Ralph
24.03.2002, 11:53
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Weekly Flashback, 24.03.2002 - (provided by www.stock-channel.net)
- Investieren im Rhythmus
- Steht die Inflation schon an der Ecke?
- Würfeln und Knobeln mit dem Verbraucherpreisindex (CPI)
- Sollte – Würde - Könnte
- Kanonen der Handelskriege
Von: Stockchannel.net
Copyright 2002 www.stock-channel.net
==========================================
Der grosse amerikanische Schriftssteller, Mark Twain, hat einmal gesagt, „History does not repeat itself“. „It rhymes“. Diese Feststellung von Mr. Twain beinhaltet eine grosse Gehalt an Wahrheit.
Heute werde ich einen näheren Blick auf die Zinsentwicklung werfen und versuchen, einen „Reim“ oder einen Grund dafür suchen, wieso die Langfristzinsen nach oben gehen und die Bond-Kurse auf Tauchstation gehen. Ich werde erläutern, wieso dies eine Auswirkung auf die Wirtschaftsentwicklung haben wird. ...... und wenn ich noch dazu komme, eine Möglichkeit, davon zu profitieren (because that’s what markets are for!)
Es existiert eine wirkliche Beziehung zwischen den Zinssätzen und Inflation, oder zumindest der Erwartung einer solchen. Dies macht Sinn, denn Investoren, die festverzinslich anlegen, wollen eine Verzinsung, die über der Inflationsentwicklung liegt.
Typischerweise hat die Rendite des 30-jährigen Long-Bonds (30-Year Treasury) ungefähr 3% über der Inflationsrate, gemessen am Produzentenpreisindex (CPI) gelegen. Heute haben wir einen Spread von 4.7%. Überall sind fallende Inflationsraten zu verzeichnen, doch die Langfristzinsen sind am steigen. Wieso?
Die Wurzel dieser Frage ist der eindeutige Glaube einer Mehrheit in der Investment-Welt, dass Inflation in nicht allzu ferner Zukunft, wieder ein aktuelles Thema sein wird. Und dass die Federal Reserve (FED) die Zinsen höher schrauben muss, als die unerschrockene Analystenwelt den Märkten glauben machen will.
Steht die Inflation schon an der Ecke?
Dies kann auf zwei Art und Weisen illustriert werden. Heute projizieren die Zins-Swaps auf den Euro-Dollar (schwergewichtige institutionelle Anleger nutzen dieses Instrument als „Hedge“ für ihre Risiken aus Zinssatzschwankungen) einen Anstieg von 225 Basispunkten (2.25%) in den Fed Funds, innerhalb der nächsten 12 Monaten. Anders ausgedrückt, ein Anstieg von 25 Basispunkten (0.25%) bei JEDEM Treffen der US-Notenbank.
Meiner Meinung nach, wäre dies evtl. nur gerechtfertigt, wenn die US-Wirtschaft wirklich zu einem neuen Boom in kürzester Zeit ansetzt. Es hat aber bisher keinerlei Anzeichen bzw. Willenserklärungen in den Statements der FED gegeben, wonach eine sich überhitzende Wirtschaft wieder enger an die Zügel genommen werden müsste.
Diese Statements haben eher ausgedrückt, dass sich die Wirtschaft zwar erholt, aber es keine Anzeichen gibt, die nahe legen, die Wirtschaft wachse extrem robust. Dies ist KEINE FED, die geneigt ist, eine am Anfang stehende Wirtschaftserholung mit Zinserhöhung zu „töten“.
Der Durchschnittsinvestor jedoch glaubt, dass die Inflation sehr bald wieder zurück kommt. Letztes Jahr lag sie bei 2.6% und für die letzten 12 Monate bei 1.1%. Der Trend ist klar nach unten gerichtet und viele Volkswirte gehen davon aus, dass sie noch weiter fallen wird; evtl. sehen wir Mitte des Jahres ein Minuszeichen vor dem CPI.
Die Spread der TIPS (= Treasury Inflation Protection Securities) zeigen aber die gleiche Erwartungshaltung der Bond-Investoren. Die Inflation wird demnach steigen.
Die Differenz zwischen der 10-Jahres-Treasury-Rendite und der 10-Jahres-TIPS ist in den letzten zwei Monaten von 50 Basispunkte auf 202 Basispunkte angestiegen. Dies ist ein klares Signal, dass unter den Bond-Investoren echte Angst zu spüren ist, was die Inflation angeht.
Warum? Die kürzlichen Wirtschaftsdaten scheinen eine Erholung im annualisierten Bereich von 4-5% nahe zu legen. Sollte die Wirtschaft tatsächlich in einem solchen Tempo voranschreiten, dann wäre die FED sehr schnell mit Zinserhöhungen bei der Hand, um die Inflation (oder die Sorge darum) zu bekämpfen.
Darüber hinaus würde die Inflation bei diesem Wachstumstempo ca. bei 3% pro Jahr, oder leicht darüber liegen. Einen Investor, der diese Inflationserwartung hat, kann man dann sehr gut verstehen, wenn er eine Rendite von 5.8% für 30 Jahre an Zinsen verlangt.
Nun, damit haben wir auch ganz klar das Problem. Es ist die Erwartung, die sich von den Fakten zunehmend löst. Die Inflation ist niedrig, die Zinsen sind am steigen, getrieben von Inflationserwartungen.
Die Realität ist die, dass die Inflation (gemessen am CPI) kein Problem zu sein scheint. Der „Future Inflation Gauge“ des Economic Cycle Research Institute ist zuletzt auf den niedrigsten Stand sei 1975 gefallen. Die Aussage des ECRI ist, dass die Inflation in 2002 auf sehr gedrücktem Niveau verharren wird.
Wie oben schon erwähnt, lag die Inflation in den letzten 12 Monaten bei 1.1%. In den letzten neun Monaten waren dies weniger als 0.1%. Das bedeutet, dass der ganze „Inflationsdruck“ in den ersten drei Monaten des Jahres 2001 entwickelt wurde.
Wenn die Inflation in den nächsten zwei Monaten nicht mit Riesenschritten zurück kommt, dann könnte vor der Mai-Zahl eine “0” stehen. Eine solch niedrige Zahl haben wir seit Dekaden nicht mehr gesehen.
Kann die Inflation mit Riesenschritten zurückkommen? Die „Ordnungshüter des Bond-Marktes“ sagen „ja“ und hier steht warum:
Die Baubeginne für Einfamilienhäuser sind im Februar auf den höchsten Stand seit 1978 gestiegen. Die Stärke dieses Sektors konnte man auch in den Sub-Statistiken des CPI feststellen. Diese Kosten (ca. 31.5% des CPI und ca. 40% des Core-CPI) sind um 0.5% gestiegen. Die annualisierte Zunahme von 5% auf drei Monate ist die höchste seit 11 Jahren.
Ausserdem sind die Benzinpreise um 15% im letzten Monat gestiegen. Auch „Energie“ ist eine grosse Komponente im CPI.
Trotz dieser Faktoren und steigender Kosten im Gesundheitswesen, hat sich das Bild der Inflation doch recht moderat gezeichnet, 0.2% im Februar. Aber diese „Ordnungshüter“, die in unerschrockener Art und Weise permanent nach Inflation Ausschau halten, sagen, dass der „Core CPI“ um 0.3% gestiegen ist, was annualisiert 4% Inflation zur Folge hätte.
Würfeln und Knobeln mit dem Verbraucherpreisindex (CPI)
Aber knobeln und würfeln wir doch einfach mal weiter. Steht uns wirklich grössere Inflation unmittelbar bevor?
Einen grossen Anstieg im „Core-CPI“ hat Tabak gesehen, der aber durch eine Steuererhöhung beeinflusst wurde. Wenn man diese wieder herausrechnet, dann sind wir wieder bei 0.2%.
Wenn die Hypothekenzinsen weiterhin derart steigen, bleiben die Hausbauaktivitäten wirklich weiterhin so stark? Die einfache Antwort ist „nein“. In den letzten Monaten konnte man schon einen stark zurückgehenden Umschuldungswillen feststellen. Dieser Faktor hat zuletzt auch sehr stark bei den Verbraucherausgaben gewirkt.
Dies bedeutet zwei Dinge. Die Hauspreise werden sich nicht sehr viel stärker nach oben entwickeln und die Wirtschaft wird sich verlangsamen, weil die Bausausgaben zurückgehen werden. Die Haupttriebfeder für Inflation wird sich moderat entwickeln bzw. für eine Weile ganz verschwinden.
Die Federal Reserve Bank von Philadelphia hat vergangene Woche berichet, dass der Business Index „Manufacturing Activity“ seinen dritten Monat hintereinander gestiegen ist, die „Factory Activity“ von ihrem Zweijahres-Hoch im Februar wieder herunter gekommen ist. Dies wird sich zunehmend auch in den anderen FED-Regionen, in deren Berichten niederschlagen. Die Dinge sind gut, aber nicht so gut.
Die Ergebnisberichte der Unternehmen werden weiterhin schwach ausfallen. Während die Investoren weiterhin erwarten, dass die Gewinne stark steigen, sind es immer wieder die Firmenbosse (vor allem der kleineren und für mich treffsicheren Unternehmen), die etwas Wasser in den Wein mischen. Ohne Gewinne wird es keine starke Zunahme der Kapitalausgaben und damit starkes wirtschaftliches Wachstum geben.
Fast der gesamte Anstieg des Bruttoinlandsproduktes stammt aus dem Wiederaufstocken der Lagerbestände. Dies ist allerdings ein Kurzfrist-Phänomen, sollten Verbraucherausgaben und Kapitalausgaben der Unternehmen nicht deutlich ansteigen. Der Konsument agiert am finanziellen Anschlag und man könnte schon froh sein, wenn das momentane Niveau gehalten würde. Die Kapitalausgaben sind weit davon entfernt, was notwendig wäre, die Wirtschaft auf einen Wachstumslevel von 5% zu hieven.
Für ein ausländisches Unternehmen, das seinen Geschäften in den USA nachgeht, ist die letzte Zeit ein Disaster gewesen. Die Gewinne dieser Unternehmen sind im vierten Quartal des letzten Jahres um 98% (auf $275 Mio.) gefallen. Im Jahr 2000 waren dies noch $15 Mrd. Das Peak dieser Zahl ($18.1 Mrd. im Q2/2000) markiert damit auch so ziemlich genau den Anfang des Wirtschaftsabschwunges in den USA.
Dies bedeutet, dass die Auslandsinvestitionen (die auch so wichtig für die Finanzierung der Leistungs- und Handelsbilanzdefizite sind ..... siehe "Special -- König Dollar" (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7258) ), die ebenfalls zu einem grossen Teil in die US-Wirtschaftsbetrachtung eingeht, nach und nach zurückgehen.
Wie in den letzten beiden Ausgaben des “Weekly Flashback” schon beschrieben, basiert die Zunahme der Wirtschaft im laufenden Quartal auf “saisonal-angepassten” Daten, die aufgrund eines ungwöhnlich warmen Winters in den USA (vor allem im Januar), künstlich inflationiert worden sind. Im nächsten Quartal könnte dieser Effekt schon wieder wegfallen bzw. sich ins Gegenteil verkehren, da dann auch der Basiseffekt wirkt.
Meine Vorhersage:
Die „Cheerleading Community“ und evtl. Der Rest des Marktes werden niedrigere GDP-Wachstumsraten im nächsten Quartal, versuchen zu ignorieren und sich taktsicherweise auf das Wachstum der „nicht-saional-angepassten“ Daten fokussieren. Keiner dieser Medienvertreter wird einen Analysten fragen, wieso man den vorher existenten Rückgang ignoriert und die „saisonal-angepassten“ Daten verwendet hat, um den Advent eines neuen Bullenmarktes ausrufen zu können .................... ihr habt es hier zuerst gelesen!
Kurzum, es gibt eine Menge Faktoren, die an der Wirtschaft zerren. Evtl. nicht genug um sie zu stürzen, aber schwer genug, um einer weiteren starken Expansion, sehr skeptisch gegenüber zu stehen. Wie schon so oft erwähnt, sind es die selben Leute, die jetzt ein rosiges Bild zeichnen, obwohl sie in keinster Weise die Rezession oder den Bärenmarkt der letzten zwei Jahre haben kommen sehen. ................ für mich KEIN Grund, ihnen JETZT zu vertrauen!
Die US-Wirtschaft wird dieses Jahr wachsen, aber nicht mit 4-5%. Man wird wohl näher bei 2% liegen, als bei 5%. Sehr viel näher .................. Stichwort: „durchwurschteln“!
In einer Phase des „Durchwurschtelns“ wird die FED niemals aggressiv auf die Zinsbremse treten.
Sollte – Würde - Könnte
Das bedeutet, die Langfristzinsen SOLLTEN nach unten kommen!
Wie aber jeder weiss, gibt es einen grossen Unterschied zwischen „sollte“ und „werden“. Und nirgends gilt das mehr als bei den Zinssätzen.
SOLLTEN die Zinsen bis Sommer diesen Jahres nach unten kommen? Ich meine, sie SOLLTEN es. Aber ich denke nicht, dass sie hätten steigen SOLLEN. So, was passieren SOLLTE und was passieren WIRD wird sich unglücklicherweise nicht reimen.
Was ist eher wahrscheinlich?
Ein Anstieg auf 7%, oder ein Rückgang auf 4%. Dies vor dem Hintegrund, einer sich schleppend erholenden Wirtschaft und globaler Deflationssorgen.
Ich meine, dass die Zinsen fallen .... ob dies aber bereits bis Sommer passiert, ist mit einem Fragezeichen zu versehen. Dies wird davon abhängen, inwieweit mit einer „Double-Dip-Recession“ zu rechnen ist. Dann würden die Zinsen sehr wahrscheinlich nach unten kommen. Meine Sichtweise ist im Moment die, dass die Zinssätze nicht die Realität widerspiegeln. Keynes hat mal gesagt: "The market can be irrational longer than I can remain solvent."
Viele Anleger, die heute auf die Bondpreise schauen, sagen “hey, da könnte man doch wieder kaufen?”. Sollte sich die Erholung der Wirtschaft als stärker herausstellen, dann würden diese Anleger wohl eher falsch liegen, denn die Erwartung hinsichtlich der Inflation würden sich weiter verdunkeln, was sich in steigenden Zinsen (versus fallenden Bond-Preisen) ausdrückt.
Sollte das letztere Szenario eintreten, dann würde etwas UNTER meinem Radarschirm hervortreten wollen, das ich im Moment noch nicht sehen kann. Damit wäre „SOLLTE“ in Gefahr! Für den Bondmarkt (und damit auch den Aktienmarkt als konkurrierendes Element) könnte dieser Sommer ein wichtige Wasserlinie gezogen werden. Sollten die Renditen weiter steigen, würden die Aktien tendenziell uninteressanter werden. Fallende Zinsen wären notwendigerweise aber auch nicht gerade förderlich für die Aktien.
Nur weil die Dinge schlecht sind, heisst nicht, dass sie nicht NOCH schlechter werden können.
Letztlich agieren wir alle in Antizipation dessen, was passieren SOLLTE. Aber an einem bestimmten Punkt, an dem sich „SOLLTE“ nicht mehr eindeutig manifestiert, muss man sich fragen „was ist los?“ (Riskmanagement!). Welche Wechselwirkung ist mir entgangen? Ist dies die beste Anlage für mein Geld? Wer dann keine adäquate Antwort parat hat, der sollte besser in anderen Märkten nach Gewinnen suchen, oder für eine Weile an die Aussenlinie treten, um wieder einen besseren Überblick zu erhalten.
Ich bin zwar noch nicht ganz dort, aber so langsam kratze ich mich schon am Kopf. Ich weise darauf hin, dass die Märkte (vor allem der Bondmarkt) vor einiger Zeit sagten, die USA würden keine Rezession bekommen, als Greenspan anfing die Zinsen zu senken. Die waren im Unrecht und die, die Aktien bereits verkauft hatten, konnten sich freuen. Damals hiess es „Don’t fight the FED!“ ……. Ähnliches scheint mir auch jetzt wieder feststellbar zu sein! Auch jetzt scheint mir der Bondmarkt alles andere als ein treffsicherer Indikator zu sein ..... die Erwartungen dieses Sektors sind m.E. unrealistisch! ........ der Markt ist an einer ganz entscheidenden Marke angekommen!
Kanonen der Handelskriege
Vor ein paar Wochen verhängte US-Präsident George W. Bush, Strafzölle auf Stahlimporte. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die USA 34% Zoll auf den Import von kanadischem Bauholz verhängen. Mexiko hat einen 200% Zoll auf Maissirup verhängt, als „Vergeltung“ für die US-Zölle und –Quoten auf den mexikanischen Zucker. Am Rio Grande (Grenzfluss zwischen Mexiko und Texas) bahnt sich ein grosser Kampf um Wasserrechte an (fast wie damals im Wilden Westen). Um das ganze noch zu toppen, wurde vergangene Woche, zusätzliche Zölle auf Blumenimporte aus Südamerika verhängt.
Europa ist dabei ähnliche „Vergeltungsmassnahmen“ einzuführen, genauso wie Asien.
Dabei kommen mir ein schlimmer Gedanke. Einer der Gründe, weshalb die Rezession der 1930er (The Great Depression) sich zu einer Depression entwickelte, war die zunehmende Einführung von Zöllen und anderen protektionistischen Massnahmen. Als ein Verfechter des freien Handelns, geben die USA sicherlich kein gutes Beispiel ab.
Auch wenn man aus US-Sicht den einen oder anderen Zoll verstehen kann, so sollten die USA trotzdem demonstrieren, dass sie weiterhin für einen freien Handel einstehen ….. z.B. mittels Beseitigung von Zöllen auf andere Waren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Frage der nationalen Sicherheit ist, wenn man Avocados aus Mexiko mit Quoten belegt. Sicher, der kalifornische Avocado-Bauer wird dies anders sehen, aber es gibt sicherlich noch sehr viel mehr Beispiele dafür.
Handelskriege wie diese, sind sehr schlecht für die Unternehmen und die Wirtschaft (zumal die USA sehr bald auf den ausländischen Zuspruch für ihre Produkte angewiesen sein können). China, Russland und andere Stahlexporteure werden an die World Trade Organization WTO herantreten und letztlich die Freigabe erhalten, ihrereseits Zölle zu erheben. Aber sie werden wohl keine Zölle auf Waren erheben, die für die USA unbedeutend und unwichtig sind ..... nein, diese werden/sollen ins Mark treffen.
George W. Bush muss hier NOCH BEWEISEN, dass er verantwortungsvoll handeln kann.
Aber damit kommt wieder die Frage nach oben, was mit der Stärke des Dollar wird (siehe "Special -- König Dollar" (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7258) ). Für mich ist das ein weiteres Argument dafür, dass die Bush-Regierung subtil argumentiert, dass der US-Dollr zu stark ist. Damit soll die “Starker-Dollar-Politik” einer realistischere weichen, bei der man den Markt entscheiden lassen will.
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Für mich wird es langsam Zeit, zum Abschluss zu kommen. Wie immer ist jede Diskussion höchst willkommen. Viel Spass beim Lesen.
Ralph
www.stock-channel.net
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Der grosse amerikanische Schriftssteller, Mark Twain, hat einmal gesagt, „History does not repeat itself“. „It rhymes“. Diese Feststellung von Mr. Twain beinhaltet eine grosse Gehalt an Wahrheit.
Heute werde ich einen näheren Blick auf die Zinsentwicklung werfen und versuchen, einen „Reim“ oder einen Grund dafür suchen, wieso die Langfristzinsen nach oben gehen und die Bond-Kurse auf Tauchstation gehen. Ich werde erläutern, wieso dies eine Auswirkung auf die Wirtschaftsentwicklung haben wird. ...... und wenn ich noch dazu komme, eine Möglichkeit, davon zu profitieren (because that’s what markets are for!)
Es existiert eine wirkliche Beziehung zwischen den Zinssätzen und Inflation, oder zumindest der Erwartung einer solchen. Dies macht Sinn, denn Investoren, die festverzinslich anlegen, wollen eine Verzinsung, die über der Inflationsentwicklung liegt.
Typischerweise hat die Rendite des 30-jährigen Long-Bonds (30-Year Treasury) ungefähr 3% über der Inflationsrate, gemessen am Produzentenpreisindex (CPI) gelegen. Heute haben wir einen Spread von 4.7%. Überall sind fallende Inflationsraten zu verzeichnen, doch die Langfristzinsen sind am steigen. Wieso?
Die Wurzel dieser Frage ist der eindeutige Glaube einer Mehrheit in der Investment-Welt, dass Inflation in nicht allzu ferner Zukunft, wieder ein aktuelles Thema sein wird. Und dass die Federal Reserve (FED) die Zinsen höher schrauben muss, als die unerschrockene Analystenwelt den Märkten glauben machen will.
Steht die Inflation schon an der Ecke?
Dies kann auf zwei Art und Weisen illustriert werden. Heute projizieren die Zins-Swaps auf den Euro-Dollar (schwergewichtige institutionelle Anleger nutzen dieses Instrument als „Hedge“ für ihre Risiken aus Zinssatzschwankungen) einen Anstieg von 225 Basispunkten (2.25%) in den Fed Funds, innerhalb der nächsten 12 Monaten. Anders ausgedrückt, ein Anstieg von 25 Basispunkten (0.25%) bei JEDEM Treffen der US-Notenbank.
Meiner Meinung nach, wäre dies evtl. nur gerechtfertigt, wenn die US-Wirtschaft wirklich zu einem neuen Boom in kürzester Zeit ansetzt. Es hat aber bisher keinerlei Anzeichen bzw. Willenserklärungen in den Statements der FED gegeben, wonach eine sich überhitzende Wirtschaft wieder enger an die Zügel genommen werden müsste.
Diese Statements haben eher ausgedrückt, dass sich die Wirtschaft zwar erholt, aber es keine Anzeichen gibt, die nahe legen, die Wirtschaft wachse extrem robust. Dies ist KEINE FED, die geneigt ist, eine am Anfang stehende Wirtschaftserholung mit Zinserhöhung zu „töten“.
Der Durchschnittsinvestor jedoch glaubt, dass die Inflation sehr bald wieder zurück kommt. Letztes Jahr lag sie bei 2.6% und für die letzten 12 Monate bei 1.1%. Der Trend ist klar nach unten gerichtet und viele Volkswirte gehen davon aus, dass sie noch weiter fallen wird; evtl. sehen wir Mitte des Jahres ein Minuszeichen vor dem CPI.
Die Spread der TIPS (= Treasury Inflation Protection Securities) zeigen aber die gleiche Erwartungshaltung der Bond-Investoren. Die Inflation wird demnach steigen.
Die Differenz zwischen der 10-Jahres-Treasury-Rendite und der 10-Jahres-TIPS ist in den letzten zwei Monaten von 50 Basispunkte auf 202 Basispunkte angestiegen. Dies ist ein klares Signal, dass unter den Bond-Investoren echte Angst zu spüren ist, was die Inflation angeht.
Warum? Die kürzlichen Wirtschaftsdaten scheinen eine Erholung im annualisierten Bereich von 4-5% nahe zu legen. Sollte die Wirtschaft tatsächlich in einem solchen Tempo voranschreiten, dann wäre die FED sehr schnell mit Zinserhöhungen bei der Hand, um die Inflation (oder die Sorge darum) zu bekämpfen.
Darüber hinaus würde die Inflation bei diesem Wachstumstempo ca. bei 3% pro Jahr, oder leicht darüber liegen. Einen Investor, der diese Inflationserwartung hat, kann man dann sehr gut verstehen, wenn er eine Rendite von 5.8% für 30 Jahre an Zinsen verlangt.
Nun, damit haben wir auch ganz klar das Problem. Es ist die Erwartung, die sich von den Fakten zunehmend löst. Die Inflation ist niedrig, die Zinsen sind am steigen, getrieben von Inflationserwartungen.
Die Realität ist die, dass die Inflation (gemessen am CPI) kein Problem zu sein scheint. Der „Future Inflation Gauge“ des Economic Cycle Research Institute ist zuletzt auf den niedrigsten Stand sei 1975 gefallen. Die Aussage des ECRI ist, dass die Inflation in 2002 auf sehr gedrücktem Niveau verharren wird.
Wie oben schon erwähnt, lag die Inflation in den letzten 12 Monaten bei 1.1%. In den letzten neun Monaten waren dies weniger als 0.1%. Das bedeutet, dass der ganze „Inflationsdruck“ in den ersten drei Monaten des Jahres 2001 entwickelt wurde.
Wenn die Inflation in den nächsten zwei Monaten nicht mit Riesenschritten zurück kommt, dann könnte vor der Mai-Zahl eine “0” stehen. Eine solch niedrige Zahl haben wir seit Dekaden nicht mehr gesehen.
Kann die Inflation mit Riesenschritten zurückkommen? Die „Ordnungshüter des Bond-Marktes“ sagen „ja“ und hier steht warum:
Die Baubeginne für Einfamilienhäuser sind im Februar auf den höchsten Stand seit 1978 gestiegen. Die Stärke dieses Sektors konnte man auch in den Sub-Statistiken des CPI feststellen. Diese Kosten (ca. 31.5% des CPI und ca. 40% des Core-CPI) sind um 0.5% gestiegen. Die annualisierte Zunahme von 5% auf drei Monate ist die höchste seit 11 Jahren.
Ausserdem sind die Benzinpreise um 15% im letzten Monat gestiegen. Auch „Energie“ ist eine grosse Komponente im CPI.
Trotz dieser Faktoren und steigender Kosten im Gesundheitswesen, hat sich das Bild der Inflation doch recht moderat gezeichnet, 0.2% im Februar. Aber diese „Ordnungshüter“, die in unerschrockener Art und Weise permanent nach Inflation Ausschau halten, sagen, dass der „Core CPI“ um 0.3% gestiegen ist, was annualisiert 4% Inflation zur Folge hätte.
Würfeln und Knobeln mit dem Verbraucherpreisindex (CPI)
Aber knobeln und würfeln wir doch einfach mal weiter. Steht uns wirklich grössere Inflation unmittelbar bevor?
Einen grossen Anstieg im „Core-CPI“ hat Tabak gesehen, der aber durch eine Steuererhöhung beeinflusst wurde. Wenn man diese wieder herausrechnet, dann sind wir wieder bei 0.2%.
Wenn die Hypothekenzinsen weiterhin derart steigen, bleiben die Hausbauaktivitäten wirklich weiterhin so stark? Die einfache Antwort ist „nein“. In den letzten Monaten konnte man schon einen stark zurückgehenden Umschuldungswillen feststellen. Dieser Faktor hat zuletzt auch sehr stark bei den Verbraucherausgaben gewirkt.
Dies bedeutet zwei Dinge. Die Hauspreise werden sich nicht sehr viel stärker nach oben entwickeln und die Wirtschaft wird sich verlangsamen, weil die Bausausgaben zurückgehen werden. Die Haupttriebfeder für Inflation wird sich moderat entwickeln bzw. für eine Weile ganz verschwinden.
Die Federal Reserve Bank von Philadelphia hat vergangene Woche berichet, dass der Business Index „Manufacturing Activity“ seinen dritten Monat hintereinander gestiegen ist, die „Factory Activity“ von ihrem Zweijahres-Hoch im Februar wieder herunter gekommen ist. Dies wird sich zunehmend auch in den anderen FED-Regionen, in deren Berichten niederschlagen. Die Dinge sind gut, aber nicht so gut.
Die Ergebnisberichte der Unternehmen werden weiterhin schwach ausfallen. Während die Investoren weiterhin erwarten, dass die Gewinne stark steigen, sind es immer wieder die Firmenbosse (vor allem der kleineren und für mich treffsicheren Unternehmen), die etwas Wasser in den Wein mischen. Ohne Gewinne wird es keine starke Zunahme der Kapitalausgaben und damit starkes wirtschaftliches Wachstum geben.
Fast der gesamte Anstieg des Bruttoinlandsproduktes stammt aus dem Wiederaufstocken der Lagerbestände. Dies ist allerdings ein Kurzfrist-Phänomen, sollten Verbraucherausgaben und Kapitalausgaben der Unternehmen nicht deutlich ansteigen. Der Konsument agiert am finanziellen Anschlag und man könnte schon froh sein, wenn das momentane Niveau gehalten würde. Die Kapitalausgaben sind weit davon entfernt, was notwendig wäre, die Wirtschaft auf einen Wachstumslevel von 5% zu hieven.
Für ein ausländisches Unternehmen, das seinen Geschäften in den USA nachgeht, ist die letzte Zeit ein Disaster gewesen. Die Gewinne dieser Unternehmen sind im vierten Quartal des letzten Jahres um 98% (auf $275 Mio.) gefallen. Im Jahr 2000 waren dies noch $15 Mrd. Das Peak dieser Zahl ($18.1 Mrd. im Q2/2000) markiert damit auch so ziemlich genau den Anfang des Wirtschaftsabschwunges in den USA.
Dies bedeutet, dass die Auslandsinvestitionen (die auch so wichtig für die Finanzierung der Leistungs- und Handelsbilanzdefizite sind ..... siehe "Special -- König Dollar" (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7258) ), die ebenfalls zu einem grossen Teil in die US-Wirtschaftsbetrachtung eingeht, nach und nach zurückgehen.
Wie in den letzten beiden Ausgaben des “Weekly Flashback” schon beschrieben, basiert die Zunahme der Wirtschaft im laufenden Quartal auf “saisonal-angepassten” Daten, die aufgrund eines ungwöhnlich warmen Winters in den USA (vor allem im Januar), künstlich inflationiert worden sind. Im nächsten Quartal könnte dieser Effekt schon wieder wegfallen bzw. sich ins Gegenteil verkehren, da dann auch der Basiseffekt wirkt.
Meine Vorhersage:
Die „Cheerleading Community“ und evtl. Der Rest des Marktes werden niedrigere GDP-Wachstumsraten im nächsten Quartal, versuchen zu ignorieren und sich taktsicherweise auf das Wachstum der „nicht-saional-angepassten“ Daten fokussieren. Keiner dieser Medienvertreter wird einen Analysten fragen, wieso man den vorher existenten Rückgang ignoriert und die „saisonal-angepassten“ Daten verwendet hat, um den Advent eines neuen Bullenmarktes ausrufen zu können .................... ihr habt es hier zuerst gelesen!
Kurzum, es gibt eine Menge Faktoren, die an der Wirtschaft zerren. Evtl. nicht genug um sie zu stürzen, aber schwer genug, um einer weiteren starken Expansion, sehr skeptisch gegenüber zu stehen. Wie schon so oft erwähnt, sind es die selben Leute, die jetzt ein rosiges Bild zeichnen, obwohl sie in keinster Weise die Rezession oder den Bärenmarkt der letzten zwei Jahre haben kommen sehen. ................ für mich KEIN Grund, ihnen JETZT zu vertrauen!
Die US-Wirtschaft wird dieses Jahr wachsen, aber nicht mit 4-5%. Man wird wohl näher bei 2% liegen, als bei 5%. Sehr viel näher .................. Stichwort: „durchwurschteln“!
In einer Phase des „Durchwurschtelns“ wird die FED niemals aggressiv auf die Zinsbremse treten.
Sollte – Würde - Könnte
Das bedeutet, die Langfristzinsen SOLLTEN nach unten kommen!
Wie aber jeder weiss, gibt es einen grossen Unterschied zwischen „sollte“ und „werden“. Und nirgends gilt das mehr als bei den Zinssätzen.
SOLLTEN die Zinsen bis Sommer diesen Jahres nach unten kommen? Ich meine, sie SOLLTEN es. Aber ich denke nicht, dass sie hätten steigen SOLLEN. So, was passieren SOLLTE und was passieren WIRD wird sich unglücklicherweise nicht reimen.
Was ist eher wahrscheinlich?
Ein Anstieg auf 7%, oder ein Rückgang auf 4%. Dies vor dem Hintegrund, einer sich schleppend erholenden Wirtschaft und globaler Deflationssorgen.
Ich meine, dass die Zinsen fallen .... ob dies aber bereits bis Sommer passiert, ist mit einem Fragezeichen zu versehen. Dies wird davon abhängen, inwieweit mit einer „Double-Dip-Recession“ zu rechnen ist. Dann würden die Zinsen sehr wahrscheinlich nach unten kommen. Meine Sichtweise ist im Moment die, dass die Zinssätze nicht die Realität widerspiegeln. Keynes hat mal gesagt: "The market can be irrational longer than I can remain solvent."
Viele Anleger, die heute auf die Bondpreise schauen, sagen “hey, da könnte man doch wieder kaufen?”. Sollte sich die Erholung der Wirtschaft als stärker herausstellen, dann würden diese Anleger wohl eher falsch liegen, denn die Erwartung hinsichtlich der Inflation würden sich weiter verdunkeln, was sich in steigenden Zinsen (versus fallenden Bond-Preisen) ausdrückt.
Sollte das letztere Szenario eintreten, dann würde etwas UNTER meinem Radarschirm hervortreten wollen, das ich im Moment noch nicht sehen kann. Damit wäre „SOLLTE“ in Gefahr! Für den Bondmarkt (und damit auch den Aktienmarkt als konkurrierendes Element) könnte dieser Sommer ein wichtige Wasserlinie gezogen werden. Sollten die Renditen weiter steigen, würden die Aktien tendenziell uninteressanter werden. Fallende Zinsen wären notwendigerweise aber auch nicht gerade förderlich für die Aktien.
Nur weil die Dinge schlecht sind, heisst nicht, dass sie nicht NOCH schlechter werden können.
Letztlich agieren wir alle in Antizipation dessen, was passieren SOLLTE. Aber an einem bestimmten Punkt, an dem sich „SOLLTE“ nicht mehr eindeutig manifestiert, muss man sich fragen „was ist los?“ (Riskmanagement!). Welche Wechselwirkung ist mir entgangen? Ist dies die beste Anlage für mein Geld? Wer dann keine adäquate Antwort parat hat, der sollte besser in anderen Märkten nach Gewinnen suchen, oder für eine Weile an die Aussenlinie treten, um wieder einen besseren Überblick zu erhalten.
Ich bin zwar noch nicht ganz dort, aber so langsam kratze ich mich schon am Kopf. Ich weise darauf hin, dass die Märkte (vor allem der Bondmarkt) vor einiger Zeit sagten, die USA würden keine Rezession bekommen, als Greenspan anfing die Zinsen zu senken. Die waren im Unrecht und die, die Aktien bereits verkauft hatten, konnten sich freuen. Damals hiess es „Don’t fight the FED!“ ……. Ähnliches scheint mir auch jetzt wieder feststellbar zu sein! Auch jetzt scheint mir der Bondmarkt alles andere als ein treffsicherer Indikator zu sein ..... die Erwartungen dieses Sektors sind m.E. unrealistisch! ........ der Markt ist an einer ganz entscheidenden Marke angekommen!
Kanonen der Handelskriege
Vor ein paar Wochen verhängte US-Präsident George W. Bush, Strafzölle auf Stahlimporte. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die USA 34% Zoll auf den Import von kanadischem Bauholz verhängen. Mexiko hat einen 200% Zoll auf Maissirup verhängt, als „Vergeltung“ für die US-Zölle und –Quoten auf den mexikanischen Zucker. Am Rio Grande (Grenzfluss zwischen Mexiko und Texas) bahnt sich ein grosser Kampf um Wasserrechte an (fast wie damals im Wilden Westen). Um das ganze noch zu toppen, wurde vergangene Woche, zusätzliche Zölle auf Blumenimporte aus Südamerika verhängt.
Europa ist dabei ähnliche „Vergeltungsmassnahmen“ einzuführen, genauso wie Asien.
Dabei kommen mir ein schlimmer Gedanke. Einer der Gründe, weshalb die Rezession der 1930er (The Great Depression) sich zu einer Depression entwickelte, war die zunehmende Einführung von Zöllen und anderen protektionistischen Massnahmen. Als ein Verfechter des freien Handelns, geben die USA sicherlich kein gutes Beispiel ab.
Auch wenn man aus US-Sicht den einen oder anderen Zoll verstehen kann, so sollten die USA trotzdem demonstrieren, dass sie weiterhin für einen freien Handel einstehen ….. z.B. mittels Beseitigung von Zöllen auf andere Waren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Frage der nationalen Sicherheit ist, wenn man Avocados aus Mexiko mit Quoten belegt. Sicher, der kalifornische Avocado-Bauer wird dies anders sehen, aber es gibt sicherlich noch sehr viel mehr Beispiele dafür.
Handelskriege wie diese, sind sehr schlecht für die Unternehmen und die Wirtschaft (zumal die USA sehr bald auf den ausländischen Zuspruch für ihre Produkte angewiesen sein können). China, Russland und andere Stahlexporteure werden an die World Trade Organization WTO herantreten und letztlich die Freigabe erhalten, ihrereseits Zölle zu erheben. Aber sie werden wohl keine Zölle auf Waren erheben, die für die USA unbedeutend und unwichtig sind ..... nein, diese werden/sollen ins Mark treffen.
George W. Bush muss hier NOCH BEWEISEN, dass er verantwortungsvoll handeln kann.
Aber damit kommt wieder die Frage nach oben, was mit der Stärke des Dollar wird (siehe "Special -- König Dollar" (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7258) ). Für mich ist das ein weiteres Argument dafür, dass die Bush-Regierung subtil argumentiert, dass der US-Dollr zu stark ist. Damit soll die “Starker-Dollar-Politik” einer realistischere weichen, bei der man den Markt entscheiden lassen will.
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Für mich wird es langsam Zeit, zum Abschluss zu kommen. Wie immer ist jede Diskussion höchst willkommen. Viel Spass beim Lesen.
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