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Vollständige Version anzeigen : 27.02.02: Die Welt bete zu Greenspan. Verkündet er die Freiheit?


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germanasti
27.02.2002, 07:07
Nach einem kleinen Intradaycrash erholten sich gestern die Märkte sehr schnell wieder von ihren Tiefstständen und legten teilweise ein sauberes Reversal hin. "buy on bad news" dies könnte gestern begonnen haben und sich die ganze Woche fortsetzen. Sobald dabei die Umsätze stark anziehen, wird es nachhaltig!
Es war auch sehr schön zu sehen, wie sich der Markt erstmals gegen Gerüchte widersetzte. So wurde inmitten des 16.00 Uhr Crashs das Gerücht gestreut, Amerika marschiere in den Irak ein. Noch vor einer Woche hätte dies zu einem kompletten Crash ausgereicht!

Die gestrigen Konjunkturdaten liessen grauenhafte Vermutungen wahr werden!
So stiegen die Einzelhandelsumsätze in den ersten 3 Februarwochen zwar um 0,6% gegenüber dem Januar, doch war der Vergleichzur Vorwoche mit -0,4% alles andere als berauschend.
Noch katastrophaler das Vebrrauchervertrauen Februar. Es fiel crashartig von 98,1 auf 94,8 P. und bewies mit trauriger Gewissheit, dass sich der private Konsum nicht mehr von den Börsen abkoppeln kann! Diese waren im Februar schlecht und entsprechend stark schwächte sich der Konsum ab. Vernichtend was Greenspan in den letzten 10 Jahren da geschaffen hat!

Damit wurde die Vermutung und der ECRI eindrucksvoll bestätigt: Es ist bei einem ganz kurzen Wirtschaftsaufschwung geblieben!
Das Zünglein an der Waage sind nun noch die Investitionen, die einen weiteren Schub bringen könnten. Doch was soll die Firmen motivieren JETZT massiv Investitionen durchzuführen? Die Antwort kann nur eine sein: Zinserhöhung!
Sollte der Aufschwung bereits in der letzten Woche geendet haben und Unternehmensinvestitionen ausbleiben, wird das Q1-BIP keine 3% positiv erreichen. Lt. den derzeitigen Daten käme es auf max. +1,0%. Sollte sich gar der Aktiencrash im März fortsetzen, wird bereits Q1 wieder rezessiv, d.h. Q4 war eine Ausnahmefahne im Wind!

Doch ist mit dem beginnenden neuen Abschwung noch nicht alles für die Aktienmärkte verloren. Im Gegenteil, bad news könnten für neue Hoffnung genutzt werden, ganz nach dem Motto "Die Börsen nahmen das miese Verbrauchervertrauen & kommende Daten vorweg und rennen nun hoch ob des nächsten positiven Schwungs". & solange diese noch keinen Crash unter hohen Umsätzen hinlegen, muss man mit der genauen Zeitfestsetzung für die nächste Rezession vorsichtig sein. Zuviel hängt in Amerika an Aktien!
Mal schaun ob der heutige Tag den endgültigen Dreh bringt. Um 16.00 Uhr spricht Greenspan & alle Welt erwartet das er die Rezession für beendet erklärt. tut er das? Egal! Wichtig ist die Reaktion des Marktes im weiteren Tagesverlauf. Diese sollte sehr nachhaltig sein.
Bald die erste Zinserhöhung? Der open market und die Treasury sprangen gestern aufwärts, ein Minivorindikator. Tut er es, werden die Firmen panikartig investieren und 2. Teil des Aufschwungs starten. Doch muss er sich 100%ig sicher sein das die Hausse mehr als ein Quartal andauert. Zudem ist die Gefahr von grosser Inflation nicht zu unterschätzen! Einmal begonnen könnte es sehr schnell hochrennen mit den Zinsen.

Dramatisches spielte sich in Deutschland mit Bekanntgabe des IFO-Geschäftsindex Februar ab! Zwar lag dieser über den Erwartungen und wurde entsprechend gefeiert, doch ist die Erholung in den letzten Monaten ein einziger Witz! Dieser Indikator notiert noch immer deutlichst unter dem Stand vor 11.09. & der Anstieg seit Dezember ist ein laues Lüftchen gegen die Rallye bei den US-Frühindikatoren. Kommt noch mit etwas Nachlauf? Nö! Sobald Amiland wieder nach unten abschmiert werden wir SOFORT folgen. Eine Katastrophe wird kommen!
Langsam sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass Deutschland in 2-3 Jahren nicht mehr so sein wird wie wir (alle unter 40) kennen. Es wird weder einen wiederaufkommenden anhaltenden Boom geben, noch eine Hähnchenbraterei wie im Schlaraffenland. Wir werden lernen müssen was es heisst zu sparen, leiden und das Elend der schwachen Gesellschaftschicht mitzuerleben! Grosspleiten wird es genauso geben, wie eine Arbeitslosenrate die an die 20% heranreicht. Die Exzesse der letzten 10 Jahre werden noch verdammt viel Blut fliessen lassen.

Kurz- bis mittelfristig wird die deutsche Industrie nochmals einige Euros auf der Seite EINSPARUNGEN buchen können. Ausgelöst durch eine massive Streikwelle, die bereits in diesem Jahr stattfinden könnte. Während miserablen Wirtschaftsjahren geben sich die Unternehmen nämlich besonders zugeknöpft in puncto Tariferhöhungen. Sie lassen gerne die Gewerkschaften streiken, da sie während dieser Zeit keine Löhne bezahlen müssen & der Produkationsstillstand den übervollen Lägern bestimmt nicht schadet.
Kommt ein Streik, wird die Länge das wahre Gesicht der deutschen Wirtschaft aufzeigen. Haben die Firmen kein Interesse an einer schnellen Einigung, sind wir bereits in der Hölle!

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif

Wird es eine inverse SKS im Stundenchart?
1380 vs. 1415 P. ist dabei die Range, mit erweitertem Widerstand bei 1430 P. Anschliessend recht viel Platz nach oben.
Unter 1360 P. droht der nächste grosse downmove.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1

Nasdaq setzte gestern die Fertigstellung des mustergültigen V´s fort. Die rote Kerze könnte ein bullischer rechter Henkel gewesen sein. Auflösung heute mit isle-gap up 1430 P. und restlos alle Ampeln sind auf grün. Doch solch ein grosses Gap vor der Greenspanrede?
Umsätze blieben mit 1,6 Mrd. weiterhin sehr niedrig, wobei fast die Hälfte für den 16.00 Uhr - Crash und Pullback drauf ging.

ausführliche Analyse gegen mittag.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1

Der DOW legte gestern den notwendigen Konsolidierungstag ein. Deshalb ist die doji-ähnliche Kerze keine Gefahr, vor allem da die GD200 als Unterstützung gehalten hat. Kleines Makel das hängenbleiben an der Marke 10.150 P. Umsätze recht niedrig, d.h. kein Verkaufsdruck!
9.980 P. bleiben grosse Unterstützung und kleine Crashzone.
10.200 & 10.300 P. Ausbruchsmarken.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1

Blödes Doji beim S&P! Sollte darauf morgen eine negative Kerze folgen, ist es das dritte tieferliegende Hoch. Ich glaube dann ist die Aufwärtshoffnung endgültig dahin.

1118 - 1125 & 1140 P. zum grossen Ausbruch bleiben die Marken.
1095 P. die entscheidende Zone.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

Grosser Kummer beim Neuen Markt!
Gestern gap es ein gap up, Intradayhoch an der Ausbruchszone 1020 P. & SK als doji. Könnte, in Verbindung mit einer negativen Kerze heute ein vernichtender evening-doji-star werden. Wenn ja, fällt der Neue Markt wohl in einem einzigen Zug auf weit unter 700 P.!

920 P. dead-line
1020 P. Sonnenschein

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro ist momentan ein Traum für jeden Analysten, anders kann man den punktgenauen Fall gestern nicht umschreiben. Nochmals hoch an die 0,8750, erfolglose Abkehr & crashartig unter 0,8680. Und das obwohl der IFO & US-Verbrauchervertrauen sehr EURO-positiv waren! 0,78xx könnten nun in Rekordgeschwindigkeit erreicht werden.
Genau andersrum der Gold-Verlauf. Regelrechte Explosion gestern! Doch tut sich auch hier eine Bärenhöhle auf. Doppeltop wie letzten Frühling? 262 Dollar stehen.


Termine heute:
Finisair nb
Scient nb
14.30 Uhr Aufträge Verbrauchsgüter, Jan, -0.5%, 1.0%, 1.7%
16.00 Uhr Verkäufe Neubauten, Jan, 880K, 925K, 946K
16.00 Uhr Rede Greeenspan


Happy trades...

germanasti
27.02.2002, 07:08
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3337346533373331.jpg

Ein erstaunliches Eigenleben entwickelt momentan unser DAX! Nach dem fulminanten plus am Montag endete auch der gestrige Tag positiv, obwohl Amerika in negativem Terrain fischte. Die unerklärliche Stärke war vor allem nach dem 16.00 Uhr Crash zu besichtigen. Wie aus dem Nichts rannte es wieder hoch. Glauben unsere Fondsmanager eisern an die nächste Rallye und kaufen nach, oder liegt in Deutschland Kapital ohne Ende in den Geldmarktfonds?
Trotzdem sollte man diese Stärke nicht für die Ewigkeit betrachten. Kommt der Fall, wird er umso heftiger sein.

Technisch hat der Intradaycrash einen wunderschönen rechten Henkel im Stundenchart gebracht und die überkaufte Situation nahezu vollständig bereinigt.
Tageschart ist aus dem W ausgebrochen, blieb aber direkt darüber an der GD100 hängen. d.h. keine bullische Bestätigung gestern. Erst über 5.020 P.
Umgekehrte Verhältnisse bei den gleitenden Durchschnitten. GD100 steigt, GD38 fällt. Was will uns dies sagen?

Sofort zu Beginn über 4940 P. könnte rasch zu Kursen knapp an der 5000er Marke führen. Intradaykonsolidierung zurück gen 4930 P. & SK über 5020 P. wäre sehr bullisch.
Startminus 4880/4870 P. & dann über 4940 P. wäre auch bullisch. Run allerdings begrenzt bis 5010 P.
Doppeltop an der GD100 bei 4930 P. und danach Crash unter 4860 P. könnte ein kleines Crash-W ausbilden.

Heute darf alles passieren, nur kein doji bzw. shooting-star mit langem Docht!

germanasti
27.02.2002, 07:10
26.02.2002 22:26 Uhr: Blitzmeinung von Andreas Stowasser


Bill Gates braucht Zigarettengeld


Da bekommt doch nicht etwa einer Zweifel am Geschäftsmodell? Wohl kaum, eine hübsche Story ist es doch. Bill Gates, legendärer Gründer und Chef des Software-Giganten Microsoft, hat den Verkauf von einer Million Microsoft Aktien angekündigt. Damit sollen rund 63 Millionen US-Dollar in die Gates-Taschen fließen. Ein Sozialfall war Herr Gates bis jetzt allerdings auch nicht. Und an seinem Unternehmen bleibt er immer noch ganz gut beteiligt. Laut US-Börsenaufsicht SEC hat Gates Ende Februar direkt rund 650 Millionen Microsoft-Aktien gehalten. Die nette Anekdote wird den Aktienkurs nicht kratzen.




© 2002 sharper.de

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Soviele Insiderverkäufe momentan :(

germanasti
27.02.2002, 07:11
& Nikkei gerade mal 300 P. im plus. So wird das nix mit dem nachhaltigen Aufschwung. :mad:

Gert
27.02.2002, 07:20
Guten Morgen @all

Aus der FTD vom 27.2.2002
Microsoft mischt bei Unternehmenssoftware mit
Von Martin Virtel, Hamburg

Microsoft will seine Produktpalette ab kommendem Jahr auf Unternehmens-Software ausweiten. Damit tritt das Unternehmen gegen etablierte Konzerne wie SAP und Oracle an.

Erstes Angebot in diesem Segment ist eine Software zur firmeninternen Verwaltung von Kundenkarteien, im Fachjargon "Customer Relationship Management" (CRM) genannt. "Das ist ein großer, unerschlossener Markt. In den USA haben nur 10 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen eine spezielle Software für diesen Bereich", sagte Holly Holt, CRM-Produktmanagerin bei Microsoft. "Wir werden mit unserem Programm vor allem selbstgestrickte Systeme ablösen, Kundenkarteien, die im Tabellenkalkulationsprogramm Excel oder im E-Mail-Programm Outlook gepflegt werden". "Microsoft CRM", so der Name des Produktes, soll sich für Unternehmen zwischen 25 und 500 Mitarbeitern eignen und das erste Programm sein, das auf Microsofts derzeit noch unfertigem Internet-Betriebssystem Dotnet aufbaut.

Die Ankündigung hat derzeit daher lediglich strategische Signalwirkung. Nachdem Microsoft im Herbst 2000 den Spezialanbieter Great Plains gekauft hatte, war erwartet worden, dass der Marktführer bei PC-Software versucht, auch in die Märkte für Unternehmenssoftware vorzudringen.



Perspektiven von CRM umstritten

CRM gilt in der Softwarebranche noch immer als Wachstumssparte, obwohl der Markt nach einer Untersuchung des US-Marktforschugnsunternehemens Gartner Group im vergangenen Jahr geschrumpft ist und 2002 stagnieren soll. Wenn die Wirtschaft insgesamt nicht wächst, sei es wichtig, die bestehende Kundenbasis kosteneffizient besser zu pflegen, anstatt neue Kunden zu aquirieren, argumentieren die Hersteller von CRM-Software. Die Gartner Group wiederum rechnet vor, dass derzeit etwa 65 Prozent aller CRM-Projekte scheitern (gemessen an der versprochenen Amortisierung der eingesetzten Mittel), und dass dieser Anteil in Zukunft noch steigen wird.


Micrsoft tritt auf diesem Markt gegen etablierte Konzerne wie die auf Großunternehmen spezialisierten Siebel, SAP und Oracle an, sowie gegen Spezialanbieter für kleinere Firmen wie Pivotal und Onyx. Insgesamt tummeln sich über 100 Softwarefirmen auf diesem Markt, auch Microsoft selbst vertreibt bereits CRM-Angebote, unter anderem zusammen mit Siebel. Es gäbe jedoch wenig Überschneidungen, weil sich das neue Programm vor allem an kleine Unternehmen bis 500 Mitarbeitern richtet, sagte Produktmanagerin Holt. Langfristig, so spekuliert eine am Dienstag veröffentlichte Analyse der US-Investmentbank SG Cowen, könnte sich Microsoft allerdings in den Markt für mittelgroße Unternehmen vorarbeiten und dadurch den Umsatz von Siebel, SAP und anderen bedrohen.



Netz von Vertriebsfirmen im Aufbau

Um in das neue Marktsegment vorzudringen, muss Microsoft eine neue Vertriebsstruktur aufbauen. Anders als die Hauptprodukte Windows oder Office wird Unternehmenssoftware mit Hilfe von Programmierern an die Gegebenheiten des Kunden angepasst werden, eine Arbeit, die von einem Netz von Vertriebfirmen erledigt werden muss.


Derzeit befindet sich der Aufbau dieses Netzes in Deutschland noch im Aufbau, sagte Thilo Roetger, Geschäftsführer von Microsoft Great Plains in Deutschland. Von den bestehenden Microsoft-Vertriebspartnern hätten bereits sechs oder sieben Interesse daran geäußert, ebenfalls Microsoft CRM zu verkaufen. Nach Auskunft von Produktmanagerin Holt ist es auch denkbar, dass bestehende Microsoft-Vertriebspartner die neue Software im Bündel mit anderen Microsoft-Produkten verkaufen.


Nicht alle Microsoft-Geschäftspartner sind daher glücklich über das neue Angebot - sie fürchten, aus dem Markt gedrängt zu werden. Einer der führenden deutschsprachigen CRM-Anbieter, dessen selbst entwickelte CRM-Software in derzeit etwa 400 Projekten läuft, macht sich über die neue Konkurrenz Sorgen. "Microsoft geht mit seinen Partnern nicht sehr partnerschaftlich um", heißt es aus dem Unternehmen. "Wir fürchten, das unser über Jahre erarbeitetes Know-How verloren geht." Dennoch werde man die eigene Software auf Microsofts neuem Internet-Betriebssystem Dotnet weiterentwickeln.



© 2002 Financial Times Deutschland

tom911
27.02.2002, 07:34
RAMBUShttp://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00001373&mpid=32&tr=1d&ct=&redvol=1&1014786058
ob Infineon heute auch so läuft ?

@germa 305 Punkte langen Dir nicht !!!

Spuernase
27.02.2002, 07:38
Morgen Germa :)
Moin mädels :D

Ein bischen mehr hätte man sich ja gestern anstrengen können.

germanasti
27.02.2002, 07:42
Moin miteinander :)



Porsche:

Nun sind es nur noch 250 P.!
Das Anti-Deflationspaket war sowas wie der goldene Schlüssel zur Freiheit. Doch selbst in diesen wird abverkauft. :(

germanasti
27.02.2002, 07:43
"Prior Börse"/Kreise: Unaxis an Steag HamaTech interessiert
Frankfurt (vwd) - Die Unaxis AG, Zürich, soll angeblich an der Steag HamaTech AG, Sternenfels, interessiert sein. Dies berichtet die "Prior Börse" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Allerdings sei der schweizerischen Technologie- und Konsumgütergruppe der aktuelle Kurs des deutschen Anbieters von Anlagen zur Herstellung optischer Speichermedien noch zu hoch. Auf Anfrage der "Prior Börse" habe sich Steag nicht dazu äußern wollen.


vwd/12/26.2.2002/bb


:eek:

germanasti
27.02.2002, 07:44
Ob es der Nikkei noch bis ins minus schafft?

germanasti
27.02.2002, 07:44
Datum: 26.02. 22:38 B2B: Ariba gibt positiven Ausblick


Das B2B-Software-Unternehmen Ariba, ein einstiger Börsenhighflyer, gab heute bekannt, daß man mit den sogenannten Quellensoftwareprodukten ein heißes Eisen im Feuer habe, die den Umsatz in den nächsten Monaten deutlich ankurbeln könnten. Am Jahresende erwarte man einen Anteil dieser Produkte am Gesamtumsatz von ca. 30%. Dies erklärte heute Aribas CFO auf der Robertson Stephens Technology Conference in San Francisco.

Die Quellensoftware gehöre zu der Softwareangebotspalette von Ariba, die dazu dienen solle, Einkaufsmanagern von Unternehmen zu helfen, kostensparende Entscheidungen zu treffen.

Der Verteidigungsgigant General Dynamics habe Aribas Quellensoftware in acht Fällen getestet und dabei im Schnitt eine Ersparnis von 16% beim Produkteinkauf erzielen können. Seitdem sei man überzeugter Ariba-Kunde.

Daneben gab Ariba bekannt, daß der kalkulatorische Umsatz sich in diesem Quartal wieder stabilisieren solle, nach dem er in den drei vorangegangenen Quartalen jeweils geschrumpft war.


© Godmode-Trader.de

:D

tom911
27.02.2002, 07:45
wird schon wieder
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FJNIc1&Titel=NIKKEI%20IND%20MAR2&Zt=1014788538&La=DE&

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+MAR2&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&avg1=100&avg2=200&
long long Time.......

tom911
27.02.2002, 07:48
so Mädel´s muss mal wieder ins Büro
also haltet mir den Dax schön oben - nicht das meine Calls brennen
cu bis heute Nachmittag

Ich sag nur >Arbeitlos und Spass dabei<
wüsste ja schon was ich mit meiner Zeit dann anfangen würde!!!!
cu

germanasti
27.02.2002, 07:56
Heute rockt ganz Asien, von Japan über Honkong bis Thailand.
Die japanische erklärung muss sehr impulsiv gewesen sein. :eek:

Nikkei wieder deutlich über dem DOW & noch 200 P. dann notiert er auch über dem HangSeng. Alte Ordnung wieder hergestellt. ;)

cherry
27.02.2002, 07:58
Guten morgen @all + @germa

press
27.02.2002, 07:59
GO NIKKEI GO :D:D:D heute mal keinen -50 am schluss bitte :mad:

germanasti
27.02.2002, 08:00
Moin Press + Cherry :)







Cherry:

Wenn es heute nach Greenspan wieder hochrennt kommt short-squeeze.
Das brodelt an allen Ecken und Enden.
& idealerweise sollte es rennen ohne das Greeni neue Erkenntnisse erteilt.

germanasti
27.02.2002, 08:02
Nikkei schliesst mit +370 P. auf Tageshoch 10.573 P.
Heute wenigstens kein Abverkauf in den letzten beiden Minuten.



Positiv? Erst wenn die 12 - 16 % - Kerze kommt, vorher nicht.

press
27.02.2002, 08:03
eher +50 :laugh: na also it +370 hab ich nicht gerechnet :ek :ek :ek

press
27.02.2002, 08:08
muss in die schule :( ciao!

Ralph
27.02.2002, 08:09
Moin @All

Germa, nachdem Du jetzt wieder etwas "bearisher" erscheinst.

Der Markt gestern war insofern positiv, als er die "Chance" zum Abverkauf gehabt hätte (Du hast die Daten zitiert) ..... dies hat er aber nicht gemacht, was zumindest aus "Kontra-Sicht" recht positiv ist.

Hinzu kommt die recht positive Marktbreite, die sich seit Freitag weiter leicht verbessert ......... drauf achten!

Ralph

cherry
27.02.2002, 08:17
@germa

Die Amis brauchen immer 24 Std. um ihre Rückschlüsse auf schlechte Zahlen zu ziehen. :D

Investitionen der Firmen wird es nicht geben, da die Kapazitätsauslastung bei 78% liegt. Das ist für Neuinvestionen zu wenig. Ausserdem wirkt hier die Ausweitung der Kapazitäten nach. Gleichzeitig sinken die Realeinkommen und Verbrauchervertrauen. Die Sparquote ist auf den niedrigsten Stand, was keine weiteren Konsumausgaben im privaten Bereich zu erwarten läßt.

Natürlich kann es noch einige Tage hochgehen. Das geschieht aber nur um schnell Put und Call-Besitzer zu grillen :hihi . Bei diesen Stop Loss Absicherungen verdient sich der Emmi eine goldene Nase :D .

Mitte März ist großer Verfallstermin. Bis dahin sollten wir weit tiefere Kurse sehen.


Nachtrag : Rally in Japan :hihi Ab Mitte nächste Woche ist das Shortselling erschwert. So kann man auch ein Strohfeuer anzünden. :hihi

cherry
27.02.2002, 08:27
@Ralph

Der Markt gestern war insofern positiv,

Das ganze war so abzusehen. Keiner wollte zum falschen Ufer rudern. So hat man erst mal gar nichts gemacht. Wenn heute die Greenspanrede nicht gefällt, wird das dann heute nachgeholt.


@ germa

Den einzigen Grund den Greenspan hat die Zinsen zu erhöhen ist die Aktienblase.
Dieser wird er rechtzeitig den Boden unter den Füßen wegziehen und ihr der Luft rauslassen. Allerdings rechne ich damit erst in der 2. Jahreshälfte oder wenn Greenspan 100% sicher ist das die Konjunktur läuft.

germanasti
27.02.2002, 08:44
Moin Ralph :)

Wo bin ich bärisch?
Sollte der heutige Tag negativ enden, dann ja. Ansonsten DAX 7200 P. in den nächsten Wochen. :D



Cherry:

Es kann manchmal auch völlig ungerechtfertigt hochrennen, dafür reicht schon ein gigantisches short-squeeze aus. Genauso wie es im Januar ungerechtfertigt gesunken ist.

In welcher Form ist ab mitte nächster Woche shortselling erschwert?

germanasti
27.02.2002, 08:46
JP/Einzelhandelsumsätze im Januar weiter rückläufig
Tokio (vwd) - Die japanischen Einzelhandelsumsätze präsentieren sich weiterhin rückläufig. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Mittwoch mitteilte, verringerten sich die entsprechenden Umsätze im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 10,543 Bill JPY. Dies war der zehnte Monat in Folge, in dem ein Rückgang der Umsätze im Einzelhandel verzeichnet wurde, hieß es. Den weiteren Angaben zufolge sanken die Umsätze (bereinigt um Änderungen in der Zahl der Filialen) in Supermärkten um 3,5 Prozent auf 1,133 Bill JPY.



Mitarbeiter des METI führten die Entwicklung einmal mehr auf die anhaltende Konsumschwäche in Japan zurück. Vor allem die hohe Zahl der Unternehmensinsolvenzen und eine Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau hätten die Stimmung der Verbraucher gedrückt. In den Kaufhäusern sind die Umsätze dagegen laut METI um 0,1 Prozent auf 794,5 Mrd JPY gestiegen. Hier hätten spezielle Faktoren wie der Winterschlussverkauf für das leichte Plus gesorgt. Die rückläufigen Einzelhandelsumsätze erhöhten den Druck auf die Bank of Japan, in der Sitzung am Donnerstag die Geldpolitik weiter zu lockern, um zu verhindern, dass das Land weiter in die Deflation abgleitet, sagte ein Beobachter.


vwd/DJ/27.2.2002/rud/ptr


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Ewig kann das nicht sinken!

germanasti
27.02.2002, 08:51
apanese FSA clamps down on short selling
By Michiyo Nakamoto in Tokyo
Published: February 26 2002 19:31 | Last Updated: February 26 2002 23:35



Japan's financial regulator is to penalise Crédit Lyonnais and Bear Stearns, and order stricter compliance at Deutsche Securities and Nikko Salomon Smith Barney, for violating short-selling rules.

The Financial Services Agency has ordered Crédit Lyonnais to suspend trading on its own account and on commissioned business by affiliated companies for two weeks, beginning on Wednesday.

It has told Bear Stearns to stop broking for affiliated companies on stock trading for a week, and to suspend securities businesses with affiliated companies for two weeks.

Deutsche Securities and NSSB were not penalised, but all four were ordered to strengthen internal control systems and secure strict compliance with the rules. Each of the four firms said they accepted the FSA decision and planned to improve compliance.

The FSA move comes amid calls from Japanese government leaders to clamp down on short-selling, which they blame for falling share prices.

Masajuro Shiokawa, finance minister, said this month that Japan had become "a gambling den", where short-selling was causing sharp declines in share prices.

Most observers say the stock market's decline owes much to poor corporate performance, hefty debts, huge non-performing loans at the banks and a grim economic outlook.

But the government has become increasingly worried about the weakness of the market, which could have a serious impact on the banks' financial performance and their ability to meet international capital adequacy requirements.

It recently announced stricter rules aimed at preventing short-selling from exacerbating the market's downturn. From March 5, for example, brokers will have to deal with a new uptick rule that in effect stops them from short-selling in a falling market.

"It's regulation by intimidation," said one official at a foreign broker. By taking draconian action against any technical violations - the brokers penalised on Tuesday had failed to report some of their short-selling transactions - the government was discouraging short-selling because "everyone is just frightened to make a mistake", he said.

The FSA denies it is targeting foreign brokers. Japanese brokers have been penalised on other matters. But while the FSA has penalised ING Barings, Goldman Sachs, Morgan Stanley and Barclays, none of the large Japanese brokers has had penalties slapped on them for short-selling.

"The system is as transparent as possible," said one FSA official. The brokers that have been penalised were the top ones in terms of the volume and value of short-selling trades they made.


http://news.ft.com/ft/gx.cgi/ftc?pagename=View&c=Article&cid=FT3YNM646YC&live=true&useoverridetemplate=ZZZ6MJPM90C&tagid=ZZZR4COD20C&subheading=asia%20pacific%20equities



hahahaha, die Japaner greifen jetzt durch!
Könnte ein wochenlanger short-squeeze geben. :)

Rämbo
27.02.2002, 08:55
Und warum sehe ich hier keine Bilder?
X

cherry
27.02.2002, 08:55
@ germa

Was genaues über die Einschränkungen haben sie nicht gesagt. Auf jeden Fall hat die Ankündigung gereicht, daß sich die Shortseller eindeckt haben.

KA111
27.02.2002, 09:05
Morgen germa:), Morgen all:)
Rämbo:), willkommen, hier siehst Du keine Bilder, weil das hier ein börsenbezogener Fach-Tagesthread ohne Politthemen ist und kein Foto-Thread. Die Übergröße stört. Bring es woanders kleiner. Nimm es bitte hier raus und stelle im CHILL-OUT ein.

Gruß
KA:)

germanasti
27.02.2002, 09:11
Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 27. Februar 2002

TOP AKTUELL:

US-Notenbankchef Alan Greenspan wird heute (Mittwoch) nach Einschätzung von Analysten in seinem mit Spannung erwarteten Konjunkturbericht vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses ein verhalten optimistisches Bild der US-Wirtschaft zeichnen. In einem Balance-Akt wolle Greenspan zum einen die Zuversicht über eine baldige konjunkturelle Erholung weiter stärken, zum anderen aber auch das Augenmerk der Finanzmärkte auf die Risiken der aktuellen Situation lenken. "Seine Sicht der US-Wirtschaft wird wahrscheinlich optimistischer ausfallen als in seiner letzten Rede (im Januar)", sagte Jade Zelnik, Chefvolkswirt bei Greenwich Capital Markets.

Zusatzinfo unter: [GER-FED-ECI]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:

* Die im Nebenwerte-Index MDax gelistete Kolbenschmit Pierburg veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen für 2001.

* Die am Frankfurter Neuen Markt gelistete Trintech legt ihre Geschäftsergebnisse 2001 vor.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE:
* Mobilcom-Chef Gerhard Schmid erwägt die Veröffentlichung des Vertrages mit der France Telecom in Auszügen zu veröffentlichen. "Wir wollen damit zeigen, dass France Telecom vertraglich zugesichert hat, die Investitionen in das UMTS-Netz einzuhalten und durchzuführen", sagte Schmid dem "Handelsblatt".

BLICKPUNKT DEVISEN:
Anhaltende Spekulationen über die Rede von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan am Nachmittag vor dem Finanzdienstleistungs-Ausschuss des US-Kongresses haben den Dollar am Mittwoch an den Märkten des Fernen Ostens unterstützt. Händler in Tokio rechnen damit, dass Greenspan die Einschätzung der meisten Marktteilnehmer bestätigen wird, die US-Wirtschaft sei auf dem Wege der Erholung. Alle anderen Faktoren, die eigentlich gegen den Dollar sprächen, wie der Rückgang des Index' des US-Verbrauchervertrauens des Conference Board auf 94,1 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit November, ignoriere der Markt.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Angetrieben von Aktienrückkäufen nach der Verhängung von Strafen gegen vier ausländische Broker wegen der Verletzung von Börsenregeln hat der Tokioter Aktienmarkt am Mittwoch kräftig an Boden gewonnen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann 3,63 Prozent auf 10.573,09 Punkte und notierte damit erstmals wieder seit dem 10. Januar über der Marke von 10.500 Zählern.

Händlern zufolge erzielte die Aktion der Finanz- Aufsichtsbehörde FSA den erwünschten Effekt. Zum einen seien die Short-Verkäufe eingeschränkt worden und zum anderen sei der Markt vor der Veröffentlichung des Anti-Deflationspakets der Tokioter Regierung unterstützt worden.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Ein unerwartet starker Rückgang des Verbrauchervertrauens in den USA hat am Dienstag an den US-Börsen wachsende Hoffnungen auf eine rasche Erholung der amerikanischen Wirtschaft gedämpft. Der Standardwerte-Index Dow Jones verringerte seine Verluste im späten Geschäft und schloss 0,30 Prozent niedriger auf 10.115,26 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Index verlor 0,17 Prozent auf 1766,86 Zähler. Der breit gefasste SP-500-Index notierte unverändert mit 1109,38 Punkten. Charttechniker sehen Unterstützung für den Dow-Jones-Index bei 10.000 Zählern, bei 1700 für den Nasdaq und bei 1090 für den SP-Index.

An den US-Bondmärkten verloren die richtungweisenden zehnjährigen Notes 15/32 auf 99-22/32 Punkte und rentierten mit 4,92 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen 21/32 auf 99-15/32 Punkte, wobei sich eine Rendite von 5,41 Prozent ergab.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0050 JP Einzelhandelsumsätze JAN . vH -2,5
0800 DE BIP Q4 -0,2 vH -0,1
0800 DE ------ J/J Q4 0,0 vH 0,3
0845 FR Geschäftsklimaindex FEB 93,4 Ind 92,0
0850 FR Erzeugerpreise JAN 0,2 vH -0,3
0850 FR ------ J/J JAN -1,7 vH -1,6
1000 E12 Geldmenge M3 JAN 8,0 vH 7,8
1000 E12 ------ J/J JAN 8,0 vH 8,0
1030 GB BIP 2. Ver. Q4 0,2 vH 0,2
1030 GB ------- J/J Q4 1,9 vH 1,9
1430 US Langlebige Güter JAN 1,6 vH 1,7
1600 US Absatz Neubauten JAN 936 T 946


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

germanasti
27.02.2002, 09:15
Ausblick/Greenspan zwischen Zinserhöhungen und alten Risiken
Washington (vwd) - Nach Einschätzung von Experten kommt auf Fed-Chairman Alan Greenspan eine Gratwanderung zu, wenn er am Mittwoch dem Finanzauschuss des Repräsentantenhauses (House Financial Services Committee) Rede und Antwort stehen wird. Einerseits dürfte er die zuletzt relativ gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten zum Anlass nehmen, um mit einer gewissen Zuversicht in die weitere Zukunft zu schauen. Dabei könnte er auch die Notwendigkeit künftiger Zinserhöhungen andeuten. Andererseits wird es der Fed-Chairman aber kaum vermeiden können, auf noch bestehende Konjunkturrisiken zu verweisen.



Grundsätzlich deutet sich zurzeit aber an, dass die wohl kürzeste Rezession der jüngeren US-Geschichte ihr Ende gefunden hat. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturindikatoren sind zumeist recht gut ausgefallen, und für die am Donnerstag anstehende zweite Veröffentlichung der Zahlen zum US-BIP im vierten Quartal 2001 wird eine deutliche Aufwärtsrevision erwartet. Hoffnungen machen aber vor allem die vorlaufenden Indikatoren, die allesamt auf eine Erholung der US-Konjunktur hindeuten. Vor diesem Hintergrund erwarten die meisten Volkswirte ab Jahresmitte eine deutliche Beschleunigung des US-Wirtschaftswachstums.



Es ist davon auszugehen, dass Greenspan von dieser allgemeinen Einschätzung nicht abweichen wird, was aber gleichzeitig die Frage nach dem weiteren geldpolitischen Kurs der Federal Reserve aufwirft. Der Fed-Chairman könnte dabei im Rahmen eines stärkeren Aufschwungszenarios die Bereitschaft der Fed zu Zinserhöhungen signalisieren - viele Experten erwarten einen solchen Schritt ab der zweiten Jahreshälfte. Diese Zinserhöhungen lassen sich aber nicht nur mit dem erwarteten Aufschwung begründen, sondern auch mit der starken Aufblähung der US-Geldmengen. Hier zeigt sich, dass die Liquiditätsausstattung der US-Wirtschaft mittlerweile das großzügigste Niveau seit den frühen achtziger Jahren erreicht hat.



Trotz dieser Faktoren, die zumindest mittelfristig für einen restriktiveren geldpolitischen Kurs sprechen, muss und wird Greenspan eine Reihe von Faktoren zu bedenken geben, die auf einen möglichen Aufschwung lasten könnten. Diese Risikofaktoren liegen vor allem auf der Seite der Unternehmen und privaten Haushalte begründet. So ist fraglich, ob die aktuell schwache Gewinnentwicklung der US-Unternehmen tatsächlich die erforderlichen wachstumsfördernden Investitionen zur Folge haben wird. Angesichts ungewisser Aussichten über den weiteren Gewinnverlauf dürfte sich an dem derzeitigen Investitionsattentismus vorläufig wenig ändern.



Darüber hinaus warnen Experten weiterhin davor, dass auch der Konsum der privaten Haushalte dämpfenden Faktoren ausgesetzt ist. So wird einerseits auf die wohl noch einige Zeit steigende Arbeitslosigkeit verwiesen, andererseits aber auch die hohe Verschuldung der privaten Haushalte angeführt. Zudem werden von den Aktienkursen keine belebenden Konsumimpulse erwartet, solange fragwürdige Bilanzierungsmethoden von US-Unternehmen zu einer sehr vorsichtigen Haltung an Wall Street führen. In diesem Zusammenhang dürfte es auch spannend sein, inwieweit sich Fed-Chairman Greenspan zum heißen Thema "Enronitis" äußern wird. +++ Peter Trautmann


vwd/27.2.2002/ptr/rud

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Alles sprach von einem Aufschwung im 2. Halbjahr & jetzt, wo die Fakten auf dem Tisch liegen spricht man von der kürzesten Rezession.
Das die Frühindikatoren bereits wieder nach unten abgedreht sind sieht kein Mensch :hihi

cherry
27.02.2002, 09:16
guten morgen @blieni

Das mit den kleinen Bärenhappen ist zwar gut, aber wie erklärst du das den Hans Eichel ? :confused:


Würde ich aber nochmal abwarten, könnte nochmals an den Intradayhoch von Gestern oder eventuell sogar auf die 4990 laufen.

Cherry der sein Dach festhält wegen viel Wind

germanasti
27.02.2002, 09:21
Dann ist ja der Nikkei gar nicht wegen dem Antideflationspaket explodiert, sondern aufgrund Shorteindeckungen ausländischer Broker.
& wo bleibt die Regierungserklärung zur Deflation? :eek:



Cherry:

Ist doch geschickt gemacht von den Japanern. Sie haben trotz Kenntnis den künstlichen Shortmarkt seit Jahreswechsel nicht berührt und jagen nun zum Fiskaljahrende eine Shortrakete nach der anderen hoch. So spart man sich den Kapitalabzug aus Amerika & Restwelt. :D

SHORTSQUEEZE sollte das Schlagwort der nächsten Wochen weltweit sein!




Moin Blieni :)

Gewitter?
Hier im Büro 20 Grad + laufende Klimaanlage :cool:

ironfist
27.02.2002, 09:24
moin
germa, kurze verständnisfrage: wann kommt die regierung in japan mit der ankündigung der " problemlösungen" raus? morgen? oder war das schon heute?? z.zt. keine zeit! schade:lach

cetinje
27.02.2002, 09:28
Guten Morgen :)

cherry
27.02.2002, 09:32
@blieni


Muss heißen : Blieni der Schlaubär :hihi

linng
27.02.2002, 09:35
guten morgen.

cherry
27.02.2002, 09:39
@blieni

Da hast du wohl auch ein System wie mein Vater. Kürzlich konnte ich nicht mehr ermitteln wie er seine Aktien eingekauft hat. Wenn ich das nicht kann, wie kann es dann der "blanke Hans":hihi

cherry
27.02.2002, 09:49
Dailyanalyse Dax-Future vom 27.02.2002

gesendet um 08:19 Uhr

Für Fragen zu unserem Service oder zu einzelnen Märkten oder falls Sie
Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge haben, rufen Sie an (0211 - 13072239)
oder schicken Sie ein e-mail; wir würden uns freuen!

Dem Dax-Future gelang im gestrigen Handel der Bruch von 4893 Punkten und damit die Bestätigung des bullischen reversals vom Vortag. Damit ist die Wahrscheinlichkeit eines Endes der Abwärtskorrektur vom 04.01. weiter deutlich angestiegen. Die 5100er Marke erscheint noch in dieser Woche erreichbar zu sein.
Der gestrige Nachmittag sah als Reaktion auf ein schwächer als erwartet ausgefallenes US-Verbrauchervertrauen einen kleinen sell-off bis 4870 Punkte, der aber zum Handelsschluß hin bereits wieder fast komplett aufgeholt wurde.
Technisch ideal erscheint in der ersten Handelshälte ein zweiter kleiner Abwärtsschub als Reaktion auf den Anstieg von 4736 Punkten, der den Dax-Future nochmals in den mittleren 4800er Bereich führt. Eine solche Bewegung wäre dann eine gute Chance für einen risikoarmen Longeinstieg, denn nur ein Rückgang unter 4815 Punkte würde den oben beschriebenen bullischen Ausbruch kontakarieren.


Marc Wilhelms



Wenn der ins Bullenlager wechselt, dann ..........
:confused:

germanasti
27.02.2002, 09:56
Moin Cetinje + linng :)



Iron:

Ich war der Meinung vergangene Nacht. Komisch!
Morgen tag japanische Notenbank

germanasti
27.02.2002, 09:58
Deutsches BIP auch im vierten Quartal 2001 zurückgegangen

Wiesbaden, 27. Feb (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft ist vom dritten zum vierten Quartal 2001 erneut leicht geschrumpft und war damit in einer Rezession. Im Gesamtjahr 2001 sei die Wirtschaft um 0,6 Prozent gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit und bestätigte die vorläufigen Daten.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2001 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent nach einem revidierten Minus von 0,2 (0,1) Prozent im Vorquartal. Die Wirtschaftsleistung sei vor allem wegen eines Rückgangs der Investitionen in Ausrüstungen und Bauten sowie einem sehr starken Vorratsabbau gesunken. Zum Vorjahr verringerte sich das BIP im vierten Quartal um 0,1 (Vorquartal: revidiert plus 0,4 von 0,3) Prozent. Dies sei das erste Minus zum Vorjahr seit dem vierten Quartal 1996, teilte das Bundesamt mit.

Analysten hatten im Schnitt ein Minus von 0,2 Prozent zum Vorquartal und eine Stagnation zum vierten Quartal 2000 erwartet. Die Bundesbank war von einem viertel Prozentpunkt Rückgang zum dritten Quartal ausgegangen.

Nach dem stärkeren Wachstum von 3,0 Prozent im Jahr 2000 ist die Wirtschaft damit im vergangenen Jahr in die Rezession geraten, die Volkswirte als zwei Quartale mit negativem Wachstum in Folge definieren. Wirtschaftsforscher rechnen aber mit einem Ende des Abschwungs im ersten Halbjahr.

bin/iws


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Deutschland wird untergehen!

cloneshare
27.02.2002, 10:00
Guten Morgen all

MichaelFKr
27.02.2002, 10:02
Guten Morgen

KA111
27.02.2002, 10:05
Markteinschätzung für den 27. Februar 2002
DAX, Dow Jones, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Der IFO-Geschäftsklimaindex ist besser ausgefallen als von den Analysten erwartet.

Dagegen das US-Verbrauchervertrauen ist schlechter ausgefallen!

Das Ergebnis war eine übelste Schaukelbörse, mit einer Topbildung und anschließend wenig veränderten Kursen.


Die heutigen Wirtschaftsdaten aus USA sind:

Auftragseingänge für langlebige Güter

und der US-Konjunkturbericht, Moderator ist der Herr der Zinsen, Alan Greenspan persönlich…

Zu den Indizes:


Zur parallelen Betrachtung der aktuellen Indizes mit Indikatoren entsprechend aufbereitet bitte hier klicken für USA und hier für Deutschland und gewünschten Betrachtungszeitraum auswählen!

Der DAX konnte gestern zunächst ordentlich zulegen, am Ende blieb dann aber nur ein Plus von 0,7%. Schuld daran war nach guter Eröffnung, die zurückkommende Wallstreet.

Der RSI hat den überkauften Bereich nun fast erreicht!

Die Fast-Stochastik liegt ebenfalls im überkauften Terrain und beginnt abzukippen.

Der MACD neutral, das Momentum negativ.

Der seit 29.01.2002 bestehende Abwärtstrend verläuft heute bei 4850 Punkten.

Gefolgt von einem weiterem Abwärtstrend (seit 07.01.2002) und der 38-Tagelinie bei 5030 Punkten.

Außerdem der gestern genannte Widerstand bei 4975-4992 Punkten. Hier befindet sich das Zwischenhoch des Monats Februar 2002, sowie drei Zwischentiefs aus dem Januar 2002.

Der Index hat es nicht geschafft bis an die Marke von 4975 Punkten Herahnzulaufen, bei 4937 Punkten war bereits Schluss.

Angesichts der technischen Signale und der kurzfristig überkauften Situation, ist mit schwächeren Kursen zurechnen.

Wir ziehen den Tradingstopp auf 4850 Punkte nach, wobei man eventuell schon vorher versuchen sollte, zumindest die Hälfte der Positionen glattzustellen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. (Im Vorfeld eventuell gestiegene Futures nutzen)

Mittelfristiger Stopp bei 4400 Punkten auf Schlusskursbasis.

Dow Jones und S+P500 konnte zunächst zulegen. Die Freude währte aber nur 30 Minuten, dann wurde das US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht!

Der RSI des Dow Jones liegt im neutralen Bereich, beim S+P500 liegt dieser knapp darunter.

Die Fast-Stochastik befindet sich im überkauften Bereich und beginnt auch hier abzukippen! Ein Verkaufssignal fehlt allerdings noch.

Der MACD ist bei beiden Indizes positiv, das Momentum liegt nur beim Dow Jones im positiven Terrain.

Der Candlesticks muss wohl als negativ interpretiert werden.

Nachdem der Dow vorgestern die 200-Tagelinie bei 10020 Punkten überwunden hatte, haben viele geglaubt nun geht die Party weiter. Aber wie eben schon früher, war danach Ende der Fahnenstange.

Der S+P500 hat zwar versucht den aktuellen Abwärtstrend bei 1112 Punkten zu überwinden, am Ende aber wieder unter diesem bei 1109 Punkten geschlossen. Der nächste Widerstand wäre die 38-Tagelinie (gleichzeitig auch das Februarzwischenhoch) bei 1125 Punkten.

Somit kam es wie vermutet intraday nochmals zu steigenden Kursen, dann folgt aber leider die Topbildung.

Angesichts der technischen Signale, ist mit schwächeren Kursen zurechnen.

Einzig die Wirtschaftsdaten, zusammen mit Alan Greenspan könnten das Ruder noch herumreißen. Wenn, dann wird es aber vermutlich nur ein ähnliches Szenario wie letzten Donnerstag geben, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Also die Fast-Stochastik welche aktuell an ihre obere Grenzen stößt, aber noch kein Verkaufssignal sendet, eine doppelte Spitze bilden und dann morgen endgültig Abwärts tendieren.

Es ist vermutlich das sicherste, ähnlich wie unter DAX beschrieben zu verfahren, und die Hälfte der Positionen schon im Vorfeld in einem günstigen Moment aufzulösen.

Für die andere Hälfte ziehen wir den Tradingstopp eng auf werden auf 10000 bzw. 1098 Punkte mind. auf Skb. nach.

Mittelfristiger Stopp auf Skb. 8900 bzw. 1035 Punkte.


Nasdaq und Internet-Index haben mit dem Dow Jones gleichgezogen und ebenfalls kaum verändert den Markt verlassen, nach einem anfänglichen dreißigminütigen Höhenflug.

Der RSI der Nasdaq befindet sich unverändert kurz vor dem neutralen Bereich, der des Internet-Index liegt ein Stück darunter und ist somit leicht überverkauft.

Die Fast-Stochastik ist leicht überkauft, beginnt vermutlich zu kippen, zeigt aber ebenfalls noch kein Verkaufssignal.

MACD und Momentum sind negativ.

Die Candlesticks zeigen negativ zu interpretierende Trendwendesignale.

Die nächsten Widerstände, gebildet durch die obere Begrenzung des jeweiligen Abwärtstrends, liegen heute bei 1815 bzw. 118 Punkten.

Bei der Nasdaq muss allerdings, wie schon gestern, die Marke von jetzt 1790 Punkten erwähnt werden, denn hier verlief der seit 09.01.2002 bestehender Abwärtstrend, bis er am 14.02.2002 intraday überschritten wurde und sich somit dieser Trend etwas nach Oben verschob. Außerdem wartet auch noch das GAP vom 19.02.2002 (1791-1802 Punkte) darauf, geschlossen zu werden. Der gestrige Höchstkurs der Nasdaq lag bei gut 1788 Punkten. Dies ist bezeichnen für den Widerstand durch den alten Abwärtstrend und ebenso dem noch zuschließenden GAP, an welchem die Nasdaq somit gestern gescheitert ist!

Werden die Marken von 1815 bzw. 118 Punkten überschritten, hellt sich die Lage in den Indizes mittelfristig auf.

Die Topbildung setzte gestern auch bei diesen beiden Indizes sehr früh, beinahe schon noch früher als erwartet, ein.

Heut ist angesichts der technischen Signale ebenfalls große Skepsis angebracht, die Abwärtstrend schweben wie ein Damoklesschwert über den Indizes. Auch wenn man sich einreden könnte, der gestrige Verlauf gliche einem Intraday Reversal, so sind wir doch der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit heute schwächere Kurse zusehen, um einiges größer ist.

Wie schon unter Dow Jones angerissen, könnten nur die Wirtschaftsdaten das Ruder herumreißen und der Fast-Stochastik noch eine Chance geben.

Vorsichtshalber sollte man wohl auch hier die Tradingpositionen zumindest teilweise glattstellen und für den Rest die Tradingstoppkurs auf 1749 bzw. 112 Punkte nachziehen.

Der Biotech-Index konnte, wie aus technischer Sicht vermutet, zulegen.

Nach RSI ist der Index wieder neutral, nach zuvor leicht überverkauft.

Die Fast-Stochastik befindet sich im Mittelfeld und zeigt weiterhin ein Kaufsignal.

Der MACD ist positiv, das Momentum negativ.

Der Index befindet sich weiterhin über dem zuvor verlassenen Abwärtstrend, welcher aktuell bei ca. 460 Punkten verläuft.

Der nächste Widerstand bildet sich aus der 38-Tagelinie und dem doppelten Monatshoch bei 520-528 Punkten, gefolgt von der 200-Tagelinie bei 544 Punkten!

Aus rein technischer Sicht kann es nochmals zu Kurszuwächsen kommen. Wenn die Nasdaq aber schwächer tendiert und danach sieht es aktuell wohl leider aus, so wird der Index kaum seine Kurse halten können. Vorsicht also bei den ersten Widerständen!

Wir verbleiben beim Tradingstopp auf Skb. von 479 Punkten.

Mittelfristiger Stopp 455 Punkte auf Skb.


Der Neue Markt konnte intraday ebenfalls zulegen, am Ende des Handels blieb davon aber nicht viel.

Nach RSI ist der Index weiterhin überverkauft!

Die Fast-Stochastik ist nun auch hier aus dem unteren Drittel nach Oben geschossen, bleibt aber natürlich bei ihrem Kaufsignal.

MACD und Momentum sind negativ.

Der Candlesticks zeigt einen „Shooting Star“ und somit ein (leichtes) Verkaufssignal.

Der Widerstand bei 1040 Punkten (obere Begrenzung des Abwärtstrends, siehe Chartanalyse) wurde intraday fast erreicht (Höchstkurs 1028 Punkte). Das Aufwärtspotential innerhalb des Abwärtstrends ist damit vorerst ausgeschöpft. Erst ein überwinden der Marke von 1040 Punkte, hellt die Lage auf.

Der Tradingstopp ziehen wir auf 970 Punkte auf Skb. nach. Allerdings auch hier muss dazu geraten werden, falls noch nicht geschehen, einen Teil der Positionen vorsichtshalber vorab aufzulösen.

Fazit:


Die technischen Signale sprechen heute eher für schwächere Kurse.

Die große Unbekannte ist natürlich Alan Greenspan, zusammen mit den Wirtschaftsdaten. Dass somit im Zuge der Daten intraday nochmals versucht wird, bis an die oberen Begrenzungen der Abwärtstrends Herahnzulaufen, kann nicht ganz ausgeschlossen werden.

Wir hängen uns heute etwas weit aus dem Fenster, indem wir empfehlen die Hälfte der Tradingpositionen aufzulösen, möchten aber aktuell lieber etwas vorsichtig sein, gerade im Angesicht der nicht mehr weit entfernten Abwärtstrendlinien bei Nasdaq und Internet-Index und den Signalen vonseiten der Candlesticks bei allen Indizes.

Werden die Abwärtstrends wiedererwarten überwunden, muss neu disponiert

Ihr Chartanalysen & Trading - Team http://www.chartanalysen-trading.de

germanasti
27.02.2002, 10:06
Moin Clone + Michael :)


IFX gleich über 30?

Rämbo
27.02.2002, 10:14
:mad: :mad: :mad: :mad:

HALLOOOOOOOOO

wo finde ich hier HILFFFEEEEEEEEEEE???????

:confused: :confused: :confused: :confused: :confused: :confused:
:( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(

cloneshare
27.02.2002, 10:17
Original erstellt von Rämbo
:mad: :mad: :mad: :mad:

HALLOOOOOOOOO

wo finde ich hier HILFFFEEEEEEEEEEE???????

:confused: :confused: :confused: :confused: :confused: :confused:
:( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(

wofür ?

germanasti
27.02.2002, 10:17
Schmarrn, IFX 26 gemeint.


Netter Beginn beim DAX, aber immer noch Doppeltopgefahr!

cloneshare
27.02.2002, 10:19
26 sind schon da

paule2
27.02.2002, 10:22
Schönes Gehopse vor dem Verfallstag-Abgang.

Spätestens in 2 Wochen, pünktlich mit Beginn der "Hose-runter-Saison" geht es nach Süden.

Da locken die Sonderpöstchen in großer Zahl.

:lach :lach :lach

germanasti
27.02.2002, 10:27
Paule:

Es ist schon fast jeder short im Markt. Wo soll da noch ein Verkaufsdruck herkommen?
Ausserdem haben die meisten Firmen einen sehr sehr verhaltenen Ausblick auf Q1 gegegeben. Sehe kaum Potential für Gewinnwarnungen.

paule2
27.02.2002, 10:28
Komm noch einmal auf 22,50.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=882748800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=VDAX.DTB&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=VDAX.DTB&sTimeframe=3M&sTimestamp=1007024400+1014800400+882748800

:lach :lach :lach

paule2
27.02.2002, 10:32
Germanasti, ja wo soll der Verkaufsdruck herkommen?



Selbstverständlich aus der "Hose-runter-Fraktion" der sportlichen Bilanzierer.

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, woher der Kaufdruck ganz links im Chart kam?

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=.DJI&Titel=DJ+INDU+AVERAGE&Zs=730&Ad=&St=1992&Et=2002&Al=small&Sc=a&Ct=l&An=&Lg=j&Za=m&La=DE&avg1=100&avg2=200&

:lach :lach :lach

paule2
27.02.2002, 10:38
Nimm mal diesen Chart und zeichne die Verfalllstermine ein.



Da gibt es ein schönes Muster.

down, gleitende Durchschnitte (GD-100, GD-200), down, gleitende Durchschnitte, down, gleitende Durchschnitte.

Jetzt ist mal wieder ein Abgang dran.

gruss paule2http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=.DJI&Titel=DJ+INDU+AVERAGE&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Sc=a&An=&Za=w&Lg=j&Ct=k&La=DE&avg1=100&avg2=200&

cloneshare
27.02.2002, 10:38
im September vor dem Verfallstag und dem 11.09 gab es auch noch ein Abverkauf trotz der runter gestuften Erwartungen

Kosto8
27.02.2002, 10:38
Bei dem Beschiss, der an den Börsen abläuft,
wird die Scheis... sich noch oben halten.

Im Moment habe ich auch keinen Plan,

der Herr der Blase wird durch sein Geschwafel die Sache noch
hinauszögern

boardleser
27.02.2002, 10:40
Aus der FTD vom 25.2.2002
Das Kapital: Der Yen wird weiter fallen
Die Bank von Japan (BoJ) kann sagen, was sie will. Tatsächlich tut sie alles, um den Yen zu schwächen. Die direkt von ihr kontrollierte Geldmenge, die monetäre Basis, ist im Januar gegenüber dem Dezember saisonbereinigt um knapp 6,2 Prozent gestiegen.
Wie aus dem Lehrbuch
Aufs Jahr hochgerechnet entspricht das einer Rate von 105,1 Prozent. Erstaunlicher ist nur noch, dass das im Westen öffentlich überhaupt nicht wahrgenommen wird. Zugegeben: Einzelne Monatswerte sind notorisch volatil. Aber annualisiert wächst die monetäre Basis schon seit März 2001 zweistellig, in den vergangenen Monaten mit 19, 21, 16 und 49 Prozent. Unbereinigt liegt das eng gefasste Geldaggregat um 23,4 Prozent über dem Vorjahr.

Egal, was die japanische Regierung diese Woche vorschlagen wird, um den seit zweieinhalb Jahren anhaltenden Rückgang der Konsumentenpreise zu bekämpfen: Die BoJ wird mitspielen müssen. Eines der Hauptprobleme Nippons ist ohne Zweifel die Deflation, durch die die hohen Schulden von Staat, Unternehmen und Haushalten real zusehends drückender werden. Solange sie anhält, werden immer mehr faule Kredite hinzukommen. Die werden jetzt schon auf 1130 Mrd. $ geschätzt und können von den Banken ohne Hilfe keinesfalls gestemmt werden.


Auf sich allein gestellt, bleibt der Regierung kaum noch Spielraum. Inklusive der Kosten zur Rettung des Bankensystems dürfte ihre Verschuldung bei 200 Prozent des BIP liegen. Das Budgetdifizit liegt bei rund 8 Prozent. Die Ratingagenturen sind auf der Hut und haben bereits angedeutet, die Bonität Nippons weiter zu stutzen, falls die Pläne zur Bankensanierung zu üppig ausfallen.


Der BoJ hat unter diesen Umständen gar keine andere Wahl, als japanische Staatsanleihen aufzukaufen - um den Staat zu finanzieren, die Währung abzuwerten und die dringend benötigten inflationären Erwartungen zu entzünden. Wenn so die monetäre Basis weiter über die Geldnachfrage hinaus ausgeweitet wird, werden die Investoren schon aus portfolio-theoretischen Erwägungen damit fortfahren, einen Teil dieser Mittel im Ausland anzulegen. Sie werden also versuchen, Yen in Dollar oder Euro umzutauschen. In den 90er Jahren war der Zusammenhang zwischen relativem Geldmengenwachstum und Wechselkursen ziemlich eng. Solange die Japaner das Rad nicht neu erfinden, sollte der Yen weiter nachgeben - auch wenn bis zum Ende des Fiskaljahres politisch initiierte Störfeuer gut möglich sind.

roookie
27.02.2002, 10:42
@blieni

...vielleicht ist das der grund:

DaimlerChrysler an Übernahme der Formel 1 interessiert


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Fahrzeugkonzern DaimlerChrysler ist an einer Übernahme der Formel 1 interessiert. "Wenn das Angebot stimmt, nehmen wir die Formel 1", sagte DaimlerChrysler-Vorstand Jürgen Hubbert der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, Mittwochausgabe). Der Münchner Medienkonzern Kirch hält gemeinsam mit EM.TV 75 Prozent an der Formel-1 -Vermarktungsgesellschaft SLEC.

Das vor einigen Monaten gemachte Angebot sei "völlig unzureichend" in Bezug auf die Mitspracherechte und die finanziellen Konditionen gewesen, sagte Hubbert. Außerdem sei der Schuldenstand des Unternehmens unklar. Entscheidend sei darüber hinaus, dass "die Rennen nicht in einem kleinstvolumigen, gebührenpflichtigen TV-Sender stattfinden", sagte Hubbert./ck/fn/jh/

Mittwoch, 27.02.2002, 09:28

ChartTec
27.02.2002, 10:42
"Wir werden lernen müssen was es heisst zu sparen, leiden und das Elend der schwachen Gesellschaftschicht mitzuerleben!"

*lol*

"Deutschland wird untergehen"

*lol*

Mit Deiner Einstellung zur Zukunft möchte ich nicht leben müssen!

Wenn DU so eine Zukunft erleben wirst, ist das DEINE Sache (laß halt die Finger von der Börse, dann wird´s schon wieder!), MEINE Zukunft WIRD anders aussehen!


Carpe Noctem!

germanasti
27.02.2002, 10:44
Doppeltopniveau beim DAX :eek:



Blieni:

Die feindliche Übernahme wird immer konkreter.
Wird es Daimler in einem Jahr noch unter deutscher Führung geben? :eek:




Paule:

& wenn es nicht fällt gibt es neues ATH!
Der DOW hat im Herbst definitiv die Seitwärtsrange nach unten verlassen und hat in den letzten Wochen ein W direkt darunter ausgebildet. Bleibt es daran hängen, könnte es als vollendetes Pullback gelten. Rennt es darüber, gibt es neues ATH.
Ich wage momentan nicht zu orakeln welche Richtung es sein wird. :rolleyes:

cloneshare
27.02.2002, 10:44
ChartTec
27-02-2002 09:42 Diese Person ist auf Ihrer Ignorier Liste. [Einzelansicht

ChartTec
27.02.2002, 10:48
@cloneshare (ich weiß doch, daß Du wieder die Einzelansicht anklickst *ggg*):

ES IST MIR SOWAS VON EGAL, WER VON DEN GERMANSTI-LEMMINGEN MICH AUF DER IGNORELISTE HAT!

MichaelFKr
27.02.2002, 10:55
@ChartTec

viele Deiner Beiträge -insbesondere zur Charttechnik- sind wirklich gut. Warum entwertest Du das durch Deine Stänkerei? Laß doch anderen Ihre Meinung, auch wenn Du sie nicht teilst.

germanasti
27.02.2002, 11:00
Blieni:

Du weisst doch, Aktien können steigen oder fallen.
& der Daimler-Kurs ist seit Monaten ein Rätsel. Bald könnte auflösung in Form eines offiziellen Übernahmeangebots kommen.

cloneshare
27.02.2002, 11:04
Future 1412 TH

MichaelFKr
27.02.2002, 11:07
Germa/Blieni Special:

MERCEDES

Chef räumt Qualitätsmängel ein

Wer einen Mercedes kauft, zahlt einen kräftigen Premium-Aufschlag. Die Qualität der Autos mit Stern ist laut TÜV aber nur noch Mittelmaß. Mercedes-Chef Hubbert hat nun Mängel eingeräumt - den schwarzen Peter aber den Zulieferern zugeschoben.

Stuttgart - Der Chef des DaimlerChrysler Konzernteils Mercedes, Jürgen Hubbert, bestätigte dem "Handelsblatt", Qualitätsprobleme hätten sich in den vergangenen Monaten gehäuft. Man wolle sie abstellen und so dem Premiumanspruch der Marke wieder gerecht werden. "Qualität ist zu einem entscheidenden Faktor in der Arbeit von Mercedes geworden", betonte der Mercedes-Chef am Rande der Präsentation der neuen E-Klasse in Valencia.
Hubbert hat das Thema Qualität beim wichtigsten Geschäftszweig des DaimlerChrysler-Konzerns zur "Chefsache" erklärt. Die Mängel seien allerdings ein "komplexeres Problem". Schwierigkeiten gebe es bei den Zulieferern, wo das Thema Qualität "nicht überall gelebt" werde.

Mercedes sei in den vergangenen Monaten von Qualitätsmängeln überrascht worden, da die Lieferanten von sich aus Veränderungen an den gelieferten Bauteilen vorgenommen hätten. Hubbert kündigte an, dass Mercedes-Abgesandte künftig verstärkt die Zulieferer und deren Fertigungsprozesse kontrollieren werden.

Im letzten TÜV-Report war unter den aktuell besten Autos der neue Ford Focus auf dem Spitzenplatz gelandet. Auf den Folgeplätzen dominiert Toyota mit fünf Modellen, auch der Porsche 911, der Porsche Boxster, der Mitsubishi Space Wagon und der Subaru Impreza landeten in den Top Ten. Der SLK rangiert als erstes Mercedes-Modell auf Platz zwölf des Qualitätsrankings, dann folgt die Mercedes C-Klasse. Nur bei älteren Autos, die vor sechs bis elf Jahren gebaut wurden, landet Mercedes noch an der Spitze. Schon bei den vier bis fünf Jahre alten Wagen reicht es nur noch fürs Mittelfeld.

Derweil wurde bekannt, dass die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) und der Wirtschaftsprofessor Ekkehard Wenger fordern, bei der Hauptversammlung von DaimlerChrysler den Vorstand nicht zu entlasten. Die vorzeitige Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp sei Grund genug für eine Nicht-Entlastung, zitiert das Magazin "Telebörse" Wenger. Auch die SdK werte diese Entscheidung des DaimlerChrysler-Aufsichtsrats als falsches Signal. Die SdK bemängele außerdem, dass DaimerChrysler inzwischen weniger wert sei als Mercedes Benz alleine vor der Fusion.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) will am 28. Februar darüber entscheiden, ob auch sie die Nicht-Entlastung des Vorstands fordert. Ein DSW-Sprecher nahm im Gespräch mit dem Magazin vorweg: "Die kryptische Ankündigung der Gewinnwarnung und das Verfehlen der angekündigten Meilensteine sprechen gegen eine Entlastung." Die bereits veröffentlichte Tagesordnung der Hauptversammlung beinhaltet unter anderem die Zustimmung zur Kürzung der Dividende auf einen Euro. Seit der Fusion von Daimler Benz mit Chrysler waren jeweils 2,35 Euro gezahlt worden.

neuling1002
27.02.2002, 11:07
Guten Morgen Germa & All,

ist heute nicht ein schöner Tag :) - was macht man nur mit Aktien die im Plus sind :(

Grüßle
neuling

cloneshare
27.02.2002, 11:09
Original erstellt von neuling1002
Guten Morgen Germa & All,

ist heute nicht ein schöner Tag :) - was macht man nur mit Aktien die im Plus sind :(

Grüßle
neuling

im Plus verkaufen- ja ich weiß das ust was neues aber ist ganz einfach !

mfg

neuling1002
27.02.2002, 11:13
Hi Cloneshare,

danke ;) - es sind Rambus und Telekom :) - soll ich gleich verkaufen oder noch ein wenig gierig warten?

Grüßle
neuling

germanasti
27.02.2002, 11:15
Moin Neuling :)



Michael:

Daimler lebt zum Grossteil nur noch von den Autoverkäufen an Firmenangehörige. Ansonsten ist dieses Auto der breiten Mittelschicht schlichtweg zu teuer. :)



Blieni:

Deutschland AG wird aufgelöst werden & das sehr schnell, denn keiner weiss ob in 2003 die Verkäufe von Unternehmensbeteiligungen immer noch steuerfrei sind.
Speziell Daimler: Die oberen Herren wissen sehr wohl bescheid um den maroden Zustand ihrer Firma. Ergo wird das Ding so schnell wie möglich verkloppt.



Doppeltop beim DAX nach oben aufgelöst. :D
Nun sind noch die 4980 P. und 5020 P. im Weg.

germanasti
27.02.2002, 11:16
DGAP-News: D.Logistics AG deutsch

D.Logistics

Corporate-News übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

PRESSEMITTEILUNG Hofheim, den 27. Februar 2002

Der Vorstand der D.Logistics AG teilt mit:

In einem gestern stattgefundenen Gespräch mit den kreditgebenden Banken der D.Logistics AG wurde die unveränderte Bereitschaft festgestellt, das Unternehmen weiterhin zu begleiten. Die laufende Zahlungsfähigkeit ist auch durch die Bereitschaft der Hauptaktionäre zur finanziellen Unterstützung gewährleistet.

D.Logistics AG Investor Relations Anja Bäumert Tel. ++49.(0)6122.50-1115, Fax ++49.(0)6122.501-1146 E-Mail: anja.baeumert@dlogistics.com

Ende der Mitteilung, (c)DGAP 27.02.2002

WKN: 510 150; ISIN: DE0005101505; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer Markt Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart


--------------


Trotzdem wird D.Logistics insolvent werden. :)

germanasti
27.02.2002, 11:17
Geldmenge M3 im Januar um 7,9 Prozent gewachsen

Frankfurt, 27. Feb (Reuters) - Das für die EZB-Zinspolitik wichtige Geldmengenwachstum in der Euro-Zone ist im Januar etwas geringer ausgefallen als erwartet. In der Jahresrate habe die Geldmenge in der Euro-Zone um 7,9 Prozent zugenommen nach 8,0 Prozent im Dezember, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit.

Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt von November bis Januar stieg den Angaben zufolge auf 8,0 (Oktober bis Dezember 7,8) Prozent und liegt damit weiter deutlich über dem EZB-Referenzwert von 4,5 Prozent. Analysten hatten mit einem Geldmengenwachstum von 8,0 Prozent in der Jahresrate und im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt gerechnet. Die EZB teilte zudem mit, das Geldmengenwachstum sei wegen der Unsicherheit an den Finanzmärkten seit Herbst 2001 weiterhin von Portfolioumschichtungen in liquidere Anlageformen geprägt.

Ein schnelles M3-Wachstum signalisiert in der Regel höhere Inflationsrisiken und verringert damit den Spielraum für Zinssenkungen der EZB, deren oberstes Ziel die Preisstabilität ist. Das Geldmengenwachstum ist neben einer umfassenden Beurteilung der Inflationsentwicklung eine der beiden Säulen, an denen die EZB ihre Geldpolitik ausrichtet. M3 umfasst nach Definition der EZB Bargeld, Einlagen auf Girokonten bei Banken, Einlagen und Schuldverschreibungen bis zu zwei Jahren, Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und -fonds sowie Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist.

bin/iws


---------------


Soviel? :eek:

Sagt bloss die EZB machte es im Januar der FED nach und stützte den DAX ???

ChartTec
27.02.2002, 11:19
@MichaelFKr

Ich schreibe meine Meinung zur Zukunft Deutschlands WEIL dies meine Meinung zur Zukunft Deutschlands ist! Wenn germanasti das "Ende Deutschlands" nahen sieht ist das seine Meinung! Wenn ich dagegen halte, daß Deutschland und seine Wirtschaft NICHT am Ende ist, dann hat das in erster Linie mit meiner Einschätzung des Börsenumfeldes zu tun.

Und wenn ich erwähne, daß germanasti für seine persönliche Zukunft vorsorgen soll, dann ist das nur ein gut gemeinter Ratschlag. Und da er ja davon ausgeht, daß die Börse dramatisch einbrechen wird, MUSS er die Finger von der Börse lassen! Wenn die Börse tatsächlich so einbrechen sollte, wie germanasti immer meint, werden auch seine Short-Positionen ihm nicht mehr helfen! Auch 1929 (wenn wir diesen amüsanten Vergleich wieder vorkramen) sind nicht diejenigen reich geworden, die den Crash ahnten, sondern nur die Grund- und Bodenbesitzer. Ich weiß ja nicht, welche Bücher germanasti über den Crash 29 schon gelesen hat, aber dieser Fakt wird überall erwähnt: profitiert haben nur Wenige, Viele, die den Crash erahnt haben sind trotzdem mit ihm untergegangen...

paule2
27.02.2002, 11:21
@ChartTec, was soll ein germanasti-Lemming sein?

Sollte ich mich angesprochen fühlen?

Dann würde ich mich ja gedrängt sehen, Kunden von Strichleinziehern auf eine Stufe mit Wahrsager- und Kartenleser-Lemmingen zu setzen.

Und das wollen wir doch beide nicht, oder?

Wenn es hoch geht, geht es hoch. Und wenn es runter geht, geht es runter.

Das erstaunliche Phänomen ist, daß die Charttechnik immer hinterher recht hat.

Da amüsiere ich mich lieber bei germanasti.

:lach :lach :lach

ChartTec
27.02.2002, 11:24
"Daimler lebt zum Grossteil nur noch von den Autoverkäufen an Firmenangehörige. Ansonsten ist dieses Auto der breiten Mittelschicht schlichtweg zu teuer. "

Stellt Euch mal aus Jux vor eine Berufsschule: man kann sich nur wundern, wieviele Neuwagen der Marken BMW, Audi und Daimler dort herumstehen. Bevorzugt schwarz und mit gehörig PS unter der Haube.

paule2
27.02.2002, 11:24
PRESSEMITTEILUNG Hofheim, den 27. Februar 2002

Der Vorstand der D.Logistics AG teilt mit:

In einem gestern stattgefundenen Gespräch mit den kreditgebenden Banken der D.Logistics AG wurde die unveränderte Bereitschaft festgestellt, das Unternehmen weiterhin zu begleiten. Die laufende Zahlungsfähigkeit ist auch durch die Bereitschaft der Hauptaktionäre zur finanziellen Unterstützung gewährleistet.

D.Logistics AG Investor Relations Anja Bäumert Tel. ++49.(0)6122.50-1115, Fax ++49.(0)6122.501-1146 E-Mail: anja.baeumert@dlogistics.com

Ende der Mitteilung, (c)DGAP 27.02.2002


:ek :ek :ek :ek


Weiterhin begleiten?????? Ja, wohin denn?????


Volle Deckung!!!!!!

germanasti
27.02.2002, 11:29
Paule:

Begleiten in die Insolvenz.
Hand in Hand werden D.Logistics und Deutsche Bank den gemeinsamen Konkursantrag stellen. :hihi

Hast Du einen Ersatz für die 100jährigen Aktiencharts gefunden?

KA111
27.02.2002, 11:32
paule2 #81http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon14.gif

Deine Beiträge sind herzerfrischend.

Gruß
KA:)

trine
27.02.2002, 11:53
guten morgen,


germanasti, hör doch auf gegen powerman zu stänkern.

gruß

germanasti
27.02.2002, 11:53
SPOTANALYSE - Volkswirte zum M3-Wachstum im Januar

Frankfurt, 27. Feb (Reuters) - Das für die EZB-Zinspolitik wichtige Geldmengenwachstum in der Euro-Zone ist im Januar etwas geringer ausgefallen als erwartet. In der Jahresrate habe die Geldmenge in der Euro-Zone um 7,9 Prozent zugenommen nach 8,0 Prozent im Dezember, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit.

Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt von November bis Januar stieg den Angaben zufolge auf 8,0 (Oktober bis Dezember 7,8) Prozent und liegt damit weiter deutlich über dem EZB-Referenzwert von 4,5 Prozent. Analysten hatten mit einem Geldmengenwachstum von 8,0 Prozent in der Jahresrate und im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt gerechnet und sagten in ersten Reaktionen:

CARSTEN DEMSKI, BANKGESELLSCHAFT BERLIN:
"Wir sehen bei der Geldmenge seit diversen Monaten ein Überschreiten des Wachstumsziels der EZB. Mittlerweile hat sich an den Märkten Ratlosigkeit über die Dauer der Überschreitung breit gemacht. Dass die Unsicherheit an den Kapitalmärkten M3 nach oben getrieben habe, konnte zumindest in den vergangenen Wochen angezweifelt werden, da sich die Lage an den Aktienmärkten beruhigt hat. Der leichte Rückgang der Wachstumsrate passt aber immerhin ins Bild. Wir erwarten weiterhin keine neue Leitzinssenkung der EZB."

CHRISTOPH BALZ, COMMERZBANK
"Die Entwicklung ist recht günstig, die Vormonatsdynamik dürfte nur bei etwa 0,4 Prozent gelegen haben und war damit deutlich geringer als im Großteil des vergangenen Jahres. Dies dürfte die EZB in ihrer Ansicht bestätigen, dass der Anstieg des M3-Wachstums im vergangenen Jahr durch temporäre Faktoren bestimmt war, die nun abgebaut werden.

In den kommenden Monaten rechnen wir mit einem Geradeauskurs bei der Geldpolitik, im Herbst erwarten wir dann eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte


----------------


Die EZB verzockt sich mit dieser Geldpolitik! :(

germanasti
27.02.2002, 11:56
Moin Trine :)




Gold gleich bei 300 :eek:
& der Euro noch nicht im Crash.

Ob beides heute mittag senkrecht fällt?

Torsten1000
27.02.2002, 11:56
Guten Morgen Gemeinde! :)

AHKorte
27.02.2002, 11:57
Germa

was denkst du, wie geht es beim Nikkei weiter?

Wollte mir gestern abend kurz vor Schluß
meinen Call zurückholen, aber in der Order-Maske
stürzt mir der Rechner ab und nach dem Neustart
war der Handek geschlossen. So ein Mist!:gomad :gomad :gomad

Jetzt trau ich mich nicht hinterher zu laufen.
Andererseits wenn Shortselling vorbei ist und in
Kombination mit dem Deflationpaket könnte es jetzt
ohne mich die Post abgehen. Blöde Situation.

germanasti
27.02.2002, 11:57
Hans Bernecker: Der Weg in die Hausse
Mails/Nachrichten vom 27.02.2002, Bernecker & Cie.

--------------------------------------------------------------------------------
Guten Morgen, meine Damen und Herren,
der Weg in die Hausse ist leider ein bißchen weiter, als manche denken. Dazu gehören richtige Haussetage, aber auch enttäuschende Baissetage. Bleiben Sie also ganz ruhig, aber hoffen Sie nicht auf Wunder. Die sind vorerst nicht drin. Ich muß das regelrecht festnageln:

1. Die amerikanische Konjunktur wird nicht explodieren, sondern sich erholen. Die gestrigen Zahlen für das Konsumentenvertrauen sind ebenso ein Baustein wie die Daten für die Bauanträge einen Tag zuvor. Der sehr positive IFO-Test zeigt die gleiche Richtung an: Trends, die abgestürzt sind, neigen in der ersten Erholung zu dramatischen Fakten, die anschließend wieder relativiert werden. Sie werden dies noch dutzendfach erleben.

2. Die sicherste Spekulation in einer Konjunkturtendenz sind stets die berühmten Blue Chips aller Branchen. Die neuen Topkurse dieser Titel belegen es. Ich bin gestern darauf eingegangen.

3. Es gibt typische Branchenspekulationen, die damit einhergehen. Das betrifft das Öl, weshalb ich damit schon sehr früh begonnen habe. Schlumberger erreichte zwischenzeitlich sogar 60 $.

4. Die Technologie hat es viel schwerer. Seien Sie sich darüber komplett im klaren. Am Beispiel von Sun M. hatte ich das erklärt, was mit dem doppelten Boden nun auch bestätigt scheint. Gestern bis 9,30 $ und damit in drei Tagen fast 30 %. Wunderschön, aber: Spätestens bei 15 $ ist diese Aktie am Ende, wenn nicht eine dramatische Verbesserung von Umsatz und Gewinn eintritt. Ein zweites Beispiel: EMC hat den Boden bei 10-11 $. Gestern im Tief 11,90 $. Bei 10 $ ergibt dies einen Börsenwert von 22,15 Mrd $ oder das Dreifache des Zielumsatzes dieses Jahres. 3 $ mehr, also 13 $, ergeben 28 Mrd $ Wert und vierfacher Umsatz, womit das Potential schon erschöpft ist.

5. Konjunkturinvestments sind deshalb richtig, Technologieinvestments weiterhin ein sehr volatiles Spiel. Wer damit nicht umzugehen weiß, sollte die Finger davon lassen.

6. Der deutsche Markt gibt leider wenig her für eine echte Konjunkturspekulation. Das gilt auch für die anderen Euroländer, was die ganze Situation etwas erschwert. Wir haben nun mal keine Philip Morris, Procter & Gamble, Disney, Coca Cola oder Eastman Kodak, die als Weltmarktführer auch 'Welttendenz' repräsentieren. Dies vorausgeschickt:

Die Wall Street gefällt mir auf der Dow Jones-Seite sehr gut, auf der Nasdaq-Seite weniger gut. Das zeigen die Relationen von gestern erneut. Für den Dow bleibt es bei der Einschätzung wie bisher: Es reicht bis 10.300 Punkte und werden diese übersprungen, ergeben sich 10.700. Träger sind die oben genannten Aktien. Wie scharf die Börse rechnet, erkennen Sie daran: Home Depot meldet gestern + 43 % Gewinn, aber Reaktion der Börse gleich Null. Warum? Gewinntaxe 1,59 $ je Aktie bedeutet KGV 32 für den größten Baumarkt Amerikas. Das ist etwas zu viel. Im Dow ist übrigens kein einziger Technologietitel, der ihn jetzt stützt. Weder IBM noch Microsoft noch GE.

Die Technikszene wird dem Vorbild von Sun oder EMC im Wesentlichen folgen. Wer also investiert ist, schaut darauf, daß dieser zweite Boden realisiert wird, und dann wird auch zugekauft/verbilligt. Das anschließende Potential ist sehr interessant, aber begrenzt. Ich werde darauf in jedem einzelnen Fall noch eingehen.

In Frankfurt hat sich die Markttechnik nicht verschlechtert, aber auch im Tagesverlauf nicht verbessert. Dennoch steigt meine Zuversicht etwas, die sich in Zahlen so fassen läßt: 8 bis 10 Titel im DAX zeigen eine gute Rally-Chance. 10 - 11 das Gegenteil, nämlich entweder eine Topformation mit Rückschlagrisiko oder gestern nur eine technische Stärke im immer noch bestehenden Abwärtstrend. Ich sehe für den DAX nur in 2 - 3 Aktien eine wirklich neue und sogar mittelfristige Erholungschance, die den DAX sogar schlagen kann. Wann würde eine Frühjahrsrally beginnen? In dem Moment, ab dem der DAX 5250 überschreitet.

Daran erkennen Sie: Mehr oder weniger sind alle Zahlen für 2001 bekannt und für 2002 von den Vorständen angepeilt. Etwas Neues gibt es nicht. Hinter den Kulissen allerdings schon. Thyssen legte gestern trotz der miesen Zahlen um 3 % zu. Haben Sie beobachtet, wie die Börsenumsätze sich fast verdoppelt haben? Die Hintergründe hatte ich alle erläutert. Bitte die AB noch mal nachlesen. Auch bei MAN sind die gleichen Käufer im Markt, die allerdings kein Paket suchen, sondern nur eine Vorabspekulation probieren. Damit ist die kürzliche Herabstufung von MAN schon schneller überwunden als ich befürchtet hatte. Bei Software ist das Jo-Jo noch nicht ganz beendet. Gestern in der Spitze 29,20 E., im Tief 27,50 E. Meine Basis bleibt wie bisher formuliert: 26/28 E. Zurück zum DAX:

Das 'Handelsblatt' macht heute damit auf: 'Schlechtes Risikomanagement macht Banken verwundbar'. Das ist der Hintergrund für die unverändert schlechte Marktlage aller Bankaktien, wovon sich auch die Versicherer nicht abkoppeln können, weil sie nun einmal halbe Banken geworden sind. Solange dieses Thema nicht vom Tisch ist, hat auch der DAX eine Achillesferse. Es nützt nichts, wenn an freundlichen Tagen, wie gestern, 1 % oder 2 % zugelegt werden. Kein Kurs dieser Adressen zeigt eine einigermaßen zuverlässige Bodenbildung. Ich kann mich nicht erinnern, daß es so etwas schon einmal gab. Andererseits:

Daimler erreichte gestern 46,20 E. Das ist etwas zu schnell in so kurzer Zeit. Ein Limit mit 43 E., gültig per Ultimo März, hat noch eine Chance. Aber ich betrachte eine andere Konstellation für überlegenswert. Das lesen Sie in der nächsten AB und fallen bitte nicht vom Stuhl. Schließlich: Dt. Telekom wird das Kabel-TV-Geschäft anderweitig verkaufen. Verlassen Sie sich darauf. Kirch und Malone haben durch ihre eigenen Besonderheiten dem ganzen deutschen TV-Markt eine völlig neue Situation beschert. Und das, was Sie heute in der Presse zu Pro 7 lesen, ist kalter Kaffee. Wie die Akteure hinter den Kulissen rechnen, liest sich anders. Originalton aus München in der nächsten AB.

Meine These für heute: Ruhig Blut und noch geschlossene Portemonnaies. Der Dreh ist noch nicht 100 %ig da, kann sich aber in den nächsten Tagen deutlich verbessern. Sie merkten aber gestern, wie empfindlich Märkte reagieren, als am Nachmittag in New York das Gerücht die Runde machte, daß amerikanische Spezialeinheiten im Irak gelandet seien. Damit war der Tagesgewinn futsch.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

germanasti
27.02.2002, 11:59
MADISON (dpa-AFX) - Der insolvente US-Telekomkonzern Global Crossing rechnet mit zusätzlichen Aufwendungen im vierten Quartal und Gesamtjahr 2001 von rund 8 Milliarden US-Dollar. Die Summe setze sich aus den verbliebenen Firmenwert-Abschreibungen (Goodwill) und Wertberichtigungen anderer immaterieller Anlagevermögen zusammen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Die geplanten Abschreibungen seien nicht Liquiditätswirksam. Global Crossing gab zudem bekannt, weiterhin Abschreibungen von bestimmten materiellen Anlagevermögen zu überprüfen.

Die für den heutigen Mittwoch angekündigte Veröffentlichung der Bilanz werde bis zur Erstellung der Jahres-Mitteilung (Form 10-K) an die US-Börsenaufsicht SEC verschoben. Die jüngst veröffentlichte Ergebnisprognose sei vor diesem Hintergrund hinfällig./FX/rh/rw/jh/

:eek:











Moin Torsten :)


AHKorte:

19.000 - 27.000 - 50.000 - 100.000 P.
Dies ist mein Nikkei-Fahrplan für dieses Jahrzehnt.

germanasti
27.02.2002, 12:02
D.Logistics wurmt mich. Das wären fast 100% in einer halben Woche gewesen. :mad:

ChartTec
27.02.2002, 12:05
"19.000 - 27.000 - 50.000 - 100.000 P.
Dies ist mein Nikkei-Fahrplan für dieses Jahrzehnt."

Gegen die Weltwirtschaftskrise in USA und Europa? *lol*

AHKorte
27.02.2002, 12:06
Hat schon jemand genauere Infos
in wie weit das Shortselling in
Japan erschwert wurde?
Sind damit diese -50P. Aktionen
in der letzten Minute gemeint?

AHKorte
27.02.2002, 12:09
Original erstellt von germanasti

AHKorte:

19.000 - 27.000 - 50.000 - 100.000 P.
Dies ist mein Nikkei-Fahrplan für dieses Jahrzehnt. [/B]

So weit in die Zukunft plane ich nicht.
so etwa 14.000 P. bis April wäre auch
schon sehr lukrativ.

germanasti
27.02.2002, 12:09
Korte:

Nähers ausgelassen hat und wird sich darüber wohl niemand, ist ein rotes Tuch.
Die Shortereien in letzter Zeit waren aber auch auffällig! zuerst waren es nur die 50 P. in den letzten 2 Minuten, zum Schluss begann es teilw. schon nach der Mittagspause.

Nun darf der Nikkei zeigen was wirklich in ihm steckt.

germanasti
27.02.2002, 12:10
Am 31.03. endet das Fiskaljahr. Steht der Nikkei dann unter 14.000 P., müssen die Banken Abschreibungen vornehmen.

AHKorte
27.02.2002, 12:17
Original erstellt von germanasti
Am 31.03. endet das Fiskaljahr. Steht der Nikkei dann unter 14.000 P., müssen die Banken Abschreibungen vornehmen.

Darauf spekuliere ich auch.
Ich denke man wird versuchen noch was zu retten.
Sind ja noch 4 Wochen Zeit. Das eigeschränkte
Shortselling ist ein erster Schritt um diese
Bemühungen nicht zu gefährden. Ob wir die 14.000
schaffen weiß ich nicht, aber ich denke nach Unten
passiert im Moment auch nicht viel. Gefahr besteht
aber wenn der Nikkei jetzt nicht hoch kommt. Dann
wird es eng Ende März und die vielen Japan-Bären
bekommen doch noch recht.

cloneshare
27.02.2002, 12:23
Friedhelm labere nicht so

es sind genug Wohnungen da - Köln z.B

50Peninnge
27.02.2002, 12:25
.

…moin, moin, germanastihttp://www.ftor.de/forum/ubbfin1/icons/icon49.gif


http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=405 Die A- Klapp' auf, die B- Klapp' auf, http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=406

Fragen an den Experten



1. Wie lautet Ihr Börsen-Motto?
Börse ist Psychologie!

2. Was war ihre erfolgreichste Anlage?
Ein DAX-Call 1998, als alle Welt von Deflation und neuer Weltwirtschaftskrise redete.

3. Welches Investment haben Sie bereut?
Früher viele, heute wenige, denn ich weiß, dass Fehler einfach zur Geldanlage gehören.

4. Welchen Grundsatz sollten Anleger immer beachten?
Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen.

5. Haben Sie ein Börsen-Idol ? Wenn ja, wen?
Nein, auch wenn mir die Aphorismen von Andrè Kostolany immense Freude bereiten.

6. Aus welcher Erfahrung an der Börse haben Sie am meisten gelernt?
Aus dem Kuweit-Crash 1990: Nur realisierte Gewinne sind wirkliche Gewinne.

7. Welche drei Gegenstände würden Sie auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?
Meine Schallplattensammlung klassischer Musik, die Geschichten aus Tausend und einer Nacht sowie mein Laptop mit E-Mail-Aschluss - aber dann wäre die Insel ja nicht mehr einsam.

8. Wer wird Millionär?
Immer die anderen.



http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon14.gif

thomfly
27.02.2002, 12:30
wenns läuft dann läufts einfach.
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00035015&mpid=10&tr=5d&ct=&redvol=1&1014805640

germanasti
27.02.2002, 12:35
Moin 50P und Thom :)



Der DAX konsolidiert seit 100 Minuten in einer 10 P. Range.
Da tut es gleich einen Schlag

paule2
27.02.2002, 12:38
Endlich habe ich den Grund gefunden, warum die Amis immer die Landwirtschaft, als pro-forma-Sonderposten, beim Wachstum auslassen.

Grünspan wird noch sein Steak im Halse stecken bleiben.

http://www.spassnetz.com/home/fun/animals/tiere/003.jpg

:lach :lach :lach

MichaelFKr
27.02.2002, 12:49
Kurze Anmerkung zur Software AG, da dieses Unternehmen heute auch bei Bernecker erwähnt wurde (ist nach SAP das zweitgrößte deutsche Software Unternehmen). Die erfolgten Rückstufungen beruhen zum größten Teil auf die schwache Resonanz der Termino (eCommerce) Software. Damit entfällt ein großer Teil der Wachstumsfantasie. Habe deshalb Software AG erst einmal von meiner Watchlist gestrichen.

Torsten1000
27.02.2002, 12:53
Der Nasi Future zieht an. Bei der Citi allerdings scheinen sie das nicht mitzukriegen.

paule2
27.02.2002, 12:53
Profis mit vollen Hosen?

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=%2F.GDAXI&Titel=XETRA+DAX+INDEX&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=1&Ct=l&Lg=n&Zt=1014806892&

:lach

thomfly
27.02.2002, 12:53
Germa hat recht heute weiss der Dax nicht wohin.
Gab ja in USA keine klaren Vorgaben:)
Nicht fisch nicht fleisch.

Komisch

germanasti
27.02.2002, 12:56
Nun ist der DAX aus der Range nach unten rausgefallen.
Dreht es gleich wieder hoch, wird er bombenstark und läuft über 5000 :eek:

thomfly
27.02.2002, 12:59
Bernie lauft Daimler hinterher.
Voll der alte Börsenhase:D

wer was zum Lachen sucht sollte mal be w.o
die Mob treads mitlesen.
Das wird die blutigste Lemmingfalle des Jahrzehnts.

germanasti
27.02.2002, 13:00
27.02.2002



G R E E N S P A N

Hält er die Balance?


Der US-Notenbankchef steht heute Nachmittag vor einem Drahtseilakt. Die Märkte erhoffen sich von Alan Greenspan Hinweise auf einen bevorstehenden Konjunkturaufschwung. Doch um bestehende Risiken kann der Herr des Geldes nicht herumreden.


Washington - Nach Einschätzung von Experten kommt auf den Chef der US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan eine Gratwanderung zu, wenn er am heute dem Finanzauschuss des Repräsentantenhauses (House Financial Services Committee) Rede und Antwort stehen wird (ab 16 Uhr MEZ).

Einerseits dürfte er die zuletzt relativ gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten zum Anlass nehmen, um mit einer gewissen Zuversicht in die weitere Zukunft zu schauen. Dabei könnte er auch die Notwendigkeit künftiger Zinserhöhungen andeuten. Andererseits wird es der Fed-Chairman aber kaum vermeiden können, auf noch bestehende Konjunkturrisiken zu verweisen.

Konjunkturdaten sprechen für positiven Ausblick


Grundsätzlich deutet sich zurzeit aber an, dass die wohl kürzeste Rezession der jüngeren US-Geschichte ihr Ende gefunden hat. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturindikatoren sind zumeist recht gut ausgefallen, und für die am Donnerstag anstehende zweite Veröffentlichung der Zahlen zum US-BIP im vierten Quartal 2001 wird eine deutliche Aufwärtsrevision erwartet.

Hoffnungen machen aber vor allem die vorlaufenden Indikatoren, die allesamt auf eine Erholung der US-Konjunktur hindeuten. Vor diesem Hintergrund erwarten die meisten Volkswirte ab Jahresmitte eine deutliche Beschleunigung des US-Wirtschaftswachstums.

Es ist davon auszugehen, dass Greenspan von dieser allgemeinen Einschätzung nicht abweichen wird, was aber gleichzeitig die Frage nach dem weiteren geldpolitischen Kurs der Federal Reserve aufwirft.

Stehen jetzt Zinserhöhungen an?

Der Fed-Chairman könnte dabei im Rahmen eines stärkeren Aufschwungszenarios die Bereitschaft der Fed zu Zinserhöhungen signalisieren - viele Experten erwarten einen solchen Schritt ab der zweiten Jahreshälfte.

Diese Zinserhöhungen lassen sich aber nicht nur mit dem erwarteten Aufschwung begründen, sondern auch mit der starken Aufblähung der US-Geldmengen. Hier zeigt sich, dass die Liquiditätsausstattung der US-Wirtschaft mittlerweile das großzügigste Niveau seit den frühen achtziger Jahren erreicht hat.

Trotz dieser Faktoren, die zumindest mittelfristig für einen restriktiveren geldpolitischen Kurs sprechen, muss und wird Greenspan eine Reihe von Faktoren zu bedenken geben, die auf einen möglichen Aufschwung lasten könnten. Diese Risikofaktoren liegen vor allem auf der Seite der Unternehmen und privaten Haushalte begründet. So ist fraglich, ob die aktuell schwache Gewinnentwicklung der US-Unternehmen tatsächlich die erforderlichen wachstumsfördernden Investitionen zur Folge haben wird. Angesichts ungewisser Aussichten über den weiteren Gewinnverlauf dürfte sich an dem derzeitigen Investitionsattentismus vorläufig wenig ändern.

Privater Konsum bleibt Unsicherheitsfaktor

Darüber hinaus warnen Experten weiterhin davor, dass auch der Konsum der privaten Haushalte dämpfenden Faktoren ausgesetzt ist. So wird einerseits auf die wohl noch einige Zeit steigende Arbeitslosigkeit verwiesen, andererseits aber auch die hohe Verschuldung der privaten Haushalte angeführt. Zudem werden von den Aktienkursen keine belebenden Konsumimpulse erwartet, solange fragwürdige Bilanzierungsmethoden von US-Unternehmen zu einer sehr vorsichtigen Haltung an Wall Street führen.

Erst am Dienstag weckte ein gesunkenes US-Verbrauchervertrauen die Befürchtung, die amerikanischen Konsumenten könnten eventuell ihren Kosum einschränken und damit die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft ins Wanken bringen.

In diesem Zusammenhang dürfte es auch spannend sein, inwieweit sich Fed-Chairman Greenspan zum heißen Thema "Enronitis" äußern wird.

Peter Trautmann (vwd)





http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0%2C2828%2C184538%2C00.html




Der Aufschwung scheint ausgemachte Sache zu sein.
& was ist wenn Greenspan heute beim pessimistischen Ausblick bleibt? :rolleyes:

paule2
27.02.2002, 13:02
Da schüttelt jemand die Leiche.

Aus weiterer Entfernung könnte man auf Leben schließen.

Sozusagen ein Frühindikator für Zombies

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1014807299&La=DE&

:lach :lach :lach

germanasti
27.02.2002, 13:03
Was für ein Crash beim DAX :eek:

KA111
27.02.2002, 13:04
Statistik.:)
Germa hat heute im US-Forum das 2000. Thema eröffnet.

Gruß
KA:)

4604
27.02.2002, 13:06
Tag allerseits


heute oder morgen entscheidung.


wird grüni sein furz heute auf der linken oder rechten seite fahren lassen :hihi :hihi

frageb über fragen :hihi

hoffentlich hat er kein durchfall :hihi

Torsten1000
27.02.2002, 13:08
Was ist denn jetzt wieder los. Crash im Future wie germanasti sagen würde.

Tom Waits
27.02.2002, 13:08
Servus Germa,

wie läufts ?

Tom.

germanasti
27.02.2002, 13:09
http://www.momentum-trades.com/BO/nq.gif

Wird die Nasdaq heute den Ausbruch nach oben wagen? Oder ein letztes doji und morgen das Insel-Gap? Für heute müsste es fast 30 P. betragen, wohl zu gross.

16.00 Uhr spricht Greenspan und wird den Markt wohl stark beeinflussen.
Endgültige Richtung sollte aber nicht vor 20.20 Uhr feststehen.

Bis 1370 P. kann es intraday gefahrlos fallen. Über 1430/1440 P. wird es bullisch.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=370&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6925&mocktick=1

Inverse SKS wie aus dem Lehrbuch?
Nee, wenn dann Crash-W mit Hoch 2500-2700 P. & dann in die Dreistelligkeit noch vor dem ersten Schnee. :eek:

germanasti
27.02.2002, 13:11
KA der Buchhalter :D:D:D



4604:

Ist mir ein bisschen zuviel Optimismus im Vorfeld der Rede. Nicht gut!




Hi Tom :)

Wunderbar, nun muss nur noch die grosse Explosion kommen.

Tom Waits
27.02.2002, 13:15
Dem Trader13 und dem DoppelRegen habe ich gemailt,
sie mögen doch gnädigerweise mal Bescheid sgen, ob sie
kommen. Gooseflesh wollte doch abends nicht mitkommen oder ?

BoBa
27.02.2002, 13:19
Wenn der DAX aus der 20P-Intraday-Range rausfaellt, dann koennte er schnell
ins Minus rutschen. Gut moeglich auch, dass er ueber 5000 rennt.

Guten Morgen,

wollte mal auch ne Prognose wagen :hihi

Gruss, BB

germanasti
27.02.2002, 13:21
Tom:

Soweit ich gelesen habe konnte Goose zuerst nicht und dann doch. Ein paar Reserveplätzchen brauchen wir eh, vll. findet sich dort die ein oder andere nette Dame eines Ausstellers. :p

germanasti
27.02.2002, 13:22
Moin Boba :)

Du wolltest uns also sagen, der DAX könnte gleich steigen oder fallen, im Grunde hast Du aber kurzfr. keine Ahnung was er tut? :hihi

germanasti
27.02.2002, 13:24
Datum: 27.02. 11:20 Greenspan: Heute ist es soweit - die Themen


Heute wird Alan Greenspan um 16.00 Uhr in einer Rede vor dem Kongress mit anschliessender Fragemöglichkeit seine These über die Verfassung der Wirtschaft darlegen. Am 24 Januar zeigte sich Greenspan optimistisch und vermutete, dass sich die Wirtschaft an einem Wendepunkt befinde.

Morgan Stanley`s Berner erwartet von Greenspan wie die Mehrheit der Analysten positive Worte, vielleicht sogar deutlich positivere als noch im Januar, da die jüngsten Wirtschaftsdaten auf eine Besserung der Situation hingedeutet hätten. Grennspan werde jedoch auch auf die Abwärtsrisiken hinweisen, so Berner. Wünschenswert wären auch Statements über die zu erwartende Stärke einer Erholung. Hier sehen viele Marktbeobachter, die nun von einem weniger starken Rebound ausgehen, ein Problem.

Unsicherheit herrscht auch über Greenspan`s Stellung bezüglich der Enron Pleite. Sieht Greenspan Enron als herausragenden Einzelfall oder aber als Spitze des Eisbergs, so die bange Frage der Marktteilnehmer. Einer Äusserung zu dieser Fragestellung dürfte sich der FED Chef im Laufe der Befragung nicht entziehen können, so die Ansicht Berners.

© Godmode-Trader.de

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Alle so positiv :(

Tom Waits
27.02.2002, 13:26
Soso schöne Frauen hat der Germa im Sinn....
Schätze mal am Samstag wird nicht gerade viel los sein.
Auf der Messe.

Mal schauen ob sich die Ausstellerinnen um die Besucher
prügeln ;-)

Wieviel Uhr wolltest du denn das sein ?

germanasti
27.02.2002, 13:27
Datum: 26.02. 14:49 Nasdaq VP: Es wird erneute Boomphasen geben


Der Nasdaq Technologie Index wird nach dem aktuell herrschenden risikoscheuen Umfeld und den Überinvestitionen im Telekommunikations Sektor wieder stark ansteigen. Dies teilt Alfred Berkeley, Vice Chairman der Nasdaq am Dienstag mit. Der Nasdaq Composite schloss gestern bei 1,769.88 Punkten, vor dem Blatzen der "Stock Bubble" stieg der Index über 5000 Punkte.

Neue Innovationen und die Suche nach einem höheren Lebensstandard wird das Wachstum im Nasdaq wieder ankurbeln, so Berkeley weiter.

"Das sei zu betonen, ich denke das Land hat sich durch Überschüsse bei der Telekommunikations Kapazität zu arbeiten, die eine extrem hohe Bandbreite des Technologiesektors beeinflussen, und wir werden das langsam aber sicher tun," sagte er.

Er sieht in Zukunft sogar weitere Bewertungsblasen an der Nasdaq.

"Es wird weitere Bubbles geben, aber diese werden nicht lange anhalten weil der Markt nun auf der Angstseite der Bewertungskriterien arbeiten wird," sagte er. "Der Markt ist zur Zeit risikoscheu und man benötigt einen risikotoleranten Markt um derartige spekulative Markt Bubbles entstehen zu lassen."


Berkeley ist des weiteren der Meinung, dass eine Erholung in den USA auf dem Weg sei.

"Es ist wie am Strand schwimmen zu gehen und sich in einem Moment zu wundern, ob man gleich untergehen wird, und gerade in diesem Moment spürt man den Sand unter den Füßen," so Berkeley, der die übertriebenen Investments im Techsektor mit den Euphorien während der Erfindung der Eisenbahn, des TV, des Radio und des Telegraf verglich.

"Alle haben zu viel Investments in den frühen Stadien erhalten, besonders ganz am Anfang, und das Land hat daraus gelernt."



© Godmode-Trader.de

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Träumer :)

germanasti
27.02.2002, 13:29
Tom:

Letztes Jahr war ich sonntags, da war die Hölle los. Allerdings glaubte da die Welt noch an neue blühende Landschaften.
Wird interessant gleich zu Beginn. Um 13.30 Uhr spricht Jens Korte (ich meine sogar am BO-Stand).

Ich bin so ab ca. 12.10 - 12.30 Uhr da. Und Du?

boardleser
27.02.2002, 13:30
27.02. 12:10 No easy way for Elmer! 1 (Khayat, München)
Nun gut, wir sahen gestern einen deutlichen Rückgang im Verbrauchervertrauen, nachdem der Index von 97,8 auf 94,1 zurückgefallen ist. Als die Zahlen veröffentlicht wurden, war der COMPX 1 % im Plus und hat sich kurz nach der Eröffnung über 1 % ins Minus begeben. Den Rest des Tages war er dann damit beschäftigt sich aufzurappeln und schloß zu guter Letzt 0,1 % im Minus bei 1766,86. Das Volumen lag bei 1,67 Mrd. und die Marktbreite war weitestgehend ausgeglichen. Was soll man davon halten?

Tatsache ist, dass alles was wir seit dem Tief am vergangenen Freitag gesehen haben, bei geringem Volumen und schlechter Marktbreite stattfand. Das ist in der Tat nicht besonders bewegend und zeigt uns deutlich, dass wir uns in einer Gegenbewegung befinden. Was wir jedoch nicht wissen, ist die Frage, wie lange diese Gegenbewegung wohl dauern wird.

Im besten Fall werden wir den Abwärtstrendkanal im COMPX nicht nach oben durchbrechen und an ihm scheitern. Der Trendkanal ist aktuell bei 1815 und wurde bisher nicht berührt

Bei 1805 befindet sich auch ein Gap, dass der COMPX am 19.02.2002 gebildet hat. Zunächst müssen wir also davon ausgehen, dass wir im Bereich von 1800 scheitern werden. Falls wir den Trendkanal jedoch mit hohem Volumen und anständiger Marktbreite nach oben durchbrechen, wäre anzunehmen, dass sich die Gegenbewegung einige Zeit hinziehen kann und hier kommt das Septembertrauma ins Spiel.

Ist ein Trendkanal erst Mal durchbrochen, kann man sich praktisch nicht sicher sein, wie weit eine Gegenbewegung noch laufen wird. Klar ist nur, dass man auf dieses technische Signal reagieren sollte, sprich raus mit den Shorts und rein in Longs!

Moment, ich bin nicht bullisch! Ich respektiere lediglich, dass die Wege des Marktes manchmal unergründlich sind und man ihn bei Zeiten so spielen muß, wie er kommt. Ich schreibe nur jetzt schon darüber, damit sich jeder mental auf einen Durchbruch einstellt um reagieren zu können, falls und nur falls er stattfinden sollte.

Wenn er jedoch stattfinden sollte, ist die Sache nicht unbedingt schwieriger geworden. Das einzige Problem ist nur, dass eine Gegenbewegung so lange läuft, bis sie zuende ist und manchmal eben größer wird, als man ursprünglich angenommen hat.

Nun aber genug der Panik, denn schließlich befinden wir uns im COMPX, NDX und QQQ nach wie vor im Abwärtstrend!

Wenn man an den Indizes nicht allzu viel erkennen kann, gehe ich immer zu den Einzelaktien über und konzentriere mich dabei auf die 50 größten Technologiewerte der amerikanischen Börse. Und hier sehe ich größtenteils, dass diverse Aktien einfach nur an die Widerstände zurücklaufen, die als Unterstützungen vor kurzem nach unten durchbrochen worden sind. Zu diesen Werten zählen:

Alcatel (ALA), Applied Materials (AMAT), America Online (AOL), BEA Systems (BEAS), Brocade (BRCD), Comverse (CMVT), Compaq (CPQ), Cisco (CSCO), Dell (DELL), Hewlett Packard (HWP), Intel (INTC), I2 Technologies (ITWO), JDS Uniphase (JDSU), Maxim (MXIM), Nokia (NOK), Siebel (SEBL), ST Micro (STM) und Sun Micro (SUNW);

Es gibt auch eine ganze Reihe an Aktie, die gestern deutlich unter ihren Eröffnungskursen geschlossen haben und dabei eine Zunahme im Volumen, sprich zunehmenden Verkaufsdruck verzeichnen. Dazu zählen folgende Werte:

Applied Micro (AMCC), America Online (AOL), BEA Systems (BEAS), Hewlett Packard (HWP), IBM (IBM), Intel (INTC), Solectron (SLR) und Sun Micro (SUNW);

Über Technologie hinaus sollten wir weiterhin ein Augenmerk auf dei Öl- und Versorgerwerte richten. Der OSX (Ölindex) ist vor Tagen durch seinen wichtigen Widerstand bei 90 geschossen und hat somit ein sehr starkes Kaufsignal abgegeben. Wir haben gestern bei 93,28 geschlossen und stecken praktisch in der Klemme, sprich unter dem 95er Widerstand und über der 90er Unterstützung.

Ein Durchbruch der 95er Marke ist als letzte Bestätigung für den Beginn eines massiven Aufwärtstrends zu sehen!

Was die Versorger betrifft, ist die Sache nicht minder interessant als bei den Ölwerten. Wir waren im 270er Bodenbereich, haben dort nach oben gedreht und wenn wir heute im Plus schliessen sollten, wäre der Abwärtstrendkanal nach oben durchbrochen. Der Verdacht auf ein "double bottom" würde sich erhärten!

Warten wir es ab!

Die europäischen Märkte sind aktuell fester. Der DAX liegt 1,3 % im Plus, der NEMAX 50 0,9 % und der FTSE 100 0,8 %. Die Märkte warten auf die heutige Rede von Elmer, deren Anfang für 15 h unserer Zeit angesetzt ist. Die meisten Marktteilnehmer erwarten eine verhalten optimistische Rede.

Man geht davon aus, dass Elmer auf Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung aufmerksam machen wird und im selben Atemzug die verbleibenden Risiken aufzeigt.

Ich möchte nicht in Elmers Haut stecken, denn die Investoren werden sicherlich jede einzelne Silbe auf die Goldwaage legen. Nun ist die Frage, was uns retten kann. Man weiß im Vorfeld der Rede, dass sich die Wirtschaft, wenn überhaupt, moderat erholen wird.

Sollte Elmer vor diesem Hintergrund eine baldige Zinsanhebung andeuten, stehen wir mit der Tatsache da, dass der S&P 500 ein KGV von 28 ausweist und steigende Zinsen lassen der Markt zwangsläufig teurer erscheinen

Warum? Ganz einfach! Die 10-jährigen Notes weisen derzeit eine Umlaufrendite von 4,915 % aus. Daraus ergibt sich ein faires KGV für den US-Markt von 20,34 aus (1 / 0,04915). Das aktuelle KGV des S&P 500 liegt derzeit bei 28,15 und lag letztes Jahr um die selbe Uhrzeit bei 23,2. Der Dow hat derzeit ein KGV von 27,11 und letztes Jahr waren es 21,34.

Wenn die Umlaufrendite der 10-jährigen Anleihen beispielsweise auf 6 % ansteigen würde, dann wäre das faire KGV des Marktes bei 16,66 und das würde die Aktien folglich noch teurer machen, als sie ohnehin schon sind. Es wäre also de Facto nicht gut, wenn Elmer einen Anstieg der Zinsen in Aussicht stellen würde.

Die andere Variante sieht so aus, dass unser Elmer seinen Schwerpunkt auf die weiteren Risiken in der Wirtschaft setzt