Vollständige Version anzeigen : 05.04.02: Beginn der earning saison. Verleiht ALOCA Flügel?
germanasti
05.04.2002, 07:03
Ein weiterer uneinheitlicher Tag prägte das Börsengeschehen und es scheint so als haben viele Grossinvestoren Ostern für einen längeren Urlaub genommen, deutet man die Umsätze richtig. Ein Urlaub der mittlerweile über einen Monat anhält!
Die wirklich uninteressanten wöchentlichen ERstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren gestern die einzige Veröffentlichung im Konjunkturdatenbereich. Der unerwartete Anstieg um 64.000 (erwartet wurden -21.000) wurde zum Teil mit administrativen Massnahmen begründet. Nächste Woche vll. wieder 50.000 runter? & genau deswegen sind diese Daten nichtmal ansatzweise ein Indikator.
Nicht so toll die Fortsetzung der teilw. heftigen Gewinnwarnungswelle. Mit z.B. Checkpoint und Compuware aus dem High-Tech-Bereich und dem Chemiewert Bristol-Meyer zog sich dieser negative Reigen quer durch fast alle Branchen & läuft komplett anders als die hochpositiven Q1-Wirtschaftsdaten! Ok, der Investitionsboom blieb im Grossen und Ganzen aus, doch gab es keine Rückgänge mehr zu vermelden, eher Stillstand. Mich plagt das dumpfe Gefühl es hängt eher mit der Ablehnung der Pro-Forma-Bilanzierungsmethode ab, nachdem Enronitis im Januar einen Skandal nach dem anderen aufdeckte. Wenn dem so ist, werden diese Leichen auch in Q2 und Q3 aus dem Keller in die offiziellen Bilanzen wandern & man muss sich ernsthaft fragen auf welchen Standbeinen das US-Wachstum der letzten Jahre tatsächlich gestanden ist! Alles nur Lug und Betrug?
Fakt ist, dass Greenspan um die destrasösen Q1-Zahlen wusste, entsprechendes hat er ja im Januar angekündigt, als wir alle auf Wolke 7 schwebten. Ebenso haben erneut die COT-Daten nicht gelogen, sie kündigten seit 2 Wochen diesen Sturz an. Dies sind eben doch Leitsignale, die man nie ausser acht lassen sollte.
Mit dem Hinauszögern von negativen Tatsachen reisst sich auch unser Deutschland in einen immer tieferen Sumpf, der langsam lachhafte Formen annimmt! So wurde gestern bekanntgegeben das der Staat, im Falle der Kirch-Insolvenz, mit einer Bürgschaft bei den Fussballvereinen einspringen will. Man hat nichts, wirklich nichts aus dem Deasaster mit Herlitz, Cargolifter und ganz oben Holzmann gelernt! Wird sich noch bitterböse rächen in den kommenden Jahren.
Mit dieser staatlichen Pumperei, die Amerika in noch viel extremer Form betreibt (dort war man wenigstens so schlau ausländisches Kapital mit einzubeziehen) macht man im Grunde nichts anderes wie das was man Japan in den letzten Wochen vorgeworfen hat. Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Japan wendet dieses Heilmittel erst am Ende (?) der Baisse an, Deutschland und Amerika nutzten es schon in der Hausse, um diese künstlich zu verlängern. Mal schaun ob es nicht doch die Japaner sind, die eine mustergültige Baisse durchlebten & wir, die alle über dieses Land schimpfen, mutwillig eine Hölle nach der anderen vorbereiten.
Japan-Basherei hin, Amerika-Höllenvorhersehung her, die Welt hat ja Russland und das wird gepusht bis auch der letzte Depp sein Kapital in die Mafiahände getragen hat.
Kein Thema, der RTX ist in den letzten 2-3 Jahren fulminant gestiegen und es gab einige Reformen, doch waren dies nur Tropfen auf die heissen Steine & die Bevölkerung bleibt bettelarm! Reich ist dort nur die Mafia und auch dieses Bubble wird platzen! Topbildung bereits jetzt? Die vielen Kaufempfehlungen der letzten Tage könnten darauf hindeuten. Und dann? Auf 5-7 Jahressicht rechne ich mit einer Kurskorrektur von 70-80% des russischen Aktienmarktes. Auswirkungen auf die Wirtschaft werden entsprechend negativ sein und die Weltwirtschaftskrise verstärken. Doch noch ist nicht alle hoffnung verloren, Russland wird in den nächsten Monaten einen vergessen Wirtschaftszweig wiederbeleben, nämlich die Rüstungsindustrie. Wettrüsten mit Amerika, wie in den "guten alten Zeiten" wird dank Bush qieder ein Hauptthema in den Nachrichten sein.
Heute beginnt mit ALCOA offiziell die earning-saison & so gut wie immer ist der Börsenverlauf zu Beginn auch der Haupttrend während nahezu der gesamten Phase. Auch dieses mal und welche Richtung wird es sein? Möglich das es während der Meldezeit einen künstlichen upmove gibt, ähnlich wie im letzten Jahr, um die negativen Einflüsse zu übermalen. Die Shorties sind ob der hohen Leerverkaufquote bereit zum brennen und ebenso die seit 3 Monaten crashende Geldmenge M3. Geld zum pumpen ist da und wird seit 2 Tagen wie in alten Zeiten mit Höchstständen den Banken zum spielen angeboten.
Konjunkturdatenmässig werden die Arbeitsmarktdaten März präsentiert. Uninteressant, auch wenn die Masse drauf schaut. Viel interessanter sind die ebenfalls zur Veröffentlichung kommenden Verbraucherkredite März (wann hört das Leben auf Pump auf?) und unser wöchentlicher ECRI (False break oder Bestätigung des weiteren bullischen Ausbruchs?).
Aktien können steigen oder fallen! Spielten die Grossen mit uns Kleinen in den letzten Tagen das Spiel "wer hat Angst vor charttechnischen Verkaufssignalen" und nutzten das niedrigere Niveau zum einkaufen, oder kommt das dicke Ende erst noch nach? Time will tell und dies bereits in den nächsten Stunden/Tagen.
Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
Bei allen Indizies war es gestern eine turn-time wie aus dem Lehrbuch, oder alles nur künstlich? Test wichtiger Unterstützungen in den vergangenen beiden Tagen und nun up and away? Verwundern würde es nicht!
Das Doppeltief in W-Form kann man im Stundenchart schön erkennen. Gleichzeitig würde damit die Unterkante des Abwärtstrends getestet, womit der Bereich 1450/1460 P. anvisiert werden kann. Darüber falwe break bis 1480 P. möglich, ehe es wieder sehr positiv wird.
1380 P. wichtige Unterstützung, darunter sofortiger Crash bis 1270/1280 P. möglich!
Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1
Im Tageschart fast tupfengleiche Situation wie im Stundenchart. Unterkante Abwärtstrend hat gehalten, Oberkante im Bereich 1450 P. sollte nun angetestet werden.
Umsätze blieben mit 1,7 Mrd. weiterhn im extremen unteren Bereich.
Bären sind momentan IN und es gibt viele Gründe dafür. Doch vergesst die Charttechnik nicht! WENN es nun zu einer umsatzstärkeren Aufwärtsbewegung kommt, ist ein Run von ca. 200 P. durchaus innerhalb von 3-4 Tagen möglich.
DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1
Der DOW hat die 10.180 P. verteidigen können und nun die Grundvoraussetzungen für einen Move bis 10.430 P., dort wäre dann nächste Standortbestimmung, insofern sich Käufer bis dahin finden. Wenn es kommt, durchaus binnen eines Tages erreichbar, sprich heute.
10.180/10.150 unten, darunter, 10.050 oder gar 9.950 P.
10.280 oben. Darüber die angesprochenen 10.430 P.
S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1
Der S&P testete gestern erfolgreich das Mittwochtief und schloss doji-artig. Sollte es doch noch eine Rettung in letzter Sekunde sein, denn 118 P. haben gehalten?
1140 P. wichtige Zone, über 1155 P. Kaufsignale.
Unter 1105 P. gehen die Lampen aus.
Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
Der Nemax50 kam gestern der Crashmarke 920 P. bedrohlich nahe & ohne Entspannung an Amilands Börsen wäre sie wohl nach unten durchbrochen worden.
Die Grossen verlassen den Neuen MArkt ob der baldigen Consors-Insolvenz? Dieses Szenario bleibt bestehen!
Apropo Consors, dazu ein treffender Bericht aus einem anderen Forum:
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#424 von Cubitus 03.04.02 21:00:19 Beitrag Nr.: 5.993.250 5993250
Dieses Posting: versenden | melden | drucken CONSORS DISC.-BROKER
CSO ist wegen einer möglichen Aquisition in jedem Zockerdepot gebunkert, um am Tag X absahnen zu können. Es werden schon Übernahmekurse von 20-30 € rumgereicht. Ein Spiel der Spekulanten, bei 10 zu kaufen und dann die Diskussion wieder anzufachen (EaS) um dann bei 15-16 Kasse zu machen, gierige Lemminge abledern. Welche Gedanken macht sich eigentlich ein möglicher Akquisiteur ?
Die Schmidt Bank steht an der Wand und wollen lieber heute als morgen CSO teuer versilbern. Das gilt natürlich auch für investierte Zocker.
CSO selbst verbrennt jeden Tag Geld und die Börsenumsätze und Kundentrades werden eher weniger als mehr. Das Personal ist wegen Arbeitsschutz auch nicht einfach los zu werden. Eigentlich kann man sich schon fast ausrechen, wann das Geld alle ist. Eine KE aber wird keiner mitmachen.
Warum also nicht einfach warten. Die Zeit spielt gegen die Zocker.
Was passiert bei Chapter-11 - es wird ein Konkursverwalter (Anwalt) vom Gericht eingesetzt, der zunächst mal prüft, ob ein Vergleich möglich ist und wie man den hinbekommt. Dabei spielen die Kosten eine nicht unwesentliche Rolle, insbesondere die Personalkosten, die den größten Teil ausmachen. Also wird erst mal daran gedreht, weil im Insolvenzrecht ist das alles nicht so kompliziert. Am Ende werden die Rosinen (Kunden) als Einzelpositionen (filitiert) überbleiben und verkauft.
Warum also nicht warten – es wird jeden Tag billiger.
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Neben Consors ist aktuell der zweite grosse Skandal die Fa. THIEL! Hintergründe und aktueller Kursverfall sollten bekannt sein.
Da kam doch gestern tatsächlich der Günther Thiel aus seinem Loch gekrochen, gab seiner Bank den Auftrag 100.000 Aktien zu kaufen und machte die Shorties (genauer gesagt 2 US-Hedgefonds) für den Kursverfall verantwortlich! Wahrheit oder nicht, dieses ganze Gemauschel erinnert verdammt stark an die Machenschaften von Comroads Bodo Schnabel & der sitzt seit ein paar Tagen wegen Betrügereien im Gefängnis. Ist die Vorstellung so abwägig, dass Günther Thiel dem Bodo folgt?
Technisch könnte das halbe Reversal zum Handelsende hin die Grundlage für ein kurzfr. Doppeltief gewesen sein. Kaufsignale bzw. Bestätigung über 1050 P.
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Der Euro kämpfte sich gestern nochmal an die 0,8880 ran um dann mit einer blutigen Nase einen Intradaycrahs hinzulegen. Weswegen sollen die COT´s ausgerechnet hier falsch liegen?
Gold kämpfte mit der 300er Marke, hatte aber teilw. recht starke Gegenbewegungen aufwärts, d.h. ist noch jede Menge Kaufdruck da! Auch hier sollten die neuesten COT-Daten nächste Aufschlüsse geben.
Termine heute:
• DE Industrieaufträge Februar
• 15:30 - ! US Arbeitslosenrate März
• 15:30 - ! US Beschäftigte ex Agrar März
• 15:30 - ! US Durchschnittliche Wochenstunden März
• 15:30 - ! US Stundenlöhne März
• 22:00 - ! US Verbraucherkredite Februar
Happy trades...
germanasti
05.04.2002, 07:03
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Wie aus dem Nichts scheint die Luft nun doch aus dem DAX raus zu sein. Das bedeutet aber nicht gleich Crashgefahr, denn die Umsätze bleiben niedrig und die Intraday-Vola. ist auch nicht sehr hoch. Kann man eher als Abwarten auf den nächsten Amilandhype deuten. Abwarten bedeutet leider auch kaum Prognosen möglich. :(
Könnte ein nettes W in den letzten 3 Wochen ausgebildet worden sein. Bestätigung über 5480 P. Unterkante 5220 P. Darunter Unterstützung 5180 P.
Stochastik ganz unten & somit Kaufbereit, die anderen stehen kurz vor Verkaufssignalen.
Minutenchart in einem beständigen Abwärtstrend, der muss erstmal gebrochen werden.
5290 =) 5250 und dann über 5320 P. kreiert Kaufsignale mit Ziel 5380 P.
Schlimm ein kurzer upmove 5270/5280 P. und anschliessend unter 5220 P. Halten dann die 5180 P. nicht droht ein blutroter Freitag.
Startfall 5220 - kurze Seitwärtsphase und über 5280 P. wäre ebenfalls bullisch. Rennt es nach der Ruhephase jedoch weiter abwärts, droht Crash!
germanasti
05.04.2002, 07:05
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1017979440&La=DE&La=DE&La=DEDE&La=DEDEDEDE&La=DEDEDEDEDEDEDEDE&
Mit dem Nikkei ist heute überhaupt nix los. Lustloses verharren in einer 100 P. Range.
Wenn das unter 10.500 P. schliesst es ein triple-top wie bei 12.050 P. :mad:
germanasti
05.04.2002, 07:06
McTeer (Fed) sieht noch keine Notwendigkeit für Zinserhöhung
Dallas, 05. Apr (Reuters) - Die US-Notenbank (Fed) sollte sich nach Worten des Fed-Chefs von Dallas, Robert McTeer, mit Leitzinserhöhungen Zeit lassen, bis die Konjunktur erkennbar wieder an Fahrt gewinnt. Derzeit könne er nicht sagen, wann das gegenwärtige Niveau des Schlüsselzinses von 1,75 Prozent nicht mehr angemessen sei, sagte McTeer am Donnerstag in einem Reuters-Interview. Doch eine straffere Geldpolitik sei erst empfehlenswert, wenn die Arbeitslosenquote von derzeit 5,5 unter 5,0 Prozent sinke und die Kapazitätsauslastung deutlich anziehe.
"Ich weiß nicht, wann das Zinsniveau nicht mehr akzeptabel ist. Dies hängt von der Konjunkturentwicklung ab", sagte das in diesem Jahr stimmberechtigte Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank. Ein geeigneter Zeitpunkt für eine Zinsanhebung sei daher im Moment noch nicht vorhersagbar. "Die Logik sagt mir allerdings, dass die Zinsen dann zu niedrig sein werden, wenn die Wirtschaft eindeutig erkennbar wieder an Stärke gewinnt", fügte McTeer hinzu. Die bloße Annahme einer Konjunkturerholung reiche dafür nicht aus.
An den Finanzmärkten waren zuletzt wegen erster Anzeichen für eine rasche Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft Spekulationen aufgekommen, die Fed könne schon bald die Zinsen anheben, um möglichen Inflationsgefahren im Zuge des Wiederaufschwungs zu begegnen. McTeer betonte jedoch, die Arbeitslosigkeit sei derzeit noch immer ziemlich hoch und die Kapazitätsauslastung mit rund 73 Prozent sehr niedrig. Am Freitag werden die Arbeitsmarktdaten für März erwartet. Experten rechnen mit einem leichten Anstieg der Erwerbslosenquote auf 5,6 Prozent.
Die Fed hatte im vergangenen Jahr in elf Schritten den Schlüsselzins um insgesamt 475 Basispunkte heruntergeschraubt, um die schwächelnde Wirtschaft des Landes zu stützen. Das nächste Zinstreffen der Fed ist am 7. Mai. Die meisten Analysten erwarten erst ab Juli Zinserhöhungen in den USA.
phi
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Zu MCTeer kommt bald MCFeder, dann ist wieder ruhe. :hihi
germanasti
05.04.2002, 07:07
Datum: 05.04. 00:25 Storage Unternehmen schockt mit Q1-Warnung
Das Datenlagerungsunternehmen McData gab nach Börsenschluß bekannt, daß man aufgrund von Auftragsstreichungen seines größten Kunden die Planzahlen im Q1 nicht erfüllen könne.
War man zuvor noch von 73-78 Mio $ Umsatz und einem Verlust von 2-4 Cents/Aktie ausgegangen, rechne man nun mit 62-64 Mio $ Umsatz und einem Verlust von 4-7 Cents/Aktie.
Außerdem überlege man, einen zusätzlichen Kredit aufzunehmen. Die endgültigen Zahlen sollen am 18.04. bekannt gegeben werden.
Am Donnerstag verloren die Aktien 2,6% auf 12,17$.
© Godmode-Trader.de
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Datum: 04.04. 23:56 Softwareunternehmen mit Gewinnwarnung
Das Softwareunternehmen Legato Systems warnte am Donnerstag nach Börsenschluß davor, daß Umsatz und Ergebnis im Q1 deutlich unter den Erwartungen ausfallen würden.
Anstelle eines von Analysten geschätzten Umsatzes von 62 Mio $ und eines erwarteten Verlustes von 2 Cents/Aktie rechne man nun mit 55-57 Mio $ Umsatz bei einem Verlust von 5-7 Cents/Aktie.
Als Grund für die schwache Entwicklung nannte man das schwierige IT-Umfeld, insbesondere die Verschiebung von Aufträgen.
Die Aktien verloren im Handel 23 Cents auf 7,99$, brachen zuletzt aber außerbörslich bis auf 6,86$ ein.
© Godmode-Trader.de
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Datum: 04.04. 23:21 Analysten sehen keine Enttäuschung bei Q-Zahlen
Das Research- und Geldmanagementunternehmen Bridgewater Associates stellte zuletzt die Frage, ob das gesehene wirtschaftliche Wachstum sich auch in den Unternehmensgewinnen widerspiegeln würde. Von dieser Warte aus gesehen sollten die Q1-Zahlen der Unternehmen nicht enttäuschen.
Auch würden die Arbeitskosten niedrig bleiben, welche etwa 2/3 der Unternehmensumsätze ausmachen würden. Damit sei der Grundstein für höhere Unternehmensgewinne gelegt, so die Analysten. Zudem hätten Unternehmen zuletzt zahlreiche Restrukturierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Margen durchgeführt. Bereits eine Rückkehr der Margen zu normalen Niveaus würde die Gewinne um 20% höher ausfallen lassen.
Ebenso würden die jüngsten Wirtschaftszahlen auf ein starkes Umsatzwachstum im Q1 hindeuten, wenngleich die Wachstumsgeschwindigkeit dadurch gebremst werde, dass sich viele Unternehmen bei den Ausgaben zurückhalten würden.
© Godmode-Trader.de
:mad:
germanasti
05.04.2002, 07:08
3M erwartet Gewinn mindestens am oberen Ende früherer Prognose
St. Paul, 04. Apr (Reuters) - Der US-Mischkonzern Minnesota Mining Manufacturing (3M) erwartet im ersten Quartal einen Gewinn mindestens am oberen Ende der früheren Prognose. Das Unternehmen teilte am Donnerstag nach US-Börsenschluss in St. Paul (Minnesota) mit, der Gewinn je Aktie dürfte bei 1,20 Dollar oder etwas darüber liegen. 3M hatte zuvor den Gewinn je Aktie für das erste Quartal zwischen 1,05 Dollar und 1,20 Dollar je Aktie prognostiziert. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie von 1,11 Dollar gerechnet.
Das Unternehmen teilte weiter mit, der niedrigere Personalbestand und indirekte Kostensenkungen hätten das Quartalsergebnis gestärkt.
Der weltweite Umsatz des Konzerns, dessen Produktpalette von Büroartikeln bis zu Telekommunikationsgeräten reicht, sei im ersten Quartal um rund 4,5 Prozent zurückgegangen. Er liege damit in der Nähe des Mittelpunkts der zuvor prognostizierten Spanne, hieß es
Das Unternehmen teilte weiter mit, es werde seinen Namen mit Wirkung zum 8. April in "3M Co." ändern.
Der Kurs der 3M-Aktie stieg nachbörslich auf 117,01 Dollar von 114,12 Dollar beim Börsenschluss.
evs/tcs
:)
Moin Germa, Moin all.
Aus der FTD vom 5.4.2002 www.ftd.de/autoindustrie
Neue Rückrufe belasten US-Autohersteller
Von Guido Reinking, Hamburg
Nach mehreren teuren Rückrufaktionen Hunderttausender Autos will Chrysler, der amerikanische Arm des DaimlerChrysler-Konzerns, nun seine Qualitätssicherung auf Mercedes-Standard umstellen. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Rückrufaktionen.
"Nach Kostensenkungen und der Modelloffensive ist die Qualität unser drittes großes Thema", sagt Wolfgang Bernhard, Vorstand für das operative Geschäft (COO) bei Chrysler. "Wir müssen aufhören, Mängel am Ende des Produktionsprozesses zu beseitigen. Stattdessen darf es gar keine Mängel geben", ergänzt er. Dieses System der Qualitätssicherung, genannt "First Time Right", setzt sich in der Autoindustrie immer mehr durch.
Die Sorge Bernhards um das schlechte Qualitätsimage von Chrysler ist berechtigt: Am Donnerstag wurde bekannt, dass die US-Marken des deutsch-amerikanischen Konzerns in den USA 411.000 und in Kanada 125.000 Minivans (Dodge Caravan, Plymouth Voyager) in die Werkstätten zurückrufen müssen, weil Teile der Lautsprecherinstallation die hinteren Sicherheitsgurte blockieren können. Ob auch die im österreichischen Graz gefertigten Chrysler-Minivans betroffen sind, wird derzeit noch geprüft. "Wir werden in zwei bis drei Tagen Gewissheit haben", hieß es bei Chrysler. Bereits im vergangenen Jahr musste Chrysler bei 1,6 Millionen Jeep Grand Cherokee das Automatikgetriebe nachbessern. Der größte Rückruf im Jahr 2001.
40 Prozent der GM-Jahresproduktion zurückgerufen
In diesem Jahr führt General Motors die Hitliste der Nachbesserungen an: In den USA muss der weltgrößte Autokonzern 1,9 Millionen Wagen in die Werkstätten holen, weil ein Kurzschluss am Zündschloss die Lenksäule in Brand setzen kann. Zum Größenvergleich: Das sind rund 40 Prozent der Jahresproduktion von GM in Nordamerika. Betroffen vom Rückruf sind Autos der Marken Oldmobile, Buick und Chevrolet aus US-Produktion.
Aber auch Toyota, eigentlich Musterknabe in Sachen Qualität, bleibt von Rückrufen nicht verschont, auch wenn es sich um die vergleichsweise bescheidene Zahl von 8483 Corolla handelt, ebenfalls aus US-Produktion.
"Die vielen Rückrufaktionen auf dem US-Markt haben zwei Gründe", sagt der unabhängige Autoanalyst Peter Schmidt (Automotive Industry Data): "das amerikanische Rechtssystem mit seinen exorbitanten Schadensersatzforderungen und die schlechte Qualität der US-Fertigung." Zudem hat in den USA ein starker Preisdruck auf die Zulieferer eingesetzt, die darauf mit der Lieferung schlechterer Qualität reagieren.
Ein Problem, das auch in Europa bekannt ist: So stieg Ende der 90er Jahre auch in Deutschland die Zahl der Rückrufaktionen, die Mehrzahl davon wegen fehlerhafter Zulieferteile. So konnte bei 370.000 VW Golf, Jetta und Bora die Katalysator-Steuerung versagen, Audi hatte bei 35.000 A4 Probleme mit der Achsmanschette, und BMW entdeckte erst nach Auslieferung, dass bei 8000 3er- und 5er-Modellen die Reifen Auflösungserscheinungen zeigten.
Neue Fehlerquellen durch Elektronik
Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg gibt die Zahl der Rückrufe im vergangenen Jahr mit 113 an, doppelt so viel wie noch 1997. Professor Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft hat für diese Häufung eine einfache Erklärung: Mit dem stetigen Anstieg der Modellvarianten steige die Zahl der Teile und der Fehlerquellen. Zudem halten mit der Elektronik neue Fehlerquellen im Auto Einzug.
"Wir haben in unseren neuen Modellen beachtliche Rechnerleistungen eingebaut", so ein DaimlerChrysler-Manager, "die einer hohen Beanspruchung ausgesetzt sind." Die Computer einer neuen E-Klasse müssen bei 45 Grad Hitze genauso fehlerfrei funktionieren wie bei 20 Grad Kälte. Kein tragbarer Computer würde dies aushalten.
Auch Mercedes, die Premiummarke des DaimlerChrysler-Konzerns, geriet jüngst in die Qualitätsdiskussion. So berichtete das Branchen-Fachblatt "Automobilwoche", in der geheimen, internen Qualitätsumfrage der Autoindustrie (New Car Buyer Survey) habe sogar Opel Mercedes abgehängt. Tatsächlich musste Mercedes 2001 in den USA 65.000 C-Klasse-Fahrzeuge in die Werkstätten rufen - wegen Batterieproblemen.
Dennoch hält Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard die Mercedes-Qualitätssicherung für vorbildlich. Bernhard hatte in Stuttgart den Produktionsanlauf der neuen S-Klasse organisiert. "Die US-Kunden akzeptieren immer weniger schlechte Qualität", so Bernhard. Auch das sei ein Grund, warum asiatische und europäische Marken ihre Marktanteile ständig steigern können. So sieht das Institut JD Power in einer Qualitätsstudie in elf von 16 Fahrzeugkategorien Importmarken vorn.
© 2002 Financial Times Deutschland
germanasti
05.04.2002, 07:39
Moin Gert :)
Puste bitte ein bisschen, dann steigt vll. der Nikkei. :mad:
Argentiniens Senat billigt neuen Steuerpakt
Buenos Aires, 05. Apr (Reuters) - Der argentinische Senat hat am Donnerstag das neue Abkommen zwischen Bundesregierung und Provinzen über die Aufteilung der Steuern gebilligt. In der nächsten Woche soll das Parlament über die Vorlage abstimmen.
Nach dem Abkommen sagen die Provinzen zu, ihre Defizite in diesem Jahr um 60 Prozent zu reduzieren. Die Regierung sagte im Gegenzug den Provinzen eine prozentuale Beteiligung an den monatlichen Steuereinnahmen zu statt bislang fixer Summen.
Die Regelung der Finanzbeziehungen zwischen Bundesregierung und Provinzen gilt als eine wesentliche Voraussetzung für die Wiederaufnahme von Hilfszusagen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der IWF hatte im Dezember vergangenen Jahres Kreditzusagen über zehn Milliarden Dollar blockiert, nachdem die argentinische Regierung ihr Etatdefizit nicht in den Griff bekommen hatte. Das Land ist mit 141 Milliarden Dollar verschuldet.
brs
:eek:
germanasti
05.04.2002, 07:49
04.04.02 22:38 [Artikel versenden] [Artikel drucken] [zurück]
Wall Street: Merrill Lynch stuft die Chemiebranche herunter Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort
In den Kursen ist der Bank zu Folge die erwartete Konjunkturerholung schon jetzt eingepreist
Nach den Verlusten des Vortages und trotz eines schlechten Handelsstarts kann sich der Dow Jones im Lauf des Handelstages größtenteils oberhalb der Nulllinie aufhalten und rutscht nur gut eine Stunde vor Handelsschluss mit 10189,09 Punkten leicht in den roten Bereich. Das Niveau entspricht einem Rückgang um 9,20 Punkte oder 0,1 Prozent.
Kurzzeitig negativ wirkt sich der massive Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche aus. Die Experten gingen nach revidiert 396.000 Neuanmeldungen von einem Rückgang auf 376.000 in der besagten Woche aus und wurden vom Anstieg auf 460.000 Neuanmeldungen überrascht. Der Anstieg erklärt sich jedoch in erster Line durch ein neues Sozialprogramm des US-Arbeitsministeriums, das die Dauer der Arbeitslosenförderung verlängert. Viele Betroffene, deren Förderungsdauer bereits abgelaufen ist, haben sich nun erneut gemeldet.
Unternehmen des Tages
Merrill Lynch befürchtet, dass die Möglichkeit einer konjunkturellen Erholung der Märkte in den Kursen der Chemiebranche bereits eingepreist ist und reduziert deswegen das Rating für vier große Chemiefirmen in den USA. PPG Indutries, DuPont und Lyondell werden nach zuvor „buy“ nun als „neutral“ eingestuft, von dieser Beurteilung wird Rohm and Haas auf „reduce“ zurückgestuft.
Die Supermarktkette A&P kann im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder in die operative Gewinnzone vorstoßen. Das Unternehmen erwirtschaftet bei einem Umsatz von 11 Mrd. Dollar nach 10,6 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum einen Gewinn je Aktie von 2 Cent. Unter Einrechnung der Sonderposten liegt das Reinergebnis pro Aktie jedoch bei minus 2,17 Dollar. Die Aktie steigt um 0,37 Prozent auf 26,80 Dollar.
Keinen Reingewinn für das laufende Jahr erwartet der Handyhersteller Motorola. Das Unternehmen sieht eine Wende erst im zweiten Halbjahr 2002 und hält auch am Rückgang des Jahresumsatzes um 5 bis 10 Prozent fest. Vor Sonderposten soll das Ergebnis des Konzerns jedoch im positiven Bereich liegen. Die Aktie verliert 1,75 Prozent auf 14,00 Dollar.
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Nun sind so gut wie alle Branchen herabgestuft worden, was soll da noch fallen? :rolleyes:
Wenn weiter gebasht wird, muss man wieder kreativ sein, wie im Januar mit Enronitis.
moin zockergemeinde und alle anderen :)
Spuernase
05.04.2002, 08:08
Morgen Germa :)
Moin Mädels :D
Freuen wir uns auf einen schönen grünen Freitag :p
Heute ist der letzte Ferientag.
Ab Montag wieder normaler vollbesetzter Handel.
Ob der ein oder andere da heute schon mal einen vorlegen möchte? :rolleyes:
Spuernase
05.04.2002, 08:11
Guten Morgen Rudi :lach
germanasti
05.04.2002, 08:11
Moin die beiden freischlafenden Dolby + Spuernase :)
Das wird wohl nix mehr mit einem Nikkei SK über 11.500 P.
Hoffentlich bricht es nicht noch nach unten weg.
JP/Regierung will Einschätzung der wirtschaftlichen Lage anheben
Tokio (vwd) - Die japanische Regierung will offenbar ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Situation des Landes anheben. Wie die Nachrichtenagentur "Kyodo News" am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, soll in dem für kommenden Mittwoch erwarteten Report für den Monat April die Passage "in einigen Bereichen ist eine Bodenbildung erkennbar", enthalten sein. Im entsprechenden Bericht für den Vormonat habe die entsprechende Textstelle noch auf "in einigen Bereichen sind Anzeichen für eine Bodenbildung erkennbar" gelautet.
Der Nachrichtenagentur zufolge wäre dies die zweite Anhebung der Einschätzung in Folge. Als Grund für die leicht optimistischere Prognose nennt "Kyodo News" unter anderem den wegen der Erholung der US-Konjunktur verlangsamten Rückgang der japanischen Exporte, die teilweise gestoppte Abnahme der Produktion sowie den Fortschritt bei der Anpassung der Lagerbestände.
vwd/DJ/4.4.2002/jej
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Kuzomi soll endlich die Zähne auseinanderreissen und die Wahrheit sprechen, nämlich das Riesenaufschwung kommt wenn Bevölkerung anfängt zu konsumieren, ansonsten grosses Inferno. :mad:
germanasti
05.04.2002, 08:14
Original erstellt von Spuernase
Guten Morgen Rudi :lach
Den Ruf hast du jetzt weg, lieber Dolby :hihi:hihi:hihi
http://www.plauder-smilies.de/puke.gif
germanasti
05.04.2002, 08:28
Crash beim Nikkei. :mad:
germanasti
05.04.2002, 08:42
Guten Morgen von Reuters am Freitag, den 5. April 2002
TOP AKTUELL:
Die Zeichen für die hoch verschuldete Kirch-Gruppe[KRCH.UL] stehen nach Einschätzung aus Bankenkreisen weiterhin auf Insolvenz, obwohl die KirchMedia-Minderheitsgesellschafter noch einmal Verhandlungsbereitschaft signalisiert haben sollen. "Die Investoren haben sich für Freitagmorgen noch einmal verabredet und werden möglicherweise auch mit den Banken sprechen. Ich vermute trotzdem, dass alles auf eine Insolvenz von KirchMedia hinausläuft", sagte ein mit den Verhandlungen vertrauter Banker am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein weiterer Bankenvertreter betonte, es werde bis zum Schluss gepokert. "Es gibt Signale, dass die Gesellschafter noch einmal reden wollen." Große Hoffnungen habe das aber nicht geweckt. Auch aus Kirch-Kreisen verlautete, der Medienkonzern bereite sich auf eine Insolvenz vor. Schon am Freitag könnte der Antrag beim Amtsgericht abgegeben werden.
Zusatzinfo unter: [GER-PUB ]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der am Neuen Markt gelistete IT-Dienstleister Gauss Interprise hat heute zu seiner Bilanzpressekonferenz eingeladen.
* Der Wiesbadener Chip-Broker ACG hat einen Führungswechsel angekündigt. Der 34 Jahre alte Firmengründer Cornelius Boersch werde nach einem Beschluss des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung den Chefsessel übernehmen, teilte das im Nemax50 gelistete Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit.
*Die Allianz-Gruppe will die restlichen Aktien der Tochter Dresdner Bank im Rahmen eines so genannten Squeeze Out erwerben und bietet den Minderheitsaktionären dafür eine Abfindung von 51,50 Euro je Aktie. Der Beschluss zum Ausschluss der Minderheitsaktionäre solle auf der Hauptversammlung der Dresdner Bank am 24. Mai gefasst werden, teilte die Allianz am Donnerstag nach Börsenschluss mit.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Medienkonzern Bertelsmann rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinnanstieg und will zudem in Europa weiter expandieren. "Wir gehen davon aus, dass wir das Ergebnis aus dem vergangenen Rekordjahr 2001 von 4,16 Milliarden Euro nach IAS 2002 wieder übertreffen werden", kündigte Vorstandschef Thomas Middelhoff in einem Interview mit der "Welt" (Freitagausgabe) an. In der Internet-Sparte solle 2003 die Gewinnschwelle erreicht werden. Der Konzern strebe zudem die vollständige Übernahme der Online-Musiktauschbörse Napster an. Zu einer möglichen Insolvenz der hoch verschuldeten Kirch-Gruppe [KRCH.UL] sagte Middelhoff, Bertelsmann sei nicht wegen eines Einstiegs ausländischer Medienkonzerne bei Kirch besorgt.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat sich am Freitag im Devisenhandel in Fernost mit Kursen um 0,8780 Dollar kaum verändert zu seinem Vortagesschluss in New York gezeigt. Am Donnerstag war die Gemeinschaftswährung noch kurzzeitig auf ein Zwei-Wochen-Hoch um 0,885 Dollar gestiegen. Gegen 07.30 Uhr (MESZ) notierte der Euro mit 0,8780/90 Dollar nach 0,8774 Dollar zum Handelsschluss in New York.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Der Aktienmarkt in Tokio hat am Freitag im Verlauf schwächer notiert, was Händler auf die Kursverluste der Titel der Nippon Telephone and Telegraph (NTT) zurückführten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel bis gegen 07.30 Uhr (MESZ) um 0,45 Prozent auf 11.328 Punkte. "Trotz eines starken Kursrückgangs an der Nasdaq Anfang der Woche hat der Nikkei die 11.000-Punkte-Marke gehalten. Ich denke, dieser Wert hält", sagte Aktienstratege Hirokazu Yuihama vom Daiwa Institute of Research.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Die jüngsten Prognosen zum Geschäftsverlauf verschiedener US-Konzerne haben die Investoren an der Wall Street am Donnerstag nach Händlerangaben verunsichert. Die Anleger seien zudem weiter wegen des Nahost-Konflikts besorgt und hätten sich deshalb zurückgehalten. Die Kurse schlossen wenig verändert. Der Dow-Jones-Index schloss 0,36 Prozent im Plus bei 10.235,17 Zählern. Der technologielastige Nasdaq-Index stieg um 0,30 Prozent auf 1789,74 Zähler. Der breiter gefasste SP-500-Index endete mit plus 0,08 Prozent bei 1126,34 Punkten.
An den US-Kreditmärkten notierten die richtungweisenden zehnjährigen Notes 4/32 im Minus bei 96-28/32 Punkten (Rendite 5,28 Prozent). Die 30-jährigen Bonds lagen 3/32 tiefer bei 95-1/32 Zähler und rentierten mit 5,72 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1530 US Entw. d. Beschäftigung MÄR +41,0 Tsd +66,0
1530 US Arbeitslosenquote MÄR 5,6 vH 5,5
2200 US Verbraucherkredite FEB 7,3 Mrd 12,8
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
TomatenFan
05.04.2002, 08:53
Guten Morgen zusammen.
Einen schönen (Wetter) und
erfolgreichen (Börse) Tag
wünscht euch
TomatenFan
TomatenFan
05.04.2002, 08:58
@Germa
wo hast Du Nikkei Kurse her? Realtime?
finance.yahoo.com ist da 20 Minuten delayed.
Gruß TomatenFan
germa Du bist ja wieder super fleißig....
Kommst Du überhaupt noch zum richtigen arbeiten..http://www.plauder-smilies.de/happy/xyxthumbs.gif
germanasti
05.04.2002, 09:10
Nikkei schliesst mit -49 P. auf 11335 P.
Der Bereich 11.500 P. wird doch nicht das nächste Schlachtmesser werden? :mad:
Die erste Aprilwoche ist schadlos überstanden, möge es mit der nächsten genaus passieren.
Shorties gingen Ende März in den Markt und harren nun geduldig des für sie hoffentlich kommenden Crashs. Mögen sie brennen.
Charttechnik später
germanasti
05.04.2002, 09:12
porsche:
Kloar! Oder willst du mir unterstellen ich wäre ein Faulpelz? :hihi
Tomate:
http://www.mis.dresdner-bank.de/
Dort auf NIKKEI
Spuernase
05.04.2002, 09:43
Zeitung- IG Metall hält Annäherung mit Arbeitgebern für denkbar
: 05.04.2002 07:51
Frankfurt, 05. Apr (Reuters) - Der Leiter der Tarifabteilung der IG Metall, Armin Schild, schließt einem Zeitungsbericht zufolge eine Annäherung mit den Arbeitgebern in den Tarifverhandlungen nicht aus. Mit dem 8. und dem 15. April seien in Baden-Württemberg zwei Verhandlungstermine in enger Folge verabredet worden und möglicherweise würden dabei erste Lösungsmöglichkeiten sichtbar, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Aussagen von Schild. Alle Bezirke sind dem Gewerkschafter zufolge jetzt aufgefordert, ihre Konzepte in dem noch ungeklärten Punkt der gemeinsamen Rahmenentgeltkonzeptes für Arbeiter und Angestellte (Era) zu verdichten. Der IG Metall-Vizechef Jürgen Peters hatte im "Handelsblatt" (Freitagausgabe) den Arbeitgebern ein Ultimatum gestellt. "Nach der dritten April-Woche muss definitiv klar sein, ob diese Tarifrunde friedlich über die Bühne geht oder ob wir die Arbeitgeber zu einem vernünftigen Kompromiss zwingen müssen", sagte Peters der Zeitung. Sollten die Arbeitgeber auf dem Angebot von zwei Prozent beharren, werde die Gewerkschaft ihre Mitglieder zur Urabstimmung aufrufen müssen. Die IG Metall fordert Lohn-Anhebungen von 6,5 Prozent. Gesamtmetall-Geschäftsführer Hans Werner Busch sehe indes keinen Grund, ein verbessertes Angebot vorzulegen, hatte das "Handelsblatt" weiter berichtet. Zunächst müsse geklärt werden, wie der Era-Einstieg umgesetzt werden könne. Dies brauche wegen der komplizierten Materie Zeit. Peters wies dies zurück: "Wir sprechen schon seit Jahren über einen gemeinsamen Entgeltrahmen für Arbeiter und Angestellte. Die Aussage der Arbeitgeber, dass man dazu noch viele Verhandlungsrunden braucht, ist nicht sehr glaubwürdig", hatte Peters gesagt. rbo/brs
IG Metall hält Annäherung mit Arbeitgebern für denkbar :hihi
Was den sonst?
Die IG Mauschel weiss doch jetzt schon was es geben wird. :o
Kontrollierte Vetternwirtschaft und Daseinsberechtigungsabsicherung :gomad
Spuernase
05.04.2002, 09:46
Wenn der IG Metall das Streikgeld ausgeht,
sind die dann insolvent? :hihi
wat insol... bei Kirch ????
guten morgen ihr frühaufsteher,
gerade ntv werbung deutsche bank gesehen. jetzt habe ich es endlich begriffen:
"mit optionscheinen kann sein depot bei irgendwelchen börsenturbulenzen absichern und mit ewinem entsprechenden heben größere gewinne realisieren"
dr. bin-ich-schlau
toll. wo gibst die teile, zahle jeden preis :hihi
Morgen zusammen:),
gesammelte Meldungen und Warnungen aus der Nachbörse:
5:56pm 04/04/02 QWEST: ORDER COVERS SAME SUBJ AS INFORMAL INVESTIGATION
5:55pm 04/04/02 QWEST COMM GETS FORMAL ORDER OF INVESTIGATION FR SEC
5:34pm 04/04/02 INFORMAX SEES Q1 LOSS OF 27C-28C, VS. LOSS 19C YR AGO
5:33pm 04/04/02 INFORMAX SEES Q1 REV OF $3.7M, DOWN 44% FROM YR AGO
5:29pm 04/04/02 ENTERASYS NETWORKS EXPECTS LOSS IN FIRST QUARTER
5:29pm 04/04/02 ENTERASYS NETWORKS SEES Q1 REVENUE OF $110-$120 MLN
5:28pm 04/04/02 ENTERASYS NETWORKS ANTICIPATES Q4 LOSS FROM OPERATIONS
5:28pm 04/04/02 ENTERASYS NETWORKS SEES LOWER Q4 REVENUE OF $145-$155M
5:27pm 04/04/02 ENTERASYS CEO, PRES ENRIQUE FIALLO RESIGNS
4:51pm 04/04/02 MCDATA SEES GREATER Q1 LOSS OF 4-7 CENTS A SHARE
4:50pm 04/04/02 MCDATA REVISES Q1 REVENUE ESTIMATE TO $62-$64 MLN
4:33pm 04/04/02 LANTRONIX SEES Q3 REVENUE 10% BELOW $16M ESTIMATE
4:34pm 04/04/02 LANTRONIX EXPECTS Q3 PRO FORMA LOSS OF 2-3 CENTS/SHARE
4:18pm 04/04/02 LEGATO SYSTEMS SEES Q1 PRO FORMA LOSS OF 5-7 CENTS/SHR
4:19pm 04/04/02 LEGATO SYSTEMS ANTICIPATES Q1 REVENUE OF $55-$57 MLN
sYr:p
NTT fürchtet Rekordminus nach Wertverfall von Beteiligungen
Löwenanteil der Verluste hat NTT Docomo
Tokio - Der größte Telekommunikationskonzern Japans wird kommenden Monat das schwächste Ergebnis seiner Geschichte vorlegen. Hohe Abschreibungen auf Auslandsinvestitionen - darunter auch an der niederländischen KPN - und die Kosten einer "Personalumstrukturierung" würden den Konzernverlust der NTT Corp auf etwa 865 Mrd. Yen (rund 7,5 Mrd. Euro) nach Steuern ansteigen lassen, warnt die Gesellschaft. Damit fiele der konsolidierte Verlust doppelt so hoch aus wie ursprünglich erwartet. Dieses Volumens wäre der höchste Verlust, den ein japanischer Konzern außerhalb der Finanzbranche je hat verkraften müssen.
Den Löwenanteil der Konzernverluste steuert die Mobilfunktochter NTT Docomo bei, die 1,8 Bio. Yen (15,5 Mrd. Euro) in Aktien anderer Unternehmen der Branche investiert hatte. "Wir konnten rational keine Erholung ihrer Werte sehen", sagte Docomo-Chef Keiji Tachikawa. Für das am 31. März 2002 beendete Geschäftsjahr bleibt ihm allerdings wegen neuer Rechnungslegungsregeln nichts anderes übrig, als die Verluste aus diesen Beteiligungen abzuschreiben. Nach den neuen Vorschriften sind die von Unternehmen gehaltenen Wertpapiere seit dem vergangenen Fiskaljahr nach ihrem Marktwert zu bilanzieren.
NTT Docomo, die mit ihrem mobilen Internet-Dienst I-Mode erfolgreich ist und in Japan im vergangenen Herbst das erste, multimediafähige Mobilfunknetz der dritten Generation auf den Markt gebracht hat, rechnet mit einem konsolidierten Verlust von 36 Mrd. Yen (310 Mio. Euro) nach Steuern. Dies wäre der erste Verlust der Gesellschaft seit dem Börsengang 1998.
Allein der Verlust aus Abschreibungen auf Beteiligungen könnte 550 Mrd. Yen betragen, teilt das Mobilfunkunternehmen mit. Docomo ist an der amerikanischen AT&T Wireless mit 16 Prozent beteiligt und hält 20 Prozent an der britischen Hutchison 3G UK. Mit ihrem Engagement bei KPN (15 Prozent) und KG Telecommunications ist Docomo strategische Beteiligungen in Kontinentaleuropa und Asien eingegangen.
Auch die NTT Communications hat mit schwachen Investitionen zu kämpfen. Das US-Internet-Portal Vario, das für 5,5 Mrd. Dollar übernommen wurde, schreibt kräftige Verluste - und mehr als zwei Mrd. Dollar hat NTT abermals hineingesteckt. bew
germanasti
05.04.2002, 09:59
Guten Morgen an Cetinje (Gruss an Mausel :D ) und die anderen Langschläfer :)
Trilog:
Man kann bei N-TV doch noch viel lernen. :hihi
Spuernase:
Wenn der IG-Metall das Geld ausgeht wird vorzeitig aufgehört zu streiken. :p
Doch keine Angst, während Wirtschaftskrisen haben die Gewerkschaften immer grossen Zulauf an Neumitgliedern. Wäre es eine Aktie = strong buy.
germanasti
05.04.2002, 10:04
Japan/Index der Frühindikatoren Februar bei 66,7 (PROG: 66,7)
Tokio (vwd) - Der japanische Index der Frühindikatoren hat sich im Februar auf 66,7 (Vormonat: 60,0) verbessert, berichtet das Kabinettsbüro der Regierung am Freitag. Analysten hatten diesen Wert im Durchschnitt erwartet. Der Index liegt damit den zweiten Monat in Folge über der kritischen Marke von 50 Punkten. Der Index der gleichlaufenden Indikatoren wurde mit 33,3 (10,0) ausgewiesen, für den Index der nachlaufenden Indikatoren wurde ein Stand von 16,7 (16,7) gemeldet.
vwd/12/5.4.2002/cv
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Japan befindet sich seit Januar in einer gigantischen Wachstumsphase! & wären nicht ständig künstliche Shortmärkte gebildet worden stünde der Nikkei heute bei 22.000 P. und es hätte erneut gegolten "Kurse machen Nachrichten"
Nikkei + Gold, da drücken die Verbrecher! :mad:
germanasti
05.04.2002, 10:08
Metzler erwartet Japanaufschwung erst im zweiten Halbjahr 2002
Frankfurt (vwd) - Angeführt von den USA gewinnt die globale Konjunkturerholung an Dynamik. In Japan werde diese aber erst im zweiten Halbjahr 2002 richtig an Schwung gewinnen, heißt es in einer Markteinschätzung von Metzler Asset Management vom Freitag. In Euroland verbesserten sich die Wachstumsaussichten, und der Stimmungsumschwung bei den Unternehmen schlage sich zunehmend in den realvolkswirtschaftlichen Daten nieder. Der Ausblick für die Aktienmärkte bleibt nach Einschätzung der Metzler-Experten im gegenwärtigen konjunkturellen und geldpolitischen Umfeld weiterhin gut. Ein Belastungsfaktor sei allerdings die Zuspitzung der Lage im Nahen Osten.
Obwohl die Inflationserwartungen seit Jahresanfang nahezu unverändert seien und der Inflationausblick weiterhin gut, hätten die internationalen Rentenmärkte noch Potenzial für höhere Renditen, da im Aufschwung die Kapitalnachfrage der Unternehmen steige. +++ Sabine Möller
vwd/5.4.2002/sam
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Metzler? Der Verein hat doch den Consors-Verkauf vergeigt. :hihi
Weltweit gehen Traditionsfirmen insolvent und viele Leute werden arbeitslos. Hoffentlich beginnt dieses Ausmisten bald auch bei den Analysten. :mad:
Hop Sing
05.04.2002, 10:09
Guten Morgen :)
Germa, wie siehst Du Logitech charttechnisch?
http://informer2.comdirect.de/_common/images/chartmodul/middlechart/de_1y_high.gif
Danke :kiss:
Hop Sing
05.04.2002, 10:10
ups, was muß ich machen, damit man den Chart sieht :confused:
germa,
Deutsche Bank = schlechte Werbung-schlechte Produkte-schlechte Firma=Insolvenz
Daimler = gute Werbung - schlechte Produkte - mäßige Firma = Insolvenz erst später
Deutsche Telekom = saublöde Werbung - miese Firma - gute Produkte (DSL) =keine Insolvenz :hihi
Hop Sing
05.04.2002, 10:13
<<<<<<<<<<<<<< F I M A T E X - Morning-Report >>>>>>>>>>>>>
<<< 05.04.2002 >>>
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<NEU> Ab sofort ausserboerslich handelbar von <NEU>
8.00 - 22.00 Uhr
1800 Optionsscheine und Zertifikate der Deutsche Bank AG
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I N H A L T
1. INDIZES - DJIA, Nasdaq, DAX, Nemax / Top & Flop
2. MARKT-FOKUS - US-Maerkte, Trends & Aussichten
3. WIRTSCHAFTSDATEN - Konjunkturdaten & Erwartungen
4. TERMINE - Tradingtermine Deutschland & Europa
5. AUSSICHTEN - Tagesausblick, Handelsanregungen
6. DISCLAIMER - wichtige Hinweise zum FIMATEX Morning Report
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
_______ 1. INDIZES - DJIA, Nasdaq, DAX, Nemax / Top & Flop _______
__________________________________________________________________
INDIZES ENTWICKLUNG
Index 04.04. % Vortag 12-M.hoch % AT-Hoch % 2002
DJIA 10.235 +0,36 % 11.350 -13,0 % + 2,2 %
NASDAQ 1.789 +0,30 % 2.328 -65,2 % - 8,2 %
DAX 30 5.254 -0,51 % 6.337 -35,4 % + 2,0 %
NEMAX ALL 986 -1,00 % 2.004 -88,3 % -10,0 %
EUROSTOXX 50 3.691 -1,53 % 4.617 -33,4 % - 3,4 %
TOP & FLOP / DOW JONES
HOME DEPOT 48,15 +2,56 % MERCK & CO 55,80 -2,60 %
INTEL CORP 30,59 +2,41 % DU PONT 45,70 -2,08 %
AMER. EXPRESS 40,15 +1,59 % J.P. MORGAN 34,44 -1,63 %
GENERAL ELECT. 37,30 +1,50 % EXXON MOBIL 43,15 -1,24 %
SBC COMMUNIC. 38,15 +1,41 % ALCOA INC 36,88 -0,99 %
TOP & FLOP / NASDAQ 100
GEMSTAR-TV 10,87 +13,23 % COMPUWARE 8,28 -25,41 %
BED BATH & B. 33,71 +6,71 % CHECK POINT 22,07 -19,63 %
I2 TECHNOLO. 5,02 +5,68 % ADELPHIA C. 10,00 -9,42 %
APPLE COMPU. 24,90 +4,84 % SEPRACOR I. 16,98 -6,91 %
QLOGIC CORP 50,70 +4,51 % RATION. S. 13,18 -6,46 %
________ 2. MARKT-FOKUS - US-Maerkte, Trends & Aussichten ________
__________________________________________________________________
US-GESAMTMARKT - KONJUNKTUR & MARKTSENTIMENT & EINZELWERTE
US-MAERKTE SCHLIESSEN GUT BEHAUPTET: Am gestrigen Donnerstag no-
tierten die US-Maerkte etwas fester. So schloss der die 30
groessten US-Industriewerte umfassende DOW JONES INDUSTRIAL AVER-
AGE mit einem Aufschlag von ueber 0,3% auf 10.235 Punkten, waeh-
rend der technologielastige NASDAQ COMPOSITE zum Handelsende eb-
enfalls rund 0,3% auf 1.789 Punkte hinzugewann.
Auf Konjunkturseite wurden die woechentlichen Erstantraege auf
Arbeitslosenhilfe veroeffentlicht, welche um 64.000 auf 460.000
gestiegen waren und damit schlechter als erwartet ausfielen. Dies
deutet darauf hin, dass die starke Dynamik der Konjunkturerholung
bereits etwas nachlaesst. Erfreulich war gestern jedoch aus Sicht
der Markttechnik, dass der Markt aufwaerts tendierte, obwohl auf
Unternehmensseite weitere Gewinnwarnungen sowie schwache Aus-
blicke praesentiert wurden und auch die Eskalation im Nahen Osten
erneut zunahm.
Bei den Standardwerten standen insbesondere Einzelhandelswerte im
Vordergrund, nachdem die weltgroesste Baumarktkette HOME DEPOT
nach Veroeffentlichung ueberraschend starker Umsatzzahlen fuer
das erste Quartal durch Merrill Lynch mit strong buy geratet wur-
de. GENERAL MOTORS verzeichnet derzeit eine lebhafte Nachfrage
nach Autos, der Wert stieg gestern ueber 1%.
Dagegen standen Pharmawerte im Zuge einer drastischen Gewinnwar-
nung von BRISTOL-MYERS breitgefasst auf den Verkaeuferlisten der
Investoren. So kuerzte der Pharmakonzern seine Gesamtjahres-Ge-
winnerwartung mit 30% recht deutlich. Dies schockierte viele An-
leger, welche urspruenglich auf den Safe-Haven-Nimbus der Pharma-
werte setzten. Die Aktie verlor daraufhin 15%. Mit ihr gerieten
auch Pharmaaktien wie PFIZER und MERCK & CO unter Druck.
Auch die Technologieleitboerse NASDAQ konnte am Donnerstag ihre
Verlustserie vorerst beenden. Im Mittelpunkt des Anlegerinteres-
ses standen DELL. Der fuehrende PC-Direktvermarkter hatte einen
ueber den Erwartungen liegenden Umsatz fuer das erste Quartal ge-
meldet, DELL-Aktien stiegen daraufhin 2,5%.
Dagegen gab es gestern erneut eine ganze Reihe von Gewinnwarnun-
gen zu beklagen. So zum Beispiel von COMPUWARE (-25%), welche im
abgelaufenen Quartal wohl lediglich 50% der Planungen erreichen
konnte. Auch der IT-Security-Anbieter CHECK POINT SOFTWARE (-20%)
praesentierte eine gesalzene Gewinnwarnung.
______ 3. WIRTSCHAFTSDATEN - Konjunkturdaten & Erwartungen _______
__________________________________________________________________
TERMINE fuer FREITAG, 05. April
FR 12:00 - OECD, Fruehindikator Feb
CA 14:00 - Arbeitsmarktdaten Maerz
DE - Auftragseingaenge Feb
US 15:30 - Arbeitsmarktdaten Maerz
- Beschaeftigte Maerz
- Stundenloehne Maerz
- Verbraucherkredite Feb
- Arbeitslosenquote Maerz
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit und ohne Gewaehr
________ 4. TERMINE - Tradingtermine Deutschland & Europa ________
__________________________________________________________________
TERMINE fuer FREITAG, 05. April
DE - Gauss Interprise, Bilanzpressekonferenz
US - Alcoa Inc, 1. Quartal, Pittsburgh
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit und ohne Gewaehr
________ 5. AUSSICHTEN - Tagesausblick, Handelsanregungen ________
__________________________________________________________________
DT. AKTIENMARKT & EUROSTOXX
Am gestrigen Donnerstag schloss der DAX mit einem Abschlag von
knapp 0,5% auf 5.254 Punkten. Schlechte Nachrichten von US-Unter-
nehmen und die schnell nachlassende Aufwaertsdynamik der US-Kon-
junkturdaten, sowie das vom Nah-Ost-Konflikt ausgehende Risikopo-
tenzial verhinderte gestern erneut eine bessere Performance im
DAX. Die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen nicht zu veraen-
dern, war erwartet worden und nahm somit keinen Einfluss auf den
Kursverlauf.
Bei den Einzelwerten standen Chemiewerte durchgehend auf der Ver-
liererliste. So will die EU-Wettbewerbsbehoerde der Akquisition
der Aventis-Pflanzenschutzsparte durch BAYER nur mit Einschraen-
kungen zustimmen. Zur Debatte steht die Auslizenzierung eines
wichtigen Produkts. Dies koennte den Gewinn belasten, so dass
sich Investoren betont zurueckhaltend gaben. Die Bayer-Aktie gab
als Tagesverlierer 2,6% ab. Auch BASF und DEGUSSA gaben jeweils
etwa 2% ab.
Dagegen standen gestern die Verlierer der letzten Tage auf der
Gewinnerseite, so legten LUFTHANSA 1,5% zu, der Wert hatte in
den letzten Tagen aufgrund des hohen Oelpreises stark gelitten.
Gestern realisierten Anleger scheinbar, dass die Ausgaben fuer
Kerosin jedoch nur 10% der Kostenseite betragen. Zur positiven
Tagesperformance hat auch die Kooperation mit der polnischen LOT
beigetragen, sowie technische Gruende.
Der Speicherchiphersteller INFINEON profitierte mit einem Kurs-
gewinn von 1,3% von der guten PC-Absatzlage bei DELL Computers.
Versorger wie E.ON und RWE notierten auch gestern positiv und
profitieren somit im Rahmen der augenblicklich stark gestiegenen
Unsicherheit am Markt von ihrem Defensiv-Charakter.
AUSBLICK & TRADING
Von entscheidender Bedeutung koennten heute die US-Arbeits-
marktdaten sein, die gegen 15:30 zur Veroeffentlichung stehen.
Liegen diese deutlich ueber den Erwartungen, was wir eher fuer
unwahrscheinlich halten, koennte dies die FED zu schnelleren
Zinserhoehungen veranlassen, zumal die Inflationsgefahr auf
Grund des deutlich gestiegenen Oelpreises zunimmt. Dieses Sze-
nario erwarten wir jedoch nicht.
Weiterhin sind die Maerkte stimmungsgetrieben, obwohl wir nach
den deutlichen Kursrueckgaengen der vergangenen Tage - in denen
Risiken und Aengste eingepreist wurden, deren Ursachen viel-
leicht gar nicht tatsaechlich auftreten - eine zunehmende Sta-
bilisierungstendenz am Markt erwarten. Auch die Gewinnwarnungen
kommen nicht ueberraschend, niemand hatte erwartet, dass sich
die Konjunkturerholung bereits im Berichtsquartal realwirt-
schaftlich auf Unternehmensseite niederschlaegt. Dies ist wirt-
schaftlich unmoeglich.
Sollte ersichtlich werden, dass im Nahen Osten erste Hoffnungs-
schimmer wie die gestern von Bush fuer die Region angekuendigte
Friedensinitiative zu tatsaechlich messbaren Ergebnissen fueh-
ren koennte, sollte sich auch die Lage an den Aktienmaerkten
stabilisieren, da dies auch die Normalisierung des Oelpreises
zur Folge haben koennte.
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
* * *
NEUER MARKT
NEUER MARKT: Am gestrigen Donnerstag schloss der die fuenfzig
groessten Neuer-Markt-Unternehmen umfassende NEMAX 50 mit einem
Abschlag von annaehernd 1,3% auf 965 Punkten, waehrend der Neu-
er-Markt Sammelindex NEMAX ALL-SHARE den Donnerstagshandel mit
einem Minus von 1% auf 986 Punkten ebenfalls schwaecher beende-
te. Beide Neuer-Markt-Indizes bauten somit den Abstand zur psy-
chologisch bedeutenden 1.000-Punktemarke, die am Vortag unter-
schritten wurde, weiter aus.
Im NEMAX 50 setzten THIEL LOGISTIK ihre seit 6 Tagen anhaltende
Talfahrt fort. So verlor die Thiel-Aktie im Handelsverlauf er-
neut deutlich, erst zum Handelsschluss setzte eine Stabilisie-
rung ein, so dass der Titel nahezu unveraendert aus dem Handel
ging.
Nach vehementen Vortagesverlusten konnten die EM.TV-Aktien ges-
tern ein Plus von ueber 20% verbuchen, was auf den Erhalt der
Merchandising-Rechte fuer die Fussball-WM 2006 zurueckzufuehren
ist. Anleger begruessen, dass sich EM.TV wieder auf das Kernge-
schaeft fokussieren will, dass bekanntlich sehr profitabel be-
trieben werden kann.
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
IDS SCHEER, WKN: 625700
Das SAP-Beratungs- und Consulting-Unternehmen IDS Scheer koennte
heute von einem Ministerium-Auftrag profitieren, der gestern von
der DTAG-Tochter T-Systems kommuniziert wurde. Gemeinsam mit T-
Systems und u. a. SAP gewann IDS Scheer demnach eine internatio-
nale Ausschreibung zur effizienten Digitalisierung der Personal-
verwaltung des Bundesministeriums fuer Verkehr, Bau- und Woh-
nungswesen mit 27.000 Mitarbeitern in 68 Behoerden. Ueber finan-
zielle Details ist noch nichts bekannt.
* * *
_____ 6. Disclaimer - wichtige Hinweise zum Morning-Report ______
_________________________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehr-
leistung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden.
Die Redaktion bezieht Informationen aus Quellen, die sie
als vertrauenswuerdig erachtet. Eine Gewaehr hinsichtlich
der Qualitaet und des Wahrheitsgehaltes dieser Informationen
muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser News-
letter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgemeine
Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren.
Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffent-
lichten Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw.
Transaktionen durchfuehren, handeln auf eigene Gefahr.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen
sowie Optionsscheingeschaefte und der Handel mit derivativen
Finanzprodukten beinhalten das Risiko enormer Wertverluste.
Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit dem Handel von
Neuemissionen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals
kann keineswegs ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche
Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschaeft sollte der Anleger
nur bei eingehender Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen,
in jedem Falle aber ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen
Beratung der Haus- und/oder Depotbank zu empfehlen.
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und wird nicht (!) an Dritte weitergegeben! Der Newsletter
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germanasti
05.04.2002, 10:14
trilog:
Du hast viel gelernt, denn genau so schaut es aus. :hihi:hihi:hihi
HopSing:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=947462400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=LTEN.FSE&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=LTEN.FSE&sTimeframe=1Y&sTimestamp=986461200+1017997200+947462400
Logitech rennt und rennt und rennt.
Über 55 neue Kaufsignale. Ganz genau kann ich es Dir aber erst am Wochenende sagen, Charts habe ich daheim.
Ein Riesenanstieg seit September. Ist das fundamental noch gerechtfertigt?
@ hop Sing
wegen Charts!
http://www.stock-channel.net/stock-board/misc.php3?s=&action=bbcode
Hop Sing
05.04.2002, 10:22
Danke germa und Gert :kiss:
Fundamental scheint es gut auszusehen, wir haben Logitech Funktastaturen
und die Mäuschen dazu, spitzenmäßig! Und ich könnte mir vorstellen, daß hier noch Bedarf ist :)
germanasti
05.04.2002, 10:33
HopSing:
Microsoft-Produkte hat auch fast jeder und ist zufrieden damit, trotzdem ist die Firma 80% überbewertet. :rolleyes:
germanasti
05.04.2002, 10:34
5290 =) 5250 und dann über 5320 P. kreiert Kaufsignale mit Ziel 5380 P.
Schlimm ein kurzer upmove 5270/5280 P. und anschliessend unter 5220 P. Halten dann die 5180 P. nicht droht ein blutroter Freitag.
Startfall 5220 - kurze Seitwärtsphase und über 5280 P. wäre ebenfalls bullisch. Rennt es nach der Ruhephase jedoch weiter abwärts, droht Crash!
-------------
Szenario 1 oder 2?
Die Schiene zw. Hölle und Himmel ist heute verdammt schmal.
Aussendiensttermin.
bis später :)
09:47 Uhr | Freitag, 5. April 2002
Sharon will Militäroffensive fortsetzen
Ariel Sharon: «Die Operation Schutzwall wird fortgesetzt.»
Ungeachtet des Aufrufs von US-Präsident George Bush will die israelische Regierung die Militäroffensive in den Palästinensergebieten fortsetzen. «Die Operation Schutzwall wird fortgesetzt», erklärte Israels Ministerpräsident Ariel Sharon.
Bei anhaltenden Kämpfen mit israelischen Soldaten sind in der autonomen Palästinenserstadt Nablus am Freitagmorgen sieben Palästinenser getötet worden.
Ärztlichen Angaben zufolge handelte es sich dabei um sechs bewaffnete Kämpfer und einen 45-jährigen Zivilisten, der von Schüssen in seinem Haus in der Altstadt getroffen wurde.
Palästinenserpräsident Yassir Arafat begrüsste die Aufforderung Bushs an Israel, sich aus den jüngst besetzten Städten zurückzuziehen. Das geht aus einer Erklärung hervor, die der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erakat in einem Telefongespräch mit dem US-Fernsehsender CNN verlas.
Arafat, der in seinem Hauptquartier in Ramallah festsitzt, hoffe, nächste Woche mit US-Aussenminister Colin Powell zusammenzutreffen, sagte Erakat. Ein Gespräch des US-Nahostvermittlers Anthony Zinni mit Arafat am Freitag hatte Sharon zuvor genehmigt.
Kommende Woche will Powell den Nahen Osten bereisen und sich dabei mit Regierungsvertretern Israels, Marokkos, Ägyptens, Jordaniens und Saudi-Arabiens treffen. Der endgültige Reiseplan und die genauen Daten stünden jedoch noch nicht fest, hiess es aus US-Regierungskreisen.
Palästinensischen Angaben zufolge sind israelische Panzer, Mannschaftswagen und Bulldozer unter dem sporadischen Feuer palästinensischer Heckenschützen auch in Hebron eingerollt. Damit ist von allen grösseren Städten und Ortschaften im Westjordanland nur Jericho noch nicht unter israelischer Kontrolle. (sda) [08:42]
Der Mann ist krank im Kopf:gomad.....
sYr:(
sonnenschein
05.04.2002, 11:06
@ All Moin :)
Puts seit gestern alle raus
Dafür
GE und IFX drinnen :)
Ich mach jetzt los :)
Auf gen Stuttgart :D
sonnenschein
05.04.2002, 11:09
PSFT
Schon ein Kauf :)
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=psft&compidx=sp500%3A3377&ma=0&maval=9&uf=8&lf=1&lf2=16&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=9563&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7035&mocktick=1
Hans Bernecker: Zahlen als Qualitätstest
Mails/Nachrichten vom 05.04.2002, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die Börsen machen keinen Schritt zuviel. Keiner will sich aus dem Fenster hängen, nur um im nächsten Moment durch eine falsche Unternehmenszahl schief zu liegen. Das zeichnet das derzeitige Tagesgeschehen in New York wie auch Europa / Deutschland, aus. Die Parole für die laufenden Quartalsergebnisse lautet, "Gewinn und Umsatz müssen zumindest in der Tendenz der verbesserten Konjunkturlage entsprechen". Das ist ein bißchen simpel gedacht, aber vor allem die Amerikaner gehen nun so vor, wie man gestern gleich zweimal erleben konnte:
Bristol-Myers brachen mit einer Gewinnwarnung um mehr als 16 % weg. Allerdings nicht wegen konjunktureller Probleme, sondern wegen strategischer Fehler. Ich hatte mich dazu gestern geäußert, halte mich mit Käufen aber bedeckt. Der Gewinn wird sich im laufenden Jahr halbieren und der Umsatz stagnieren. Dazu kommt die alte Diskussion um auslaufende Patente bzw. die Fähigkeit, neue Blockbuster aus der Pipeline zu zaubern. Aber es geht auch anders:
Western Digital sprang um 10 % an, nachdem der Titel von Prudential heraufgestuft worden ist. Die Gewinnschätzung für 2002 liegt nun bei 0,18 Dollar je Aktie und für 2003 bei 0,24 Dollar. Das freut mich besonders, da ich diesen Titel lange verfolgt habe, wie alte AB-Leser wissen. Western Digital ist Weltmarktführer für Diskettenlaufwerke und hat eine 3jährige Turnaround-Phase hinter sich. Daß der Konzern überlebt hat, ohne in Chapter 11 zu gehen, hat die meisten überrascht. Der Wert kam von 52 Dollar, fiel auf 2 und liegt nun knapp unter 7. Der Chart sieht traumhaft aus. Schauen Sie in sich unter Bern-Stein einmal an.
Solche Diskrepanzen werden die nächsten Wochen prägen. Wer die Zahlen trifft, geht durch die Decke, wer verfehlt, ist unten durch. Danach müssen Sie sich richten. Stürzt ein Titel ab, ist das auch bei dann niedriger Bewertung nicht sofort ein Kauf. Wer jetzt durchfällt, kommt 3 bis 6 Monate nicht vom Fleck. Umgekehrt gilt dasselbe. Springt ein Kurs, können Sie ruhig noch draufspringen. Es fällt auf, wieviel Titel vor allem in den USA an wichtigen technischen Widerständen geradezu lauern . Die Zahlen entscheiden über den technischen Break.
In Deutschland macht der Markt ebenfalls keine Luftsprünge zum Wochenende. Wer die AB diese Woche ließt, muß sich insbesondere mit der Seite 1 beschäftigen. Sie verdeutlicht, worum es in den nächsten 12 Wochen und darüber hinaus gehen wird. Diesem Markt helfen keine Liquidität und keine niedrigen Zinsen, wenn die Gewinndynamik der Unternehmen nicht anspringt. Dies zu taxieren, wird die Aufgabe der nächsten 12 Wochen. Das bedeutet für den Markt harte Arbeit. Im DAX wird in Sicherheit gebracht, was in den letzten 4 Wochen verdient wurde. Der Index selbst fällt dadurch nochmals von oben auf den alten Widerstand bei 5200. Das ist nicht weiter tragisch. Dafür sorgt allein schon SAP, die in den letzten 4 Tagen gut 10 % verloren. Das ist kein Drama, aber das alte Spiel beginnt nun wieder . Meine Meinung zu SAP ist hinlänglich bekannt. Ein Top-Unternehmen, aber eben zu einem unakzeptablen Preis. Lesen Sie dazu nochmals den Ticker vom Mittwoch. Der Titel ist im Markt immer ein Spiel-Papier, das sich maßgeblich an der Markttechnik orientiert. Das Ganze bewegt sich in der Bandbreite 90 bis 180 Euro, ist also immer eine 100%-Tradingchance. Wenn SAP heute unter 160 Euro fällt, ist der Aufwärtstrend wieder kaputt. Dann geht es in Richtung 145 Euro. Wiederum kein Drama, aber aufgrund der Gewichtung im DAX kommt der Index dann nicht weiter.
Große Dispositionen stehen nicht an. Man kann empfohlene Titel in der Schwäche kaufen. Daimler um die 50 Euro oder VW um die 57 Euro sind solche Fälle. Achten Sie im DAX auch auf Preussag und Henkel. Beide zeigen eine erstaunliche relative Stärke. Ein Sonderfall wird auch die Metro, auf die ich in dieser Woche in der AB eingehe. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzlichst, Ihr
Hans A. Bernecker
http://www.wiedenroth-karikatur.de/images/karikaturen/1016813048_view.gif
stmk-guru1
05.04.2002, 11:36
05.04. 10:04
Software Sektor zunehmend unter Druck
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Die Aktien im Software Sektor kommen zunehmend unter Verkaufsdruck, als sich nun auch Check Point Software und SonicWALL zu jenen Unternehmen gesellten, die im Sektor eine Gewinn- und/oder Umsatzwarnung aussprachen.
Check Point, der führende Anbieter von Firewall Software, die Netzwerke von Unternehmen vor feindlichen Zugriffen schützt, warnte vor einer Enttäuschung beim Gewinn im ersten Quartal, da sich die Kunden stark mit ihren Ausgaben zurückhalten würden. Die Aktien des Unternehmens fielen um 5.39 Dollar oder fast 20 Prozent auf 22.07 Dollar ab.
Die Aktien des Internet Security Software Konzerns SonicWALL fielen nach einer Warnung gar um 25 Prozent oder 2.54 Dollar auf 7.54 Dollar.
"Das ist nun ein ganz klarer Hinweis darauf, dass sich die Investitionslaune der Unternehmen nicht gebessert hat," so Charles Di Bona, Analyst bei Sanford C. Bernstein. Diese Situation soll sich laut Bona bis ins vierte Quartal des Kalenderjahres 2002 nicht ändern können.
"Zwischen jetzt und dann könnten die Dinge ein wenig riskant werden, besonders für jene Unternehmen, die agressive Vorgaben präsentierten."
Andere Unternehmen im Sektor, wie Netegrity, Internet Security Systems, Symantec, VeriSign und Entrust wurden durch die Warnungen der Wettbewerber ins Minus gezogen. Der Sektor war bisher beliebt bei den Anlegern, da er ein besonders für die Corporate-Märkte wichtiges Produkt anbietet. Durch die Warnung von RSA Security Anfang der Woche wurden die Investoren aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Die Liste der Software Unternehmen mit Warnungen verlängerte sich in der gestrigen Nachbörse.
So warnte Legato Systems, Click2Learn, DigitalThink, SmartForce und Aspen Technology davor, die Schätzungen der Analysten nicht erreichen zu können.
In dieser Woche sprachen bereits namhafte Unternehmen wie PeopleSoft, i2 Technologies, Commerce One, BroadVision, E.piphany, Compuware, Brio Software und andere solche Warnungen aus.
Websense und WebMethods gehören zu den wenigen Unternehmen, die ihre Planzahlen bekräftigen konnten.
Bisher auffällig still waren Veritas Software, Siebel Systems und Rational Software
Aber dafür hatte Siebel den größten Abverkauf. Hoffentlich warnen sie heftig um zu steigen.
glaube nicht das sebl noch warnen wird.
sicherheitshalber sollte mann aber die nächste woche noch abwarten.wenn nächste woche nichts kommt sollte sebl claen durch die warnperiode durchgehen,was durchaus den kurs beflügeln wird.
stmk-guru1
05.04.2002, 12:15
Nichts los mehr hier, oder ?
Kann mir einer sagen wann SAP ihre Zahlen veröffentlicht ? Danke
germanasti
05.04.2002, 12:22
Der DAX bewegt sich heute in einer phantastischen 30 P. - Range. :hihi
Umsätze fast komplett gleich null.
Man darf gespannt sein ob um Mittag herum nicht wieder massiv im Future gespielt wird. Eine extreme Richtung, die dann auch noch die falsche ist?
germanasti
05.04.2002, 12:25
5290 =) 5250 und dann über 5320 P. kreiert Kaufsignale mit Ziel 5380 P.
Schlimm ein kurzer upmove 5270/5280 P. und anschliessend unter 5220 P. Halten dann die 5180 P. nicht droht ein blutroter Freitag.
Startfall 5220 - kurze Seitwärtsphase und über 5280 P. wäre ebenfalls bullisch. Rennt es nach der Ruhephase jedoch weiter abwärts, droht Crash!
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Diese Enronits-Karte haben die Wallstreet-Bären im Januar selbst aus dem Keller geholt um die Märkte zu bashen. Ein klassisches Eigentor für die ganze Wirtschaft!
Tom Waits
05.04.2002, 12:39
Servus Germanasti.
Bald beginnt das Wochenende mit schönem Sommerwetter...
nanopierced
05.04.2002, 12:43
Moin Leute,
wenn das stimmt, machen es die Israelis den USA ziemlich schwer:
"ISRAELI SOLDIERS SHOOT AND KILL A U.S. CITIZEN ".
Allerdings ist der "U.S. citizen" etwas weit hergeholt:
in Washington geboren, ist die Dame zwar gemäß Territorial-Recht Amerikanerin,
aber es ist fraglich, ob sie auch unter der Flagge gereist ist.
http://www.indymedia.org.il/imc/israel/webcast/display.php3?article_id=19800
Gruß
N.
cloneshare
05.04.2002, 12:44
Original erstellt von stmk-guru1
Nichts los mehr hier, oder ?
Kann mir einer sagen wann SAP ihre Zahlen veröffentlicht ? Danke
SAP AG
WKN: 716463
3 Monatsbericht 18.04.02
Halbjahresbericht Juli 2002
9 Monatsbericht n/a
Zahlen 4. Quartal n/a
vorl. Jahreszahlen 23.01.02
Jahreszahlen n/a
Pressekonferenz 23.01.02
Hauptversammlung Mai 2002
Analystentreffen 14.03.02
Hop Sing
05.04.2002, 12:59
====================================
eb US-Scoop
====================================
vom 05.04.2002
Entscheidet KIRCH, wer Bundeskanzler wird?
Es sind nur noch 5½ Monate bis zu den Bundestagswahlen am 22. September 2002, und plötzlich erhalten die Zahlungsschwierig- keiten der KIRCH Gruppe und besonders deren Rechte zur Übertragung der Fussball Bundesligaspiele höchste nationale Bedeutung. Im Grunde genommen scheint es nur darauf hinauszukommen: Wenn die augenblickliche SPD Regierung die KIRCH Gruppe oder zumindest den Teil mit den Bundesliga Rechten nicht unterstützt, dürften die Chancen der SPD bei den Bundestagswahlen aufgrund des hohen Stellen- und Freizeitwerts des Fussballs unter den deutschen Wählern und deren Missfallen darüber ziemlich gering sein. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat also akuten Handlungsbedarf. Warum haben die regierenden Politiker dieses aufkommende Problem nicht früher erkennen und lösen können, bevor es die Boulevardpresse aufnimmt, die sicherlich mit beissenden Kommentaren zum Handeln zwingen wird. Aber dürfte dann die EU in Brüssel wieder - wie im ersten Falle von HOLZMANN - protestieren? In diesem Falle vielleicht nicht so stark, da - im Gegensatz zu HOLZMANN, deren Grossaktionär ein Belgier war, die KIRCH Gruppe nur ausländische Minderheitsaktionäre hat. Das kann sich jedoch rasch ändern und würde der Bundesliga kaum Harm zufügen, denn der australische Hauptaktionär Rupert Murdoch von BRITISH SKY hat auch die Rechte zur PREMIER LEAGUE in Grossbritannien, und diese ausländische Beherrschung der schönsten Freizeitbeschäftigung auf der Insel funktioniert bestens. Dadurch dass die deutschen Banken als grösste Schuldner ein wichtiges Mitspracherecht haben, dürften eigentlich mal wieder die Banken die Bundestagswahl entscheiden. Haben die Banken mit den kürzlichen Insolvenzen von HOLZMANN, HERLITZ und FAIRCHILD DORNIER nicht schon deutliche Zeichen gesetzt, wie sie sich entscheiden, und wen sie als Bundeskanzler haben wollen?
STANDARD & POORS hat das AAA Rating für BRISTOL-MYERS SQUIBB, eines der wenigen, die es noch für eine industrielle Gesellschaft gibt, auf CreditWatch mit negativen Implikationen gestellt.
Der President Robert McTeer von der FEDERAL RESERVE BANK in Dallas befürchtet keine Leitzinserhöhung, bevor die Arbeits- losenrate nicht unter 5% fällt. Gestern hat die Anzahl der nach Arbeitslosengeldunterstützung Suchenden unerwartet mit überraschenden +64.000 auf 460.000 zugenommen. Offensichtlich ist ein Fall der Arbeitslosenrate noch in weiter Ferne. Deswegen hat gestern der steigende Rentenmarkt auch den Aktienmarkt unterstützen können. Der gestern hier erwähnte S&P 500 Index ist über das intra-day Höchstniveau im Februar, das als kurzfristige Supportlinie gelten könnte, geblieben. Gemäss der vorbörslichen Indikationen der Index Futures dürfte es ein Short Covering zum Wochenende geben.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralph Kaiser
http://www.everybuddystrade.de
**********************************************************
Die Analysen und Meinungen der EveryBuddy's Trade
Finanzdienstleistungs-GmbH beruhen auf verläßlichen
Quellen, für deren Richtigkeit jedoch keine Haftung
übernommen werden kann.
**********************************************************
@germa
Deine Russland"analyse" ist wohl mehr Wunschdenken oder Herbeireden...als wirklich fundiert.
Du sagst doch selbst dass du dich dort nicht auskennst, was soll also der Quatsch! :ne
Russland hat eines der modernsten und unkompliziertesten Steuersysteme weltweit. Dies sorgt dafür, dass das illegal aus dem Land geschaffte Kapital auch wieder rentabel in Russland investiert werden kann, während in Deutschland Steuerflucht -hinterziehung auf der tagesordnung steht (nur zu verständlich).
Ausländer können ebenso wie Einheimische Eigentum an Grund und Boden erwerben. Die jungen Leute an den Universitäten sind hoch motiviert und hungrig nach Erfolg und Konsum! Der Westen ist satt und träge!
Korruption und Mafia sind ein schönes Klischee mit dem Russland belegt wird... die eigene Nase heißt CDU-Schwarzgeld, Trinekens und die SPD, Schleuser Rauh und WestLB, Waffenschieberei um Schneider...und jetzt noch die Rettung der Fussballergehälter mit steuergeld!
nenene
Da setze ich eher auf Russland, dass sich gerade vom Boden erhebt, als auf ein Land, dass bereits am Ende der Dekadenz angelangt ist!
nix für ungut!
germanasti
05.04.2002, 13:03
Moin Tom :)
Gottseidank, das Arbeitsleben wird nämlich immer härter. :(
Schloss:
Mit nichtauskennen meinte ich russische Einzelwerte.
Der Gesamtmarkt ist mein nächstes "Bashobjekt". Es spricht alles, wirklich alles für einen gigantischen Crash dort! Ausführliche Analyse folgt.
@Tom Waits
Sommerwetter??
Nachts bis -8°C und am Tag zwischen 7° und 12° bei kaltem Ostwind....
OK die Sonne scheint, aber das kann sie auch im Winter;);)
Mir wären heut früh bald die Finger abgefallen als ich die Sommerreifen draufgemacht habe :-(
germanasti
05.04.2002, 13:08
Wie vorhin vermutet nun der Crash beim DAX. :hihi
Sowas geht aber wirklich nur mit den deutschen Fonds-Deppen, die Restwelt durchschaut dieses Spiel bereits im Ansatz.
Eigentlich müssen wir uns für unsere Institutionellen in Grund und Boden schämen. :(
Torsten1000
05.04.2002, 13:09
Guten Morgen allerseits! :)
germanasti
05.04.2002, 13:09
schloss:
nachts -8 grad? Wohnst du auf der zugspitze? :eek:
@germa
Welcher Gesamtmarkt????
Meinst Du den der nicht mal annähernd so groß ist wie AOL Time Warner??
@germa
ham sie auf dem wetterbericht vorhin gebracht...
und viel fehlt da ja nicht mehr...heute früh -4°C...brrrrr
germanasti
05.04.2002, 13:15
5290 =) 5250 und dann über 5320 P. kreiert Kaufsignale mit Ziel 5380 P.
Schlimm ein kurzer upmove 5270/5280 P. und anschliessend unter 5220 P. Halten dann die 5180 P. nicht droht ein blutroter Freitag.
Startfall 5220 - kurze Seitwärtsphase und über 5280 P. wäre ebenfalls bullisch. Rennt es nach der Ruhephase jedoch weiter abwärts, droht Crash!
---------
Wenn gleich die 5220 P. nicht halten hole ich mir trotzdem bei 5180 P. nen Call. :p
germanasti
05.04.2002, 13:17
schloss:
Ich meinte die Wirtschaft und Psychologie als Gesamtes.
Die extrem dünne Börse ist da der Gipfel oben drauf. Wenn alle gleichzeitig rausrennen macht der RTX 70% minus binnen weniger Wochen.
Lass mich noch ein paar Abschlussrecherchen durchführen dann kommt der Bericht. :)
abverkauf im dax setzt ein. :hihi
und ich war nahe dran beim high nen call reinzuziehen. :o :o
erst mal abwarten angesagt
germanasti
05.04.2002, 13:18
Deutsche Auftragseingänge im Februar überraschend gesunken
Berlin, 05. Apr (Reuters) - Die deutsche Industrie hat im Februar wegen einer schwachen Inlandsnachfrage überraschend weniger Aufträge erhalten als im Vormonat.
Die Orders hätten bei einem unterdurchschnittlichen Volumen von Großaufträgen wie schon im Januar saison- und kalenderbereinigt um 1,0 Prozent abgenommen, teilte das Bundesfinanziministerium (BMF) am Freitag in Berlin mit. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet. "Der aktuelle Orderrückgang beruhte ausschließlich auf einer Verringerung der Bestellungen aus dem Inland (minus 2,1 Prozent), während sich die Auslandsaufträge leicht erhöhten (plus 0,3 Prozent)", teilte das BMF mit.
Im Vergleich zur Vorjahresfrist nahm das Auftragsvolumen nach Reuters-Berechnungen um 5,3 Prozent ab. Volkswirte hatten hier nur ein Minus von 3,4 Prozent prognostiziert.
In Westdeutschland gingen die Auftragseingänge den Ministeriumsangaben zufolge um 1,2 Prozent zurück, wogegen das Auftragsvolumen in Ostdeutschland um 1,0 Prozent zunahm. Die Hersteller von Vorleistungsgütern verzeichneten ein Orderplus von 3,5 Prozent. Dagegen erhielten Investitionsgüterproduzenten 4,0 Prozent weniger Aufträge, und die Bestellungen von Konsumgütern gingen um 3,0 Prozent zurück.
Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Januar/Februar zu November/Dezember verzeichnete die deutsche Industrie eine Zunahme der Aufträge um 0,3 Prozent. Zum Zeitraum Januar/Februar 2001 nahmen die Aufträge den Angaben zufolge um 4,7 Prozent ab.
sme/bin
---------------
Wegen Februardaten hat der DAX diesen Crash gemacht. :hihi
Dabei haben IFO und viele andere Frühindikatoren einen miesen Februar angekündigt. Deutsche Fondsmichele eben!
April wird ein gigantischer Boommonat. :)
germanasti
05.04.2002, 13:20
4604:
Das zeigt mal wieder wie wichtig Charttechnik ist. 5290 P. wurden nicht durchbrochen. :p
& um spätestens 10.35 Uhr war ein Put glasklare Pflicht, wenn man da gewesen wäre. :mad:
beim btk hätte sich nen put auch mehr als ausgezahlt.
seit 25.3 von 540 auf aktuell 477.
germanasti
05.04.2002, 13:21
Datum: 05.04. 12:09 Ralph Acampora warnt vor Abwärtspotential
Ralph Acampora, technischer Analyst bei Prudential Financial, sieht ein wachsendes Potential in den größten US-Indizes, dass diese ihre charttechnischen Support-Marken in naher Zukunft unterschreiten könnten.
Der S&P 500 Index habe während dem gestrigen Handelsverlauf bereits die Marke von 1123 Punkten getestet. Sollte diese Marke nachhaltig unterschritten werden, besteht laut Acampora Abwärtspotential bis 1080 Punkte.
Acampora geht davon aus, dass es bis Mitte/Ende April die defensiven Aktien sein werden, die am meisten von den Kapitalzuströmen an den Aktienmärkten profitieren werden.
Mittelfristige Chartmarken, sollten kurzfristige Chartmarken unterschritten werden:
Dow Jones: 9,580
The Nasdaq Composite: 1646
SOX Index : 501
S&P 500 levels: 1053
Charttechnisch wichtige Marken beim Nasdaq Composite:
Hauptsupport = 1,696.55 intra-day Tief (22.2.2002)
zweitrangiger Support = 1,548.81 intra-day Tief (5.10.2001)
Hauptwiderstandslinie = 1,959.93 intra-day Hoch (24.1.2002)
zweitrangige Widerstandslinie = 2,081.09 intra-day Hoch (7.1.2002)
Das Sentiment teilt sich laut Acampora zur Zeit in 51.6 Prozent Bullen und 29.7 Prozent Bären auf.
© Godmode-Trader.de
--------------
3 Monate lang schrie Acampora RALLYE und die Märkte kamen nicht aus den Puschen. Eine Farce wenn nun die Rallye käm, nachdem er bärisch ist. :eek:
Crash! :hihi
von +20 auf -15 ;);) aktuell -8
Wenn der Boom genauso wird... :D:D
germanasti
05.04.2002, 13:25
schloss:
Weisst Du was mit monatelang gefehlt hat? Die Beschimpfungen bzw. empörten Kommentare wenn ich meine analysierten Werte bashte. Egal ob Consors-Insolvenz, Thiel, D.Logistics, etc. nirgendwo konnte ich mit meinen Worten grosse Feindschaften aufbauen. Deutliche Zeichen das die Masse in diesen Werte nicht mehr investiert ist und das Interesse verloren hat.
Doch nun hat sich ein solcher neuer "Sumpf" aufgetan, nämlich Russland! :p
Es reicht schon wenn ich ansatzweise erwähne Russland könnte fallen, sofort kommen böse Kommentare. Passt zu dem Mega-Medien-Push der letzten Tage, alle sind in Russland drinne!
Bertolli
05.04.2002, 13:25
#219 von morph1 05.04.02 09:08:34 Beitrag Nr.: 6.011.145 6011145
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Was ist das nur für ne SCHEISSE !!
Ich fordere ein Sofortprogramm der EU welches Cybernet, 100 Jahre steuerfrei stellt, und eien sofortigen Schuldenerlass.
Weiterhin möchte ich sofort einen Einkommensausgleich bis auf 50000 Euro von den Herrn Hoeneß haben.
Text:
Leo zahlt die Bundesliga, aber Leo kann nicht mehr zahlen. Deshalb haben wahlkampfbewegte Landesregierungen und die Bundesregierung erklärt, daß sie finanziell einspringen.
Rufer in der Wüste ist Bremens Bildungssenator und Ex-Werder-Bremen Manager Willi Lemke: "Es kann doch nur ein Scherz sein, wenn Steuergelder zur Finanzierung von Fußball-Profis herangezogen werden sollen."
Während gesetzeswidrig Kindergartenplätze fehlen; während Bauarbeiter den Inso ausbaden; während bei DCT Panik-Postings kleiner Angestellter einlaufen, die um die Familie und ihr Häuschen fürchten – während dies geschieht, sollen Ferrari- und Yachtenbesitzer durch Steuergelder alimentiert werden.
Pfui Deibel!
von dekanter 05.04.02 09:06:25 Beitrag Nr.: 6.011.114 6011114
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05.04.2002
Bürgschaften für die Ärmsten der Armen
Da geht einem doch das Herz auf: Der Bund und einige Landesregierungen wollen Bürgschaften bereitstellen, um eine besonders vernachlässigte Gruppe unserer Gesellschaft vor dem Verderben zu retten: Die Bundesliga-Vereine.
Der Vor-Wahlkampf treibt immer seltsamere Blüten. Jetzt wollen der Bund und einige Länder mit Bürgschaften verhindern, dass ein Zusammenbruch der Kirch-Gruppe auch die Vereine der Fussball-Bundesliga mit ins Verderben reißt. Naja, das ist auch eine Form von Arbeitsmarktpolitik.
In diesem Sinne: Guten Morgen Kapitalisten!
cloneshare
05.04.2002, 13:25
4 Deutsche Sender berichten Live aus London
stmk-guru1
05.04.2002, 13:26
Der Termin der Quartalszahlen von SEBL wurde vorverschoben auf den
17.4.02:
http://www.earningswhispers.com/stocks.asp?symbol=SEBL&artno=&ref=634r
Vorverlegt von 24. auf 17.April. Ich finde ein gutes Zeichen.
Daher auch KEINE GEWINNWARNUNG mehr.
SIEBEL SCHLÄGT SOFTWARE SEKTOR !!!!!!!!!!!!
Wann kapiert man es endlich ?
Torsten1000
05.04.2002, 13:28
Ja ja die OSSIS. :)
Fußball-Profi Stefan Beinlich von Hertha BSC hält angesichts des drohenden Konkurses der Kirch-Gruppe Gehaltskürzungen für notwendig. "Die Gehaltsspirale ist doch längst überdreht. So kann es nicht weitergehen", sagte Beinlich der Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Ohne das Geld des Medienunternehmers könnte es für die Profifußballer künftig Gehaltseinbußen geben.
Beinlich, einer der bestverdienenden Spieler beim Berliner Bundesligisten, bekennt: "Die jetzige Situation sorgt schon für Unruhe." Beinlichs Vertrag bei Hertha läuft noch bis Ende der nächsten Saison. Bis dahin sind seine Bezüge vertraglich geregelt. Bei einer Vertragsverlängerung würde er "über Einbußen mit sich reden lassen."
quelle: n-tv.de
germanasti
05.04.2002, 13:28
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9630&mocktick=1
Die Situation in der Nasdaq wird nun heiss, mega-heiss! Umsätze weiterhin niedrig, doch in einem beständigen Aufwärtstrend. Sollten sehr bald explodieren!
Bricht es nach unten weg droht der Bereich um 1680/1670 P. getestet zu werden. Im Rahmen eines Lemmings-sell-outs könnte es dann wunderschön drehen und 200 - 300 P. hochrennen. Bricht es hingegen durch, ist sofort Szenario "Jahr 1987" aktiv!
Vll. kommt es auch gar nicht soweit und es dreht mit dem ALCOA-DAY, also schon heute. 1880 P. durch und die Sonne lacht.
DOW 10.280 P. sind wichtiger, daher lieber dort gucken.
S&P muss durch 1150 P. ist ein weiter weg.
germanasti
05.04.2002, 13:30
Japan: Minister bewertet Situation als "heftig" Alle Nachrichten
05.04. / 11:44
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Die Fundamentaldaten der japanischen Wirtschaft seien weiterhin "heftig," eine Erholung zeichne sich aber ab, sagte Yuzo Kobayashi, stellvertretender Minister des japanischen Cabinet Office auf einer Pressekonferenz. Kobayashi verwies auf Zeitungsreports, die darüber berichteten, dass die Regierung in diesem Monat erneut ihre Haltung zur Wirtschaftssituation erneuern werde. Er teilte mit, dass das Cabinet Office die Wirtschaftsdaten noch auswerten würde.
Man erwartet dass die Regierung das Wort "Zeichen" für April aus dem Report streichen wird. Im März teilte die Regierung unter anderem mit: "Während die Wirtschaft weiter in einer schwierigen Lage ist, können Zeichen einer Bodenbildung in manchen Gebieten gesehen werden."
© BörseGo
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Nächste Woche die 1500 P. Kerze? :eek:
Torsten:
Die deutschen Fusballer können gerne auf einen Teil ihres Lohns verzichten, die ausländische Riege a´la Brasilien etc. verlässt dann fluchtartig das Land und der deutsche Nachwuchs hat endlich wieder eine Chance, wenn er nicht vollkommen stinkfaul geworden ist. :p
germanasti
05.04.2002, 13:35
Datum der
Transaktion Organstellung Name der Person
oder Unternehmen Wertpapier oder
Derivat Geschäftsart Stückzahl Erläuterungen
- Unternehmen
- Deutsche Börse
Aufsichtsrat Mitglied Nico Forster Aktie
554550 Sonstiges bestandsmindernd:
Übertrag 9000 - Unternehmen
Tausch gegen Barockkamin aus dem 17. Jahrhundert
:hihi:hihi:hihi
Torsten1000
05.04.2002, 13:41
Kommen die Alcoa Zahlen vorbörslich?
Aluminium sollte eigentlich immer gehen. Verpackungen machen sie aber auch noch. Da sind wir mal gespannt.
germanasti
05.04.2002, 13:42
ALCOA könnte grottenschlecht sein. Zahlen sind aber egal. Wichtig nur die Marktreaktion
27.03. 14:39
Insidergeschäfte - 24.03.2002
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Comroad
Andreas Löhr, Aufsichtsratsvorsitzender
bestandsmindernd: Schenkung
Anzahl: 150.000 Optionsscheine
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Wem er die wohl geschenkt hat? :hihi
Jetzt beginnt sie also wieder, die Earning-Saison!
Mit welchen sportlichen pro-hopsa-Blüten werden wir in diesem Quartal verwöhnt?
Wo kann man eigentlich folgenden Kurs belegen:
Die Bilanzierung und die Kunst der schwarzen Löcher im Proforma-All?
:lach :lach :lach
Torsten1000
05.04.2002, 13:47
Hoffentlich waren sie kreativ genug. Kreativer als Enron.
Vetinari
05.04.2002, 13:48
Morgen :)
Ein fur Nasi100000...
10:23 BST [DE:936207] Commerzbank raises Infineon to "accumulate" from "hold", raises price target to €28 from €26
germa und der Nikkei :rolleyes:
Gold bleibt uber $300 :p
Nokia kommt langsam in der kauf zone .... 22.50 ist mein erste zeil.
Proforma saison beginnt :hihi
germanasti
05.04.2002, 13:49
Hallo Vetinari :)
Pro-Forma wird nicht mehr akzeptiert. Nun ist alles (halb)offziell. :p
Nikkei kommt. Denk ich zumindest. :rolleyes:
alcoa sollte doch vom "pseudo"aufschwung profitieren können.
bin mal gespannt was die melden,und vorallem den ausblick.
Mal was stinklangweiliges: Pfleiderer
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?uid=83992&iid=ec99ee99f1a468e6c97c347750da16f0&&woid=00040812&mpid=2&tr=&ct=&1018003824
:lach :lach :lach
klosterwein
05.04.2002, 14:29
@ Vetinari
Wenn ich das richtig verstanden habe, bist Du Engländer, oder zumindest in GB wohnhaft:
Ich soll für eine kenianische Freundin, die online traden (und ihr Geld vor den Unwägbarkeiten ihres Landes in Sicherheit bringen will), einen englischen Discountbroker ausfindig machen, hast Du Tips (es geht um ein 5-stelliges €-Volumen und moderate internationale Tradingaktivität)? Wie hoch ist eigentlich die Einlagensicherung?
1000 Dank und einen erfolgreichen Tag, klosterwein
nasdaq10.000
05.04.2002, 14:33
MOIN, zum Software-Sektor:
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ZU PEOPLESOFT:
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05.04.2002
PeopleSoft Bodenbildung abwarten
global performance
Die Experten des Finanzportals "Stock World" raten in ihrem Börsenbrief "global performance" vor einem Einstieg in die Aktien von PeopleSoft (WKN 885132) eine Bodenbildung abzuwarten.
Im letzten Jahr habe der Softwarekonzern die Ergebniserwartungen erfüllen können und habe sich somit zum Investoren-Liebling entwickelt. Umso größer sei die Enttäuschung bei Anlegern und Analysten gewesen, als die Gesellschaft am Montag bekannt gegeben habe, dass die eigenen Prognosen für das 1. Quartal 2002 nicht erfüllt werden könnten.
So werde das Unternehmen statt 15 US-Cents je Aktie nur 14 Cents pro Anteilsschein verdienen. Die Lizenzerlöse würden mit 130 bis 135 Mio. US-Dollar merklich unter den Prognosen von 160 Mio. US-Dollar liegen. Infolgedessen sei es zu einem Kursrutsch von 33% an nur einem Handelstag gekommen.
Auch wenn das Kursniveau nun interessant erscheint, sollten Anleger nach Meinung der Experten von "global performance", zunächst eine Bodenbildung abwarten.
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Check Point Software - Bittere Pille
Das Softwareunternehmen Check Point Software [Nasdaq: CHKP ], der marktführende Entwickler von Sicherheitstechnologien für das Internet , hat am Donnerstag seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das erste Quartal reduziert.
Die aktuellen Planzahlen für das am 31.03. beendete erste Quartal betragen 104 bis 105 Millionen Dollar beim Umsatz und plus 0,24 bis 0,25 Dollar beim Gewinn pro Aktie. Analysten hatten bislang durchschnittlich mit Erlösen von 122 Millionen Dollar und einem Ergebnis von 0,29 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.
"Das anhaltend schwache Investitionsumfeld im IT-Sektor hat sich stärker auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt, als bislang angenommen", begründete Gil Shwed, der Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Check Point, die Warnung. "Das Interesse an unseren Produkten ist nach wie vor riesig. Nur hat sich das besonders im Geschäft mit den Großunternehmen nicht in entsprechenden Aufträgen niedergeschlagen."
Ganz andere Töne hatten vor zwei Wochen die Analysten von Banc of America Securities angeschlagen: Nach ausgiebigen Recherchen waren sie zu dem Schluss gekommen, dass Check Point Software die Prognosen erfüllen würde.
Anleger reagieren geschockt
Die Anleger reagieren auf die Nachrichten geschockt, werfen die Aktien auf den Markt. Bis 16:00 Uhr MESZ verlieren die Titel des Softwarehauses ein Viertel ihres Wertes auf 20,71 Dollar. Auch Konkurrenten des Unternehmens, darunter Internet Security Systems [Nasdaq: ISSX ] und RSA Security [Nasdaq: RSAS ], geraten unter massiven Abgabedruck.
Die Warnung des Unternehmens markiert – zusammen mit der des CRM-Entwicklers PeopleSoft [Nasdaq: PSFT ] vom Ostermontag – den vorläufigen Höhepunkt der Gewinnwarnsaison für das erste Quartal. Sie deutet zudem darauf hin, dass die Softwarebranche noch immer in der Krise steckt und eine Erholung im Sektor länger als angenommen auf sich warten lassen könnte.
Verglichen mit dem ersten Quartal 2001 entspräche der neue Zielkorridor beim Umsatz einem Anstieg zwischen 33 und 35 Prozent. Das in Aussicht gestellte Ergebnis läge hingegen um 38 bis 40 Prozent darunter.
Im vierten Quartal 2001 hatte Check Point Software Verkaufserlöse von 122,5 Millionen Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 0,30 Dollar erzielt.
04.04.2002 www.stock-world.de
germanasti
05.04.2002, 14:38
Der DAX mag nicht mehr weiter runter.
Wo bleibt ALCOA?
Freitag 5. April 2002, 13:24 Uhr
Iran ruft zum einmonatigen Ölexport-Stopp auf
Teheran (dpa) - Iran hat die islamischen Staaten zum einmonatigen Stopp der Ölexporte aufgerufen. Die «Ölwaffe» solle Israel zwingen, sich zurückzuziehen. Das erklärte der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei während der Freitagsgebete in Teheran. Die USA hätten in der Vergangenheit die «Lebensmittelwaffe» zur Durchsetzung ihrer Ziele eingesetzt. Iran und der Irak hatten sich bereits für den zunächst nicht befristeten Einsatz der «Ölwaffe» ausgesprochen. Die Mehrheit der Öl exportierenden Länder lehnt einen Lieferboykott ab.
nasdaq10.000
05.04.2002, 14:40
Vetinari: Danke für #84!
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Hoffnung für die Chippies:
Intelligentes Trinkgefäß vermeidet den Durst
Glas an Wirt: Bitte nachschenken
Das endlose Schlangestehen und Drängeln an der Bar, um leere Gläser wieder auffüllen zu lassen, hat ein Ende. Eine japanische Elektronikfirma hat Gläser entwickelt, die Alarm schlagen, bevor der Drink zur Neige geht, so dass das freundliche Restaurantpersonal rechtzeitig nachschenken kann, berichtet BBC Online.
Trick aus dem Einzelhandel
Dabei griffen die Forscher auf Überwachungstechnologie zurück, wie sie normalerweise in Geschäften verwendet wird, um Ladendiebstahl zu verhindern. Im Boden jedes Glases ist ein Mikrochip und ein Sender versenkt, die im Zusammenspiel mit der Beschichtung des Trinkgefäßes feststellen, wie voll es ist.Wird die kritische Grenze unterschritten, funkt das Glas eine Nachricht an die Basisstation.
Physik mit Praxisbezug
Die Beschichtung selbst ist aus einem elektrisch leitenden Material, weshalb sich das Glas verhält wie ein Kondensator, ein Gerät, das elektrische Ladung speichert. Je mehr der Trinker am Glas nippt, desto weniger Glas ist in Kontakt mit dem flüssigen Inhalt. Das wirkt sich auf die Kondensatorspannung aus. Ein Mikrochip im Glasboden registriert die Veränderung und sorgt dafür, dass die Getränkefeuerwehr alarmiert wird, wenn das kritische Level für's Nachtanken unterschritten wird.
GPS für Trinkgläser
Jeder Chip ist zudem mit einem einzigartigen Code ausgestattet, so dass jedes Glas eindeutig identifiziert werden kann. Damit ist sichergestellt, dass die Bedienungen auf ihren tragbaren Empfangsgeräten oder der Barmann mit einem zentralen Display hinter der Theke genau weiß, wo der Durst demnächst unerträglich werden könnte. Das Team des Mitsubishi Electric Research Laboratories in Cambridge, USA, kann sich des Danks der Kneipenfans sicher sein.
germanasti
05.04.2002, 14:41
12:56 05.04 Fußball-Bundesliga: Ohne Kirch droht die Pleite
Was soll aus dem Volkssport Nummer eins werden, wenn die nötigen Gelder für die Fernsehrechte ausbleiben? Im Schnitt stammen rund 30 Prozent der Einnahmen der Profivereine aus nationalen Fernsehrechten, so die Deutsche Fußball Liga (DFL). Die Anteile schwanken erheblich von Verein zu Verein, so sind es bei Erstligaclubs aus der zweiten Reihe ca. 60%, wohingegen es bei begüterten Vereinen wie Borussia Dortmund nur 25% sind. Die zweite Liga stünde komplett im Abseits, wenn die Gelder für die Fernsehrechte ausbleiben würden, da die Anteile hier noch um einiges höher sind als die der ersten Bundesliga.
Die Insolvenz der KirchGruppe hätte für die Fußball-Bundesliga fatale Folgen. Um die Profivereine vor dem Ruin zu bewahren, sollen nun Bund und Länder einspringen. Die DFL hat sich bereits um staatlich Bürgschaften bemüht. Auch die Politik bleibt von dem Kirch-Desaster nicht verschont. In der "Bild"-Zeitung wies Edmund Stoiber, der dem Verwaltungsbeirat des deutschen Meisters Bayern München vorsitzt, den Vorschlag der Bürgschaften scharf zurück. Der Plan des Bundeskanzlers und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement sei ein "absoluter Rohrkrepierer". Er sein ein leidenschaftlicher Fußballanhänger, beteuerte Stoiber. Aber es sei nicht die Aufgabe des Steuerzahlers, Millionen für den Profifußball zur Verfügung zu stellen. Er zeigte sich erstaunt, dass man für die vier Millionen Arbeitslosen eine Politik der ruhigen Hand anbiete, aber für den Profifußball die Bundesschatzkiste öffnen wolle.
Einerseits ist Fußball viel zu attraktiv, als das sich für die Fernsehrechte nicht noch andere Unternehmen finden würden, andererseits sind Bundesligarechte zwar wünschenswert, aber zu teuer, so der ARD-Intendant Fritz Pleitgen. Das Aufkommen des Bezahlfernsehens und der erbitterte Wettbewerb unter den neuen TV-Anbietern hatte die Kosten für die TV-Rechte in den 90er Jahren in immer neue Höhen, so das diese mittlerweile kaum noch in irgendeiner Art und Weise rentabel sind. Mittelfristig allerdings werden die Preise für die Fernsehrechte wieder sinken. Auch RTL gibt sich offiziell desinteressiert. "Unsere drei Sportstandbeine sind Formel 1, Skispringen und Champions-League", sagte Unternehmenssprecherin Ingrid Haas. Wichtig sei der Event-Charakter. Und gerade bei der Fußball-Champions-League denkt RTL darüber nach, den Vertrag nach Ende der Saison 2003 nicht mehr zu verlängern. Dort gebe es "zu wenig Event für zu viel Geld, besonders bei den Zusammenfassungen", so Haas.
Ganz Fußballdeutschland hofft auf eine baldige Einigung, denn würden die Fernseheinnahmen über längere Zeit ausbleiben, könnten die Clubs die zu zahlenden Spielergehälter nicht mehr auf dem Niveau halten wie bisher. Logische Folge davon: Die Stars wechseln ins Ausland - und wer will schon deutsche Spieler in der Primera Division rumkicken sehen, anstatt in der Arena auf Schalke oder im Olypiastadion.
http://www1.boersenman.de/bm/home/articledetail.php?SOURCEID=4&ARTICLEID=572123
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Steuergelder für Fussball wäre eine Frechheit! :mad:
Kirch wird noch verdammt tiefe Gräben ziehen"
Freitag 5. April 2002, 13:51 Uhr
Chamenei ruft arabische Staaten zu "symbolischem" Ölembargo auf
Teheran (Reuters) - Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat die arabischen Staaten zu einem einmonatigen "symbolischen" Ölembargo gegen die westlichen Länder aufgerufen. "Die arabischen Regierungen können Öl als Waffe benutzen. Sie können den Ölfluss an all diejenigen Länder stoppen, ANZEIGE
die gute Beziehungen zu Israel haben", sagte Chamenei während des Freitagsgebetes in Teheran. "Ich sage nicht, dass der Ölfluss für immer gestoppt werden soll, sondern nur symbolisch für einen Monat", stellte er klar. "Wenn sie kein Öl bekommen, werden ihre Fabriken zum Stillstand kommen. Das wird die Welt aufrütteln."
Am Montag hatte der Irak die arabischen Staaten aufgefordert, mit einer Verknappung des Öls die Staaten zu bestrafen, die Israel unterstützen. Daraufhin hatte es der iranische Außenminister Kamal Charassi als "sehr effektiv" bezeichnet, wenn der Ölpreis als Druckmittel im Nahost-Konflikt eingesetzt werde. Darüber müssten jedoch alle islamischen Staaten gemeinsam entscheiden. Iran ist hinter Saudi-Arabien der zweitgrößte Ölproduzent der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Saudi-Arabien und Kuwait hatten den Vorstoß des Irak dagegen zurückgewiesen.
In den 70er-Jahren hatten die arabischen Staaten ein Embargo gegen westliche Länder durchgesetzt. Der Ölpreis vervierfachte sich seinerzeit, und die Wirtschaft der betroffenen Länder erlitt erhebliche Schäden.
:bad
Original erstellt von germanasti
Der DAX mag nicht mehr weiter runter.
Wo bleibt ALCOA?
14.00Uhr oder =?