dann ist der sonnige Teil des Tages schon wieder rum.

:eek: Nächste Woche soll es schneien. :eek:


Übrigens hätte ich vll. noch ein Lokal für die Zukunft, dass Du -aufgrund der Nähe- bei Gelegenheit mit Deiner Freundin austesten könntest.
GASTSTÄTTE HALDENRAIN - Haldenrainstr. ca. Haus Nr. 120.
Am Kelterplatz die Strasse hoch, über die grosse Kreuzung drüber & dann die 2. Strasse rechts hoch. Dort das erste Haus auf rechter Seite.
Ist ein Grieche drauf.
Letztes Mal war ich dort 1989. Damals war es noch ok :D

tom911
16.02.2002, 11:37
bin mal bespannt ,ob die auch kurzarbeit machen -
Heidelberger druck wird in nächster zeit 800 leute entlassen --sowie 100 mill.€ einsparen...
nur die besten werden wohl überlegen...
in der firma wo ich arbeite siehts momentan auch nicht rosig aus-kurzarbeit wird kommen ---an mehr will ich zu zeit nicht denken..
Mmmmm>
mein depot könnte ruhig auch mal wieder Urlaub machenhttp://www.plauder-smilies.de/sad/bigcry.gif

germanasti
16.02.2002, 11:39
press:

d.h. in der kommenden Woche können wir jede nacht das Geschrei hören, wenn der Nikkei fällt? :D:D:D



Trapper:

Aktien werden in der nächsten Woche steigen oder fallen - unumgängliche Tatsache!
Keine Ahnung, hab noch nicht analysiert.

press
16.02.2002, 11:40
germa

sei froh das ich nicht deine handy nummer hab :D:D

Trapper
16.02.2002, 11:43
*ggg* ach ne :-), nun gut, werd ich mich mal aufs GOLD stürzen. ich sag nur ---->
• Gleich springt Gold über 310(o.T.), LAveri, 14:25 Fr
• KZ 650-750 $ in 4 Wochen bestätigt(o.T.), LAveri, 14:27 Fr

DAS ist wenigstens ne klare aussage :-)

viel spaß in deiner laube und angenehmes WE

Grüße Trapper

Tom Waits
16.02.2002, 11:43
@germanasti

muss ich mir mal anschauen die wirtschaft.
"ich war das letzte mal 89 da" :) :)

soll das echt nächste woche schneien ?
da muss ich wohl doch noch mal die Witerjacke rausholen, oder ?



Tom

germanasti
16.02.2002, 11:44
porsche:

Wir hatten den schlechtesten Januar seit mehr als 10 Jahren. :(
Aufkommen hat sich in den letzten 18 Monaten glattweg halbiert, Kosten aber nur 1/3 runter.

Ein Kunde aus dem Anlagenbaubereich schreibt 2. Jahr in Folge rote Zahlen und vergibt Produktion nun komplett nach Ungarn + Tschechien.
Ein anderer hat in 2,5 Jahren von 1500 auf rund 200 Leute reduziert. :eek:
& ein Dritter vergibt alles nach Holland und Belgien, da dort viel billiger.
Von den zahlreichen Insolvenzen -die seit August tagtäglich explodieren- will ich gar nicht schreiben.

amerika hat das Kredit- und Spekulationsbubble & in Deutschland ist der Mittelstand bereits jetzt im Koma. Hatte ich erst in 5 Jahren mit gerechnet.

germanasti
16.02.2002, 11:45
Tom:

Lach nicht, schliesslich habe ich 1990 in Rot aufgehört zu arbeiten. ;)

Jo nächste woche wird es nochmals kalt & dann zur Invest hoffentlich sommer.

tom911
16.02.2002, 11:48
@germa in Rot http://www.plauder-smilies.de/sad/nixweiss.gif

Tom Waits
16.02.2002, 11:49
So ich muss dann auch mal ein paar
besorgungen machen auf der unterländerstr.

bis dann, tom.

germanasti
16.02.2002, 11:50
Bush - Japan soll Bürokratie abbauen und Bankenproblem lösen

Tokio, 16. Feb (Reuters) - US-Präsident George W. Bush hat vor seiner Japanreise die Regierung des Landes aufgefordert, die Bürokratie abzubauen und die Probleme der Banken mit faulen Krediten zu lösen. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag unter Berufung auf ein Interview des Senders NHK.

"Zuerst muss die japanische Regierung die richtigen Entscheidungen über die Art der Restrukturierung der (faulen) Kredite und die Deregulierung der Wirtschaft treffen", sagte Bush. Sein dreitägiger Japan-Besuch soll am Sonntag beginnen. Am Montag ist ein Treffen mit Ministerpräsident Junichiro Koizumi geplant. Es wird erwartet, dass dieser bis zum Ende des Monats Schritte im Kampf gegen die Deflation ankündigen wird in der Hoffnung, so die japanische Wirtschaft ankurbeln zu können. Japan steckt derzeit in der vierten Rezession innerhalb eines Jahrzehnts. Seine Schuldenquote ist nach einer langen Reihe von Konjunkturprogrammen mit 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) die höchste unter den Industrienationen. W

sws


---------------------------


Was hält Koizumi davon ab eine Rede an die Nation zu halten?
Inhalt: "Liebe Mitbürger und Mitbügerrinnen, unsere Wirtschaft kann nur noch gerettet werden, wenn ihr wieder anfangt zu konsumieren und im eigenen Land zu investieren. Dann werden wir einen der grössten Aufschwünge in unserer asiatischen Geschichte erleben und die Wirtschaftsweltmacht Nr. 1 werden"

Soviel Patriotismus besitzen die Japaner, dass es zu einem Aufschwung kommt!

Ist Koizumi so bescheuert, oder veräppeln die Japaner erneut die Welt?
Als sie vor ca. 15 Jahren mit Fotoapparaten in Massen die Welt umreisten, lachte sie jeder aus. Kurze Zeit später eroberten sie den high-tech-Markt. :)

germanasti
16.02.2002, 11:52
Überblick
--------------------------------------------------------------------------------

CeBIT 2002: 1.000 Aussteller kommen aus Asien


Wären da nicht noch "einige" Aussteller aus den anderen Regionen diese Erde, so könnte man auf der CeBIT Hannover 2002 leicht den Eindruck bekommen, man sei in Asien. Denn unter den weit über 8.000 Ausstellern der Messe für Informations- und Telekommunikationstechnik, die vom 13. bis zum 20. März ihre Tore öffnet, befinden sich mehr als 1.000 Unternehmen aus der Region Asien-Pazifik. In Europa ist CeBIT die Messe mit der größten asiatischen Beteiligung auf Besucher- und Ausstellerseite.

Maßgebliche Impulse für das starke Hongkong-Interesse kommen vor allem von Seiten des Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), das 62 Unternehmen (2001:56) in drei Gemeinschaftsständen auf die diesjährige CeBIT führt. In Halle 24, Stand A06, bringen 9 Firmen digitale Kameras, Multimedia- und Karaoke-Produkte sowie Notebooks und Zubehör neu auf den Markt.

23 Anbieter in Halle 19, Stand A11 und A16 widmen sich den Komponenten, wie Ethernet- , Add-on-, Sound- und VGA-Karten, USB-Produkten, CPUs, Motherboards sowie Digi-Kameras. Die in Asien bekannten Marken Megaspeed, Syba und Karrie, sind hier anzutreffen. Grund genug für Hongkongs Ministerin für Informationstechnologie und Rundfunk, Carrie Yau, die CeBIT zu besuchen. Im Rahmen ihrer Deutschlandreise, die sie zur Unterzeichnung eines Memorandums mit der Bundesregierung unternimmt, wird sie am 12. März an der Eröffnung der Messe teilnehmen.

Zu den Neuheiten auf dem Hongkong-Stand gefragt, erläutert eine HKTDC-Vertreterin, dass sich die Firmen vom Billig-Image weg wollen: Es geht in Richtung mittleres Marktsegmentes, mit gutem Design und hochwertiger Verarbeitung. Wie gewohnt werden alle Trends aus anderen Ländern sofort aufgegriffen. Mit Produktneuheiten wie UMTS-Technologie, Breitbandanwendungen, Bluetooth-DECT-PBX-Telefonsystemen, schnurlosen Telefonen im Hochfrequenzbereich oder Voice-over-Internet-Telefonen erwarten die Firmen guten Zuspruch.

Bring die CeBIT der Branche den ersehnten Konjunkturfrühling?

Die südostasiatischen I+K-Hersteller sehen die Marktlage wieder optimistisch. Die Industrie Hongkongs sei mit einem blauen Auge davongekommen, denn die konjunkturell bedingten Einbußen hielten sich in Grenzen. Sowohl auf dem Elektroniksektor, als auch im Bereich der Telekommunikation erfuhren Hongkongs weltweite Exporte nach eigenen Angaben lediglich einen Rückgang von drei Prozent.

Die Elektronikindustrie ist einer der wichtigsten Industriezweige Hongkongs mit einem Anteil von etwa 36 Prozent am Gesamtexport im vergangenen Jahr. Die weltweiten Ausfuhren lagen in diesem Zeitraum bei insgesamt 69 Milliarden US-Dollar. Deutschland ist nach China, den USA, der EU und Japan der viertwichtigste Abnehmer. Im vergangenen Jahr fanden Elektronikprodukte‚ made by Hong Kong im Wert von 2,8 Milliarden Dollar den Weg zum deutschen Konsumenten. (as)

[ Samstag, 16.02.2002, 10:08 ]


--------------------------


Wallstreet-Online ist dort auch mit einem Stand vertreten.
Aber nicht Community, sondern B2B-Bereich :hihi

germanasti
16.02.2002, 12:01
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+555750&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=166169&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=76&mocktick=1

Am Montag hält Liberty zum Kabelnetz eine Pressekonferenz ab.

WEswegen sich die Welt daran so aufhängt ist eh nicht nachvollziehbar.

Positive Überraschung, oder buy on bad news?




& nun ruft die Sonne
bis später :)

tom911
16.02.2002, 12:06
ist es richtig das gestern beim börsenspiel auf 3sat einer HD-druck kaufen wollte -will oder hat?http://www.plauder-smilies.de/eek7.gif

syracus
16.02.2002, 12:58
Die News zur Bretzelvisite in Japan sind da, Bankenfonds wird verdoppelt:

02/16 03:53
Japan Doubles Provision for Stock-Buying Fund to 4 Trillion Yen
By Tomomi Sekioka


Tokyo, Feb. 16 (Bloomberg) -- Japan will provide 4 trillion yen ($30 billion) for a fund that will buy banks' shareholdings, twice the amount originally earmarked, as the government tries to show visiting U.S. President George W. Bush it can stop bad loans strangling the economy.

The move is part of policy outlines drawn up Friday by the Council on Economic and Fiscal Policy that Prime Minister Junichiro Koizumi may present when he meets with Bush on Monday.

The government funding only covers a fraction of the $98 billion in stock that regulators have asked banks to sell. The Banks' Shareholdings Purchase Corp. started helping buy the shares on Friday to prop up a stock market that lost a quarter of its value in the past year and give lenders cash needed to write off bad loans. Analysts said it won't stop banks lending money they have little chance of recovering.

The fund is essentially a stock-market support program and ``doesn't help banks to deal with their bad-debt problem,'' said Brian Waterhouse, a Tokyo-based analyst at HSBC Securities Japan Ltd. ``I hope Bush is intelligent enough to see through it.''

Koizumi yesterday said he will discuss with Bush his commitment to anti-deflation measures as well as other steps to revive Japan's economy. He told ministers responsible for the economy to draft measures by Feb. 28 aimed at halting a two-and- half-year decline in prices and pulling Japan's economy out of its third recession in a decade.

The Banks' Shareholdings Purchase Corp. will be able to borrow 2 trillion yen by the end of March and another 2 trillion yen from the start of the next fiscal year, according to the new proposal.

The original plan envisaged the government covering as much as 2 trillion yen of losses to the value of shares bought by the fund, which was set up with 10.7 billion yen of funding by 128 of Japan's banks at the behest of the Financial Services Agency, the bank regulator.

Bad Loan Rules

The economic and fiscal policy outlines said the banks should incorporate the results of special government inspections of loan assets into their earnings reports for fiscal 2001 ending March, urging them to set aside enough loan loss provisions, according to reports today in the Nihon Keizai and other Japanese newspapers.

The government, which spent 9.3 trillion yen in 1998 and 1999 bailing out banks and is considering a third rescue package, has told the lenders to sell 13 trillion yen of stock in other companies by the end of September 2004.

Japan's eight biggest banks said at the end of September that they had losses of 3.38 trillion yen on unsold shareholdings as the Nikkei Stock Average slumped amid the nation's third recession in a decade. Mizuho Holdings Inc., the biggest lender, said its unsold shares were 1.15 trillion yen in the red.

One measure of non-performing loans at the nation's 10 largest lenders rose 13 percent from March to September, making banks reluctant to lend on the money that the central bank is pumping into the economy.

From yesterday, banks can ask the new stock body to buy shares. If the purchase is approved, the bank will provide the fund with eight percent of the sale value to be deposited in the bank's name at the fund. The fund will raise money to purchase shares either through bank borrowings or by selling bonds.

The stock-buying body will have two options for the shares it buys: sell them in the market or package them into an exchange- traded fund, or ETF. Shares in the ETF will be sold to investors.

The fund will only buy shares of companies rated at least ``BBB-,'' the lowest investment grade, or the equivalent, by all designated rating companies that rate them. Stocks of unrated companies may be approved for purchase on a case-by-case basis.

Japan's benchmark Nikkei-225 Stock Average rose 6.7 percent in the past six trading days on optimism the fund will start buying and prevent a further decline in stocks before the end of the fiscal year on March 31.


Reicht das:rolleyes: ?

sYr:D

Förster
16.02.2002, 14:47
Original erstellt von marabut
Sagt mal,
habt ihr jetzt alle einen an der Waffel oder was? Die Welt geht weiter. solange ihr da rumsinnt. Daimler pleite, Totalquatsch. Hyperinflation? Totalquatsch! Gold kaufen? Totalquatsch!

Meldet euch mal bei den Heiligen der letzten Tage, kauft euch einen Besen, fliegt auf den Brocken und von da gleich am besten ins Inferno! Mann, wie alt seid ihr? 15 Jahre? 20 Jahre? 30 Jahre? Das darf doch nicht wahr sein! Die Welt GEHT NICHT UNTER, weil ein paar Aktien fallen! Das geht 99 Prozent der Weltbevölkerung völlig am A.. vorbei!

Dies war das Wort zum Sonntag!


und wo arbeiten die leute?


:rolleyes:

syracus
16.02.2002, 14:48
Microsoft muss US-Staaten Quellcode offen legen


WASHINGTON - Der US-Softwarekonzern Microsoft muss einigen US-Bundesstaaten
Einblick in den Quellcode seines Betriebssystems Windows gewähren. Dies
entschied ein Gerichtsurteil.
Zuvor hatten die Staatsanwälte von neun Bundesstaaten in dem Kartellverfahren
gegen das Softwareunternehmen Einblick in die Programmstruktur von Windows
verlangt. Sie wollen so die Aussage von Microsoft prüfen, dass es unmöglich sei,
Programme wie etwa den Internet Explorer aus dem Betriebssystem herauszunehmen.
Die Vertreter der Bundesstaaten werfen Microsoft vor, seine Dominanz auf dem
Markt auszunutzen, um ein Monopol aufzubauen. Den Termin für die eigentliche
Verhandlung in dem Kartellverfahren legte die Richterin auf den 6. März.
Erst im vergangenen Juni hatte ein US-Gericht in zweiter Instanz bei einer
ähnlichen Klage entschieden, dass Microsoft seine Macht am Softwaremarkt
ausgenutzt habe. Die Richter wandten sich aber dagegen, den Konzern in einzelne
Unternehmen zu zerschlagen.
(SDA-ATS\/jo ifd pgt/c1 ecps jus)


sYr:D

007-0815
16.02.2002, 15:25
Hab mal ein bischen den Freitag nachvollzogen.
IBM mmmuaaahhhhh Nächstes Riesengap auf den Weg zur 90.
JNPR Kursziel 9$
Und ein Mega Rebound bei Q? Hallodrio. Nettes Hämmerlein.
So jetzt aber ab zur Mugge.

Luke....
16.02.2002, 16:14
@mrbabc
@lop

die eurex hatte mal einen future auf die vola, aber den haben sie wieder aufgelassen, weil der handel einfach nicht liquide genug war!

optionen weiß ich nicht, bei os gibt es auf jeden fall keine

grüße
Luke:)

syracus
16.02.2002, 17:11
JNPR unter Beschuss:

10:03am 02/16/02 [JNPR] SHAREHOLDER LAWSUITS LAUNCHED AGAINST JUNIPER NETWORKS

sYr;)

germanasti
16.02.2002, 18:10
Gäbe es OS auf die Vola, wären die Emis wohl allesamt insolvent :hihi

germanasti
16.02.2002, 18:16
Globalstar beantragt Gläubigerschutz nach US-Konkursrecht

Los Angeles, 16. Feb (Reuters) - Der nach eigenen Angaben mit 3,4 Milliarden Dollar verschuldete US-Satellitentelefon-Betreiber Globalstar LP hat bei einem US-Bundesgericht Gläubigerschutz nach Kapitel elf des Konkursrechts beantragt.

Das im kalifornischen San Jose ansässige Unternehmen zeigte sich am späten Freitag abend aber zuversichtlich, den Geschäftsbetrieb für die verbliebenen 66.000 Kunden ohne Unterbrechung aufrechterhalten zu können. Globalstar, die 1994 mit dem Ziel gegründet wurde, ein weltweites Mobiltelefonsystem anzubieten, habe seit der Ankündigung des Konkursantrages im November vergangenen Jahres gemeinsam mit seinen Hauptgläubigern einen Restrukturierungsplan ausgearbeitet. Dieser sehe die Gründung einer neuen Gesellschaft vor, deren Eigentümer die jetzigen Inhaber von Schuldverschreibungen und andere unbesicherte Gläubiger sein werden.

Sämtliche Globalstar-Vermögenswerte, einschließlich deren Satelliten, würden auf das neue Unternehmen übertragen. Zudem werde die neue Firma alle Kapitalanteile der Globalstar USA, Globalstar Caribbean und Globalstar Canada erwerben, die derzeit von Vodafone Group und Loral Space Communications Ltd gehalten werden.

Ursache für die finanziellen Probleme bei Globalstar waren unter anderem hohe Betriebskosten und dadurch hohe Kosten für die Kunden sowie inattraktive, schwere Satellitentelefone. Mit der Umstrukturierung soll nach den Worten von Firmensprecher Mack Jeffrey die Unsicherheit beseitigt werden. Zudem hoffe das Unternehmen, neue Kunden zu gewinnen. Die gegenwärtig verfügbaren Barmittel von Globalstar bezifferte er mit 46 Millionen Dollar. Allerdings seien nach Abschluss des Konkursverfahrens neue Investitionen erforderlich.

fgc/sam

:eek:

germanasti
16.02.2002, 18:17
VORSCHAU - US-Staatsanleihen in engen Kursspannen erwartet

New York, 16. Feb (Reuters) - US-Staatsanleihen werden sich in der durch den US-Feiertag (Presidents Day) am Montag verkürzten Woche nach Einschätzung von Analysten in nur engen Kursspannen bewegen. Der Markt werde seine Aufmerksamkeit auf Konjunkturdaten wie Verbraucherpreise, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Wohnbaubeginne richten.

Den Analysten zufolge werden die Investoren aber auch die Auswirkungen der Sorgen um die Bilanzierungspraktiken von US-Unternehmen auf die Aktienkurse im Auge behalten. Diese hatten am vergangenen Freitag den US-Aktienbörsen erneut Verluste beschert, während die US-Staatsanleihen von ihrer traditionellen Rolle als sicherer Anlagehafen profitierten, weil die Anleger aus den Aktien in die Festverzinslichen umstiegen. Dabei gewannen die richtungweisenden zehnjährigen Notes 20/32 auf 100-3/32 Punkte und rentierten mit 4,863 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten 19/32 auf 100-1/32 Zähler zu, wobei sich eine Rendite von 5,372 Prozent ergab.

In die neue Woche werden die US-Treasuries den Analysten zufolge am Dienstag mit dem Bericht über die Wohnbaubeginne im Januar starten. Von Reuters befragte Volkswirte erwarten im Durchschnitt eine saisonbereinigte aufs Jahr hochgerechnete Rate von 1,589 Millionen nach 1,570 Millionen Wohneinheiten im Dezember, da die niedrigen Hypothekenzinsen von rund sieben Prozent weiterhin zu Neubauten ermutigten.

Der Index der Verbraucherpreise für Januar am Mittwoch werde den Markt kaum bewegen. Volkswirte rechnen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent sowohl mit, als auch ohne die saisonanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise. "Es herrscht weitgehende Übereinstimmung, dass die Inflation bei der beginnenden Konjunkturerholung definitiv kein Problem darstellt", sagte John Spinello, Rentenstratege bei Merrill Lynch Government Securities.

Von den am Donnerstag anstehenden Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe erhoffen sich die Investoren nach Angaben von Analysten eine Bestätigung des Erholungstrends der vergangenen Wochen. Dies wäre ein positives Signal für die gesamte Wirtschaft. In der Woche zum 9. Februar war die Zahl der Erstanträge auf 373.000 von 381.000 gefallen und lag damit deutlich unter den Spitzenwerten vom Oktober 2001.

Die ebenfalls am Donnerstag erwartete US-Außenhandelsstatistik dürfte den Markt kaum berühren, sagten Analysten. Während der vergangenen Jahre hätten die Treasuries nie eine Reaktion auf diese Daten gezeigt. Mehr Einfluss auf das Geschehen am Markt für Festverzinsliche werde voraussichtlich wieder die Aktienbörse haben, da die Konjunkturdaten den Investoren nichts böten, was diese nicht schon aus vorangegangenen Statistiken wüssten. "Das Bild der Unternehmensgewinne, und wie es auf den Aktienmarkt wirkt, wird weiter von Bedeutung sein", sagte Spinello. "Enron wird in den Schlagzeilen bleiben, und auch wenn wir die Geschichte kennen, werden sich die Leute weiterhin Sorgen um die Bilanzierungspraxis machen", fügte er hinzu.

fgc/sam

germanasti
16.02.2002, 18:18
D I E T H I L E N I U S - K O L U M N E

Ist Gold wieder da?
Diese Seite

drucken

verschicken



Weltweit flüchten Investoren in sichere Häfen. Aktien von Goldproduzenten sind dem Edelmetall aber vorzuziehen, meint Georg Thilenius.




In den vergangenen Wochen sind sowohl der Preis für Gold als auch die Preise für Goldminen stark angestiegen. Der Gold- und Silber-Aktienindex in den USA ist allein in der letzten Woche um 8,7 Prozent gestiegen und hat damit insgesamt dieses Jahr über 25 Prozent gewonnen. Die Notiz für das Metall selbst liegt um 300 Dollar pro Unze, der höchste Preis seit 19 Monaten.

Die Gründe dafür sind leicht zu finden: Das Debakel um die Pleite des amerikanischen Energiekonzerns Enron das Vertrauen in die Bilanzierung internationaler Unternehmen erschüttert. Vor allem die früher immer vorbildlichen Amerikaner, die oft mit Fingern auf andere gezeigt haben, müssen nun vor ihrer eigenen Türe kehren. Viele sicherheitsbewusste Anleger fliehen deshalb ins Gold, weil sie den Bilanzen, vor allem den amerikanischen nicht mehr trauen.

Ein weiterer Grund ist die Dauerkrise in Japan. Trotz Bemühungen kommt die japanische Wirtschaft seit über zehn Jahren nicht wieder auf die Füße. Die Regierung weigert sich, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, da sie um Verluste ihrer traditionellen Wähler fürchtet. Deswegen ist auch in Japan und damit wahrscheinlich auch in anderen Länder Asiens eine Fluchtbewegung in Gold im Gange.

Früher diente Gold oft als Schutz gegen die Inflation. Diese Überlegung fällt heute aus, da weltweit kein Anziehen der Inflation in Sicht ist. Beim Anstieg des Goldpreises handelt es sich also um eine Art Panikreaktion.

Starke Preisschwankungen


In den vergangenen 20 Jahren ist Gold von einem Höchstpreis von 850 Dollar im Jahr 1980 kontinuierlich gesunken und hat gelegentlich, besonders bei wirtschaftlichen oder politischen Krisen kräftig angezogen. So dürfte es auch diesmal wieder sein. Es ist nicht anzunehmen, dass der Anstieg des Goldpreises von Dauer sein wird.

Wer dennoch auf der sicheren Seite sein will und im Notfall bereit ist, nach einem Rückgang des Goldpreises bis zur nächsten Krise zu warten, die bestimmt kommt, sollte sich an Goldminen halten und nicht an physisches Gold. Denn Minen produzieren regelmäßig und haben regelmäßige Erträge. Weiterhin sollte der Investor die Minen bevorzugen, die ihren Ertrag zum täglichen Preis verkaufen und keine Termingeschäfte machen. Denn bei Termingeschäften verliert man in der Regel die Chance auf einen größeren Zuschlag im Preis. Unter Fachleuten gilt Newmont Mining in USA als die beste Mine. Wer das politische Risiko nicht scheut, kann Goldfields und Harmony Gold in Südafrika kaufen.

In jeden Fall sollte der Kauf von Goldminenaktien sich auf große und bekannte Namen stützen. Wie in früheren Zyklen eines steigenden Goldpreises werden mit Sicherheit früher oder später kleine sogenannte Juniorminen vor allem aus Kanada angepriesen. Diese sind oft Produzenten die einen Goldpreis von deutlich über 300 Dollar brauchen um überhaupt profitabel arbeiten zu können. Von diesen unbekannten Werten sollte der Investor in jeden Fall die Finger lassen.

Georg Thilenius

-----------------------


Alle so bullisch für Gold :(

germanasti
16.02.2002, 18:22
Ich glaub ich fall vom Stuhl !!!

Eben werden bei N-TV Geld Argentinien-Anleihen gepusht und Japan-Anleihen gebasht :hihi

trine
16.02.2002, 18:28
hiho germanasti, der laubharker, solange die bäume blätter trugen:p

cot und sonstwas - meinste, die geben so offensichtlich zu erkennen, wohin der hase läuft.

sehr skeptisch guckt´
dat trine :kiss:

cherry
16.02.2002, 18:48
@ germa

Das mit den Argentinienanleihen haben die doch gut gemacht :hihi

Und mit den Japananleihen haben sie recht. Wenn Moodys demnächst Japan down ratet fällt der Yen ins Bodenlose. Wobei ich mich überhaupt Frage wer so blöd ist und legt sein Geld zu 1% an. Dazu kommt dann noch 20% Währungsverlust.

cloneshare
16.02.2002, 18:51
nene NTV

Aber ich will die Gesichter sehen, wenn der Dax bei 3000 Punkte ist.

mfg

trine
16.02.2002, 18:59
aus welchem grunde steht der down eigentlich so hoch?

die japaner haben doch erstmal für den damaligen wirtschaftsaufschwung - kinder, das wißt ihr nicht mehr, in der westlichen welt geklaut.

grinsen und fotoapparat - ich sehe sie noch - hai hai

und zähne, die waren echt faul.

tja, sowas erinnert keiner hier?

grübel, wann erlebte ich so eine kichernde horde von japanischen männern? 1970 - glaube der dreh oder so

cherry
16.02.2002, 19:00
Nun wieder mal Wasser auf germas Japanmühlen

Elliottwellen - HangSeng: Start eines neuen



Gute charttechnische Ausgangssituation


UPDATE Elliottwave Analyse HANG SENG INDEX


http://img.wallstreet-online.de/news/001/54/17

Tageschart HangSeng mit Wellenabzählung:

http://img.wallstreet-online.de/news/001/54/18

Ende Dezember gelang es dem HangSeng zwar neue Zwischenhochs zu markieren. Die notwendige Korrektur startete aber bereits von einigem niedrigen Niveau. Das Kursziel von rund 12.100 Punkte wurde verfehlt (tatsächlich: 11.906 Punkte). Analytisch stellt sich damit die Frage, ob damit der Break von 10.640 als Verkaufssignal zu werten ist oder nicht.

Mittel- und langfristig gibt es keinerlei Veränderungen. Somit nur eine kurze Zusammenfassung, da die obigen Charts selbsterklärend sind: Seit September 2001 befindet sich der HangSeng innerhalb einer neuen, mehrjährigen Haussebewegung. Im Anschluss an die aktuelle Konsolidierung gibt es auch mittelfristig einen neuen Anstieg, so dass neue Allzeithochs bereits im nächsten Kalenderjahr wahrscheinlich sind. In jedem Fall muss aber die langfristige Trendbegrenzung (unteren 10.000-er Bereich) verteidigt werden. Gelingt dies nicht und/oder bildet der Index in den nächsten Monaten nur ein korrektives Aufwärtsmuster, gibt es bis Ende 2003 massive Verluste bis knapp 6.000 Punkte. Erst hier startet dann die bevorstehende Hausse.

Die Detailaufschlüsselung der vergangenen drei Jahre wurde an dieser Stelle schon mehrfach ausführlich diskutiert. Somit kann man sich auf die Kursentwicklung seit September konzentrieren.

Das Ergebnis der letzten Analyse war, dass Mitte Dezember bei knapp 11.900 Punkte ein zweiter Aufwärtsimpuls endete. Dieses Hoch wurde als Endpunkt der Welle iii angesehen. Zwar wurde keine ideale Längenausdehnung von 138% erreicht, was aber im Rahmen einer Welle 1 unproblematisch ist. Damit der mittelfristig bullische Ausblick aufrecht erhalten werden kann müssen technisch zwei Bedingungen erfüllt sein: Erstens muss noch eine impulsive Welle v ausgebildet werden. Die zweite Bedingung ist trivial, da die momentane Tieferbewertung korrektiv sein sollte und ein Low oberhalb von 10.000 Punkte enden. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, dann steht einer mehrmonatigen Haussebewegung bis zum Sommer eigentlich nichts im Weg.

Zur Impulsivität: Die mutmaßliche Wave v ist lediglich mit dem Move 11.122-11.906 Punkte denkbar. Der geringe Wellenlänger im Vergleich zur Wave i oder iii ist kein Problem. Allerdings ist eine Fünfwelligkeit nicht eindeutig bestimmbar. Im Intraday-Chart kann man nämlich einen Mini-Impuls nur abzählen, wenn man von einer hidden-wave am 04. Januar (großes Gap) ausgeht. Da das alte Zwischenhoch überschritten wurde, spricht vorläufig nichts gegen diese Wellenlabel.

http://img.wallstreet-online.de/news/001/54/19

Zur Korrekturwelle: Wie im obigen Intraday-Chart zu erkennen ist, war der Downmove der vergangenen Wochen korrektiv. Mit dem Low vom 07. Februar kann ein dreiwelliges Korrekturmuster abgezählt werden. Es sind sowohl komplexe, zusammengesetzte Muster, als auch ein simples Flat denkbar. Für den weiteren Ausblick spielt dies aber keine Rolle.

Bestätigt wird dieses Tief von dem Anstieg zu Wochenschluss. Hier bildete sich ein Aufwärtsimpuls, der weitere Gewinne verspricht. Sehr kurzfristig würde nicht überraschend, wenn der Index einige Tage auf dem aktuellen Niveau seitwärts notiert. Nach einer letzten Miniwave v' gäbe es dann eine kleine Korrekturwave, welche die sehr kurzfristige Überbewertung abbaut.

Im Hinblick auf die Entwicklung der nächsten Monate hat sich aber die Kursentwicklung noch nicht endgültig entschieden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Korrektur seit Anfang Januar sich deutlich ausdehnt. In diesem Fall würde der HangSeng bei knapp 11.300 wieder nach unten abdrehen und eine Welle c ausgebildet. Bis Ende April wird also der Downmove fortgesetzt, so dass erst bei 9.650 das Jahrestief markiert wird.

Im Idealfall hat der Index aber die Welle 3 bereits gestartet. Dies hat zur Folge, dass abgesehen von Zwischenkorrekturen, der HangSeng bis zum Spätsommer nach oben blickt. Kurse über 14.000 Punkte wären alles andere als überraschend. im Rahmen dieser Aufwärtsbewegung sollte auch der mittelfristige Widerstand bei 13.550 geknackt werden. Sollte es wider Erwarten aber zu der bereits angesprochenen ausgedehnten Korrektur kommen, so wird bei knapp 13.000 bereits ein signifikantes Hoch markiert.

Markttechnik: Auf Tagesbasis steht die Markttechnik unmittelbar vor signifikanten Kaufsignalen. Momentan befinden sich diese aber noch in der Frühphase und sind folglich noch mit 'Vorsicht zu genießen'.

Fazit: Die Kursmuster sind vollständig. Dies bedeutet, dass einer nachhaltigen Hausse in den nächsten Monaten eigentlich nichts im Weg steht. Schwierig könnte es lediglich noch einmal Ende Februar werden. Hier besteht nämlich die Möglichkeit, dass der Index unerwartet nach unten abdreht und in einen Downmove bis 9.650 mündet. Sehr kurzfristig liegt bei 10.670 ein wichtiger Support.


Autor: Mathias Onischka, 18:35 16.02.02

--------------------------

Wenn das mit Japan auch so geht? germa investiere lieber im hang seng;)

trine
16.02.2002, 19:06
die chinesen zocken - pssst trine

cherry
16.02.2002, 19:08
Elliottwellen: FTSE100 steht unmittelbar vor großem Trendsignal



Neutrale Tradingrange bei 5.030-5.270


Elliottwave-Chartcheck FTSE100-Index (London)


http://img.wallstreet-online.de/news/001/54/21

Kurzfristiger 3-Stunden-Chart FTSE

http://img.wallstreet-online.de/news/001/54/22

Erwartungsgemäß stieg Ende vergangenen Jahres der FTSE bis knapp 5.400 Punkte und konnte die Baissetrendlinie im ersten Anlauf nicht überwinden. Es folgte einer mehrmonatigen Konsolidierung, die immer noch andauert. Ein Update des Grobszenarios ist daher sinnvoll.

Mittelfristig: Mit dem Allzeithoch im März 2000 wurde die große Impulswelle (5) von |3| beendet. Die letzte Subwave bildete sich dabei als Diagonal Triangle aus. Das Minimalkursziel für die mittelfristiges Korrektur wurde bereits im März diesen Jahres bei knapp 5.200 Punkten erreicht. Mit dem Jahrestief Ende September erreichte der FTSE allerdings ein wichtiges, mittelfristiges Retracement, so dass aus technischer Sicht eine Ausdehnung der mittelfristigen Korrektur nicht notwendig ist.

Neben dem Support bei 5.200 Punkte gibt es eine zweite Auffangzone. Diese befindet sich bei rund 3.700 Punkten. Sollte sich also das markierte Herbst-Tief in den nächsten Monaten als nicht nachhaltig herausstellen, so ist das Ansteuern dieses Kursbereich recht wahrscheinlich.

Der Rückgang seit dem Hoch im September 2000 (bei 6.838 Punkte) ist aus Sicht der Elliottwaves als Abwärtsimpuls abzählbar. Dass mit dem Jahrestief bereits ein vollständiger Impuls vorliegt, wurde Ende vergangenen Jahres dadurch bestätigt, dass die Tiefstkurse vom März und Juli überschritten wurden.

Unverändert bleibt die Notwendigkeit eines Aufwärtsimpulses. Nur wenn dieser vorliegt ist es aus technischer Sicht überhaupt erlaubt von einem neuen, mittelfristigen Trend zu sprechen. In der Tat ist der Anstieg bis November impulsiv. Die Subwave 3' endete bei 5.280 (12. Oktober) und die Wave 5' bei 5.383 (19. November). Positiv ist weiterhin zu werten, dass die Seitwärtsbewegung seit Dezember in jedem Fall korrektiv ist. Es handelt sich also um den Beweis, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Index bis deutlich über 5.400 ansteigt.

Problematisch ist die Konsolidierung lediglich im Hinblick auf das mittelfristige Szenario. Auf dem ersten Blick sehen die Kursmuster nämlich nach einer Triangle-Korrektur aus, zumal auch charttechnisch eine Keil-Formation eindeutig erkennbar ist. Wegen der zeitlichen Überdimensionierung kommt eine Wave iv bzw. 4' nicht in Frage. Sollte es also tatsächlich um ein Triangle handeln, dann kann dies wiederum als Beweis gesehen werden, dass der FTSE in den Folgemonaten keine Allzeithochs erreicht. Spätestens bei rund 6.000 würde es mittelfristig zu einem weiteren Baissemove kommen (vgl. obigen Langfristchart).

Eine genaue Aufschlüsslung der Kursmuster der vergangenen Monate macht aktuell keinen Sinn. Auf Grund der Vielzahl von korrektiven Einzelwellen kann erstens nicht eindeutig bestimmt werden in welchem Teil des Triangle der FTSE tatsächlich notiert (Ausdehnung jederzeit möglich). Der zweite Punkt bezieht sich auf die Ausbruchsrichtung.

Typischerweise ist ein Ausbruch mit einer dynamischen Trendbewegung verbunden. Daraus ergeben sich je nach Trendrichtung zwei Kursziele: Breakt der Index 5.270 Punkte, so ergibt sich kurzfristig sofort Gewinnpotenzial bis 5.560, später 5.900 Punkte. Bei einem Move durch die untere Begrenzung (rund 5.030) sind analog sofort Abgaben bis 4.730 realistisch.

Gibt es wirklich keine Hinweise für die Ausbruchs-Richtung? Grundsätzlich ist die Situation widersprüchig. Nichtsdestotrotz findet man insbesondere bei der Markttechnik sehr bullische Divergenzen. Diese in Verbindung mit dem mittelfristigen Szenario sind ein Hinweis, dass der FTSE den massiven Widerstand bei 5.270 Punkte durchbricht. Hier befindet sich ein Kreuzwiderstand, da sowohl die mittelfristige Baissetrenlinie, als auch die Triangle-Begrenzung dort verlaufen.

Anhand der sehr kurzfristigen Subwaves kann leider keine eindeutige Trendaussage abgeleitet werden. Nach zwei Aufwärtsimpulsen der vergangenen Woche behält sich der Index alle 'Optionen offen'. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass der FTSE im mittleren 5.200-er Bereich wieder abprallt und bis ca. 5.060 Punkte fällt.

Fazit: Ein Break aus der breiten Trading-Range 5.030-5.270 führt zu einem klaren Trendsignal. Momentan ist ein Move nach oben zu favorisieren, so dass anschließend 5.560 und 5.900 im Frühjahr erreicht werden. Durchbricht der Index aber die untere Begrenzung impliziert dies einen Rückgang bis 4.730 Zähler. So lange aber kein Ausbruch erfolgt ist jederzeit eine Ausdehnung der stochastischen Seitwärtsbewegung innerhalb der Tradingrange möglich.

Autor: Mathias Onischka, 18:32 16.02.02


-----------------------------------------------------

Wenn ich mir das so anschaue widerspricht sich die Analyse in Bild 1 und
Bild 2 :confused:

Wenn ich mir Bild 1 anschlaue könnte es noch mal zwische 10-20 % runter gehen.

syracus
16.02.2002, 19:08
10:38am 02/16/02 ROCKET FIRED INTO ISRAEL FROM GAZA

syracus
16.02.2002, 19:14
1:09pm 02/16/02 BLAST INJURES 13 AT ISRAELI SETTLEMENT IN WEST BANK

sYr:(

trine
16.02.2002, 19:15
na und - für wieiviele tote der anderen seite - ist diese nachricht gut.........?

sharon hättet ihr nicht wählen dürfen ...........
haben sie aber:p

trine
16.02.2002, 19:18
weil sharon hat dreck am stecken - wenn trine politisch wird, ist sie gnadenlos

ist ja wochenende.
stört ja nícht

cherry
16.02.2002, 19:25
@trine

machen wir einen großen Stacheldrahtzaun rum, dann warten wir 20 Jahre und siedeln wir unsere abgelehnten Asylhilfebewerber dort aus :cool:

syracus
16.02.2002, 19:28
US-Daten 18.2.2002 - 22.2.2002

vb vorbörslich, nb nachbörslich, n/a ohne Angabe
Zeit MEZ,Index oder Rate,Zeitraum, Erwartung briefing.com, Consens, letzter Wert


Montag 18.2.2002
US-Börsen geschlossen

Dienstag 19.2.2002
ADC Telecomm vb
Cephalon nb
Medtronic n/a
PurchasePro nb
Williams Cos n/a
Wal Mart Stores n/a
14.30 Uhr, laufende Bauten, Jan, 1.590M, 1.595M, 1.570M
14.30 Uhr Baugenehmigungen, Jan, 1.580M, 1.600M, 1.654M

Mittwoch 20.2.2002
Credence Systems nb
Cell Therapeut. vb
OSI Pharma nb
Reliant Energy n/a
TMP Worldwide nb
14.30 Uhr CPI, Jan, 0.2%, 0.2%, -0.2% (CNBC 0.3%)
14.30 Uhr CPI-Kernrate, Jan, 0.2%, 0.2%, 0.1%

Donnerstag 21.2.2002
BEA Systems nb
Ciena n/a
JC Penny vb
Nextel Com. vb
Radioshack vb
Sequenom nb
Wind River Sys. nb
14.30 Uhr Erstanträge Arbeitslosenhilfe, letzte Wo, -, -, -
14.30 Uhr Handelsbilanz, Dez, -30.0B$, -28.5B$, -27.9B$
16.00 Uhr Frühindikatoren, Jan, 0.6%, 0.6%, 1.2% (CNBC 0.5%)
18.00 Uhr Philadelphia Fed-Index, Feb, 6.0, 10.0, 14.7
20.00 Uhr US-Haushalt, Jan, 39.0B$, 52.0B$, 76.4B$


Freitag 22.2.2002
Medarex vb

happy tradez;)

sYr:cool:

germanasti
16.02.2002, 19:40
Danke SYR :)


Trine:

Was machten die Japaner 1970 + später falsch?
Sie fotografierten die high-tech-Maschine der westlichen Welt, sparten sich so einen Grossteil der Entwicklungskosten und konnten deutlich billigere Waren produzieren. Zu dumm das dieses Spiel vor wenigen Jahren die Koreaner mit den Japsen trieben. :D



Cherry:

Japan wird besser laufen wie der HangSeng. :)
HongKong lebt zu stark vom Export

trine
16.02.2002, 20:10
nix sagt- das feld der jugend überläßt -

na ja jugend:p

trine
16.02.2002, 20:11
germanasti und die weltwirtschaft.

selbst gold im griff - staunt

dat trine

trine
16.02.2002, 20:14
germanasti - ideendiebstahl war selbst damals strafbar.

vermute, erst nach dem ideendiebstahl ging in germany and in the rest of the westliche welt die patentomia los. bin aber kein patentanwalt.

dat trine

4604
16.02.2002, 20:29
fett
kursiv
unterstrichen

4604
16.02.2002, 20:29
:confused:

syracus
16.02.2002, 20:43
02/13 12:10
CSFB, Deutsche Sold $915 Million in Enron Notes in Final Days
By Tom Cahill


New York, Feb. 13 (Bloomberg) -- Credit Suisse First Boston and Deutsche Bank AG arranged the sale of $915 million of three- year, interest-bearing notes for an Enron Corp. partnership in July, weeks before the energy trader began its spiral into the nation's biggest bankruptcy.

The securities, sold as the Marlin Water Trust II and backed by Enron stock, were designed to move debt off Enron's books from its money-losing water venture, Azurix.

Marlin Water Trust II defaulted on its interest payments less than five months later, making it the nation's largest default within the shortest time span, according to CreditSights Inc. and the Defaulted Bond Newsletter.

``Credit Suisse and Deutsche Bank could be in trouble because people are going to ask if they did sufficient due diligence,'' said Lynn Turner, former chief accountant at the Securities and Exchange Commission and now head of Colorado State University's Center for Quality Financial Reporting. ``I'm convinced all these guys were just flocking to the golden goose,'' said Turner, who served at the SEC from 1998 to 2001 and who is now a consultant to Bloomberg News.

Marlin and a separate partnership for power projects called Osprey Trust sold 7.79 percent notes to finance the shift of Enron assets into partnerships. The securities, which were to be repaid by revenue from the assets, carried guarantees that made them eligible for investment-grade ratings. Marlin's 6.31 percent notes required Enron to put up additional stock if the company's credit rating was lowered or if its share price fell below predetermined levels.

Marlin and Osprey required about $4 billion in payments after Enron lost its investment-grade debt rating Nov. 28, helping to push the seventh biggest U.S. company into bankruptcy. Congressional investigators are likely to examine the transaction as they try to determine if investment bankers helped Enron hide debt and boost profits.

Enron was a big customer on Wall Street, initiating 41 separate mergers and acquisitions since January 1999 and more than 40 corporate debt sales in the past decade, according to Bloomberg data.

Risk Factors

The Marlin note sales generated at least $4.6 million in fees for CSFB, the U.S. securities unit of Switzerland's second-largest bank, and Deutsche Bank, Germany's largest bank, and co-managers on the transaction, according to disclosures from the firms.

While that's not a huge payout by Wall Street standards, the July transaction capped more than $4 billion in sales by Marlin and Osprey, all of them led by Deutsche and Credit Suisse or Donaldson, Lufkin & Jenrette, the securities firm Credit Suisse Group purchased in November 2000.

Credit Suisse First Boston and Deutsche Bank AG officials declined repeated requests for comment.

The offering memorandum for the Marlin notes, which were sold in a private placement to institutional investors, explained in seven pages of ``risk factors'' that guarantees backing the notes could require the firm to repay the loans with as much as 37.3 million Enron shares. The Osprey trust also relied on the same protection.

Enron already had fallen below a share price of $59.78 when Deutsche and CSFB marketed the notes. Along with a cut to Enron's credit ratings to below investment grade, that would have qualified as a ``note trigger event'' -- prompting an immediate repayment of the debt, according to the memorandum.

`Death Spiral'

``If Osprey had already blown through its triggers and was looking to the same support, that's something that people might very well care about,'' said James Spiotto, a partner at the law firm Chapman and Cutler in Chicago, who has represented bondholders in more than 400 defaulted bond issues, including the 1983 default by the Washington Public Power Authority, at the time the largest municipal bond default. ``Investors rely on others who put the deals together to tell them what is material -- without omitting anything.''

Lorraine McGowen, an attorney at Orrick, Herrington & Sutcliffe, who represents some Osprey bondholders, said liability of underwriters would hinge on what was told investors.

``That's a question regarding the quality of the disclosure,'' said McGowen, who hasn't yet investigated underwriter liability. ``Other than what was in the private placement memorandum, I don't know what was disclosed to bondholders.''

Partnerships such as those Enron created are commonly used by corporations in capital-draining businesses, particularly utilities, pipelines and airlines. Equity backing is often added to satisfy credit analysts, such as the ones who rated the Marlin and Osprey Trusts as investment grade. The difference for Enron was the magnitude of off-balance sheet debt, and a structure so dependent on stock price.

``Their gamble was that the stock price wouldn't go down,'' said Mike Sutton, who was the SEC's chief accountant from 1995 to 1998. ``Once it started down, it became a death spiral.''

Belated Triggers

The notes were sold by partnerships that were supposed to be run as separate entities from Enron, though investors said it was clear that Enron stood behind them.

``We definitely looked at it as an Enron obligation,'' said John Mason, a money manager at American United Life Insurance in Indianapolis, which has $4.7 billion in assets and bought about $4.5 million of the notes. ``It was sold to us as an Enron-backed deal. That's how the deal reads, that's how the ratings agencies viewed it, and that's the basis in which I got involved.''

Investors who didn't buy the debt said they weren't reassured by the so-called triggers.

``If you hit the trigger you're already sorry, it's going south and going to go south quickly,'' said Lisa Brown Premo, who helps manage about $32 billion in bonds at Evergreen Asset Management, a subsidiary of Wachovia Corp., Charlotte. She didn't buy the securities. ``It's the sort of thing that makes me shudder.''

Fallout

As part of the fallout, Credit Suisse last month said it had a $126 million loss from Enron in the fourth quarter. Deutsche Bank reported its first quarterly loss since 1997 and doubled its loan-loss reserves to 1 billion euros.

J.P. Morgan Chase & Co. and Citigroup Inc., the nation's two largest banks, were sued last week by Unicredito Italiano SpA, Italy's second-largest lender, which charged they had ``conflict- ridden'' roles with Enron. Silvercreek Management Inc., which runs four hedge funds that bought Enron bonds, sued underwriters of Enron debt.

More lawsuits may follow. ``The loss is so large that a cloud is cast over a larger landscape than normal,'' said Spiotto. ``There will be people looking under every rock -- it's going to be a bloody fight.''

sharky
16.02.2002, 21:41
... überhaupt alle Banken "strong sell".

Hab' ich x-mal vermeldet.

Nieten-Breuer hat wieder zugeschlagen. Fehlt jetzt nur noch, daß die Amis dem ein paar mittlere Schadensersatzklagen anhängen.

"DeuBa" - auf Wiederseh'n, auf Wiederseh'n - es WAR 'mal schön.

Loplop
16.02.2002, 21:57
Schönen Abend zusammen!

Spiegel-Titel von Montag:

http://www.spiegel.de/img/0,1020,164943,00.jpg

Man beachte die Brezel um Georgy's Hals!!! :hihi :hihi

germanasti
16.02.2002, 22:19
Die Brezel ist genial :hihi

germanasti
16.02.2002, 22:21
Der Spiegel ist mir das momentan einzig bekannte Medium, dass in puncto Bush die Wahrheit verbreitet und massiv gegen ihn wettert.

Alle anderen schreiben so gut wie nichts über diese Weltbedrohung :(

4604
16.02.2002, 22:35
sollten die irren amis mit ihren 200000 rambos tatsächlich im irak aufmarschieren
ist die 2. oelkrise schon mal vorprogrammiert.

arabische welt dürfte diesmal geschlossen hinter irak stehen und den oelhahn zudrehen.


oel ende jahr auf 70$ dank bush :rolleyes:


ob man sich vorsichtshalber schon mal nen paar dez. kontrakte ins depot legen soll

nasdaq10.000
16.02.2002, 22:35
N'abend!

http://www.almostaproverb.com/images2/clip_image002.jpg

4604
16.02.2002, 22:50
schon verrückt diese 4 werte machen ca. 70% der mkt. cap. des nas 100 aus.

MSFT
INTC
CSCO
ORCL

abwerkauf in 3 reihen aufgeteilt

3. reihe,wurde bereits abverkauft,hier liegt ziemlich alles am flach am boden.
2. reihe,ist mitten drin,z.t. noch sehr stolze bewertungen,wobei bei einigen werten es schon ziemlich zur sache geht.
1. reihe,blieb noch mehr oder weniger unberührt.zur 1. reihe zähle ich oben genannte werte,gehts hier zur sache wirds sehr ungemütlich.


abverauf wird m.e. so lange weiter gehen bis es zu einem deutlichen aufschwung kommt

Atze2
16.02.2002, 23:11
Hi Bullen & Bären, :)

Ich habe mal ein wenig die Boards durchforstet.

Es heißt ja immer, irgendwelche Börsen laufen immer. Das ist ja in diesem Jahr auch wieder so. - Schaut euch mal z.B. mal Thailand an.

Ich habe vor, mit einem kleinen Depot-Anteil dort einzusteigen. Warum bei den anderen Indizes auf eine Trendwende hoffen, wenn dort die Musik z.Zt. spielt.

Hoffentlich bin ich nicht schon zu spät beim Einstieg. Na egal, dann muß eben ein Stop-Kurs greifen. ;)

Was meint ihr?

nasdaq10.000
17.02.2002, 00:03
Atze:

Habe wenig Ahnung von Thailand, halte es allerdings für höchst spekulativ.

Muss nicht unbedingt sein.

Würde Süd-Korea bevorzugen (Samsung etc.).

Am besten dort investieren, wo man sich auskennt (USA, Europa).

Gruss, n.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zur US-Industrieproduktion und US-Kapazitätsauslastung:

Die Negativ-Trends verlangsamen sich!

http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.2.ip-einjahr.gif

Zitat:

"Die Zahlen:

Den nun 14. der letzten 15 Monaten ist die Industrieproduktion rückläufig, diesmal um -0,1% M/M, -5,2% J/J, marginal niedriger als mit -0,2% erwartet. Einen noch grösseren Rückgang hatte der substantielle Rebound der Stahlproduktion nach dem drastischen Abfall im Dezember verhindert. Im Vormonat hatte die Industrieproduktion bei revidierten -0,3% (zuvor: -0,1%) gelegen.

Die Industrieproduktion im verarbeitenden Gewerbe blieb im Januar unverändert, aber -5,1% J/J. Die langlebigen Güter machen dabei +0,1% M/M; -6,5% J/J und die kurzlebige -0,2% M/M; -3,5% J/J aus. Das produzierende Gewerbe ohne die Autos fiel nur noch um -0,1%, nachdem in den letzten Monaten mindestens jeweils ein Rückgang von -0,5% (im Dezember -0,7%) zu sehen war. Auf Jahresbasis liegt ein Minus von 5,8% vor.

Die Versorger sehen sich angesichts milderen Wetters einem Rückgang von -0,7% M/M (-7,0% J/J) ausgesetzt; der Bergbau verzeichnet ebenfalls einen Abfall von -0,5% M/M (-4,3% J/J).

Bei den Produktgruppen lagen die Unternehmensausstattungen mal wieder im positiven Bereich mit +0,4% (Dez.: -1,7%); auch die Materialien drehten mit +0,2% das Vorzeichen nach monatelangem Rückgang. Die Konsumgüter fielen um -0,5% M/M (-0,6% J/J); die Heimelektronik dabei mit -2,8% M/M (-8,7% J/J) am deutlichsten.

Die Kapazitätsauslastung verzeichnete ebenfalls einen weiteren Abfall auf 74,2% von zuletzt 74,4%; seit 1983 der niedrigste Stand. Die Konsensschätzungen hatten mit 74,3% gerechnet. Damit befindet sich diese deutlich unterhalb des Durchschnitts der Jahre 1967 - 2001 von 81,9%; da weiterhin schwache Investitionen erwartet werden, wird von einem Anstieg der Kapazitätsauslastung in 2002 von 1,0% ausgegangen, der niedrigsten Wachstumsrate seit die Statistik 1967 begann.

In einzelnen Bereichen liegt die Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe bei 72,7%, bei den Versorgern 85,9% und im Bergbau bei 82,6%."

Link zur Originalquelle: http://www.federalreserve.gov/releases/G17/

Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im Jahresvergleich:

http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.2.ip-ab1990.gif

Irrsinns-Downmove von Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung ab März (?) 2000.

Korrelationen zum AKTIEN-MARKT!! Sehr intessant die Bewegungen in den

Rezessionsbereichen ("grüne" Zonen im Schaubild).

Quelle: Markt-Daten.de

nasdaq10.000
17.02.2002, 00:25
W I R T S C H A F T

Währungshüter verhalten optimistisch

Die konjunkturelle Durststrecke ist offenbar bereits überwunden. Die jüngsten Daten deuteten auf eine „allmähliche Erholung im Verlaufe des Jahres“ hin, schreibt die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem Februar-Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Trotz ihrer optimistischen Grundhaltung zögern die Volkswirte der Zentralbank allerdings mit Aussagen über den Verlauf und die Geschwindigkeit der Belebung. „Insgesamt weisen die verfügbaren Daten auf ein Wiederanziehen des Wirtschaftswachstums hin, wenngleich der Zeitpunkt und das Ausmaß des Aufschwungs noch unklar sind.“

In den kommenden Monaten rechnet die EZB wieder mit einem Abklingen des Preisauftriebs. Dafür werden die günstigeren Energie- und Nahrungsmittelpreise, aber auch der positive Trend bei den Erzeugerpreisen angeführt. Im Jahresdurchschnitt erwartet die Zentralbank eine Inflationsrate von zwei Prozent.

Ohne die Länder Deutschland und Portugal namentlich zu erwähnen, mahnten die Währungshüter, die öffentlichen Schuldenquoten zurückzuführen und die Finanzpolitik mit den Stabilitätsprogrammen in Einklang zu bringen.

14.02.02, focus.de

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

ZVEI erwartet baldige Erholung des deutschen Halbleitermarktes

Frankfurt (vwd) - Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) rechnet mit einem raschen Aufschwung des Halbleitermarktes in Deutschland.

Der Januar habe mit einem sehr deutlichen Umsatzminus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat begonnen, teilte der Verband am Freitag mit.

Die verbesserten Zahlen des Book-to-Bill-Ratio als mittelfristiger Trendindikator deuteten aber einen Aufschwung und eine baldige Erholung vom gegenwärtig niedrigen Niveau aus an.

Im Januar stieg das Book-to-Bill-Ratio, welches das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz angibt, auf einen Wert von 0,97 nach 0,82 im Dezember und 0,73 im November.

Gegenüber dem Vorjahresmonat registrierte der Verband im Januar bei einem deutlich verbesserten Autragseingang ein Umsatzminus von 38 Prozent.

vwd/15.2.02

nasdaq10.000
17.02.2002, 00:53
Die tragische Heldin im Enron-Skandal

Sherron Watkins sagt vor Kongressabgeordneten aus. Machenschaften hinter dem Rücken von Firmenchef Lay?

Von Martin Halusa

New York - Sherron Watkins (42) - Vice President bei Enron - ist eine tragische Gestalt. Niemand wollte ihre Warnungen hören, als die Managerin Mitte vergangenen Jahres auf Buchhaltungsprobleme beim einst siebtgrößten Unternehmen der USA hinwies. Akrobatische Finanzkonstruktionen würden die Firma in den Bankrott treiben, mahnte sie Kenneth Lay, den Vorstandschef.

"Die Firma könnte an den Buchungsskandalen zusammenbrechen", warnt sie in einem Brief an Lay, und forderte: "Wir müssen reinen Tisch machen". Aber nichts geschah. Lay behauptet zu gleichen Zeit sogar noch, dass weiteres Wachstum Enrons so sicher wie nie zuvor sei. Doch es kommt anders - am 2. Dezember 2001 stellt der Energiehändler aus Houston Antrag auf Gläubigerschutz, den größten dieser Art in der amerikanischen Firmengeschichte - es kam, wie es die Managerin vorhergesagt hatte. "Sie rief laut FEUER", heißt es in Washington, doch niemand sei zu den Ausgängen gerannt.

Am Donnerstag sagte Watkins als zentrale Figur in Sachen Enron vor einem Ausschuss des Kongresses aus - live und vor den Kameras sowie Mikrofonen der gesamten Nation. Sherron Watkins, die nervenstarke Texanerin, ist für viele eine stille Heldin, die es gewagt hat, sich gegen die Herrenriege von Corporate America aufzulehnen; deren Warnungen aber letztlich ohne Folgen blieben. "Ich habe großen Respekt vor ihnen", sagte der Republikaner Billy Tauzin, Vorsitzender des Ausschusses, der Licht in das Dunkel um Enron bringen soll. Ein früherer Kollege sagt über sie: "Sherron hat einen starkes Empfinden für Geschäftsethos. Sie fürchtet die Wahrheit nicht, auch wenn es sich um unangenehme Neuigkeiten handelt".

In Houston kursieren T-Shirts mit dem Konterfei von Watkins und den Worten: "Our Hero" - unsere Heldin.

Die Aussagen der Mitarbeiterin, die heute für die Unternehmensplanung zuständig ist, stellen - stimmen denn ihre Worte - einen Wendepunkt in der spektakulärsten Pleite der USA dar. Nicht Kenneth Lay, der einstige Chef der Firma, soll Drahtzieher der zweifelhaften Machenschaften sein, bei denen Zahlen falsch dargestellt und Schulden verheimlicht wurden - sondern ein dubioses Netzwerk aus Top-Managern, dem Wirtschaftsprüfer Andersen sowie einer Anwaltskanzlei.

"Es ist meine tiefe Überzeugung, dass Lay die Tragweite der Situation nicht verstanden hat", erklärte Sherron Watkins in ruhigen Worten. Aus mehreren Treffen sei sie in der festen Überzeugung gegangen, dass Lay hintergangen worden sei. Zudem sei es "normal", dass ein Chief Executive Officer (CEO) die Buchhaltung und Finanzdetails seinen Mitarbeitern überlasse.

Anders als Lay, Ex-Finanzchef Andrew Fastow und viele weitere ehemalige Enron-Manager, die vom Recht Gebrauch machten, ihre Aussage zu verweigern, stellte Sherron Watkins sich den Fragen der Politik. Zehn Ausschüsse des Kongresses beschäftigen sich derzeit mit den Vorgängen bei Enron, außerdem ermitteln Börsenaufsicht SEC, Staatsanwaltschaft und FBI.

Die Aktie von Enron - im Sommer des vergangenen Jahres noch mehr als 80 Dollar wert, ist inzwischen von der Börse gestrichen worden; 4.000 Beschäftigte haben ihren Job verloren, Milliarden an Börsenwert lösten sich in Luft auf, viele Enron-Mitarbeiter haben ihre in Enron-Aktien angelegte Altersversorgung verloren. Um die Spuren zu beseitigen, hat der Wirtschaftsprüfer Andersen umfangreiches Aktenmaterial vernichtet.

Sherron Watkins, die ihre Karriere bei Andersen begonnen hatte, ließ bei ihren Aussagen sogar durchblicken, dass sie ihr Leben in Gefahr sah. "Warum?", wollte eine Abgeordneter wissen. "Weil Enron das siebtgrößte Unternehmen der USA war", antwortete sie. Als Finanzchef Fastow davon erfahren habe, dass sie Lay über ihre Entdeckungen in Kenntnis gesetzt habe, habe er sie entlassen und ihren Computer beschlagnahmen wollen. Sie habe Sicherheitsleute um Rat gefragt, weil sie fürchtete, Fastow würde sich rächen.

Sherron Watkins ließ keinen Zweifel daran, dass sie den jüngsten Aussagen des kurzzeitigen Enron-Chefs Jeffrey Skilling keinen Glauben schenke. Skilling, der Mitte August 2001 seinen Posten nach nur einem halben Jahr aufgab und dafür persönliche Gründe angab, hatte sich bei seiner Kongressbefragung in der vergangenen Woche an nichts erinnern wollen. Watkins hingegen glaubt, dass er sich "so schnell wie möglich so weit weg wie möglich" wegbewegen wollte.

Schon frühzeitig habe auch der Vize-Chairman Clifford Baxter, der sich kürzlich das Leben nahm, Skilling auf die gravierenden Probleme in der Finanzierung über zweifelhafte Partnerschaften hingewiesen. Anwälte Skillings nennen die Aussagen der Managerin einen Mix aus "Gerüchten, Hörensagen und Meinungsäußerungen". In den Vereinigten Staaten gilt es als wahrscheinlich, dass den Schuldigen eine Anklage droht. Industrievertreter sind davon überzeugt, dass es schon bald zu Verhaftungen und Verurteilungen kommen wird.

welt.de, 16.2.02

press
17.02.2002, 01:47
:hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi so geil :hihi :hihi :hihi :hihi

http://64.224.191.180/touristguy/page4/cnn.jpg

ganz rechts :hihi :hihi :hihi :hihi

http://64.224.191.180/touristguy/page7/aerosmith.jpg:hihi :hihi :hihi :hihi :hihi

4604
17.02.2002, 08:21
tag


scheiss fehler




:ne :bäh

4604
17.02.2002, 08:34
hi atze

auch taiwan,läuft und läuft und läuft,unbeindruckt der nasdaqschwäche.
dieser index ist ja auch sehr tech.lastig.

der seit märz 00 andauernden abwärtstrend wurde deutlich gebrochen,
im nasdaq hingegen ist er noch voll intakt.

4604
17.02.2002, 08:51
hab mir den set mal angeschaut.

auch hier langfrist abwärtstrend deutlich gebrochen.

seoul comp. sieht ungefähr gleich aus

Förster
17.02.2002, 09:02
http://www.almostaproverb.com/images/TerroristButtrock.jpg



:lach

marabut
17.02.2002, 09:42
Herr Dolbydigital!

Ich habe geschrieben, es geht der Welt am A... vorbei, wenn ein paar Aktien fallen! Du fragst, wo die Leute dann arbeiten?

Mann!
Erstens wenn der Kurs sinkt, dann ist ein Firma doch nicht pleite, oder? Intel lebt auch noch wenn der Kurs auf 10 steht! Dort gehört er etwa hin!

Zweitens: die allermeisten Firmen in der Welt nicht börsennotiert. In Deutschland sind 70 Prozent der Arbeitnehmer bei NICHT börsennotierten kleineren Firmen, dem sogenannten Mittelstand und beim Handwerk!

Vor lauter Börse vergesst ihr, dass es auch ein Leben neben und nach der Börsde gibt!

Und noch was, wenn Bush den Irak angreift, dann gibt es KEINEN Ölboykott. Die Araber müssen verkaufen, wenn sie nicht hungern wollen. Es hat NOCH NIE einen Ölboykott gegeben! Was soll das dauernde Katastrophengerede?

Förster
17.02.2002, 09:46
is ja gut marabut


wenn´s keine sau interessiert, warum regst du dich dann so auf?


:rolleyes:

Förster
17.02.2002, 09:47
germa



http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,182788,00.html

Förster
17.02.2002, 09:53
marabut


p.s. die usa hat im letzten jahr doch hier und da einige leute rausgeschmissen


http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/in_getdata.asp?tpl=faznet&id={5815194A-1338-472F-8C66-64AC9F93E825}&mode=picture


enron ist da noch gar nicht drin :rolleyes:

Förster
17.02.2002, 09:59
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=1643&style=350&time=20&freq=5&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4606&mocktick=1


immer wieder schön anzusehen, was der dow da oben so macht! :D

was haben die leute vor 1990 nur OHNE aktien gemacht? :eek: :eek: :eek:






:lach

Förster
17.02.2002, 10:02
http://www.spiegel.de/img/0,1020,164954,00.jpg

Förster
17.02.2002, 10:21
germa

http://www.zeit.de/2002/08/Wirtschaft/200208_argument.html

Förster
17.02.2002, 10:22
lauter langschläfer hier :rolleyes:

Förster
17.02.2002, 10:27
Roland Leuschel

Gretchenfrage des Anlegers: Droht eine Weltwirtschaftskrise II oder stehen die Aktienbörsen vor einem neuen Aufschwung wie 1995?

Je nachdem wie die Antwort auf diese Frage lautet, muss die Anlagepolitik entsprechend gestaltet werden. Mit absoluter Sicherheit kann niemand diese Frage beantworten, sondern nur mit Wahrscheinlichkeitsgraden.

Seit Mitte September letzten Jahres haben sich die Weltbörsen zum Teil kräftig erholt, und es schien, dass sie nach einer kleinen Pause, am Freitag letzter Woche den Anstieg fortsetzten. Der Anleger konnte also kräftig durchatmen. EZB-Präsident Wim Duisenberg erklärte nach dem G-7 Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Ottawa: "Die Gefahr einer globalen Rezession ist nun gebannt." Und die Finanzminister äusserten sich zugleich zuversichtlich, dass Amerika und Europa ihre Konjunkturschwäche bald überwinden werden. Für den Anleger beruhigend waren ebenfalls die Aussagen der Chefökonomin Gail Fosler vom Conference Board: "Die Rezession ist vorbei. Der Aufschwung steht vor der Tür." Sie begründete ihren Optimismus mit der Tatsache, dass es in USA keinen Einbruch der Konsumausgaben gegeben hat. Im Gegenteil sie stiegen im 4. Quartal 2001 um 5,4%. Der Einbruch der Industrieproduktion dagegen hat die Talsohle erreicht, und der Leading Economic Index des Conference Board verzeichnet den grössten Anstieg in Folge seit 1992. Ausserdem fügte sie hinzu, dass das Wachstum der Produktivität sich weiterhin erhöht und so die Vorrausetzung geschaffen hat, dass es zu einer Erholung der Unternehmergewinne kommt.

Ich könnte die Liste der Optimisten beliebig verlängern, ihre Erklärungen jedoch klingen in meinen Ohren wie Gesundbeterei. Als jemand der seit 1995 immer wieder auf die geradezu verantwortlungslos laxe Geldpolitik Alan Greenspans und der Fed hingewiesen hat, sehe ich den Salami-Crash an den Weltbörsen und die jetzt eingetretene globale Rezession als logische Folge dieser Politik und befürchte, der Leidensweg des Anlegers ist noch nicht zu Ende. Ich gebe einfach der Möglichkeit einer grossen Weltwirtschaftskrise eine hohe Wahrscheinlichkeit, ja eine allgemeine Vertrauenskrise in unser kapitalistisches System könnte entstehen. Als 1989 die Mauer in Berlin fiel, und das Ende des Kommunismus in der westlichen Welt beklatscht und gefeiert wurde, haben wir in unserem Jubel vergessen, dass unser System das nächste "Opfer" sein könnte. Schnallen Sie Ihre Sicherheitsgurte an, es kann sehr, sehr turbulent werden.

Meine Argumente für die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten Double-Dip-Entwicklung in Amerika und damit in der gesamten Welt kann ich folgendendermassen begründen:

1. Der sprunghafte Anstieg der Konsumausgaben um 5,4% in Amerika erfolgte, weil selbst in einer Rezession die Verbraucher auf "Schnäppchenjagd" waren und ihre Autokäufe der Zukunft bei einem Nullzins-Kredit vorwegnahmen. Nur so kann man erklären, dass der in den letzten sechs Rezessionen mehr oder weniger unverändert gebliebene private Verbrauch in Amerika so stark anstieg. Die Folge wird sein, dass die Verbraucherausgaben schon aus diesem Grunde in den nächsten Quartalen stagnieren werden.

2. Die bisherige Rezession hat es in keiner Weise geschafft, die USA von den Exzessen der 90er Jahre zu befreien: Der amerikanische Verbraucher ist nach wie vor hoch verschuldet, und die Sparquote ist zum Teil negativ geworden.

3. Die US-Unternehmen zeigen nach wie vor rückläufige Gewinne und haben keine "Pricing Power", das heisst sie haben nicht die Möglichkeit steigende Kosten auf die Preise überzuwälzen.

4. Das Leistungsbilanzdefizit verharrt weiterhin auf Rekordhöhe (4% des BIP), und die Gefahr dass die Sparer der Welt aus irgendeinem Grunde nicht mehr bereit sind, dieses Defizit zu finanzieren ist gross (weil sie zum Beispiel das Vertrauen in das System verlieren). Ein Absacken des Dollars wäre die unmittelbare Folge.

Wie könnte diese Vertrauen in den Dollar erschüttert werden? Der Terroranschlag vom 11. September hat dies nicht bewirkt, das wissen wir heute. Aber der im Dezember ausgebrochene Enron-Skandal war wahrscheinlich ein wirtschaftlicher Terroranschlag, der längerfristige Folgen haben wird. Professor Paul Krugman jedenfalls schrieb in der New York Times: "Enron ist der eigentliche 11. September, der den Amerikanern (und der restlichen Welt) einen Spiegel vorgehalten hat, und in diesem Spiegel sehen die Amerikaner eine Blenderkultur, in der Pro-Forma-Gewinne und Finanzticks an die Stelle von simplen Nettogewinnen getreten sind." Der Chef-Ökonom von Standard & Poors, David Wyss, bemerkt dazu: "Es sieht so aus, als hätte der Enron- Zusammenbruch die dritte Blase zum Platzen gebracht - die der Unternehmensgewinne." (Die anderen beiden Blasen waren die Aktienkurse, sowie der Glaube, dass der Technologie-Rausch ohne Ende sein werde.)

Bisher haben alle Ökonomen den Vergleich der japanischen Entwicklung seit 1990 mit den jetzigen Geschehnissen strikt abgelehnt. Beispiel US-Starökonom Rüdiger Dornbusch, der besonders bekannt wurde durch seine Aussage am 10.12.2000 in einem deutschen Wirtschaftmagazin: "Die Angst vor einer Rezession ist typisch europäisch, aber unbegründet, streichen Sie deshalb das Wort Rezession einfach aus Ihrem Sprachschatz. Es wird sie in den USA nicht mehr geben." In seiner letzten Ausgabe veröffentlicht Boerse Online ein Interview mit diesem optimistischen Professor und stellt die Frage, ob nicht die amerikanische Geldpolitiik wie in Japan wirkungslos verpuffen könnte? Darauf die Antwort Dornbuschs: "Amerika ist nicht Japan, wir haben saubere Banken und kein Immobilienproblem." Vielleicht täuscht er sich ja wieder. Ich glaube nach den grossen Pleiten von Enron, Kmart und Global Crossing werden andere folgen. Es war bisher nur die Spitze des Eisbergs. Es kann zu einem allgemeinen Vertrauensschwund kommen, denn selbst der Supertanker General Electric steht unter Verdacht, Bilanzen nicht korrekt veröffentlicht zu haben. Die Aktie hat übrigens rund 10% verloren. Es könnte also den ganzen Bankensektor treffen, und wie in Japan werden die Banken auf einem Buckel fauler Kredite sitzen. Ausserdem besteht die Wahrscheinlichkeit dass in Amerika die bisher resistenten Immobilienpreise ebenfalls eine Korrektur von 20 bis 25% erleiden. Ich empfehle weiterhin eine stark konservative Anlagepolitik mit Schwergewicht auf kurzlaufenden Triple-A- Anleihen, sowie Geldmarktfonds und nur 30% in sogenannten Value-Aktien (Typ Phillip Morris).

Ein österreichischer Freund und Fondsmanager, Hans Georg von Fraydenegg, hat mir 1987 einen Achtzeiler zugeschickt, an den ich mit heute erinnere:

Die Finanzen sind zerrüttet
An der Börse hat es gekracht.
Da habe ich aus meinen Aktien
den Kindern einen Drachen gemacht.
Mit ihm zieh ich zu Felde,
wo leise Lüfte wehn.
Dort kann ich meine Aktien
noch einmal steigen sehn!

Roland Leuschel

14.02.2002

Förster
17.02.2002, 10:31
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=315b1045


Engelbert Hörmannsdorfer

Enronitis – mehr als ein vorübergehender Schnupfen

Der deutsche Anleger, der in die vermeintlichen Wachstumswerte am Neuen Markt investierte, hatte (und hat) es wirklich nicht leicht. Zu den dramatischen Kursverlusten gesellten sich zuletzt noch Hohn und Spott, dass er auf die Blender und Adhoc- und Bilanzfälscher reinfiel.

Zumindest mit Hohn und Spott ist es ziemlich vorbei. Denn selbst vermeintliche Blue Chips wie der US-Energiehändler Enron nutzten massiv Bilanzierungstricks, um sich schöner zu rechnen als sie tatsächlich sind. Beim US-Mischkonzern Tyco wird nun ähnliches vermutet – allein die Spekulation darauf brachte dem Unternehmen Börsenverluste von rund 60 Mrd. USD ein. Und wenn Sie sich anschauen, wie derzeit öffentlich in der Presse und den Medien über die Kreditwürdigkeit der hiesigen Kirch-Gruppe diskutiert wird, dann bekomme ich langsam ein flaues Gefühl in der Magengegend.

Der Kursanstieg, der uns Ende 2001 begleitete, scheint – wenn man den jetzt veröffentlichten Statistiken glauben darf – vor allem auf zurückkehrenden Optimismus bei Privatanlegern zurückzuführen sein. Doch die Enronitis greift jetzt um sich, und öffnet auch dem Kleinanleger die Augen. Auf jeden Fall sinkt das Vertrauen der Anleger in die amerikanische Berichterstattung deutlich. Mit hohen KGVs scheint der US-Anleger umgehen zu können – US-Aktien notieren mit PEs von fast 50 nach wie vor auf historischen Rekordständen –, aber mit geschönten Bilanzen wurde er so massiv noch nie konfrontiert.

Diverse Unternehmen selbst scheinen die Enronitis-Zeichen der Zeit bereits erkannt zu haben. Sie können die Wirtschaftslage in der Regel besser einschätzen. Und Unternehmen geben derzeit in grossem Stil Aktienfondsbestände ab. Ein Ende der Rezession ist nicht automatisch der Beginn eines dynamischen Aufschwungs und einer Hausse – falls die Unternehmen so denken, sollte Ihnen das zumindest ebenfalls zu denken geben. Es sieht so aus, dass die Enronitis nicht nur ein schnell vorübergehender Schnupfen der Aktienmärkte ist.

Engelbert Hörmannsdorfer

13.02.2002

cherry
17.02.2002, 10:40
@DD5.1


Bist du Alleinunterhalter ?

germanasti
17.02.2002, 10:43
Moin :)


Strahlend blauer Himmel, die Damenwelt oben ohne auf der Strasse & Dolby relkamiert. :eek:


Dolby:

Danke für den Daimler-Bericht.
Bei DCX wurde seit ca. 1995 Bilanzmauschelei ohne Ende betrieben. Wenn dies rauskommt bricht der Wert komplett zusammen!

tom911
17.02.2002, 10:45
was ein könig´s wetter......
geil......

germanasti
17.02.2002, 10:48
Euro am Sonntag blieb auch heute neutral.

Lediglich Ralph Acampora sieht nun das Ende der Welt gekommen. Nasdaq-Strich senkrecht nach unten. Dann kann sie ja kommen, die Rallye. :hihi

Doppelseitenbericht über den neuen "Goldrausch" !!!
Verwunderlich, alle Welt spricht vom Goldrausch, wo dieses Edelmetall gerade mal 30 Dollar gestiegen ist. Diese Ausdrucksweise benutze ich nicht unter 600 Dollar.
Die Leut sind mir zu bullisch, Gold KZ 262 Dollar steht.


Auf S. 61 Vorstellung eines Japan-Zertifikates der Commerzbank. WKN 793763
Mit dem Zertifikat nimmt man 1:1 an der Kursentwicklung des Topix teil und es gibt zahlreiche Sicherungen:
Bis Laufzeitende 2006 macht man keine Verluste, sollte der Topix nicht mehr als 25% fallen. Steigt er zwischenzeitlich um 25%, gibt es eine 100%ige Auszahlungsgarantie, egal wo er am Laufzeitende steht. Steigt er zwischendurch um 50% = 125% Auszahlungsgarantie, bei 75% plus sind es gar 150%.
Da die Commerzbank nicht zur Wohlfahrt gehört, rechnet man dort wohl mit einem ähnlich starken Aufschwung wie ich. KZ 50.000 Nikkei-Punkte mittelfristig steht! 100.000 P. bis zum Ende des Jahrzehnts möglich.

cherry
17.02.2002, 10:52
guten morgen @germa + @all

Es scheint so als gäbe es noch keine Up Bewegung. Enron ist erst die Spitze vom Eisberg. Warten wir mal ab, wenn die 9/10 des Eisbergs an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Man könnte denke das Ganze wird gezielt forciert. Die Vertrauenskrise wird von den Großen gezielt geschürt, um den Kleinanlager aus den Markt zu drängen.
Das heißt wer long gehen will sollte auf dem Höhepunkt der Vertrauenskrise reinspringen.

Anschließend wird ein gewaltiger Upmove kommen den du prognostieziert hast. Auf dem Höhepunkt des Upmoves kommt der Kleinanleger aus dem Loch, in dem er sich verkrochen hat, wieder raus und springt auf den fahrenden Zug auf.

Die Großen machen dann die Klappe zu und der nächste Downmove ist jetzt schon vorprogrammiert. Diese Methode funktioniert schon seit Jahrzehnte. Es ist verwunderlich das der Anleger immer wieder drauf reinfällt.;)

cloneshare
17.02.2002, 11:00
Guten Morgen all !

@cherry
ja denk ich auch du hast es auf den Punkte gebracht - ich hoff mein Timeing ist jetzt besser geworden, wenn es dreht .

Bis ca. mitte/ende März wird es noch unten gehen, mit einem Verkauftag und das sollte diesmal meine Einstieg sein !


mfg

cherry
17.02.2002, 11:32
@ cloneshare

Ich glaube du solltest in der zeitlichen Abfolge nicht täuschen. Bis Mitte März sollten wir lediglich ein Zwischentief sehen. Der richtige Downmove kommt möglicherweise erst später. Das Problem mit der zeitlichen Abfolge habe ich früher auch gehabt. Zur Zeit beobachte ich 2 Zyklusananlytiker die hier im zeitlichen Ablauf auch konkrete Aussagen machen.
Einer davon pronostiziert für Mitte April ein neues Tief.

cloneshare
17.02.2002, 11:38
Original erstellt von cherry
@ cloneshare

Ich glaube du solltest in der zeitlichen Abfolge nicht täuschen. Bis Mitte März sollten wir lediglich ein Zwischentief sehen. Der richtige Downmove kommt möglicherweise erst später. Das Problem mit der zeitlichen Abfolge habe ich früher auch gehabt. Zur Zeit beobachte ich 2 Zyklusananlytiker die hier im zeitlichen Ablauf auch konkrete Aussagen machen.
Einer davon pronostiziert für Mitte April ein neues Tief.

hm ja gut - ich denk wir werden auch neue Tiefs sehen, bis welchen Zeitraum auch immer, ob es nun März oder mitte April ist !
Ich bin noch zu stark beeinflußt in meinem denken von den Laufzeiten meiner Puts !


mfg

germanasti
17.02.2002, 12:00
Cherry:

Du sagst es :)

Allerdings ist der Pessimismus jetzt schon so gross, was soll da noch gross folgen?
Demnächst werden die Japaner einen Teil ihre Kohle zum psuhen holen, dass könnte nochmal nach unten schieben.

germanasti
17.02.2002, 12:03
"Spiegel": D.Logistics hat gegen Sicherheitsvorschrift verstoßen
Hamburg (vwd) - Die D.Logistics AG hat offenbar am Frankfurter Flughafen gravierend gegen Sicherheitsvorschriften zur Terrorabwehr verstoßen. Bei dem Hofheimer Unternehmen, das im Auftrag von Lufthansa Cargo rund ein Drittel von deren Luftfracht abwickelt, sei in Dutzenden von Fällen gegen zwei der wichtigsten Sicherheitsvorschriften verstoßen worden, berichtet der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Laut interner Anordnung der Lufthansa , die auch für alle Fremdfirmen gelte, dürften Mitarbeiter im Frachtbereich erst eingestellt werden, wenn eine polizeiliche Überprüfung negativ sei. Bei D.Logistics wurden dem Magazin zufolge jedoch immer wieder Frachtarbeiter eingesetzt, deren Überprüfung noch nicht abgeschlossen war.



In den beiden ersten Februarwochen arbeiteten für das Unternehmen am Frankfurter Flughafen laut D.Logistics-Betriebsrat mindestens zehn Frachtabfertiger ohne Sicherheitsüberprüfung, wie "Der Spiegel" weiter berichtet. Der Werkschutz habe den Jobanwärtern auf Antrag von D. Logistics vorläufige Tagesausweise ausgestellt. In Einzelfällen seien Arbeiter, die bereits mit einem vorläufigen Ausweis im Frachtzentrum beschäftigt waren, nach der Überprüfung durch die Polizei entlassen worden, weil sie einschlägig in Erscheinung getreten waren. Nach Darstellung des "Spiegel" wirft der D.Logistics-Betriebsratsvorsitzende Harald Krämer dem Management vor, die Sicherheitsmängel aus "reinem Gewinninteresse" in Kauf zu nehmen.


Da die meisten Arbeiter "extrem schlecht" bezahlt würden, kritisiert der Betriebsratsvorsitzende, gebe es in dem Unternehmen einen "überdurchschnittlich hohen Krankenstand und eine starke Fluktuation". Deshalb müssten oft auf die Schnelle Arbeiter angeheuert werden, was laut Betriebsrat wegen der "miesen Stundenlöhne" schwierig sei, so das Magazin. . Dietrich Seidl, Sprecher von Lufthansa Cargo, räumte gegenüber dem "Spiegel" die "Sicherheitslücke" ein. Tagesausweise seien offenbar entgegen den Vorschriften dazu benutzt worden, Arbeiter vor Abschluss der Sicherheitsüberprüfung einzusetzen. Eine Sprecherin von D.Logistics behauptete laut dem Magazin, das Unternehmen habe sich an die "Anweisungen von Lufthansa Cargo gehalten".


vwd/12/17.2.2002/gre

:eek:

4604
17.02.2002, 12:09
test


test test test

cherry
17.02.2002, 12:44
FOKUS 1-Zeitung -Enron-Chef verkaufte nach Pleitewarnung Aktien
Washington, 16. Feb (Reuters) - Der Anfang Dezember zusammengebrochene US-Energiehändler Enron <ENRNQ.PK> hat der "New York Times" zufolge Kredite als Sicherungsgeschäfte in seinen Bilanzen versteckt. Zudem habe der zurückgetretene Enron-Chef, Kenneth Lay, Enron-Aktien für 20 Millionen Dollar verkauft, nachdem er vor dem drohenden Konkurs gewarnt wurde.

Von 1992 bis 2001 habe Enron solche Kredite im Gesamtvolumen von 3,9 Milliarden Dollar unter anderem von J.P. Morgan Chase <JPM.N> , Citigroup <C.N> und Credit Suisse First Boston <DIR.N> erhalten, berichtete die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf Buchhalter und Branchenanalysten. Mindest 2,5 Milliarden Dollar davon seien in den drei Jahren vor dem Konkurs gewährt worden. Enron selbst habe sich dazu der Zeitung gegenüber nicht äußern wollen.

So verbuchte Enron dem Bericht zufolge einen Credit-Suisse-First-Bosten-Kredit von 150 Millionen Dollar als "Vermögenswerte aus dem Preis-Risiko-Management". Enron hatte zusätzlich mindestens acht Millionen Dollar Schulden, die es auch als solche offen gelegt hatte. Die versteckten Schulden hätten Ratingagenturen, Analysten und Investoren auf die Probleme des Konzerns aufmerksam gemacht, berichtet die Zeitung. Analysten, die die scheinbare plötzliche Zunahme von Sicherungsgeschäften in Frage gestellt hätten, seien beschwichtigt worden. "Sie haben uns immer gesagt: 'Macht euch darüber keine Sorgen, das sind nur Sicherungsaktivitäten", sagte John Olson, Research Director bei Sanders Morris Harris, der Zeitung.

Bereits am Samstag hatte die "New York Times" berichtet, Lay habe bei der US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) den Verkauf von Enron-Aktien im Gesamtwert von 100 Millionen Dollar im vergangenen Jahr offen gelegt. Anteile von 20 Millionen Dollar habe Lay abgestoßen, nachdem er von Mitarbeiter Sherron S. Watkins gewarnt worden sei, dass Enron wegen einer Welle von Bilanz-Skandalen vom Zusammenbruch bedroht sei. Lay hatte diese Woche vor einem Untersuchungsausschuss des Kongresses in Washington Gebrauch von seinem Recht auf Aussageverweigerung gemacht. Lay ermutigte der Meldung zufolge die Beschäftigten des Unternehmens noch zum Kauf von Enron-Aktien, als er selbst schon Anteile verkaufte. Lay-Sprecherin Kelly Kimberly sagte der Zeitung, Lay sei bis Ende 2001 zuversichtlich in Bezug auf die Enron-Aktie gewesen. Das meiste Geld, das er von Enron für seine Aktien erhalten habe, sei zur Tilgung von Krediten, die durch seine Firmenanteile besichert gewesen seien, verwendet worden. Die Verkäufe hätten nicht im Zusammenhang mit der Warnung von Watkins gestanden. Nach US-Recht muss der Rückverkauf von Aktien an ein Unternehmen erst im jeweils folgenden Jahr veröffentlicht werden.

Enron war im vergangenen Jahr vom Börsenliebling zum Pleiteunternehmen geworden, nachdem Bilanzunregelmäßigkeiten zum Vertrauensverlust bei Investoren und Geschäftspartnern geführt hatten. Tausende Beschäftigte verloren durch den Bankrott ihre Arbeit und Rentenersparnisse. Derzeit untersuchen verschiedene Ausschüsse des US-Kongresses, das Justizministerium sowie die US-Börsenaufsicht die bislang größte Firmenpleite in den USA.

fgc/sam

tom911
17.02.2002, 12:58
Euro am So.
Bundeswirtschaftsminister>Werner Müller

"Demokratisierung"
Die Abeitslosenquote wäre niedriger,wenn bei uns so viele im Gefängnis säßen wie in den USAhttp://www.plauder-smilies.de/eek7.gifhttp://www.plauder-smilies.de/eek7.gifder Typ muß ja geiles Zeug geraucht haben

aber Hallo euro will Daimler bei 37,5€ in´s Depot aufnehmenhttp://www.plauder-smilies.de/happy/roflmao.gif

ironfist
17.02.2002, 13:58
So viel zu den hoch gelobten fonds-managern::lach
Wurfpfeile besser als Portfoliomanager
Der französische Redakteur Franck Dedieu kreierte vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds
Frankfurt fhs - Vorsichtig fixiert Franck Dedieu den Kursteil einer Tageszeitung an der Wand. Dann tritt er genau 3,50 Meter zurück, nimmt einige Wurfpfeile und schießt scharf. Ganz genau 15-mal. Die durchbohrten Unternehmen notiert er sich - und damit ist ein neuer Investmentfonds geboren, der "fonds fléchettes" (Wurfpfeilfonds).

Dies ist keine Szene aus dem Büro einer der großen internationalen Kapitalanlagegesellschaften. Franck Dedieu ist Redakteur bei der französischen Wirtschaftszeitung "L'Expansion". Dort kreierte er vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds.

Streng objektiv ging es dabei zu. Jeweils 4000 Euro wurden in jeden der 15 Werte investiert. Wie bei jedem normalen Fonds wurden außerdem regelmäßig Werte ausgetauscht. Aus einem Hut wurden dazu zwei Zettel mit Unternehmensnamen gezogen. Die Aktien wurden verkauft, zwei neue per Wurfpfeil bestimmt.

Und das Ergebnis? "Unser Fonds hat zwar 15,8 Prozent verloren, war aber besser als der CAC 40, der größte französische Index, der 21,6 Prozent verlor. Vor allem aber haben 88 Prozent der Fondsmanager schlechter abgeschnitten als unser Fonds", berichtet Dedieu.

Seit Anfang dieses Jahres hat er nun das Experiment ausgeweitet. Ein Leser und ein Fondsmanager vom Bankhaus UBS treten gegen den Wurfpfeilfonds an. Zwei schnitten bis Ende Januar besser ab als der CAC 40, einer schlechter: der Fondsmanager. "Amüsant", kommentiert Dedieu den Zwischenstand trocken.

:dd :p :dd :hihi

germanasti
17.02.2002, 14:49
Der Wirtschaftskrieg zw. Amerika und Japan nimmt immer dramatischere Ausmasse an.

Vorhin kam auf CNN ein Berichtzur Landung Bushs in Tokio. Die meiste Zeit des Beitras waren Anti-Bush-Demonstrationen zu sehen.
Gezielte Anti-Japan-Kampagne der US-Journalisten?

Loplop
17.02.2002, 15:05
Hallo germa,

Du bist doch hier einer der besonders um Argentinien besorgten:

aus spiegel.de:

Tango mit der Ex-Junta

Die Dresdner Bank ist in Argentinien in einen ausgewachsenen Wirtschaftskrimi verwickelt. Gegen Verantwortliche der Banco General de Negocios (BGN) in Buenos Aires, an der die Tochter des Allianz-Konzerns 25,6 Prozent des Kapitals hält, ermittelt nun die Justiz.

Buenos Aires - Im Aufsichtsrat der BGN sitzt Bernd Fahrholz, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank. Der Verdacht der argentinischen Behörden lautet auf Beihilfe zur Kapitalflucht, Geldwäsche sowie Unterschlagung. Vizepräsident und Großaktionär Carlos Rohm wurde bereits in Argentinien verhaftet. Sein Bruder und Bank-Präsident José Rohm befindet sich dagegen seit der letzten Aufsichtsratssitzung, die Ende Januar in Zürich stattfand, auf der Flucht. "Wir unterstützen die Behörden bei ihren Ermittlungen", sagt Dresdner-Bank-Sprecher Torsten Albig.
Der Anteil am stimmberechtigten Kapital betrage jedoch nur 9,8 Prozent, man habe daher "keinen Einfluss auf das operative Geschäft", relativiert er. Dennoch gilt die Finanzbeteiligung als äußerst fragwürdig: Zum Aufsichtsrat der BGN gehört José Alfredo Martínez de Hoz - Ende der siebziger Jahre war er Wirtschaftsminister unter Junta-Chef Jorge Videla. 30 000 Menschen kamen damals während der blutigen Militärdiktatur ums Leben. "Martínez de Hoz wurde wegen seiner Mitgliedschaft in der Videla-Regierung nie belangt", kontert Albig, zudem kenne Fahrholz Martínez de Hoz nicht persönlich.

Trotzdem kriegen die Banker jetzt kalte Füße: Fahrholz habe Schritte eingeleitet, "dieses Amt niederzulegen", heißt es in Frankfurt. Die Dresdner Bank steht in der peinlichen Affäre allerdings nicht allein da: Auch Credit Suisse und J. P. Morgan Chase halten je etwa ein Viertel des BGN-Kapitals. Beide haben ebenfalls ihre obersten Chefs in den Aufsichtsrat geschickt.

egal wo ein Skandälchen lauert, die Dresdner hat immer die Finger drin, da sind se Meister! :p

Gruss,
Loplop

Förster
17.02.2002, 16:10
Original erstellt von cherry
@DD5.1


Bist du Alleinunterhalter ?


nein


frühaufsteher :p

Förster
17.02.2002, 16:12
germa


frauen laufen bei euch morgens um 10.00 uhr oben ohne rum? :eek:


wo wohnst du den?

:lach

syracus
17.02.2002, 16:44
http://www.saavycharts.com/nasdaily21502.gif

cloneshare
17.02.2002, 17:08
germanasti

Der Wirtschaftkrieg hatte nur eine Pause, jetzt sind die Amis die starken und suchen somit ihre Rache für die Jahre wo die Japaner vieles aufgekauft haben !
mfg

syracus
17.02.2002, 17:11
STORY: ROUNDUP: 'Focus': Kirch will Schadenersatz von Deutsche Bank-Chef Breuer


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der hoch verschuldete Medienhändler Leo Kirch will nach
einem Bericht des Magazins "Focus" den Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer
auf Schadenersatz verklagen. Kirch gehe von einer Schadenssumme von mindestens
800 Millionen Euro (1,56 Milliarden DM) :eek:aus, schreibt das Blatt. Breuer hatte
vor etwa zwei Wochen gesagt, es sei unwahrscheinlich, dass die Großbanken Kirch
neues Geld geben werden. Daraufhin war der Druck auf das Kirch-Imperium
gewachsen.

Ein Kirch-Sprecher sagte zu dem "Focus"-Bericht am Sonntag der dpa: "Wir
kommentieren diese Spekulationen nicht." Bei der Deutschen Bank hieß es: "Davon
ist uns nichts bekannt."

KREISE DEMENTIEREN ZERWÜRFNIS ZWISCHEN GLÄUBIGERBANKEN

Unterdessen wurde in Finanzkreisen ein Bericht des "Spiegel" über ein
angebliches Zerwürfnis zwischen den Gläubigerbanken dementiert. Hintergrund sind
ein nachrangiges Pfandrecht für Kirchs Anteil am Springer-Konzern. Für
diesen Anteil, der zunächst der Deutschen Bank als Sicherheit dient, besitzen
auch die Bayerische Landesbank sowie die US-Banken J.P. Morgan Chase
und Lehman Brothers ein solches Pfandrecht.

Sollte die HypoVereinsbank also wie geplant mit der Dresdner Bank
das Aktienpaket übernehmen, müssten demnach von dem Erlös auch die
Bayerische Landesbank und die US-Banken ausbezahlt werden. Die Bayerische Landes
bank habe bereits unmissverständlich klar gemacht, dass sie auf ihr Pfandrecht
nicht verzichten werde, schreibt der "Spiegel".

SPEKULATIONEN ÜBER PREMIERE

In Finanzkreisen hieß es am Wochenende dagegen, die Kreditinstitute bewegten
sich im Moment aufeinander zu. Alle Gläubiger hätten ein gemeinsames Interesse.
Ein Konkurs Kirchs wäre für alle die schlechteste Lösung. Wenn die
HypoVereinsbank wie angeboten für 1,1 Milliarden Euro das 40-Prozent-Paket
Kirchs am Springer-Verlag übernähme, würde zuerst der Kredit der Deutschen Bank
bezahlt. In einer konzertierten Aktion müsse dann entschieden werden, wie der
restliche Verkaufserlös verteilt werde.

Spekuliert wird auch weiter über die Zukunft von Kirchs verlustreichem
Bezahlsender Premiere. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, dass Kirch
Premiere World abstoßen wolle. Bei den Verhandlungen mit Gläubigerbanken in den
vergangenen Tagen habe die KirchGruppe erkennen lassen, dass sie auf eine
Übernahme von Premiere durch Mitgesellschafter Rupert Murdoch
hoffe. Dessen Ankündigung, bei Premiere ganz aussteigen zu
wollen, ist nach Einschätzung der KirchGruppe taktisch bedingt. Murdoch kann im
Oktober seine Premiere-Anteile an Kirch zurückgeben und dafür etwa 1,6
Milliarden Euro verlangen. Ein Kirch-Sprecher sagte am Samstag der dpa: "Es gibt
keine Gespräche über einen Verkauf von Premiere."

KEIN KOMMENTAR ZU AUSEINANDERSETZTUNG MIT SPRINGER

Nicht kommentieren wollte der Sprecher den Stand der Auseinandersetzung mit
dem Springer-Verlag um den Verkauf von ProSiebenSAT.1-Anteilen. Springer hatte
eine Option zum Verkauf der Anteile gezogen und von der KirchGruppe wie
vereinbart rund 770 Millionen Euro gefordert. Kirch erklärte, die Option sei
rechtlich unwirksam. Laut "Süddeutscher Zeitung" will Kirch in Verhandlungen mit
Springer nun einen Preisnachlass von bis zu 45 Prozent erreichen. Der
Kirch-Sprecher verwies lediglich auf die Kirch-Erklärungen vom Januar. Damals
hatte der Konzern eine Feststellungsklage angekündigt, zugleich aber auch
Verhandlungsbereitschaft signalisiert./uk/DP/jh/

germanasti
17.02.2002, 18:46
Heute ist ein richtig nachrichtenloser Sonntag. Weder Blut noch Euphorie :rolleyes:

Förster
17.02.2002, 18:53
ja germa


an sonntagen haben wir schon mal mehr geschrieben!



:rolleyes:

trine
17.02.2002, 18:53
wenn ich die angehäuften kredite bei kirch so lese, frage ich mich, ob die banken bescheuert sind.

wie sollte/wollte kirch die milliardchen jemals zurückzahlen? Den tilgungsplan möchte ich einmal sehen.:p

würde mal sagen, diese premiere gepaart mit fast monopol auf amerikanische fernsehserien usw. war bei einem zumindest nicht angedachten wurstkäse(worstcase oder so) unter berücksichtigung, wieviele banken daran beteiligt waren,
spitzenklasse der bankenlandschaft.

frühlingshafte grüße
trine

germanasti
17.02.2002, 18:56
Dolby:

Ich bin heute auch sehr faul. Ganze Tag geschlafen. :rolleyes:




Trine:

Kirch wird wohl nicht pleite gehen, fängt zuviel gebündeltes Blut daran.
Das wäre nach der Schmidtbank die zweite Rettungsaktion, die den Banken viel Geld kostet. Irgendwann werden die Finanziers selbst daran ersticken.

Förster
17.02.2002, 18:58
hast du die meldung nicht auf rtl gehört? :eek:

langschläfer leben gefährlich

Förster
17.02.2002, 18:59
haben aber amis gesagt :hihi :hihi :hihi

trine
17.02.2002, 19:01
bei wallstreet online sind sie den ganzen tag schon heiß auf gold.

wenn alles so einfach wäre, hätte ich nicht solange auf meinem goldcall gesessen
naja.

die jongens werden sich schon wieder etwas einfallen lassen. paar minen sind ja nur poplige 100% gestiegen.

träller:p

germanasti
17.02.2002, 19:07
Dolby:

Ich habe diese Woche keine nacht mehr wie 3-4 Stunden geschlafen. Das muss man doch irgendwann nachholen. :rolleyes:


Trine:

Ich dachte du hast keinen Gold-Call mehr?

Förster
17.02.2002, 19:08
schlafmützen:


http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=6896

Atze2
17.02.2002, 19:11
Hallo Germa, :)

hast du dir denn schon überlegt, ob du für die nächste Woche bullisch oder bärisch bist? ;) Ich meine nicht Japan, sondern die anderen Indizes wie DAX, DOW und Nasdaq.

trine
17.02.2002, 19:12
korrekt germanasti - diesbezüglich habe ich den kampf gegen die dt. bank für beendet erklärt. mit magerem gewinn bei - ich meine - 312 $ raus, obwohl gold bei kitco nie so hoch stand. egalque.

germanasti
17.02.2002, 19:14
Trine:

Hauptsache einen Gewinn. :)
& bei 262 wieder voll rein?



Atze:

Am Freitag morgen hatte ich einen Konsolidierungstag vermutet, ehe es weiter up geht & den DOW-SK fast punktgenau getroffen. :eek:
doch wage ich es nicht nach einem Feiertag den Kurs vorherzusagen

Und Du?

trine
17.02.2002, 19:16
mal gucken germanasti - langsam kennt man ja die bande ein wenig und ist nicht meer so doof:p

trine
17.02.2002, 19:18
zocken mit gold - mit devisen - wenn das mein opa wüßte.

die ganze welt ist irgendwie bluna...:p

Atze2
17.02.2002, 19:26
Germa, ich bin sehr pessimistisch, was die weiteren Kurse angeht. Charttechnisch sieht es ja nicht sehr berauschend aus.

Nasdaq ganz übel und der DOW mit dem Evening Star auch nicht gerade sehr einladend. Der DAX klebt eh an beiden - deshalb kann man sich da eine Aussage ersparen. ;) Der Nemax interessiert mich nicht mehr.

Die Tigerländer sind ja wieder zum Leben erwacht sowie die Goldminen-Aktien.
Aber jetzt noch einsteigen?:confused: Ich trau mich nicht. ;)
Die Fahnenstangen sind mir doch etwas zu abschreckend. Habe Angst, daß ich mal wieder am Top einsteige. Ist mir bei Goldminen-Aktien schon einmal passiert.:cry

Beim letzten US-Feiertag ging es am Vortag auch bergab und am Tag nach dem Feiertag weiter nach unten. Vielleicht diesmal auch so? :eek:

Dann lassen wir uns mal überraschen, was die Woche so zu bieten hat. ;)

trine
17.02.2002, 19:31
die woche bietet wahrscheinlich die ehegeschichte von uschi glas - hoffentlich gibt es keine wichtigeren meldungen.

cloneshare
17.02.2002, 19:34
Wie seht ihr Morgen den Dax ?

Alleine wird der Dax Morgen voe sich her treten !
Zuerst mächtig down und dann langsam nach oben, aber ohne viel power !
mfg

germanasti
17.02.2002, 19:56
NIKKEI 24HR NEWS
01:51 - Banks Reluctant To Sell Shares To Stock Purchase Corp
01:30 - FY01 Balance Of Life Insurance Contracts Likely To Drop 2-3%
01:17 - 42% Of Public Elementary Schools Boycott Snow Brand: Poll
00:53 - Sony To Join Hands With Vector In 'E-Learning' Market
23:37 - Former Govt Tax Panel Chief Ogura Dies At 91
22:56 - BMF Begins Fingerprint Sensor Shipments
22:47 - Softbank Investment To Set Up Y20bn Corp Rehabilitation Fund
22:47 - Sumitomo Chem Plans Y5bn Cost Cut For Petrochem Ops
22:46 - Kawasaki Heavy To Build, Sell Midsize Power Plant
22:42 - Fuji Heavy To Use GM To Increase Vehicle Sales In Asia

:eek:

germanasti
17.02.2002, 19:56
:eek: 12:48pm 02/17/02 UKRAINE CONTROLS NUCLEAR PIPELINE LEAK: UPI :eek:

4604
17.02.2002, 20:03
na hoffentlich geht der dax morgen hoch,am besten gleich auf 5000
somit kann ich noch billig ein paar puts fassen.

cloneshare
17.02.2002, 20:13
4604

hm ich wollte ein paar Shortzertifikate einsacken - ich hoff auch der NM geht etwas hoch - würde auch meinem Insolvenzzock gut tun !
mfg

optim3
17.02.2002, 20:27
moin zusammen!!:):)

jupp, gibt ne schwere woche.

@germanasti

versuche gerade meine minengewinne ein wenig umzuschichten.

was meinst du zum coeur chart???
868071
ne silbermine die noch am boden liegt.
na ja, mehr o. weniger.

grüße

optim3
17.02.2002, 20:30
us wkn
192108108

4604
17.02.2002, 20:34
clone share

insolvenzzock :eek:

nm ist für mich gestorben,dieser markt hat mich ehrlich gesagt noch nie interessiert,weder in der euphorie phase,wo alle schon den nm bei 20000 sahen :hihi und schon gar nicht jetzt,halte mich total raus.

der reinste pushermarkt,pusher waren mir noch nie sympatisch :hihi

mal schauen was der dax morgen macht,wenn er hoch geht,überlege ich mir nen einsieg in puts,ansonsten warte ich auf nasdaq und suche mir dort ein downkandidat

nach vxn sollte es klar down gehen im ndx,hoffe allerdings das bei 1300 schluss ist


hoffe du kommst noch einigermassen raus,aus deinem insolvenzzock :rolleyes:

cherry
17.02.2002, 21:23
animusX: DAX und BundFuture
von Thomas Theuerzeit, Volksbank in Stuttgart AG

DAX

Wie in der letzten Analyse prognostiziert, neigte der DAX weiter zur Schwäche und konnte seinen Abwärtsimpuls bislang nicht beenden. Die jüngste Umfrageerhebung liefert wieder interessante Ergebnisse und lässt folgenden Schluss zu:

Die befragten Teilnehmer zeigen auf aktuellem Niveau (4.870-4.900) kein Investitionsinteresse. Außerdem haben sie ihr Nachfrageinteresse weiter nach unten angepasst. Dem Niveau von 4.500-4.600 kommt nun mehr Bedeutung zu. Hier ist eine deutliche Zunahme von privater Seite zu verzeichnen. Die Niveaus von 5.200-5.220 und 4.700-4.750 sind nahezu unverändert geblieben. Erstmals wird auch die Marke von 5.000 wieder als Nachfrageniveau ermittelt.

Angebotsüberhänge sind weiterhin bei 5.200-5.220 zu erwarten. Eine deutliche Zunahme ist bei 5.000 und bei 4.750-4.700 zu erkennen. Bei letztgenanntem Niveau überwiegend von privater Seite.

Fazit:
Der DAX dürfte mit einiger Sicherheit auf aktuellem Niveau noch keinen Boden gefunden haben. Die Chancen auf einer Stabilisierung wären gegeben, wenn der DAX zum einen die 5.000er Marke überwinden würde und zum anderen auf das Niveau von 4.500-4.600 fallen würde.

Die Verschiebungen auf der Angebotsseite zeigen indes, dass die Teilnehmer jedoch bevorzugt ab dem Niveau von 5.000 wieder zum verkaufen geneigt sind; hier insbesondere die Institutionellen. Ob sich der DAX damit über 5.000 bewegen oder gar stabilisieren kann, ist fraglich; zumal dem Niveau von 5.200-5.220 nach wie vor eine große Bedeutung auf der short Seite zugemessen wird. Sind dort wirklich alle Teilnehmer während des letzten Berichtszeitraumes ausgestiegen?

Falls nicht, werden sie auf einen Anstieg des DAX bis zu diesem Niveau mit einiger Sicherheit nicht mehr warten und dürften wesentlich früher geneigt sein, auf die short Seite zu wechseln. Damit käme der Marke von 5.000 noch mehr Bedeutung zu. Es scheint, dass der DAX nach einem erneuten Aufwärtsimpuls bis zirka 5.000 noch einmal zur Schwäche neigt und frühestens dann die Möglichkeit einer Stabilisierung in Betracht kommt.

BundFuture

Auch der BundFuture hat sich wie erwartet entwickelt und nahe dem Niveau von 106,75 - 106,90 seinen Aufwärtsimpuls begonnen. Ebenfalls wurden Sie auf starke Angebotsüberhänge ab zirka 109 hingewiesen.

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage haben folgendes ergeben:

Die Nachfrageniveaus sind deutlich nach unten angepasst worden. Insbesondere dem Niveau von 106 kommt jetzt wesentlich mehr Bedeutung zu als noch zwei Wochen zuvor.

Ebenfalls haben sich die Angebotsniveaus nach unten verschoben. Hier ist eine deutliche Zunahme bei 106,75-106,90 sowie insbesondere bei 108,50-108,80 zu verzeichnen.

Fazit:
Die befragten Teilnehmer dürften in der Mehrheit ihre, vor zwei Wochen ausgesprochenen, Kauf- und Verkaufsabsichten umgesetzt haben. Damit scheint nun eine Phase der Neuorientierung zu beginnen.

Die vorliegenden Fakten sprechen noch einmal für einen Aufwärtsimpuls. Die neusten Kaufwünsche dürften mehrheitlich noch nicht umgesetzt worden sein; der Future hat das Niveau von 106 nicht erreicht, ist aber bereits wieder im Begriff zu steigen. Somit wird sich wahrscheinlich die Nachfrage auf höherem Niveau einpendeln, was für Unterstützung sorgt. ab 108,50 wird die Luft jedoch schon wieder dünn.

(Meinung zum Bund kommt überwiegend von institutioneller Seite)







http://www.technical-investor.de/wpa/apc/clipimage.asp?id=24703&f=1

http://www.technical-investor.de/wpa/apc/clipimage.asp?id=24697&f=1


***************************************************

Wenn man auch noch die älteren animusX Untersuchungen liest, so ist der Bereich der Käuferbereitschaft immer weiter auf den Weg nach unten. Die letzte Marke lag bei 4800. Dies reflektiert die Unsicherheit des Marktes und den Vertrauensverlust, den mögliche Käufer zunehmend mit höheren Risikoprämien quitieren. Sollte der Dax und die anderen Indizies nicht aus den Stand einen brachialen Upmove hinkriegen, bei dem der Anleger meint er verpasst irgend etwas, so werden wir demnächst tiefer blicken. Die Kaufbereitschaft wird zunehmend weniger werden, so daß sie bei der nächsten animusX Befragung im Bereich bei 4000-4400 liegen wird.

Dann wird zunehmend die Frage interessant : Wann dreht der Markt nach oben. ;)

tom911
17.02.2002, 21:29
war ja heute wirklich noch ein super wetter...
@optim warst du in der nachtschicht am sa ?>war leider verhindert aber wir sollten echt mal ein bier zusammen trinken gehen.....

@blieni >daimler für dein depot=?

morgen 9.45 Uhr bei porsche >bin ja mal gespannt was das gibt!

optim3
17.02.2002, 21:33
moin porsche :)

nein, ich war am sa. nicht in der nachtschicht.

habe im augenblick keine partystimmung.

diese woche stehen wichige entscheidungen bei mir und meiner firma an.

geht alles glatt gibt es am nächsten sa. ne gewaltige party in der nachtschicht.

bist gerne eingeladen.

grüßé

tom911
17.02.2002, 21:39
Drück Dir die Daumen...!!!!
nun!! bin mir nicht ganz sicher ob ich es schon erwähnt hatte !
Bei uns gibt´s in einigen Fertigungsbereichen Kurzarbeit .....
schöne sch.... für die jenigen Beschäftigten- was danach kommt will lieber
gar nicht sagen ( denken)

tom911
17.02.2002, 21:45
Deine Fan´s bei Wo geben aber richtig Gas!!
gelesen heute 23450
-rennt ja schneller als manches Pferdhttp://www.plauder-smilies.de/happy/roflmao.gif

optim3
17.02.2002, 21:45
@porsche

deutschland steht vor dem abgang und keiner sieht es. :cry:

gibt ne ved. besch. zeit.

bisher sieht es bei mir noch sehr gut aus, aber um uns herum kracht alles zusammen.

um den auftrag, den ich wohl bekommen werde (90zu10 für mich) haben sich fast
30 firmen beworben. normal sind so um die 5 firmen.

glaube diejenigen, welche dieses jahr mit gewinnen überleben werden machen das rennen.
die luft ist dünn.

syracus
17.02.2002, 21:48
http://www.investtech.com/nasdaq/fig/intc1.gif

http://www.investtech.com/nasdaq/fig/csco1.gif

http://www.investtech.com/nasdaq/fig/msft1.gif

http://www.investtech.com/sp500/fig/ndx1.gif

Dell:
http://www.investtech.com/nas/fig/dell1.gif

Nicht so schön:rolleyes:

sYr;)

optim3
17.02.2002, 21:50
moin syr :)

streust du gerade salz in die wunden????

grüße

germanasti
17.02.2002, 21:52
O3:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+868071&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=146830&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5241&mocktick=1

Schön untere Umkehrformation, die hätte man bei 0,75 kaufen sollen.
Werden charttechnisch erst ab 2 Euro wieder interessant.

& wenn Goldminencrash kommt?

germanasti
17.02.2002, 21:54
Blieni:

http://www.ftmarketwatch.de/chart/big.chart?symb=DE%3A710000&time=6&freq=1&compidx=aaaaa%7E0&ma=1&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&comp=%2Caaaaa%7E0%2C%2C%2C&style=1004&sid=135584

Unter 44 bleibt Daimler hochriskant.
Irgendwie sehen die momentan so aus wie im Sommer 2001 kurz vor dem grossen Crahs :eek:

germanasti
17.02.2002, 21:55
DAX-Einschätzung on KlausKinski:





Hier ALLE Dax-Titel im Chart mit Hinweisen, welches meiner bescheidenen Meinung nach PUTkandidaten wären....(1 Stern=Puts lohnen nicht.....5 Sterne klarer PUT-Kandidat!)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279773&w=600&h=450&config=2&cpy=
ADIDAS technisch relativ STARK, Potential nach unten auf ca. 70 vorläufig begrenzt daher Put-Wertung: (*-**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279770&w=600&h=450&config=2&cpy=
ALLIANZ schafft den Widerstand bei 260 NICHT! ABwärtspotential bis ca. 230 Euro! Put-Wertung: (****-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=182170&w=600&h=450&config=2&cpy=
BASF hat bereits gut verloren, bei 40 zudem Unterstützungszone, daher Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279766&w=600&h=450&config=2&cpy=
BMX mit schönem Aufwärtstrend, Puts hier wären ein antizyklischer Kauf gegen den Markt, könnten aber dennoch lohnen, obschon das kurzfristige DownPot, maximal 10% betragen sollte, Put-Wertung: (**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=234897&w=600&h=450&config=2&cpy=
BAYER technisch vor KO??? Wenn die 34 (auf SK-Basis!!!) signifikant FÄLLT gibts einen Rücksetzer auf ca. 28/30 Euro! Put-Wertung: (**-***)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279765&w=600&h=450&config=2&cpy=
Commerzbank such nen Trend, gähn, höchstens interessant, wenn der GESAMTE Bankensektor unter Druck geraten ssollte, dennoch Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=230304&w=600&h=450&config=2&cpy=
Daimler/Chrysler dürfte durch die Unterstützung bei 42 knallen, KZ dann 38-40, Put-Wertung: (**-***)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=784507&w=600&h=450&config=2&cpy=
DEGUSSA, gähn auch hier, etwas überkauft, dürfte zurückkommen, aber putten lohnt kaum Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=16822&w=600&h=450&config=2&cpy=
Deutsche Bank für mich KLARER SELL, Bollinger-Widerstand nicht geknackt, STOCH überkauft, MACD dürfte bald wieder abdrehen, Put-Nachkauf bei SK UNTER 66 EURO, Put-Wertung: (****-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=482455&w=600&h=450&config=2&cpy=
Post ist so langweilig wie ein Schalter-Beamter, Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279744&w=600&h=450&config=2&cpy=
LUFTHANSA mit jede Menge Unterstützungen von unten im Chart, SK UNTER 16 gäbe etwas Down-Potential, Put-Wertung: (**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=388927&w=600&h=450&config=2&cpy=
Abwärtstrend seit Anfang 2002 VOLL intakt, im Zweifelsfall weiter down, aber erstmal die Marktreaktionen wg. Liberty abwarten, Put-Wertung: (***-****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=433959&w=600&h=450&config=2&cpy=
EON-Chart wurde innerhalb der vergangenen Woche zertrümmert, hier sollte es mit moderatem Tempo 4-5 Euro tiefer gehen, Put-Wertung: (**-***)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=275687&w=600&h=450&config=2&cpy=
Schließt EPCOS unter 42, dann macht der letzte das Licht aus, Put-Wertung: (****-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279760&w=600&h=450&config=2&cpy=
FRESENIUS arg verprügelt letzte Woche, dürfte vorerst seitwärts laufen, dann weiter down? Put-Wertung:(*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279755&w=600&h=450&config=2&cpy=
Henkel momentan einer der TECHNISCH besten Dax-Titel, hier sollte man Rücksetzer eher zum KAUF der Aktie nutzen, wir sollten aber nicht signifikant UNTER 63 schließen, Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=291999&w=600&h=450&config=2&cpy=
HYPOVEREINSBANK, 32 MUSS halten, sonst zuputten, Put-Wertung: (**-***)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=430871&w=600&h=450&config=2&cpy=
Down-Potential mindestens 10%, bei 24 starke Unterstützung, bricht diese KZ 22, dann 20 Euro! Put-Wertung: (***-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=9275&w=600&h=450&config=2&cpy=
Von vielen unbemerkt mit schönem Chartausbruch nach oben, aber auch hier Abkühlung angesagt, dennoch kein echter PutKandidat, Put-Wertung: (*-**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279740&w=600&h=450&config=2&cpy=
MAN tanzt auf der Rasierklinge, wurde hier Geld in den Markt geblasen, um den DAX-Rauswurf zu verhindern??? Chartechnische Zukunft unvorhersehbar, alles möglich von 20-30 Euro, daher Put-Wertung: (*-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=173184&w=600&h=450&config=2&cpy=
METRO charttechnisch auch im Ar...., aber nix klares zu erkennen, Put-Wertung: (**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=329447&w=600&h=450&config=2&cpy=
MLP mit Rounding-Top und KZ 55 Euro??? Put-Wertung: (**-****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=173186&w=600&h=450&config=2&cpy=
MÜNCHNER RÜCK dürfte bald wegbrechen, Kurse UNTER 270 lassen weitere Verluste erwarten, Put-Wertung: (***-****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=9277&w=600&h=450&config=2&cpy=
PREUSSAG, alles ok soweit, kein Handlungsbedarf, Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=234900&w=600&h=450&config=2&cpy=
RWE, kaum DOWN-Potential, Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=234901&w=600&h=450&config=2&cpy=
SAP, Lursziel 140 minimum´, Put-Wertung: (***-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=279797&w=600&h=450&config=2&cpy=
SCHERING mit selten schönem Rounding-Top, dennoch vorerst nur 2-4 Euro down, Put-Wertung: (*-**)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=282182&w=600&h=450&config=2&cpy=
SIEMENS, Schlußkurse UNTER 63 Euro gäben STARKES Downpotential, Put-Wertung: (***-*****)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=124843&w=600&h=450&config=2&cpy=
THYSSEN-Chart hart wie Kruppstahl, Put-Wertung: (*)

http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=234899&w=600&h=450&config=2&cpy=
VOLKSWAGEN, wichtige Marken hier 50 und 48, fallen BEIDE KZ ca. 42/44 Euro, Put-Wertung: (***)

Fazit, HIGHtechs schwer angeschlagen, Banken und Versicherungen kurz vor dem Knockout??? Autotitel dicht vor VK-Signalen, einzig die defensiven Titel stehen einigermaßen da, allerdings sind das zumeist KEINE Schwergewichte im DAX!!! Ich finde das sieht NICHT gut aus!!!

hahaha

KK

http://home.t-online.de/home/karl.gruener/puten.jpg

ZuPUTerletzt der DAX himself.....
http://www.technical-investor.de/wpa/klchf/image.asp?id=481458&w=600&h=450&config=2&cpy=
4700 auf SK-Basis darf nicht fallen, sonst PUTENsalami, hahaha!
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=9&iInd2=8&iIndcount=1&iType=4&minYear=567820800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DAX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=DAX.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1006167600+1013943600+567820800
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=9&iInd2=8&iIndcount=1&iType=4&minYear=567820800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DAX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=DAX.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=982407600+1013943600+567820800
Hält danach der Bereich 4500 könnte man glatt LONG gehen....

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?bNews=0&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=5&iInd2=6&iIndcount=1&iType=4&minYear=567820800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DAX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=DAX.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=856263600+1013943600+567820800

Ansonsten wäre ein Absacker auf ca. 3800/3900 fast unvermeidbar....

hahaha

KK

tom911
17.02.2002, 21:57
weiß ja nicht genau was Du (Deine) Firma produziert!
aber was ich so mitbekomme was bei den Heidelbergern los ist ..
USA -China Markt sind beide komplett weggebrochen-
dazu kommt noch
Amerikanische Vertragsklauseln die den HD-lern mächtig im Getriebe kratzen.
folgendes zenario muss man sich hier vorstellen !
In Amiland gilt in dieser Sparte !
erst wenn das gekaufte Objekt auf Firmengelände ist !gilt der Vertrag für rechtens ...
ich weiß aus sicherer Quelle das in Amiland eine grössere Anzahl von Druckmaschinen rumstehen, die von den Kunden stoniert würden...http://www.plauder-smilies.de/eek5.gif

optim3
17.02.2002, 21:58
@germanasti

hab sie leider erst am sa. entdeckt.

besser gesagt robby hat sie entdeckt.

===========================================
stell doch den chart der minen mal auf 10 jahre nicht auf 1 jahr.
der anstieg im jahreschart sieht gewaltig aus, war er ja auch, wie ich aber so
im goldboard (wo) gelesen habe sind die überzeugten goldies schon seit 2-3 jahren
dabei.
somit sind die noch fett im minus.
die hohen umsätze bei den minen bei einem goldpreis von 300 $ fast o. rückgang sagen auch nicht unbeding daß die minen nochmal abschiffen.
habe auch im augenblick 70 % meiner minen glattgestellt, der rest hat wohl 100 % glattgestellt.
die fahnenstangen über die letzen 3 monate mache wohl angst, aber gold zieht immer senkrecht nach oben.

syracus
17.02.2002, 22:00
moin optim3,

ich hoffe es doch nicht, JNPR war eine Erfahrung mehr letzte Woche. Wenigstens, wenn auch tiefrot, eine schwarze null;).. Ansonsten and down. Auf die Rally nachher freue ich mich schon jetzt:lach.

sYr:D

optim3
17.02.2002, 22:01
@porsche

hab meine infos von heidelberger-druck von nem großen da.

würde sagen land unter.

ein put wäre wohl zu gemein??? oder??

germanasti
17.02.2002, 22:01
O3:

Wie heisst Deine Lieblingsmine? Mir fällt leider der Name momentan nicht ein

tom911
17.02.2002, 22:03
http://quotecenter.ls-d.de/lang/nbody_nm.cfm?lus=0.04979437&CFID=4579532&CFTOKEN=65292066&papier=DAX
die Jungs dort rauchen verdammt geiles Zeug

tom911
17.02.2002, 22:04
http://quotecenter.ls-d.de/lang/nbody_nm.cfm?lus=0.04979437&CFID=4579532&CFTOKEN=65292066&papier=DAX

optim3
17.02.2002, 22:05
@germanasti

am meisten verdient habe ich mit drooy.

ansonsten habe ich noch
gold fields
harmony
anglogold
eco(silber)
hecla (silber)

und noch nix berdient habe ich mit aurora

germanasti
17.02.2002, 22:05
Warnstreiks der Metaller nach Ostern möglich
Einigung innerhalb der Friedenspflicht unwahrscheinlich. Verdi ist zu längerem Ausstand bereit
Aschaffenburg - In der Metall- und Elektroindustrie wird ein Arbeitskampf immer wahrscheinlicher. Der Vorsitzende der IG Metall, Klaus Zwickel, sagte am Wochenende, nach Ostern werde es Warnstreiks geben. Auch andere Gewerkschaften geben sich kämpferisch. Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, sagte, er werde "selbstverständlich" auch einen langen Arbeitskampf riskieren. Der anstehende Bundestagswahlkampf werde seine Taktik nicht beeinflussen, so Bsirske. "Wir sind nicht der verlängerte Arm irgendeiner Partei."

Der stellvertretende IG-Metallchef Jürgen Peters bezweifelte, dass es bei den Tarifverhandlungen innerhalb der Friedenspflicht ein Ergebnis geben werde. Diese Frist, innerhalb der nicht gestreikt werden darf, endet unmittelbar vor Ostern am 28. März. Peters und Zwickel bekräftigten, dass die Gewerkschaft nicht nur eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent, sondern auch einen einheitlichen Tarifvertrag für Arbeiter und Angestellte durchsetzen will.

Peters sagte, ab Mitte April werde die Gewerkschaft "das Ganze hochdrehen" und deutete damit intensiver werdende Warnstreiks an. Sein Chef Zwickel versucht dagegen die Wogen zu glätten: Im jetzigen Stadium der Verhandlungen sei "schon viel zu viel über den Streik geredet" worden. Der Gewerkschaftschef sagte, spätestens Anfang Mai sei entschieden, ob die Tarifverhandlungen in einen Arbeitskampf mündeten: "Dann wird es eine Situation geben, bei der klar ist: es geht oder es geht nicht." Zwickel rechnet damit, dass sich auch die Arbeitgeber für einen Arbeitskampf rüsten und "einen Aussperrungsbeschluss erzielen und dann auch umsetzen."

Der Gewerkschaftschef rechtfertigte erneut die hohe Lohnforderung von 6,5 Prozent. Sie sei vor dem Hintergrund einer bald anspringenden Konjunktur gerechtfertigt. Mit dem zusätzlichen Geld werde außerdem die Binnennachfrage gestärkt. Trotz moderater Lohnabschlüsse in der Vergangenheit habe es in der Metall- und Elektroindustrie nur einen geringen Zuwachs an Arbeitsplätzen gegeben. "Die Tarifpolitik hat längst ihren Beitrag zum Beschäftigungsaufbau geleistet", sagte Zwickel.

Er und Peters betonten, dass ein Teil der Lohnforderung für die Kosten reserviert sei, die mit der Einführung eines gemeinsamen Tarifvertrags für Arbeiter und Angestellte verbunden seien. Wie hoch dieser Anteil genau ist, sagten sie nicht, dies hänge von der Höhe des endgültigen Abschlusses ab. Eine kostenneutrale Einführung sei im Gegensatz zur Forderung der Arbeitgeber jedenfalls nicht möglich, sagte Zwickel. Die Einführung eines so genannten gemeinsamen Entgeltrahmens (Era) gilt als Knackpunkt der jetzigen Tarifrunde. Die IG Metall möchte mit Era vor allem die Einkommen von Facharbeitern anheben. Obwohl Arbeiter und Angestellte vielfach die gleiche Arbeit verrichten, werden sie bislang nach unterschiedlichen Tarifverträgen bezahlt. Die Unterschiede können dabei bis zu mehreren hundert Euro betragen.

Über eine Angleichung verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaft in einigen Tarifbezirken bereits seit mehreren Jahren. Am weitesten fortgeschritten sind die Gespräche dabei in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, am weitesten zurück liegen die Verhandlungen in Bayern. Auf Grund dieser unterschiedlichen Verhandlungsstände und wegen der befürchteten Kosten lehnen die Arbeitgeber die Einführung des gemeinsamen Entgeltrahmens ab. Zwickel und Peters signalisierten am Wochenende Kompromissbereitschaft. Für die konkrete Umsetzung könnten Übergangsfristen vereinbart werden. Auch darüber, wie die Bezahlung möglichst schonend angeglichen werde, könne man reden. dpa/phn

---------------------

Sind die deutschen Arbeitgeber schlau, lassen sie die Metaller bis zum umfallen streiken.
Die Läger sind nach wie vor voll (denk ich zumindest) & während der Streiktage fallen keine Lohnkosten an.
Zudem hat man dann einen Grund für Massenentlassungen, die bei weiterer Verschlechterung der wirtschaftslage unweigerlich kommen werden.

syracus
17.02.2002, 22:08
3:55pm 02/17/02 GUILLERMO PERRY: ARGENTINA ECON PLAN WORKABLE - REUTERS

3:32pm 02/17/02 IMF'S ANINAT SEES LATAM ECONOMIES IMPROVING - REUTERS

tom911
17.02.2002, 22:08
sie wird kommen........

germanasti
17.02.2002, 22:09
O3:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=drooy&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1675&style=350&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6880&mocktick=1

Die Minen sind nach 1975 mit Liquidität überschüttet worden, nachdem der Goldpreis schon davongerannt ist.
Kann mir nicht vorstellen das dies nochmals geschieht, dafür ist die Welt heute zu informativ bis in den kleinsten Privatanlegerbereich.

Wenn, sollte es direkt ins Gold rennen.
5000 Dollar werden in den nächsten Jahren keine Utopie sein.

Sobald Weltwirtschaftkrise deutliche Formen annimmt stecke ich grösste Teile meines DEpots in pysisches Gold und warte den nächsten Wirtschaftsaufschwung ab. :)

syracus
17.02.2002, 22:09
http://www.investtech.com/nas/fig/hau_trl.gif

sYr:cool:

germanasti
17.02.2002, 22:09
porsche:

Wer kommt`?

germanasti
17.02.2002, 22:10
syr:

was soll das sein?

syracus
17.02.2002, 22:13
Der Hausse-Indikator von http://www.investtech.com/nas . Ich suche derzeit Alternativen wie ARMS und ähnliches die etwas den Hintergrund beleuchten;). Mal sehen was so zu kommen scheint:eek:.

sYr;)

optim3
17.02.2002, 22:13
@germanasti

bei den australischen minen hast du recht.

deshalb frunzen die auch im augenblick nicht so richtig.
die südafrikanischen lagen damals da wie ein stein und kommen gerade gewaltig.
1975 war es wohl zu riskant langfr. in südafr. zu investieren.

werde natürlich irgendwann die minen in richtiges gold tauschen, hoffe jedoch den
gewaltiegen anstieg mit dem hebel der minen zu machen. :D:D

press
17.02.2002, 22:15
was erwartet ihr vom nikkei heute :rolleyes:

ansich was der bush besuch ja erfolgreich bis jetzt!

tom911
17.02.2002, 22:16
@germa
Sind die deutschen Arbeitgeber schlau, lassen sie die Metaller bis zum umfallen streiken.
Die Läger sind nach wie vor voll (denk ich zumindest) & während der Streiktage fallen keine Lohnkosten an.
Zudem hat man dann einen Grund für ""Massenentlassungen"""", die bei weiterer Verschlechterung der wirtschaftslage unweigerlich kommen werden.

genau das was die CDU >jetzt als Druckmittel mit in den Wahlkampf nehmen wird..
so cu @all gruss an die Frauen...
wir sehen uns am Di erst wieder ---->

germanasti
17.02.2002, 22:17
Apropo ARMS,

http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif

Gleiches Gebilde wie im September 2001 :eek:

Damals stieg er Ende August über 1,5 und um den 20.09. herum nochmals darüber.
Auf deutsch: Siw Grossen sind bereits im August aus dem Markt. :mad:

germanasti
17.02.2002, 22:20
Press:

9700? :rolleyes:

Keine Ahnung, seit Freitag wird offiziell im Markt interveniert.



Porsche:

Wird eines der grössten Streikjahrzehnte der Geschichte werden.

Gottseidank ist in diesem Jahr Bundestagswahl und nicht erst nächstes oder übernächstes. Denn mit zunehmender Wirtschaftsverschlechterung bekommen die Krakeler wie Schill vermehrt zulauf. :(

syracus
17.02.2002, 22:23
Von woernie bei @rainrain gemopst:):

http://www.zyklusanalyse.de/charts/cboepc1502.gif

Normalerweise shortterm-bottom, wenn nur die Slow noch abkippt. Ansonsten:confused:...

sYr:p

press
17.02.2002, 22:25
9700? neee

10700 jaa :D

mal sehen future zuletzt bei 10015 man mag es ja gar nicht glauben !! (chart sagt aber 10010 was solls)

http://charts-d.quote.com:443/1013980995321?User=jdkcypress3&Pswd=EpkWM6czb5.7A&DataType=GIF&Symbol=CME:NK02H&Interval=60&Permission=1066628&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10

hier nikki wie er leibt und lebt

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8517&mocktick=1

demnach eröffnung ober 10000 und dann :confused:

runter unter 10000 scheint sicher... SK darüber :rolleyes: 9700 sind quatsch

germanasti
17.02.2002, 22:29
syr:

Der Short-Chart zeigt ein ähnliches extrem an wie letztmalig im September 2001.
Der kommt ja nichtmal mehr unter 0,70

optim3
17.02.2002, 22:29
N 8 und viel glück :D:D:D

germanasti
17.02.2002, 22:34
Aus der FTD vom 18.2.2002 www.ftd.de/wtc (http://www.ftd.de/wtc)

Schaden wegen Terrorüberfall auf New York steigt
Von Herbert Fromme, Köln

Unternehmen und Privatleute, die vom Terrorüberfall auf New York am 11. September getroffen wurden, müssen länger auf Zahlungen der Versicherer warten als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig steigt der geschätzte Schaden weiter an.


Financial Times Deutschland


:eek:

germanasti
17.02.2002, 22:35
Gleich kommt das Montags-Thread.

Ich sage schonmal
schlaft gut :)

ironfist
17.02.2002, 22:58
press: ich biete 9800:lach
da aber bush im lande des lächelns ist und alle nun auf den koizumi-knall warten, könnts die kw noch so bei 10000-10200 bleiben. knallts nicht - gute nacht:hihi