PDA

Vollständige Version anzeigen : 25.02.02: Neue Rekordhöhen bei den Shortraten. Wann kommt der Giga-Squeeze?


Seiten : [1] 2 3

germanasti
24.02.2002, 23:47
Dank eines fulminanten short-squeezes am Freitag kurz vor Handelsende ging die vergangene Woche doch noch einigermassen versöhnlich aus, zumindest für den DOW Jones. Alle anderen Indizies, sowohl in Amerika aus auch Europa, mussten in der vergangenen Woche teils erhebliche Kursverluste hinnehmen. Ein gewollt künstlicher sell out? Einziger Lichtblick war der Nikkei, der bei weiterer Bestätigung zum Topperformer der kommenden Monate werden könnte.

Der wöchentliche ECRI-Index waren die einzigen Wirtschaftsdaten am Freitag und sie waren schlecht!
So fiel der ECRI-Leading-Index auf +2,1% nach 3,2% in der Vorwoche & notierte auf dem Stand vom 28.12. Der weekly-Index fiel auf 119,6 nach 120,1 eine Woche zuvor. Damit fiel dieser Indikator zum 3. Mal in Folge und man bedenke, dass erste Auswirkungen auf die Frühindiktatoren ca. 4 Wochen später zu erkennen sind, sprich in der kommenden Woche?
Ein Nachtrag zu den ECRI-Monatsdaten Januar: Der Teilbereich zukünftige Inflation notierte mit 94,9 erneut tiefer und bringt Amerika langsam in eine dramatische Deflation.

Der abstürzende ECRI scheint die Vermutung von November erneut zu bestätigen: Q1 bringt einen extrem starken Wirtschaftsaufschwung, der in Q2 nicht fortgesetzt wird. d.h. zumindest ein "doppel-dip"? Momentan schwer zu sagen, da die Unternehmensinvestitionen nicht in gewünschtem Masse explodiert sind, sondern weiterhin deflationäre Ausmasse haben. Hat Greenspan die Konsumenten per Patriotismus zu einer neuen Kaufkraft verleiten können, bei den Unternehmen hat er versagt! Ob es noch kommt? Mit einer Zinserhöhung wohl ja, doch sind Bubble-Al bei diesen Aussichten jetzt wieder die Hände gebunden. Anfang Januar wäre es noch möglich gewesen.

Der zweimonatige Börsencrash hat starken Schaden an dem Pflänzchen Wirtschaftsaufschwung genommen & man muss sich fragen, weswegen die FED selbst so sehr auf diesem Pflänzchen rumtrampelt. Greenspan war es, der in der 2. Januarwoche den Aktiensturz verursachte, in dessen Folge sich zahllose Analysten und Unternehmen bashenderweise anhängten.
Sah Greenspan, wie 1996, die Gefahr einer massiven Börsenüberbewertung und wollte diese kontrolliert platzen lassen? Unwahrscheinlich, denn sie herrscht schon seit 2 Jahren an & so nahe am Ende der Baisse wie momentan stand die USA noch nie! Oder wurde er von den FED-Frühindikatoren zum Jahreswechsel so positiv überrascht, dass er panikartig dem Markt Liquidität entzog, um eine masslose Übertreibung wie 1999 zu verhindern? Diese Variante erscheint wahrscheinlicher und die brutale Reaktion wäre Greenspan-typisch, denn in genau dieser Form masakriert er die Aktienmärkte seit 5 Jahren ohne Ende.

Ob die Aktienmärkte den abstürzenden Frühindikatoren weiter folgen & der aktuelle Verfall in einen klassischen Crash ausartet bleibt dahingestellt. Zwar gibt es viele Paralellen zu den anderen Crash-Anfängen der letzten beiden Jahre (rounding-tops, Anfangsverfall unter niedrigen Umsätzen, DOW hält sich länger oben), doch wiederholt sich Börse nicht kurzfristig mehrmals 1:1! Erinnerungen an Sommer 2000 werden wach, als die Anlegerschaft das Szenario 1998 und 1999 nachspielen wollte und dabei verlor. Damals war bullische Stimmung rund 6 Monate nach Crashbeginn am höchsten, aktuell ist der Pessimismus und die Zukunftsaussichten grenzenlos mies, ebenfalls rund 6 Monate nach möglichem (?) Haussebeginn.
Psychologisch spricht gegen einen Crash die aberwitzige Shortrate in den letzten Wochen. Nach einem kleinen Rückgang Dezember und Januar knallt sie im Februar erneut gegen die Decke. Schaut man sich dabei die Shortquote von high-Tech-Einzelaktien an, könnte einem Angst und Bange werden. Firmen wie Microsoft könnten glatte 50% zulegen nur um die Shortquote zu bereinigen. Stehen wir inmitten einer masslosen Überspekulation in die andere Richtung? Ganz kurzfristig ist das tägliche P/C-Ratio der hellste Wahnsinn! Seit 2 Wochen steht es fast jeden Tag über 0,90, was sogar noch den August/September 2001 übertrifft & damals wurde ja bekanntermassen ein künstlicher Shortmarkt von Bin Laden & Co. geschaffen. Die Bären sind sich ihrer Sache verdammt sicher!
Nicht so toll hingegen die stark zugenommene Anzahl an Insiderverkäufen im Januar. Einen Vertrauensbonus schafft dies bestimmt nicht!

Ist momentan der Pessimismus schon in Amerika grenzenlos, die Basherei gegen Japan übertrifft dies noch bei weitem!
Am Freitag trat bei N-TV call-in Michael Schramm auf, seines Zeichens eine Analystenniete der Berenberg-Bank mit dramatischen Fehleinschätzungen seit fast 2 Jahren, und stellte Japan auf die gleiche Stufe mit Botswana. Er sieht dieses Land vor einem Inferno, da in den vergangenen 8 Jahren 1.000 Mrd. in die Wirtschaft erfolglos gepumpt wurden. Schade das diesem Buben nicht aufgefallen ist, dass die Japaner über die weltweit grösste Sparquote verfügen.
Es ist eine unbestrittene Tatsache das die japanische Regierung seit einem Jahrzehnt erfolglos gegen die Baisse ankämpft, doch muss man die Relationen betrachten! Der Nikkei stand zu Beginn des Wirtschaftsaufschwungs im Jahre 1950 bei 50 (fünfzig !!!) P., auf dem High 1990 waren es fast 50.000 P. Bezieht man diese Vorgaben mit ein, sind die letzten Jahre eine stinknormale Konsolidierung im Anschluss an eine masslose Überspekulation! & Japan versucht diese Konsolidierung eben auf familiäre Weise. Der Papa (Staat) hält die Hand über seine Schützlinge und versucht die kleinen Wunden zu heilen. Ob dies der richtige Weg war wird die nahe Zukunft zeigen. Den harten Gang haben wir ja schonmal erlebt, nämlich nach 1929. 5 Jahre später lag die Welt blutüberströmt am Boden, die Japaner sind nach 10 Jahren kuscheln immer noch ganz oben!


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif
Zum 2. Mal in der Geschichte, nach dem 11.09., hat der ARMS nicht im vorgegebenen Zeitrahmen reagiert und rannte stattdessen nochmals an die 1,5 heran. Endet damit die 30jährige Zuverlässigkeit dieses Indikators, oder droht ein noch stärkerer Hype wie im vergangenen Herbst?
Sollte er doch noch die Rallye auslösen, könnte diese beständig bleiben. Der sell-out ging bis unter die Knochen.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1
Die Treasury bewegen sich weiterhin in der Range 53 vs. 55, aktuell am unterne Ende.
Grosse Unsicherheit auf dem Bondmarkt, oder Konsolidierung auf hohem Niveau? Möge dort bald Bewegung reinkommen, denn so sind die Treasury kein Leitstern.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bix&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=5711&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5753&mocktick=1
Die Banken haben sich von ihrem neuerlichen Einbruch recht schnell erholt & könnten nun ein W direkt unterhalb der GD200 ausbilden. Doch ist äusserste Vorsicht geboten, der Chart ähnelt sehr stark dem des DOW von Oktober 1987!
Über 650 geht die Rallye weiter und J.P.Morgan & Co. sollten vorläufig Geschichte sein. Unter 590 ist ein Crash des Gesamtmarktes recht wahrscheinlich.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11520&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2016&mocktick=1
Der Chipsektor musste in der vergangenen Woche den grössten Einbruch hinnehmen und hat sich mit einem Doji zum Wochenschluss gerade nochmal so vor der Hölle gerettet. Der nächste negative Anaystenkommentar wäre wohl das aus für diesen Sektor & damit auch die Nasdaq!
Potential nach unten bis 490 P., darunter Crash. Ansonsten wird wohl die monatelange Seitwärtsrange bis 610 P. anhalten.

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3864393661396239.jpg
Die COT-Daten lassen die Schere zw. old und new economy immer grösser werden! Während die Long-Positionen im DOW in der Woche zum 19.02. weiter ausgebaut wurden, explodierten die Shorts im S&P regelrecht nach oben. Dies könnte mit dem neuerlichen Hängenbleiben an der 1118er Marke zusammenhängen. Im Nasdaq dagegen wurden die Shorts weiter abgebaut, trotz extremen Kursverfalls und negativer Analystenkommentare. Geht sich meine These doch auf, dass die institutionellen Shorties mit dem völlig überraschenden Wirtschaftsaufschwung auf dem falschen Fuss erwischt wurden und nun in fallende Märkte decken ohne Ende? Dies würde die extremen Aufwärtsgegenbewegungen und vielen Bashereien erklären.
Der Dollar wird seit Wochen gegen alle Währungen immer stärker. Da kommt was!
Gold-Shorts bleiben ganz oben und haben starke Ähnlichkeit mit April/Mai 2001. Auch damals gab es massenhaft Gold-Kaufempfehlungen und der Goldpreis hielt sich trotz Shorterhöhungen sehr lange oben. Dann ging es jedoch ganz schnell runter. Wiederholung der Vergangenheit? Wenn, dann ohne Nachhaltigkeit, da die Minen nun massiv ihre Leerverkäufe covern. Gold kommt!
Einen dramatischen Rückgang der Long-Bestände gab es beim Erdöl. Mag damit zusammenhängen, dass die Amerikaner ihre Erdölbeständei m Februar auf 560 Mio. Barrel aufgestockt haben und nun voll bis unters Dach damit sind. Bald Ölcrash?


Trendcheck Japan:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7614&mocktick=1
Der Nikkei legte vergangene Woche eine gewaltige Rallye hin, die der Auftakt für eine jahrelange Hausse gewesen sein könnte.
Phänomenal wie dabei die amerikanischen Shorties gegrillt wurden. Diese sind bei den COT-Daten am Dienstag zurück auf Short gewechselt und am Mittwoch diese Riesenkerze. War ein klassischer Short-Squeeze über den Future (222 der 225 Nikkei-Unternehmen waren am Mittwoch im plus). Man darf gespannt sein wieviel leerverkaufte Kontrakte noch im Future hängen, bei den endlosen Abverkäufen wochenlang in der Schlussminute.
Mit der Freitagskerze wurde der bärische Henkel nach oben aufgelöst und es gab erste grössere Kaufsignale. Die nächsten folgen bei 10.600 und dann ganz ganz gross bei 11.050 P. Darüber 500 P. false break Gefahr & dann up and away mit einem Mega-W. Ausbildung über exakt 6 Monate, klassische Bodenbildung zur Beendigung einer Baisse der Vergangenheit. Kurzfr. Konsolidierung bis 10.200 P. möglich, sollte der Wochenbeginn sehr schwach sein. Unter 9.950 P. wäre jetzt wohl alles vorbei.


Diese Woche steht, im Gegensatz zu den letzten 4-5, unter keinem positiven Konjunkturdatenstern. Der seit einem Monat andauernde Börsencrash sollte Spuren hinterlassen haben.
Dienstag das Verbrauchervertrauen. Rückgang fast unumgänglich.
Mittwoch wird Greenspan vor dem US-Senat sprechen.
Donnerstag BIP Q4 1. Revidierung. Die Erwartungen sind mit +0,9$ soweit hochgesetzt worden, was ist wenn es doch leicht negativ war?
Am Freitag stehen die persönlichen Einkommen und Ausgaben Januar an.
Ebenfalls Freitag der Einkaufsmanagerindex. Da keine grössere Investitionstätigkeit im Februar zu erkennen war, sollte er stagnieren.
Werden die Märkte die möglicherweise recht negativen Konjunkturdaten zum finalen Crash nutzen? Oder sieht man dies als Bestätigung für den momentanen Verfall (Börsen nehmen Nachrichten vorweg) und fängt aus der Depression heraus an zu kaufen? Der Börsenverlauf dieser Woche sollte auch der der Kommenden sein, da dann mit dem Einkaufsmanagerindex Service, Beige Book und Arbeitsmarktdaten Februar ähnliche Daten zu erwarten sind wie in dieser.

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif

Im Stundenchart ist weiterhin keine untere Umkehrformation erkennbar, daran ändert auch das Reversal am Freitag kurz vor Handelsende nichts.
Bei 1410 ü 1440 P. liegen grössere Widerstände. Darüber wäre der Index ziemlich frei, insofern sich vorher eine Umkehrformation gebildet hat.
Nach unten bleibt die Hölle sperrangelweit offen.

Der ehemalige Vergleich mit 1929 ist noch im Rahmen des Erlaubten. =) False break nach unten und dann die 100% Rallye. Ist ein short-squeeze in dieser Form möglich?

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1

Am Freitag hat sich mal wieder ein Doji aufgetan, der mit einer weissen Kerze heute zu neuen Höhen führen könnte. Doch wird dies mit Sicherheit nicht von Beginn an zu einer neuen Euphorie führen, bei den zahllosen Bullenfallen der letzten Wochen! Ja, nun wäre eine Rallye unter Skepsis möglich, denn wer glaubt noch an einen Anstieg? Selbst die Charttechniker nicht mehr!
Technisch schaut die Situation fürchterlich aus, auch wenn einige Indikatoren einen kräftigen Gegenschub (vll. 100 P.) anzeigen. GD50 fast senkrecht auf Crashkurs! & ein lower low jagt das nächste!

Die alte Gap-Oberkante bei 1330 P. hat gehalten, d.h. die inverse SKS beim Nasdaq100 ist nach wie vor intakt (Nasdaq composite darf dazu sogar noch fast 100 P. sinken).
Über 1430 P. kommen leicht bullische Gefühle auf. Grössere Kaufsignale aber erst ab 1580 P. Dies ist das Ziel einer kleinen Rallye.
Naxh unten müsste es schon mit dem Teufel zugehen wenn in diesem Atemzug auch noch die 1300 P. durchbrochen werden. Wenn doch, kommt Panik auf und wir sehen rasch einen NDX unter 1.000 P.!

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1

Der DOW Jones bildet momentan genau das Gegenstück zur Nasdaq, nämlich higher lows. Heimliche Stärke oder verzweifelte Stützungskäufe? Muss man aufpassen, denn bei den letzten Crashs hielt sich der DOW immer am längsten oben, die öffnenten Scheren kurz vor dem Crash waren tupfengleich. Doch glauben mittlerweile alle an den Crash & seit wann hat die Masse recht?

Trotzdem gibt es beim DOW nichts zu beschönigen!
Die GD200 ist nach einer 2jährigen Seitwärtsphase erstmals deutlich am Fallen & das mühevolle Hochlaufen der letzten Wochen war in der Vergangenheit ein typisches Zeichen für das Ende der Bullen. Aktuell unternimmt der DOW den letzten Versuch an die GD200. Sollte dies wieder scheitern, droht ein rascher Verfall bis in den Bereich um 8.800 P. Ob dort dann der Dreh noch gelingt darf bezweifelt werden. Sollte der Durchbruch nach oben gelingen und die GD200 nachhaltig drehen, droht ein neues ATH bei rund 12.500 P.

10.080 P. Ausbruchszone mit möglichem Wochenhoch 10.650 P.,
9.680 P. Crashzone. Dann Wochentief bei 8.800 P. denkbar.

Sollte der DOW nach unten wegbrechen, hat sich ein Crash-W mit rechtem Henkelaufsatz in Doppeltopform gebildet. Stärkstes Verkaufssignal der letzten Jahrzehnte !!!

Im Stundenchart bildete sich am Freitag in der letzten Handelsstunde ein doji aus. Sollte nicht aufgrund externer Meldungen zu Beginn ein short-squeeze erfolgen, ist mit einer schwachen ersten Handelshälfte zu rechnen. Ob bereits der Bereich von 9920 P. das Tief ist, bleibt abzuwarten. Unter 9.880 P. sollte es besser nicht fallen.
Rennt es andersrum zuerst hoch, besteht die Gefahr einer negativen Montagskerze ob einem Minusreversal in der 2. Tageshälfte. 10.080 P. die Ausbruchsmarke.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1

Auch der S&P steht am Scheideweg.
Noch ist ein hochvolatiles & mustergültiges W möglich, Ausbruch bei 1140 P., doch ist die Hölle unter 1080 P. nicht mehr weit. Gebt 20-30 P. für ein false break in beide Richtungen dazu.

Erfolgt der Ausbruch, sollte eine Bewegung von ca. 200 P. binnen weniger Tage anstehen.
Möge dieser sehr schnell geschehen, ansonsten droht der Index innerhalb dieses W´s einzuschlafen. Dann tut sich bis Herbst nicht mehr viel!

Trotzdem darf man beim S&P nicht beschönigen! Die wichtige Marke 1.118 P. wurde Mitte Januar durchbrochen und es gelang in mehreren Anläufen nicht sie zurückzueroberen. Welch dramatische Folgen dies haben kann zeigte der Abprall an der GD200 Mitte Dezember!

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

Der Nemax hat den morning-doji-star leider nicht bestätigt. Doch ist die Freitags-Kerze weiss & könnte -bei Ausbruch nach oben- als Gap-Schliesser gewertet werden.
Eine Fortsetzung des Pullbacks könnte bis in den Bereich um 1100 P. führen. Dort entscheidet sich dann ob wir eine nächste Rallye bis in den Bereich 1500/1700 P. erleben.
Unter 920/910 P. ist die Gegenreaktion abgeschlossen und der Nemax könnte rasch auf neue Tiefs fallen.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro versucht seit 2 Wochen verzweifelt eine Rückkehr in die Zone über 0,8750. Doch ist die Mauer aus Stahlbeton! COT-Daten haben sich weiter dramatisch zuungunsten des Euros verschlechtert. Zielzone 0,78 könnte nun mit einem Erdrutsch (1-2 Wochen ab Fall) erreicht werden. Über 0,8880 wird es freundlicher.
goldmässig bleiben die Commercials auf hohem Niveau short. Damit ist ein weiterer sehr starker Hype momentan eher unwahrscheinlich. Rein charttechnisch sollte ein Rückgang in den Bereich 282-284 Dollar erfolgen. Ob der vielen Goldpusherei in letzter Zeit könnte ich mir ein heftiges false break bis sogar 262 vorstellen. Dann gold hochspekulativ strongest buy. Rennt es diese Woche doch hoch, bleibt der Bereich um 315 Dollar die Ausbruchmarke.


Termine heute:
Focal Com. nb
Rural Cellular
16.00 Uhr Verkäufe Altbauten, Jan, 5.15M, 5.20M, 5.19M


Happy trades...

germanasti
24.02.2002, 23:48
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3864396535353638.jpg

Unser DAX war in der vergangenen Woche einer der schlechtesten Indizies weltweit & setzte damit seine eklatante technische Schwäche fort! Wochenlange wehrten sich unsere Fonds-Micheles im Januar gegen den Verfall in Amerika und nutzten jeden Tag zum Nachkauf. Dies ging solange gut bis das Kapital im Markt ist und nun folgen in raschen Schritten die gesetzten SL. Unter 4500 P. könnte es zu einem wahren Erdrutsch kommen und der DAX binnen weniger Tage weit mehr als 1000 P. verlieren. Vgl. September 2001 steht an!
Doch noch ist es nicht soweit & vor allem in Deutschland kommt es öfters als man denkt. Leider ist aber hierzulande die Shortrate nicht so hoch wie vor 6 Monaten!

Technisch könnte die begonnene kurzfr. Bodenbildung fortgesetzt werden, insofern die Freitagskerze heute nicht bärisch bestätigt wird.
Stochastik noch auf Kauf. MACD hat sich schlafen gelegt.
Böses Doppeltop bei der Trendbruchmarke 4880 P. im Minutenchart. Unter 4720 P. droht Verfall in den nächsten Fächer mit Ziel 4480 P.

Zu Beginn hoch in den Bereich 4810/4820 P. und im Tagesverlauf unter 4720 P. gibt die nächsten Verkaufssignale aus. Zielzone 4480 P. könnte dann bereits morgen erreicht werden.
Sollte der Anfangsdrive bereits bei 4780 P. enden liegt die wichtige Unterstützung bei 4680 P.
4840 - 4800 & über 4880 P. wäre das bullische Szenario. Ebenso ein doji mit grossem Gap up morgen.

germanasti
24.02.2002, 23:50
In der letzten Woche hat die US-Regierung die eigene Wachstumserwartung für 2002 deutlich nach unten korregiert. Dies war das erste Mal seit über 2 Jahren!
Wenn selbst die Obersten nicht mehr an einen massiven Aufschwung glauben kann der Megahype nicht mehr weit sein. :p

cherry
24.02.2002, 23:58
@germa

Nachfolgend EW Ananlyse der Renditen der 30 jährigen Bonds.

http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/45

Die Zinsen gehen kurzfristig bis Mitte März nach unten geht. Das würde bedeuten das Geld in den Bondmärkten fließt, als der Aktienmarkt schlecht läuft.

Anschließend müßte dann deine Rally kommen. Schließe ich nur von der Höhe der Zinsen auf den Daxstand würde ich sagen 7200. Anschließend geht es über Jahre abwärts mit Daxstand 2500. ;)

weswegen die FED selbst so sehr auf diesem Pflänzchen rumtrampelt.

Die trampeln nicht drauf rum sondern sie lassen jetzt aus der Blase, die sich gebildet hat, wieder die Luft raus.:lach

cloneshare
25.02.2002, 00:59
Mühlegg gleich im ZDF

Torsten1000
25.02.2002, 01:04
Der vom US-Pharmakonzern Amgen unter dem Namen Aranesp vertriebene Wirkstoff wird bei der Behandlung von Nierenpatienten erfolgreich eingesetzt. Die Aminosäuresequenz von Nesp ist im Vergleich zu EPO leicht verändert. Weil dies der Fall ist, kann man die Einnahme relativ einfach nachweisen. Die Grundsubstanz wird aus den Eierstockzellen von chinesisch-mongolischen Hamstern gewonnen.

cloneshare
25.02.2002, 01:09
er weiß nicht wie es ins Blut kam

haha

press
25.02.2002, 02:31
http://mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+MAR2&Za=i&Al=small&Zt=1014596738&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE&La=DE


braves kind :D

press
25.02.2002, 02:40
scheiss kind :mad:

cloneshare
25.02.2002, 02:51
Nikkei +1 Punkt

Förster
25.02.2002, 05:20
:D

Förster
25.02.2002, 05:47
- 18 punkte :rolleyes:

krankes kind :cry

Förster
25.02.2002, 05:50
Roland Leuschel

Gretchenfrage des Anlegers: Droht eine Weltwirtschaftskrise II oder stehen die Aktienbörsen vor einem neuen Aufschwung wie 1995?

Je nachdem wie die Antwort auf diese Frage lautet, muss die Anlagepolitik entsprechend gestaltet werden. Mit absoluter Sicherheit kann niemand diese Frage beantworten, sondern nur mit Wahrscheinlichkeitsgraden.

Seit Mitte September letzten Jahres haben sich die Weltbörsen zum Teil kräftig erholt, und es schien, dass sie nach einer kleinen Pause, am Freitag letzter Woche den Anstieg fortsetzten. Der Anleger konnte also kräftig durchatmen. EZB-Präsident Wim Duisenberg erklärte nach dem G-7 Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Ottawa: "Die Gefahr einer globalen Rezession ist nun gebannt." Und die Finanzminister äusserten sich zugleich zuversichtlich, dass Amerika und Europa ihre Konjunkturschwäche bald überwinden werden. Für den Anleger beruhigend waren ebenfalls die Aussagen der Chefökonomin Gail Fosler vom Conference Board: "Die Rezession ist vorbei. Der Aufschwung steht vor der Tür." Sie begründete ihren Optimismus mit der Tatsache, dass es in USA keinen Einbruch der Konsumausgaben gegeben hat. Im Gegenteil sie stiegen im 4. Quartal 2001 um 5,4%. Der Einbruch der Industrieproduktion dagegen hat die Talsohle erreicht, und der Leading Economic Index des Conference Board verzeichnet den grössten Anstieg in Folge seit 1992. Ausserdem fügte sie hinzu, dass das Wachstum der Produktivität sich weiterhin erhöht und so die Vorrausetzung geschaffen hat, dass es zu einer Erholung der Unternehmergewinne kommt.

Ich könnte die Liste der Optimisten beliebig verlängern, ihre Erklärungen jedoch klingen in meinen Ohren wie Gesundbeterei. Als jemand der seit 1995 immer wieder auf die geradezu verantwortlungslos laxe Geldpolitik Alan Greenspans und der Fed hingewiesen hat, sehe ich den Salami-Crash an den Weltbörsen und die jetzt eingetretene globale Rezession als logische Folge dieser Politik und befürchte, der Leidensweg des Anlegers ist noch nicht zu Ende. Ich gebe einfach der Möglichkeit einer grossen Weltwirtschaftskrise eine hohe Wahrscheinlichkeit, ja eine allgemeine Vertrauenskrise in unser kapitalistisches System könnte entstehen. Als 1989 die Mauer in Berlin fiel, und das Ende des Kommunismus in der westlichen Welt beklatscht und gefeiert wurde, haben wir in unserem Jubel vergessen, dass unser System das nächste "Opfer" sein könnte. Schnallen Sie Ihre Sicherheitsgurte an, es kann sehr, sehr turbulent werden.

Meine Argumente für die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten Double-Dip-Entwicklung in Amerika und damit in der gesamten Welt kann ich folgendendermassen begründen:

1. Der sprunghafte Anstieg der Konsumausgaben um 5,4% in Amerika erfolgte, weil selbst in einer Rezession die Verbraucher auf "Schnäppchenjagd" waren und ihre Autokäufe der Zukunft bei einem Nullzins-Kredit vorwegnahmen. Nur so kann man erklären, dass der in den letzten sechs Rezessionen mehr oder weniger unverändert gebliebene private Verbrauch in Amerika so stark anstieg. Die Folge wird sein, dass die Verbraucherausgaben schon aus diesem Grunde in den nächsten Quartalen stagnieren werden.

2. Die bisherige Rezession hat es in keiner Weise geschafft, die USA von den Exzessen der 90er Jahre zu befreien: Der amerikanische Verbraucher ist nach wie vor hoch verschuldet, und die Sparquote ist zum Teil negativ geworden.

3. Die US-Unternehmen zeigen nach wie vor rückläufige Gewinne und haben keine "Pricing Power", das heisst sie haben nicht die Möglichkeit steigende Kosten auf die Preise überzuwälzen.

4. Das Leistungsbilanzdefizit verharrt weiterhin auf Rekordhöhe (4% des BIP), und die Gefahr dass die Sparer der Welt aus irgendeinem Grunde nicht mehr bereit sind, dieses Defizit zu finanzieren ist gross (weil sie zum Beispiel das Vertrauen in das System verlieren). Ein Absacken des Dollars wäre die unmittelbare Folge.

Wie könnte diese Vertrauen in den Dollar erschüttert werden? Der Terroranschlag vom 11. September hat dies nicht bewirkt, das wissen wir heute. Aber der im Dezember ausgebrochene Enron-Skandal war wahrscheinlich ein wirtschaftlicher Terroranschlag, der längerfristige Folgen haben wird. Professor Paul Krugman jedenfalls schrieb in der New York Times: "Enron ist der eigentliche 11. September, der den Amerikanern (und der restlichen Welt) einen Spiegel vorgehalten hat, und in diesem Spiegel sehen die Amerikaner eine Blenderkultur, in der Pro-Forma-Gewinne und Finanzticks an die Stelle von simplen Nettogewinnen getreten sind." Der Chef-Ökonom von Standard & Poors, David Wyss, bemerkt dazu: "Es sieht so aus, als hätte der Enron- Zusammenbruch die dritte Blase zum Platzen gebracht - die der Unternehmensgewinne." (Die anderen beiden Blasen waren die Aktienkurse, sowie der Glaube, dass der Technologie-Rausch ohne Ende sein werde.)

Bisher haben alle Ökonomen den Vergleich der japanischen Entwicklung seit 1990 mit den jetzigen Geschehnissen strikt abgelehnt. Beispiel US-Starökonom Rüdiger Dornbusch, der besonders bekannt wurde durch seine Aussage am 10.12.2000 in einem deutschen Wirtschaftmagazin: "Die Angst vor einer Rezession ist typisch europäisch, aber unbegründet, streichen Sie deshalb das Wort Rezession einfach aus Ihrem Sprachschatz. Es wird sie in den USA nicht mehr geben." In seiner letzten Ausgabe veröffentlicht Boerse Online ein Interview mit diesem optimistischen Professor und stellt die Frage, ob nicht die amerikanische Geldpolitiik wie in Japan wirkungslos verpuffen könnte? Darauf die Antwort Dornbuschs: "Amerika ist nicht Japan, wir haben saubere Banken und kein Immobilienproblem." Vielleicht täuscht er sich ja wieder. Ich glaube nach den grossen Pleiten von Enron, Kmart und Global Crossing werden andere folgen. Es war bisher nur die Spitze des Eisbergs. Es kann zu einem allgemeinen Vertrauensschwund kommen, denn selbst der Supertanker General Electric steht unter Verdacht, Bilanzen nicht korrekt veröffentlicht zu haben. Die Aktie hat übrigens rund 10% verloren. Es könnte also den ganzen Bankensektor treffen, und wie in Japan werden die Banken auf einem Buckel fauler Kredite sitzen. Ausserdem besteht die Wahrscheinlichkeit dass in Amerika die bisher resistenten Immobilienpreise ebenfalls eine Korrektur von 20 bis 25% erleiden. Ich empfehle weiterhin eine stark konservative Anlagepolitik mit Schwergewicht auf kurzlaufenden Triple-A- Anleihen, sowie Geldmarktfonds und nur 30% in sogenannten Value-Aktien (Typ Phillip Morris).

Ein österreichischer Freund und Fondsmanager, Hans Georg von Fraydenegg, hat mir 1987 einen Achtzeiler zugeschickt, an den ich mit heute erinnere:

Die Finanzen sind zerrüttet
An der Börse hat es gekracht.
Da habe ich aus meinen Aktien
den Kindern einen Drachen gemacht.
Mit ihm zieh ich zu Felde,
wo leise Lüfte wehn.
Dort kann ich meine Aktien
noch einmal steigen sehn!

Roland Leuschel

14.02.2002

http://nachrichten.boerse.de/images/experten/leuschel_gr.jpg

Förster
25.02.2002, 05:56
... erfahren wir heute abend um 22.15 in der telebörse auf n-tv



:rolleyes:

Förster
25.02.2002, 05:58
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,184141,00.html


:eek:

germanasti
25.02.2002, 07:06
Moin :)

Der Nikkei bekommt seinen Hintern mal wieder nicht richtig hoch. So wird das nix mit den 19.000 P. :rolleyes:

germanasti
25.02.2002, 07:09
13:32 - Moody's May Downgrade Casio's Baa2 Long-Term Debt Rating


Amerika drohte vor einigen Tagen mit Abstufungen, sollten die Japaner anfangen ihr Kapital in den USA abzuziehen & sie machen aus der Drohung ernst. :mad:

Gert
25.02.2002, 07:17
Aus der FTD vom 25.2.2002
Das Kapital: Der Yen wird weiter fallen

Die Bank von Japan (BoJ) kann sagen, was sie will. Tatsächlich tut sie alles, um den Yen zu schwächen. Die direkt von ihr kontrollierte Geldmenge, die monetäre Basis, ist im Januar gegenüber dem Dezember saisonbereinigt um knapp 6,2 Prozent gestiegen.



Wie aus dem Lehrbuch


Aufs Jahr hochgerechnet entspricht das einer Rate von 105,1 Prozent. Erstaunlicher ist nur noch, dass das im Westen öffentlich überhaupt nicht wahrgenommen wird. Zugegeben: Einzelne Monatswerte sind notorisch volatil. Aber annualisiert wächst die monetäre Basis schon seit März 2001 zweistellig, in den vergangenen Monaten mit 19, 21, 16 und 49 Prozent. Unbereinigt liegt das eng gefasste Geldaggregat um 23,4 Prozent über dem Vorjahr.

Egal, was die japanische Regierung diese Woche vorschlagen wird, um den seit zweieinhalb Jahren anhaltenden Rückgang der Konsumentenpreise zu bekämpfen: Die BoJ wird mitspielen müssen. Eines der Hauptprobleme Nippons ist ohne Zweifel die Deflation, durch die die hohen Schulden von Staat, Unternehmen und Haushalten real zusehends drückender werden. Solange sie anhält, werden immer mehr faule Kredite hinzukommen. Die werden jetzt schon auf 1130 Mrd. $ geschätzt und können von den Banken ohne Hilfe keinesfalls gestemmt werden.


Auf sich allein gestellt, bleibt der Regierung kaum noch Spielraum. Inklusive der Kosten zur Rettung des Bankensystems dürfte ihre Verschuldung bei 200 Prozent des BIP liegen. Das Budgetdifizit liegt bei rund 8 Prozent. Die Ratingagenturen sind auf der Hut und haben bereits angedeutet, die Bonität Nippons weiter zu stutzen, falls die Pläne zur Bankensanierung zu üppig ausfallen.


Der BoJ hat unter diesen Umständen gar keine andere Wahl, als japanische Staatsanleihen aufzukaufen - um den Staat zu finanzieren, die Währung abzuwerten und die dringend benötigten inflationären Erwartungen zu entzünden. Wenn so die monetäre Basis weiter über die Geldnachfrage hinaus ausgeweitet wird, werden die Investoren schon aus portfolio-theoretischen Erwägungen damit fortfahren, einen Teil dieser Mittel im Ausland anzulegen. Sie werden also versuchen, Yen in Dollar oder Euro umzutauschen. In den 90er Jahren war der Zusammenhang zwischen relativem Geldmengenwachstum und Wechselkursen ziemlich eng. Solange die Japaner das Rad nicht neu erfinden, sollte der Yen weiter nachgeben - auch wenn bis zum Ende des Fiskaljahres politisch initiierte Störfeuer gut möglich sind.



Anheuser-Busch


Zunächst die gute Nachricht: Da draußen gibt es einen Analystenliebling aus Amerika, der "nur" beim 25fachen des Gewinns notiert. Die schlechte ist, dass Anheuser-Busch (AB) den vierfachen Umsatz kostet. Die Rechnung kann nur aufgehen, wenn der Gewinn mittelfristig wie versprochen um zwölf Prozent pro Jahr steigt.


Bloß scheint das hoch gesteckte Ziel kaum erreichbar. AB konnte seit der Einführung von Bud Light 1982 beständig den Marktanteil erhöhen und kratzt an der 50-Prozent-Grenze. Das ist kaum noch zu steigern. Dasselbe gilt für die operative Marge von 26 Prozent in Amerika. Dafür sorgt schon der Wettbewerb durch mittelständische Brauer, Importbiere und besonders Mixgetränke.


Auf den riesigen Erfolg von Diageos Smirnoff Ice reagierte AB nach bewährtem Muster. Die neue Nische wird erst rechtlich torpediert, dann, wie vor 30 Jahren Leichtbiere, als völlig uninteressant beschrieben. Verkauft sich die Neuheit trotzdem, ist plötzlich alles anders. Letzte Woche wurde also Barcardi-Silver vorgestellt. Bloß dürfte AB diesmal mit der ursprünglichen Einschätzung nicht Unrecht gehabt haben: Ein Ertragsmotor wird der Zitrus-Rum kaum werden.


Zwar scheint sich Barcardi-Silver vorläufig prima zu verkaufen und könnte 2002 ein Viertel das Umsatzwachstums liefern. Aber die Marge ist aufgrund der hohen Werbeausgaben um ein Viertel niedrigerer als bei Bud oder Michelob üblich. Sogar bei Letzteren könnte die Gewinnspanne unter Druck geraten. AB fällt es immer schwerer, Großhändler durch Exklusivverträge an sich zu binden und so die eigenen Marken optimal zu positionieren. Diageo verfolgt inzwischen eine ähnliche Strategie und ist angesichts der breiten Produktpalette für Großhändler ziemlich attraktiv. Dagegen hat AB vorläufig nicht einmal ein Importbier anzubieten.


Auch AB wird sich also das Wachstum teuer einkaufen müssen, wahrscheinlich im Ausland. Gerade mal 5,8 Prozent des Umsatzes und 1,8 Prozent des Gewinns stammen nicht aus Amerika. Das Gebräu ist im Ausland kaum verkäuflich. Die Rechte am Markennamen Budweiser liegen in vielen europäischen Ländern ganz oder teilweise bei der tschechischen Brauerei aus der gleichnamigen Stadt. Dort wurde Bier schon 620 Jahre lang gebraut, bevor sich Adolf Busch 1876 den Namen und einige Zutaten abguckte. Erfindungsgeist ist bei Bierbrauern als Erfolgskriterium offenbar fast so unbedeutend wie bei Börsen-Gurus.



© 2002 Financial Times Deutschland , © Illustration: FTD

Gert
25.02.2002, 07:18
Aus der FTD vom 25.2.2002
US-Rüstungsindustrie konzentriert sich weiter
Von Gerhard Hegmann, München

Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Northrop Grumman hat ein 11 Mrd. $ teures feindliches Übernahmeangebot für den US-Rüstungs- und Automobilzulieferkonzern TRW veröffentlicht. Bei einem Erfolg würde Northrop Grumman in die Spitzengruppe der drei größten US-Rüstungskonzerne mit Boeing und Lockheed Martin vorstoßen.

Dabei zeichnet sich noch ein weiterer Umbruch im US-Markt ab. Wie ein Sprecher des EADS-Konzerns am Sonntag auf Anfrage sagte, hat die US-Luftwaffe jetzt offiziell den europäischen Konzern beauftragt, ein Alternativangebot für das Milliardenprojekt für US-Tank-Flugzeuge vorzulegen. Wettbewerber ist der US-Konzern Boeing, der 100 Maschinen auf Leasingbasis als Tanker umrüsten will.

Der geplante Aufkauf von TRW durch den nur wenig größeren Northrop-Grumman-Konzern bedeutet eine weitere Runde im bereits stark konzentrierten US-Rüstungsmarkt. Für die Branche sind die Aussichten dabei rosig: US-Präsident George W. Bush plant für das am 1. Oktober 2002 beginnende Budgetjahr 2003 die größte Aufstockung des Verteidigungsetats seit 20 Jahren auf 379 Mrd. $. Branchenexperten vermuten jedoch, dass Northrop Grumman bei der TWR-Offerte mit einem Gegenangebot rechnen muss. Dazu gäbe es eine Parallele: Im vergangenen Jahr konnte Northrop erst nach einer mehrmonatigen Bieterschlacht mit dem US-Konzern General Dynamics den größten US-Kriegsschiffsbauer Newport News Shipbuilding übernehmen.


Northrop Grumman mit Sitz in Los Angeles und 18 Mrd. $ Umsatz (2001) teilte mit, bei der TRW-Übernahme nur an der Rüstungssparte Interesse zu haben, also die Automobilsparte als Hauptumsatz- und Ertragsbringer wieder zu verkaufen.


Vom TRW-Umsatz 2001 mit 16,4 Mrd. $ entfielen 64 Prozent des Umsatzes und 58 Prozent der Erträge auf die Automobilsparte. Das vor 100 Jahren gegründete Unternehmen TRW mit Sitz in Cleveland/Ohio stärkte in den vergangenen Jahren durch Zukäufe das Automobilgeschäft und bietet Fahrzeugsteuersysteme und -module, einschließlich Lenkung, Radaufhängung, ABS-Bremsen und Airbag-Systemen. Von den weltweit rund 100.000 Beschäftigten sind 12.000 in Deutschland tätig.


Northrop Grumman erwartet in der neuen Konstellation mit TRW in 2003 einen Umsatz von 26 bis 27 Mrd. $. Northrop würde damit voraussichtlich den bisher zweitgrößten Luftfahrtkonzern Lockheed Martin überholen und könnte in der weltweiten Rangfolge auch den europäischen EADS-Konzern mit 30,8 Mrd. Euro Umsatz in 2001 überflügeln. Durch die Airbus-Erfolge stieg die EADS im Jahr 2001 zum weltweit zweitgrößten Luftfahrtkonzern hinter Boeing auf.



Schon lange auf Einkaufstour


Northrop Grumman ist seit mehreren Jahren auf Einkaufstour. Das TRW-Angebot wurde genau zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, als der Kurs relativ niedrig war. TRW musste gerade den Verlust seines Präsidenten David Cote beklagen, der zum Wettbewerber Honeywell wechselt. Unmittelbar nach der Bekanntgabe der Personalie veröffentlichte Northrop die Übernahmeofferte und äußerte sich zuversichtlich, dass bis Ende September die Gesamttransaktion abgeschlossen ist.


Das Northrop-Angebot für die TRW-Aktie liegt mit 47 $ um 18 Prozent über der letzten Notierung vor dem Angebot. Daraus errechnet sich ein Übernahmepreis von etwa 5,8 Mrd. $. Zudem will Northrop die rund 5 Mrd. $ Schulden von TRW übernehmen, so dass sich eine Gesamtsumme von 10,8 Mrd. $ ergibt. TRW bezeichnete die Northrop-Offerte als "bedauerlich".


Militärexperten verweisen darauf, dass Northrop Grumman großes Interesse an militärischen TRW-Schlüsseltechnologien hat. Dazu gehören TRW-Laser-Waffen (Airborne System) oder Satellitensensoren zur Aufklärung. Northrop Grumman hat auch mit dem europäischen EADS-Konzern zahlreiche Kooperationsprojekte in der militärischen Aufklärung mit unbemannten Flugzeugen (Global/Euro Hawk).


Der EADS-Konzern versucht selbst, verstärkt im US-Markt tätig zu werden. Einen Rückschlag musste der europäische Konzern jüngst verbuchen, als Lockheed Martin auf Anfrage bestätigte, dass eine geplante Zusammenarbeit mit der EADS für ein Marine-Flugzeug (MMA-Projekt) nicht zustande kommt. Als Zwischenerfolg wird von der EADS bewertet, dass der Konzern bei dem 20-Milliarden-Projekt für neue US-Tankflugzeuge jetzt dem Pentagon ein Angebot vorlegen soll. Der Auftrag sollte zunächst direkt an Boeing gehen. Die EADS-Führung hatte aber behauptet, durch in den USA umgerüstete Airbus-Flugzeuge einen um 40 Prozent niedrigeren Preis anbieten zu können. Als einen möglichen US-Partner hatte die EADS den US-Konzern Lockheed Martin genannt.



© 2002 Financial Times Deutschland

Spuernase
25.02.2002, 07:44
Morgen Germa :)
Moin Mädels :D

hoffe, Ihr habt ein schönes Wochenende gehabt.

germanasti
25.02.2002, 07:49
Moin Spuernase + Gert :)



Nikkei mit -30 P.
Gleich kommen aber die beiden Schlussminuten. Bekanntermassen shorten dort die Amis. =) Dann steht er unter 10.300 . :(

germanasti
25.02.2002, 07:56
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+623100&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=170364&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=651&mocktick=1

War die Freitagskerze bei Infineon nur ein bärisches Fehlsignal?
Wenn nicht, muss man sich auf Kurse um 15 Euro gefasst machen. :(

germanasti
25.02.2002, 08:02
Nikkei schliesst mit -60 P. auf 10.296 P.
Das komplette minus ging in den letzten 4 Minuten vonstatten!

Man wünscht keinem Land oder Menschen etwas böses, doch wenn Amerika mit voller Absicht versucht Japan untergehen zu lassen um die eigene Haut zu retten, dann sollen sie in einem Inferno verbrennen! Wer anderen böses tut muss dafür selbst doppelt leiden. :mad:


Wehe es geht morgen weiter zurück. 10.300 P. war Trendwendemarke.

cherry
25.02.2002, 08:29
guten morgen @germa + @all


Germa wechselst du so langsam ins Bärenlagen. :eek:

Interessiant wäre es mal den Zinschart den ich oben reingestellt habe gegen den Dax laufen zu lassen.

ironfist
25.02.2002, 08:38
können chinesisch-mongolische hamster gut langlaufen?
moin:hihi :hihi :hihi

germanasti
25.02.2002, 08:41
Moin cherry + iron :)


Der Zinschart läuft genau gegensätzlich zum DAX.
Hm, 15% Zinsen. Ob wir das in diesem Jahrzehnt noch gewaltig toppen können? :D

germanasti
25.02.2002, 08:42
Börse Tokio schließt schwächer - Sony-Titel geben nach

Tokio, 25. Feb (Reuters) - Der Tokioter Aktienmarkt hat in Erwartung eines staatlichen Konjunkturpakets am Montag schwächer geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei Index verlor 0,58 Prozent auf 10.296,47 Punkte. Im Blick standen Titel von Sony und der Bankengruppe Mizuho.

Die Aktien des Elektronikkonzerns Sony verloren nach einem Eineinhalb-Monatshoch 1,12 Prozent auf 6200 Yen, was Händler mit Gewinnmitnahmen begründeten. Die Aktien der nach Bilanzsumme weltgrößten Bank Mizuho Holdings stiegen gut drei Prozent, nachdem es Spekulation über ein geplantes Konjunkturprogramm der Regierung gegeben hatte. Das für Mittwoch angekündigte Wirtschaftsprogramm der Regierung enthalte voraussichtlich Subventionen für Banken, hieß es.

lex/rkr

cherry
25.02.2002, 08:45
@germa

Hätten wir noch diese 15% Zinsen, könnten wir uns das Zocken ersparen.:D

KA111
25.02.2002, 08:51
Guten Morgen germa:) & all:)

http://www.ddc.net/ygg/inv/weekly.htm

Gruß
KA:)

sonnenschein
25.02.2002, 08:54
@ all

Guten Morgen

Neue Woche neues Glück :)
Datum: 25.02. 03:36 Nasdaq Future - Eine Woche lang Kursverluste


Der Nasdaq Future ist mittlerweile etwa eine Woche lang stark abgefallen. Anbei der aktuelle 500 Minutenchart. Das 62er Retracementlevel wurde am Donnerstag vergangener Woche nach unten durchschlagen. Das 70er Retracement verläuft bei 1325 Punkten. Formations- und indikatorentechnisch steht eine Ausbruchbewegung unmittelbar bevor ...



http://212.227.177.52/chart2002/0000000/gnet013.gif

© Godmode-Trader.de

germanasti
25.02.2002, 09:09
moin sonnenschein + KA :)




cherry:

Wo du recht hast, hast Du recht. :D

Ob Greenspan sein Bubble nochmals unter Kontrolle kriegt?

germanasti
25.02.2002, 09:10
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 25. Februar 2002

TOP AKTUELL

Medienmogul Leo Kirch [KRCH.UL]will an der Formel 1 festhalten und sieht einen Verkauf der Rennsportserie nur als letzten Ausweg aus der Schuldenkrise seines Konzerns. "Das abgeben zu müssen wäre wirklich bitter", sagte der 76 Jahre alte Kirch in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Formel 1 sei Konsequenz und Höhepunkt seines Schaffens. "Der Verkauf ist eine Alternative, aber die letzte", fügte Kirch-Geschäftsführer Dieter Hahn hinzu. Die Insolvenz drohe dem mit 6,5 Milliarden Euro verschuldeten Kirch-Imperium nicht. Zu möglichen Übernahmegelüsten des australischen Medienunternehmers Rupert Murdoch, sagte Kirch: "Dann frisst er mich eben. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen. Die Knochen wird auch Murdoch mir schon lassen."

Zusatzinfo unter: [nL24237278]

TOP AKTUELL II

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat sich im Streit um die Übernahme des Gasversorgers Ruhrgas durch den Energiekonzern E.ON gegen eine Ministererlaubnis ausgesprochen. "Dies wäre nicht hilfreich", sagte Monti in einem Interview der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe). Unterdessen hatte Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Fokus" erklärt, über die von E.ON beantragte Ministererlaubnis nicht selbst zu entscheiden. "Ich bin schon seit langem entschlossen, mich für den Fall des Antrags völlig aus dem Verfahren rauszuhalten", sagte Müller. "Deshalb habe ich vergangene Woche Staatssekretär (Alfred) Tacke beauftragt, über den Antrag zu entscheiden."

Zusatzinfo unter: [nL24339171]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die Deutsche Post AG muss nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" mehrere hundert Millionen Euro an Steuern zurückzahlen. Dies ergebe sich aus einem Antwortschreiben des Bundesfinanzministeriums an das nordrhein-westfälische Finanzressort, berichtete die Zeitung in ihrer Montagausgabe.

* Die Düsseldorfer Großbäckerei Kamps hält nach den Worten von Vorstandschef Heiner Kamps eine strategische Allianz mit dem italienischen Nudelhersteller Barilla für möglich. "Wir haben miteinander gesprochen", sagte Kamps der "Welt am Sonntag".

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die Dresdner Bank muss nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Zusammenhang mit ihrer Beteiligung an der argentinischen Banco General de Negocios (BGN) mit Millionenverlusten rechnen.

* Die Bundesregierung strebt einem Pressebericht zufolge eine teilweise Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte in Europa bis 2004 an. Die Regierung wolle sich dafür einsetzen, dass sich die Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel im März in Barcelona auf dieses Datum festlegten, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein deutsches Positionspapier.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar hat sich in einem ruhigen Devisenmarkt in Fernost am Montag zum Yen leicht abgeschwächt. Der Dollar leide weiter an der Unsicherheit um die Aussagekraft der US-Bilanzen, hieß es bei Händlern. Von seinem Hoch von 134,50 am Freitag verlor der Dollar auf 133,85/3,91 Yen. Der Handel werde bis zur Veröffentlichung eines neuen Konjunkturpakets der japanischen Regierung am Mittwoch weiter impulslos bleiben, sagte ein Händler weiter.

Der Euro notierte mit 0,8743/47 Dollar etwas schwächer als beim Handelsschluss am Freitag in New York. Eine für Mittwoch erwartete Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan und diverse Konjunkturdaten könnten dem Handel Schwung geben, hieß es weiter. Zum Yen verlor der Euro leicht auf 117,07/7,13 Yen nach 117,29 am Freitag.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Der Tokioter Aktienmarkt hat in Erwartung eines staatlichen Konjunkturpakets am Montag schwächer geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei Index verlor 0,58 Prozent auf 10.296,47 Punkte. Im Blick standen Titel von Sony und der Bankengruppe Mizuho.

Die Aktien des Elektronikkonzerns Sony verloren nach einem Eineinhalb-Monatshoch 1,12 Prozent auf 6200 Yen, was Händler mit Gewinnmitnahmen begründeten. Die Aktien der nach Bilanzsumme weltgrößten Bank Mizuho Holdings stiegen gut drei Prozent, nachdem es Spekulation über ein geplantes Konjunkturprogramm der Regierung gegeben hatte. Das für Mittwoch angekündigte Wirtschaftsprogramm der Regierung enthalte voraussichtlich Subventionen für Banken, hieß es.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die Nachfrage der Investoren nach einzelnen Industriewerten hat den Blue Chips an den US-Börsen am Freitag im späten Geschäft deutliche Kursgewinne beschert. Die Investoren setzten in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld offenbar auf bewährte Titel der "Old Economy", sagten Händler. Der Dow-Jones-Index stieg zum Handelsschluss um 1,36 Prozent auf 9968,15 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Index drehte ins Plus und schloss 0,48 Prozent höher auf 1724,54 Punkten. Der breiter gefasste SP-500-Index beendete die Sitzung 0,82 Prozent fester auf 1089,84 Punkten.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1600 US Verk. best. Häuser JAN 5,2 Mio 5,19


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

germanasti
25.02.2002, 09:13
Red Shoes schreit schon wieder Crash.
Nachdem es am Donnerstag eine Rallye sein sollte und Crash kam, sahen die Jungs am Freitag den Crash aber Rallye kam.

Fast schon ein Kontraindikator. :rolleyes:

cherry
25.02.2002, 09:21
Dailyanalyse Dax-Future vom 25.02.2002

gesendet um 08:12 Uhr


Risikohinweis
Begriffserläuterung


Kritischer Level

Short Term F 4893 C/R: 60:40

Medium Term SW 4200 und 5600

Long Term BB Bodenbildung



Für Fragen zu unserem Service oder zu einzelnen Märkten oder falls Sie
Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge haben, rufen Sie an (0211 - 13072239)
oder schicken Sie ein e-mail; wir würden uns freuen!

Insgesamt haben wir am Freitag einen sehr ruhigen Wochenausklang im Dax-Future gesehen. Nach einem sehr deutlichen Eröffnungsgap entwickelte sich eine Seitwärtstradingrange im Bereich 4740 - 80 Punkte.
Dieser Verlauf paßt in jeder Hinsicht in unsere Erwartung eines sehr kurzfristigen Rückgangs auf 4600 Punkte und in den Bereich 4200 bis 4400 Punkte in den nächsten zwei bis drei Wochen. Ebenso ins Bild paßt ein trotz der deutlichen Abgaben am Freitag mit 0,7 wieder niedriges Put-Call Ratio, welches einen ungebrochen hohen Optimismus am Markt anzeigt. Rechnen Sie für heute entsprechend damit, daß die nach den guten US-Vorgaben zu erwartenden höhere Eröffnung sehr schnell korrigiert wird und der Dax-Future idealerweise berits am heutigen Nachmittag die 4700er Marke angreift.

Beachten sie im übergeordneten Bild aber weiter, daß wir hier keinen neuen "großen" Einbruch erwarten, sondern lediglich eine noch ausgeprägtere Reaktion auf den Anstieg vom 21.09.2001 bis 04.01.2002. Der Bereich 4200 bis 4400 Punkte sollte diese Reaktion spätestens stoppen und dann eine längere Höherbewertung in den kommenden drei bis vier Monaten einleiten, die dann einen Test des oberen Randes der avisierten großen Tradingrange 4200 bis 5600 Punkte bringen sollte. So sehr wir also keinen neuen massiven Einbruch erwarten, so sehr erwarten wir aber auch keine Wiederaufnahme der massiven Haussebewegung der ausgehenden 90er Jahre. Dies läßt die fundamentale Situation der amerikanischen und europäischen Wirtschaft weiterhin nicht zu. Wir haben dies in den letzten updates sehr ausführlich begründet und möchten heute einmal kurz den Fokus auf eine in der letzten Woche veröffentlichte und allgemein wenig beachtete Wirtschaftszahl legen. Gemeint ist des US-Handelsbilanzdefizit. Selbiges setzte den in den letzten Monaten gesehen Trend sich etwas zu verringern fort, was auf den ersten Blick von vielen Marktteilnehmern positiv gewertet wurde. Beachten man aber die Entwicklung der Einzelkomponenten wird das Bild sehr schnell sehr unschön. Wir sehen sowohl im Bereich der Exporte als auch der Importe absolut betrachtet Rückgänge, was generell auf eine nachlassende Wirtschaftsaktivität hindeutet. Das Zusammenschrumpfen des US-Handelsbilanzdefizit ergibt sich zudem nicht durch steigende Exporte, sondern dadurch, daß die Importe noch schneller fallen als die Exporte (und zwar seit Monaten!) und damit sehen wir hier so ziemlich das negativste Szenario das diese Zahl liefern kann. Die massiv zurückgehenden Importe sind hier unserer Ansicht nach ein sehr klares Zeichen, daß die US-Wirtschaft weit von einem großen Wachstumsschub entfernt ist und ebenfalls ein deutlicher Hinweis darauf, daß die Konsumentenausgaben in den nächsten Monaten sehr deutlich zurückgehen dürfte.

Marc Wilhelms

cetinje
25.02.2002, 09:23
Guten Morgen :)

Hirse
25.02.2002, 09:23
Morgen zusammen und allen eine glückliche und erfolgreiche Woche:)

@germanasti: Kamen letzte Wochen nicht Zahlen zum Realeinkommen, die bei -0,5% lagen oder habe ich das geträumt?

germanasti
25.02.2002, 09:42
Moin Cetinje + Hirse :)

Ja, Realeinkommen Januar ist schon raus. Lag im negativen Bereich, sprich deflationär.





2:30am 02/25/02 ECB'S DUISENBERG: GLOBAL DOWNTURN MAY BE OVER - DJ

Ich glaube dies ist nicht der Fliegenschiss zum Start einer weltweiten Rallye. :hihi
Sowas sollte Greenspan sagen.

germanasti
25.02.2002, 09:43
Zeitung - FBI hat Verdächtigen für Milzbrand-Anschläge

Washington, 25. Feb (Reuters) - Die US-Bundespolizei FBI verdächtigt einem Zeitungsbericht zufolge einen Wissenschaftler, im vergangenen Jahr an den Milzbrand-Anschlägen beteiligt gewesen zu sein, bei denen fünf Menschen getötet wurden.

Der Wissenschaftler habe früher in einem Labor der US-Regierung gearbeitet, berichtete die "Washington Times" am Montag unter Berufung auf Polizeikreise und Experten. Zuvor seien mehr als 300 Menschen befragt worden, die mit dem Milzbrand-Programm der US-Regierung in Verbindung gestanden hätten. Es sei noch keine Anklage erhoben worden, hieß es in dem Bericht. Das FBI war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Unbekannte hatten nach den Anschlägen vom 11. September in den USA Briefe verschickt, die mit Milzbrand-Sporen verseucht waren. Fünf Menschen starben an Milzbrand, 13 wurden infiziert. Im Januar hatte die US-Regierung mitgeteilt, hinter den Anschlägen würden mittlerweile eher inländische als ausländische Täter vermutet.

nmk


:eek:

KA111
25.02.2002, 09:44
germas:) Spezial- Sentimental-Indikator. Da bin ich ja gespannt! Das war übers Wochenende, germa. Zählt das auch? Oder Äpfel und Birnen?

Über 1000 Beiträge bei 20.000 Klicks hatte dieses Thread. Bei WO war es immer so, wenn die Labber- und Guckrate am Höchsten war, stand die nächste Gigarallye ins Haus.

Über 1.000 Beiträge gab es im Tagesthread letztmalig Mitte September kurz vor der 50% Rallye.


Gruß
KA:)

KA111
25.02.2002, 09:50
Dazu noch einen Agnetha:)-Hinweis, der germas:) Verhalten am Freitag auswertet und einen Rallye-soon-Hinweis gibt.:D

http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=53024#post53024post53024

Gruß
KA:)

cloneshare
25.02.2002, 10:00
Guten Morgen Germa und all

germanasti
25.02.2002, 10:01
KA:

Welchen Beitrag von Agnetha meinst Du?

Die 1.000 Beiträge waren schon übers Wochenende gedacht. Wochentäglich hatte ich noch nie über 1000 Beiträge.

cherry
25.02.2002, 10:08
Elliottwellen - Dow Jones: Anstieg und Top zu Wochenbeginn

Trendentscheidende Handelswoche steht bevor


Elliottwave Analyse Dow Jones Industrial


--------------------------------------------------------------------------------

Langfristiger Monats-Chart Dow - inflationsbereinigt:


http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/48

Daily-Chart Dow mit ausgewählten Indikatoren:



http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/49

Nach dem Downmove vom Dienstag dreht der Index im Wochenverlauf wieder nach oben ab. Das Abwärtspotenzial bis 9.600 wurde nicht ausgeschöpft. Letztlich bestätigte sich die Vermutung, dass der Wochenverlauf weiterhin von einem Triangle-Muster geprägt ist, das schwer prognostizierbare Einzelwellen mit sich bringt. Entscheidende Trendsignale liegen noch nicht vor.

Mittelfristig gibt es keine Veränderungen. Allerdings wird sich in den nächsten Tagen entscheiden, ob tatsächlich Anfang März ein neuer Haussemove beginnt. Wie schon seit Wochen an dieser Stelle angesprochen, ist aus zyklischer Sicht für die bevorstehende Handelswoche (Zeitfenster bis maximal 5. März) ein markantes Extrema zu erwarten. Bislang deuteten die meisten Vorzeichen auf einen Tiefpunkt hin, so dass die Korrektur seit Dezember dabei ihr Ende findet. Allerdings wird wegen der geringen, verbleibenden Zeitspanne immer unwahrscheinlicher, dass tatsächlich noch bis Anfang März ein neues Zwischentief markiert wird. Es ist deshalb durchaus vorstellbar, dass gegen Wochenmitte anstatt eines Tiefpunktes ein Hochpunkt vorliegt. Dies hätte zu Folge, dass mindestens bis 18. März, wahrscheinlich aber sogar bis Mitte April der Dow nach unten blickt. Diese Entwicklung ist deshalb so gefährlich, da sich dann sofort die Chance eröffnet, dass der Dow direkt bis Anfang November fällt. Bekanntermaßen ist erst im Herbst mit dem Start eines neuen, langfristigen Haussemove zu rechnen (auch im kurzfristig bullischen Fall).

Der obige inflationsbereinigte Langfristchart verdeutlicht nochmals das große Chartbild. Der langfristige Abwärtstrend ist hier unverändert intakt. Selbst ein Rückgang um 20-25% würde diesen Trend nicht verletzen (entspräche beim nominalen Dow Jones rund 8.000 Punkte). Langfristig ist die Konsolidierung seit 1999 jedenfalls als große Korrekturwelle IV zu werten. Für diese Abzählung spricht neben dem intakten Aufwärtstrend, der Korrekturcharakter der vergangenen 2 bzw. 3 Jahre, sowie das langfristig noch ausstehende Top (Minimum bei 1.650 - entspräche beim nominalen Dow rund 12.500 Punkte).

Kurzfristig: Bei isolierter Analyse des Tagescharts kann man eindeutig erkennen, dass bullische Kursmuster noch nicht erkennbar sind. Wie schon zuletzt diskutiert, käme nur eine am 30. Januar gestartete Impulswelle in Frage. Die Wave 2' (9.944-9.735) hätte sich hier als Expanded Flat gebildet. Da zu Wochenschluss keine wirklich anziehende Trenddynamik zu beobachten war, sollte diese Variante vorerst nur auf der Beobachtungsliste stehen. Nur entsprechend bullische Trendsignale können einen solchen Count aktivieren.


--------------------------------------------------------------------------------

Stundenchart DJ Composite und S&P100-Index:

http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/50

Anders als direkt beim Dow kann man die Wellensituation in anderen, eng korrelierenden Indizes besser erkennen. Exemplarisch wurde der DJ Composite und S&P100 dargestellt. Bei beiden Indizes ist aus regeltechnischen Gründen die Einfangs erwähnte, bullische Variante gar nicht möglich. Statt dessen kann man eine komplexe Seitwärtsbewegung erkennen, die auf den ersten Blick Triangle-Charakter hat.

Von beiden Charts kann abgeleitet werden, dass so lange die eingezeichnete obere Triangle-Begrenzung nicht durchbrochen ist, eine Welle c noch aussteht. Diese Welle wäre Bestandteil der Korrektur seit Anfang Januar (!). Folglich wird das Extrema in wenigen Tagen sehr wahrscheinlich ein signifikanter Hochpunkt sein.

Zurück zum Dow Jones. Das einzige Ergebnis, das von diesem Blick über den 'Tellerrand' für den Dow abgeleitet werden darf, ist eine Bestätigung des Triangle-Counts. Bei dieser Wellenabzählung endete am Dienstag bei 9.735 die Wave d' als Zigzag. Seiher entwickelt sich die letzte, aufwärts gerichtete Wave e'. Das aktuelle Limit nach oben kann mit 10.040 angegeben werden.


--------------------------------------------------------------------------------
Kurzfristiger 10-Minuten-Chart Dow Jones:
http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/51

Sehr kurzfristig: Leider sind die Kursmuster vom Donnerstag und Freitag nicht eindeutig zuordenbar. Denn: Der ab dem Hoch 10.030 kann sowohl als Impuls (mit Failure Five bei 9.815), als auch Zigzag (Endpunkt bei 9.796) abgezählt werden. Kurioserweise kann bei einem Impuls der Move vom Freitag nur bullisch gewertet werden. Beim Zigzag käme dem entgegen nur eine aufwärts gerichtete Correction in Betracht. Beide Möglichkeiten führen aber dazu, dass am Montag mit einem weiteren Anstieg zu rechnen ist. Dabei werden Preise bis über 10.000 Punkte (ideal. 10.021) erzielt. Anschließend blickt der Index aber wieder nach unten und näher sich dem 'Knackpunkt' bei rund 9.950 Zählern. An dieser Stelle ist ein vorzeitiges Trendsignal (nach unten) möglich.

Auch dieses erste Trendsignal ändert aber nichts an der Tatsache, dass jederzeit eine Ausdehnung der Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau aus technischer Sicht möglich ist. Diese normalerweise komplexen Einzelwellen sind kaum prognostizierbar. Deshalb gibt erst ein klares Signal den Startschuss für die nächste Trendbewegung.

Widerstände: Neben dem kleinen Retracement bei ca. 10.020 befindet sich ein signifikanter Widerstand erst bei 10.110 Punkten. So lange der Dow unter dieser Chartmarke notiert bleibt das obige Triangle erste Wahl.

Unterstützungen: Zwischen 9.800-9.850 (in Abhängigkeit vom Zeitpunkt) liegt ein massiver Support. Erst ein Break generiert sofort Abwärtspotenzial bis 9.500 (konservativ). Realistischer ist, auch im Hinblick auf die übergeordnete Zyklik, eine ausgedehnte Baissebewegung. Abgaben bis 9.250 (9.040) wären nicht überraschend. Auf Grund des Triangle-Muster wird der erste Wellenteil bis 9.550 innerhalb von 1-2 Handelstagen ausgebildet.

Markttechnik: Auf Tagesbasis ist die technische Situation unverändert freundlich. Die Kaufsignale von Mitte Februar sind weiter aktiv (vgl. Tageschart). Davon lässt sich nur ableiten, dass steigende Kurse die wahrscheinlichste Option ist. Im sehr kurzfristigen Intraday-Bereich ist die Markttechnik ebenfalls bullisch. Ein freundlicher Wochenstart kann davon abgeleitet werden.

Fazit: Die bevorstehende Handelswoche wird sehr wahrscheinlich die Trendrichtung bis Mitte April vorgeben. Die Anzeichen erdichten sich, dass in den nächsten Tagen ein signifikantes Hoch markiert wird. Liegt bis Anfang März kein Tief vor, so generiert der Chart deutliches Verlustpotenzial. Das Triangle-Muster lässt zumindest einen freundlichen Wochenstart erwarten. Welche Trendsignale wo erwartet werden können würde ausführlich dargelegt.




Autor: Mathias Onischka, 08:41 25.02.02

cherry
25.02.2002, 10:13
Elliotwellen - Nasdaq100: Woche der Entscheidung - Hop oder Top!

Freundlicher Wochenstart erwartet


UPDATE Elliottwave Analyse Nasdaq100-Index


--------------------------------------------------------------------------------

Daily-Chart NDX (vom 24. Januar):


http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/52

urzfristiger 90-Minuten-Chart NDX:

http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/55

Bislang läuft beim NDX eigentlich noch alles nach Plan: Ende Februar (am Donnerstag) hat der Index im unteren 1.300-er Zielbereich ein Tief markiert. Sowohl der Zeitpunkt als auch der Preisbereich liegt also in den Toleranzen. Die nächsten Tagen werden also sehr spannend, da es noch keine notwendigen Umkehrsignale gibt. Sollte diese nämlich jetzt ausbleiben, so droht eine böse Überraschung.

Am mittelfristigen Szenario hat sich nichts verändert. Details können den letzten Analysen entnommen werden ().

Mit dem Wochentief hat der NDX nicht nur den zentralen Support, sondern auch das ursprüngliche Kursziel erreicht. Diese Entwicklung birgt aber auch eine Gefahr. Nämlich in dem Fall, dass jetzt keine Bodenbildung zu beobachten ist. Sollte es nämlich nur eine kleine Zwischenkorrektur geben - d.h. keine aufwärts gerichtete Impulsmuster - dann droht ein massiver Kursrutsch bis ins Frühjahr. Unter Umständen ist sogar ein Abwärtstrend mit großen Verlusten bis Anfang November denkbar. Für das mittelfristige Szenario ist die Kursentwicklung der nächsten Handelstagen von entscheidender Bedeutung.

Zuerst das seit langen präferierte Szenario:

Betrachtet man den Tageschart so fällt auf, dass aus rein charttechnischer Sicht die präferierten bullischen Implikationen gar nicht abgeleitet werden können. Es existiert ein mittelfristiger, als auch kurzfristig intakter Abwärtstrend. Eine Bodenbildung ist ebenfalls noch nicht zu erkennen, ganz zu schweigen von Longsignalen. Die Markttechnik ist ebenfalls eindeutig bearish. Die einzige Stütze ist momentan der Wellencount, was sicherlich ein gewisses Risiko birgt.

Insbesondere die Tatsache, dass ausgehend von beiden Hochpunkten (06. Dezember oder 09. Januar) die Wellenmuster in erste Linie korrektiv sind. Nur bei bestimmten Prämissen (dazu später mehr) ist ein regulärer Impuls denkbar. Wie im obigen Intraday-Chart erkennbar ist, wird trotzdem der Downmove seit Januar als Impuls abgezählt. Wie passt dies also zusammen? Im Rahmen der Korrektur wird dieser Downmove als Welle c von B gelabelt. Der Knackpunkt ist aber die Tatsache, dass es Anfang Februar zu einer signifikanten Wellenüberschneidung kam, die normalerweise nur innerhalb einer Korrektur erlaubt ist. Des weiteren startete der Impuls auch erst am 29. Januar.

Der letzte Rückgang seit dem Hoch vom 14. Februar (1.508) ist jedenfalls eindeutig fünfwellig. Dabei ist zu beachten, dass deren Subwave iv' sich als irreguläres Flat entwickelte (Endpunkt Wave iii' bei 1.381). Am Donnerstag endete also die Wave v' bei 1.331 Punkte (Failure-Five). Eine Ausdehnung nach unten ist im Rahmen dieser Wellenabzählung auf Grund der Wellenharmonie nicht möglich. Bestätigt wird dieses Low durch die typischen internen Längen- und Zeitverhältnisse der Welle c von B.

In den nächsten Tagen müssen zwei Bedingungen erfüllt werden. Nur wenn diese vorliegen kommt es wirklich zu dem oft diskutierten Haussemove bis zum Sommer. Bedingung eins wäre ein Impulsmove nach oben. Die Kursmuster vom Freitag erfüllen diese Notwendigkeit, sind aber noch nicht sonderlich aussagekräftig. In den nächsten Handelstagen sollte der NDX also impulsiv nach oben blicken und wichtige Support nicht verletzen. Die zweite Bedingung sind entsprechende Umkehrsignale.

Kurzfristig befindet sich der entscheidende Widerstand bei 1.405-1.410 Zählern. Erst Preise über dieser Chartmarke generieren weiteres Aufwärtspotenzial. Der zweite wichtige Resistance kann bei 1.495 Punkte ausgemacht werden. So lange der NDX also noch im 1.300-er Bereich notiert ist aus strategischer Sicht das Chance/Risiko-Verhältnis ziemlich schlecht.

Werden diese beiden Bedingungen erfüllt, dann sind sofort kräftige Gewinne zu erwarten. Auf Sicht von 3-4 Monaten sollten Notierungen bis deutlich über 2.000 erreicht werden.


--------------------------------------------------------------------------------

Kurzfristiger 10-Minuten-Chart NDX:

http://img.wallstreet-online.de/news/001/55/54

Man kann also erkennen, dass der NDX sich an einem wichtigen Scheideweg befindet. Was passiert also, wenn die genannten notwendigen Muster nicht ausgebildet werden (Alternativcount)? Denn: Wie Eingangs erwähnt führen die klassischen Analysetechniken zu bearishen Ergebnissen.

Von Seiten der Elliottwaves bleibt eigentlich nur der worst-case, nämlich ein großer Abwärtsimpuls. Ob es sich dann um eine Welle 5 oder bereits um die große Welle (C) handelt sollte erst bei entsprechenden Signalen diskutiert werden. Startpunkt ist das Hoch Anfang Januar. Bekanntermaßen endete ein erster Abwärtsfünfer am 22. Januar (1.501), der als Wave 1' oder i bezeichnet werden kann. Der eigentliche 'Kunstgriff' liegt in einer sehr komplexen (ungewöhnlich) Korrekturwave 2'. Es wäre nämlich eine irreguläre Double-Three-Korrektur. Dies bedeutet, dass alle drei Einzelwellen nur dreiteilige sind und die Subwave b'' von 2' signifikant unter dem Tief des Startpunktes liegt. Die Wave 2' endete folglich am 14. Februar bei 1.508 Punkte. Der Abwärtsfünfer der vergangenen Woche wird als Teil der Hauptantriebswelle 3' gewertet.

Daraus lassen sich folgende Implikationen ableiten: Die nächste Handelswoche (zumindest bis Mittwoch) wird geprägt sein von einer leichten (korrektiven) Aufwärtsbewegung. Danach gibt es einen massiven Kursrutsch, vergleichbar wie August/September 2001. Da es sich um die Wave iii' von 3' handelt (ggf. 3' von iii) gibt es die nächste Zwischenkorrektur erst in der Nähe des September-Lows bei rund 1.100 Punkte. Auch charttechnisch kann man festhalten, dass der 1.330-er Bereich der letzte signifikante Support vor den letztjährigen Tiefs ist.

Sehr kurzfristig: Mit dem Intraday-Hoch bei 1.372 wurde am Freitag ein kleiner Mini-Impuls beendet. Die anschliessende abc-Korrektur ist ein sicherer Hinweis dafür, dass auch am Montag der NDX nach oben blickt. So lange es keine anderen Anzeichen gibt wird an dieser Stelle vom übergeordnet, präferierten Szenario ausgegangen. Dabei würde eine kleine Wave iii'' bis knapp über 1.400 folgen (vgl. Intraday-Chart). Beachtet werden sollte der Support bei 1.340 Punkten. Sofern diese Chartmarke verletzt wird, besteht die akute Gefahr eines neuen Abwärtstrends.

Fazit: Es wurde ausführlich beschrieben, dass die Kursmuster der nächsten Stunden und Tage zentrale Bedeutung haben. Im Idealfall gelingt aber nach einen freundlichen Wochenstart auch der Break von 1.410 Punkte. So lange dies noch nicht passiert, ist große Vorsicht angesagt, da ein neues Verkaufssignale massive Kursverluste mit sich bringen.





Autor: Mathias Onischka, 08:53 25.02.02

ChartTec
25.02.2002, 10:14
germanasti schreibt:
"Am Freitag trat bei N-TV call-in Michael Schramm auf, seines Zeichens eine Analystenniete der Berenberg-Bank mit dramatischen Fehleinschätzungen seit fast 2 Jahren, und stellte Japan auf die gleiche Stufe mit Botswana. Er sieht dieses Land vor einem Inferno, da in den vergangenen 8 Jahren 1.000 Mrd. in die Wirtschaft erfolglos gepumpt wurden."

Hier im Board sehen die meisten die USA wirtschaftlich auf einer Stufe mit Botswana!
Die wirklich guten Analysten sitzen wohl nur hier *lol*

Realist
25.02.2002, 10:16
Den Anlegern sitzt die Angst im Nacken

Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt / Von Christian Schubert


LONDON, 24. Februar. Die Wirtschaft scheint langsam wieder Tritt zu fassen. Aber die Börse läßt das kalt. In den Vereinigten Staaten werden die jüngsten Umfragen in dieser Woche vermutlich zeigen, daß die Einkaufsmanager weiter Vertrauen gewinnen und die Konsumenten sich doch nicht so sehr von Käufen abbringen lassen. Auch ein wichtiger rückwärtsgewandter Indikator wird aller Voraussicht nach am Donnerstag verbessert: Die Revision des Bruttoinlandsproduktes für das vierte Quartal 2001 könnte zeigen, daß die amerikanische Wirtschaft den Schock des 11. September schneller verkraftet hat, als lange Zeit vermutet wurde. Manche Analysten halten es für möglich, daß das bisher gemeldete Plus von 0,2 Prozent auf 1 Prozent Wachstum korrigiert wird; die Konsensschätzung liegt nach einer Reuters-Umfrage bei 0,8 Prozent. Und auch in Europa beginnt sich die Konjunktur zu erholen, wenn auch Sorgen über das Konsumentenvertrauen in Deutschland und in Frankreich bleiben. Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts dürfte eine wachsende Zuversicht der Unternehmen belegen. Die Analysten trauen dem Indikator das vierte monatliche Plus in Folge zu.

An den Finanzmärkten aber stoßen die guten Konjunkturmeldungen auf taube Ohren. Die vom Enron-Debakel ausgelöste Bilanzkrise lastet auf den Kursen wie Blei - am stärksten in Amerika, aber auch in Europa. Viele Anleger lassen die Finger von Aktien. Nach Angaben der Fondsanalysten von Lipper flossen im Januar nur 3,1 Milliarden Dollar in amerikanische Aktienfonds, während die Anleihefonds einen Zuwachs von 9,4 Milliarden Dollar registrierten. Beim geringsten Verdacht über Unregelmäßigkeiten oder Vertuschungen in den Bilanzen steigen die Investoren aus. Allenfalls setzen sie auf Unternehmen mit Geschäftsmodellen, die leicht zu verstehen sind, wozu beispielsweise Konsumentenkonzerne wie Procter & Gamble gehören, oder Unternehmen der ehemals verschmähten "old economy". Ebenfalls drückt die fortgesetzt hohe Verschuldung der Telekommunikationskonzerne die Stimmung. In Deutschland sorgte die mögliche Verschiebung des Börsenganges von T-Mobil für Enttäuschung. In einem Klima schwankender, tendenziell nach unten gerichteter Kurse will kaum jemand neue Unternehmensanteile anbieten. Der Dax fiel in der vergangenen Woche abermals weiter als die meisten europäischen und amerikanischen Indizes.

Viele Anleger sind nervös, weil sie den Aktienmarkt im historischen Vergleich weiter für hoch bewertet halten. Für die Vereinigten Staaten gilt dies wohl mehr als für Europa. Salomon Smith Barney beispielsweise rät dazu, amerikanische Aktien unter- und europäische Werte überzugewichten. In der Tat ist im europäischen Handel öfter die Ansicht zu hören, der Markt sei überverkauft. Doch sowohl Enttäuschungen bei den bevorstehenden makroökonomischen Kennziffern als auch schwache Unternehmenszahlen könnten die leichte Zuversicht schnell zunichte machen. "Bis Anfang April überwiegen die Risiken", findet HSBC Trinkaus & Burckhardt.

Auch Unternehmensanleihen leiden derzeit unter der Unsicherheit, denn Anleihezeichner suchen verläßliche Schuldner, ansonsten treibt das vermeintliche oder tatsächlich vorhandene Kreditrisiko die Rendite in die Höhe. In Amerika mußte das Unternehmen Computer Associates eine Bondemission absagen, weil das Umfeld zu schlecht ist. Der Geldmarkt für Commercial-Paper-Programme ist manchen Unternehmen inzwischen ganz verschlossen.

In den Vereinigten Staaten fliehen viele Fondsmanager daher in kurzfristige Staatsanleihen. Damit bleibt die Zinsstrukturkurve nahe dem steilsten Verlauf seit neun Jahren. Vergleichsweise hohe langfristige Zinsen stehen niedrigen kurzfristigen Zinsen gegenüber. Schon seit geraumer Zeit testen die Investoren immer mal wieder diese Struktur, indem sie Kurzläufer verkaufen und Langläufer erwerben. Doch solange die amerikanische Zentralbank keine Signale für bevorstehende Zinserhöhungen gibt, bleiben diese Geschäfte fruchtlos. Notenbankgouverneur Alan Greenspan wird an diesem Mittwoch wieder vor dem amerikanischen Kongreß sprechen. Wenn er die Hoffnungen auf einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung stärkt, könnten die Zinsstrukturkurve verflachen und auch die für Unternehmensinvestitionen wichtigen langfristigen Zinsen sinken, was wiederum der Wirtschaft helfen würde, sagen etliche Anleihehändler. Doch noch überwiegt unter Analysten (mehr als unter den Anlegern) die Erwartung, daß die Leit- und damit die kurzfristigen Zinsen eine Weile niedrig bleiben. Die amerikanischen Terminmärkte unterstellen derzeit die erste Zinserhöhung der Fed für den Juni dieses Jahres. In Europa hat der Gouverneur der Bank von England, Eddie George, in der vergangenen Woche die Wetten auf deutliche Zinserhöhungen gedämpft. Für die Eurozone glauben einige Marktbeobachter sogar noch an Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank.

Deflationäre Tendenzen in der Weltwirtschaft sind ohnehin noch vorhanden. Stephen Roach von Morgan Stanley verweist nicht nur auf Japan, das seit Mitte der neunziger Jahre mit Deflation kämpft, sondern auch auf China, Hongkong und Taiwan, wo das Preisniveau zuletzt gefallen ist. Weil Asien für 30 Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes steht, sind Ansteckungsgefahren nicht von der Hand zu weisen. In Japan, der größten Volkswirtschaft Asiens, überwiegen immer noch die düsteren Aussichten. Die Bank CSFB kommt zu dem Schluß, daß der japanische Abschwung schlimmer ist als die amerikanische Depression in den dreißiger Jahren. Aktienrenditen, Unternehmensgewinne und die Industrieleistung seien in den zwölf Jahren nach Krisenbeginn tiefer gesunken. Das größte Problem ist der japanische Bankensektor mit seinen notleidenden Krediten. Nur wenige Häuser haben bisher das Geschäft eingestellt, "obwohl praktisch das ganze Bankensystem de facto bankrott ist", wie die Ökonomen von CSFB meinen.

paule2
25.02.2002, 10:20
Neuestes Gerücht:

ChartTec soll ein Stipendium in Botswana als der einzig wahre Analyst und Häuptling der Strichleinzieher bekommen.

Wieso ist er eigentlich germa nach stock-channel gefolgt?

Sucht er Kunden?

:lach :lach :lach

germanasti
25.02.2002, 10:20
Moin mein Fan Charttec :)


Richtig erkannt! Die fähigen Leute sitzen allesamt hier im Board. Draussen auf der freien Analystenlaufbahn rennen nur Nieten umher. Egal ob Schramm, Bernecker oder die Kostolany-Jünger :p

Realist
25.02.2002, 10:22
Was den DAX betrifft, sollte hier mal auf die 6,5% Prozentforderungen der Gewerkschaften hingewiesen werden. In der Metallindustrie endet dieser Tage die Friedenspflicht. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert 6, 5 Prozent bei Versicherungen etwa.
Dies wird deutsche Aktien NICHT beflügeln!

Matze
25.02.2002, 10:25
Immer dieses Getue um Streiks, fakt ist, das die BRD in der EU die geringste Streikquote hat.

Matze

germanasti
25.02.2002, 10:26
Paule:

Das mit der Kundensuche war aber böse von Dir. :rolleyes:





Der DAX schafft es nach dem gewaltigen Kursverlust von Freitag nichtmal über die 4780 P.
Eine eklatante Schwäche hat sich ausgebildet"

germanasti
25.02.2002, 10:29
Matze:

Dieses Jahr könnte einer der grössten Streiks der letzten Jahrzehnte geben.

Grund: Firmen können und wollen nicht mehr zahlen. Ausserdem sparen sie sich während der Streiktage lohnkosten.

ChartTec
25.02.2002, 10:29
@paule2

Kunden suche ich hier keine! Die meisten Poster hier haben vermutlich auch nicht mehr die Mittel, um mein Abo für EUR 6,- im Monat zu beziehen. Wenn man sich die Verbitterung der Leser hier so ansieht, sind einige mit Karacho vom Markt gefegt worden und posten nur noch aus Langeweile / Frust.

Nö, ich benutze germanastis Threads zur Entspannung und Belustigung. Und ehrlich gesagt auch als Kontraindikator.

Erschreckend finde ich nur, daß germanasti im Augenblick den Nikkei und die NASDAQ scheinbar höher sieht, daß passt mir irgendwie nicht. Obwohl ja angeblich alle Charttechniker bearish sind, habe ich ja im NASDAQ Geld stecken...

Realist
25.02.2002, 10:29
Fakt ist, bei 6,5 Prozent Gehaltserhöhung sausen die Kurse in den Keller! Natürlich werden die Gewerkschaften nicht mal die Hälfte durchbringen!

ChartTec
25.02.2002, 10:34
Schau paule2, das sind solche entspannende Aussagen:

"Ausserdem sparen sie sich während der Streiktage lohnkosten."

Germanasti hat es wieder als Einziger kapiert, daß für die Firmen Streiks eigentlich nur gut sind, weil sie keine Löhne zahlen müssen! Wann werden die Gewerkschaften endlich die Forderung aufstellen: "Entweder höhere Löhne oder wir streiken NICHT mehr?"

Ist schon OK der germanasti. Hat halt eine etwas andere Sicht der Dinge! *lol*

Gibt es eigentlich einen Smiley, der gekoppelt mit einer wav-Datei, auch lautes Gelächter über die Soundkarte ermöglicht?

ChartTec
25.02.2002, 10:36
Realist:
"Fakt ist, bei 6,5 Prozent Gehaltserhöhung sausen die Kurse in den Keller! Natürlich werden die Gewerkschaften nicht mal die Hälfte durchbringen!"

Oder aber die Börse ist der Meinung, daß 6,5% Gehaltserhöhung gut für die Binnennachfrage / Konsum ist! Dann steigen die Kurse! :-)

syracus
25.02.2002, 10:38
Original erstellt von ChartTec
@paule2

Kunden suche ich hier keine! Die meisten Poster hier haben vermutlich auch nicht mehr die Mittel, um mein Abo für EUR 6,- im Monat zu beziehen. Wenn man sich die Verbitterung der Leser hier so ansieht, sind einige mit Karacho vom Markt gefegt worden und posten nur noch aus Langeweile / Frust.

Nö, ich benutze germanastis Threads zur Entspannung und Belustigung. Und ehrlich gesagt auch als Kontraindikator.

Erschreckend finde ich nur, daß germanasti im Augenblick den Nikkei und die NASDAQ scheinbar höher sieht, daß passt mir irgendwie nicht. Obwohl ja angeblich alle Charttechniker bearish sind, habe ich ja im NASDAQ Geld stecken...
Ruhe, Charttec:lach:lach:lach

Moin @all:))

germanasti
25.02.2002, 10:42
Moin SYR :)



Infineon :D:D:D

cloneshare
25.02.2002, 10:43
Original erstellt von ChartTec
Schau paule2, das sind solche entspannende Aussagen:

"Ausserdem sparen sie sich während der Streiktage lohnkosten."

Germanasti hat es wieder als Einziger kapiert, daß für die Firmen Streiks eigentlich nur gut sind, weil sie keine Löhne zahlen müssen! Wann werden die Gewerkschaften endlich die Forderung aufstellen: "Entweder höhere Löhne oder wir streiken NICHT mehr?"

Ist schon OK der germanasti. Hat halt eine etwas andere Sicht der Dinge! *lol*

Gibt es eigentlich einen Smiley, der gekoppelt mit einer wav-Datei, auch lautes Gelächter über die Soundkarte ermöglicht?

dann les doch nur hier und lass dein Frust weg

germanasti
25.02.2002, 10:45
http://www.investavenue.com/article.html?ID=4146



So schauts aus :)

cherry
25.02.2002, 10:45
@chartec

Kannst Du mir erklären, warum VW über Ostern die ganz Fabrik schließt? Nachdem die Auftragslage ohnehin nicht gut ist hat germa hier nicht einmal so unrecht. Den Firmen, die auf den Schlauch stehen, kommt nicht nur ein Streik entgegen, sondern sie werden diesmal vermehrt aussperrren um genau die Lohnkosten zu sparen. Das hat auch den Vorteil das die Streikkasse der Gewerkschaften schnell leer sein wird und in den nächsten Jahren Ruhe an der Streikfront ist.

Ausserdem kannst du dein blödes Gelabbere in deinem Bord verbreiten. Hier kannst du höchsten deine kostbaren Analysen oder fundierte Beiträge reinstellen. Und sonst nichts:mad:

germanasti
25.02.2002, 10:46
Alan Greenspan: Offizielles Rezessionsende? Alle Nachrichten

25.02. / 09:36



< zurück <



> Archiv >

Die Bild der Wirtschaft macht einen zunehmend positiven Eindruck. Alan Greenspan wird in dieser Woche vor dem Financial Services Committee of the U.S. House of Representatives eine Rede halten. Die Politiker werden in dieser Woche vermutlich ein offizielles Ende der Rezession deklarieren.

"Auf fundamentaler Ebene wird er das Ende der Rezssion erklären," so Robert Dederick, Wirtschaftsberater von Northern Trust Co. in Chicago. "Während er sich vielleicht noch nicht explizit festlegen wird, möge er bekräftigen, dass die Wirtschaft an einem Wendepunkt angelangt ist."

Die neuesten Daten deuten auf relativ robuste Ausgaben der Konsumenten und eine rapide Liquidation der überschüssigen Lagerbestände hin, Entwicklungen die die Theorie einer stärkeren Wirtschaftserholung untermauern.

"Also werden wir als nächstes die Frage stellen müssen, wie lebhaft die Erholung sein wird - das erscheint zur Zeit die wirklich wichtige Frage zu sein," so Dederick weiter.

Die Präsentation von Greenspan wird in dieser Woche im Zentrum der neuen Daten zur Wirtschaft stehen. Die vergangenen sechs Monate waren sehr ereignisreich - eine Rezession, die im März letzten Jahres begann und durch die Anschläge des 11. September verstärkt wurde, scheint nun aber Ende gefunden zu haben, hieß es.

© BörseGo


;)

germanasti
25.02.2002, 10:48
Cherry:

Streiks werden immer dann schnell beendet wenn die Wirtschaft gut läuft & die Auftragslage gut gefüllt ist, siehe um 1998 herum.

Herrscht jedoch eine Wirtschaftskrise, lässt man die Gewerkschaften bis zum Blut und leeren Kassen streiken. Siehe um 1991 herum


Auf deutsch:
Kommt Streik feiern die Firmenbosse eine Riesenparty.
Zum einen sparen sie während dieser Zeit Lohnkosten, zum anderen gibt es hinterher einen Grund für Massenentlassungen.

cherry
25.02.2002, 10:54
@charttec

Oder aber die Börse ist der Meinung, daß 6,5% Gehaltserhöhung gut für die Binnennachfrage / Konsum ist! Dann steigen die Kurse!


Da sieht man mal deutlich das du von Wirtschaft keine Ahnung hast.

Eine Lohnerhöhung von 6,5% bewirkt, das der Arbeitnehmer ca 3,5-4% im Geldbeutel hat. Das reicht gerade aus um die Mehrkosten aus den Steuererhöhung vom 1.1.2002 zu decken. Falls was übrig bleiben sollte kommt es aufs Sparbuch.

Den Firmen kostet die 6,5% Lohnerhöhung ungefähr 13%. Diese 13 % könnten einerseits auf die Preise umgewälzt werden. Nachdem momentan ohnehin Preisdumping herrscht wird das nicht möglich sein. Der andere Weg ist das einsparen von Lohnkosten in Höhe von 13%. Das wiederum bewirkt Kaufzurückhaltung.

Also wo siehst du Binnennachfrage?:confused:

syracus
25.02.2002, 10:56
@cherry,

er ist Charttechniker und nicht Ökonome, hab Verständnis;)...:lach

sYr:)

germanasti
25.02.2002, 11:03
Mühl beantragt Verlängerung von Krediten bis April 2003

Frankfurt, 25. Feb (Reuters) - Der Baudienstleister Mühl Product Service AG hat bei seinen finanzierenden Banken eine Verlängerung der Kreditlinien bis Ende April 2003 beantragt.

Die Kreditinstitute hätten eine Verlängerung bereits in Aussicht gestellt, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Montag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Darüber hinaus habe Mühl eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro beantragt. Sollten die Banken dem Finanzkonzept nicht zustimmen, könne es im März zu Liquiditätsengpässen kommen. Mühl hatte sich früheren Angaben zufolge mit den Banken bereits über eine Kreditverlängerung bis April 2002 geeinigt.

Im Dezember hatte Mühl-Chef Thomas Wolf noch gesagt, die Liquidität des Unternehmens sei gut und gesichert. Die Zwischenfinanzierung sei bis zur Veräußerung der eLogistic24 AG gegen Gewährungen von Immobiliensicherheiten beantragt. Darüber werde am Montag mit den Kernbanken in München beraten.

Die Mühl AG verfügt den Angaben nach über eine Eigenkapitalquote von über 20 Prozent und plant im laufenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis.

leh/ked

----------------


Die nächste Pleite :D

cherry
25.02.2002, 11:05
@syracus

Auch ein Charttechniker muss ein gewisses Grundwissen in Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft haben.

Die meinen immer im Chart ist alles enthalten und durch ziehen eines geraden Strichs können sie die Zukunft voraus sagen. Warum haben die Charttechniker in den letzten Jahren so daneben gelegen und warum eiern sie alle jetzt so rum?

Genau deswegen sind Kenntnisse in Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft wichtig.

KA111
25.02.2002, 11:06
Gekonnt, chartec:) Wenn das keine Werbung ist, dann weiß ich es auch nicht.:D

Die meisten Poster hier haben vermutlich auch nicht mehr die Mittel, um mein Abo für EUR 6,- im Monat zu beziehen.

Sprich matze:) doch direkt und vertrauensvoll an. Der sucht dringend Werbeeinnahmen, um das Board bei den stark gestiegenen Traffic-Kosten auch nur im Ansatz kostendeckend betreiben zu können . Ich garantiere Dir, der schmeißt Dich mit Sicherheit nicht die Treppe runter. :D
Dann kannst Du hier ganz offiziell werben und mußt andere nicht mit Schüssen durchs eigene Knie belustigen.

Gruß
KA:)

ChartTec
25.02.2002, 11:07
@cherry: ich habe auch nie behauptet, daß ich von Wirtschaft Ahnung habe! Genau darum beschäftige ich mich ja auch fast 95% mit technischer Analyse!

Mit dem Hinweise auf die Interpretation der Wirtschaftsnachrichten wollte ich verdeutlichen, daß die Nachrichten IMMER so interpretiert werden, wie die Börse gerade die Richtung vorgibt! In diesem einen Punkt dürfte sogar germanasti mir zustimmen! Wenn man versucht, die Börse anhand von Wirtschaftsdaten zu interpretieren, hängt man um sechs bis neun Monate hinterher...

germanasti
25.02.2002, 11:10
MobilCom: Wyser-Pratte will 200 Euro je Aktie



Der US-Investor Guy Wyser-Pratte hat die France Télécom aufgefordert, ein Übernahmegebot für die MobilCom vorzulegen. Wyser-Pratte ist an dem Büdelsdorfer Mobilfunkunternehmen mit 1,1 Prozent beteiligt. Seine Aktien dürfte er zu Kursen zwischen 22 und 26 Euro erworben haben.

Der Pariser Zeitung „Les Echos" sagte Wyser-Pratte jetzt, die Franzosen sollten 200 Euro je Aktie zahlen. Dies entspricht dem Kursniveau im März 2000, als France Telecom zum ersten Mal einen Anteil an MobilCom gekauft habe. Im Interview wurde nicht deutlich, ob der Franko-Amerikaner seine Anregung ernst meint oder ob es sich eher um humoristischen Einwurf von der Seitenlinie handelt.

Die Aktie steigt im frühen Handel weiter um 3,7 Prozent auf 12,75 Euro.


http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?&m=3.2.81,82,83,84.0.0&action=viewnews&newsid=260381




1.000% höher


hahahaha

;)

ironfist
25.02.2002, 11:12
mühl, die nächste von förtsch gepushte aktie!!! im jahr 2000 glaube ich. damals hab ich mich abgerollt, denn mühl aus dem baustoffbereich, in dem ich mich zufällig auch auskenne, sollte laut förtsch abgehen wie eine rakete(kursziel waren glaube ich : 120 € !!!. er hatte recht, die rakete zündete, aber nur nach unten. traurig ist: ein freund von mir glaubte förtsch mehr und verbilligte sogar noch!!! armes Sch... . für mich sah das mehr nach nach prozente pushen in seinem musterporfolio aus ala k.ochner, das ging ja auch 3 jahre gut!!! und der kelinanleger, der erst ab 1999/2000 die börse kennengelernt hat macht die grätsche!!! heute 3,05 euro!!! uiuiui:hihi :hihi :hihi

germanasti
25.02.2002, 11:13
Charttec:

Ich erstelle mittelfristige Prognosen fast ausschliesslich anhand von Wirtschaftsdaten & diese Analysen umfassen einen Zeitraum von 6-12 Monaten im voraus. :cool:

Torsten1000
25.02.2002, 11:14
Guten Morgen! :)

cherry
25.02.2002, 11:18
@ChartTec


Man sieht du hast es immer noch nicht begriffen. In den Zeiten wo man mit Charttechnik keine klare Aussage treffen kann, oder hast du eine, dann nehm ich mir die Fundamenttalanalyse, Volkswirtschaft und alles was ich kriegen kann und entwickele mir daraus das wahrscheinlichste Szenario. Oder würfelst du ?

ChartTec
25.02.2002, 11:18
@germanasti: d.h. Du rätst, wo die Wirtschaft in 6 bis 9 Monaten stehen wird? Viel Spaß dabei. Dagegen ist ja sogar die technische Analyse seriös, oder? *lol*


KA111: Im Augenblick zahlt man für einen Seitenbesucher etwa US$ 1,- und das ohne Gewähr, daß der auch dann Kunde wird.

Nö, auf Werbung auf die klassische Weise habe ich keinen Bock! Und das mit der Abo-Werbung heute ging nicht von mir aus :-)

ironfist
25.02.2002, 11:20
die erste stunde im dax, sieht so aus, als ob gleich ein kick down bevorstünde:eek:

germanasti
25.02.2002, 11:31
Moin Torsten.




Cherry:

Jetzt ist es 10.30 Uhr :D

cherry
25.02.2002, 11:32
24.12.00
AKTIENANALYSEN

Fatale Irrtümer der Profis

Die Fehlprognosen der Analysten sind viele Anleger wieder teuer zu stehen gekommen. Die Trefferquote liegt unter 50 Prozent.

Anleger, die professionell vorgehen und weder einer Kristallkugel noch Gerüchten aus dem Chatroom Glauben schenken, vertrauen auf das Urteil von Analysten. Als Börsenguru Heiko Thieme Anfang des Jahres erklärte, "bei DaimlerChrysler sollten Aktionäre unbedingt zugreifen", war dieser Rat für viele Investoren praktisch Gesetz. Seither ist die Aktie im Sturzflug. Aktuelle Bilanz: minus 40 Prozent.

Selbst renommierte Investmenthäuser haben sich in diesem Jahr bei den trendigen New-Economy-Titeln grob verschätzt. So legte das US-Investmenthaus Merrill Lynch den Anlegern noch im Frühjahr das Internetportal T-Online und die Medienaktie EM.TV ans Herz. Beide entpuppten sich als Megaflops.

Der deutschen Mobilkom attestierte Dresdner Kleinwort Benson im März ein Kurspotential von 220 Euro. Hätten die Experten von Kleinwort Benson bei der Analyse der Mobilkom scharf kombiniert, hätte ihnen klar sein müssen, daß für die Mobilkom eines der kleineren deutschen Telekomunternehmen - die Finanzdecke für ihre UMTS-Ambitionen zu dünn ist. Folge: Die Aktie steht derzeit, ohne dieses Hoch auch nur annähernd erreicht zu haben, bei 37 Euro. Auch die Vorhersage des Eurokurses war für die Analystenzunft kein Ruhmesblatt - praktisch jedes Institut hatte zu Jahresanfang hinausposaunt, daß der Euro heuer deutlich über einen Dollar steigen wird - statt dessen fiel der Euro auf ein neues Rekordtief.

Manche Fehlurteile haben durchaus System. Die Banken, die die Aktienanalysten beschäftigen, machen ihr Geschäft schließlich nicht mit Verkaufs-, sondern mit Kaufempfehlungen. Selbst als im März bereits viele Titel extrem überteuert waren, setzten Analysten diese Papiere mit immer neuen Argumenten auf die Kaufliste. Herkömmliche Bewertungsmethoden wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis wurden dagegen einfach in den Wind geschlagen.

Unterm Strich tippen die hochbezahlten Aktienprofis nicht einmal besser als ein Würfelspieler: Laut einer Studie des Frankfurter Professors Mark Wahrenburg erfüllt sich nur knapp die Hälfte aller Prognosen.

Quelle: FORMAT, 18.12.00


...warum sollte man also den analysen von analysten mehr glauben schenken als seinen eigenen?

cloneshare
25.02.2002, 11:34
der Future bewegt sich auch nicht

syracus
25.02.2002, 11:35
@cherry,

genau:)! Predige ich seit Jahren, immer beides berücksichtigen. ABer die wenigsten berücksichtigen das, leider;)...

Gruss sYr:)

cherry
25.02.2002, 11:36
@germa

Jetzt sollte es wenden, denn der Dax sollte heute noch auf 4850/4880 gehen.

Das ist dann der ideale Einstieg eines längerlaufenden PUT 582141 Dax 3800. Der sollte bis Mitte April tief im Geld stehen.:D

thomfly
25.02.2002, 11:37
Original erstellt von KA111
Gekonnt, chartec:) Wenn das keine Werbung ist, dann weiß ich es auch nicht.:D



Sprich matze:) doch direkt und vertrauensvoll an. Der sucht dringend Werbeeinnahmen, um das Board bei den stark gestiegenen Traffic-Kosten auch nur im Ansatz kostendeckend betreiben zu können . Ich garantiere Dir, der schmeißt Dich mit Sicherheit nicht die Treppe runter. :D
Dann kannst Du hier ganz offiziell werben und mußt andere nicht mit Schüssen durchs eigene Knie belustigen.

Gruß
KA:)


looooooh


Chartech kennt doch eh jeder!!!
Wieso werbung bei 100% bekanntheitsgrad.
Der ist schon ok.
Hat immerhin an seinem Ton gearbeitet.
Charttech ist wie germas Schatten.
Materie und Antimaterie!!!

neuling1002
25.02.2002, 11:37
Guten Morgen Germa and All,


Germa, Du sagst für Mühl eine Pleite voraus, laß das nicht Olsi lesen :D


Ein Grüßle am Morgen
neuling

germanasti
25.02.2002, 11:38
Cherry:

3800 P. bis Mitte April?



hahahahaha!




Dann laufe ich nackt durch den Berliner Reichstag!



KZ 7200 P. bis Mitte April scheint mir realistischer

Torsten1000
25.02.2002, 11:38
Kaum habe ich mein Guten Morgen geschrieben stürzt mir doch mein Rechner ab. Das ist aber ein schlechtes Zeichen. :D

germanasti
25.02.2002, 11:40
Moin Neuling :kiss:

Ob er dann nicht mehr mit mir redet? :rolleyes:

germanasti
25.02.2002, 11:42
Hans Bernecker: Technisch verbessertes Bild
Mails/Nachrichten vom 25.02.2002, Bernecker & Cie.

--------------------------------------------------------------------------------
Guten Morgen, meine Damen und Herren,
ich glaube, es steht eine spannende Woche bevor. Im Anschluß an den Freitags-Ticker, wo noch einiges unklar war, zeigt sich mit Abschluß der letzten Woche ein technisch verbessertes Bild. Das gilt natürlich unter zwei Voraussetzungen: Keine neuen Hiobsbotschaften in Sachen amerikanischer Bilanzpraktiken und eine einigermaßen überschaubare Situation in Nahost, woran ich jedoch weiterhin nicht glaube. Es ist nicht Sache dieses Tickers, über Politik zu spekulieren und zu diskutieren. Merken Sie bitte vor: Keine Börse der Welt geht an diesen Dingen vorbei. Das bleibt so lange gültig, bis das Thema da unten akut ist. Ich werde nicht müde werden, immer wieder darauf hinzuweisen. Das hat eine besondere Konsequenz.

Der Konjunkturaufschwung ist damit nicht abgeblasen, aber er kann empfindlich verzögert werden. So verzögert, wie auch das Attentat von New York es schon tat. Das Zeitraster vergrößert sich also, wie ich es in der letzten AB ausführlich begründet habe.

Ich habe den Eindruck, daß 90 % aller Börsianer nur etwas von Technologieaktien kennen/wissen. Daß Sie aber mit klassischen Titeln gutes Geld verdienen, zeigen die typischen Blue Chips, auf die ich schon eingegangen bin. Auch hier werde ich nicht müde: Mag sein, daß Aktien wie Eastman Kodak oder Philip Morris oder Coca-Cola langweilig erscheinen. Alle diese Investments liegen glänzend im Gewinn und steigen im Kurs weiter. Die Fortsetzung folgt in der nächsten AB. Wer hier nicht investiert ist, guckt einfach in die Röhre.

Die Rüstungsspekulation entwickelt sich ähnlich. Northrop bietet für TRW und das erfordert eine gewisse Korrektur der bisherigen Dispositionen. Bei TRW würde ich frühzeitig Kasse machen und eine Abfindung nicht erst abwarten. Eine leichte Aufstockung ist möglich, aber das Geld brauchen Sie für anderes. Northrop fiel daraufhin ebenfalls um 9 % zurück, bleibt aber in der Dispoliste. Denn der ganze Vorgang wird etwas komplizierter, siehe nächste AB. Gut 15 - 20 Titel ähnlicher Art und Größe sind im Vorfeld der amerikanischen Konjunkturerholung die nächsten Favoriten.

Technisch gesehen: Der Dow Jones bleibt im Gleichgewicht wie bisher. Die zweite Bodenbildung beim Nasdaq verläuft etwas mühsam und ist noch nicht fertig. Hier bleibt es dabei: Alle Zukauflimits sind vorerst gestrichen. Als erster unter den Großen testete übrigens Sun Microsystems das Tief vom September letzten Jahres bei 7,52/7,70 $. Hält es? Ich meine ja, doch auch hier halte ich mich noch zurück. Computer Ass. fiel tief ins Loch. Das wird eine Aktie für mutige Abstauber-Käufer. 12 - 13 $ sind für den weltweit drittgrößten Computerdienstleister ein interessantes Thema. Beobachten Sie diese Aktie also sorgfältiger. Hier geht es um die 'Buchhaltung', nicht um die Qualität des Unternehmens, was wichtig ist.

Der Nasdaq 100 Tracking Stock fiel zeitweise bis auf 33,50 $ zurück. Also tiefer, als ich angenommen habe. Meine verschiedenen Limits lagen zwischen 35,50 und 37 $. In Prozent gerechnet, sind es runde 10 %. An der Markttechnik orientiert ist dies wenig. Darauf komme ich erst in den nächsten Tickern, wahrscheinlich am Mittwoch, zurück. Es geht um die nächsten Käufe.

Frankfurt schaut auf den DAX und das war's. Das Dauerthema Telekom bleibt noch einige Zeit gültig. Meine Auffanglinie liegt bei 13,50/14,20 E. - und ich ändere daran nichts. In der nächsten AB überprüfe ich sämtliche 30 DAX-Titel auf ihre unmittelbare Markttechnik. Worum geht es dabei?
Nicht um Qualität der Gewinne, sondern um das, was der Markt daraus macht. Viele Leser fragen mich immer wieder, warum das so wichtig sei. Das Marktverhalten der Großen prägt das augenblickliche Geschehen. Leider noch eine ganze Zeit und sogar bis 2003. Leider kommen Sie daran nicht vorbei und leider muß ich auch darauf permanent Rücksicht nehmen. Sie konnten es an den vier Technikaktien im DAX am Donnerstag und Freitag erneut verfolgen. Dies bleiben Spiel- bzw. Stimmungspapiere, die von verschiedenen Empfehlungen großer Häuser getragen sind, hinter denen ausschließlich die Absicht besteht, Bewegung im Markt zu halten. Wie sagte es doch ein Analyst auf meine diesbezügliche Frage: 'Ich muß jede Woche eine Sau durch die Gasse jagen. Sonst verliere ich meinen Job'. Das ist wohl eindeutig.

Markttechnik heißt für Sie in dieser Woche: Es kann sein, daß 3 - 5 DAX-Aktien ihren unteren Wendepunkt in der Korrektur erreichen werden. Das besagt: Risiko gering oder minimal, Chancen nach oben steigend. Offen ist dabei, wie weit das Potential reicht.

Der Terminkalender wird es zeigen. Heute kommt B.U.S. Berzellius, eine Spezialität, die näher zu verfolgen ist. MVV Energie ist zwar eine weniger bekannte Adresse, aber eine, auf die Sie nach EnBW ebenfalls achten sollten. Auf dem internationalen Parkett kommt Legrand als mögliches Siemens-Kaufobjekt mit den Ergebniszahlen sowie De Beers und I.C.E. London. Morgen wird's noch lebendiger mit Pro Sieben und den vollständigen Zahlen für 2001, Thyssen offeriert die Daten für das 1. Quartal. Es folgen British American Tobacco, Michelin und die größte amerikanische Baumarktkette Home Depot. Darin steckt wiederum eine Art Konjunkturprognose für die USA.

Die Empfehlungen werden etwas dünner. Für Cap Gemini reduziert Goldman Sachs das Preisziel und SEB reduziert das Anlageurteil für Merck, Darmstadt. Das trifft sich mit meiner Basislinie um 28/29 E., wie in der letzten AB formuliert.

In Zürich gewittert es um ABB. Über die merkwürdigen 'Pensionszahlungen' haben Sie sicher in der Presse gelesen. Eigenkapitalquote bei ABB aber nur noch 6 -7 %. Droht hier ein weiteres 'Grounding' à la Swissair? Ich gestehe, daß meine Bedenken steigen. Bisher ging ich davon aus, daß ABB als Gruppe nicht überleben wird, aber ein Break-up deutlich mehr bringt. Wenn aber die Kapitalseite nicht mehr stimmt, wird es eng. Das ist in den nächsten Tagen genauestens zu verfolgen. Wie es im übrigen auch in Zürich dabei bleibt: Fassen Sie keine Finanztitel an.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

neuling1002
25.02.2002, 11:42
Hi Germa,

doch er spricht mir Dir - Du wirst in langen Sitzungen rückwirkend bekehrt :laugh:

ChartTec
25.02.2002, 11:43
@cherry: ich gehöre zu den wenigen Analysten, die durchaus nicht selten zugeben, daß sie die Richtung NICHT kennen! Dann bleibe ich aus dem Markt und warte auf Signale.

Und wie ich meine Entscheidungen treffe, steht ja wirklich ausführlich in den Analysen drinnen, oder?

Zum Beispiel aktuell der DOW:

--------------------------------------------------------------------------------
FAZIT der Vorwoche: Der DOW hat sich in meinen Augen deutlich verbessert. Auch wenn ich eine Berührung der Linie bei 9.700 Punkten nicht ganz ausschließen würde, dürfte der DOW zum Wochenschluß wieder über 10.000 Punkten liegen. Mittelfristig hat sich die Situation jedenfalls deutlich verbessert.
--------------------------------------------------------------------------------

Der DOW lief bis auf 9.735 Punkte nach unten und schloß bei 9.968 Punkten. Meiner Meinung nach lag ich damit in der letzten Woche nicht schlecht. Die Seitwärtsbewegung zwischen 9.550 und 10.250 Punkten ist weiterhin gültig.
Die wichtige Unterstützungszone zwischen 9.450 und 9.500 Punkten dürfte weiterhin genug Halt nach unten geben.

Bei 9.788 Punkten liegt das 32,6% Fibonacci-Retracement des Anstiegs seit September 2001. Bisher sieht es durchaus so danach aus, als wären die 9.530 Punkte ein signifikantes Low gewesen.

Auf Wochenbasis hat sich ein "hammer" bzw. ein "hanging-man" ergeben. Da wir uns in keinem signifikanten Trend befinden, ist diese Wochenkerze nicht besonders aussagekräftig.

Der MACD läßt weiter nach, die Umsätze sind unauffällig.

Mittelfristiger Point&Figure-Chart: bestätigt bullish
Im P&F-Chart ergab sich ein Tripple-Top-Ausbruch. Die bearish-resistance-line wurde gebrochen. Die letzten beiden Lows liegen auf einer Linie. Hoffentlich geht der DOW nun endlich wieder in einen Trend über, die Seitwärtsbewegung zehrt langsam an den Nerven. Mit einem Kurs bei 10.400 wäre der DOW mittelfristig wieder sehr bullish. Stops könnten bei 9.700 bzw. 9.500 Punkten platziert werden.

Im Bullish% hat sich eine weitere Verbesserung auf 53% ergeben (gegenüber 48% in der Vorwoche.)
Der Bullish% steht damit im Marktstatus "Bear-Correction". Leider war der Bullish% nicht unter 30% gefallen, sonst würde ich jetzt zum Einstieg blasen. Wichtige wäre ein kleiner Rücksetzer auf 46% und dann ein erneuter Anstieg.

Im %GDL(38) haben wir einen deutlichen Trend nach oben: 72% der DOW-Titel stehen über der GDL(38). Auch bei den längeren GDL hat sich ein Trend ergeben: 48% der DOW-Werte stehen über der GDL(200) und 64% über der GDL(100). Meiner Meinung nach dreht der Markt nun mittelfristig nach oben.

Der RAVI läuft weiter abwärts und deutet damit einen Seitwärtstrend an. Der Aroon ist neutral. Die Bollinger-Bänder sind eher unauffällig.
Wichtige Marken sind weiter die 9.500 Punkte (9.447 Punkte: ein Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung und gleichzeitig der Tiefstkurs vor dem September-Einbruch!) und die Linie bei 9.800 Punkten (bei 9.788 Punkten liegt das 32,6% Retracement!)
Wenn die 9.500 Punkte brechen, dürfte die Marke bei 8.750 das nächste Ziel sein.

Der Stochastics tendiert deutlich aufwärts, und ist fast schon wieder überkauft. Der MACD hat ein Kaufsignal (allerdings im Seitwärtstrend) erzeugt. Die GDL(100) und GDL(200) umhüllen den DOW und begrenzen aktuell die Bewegung.

Die Zone zwischen 9.500 und 9.700 dient weiter als feste Unterstützung. Dort haben sich drei Bottoms gebildet, die eine gewisse Ähnlichkeit mit einer umgekehrten SKS-Formation haben. Am Mittwoch hat sich ein "bullish-engulfing" herausgebildet. Die Linie bei 10.007 stellt noch einen untergeordneten Widerstand aus einem Retracement der Abwärtsbewegung seit Januar 2002 dar.

FAZIT: Der DOW hat sich in meinen Augen deutlich verbessert. Über 10.050 Punkten ist Platz bis 10.300 Punkte und deutlich höher. Bei 10.075 werde ich vermutlich ein längerfristig geplantes Zertifikat auf den DOW kaufen. Nach unten begrenzt die Zone zwischen 9.450 und 9.500 Punkten das Risiko.




P.S.: Charts gehen nicht, da die Passwortabfrage bis heute Abend drauf liegt...

germanasti
25.02.2002, 11:44
Gleich stürzt der DAX ins minus.
Er hat es tatsächlich geschafft nach dem dicken minus von Freitag heute nahtlos damit fortzufahren.
Unsere Fondsmicheles sind die letzten Nullen auf dieser Erde :rolleyes:

cherry
25.02.2002, 11:46
@germa

Dann laufe ich nackt durch den Berliner Reichstag!


Ich nehme dich beim Wort. Wir werden dann dort ein Bordtreffen veranstalten. Gleichzeitig werden die daheimgebliebenen mittels Webcam Zeuge des Grossereignisses werden. :hihi

thomfly
25.02.2002, 11:47
25.02.02 09:53 [Artikel versenden] [Artikel drucken] [zurück]


MobilCom: Wyser-Pratte will 200 Euro je Aktie Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort






Zur charttechnik
Rein in die Tonne.
Der Irrsinn regiert noch.
Als Bsp.
der Schrotthaufen Mobilcom wird wieder massiv