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Vollständige Version anzeigen : 22.02.02: Schjwarzer Freitag! Ein Crash überzieht die Welt!


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germanasti
22.02.2002, 07:09
Mit einem heftigen Intradaycrash endete der Aufschwungsversuch bereits nach 24 Stunden wieder. & erneut war es ein künstlich erzeugter downmove. Dieses Mal eine Herabstufung des Chippies INTEL. Die Börse reagierte darauf, nach eienr kurzen Schockstarre, mit blankem entsetzen. Nicht gut wenn die Analysten den Markt nach unten ziehen und es kein externes Ereignis tut!
Den genauen Grund für den Intradaycrash konnte keiner liefern. Viele Gerüchte (Einmarsch im Irak, Unfall Greensoans, etc.) ohne Bestätigung sind kein gutes Zeichen.

Die völlig uninteressanten Erstranträge auf Arbeitslosenhilfe wurden gestern in wöchentlicher Manier veröffentlicht. Anstieg um 10.000, erwartet wurde eien Nullnummer.
Fast genauso uninteressant die Handelsbilanz Dezember. sie lag bei -25,3, erwartet wurden -28,9. Einige Analysten sehen in dieser überraschend grossen Verringerung weitere Anzeichen einer bereits laufenden Wirtschaftserholung. Man sieht nun ein Q4 BIP von +1,0 (1. Version +0,2). Dies wäre ein Hammer!
Interessanter die Frühindikatoren Januar. Sie lagen mit 0,6% ein Zehntel über den Erwartungen und zeigten mit einem Anstieg in 6 von 10 Bereichen deutlich auf wie rasant die Wirtschaft wieder nach oben rennt. Besonders positiv war dabei der Einzelhandel, sprich Konsum. Wann folgen die Investitionen?
Fulminant die FED-Frühindikatoren Februar! Erwartet wurde ein leichter Rückgang auf 13,0, geworden sind es ansteigende 16,0 P. Damit geht der Wirtschaftsaufschwung auch im Februar mit weiter ansteigender Stärke vonstatten! Alle Teilbereiche bis auf den Beschäftigungsindex konnten zulegen. Dieser legte mit einem Sturz auf -14,7 (nach -9,3) einen kleinen Crash hin. Nicht gut für die Arbeitsmarktdaten Februar und März! Auch nicht so toll die Preise. Sie liegen weiterhin im negativen Bereich, d.h. einige Branchen arbeiten weiterhin mit Umsatz auf Basis negativem Gewinn.

Die sehr schlechte erste Handelshälfte bei den High-Techs ist einer Abstufung von Intel zu verdanken. Ein Analyst rechnet mit Jahresergebnissen die unter den Erwartungen liegen werden. Diese Basherei war ein grobes Foul & hat gegen jeglichen Analysten-Kodex verstossen, denn Intel & Co. waren nach dem Mittwochs-doji drauf und dran ein morning-star auszubilden. Sowas tut man dann nicht!

Umgekehrte Verhältnisse am Ende der Baisse, dies bestätigte die gestrige Intel-Abstufung erneut! Rannte es im Februar 2000 mit jeder Aufstufung weiter hoch, wird aktuell eine Basherei nach der anderen mit Erfolg durchgezogen. Die Herdenschar der Hedge-Fonds-Manager scheint sich sehr sicher zu fühlen!
Da jedoch die Börse niemals das tut was die eingesessene Masse denkt, rechne ich kurzfristig mit einem extremen CRASH! Ja, ein Crash! & zwar bei den Shorties, bzw. shortetenden Hedge-Fonds. Diese sind ob der miserablen Charttechnik und Vergleiche mit der nahen Vergangenheit so stark short wie noch kaum in dieser Baisse. Idealnahrung für einen ultra-short-squeeze, der nur noch einen Fliegenschiss als Auslöser braucht. Wer wird es sein?
Sollte es zu dem anvisieren squeeze kommen, rechne ich mit Tagesumsätzen von fast 4 Mrd. an der Nasdaq und teilw. 2stelligem Kursprozentplus. Sollte dieser gar über die GD200 nachhaltig stossen, ist mit einer nochmaligen Verschärfung zu rechnen. & dann wird es nicht mehr lange dauern bis der erste Hedge-Fonds platzt. Könnte das Ende der Wirtschaftserholung sein und neue, noch viel extremere Baisse folgen.

Kann man das anvisierte gigantische short-squeeze vorhersagen? Ein wenig schon, denke ich zumindest.
Fakt ist, dass das P/C-Ratio seit nunmehr fast 2 Wochen auf einem Extremniveau von zeitw. über 1 steht. Dazu der mehrfach in rekordnähe explodierende ARMS bzw. TRIN und die gewaltigen Shortraten bei Einzelwerten. Diese Indikatoren liegen aktuell allesamt weit über dem Niveau nach dem 11.09. & wir alle wissen welcher Squeeze in der Anfangszeit der Rallye vonstatten ging.
Lasset die Shorties und Hedge-Fonds in der Hölle lichterloh brennen! Dies sorgt für die dringenst notwendige Marktbereinigung in der Bärenhöhle und macht die Put-Prämien extrem billig!
Können die Shorties doch noch gewinnen? Theoretisch ja, praktisch spricht der nicht hochkommende VIX dagegen. Ein massiver Trend wie im Februar 2000 deutet sich an.
Dem ganzen Szenario könnten die Japaner einen Strich durch die Rechnung machen! Sollten sie, wie in den Vorjahren, Kapital zum Fiskaljahrende in die Heimat tragen, droht ein rasches Ende des squeezes, bzw. Crashverstärkung & das Shortiebubble wächst weiter.

Fundamental tritt die US-Wirtschaft auf der Stelle. Frühindikatoren bleiben positiv, wenngleich in abschwächender Form & der Privatkonsum verharrt ebenfalls auf positivem Niveau. Erst mit einem Anstieg der Investitionen folgt der nächste Wirtschaftsschub, was dann den Konsum ein letztes Mal (?) kurzfr. nach oben treiben könnte. Auslöser? Wohl die erste Zinserhöhung. Vorher wird wohl die Deflation unter den Firmenchefs nicht enden. Geld muss teurer werden um einen Anreiz zu schaffen! Das ganze muss aber sehr schnell geschehen, ansonsten bricht das Wirtschaftskartenhaus direkt auf dem Fundament wieder zusammen. Viel Zeit ist Vertrauensverlust!
Übrigens hat sich gestern ein US-Analyst mit der Vermutung geäussert, dass das US-BIP in Q1 um fulminante 3% steigen könnte. Dies würde sich mit meinem Szenario von November letzten Jahres decken. Doch nicht ohne einen Investitionsschub!

Ein Extrem gab es gestern in Japan zu sichten. Der Nikkei legte um phantastische 5% an einem einzigen Tag zu! Gigantisch dabei die Marktbreite. 222 der 225 Nikkei-Unternehmen waren im plus! Da kann nicht mehr von einer Marktmanipulation durch die Regierung gesprochen werden, denn diese würde sich auf die Schwergewichte beschränken. Von der Masse wurde dies weitestgehend ignoriert, da Japan ja bald Komplettinsolvenz anmelden wird, so zumindest die allgemeine Meinung.
Mal schaun ob der hochpositive Trend heute bestätigt und fortgesetzt wird. Wenn ja, wird der Nikkei sehr schnell ein Eigenleben entwickeln.

Konjunkturdaten stehen heute keine an. Nachrichtenlose Gewinnmitnahmen in Richtung Wochenende? Oder kommt wieder mal alles anders als man denkt?

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif

Erholung beendet, Crash fortgesetzt. Anders kann man die letzten beiden Tage im Stundenchart nicht interpretieren. & dies wäre nun der 3. extreme Fall binnen 2 Wochen. Neue Tiefs im Renntempo? Irgendwie kaum vorstellbar.
Nach unten alles offen, aufwärts grosse Widerstandszone im Bereich 1380-1410 P.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1

Nasdaq bleibt im freien Fall! Gestern wurden die Mittwochs- und April2001-Tiefs unterboten. Letzte Hoffnung ein false break oder Abprall nach gap-schluss bei 1300 P. Darunter wird es rabenschwarz.

Die beiden Gaps sind die neue Schiebezone, sprich 1300 P. oben, 1430 P. oben.

Umsätze waren gestern mit 1,7 Mrd. lächerlich niedrig. Es handelten nur leerverkaufende Shorties.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1

Die DOW-Kerze ist zwar nicht so schön, aber noch einigermassen ok. Nicht ok die erhöhten Umsätze der letzten beiden Tage. Abverkauf an der 10.000er Marke?

Unter 9780 P. sollte man sich ernsthafte Gedanken über einen weiteren Verfall machen. aufwärts bleibt es bei den 10.080 P.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1

Die S&P-Kerze ist eine einzige Katastrophe! Intraday im Bereich 1105 P. gescheitert und SK unter dem Mittwochskörper bei 1081 P. Sollte heute die bärische Bestätigung erfolgen, droht ein extrem schneller Rückgang auf ca. 980 P., mit kleiner Unterstützung bei 1050 P.
Noch hält das W, noch!



Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

Nemax legte gestern den gewünschten Anstieg bis knapp an die 1000 P. Marke hin. Damit wurde ein traumhaft schöner morning-doji-star ausgebildet.
War es nur ein Pullback? Über 1100 P. grössere Kaufsignale. Unter 910 sofortiger Rutsch bis 780 P. wahrscheinlich.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Folgt der Euro den COT-Daten war gestern der letzte Pullback an die 0,8750. Nun der rasche Crash auf 0,78? Über 0,88 würde es nun sehr bullisch werden.
Gold unternahm das anvisierte Pullback. Über 295 ging das aber auch nicht mehr. Mal schaun wie die COT-Daten heute dazu aussehen.


Termine heute:
Medarex vb
•FR BIP 4. Quartal
• IT Verbraucherpreise Januar
• ES Verbraucherpreise Januar
• FR Finanzminister- und Notenbankcheftreffen (D/FR)
• 12:00 - EU Außenhandel Dezember/November
• 19:00 - ! US Verfall US-Renten-Optionen (CBOT)

germanasti
22.02.2002, 07:10
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6466383634613263.jpg

Der Mut unserer Mittwoch-Micheles hatte sich doch bezahlt gemacht, weit und breit steigende Kurse am gestrigen Tag! Allerdings waren diese, nach dem aktuellen Crash, nicht extrem positiv & die Umsätze waren nur in der ersten Handelsstunde einigermassen hoch. Es wollte keiner mehr raus, aber so richtig rein auch nicht. Zudem scheint der DAX nicht so stark zugeshortet zu sein. Wird es etwas nachhaltiges, oder nur ein kleines Pullback? Die relative Stärke von Oktober bis Mitte Januar ist jedenfalls dahin.

Technisch hat sich im Tageschart ein wunderschöner morning-doji-star entwickelt. Bullisch Bestätigung heute oder Montag (doji bzw. leichtes minus zum Wochenschluss wäre ok) und es kann weiterrennen. Unterstützt von einem steigenden MACD und stochastik.
Allerdings blieb der DAX gestern an der wichtigen Marke 4880 P. hängen. Zudem Doppeltop im Minutenchart. Extreme Crashgefahr nach Pullback!

Zu Beginn nochmals runter auf 4790/4810 P. und anschliessend über 4910 P. bringt etwas frische Luft. 4950/4980 P. sollten dann sehr schnell erreicht werden.
Anfangshype 4880/4890 & dann unter 4780 P. bringt das Crashszenario sofort wieder ins Spiel.
Dramatisch ein Startcrash 4750, Pullback gen 4800 P. und dann unter 4730 P. Intradayfall bis knapp über 4500 P. möglich!

germanasti
22.02.2002, 07:11
Die Überschrift war extra für Vetinari gedacht. :p





Nikkei nach einem schwachen Start aktuel 40 P. im plus.
Nun sollte klar sein welche Stunde geschlagen hat! Auf heim ins Reich mit dem japanischen Geld...

germanasti
22.02.2002, 07:13
FOKUS 1-Tötung von US-Reporter löst Trauer und Entsetzen aus

New York, 22. Feb (Reuters) - Die Tötung des in Pakistan entführten US-Journalisten Daniel Pearl hat Trauer und Entsetzen bei den Angehörigen, Kollegen und Politikern ausgelöst. US-Präsident George W. Bush bezeichnet die Tat am Freitag als "barbarischen Akt".

Das US-Außenministerium hatte am Donnerstag erklärt über Beweise zu verfügen, die den Tod des 38-jährigen Journalisten des "Wall Street Journal" bestätigten. Die Zeitung erklärte, sie gehe davon aus, dass Pearl von seinen Entführern getötet worden sei. Die Regierung der pakistanischen Provinz Sindh teilte mit, sie habe am Donnerstag ein Videoband erhalten, auf dem zu sehen sei, wie Pearl von seinen Entführern getötet wurde. "Das Band scheint echt zu sein", hieß es. Die Leiche des Reporters wurde bislang nicht gefunden.

Die Zeitung "The Washington Post" berichtete am Donnerstag in ihrer Internetausgabe unter Berufung auf Ermittlungskreise, das Videoband zeige, wie dem Journalisten die Kehle durchgeschnitten werde. Pearl sei auf dem Band zu sehen, als wenn er Fragen eines Verhörs beantworte. Plötzlich werde er von einem Angreifer gepackt, der ihm die Kehle durchschneide. Das Band habe keinen Ton und kein Datum, berichtete die Zeitung.

Pearl war am 23. Januar in Karatschi, der Hauptstadt der Provinz Sindh, verschwunden. Er hatte bei seinen Recherchen nach Verbindungen islamistischer Gruppen zu dem Moslem-Extremisten Osama bin Laden und dessen Organisation El Kaida gesucht. Bin Laden wird von den USA für die Anschläge am 11. September verantwortlich gemacht. Im Mittelpunkt seiner Recherchen stand die Geschichte des Briten Richard Reid, der auf einem Flug in die USA versucht hatte, Sprengstoff in seinen Schuhsohlen zur Explosion zu bringen.

Bush äußerte sich am Freitag während seines Besuchs in Peking zu dem Tod des Reporters. "Alle Amerikaner sind traurig und wütend wegen des Mordes", sagte Bush. Die für die Tat Verantwortlichen sollten wissen, dass derartige Verbrechen ihrer Sache schadeten und den Willen der USA noch verstärkten, die Welt von Terroristen zu befreien.

Die Zeitung und die Familie Pearls hatten bis zum Schluss an die Entführer appelliert, den Journalisten frei zu lassen. Pearls Frau Mariane, die ebenfalls Journalistin ist und mit ihm in Karatschi war, ist im sechsten Monat schwanger. Das Paar erwartete gemeinsam ihr erstes Kind, einen Sohn. Pearls Familie erklärte, sie haben "einen geliebten Sohn, einen Bruder, einen Onkel, einen Ehemann und den Vater eines Kindes verloren, das diesen niemals kennen lernen wird". Die Herausgeber und Verleger des "Wall Street Journals", Peter Kann und Paul Steiger, äußerten sich bestürzt und bezeichneten die Tat als "Akt der Barbarei". Die Tat spotte allem, an was die Entführer zu glauben vorgegeben hätten.

Zu der Entführung des Journalisten hatte sich eine Gruppe mit dem Namen Nationale Bewegung für die Wiederherstellung der pakistanischen Souveränität bekannt. Sie hatte Pearl zunächst als Spion des US-Geheimdienstes CIA und später als israelischen Spion bezeichnet. Die Gruppe behauptete, sie protestiere gegen die Behandlung von Gefangenen der afghanischen Taliban-Bewegung und der El-Kaida durch die USA. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf ordnete die Behörden des Landes an, alle Personen festzunehmen, die im Verdacht stünden, mit der Gruppe in Verbindung stehen.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan würdigte im Zusammenhang mit dem Tod Pearls die Bemühungen von Journalisten, die aus Krisen- und Konfliktgebieten berichten. "Das Verbrechen wirft ein Schlaglicht auf die enormen Gefahren, denen Journalisten begegnen, insbesondere in Gebieten mit Konflikten und Gewalt", erklärte Annan in New York.

kae

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Neues Futter für Bush :(

Förster
22.02.2002, 07:16
guten morgen


:p

Förster
22.02.2002, 07:17
änder mal die überschrift


:rolleyes:

Förster
22.02.2002, 07:37
germa

du hast gesagt, das es hier ruhiger ist! :rolleyes:


gestern waren es 786 beiträge. :eek:



125 über mwst. :lach

germanasti
22.02.2002, 07:46
Moin Dolby :)

Jo, gestern war hier die Hölle los. Kam man kaum nach mit lesen.



Die Überschrift ist doch nett, oder?





Future 10 P. im plus. Gut möglich das wir heute mit einem gap up eröffnen und es rennt den ganzen Tag über ohne Ende hoch. Gerade wegen oder weil Freitag ist. Ausser die Japaner plündern weiters im Markt..

tom911
22.02.2002, 07:48
das Wetter hier ist ruhig und friedlich-
ob´s die Börse auch tut, wir werden sehen.
Seid doch bitte so nett und stellt einmal diverse Call´s auf den Nikkei rein -
werden wohl heute bei einigen US-Werten ausgestoppt.-
und wo ausser Japan soll dann die Kohle hin !
Sehr merkwürdig ist für mich das aktuell in den Geldmarktfonds nicht all zuviel passiert.
So jetzt muss ich wieder ins Büro - 12.00 ist Feierabend
cu

germanasti
22.02.2002, 07:50
US/Geldmenge M1 gefallen
New York (vwd) - Die saisonbereinigte US-Geldmenge M1 ist in der Woche zum 11. Februar um 5,9 Mrd USD auf 1.176,1 (Vorwoche: 1.182,0) Mrd USD gefallen. Das breiter gefasste Aggregat M2 erhöhte sich um 10,9 Mrd USD auf 5.484,9 (5.474,0) Mrd USD. Die Geldmenge in der Definition M3 fiel um 3,0 Mrd USD auf 8.084,8 (8.087,8) Mrd USD. In den vergangenen 13 Wochen belief sich M1 durchschnittlich und saisonbereinigt nach Angaben des Federal Reserve Board vom Donnerstag auf 1.177,1 Mrd USD.


vwd/12/21.2.2002/apo


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Damit sollte ein vorläufiger Boden der Geldmenge gefunden sein. Diese Woche hat Greenspan gepumpt ohne Ende

germanasti
22.02.2002, 07:52
SAN JOSE (dpa-AFX) - Der größte Hersteller von programmierbaren Computer-Chips Xilinx Inc hat seine Umsatz-Wachstumsprognose für das laufende, vierte Quartal auf 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal angehoben. Grund für die besser als erwartete Geschäftsentwicklung sei die hohe Nachfrage nach den Chip-Produkten "Virtex-E" und "Virtex II", teilte die Gesellschaft am Donnerstag nach US-Börsenschluss in San Jose (Kalifornien) mit.
Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatz-Wachstum im unteren ANZEIGE

einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Gleichzeitig erhöhte Xilinx seine Prognose für die Bruttoumsatz-Rendite. Die Marge werde am oberen Ende des bisher veröffentlichten Ziel-Bereichs von 54 bis 56 Prozent liegen, hieß es. Die Chips von Xilinx vor allem in Computer-Netzwerken eingesetzt werden.

Bis auf die Regionen Asien/Pazifik würden alle internationalen Märkte ein Wachstum im Quartalsvergleich zeigen. Vor allem bei Massen-Speicher- (Storage) und Netzwerk-Produkten die in das Unternehmenssegment verkauft und für UMTS-Mobilfunk-Anwendungen genutzt würden, gebe es Bereiche die unerwartete Stärke zeigten./rh/mur/

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Das hat den Future nachbörslich so hochgehoben.





Porsche:

Schreibe die Märkte nie während einer Kapitulationsphase ab. Der Dreht geht oftmals schneller als man glaubt.

germanasti
22.02.2002, 08:03
Nikkei schliesst mit 61 P. im plus, nachdem er um 06.55 Uhr noch bei +130 P. stand.
Die Amis haben es nicht lassen können auch heute über den Future zu shorten. :mad: Sollte dieses Land wegen japanischem Kapitalabzug untergehen, dann zu recht!

Damit wurde erneut ganz Asien überboten!

Ist es nur ein hochgepumpe oder der Start einer neuen Hausse? Hausse dann, wenn in den nächsten Tagen/Wochen die erste Tageskerze mit mehr als 10% kommt.

Ausführliche Analyse am Wochenende.

germanasti
22.02.2002, 08:15
Nasdaq: Große Marktanalyse und Stimmen Alle Nachrichten

22.02. / 07:00



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Nach einem kleinen Sonnenschein für die Bullen gestern folgte heute wieder der Sturzregen. Und der schlug vor allem in den letzten beiden Handelsstunden kräftig rein. Zwar hatte die Nasdaq nach einer Ciena-Umsatzwarnung und einer üblen Intel-Abstufung schwächer eröffnet, der eigentliche Absturz kam aber erst nach 20h MEZ, als mehrere Gerüchte auf dem Parkett, allen voran die angebliche aber gleich wieder dementierte Meldung, US-Truppen seien bereits in den Irak vorgedrungen um eine neue Auflage des Golf-Krieges zu gestalten. In einem anderen Gerücht erzählten sich die Marktteilnehmer, dass ein technischer Breakdown der Indices stattgefunden habe.

Weiteren Gerüchten zufolge soll ein Helikopter auf den Phillipinen abgestürzt sein und ein sehr großes Verkaufsprogramm soll angelaufen sein. Am Ende blieb jedenfalls ein sattes Tagesminus von 3,34% im Composite auf 1716 Punkten, der Nasdaq 100 verlor gar 4,26% auf 1348 Punkte.

Angeführt wurden die Verlierer im Nasdaq 100 von Vitesse Semiconductor (-13%), Ciena (-12,6%), PMC-Sierra (-11,8%), Altera (-10,6%) und Network Appliance (-10%). Aber es gab auch Gewinner, besonders deutlich konnten die Aktien von Charter Comms (+5,6%), Adelphia Comms (+5,2%), Nextel Comms (+2,7%), Amazon (+2,3%) und WorldCom (+2,1%) zulegen.

Bei den am häufigst gehandelten Aktien lagen die von Cisco Systems mit einem kräftigen Minus von 9,5% bei einem sehr heftigen Handelsvolumen von 106 Mio an der Spitze, Marktteilnehmer bezeichneten diesen Kursverlust als "klaren Ausverkauf". Auch die Intel-Aktie bekam bei 76 Mio gehandelten Aktien mit über 6,2% ordentlich auf den Deckel. Woldcom (+2,1%, 64 Mio) und Nextel (+2,7%, 50,6 Mio) konnten leicht gewinnen, Sun Microsystems verlor 3% bei 49 Mio gehandelten Aktien. Alle weiteren Aktien der Top25actives lagen im roten Bereich, aber nur Ciena verlor mehr als 10%.

Bei den einzelnen Hightechsegmenten schlugen sich der Biotech- und Telekommunikationssektor mit einem Minus von 2,54% und 2,64% recht wacker, der Internetindex war mit -1,49% ein wahrer Outperformer. Alle anderen Sektoren büßten heftig ein, wie Software (-3,88%), Computer (-4,71%), Netzwerke (-5,95%) und vor allem Halbleiter, die mit einem Minus von 6,68% einen kleinen Crash erlebten.

"Wir sehen wenig Zuversicht, aber eine Menge Unsicherheit und Verwirrung im Markt zur Zeit", meinte Donna Van Vlack, Vorstand von Brandywine Asset Management, welche 8 Milliarden $ verwalten. "Teilweise regiert die pure Angst, die Leute reagieren hochsensibel. Niemand will von den nächsten schlechten Nachrichten auf dem falschen Fuß erwischt werden".

"Der Markt versucht noch immer nach oben zu kommen, aber was sollte ihn halten wenn die Stimmung gegen ihn gerichtet ist? Das Problem ist nach wie vor daß die Aktienkurse keine fundamentale Rechtfertigung finden und nur auf Hoffnung gebaut sind. Und diese Hoffnung kann bei schlechten Nachrichten schnell verfliegen, wie heute gesehen",

erklärte Ned Collins von Daiwa Securities America.

Andere Analysten machten die Trader zum Sündenbock: "Viele Trader sahen schnell ein, daß der Markt einfach nicht höher will. Es gibt nicht genügend Käufer, wohl aber Leute, die noch raus wollen. Am Ende haben wir einen Schneeballeffekt gesehen", meinte ein Analyst von Dain Rauscher.

© BörseGo

germanasti
22.02.2002, 08:21
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3765303835616166.jpg

An der GD100 hängengeblieben?

Ein Wahnsinns-W das über 11.050 P. vollendet ist. Besser wie das im Merval Ende letzten Jahres!

Spuernase
22.02.2002, 08:23
Morgen Germa:)
Moin Mädels:D

Heute hätte der Markt die chance sein eigenes Ding zu machen:rolleyes:

Ralph
22.02.2002, 08:34
Guten Morgen, Germa and ALL

der NIKKEI ist doch gar nicht so schlecht ...... vielleicht überrascht der DAX auch heute noch einige Leute!

Wer weiss, wer weis?

Ralph

sonnenschein
22.02.2002, 08:37
@ all

Guten Morgen

@ Ralph

Gut möglich :D

germanasti
22.02.2002, 08:41
Moin Spuernase + Ralph :)


Sollte der DAX heute zu Beginn einen ordentlichen Abwärtsschub lt. einem meiner Szenarien hinlegen, hole ich mir einen kleinen Call.


Allerortens wird berichtet das gestern massenhaft Leute aussteigen wollten.
Wollten sie wirklich? Oder war es eine gezielte Basherei der Bank of america?

Ich kann mich nicht des eindrucks verwehren das die Hedge-Fonds dick im Shortgeschäft drin sind & kein normaler Anleger mehr verkaufen will. Die Bash-Aktionen der letzten 2 Wochen erinnern schon mehr an eine Shortiepanik als neuem Fundamentalcrash. :confused:



Zu Japan habe ich heute nacht einen netten Bericht gelesen.
Darin bemängelte ein Schreiberling die sanfte Vorgehensweise der japanischen Regierung. Es ging um einen moderaten Baukonzern, der neue Gelder erhielt, anstatt in die Pleite geschickt zu werden.
Liegt der Löffel der Weisheit tatsächlich nur in der Insolvenz? Hat man einen missratenen Sohn (oder Tochter :p ), der das Familiensilber auf den Kopf gestellt hat, stösst man ihn doch auch nicht aus dem Fenster, sondern hilft bei der Sanierung. Oder?

sonnenschein
22.02.2002, 08:42
Tagesvorschau vom 22. Februar (zwei)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:

*** - DE/Heidelberger Zement AG, Jahresumsatz, Frankfurt


- DE/Berliner Effektengesellschaft AG, Jahresergebnis, Berlin

*** - EU/Wettbewerb, voraussichtlich Übernahme von Allgemeine Deutsche


Direktbank AG (DiBa) durch ING Groep NV, Brüssel


- FR/Deutsch-Französischer Wirtschafts- und Finanzrat, Paris


- ES/Verbraucherpreise Januar


Die *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung.


Uhrzeiten in MEZ.

Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

vwd/22.2.2002/gl/jej

22. Februar 2002, 06:55

germanasti
22.02.2002, 08:42
Moin Sonnenschein :)


Der Euro bekommt schon morgens um 08.00 Uhr haue. :D

sonnenschein
22.02.2002, 08:44
Tagesvorschau vom 22. Februar
***08:30 NL/Akzo Nobel NV, Jahresergebnis (10:30 PK), Arnheim

***08:45 FR/BIP 4. Quartal (vorläufig)


09:00 AT/Generali Holding Vienna AG, BI-PK, Wien


10:00 IT/Verbraucherpreise Januar (endgültig)


10:00 SE/Vattenfall AB, Jahresergebnis, Stockholm


10:30 DE/Bundesverband der Deutschen Industrie, PK zu den


Ergebnissen des US-German Round Table, Berlin

***11:00 DE/Hochtief AG, Jahresergebnis, Essen


11:00 DE/Stadtsparkasse Köln, BI-PK, Köln


11:00 DE/Bundesarbeitsminister Riester, PK zur Reform der Bundesanstalt

für Arbeit, Berlin


12:00 EU/Außenhandel Dezember (1. Schätzung) und November (revidiert)

(mehr/vwd/gl/jej)

22. Februar 2002, 06:55

germanasti
22.02.2002, 08:44
Börse in Tokio schließt freundlich - Märkte warten auf Reformen

Tokio, 22. Feb (Reuters) - Gestützt auf Kursgewinne bei Standardwerten wie Matsushita Electric Industrial hat der Tokioter Aktienmarkt am Freitag freundlich geschlossen. Der richtungweisende 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 0,6 Prozent auf 10.356,78 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index schloss mit einem leichten Plus von 0,03 Prozent bei 989,19 Punkten gut behauptet. Händler sprachen von geringen Umsätzen.

Marktteilnehmern zufolge richten Investoren ihren Blick auf das für die kommende Woche angekündigte Anti-Deflations-Paket der japanischen Regierung und die anstehende Sitzung des geldpolitischen Rats der Bank of Japan (BOJ). Positiv bewerteten Investmentexperten, dass die japanische Regierung die Gefahren des Preisverfalls erkannt habe und aktiv dagegen vorgehen wolle. Spektakuläre Maßnahmen würden jedoch nicht erwartet.

Matsushita-Aktien stiegen am Freitag um 3,95 Prozent, Tokyo Electron gewannen 1,28 Prozent. Kaum Reaktionen zeigten die Märkte Händlern zufolge auf Berichte über eine angeblich drohende Pleite bei Japan Metals Chemicals. Die Tokioter Börse setzte die Aktien am Freitag vom Handel aus, nachdem die Titel um mehr als die Hälfte eingebrochen waren.

akl/mer

sonnenschein
22.02.2002, 08:45
TERMINE vom 22. Februar
Im Laufe des Tages zu erwarten:


- Fantastic Corp, Jahresergebnis


Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

vwd/22.2.2002/gl

22. Februar 2002, 07:00

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Anmerkung

Immer für einen Zock gut :D

Ralph
22.02.2002, 08:47
Lufthansa-Chef Weber - Kartellamt schwächt deutsche Wirtschaft




Analysten - Research im Original


Indizes
Dax 30 - Nemax 50 - Dow Jones


Verzögerung: 15-30 Min.
Wichtiger Disclaimer
Wertpapierkennummer


Hamburg, 22. Feb (Reuters) - Lufthansa -Vorstandschef Jürgen Weber hat das Verbot der Billigflüge nach Berlin durch das Bundeskartellamt kritisiert und eine Reform der Behörde gefordert.
"Das Kartellamt sollte darüber wachen, dass der Wettbewerb funktioniert - und nicht ihn verhindern und teure Flugpreise verordnen", sagte Weber der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe).

Am Dienstag hatten die Wettbewerbshüter die Flüge der Lufthansa auf der Strecke Frankfurt-Berlin für 105 Euro verboten, während ANZEIGE

der Konkurrent Germania diese Strecke für 99 Euro anbieten darf. Weber sagte dazu, Preise sollten durch den Wettbewerb geregelt werden. "Während die Unternehmen in anderen Staaten die Unterstützung der Kartellbehörden genießen, scheint das deutsche Kartellamt die Schwächung der Wirtschaft im Auge zu haben." Für Nationalstaaterei gebe es aber keinen Platz mehr. "Die Politik sollte sich Gedanken über die zukünftige Rolle des Bundeskartellamtes machen", sagte der Lufthansa-Chef.
========================================

@Sonnenschein .... sorg' mal für Sonnenschein!

hier schneit's :eek:

Ralph

sonnenschein
22.02.2002, 08:49
@ Germa


;;Ich kann mich nicht des eindrucks verwehren das die Hedge-Fonds dick im Shortgeschäft drin sind & kein normaler Anleger mehr verkaufen will. Die Bash-Aktionen der letzten 2 Wochen erinnern schon mehr an eine Shortiepanik als neuem Fundamentalcrash;;

Sehe ich genau wie du !

sonnenschein

sonnenschein
22.02.2002, 08:51
@ Ralph

Hier auch Frankfurt meldet 1 cm Schnee :(

beamex
22.02.2002, 08:53
Hallo germa,

bin wieder wohlerhalten zurück aus Amiland, war Klasse......

und was sehe ich da??? NDX unter 1350.....hmm, wie war doch mein Ziel vor über einer Woche??? 1350.......hmmm :)

Der Dax hat meine 4600 noch nicht ganz erreicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.......

So, muss erst mal "Arbeitsrückstände" aufholen, bis später......

Gruss beamex

sonnenschein
22.02.2002, 08:54
@ Ralph

WCO gestern im Hoch :eek: nicht übel :D


sonnenschein

Hirse
22.02.2002, 08:58
Morgen zusammen,

Sturm und Schnee in NRW...

Ihr redet von Shortiepanik, ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, daß es eine Shortiepartie ist. Und im Gegensatz zu 2001 haben die Shorties die Gewißheit, daß Greenspan den Markt nicht mehr so manipulieren kann, da das Wort Zinssenkung tabu ist. Käme sie, wäre die Panik erst recht da. ZInserhöhung ist angesichts der Kursentwicklung auch nicht angebracht, da die Kräfte des Verbrauchers erlahmen. Also eher Feuer frei für Shorties in den nächsten Tagen bis Richtung Verfallstag, da sie zudem etwas Unterstützung von den Japanern bekommen, die mal wieder etwas geld abziehen werden.

Was nicht paßt sind die Umsätze. Aber eigentlich umso schlimmer, wenn bei den saftigen Abschlägen im Nasdaq die Umsätze nicht steigen...das kommt schon noch in Form von Panik, fragt sich nur, auf welchem Niveau.

Einen erfolgreichen Tag!

Ralph
22.02.2002, 09:09
@Sonnenschein .... dabei?

Erster Reward-Level $10 ......

Ralph, dabei!

Ralph
22.02.2002, 09:11
@Hirse .... Panik ist nicht das richtige Wort, sondern eher "ESKALATION"

Ralph

germanasti
22.02.2002, 09:12
Hi Beamex :)

Ich hoffe Du hast einen schönen Urlaub gehabt & die Atome in Amerika gelassen. :p

Jo, ist doch noch ordentlich runter. Doch bald kommt Sonne.



Hirse:

Soviel künstliche Manipuliererei seitens der Analysten war noch selten im Markt
& ich kann mich nicht des Eindrucks verwehren das die Shorties bereits allesamt die Niederlage Greenspans feiern, obwohl die Frühindikatoren weiter steigen.

germanasti
22.02.2002, 09:14
Guten Morgen von Reuters am Freitag, den 22. Februar 2002

TOP AKTUELL

Bundesbankpräsident Ernst Welteke hält die aktuelle Prognose der Bundesregierung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2002 für realistisch. "Damit die Wirtschaft wie prognostiziert um 0,75 Prozent wachsen kann, muss die Wachstumsrate Ende 2002 bei 2,0 bis 2,5 Prozent liegen. Dies ist möglich", sagte Welteke am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung der Unternehmensberatung Cap Gemini in Berlin.

Zusatzinfo unter: [BBK-ECI-DE]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Dem defizitären Bezahlsender Premiere der angeschlagenen Mediengruppe Kirch[KRCH.UL] wird nach Einschätzung von Analysten und Bankern bald das Geld ausgehen.

* Über eine Tochtergesellschaft der am Neuen Markt notierten m+s Elektronik ist am Donnerstag ein Insolvenzverfahren eröffnet worden.

* Der Internet-Kunsthändler Artnet.com will im laufenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis in Höhe von einer Million Euro erreichen.

* Vorläufige Geschäftszahlen für 2001 will die im MDax gelistete Heidelberger Zement AG veröffentlichen.

* Am Neuen Markt werden Zahlen von Fantastic erwartet.

* Zu seiner Hauptversammlung hat der Baukonzern Hochtief eingeladen.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Deutschen Post AG drohen einem Zeitungsbericht zufolge Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe. Die Finanzbehörden in Nordrhein-Westfalen wollen von dem Unternehmen fast eine Milliarde Euro für nicht abgeführte Mehrwertsteuer in den Jahren 1998 und 1999 verlangen, berichtete die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe).

* Die wegen falscher Statistiken zur Vermittlung Arbeitsloser heftig kritisierte Bundesanstalt für Arbeit soll sich nach Ansicht des Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) privaten Wettbewerbern öffnen. Schröder sagte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" mit Blick auf die Arbeitsämter: "Sie sollten sich der privaten Konkurrenz wirklich öffnen."

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat sich am Freitag an den fernöstlichen Devisenmärkten bei Kursen um 0,87 Dollar nahezu unverändert zu seinem New Yorker Schlusskurs vom Vortag gezeigt. Auch der Yen profitierte Händlern zufolge kaum von der schwachen Wall Street. Die Umsätze in Fernost seien gering gewesen. Die Märkte befänden sich in einer abwartenden Haltung vor dem für Mittwoch angekündigten Anti-Deflations-Paket der japanischen Regierung und der geldpolitischen Sitzung der Bank of Japan am Donnerstag.

Der Euro notierte gegen 07.30 Uhr MEZ mit 0,8695/00 Dollar. Der Yen behauptete sich zum Dollar mit 134,03/04 Yen nach 134,16 Yen im späten New Yorker Handel und notierte zum Euro unverändert bei 116,59/64 Yen.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Gestützt auf Kursgewinne bei Standardwerten wie Matsushita Electric Industrial hat der Tokioter Aktienmarkt am Freitag freundlich geschlossen. Der Nikkei-Index stieg um 0,6 Prozent auf 10.356,78 Zähler. Der Topix-Index schloss mit einem leichten Plus von 0,03 Prozent bei 989,19 Punkten gut behauptet. Händler sprachen von geringen Umsätzen.

Marktteilnehmern zufolge richten Investoren ihren Blick auf das für die kommende Woche angekündigte Anti-Deflations-Paket der japanischen Regierung und die anstehende Sitzung des geldpolitischen Rats der Bank of Japan (BOJ). Positiv bewerteten Investmentexperten, dass die japanische Regierung die Gefahren des Preisverfalls erkannt habe und aktiv dagegen vorgehen wolle. Spektakuläre Maßnahmen würden jedoch nicht erwartet. Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die reduzierte Gewinnprognose für den weltgrößten Chiphersteller Intel des Brokerhauses Banc of America Securities hat nach Händlerangaben die US-Börsen am Donnerstag belastet. Der Nasdaq Composite verlor 3,34 Prozent auf 1716,34 Punkte. Der Dow Jones rutschte im späten Geschäft ebenfalls in die Verlustzone und schloss 1,07 Prozent im Minus auf 9834,68 Punkten. Der SP-Index gab bis Handelsschluss 1,55 Prozent auf 1080,96 Punkte nach. An den US-Bondmärkten gewannen die richtungweisenden zehnjährigen Notes 7/32 auf 100-3/32 Punkte und rentierten mit 4,86 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten 7/32 auf 100 Punkte zu, wobei sich eine Rendite von 5,38 Prozent ergab.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0845 FR BIP vorläufig Q4 0,0 vH 0,5
0845 FR ------ J/J Q4 1,1 vH 2,0
0900 IT Verbraucherpreise endg. JAN 0,5 vH 0,5
0900 IT ------ J/J JAN 2,4 vH 2,4
1200 E12 Leistungsbilanz DEZ . Mrd 2,8
1200 E12 Handelsbilanz 1. Sch. DEZ 5,7 Mrd 5,5
1200 E12 Handelsbilanz rev. NOV . Mrd 9,6

Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

sonnenschein
22.02.2002, 09:17
@ Ralph

Nein leider nicht :(

sonnenschein meldet sich erst mal ab

germanasti
22.02.2002, 09:17
February 22, 2002





Greenspan Is Said to Have No Plans to Step Down as Fed Chief

By RICHARD W. STEVENSON

ASHINGTON, Feb. 21 — Alan Greenspan has "no intention" of stepping down anytime soon as chairman of the Federal Reserve, the chief economic policy adviser at the White House, Lawrence B. Lindsey, said today.

Asked at a news conference about rumors that Mr. Greenspan, who turns 76 next month, might leave before his term ends in 2004, Mr. Lindsey said such rumors had been common for a decade. But Mr. Lindsey, a former Fed governor who is sometimes mentioned as a possible successor to Mr. Greenspan, went on to state in unusually explicit terms that the Fed chairman had no plans to depart.

"I had lunch with him yesterday," Mr. Lindsey said, "and I think he's a man in robust health who has no intention of going anywhere."

Asked whether the Bush administration was planning for the day when it might have to name a successor to Mr. Greenspan, and whether it was prepared to designate someone, Mr. Lindsey said no.

"I can't imagine how that could be helpful," Mr. Lindsey said. "The chairman's the chairman."

Washington and Wall Street are periodically swept with rumors about who might succeed Mr. Greenspan and when. He is nearly halfway through his fourth four- year term as chairman and has never given any public indication of when he might step down or whether he might seek a fifth term.





http://www.nytimes.com/2002/02/22/business/22FED.html?ex=1014958800&en=e3dbd44dd5573253&ei=5038




Kann mir nicht vorstellen das Greenspan am Jahresende noch das Amt des FED-Chefs bekleidet.
Entweder Rücktritt im Herbst oder Tod ( :eek: ) im Sommer.

germanasti
22.02.2002, 09:19
Heard in New York am Donnerstag
22.02.2002 07:46:00



Die am Donnerstag veröffentlichen US-Wirtschaftsdaten deuten auf eine weiter Wirtschaftserholung der USA hin. Zwar fielen die Erstanträge für Arbeitslosengeld der vergangenen Woche mit 383.000 höher aus, als die erwarteten 375.000, der 4 Wochendurchschnitt liegt mit 381.000 jedoch weiter unterhalb der wichtigen 400.000er Marke. Der Leading Indikator (setzt sich aus 10 Unterindikatoren zusammen um ein möglichst breites Gesamtbild der wirtschaftlichen Entwicklung widerzuspiegeln) lag mit Plus 0,6% über den erwarteten 0,5%. Besonders positiv ist jedoch, dass der Vormonat (Dezember 2001) von Plus 1,2% auf 1,3% nach oben revidiert wurde. Nicht nur war die Wirtschaft im Dezember robuster als erahnt, die erwartete Abschwächung (die 0% Autokreditangebote waren ausgelaufen) fiel niedriger als erwartet aus. Eine ähnliche Beobachtung konnten die Marktteilnehmer bei dem Phily Fed Index (misst die Wirtschaftstätigkeit im Bezirk der Federal Reserve Bank von Philadelphia) machen. Dieser fiel mit Plus 16 weit über den erwarteten Plus 10 aus. Auch hier wurde der Vormonat (Januar) von Plus 12 auf Plus 14,7 revidiert. Diese Neuigkeit ließ den Dow Jones kurzfristig über die 10.000er Marke steigen. Während Dow Jones und S&P500 im Handelsverlauf über weite Strecken im Plus notieren konnten, war dies dem NASDAQ die ganze Handelssitzung über nicht vergönnt. In der letzten Dreiviertelstunde vor Handelsschluss sackten die Aktienindices dann wie ein Stein in den roten Bereich fielen. Im Rückblick auf den vorherigen Handelstag kann man da wohl nur sagen: “wie gewonnen so zerronnen”….Die Investoren sind nach wie vor sehr vorsichtig und verhalten sich abwartend.
Vertrauen zu erarbeiten ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, es zu verspielen ging sehr schnell. So wurde Rally vom Mittwoch am Donnerstag denn nur noch als technische Reaktion auf die Ausverkäufe der Vortage gewertet. Zu den Stützen des Marktes gehörten General Electric, die aber zuletzt dem Abwärtstrend auch nicht entkamen und um $ 0.05 ins Minus rutschten um den Handelstag bei $37.52 zu beenden.. Goldman Sachs hatte die Aktie am Donnerstag wegen des stetigen Gewinnwachstums, des niedrigen KGV’s sowie der konservativen Bilanzierungspraxis als "erste Wahl" empfohlen. Die Fluggesellschaften und Flugzeughersteller hingegen waren bis zuletzt im Aufwind. Merrill Lynch hatte sich nach der Veröffentlichung von Branchendaten der Luftfahrtbehörde positiv zu diesem Segment geäußert (Stabilisierung der Buchungen(. Delta (DAL: WKN 850874) und Continental (CAL: WKN 887642) legten um $ 0.29 auf 33.54 bzw. um $ 1.00 auf $ 31.85 zu. Boeing verteuern sich um $ 0.90 auf $ 44.21. Negative Gewinnprognosen belasten dagegen den Technologiesektor. Ciena (CIEN: WKN 905348), fielen um $ 1.10 auf $ 7.60. Der Quartalsverlust des Ausrüsters für optische Netzwerke fiel mit $ 0,22 höher aus als die erwarteten $ 0,18. Für das gegenwärtige Quartal rechnet die Firma mit einem niedrigeren Umsatzvolumen als bis jetzt prognostiziert. So verlor die Techaktie am Donnerstag 11% an Wert und beendete den Handelstag am Tagestiefstkurs.

”Coffee to go” ist der Trend, welcher in Europa neuerdings die Runde macht. Die Tage, welche Europäer relaxt mit einer Zeitung und einer unendlich erscheinenden Kaffetasse sitzend in einem Café verbringen, sind offensichtlich gezählt. Der Trend des hektischen und schnelllebigen Tagesablauf setzt sich immer mehr auch in Europa durch und da bleibt keine Zeit für ein ausgedehntes Kaffeekränzchen. In den vergangen Jahren haben sich sogenannte “Kaffeebars” wie Pilze auf 400 Läden ausgebreitet und erwartet wird ein noch stärkerer Anstieg. Letzten Monat hat Starbucks (SBUX: WKN 884437), die wohl bekannteste amerikanische Kaffeekette dieser Art, seinen ersten von 15 geplanten Läden in Wien eröffnet. Der Heimatstadt der europäischen Kaffeekultur. Mit bereits 6 Läden in England, kann das Erstaunen nicht groß sein, dass der erste deutsche Starbucks in den nächsten Monaten in Berlin eröffnet wird. Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt, in dem SBUX in den nächsten Jahren 200 Outlets eröffnen will. So wird sich Ihnen bald die Möglichkeit bieten, sich mit einem Kaffeebecher in der Hand auf dem Weg zur Arbeit, wie ein New Yorker zu fühlen. Die Japaner müssen sich an den neuen Trend offensichtlich auch noch gewöhnen: Starbucks Japan, ein Tochterunternehmen Kaffeehauskette, hat die Gewinnprognosen für das bis März laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Die angepasste Gewinnerwartung liegt ca. 30% unter den bisherigen Prognosen. Auch der Umsatz wird mit ca. 20% unter den bisherigen Erwartungen liegen. Als Grund für diese Entwicklung wird die geringer als erwartet ausgefallene Nachfrage angegeben. Die SBUX fielen am Donnerstag um $ 0.53 auf $ 21.10.

Gruss aus New York, das US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia und Jerry

ironfist
22.02.2002, 09:30
berlin, 8 Uhr 30, 2 grad, windstärke 4-5, schneegrisel, die frisur sitzt:hihi
moin

cherry
22.02.2002, 09:35
guten morgen all +germa


@ germa
Der amerikanische Verbraucher, mit seiner neg. Sparquote, kann nicht mehr konsumieren als er eh schon tut. Die große Gefahr ist das ihn die Luft, Lust oder der Wille ausgeht. :D

Wer immer noch mit Shortsqeeze rechnet der ist auf den falschen Dampfer. Das Spiel heißt weiterhin hochziehen und abverkaufen. ;)

Hirse
22.02.2002, 09:40
@germanasti: Und wie lange steigen die Frühindikatoren noch? Die bilden doch grad ihr Top und kippen dann ab...und die Börse lief 4-6 Wochen voraus.

Aufgrund der hohen Abhängigkeit von den Börsenkursen sehe ich den Konsumenten bald ganz schön wackeln...Realeinkommen ging zurück um 0,5%, die Papierchen an Nasdaq werden schon wieder billiger, die Immobilienpreise sind tendenziell auch toppish-so what?
Der Trick mit Zinssenkungen ist vorbei, um die Einkommen kurzfr. zu erhöhen. Und der Ölpreiseffekt als Einkommensschub düfte auch weg sein.
Nur hat sich in unserem Szenario eines nicht bewahrheitet-leider:(
Und das war die Karte Unternehemsinvestitionen, da sehe ich nur Sparen, Sparen, Sparen...

@Ralph: Eskalation ist auch ein schönes Wort dafür, bezeichnend aktuell die Stärke des Dow->Flucht in "Qualität". Hatten wir auch schon mal, war im März 2000, als die Nasdaq crashte. Nur würde diesmal der Dow-Effekt kurzfristiger ausfallen- in einem abschmierenden US-Markt mit Bilanzproblemen strömt das japan. Kapital Anfang April nicht zurück-nehme ich mal an...

germanasti
22.02.2002, 09:48
Ralph + Cherry:


Das was wir momentan sehen ist das typische Ende für eine Baisse. Tupfengleiches war in 1991 und nach 1975 zu erleben. Depression, Bashing und ein Glaube an den Weltuntergang. Nee, so will ich kein Bär sein.

Hochziehen und Abverkaufen?
DIe Aktienmärkte waren zu Jahresbeginn drauf und dran erneut zu explodieren, hätte Greenspan nicht so extrem gebasht.
& hochziehen sieht anders aus. Die Analysten geben seit Wochen nur noch Verkaufsempfehlungen ab. Ist eher ein runterziehen. :)

Die Konsumfrühindikatoren bilden jetzt ein top, korrekt.
Was fehlt ist die Investitionsbereitschaft der Unternehmen & die kann und wird erst mit der 1. Zinserhöhung kommen. Ergo liegt es an Greenspan.

cherry
22.02.2002, 09:52
Den Dow Jones in den Mittelpunkt der Analyse zu stellen ist falsch. Umschichtung aus anderen Indizies und bewusstes mainipulieren im Markt verzerren die Aussagekraft. Schauen wir uns mal den S+P an. Da sieht man deutlich wohin die Reise geht.

http://www.technical-investor.de/wpa/apc/clipimage.asp?id=25748&f=1

Hirse
22.02.2002, 09:54
@germanasti: Und jetzt bei fallenden Kursen und vorsichtigen Prognosen der Unternehmen, die nach dem Fall Enron eher zurückhaltender ausfallen werden, erhöht er die Zinsen? Damit würde er den Konsumenten ja anfangen weh zu tun und da glaube ich in 2 Wochen nicht an eine Zinserhöhung. Ergo: Da ist ein Problem.
Sentimenttechnisch ist es in der Tat so, daß es kurzfr. zu bearish ist, aber waren kurzfr. die Zahlen auch nicht zu bullish Anfang 2000?
Damals wurden alle prognosen getoppt, diesmal eben rückwärts wegen Bilanzmauscheleien. Das Problem an dem Punkt ist ja, daß bis jetzt wenig bekannt ist, man aber gleichzeitig den Eindruck gewinnt, daß die Bären jeden Tag - wenn nötig -eine neue Karte ausspielen können. Und daß alle "Großen" etwas kreativ waren in der Buchhaltung wird von kaum jemanden angezweifelt, darüber hatten wir es im Sommer 2001 ja schon. Nur interessierte es damals nicht. Diesmla sieht es anders aus...

Ok, Let's trade;)

germanasti
22.02.2002, 09:58
Softbank macht schlechte Zeiten zu guten Zeiten


Die japanische Internet-Beteiligungsgesellschaft Softbank nutzt die Gunst der Stunde. Die Rückstufung der eigenen Anleihen durch die japanische Rating-Agentur "Rating and Investment Information" auf BB-plus im vergangenem November kam gelegen. Die Anleihen-Experten bescheinigten Softbank eine geringere Kreditwürdigkeit, was bei neuen Schulden zu höheren Zinsen geführt hätte. Doch Softbank-Chef Masayoshi Son wollte nicht noch mehr Geld aufnehmen. Stattdessen kann er nun billig die im Wert gesunkenen Softbank-Anleihen zurückkaufen und Softbank auf finanziell gesündere Beine stellen. Ein Plus für die Aktie. Christof Schmidbauer




© 2002 sharper.de


-----------


Es geht los!
Die Japaner haben uns allesamt veräppelt & direkt von der Basherei profitiert. :hihi

cherry
22.02.2002, 10:00
Hochziehen und Abverkaufen?


Das ist schon so. Es funktiniert genauso auf den Weg nach unten. Du wirst in den nächsten Wochen sehen, daß sich die wöchentliche und täglichen Schwankungsbreite enorm ausweiten. Gleichzeitig dürfte der Trend nach unten sich verstärken. Warte es mal ab;)

germanasti
22.02.2002, 10:01
cherry:

Unter rund 950 P. ist Mehrjährige SKS vollendet. Dann könnte es in diesem Jahr noch unter 500 P. fallen. :eek:



Hirse:

Den ersten gesunden Schritt haben die Unternehmen seit Dezember gemacht, sie erhöhten die Preise auf ein profitables Niveau. Das dabei die Umsätze nicht weggebrochen sind ist sehr positiv zu werten.
Es fehlen nur noch die Investitionen. Wie sie kommen werden weiss ich aber auch nicht.

Vergleich zu 2000 passt psychologisch tupfengenau, allerdings in die andere Richtung.
Ich kann mich noch gut an die Bären im Februar/März 2000 erinnern. Einer nach dem anderen verzweifelte, denn die Bullen spielten die Karten nach belieben aus. & dann war es ein Fliegenschiss, nämlich Abby Cohen, die die Wende einleitete.

cloneshare
22.02.2002, 10:06
Guten Morgen all und Germa !

MichaelFKr
22.02.2002, 10:09
Tag zusammen

"schwarzer Freitag", Germa wieder der Alte. Im Bärenkostüm gefällst Du mir wesentlich besser. Könnter ein schöner Trading Tag werden.:)

mixalis04
22.02.2002, 10:09
MOrgen zusammen


@germa

Wo bekommst du den newsletter vom

US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia und Jerry her?

cetinje
22.02.2002, 10:10
guten Morgen :)

nilrem
22.02.2002, 10:12
Guten Morgen Germa u. All:)

Wenn die Japaner in größerem Ausmaß ihre Anlagen zurückholen, müßte sich das nicht an dem Devisenkurs bemerkbar machen:rolleyes: :rolleyes:

Im Euro/Ven Kurs sieht man ja ein paar Zuckungen, aber beim Y/$ :confused:

Gruß
Nilrem:)

germanasti
22.02.2002, 10:16
Moin an Cetinje und die anderen Langschläfer :)



MIX:

Bei www.finanznachrichten.de



NIL:

Noch ziehen die Japaner nicht extrem Kapital im Ausland ab. Warum auch? Reformbekanntgabe nächste Woche.
& da die Japaner sehr charttechnikverliebt sind, werden sie unter 11050 P. net viel tun

Vetinari
22.02.2002, 10:20
Ahhh Schwartzer Freitag - dass sied besser aus - langsam kann ich wieder bullisch sein ;)


Analysten versuchen INTC zu retten ...

12:05AM Intel: defended by Solly, would buy up to $45 (INTC) 30.36 -1.08: -- Update -- Sources at Salomon Smith Barney are telling us that Jon Joseph continues to be positive on INTC, and thinks that BofA's Q2 est cut this morning to $0.12 (see 7:24 comment) is too low; believes that the co will beat their Q1 est of $0.14, and doesn't expect to change his Q2 est of $0.16; would buy shares up to $45.


11:28AM Intel: CSFB defends against BofA estimate cuts (INTC) 29.98 -1.46: -- Update -- Sources at CSFB are telling us that they are defending INTC against BofA's est cuts (see 7:24 comment); CSFB believes that supply issues mentioned in the BofA note are logistical rather than demand-related, and that there is in fact visibility going into Q2. Today's stock weakness is an overreaction, and stock is attractive below $30.

"Guru" hier ist Dan Niles von Merrill (??) aber hat noch nicht gemeldet.


Japan vor aufschwung ...

7:22PM Microsoft launches Xbox in Japan (MSFT) 58.05 -1.85: Company announces that Bill Gates is taking the Xbox video game system into new territory, launching the future-generation console in Japan today.

:hihi

beamex
22.02.2002, 10:22
Hallo germa,

nur zur Info: Ich war geschäftlich in den USA.......nebenher gab´s natürlich schon noch ein paar freie Stunden für andere Aktivitäten... :)

Zu den Märkten: Meines Erachtens in einem klaren Abwärtstrend, und solange der nicht bricht, gibt´s keinen Grund bullisch zu sein......irgendwann wird die Wende schon kommen, nur von welchem Niveau aus????

Es gibt im Moment nur eines: Viel Cash, möglichst ein paar gute, vom allgemeinen Börsenverlauf unabhängige Aktien, und ab und zu Trades in Richtung des Marktes, im Moment meiner Meinung nach also Short (sprich Puts)....

Und der Markt wird nicht in einem Tag so hochschiessen, dass die bisherigen Gewinne aus den Puts innerhalb von "Minuten" wieder verloren gehen.....

germanasti
22.02.2002, 10:22
Der DAX ist in den ersten 10 Minuten gefallen wie ein nasser Sack.
Allerdings bei sehr sehr geringen Umsätzen :eek:

50Peninnge
22.02.2002, 10:22
Moin, moin, germanastihttp://www.ftor.de/forum/ubbfin1/icons/icon49.gif a.i. Boy’s and Girl’s



"Du hast recht mein Junge", sagte der Vater zum Sohn, "wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Rezession."

http://www.animiertegif.de/Fische/fisch121.gif

germanasty ….TOP & DANKEhttp://www.gimmicks1.purespace.de/A_Gifs/smilies/smilie13.gif

germanasti
22.02.2002, 10:24
Beamex:

Genau mit solch einem hochschiessen rechne ich aber. :rolleyes:

Du wirst es kaum glauben: Der grösste Teil meiner Wochenperformance stammt aus Calls und die Woche war sehr positiv. Jedes Zäckchen brachte ein paar Prozent :)




Vetinari:

Nix mehr Nikkei 8.000 P.
Im Jahresverlauf run bis 27.000 P. :p




Hi 50P :)

germanasti
22.02.2002, 10:26
Nachdem Godmode gestern morgen massive Kaufempfehlungen ausgesprochen hat, sind sie heute ultrabärisch.
Gemma Rallye machen? :p

mixalis04
22.02.2002, 10:35
@germa

kann leider unter http://www.finanznachrichten.de/ nichst finden, wo genau da?

Gracias

Dax mit doppeltem Boden im 1min chart :eek:

germanasti
22.02.2002, 10:47
mix:

Das kam heute morgen um ca. 08.00 Uhr.
Wo genau kann ich Dir nicht sagen, ist ja nach Uhrzeiten sortiert.

Ich meine bei www.finanztreff ist er auch





Future explodiert !!!

germanasti
22.02.2002, 10:55
Der Wirtschaftskrieg zw. Japan und Amerika nimmt extreme Formen an!



Wir erinnern uns an heute morgen:

07:56 Uhr: Blitzmeinung von Christof Schmidbauer


Softbank macht schlechte Zeiten zu guten Zeiten


Die japanische Internet-Beteiligungsgesellschaft Softbank nutzt die Gunst der Stunde. Die Rückstufung der eigenen Anleihen durch die japanische Rating-Agentur "Rating and Investment Information" auf BB-plus im vergangenem November kam gelegen. Die Anleihen-Experten bescheinigten Softbank eine geringere Kreditwürdigkeit, was bei neuen Schulden zu höheren Zinsen geführt hätte. Doch Softbank-Chef Masayoshi Son wollte nicht noch mehr Geld aufnehmen. Stattdessen kann er nun billig die im Wert gesunkenen Softbank-Anleihen zurückkaufen und Softbank auf finanziell gesündere Beine stellen. Ein Plus für die Aktie.

© 2002 sharper.de







Und gerade eben:


3:40am 02/22/02 MOODY'S LOWERS SOFTBANK'S LONG-TERM DEBT RATING TO B1+

TOKIO (dpa-AFX) - Die Rating-Agentur Moody's hat am Freitag die Bonität der langfristigen Schulden des japanischen Internet- und Softwarekonzerns Softbank Corp. von Ba1 auf B1 zurückgestuft. Das heißt, Zins und Tilgung werden als "nur gering gesichert" angesehen.
Moody's Investors Service begründete die negative Einschätzung mit der Befürchtung, die finanzielle Flexibilität von Softbank könne trotz der jüngsten Umstrukturierungen begrenzt bleiben. Der Ausblick bleibe aber stabil. Die Schuldenlast der Softbank Corp. (Frankfurt: 891624.F, Nachrichten) dürfte sich nach Einschätzung der Rating-Agentur in den kommenden 3 Jahren verringern./hn/af


----------------



Schlagt euch :hihi

germanasti
22.02.2002, 11:05
Nee, der DAX ist kaputt!

Letzte Chance die 10.30 Uhr turn-time von CHERRY.
Ansonsten droht der Gau bis 4580 P.

syracus
22.02.2002, 11:06
Moin @ all:

http://www.footwackyclan.de/2fresh4you/nasks.jpg

Jetzt zählts...;)

sYr:D

syracus
22.02.2002, 11:12
4:10am 02/22/02 Fed reviews JP Morgan-Enron deals:WSJ (JPM) By Emily Church
The Federal Reserve Bank of New York is reviewing how J.P. Morgan Chase (JPM) accounted for transactions between Mahonia Ltd, an offshore entity set up by Chase Manhattan Bank a decade ago and Enron, the Wall Street Journal is reporting, citing internal central-bank documents. The Fed is reviewing trades that appear to relate to upfront payments by the bank for future deliveries of natural gas or crude oil. Enron accounted for the transactions as trades, rather than loans, the newspaper said. A JP Morgan spokesman told the newspaper that "it is perfectly normal for the Fed, in the course of its ongoing and continuing review of the banks it supervises, to seek information on high-visibility issues or transactions. In all our dealings with the Fed, we cooperate fully."

cloneshare
22.02.2002, 11:12
Jetzt labern die NTV Pusher wieder von Zinssenkungen - oh wenn das passiert - das ist noch kein Gutes Zeichen das die Rezession vorbei ist

4604
22.02.2002, 11:19
zinssenkung

grüni hat innerhalb eines jahres 425bp gesenkt,und was hats gebracht ?


ntv ->:ne

Ralph
22.02.2002, 11:21
Germa,

im DAX sieht es aber relativ geordnet aus! ....... nix von Panik! .... geordneter Rückzug oder Trotz?

Ralph

germanasti
22.02.2002, 11:21
4604:


Brachte uns einen hochvolatilen MArkt :hihi




SYR:

Positiv das niemand von dieser SKS spricht. Dann könnte sie kommen

cloneshare
22.02.2002, 11:23
Original erstellt von 4604
zinssenkung

grüni hat innerhalb eines jahres 425bp gesenkt,und was hats gebracht ?


ntv ->:ne

nah nichts !

aber ab jetzt kann es nur noch schlecht sein, weil es ein zeichen ist das es nicht gebracht hat !

mfg

germanasti
22.02.2002, 11:25
Ralph:

Geordnete Rückzüge gibt es in Deutschland nicht. :hihi

Solange der Bereich 4750/4720 P. hält passt noch alles. Trotzdem, die ganz ganz grosse Dynamik wie noch vor 3 Wochen ist dahin

cloneshare
22.02.2002, 11:25
Nokia geht auf die 15 € zu die vor ca. 3 Wochen als Kursziel rausgegeben wurde !

Torsten1000
22.02.2002, 11:26
Guten Morgen allerseits:)

ironfist
22.02.2002, 11:27
der dax hängt auch heute wieder sklavisch am nasdaq future und dass in einer handelsspanne von 0,00-0,33 % im future:hihi
wie ein junkie auf droge:lach

cloneshare
22.02.2002, 11:29
Original erstellt von Torsten1000
Guten Morgen allerseits:)

Guten Morgen

ironfist
22.02.2002, 11:38
berlin, 10 Uhr 30, schneesturm, -2°, die frisur sitzt nicht mehr:hihi

Spuernase
22.02.2002, 11:42
Wann kommt den endlich marabut?
Heute ist langweilig:lach

Spuernase
22.02.2002, 11:45
Germa, 3000 :lach

beamex
22.02.2002, 11:46
Hi germa,

na, da ergänzen wir uns ja ideal.....ich habe meine Kohle in den letzten Tagen und Wochen fast ausschlieslich mit Puts gemacht... :)

Wie wärs: Du mailst mir, wenn Du einen Call kaufst und wieder verkaufst, ich maile Dir, wenn ich meine Puts einkaufe bzw. wieder abstosse..........und in ein paar Wochen haben wir doppelt soviel verdient, wie bis jetzt........

germanasti
22.02.2002, 11:51
Hans Bernecker: Ansatz für technische Erholung
Mails/Nachrichten vom 22.02.2002, Bernecker & Cie.

--------------------------------------------------------------------------------
Guten Morgen, meine Damen und Herren, es gibt einen kleinen Ansatz für eine technische Erholung und sogar eine Möglichkeit für die Fortsetzung in der kommenden Woche. Das werde ich im Montag-Ticker überprüfen müssen, wenn die heutigen New York-Zahlen berücksichtigt sind. Insgesamt bleibe ich aber auf der vorsichtigen Seite, was eine Menge Leser stört, aber leider nicht zu vermeiden ist. Der gestrige Verlauf in New York zeigt das Problem. Wieder geht es um die Technologie. Hinzu kommt die fragwürdige Bilanzierungspraxis amerikanischer Unternehmen. Man kann wohl davon ausgehen, daß jede 4. oder 5. Bilanz zum 31.12.2001 einer Überprüfung bedarf und sich daraus Konsequenzen ergeben, die mit den bisherigen Quartalszahlen und Gewinnprognosen der Verwaltungen nicht übereinstimmen. Über die fachlichen oder auch moralischen Aspekte ist nicht zu diskutieren. Die Vorfälle am deutschen Neuen Markt gehen in die gleiche Richtung, siehe D. Logistics und Comroad, wo ich ebenfalls falschen Zahlen der Vorstände aufgesessen bin. In solchen Fällen kann ich nur die Hände heben und sagen: Reingefallen. Meine tiefe Sorge über diese Vorkommnisse verhehle ich dennoch nicht.
Wall Street konkret: Mit 1,8 Mrd $ Umsatz rutschte gestern im späteren Verlauf der Markt bedenklich ab und dies bei steigenden Umsätzen. In der Regel resultiert daraus eine kurzfristige Erholung, aber kein neuer Trend. Schreiben Sie dies ganz fest. Deshalb bleibe ich dabei:

Meine Korrektur-Limits in allen Technik-Aktien setze ich weiterhin aus. Siehe Nr. 04. In den Fällen, in denen die akt. Kurse noch deutlich darüber liegen, wird vermutlich meine Kaufbasis die richtige sein. Aber auch dies ist abzuwarten. Beispiel Intel: Gestern einer der großen Verlierer, aber ich halte einen Kurs von 23/24 $ gegen akt. 29 1/2 $ für möglich. Für AMD muß ich das Limit voraussichtlich um 1 - 2 $ zurücknehmen, was aber nicht so signifikant ist. Für Dell Computer gilt das gleiche und für IBM fehlen noch gut 6 $. Cisco verlor gestern beinahe 10 % und ich hatte diese Rechnung kürzlich vorgetragen.

Fazit für Sie: Schauen Sie sich die Entwicklung an, aber binden Sie weiterhin kein Geld.

Komplett anders läuft es bei den Blue Chips bzw. der Rüstungs-Spekulation und den Öltiteln. An diesen beiden Konjunktur-Spekulationen halte ich fest.

Boeing erreichte gestern knapp 45 $ im Hoch und mein Ziel bleibt vorerst 50/52 $. Northrop schaffte einen neuen Topkurs mit 118 $ und das ist noch nicht das Ende. Lockheed ebenfalls mit neuem Top von rd. 57 $ und General Dynamics fehlen noch 3 $ für eine neue Rekordmarke. Rockwell Collins kurz vor 23 $ mit nächstem Ziel von 27 $.

Alles weitere bitte in der AB nachlesen.

Die Ölspekulation marschiert in kleinen Schritten, aber der besten Markttechnik, die es gegenwärtig am Big Board gibt. Ich hätte nichts dagegen, wenn Sie hier mindestens mit dabei sind.

Philip Morris und Procter & Gamble sind die Schlachtschiffe der 'Big Boy-Klasse'. Sie denken aber bitte auch an die zwei Ergänzungen R. J. Reynolds und Loews. Die Details ebenfalls in der AB nachlesen. Eastman Kodak gestern wieder über 31 $ im Hoch und - lachen Sie nicht - schauen Sie sich Coca Cola und Walt Disney an. Das hat zwei Aspekte, die ich schon begründet habe: Sie sind ganz typische Spiegelbilder der Konjunktur. Und was diese signalisieren, wird sich im Konsumverhalten der Amerikaner niederschlagen.

Dagegen bleibe ich in der ganzen Pharmazeutik weiterhin aus dem Rennen. Es gibt entgegen so vieler 'schöner' Berichte bis zur Stunde kein Indiz dafür, daß ein nachhaltiger Trend in Sicht ist. Eine Überprüfung dieser Position wird sich aber am Ende dieses Quartals ergeben. Setzen Sie diese Aktien zumindest auf die Watch-List.

Grundlinie für Sie: In den zyklischen Titeln liegen Sie weiterhin richtig und mit auskömmlichen Potentialen. Diese sind nicht sensationell, aber weiterhin interessant.

Frankfurt kann sich den New Yorker Eindrücken nicht entziehen. Wie eingangs erwähnt gibt es auf der Daily-Basis, also kurzfristig, ein Erholungspotential entweder heute oder ab Montag. Erholung ist aber noch kein neuer Trend, denn: Der DAX hat seinen Korrekturboden noch nicht gefunden. Das Risiko geht unverändert bis auf die Linie, die ich Ihnen in der AB beschrieben habe. Ob es komplett ausgelotet wird, weiß ich noch nicht. Wie Sie damit umgehen können, zeigt Ihnen der Fall Daimler.

Zu den Daimler-Daten habe ich mich schon geäußert. Mein Korrekturkurs lag bei 40/41 E., im worst case bei 39 E. Es wurden bisher 40,40 E. Die Einschätzung war also richtig. Vergleichen Sie auch den im Ticker gegebenen Chart. Wenn Sie diesen fortzeichnen, würden Sie heute morgen sehen: Meine Basis hat gehalten und die Erholung ist möglich. Gestern bis knapp 44 E. mit Spielraum bis zunächst 46/48 E. Das wären aber gute 20 %. Einen neuen Höchstkurs von Daimler über 51 E. kann ich Ihnen noch nicht voraussagen. Als falsch haben sich lediglich die ganzen Kombinationen erwiesen, die im Vorfeld der Daimler-Zahlen die Runde machten. Machen Sie sich die kleine Mühe und rufen Sie heute im 'BernSTEIN' sämtliche 30 DAX-Aktien auf. Das dauert ca. 15 - 20 Minuten und Sie erkennen sofort: Für etwa 9 Titel ist die Lage ganz ähnlich wie bei Daimler. Bei rd. 10 Titeln ist Handlungsbedarf Null. Für weitere 3 Titel ist Gefahr im Verzuge und der Rest sieht so aus, daß wir am Montag vielleicht das eine oder andere kurzfristige Potential erhalten, aber insgesamt gilt, was ich heute auf Seite 1 der AB schreibe: Das Zeitraster für die Konsolidierung hat sich vergrößert.

Im MDAX bleibt es bei der beschriebenen Besonderheit. 3 oder 4 Titel werde ich nächste Woche als neue und sogar sehr interessante Spekulation empfehlen können. Hier laufen allerdings noch einige Recherchen. Insoweit ist dies nur eine Vorankündigung.

Zum Neuen Markt ergänzend zu den Eingangs-Bemerkungen: Bevor nicht testierte Bilanzen vorliegen, ist ein Einstieg nicht vertretbar. Fälle wie Comroad und D. Logistics bedürfen einer strengen Untersuchung. Davon sind natürlich auch ehrliche Firmen betroffen. Aber meine Konsequenz ist die gleiche: Ich suspendiere sämtliche Kaufüberlegungen so lange, so lange nicht einwandfreie Untersuchungsergebnisse und/oder Abschlüsse vorliegen. Die Hilflosigkeit der deutschen Börse auf diesem Gebiet ist geradezu erschreckend. Der Grund ist leicht zu finden: Funktionäre oder Rechtsanwälte ersetzen die Qualität einer soliden Börsenerfahrung nicht. So lange die deutsche Börse in diesem Segment nicht von wirklichen Fachleuten geleitet wird, gibt es auch keine ordentliche Kontrolle über die gelisteten Firmen. Mit Richtlinien ist das nicht alleine gemacht.

Der Nachrichtenstand ist zum Wochenende nicht sehr ergiebig. Deshalb verzichte ich auf eine weitere Kommentierung. Zum Fall Mobilcom:

Das, was Sie heute in den Medien lesen, ist nur die Hälfte dessen, was richtig ist. Schwerpunkt ist: France Telecom hält 28,5 % und damit die Schachtel. Sie bedeutet, daß die Franzosen alles blockieren können. Das weiß natürlich jeder im Hause. Man mag die Art und Weise der Franzosen, strategische Ziele durchzusetzen, kritisieren. Aber irgendwie sind sie bewundernswert. Das hängt auch nicht an der in den Medien genannten möglichen Neuverschuldung im Falle der Übernahme. France Telecom hat volle Rückendeckung der französischen Regierung. Das ist entscheidend. Ganz anders als Dt. Telekom, die zwar den Bund als Großaktionär hat, aber keineswegs die absolute Rückendeckung von Berlin. Ich halte mich allerdings von dieser Spekulation fern. Nebenbei: Obwohl es eine europäische Liberalisierung des Strommarktes gibt, hat der ansonsten recht scharfe EU-Kommisar Monti soeben entschieden, daß die Öffnung des französischen Strommarktes nicht den gesetzlichen Bestimmungen folgt, sondern den französischen Einwendungen. So macht man das!

Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und gebe Ihnen dazu auf den Weg: 'Der Mensch möchte vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden, aber nicht vor den Lastern selbst.' (W. Emerson)

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

zombismo
22.02.2002, 11:51
Moin @ll :)

So jetzt ist es soweit > Germa tut wieder häufiger das wort "CRASH"

schreiben,lange geht es nimmer dann kann kleine Rally kommen

die Stimmung ist schlecht

Puts werden wieder gekauft

zu Nokia,

werden nicht in einem rutsch auf 15€ fallen

Spuernase
22.02.2002, 11:54
Händler - Zeitungsbericht über Steuernachzahlung belastet Post


: 22.02.2002 10:14

Frankfurt, 22. Feb (Reuters) - Die Aktien der Deutschen Post sind am Freitag im frühen Handel um mehr als zwei Prozent gefallen, was Händler auf einen Zeitungsbericht über mögliche Steuernachzahlung in Milliardenhöhe zurückführten. Die Titel verbilligten sich im frühen Handel um 2,7 Prozent auf 14,46 Euro, während der Dax um 1,6 Prozent nachgab. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge wollen die Finanzbehörden in Nordrhein-Westfalen von der Post fast eine Milliarde Euro für nicht abgeführte Mehrwertsteuer in den Jahren 1998 und 1999 verlangen. "Eine Milliarde Euro ist natürlich eine enorme Belastung für das Unternehmen", sagte ein Händler. Zudem müsse man berücksichtigen, dass eine Mehrwertsteuer eigentlich ein gewinnneutraler Posten sei, der an den Kunden weitergegeben würde, sagte Alfred Kaiser, Analyst beim Börsenmakler Nols. "Wenn das Unternehmen aber bisher diesen Posten einbehalten hat, dann werden die Margen im Gewerbekundenbereich in Zukunft um 16 Prozent fallen und das macht die Post noch weniger wettbewerbsfähig", fügte Kaiser hinzu. Im internationalen Vergleich mit anderen Expressdienstleistern seien die Margen der Post ohnehin geringer als bei den Konkurrenzfirmen. Hintergrund sind Berichte, wonach die Post Geschäftskunden zu Unrecht die Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt habe, obwohl Finanzminister Hans Eichel (SPD) das Unternehmen durch eine Sonderregelung von der Mehrwertsteuer in bestimmten Bereichen befreit hatte. Die Post hatte dies zurückgewiesen. ken/ked

Hirse
22.02.2002, 11:58
@germanasti: Ich habe da mal noch ne Frage...

Du sagtest vorhin folgendes...

Hirse:

Den ersten gesunden Schritt haben die Unternehmen seit Dezember gemacht, sie erhöhten die Preise auf ein profitables Niveau. Das dabei die Umsätze
nicht weggebrochen sind ist sehr positiv zu werten.
Es fehlen nur noch die Investitionen. Wie sie kommen werden weiss ich aber auch nicht.

...

Waren die Preise nicht der Schwachpunkt bei den Konjunkturzahlen/Frühindikatoren?

Profitables Niveau? Also DRAM-Preise sind von 1 auf 4 Dollar, das sind 300%. Ist es ein profitables Niveau? Glaubt amn den Auguren, läge es in etwa in dem Bereich, ggf. auch ab 5 Dollar profitabel...damit ist die (Hoffnungs-)Rally gerechtfertigt mit steigenden Kursen, aber groß Geld wird nicht verdient. Was ist, wenn die Preise dort aber stagnieren (oder fallen), weil z.B. der Konsum lahmt?

Was ist mit den Autos? VW hat angekündigt, in Wolfsburg über Ostern die Produktion nach Okt. das zweite Mal stillzuelgen und 15.000 Autos weniger zu produzieren...einen weiteren Boom erwarten die also nicht.

Welche Preise ind gestiegen? Was passiert da in den USA? Die latente Gefahr ist ja auch eine Preiserhöhung der Unternehmen und dann eine Konsumzurückhaltung der Patrioten, da sie ja ordentlich von Oktober bis Januar konsumiert haben...

So weit nur ein paar Gedanken...

cherry
22.02.2002, 11:59
@germa +ralph

Der geordnete Rückzug läuft nur bis zu den Punkt, wo jeder jetzt schon rechnet. (4650, 4450). Geht es darunter ist es schnell aus mit der Ordnung.:D

Hirse
22.02.2002, 12:07
@cherry: genau das ist auch mein Gedanke die letzten Tage gewesen. Alle meinen bei DAX 4500-4600 (lt. animus; 4580 im Future lt. Cognitrend, besser 4670) wäre DIE Kaufbasis, da wird es nochmal interessant und einen Rebound geben. Aber dann muß man sehr wachsam sein, inwiefern dies der Boden sein kann. Störfeuer aus USA mit Dow< 9600, S&P< 1053 oder weitere Mauscheleien zerschlagen das Szenario schnell.

Interessant das Verhalten bei firstfive: Die kaufen Goldminenaktien und das nicht knapp...

ironfist
22.02.2002, 12:10
Aus der FTD vom 22.2.2002 www.ftd.de/kapital
Das Kapital: Für Aktien sieht es erst mal gar nicht schlecht aus

Der Aktienmarkt mutet so merkwürdig an, dass einem Angst und Bange werden kann. US-Aktien sind sogar gut ein Jahr nach der ersten Zinssenkung durch die Fed noch deutlich im Minus - und fallen per saldo weiter. Das gibt es nicht so oft.



Merkwürdige Börse


Äußerst ungewöhnlich ist auch, dass die Börsen die Frühindikatoren ignorieren, die seit Monaten fast rund um die Erde anziehen. Die US-Frühindikatoren sind im Januar zum vierten Mal in Folge gestiegen, kräftig. Sie liegen um drei Prozent über dem Vorjahr. Das hat es zum letzten Mal im Januar 2000 gegeben. Die Produktion wird früher oder später nachziehen. Solange der Konsum nicht einbricht, würde die Wirtschaft schon einen massiven Impuls erhalten, wenn die Firmen nur aufhören, ihre Läger abzubauen.

Die Verbraucher sehen den Lauf der Dinge erstaunlich gelassen. Der Index der Universität Michigan ist zuletzt auf ein 12-Monatshoch gestiegen, vor allem wegen optimistischerer Erwartungen. Auch die Liquidität bleibt überall reichlich. In Japan ist die monetäre Basis im Januar saisonbereinigt um 6,2 Prozent explodiert, im Monatsvergleich.


All das scheint im Moment keine Rolle zu spielen. Vor dem Hintergrund der zu hohen Bewertung, der Sorgen um die Buchführungspraktiken, der makroökonomischen Ungleichgewichte und der Furcht vor einem doppelten Konjunkturrückschlag ist der Verdruss nur allzu verständlich. Es bleibt dabei, dass Aktien auf Sicht der nächsten Jahre ausgesprochen schwache Perspektiven bieten.


Aber das heißt ja nicht, dass der Markt nur fällt. Wie die letzten zwei Jahre zeigen, schöpfen die Anleger zwischendurch immer wieder Hoffnung - auch weil viele das schwache Fundament der Börse nicht wahrhaben wollen. Für die kommenden Monate sind die Aussichten deshalb nicht so schlecht.


Die Zuversicht jedenfalls dürfte mit jedem weiteren verbesserten Konjunkturindikator steigen. Die US-Firmen haben so massiv auf den Abschwung reagiert, dass die Arbeitsproduktivität noch mitten in der Rezession gewachsen ist. Aufs Jahr hochgerechnet ist sie seit März 2001 im Schnitt um 2,3 Prozent gestiegen. Da der Lohnkostendruck gleichzeitig nachlässt - und mit steigender Arbeitslosigkeit weiter sinkt - werden die Margen anziehen, zumindest vorübergehend. Sollte die - eher überverkaufte - Börse unter diesen Umständen nicht wenigstens für eine Weile zu ihren alten Mustern zurückfinden, kann einem tatsächlich Angst und Bange werden.


das stimmt!!

syracus
22.02.2002, 12:10
@hirse,

hast Du die aktuellen FirstFive? Sind mir untergegangen und immer interessant;)..

Gruss sYr:)

syracus
22.02.2002, 12:17
6:46pm 02/21/02 [JPM] FITCH SEES POSSIBLE DOWNGRADE FOR J.P. MORGAN RATINGS

6:45pm 02/21/02 [JPM] FITCH AFFIRMS J.P. MORGAN CHASE & CO. RATINGS

germanasti
22.02.2002, 12:18
Hat der DAX einen Deckel bei 4780 P. :eek:




Beamex:

Nachdem unser Stammtisch nicht mehr in der roten Zone stattfindet brauche ich nicht mehr soviel Geld. :hihi



Hirse:

Diese Frage werden sich die Unternehmen in Q2 stellen, wenn plötzlich der Konsum wegbleibt. Da nützen die profitabelsten Preise nicht.

Es hätte solch ein schönes Szenario werden können:
Die explodierenden Frühindikatoren im Januar, eine boomende Börse, ein Greenspan der panikartig die Zinsen erhöht & Unternehmen die ob dieser Zukunftsaussichten und teurerem Geld massiv anfangen zu investieren. Bis zu Q2, wenn der Boom urplötzlich wieder endet und neuer Wirtschaftscrash kommt.
Greenspan hat mein Szenario zerstört mit der Basherei Anfang Januar :mad:

Vetinari
22.02.2002, 12:27
Klein pump fur DTE...

09:18 GMT [DE:555750, US: DT] CSFB says sets Deutsche Telekom target price of €19.20, sees 25% upside

syracus
22.02.2002, 12:31
Kleines Doppeltop:eek: oder versucht auch der DAX eine untere SKS?

http://www.ftmarketwatch.de/chart/big.chart?symb=DE%3A1876534&time=18&freq=7&compidx=aaaaa%7E0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=65536&type=4&size=2&comp=%2Caaaaa%7E0%2C%2C%2C&style=1004&sid=125284

sYr:cool:

germanasti
22.02.2002, 12:44
Vetinari:


Stellen QQQ-Bären heute von Party- in Höllen-Mode um?

germanasti
22.02.2002, 12:46
Telekom 5% im minus. :eek:

Nene, auch im DAX kein echter Ausverkauf. Überwiegend Leerverkäufe!

boardleser
22.02.2002, 12:54
”Coffee to go” ist der Trend, welcher in Europa neuerdings die Runde macht. Die Tage, welche Europäer relaxt mit einer Zeitung und einer unendlich erscheinenden Kaffetasse sitzend in einem Café verbringen, sind offensichtlich gezählt. Der Trend des hektischen und schnelllebigen Tagesablauf setzt sich immer mehr auch in Europa durch und da bleibt keine Zeit für ein ausgedehntes Kaffeekränzchen. In den vergangen Jahren haben sich sogenannte “Kaffeebars” wie Pilze auf 400 Läden ausgebreitet und erwartet wird ein noch stärkerer Anstieg. Letzten Monat hat Starbucks (SBUX: WKN 884437), die wohl bekannteste amerikanische Kaffeekette dieser Art, seinen ersten von 15 geplanten Läden in Wien eröffnet. Der Heimatstadt der europäischen Kaffeekultur. Mit bereits 6 Läden in England, kann das Erstaunen nicht groß sein, dass der erste deutsche Starbucks in den nächsten Monaten in Berlin eröffnet wird. Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt, in dem SBUX in den nächsten Jahren 200 Outlets eröffnen will. So wird sich Ihnen bald die Möglichkeit bieten, sich mit einem Kaffeebecher in der Hand auf dem Weg zur Arbeit, wie ein New Yorker zu fühlen. Die Japaner müssen sich an den neuen Trend offensichtlich auch noch gewöhnen: Starbucks Japan, ein Tochterunternehmen Kaffeehauskette, hat die Gewinnprognosen für das bis März laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Die angepasste Gewinnerwartung liegt ca. 30% unter den bisherigen Prognosen. Auch der Umsatz wird mit ca. 20% unter den bisherigen Erwartungen liegen. Als Grund für diese Entwicklung wird die geringer als erwartet ausgefallene Nachfrage angegeben. Die SBUX fielen am Donnerstag um $ 0.53 auf $ 21.10.

MichaelFKr
22.02.2002, 12:56
Na die werden sich wundern, wenn sie merken daß der berliner Markt schon besetzt ist. Einstein war schneller und hat ein gutes Konzept und eine gute Marke hier in Berlin.:p

MichaelFKr
22.02.2002, 12:58
Germa,

alle pushen die DTE, weil sie das T-Mobil Mandat haben wollen. Nutzt aber jedenfalls kurzfristig nix.

Hirse
22.02.2002, 12:58
@germanasti:

Telekom Announcement eben- Kabelverkauf fast ausgeschlossen, Börsengang von T-Mobil wird vielleicht über 2002 hinaus verschoben!!
Kein Schuldenabbau, dann gibt es Haue...

Ansonsten war das Szenario schön, aber wenn man es genau nimmt, war es nicht Greenspan mit seiner Rede.

2 Dinge in diesem Zusammenhang:

- Intel sagte direkt zu beginn des Jahres, daß sie ihre Investitionenn für 2002 kürzen werden

- Erinnerst du dich an die Entwicklung der geldmenge seit Mitte Dezember? Da wurde nur das Weihnachtsfest gerettet, mehr nicht...seitdem ist sie nicht mehr expansiv-M 3 ist aktuell auf dem Niveau von Mitte Dezember, vorher Zuwachs von knapp 400 Mrd in 3 Monaten! Nun 0 Mrd in 2 Monaten...den Kursen bekommt das nicht

@syracus: Voila! :)

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firstfive newsletter 21. Februar 2002
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Die Themen heute:
Vertrauen in die Börse schwindet weiter
Siemens in den 'Top 5'-Depots untergewichtet
Commerzbank - the never ending story
Was kaufen, was verkaufen die Profis

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Vertrauen in die Börse schwindet weiter

Die Handlungsweise der von firstfive beobachteten Asset
Manager hat es schon lange gezeigt: Das Vertrauen in die
Börse tendiert gen null.

Tagesverluste im DAX von gut zwei Prozent sind keine
Seltenheit mehr. Am Neuen Markt in Frankfurt wird man nicht
einmal mehr unruhig, wenn der Index mehr als vier Prozent
an einem einzigen Tag verliert. Nicht nur in Frankfurt,
sondern auch in New York, London, Zürich oder Wien spricht
man von einem Käuferstreik. In Tokio hat man den
Aktienmarkt schon seit langer Zeit abgeschrieben. "Der Fall
Enron hat das Fass zum Überlaufen gebracht", so ein
Vermögensverwalter, "Die Investoren überlegen es sich
inzwischen mehr als zweimal, ob sie ihr Geld in ein
Unternehmen investieren".

Sogenannte "Standardwerte" bieten offenbar schon längst
keine Garantie mehr gegen Missmanagement und Verunsicherung
der Aktionäre. Es ist daher wohl kein Wunder, dass - wie in
der vergangenen Woche an dieser Stelle bereits gemeldet -
sich Goldminen-Werte eines wachsenden Interesses erfreuen.
Einmalig in der firstfive-Statistik: Gleich zwei Goldwerte
führen die Liste der Topkäufe dieser Woche an. Tatsächlich
rechnen Branchenkenner mit einer längerfristigen
Renaissance des Goldes. Goldproduzenten, die traditionell
den Goldpreis über Termingeschäfte absichern, schließen
kaum noch Kontrakte ab. Ein sicheres Zeichen dafür, dass
sie mit einem weiter steigenden Goldpreis rechnen.

Fazit: Nach wie vor sollten nur Privatanleger mit Geduld
und - vor allem - mit guten Nerven ihr Kapital an der Börse
investieren. Aber es ist zugleich so gut wie sicher, dass
jene/r belohnt wird, die/der mutig und unter langfristigen
Gesichtspunkten Aktien kauft. Das Zauberwort aber ist
zweifellos "langfristig"...


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Commerzbank - the never ending story

Seit Montag dieser Woche ist die Commerzbank wieder einmal
Ziel zahlloser Spekulationen. Hintergrund: Die
Beteiligungsgesellschaft WCM ließ verlauten, sie habe ihren
Anteil an dem Finanzinstitut von etwa einem auf 5,5 Prozent
erhöht und plane zudem, diesen bis auf 10 Prozent ausbauen
zu wollen. Die WCM würde so gleichziehen mit der Münchner
Rück und dem italienischen Versicherer Generali, die
ebenfalls jeweils rund 10 Prozent an der CoBa halten.

Noch befinden sich gut 57 Prozent der Commerzbank-Anteile
im Streubesitz. Angesichts des derzeitigen Börsenkurses,
der gerade einmal rund 80 Prozent des Eigenkapitals der
Bank wiedergibt, kann sich das womöglich schnell ändern.
Auch wenn die WCM kundtut, sie wolle mit dem Ausbau ihrer
Beteiligung Stabilität in den Aktionärskreis der CoBa
bringen, nehmen nun die Übernahmespekulationen um die
Commerzbank wieder einmal zu. Die von firstfive
beobachteten Asset Manager allerdings halten sich weiter
bei diesem Titel zurück. Gemessen am Wert aller im
firstfive-Controlling befindlichen Portfolios ist die
Commerzbank nur mit 0,32% gewichtet. Zum Vergleich: Die
Deutsche Bank hat ein Gewicht von rund drei Prozent. Unter
den Topholdings der fünf besten Vermögensverwalter sind
allerdings beide Titel nicht auffindbar. Man hält derzeit
offenbar nichts von ihnen.


Topholdings Banken
Die Besten Alle Depots
ING Groep 1,99 1,34
Depfa Bank 1,01 0,07
Bayr. Hypovereinsbank 0,93 0,18
A.N.Z. Banking Group 0,09 0,01
UBS 0,08 0,68
---
Deutsche Bank - 2,92
Commerzbank - 0,32


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Siemens in den 'Top 5'-Depots untergewichtet

Bei den großen Verlierern dieser Woche an der New Yorker
Freiverkehrsbörse Nasdaq, Intel, Microsoft und Oracle,
bewiesen die professionellen Vermögensverwalter - zumindest
die von firstfive beobachteten - einmal mehr eine gute
Nase. In den derzeit fünf performance-stärksten Depots sind
diese Titel überhaupt nicht enthalten. Bei der vorsichtigen
Aufstockung der nordamerikanischen Bestände konzentrierte
man sich in jüngster Vergangenheit mehr auf Hewlett-Packard
oder IBM. Diese beiden Werte finden sich denn auch in der
Liste der Topholdings im Hightech-Bereich wieder.

Im Hightech-Sektor ist die unterschiedliche Gewichtung von
Deutschland-Platzhirsch Siemens auffällig. Während diese
Aktie in den derzeit am erfolgreichsten gemanagten Depots
den Rang der Favoritin an den finnischen Handybauer Nokia
abtreten musste, liegt sie mit einer Gewichtung von gut
vier Prozent in allen beobachteten Portfolios uneinholbar
auf Platz eins.

Topholdings HighTech
Die Besten Alle Depots
Nokia 1,44 1,45
Siemens 1,11 4,09
IBM 1,05 0,68
Hewlett-Packard 0,64 0,08
Ericsson 0,48 0,65


***********************************************************

Was kaufen, was verkaufen die Profis

Der führende Topverkauf der Woche betraf die Aktie des
niederländischen Chemiekonzerns DSM. Ausgelöst ganz
offensichtlich durch die Zurücknahme von Gewinnschätzungen
durch Analysten, nachdem das Unternehmen enttäuschende
Quartalszahlen vorlegte. An die Verkäufe in SAP hat man
sich inzwischen schon gewöhnt. Ein fundamentaler Grund ist
für diese bislang nicht auszumachen. Interessant: Gleich
zwei Telekommunikations-Papiere, Worldcom und Telefonicá,
finden sich unter den Topverkäufen wieder.


Topkäufe Woche bis 20.02. Woche bis 13.02.

Barrick Gold 3 -
Harmony Gold 2 3
Sun Microsystems 2 -
Novartis 1 -
E.ON 1 -


Topverkäufe Woche bis 20.02. Woche bis 13.02.

DSM 4 -
SAP 3 3
Worldcom 3 -
Telefonica 2 3
Halliburton 2 -


***********************************************************

Jede Woche:

firstfive auf BloombergTV (deutsch) via Astra-Satellit
(digital + analog)und einigen Kabelnetzen: Jeden Donnerstag
ab 17.19 Uhr alle zwei Stunden sowie am Wochenende zu
verschiedenen Zeiten.

germanasti
22.02.2002, 12:59
Allerortens liest man momentan über den möglichen Angrff Amerikas auf den Irak & den daraus entstehenden Supergau. Einige Möchtegernanalysten sehen gar eine blutige Nase in Bushs Gesicht, sollte er dort ein Inferno starten. Blödsinn!

Gleiche Kloparolen hat man vor dem Afghanistan-Krieg schonmal gelesen.
"Oh, Bush wird dort sein eigenes Grab schaufeln, denn selbst die Russen haben Afghanistan nicht erlegt"
Das Ende vom Lied? Nach 3 Wochen war der Fisch geputzt!

Tupfengleiches würde im Irak passieren! Bush junior ist nicht so human und kostensparend wie sein Daddy, der haut Tag und nacht die Bomben ohne exakte Fixierung in dieses Land. Opfer innerhalb der Bevölkerung sind für ihn ohne belang. Ergo wäre der Irak nach spätestens 5 Wochen ebenso flach wie eine Flunder.

In dessen Folge ein weltweiter kalter Krieg, weil momentan von Deutschland bis Russland alles gegen eine Irak-Bombardierung ist? Ihwo! Vll. eine Woche Proteste, ein paar Kerzenzüge und dann ist auch dieser Fisch geputzt. Haben wir in der Vergangenheit oft genug erlebt.

Der grosse Sieger wird die US-Wirtschaft und Börsen sein. Neuer Patriotismus wird das Land überziehen!
Fazit: Die Plättung Iraks wird die nächste Stufe zur erfolgreichen Sanierung der US-Wirtschaft zünden.

Spuernase
22.02.2002, 12:59
Telekom sieht geringe Chancen für Kabelverkauf an Liberty


: 22.02.2002 11:19

Berlin, 22. Feb (Reuters) - Der Vorstandschef der Deutschen Telekom Ron Sommer rechnet offenbar nicht mehr mit einem Verkauf seines regionalen Kabelnetzes an den US-Konzern Liberty Media . Die Chancen für einen Verkauf seien "sehr gering", sagte Sommer am Freitag in Berlin am Rande eines deutsch-amerikanischen Wirtschaftskongresses. Er rechne auch nicht mit einem Antrag von Liberty auf eine Sondergenehmigung des Geschäfts durch die Bundesregierung. Das Kartellamt hatte zuvor einem Verkauf nicht zugestimmt. Zudem sagte Sommer, er könne eine Verschiebung des Börsengangs der Mobilfunktochter T-Mobile über 2002 hinaus nicht ausschließen. Derzeit sei der Markt dafür nicht vorhanden. Man bereite aber weiter einen möglichen Börsengang für Juni oder Oktober/November vor. mak/nro

neuling1002
22.02.2002, 13:00
Guten morgen Zusammen ;)


Hi Germa,

#88 :laugh:


neuling

kasseklingt
22.02.2002, 13:00
Leerverkäufe hin oder her...es gibt keine Käufer beim Dax!
Lemminge sind wahrscheinlich alle voll investiert...und die Profis warten auf
die 4500!

Vetinari
22.02.2002, 13:03
Germa - weiss nicht , sie schlafen noch :)

Aber ich wette der schrei "short every rally" kommt. Nach der Nasi 1742 gebrocken ist , denken sie bald kommt 1634 ... boden unter 1300 :eek: (compx)

Interessant in welche richtung wir gehen erst - Amis sind bald uberverkauft wieder , aber sentiment ist negativ , so - gap up , crash und dann mittag reversal :D

germanasti
22.02.2002, 13:03
Michael:

DTE hat heute kaum Umsätze. Shorties-Bashing!

Guck Lufthansa, die sind schon wieder im plus. Charttechnisch geht da bald die nächste Raketenstufe ab.



Hirse:

M3 = Greenspan
& ich denke er war sich dem schon bewusst, als er sie zu Jahreswechsel gen 0 gefahren hat. Und bestimmt nicht wegen Inflationsängsten oder Bananenwährungsstatus. Die Währung ist ja schon kaputt :)

Bush, Greenspan & Co. haben nach dem 11.09. zum Patriotismus aufgerufen, der sich in Form von neuem Konsum sehen lassen soll.
Die Privatbevölkerung hat sich daran gehalten & die Deflation überwunden. Bei den Firmen hingegen noch nichtmal ein Ansatz davon zu sehen.
Kommt mit dem nächsten externen Ereignis?

germanasti
22.02.2002, 13:06
Gleich intraday-Crash bei SAP möglich. Charttechnischer Bruch droht!



Neuling:

Mit weniger Geld waren die teuren Preise in der Kneipe gemeint. Oder was dachstet Du? :p



Vetinari:

Wir brauchen 2 Tage in Folge stark steigende Kurse. Dann gehen QQQ-Bären in Flucht-Mode und kommen nicht mehr so schnell :)

germanasti
22.02.2002, 13:12
Telekom sieht geringe Chancen für Kabelverkauf an Liberty

Berlin, 22. Feb (Reuters) - Der Vorstandschef der Deutschen Telekom Ron Sommer rechnet offenbar nicht mehr mit einem Verkauf seines regionalen Kabelnetzes an den US-Konzern Liberty Media. Die Chancen für einen Verkauf seien "sehr gering", sagte Sommer am Freitag in Berlin am Rande eines deutsch-amerikanischen Wirtschaftskongresses. Er rechne auch nicht mit einem Antrag von Liberty auf eine Sondergenehmigung des Geschäfts durch die Bundesregierung. Das Kartellamt hatte zuvor einem Verkauf nicht zugestimmt. Zudem sagte Sommer, er könne eine Verschiebung des Börsengangs der Mobilfunktochter T-Mobile über 2002 hinaus nicht ausschließen. Derzeit sei der Markt dafür nicht vorhanden. Man bereite aber weiter einen möglichen Börsengang für Juni oder Oktober/November vor.

mak/

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War doch beides bereits bekannt. :rolleyes:

neuling1002
22.02.2002, 13:13
Germa,

war mir da nicht ganz so sicher - sorry :D

germanasti
22.02.2002, 13:19
Datum: 22.02. 11:53 Stock Bubble: Wusste die Fed Bescheid?


Der Chairman der US-Zentralbank Fed, Alan Greenspan, der im Jahr 1996 die Märkte abstürzen ließ, als er von "irrational exuberance" sprach, hatte bereits in einem für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Fed Meeting, dass sieben Monate zuvor stattfand, vor überteuerten Börsenkursen gewarnt.

Mitschnitte des Treffens am 21. Mai 1996, die von der US-Zentralbank nun veröffentlicht wurden, zeigen, dass Greenspan und die Mitglieder der Zentralbank sich der überhöhten Kurse bewusst waren, allerdings fiel ihnen die Deutung dieser Entwicklung schwer.

"Der Aktienmarkt, soweit ich das beurteilen kann, ist hoch," so Greenspan während des Meetings im Mai ´96. "Es ist nicht so dass es eine Bubble gibt. Ich bin mir nicht sicher, ob wir eine Bubble erkennen würden, wenn wir eine sehen, zu mindest im Voraus nicht."

Aber Greenspan fuhr fort und sagte, dass Investoren die Aktienkurse höher steigen ließen, als die Fundamentaldaten dies begründen ließen.

"Wenn einige Dinge passieren, die im Widerspruch zu dieser Entwicklung stehen, ist es fast ausschließbar, dass die Märkte nicht substantiell auf normale Niveaus zurückkommen werden," so Greenspan vor dem Federal Open Market Committee, einer Gruppe von Fed Board Mitgliedern und regionalen Zentralbank Präsidenten, die sich acht Mal im Jahr einfinden, um den Leitzins zu bestimmen.

Lawrence Lindsey, damals ein Fed Mitglied und mittlerweile ein führender Volkswirt im Weißen Haus, äußerte zu einem späteren FOMC Treffen am 24. September, dass die Märkte am Anfang eines "Spielerfluches" stünden.

"Es ging solange gut, lasst uns das Geld auf den Tisch legen," sagte er weiter.

Lindsey sprach ferner eine Warnung aus. Es werde sich bald zeigen, dass die in den Aktienkursen implizierten zukünftigen Erwartungen für die Gewinne der Unternehmen zu optmistisch seien.

"Die Leser dieses Mitschnittes können in fünf Jahren diese mutige Prognose lesen: Die Gewinne werden hinter den Erwartungen zurückbleiben," sagte er. "Bedauerlicherweise ist Optmismus nun reif im Markt."

Lindsey zog damals Vergleiche mit dem Crash von 1929 und der wirtschaftlichen Misslage in Japan.

Bereits im Treffen im September sprach Greenspan öffentlich von einem "Stock Market Bubble Problem." Er empfahl den Leitzins nicht zu erhöhen, da bei damaligem langsameren Wachstum eine Zinserhöhung die Aktienkurse stark einbrechen lassen könnte.

Im Dezember 1996 sprach Greenspan dann öffentlich von der bekannten "irrational exuberance." Durch die simple Frage, ob die Aktienkurse überbewertet sein könnten, schickte der die Aktien an den Weltbörsen auf Talfahrt.

Trotz der Tatsache, dass die Fed die Überbewertung und eine Bubble im Jahr 1996 erkannte, tat sie nichts, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Der Leitzins wurde lediglich Anfang 1996 um 25 Basispunkte erhöht, im restlichen Jahr 1996 wurde keine Veränderung der Zinsen durchgeführt. Danach im März 1997 wurde der Leitzins abermals um 25 Basispunkte erhöht.

Nach diesem Zeitpunkt stagnierte der Leitzins, da durch den Beginn der Währungskrise in Thailand im Jahr 1997 die Weltmärkte destabilisierte.

Die Veröffentlichung der Mittschnitte von geschlossenen Treffen der Fed wird in den USA gesetzlich erst nach fünf Jahren erlaubt.

© Godmode-Trader.de


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Greesnpan hat während seiner ganzen Amtszeit hindurch gnadenlos versagt!

& er hat momentan nichtmal den Hauch eines Planes. Dies zeigen seine unerklärlichen und ständig drehenden Äusserungen der letzten Monate deutlich auf.

Amerika wird untergehen!

germanasti
22.02.2002, 13:23
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=4&lf3=32&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8352&mocktick=1

Nasdaq mit einem Abwärtstrend wie aus dem Lehrbuch.
Noch ca. 70 P. sind nach unten Platz, dann kann grosser Crash kommen.

Wir brauchen 2 sehr starke Tage unter hohen Umsätzen nacheinander, vorher wird der Bärenbann nicht gebrochen.

mrabc
22.02.2002, 13:24
@all

hallo! :)

@hirse

gestern keine "nacharbeit" in den fed-zahlen. :D
kommst du auch ungefähr auf die zahlen wie ich?

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3138376165386237.jpg

in offenmarkt war gestern schöne bewegung. wir müssen am we nochmal über die laufzeiten der geschäfte reden.

bin heute nachmittag frauenkirche besichtigen. mal schauen wie weit die kuppek ist.

mrabc :)

marabut
22.02.2002, 13:25
Germa,
übertreib mal nicht! Da haben manche wie die made im Speck gelebt!

Viel wichtiger aber: KEIN MENSCH kann die Wirtschaft lenken! Deshalb macht jeder Fehler!

schloss
22.02.2002, 13:29
@germa

Wie kann man sich nur so selbst belügen??? Glaubst Du das die Überschrift hilft, dass die Kurse steigen?? ;);) Nach dem Motto, wenn ich schon Kontraindikator bin, dann aber so wie ich das will! :lach

Was wir brauchen sind nicht zwei starke Tage für eine short-squeeze-ralley, Was wir bräuchten, wäre ein gesundes Kursniveau, Vertrauen in die Stabilität der westlichen Demokratie und Marktwirtschaft, Wobei v.a. letzteres wohl nicht mehr so leicht herzustellen ist, jedenfalls nicht bei Leuten, die die Welt mit offenen Augen sehen :eek:

Also...down!!! (langfristig!)

syracus
22.02.2002, 13:31
@hirse,

thanx, ganz interessant. Smart Money is moving;)...

sYr:)

marabut
22.02.2002, 13:32
Richtig Schloss! Volle Zustimmung!

germanasti
22.02.2002, 13:34
mrabc:

Was meinst Du mit Nacharbeit?




Schloss:

Eigentlich bin ich schon davon ausgegangen. Deshalb war auch die Überschrift richtig blutig. Ist aber nicht gestiegen. :rolleyes:

Kein Thema, langfristig wird alles untergehen. Aber vorher muss die Bärenhöhle bereinigt werden.

mrabc
22.02.2002, 13:36
@germanasti

die "anpassungen" weißt doch was ich meine, oder?
ich wollte dir ja auch mal mail schreiben dazu.
leider noch keine zeit gehabt die woche - sorry. :(
morgen wirds versprochen! ;)

mrabc :)

germanasti
22.02.2002, 13:39
Aktien-Check



Telekom-Chef ist pessimistisch [ 22.02.02, 12:06 ]




Jetzt kommt es ganz dick für T-Aktionäre: Ron Sommer schließt nicht mehr aus, dass der Börsengang von T-Mobile in diesem Jahr platzt. Der geplante Schuldenabbau gerät damit in akute Gefahr.






Sorgenfalten auf der Stirn von Telekom-Chef Ron Sommer.


Sommer sagte am Rande eines deutsch-amerikanischen Wirtschaftskongresses in Berlin, derzeit sei der Markt für einen Börsengang der Mobilfunktochter nicht gegeben. Es sei nicht auszuschließen, dass er in diesem Jahr nicht mehr möglich ist. Die Vorbereitungen würden jedoch weiter laufen.


Die Hoffnungen auf einen Verkauf des Kabelnetzes an Liberty Media hat der Telekom-Chef offenbar komplett aufgegeben. Die Chancen seien "sehr gering", sagt er.


Die Pläne für den Schuldenabbau können Sommer und sein Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick damit wohl in den Papierkorb befördern. Von 65 Milliarden auf 50 Milliarden Euro sollte der Schuldenberg bis Jahresende kleiner werden. 5,5 Milliarden entfielen davon auf das Kabelnetz, der übrige Anteil auf T-Mobile.


Damit ist absehbar, dass die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit herabstufen werden. Dabei sind weniger die höheren Zinsbelastungen entscheidend, sondern der anhaltende psychologische Druck auf die T-Aktie.


Die Marktkapitalisierung von 65 Milliarden Euro spricht außerdem dagelegen, dass "Schnäppchenjäger" jetzt den Kurs stützen, da er nur optisch billig ist, die Bewertung des Unternehmens, das noch auf Jahre Verluste machen wird, aber immer noch sehr hoch.


Da es derzeit kein gutes Argument mehr für die T-Aktie gibt, stuft boerse-online.de sie von HALTEN auf VERKAUFEN zurück. Zumindest das bisherige Tief bei 13,12 Euro wird voraussichtlich getestet.

Empfehlung: VERKAUFEN
Kurs am 22. Februar: 15,25 Euro
Rückschlagpotenzial: 20 Prozent


http://www.boerse-online.de/ac/de/dax/119969.html



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Schloss:

Genau sowas meine ich! 2 Jahre lang wurde gepusht ohne Ende & nun ist jeder, wirklich jeder zum Bären geworden. Von der kleinen Putzfrau über den CEO bis hin zu Greenspan, jeder!

marabut
22.02.2002, 13:40
Die Überschriften sind meistens gut! Germa, muss Dich loben! Richtig blutig ist okay. Nur innen drin wären Differenzierungen besser!

germanasti
22.02.2002, 13:40
MRABC:

Okioki :)

schloss
22.02.2002, 13:42
Das Nemax Sentiment hat Luft bis 700!! :eek:

..das Tolle ist, fundamental auch :hihi

http://www.cognitrend.de/sentiment/dax.gif

marabut
22.02.2002, 13:43
Meister Germa,
war mal in Stgt auf der Anlegermesse! Viele Leute! Wie war das im letzten Jahr? Neulich kam ein Fernsehfilm von einer Anlegermesse, weiss nicht wo, die war total leer! Wenig Leute! Die Aussteller blieben auf ihren Werbegeschenken sitzen. man hätte unendlich Zeugs mitnehmen können. Wie war das letztes Jahr in Stgt im Vergleich zum Vorjahr?
m

schloss
22.02.2002, 13:47
@Germa

Vielleicht willst Du aber auch nur Bären sehen, und übersiehst so die Bullen (sie sind schlecht zu erkennen als solche, da sie nicht rennen, sondern hoffen :D)

Und die Bären? Die zittrigen unter ihnen werden an Tagen wie vorgestern immer wieder rausgespült! mit Gewinnen um die Null herum...

In einem Abwärt