Gert
15.02.2002, 07:26
Zahnbehandlung
Ärzte fordern mehr Selbstbeteilung
Die Kassenzahnärzte fordern zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen mehr Selbstbeteiligung und Eigenverantwortung der Patienten. Eine Zwei-Klassen-Medizin dürfe es nur da nicht geben, wo es um lebensbedrohliche Erkrankungen gehe. Die Zahnmedizin gehöre aber nicht dazu, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Karl Horst Schirbort in Berlin. Seine Organisation plädiert deshalb bei allen Versicherten für Festzuschüsse, die nur die Kosten einer einfachen Zahnbehandlung decken. Wer aufwändigere Behandlung wünsche, müsse das aus eigener Tasche bezahlen.
Prävention soll im Vordergrund stehen
"Für eine vernünftige, gerechte und langfristig funktionierende Gesundheitsversorgung" will die KZBV auch der Vorbeugung einen höheren Stellenwert einräumen und die Eigenverantwortung der Patienten stärken. Für ihre Vorstellungen wollen die Zahnärzte in einer bereits im vergangenen Jahr gestarteten und nun erneuerten Informationskampagne eintreten.
Mangelnde Bereitschaft zu Reformen
Schirbort kritisierte, Reformansätze seien immer in "Planwirtschaft und bürokratischen Kontrollen" stecken geblieben. Dies habe sich auch beim Runden Tisch im Gesundheitswesen gezeigt. Bei den bisherigen Gesprächen sei keine Bereitschaft zu erkennen gewesen, das durch Demographie und medizinisch-technischen Fortschritt unter Druck geratene Gesundheitssystem "grundsätzlich zu verändern". Schirbort wird den KZBV-Vorsitz nach achtjähriger Amtszeit Ende kommender Woche an seinen bisherigen Stellvertreter Peter Kuttruff abgeben.
Ps. Die haben doch echt einen an der Waffel, sahnen am meisten ab und jetzt das noch
Ärzte fordern mehr Selbstbeteilung
Die Kassenzahnärzte fordern zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen mehr Selbstbeteiligung und Eigenverantwortung der Patienten. Eine Zwei-Klassen-Medizin dürfe es nur da nicht geben, wo es um lebensbedrohliche Erkrankungen gehe. Die Zahnmedizin gehöre aber nicht dazu, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Karl Horst Schirbort in Berlin. Seine Organisation plädiert deshalb bei allen Versicherten für Festzuschüsse, die nur die Kosten einer einfachen Zahnbehandlung decken. Wer aufwändigere Behandlung wünsche, müsse das aus eigener Tasche bezahlen.
Prävention soll im Vordergrund stehen
"Für eine vernünftige, gerechte und langfristig funktionierende Gesundheitsversorgung" will die KZBV auch der Vorbeugung einen höheren Stellenwert einräumen und die Eigenverantwortung der Patienten stärken. Für ihre Vorstellungen wollen die Zahnärzte in einer bereits im vergangenen Jahr gestarteten und nun erneuerten Informationskampagne eintreten.
Mangelnde Bereitschaft zu Reformen
Schirbort kritisierte, Reformansätze seien immer in "Planwirtschaft und bürokratischen Kontrollen" stecken geblieben. Dies habe sich auch beim Runden Tisch im Gesundheitswesen gezeigt. Bei den bisherigen Gesprächen sei keine Bereitschaft zu erkennen gewesen, das durch Demographie und medizinisch-technischen Fortschritt unter Druck geratene Gesundheitssystem "grundsätzlich zu verändern". Schirbort wird den KZBV-Vorsitz nach achtjähriger Amtszeit Ende kommender Woche an seinen bisherigen Stellvertreter Peter Kuttruff abgeben.
Ps. Die haben doch echt einen an der Waffel, sahnen am meisten ab und jetzt das noch