Vollständige Version anzeigen : 12.04.02: Amerika am Ende! Kann sie die Restwelt des Bösen entziehen?
Vetinari
12.04.2002, 22:27
N'abend :)
Germa und COTs :hihi
Gold :)
Oel :eek:
Nikkei :hihi :hihi
;)
moin vetinari :):)
cots:
o. zahlen alles gesagt !!:laugh:
@germa,
nur Veränderungen, erster Teil:
YEN -4570
Nikkei -85
3-MONTH EURODOLLARS -61773
EURO FX -7908
Gold ist nicht ganz so extrem, habe mich vertippt auf dem TR:mad:, aber immer noch gleiches Bild
sYr:p
germanasti
12.04.2002, 22:32
Jetzt hab ichs gewaffelt mit den COT´s :p
Öl ist ja der Hammer! Von short -78.000 auf -17.000 :eek:
Arg viel sinken sollte Öl nimmer.
Hallo Vetinari,
Nikkei kommt! :)
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germanasti
12.04.2002, 22:34
Gold shorts sind von -71.000 auf -67.000
Damit bleibt KZ 262 bestehen :kiss:
germanasti
12.04.2002, 22:35
Wenn ich COT-Daten auf ersten Blick richtig deute alles nahezu unverändert.
Aktien zugeshortet, Dollar ein bisschen stärker. Lediglich Öl deutlich weniger zugeshortet
@germanasti
gold
:laugh:
ein wenig die hosen haben die doch voll!!! ;)
Vetinari
12.04.2002, 22:39
Gibts sehr gute dinge uber die minen und hedges hier ... z.b.
JOHANNESBURG -- Harmony Gold [HGMCY] has closed the hedge book inherited from its acquisition of Randfontein Estates from JCI Gold in 2000 at a net cost of $11 million. "The closure of the Randfontein hedge book is a continuation of Harmony's strategy of being unhedged. We believe our shareholders want the exposure of a potential increase in the gold price," financial director, Frank Abbott, said today (12 April).
http://m1.mny.co.za/MGGold.nsf/Current?OpenView
Tag O3 - noch drin die minen ?? Habe Drooy fur ein paar tagen wieder gekauft und heute raus ... besser als die Techs vor 2 jahre :hihi
Tag Germa - Nikkei kommt wo ... in die keller :eek: ;)
Vergiss nicht , diese COTs sind von Mittwoch ... siest du wie schnell sie gehen mit Oel von mega short bis wieder long ... vielleich sind sie wieder mega short heute :hihi
germanasti
12.04.2002, 22:40
O3:
Das sind historische Höhen auf denen sich Goldshorts befinden. :rolleyes:
& die Grossen haben einen ganz ganz langen Atem
germanasti
12.04.2002, 22:42
Vetinari:
Im Nikkei könne ndie COT´s gar nicht so schnell long gehen wir er steigt. Rechne mit 19.000 und dann 27.000 P. :eek: nur Zeitraum ist noch nicht klar.
@vetinari
50 % sind drin und bleiben auch drin.
knallt es o. rückgang durch die decke bleibt es bei den 50 %.
kommt ein rückgang auf ca. 280 hau ich den rest wieder rein.
wie rechnest du eigentlich deine % die du in minen hast???
% der ursprungskohle oder % der hohle die nach dem megaanstieg
da sind????
ich rechne die % von der kohle die nach dem anstieg da sind:.;)
germanasti
12.04.2002, 22:51
Da kommt heute kein Crash mehr.
Mal schaun was morgen die Wochencharts sprechen.
Schlaft gut :)
auch Du O3, unser Goldminenkind :D
@germansti
sollten die minen um 100 % einbrechen habe ich noch 50 % gewinn mit meinen
goldzocks.
mein atem ist daduch bestimmt mind. genauso lang wie der der großen!!;)
gilt natürlich nur so lange wie ich die restlichen 50 % goldkohle nicht reinstecke.;)
am goldpreis hängt momentan das überleben vieler banken.
mir ist schon klar, daß die nicht o. kampf aufgeben.
nur glaube ich daß die den krieg verlieren werden.
ansonsten kommen die zweiten 50 % rein und die gewinne auf mehrjahressicht
würden so wohl besser werden.
mal schaun was kommt!!:cool:
germa
das problem bei den goldshortis ist,das sich gold momentan schlecht bashen lässt.
wer will schon in derart unsicheren zeiten gold bashen.
und desto unsicherer wirds desto mehr anlauf wird gold haben.
Vetinari
12.04.2002, 22:57
O3 - ja , nach der anstieg. Muss nur aufpassen bin nicht ubergewicht im Gold :hihi
Ich suche die derivatives seit , glaube Bank of America ist nicht mehr in Gold dabei , nur Citi und JPM ... und JPM reducieren ... gerucht dass sie viele in der tot von Enron gedeckt haben :hihi
15th (Montag ?) sollte der letzte tag von die Ami "tax selling" und auch naechste woche ist Verfalls woche ... und grosste zahlen woche mit INTC,MSFT,IBM,SUNW,NOK ... konnte viele spielerei naechste woche. :)
cloneshare
12.04.2002, 22:57
:cry Keine Gewinnwarnung - Schade :cry :cry
@4604
ich verstehe es auch nicht wie man die augenblickliche lage bei seinen entscheidungen so außer acht lassen kann.:confused:
habe schon genug überzeugungsarbeit geleistet.
sinnlos!!!
die zukunft wird entscheiden.
viel glück und N 8 :):)
Aus anderer Sicht, was ist die bessere Wahl;)?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=xau&compidx=aaaaa%3A0&comp=xoi&ma=0&maval=25&uf=0&lf=4194304&lf2=0&lf3=0&type=64&size=3&state=15&sid=3599&style=350&time=19&freq=1&nosettings=1&rand=2712&mocktick=1
Nice :kiss:.
Und geht da ein Wechsel vor sich, Startdatum ist der 10.3.2000:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=xau&compidx=aaaaa%3A0&comp=xoi&ma=0&maval=25&uf=0&lf=4194304&lf2=0&lf3=0&type=64&size=3&state=15&sid=3599&style=350&freq=1&startdate=3%2F10%2F2000&enddate=4%2F12%2F2002&nosettings=1&rand=8836&mocktick=1
Aber nur im oberen Zeitfenster. Langfristig ist da noch viel Platz....
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=xau&compidx=aaaaa%3A0&comp=xoi&ma=0&maval=25&uf=0&lf=4194304&lf2=0&lf3=0&type=64&size=3&state=15&sid=3599&style=350&time=20&freq=1&nosettings=1&rand=4874&mocktick=1
:rolleyes:
sYr:p
@vetinari
durch den brutalen anstieg der minen war ich verd. übergewichtet im gold.
hatte zeitweise 75 % meiner kohle in gold.
das habe ich jetzt geändert.
übergewichtet ist gold trotzdem.
was meiner meinung nach auch kein fehler ist.
ich seh im augenblick nix was mich mehr anmacht!!;)
außer rüstungsaktien und die mag ich nicht!!;)
optim
denke germa wird erst wieder bei 262$ bullish für gold,oder bei überschreiten der 315$ marke.
vetinari
wie siehst du lage nächste woche up or down
meine jnpr fangen langsam an zu stinken :gomad
@syr
im langfristchart sind wir gerade mal beim trendwechsel!!;)
doch wie können wir andere überzeugen wenn wir selbst nur
50% der goldkohle drin haben??? :confused:
Vetinari
12.04.2002, 23:14
O3 - genau ... es ist nur dass der Gold markt so manipulierbar ist. Aber , dass die minen (producers) glauben auch an steigende Gold (mit kein hedges mehr) bedeutet die Banken haben nicht alles unter kontrolle wie fruhe. Seh wie sie halten ihr "output" zuruck - dass bedeutet wenige physiche Gold am markte und so druckt der preis nach oben :)
Banken gegen die Minen ... ein interessant spiel :)
Und ein fur Paule ...
nach Blodget kommt endlich Grubman und auch weider Meeker unter die lupe :hihi
Salomon Analyst Grubman Latest to Be Hit Fri Apr 12, 3:52 PM ET
NEW YORK (Reuters) - The list of Wall Street analysts under fire for biased research has grown to include telecom guru Jack Grubman of investment bank Salomon Smith Barney, and other stars of the dot-com boom may follow.
An investor filed a $10 million arbitration claim on Thursday against Grubman with the New York Stock Exchange (news - web sites), on the heels of a probe by New York State Attorney General into the state of Wall Street research. Analysts are under attack for recommending companies to woo investment banking business for their firms.
The investor's lawyer, Jacob Zamansky, last year won a $400,000 settlement from Merrill Lynch & Co Inc. from allegations that overly bullish research by its former star Henry Blodget caused his client to lose his shirt. Morgan Stanley's Mary Meeker, once dubbed "Queen of the Internet," may be the next target.
"We've gotten a lot of calls on Meeker," Zamansky told Reuters on Friday, adding that there were no immediate plans to file against her. "We take it case by case."
Zamansky's latest case accuses Grubman, the telecommunications analyst at Salomon, of misleading investors by recommending shares of companies that provided fat investment banking fees for Salomon. He claims his client, George Zicarelli, lost $455,000 following Grubman's advice and was forced into bankruptcy.
Salomon, a unit of Citigroup Inc., and Zicarelli's broker were also named in the claim. A spokeswoman for Salomon declined to comment.
Grubman's most notable pick -- and a big Salomon banking client -- was the now-bankrupt Global Crossing Ltd., shares of which now trade less than a dime each.
Zicarelli, said in the claim to have an "addictive" personality that includes alcohol and substance abuse, began buying Global Crossing shares after opening a Salomon account in late 1999. He sold out of his stake in 2001 and now seeks half of what was Grubman's reported salary, $20 million, Zamansky said.
Grubman, Blodget and Meeker were the faces of the high-flying 1990s, when their stars rose along with the price of the shares they touted. Blodget and Meeker were deflated by the dot-com bust, as both covered Internet companies.
In the arbitration claim against Merrill and Blodget, all claims against the analyst were dismissed. Blodget left Merrill in November.
Last August, class-action lawyers brought a law suit against Meeker, making arguments similar to those used against Blodget and Grubman. A respected federal judge, Hon. Milton Pollack, threw out the claims with unusually vehement language, saying the lawyers had simply strung together press clippings.
The judge's dismissal of the law suits temporarily shut down a potential new wave of litigation against analysts.
On the other hand, New York State Attorney General Eliot Spitzer earlier this week castigated Merrill for overly bullish research, and dug up e-mails showing Merrill analysts publicly touted stocks they disparaged in private. Spitzer has subpoenaed records at other Wall Street firms, and left open the possibility of filing criminal charges.
Als finale .... Abby Jo ?? :eek: :hihi
@vetinari
jede sonne geht einmal unter!!:)
banken (altes papiergeld) gegen neues geld (gold)
ich werde wohl über den 280 ( :D ) nicht nachlegen.
mit cash und gold lässt sich das spiel mit abstand :cool: beobachten.
die ersten 60 % bei den minen hast du mich mit meinem gold ausgelacht.
jetzt bist auch du dabei.
das beruhigt!!;)
N 8 und viel glück!!:):)
Vetinari
12.04.2002, 23:25
4604 - kein ahnung ... mit so viele puts im markte sollte es steigen , aber schlechte zahlen von MSFT und INTC sind auch erwartet - ein druck weiter nach unten.
Du muss die markte beobachten , auch ein blick auf die umsatz ist wichtig - ohne umsatz bedeutet die Big Boys sitzen aus , so ein krieg von kleinen und Daytraders gegen dier MMs ... und die MMs gewinn immer :mad :hihi
Bei JNPR glaube top ist bei $15 ... CC gestern war nicht schlecht , aber auch nicht gut ... seitwards und folge der Nasi. Bis die "Carriers" wieder geld haben (wie WCOM ,Q , T , FON) oder der Internet geht so langsam es lauft nicht mehr , kann noch ein bischen dauern (Jahres ende am bestens) ... play the rallys !
N8 O3 ;)
Board will nicht, also lass ich den Chart:mad:..
Link: http://www.bearforum.com/cgi-bin/bbs.pl?read=230052
sYr:p
nasdaq10.000
13.04.2002, 00:44
"Ein Wert wie EMC kann schnell von 11 auf 16 Dollar steigen"
Hans A. Bernecker zählt zu den renommiertesten Börsenexperten Europas. Er ist Herausgeber des Börsenbriefes Actienbörse und verfolgt seit 40 Jahren das Geschehen an den Weltmärkten. Stock-World sprach mit dem Experten über die Aussichten für Börse, Konjunktur und Unternehmen.
Stock-World: Konjunkturelle Frühindikatoren aus den USA - und zuletzt auch aus Europa - deuten auf eine Erholung der Wirtschaft. Zuletzt gab es aber auch zahlreiche Gewinnwarnungen und viele Unternehmenspleiten. Wie ordnen Sie die verschiedenen Meldungen ein?
Hans A. Bernecker: Die konjunkturelle Erholung läuft ausgehend von den USA nach Plan. Die bereinigte Rate des Wirtschaftswachstums kann in diesem Jahr 2,6 bis 2,8 Prozent erreichen und in 2003 ungefähr 4,0 Prozent. Das ist sehr gut.
Stock-World: Warum gibt es dann immer noch so viele Gewinnwarnungen? Besonders die gestrige Warnung von IBM fiel erschreckend aus.
Hans A. Bernecker: Das ist ein typischer Verlauf für die Endphase einer Wirtschaftsflaute. Wenn die Konjunkturerholung schon beginnt, werden gleichzeitig von den Unternehmen vielfach schlechte Zahlen gemeldet. IBM ist ein typischer Fall. Die schwachen Zahlen haben nicht allein mit der Nachfrage zu tun, sondern liegen an der Reaktion IBMs auf die bevorstehende Erholung.
Stock-World: Was bedeutet das genau?
Hans A. Bernecker: Der Computerkonzern hat in den letzten Monaten konsequent die Lager geräumt und die Bestände zu Schleuderpreisen verkauft, um Platz für neue Produkte zu machen. Zwar verkauft IBM dann viel, wegen der niedrigen Preise sinken aber Umsatz und Gewinn. Dieser Trend wird noch durch die Art der Bilanzierung in den USA verstärkt. Angenommen IBM produziert einen PC für 800 Dollar und will ihn für 1.000 Dollar verkaufen. Im Zuge der Lagerräumung verscherbelt der Konzern den Computer dann für 700 Dollar. In die Bilanz wird dann ein Verlust von 300 Dollar eingetragen, in Deutschland würde man ein Minus von 100 Dollar bilanzieren.
Stock-World: Wenn IBM konsequent aufgeräumt hat, müsste der Absturz der Aktie eine gute Kaufgelegenheit darstellen, oder?
Hans A. Bernecker: Das Reinemachen kann ein bis zwei Quartale dauern. Aus technischer Sicht ist bei der Aktie ein Boden bei 87 Dollar erkennbar, im schlimmsten Fall rutscht der Wert in den Bereich 82 bis 84 Dollar ab. Das wäre dann ein Kaufkurs.
Stock-World: Welche Region favorisieren Sie derzeit für die Anlage?
Hans A. Bernecker: Die Erholung geht von den USA aus und ich sehe auf dem amerikanischen Markt auch das größte Potenzial. Am Beispiel IBM sehen Sie, dass in Übersee die Unternehmen schnell aufräumen und eine stärkere Gewinndynamik als in Europa zu erwarten ist. Die Konzerne räumen die Lager, gewinnen Liquidität und können wieder investieren. Das alles läuft sehr zügig ab. Schätzungen zufolge gab es im ersten Quartal schon ein kleines Gewinnplus im Vorjahresvergleich von 3,0 Prozent. Im zweiten Quartal werden schon 22 Prozent erwartet.
Stock-World: Dann haben wir jetzt allgemein Kaufkurse bei amerikanischen Titeln?
Hans A. Bernecker: Kurzfristig kann es noch zu Turbulenzen kommen. Um drei Titel mache ich mir seit geraumer Zeit Sorgen. Der eine war IBM. Mit der Warnung hat der Markt jetzt ein Problem weniger. Bei General Electric und Microsoft sind die Zahlen und die Reaktionen des Marktes noch unklar. Bei Microsoft sehe ich noch theoretisches Abwärtspotenzial bis 48/49 Dollar, bei General Electric bis 28 Dollar. Wegen des hohen Gewichtes der Aktien würde ich vor Veröffentlichung der entsprechenden Unternehmenszahlen nicht in den Markt einsteigen. Bei den genannten Kursen könnte man dann aber zugreifen.
Stock-World: Welche Branchen bevorzugen Sie?
Hans A. Bernecker: Technologietitel haben kurzfristig die besten Aussichten. Ein Wert wie EMC kann schnell von 11 auf 16 Dollar steigen, wenn sich die Gewinnerholung bemerkbar macht. Bei Lucent sind sogar kurzfristig 100 Prozent und mehr möglich. Lucent ist mit 16 Milliarden Dollar bewertet, macht 22 Milliarden Dollar Umsatz und hat 2,5 Milliarden Dollar Schulden. Das sind Kennzahlen, bei denen sich ein Engagement rechnen sollte.
Stock-World: Wie ist ihre Einschätzung für den deutschen Markt? Bei unserem letzten Interview im November prognostizierten sie richtig ein technisches Erholungspotenzial im DAX bis 5.500 Punkte. Was wird nun geschehen?
Hans A. Bernecker: Jetzt ist die Range in der Konsolidierungsphase kurzfristig 4.900 bis 5.200 Punkte. Anschließend sollte der Index die Marke von 5.300 Punkten knacken und hat dann Luft bis 5.700 Punkte. Autowerte sehen weiterhin gut aus, Chemie und Pharmatitel und seit einigen Wochen auch Finanztitel. Aktien wie Allianz, Münchener Rück, Deutsche Bank und HypoVereinsbank sind unter den Finanzwerten aussichtsreich.
Stock-World: Der Kurs der HypoVereinsbank ist wegen der Kirch-Pleite unter Druck.
Hans A. Bernecker: Die Reaktion ist überzogen. Ich habe gute Kontakte zu dem Bankhaus und rechne im schlimmsten Fall mit Kreditausfällen im unteren zweistelligen Millionenbereich. Das ist für die HypoVereinsbank kein Problem.
Stock-World: Im November sprachen sie auch von einem fairen Wert der T-Aktie von 45 Euro. Derzeit bewegt sich das Papier kaum.
Hans A. Bernecker: Der Telekommarkt ist ein Meinungsmarkt. Wenn die Investoren glauben, dass das Schlimmste überstanden ist, werden die Kurse anfangen zu steigen. Vielleicht hat der Stimmungsumschwung schon begonnen. Zuletzt wurden einige positive Analysen veröffentlicht.
Stock-World: Ihre Einschätzung zum Neuen Markt?
Hans A. Bernecker: Der Neue Markt sieht charttechnisch ungewöhnlich gut aus. Nemax 50-Zertifikate sind eine gute Investition. Das Risiko der Einzeltitel entfällt und das Potenzial ist hoch.
© 09.04.2002 www.stock-world.de
007-0815
13.04.2002, 01:06
Nacht auch. :D
Auch wenns keiner mehr liest.
Die MöbelWalter Nummer macht mir noch mehr Angst, als sowieso schon da ist.
Bei Herlitz wurde ich glaube ich entgültig wach.
Wenn der Mittelstand es nicht mehr gewaffelt bekommt, ist wohl echt bald Ebbe im Kanal. Die "MöchtegernGlobalplayer" ham sich eh bereits vor Jahren übernommen.
Wo also soll der Aufschwung denn bitte noch her kommen? :confused:
(Ka)PPPPPPPPPPPPPPPPPUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUTTTTTTTTTTTTT.
Nein ich bin nicht besoffen. :(
nasdaq10.000
13.04.2002, 02:06
Bilanzskandal bei Comroad weitet sich aus
Der Bilanzskandal beim Telematik-Anbieter Comroad zieht immer weitere Kreise
München - Es gebe deutliche Hinweise, dass auch die Umsätze in den Jahren 1998 bis 2000 zu einem Großteil nicht existierten, sagte ein Finanzexperte. "Wahrscheinlich sind Aktionäre, Analysten und der Aufsichtsrat von Anfang an betrogen worden", sagte er. Die Bilanzen vor 2001 sind von den Wirtschaftsprüfern der Gesellschaft KPMG testiert worden. Aktionärsschützer haben KPMG aufgefordert, ihre Rolle im Fall Comroad umfassend aufzuklären.
Die Wirtschaftsprüfer hatten ihr Mandat vor wenigen Wochen wegen des Betrugverdachts niedergelegt. Nach einer Sonderprüfung durch die Gesellschaft Rödl & Partner gab der neue Comroad-Vorstand bekannt, dass wohl nur ein Bruchteil des Umsatzes aus dem Jahr 2001 tatsächlich existierte.
Der Ex-Vorstandschef Bodo Schnabel sitzt zurzeit wegen des Verdachts des Kursbetrugs in Untersuchungshaft. Seine Ehefrau Ingrid, die jahrelang im Aufsichtsrat saß, wehrt sich nun gegen ihre Abberufung. Sie habe nicht an der Buchhaltung und der Erstellung des Jahresabschlusses mitgewirkt, teilte ihr Anwalt mit. Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Sonderprüfung hatte der Aufsichtsrat angekündigt, sie aus dem Kontrollgremium abzuberufen. dpa
nasdaq10.000
13.04.2002, 02:11
ftd.de, Fr, 12.4.2002, 20:47
Comroad-Emissionsbanken geraten in Erklärungsnot
Von Tim Bartz, Sabine Rössing und Claudia Wanner, Frankfurt
Der Betrugsfall Comroad bringt nicht nur den Wirtschaftsprüfer des Telematik-Unternehmens in Bedrängnis. Den an der Emission beteiligten Kreditinstituten Concord Effekten und Hauck & Aufhäuser drohen möglicherweise Prospekthaftungsklagen.
Financial Times Deutschland
nasdaq10.000
13.04.2002, 02:17
Original erstellt von 007-0815
Nacht auch. :D
Auch wenns keiner mehr liest.
Die MöbelWalter Nummer macht mir noch mehr Angst, als sowieso schon da ist.
Bei Herlitz wurde ich glaube ich entgültig wach.
Wenn der Mittelstand es nicht mehr gewaffelt bekommt, ist wohl echt bald Ebbe im Kanal. Die "MöchtegernGlobalplayer" ham sich eh bereits vor Jahren übernommen.
Wo also soll der Aufschwung denn bitte noch her kommen? :confused:
(Ka)PPPPPPPPPPPPPPPPPUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUTTTTTTTTTTTTT.
Nein ich bin nicht besoffen. :(
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Pleiten/Insolvenzen sind typisch für Endphasen von Rezessionen.
Also: Nichts besonderes im Rahmen kapitalistischen Wirtschaftens.
Man kann auch sagen: Marktbereinigung.
Gruss, n.
PS: Auch Fälle wie Comroad wären in Boom-Phasen kaum aufgefallen.
moin moin @all
:confused: 9:00 oder so und ich sitz schon vor der kiste und poste hier rum
evtl. sollten wir folgendes nicht gänzlich außer acht lassen:
in folge des 11.09 hatte die sec die richtlinien für aktienrückkäufe extrem gelockert.
-->
Kursstützung
Aktienrückkauf boomt
Zahlreiche Hightech-Firmen haben diese Woche Aktienrückkäufe bekanntgegeben.
Erscheinungsdatum: 21.09.2001
Rubrik: Aktuell
Autor: Jens Stark
Ungewöhnlich viele Hightech-Firmen haben diese Woche bekanntgegeben, eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Den Reigen eröffnet Cisco Systems, die in den nächsten beiden Jahren eigene Anteilscheine in Höhe von drei Milliarden Dollar erstehen will. Ebenfalls eigene Aktien will Hewlett-Packard (HP) zurückerwerben, und zwar im Gesamtwert von 1,8 Milliarden Dollar.
Die HP-Verlobte Compaq hat derweil erklärt von dem im vergangenen Dezember bewilligten Aktienrückkaufsvolumen von einer Milliarde Dollar seien 550 Millionen Dollar noch nicht verwendet worden. Intel hinwiederum will neben den seit 1990 zurückerworbenen 1,5 Milliarden Aktien weitere 300 Millionen Anteilscheine erstehen. Rückkaufaktionen starten auch Akamai, 3Com, E-Trade, Vignette und General Electric.
<--
leider hat der autor nicht alle firmen gennant.
auch ibm,dell,sun,mirosoft ...... sind zu nennen.
denke nicht das seitens der genannten firmen interesse besteht ihre eigenen aktien überteuert zu kaufen.
ergo...... immer schön flach halten die kurse.
gr. ladique
p.s kennt jemand den stand der rückkaufaktionen ???
cloneshare
13.04.2002, 09:28
Guten Morgen
21.09.2001 Zahlreiche Hightech-Firmen haben diese Woche Aktienrückkäufe bekanntgegeben
naja schon etwas her, aber es macht ja soundso den Speck nicht fett wie man sueht
and down
der Salamicrash läuft weiter
mfg
@vetinari
" Bei JNPR glaube top ist bei $15 ... CC gestern war nicht schlecht , aber auch nicht gut ... seitwards und folge der Nasi. Bis die "Carriers" wieder geld haben (wie WCOM ,Q , T , FON) oder der Internet geht so langsam es lauft nicht mehr , kann noch ein bischen dauern (Jahres ende am bestens) ... play the rallys ! "
schon jetzt spricht man bei 75 % aller router (gerade bei cisco-routern) nicht mehr von performance oder durchsatz sondern von lieferzeiten.
da helfen auch keine neuen und misteriösen protokollerfindungen seitens cisco oder anderer.( QoS - quality of service - einfach wunderbar :gomad )
die kunden werden zuverlässigkeit und geschwindigkeit wählen.
(siehe unseren wechsel von wo -> stock-channel) :)
die carrier können also nicht anders, sie müssen investieren.
die die nicht investieren werden germanastis insolvenz-szenario folgen. ;)
schuldenberg erhöhen oder pleite gehen ist hier das motto.
jnpr wird noch mitte des jahres weit über 25 USD stehen. :eek:
gr. ladique
germanasti
13.04.2002, 09:47
Moin miteinander :)
Ladi:
Wenn die Börsen weiter nach oben explodieren wirken sich diese Aktienrückkäufe äussert positiv in den Bilanzen aus. Kommt hingegen neuer Crash, zieht es die Unternehmenszahlen erst recht nach unten. Den Fehler haben schonmal viele Ende 2000 gemacht & nach dem 11.09. wieder.
Trotzdem ist momentan keine akute Crashgefahr. Abgeschlachtet werden nur die versagenden Einzelwerte ohne grössere Auswirkungen auf den Gesamtmarkt! So hat der DOW letzte Woche nichtmal 100 P. verloren, trotz Crash bei IBM und GE.
Greenspan verwaltet seine Pumpe im laufenden Jahr sehr geschickt und hat viel aus der Vergangenheit gelernt. Gestützt werden nicht mehr die Versager (vor einem Jahr hätte GE intradayreversal gemacht und alles wäre wieder gut) sondern die restlichen Werte in aller Heimlichkeit.
Das der Markt trotzdem momentan nicht gesund ist zeigen die immer länger werdenden Negativ-Kerzen beim S&P. Dort kann eben nicht soviel manipuliert werden. Ist gefährlich das dabei Umsätze und VIX trotzdem soweit unten bleiben. Kommt dann Panik wegen externen Anlass geht alles overnight in einem Zug, also doch Crash!
Die Topbildung im Januar löste Greenspan selbst mit der Basherei und Crashbeginn bei Geldmenge M3 aus, der bis heute noch nicht endete. Somit kann man zur Schlussfolgerung kommen das Bubble Al weiss was er tut. Vll. will er kein neues Aktienbubble mehr, was allerdings während einer Deflation völlig ungefährlich ist. Oder ist doch meine Vision richtig, nämlich ein Supergau der shortgegangen Hedge-Fonds bei einem weiteren Anstieg?
germanasti
13.04.2002, 09:59
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7949&mocktick=1
Nasdaq mit 5. negativer Wochenkerze in Folge. Langsam muss etwas passieren sonst wird es sehr dramatisch!
Verwunderlich das die Umsätze erneut abgenommen haben, obwohl das OBV nun so richtig sinkt. High-techs sind bald so tot das sie mit dem ersten Atemzug 100% nach oben rennen. :eek:
1680/1670 P. ist das Idealkorrekturziel um dann senkrecht nach oben durchzustarten. Darunter gehen Lichter aus!
Wehe es kommt noch eine kleine Rallye mit Ziel ca. 2180 P. und dann hohe Verkaufsumsätze. =))) unter 1.000 P. bis sommer?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3424&mocktick=1
Auch beim DOW ist der OBV-Rutsch nun signifikant. Im Bereich 10.150 vs. 10.650 P. ist aber alles ok. Nach unten droht unter 9.950 P. ein schneller Rutsch auf 9.400 P.
Merkwürdig das die Zahl der DOW - COT-Daten fast punktgenau mit der Zahl des OBV übereinstimmt, Nachlauf dabei 2-3 Wochen. d.h. nun müsste ein kleiner Aufwärtsknick beim OBV kommen. Wenn ja, kann man in Zukunft danach traden. :eek:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1462&mocktick=1
Die 1175 P. ist beim S&P eine extrem wichtige Trendwendemarke & sie bleibt sein einem halben Jahr eine einzige Mauer. Lange geht das nicht mehr gut bis grosser Enttäuschung Crash kommt.
Der Wochenchart selbst ist uneinheitlich, doch dauert es hier nicht mehr lange bis sich das fehlende zweite Standbein fürchterlich rächt
Original erstellt von germanasti
Moin miteinander :)
Ladi:
Wenn die Börsen weiter nach oben explodieren wirken sich diese Aktienrückkäufe äussert positiv in den Bilanzen aus. Kommt hingegen neuer Crash, zieht es die Unternehmenszahlen erst recht nach unten. Den Fehler haben schonmal viele Ende 2000 gemacht & nach dem 11.09. wieder.
sicher. nur hat z.b chambers me erst 30% seiner aktien gekauft. das ist nocht zu wenig als das die kurse anziehen dürften. kaufrange 14 - 19 USD.
kz ende 02 ca. 32-38 USD
crash, ob mit oder ohne externen anlass, wird es me nicht geben. :cool:
gr. ladique
germanasti
13.04.2002, 10:05
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7194&mocktick=1
DAX könnte am Scheideweg stehen!
War der Abprall bei 5360 P. noch ohne grössere Verkaufssignale, ist die nächste Mauer nichtmal 100 P. höher brandgefährlich. Es wollen anscheinend in aller Heimlichkeit viele raus.
Bis 4.850 P. läuft alles im Rahmen einer normalen Konsolidierung ab, darunter sind binnen weniger Tage Kurse um die 3.900 P. möglich, was auch psychologisch bei den DAX-Micheles erklärbar ist, wenn alle gleichzeitig rausgehen.
Nach oben bleibt es, wegen der raschen neuen Mauer, ein Würfelspiel wo es wieder stoppt. Eine so einfache Rallye wie im Oktober scheint nicht mehr möglich zu sein.
Mit Herlitz wurde die Masse wach, mit Kirch kam das grosse Zittern und nun mit Möbel Walther der Supergau? Unmöglich das dies der Markt ewig ignorieren kann!
germanasti
13.04.2002, 10:10
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6544&mocktick=1
Im Wochenchart des Nikkei ist ein schönes W und ein lehrbuchmässiger rechter Henkel zu erkennen, somit ist noch alles ok. Doch ist die Range zw. Himmel und Hölle, bzw. Crash-W und rechtem Henkel nur ein Wimpernschlag breit. :cry: Im Tageschart gibt es gar schon Verkaufssignale.
Über 11.520 P. gibt es kleine Kaufsignale, Grössere bei 12.050 P. und "sichere" über 12.400 P., dann mit Ziel 13.900 P.
Nach unten ist eigentlich schon alles frei. :(
Freitag kam nachbörslich der grosse Bankenbericht & erschütterte viele Herzen, faule Kredite doppelt so hoch wie angenommen. Wehe da gilt am Montag nicht buy on bad news, sondern sell the schrott
germanasti
13.04.2002, 10:16
Ladi:
Das Spiel mit den Aktienrückkäufen ist in der Vergangenheit schon so oft gescheitert. :(
Wäre das ein gesunder Markt und man wüsste das sich diese Aktien in positiver Performance auswirken, ok, doch sind 3/4 bis 4/5 der Nasdaq-Werte auf 5-7 Jahressicht Insolvenzkandidaten. Wo soll da die Dynamik herkommen?
Ob so schnell ein Crash kommt weiss ich nicht. Möglich das die Aktien anfangen zu pennen und wir rund ein halbes Jahr lang keine Vola. und Umsätze sehen (die armen daytrader im Aktienbereich!).
Grosse Rallye ist wegen der fehlenden Liquidität nahezu ausgeschlossen. Cashquote der Fonds ist fast ganz unten und die Institutionellen haben in den letzten Monaten den Hafen Geldmarkt verlassen und sind in Anleihen gerannt. Da gehen die mit Sicherheit nicht mehr raus! Kann Rallye kommen wenn Greenspan sieht das Konsum stark nachlässt und er mit steigenden Kursen den Bürgern indirekt neues Geld schenkt. Doch ist dies dann eine Bubble-Rallye ohne Analysemöglichkeit.
germanasti
13.04.2002, 10:17
Nachtrag für Ladique:
Die gigantische Rallye ob eines short-squeezes steht allerdings noch offen. :D
Auf deren Top muss man aber raus aus allem was nach Aktie klingt und Put-Positionen recht schnell wieder verkaufen, denn mit diesem Crash würde alles platzen.
germanasti
13.04.2002, 10:18
FOKUS 1-Powell sagt Treffen mit Arafat ab
Jerusalem, 13. Apr (Reuters) - US-Außenminister Colin Powell hat sein für Samstag geplantes Treffen mit Palästinenser- Präsident Jassir Arafat abgesagt. Aus US-Regierungskreisen verlautete, möglicherweise werde es jedoch eine Begegnung am Sonntag geben.
"In Anbetracht der heutigen Entwicklungen wird sich der Minister am Samstag nicht mit dem Vorsitzenden Arafat treffen", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Richard Boucher, am Freitag. Wenige Stunden zuvor hatte sich in Jerusalem eine palästinensische Selbmordattentäterin in die Luft gesprengt und sechs Israelis mit in den Tod gerissen. Powell fordere, dass Arafat den Anschlag verurteile, fügte Boucher hinzu. Er ließ jedoch offen, ob dies die Bedingung für ein späteres Treffen sei.
In Kreisen des US-Außenministeriums hieß es, das Treffen werde möglicherweise verschoben. "Sonntag wäre eine Möglichkeit", sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte.Vorbereitungen seien jedoch noch nicht getroffen worden.
Zu dem Anschlag in Jerusalem hatten sich Extremisten aus der Umgebung des Palästinenser-Präsidenten bekannt. Die Brigade der Märtyrer der El-Aksa-Moschee steht der Fatah nahe, der politischen Partei Arafats.
Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon sagte in einem Interview, das am Freitagabend vom US-Sender CBS ausgestrahlt werden sollte, es werde niemals Frieden in Nahost geben, solange Arafat an der Macht sei. "Mit ihm (Arafat) können wir keine Einigung erreichen", sagte Scharon. Er warf der internationalen Gemeinschaft vor, die palästinensischen Selbstmordanschlägen nicht ernst zu nehmen. Israel habe ungeachtet internationaler Kritik ein Recht, sich zu verteidigen, betonte Scharon. Das Interview wurde unmittelbar vor dem Anschlag in Jerusalem aufgezeichnet.
Powell bemüht sich um einen Waffenstillstand zwischen Palästinensern und Israelis, der den Weg zurück zu Verhandlungen über den endgültigen Status der besetzten Gebiete Westjordanland und Gaza-Streifen ebnen soll. Die Palästinenser dort befinden sich seit anderthalb Jahren im Auftand gegen die Besatzungsmacht, die ihrerseits zu Ostern die Militäreinsätze verstärkte, um den Selbstmordanschlägen in Israel ein Ende zu machen.
Boucher fügte hinzu, Powell werde am Samstag mit Mitarbeitern vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNO) für Palästinenser UNRWA zusammenkommen. Bei dem Treffen werde es um humanitäre Probleme in den Palästinenser-Gebieten gehen, insbesondere im Flüchtlingslager Dschenin.
Die Palästinenser-Regierung hatte erklärt, die israelische Armee habe bei ihrem Vorstoß ein Massaker an der Zivilbevölkerung in Dschenin verübt. Das israelische Militär teilte mit, die in Dschenin getöteten Palästinenser zunächst nicht zu bestatten, um die Vorwürfe widerlegen zu können. Nach Armeeangaben handelt es sich bei den Toten um gefallene palästinensische Kämpfer. Die Palästinenser-Regierung hatte die Zahl der in Dschenin getöteten Palästinenser mit 500 beziffert. Die israelische Armee sprach von Hunderten Toten.
jas
:eek:
neuling1002
13.04.2002, 10:21
Guten Morgen Germa und Alle,
ist ein Mistwetter heute :( - hat Ähnlichkeit mit der Börse :(
Grüßle
neuling
@germanasti
"Mit Herlitz wurde die Masse wach, mit Kirch kam das grosse Zittern und nun mit Möbel Walther der Supergau? Unmöglich das dies der Markt ewig ignorieren kann! "
alles mit vorlauf. denke alles ist eingepreist und nicht ignoriert worden.
auch enron, tyco, qwest ....... alles mit vorlauf und eingepreist.
denke das ist es alles nicht.
du hast doch volkommen recht : das enorme risiko liegt bei den hedge-fonds und den gewalltigen short-positionen. keine ahnung wie die da jemals wieder heraus kommen wollen. :ek
du siehst : es bedarf keinen externen anlasses um erhebliche probleme zu bekommen. :cry
am besten die fangen jetzt an zu covern und gut isses. :lach :lach
gr. ein bald unendlich reicher ladique :hihi
guten morgen leute :)
von 18.00 bis 9.00 schlafen - ist das ein gesunder schlaf, oder was? :eek:
wollte mich gestern nur kurz hinlegen :(
ein glück hab ich ne flat, wäre teuer geworden :hihi
was habt ihr bloss mit dem möbel walther? :rolleyes:
germa
kennst du in RT das möbel-bermuda-dreieck?
in ganz deutschland wirst du kein besseres möbelangebot finden
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
guten morgen leute :)
von 18.00 bis 9.00 schlafen - ist das ein gesunder schlaf, oder was? :eek:
wollte mich gestern nur kurz hinlegen :(
ein glück hab ich ne flat, wäre teuer geworden :hihi
15 std. ??? alle achtung. costolany wäre stolz auf dich :)
gr. ladique
germanasti
13.04.2002, 10:36
Moin Neuling :)
Mir isses recht, so kann ich heute den ganzen Tag schlafen und hier mal wieder ein bisschen aufräumen. Raus mit den Kakerlaken und Ratten. :hihi:hihi:hihi
Ladi:
Das Shortbubble unterschätzt fast jeder. :(
& leider wird damit der Aktienmarkt erst so richtig manipulativ gemacht und wir haben Zustände wie im Goldmarkt! Es muss zwischenzeitlich gebasht werden um den Deckel nicht platzen zu lassen. Doch war der Goldmarkt sehr klein, aktien sind riesengross. Noch klappt es ja, siehe die Manipulationen in Japan, doch kann es ewig halten?
Vll. war es ein Fehler das Greenspan die Märkte nach dem 11.09. so sehr gestützt hat!
Wäre der DOW ungebremst gefallen, stünde der Boden wohl irgendwo bei 4000 - 5000 P. 6 hätte mit Sicherheit bei den Shorties zu einer Kompletteindeckung geführt. Die anschliessende Rallye hätte ihn bis an die 8.000 - 9.000 P. gebracht und die Wirtschaftserholung wäre wohl genauso positiv vonstatten gegangen.
Greenspan pumpt ohne Ende, doch kein Shortie hat mehr Angst vor der FED.
germanasti
13.04.2002, 10:38
Dolby:
Du alte Schlafmütze, das ist doch nicht mehr normal! :hihi
In Reutlingen war ich mein Lebtag noch nie, ist dies auch solch ein Möbeltempel?
ein tempel? :hihi
Rieger, Wohnland, Braun und noch ein paar kleine.
aber springbrunnen mit 10 metern durchmesser hat keiner. ;)
aber s-klassen stehen vor der tür - BEVOR einlass für die leute ist ;)
ich denke so ein fachverkäufer verdient ETWAS zu viel :p
Original erstellt von germanasti
Dolby:
Du alte Schlafmütze, das ist doch nicht mehr normal! :hihi
ich arbeite halt etwas, im gegensatz zu dir :p
Guten Morgen Germa & alle anderen.
Ist euch mal aufgefallen, dass hier im Board unverhältnismäßig viele Beiträge im Bereich Amerika abgegeben werden und kaum welche in den anderen Bereichen? :) Wie das wohl kommen mag...
Übernahme von Swing! Media abgeschlossen.
Andere Aktiensind noch langweiliger. Allen voran Babcock Borsig. Die sind wirklich superspannend :)
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00042178&mpid=2&tr=&ct=&1018687549
Börse ist grade langweilig wenn ihr mich fragt... da muss man ja wieder gute alte Tugenden wie Geduld rausholen *g*
Liebe Grüße an alle,
Flo2323
Original erstellt von sabbel
Beiträge insgesamt: 515
Name Beiträge
germanasti 150
thomfly 78
sabbel 43
syracus 30
Dolby Digital 5.1 22
crashmeup 17
schloss 16
nasdaq10.000 15
cherry 14
ChartTec 12 :eek:
optim3 12
blieni 12
Ralph 12
4604 10
ich glaube da meldet bald einer insolvenz an, oder warum hat der soviel zeit? :hihi
jeden tag unter den top ten - und nur stänkereien :p
Ncoh was @ Germa!
1) Wirklich beeindruckend dein Kursziel 0,28€ für Comroad und damit Delisting. Exakt bis auf die Kommastele getroffen! Meine Hochachtung!
2) Kannst du dich noch an deine Bankentips erinnern Ende letzten Jahres? Hatte damals die Commerzbank gekauft, war auch ein volltreffer. Mittlerweile Gewinne realisiert.
3) Gold. Auch das war damals ein hervorragender Tip. Hat sehr gut Geld gebracht!
Danke!
Original erstellt von germanasti
Das Shortbubble unterschätzt fast jeder.
& leider wird damit der Aktienmarkt erst so richtig manipulativ gemacht und wir haben Zustände wie im Goldmarkt! Es muss zwischenzeitlich gebasht werden um den Deckel nicht platzen zu lassen. Doch war der Goldmarkt sehr klein, aktien sind riesengross. Noch klappt es ja, siehe die Manipulationen in Japan, doch kann es ewig halten?
sollte das short-bubble platzen handeln wir bald wieder mit Kaurimuscheln. :lach
manipulieren muss nicht zwingend schlechtes bedeuten.
gr. ladique
p.s handel mit Kaurimuscheln allerdings nur vor ort :hihi
germanasti
13.04.2002, 11:09
Was sind Kaurimuscheln? :rolleyes:
Flo:
Commerzbank war in der Zeit auch nicht schwer zu orakeln. Firmenwert war weit unter Cashbestand. :p Ist heute aber nicht mehr so!
Warum sind im Bereich Amerika mehr Leute wie in den anderen Sparten? Wir lieben uns alle und man hat ja nur ein gemeinsames Bet. :hihi ISt auch nicht die Zeit der mittelfristigen Einzelwerte, vll. kommt sie bald wieder.
Dolby:
Die Möbelhäuser lebten jenseits zw. gut und böse, denn es war Mode die Couch und Wohnzimmerschrank fast so oft zu wechseln wie die eigene Unterhose. Unsere Grosseltern kamen noch 50 Jahre mit dem selben Möbelstück aus, bei uns hebt es nichtmal 2 Jahre. Die Zeit des Langehaltens wird aber zurückkehren.
Japans Bankenkrise setzt sich fort
br Tokio - Die immer höheren Verlustschätzungen japanischer Großbanken haben mit der Mizuho Holdings und der erst Anfang März aus einer Fusion hervorgegangenen Daiwa Bank Holdings ihre Fortsetzung gefunden. Die mit einer Bilanzsumme von 161 Bill. Yen (1,4 Bill. Euro) größte Bank der Welt, die Mizuho Holdings, erwartet für das am 31. März beendete Geschäftsjahr einen Reinverlust von 1,01 Bill. Yen oder 8,75 Mrd. Euro. Im November hatte das Institut noch einen Fehlbetrag von 720 Mrd. Yen prognostiziert. Auch die kleinste Megabank, die Daiwa Bank Holdings, korrigierte ihre Verlustprognose von 113 Mrd. auf 910 Mrd. Yen deutlich nach oben. Die fünf Megabanken erwarten zusammen einen Reinverlust von 3,7 Bill. Yen oder 32,5 Mrd. Euro.
- Bericht Seite 17
Börsen-Zeitung, 13.4.2002
Shortbubble= dummes Zeug! Aktien fundamental zu teuer!
ausser amiland oder was?
:hihi
12. April 2002, 18:24, NZZ Online
Keine Euro-Flut in der Schweiz
Tourismus am stärksten betroffen
Hundert Tage nach der Einführung der neuen Noten und Münzen im Euro-Land herrscht in der Schweiz nach wie vor «Courant normal». Die europäische Einheitswährung wurde bisher nicht zur Parallelwährung des Frankens. Nur im Tourismus gab es Änderungen.
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Dossier: Der Euro ist da
(sda) Schon im Februar sah Jean-Pierre Roth, Präsident der Nationalbank (SNB) voraus, dass der Euro nicht zu einer Parallelwährung werde. «Im Tourismus sowie in der Exportindustrie hingegen wird der Euro eine Rolle spielen» erklärte er damals.
Laut dem SNB-Sprecher Werner Abegg wäre die Verdrängung des Frankens durch den Euro nur möglich, wenn die Schweizer Währung schwach wäre. Dies sei aber nicht der Fall. Ausländerinnen und Ausländer möchten in der Schweiz einfach öfters mit Euro bezahlen können. Das habe man aber vorausgesehen.
Vereinfachter Zahlungsverkehr
Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBV) sieht den Franken nach wie vor als bevorzugte Währung. Für die vom Euro am meisten betroffenen Branchen habe der Euro Erleichterungen bei den Finanztransaktionen gebracht. Schliesslich sei man von zwölf Einzelwährungen zu einer Währung übergegangen.
Gleich tönt es bei den SBB: «Der Euro hat den Franken nicht verdrängt, im Gegenteil», sagt deren Sprecher Jean-Louis Scherz. Auch für die Bundesbahnen wurden dank dem Euro die Schaltergeschäfte vereinfacht. Wer in Euro bezahlt, erhält am SBB-Schalter das Rückgeld in Franken. Dies gilt meist auch bei Touristikangeboten in der gesamten Schweiz. Die SBB stellen aber ein verändertes Kundenverhalten fest. «Neu schaffen sich viele Leute ein zweites Portemonnaie mit Euro an», erklärt Scherz.
Geldautomaten als Euro-Maschinen
Die UBS zieht im Grossen und Ganzen die gleiche Bilanz. Seit Januar hätte der Geldwechsel mit ausländischen Devisen nicht zugenommen, sagte die grösste Schweizer Bank. Das Tauschvolumen der zwölf europäischen Währungen sei gleich hoch gewesen wie das Volumen heute beim Euro.
Hingegen stellt die Bank fest, dass die Geldautomaten verstärkt zum Geldwechsel benutzt werden. «Praktisch alle Automaten der UBS können Euro auszahlen», heisst es bei der UBS.
Keine Probleme im Fremdenverkehr
Am stärksten ist der Tourismus vom Euro betroffen. Die meisten europäischen Gäste brauchen heute im Alltag nur noch eine Währung. Diese Gewohnheit möchten sie auch in der Schweiz nicht aufgeben, stellt der Schweizer Hotelier-Verein (SHV) fest.
Der Euro sei aber nicht wie eine Flutwelle über die Schweiz hereingebrochen, hält Thomas Allemann vom SHV fest. Die Hoteliers seien nie in Bedrängnis geraten.
Die Vereinigung hatte auch alle Vorkehrungen getroffen um ihre europäische Kundschaft zufrieden zu stellen. Immer mehr Touristikbetriebe akzeptieren die neue Währung als Zahlungsmittel und schreiben ihre Preise in Euro an. Bei den Vier- und Fünf-Sterne- Hotels sind es Laut SHV rund 50%. Bei den einfacheren Hotels ungefähr 20%.
Geringes Euro-Volumen im Detailhandel
Auch die grossen Detailhändler wurden nicht durch die neuen Noten und Münzen überschwemmt. In den grenznahen Regionen würden weniger als 1% der Einkäufe in Euro getätigt, hiess es bei Coop. In anderen Landesregionen liege der Anteil noch deutlich tiefer.
http://www.nzz.at/2002/04/12/wi/page-newzzCZXRY2LI-12.html
der verbraucher hat doch etwas macht! :rolleyes:
Der Leichtathletik-Standort Deutschland ist pleite
Nach dem Aus vieler Meetings stellt Berlins Istaf Insolvenzantrag. Athleten fürchten um ihre Existenz
Von Carola Wittkowski
Berlin - Eigentlich sah es zuletzt ganz gut aus für den Leichtathletik-Standort Deutschland: Europameisterschaften vom 6. bis 11. August in München, dazu beste Aussichten für die Vergabe der Weltmeisterschaften 2005 nach Berlin, über die morgen in Nairobi entschieden wird. Gestern jedoch hat die Sportart auf nationaler Ebene einen weiteren Rückschlag erlitten: Die Istaf GmbH stellte durch Geschäftsführer Jürgen Demmel Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Veranstalter des größten deutschen Meetings, das zur bedeutenden Serie der Golden League gehört, drücken 500.000 Euro Schulden.
Zu allem Übel fiel den Spitzenfunktionären in Nairobi eine Abschrift des Insolvenzantrages in die Hände, dazu ein Schreiben von Demmel, in dem der Leichtathletik in Berlin die Lobby in Wirtschaft und Politik abgesprochen wird. Nicht nur der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) und die Istaf-Macher sprechen von einer Fälschung und einem kriminellen Akt, der die Chancen der Hauptstadt schmälern soll. "Das ist Sabotage", wettert Dieter Kollark, Erfolgstrainer von Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss und Diskuswerferin Franka Dietzsch. "Ein Racheakt gegen Berlin, vielleicht sogar aus dem eigenen Land. Dabei könnten wir froh sein, wenn sich die Leichtathletik bei uns wieder etabliert."
Schließlich nimmt die Leichtathletik immer noch den ersten Platz in der Beliebtheitsskala der olympischen Sportarten ein, der Zulauf junger Talente in die Vereine ist so groß wie nie zuvor. Und auch dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geht es finanziell so gut wie selten. Die vom DLV organisierten Meetings verfügen über garantierte Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen - deshalb klopfen reichlich Sponsoren an. "Mittlerweile muss sich aber der DLV fragen, ob er weiter auf seiner grünen Insel hocken kann", sagt Frank Thaleiser, bis vergangenen Sommer Event-Direktor in Leverkusen. Jetzt verhandelt er um eine Neuauflage des internationalen Meetings in Köln. "Leichtathletik findet in Deutschland gar nicht mehr statt", sagt Thaleiser, "seit drei Jahren bröckelt das ganze System immer stärker."
Den Anfang vom Ende sieht Thaleiser im Verkauf der Golden-League-Übertragungsrechte ans Bezahlfernsehen: Wegen schlechter Einschaltquoten wurden die Wettkämpfe nicht einmal auf Premiere World ausgestrahlt. Das allgemeine Interesse sinkt, selbst in den Stadien "kann man den Zuschauern mittlerweile die Hand reichen", trauert Trainer Kollark, "so wenig sind da."
An Hochsprung-Weltmeister Martin Buß geht die Baisse in seiner Sportart nicht spurlos vorüber: "Da wir nicht im Fernsehen präsent sind, bleiben die Sponsoren weg." Bis heute hat der Berliner nicht einen Geldgeber nach seinem großen Triumph von Edmonton im August anlocken können. Wie auch? Ein Meeting nach dem anderen stirbt: Erst Köln, dann Bahlingen, Lindau, Benzheim, Koblenz und Chemnitz, im vergangenen Jahr Nürnberg, vor wenigen Wochen Jena. Und nun wohl das Istaf.
Weitspringer Kofi Amoah Prah, der eine Bestleistung von 8,20 Metern vorweist, hat seine Konsequenzen aus der Misere gezogen. "Angesichts der momentanen Entwicklung werde ich mich aufs Sportliche konzentrieren. Ich muss akzeptieren, dass es in diesem Jahr finanziell ein bisschen mau wird. Wenn ich gut springe, geht es hoffentlich auch wieder bergauf."
Die Probleme sind für Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss (32) nicht vorrangig. Die Olympiasiegerin von 1996 und mehrfache Weltmeisterin hat sich im Ausland längst einen guten Namen gemacht. Den Kollaps der deutschen Leichtathletik hat sie kommen sehen. "Es war alles viel zu aufgebauscht. Für die ausländischen Athleten war Deutschland ein Eldorado, die haben hier ohne Ende verdient. Aber auch wir Deutsche müssen umdenken. Wenn ein Meetingdirektor nicht so viel zahlen kann, sollte man nicht auf seinem Festpreis beharren." Große Stücke setzen Buß, Prah und Kumbernuss auf die EM in München. Prah: "Vielleicht wird damit endlich mal wieder Interesse für uns geweckt."
:hihi
hier verreckt wirklich alles :(
und manche fordern eine erhöhung des kindergeldes :mad:
Original erstellt von germanasti
Was sind Kaurimuscheln? :rolleyes:
kaurimuschel = naturgeld
Die bekannteste Form des Naturalgeldes dürfte die Kaurimuschel sein, die auch heute noch unter den Namen "Diwarra" und "Tambu" in Melanesien (Südsee) gültiges Zahlungsmittel ist.
auch tauschhandel käme nach platzen des short-bubbles in betracht.
aktuelle südseepreise :
8 Ellen Tuch = 120 Stockfische
eine Tonne Wein = 100 Stockfische
Hufeisen für 5 Pferde = 20 Stockfische
1/8 Tonne Honig = 15 Stockfische
1/2 Tonne Tran = 15 Stockfische
gr. ladique
p.s bin kurz weg. stockfische fangen. ;)
Am Ende hatte er alle gegen sich
Hugo Chávez kam auf einer Welle der Begeisterung in Venezuela an die Macht / Unmut über Gleichschaltung / Die Öl-Industrie / Von Carl Moses
BUENOS AIRES, 12. April. Mit dem vom Volk erzwungenen Rücktritt von Präsident Hugo Chávez Frías endet für die Venezolaner eine weitere traumatische Phase ihrer Geschichte. Unter ähnlichen Umständen wie in der Nacht zum Freitag Chávez hatte der letzte Diktator Venezuelas, Pérez Jiménez, im Jahr 1958 die Macht abgegeben und sich ins Ausland abgesetzt. Die demokratischen Parteien und andere Kräfte schafften damals mit dem Pakt von Punto Fijo einen hoffnungsvollen Übergang zur Demokratie. Doch der demokratische Konsens verkam bald zur einer klientelistischen Vetternwirtschaft. Der Ölpreissegen der siebziger Jahre wurde vergeudet, der vorübergehende Reichtum versickerte in Korruption und vor allem in staatlicher Mißwirtschaft.
Nach den wirtschaftlichen und politischen Krisen der achtziger und neunziger Jahre war Chávez vor gut drei Jahren auf einer Welle der Begeisterung und auf demokratischem Wege an die Macht gekommen. Im Dezember 1998 hatte Chávez mit einer deutlichen Mehrheit von 57 Prozent der Stimmen die Präsidentenwahl gewonnen. In den ersten Regierungsmonaten stiegen Zustimmungsraten im Volk gar auf 80 Prozent. Fast alle Venezolaner hofften damals, mit Chávez könne endlich ein Neuanfang nach der Überwindung des verfilzten Systems der jahrzehntelangen Zwei-Parteien-Herrschaft von Sozialdemokraten und Christlichen Demokraten geschafft werden. Chávez versprach ein Ende der Korruption und gab vor, allein mit einer gerechten Verteilung des gar nicht mehr so großen Ölreichtums Millionen armer Venezolaner aus der Misere zu führen.
Doch Chávez nutzte die Euphorie der Bevölkerung lediglich dazu, seine Macht systematisch zu festigen. Eine neue Verfassung erlaubte Chávez die Wiederwahl und eine Verlängerung seiner Amtszeit. Er werde bis 2021 regieren, hatte Chávez bis zuletzt versichert, obwohl sein Mandat zunächst lediglich bis 2006 gereicht hätte. Tatsächlich gewannen Chávez und die ihn stützenden Parteien zunächst mit großen Mehrheiten in kurzer Folge die Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung und zum Parlament. Auf dieser Basis vervollständigte Chávez seine Macht über alle staatlichen Einrichtungen und über die Justiz. Auf demokratischem Wege setzte er die demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen mehr und mehr außer Kraft. Gleichzeitig baute er mit den in Armenvierteln rekrutierten revolutionären Zellen der "Círculos Bolivarianos" eine milizähnliche Parallelarmee auf.
Außenpolitisch versuchte Chávez, sich zum neuen Führer der Dritten Welt und Gegner der Globalisierung aufzuschwingen. Die Waffe dazu sollte das Erdöl sein. Venezuela gehört mit einer Tagesförderung von rund 2,5 Millionen Faß zu den größten Ölproduzenten der Erde und insbesondere zu den wichtigsten Lieferanten der Vereinigten Staaten. Mit den guten Beziehungen, die Chávez mit dem kubanischen Diktator Fidel Castro und mit Saddam Hussein im Irak pflegte, brachte Chávez rasch die Amerikaner gegen sich auf, ohne daß es allerdings zur offenen Konfrontation gekommen wäre. Mit einigem Erfolg bemühte sich Chávez darum, die Reihen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zu schließen. Venezuela wurde unter Chávez zu einem Hauptakteur des Ölkartells.
Auch im Inland setzte Chávez ganz auf das Geld aus dem Ölexport. Die Diversifizierung der Wirtschaft, die Chávez angekündigt hatte, kam nicht in Gang. Der Anstieg der Ölpreise ab Anfang 1999 bescherte Venezuelas Wirtschaft eine kurze Scheinblüte. Der Konsum nahm zu, doch Chávez' wirtschaftsfeindliche Reden verschreckten die Investoren. Die Kapitalflucht stieg auf Rekordhöhen. Dem Präsidenten Chávez spülte die Ölpreis-Hausse viel Geld in die Staatskasse. Doch viele fragen sich, wo die nahezu 70 Milliarden Dollar geblieben sind, die das Land in den vergangenen drei Jahren eingenommen hat. Unter Chávez nahm die Korruption nicht ab, sie wurde eher schlimmer - und die Institutionen zu ihrer Eindämmung immer schwächer. Der Abschwung der Ölpreise im Jahr 2001 brachte Chávez unter Druck. Öl trägt mehr als 80 Prozent zu den Exporteinnahmen und fast die Hälfte zu den Staatseinnahmen bei. Das steigende Staatsdefizit war bald nicht mehr zu finanzieren, im Februar mußte Chávez den Wechselkurs freigeben. In seiner Finanznot versuchte Chávez, den direkten Zugriff auf die Kasse der staatlichen Erdölgesellschaft Petróleos de Venezuela SA (PDVSA) zu erlangen. Mit dem Austausch des kompletten Direktoriums und der Besetzung aller Schlüsselpositionen bei PDVSA durch politische Vertraute brachte Chávez die 20 000 Beschäftigten des Unternehmens gegen sich auf. Die PDVSA hatte bis dahin unabhängig vom direkten Einfluß der jeweiligen Regierungen fast wie ein privater Konzern agiert und Führungspositionen jeweils mit bewährten Fachkräften aus den eigenen Reihen besetzt. Die unbeugsame Haltung von Chávez gegenüber den wochenlangen Protesten der PDVSA-Belegschaft mündete diese Woche in einen Generalstreik, der auch den Erdölexport stark beeinträchtigte.
Der autoritäre Regierungsstil und der Mißerfolg in der Wirtschaftspolitik hatten immer mehr Venezolaner gegen Chávez aufgebracht. Vergeblich hatte er versucht, auch die Organisationen der Zivilgesellschaft und die Medien gleichzuschalten. Der vermeintlich talentierte Kommunikator zeigte sich unfähig zu Kompromissen und Konsensentscheidungen, politische Gegner bedachte er mit Haßtiraden. Immer mehr ehemalige Weggefährten distanzierten sich von Chávez, seine Parlamentsmehrheit schrumpfte, und auch im Militär machte sich Opposition breit. Nachdem Chávez Sondervollmachten des Parlaments zu der Verkündung von dirigistischen Gesetzen genutzt hatte, waren im Dezember 2001 erstmals Unternehmer und Gewerkschafter gemeinsam auf die Straße gegangen.
Die Schuld für den Mißmut der Bevölkerung gab Chávez den privaten Medien, deren Kommentatoren schonungslos die Schwächen und Fehler der Regierung bloßlegten. Immer häufiger terrorisierte Chávez die Bevölkerung mit stundenlangen Fernsehansprachen, zu denen alle Fernsehkanäle zwangsweise zusammengeschaltet wurden. Noch am Tag seines Sturzes faselte der Präsident im Fernsehen von einem vermeintlichen Komplott der Medien gegen seine Regierung und ordnete die Schließung aller privaten Sender an.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.04.2002, Nr. 86 / Seite 3
Verstehe ihre Frage nicht? Was heisst ausser Amiland? Natürlich sind im Amiland die Aktien auch zu teuer. Ich erwarte DOW 9000 in den nächsten Monaten!
Mir ist sowieso unerklärlich, wieviele Bullen hier rumrennen. Der Kapitän dieses Narrenschiffs war doch mal ein Bär!
Zahl der Insolvenzen in Japan erreicht höchsten Stand seit 18 Jahren
Gescheiterte Unternehmen hinterlassen umgerechnet 140 Milliarden Euro Schulden / Zentralbank sieht allerdings ein Ende der Rezession
fib. TOKIO, 12. April. Die Zahl der Insolvenzen hat in Japan ihren höchsten Stand seit 18 Jahren erreicht. Die Unternehmenszusammenbrüche stiegen vorläufigen statistischen Angaben zufolge im gerade abgelaufenen Fiskaljahr um fast sechs Prozent auf knapp 20 100. Das entspricht nach Berechnungen der Kreditagenturen Teikoku Databank und Tokyo Shoko Research dem zweithöchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Die in den zurückliegenden zwölf Monaten gescheiterten Unternehmen hinterließen Schulden von 16,14 Billionen Yen (140 Milliarden Euro). Das ist rund ein Drittel weniger als im vorausgegangenen Jahr. Japans Unternehmen leiden seit dem Platzen der Spekulationsblase Anfang der neunziger Jahre unter hohen Bankverbindlichkeiten. Ihre Lage verschärft sich durch die derzeitigen deflationären Tendenzen in der Wirtschaft des Landes mit zurückgehenden Preisen, sinkenden Gewinnen und steigenden Verlusten weiter.
Nach Angaben der Zentralbank, der Bank von Japan (BOJ), ist seit Mitte der neunziger Jahre die Nachfrage nach Krediten bei den Geschäftsbanken kontinuierlich gesunken. In den ersten drei Monaten 2002 ging die ausgereichte Kreditsumme um weitere 4,6 Prozent zurück. Derzeit haben die japanischen Banken Kredite von insgesamt 438 Billionen Yen (3,7 Billionen Euro) vergeben. Die für die Institute nicht mehr einbringbaren Verbindlichkeiten werden von der Tokioter Finanzaufsichtsbehörde FSA auf mindestens 36,8 Billionen Yen beziffert. Von einer Bankenkrise will die FSA auch weiterhin nicht sprechen.
Die Zentralbank, die seit Frühjahr 2001 die Banken im Land mit stetig wachsender Liquidität ausstattet, sieht trotz der jüngsten Konkurszahlen im Unternehmenssektor ein Ende der Rezession. Wie die BOJ am Freitag mitteilte, ist zwar vorerst mit einer weiteren leichten Verschlechterung der allgemeinen Lage zu rechnen, da der private Verbrauch und die Unternehmensinvestitionen rückläufig seien. Allerdings zögen aufgrund der steigenden Nachfrage auf den internationalen Märkten die japanischen Ausfuhren und die Industrieproduktion im Land wieder an. Das könnte in absehbarer Zeit zu einer leichten Verbesserung der wirtschaftlichen Situation führen, schrieb die BOJ in ihrem Monatsbericht. Anfang des Monats hatte eine Umfrage unter den größten Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ergeben, daß die mittelfristigen Geschäftsaussichten zwar noch schlecht, aber nicht mehr schlechter als in den Vormonaten eingeschätzt werden.
Den jüngsten statistischen Angaben des Finanzministeriums zufolge stieg der Leistungsbilanzüberschuß im Februar gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 1,4 Billionen Yen. Dabei belief sich der Handelsüberschuß auf 907 Milliarden Yen (7,8 Milliarden Euro). Dieses Ergebnis geht nicht zuletzt auf die derzeit schwache japanische Währung zurück. Nach den Marktinterventionen der Regierung im Herbst 2001 müssen seit Anfang dieses Jahres für einen Dollar knapp 131 Yen gezahlt werden; vor einem Jahr waren es noch 115 Yen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.04.2002, Nr. 86 / Seite 16
Kursabfrage
My Portfolio
da Sie´st mich einer, indem er mich mit dem vornamen anspricht
:rolleyes:
Zahl der Insolvenzen in Japan erreicht höchsten Stand seit 18 Jahren
die insolvenzen kommen am schluss jeder baisse, hat bernecker erzählt. :D
das ist der typ, der mit dem apfel am kamin, die baisse (die zweijährige :hihi ) für DEFINITIV beendet hält.
:lach
germanasti
13.04.2002, 12:20
Dolby:
Am Anfang einer Baisse fallen die kranken Kinder der Hausse als erstes.
Am Ende einer Baisse sterben die müden Krieger dieser Baisse.
In Deutschland fallen mit Kirch & Co. die Kinder der Hausse,
in Japan sind es die Baisse-krieger, siehe banken. :)
zum thema kindergelderhöhung:
http://www.ecopop.ch/A5BEVOELKWELT/weltbev.html
wie wäre es statt dessen mit einer strafsteuer auf zwei oder mehr kinder?
:rolleyes:
germanasti
13.04.2002, 12:26
Heiliges Kanonenrohr !!!
http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif
Die Grossen haben in der letzten Woche panikartig die AKtienmärkte verlassen. ARMS mit ein unglaublich senkrechten Strich nach oben !!!
d.h. in 1-3 Wochen (ab Topbildung, die noch nicht erfolgt ist!), steht eine heftige Rallye an. Doch bis dahin kann auf uns die Hölle auf Erden warten. & das bei den niedrigen Umsätzen der letzten Wochen...uiuiuiuiui!
germanasti
13.04.2002, 12:50
Kann jemand schreiben wer von den Grossen Amifirmen diese Woche wann Zahlen vermeldet?
Danke :)
@all
hallo!:)
sorry mir war gestern abend telefonanlage abgeschmiert. :gomad
http://mitglied.lycos.de/sachse2001/cot02-04-09.jpg
jetzt von uni. muss heute erstmal was neues aufbauen. :(
mrabc :)
Cornelius
13.04.2002, 13:15
Guten Morgen,
hatte gestern schon etwas zur Aufkündigung des Stabilitätspaktes für den Euro von Seiten Chirac´s geschrieben.
Die heutige Meldung, daß die Steuerschätzung für Mai noch höhere Steuerausfälle als im November 2001 (damals schon 32 Milliarden) für Bund und Länder prognostiziert paßt dazu gut ins Bild.
Die Folgen dürften nicht zu unterschätzen sein.
Kein ausgeglichener Haushalt bis 2004, erhöhte Nettoneuverschuldung von Bund und Ländern, geringere Investitionen, schwächerer Euro, usw. - ich denke wir haben den Boden weder wirtschaftlich, noch an den Börsen erreicht.
Gruß
C.
P.S. Erstaunlich aber finde ich, daß diese Meldungen kaum Resonanz finden - kein Schwein scheint sich dafür zu interessieren - vielleicht zu unwichtig???
ChartTec
13.04.2002, 13:23
@dolby digital: rede bitte nicht über Dinge, von denen Du keine Ahnung hast (meine Firma bzw. die "drohende Insolvenz" meiner Firma!)
Wie Du mir schon unterstellt hast, verstehe ich in gewissen Dingen KEINEN Spaß!
kann jemand endlich diese uninteressante werbung von charttec abschalten?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,191754,00.html
es geht also doch, wenn man nur will :lach
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,191454,00.html
DEUTSCHLAND
Autoabsatz weiterhin rückläufig
Der Autoabsatz in Deutschland ist nach wie vor rückläufig. Die Fahrzeugimporteure hoffen aber auf eine Trendwende in der zweiten Jahreshälfte.
Leipzig - Nach Angaben des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) in Bad Homburg sind im ersten Quartal 2002 rund 800.000 Pkw neu zugelassen worden. Das waren vier Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte der Präsident des VDIK, Volker Lange, am Freitag vor Beginn der Messe Auto Mobil International (13. bis 21. April) in Leipzig. Der stärkste Rückgang war mit neun Prozent im März zu verzeichnen.
Schlechter als erwartet verlief auch der Jahresbeginn in der Nutzfahrzeugbranche, sagte Lange. Insgesamt musste im ersten Quartal 2002 ein Neuzulassungsminus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingenommen werden.
"Der VDIK geht jedoch nicht davon aus, dass sich der Negativtrend bei Neuzulassungen fortsetzt", sagte Lange. Dafür sprechen der für die zweite Jahreshälfte von vielen Experten erwartete wirtschaftliche Aufschwung und der weiter zurückgehende Gebrauchtwagenbestand.
"Die Leipziger Automobilmesse ist die wichtigste Pkw-Präsentation des Jahres in Deutschland", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH, Werner Dornscheidt. Turnusmäßig finde die Automobilmesse in Frankfurt/Main in diesem Jahr nicht statt, und andere Automessen in Deutschland seien wegen der schwachen Konjunktur abgesagt worden.
Auf 120.000 Quadratmetern präsentiert die Autobranche in Leipzig einen umfangreichen Überblick über die Neuheiten. Fast 400 Aussteller aus 18 Ländern sind präsent. 44 Pkw-Marken beteiligen sich mit Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren. Etwa 250.000 Besucher werden erwartet.
Parallel dazu präsentiert die Amitec, Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Tankstellenausrüstungen (13. bis 17. April), das Neueste der Branche.
-----------
einige sagen, das der standort deutschland zu teuer ist.
warum kann dann BMW 70 Prozent des absatzes im ausland erreichen? :rolleyes: nur wegen dem schwachen euro? :hihi
wer verarscht hier wen?
:rolleyes:
Morgen zusammen:),
das Bild zum Samstag:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=IXIC&compidx=XAU%3A3599&comp=xoi&ma=0&maval=25&uf=0&lf=4194304&lf2=0&lf3=0&type=64&size=3&state=15&sid=3291&style=350&time=19&freq=1&nosettings=1&rand=5390&mocktick=1
:rolleyes:
Und nun, Einkaufstress am Samstag:gomad........
sYr:p
die mclaren beweisen heute wieder einmal ihre top-position :hihi
so "schauckelt" nicht mal ein fiat auf der autobahn
:hihi :lach :p
germa
du hattest mal geschrieben, das mercedes fast 25% des absatzes an seine mitarbeiter verkauft. :eek:
kannst du das belegen? eventuell eine URL oder grafik?
danke :)
cloneshare
13.04.2002, 13:49
Hi User
bin auf Arbeit und hab nix zu tun. :) :) :) :) :)
mfg
clone
wo und was arbeitest du eigentlich?
wollt ich schon hundertmal fragen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,191696,00.html
LOBBYISMUS
Wie Tabakkonzerne Kohl und Bangemann einspannten
Von Udo Ludwig
Dokumente in den USA zeigen, wie Tabakkonzerne deutsche Politiker bearbeitet haben, um Raucher-feindliche Verordnungen zu verhindern. Männer wie Helmut Kohl und Martin Bangemann parierten wie geplant.
Die strategischen Vorgaben des Marktführers waren so militärisch-knapp, als ginge es darum, einen bösen Feind zu bezwingen. Beamte in Brüssel untergraben, Politiker bearbeiten, Seilschaften schmieden und Strippen ziehen, so lautete der Auftrag aus Amerika. Konzentrieren müsse sich die Tabakindustrie besonders auf Deutschland und Großbritannien, schwor der Tabak-Multi Philip Morris seine Mitstreiter noch ein. "Nutzt allen erdenklichen deutschen Einfluss", um erfolgreich zu sein, lautete die Formel, und "arbeitet mit Kanzler Kohl zusammen".
Rund neun Jahre nach diesem Feldzug kommt nun durch US-Dokumente heraus, was Firmen wie Philip Morris und deren Interessenvertretungen alles anstellten, um unangenehme Verordnungen mit aller Macht zu verhindern. Als die Gesundheitsminister einiger EU-Staaten 1989 den Kampf gegen den Zigarettenkonsum forcieren wollten, entwarfen sie einen genauen Plan. Ziel der massiven Lobbyarbeit sollten besonders vier Politiker "auf höchster Ebene" sein: Helmut Kohl, die britische Premierministerin Margaret Thatcher, der britische Minister Kenneth Clarke und der deutsche EU-Kommissar Martin Bangemann.
"Was wir nun erkennen", sagt Derek Yach, Direktor bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sei beispielhaft für gnadenlosen Lobbyismus; es sei aber auch eine "Lehrstunde dafür, warum sich der Tod immer weiter ausbreiten kann". Nach Berechnungen der WHO sterben jährlich allein in Europa 500.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
Yach stützt seine Kritik auf der laschen Anti-Tabak-Haltung der Politiker auf die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der University of California in San Francisco, die jetzt im seriösen US-Wissenschaftsmagazin "The Lancet" veröffentlicht wurden. Drei Wissenschaftler hatten Hunderttausende von internen Seiten ausgewertet, die die größten Tabakhersteller der Welt herausrücken mussten. Amerikanische Anwälte hatten die Konzerne im Rahmen der Raucherprozesse in den USA dazu gezwungen.
Danach sollte die Strategie der Tabakkonzerne in drei Richtungen gehen:
erstens neue Richtlinien wie das Tabakwerbeverbot bekämpfen und verzögern;
zweitens neue Richtlinien verwässern, indem tabakfreundliche Gegenvorschläge untergeschoben werden;
drittens neue Richtlinien juristisch bekämpfen.
Als besonderen Verbündeten sah die Tabakindustrie stets Helmut Kohl an. Schon 1978, als Kohl noch Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag war, hatte er sich mit dem Verband der Cigarettenindustrie (VdC) verständigt. Es sei "das erste Mal", schwärmte der damalige VdC-Chef Dieter von Specht in einem Brief an Kohl, "dass sich ein Fraktionsvorsitzender in dieser Form persönlich an die Wirtschaft gewandt hat".
Die guten Kontakte zahlten sich aus, als sich die EU im Jahr 1989 auf die Richtlinie 89/43 verständigte. Danach sollte ab 1998 keine Tabakwerbung mehr erlaubt sein. Da den Tabakmanagern klar war, dass sie Veränderungen nicht ganz verhindern konnten, entwarfen sie den so genannten "German compromise" - eine Liste von Zugeständnissen, mit denen sie hätten leben können. Die CECCM, eine Vereinigung der größten Tabakfirmen Europas, lancierte diese Vorschläge in die EU, aber so, wie ihr Chef damals intern berichtete, dass sie nach außen "nicht der Tabakindustrie zugeschrieben" werden konnten.
Bangemann mit Drei-Jahres-Plan gefüttert?
Besonderes Ziel der Bemühungen von Philip Morris, so die Autoren der Studie, war Bangemann und dessen EU-Ressort. Der FDP-Mann sollte nach einem genauen Drei-Jahres-Plan so gefüttert werden, dass er mit seinen tabakfreundlichen Gegenvorschlägen das bis dahin beabsichtigte totale Werbeverbot aushöhlen würde. Wenig später vermeldete ein Philip-Morris-Mann ersten Vollzug: Der Entwurf würde "vertraulich gehalten, um ihn spontan als Entwurf der Kommission präsentieren zu können". Dann wurde das geheime Tabak-Papier auf einer Konferenz von Gesundheitsexperten sogar als neuer EU-Vorschlag präsentiert. Die Raucherlobby glaubte nun Bangemann sicher auf ihrer Seite, um ihre Ideen "als 'seinen' Vorschlag" zu präsentieren.
Der CECCM konnte stolz in die USA vermelden, dass es wieder einmal geklappt habe, die Deutschen vor ihren Karren zu spannen: Das wichtigste EU-Mitglied würde in Brüssel nun Anträge stellen, "die weitestgehend auf dem Plan des VdC basieren".
"Corpsgeist mit der Tabakindustrie ist eine große Tragödie"
Und noch ein zweites Mal funktionierte der Plan: Der CECCM wollte zusätzlich auch juristisch gegen härtere Werbeverbotsregeln vorgehen. Wieder seien die deutschen Politiker so weich geklopft worden, so fanden die amerikanischen Rechercheure heraus, dass sie vor den Europäischen Gerichtshof zogen und das Werbeverbot zu Fall brachten.
"Dieser Corpsgeist mit der Tabakindustrie ist eine große Tragödie", sagt WHO-Mann Yach. Denn nun sei belegt, wie die Industrie die Gesundheitspolitik mitbestimmt und dazu beiträgt, durchs Rauchen allein in Deutschland jährlich einen geschätzten Schaden von mindestens jährlich 17,5 Milliarden Euro zu verursachen.
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Kohl:
Ich habe mein Ehrenwort gegeben!
hängt den dicken arsch endlich :mad:
schumacher wieder erster :D
nennt ihn eingebildet, nennt ihn Kinn, alles egal.
das ist der einzige der fahren kann.
der wird in den zwei jahren in denen er noch fährt auch fango in der statistik überholen ;)
cloneshare
13.04.2002, 14:12
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
schumacher wieder erster :D
nennt ihn eingebildet, nennt ihn Kinn, alles egal.
das ist der einzige der fahren kann.
der wird in den zwei jahren in denen er noch fährt auch fango in der statistik überholen ;)
ja :) er ist der beste - nicht mal mehr Wetten auf Sieg werden in einigen Wettbüros angenommen. :) :p
mfg
http://www.manager-magazin.de/koepfe/reichste/0,2828,183500,00.html
Freitag, 12.04.2002, 09:18
Heard in New York am Donnerstag
Nach dem Kursrutsch insbesondere bei Technologieaktien, gingen Anleger am Mittwoch auf Schnäppchenjagd. Trotz der positiven Tendenz gab es auch mahnende Stimmen, da noch keine fundamentalen Anzeichen für einen anhaltenden Aufwärtstrend in Sicht zu sein scheinen.
Die Anleger zeigten sich dennoch in Kauflaune. Den Technologieaktien half die Einschätzung des US- Investmenthauses Merrill Lynch, dass der Telekom-Netzwerkausrüster Cisco bei Vorlage seiner Quartalsergebnisse die Erwartungen erfüllen werde. Die Branche ist besonders hart von der weltweiten Konjunkturflaute getroffen worden. Konkurrent Nortel hatte am Dienstag gewarnt, dass der Umsatz wohl schwächer ausfallen werde als zunächst angenommen. Abflüsse aus dem US-Rentenmarkt schienen ihren Weg zurück in den Aktienmarkt zu finden. Die Renditen zogen in allen Laufzeitbereichen leicht an. Der technologielastige NASDAQ, der S&P500 sowie der Dow Jones konnten den Handelstag alle im Plus beenden.
Nachdem zum Wochenanfang vorerst nur Merrill Lynch im Fadenkreuy des Generalstaatsanwaltes von New York State waren, gesellen sich seit Mittwoch weitere namhafte Häuser. Salomon Smith Barney, Lazard Frere, Bear Stearns, CSFB, Lehman Brothers, UBS Painewebber, Goldman Sachs sowie Morgan Stanley haben alle Post vom obersten Staatsanwaltes des Bundesstaates erhalten. Die Untersuchung weiterer Brokerhäuser soll sicherstellen, das keines negativ ausgegrenzt wird, sowie um eine Vergleichsbasis zu schaffen, welche es ermöglichen soll die stärke der angeblichen Vergehen besser zu beurteilen. Die Maklerfirmen weisen die Anschuldigungen das ihre Anlageempfehlungen wider besseren Wissens nur dazu gedient haben Investmentbankingdeals (z.B. Firmen an die Börse zu bringen) in ihr Brokerhaus zu bringen. Die von der Staatsanwaltschaft zitierten internen E-Mails wären nicht in dem jeweiligen Kontext zitiert. (Hier noch einmal die WebSeite mit der gerichtlichen Eingabe vor dem Supreme Court of the State of New York : http://www.oag.state.ny.us/press/2002/apr/apr08c_02.pdf ). Die Neuigkeiten vom Mittwoch liessen manche Marktteilnehmer ihre Positionen in Merrill Lynch verringern. So verlor MER am Mittwoch gegen den Trend des Marktes $ 1,17 und beendete den Handelstag bei $ 50,92. Technischen Support hat MER gegenwärtig bei $ 49,80, hier befindet sich eine Trendlinie von den Tiefstständen im Februar diese hielt heute (Tagestiefststand $ 49,79).
Der Mischkonzern 3M (MMM: WKN 851745), der bis vor kurzem noch unter dem Zungenbrecher Minnesota Mining & Manufacturing Co. firmierte, ist ein Schwergewicht im Dow Jones Industrial Average. Keine andere Aktie vermag den Dow so stark zu bewegen wie die von 3M. Rund 8,5 Prozent steuert das Unternehmen derzeit zum Gesamtgewicht des Indexes bei, wenn der Kurs der Aktie sich um 1% verändert, so viel wie General Electric (GE: WKN 851144), Microsoft (MSFT: WKN 870747) und Intel (INTC: WKN 855681) zusammen. Doch diese Bedeutung hat 3M nicht seiner Börsenkapitalisierung zu verdanken. Mit einem Marktwert von knapp $ 50 Mrd. Dollar gehört das Unternehmen nicht einmal zu den 25 größten Amerikas. Der hohe Stellenwert der Aktie innerhalb des Dow ist vielmehr dem Umstand zuzuschreiben, daß sie von den 30 Werten des Indexes mit ca. $ 125 den höchsten Aktienkurs aufweist. Der Dow ist nur ein arithmetischer Durchschnitt von Aktienkursen und nicht, wie der S&P 500, ein kapitalisierungsgewichteter Index. Die fünf schwersten Dow-Werte heißen zur Zeit 3M, Procter & Gamble, IBM, Johnson & Johnson und General Motors. Wäre der Dow ein kapitalisierungsgewichteter Index, würden statt dessen General Electric, Microsoft, Exxon Mobil (XOM: WKN 852549), Wal-Mart Stores (WMT: WKN 860853) und Citigroup (C: WKN 871904) an der Spitze stehen. So bringt es GE nur auf einen Anteil von 2,5% und liegt damit auf Platz 22 der Indexrangliste. Der Dow wird noch heute so kalkuliert, wie es sein Begründer, der Wirtschaftsjournalist Charles Dow, Ende des vergangenen Jahrhunderts tat. Er addierte die Kurse der damals noch zwölf Dow-Unternehmen, und teilte die Summe durch die Zahl der einzelnen Werte, also durch zwölf. Geändert haben sich seither nur die Zahl der Aktiengesellschaften und der Divisor, der den Änderungen in der Index-Zusammensetzung, den Aktiensplitts und Dividendenzahlungen Rechnung trägt. Dieser Divisor stellt sich aktuell auf 0,14452124. Jede Kursveränderung eines Dow-Wertes um einen Dollar bewegt deshalb den Dow um knapp 7 Punkte. Wenn die Aktie von 3M um 5% steigt, schnellt der Dow gleich um 43 Punkte hoch. Wenn dagegen die Aktie von GE um 5% zulegt, bewegt dies den Dow gerade einmal um 13 Punkte. Die "Winzlinge" im Dow sind Unternehmen wie AT&T, Hewlett-Packard, Walt Disney, McDonald’s oder Intel, deren Aktien für $ 15 - 30 gehandelt werden. Würde die Telefongesellschaft AT&T, deren Aktie derzeit für $ 15 umgeht, plötzlich Konkurs anmelden und ihr Kurs auf Null sinken, würde dies den Dow gerade einmal gut 100 Punkte kosten, ein Verlust von rund 1%. Ein Ausfall von 3M würde den Dow dagegen 860 Punkte kosten, also mehr als 8 Prozent.
:hihi :hihi :hihi
nasdaq10.000
13.04.2002, 14:44
Moin!
2002 wird kein Spaziergang für die US-Wirtschaft
Eine Erholung hat begonnen - Das Ausmaß ist weiter unklar
Obwohl viele Ökonomen den jüngsten wirtschaftlichen Abschwung in den Vereinigten Staaten nicht als wirkliche Rezession qualifizieren, war das vergangene Jahr für die Unternehmen ein einziges Desaster. Nach neun Jahren ständigen Wachstums ist der operative Gewinn der im S&P 500 notierten Firmen 2001 im Schnitt um 31 Prozent eingebrochen. Nun aber mehren sich die Stimmen von Analystenseite, die eine freundlichere Zukunft erwarten. Vor allem das überraschend robuste Produktivitätswachstum sollte nach deren Ansicht stärker als erwartet steigenden Unternehmensgewinnen führen. Das stabile Produktivitätswachstum senkt die Kosten für jede produzierte Einheit – und hebt damit die Gewinnmargen an.
Das bestätigen auch die jüngsten von der US-Regierung veröffentlichten Zahlen. Im vierten Quartal schoss die Produktivität der amerikanischen Unternehmen um 5,4 Prozent nach oben, während die Produktionskosten um 2,7 Prozent fielen. Und obwohl sich die Preise insgesamt kaum verändert haben, sorgten so höher Margen und eine gestiegen Nachfrage für einen Anstieg der Gewinne gegenüber dem dritten Quartal von 17,9 Prozent. Das liegt immer noch knapp 3 Prozent unter dem Resultat des Vorjahresquartals, deutet aber doch einen Umschwung bei den Gewinnen an.
Diese Entwicklung setzte sich zunächst auch im ersten Quartal fort. Der Arbeitsmarktbericht für März deutet darauf hin, dass die Produktivität auch in den vergangenen drei Monaten wieder deutlich gestiegen ist und die Produktionskosten pro Einheit fielen das zweite Quartal in Folge, was so seit fast zwei Jahrzehnten nicht geschehen ist. Das heißt, eine eventuelle Erholung würde sich direkt in den Ergebnissen der Unternehmen auswirken. Und die Wall Street scheint diese Annahmen zu unterstützen. Wie der Marktforscher First Call berichtet, gehen die amerikanischen Analysten für das zweite Quartal im Schnitt von einem Anstieg der Unternehmensgewinne von 9 Prozent aus und erwarten für den Rest des Jahres zweistellige Wachstumsraten.
Skepsis ist angebracht
Das scheinen hervorragende Aussichten zu sein. Doch viele Unternehmer glauben nicht an dieses rosige Szenario, da für sie noch keine Erholung in Sicht ist. Das trifft insbesondere auf den Segmente Telekom, Technologie und die Ausrüster der Schwerindustrie zu. Dort sind die Preise immer noch schwach und die Nachfrage noch schwächer. Hinzu kommen die hohen Energiekosten und die Unsicherheit, die aus dem Enron / Andersen-Skandal resultiert. Und die jüngsten Ereignisse scheinen die Zweifler zu bestätigen. Erst vor kurzem hat IBM die Anleger mit einer Ergebniswarnung geschockt . Und in den vergangenen Tagen haben sich mehrere große Namen wie beispielsweise Nortel Networks oder Bristol-Myers angeschlossen.
Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen haben Problem, ein anständiges Wachstum zu erreichen. Aus allen Bereichen der US-Wirtschaft klagen Unternehmen, dass es kaum möglich ist, die Preise stabil zu halten, geschweige denn, sie anzuheben. Und es sind auch längst nicht aller Ökonomen und Investment-Strategen mit der These einverstanden, dass der Gewinnaufschwung so bald kommen wird. Zu den Skeptikern gehört auch Standard & Poor’s, die sich erst noch überzeugen lassen wollen, das die Zukunft wirklich rosig ist.
Die Frage ist, welche Sektoren werden die größten Schwierigkeiten haben, ihre Gewinne zu steigern? Ganz oben auf der Liste dürften die Automobilwerte stehen. Es stimmt, dass die Verkaufszahlen unerwartet hoch sind, doch verlieren die großen Drei kontinuierlich an Marktanteilen und die weiter steigenden Kaufanreize drücken auf die Preise . Mit Hilfe großangelegter Restrukturierungsmaßnahmen wollen Ford und Chrysler dieses Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen – nach riesigen Verlusten im Jahr 2001. Eine Ausnahme stellt General Motors dar. Der Konzern, der bereits im großen Stil seine Kosten gesenkt hat, hat erst vor kurzem die Gewinnprognosen für 2002 angehoben.
Noch mehr Zweifel dürfte es um die Aussichten für den Techsektor geben. In der ersten Gewinnwarnung seit elf Jahren erklärt IBM, dass man erwartet, dass die Umsätze im ersten Quartal um 12 Prozent gefallen sind. Was dazu führen soll, dass der Gewinn 22 Prozent unter den Erwartungen der Analysten liegen wird. Das sieht auch IBM-Konkurrent Dell als Anzeichen dafür, dass die Investition in Informations-Technologie nicht so schnell wieder steigen werden. Dell erwartet im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent und einen um 8 Prozent niedrigeren Gewinn. Eine Erholung könne noch bis zu sechs Monate dauern, heißt es gleichzeitig.
Und auch die Telekom-Carrier sitzen noch immer auf riesigen Überkapazitäten. Nach Angaben von Merrill Lynch werden die Netze im Schnitt nur zu 6,6 Prozent ausgenutzt, weshalb die Analysten auch keine signifikante Erholung vor Ende 2003 oder sogar bis 2004 erwarten.
Die Diskussionen über das Ausmaß der Wirtschaftserholung dürften noch eine ganze Weile andauern, doch zwei Dinge sind klar. Erstens: Eine wie auch immer geartete Erholung der Gewinne amerikanischer Unternehmen hat begonnen. Und zweitens: Selbst die größten Optimisten geben zu, dass die Ergebnisse in diesem Jahr weit unter dem Hoch Ende 2000 liegen werden. Um sich von dem damaligen Absturz zu erholen, ist wohl doch mindestens ein Jahr nötig.
w:o Autor: Björn Junker, 13:37 13.04.02
Cornelius
13.04.2002, 14:54
Hallo nasdaq10000
"Das heißt, eine eventuelle Erholung würde sich direkt in den Ergebnissen der Unternehmen auswirken. Und die Wall Street scheint diese Annahmen zu unterstützen. Wie der Marktforscher First Call berichtet, gehen die amerikanischen Analysten für das zweite Quartal im Schnitt von einem Anstieg der Unternehmensgewinne von 9 Prozent aus und erwarten für den Rest des Jahres zweistellige Wachstumsraten."
Die derzeitige Börsenbewertung preist bereits ein Gewinnwachstum von 30-40% ein.
Wird leider von den Autoren oft vergessen.
Gruß
C.
ob´s bei den september-kursen dreht? :eek:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ge&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=2148&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3303&mocktick=1
und von aufwärtstrend kann man auch nicht mehr reden:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ge&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=2148&style=350&time=13&freq=3&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6468&mocktick=1
seit ihr alle cabrio fahren, oder was?
halloooooooooooooooooooooooooooooo?
:hihi
Einverstanden Dolby, GE strong sell:D.....
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ge&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=25&uf=0&lf=1&lf2=2&lf3=1024&type=128&size=3&state=15&sid=2148&style=350&time=13&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5986&mocktick=1
:rolleyes: 25-28$ minimal, kann auch mehr werden;)......
AOL, ebenfalls strong sell:hihi:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=aol&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=25&uf=0&lf=1&lf2=2&lf3=1024&type=128&size=3&state=15&sid=438962&style=350&time=12&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1931&mocktick=1
:rolleyes: 15-16$:D............
sYr:p
ChartTec
13.04.2002, 15:38
@Dolby Digital
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Posting #565 von Dolby Digital
Beiträge insgesamt: 515
Name Beiträge
germanasti 150
thomfly 78
sabbel 43
syracus 30
Dolby Digital 5.1 22
crashmeup 17
schloss 16
nasdaq10.000 15
cherry 14
ChartTec 12
optim3 12
blieni 12
Ralph 12
4604 10
ich glaube da meldet bald einer insolvenz an, oder warum hat der soviel zeit?
jeden tag unter den top ten - und nur stänkereien
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Posting #586 von ChartTec
@dolby digital: rede bitte nicht über Dinge, von denen Du keine Ahnung hast (meine Firma bzw. die "drohende Insolvenz" meiner Firma!)
Wie Du mir schon unterstellt hast, verstehe ich in gewissen Dingen KEINEN Spaß!
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Posting #587 von Dolby Digital
kann jemand endlich diese uninteressante werbung von charttec abschalten?
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Sag mal Dolby: hast Du irgendein Problem???
Du unterstellst mir in #565 kurz vor der Insolvenz zu stehen, laut #568 antworte ich Dir, daß Du keine Hintergrundinfos hast und laut #587 mache ich plötzlich für mich Werbung?
Außerdem kannst Du mir im heutigen Thread mal sagen, wann ich gestänkert habe?
Kopfschüttelnd...
bei # 605 zum beispiel :D
alter du nervst :(
meine firma meine firma meine firma .................. :bad
mensch germa :eek:
tranierst du wieder? :D
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6534643761616632.jpg
den dow jones beachte ich jetzt nicht mehr!
jetzt, da ich weiss wie der alte berechnet wird :hihi
also zu wichtigerem:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=2&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9326&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=2&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=13&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4369&mocktick=1
SKS? :rolleyes: :)
Schon gesehen,der Euro gerade auf 0,8853
Was passiert?
Gruß Norged
http://www.boersenlexikon.de/dowjones.htm
Bedeutendster Aktienindex der westlichen Welt, in dem die Kursentwickung der 30 wichtigsten amerikanischen Börsenwerte zum Ausdruck kommt
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Der hohe Stellenwert der Aktie innerhalb des Dow ist vielmehr dem Umstand zuzuschreiben, daß sie von den 30 Werten des Indexes mit ca. $ 125 den höchsten Aktienkurs aufweist. Der Dow ist nur ein arithmetischer Durchschnitt von Aktienkursen und nicht, wie der S&P 500, ein kapitalisierungsgewichteter Index.
Der Dow wird noch heute so kalkuliert, wie es sein Begründer, der Wirtschaftsjournalist Charles Dow, Ende des vergangenen Jahrhunderts tat. Er addierte die Kurse der damals noch zwölf Dow-Unternehmen, und teilte die Summe durch die Zahl der einzelnen Werte, also durch zwölf. Geändert haben sich seither nur die Zahl der Aktiengesellschaften und der Divisor, der den Änderungen in der Index-Zusammensetzung, den Aktiensplitts und Dividendenzahlungen Rechnung trägt.
:hihi
ChartTec erstellt am 08-04-2002 um 18:12 Uhr.
Original erstellt von ChartTec
@dolby: enron ist, was das Angebot betraf, zwar lokal sehr wichtig, global betrachtet jedoch vernachlässigbar, weil ersetzbar.
IBM ist in vielen Sparten der weltweiten Datentechnik Marktführer! Was eine Cisco im Routerbereich ist und eine Microsoft im Betriebssystem / Officebereich darstellt, ist IBM in der Ausstattung der internationalen Netze. Auch in der mittleren Datentechnik kommt man an IBM nicht vorbei! Wenn DCX morgen nicht mehr existieren würde, könnte man immer noch BMW, VW oder sonstwas fahren. Wenn eine IBM, MSFT, CISCO morgen zusammenbricht, dann wird´s düster!
http://www.fortune.com/lists/F500/index.html?_requestid=61887
Stand am 09.04.2002
Rank Company Revenues ($ millions)
1 Wal-Mart Stores 219,812.0
2 Exxon Mobil 191,581.0
3 General Motors 177,260.0
4 Ford Motor 162,412.0
5 Enron 138,718.0
6 General Electric 125,913.0
7 Citigroup 112,022.0
8 ChevronTexaco 99,699.0
9 Intl. Business Machines 85,866.0
10 Philip Morris 72,944.0
........
72 Microsoft 25,296.0
.......
92 Cisco Systems 22,293.0
:rolleyes:
norged, wo steigt der €?
bei mir steht er 87,99.
gruß trine
kicher 87,99 wäre was hoch
SKS im Nikkei von ChartTec:
http://www.charttec.de/adhoc/nikkei_sks.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4812&mocktick=1
hi trine :)
mag´st du meine frage im auto-thread nicht beantworten? :(
eine habe ich beantwortet
cloneshare
13.04.2002, 16:06
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
mensch germa :eek:
tranierst du wieder? :D
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6534643761616632.jpg
DD macht mich scharf - jetzt wirst du verwarnt für deine geilen Bilder :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p
als anwalt brauchste papier bzw. verträge zum lesen und keine interpretationen von verträgen:p
Original erstellt von trine
eine habe ich beantwortet
ja - die von crash, aber nicht meine :(
clone
ich hab es nur kopiert.
ChartTec
13.04.2002, 16:12
@Dolby: Tschuldige, aber DU SCHNALLST ES ECHT NICHT!
Was haben die Revenues (Gewinne!) mit der Bedeutung für die Weltwirtschaft zu zun? Wie ich dargelegt habe, kann man eine Enron von den angebotenen Dienstleistungen und Produkten relativ einfach substituieren, eine IBM oder Microsoft weniger. Wenn das zu hoch ist für Dich: schade für Dich!
Wenn Du im Chart nicht verstanden hast, daß wir meiner Meinung nach eine SKS hatten, deren Kursziel auch mit dem zweiten Boden perfekt erreicht wurde: schade für Dich!
Darum hatte ich auch erwähnt, daß es für mich eigentlich sinnlos ist, sich mit Dir zu unterhalten!
alles heult wegen dem hohen ölpreis! :hihi
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=BRT-&Titel=Brent+Crude+Oil&Df=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&La=DE&avg1=100&avg2=200&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1018707064&La=DE&
ich sehe einen intakten abwärtstrend.
ok - bei rohstoffen ist charttechnik nicht alles, aber immer hin intakt :D
selbst wenn das öl auf null sinkt, müssten wir an der zapfsäule noch ein schweinegeld hinlegen ;)
hallo kosto :)
auf wiedersehen charttec :)
kosto
haste zeit (jetzt) webspace für mich trottel einzurichten?
10:11am 04/13/02 44 HAD FIRST 5 BIG GAME NUMBERS -- WON $150K APIECE
10:10am 04/13/02 $220 MLN BIG GAME PRIZE WILL GROW TO $300 MILLION:eek::eek:
10:09am 04/13/02 BIG GAME NUMBERS: 6, 13, 14, 17, 41, (6)
10:08am 04/13/02 NO WINNER OF BIG GAME LOTTERY'S TOP PRIZE
Ich will auch mitspielen:m:m:m
sYr:hihi
@trine
schau bei www.onvista.de
ist kein Scherz:)
Gruß auch an kosto
Norged
nasdaq10.000
13.04.2002, 16:22
[QUOTE]Original erstellt von ChartTec
@Dolby: Tschuldige, aber DU SCHNALLST ES ECHT NICHT!
Was haben die Revenues (Gewinne!) mit der Bedeutung für die Weltwirtschaft zu zun? Wie ich dargelegt habe, kann man eine Enron von den angebotenen Dienstleistungen und Produkten relativ einfach substituieren, eine IBM oder Microsoft weniger. Wenn das zu hoch ist für Dich: schade für Dich!
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Dolby:
ChartTec hat Recht:
Schon mal was von "Markteintritts-Barrieren" gehört?
Diese hängen vom Grad der Komplexität des Produktes ab und sind
e n t s p r e c h e n d hoch oder niedrig.
Gruss, n.
PS: Diese Eintrittsbarrieren sind im Dienstleistungssektor (hier: Energie-Handel) relativ niedrig - im HiTec-Sektor sehr hoch anzusetzen (z.B. Entwicklungskosten, spezielles Wissen/Technologien etc.).
Es geht nicht um die Gewinne. Gewinne sind in j e d e m Sektor m ö g l i c h.
Was haben die Revenues (Gewinne!) mit der Bedeutung für die Weltwirtschaft zu tun?
ein knaller nach dem anderen!
:(
ja,
also ich habe mich auf germas und mrabc´s tips hin
hier als anbieter angemeldet
http://www.arcor.de/home/index.php
nach zwei werktagen kriegst du von denen per post
einen freischaltungscode, der anfangs einmalig
eingetippt werden muss.
hast du diese post, kanns losgehen.
also ich mach von dem, was ich ins web stelle eine hardcopy mit
Alt Gr und Drucktaste und und füge das in word 2000 ein.
in word speichere ich das in , als webseite speichern.
dann kannst du das vom pc aus ins web laden.
unklarheiten werden beantwortet, bin aber auch kein pc-profi
Original erstellt von norged
@trine
schau bei www.onvista.de
ist kein Scherz:)
Gruß auch an kosto
Norged
grüße zurück
kosto zum thema webspace
schau mal im chill out rein. da hab ich einen thread eröffnet.
:)
we are not amused - ich finde euer verhalten gegenüber chart ungehörig
kosto, was soll ich da sehen?
ChartTec
13.04.2002, 16:33
@Dolby: Du bist in einem Börsenforum echt fehl am Platz, wenn Du solch grundlegende Zusammenhänge/Abhängigkeiten/Unterschiede wie "erwirtschafteter Gewinn" und "Substitutionsmöglichkeit von Produkten / Angebotsmonopol" nicht verstehst!
Und eigentlich habe ich es auch nicht nötig, mich in solchen Dingen von jemandem anpfeifen zu lassen, dessen Börsenkenntnisse so tiefgreifend sind, daß er seit heute weiß, wie der Dow Jones Index errechnet wird.
Ist jetzt ehrlich und endgültig mein letztes Posting an Dich...
ach der wochendeuro bei onvista?
nasdaq10.000
13.04.2002, 16:35
Original erstellt von nasdaq10.000
[QUOTE]Original erstellt von ChartTec
@Dolby: Tschuldige, aber DU SCHNALLST ES ECHT NICHT!
Was haben die Revenues (Gewinne!) mit der Bedeutung für die Weltwirtschaft zu zun? Wie ich dargelegt habe, kann man eine Enron von den angebotenen Dienstleistungen und Produkten relativ einfach substituieren, eine IBM oder Microsoft weniger. Wenn das zu hoch ist für Dich: schade für Dich!
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Dolby:
ChartTec hat Recht:
Schon mal was von "Markteintritts-Barrieren" gehört?
Diese hängen vom Grad der Komplexität des Produktes ab und sind
e n t s p r e c h e n d hoch oder niedrig.
Gruss, n.
PS: Diese Eintrittsbarrieren sind im Dienstleistungssektor (hier: Energie-Handel) relativ niedrig - im HiTec-Sektor sehr hoch anzusetzen (z.B. Entwicklungskosten etc.).
Es geht in diesem Zusammenhang nicht um die Gewinne. Gewinne sind in j e d e m Sektor m ö g l i c h.
germanasti
13.04.2002, 16:35
Weder Enron noch IBM oder Intel sind wichtige Firmen, da alle ersetzbar! Lediglich bei Microsoft muss man sich ob der Monopolstellung Sorgen machen, die amerikanischen Gerichte sind aber dran. Fällt eine wegen Konkurs oder ähnlichem aus, übernehmen andere die Betreuung und Weiterentwicklung.
Richtig schaden kann nur eine Firma wie Coca Cola, die ihre Rezeptur geheim hält und so bei einem verschwinden nicht ersetzbar ist.
Warum lasst ihr euch immer wieder von diesem fundamental ahnungslosen Charttec bewaffeln? Mag sein das er irgendwann seine Charttechnik auswendig gelernt hat, doch von Fundamentals und Psycholgie hat er keinen blassen Schimmer, wie er oft genug bewiesen hat! Anfang letzten Jahres beschimpfte er jeden der den Nemax unter 1000 P. gesehen hat. Genauso sind alle Leute für ihn Lügner, die eine Performance von mehr als 8-10%/Jahr erzielen. Wobei doch gerade er bereits mehrmals bei seinem Musterdepot massiv betrogen hat!
Dolby:
Lass ihn doch schreiben, ist hier schliesslich ein offenes Board. Er wollte mich für seine kostenpflichtige Finanzseite mehrmals abwerben. Ich habe nein gesagt (& ihn dabei vll. ein bisschen zu sehr ins lächerliche gezogen :rolleyes: ), das hat er nicht verkraftet und nun versucht er sich eben auf diese Weise zu rächen. Wenn er denkt? Schaden tut er damit nur sich selbst.
Charttec gehört zu den Menschen die dir das Wort dreimal im Mund rumdrehen und in die Enge getrieben anfangen zu lügen und betrügen. Sowas muss ich nicht haben...
www.lionradio.de
mein sohn hat das älteste internetradio in deutschland.
die ergriffene mutter
germanasti
13.04.2002, 16:40
Uiuiui, da habe ich mich gestern nacht ganz schön verguckt in dem COT-Gewirr. :hihi
Ohne MRABC wäre das ganze recht fehlerhaft.
http://mitglied.lycos.de/sachse2001/cot02-04-09.jpg
Bei den Aktien gab es kaum Veränderung, was die Crashtheorie des ARMS unterstützt. Allerdings ist erstmals in den letzten beiden Jahren der DOW deutlich im Long-Bereich, d.h. es könnte doch so sein das man ob des Leerverkaufsbubbles keine weiteren Kurssteigerungen will, im DOW jedoch wegen Greenspan die Finger still hält.
Gold und Silber haben auf extrmeen Shortniveau 10% positiv gewonnen. Ob das signifikant ist?
Eröl hat 20% geringere Shortquote, ist aber immer noch kräftig zugeshortet. 15 Dollar nur eine Vision?
Der Dollar wird weich wie Butter, allerdings auch dort auf extremen Shortniveau.
& die langlaufenden Zinsen werden immer longer. Wieso bloss diese zinserhöhungsmanie?
germanasti
13.04.2002, 16:41
Trine:
Dein Sohn wohnt in Hamburg und nimmer bei Mama? :eek:
Original erstellt von trine
kosto, was soll ich da sehen?
hallo trine, dass ist ein guter anbieter, wenn du mal bilder von deinen
eigenen pc ins web stellen willst
beide söhne groß und stark - nach schwerin wollte keiner - naja
doch doch
ich weiss was ein monopol ist
ein riesen dreck ist das. :D
dolby, was haben sie dir in den tee getan?:p
nasdaq10.000
13.04.2002, 16:46
Original erstellt von Cornelius
Hallo nasdaq10000
"Das heißt, eine eventuelle Erholung würde sich direkt in den Ergebnissen der Unternehmen auswirken. Und die Wall Street scheint diese Annahmen zu unterstützen. Wie der Marktforscher First Call berichtet, gehen die amerikanischen Analysten für das zweite Quartal im Schnitt von einem Anstieg der Unternehmensgewinne von 9 Prozent aus und erwarten für den Rest des Jahres zweistellige Wachstumsraten."
Die derzeitige Börsenbewertung preist bereits ein Gewinnwachstum von 30-40% ein.
Wird leider von den Autoren oft vergessen.
Gruß
C.
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Hallo Cornelius,
man muss nun halt die Entwicklung der Produktivität abwarten - ZITAT:
"Diese Entwicklung setzte sich zunächst auch im ersten Quartal fort. Der Arbeitsmarktbericht für März deutet darauf hin, dass die Produktivität auch in den vergangenen drei Monaten wieder deutlich gestiegen ist und die Produktionskosten pro Einheit fielen das zweite Quartal in Folge, was so seit fast zwei Jahrzehnten nicht geschehen ist."
Das eingepreiste Gewinnwachstum ist von Sektor zu Sektor unreschiedlich hoch - im HiTec-Sektor aufgrund möglicher Perspektiven, "Erwartungsprämien" besonders hoch:
E r w a r t u n g s p r ä m i e n sind der Teil des Börsenwertes, der auf eine über die "Fundamentaldaten" hinausgehende (oder darunterliegende) E n t w i c k l u n g spekuliert.
Diese "Entwicklung" ist nur möglich und lässt sich halt nur rechtfertigen auf dem Hintergrund eines dynamischen W i r t s c h a f t s w a c h s t u m s .
Gruss, n.
ChartTec
13.04.2002, 16:48
germanasti schreibt: "Genauso sind alle Leute für ihn Lügner, die eine Performance von mehr als 8-10%/Jahr erzielen. "
Richtig ist: ich habe geschrieben, daß eine "dauerhafte Performance von > 30% nach Gebühren in´s Reich der Phantasie gehören..."
Muß ich jetzt WIEDER eine Quelle bei w:o suchen, die diese Aussage belegen? :-(
germanasti
13.04.2002, 16:50
"Der Dow wird noch heute so kalkuliert, wie es sein Begründer, der Wirtschaftsjournalist Charles Dow, Ende des vergangenen Jahrhunderts tat. Er addierte die Kurse der damals noch zwölf Dow-Unternehmen, und teilte die Summe durch die Zahl der einzelnen Werte, also durch zwölf. Geändert haben sich seither nur die Zahl der Aktiengesellschaften und der Divisor, der den Änderungen in der Index-Zusammensetzung, den Aktiensplitts und Dividendenzahlungen Rechnung trägt. Dieser Divisor stellt sich aktuell auf 0,14452124. Jede Kursveränderung eines Dow-Wertes um einen Dollar bewegt deshalb den Dow um knapp 7 Punkte. Wenn die Aktie von 3M um 5% steigt, schnellt der Dow gleich um 43 Punkte hoch. Wenn dagegen die Aktie von GE um 5% zulegt, bewegt dies den Dow gerade einmal um 13 Punkte. Die "Winzlinge" im Dow sind Unternehmen wie AT&T, Hewlett-Packard, Walt Disney, McDonald’s oder Intel, deren Aktien für $ 15 - 30 gehandelt werden. Würde die Telefongesellschaft AT&T, deren Aktie derzeit für $ 15 umgeht, plötzlich Konkurs anmelden und ihr Kurs auf Null sinken, würde dies den Dow gerade einmal gut 100 Punkte kosten, ein Verlust von rund 1%. Ein Ausfall von 3M würde den Dow dagegen 860 Punkte kosten, also mehr als 8 Prozent."
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Deshalb sollte eine Firma wie IBM relativ schnell wieder hochgepumpt werden. :p
& GE erfährt nur deshalb Unterstützung, weil dort die Rentenfonds drinne sind.
Bei Baisse-Ende (vll. in 10 - 15 Jahren) wird sich der DOW aus dem Nichts erholen. Entweder vollziehen Microsoft, Intel & Co. ab ihrem dortigen Niveau von ca. 5 Dollar Reverse-Splitts, oder werden durch andere Firmen ersetzt, deren Aktienwert viel höher liegt.
Bilanzskandal bei IBM? Mauscheleien im Geschäftsbericht von General Electric?
Alles ein Fliegenschiss gegen die offenen Manipulationen im amerikanischen Finanzsystem!
Der amerikanische Aufschwung der letzten 50 Jahre hat in dieser Form niemals stattgefunden. Alles nur Illusion, auf die die Welt guckt. :mad:
# 647
oder ins reich der glücklichen ;)
trine
ich trink selten tee. warum?
Alles ein Fliegenschiss gegen die offenen Manipulationen im amerikanischen Finanzsystem!
genau so siehts aus
ihr sollt nicht streiten,
ihr sollst gewinne machen:hihi
ich verrat euch wies geht:hihi
germanasti
13.04.2002, 16:54
Trine:
Bist Du mir untreu geworden und vergeben, oder ist Christian nur Dein Partner? :eek:
germanasti
13.04.2002, 16:56
Hat den niemand im Gedächtnis wann die Grossen nächste Woche Zahlen melden? :cry:
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
Die stärkste Macht der Erde lebt vom Kapital des Auslands. Wie lange macht die Welt das noch mit?
von Thomas Fischermann und Wolfgang Uchatius
Der große Sieger der Olympischen Winterspiele steht schon fest. Es ist kein Skispringer, kein Abfahrtsläufer und kein Rodler. Es ist Amerika. Fünf Monate nach den Terroranschlägen berauscht sich eine Nation mit Fahnen und Fanfaren an sich selbst. Und die übrigen Nationen erweisen ihr die größte Ehrerbietung des globalen Kapitalismus: Sie leihen den Amerikanern ihre Ersparnisse.
Die Weltmacht USA ist vom Rest der Welt so abhängig wie kaum ein anderes Industrieland. Nicht von fremden Regierungen oder internationalen Organisationen, sondern von deutschen Konzernen, englischen Investmentfonds, japanischen Banken, kurz von ausländischen Kapitalgebern. Seit Anfang der achtziger Jahre geben die Amerikaner mehr Geld aus, als sie erwirtschaften. Leistungsbilanzdefizit nennen Ökonomen die dadurch alljährlich entstehende Lücke. Im Jahr 2000 war sie rund 450 Milliarden Dollar groß, für die nächsten Jahre erwartet die New Yorker Investmentbank Morgan Stanley einen Anstieg auf über 600 Milliarden Dollar. "Amerika lebt auf Kosten des Auslands", sagt Wolfgang Filc, Ökonomieprofessor an der Universität Trier.
Schulden machen wie bei Reagan
Erst recht, seitdem George W. Bush Präsident ist. Die amerikanischen Verbraucher und Unternehmer hatten zwar auch während der Amtszeit seines Vorgängers Bill Clinton über ihre Verhältnisse gelebt, aber damals übte wenigstens die Regierung noch finanzielle Disziplin und erwirtschaftete zuletzt sogar Haushaltsüberschüsse. Bush dagegen senkte gleich zum Amtsantritt massiv die Steuern. Sein Haushaltsentwurf von vergangener Woche, verpackt in Stars and Stripes, sieht noch einmal zwei Billionen Dollar extra für die kommenden zehn Jahre vor - verursacht vor allem durch weitere Steuersenkungen und den größten Anstieg der Militärausgaben seit zwanzig Jahren. Um das zu finanzieren, eifert Bush Millionen anderen Amerikanern nach: Er macht Schulden. Ein ausgeglichenes Budget will er erst von 2005 an vorlegen - und kein Haushaltsexperte glaubt daran. Bisher scheint das niemanden zu stören. Die Welt gewährt den Amerikanern munter weitere Kredite - aus vermeintlichem Eigennutz. "Die Anleger erwarten in Amerika eben die größere Rendite bei geringerem Risiko", sagt der Münchner Ökonom Friedrich Sell. Sie investieren nach wie vor in amerikanische Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, weil sie davon ausgehen, dass sie ihr Kapital irgendwann mit Gewinn zurückbekommen. Weil sie an die Innovationskraft, Flexibilität und immer währende Stärke der US-Wirtschaft glauben, an die Wachstumslokomotive der Welt. Oder einfach aus Mangel an Alternativen, weil es in Europa und Japan noch schlechter aussieht.
Aber was, wenn sie sich irren?
Sie haben sich schon einmal geirrt. Die derzeitige Weltlage erscheint gefährlich vertraut: aus der Amtszeit des republikanischen Präsidenten Ronald Reagan (1980 bis 88) nämlich. Auch damals gaben die amerikanischen Verbraucher und Unternehmen mehr aus, als sie einnahmen. Auch damals rüstete ihr Präsident massiv gegen Mächte des Bösen auf, senkte die Steuern, häufte Schuldenberge an. Bis die Kapitalanleger der Welt, plötzlich den Eindruck bekamen, Amerika sei womöglich doch nicht der profitabelste Ort der Welt. Die Folge war der Finanztumult der späten achtziger Jahre. Der Dollar brach ein, die Börsenkurse ebenfalls, plötzlich stand der ganze amerikanische Kapitalismus infrage.
Wird sich die Geschichte wiederholen? Auf den ersten Blick erscheint das unwahrscheinlich. Die meisten Analysten argumentieren inzwischen ähnlich wie Gail Fosler, die Chefökonomin der New Yorker Denkfabrik Conference Board: "Die US-Rezession ist vorbei." Die amerikanische Wirtschaft hat die Krise schneller überstanden, als es die meisten Konjunkturforscher für möglich hielten. Viel spricht dafür, dass der erneute Aufschwung bereits begonnen hat. Die Optimisten in Bushs Regierung sehen schon die alte Kraft wiederkehren. Am liebsten sprechen sie von jener Kennzahl, mit der sich einst das große Versprechen der New Economy verband: vom Wachstum der Produktivität. Internet und andere IT-Innovationen, zwei Jahrzehnte rabiater Unternehmensreformen, flexible Arbeitsmärkte und Sozialreformen hätten die ganze Wirtschaft leistungsfähiger gemacht. Tatsächlich betrug das Produktivitätswachstum zwischen 1996 und 2000 rund 2,5 Prozent. Dann platzte die Dotcom-Blase. Für die kommenden Jahre erwarten Ökonomen immerhin ein Produktivitätswachstum von rund zwei Prozent - mehr als die 1,4 Prozent zu Reagans Zeiten, aber weniger als im vergangenen Boom.
Es könnte zu wenig sein. Nach Meinung von Wall-Street-Experten basieren die Kurse zahlreicher amerikanischer Aktien nämlich immer noch auf der Erwartung zweistelliger Profitraten. Die aber haben manche Unternehmen nicht einmal im Jahrhundertaufschwung der Neunziger erreicht. Und das war lange vor dem Enron-Bankrott. Seit der Energiegigant im Dezember die größte Firmenpleite der amerikanischen Geschichte hinlegte, und seit seine Chefs sich in Skandale verstricken, stehen die amerikanischen Konzerne unter Generalverdacht. Enron hatte seine Gewinne mit Buchhaltungstricks aufgeblasen. Nur Enron? "Wie viele Enrons gibt es noch?", fragte der Princeton-Ökonom Paul Krugman in der New York Times.
130 Milliarden Gewinn erlogen
Ein paar Antworten gibt es schon: Auch bei dem Bankrott gegangenen Telekomunternehmen Global Crossing, der Telefonfirma Qwest, dem Mischkonzern Tyco, der Immobiliengruppe Cendant und der Computerfirma Cisco schrieben offenbar Trickser die Bücher. Nach einer Studie des Londoner Center for Economics and Business Research haben die an der New Yorker Börse notierten Unternehmen im vergangenen Jahr rund 130 Milliarden Dollar zu viel Gewinne angegeben. Kein Wunder, dass die Kreditgeber kritischer, die Wirtschaftsprüfer pingeliger werden. Von George W. Bush bis zum Chef der Finanzmarktbehörde SEC will die amerikanische Politik neue Behörden und straffere Aufsicht durchsetzen.
Manche Skeptiker gehen noch weiter und sehen gleich das Prinzip des US-Kapitalismus in Gefahr. "Die Unternehmen haben jahrelang die Aktienkurse mit dem eigentlichen Spiel verwechselt", urteilt Gary Hamel, Professor an der London Business School und bislang einer der prominentesten Shareholder-Value-Propheten. Fixierung auf den Aktienkurs, Aktienpakete als Managergehalt, "lächerlich ungeduldige" Investoren: In diesem System bringe mancher Manager "sein Unternehmen in Gefahr, einfach um auf dem Papier gut dazustehen".
Den Rest der Welt müssten diese amerikanischen Probleme nicht sonderlich interessieren, ginge es nicht um sein Geld. Nach einer Schätzung des Institute for International Economics in Washington halten ausländische Kapitalgeber inzwischen 36 Prozent der US-Staatsanleihen, 18 Prozent der Unternehmensanleihen und 7 Prozent der amerikanischen Aktien. Und diese Anteile steigen weiter.
Nach traditioneller ökonomischer Lehre kann das nicht lange so weitergehen. Demnach lassen sich Leistungsbilanzdefizite nur bis zu einer bestimmten Schwelle halten. Wird diese überschritten, droht das, was Ökonomen eine Anpassung nennen, etwa ein Einbruch des Dollars. Arbeitnehmer und Konzerne bekämen das dann als Wirtschaftskrise zu spüren. Die Frage ist, wo liegt die Schwelle? Erfahrungswerte beziffern sie bei knapp über vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das amerikanische Leistungsbilanzdefizit lag zuletzt bei 4,5 Prozent, Tendenz steigend. So gesehen, hätte der Dollarkurs schon längst massiv sinken müssen. Stattdessen ist er noch gestiegen. "Der Dollar hat in den vergangenen Jahren praktisch gegenüber allen Währungen an Wert gewonnen", sagt der Würzburger Ökonom Peter Bofinger. Laut einer Analyse der Schweizer Bank Credit Suisse überschwemmten die Anleger die Vereinigten Staaten derart mit Kapital, dass der Dollar gar nichts anderes konnte, als zu steigen, und die amerikanischen Verbraucher und Unternehmen keinen Grund mehr sahen zu sparen - wo man ihnen das Geld ja quasi hinterherwarf. Ullrich Heilemann, Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, erinnert dieses Verhalten der internationalen Banken und Investmentfonds an die High-Tech-Euphorie an den Börsen: "Plötzlich ändern die Anleger dann ihre Meinung und fangen an zu verkaufen."
Die Krise der Reagan-Ära könnte noch harmlos gewesen sein im Vergleich zu dem, was dann drohen würde. Ende der achtziger Jahre stürzte der Dollar um rund 50 Prozent. "Aber damals waren die Kapitalströme noch viel geringer als heute", so Ökonom Wolfgang Filc. Wenn sie die Richtung wechseln, stürzt der Dollar umso schneller. Zumal die ausländischen Investoren den Großteil ihres Vermögens so in Amerika angelegt haben, dass sie es innerhalb kurzer Zeit abziehen können.
Auch internationale Investmentbanken denken weniger global, als sie gern behaupten. Finanzmarktexperten beobachten noch immer eine starke "Heimatneigung" der Anleger. Soll heißen, ausländische Investoren machen sich schneller davon. Stephen Roach, Chefökonom der Investmentbank Morgan Stanley, wundert sich sowieso schon, dass das ganze Kapital immer noch da ist. "Lausige Fundamentaldaten", schimpft er über die amerikanische Wirtschaft. "Die Welt muss sich eine neue Wachstumslokomotive suchen."
DIE ZEIT
:rolleyes:
germa
du kannst den doppelpunkt hinter deinem heulsmilie weglassen
( :cry )
( :cry: )
@ 653:
z.B. hier:
http://biz.yahoo.com/research/earncal/20020415.html
Original erstellt von germanasti
Trine:
Bist Du mir untreu geworden und vergeben, oder ist Christian nur Dein Partner? :eek:
Geburtsdatum March 20th, 1948
wenn´s stimmt!
nur ein denkanstoss, an den 27jahrigen
:rolleyes:
germanasti
13.04.2002, 17:12
Danke für die Doppelpunkterklärung Dolby :kiss:
Alter ist unrelevant. :hihi:hihi:hihi
mixalis04
13.04.2002, 17:15
Moin zusammen :)
War schon lange nicht mehr hier, aber es ist noch immer amüsant und hoch informativ, der ARMS lässt ja echt Hoffnung aufkommen, d.h. es sollten in der nächsten Woche auch mal ein paar positive Q1 Berichte kommen...
jetzt ist dann auf einmal wieder ruhe!
und genau das stört mich so an charttec.
der postet hier nichts handfestes. keine doofe spiegel meldung oder einen chart, nicht mal weiberbilder :hihi
der fängt was auf. stänkert auf´s blut und haut dann wieder ab.
wat soll dat? :(
ChartTec
13.04.2002, 17:20
@Dolby: bis zu DEINEM Posting Nr. 565 habe ich nur still mitgelesen...
Original erstellt von ChartTec
.....
Richtig ist: ich habe geschrieben, daß eine "dauerhafte Performance von > 30% nach Gebühren in´s Reich der Phantasie gehören..."
.....
Dann ist Soros's Quantum-Fonds also eine 26jährige Fata-Morgana gewesen;), 30.6% nach Gebühren:eek::D? Ne, so kann man das nicht stehen lassen von wegen Phantasie:lach... 8-10% haste die letzten Jahre mit QQQ oder DIA's und schlafen geholt, und wer dabei nur einmal von einem Stoploss geträumt hat und es umgesetzt hat, dem geht es heute gut...:p
sYr:D
ANALYSE: 2002 wird kein Spaziergang für die US-Wirtschaft
Eine Erholung hat begonnen - Das Ausmaß ist weiter unklar
Obwohl viele Ökonomen den jüngsten wirtschaftlichen Abschwung in den Vereinigten Staaten nicht als wirkliche Rezession qualifizieren, war das vergangene Jahr für die Unternehmen ein einziges Desaster. Nach neun Jahren ständigen Wachstums ist der operative Gewinn der im S&P 500 notierten Firmen 2001 im Schnitt um 31 Prozent eingebrochen. Nun aber mehren sich die Stimmen von Analystenseite, die eine freundlichere Zukunft erwarten. Vor allem das überraschend robuste Produktivitätswachstum sollte nach deren Ansicht stärker als erwartet steigenden Unternehmensgewinnen führen. Das stabile Produktivitätswachstum senkt die Kosten für jede produzierte Einheit – und hebt damit die Gewinnmargen an.
Das bestätigen auch die jüngsten von der US-Regierung veröffentlichten Zahlen. Im vierten Quartal schoss die Produktivität der amerikanischen Unternehmen um 5,4 Prozent nach oben, während die Produktionskosten um 2,7 Prozent fielen. Und obwohl sich die Preise insgesamt kaum verändert haben, sorgten so höher Margen und eine gestiegen Nachfrage für einen Anstieg der Gewinne gegenüber dem dritten Quartal von 17,9 Prozent. Das liegt immer noch knapp 3 Prozent unter dem Resultat des Vorjahresquartals, deutet aber doch einen Umschwung bei den Gewinnen an.
Diese Entwicklung setzte sich zunächst auch im ersten Quartal fort. Der Arbeitsmarktbericht für März deutet darauf hin, dass die Produktivität auch in den vergangenen drei Monaten wieder deutlich gestiegen ist und die Produktionskosten pro Einheit fielen das zweite Quartal in Folge, was so seit fast zwei Jahrzehnten nicht geschehen ist. Das heißt, eine eventuelle Erholung würde sich direkt in den Ergebnissen der Unternehmen auswirken. Und die Wall Street scheint diese Annahmen zu unterstützen. Wie der Marktforscher First Call berichtet, gehen die amerikanischen Analysten für das zweite Quartal im Schnitt von einem Anstieg der Unternehmensgewinne von 9 Prozent aus und erwarten für den Rest des Jahres zweistellige Wachstumsraten.
Skepsis ist angebracht
Das scheinen hervorragende Aussichten zu sein. Doch viele Unternehmer glauben nicht an dieses rosige Szenario, da für sie noch keine Erholung in Sicht ist. Das trifft insbesondere auf den Segmente Telekom, Technologie und die Ausrüster der Schwerindustrie zu. Dort sind die Preise immer noch schwach und die Nachfrage noch schwächer. Hinzu kommen die hohen Energiekosten und die Unsicherheit, die aus dem Enron / Andersen-Skandal resultiert. Und die jüngsten Ereignisse scheinen die Zweifler zu bestätigen. Erst vor kurzem hat IBM die Anleger mit einer Ergebniswarnung geschockt . Und in den vergangenen Tagen haben sich mehrere große Namen wie beispielsweise Nortel Networks oder Bristol-Myers angeschlossen.
Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen haben Problem, ein anständiges Wachstum zu erreichen. Aus allen Bereichen der US-Wirtschaft klagen Unternehmen, dass es kaum möglich ist, die Preise stabil zu halten, geschweige denn, sie anzuheben. Und es sind auch längst nicht aller Ökonomen und Investment-Strategen mit der These einverstanden, dass der Gewinnaufschwung so bald kommen wird. Zu den Skeptikern gehört auch Standard & Poor’s, die sich erst noch überzeugen lassen wollen, das die Zukunft wirklich rosig ist.
Die Frage ist, welche Sektoren werden die größten Schwierigkeiten haben, ihre Gewinne zu steigern? Ganz oben auf der Liste dürften die Automobilwerte stehen. Es stimmt, dass die Verkaufszahlen unerwartet hoch sind, doch verlieren die großen Drei kontinuierlich an Marktanteilen und die weiter steigenden Kaufanreize drücken auf die Preise . Mit Hilfe großangelegter Restrukturierungsmaßnahmen wollen Ford und Chrysler dieses Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen – nach riesigen Verlusten im Jahr 2001. Eine Ausnahme stellt General Motors dar. Der Konzern, der bereits im großen Stil seine Kosten gesenkt hat, hat erst vor kurzem die Gewinnprognosen für 2002 angehoben.
Noch mehr Zweifel dürfte es um die Aussichten für den Techsektor geben. In der ersten Gewinnwarnung seit elf Jahren erklärt IBM, dass man erwartet, dass die Umsätze im ersten Quartal um 12 Prozent gefallen sind. Was dazu führen soll, dass der Gewinn 22 Prozent unter den Erwartungen der Analysten liegen wird. Das sieht auch IBM-Konkurrent Dell als Anzeichen dafür, dass die Investition in Informations-Technologie nicht so schnell wieder steigen werden. Dell erwartet im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent und einen um 8 Prozent niedrigeren Gewinn. Eine Erholung könne noch bis zu sechs Monate dauern, heißt es gleichzeitig.
Und auch die Telekom-Carrier sitzen noch immer auf riesigen Überkapazitäten. Nach Angaben von Merrill Lynch werden die Netze im Schnitt nur zu 6,6 Prozent ausgenutzt, weshalb die Analysten auch keine signifikante Erholung vor Ende 2003 oder sogar bis 2004 erwarten.
Die Diskussionen über das Ausmaß der Wirtschaftserholung dürften noch eine ganze Weile andauern, doch zwei Dinge sind klar. Erstens: Eine wie auch immer geartete Erholung der Gewinne amerikanischer Unternehmen hat begonnen. Und zweitens: Selbst die größten Optimisten geben zu, dass die Ergebnisse in diesem Jahr weit unter dem Hoch Ende 2000 liegen werden. Um sich von dem damaligen Absturz zu erholen, ist wohl doch mindestens ein Jahr nötig.
w:o Autor: Björn Junker, 13:37 13.04.02
germanasti
13.04.2002, 17:27
MIX:
So darfst Du das nicht sehen. :rolleyes:
Sobald der ARMS ein Top gebildet hat, endet der Crash 1-3 Wochen später.
Im Grunde sind Intel, Microsoft und die anderen Melder in dieser Woche fast sichere Shortkandidaten, denn so wie Earning-saison beginnt, so geht sie meistens komplett durch.
Was verunsichert ist die Greenspanrede, Frühindikatoren Mittwoch/Donnerstag und kleiner Verfallstag Freitag. Da wird soviel manipuliert
Charttechnisch glänzt der Goldpreis
von Ulf Sommer, Handelsblatt
DÜSSELDORF. Als der Goldpreis gestern unter die psychologisch wichtige Marke von 300 US-Dollar fiel, atmete die Mehrzahl der fundamental-orientierten Aktienanalysten auf:hihi:hihi. Denn der Rückgang stützt ihre These, wonach Gold gegenüber Dividendenpapieren nicht als Anlage taugt. Charttechniker beeindruckt der Fall indes nicht. Die Zunft glaubt seit langem und weiterhin an steigende Goldpreisnotierungen.
Technisch betrachtet liegt der Goldpreis in einem intakten Aufwärtstrend. Seit Januar vergangenen Jahres liegt jedes Tief über dem vorangegangenen und fast jedes Hoch über dem vorherigen. Wichtige Unterstützungen auf dem Weg nach unten liegen bei 293, 286 und vor allem bei 280 Dollar, denn hier verläuft die langsam steigende Aufwärtslinie.
„Solange der Goldpreis nicht unter 293 Dollar fällt, steht höheren Notierungen nichts im Weg“, meint Martin Siegert von der Landesbank Baden-Württemberg LBBW). „Sobald das bisherige Jahreshoch von 308,55 Euro genommen wird, kann der weitere Anstieg ein Selbstläufer werden“, meint der LBBW-Experte. Sein nächstes Kursziel: 322 Euro. Hier lag das sehr kurzzeitige Hoch vom Februar 2000.
„Mittel- und langfristig beurteile ich den Goldmarkt sehr bullish. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Preis kurzfristig auf 290 Dollar oder sogar noch darunter fällt“, sagt Wieland Staud von Staud Research. Seiner Meinung nach ist die lange Baisse bereits Ende 1999 zu Ende gegangen, als der Goldpreis innerhalb weniger Wochen von rund 250 auf über 330 Dollar empor geschnellt war. Staud: „Auch die kräftig gestiegenen Goldminen-Aktien, die schon immer ein guter Vorläufer zum Goldmarkt waren, deuten auf höhere Notierungen hin. Auf Sicht von zwölf Monaten erwarte ich 370 bis 400 Dollar;).“
HANDELSBLATT, Dienstag, 09. April 2002, 06:01 Uhr
@germa,
gehe mal Zahlen suchen;)......
sYr:D
@charttec
In #622 hast Du folgendes geschrieben!
Was haben die Revenues (Gewinne!) mit der Bedeutung für die Weltwirtschaft zu zun? Wie ich dargelegt habe, kann man eine Enron von den angebotenen Dienstleistungen und Produkten relativ einfach substituieren, eine IBM oder Microsoft weniger. Wenn das zu hoch ist für Dich: schade für Dich!
Ich habe heute noch nicht weiter gelesen, möchte Dir aber sagen, dass "Revenues" NICHT GEWINNE sind, sondern die Umsatzerlöse!!!!
Ralph
Aufschwung laut Müller noch vor der Bundestagswahl fraglich
Saarbrücken (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Werner Müller hält einen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland noch vor der Bundestagswahl am 22. September für fraglich. Müller sagte bei der Eröffnung der 53. Internationalen Saarmesse in Saarbrücken, die derzeitige Stimmung sei weit besser als die Lage. Deutschland werde bis zum nächsten Jahr zu einem Aufschwung kommen, aber es sei fraglich, ob dieser bis zum Wahltag 22. September schon da sei.
______________________________
Ist doch bezeichnend, dass man das nur von einem Minister hören/lesen kann, der keiner Partei angehört....
ChartTec
13.04.2002, 17:38
@syr: das ist leider er Grund, warum ich germanasti´s Threads immer lesen muß obwohl sie für mich eigentlich Zeitverschwendung sind:
Er schreibt etwas von 8% bis 10% und schon muss ICH mich z.B. bei Dir rechtfertigen! Das Dumme ist nur: die 8% bis 10% als "nicht machbar" stammen nicht von mir, habe ich nie gesagt und sind auch nicht meine Meinung!
Da germanasti für seine Behauptungen scheinbar NIEMALS eine Quelle nennen muß (und natürlich auch nicht kann!) und statt dessen ICH jedesmal eine Quelle suchen darf, die seine Aussage eindeutig und unzweifelbar widerlegt (was ich meistens auch kann!), verschwende ich meine Zeit mit solchen Threads wie diesem!
OK,
- germanasti soll mal eine Quelle nennen, nach der ICH von 8% bis 10% als "nicht machbar" geredet habe...
- germanasti soll eine Andeutung (eine Andeutung würde mir ja schon reichen, weil ich KEINE Ahnung habe, wovon er spricht!) machen, nach der ICH im Musterdepot mauschele!
- germanasti soll die Quelle nennen, nach der ich einen Kurs unter 1.000 im NEMAX-50 als Quatsch abgetan habe!
Gold und Silber haben auf extrmeen Shortniveau 10% positiv gewonnen. Ob das signifikant ist?
Germa, den letzten Satz schreibst Du doch nur, weil die Reduktion der Short-Positionen Deiner Goldpreiserwartung von $262 zuwiderläuft, oder!
Ralph :rolleyes:
germanasti
13.04.2002, 17:39
Das wäre lieb SYR :)
Die fehlen fürs Montagsthread. (8 Word-Seiten und Amerika nicht einmal beschimpft :eek: Dafür eine ganze SEite für das deutsche Nietenvolk :hihi )
germanasti
13.04.2002, 17:43
Ralph:
Nein, wieso sollte ich irgendwelche Zahlen hindrehen nur weil sie ansonsten nicht in meine Strategie passen?
Gold-Shorts sind auf extremen niveau, wobei die 10% plus den Braten nicht fett machen.
Über 315 Dollar geht es dort weiter, ansonsten 262 oder COT-Daten werden positiver.
MRABC:
Könntest Du mir eine PDF von ca. Juni/Juli 2001 schicken, so dass ich Zugriff bis Anfang 2000 habe? Finde meine gesicherte Outlook-Date alt nicht mehr. :mad:
ChartTec
13.04.2002, 17:46
@Ralph zu #666: Entschuldige meine "Ungenauigkeit" bzgl. "Revenues"!
Bertolli
13.04.2002, 18:13
DIE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (INCOME STATEMENT)
Die Gewinn- und Verlustrechnung (Income Statement) präsentiert das Geschäftsergebniss eines Unternehmens für eine gewisse Zeitperiode (Quartal, Jahr). Die drei Komponenten einer Gewinn- und Verlustrechnung sind:
U M S A T Z (revenue, sales) - K O S T E N (costs, expenses) = G E W I N N,
bzw. V E R L U S T (income, bzw. loss)
http://members.aol.com/PeSchmit/Scrooge/dago.gif
15.4.2002
ARM HOLDNGS
BANK OF AMERICA
CITIGROUP
FANNIE MAE
CORNING
LILLY ELI & CO
NOVELLUS
TEXAS INSTRUMENTS 5:30pm
UNISYS
16.4.2002
ALCAN
BANK ONE CORP
CATERPILLAR
COMMERCE ONE
DELTA AIR LINES
FIRST BNCRP
HARLEY-DAVIDSON
INTEL CORP 5:30pm
JOHNSON & JOHNSON
COCA COLA 10:00am
METROMEDIA FIBR
MILLENNIUM PHAR
MOTOROLA 08:00am
PARAMETRIC
RELIANT ENERGY
REALNETWORKS 5:00pm
US BANCORP
VERITAS SOFTWRE 5:00pm
VITESSE SEMICON 5:00pm
WELLS FARGO
17.4.2002
APPLE COMPUTER
AMR CORP
BANK OF NY
BROADCOM CORP 4:45pm
CENDANT
CONEXANT SYS 5:00pm
E TRADE
FORD MOTOR 09:00am
GENZYME-GENERAL 11:00am
INKTOMI 4:30pm
JP MORGAN CHASE 11:00am
MERRILL LYNCH&CO
PHILIP MORRIS
OFFICE DEPOT
SIEBEL SYSTEMS 5:30pm
SCHLUMBERGER
SANDISK CORP 5:00pm
TELLABS INC 10:30am
TRANSWITCH 5:30pm
UTD TECHS
18.4.2002
AKAMAI 4:30pm
ATMEL 6:00pm
ALLIANZ AG-ADR
COLGATE PALMOLIV
CELESTICA 4:00pm
COMPAQ COMPUTER
EBAY
EMC 08:00am
GENL MOTORS
GATEWAY INC
HARMONY GOLD
HONEYWELL INTL
IDEC PHARM CORP
KLA-TENCOR CORP 08:00am
KULICKE & SOFFA 09:00am
LIZ CLAIBORNE
LEVEL 3 COMM
MCDONALDS
MCDATA
MOLEX 5:00pm
MERCK & CO INC
MICROSOFT CORP
NOKIA
NORTEL NETWORKS 5:00pm
PFIZER INC
RATIONAL SOFTWARE 5:00pm
RAYTHEON CO
SEARS ROEBUCK &
SANMINA 5:00pm
SBC COMMUN 10:00am
SCHERING PLOUGH 09:00am
SUN MICROSYS 4:30pm
TRANSMETA
US AIRWAYS
WACHOVIA 10:00am
XILINX
19.4.2002
AMER WEST
CHARTERED SEMI
MARATHON OIL
PHOENIX GOLD
UAL CORP
WAYNE BANCORP
sYr Research:p
germanasti
13.04.2002, 18:35
Ein herzliches Dank an SYR Research :p
:)
Original erstellt von germanasti
Die fehlen fürs Montagsthread. (8 Word-Seiten und Amerika nicht einmal beschimpft :eek: Dafür eine ganze SEite für das deutsche Nietenvolk :hihi )
da bin ich mal gespannt :rolleyes:
Sweeps Week Part II
SEATTLE - 12 April 2002 - by M.A. Nystrom
As we noted last month in Sweeps Week (Part I), the upcoming earnings season was bound to bring excitement and activity, and we have not been disappointed. We speculated that with stocks trading near their post-attack highs, a selloff was nearly inevitable when companies began reporting. What they reported would be irrelevant, we theorized - the fact that the facts are out, and the facts could never live up to the market's fantasies would necessarily cause a run for the exits. Now with first quarter officially closed and in the books, we find our predictions unfolding true to form. This week has been interesting - it has been more like "weeps week" - but the real drama should occur next week.
The big news Monday was IBM's terse pre-announcement that "the business environment remains very tough." Lacking any further details, the stock promptly dropped 10%, dragging the market down with it at the open. But the market, ex-IBM, managed to claw its way back quite nicely, closing out the day without much significant damage. The bulls took heart. The news was only "company specific!" The Nasdaq even managed to close with a gain.
http://www.depression2.tv/chronicles/sweeps2/ibm.gif
But IBM's chart looks terrible with that gaping air pocket in the chart. With the benefit of being a blue chip, the stock didn't fall as far as some of the B-players we saw last week, which got 20-25% haircuts for their shortcomings. Significantly however, IBM finds itself below its September lows, and is still falling. This quondam blue chip has faltered badly. And as I've noted elsewhere, the air pocket means that market was taken by surprise - all the recent talk of a recovering economy and improving business conditions and consumer confidence had pushed stocks back to unjustified valuations, especially the blue chips. These are always the last to fall.
http://www.depression2.tv/chronicles/sweeps2/ge.gif
Likewise, GE's announcement today was greeted with boo's from the market. Not, mind you, that the numbers were "bad" at least not by previous, pre-Enron, standards. After all, they did "meet the street" in terms of their bottom line earnings number, but in a faux pas, failed to "beat the street." Oh, the distinctions. While profits were in line, revenue was down. In a conference call discussing its results, the CFO said the quarter was "even tougher than we expected" and the economy was "as tough as we've seen in a long time."
There are many cross currents buffeting the market and the economy, and even good news from a company does not guarantee a good stock performance. MBNA, the world's largest credit card lender, was also able to "meet the street." In fact MBNA said that net income jumped 20 percent in the first quarter as low U.S. interest rates fueled loan growth. It's no wonder that profits jumped - they're getting money practically for free from the Fed, and loaning it out to me, and probably you, at 19.99%! But even this sweet deal failed to inspire the stock price - shares fell over 4%.
http://www.depression2.tv/chronicles/sweeps2/krb.gif :eek:
Finally, Yahoo! topped its revenue forecast as sales rose a stronger-than-expected 7 percent, but the stock was rewarded with a 16% haircut. These are not the good old days anymore.
http://www.depression2.tv/chronicles/sweeps2/yhoo.gif
The only stocks which seem to be responding positively are discount retailers like Sears and Walmart, which benefited from consumer spending (or rather, consumer debt creation) in the first quarter. Investors are (or somebody is) straight-lining this growth out into the rest of the year, and running the stock prices up. The apparent misguided assumption is that consumers will be able to continue spending more than they make, at least for the foreseeable future.
Regardless of what the pundits, government economists, and discount retailers are saying about the economy, the Nasdaq hit a six week low today, is down 10% for the year, and hasn't had a winning year since 1999. The layoffs are continuing. Just this week we had 7,000 more from Andersen, 5,000 from Lucent, and 3,000 from Levi Strauss. We're well past the days when layoffs were viewed as positive, cost cutting measures for a company. Companies today are in desperation mode, doing everything they can to remain profitable, or even just viable. The economy is now at the point where each incremental layoff will have a cumulative negative effect on the economy as a whole.
The market picture is not improving. Last month we looked at Oracle, the company that "missed a layup" on its earnings report. The stock faltered and has continued on its way down.
http://www.depression2.tv/chronicles/sweeps2/orcl.gif
Next week we'll hear from some big guns: Coke, Intel, Microsoft, and the full word from IBM. Don't expect it to be pretty. The markets are sitting at long term support levels, and should these break, there is not much between here and the September 2001 lows. The world situation looks bleak, and we all know that the market "climbs a wall of worry," but don't forget either that it falls down the slippery slope of hope. And in a market like this one, hope is a four letter word. Next week will be critical in determining the story for the rest of the year
Stay tuned.
M.A. Nystrom
12 April 2002
http://www.depression2.tv/chronicles/chronicles-sweeps2.html
sYr:D
germanasti
13.04.2002, 18:38
Bei Wallstreet-Online ist man nun dauereingeloggt und braucht nicht mehr Passwort und Name eingeben.
Das sind Lumpen, denn so wird jeder in der Online-Liste erfasst der die Side betritt. Früher waren es nur die extra eingeloggten. So kann man auch die Onlinestatistik hochtreiben. Oder ist sie nun fair und war früher zu niedrig? :rolleyes:
enron ist vernachlässigbar, weil es etwas anbietet, was andere auch anbieten. :rolleyes:
mircosoft bietet etwas an, was andere auch anbieten könnten, aber zum teil nicht dürfen.
ich behaupte, das IBM auch vernachlässigbar ist - wenn sich nur die möglichkeit bieten würde. ;)
für einen schock würde es schon sorgen, wenn charttec´s drei techs capt.11 anmelden würden.
ich behaupte aber, das nicht ein fliessband stehen bleiben würde und somit auch die weltwirtschaft nur ein achselzuckeln übrig hätte.
jeder ist ersetzbar
nasdaq10.000
13.04.2002, 18:45
Mir wird eh' alles immer klarer:D
http://karriere.t-online.de/karr/wiss/mult/fp/homi/fp-hominiden5,property=thumbnail.jpg
Spanische Wissenschaftler haben 2001 mit Hilfe der Überreste (l) des vermutlich ältesten Europäers das Gesicht (r) des rund 800.000 Jahre alten Hominiden rekonstruiert.
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http://karriere.t-online.de/karr/wiss/mult/fp/homi/fp-hominiden2,property=thumbnail.jpg
So sah nach Meinung von Experten der Australopithecus Afarensis, der vor vor 2,9 - 3,7 Millionen Jahren gelebt hat, aus. In Teamarbeit haben Forscher des Darmstädter Landesmuseums und die Westerwälder Bildhauer Wolfgang Schnaubelt und Nina Kieser die Köpfe von so genannten Hominiden - den Vorläufern des heutigen Menschen - rekonstruiert.
germanasti
13.04.2002, 18:49
Dolby:
Unersetzbar ist das, was sich unersetzbar macht. Im Wirtschaftsbereich gibt es dies kaum, dank der Kartellämter.
Unersetzlich ist einzig unsere Luft, deshalb hat Bush keine Daseinsberechtigung. :mad:
Nächste Woche Donnerstag wird heiss!
Nachwirkungen Greenspanrede von Mittwoch. Am vormittag Nokia-Zahlen. Nachmittags 2mal Frühindikatoren, nachbörslich Microsoft und es ist der Tag vor dem kleinen Verfall.
Geht da was? :eek:
germanasti
13.04.2002, 18:58
Ermittlungen gegen Aktionärsschützer Oetker
Verdacht auf Insiderhandel im Millionenbereich
Gegen den Präsidenten der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Roland Oetker, wird wegen des Verdachts auf Insiderhandel ermittelt. Er könnte nach Erkenntnissen der Ermittler sein frühzeitiges Wissen über zwei bevorstehende Fusionen ausgenutzt und dadurch Geld mit Aktienkäufen verdient haben.
13.04.2002
Oberstaatsanwalt Johannes Mocken von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte am Samstag entsprechende Medienberichte.
«Ob aus dem Anfangsverdacht, der zweifellos auf Grund einer Reihe von Indizien feststeht, ein hinreichender Tatverdacht wird, steht noch nicht fest», sagte Mocken. Dies hänge von der weiteren Auswertung der Unterlagen ab. Die zu untersuchenden Aktien-Transaktionen bewegten sich insgesamt «im Millionenbereich». Oetker weise die Vorwürfe zurück, schrieb die «Welt» am Samstag.
Von Übernahme gewusst
In einem der Fälle - der Übernahme des Anlagenbauers Gea AG durch die damalige Metallgesellschaft - werden auch weitere Personen verdächtigt. Die Gea-Übernahme war am 8. Februar 1999 bekanntgegeben worden. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft habe Oetker mit drei Kaufaufträgen zwischen dem 22. Januar 1999 und dem 3. Februar 1999 35.000 Aktien der Metallgesellschaft erworben, schrieb die «Welt». Für seinen Bruder Ernst-August-Oetker habe er außerdem über dessen Depotkonto 10.000 MG-Aktien gekauft. Als Geschäftsführender Gesellschafter der ROI Verwaltungsgesellschaft habe Roland Oetker auch über deren Wertpapierkonto weitere 26.000 Aktien und 60.000 Kaufoptionen auf MG-Aktien erworben.
Im zweiten Fall werde Oetker verdächtigt, von seinem Insiderwissen bei der Übernahme des Textilunternehmens Verseidag AG durch die Gamma Holding 1998 Gebrauch gemacht zu haben, schreibt das Nachrichtenmagazin «Focus» in seiner jüngsten Ausgabe. Unter den Verdächtigten im Fall MG/Gea sei auch ein PR-Berater des mg technologies-Chefs Kajo Neukirchen, Lutz Dreesbach.
Dreesbach soll den Angaben zufolge am 1. und 2. Februar insgesamt 3000 Aktien der MG erworben haben, schrieb die «Welt». Auch er weist den Vorwurf, Insidergeschäfte gemacht zu haben, zurück. Er habe bereits in den Vormonaten MG-Aktien gekauft. Erst am 3. Februar habe er von Neukirchen von der geplanten Übernahme erfahren und dann keine Aktien mehr erworben.
Durchsuchungen bereits im März
Bisher sei noch keiner der Beschuldigten vernommen worden, hieß es. Beamte des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hätten bereits am 21. März dieses Jahres die Büros der MG und der Gea durchsucht, um weitere Hinweise zu finden. Oetker wolle nun kooperativ mit der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten und den Fall aufklären, hieß es. Die Sache sei für ihn in höchstem Maße unangenehm, wurde er von der «Welt» zitiert. Die DSW setzt sich für die Interessen privater Anleger ein.
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0%2C1251%2CWIRT-0-181728%2C00.html
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Wo viel Geld fliesst wird betrogen - quer durch alle Bereiche! :mad:
germanasti
13.04.2002, 18:59
ftd.de, Sa, 13.4.2002, 13:46
Ausblick auf die Märkte: US-Quartalszahlen könnten die Stimmung vermiesen
Von Doris Grass, Frankfurt, und Christian Schwalb, New York
Die neue Woche wird an den Aktienmärkten ganz im Zeichen der Flut von Quartalsergebnissen aus den USA stehen. 180 Firmen aus dem S&P-500-Index legen ihre Zahlen vor.
Financial Times Deutschland
Taktische Tips für Boardgefechte:D:
Chapter VI. WEAK POINTS AND STRONG
1. Sun Tzu said: Whoever is first in the field and
awaits the coming of the enemy, will be fresh for the fight;
whoever is second in the field and has to hasten to battle
will arrive exhausted.
2. Therefore the clever combatant imposes his will on
the enemy, but does not allow the enemy's will to be imposed on him.
3. By holding out advantages to him, he can cause the enemy
to approach of his own accord; or, by inflicting damage,
he can make it impossible for the enemy to draw near.
4. If the enemy is taking his ease, he can harass him;
if well supplied with food, he can starve him out;
if quietly encamped, he can force him to move.
5. Appear at points which the enemy must hasten to defend;
march swiftly to places where you are not expected.
6. An army may march great distances without distress,
if it marches through country where the enemy is not.
7. You can be sure of succeeding in your attacks
if you only attack places which are undefended.You can
ensure the safety of your defense if you only hold
positions that cannot be attacked.
8. Hence that general is skillful in attack whose
opponent does not know what to defend; and he is skillful
in defense whose opponent does not know what to attack.
9. O divine art of subtlety and secrecy! Through you
we learn to be invisible, through you inaudible;
and hence we can hold the enemy's fate in our hands.
10. You may advance and be absolutely irresistible,
if you make for the enemy's weak points; you may retire
and be safe from pursuit if your movements are more rapid
than those of the enemy.
11. If we wish to fight, the enemy can be forced
to an engagement even though he be sheltered behind a high
rampart and a deep ditch. All we need do is attack
some other place that he will be obliged to relieve.
12. If we do not wish to fight, we can prevent
the enemy from engaging us even though the lines
of our encampment be merely traced out on the ground.
All we need do is to throw something odd and unaccountable
in his way.
13. By discovering the enemy's dispositions and remaining
invisible ourselves, we can keep our forces concentrated,
while the enemy's must be divided.
14. We can form a single united body, while the
enemy must split up into fractions. Hence there will
be a whole pitted against separate parts of a whole,
which means that we shall be many to the enemy's few.
15. And if we are able thus to attack an inferior force
with a superior one, our opponents will be in dire straits.
16. The spot where we intend to fight must not be
made known; for then the enemy will have to prepare
against a possible attack at several different points;
and his forces being thus distributed in many directions,
the numbers we shall have to face at any given point will
be proportionately few.
17. For should the enemy strengthen his van,
he will weaken his rear; should he strengthen his rear,
he will weaken his van; should he strengthen his left,
he will weaken his right; should he strengthen his right,
he will weaken his left. If he sends reinforcements everywhere,
he will everywhere be weak.
18. Numerical weakness comes from having to prepare
against possible attacks; numerical strength, from compelling
our adversary to make these preparations against us.
19. Knowing the place and the time of the coming battle,
we may concentrate from the greatest distances in order
to fight.
20. But if neither time nor place be known,
then the left wing will be impotent to succor the right,
the right equally impotent to succor the left, the van
unable to relieve the rear, or the rear to support the van.
How much more so if the furthest portions of the army are
anything under a hundred LI apart, and even the nearest
are separated by several LI!
21. Though according to my estimate the soldiers
of Yueh exceed our own in number, that shall advantage
them nothing in the matter of victory. I say then
that victory can be achieved.
22. Though the enemy be stronger in numbers, we may
prevent him from fighting. Scheme so as to discover
his plans and the likelihood of their success.
23. Rouse him, and learn the principle of his
activity or inactivity. Force him to reveal himself,
so as to find out his vulnerable spots.
24. Carefully compare the opposing army with your own,
so that you may know where strength is superabundant
and where it is deficient.
25. In making tactical dispositions, the highest pitch
you can attain is to conceal them; conceal your dispositions,
and you will be safe from the prying of the subtlest spies,
from the machinations of the wisest brains.
26. How victory may be produced for them out of the enemy's
own tactics--that is what the multitude cannot comprehend.
27. All men can see the tactics whereby I conquer,
but what none can see is the strategy out of which victory
is evolved.
28. Do not repeat the tactics which have gained
you one victory, but let your methods be regulated
by the infinite variety of circumstances.
29. Military tactics are like unto water; for water in its
natural course runs away from high places and hastens downwards.
30. So in war, the way is to avoid what is strong
and to strike at what is weak.
31. Water shapes its course according to the nature
of the ground over which it flows; the soldier works
out his victory in relation to the foe whom he is facing.
32. Therefore, just as water retains no constant shape,
so in warfare there are no constant conditions.
33. He who can modify his tactics in relation to his
opponent and thereby succeed in winning, may be called
a heaven-born captain.
34. The five elements (water, fire, wood, metal, earth)
are not always equally predominant; the four seasons make
way for each other in turn. There are short days and long;
the moon has its periods of waning and waxing.
sYr:p
germanasti
13.04.2002, 19:03
51 US-Cent Gewinn pro Microsoft-Aktie
NEW YORK (dpa-AFX) - Der weltgrößte Software-Hersteller Microsoft Corp.
<MSFT.NAS> <MSF.FSE> wird am kommenden Donnerstag voraussichtlich 51 US-Cent
Gewinn pro Aktie (EPS) für das 3. Quartal seines Geschäftsjahres ausweisen. Das
erwarten die 27 von Thomson Financial/First Call befragten Analysten im Schnitt.
Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte das Unternehmen 44 Cent pro Aktie
erwirtschaftet.
Beim Umsatz rechnen die Aktienexperten mit 7,342 Milliarden Dollar. Im 3.
Quartal des Vorjahres hatten sie bei 6,456 Milliarden gelegen. Im Januar hatte
Microsoft für das nun abgelaufene Quartal ein EPS von 50 bis 51 Cents und einen
Umsatz von 7,3 Milliarden bis 7,4 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Darin
ist ein Gewinn von rund 800 Millionen Dollar - oder 10 Cent pro Aktie - aus dem
Verkauf des Online-Reisebüros Expedia enthalten.
ANALYSTEN UNEINS ÜBER DIE WEITERE GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Über die weitere Geschäftsentwicklung sind sich die Aktienexperten uneins.
Während man bei HSBC Securities für das 2. Halbjahr schwache Ergebnisse
erwartet, geht man bei Prudential Securities von einem starken 3. Quartal aus.
Prudential Securities setzt auf Anschlussverkäufe des neuen
Computer-Betriebssystems "Windows XP" und ein besseres Softwaregeschäft mit
Unternehmenskunden.
"Die gute Geschäftsentwicklung bei Windows XP im 2. Quartal wird sich
voraussichtlich nicht forsetzen, da die PC-Nachfrage bestenfalls anämisch
geblieben ist", schreiben dagegen die HSBC-Analysten. "Wir erwarten nicht, dass
Geschäftskunden bereits in den nächsten beiden Quartalen auf Windows XP
umsteigen werden." Der Firmenkundenmarkt bleibe schwach, "weil die Unternehmen
sich dafür entschieden haben, statt in Technologie zu investieren ihre Margen zu
verbessern". Die Spielekonsole "Xbox" werde in Europa und Japan weniger
erfolgreich sein als in den USA hieß es.
Jim Moore von der Deutschen Bank zählt Microsoft zu den wichtigsten
Technologiewerten. Die finanzielle Lage des schuldenfreien Softwareherstellers
mit liquiden Mitteln in Höhe von 38 Milliarden Dollar sei ausgezeichnet. Zudem
beschäftige das Unternehmen einige der besten Manager in der Branche./FX/hi/mur/
Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH
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Ohne den Verkauf hätte Microsoft fast 10% weniger Gewinn gegenüber dem Vorjahr. Nix Stagnation - senkrechter Abschwung!
nasdaq10.000
13.04.2002, 19:15
Verbrauchervertrauen: AufwärtsTREND
http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.4.con-sent-einjahr.gif
nasdaq10.000
13.04.2002, 19:41
KLAGE GEGEN WALL-STREET-FIRMEN
Die Jagd auf die Analysten beginnt
Nach dem Angriff der Staatsanwälte auf Merrill Lynch steht nun ein Star-Analyst von Salomon Smith Barney am Pranger. Ein Bankkunde klagt auf zehn Millionen Dollar Schadenersatz.
New York - Der 60-jährige George Zicarelli, ein freiberuflicher Cutter, hat mit Aktien von Global Crossing 455.000 Dollar verloren und musste sich deshalb bankrott erklären, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ).
Seine Klage richtet sich der Zeitung zufolge gegen die Investmentbank Salomon Smith Barney und deren Telekom-Staranalysten Jack Grubman. Der Analyst hatte Salomon Smith Barney, einer Citigroup-Tochter, dabei unterstützt, zahlreiche lukrative Aktien- und Anleihe-Transaktionen zu verbuchen. Neben Merrill Lynch war Salomon Smith Barney eine der führenden Konsortialbanken bei dem Börsengang von Global Crossing. Der Kabelnetzbetreiber war in Boomzeiten ein Höhenflieger an der Wall Street gewesen, hat allerdings inzwischen Konkurs angemeldet, die Aktien sind praktisch wertlos.
Die Global-Crossing-Aktien notierten mit rund 50 Dollar, als Zicarelli begann, sie zu kaufen. Von seinem Berater wurde ihm auch noch empfohlen, weitere Aktien zu kaufen, als Insider ihre Papiere längst auf der Verkaufsliste hatten. Noch im Juni 2001 empfahl Grubman die Aktie als einer seiner drei "Top picks" (Auswahl der Besten), heißt es in dem Bericht des "WSJ". Schon zu diesem Zeitpunkt hatte die Aktie rund 80 Prozent von ihrem Höchststand (64 Dollar) eingebüßt. Kurz vor der Anmeldung der Insolvenz notierte das Papier bei 30 Cent.
Vertreten wird Zicarelli von Rechtsanwalt Jacob Zamansky, der schon gegen Merrill-Lynch-Analyst Henry Blodget einen Vergleich erwirkt hatte. Die Schadenersatzsumme von zehn Millionen Dollar soll laut "WSJ" etwas der Hälfte von Grubmans Jahreseinkommen entsprechen.
Derzeit prüfen die amerikanische Börsenaufsicht SEC, die Wertpapierhändler-Organisation NASD und die Generalstaatsanwaltschaft von New York, inwieweit Analysten von Wall-Street-Firmen Anleger getäuscht und diesen Verluste zugefügt haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,191489,00.html
ironfist
13.04.2002, 20:39
hallo ihr unentwegten!
habe heute mal etwas zeit gehabt und mir die dow jones aktien im 10 jahres-chart verlauf angesehen-> sieht nicht so pralle aus
ge, merk, walt disney, hp, selbst macdoof sieht bescheiden aus, kein wunder bei dem fraß! wieso hält sich eigentlich der dow noch so gut? oder steht der aufschaung jetzt bevor, weil wir schon ganz unten sind?
egal schau mit jetzt tattoo im kino an.... da kann das gruseln ja weitergehen! :hihi
schönen abend an alle
habe heute mal etwas zeit gehabt und mir die dow jones aktien im 10 jahres-chart verlauf angesehen-> sieht nicht so pralle aus
;)
ZEHN JAHRESTRENDS :rolleyes:
:D
@nasdaqXXL,
Vertrauen ist gut, proforma ist besser!
:hihi :hihi :hihi
Der neue "Weekly Flashback" ist da ................ einer meiner besten! ... Kommentare ausdrücklich erwünscht!
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7531
Ralph
#1113 von DolbyDigital5.1 13.04.02 15:29:18 Beitrag Nr.: 6.110.735 6110735
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der proforma-lacher von paule war eine weile lustig.
das war aber gleichzeitig das ende von pro-forma
falls ihr es noch nicht bemerkt habt!
keine firma kann sich es noch leisten, pro forma zu buchen
das wird noch ein paar quartale für ein paar schocks sorgen
Abwarten Dolby, was sollen die Highblechs denn dann melden?
Hosen runter zum Raport?
Da werden ja auf einen Schlag die ganzen Aktienoptionen der Brüder Firmenlenker wertlos.
Das war es dann mit Vorständen, die wie Popstars verehrt wurden.
Was bleiben wird, sind Nieten in Nadelstreifen ( oder in Designerjeans?)
:hihi :hihi :hihi
Ob das etwas wird mit der Übung "Pump the P/E" in der nächsten Woche?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=dji&compidx=aaaaa%3A0&ma=6&maval=100&uf=0&lf=16777216&lf2=524288&lf3=2&type=128&size=3&state=15&sid=1643&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2748&mocktick=1
:rolleyes:
Aktien sind so günstig, blühende Landschaften :lach.....
;)
sYr:p
paule
die vorstände sind doch schon längst raus - zum grössten teil ;)
schau mal wann bill gates aktien verkauft hat! bestes timing :D
und manche fragen sich ob man jetzt mircosoft kaufen sollte. :hihi
haffa hatte auch über 90€ verkauft :mad:
überleg mal ob Du ein neues handy brauchst ? vielleicht doch ?
wenn nikita bearish dann up und vice verca, aber nicht immer
ihr glaubt doch selber nicht,dass diese boards unabhängig sind
1450 2000 wird zu 13XX 1200 tattowiert in Kopf Alter.
right on das ist cult
Original erstellt von syracus
15.4.2002
ARM HOLDNGS
BANK OF AMERICA
CITIGROUP
FANNIE MAE
CORNING
LILLY ELI & CO
NOVELLUS
TEXAS INSTRUMENTS 5:30pm
UNISYS
16.4.2002
ALCAN
BANK ONE CORP
CATERPILLAR
COMMERCE ONE
DELTA AIR LINES
FIRST BNCRP
HARLEY-DAVIDSON
INTEL CORP 5:30pm
JOHNSON & JOHNSON
COCA COLA 10:00am
METROMEDIA FIBR
MILLENNIUM PHAR
MOTOROLA 08:00am
PARAMETRIC
RELIANT ENERGY
REALNETWORKS 5:00pm
US BANCORP
VERITAS SOFTWRE 5:00pm
VITESSE SEMICON 5:00pm
WELLS FARGO
17.4.2002
APPLE COMPUTER
AMR CORP
BANK OF NY
BROADCOM CORP 4:45pm
CENDANT
CONEXANT SYS 5:00pm
E TRADE
FORD MOTOR 09:00am
GENZYME-GENERAL 11:00am
INKTOMI 4:30pm
JP MORGAN CHASE 11:00am
MERRILL LYNCH&CO
PHILIP MORRIS
OFFICE DEPOT
SIEBEL SYSTEMS 5:30pm
SCHLUMBERGER
SANDISK CORP 5:00pm
TELLABS INC 10:30am
TRANSWITCH 5:30pm
UTD TECHS
18.4.2002
AKAMAI 4:30pm
ATMEL 6:00pm
ALLIANZ AG-ADR
COLGATE PALMOLIV
CELESTICA 4:00pm
COMPAQ COMPUTER
EBAY
EMC 08:00am
GENL MOTORS
GATEWAY INC
HARMONY GOLD
HONEYWELL INTL
IDEC PHARM CORP
KLA-TENCOR CORP 08:00am
KULICKE & SOFFA 09:00am
LIZ CLAIBORNE
LEVEL 3 COMM
MCDONALDS
MCDATA
MOLEX 5:00pm
MERCK & CO INC
MICROSOFT CORP
NOKIA
NORTEL NETWORKS 5:00pm
PFIZER INC
RATIONAL SOFTWARE 5:00pm
RAYTHEON CO
SEARS ROEBUCK &
SANMINA 5:00pm
SBC COMMUN 10:00am
SCHERING PLOUGH 09:00am
SUN MICROSYS 4:30pm
TRANSMETA
US AIRWAYS
WACHOVIA 10:00am
XILINX
19.4.2002
AMER WEST
CHARTERED SEMI
MARATHON OIL
PHOENIX GOLD
UAL CORP
WAYNE BANCORP
sYr Research:p
danke für die info.
das gibt ja eine heisse kw16.;)
zu was brauche ich ein neues handy? :hihi
SMS verschicken? :hihi
UMTS-Filmchen anschauen? :hihi
benutzt endlich mal eure eigene meinung, als diese saublöden werbe-botschaften :( :mad:
IBM Deutschland beschäftigt in Böblingen in unmittelbarer Nähe des geistesgestörten Germanasti etwa 1700 Mitarbeiter. Was für ein Arschloch muss man sein, wenn man sagt, mir ist das egal, wenn IBM verschwindet, macht nichts aus, alles ist ersetzbar!
Da kommt einem doch das große Kotzen, wenn man solche Scheisshausparolen lesen muss!
bei mir hat mal ein bäcker dicht gemacht! 8 leute auf die strasse gesetzt.
da was ich schon ergriefen :(
Droht eine neue Ölkrise?
Durch die Konflikte im Nahen Osten und in Venezuela schnellen die Erdölpreise nach oben. Die Bundesregierung sorgt sich um den Aufschwung, zu Recht
Von Manfred Fischer
Der Anstieg des Ölpreises in den vergangenen Wochen hat die Sorge um die Konjunktur verstärkt. Bundeskanzler Gerhard Schröder warnt bereits vor der "Gefährdung eines sich abzeichnenden Aufschwungs infolge der steigenden Ölpreise". Wirtschaftsminister Werner Müller fürchtet, dass Notierungen über 30 Dollar die Konjunktur in Deutschland "abwürgen" könnten.
Weit sind wir nicht mehr von diesem Preis entfernt. Zeitweise war die Notierung am Ölmarkt in Amsterdam schon auf über 27 Dollar für das Barrel Erdöl angestiegen. Zum Wochenschluss sank der Preis für die internationale Vergleichssorte Brent allerdings wieder auf unter 24 Dollar. Im Schatten der Preisausschläge für den Rohstoff erhöhen die Mineralölkonzerne den Benzinpreis, wann immer sie können. Mit durchschnittlich 1,088 Euro hat der Liter Benzin in dieser Woche einen neuen Spitzenwert für dieses Jahr erreicht.
Teures Öl und Benzin treiben die Inflationsrate nach oben. Einzelne Ökonomen rechnen schon mit einer Zinserhöhung durch die Europäische Notenbank, sollte die Preissteigerungsrate außer Kontrolle geraten. Das würde das Wirtschaftswachstum zusätzlich dämpfen.
Die Gefahr weiterer Preiserhöhungen ist beträchtlich. Klaus Rihaag, Ölmarktexperte der Internationalen Energie-Agentur in Paris, nennt die Bedrohungen, die auf dem Ölmarkt lauern und die derzeit Ölpreisprognosen besonders schwierig machen:
* Bleibt der Irak bei dem beschlossenen Lieferboykott für die westliche Welt? Werden die USA bei ihrem Kreuzzug gegen den weltweiten Terrorismus demnächst den Irak bombardieren und fällt der deshalb für längere Zeit als Ölquelle aus?
* Schließen sich anderen Länder dem Irak-Boykott an, wenn nicht die komplette OPEC, so doch einzelne Bundesgenossen wie Libyen und der Iran. Zusammen liefern die drei Länder 5,5 Millionen Barrel Öl, ein Volumen, das so schnell nicht durch andere Quellen ausgeglichen werden kann?
* Gelingt es Venezuela, dem weltweit viertgrößten Ölexportland, die jüngst aufgetretenen Förderprobleme und Streiks in den Griff zu bekommen?
* Entspannt sich die Lage in Israel in absehbarer Zeit?
* Bleibt schließlich noch die Frage nach Stärke und zeitlicher Entfaltung des erwarteten Konjunkturaufschwungs, der die Höhe der Ölnachfrage bestimmt.
Zwar waren die Experten von leicht anziehenden Ölpreisen in diesem Jahr ausgegangen, nachdem der Rohstoff in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres um rund zehn Dollar für das Barrel (159 Liter) billiger geworden war. "Der von uns im Laufe des Jahres erwartete Anstieg auf 25 Dollar ist nun schneller eingetreten", gibt Klaus Matthies zu, der für das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) die Ölmärkte beobachtet. Die Wirtschaftsforschungsinstitute, die gemeinsam mit dem HWWA derzeit an ihrer Gemeinschaftsprognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland basteln, wollen sich von der Ölpreisentwicklung nicht beirren lassen und die Wachstumszahlen heraufsetzen. "Ich halte es auch nicht für wahrscheinlich, dass der Ölpreis auf 35 Dollar steigt", sagt Ölexperte Matthies.
Falls doch, wird die Lage ernst. Die Volkswirte der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, rechnen bei einem Ölpreisanstieg von zehn Dollar pro Barrel mit einem halben Prozent zusätzlicher Inflation in den Industrieländern im ersten Jahr und mit einer um einen viertel Prozentpunkt niedrigeren Wachstumsrate. Die Ökonomen der Investmentbank Morgan Stanley sehen bei einem Ölpreis von 40 Dollar einen Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums in diesem Jahr von 2,6 auf 1,8 Prozent.
Zu einem Ölpreis von 40 Dollar muss es zwar nicht kommen, doch mehr als 30 Dollar sind durchaus drin. Das Londoner Centre for Global Energy Studies (CGES), ein vom ehemaligen saudischen Ölminister Ahmed Zake el Yamani gegründetes Institut, hat eine Reihe von Szenarien erarbeitet, die den Ölpreis zum Jahresende zwischen 23 und 32 Dollar liegen sehen.
An Preisexzessen ist der OPEC nicht gelegen. Die Länder brauchen die Petrodollar, um ihre Entwicklungsprogramme und Staatsausgaben langfristig zu finanzieren und wollen nicht, dass die Industrieländer eigene teure Ölquellen entdecken. Yamanis Ölinstitut rät den Bruderländern, die Fördermengen zu Beginn des dritten und des vierten Quartals jeweils um eine Million Barrel pro Tag heraufzufahren. Das würde die Spannung aus dem Markt nehmen.
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:zz
rechnet mal die steuer raus, ihr blöden politiker :mad:
da sollen ein paar cent die konjunktur abwürgen, bei gut 70 prozent steueranteil :mad:
Konzerne in der Kreditklemme
Den Großunternehmen wird der Geldhahn zugedreht
Von Ulrich Reitz
Frankfurt - Die zurückhaltende Kreditvergabepraxis deutscher Banken bringt Unternehmen zunehmend in Bedrängnis. Nicht mehr nur Mittelständler sondern auch immer mehr Großunternehmen mit mehr als 250 Millionen Euro Jahresumsatz geraten in Finanzierungsnot. "Wer in Zukunft Liquiditätsengpässe schließen muss, und nicht die erforderlichen Sicherheiten hat, wird erhebliche Schwierigkeiten bekommen", sagt Hans Reich, Vorstandschef der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die Zeit, in denen Kredite an Großunternehmen leichtfertig vergeben wurden, so Reich, sei vorbei.
Und dabei sind die Kreditportfolios der Banken aufgebläht wie lange nicht mehr. 837 Milliarden Euro, das geht aus einer aktuellen Auswertung der Deutschen Bundesbank vom vergangenen Freitag hervor, haben deutsche Kreditinstitute in Form von Krediten Ende 2001 in deutsche Unternehmen gepumpt. Das ist 3,5-mal so viel, wie der Bundeshaushalt für das laufende Jahr verschlingt.
Jede Stunde, das geht aus Untersuchungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervor, geben in Deutschland vier Unternehmen einen Insolvenzantrag ab. Jede Stunde verlieren im Durchschnitt 60 Menschen ihren Arbeitsplatz. Mehr als 32.000 Unternehmen rutschten im vergangenen Jahr in die Insolvenz. Im laufenden Jahr, das meldet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, werden sogar 40.000 Firmenpleiten erwartet. Obwohl die Mehrzahl der Insolvenzen bislang vor allem kleine und mittlere Firmen erfasst hat, steigt der Anteil der Großunternehmen deutlich an.
Die Kirch-Krise markiert zwar den bisherigen Höhepunkt einer in Deutschland nie gesehenen Pleitewelle. Doch die Liste der Unternehmen, die den Kampf gegen die Insolvenz verlieren, ist lang. Neben Kirch stehen die Baukonzerne Holzmann und Mühl, der Schreibwarenhersteller Herlitz, der Fernsehgeräteproduzent Schneider, der Autoverkäufer Becker sowie der Internet-Anbieter Heyde und das Bekleidungsunternehmen Cinque. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Auch die sich langsam erholende Konjunktur kann den Trend nicht stoppen. "Die Pleiten laufen der Konjunktur hinterher", beschreibt Klaus Friedrich, Chefvolkswirt der Dresdner Bank, die Situation. "Und das wird erst einmal weitergehen."
Deutschlands Banken haben dazugelernt. Immer wieder wurden sie für eine zu laxe Kreditvergabe - gerade an in Schieflage geratene Großunternehmen - gerügt. In immer kürzeren Abständen mussten die Geldhäuser ihre Risikovorsorge nach oben schrauben, weil sie nach dem Kreditwesengesetz verpflichtet sind, wahrscheinliche Kreditausfälle, für die es keine ausreichenden Sicherheiten gibt, in Form einer Wertberichtigung in ihren Jahresabschlüssen als den Betriebsgewinn mindernde Verluste auszuweisen. Jetzt drehen Unternehmen, die riskant erscheinen, früher als bisher den Geldhahn zu.
"Auch die Hausbanken können sich nicht mehr erlauben, ein Auge zuzudrücken", sagt Manfred Timmermann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Der Kostendruck, der auf den Banken laste, sei zu groß. Weil die Erträge im Investmentbanking teilweise ausblieben, und wackelige Kredite nicht mehr länger subventioniert werden könnten, würden Kredite immer häufiger mit spitzem Bleistift geprüft. Auch das veränderte Konkursrecht, so Timmermann, mache es den Banken weniger schwer, ein Unternehmen in die Insolvenz zu drängen: "Weil ein Unternehmen in Zukunft nicht mehr automatisch zerschlagen wird, hält sich das schlechte Gewissen in Grenzen."
Für den Schweizer Ökonomen kommt das Umdenken der Kreditinstitute zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: "Weil sich die Konjunktur noch nicht ausreichend erholt hat, ist die Negativwirkung besonders groß." Die Insolvenzkurve steige dadurch weiter an.
Ein weiteres Problem macht den Großen der Szene jetzt zu schaffen: Weil die Kreditkosten konkurrenzlos günstig waren, stellten die Konzerne nur zögerlich auf alternative Finanzierungsformen, zum Beispiel Unternehmensanleihen, um. "Der Abschied vom billigen Geld", so ein Manager eines Frankfurter Bankenhauses, "fällt vielen Großunternehmen noch schwer."
manager-magazin.de, 13.04.2002, 13:35 Uhr
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,191697,00.html
C O M R O A D
"Große Parallelen zum Fall Flowtex"
Neue Indizien deuten darauf hin, dass die Zahlen der AG bereits seit langer Zeit falsch waren. Damit geraten die Wirtschaftsprüfer von KPMG, die die Bilanzen von Comroad jahrelang testierten, zunehmend unter Druck.
München - Der Bilanzskandal bei dem Nemax50-Unternehmen Comroad im Jahr 2001 war offensichtlich nur die Spitze des Eisbergs. Es gebe deutliche Hinweise darauf, dass auch die Umsätze in den Jahren 1998 bis 2000 zu einem Großteil nicht existierten, sagte ein Finanzexperte am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in München.
"Wahrscheinlich sind Aktionäre, Analysten und der Aufsichtsrat von Anfang an betrogen worden", sagte er. Anders als der Abschluss 2001 seien die Bilanzen vor 2001 von Wirtschaftsprüfern der Gesellschaft KPMG testiert worden. "Die Parallelen zum Fall Flowtex sind sehr groß", sagte er.
Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) räumte KPMG indirekt ein, dass auch die früheren Bilanzen unrichtig gewesen sein könnten. Es bestehe der Verdacht, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit" auch Umsätze in den Jahren vor 2001 fingiert wurden.
KPMG hatte den Comroad-Bilanzen 1996 bis 2000 uneingeschränkte Testate erteilt. Nach SZ-Angaben erklärte die Gesellschaft, sie habe Comroad bereits vor 2001 auf Probleme hingewiesen, ohne das ein "begründeter Anlass zur Testatseinschränkung" erkennbar gewesen sei. Für eine endgültige Beurteilung müssten jedoch die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abgewartet werden.
Aktionärsschützer hatten KPMG bereits am Donnerstag aufgefordert, ihre Rolle im Fall Comroad umfassend aufzuklären. Die Wirtschaftsprüfer hatten ihr Mandat vor wenigen Wochen wegen des Betrugverdachts niedergelegt. Nach einer Sonderprüfung durch die Gesellschaft Rödl & Partner gab der neue Comroad-Vorstand am Mittwoch bekannt, dass wohl nur ein Bruchteil des Umsatzes aus dem Jahr 2001 tatsächlich existierte.
98 Prozent des Umsatzes seien hingegen über Geschäftspartner in Asien verbucht worden, die es anscheinend nicht gab. Die Münchner Staatsanwaltschaft sieht ihren Verdacht durch das Ergebnis der Sonderprüfung erhärtet.
Die Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner sind nach eigenen Angaben derzeit dabei, die Bilanzen für die Jahre 1998 bis 2000 gründlich zu analysieren. Zu den Ergebnissen wollte sich ein Sprecher am Freitag nicht äußern. "Wir sind noch eifrig dabei, alles zu prüfen", sagte er.
Firmengründer, Ex-CEO und Großaktionär Bodo Schnabel sitzt wegen des Verdachts des Kursbetrugs bereits seit Ende März in Untersuchungshaft. Es bestehe der dringende Tatverdacht des Kursbetrugs (§ 88 BörsG), sagte der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft München I, Manfred Wick.
Außerdem liege der Haftgrund der Fluchtgefahr (§ 112 Abs. 2 Nr. 2 StPO) vor. Man habe befürchten müssen, dass sich Schnabel auf sein Anwesen in den USA absetzen wollte.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt in insgesamt 16 Fällen gegen Schnabel wegen des Verdachts der Verbreitung unzutreffender Umsatzzahlen. Unter anderem geht es um den Verkaufsprospekt zum Börsengang von Comroad im Jahre 1999; darüber hinaus werden mehrere Ad-hoc-Meldungen aus den Jahren 2000 und 2001 untersucht.
Schnabels Ehefrau Ingrid, die jahrelang im Aufsichtsrat des Unternehmens saß, wehrt sich gegen ihre Abberufung. Sie habe nicht an der Buchhaltung und der Erstellung des Jahresabschlusses mitgewirkt, teilte ihr Anwalt am Freitag mit.
Die Comroad-Aktie verteuerte sich auch bei dem Anstieg um fast ein Fünftel lediglich um fünf Cent. Nach Ausbruch des Bilanzskandals hatte sich der Kurs am Mittwoch halbiert und am Donnerstag um weitere mehr als 20 Prozent nachgegeben.
Die Spekulanten versuchten am Freitag, durch ihre Käufe den Aktienkurs hochzutreiben und damit Anleger zum Kauf zu bewegen, erklärten Händler die Entwicklung. Wenn dann der Kurs weiter steigt, könnten sie ihre Papiere mit Gewinn wieder abstoßen.
Bodo Schnabel hatte das Unternehmen 1995 gegründet. Comroad hat sich auf Telematik-Netzwerke spezialisiert, die die mobile Überwachung von Autos oder Lastwagen ermöglichen und für die Navigation oder zum Flottenmanagement verwendet werden können.
"Sunday Times": Murdoch eventuell doch an Premiere interessiert
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London (rpo). Medienmogul Rupert Murdoch hat offenbar doch Interesse an dem hochdefizitären Pay-TV-Kanal Premiere des angeschlagenen Medienunternehmers Leo Kirch. Nach einem Bericht seiner eigenen "Sunday Times" will Murdoch den Kirch-Bezahlsender übernehmen, ohne jedoch neue Gelder in das verlustreiche Unternehmen zu investieren.
Eine ranghohe Quelle bei Murdochs britischem Sender BSkyB wurde in der Zeitung mit den Worten zitiert: "Das Entscheidende ist, zu versuchen, unser ursprünglich investiertes Geld zurückzubekommen. Wenn es einen Weg gibt, etwas dadurch zu bekommen, dass man die Führung des Unternehmens übernimmt, dann werden wir das tun, aber wir werden kein neues Geld hineinstecken."
Dies deutet nach Einschätzung der "Sunday Times" auf einen "Strategiewechsel bei BskyB" hin. Bisher hatte der Sender immer darauf beharrt, an der Führung oder am Kauf von KirchPayTV, der Mutter von Premiere, nicht interessiert zu sein. BSkyB besitzt bereits 22 Prozent an KirchPayTV, der den Sender 1,6 Milliarden Euro gekostet hat. BSkyB wiederum gehört zu 37 Prozent zu Murdochs News Corporation, die unter anderem die "Times" und die "Sun" verlegt.
In Verhandlungskreisen in Deutschland galt trotz aller Dementis bereits seit längerer Zeit als Wahrscheinlich, dass Murdoch die Mehrheit an Premiere übernimmt. Allerdings sollen die Gläubigerbanken auf einem deutlichen finanziellen Engagement Murdochs bestehen.
Also, ich brauche ein neues Handy, da ich keines mehr habe.
Ich will fernsehen über das Ding, die Heizung kontrollieren, Videos verschicken, den Kühlschrank auffüllen und mit der "Sonderfunkton Tauchsieder" Kaffee kochen.
Ob man mit letzterem die Garantie in Anspruch nehmen muss, konnte mir allerdings bis jetzt noch keiner sagen.
Nur zum Telefonieren sind mir die Dinger viel zu teuer.
:hihi :hihi :hihi
germanasti
14.04.2002, 10:45
Moin :)
Realist:
Daimler Chrysler beschäftigt in Stuttgart und Sindelfingen rund 65.000 Leute. Im Zuge der Aufgabe des Produktionsstandorts Deutschland werden wohl an die 50.000 Menschen davon ihre Arbeit verlieren. Ist tragisch, doch für mich persönlich nicht von Bedeutung. Auf deutsch: Es interessiert mich nicht!
letztes jahr wurden soviele leute wie noch nie ( ? glaube ich :rolleyes: ) in amerika auf die strasse gesetzt.
stichwort: massenentlassungen :)
und - dreht sich die welt weiter?
@ realist
es ist tragisch, höchst tragisch, wenn 100.000 leute innerhalb einer woche ihre arbeit verlieren, aber dennoch unerheblich.
germanasti
14.04.2002, 10:52
In der heutigen Euro am Sonntag stand nichts weltbewegendes.
Ein bisschen Pushi da, ein bisschen Bashi dort.
Doppelseitiger Bericht über die faulen Kredite deutscher Banken, der jedoch viel zu harmlos war. Kein Wort über das mögliche Platzen der Deutschen Bank.
Ebenso zwei Seiten sind dem Comroad-Skandal gewidmet. Dort geschrieben das die Aktien nun wertlos sind, gleichzeitig aber auch von 26 Mio. Euro berichtet, die noch in der Kasse sind. Aktuell hat Comroad eine Marktkapitalisierung von 6 Mio. Sollten nicht auch die Kassenbestände manipuliert worden sein, ist die Aktie mind. 60-70 Cent wert. :eek:
& für Acampora wird es langsam Zeit seinen Abgang vorzubereiten! Der hat in seinem Börsenleben bislang fast nur Müll verzapft! :mad:
Er kann sich nicht erklären warum der DOW am Mittwoch 173 P. stieg und Donnerstag 206 P. fiel. War doch glasklar das die FED ein Luftpolster schaffte für die GE-Katastrophe.
moin germa
gerade wollte ich fragen, was in der euro am sonntag steht! :D
germanasti
14.04.2002, 10:53
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
bei mir hat mal ein bäcker dicht gemacht! 8 leute auf die strasse gesetzt.
da was ich schon ergriefen :(
Das wäre für mich ein kleiner Weltuntergang, denn bis zum nächsten Bäcker ist es ein weiter Weg. :(
germanasti
14.04.2002, 10:55
Hi Dolby :)
Nur Müll! :D
Achja, ein Fondsmanager von ADIG rät zum STRONG BUY. Grosser aufschwung wird kommen.
& ein Japan-Fonds wird vorgestellt. Allerdings nur pro-forma, generell rät man davon ab da Japan untergehen wird. :hihi
germanasti
14.04.2002, 10:55
Venezuelas Ex-Präsident Chavez wieder im Präsidentenpalast
Caracas, 14. Apr (Reuters) - Venezuelas gestürzter Präsident Hugo Chavez ist am Sonntagmorgen wieder am Präsidentenpalast in Caracas eingetroffen.
Mit zum Zeichen seines Sieges hochgestreckter Faust und begleitet von der Musik einer Militärkapelle bahnte er sich strahlend den Weg durch eine jubelnde Menge von Anhängern zu dem Miraflores- Palast. Sein bisheriger Vize-Präsident, Diosdado Cabello, hatte zuvor Chavez' Rückkehr angekündigt. Der Präsident des viertgrößten Öl-Exporteurs der Welt war am Freitag nach massiven Protesten von der Armeeführung zum Rücktritt gedrängt und auf der Insel Orchila in Gewahrsam gehalten worden. Am Samstag hatten seine Anhänger in Bevölkerung und Armee ihrerseits seine Wiedereinsetzung gefordert.
sws/ast
:rolleyes:
germa 711
wir sind schon arschlöcher! :hihi
wenigstens haben wir es begriffen!
was bringt vollbeschäftigung bei null aufträgen und tiefroten bilanzen ;)
Na ja Germa,
in Stuttgart`s Innenstadt hat es ja net so viel Bäcker wo auf haben.
Müsstest halt zum Schloßplatz gehen und die überteuerten Brezeln von dem Stand dort kaufen.
Gert
cloneshare
14.04.2002, 10:56
Guten Morgen :)
ich bin auf Arbeit und nix zu tun :) :) :p :cool: :cool: :cool: :cool:
mfg
Original erstellt von cloneshare
Guten Morgen :)
ich bin auf Arbeit und nix zu tun :) :) :p :cool: :cool: :cool: :cool:
mfg
du warst gestern mittag arbeiten und heute wieder.
ich hab gestern schon gefragt, mit was du dein geld verdienst!
lass mal was hören, sind komische arbeitszeiten.
cloneshare
14.04.2002, 11:02
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
du warst gestern mittag arbeiten und heute wieder.
ich hab gestern schon gefragt, mit was du dein geld verdienst!
lass mal was hören, sind komische arbeitszeiten.
ich arbeite bei einem Subunternehmer der für eine Neue Markt AG tätig ist :p :p :p
diese AG hat 2001 100 Mio. € Verlust gemacht
heute Morgen hab ich erstmal ein Chart mit dem Kursziel Null ans schwarze Brett gemacht :eek: :eek:
ich sitz mit 2 Damen hier - die eine hab ich gerade zum Kaffee kochen ermutigt :hihi :hihi die raucht heute auch meine Kippen
mfg
germanasti
14.04.2002, 11:05
Moin Clone :)
Was arbeitest Du denn?
Gert:
Überteuerte Brezeln die schon dreimal überbacken sind. :hihi
Bäcker gibt es nach wie vor ohne Ende, nur würde es mich auch ärgern, anstatt 50 m in Zukunft 2 km laufen zu müssen.
Dolby:
Das ist der Zahn der Zeit.
Nach Aufschwung kommt Abschwung, nach Überspekulation erfolgt ein langes Leiden. Wird haben im letzten Jahrzehnt die wohlhabenste Zeit der Geschichte miterlebt. Nun lernen wir die Kehrseite kennen.
Kann man immer nur hoffen das es einen selbst nicht trifft und die Familie verschont bleibt. Für die Restwelt ist es zwar auch tragisch, doch für einen selbst nicht relevant.
cloneshare
14.04.2002, 11:07
Germa
hm, wenn ich das schreib dann weiß ein jeder Doof wo ich arbeite :p :p
ok
aber es ist einfach - was kann man schon am WE machen außer !!!!!!!!!
:confused:
germanasti
14.04.2002, 11:10
Clone:
Na hoffentlich wirst Du da nicht bald insolvent. :(
By the way, bist Du ein Herr Cloneshare oder Frau Clonesharin?
germanasti
14.04.2002, 11:11
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=125284&style=350&freq=1&startdate=1%2F4%2F2000&enddate=4%2F14%2F2002&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8556&mocktick=1
So schlecht schaut der DAX wirklich nicht aus. Konsolidiert über der GD200 und bullischer Schnitt durch die GD100 ist erfolgt.
Wären wir nicht so sehr von Amerika abhängig wäre es ein strong buy - charttechnisch gesehen!
cloneshare
14.04.2002, 11:12
Original erstellt von germanasti
Clone:
Na hoffentlich wirst Du da nicht bald insolvent. :(
By the way, bist Du ein Herr Cloneshare oder Frau Clonesharin?
Herr Cloneshare :) bin ich
mit viel Zeit heute und helf bei der Insolvenz mit :hihi :hihi :hihi :hihi
mir egal ich find immer ein shit Job
mfg
germanasti
14.04.2002, 11:14
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=123712&style=350&freq=1&startdate=1%2F4%2F2000&enddate=4%2F14%2F2002&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1788&mocktick=1
Auch der Nikkei schaut nicht so schlecht aus.
Erfolgt Bruch der 12.400 P. ist ein schöner rechter Henkel ausgebildet worden und die Fahnenstange eleminiert.
Nur die Zeitziele passen nicht mehr so richtig. Ab Juni/Juli ist auch in Japan Sommerpause :mad:
ich behaupte mal, das so ein bäcker auch zu viel verdient.
der bäcker bei uns hat einen richtigen fuhrpark. :eek:
der alte chef fährt s-klasse, der junior e-320 und die alt-chefin ein schnittiges cabrio.
laugen-brezel mit butter für 90 cents :mad:
germanasti
14.04.2002, 11:15
clone:
Dann bist du sozusagen ein Insolvenzverwalter und kannst Dich hinterher zuerst bei Infineon und dann Daimler zwecks Konkursabwicklung bewerben. :hihi
germa
was redest du? :eek:
dax und nikkei sind doch logaritmisch noch voll im abwärtstrend! :rolleyes:
germanasti
14.04.2002, 11:18
Dolby:
Ich habe früher in einer Bäckerei gearbeitet, dass sind wahre Goldgruben. :eek:
Man darf nur nie gierig, sprich zu gross werden. Klein, fein mit 2-3 Filialen und 1-2 Grosskunden wie Bosch oder Teilbereich von Daimler. Die bekommen dann die aufgebackenen Brötchen vom Vortag. :hihi
Bäckereien sterben nicht wegen mangelnder Arbeit, sondern aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der faule Deutsche ist sich zu schade nachts um 03.00 Uhr aufzustehen. :mad:
germa
um 3.00 uhr morgens denke ich jede zweite woche an feierabend. :rolleyes:
germanasti
14.04.2002, 11:20
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6049&mocktick=1
Ob Nikkei den langjährigen Aufwärtstrend noch vor den Sommerferien bricht? :rolleyes:
germanasti
14.04.2002, 11:20
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
germa
um 3.00 uhr morgens denke ich jede zweite woche an feierabend. :rolleyes:
Was arbeitest du? :eek:
schon mal was von schichten gehört germa?
germanasti
14.04.2002, 11:22
Nö, denn ich geh um 06.30 und komm um 16.00 Uhr.
Sowas nennt man gesundheitsschonende Arbeitszeit. :D:D:D
cloneshare
14.04.2002, 11:25
Original erstellt von germanasti
clone:
Dann bist du sozusagen ein Insolvenzverwalter und kannst Dich hinterher zuerst bei Infineon und dann Daimler zwecks Konkursabwicklung bewerben. :hihi
das mache ich Insolvenzen ist ein blühendes Geschäft :lach :lach :lach
wenn ich seh wie die NM AG arbeitet wird mir kotz übel
das ist ein Geldverbrennung ohne ende :eek: :eek: :eek: und nimmt kein ende
und von der Kundenfreundlichkeit - nix ist
mfg
germanasti
14.04.2002, 11:29
Clone:
Schade das es keine AG´s mit Geschäftszweig Insolvenzverwaltung gibt. :D
Hätte man in 2000 kreiern müssen und an Nemax bringen. ATH aktuell, wetten? :hihi
germanasti
14.04.2002, 11:31
Eben sitzen Arafat und Powell zusammen. Ob was bei rauskommt?
Bis heute nachmittag :)
Capitals
14.04.2002, 11:45
Abschied in Badelatschen
Nach 15 Jahren Spitzeneishockey finden sich die Berlin Capitals mit einer Zukunft in der Unterklassigkeit ab
Die Szenerie war von Wehmut geprägt. 2000 Fans applaudierten in der nicht einmal zu einem Viertel gefüllten Deutschlandhalle einer Eishockey-Mannschaft, deren Spieler zum Abschied mit Kindern an der Hand und Badelatschen an den Füßen aufs Eis gekommen war. Am Sonntagabend waren die Berlin Capitals am Tiefpunkt ihrer Talfahrt angelangt. Sie hatten das siebte und damit entscheidende Spiel der Abstiegsrunde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen die Schwenninger Wild Wings 5:7 verloren und waren abgestiegen. Und damit sozusagen zum zweitenmal in dieser Saison: Die Gesellschafter der DEL hatten den verschuldeten Capitals erst vor wenigen Wochen die Lizenz zum 30. April entzogen. (die sechs punkte abzug am saison anfang sollte man auch nicht vergessen, dann wäre der club auch nicht "sportlich abgestiegen")
http://www.berlincapitals.de/nw/saison/data/images/020407_0919.jpeg
Die wohl traurigste Serie in der Geschichte der DEL hatte für die Capitals noch einen ungeahnten negativen Höhepunkt parat. Torhüter Andrej Mezin war vor dem entscheidenden Spiel abgeflogen. Mezin zog es vor, sich in Weißrussland mit seiner Nationalmannschaft auf die in einer Woche beginnende B-Weltmeisterschaft vorzubereiten. Die zurückgelassenen Kollegen waren gegen Schwenningen zwar sehr engagiert, zum Sieg reichte es aber nicht. Ein unschöner Abschied für die seit zwei Monaten auf ihr Gehalt wartenden Spieler, die sich nun zum Großteil nach neuen Klubs umschauen werden.
Trainer Gunnar Leidborg hat bereits bei den Kassel Huskies unterschrieben. Erbaulich war der letzte Arbeitstag des Schweden in Berlin nicht. Noch im Dezember war Leidborg von den Lesern einer Fachzeitschrift zum "Trainer des Jahres" in der DEL gewählt worden, am Sonntag sah er sich dann mit der wenig erfreulichen Tatsache konfrontiert, Trainer des Absteigers zu sein. "Wenigstens haben die meisten Spieler Charakter gezeigt - im Gegensatz zu manchen anderen bei den Capitals", sagte Leidborg.
Die Leidborg da meinte, waren am Sonntag nicht mehr da. Seit dem Ausstieg des langjährigen Mäzens und Hauptgesellschafters Egon Banghard vor knapp zwei Wochen hat eine Gruppe von Berliner Kaufleuten bei den Capitals das Sagen. Unter dem neuen Geschäftsführer Michael Wuscher soll die Sanierung der mit rund 4,5 Millionen Euro verschuldeten Capitals GmbH vorangetrieben werden. Es gibt Pläne, in der Zweiten Liga zu starten. Nach 15 Jahren haben sich die Berliner aus der höchsten Spielklasse verabschiedet. Heute wird sich Geschäftsführer Michael Wuscher mit dem Insolvenzverwalter treffen, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen die Capitals ist nach dem Abstieg aus der DEL möglich.
Wohin die Capitals abgestiegen sind? Das in den kommenden Tagen die Frage sein. Lorenz Funk, nach dem Einstieg der Investorengruppe zum Sprecher des Klubs erkoren, gab sich Montag vorsichtig. "Es geht weiter", sagte Funk. "Wo? In der Zweiten Liga oder in der Oberliga. Das wird man abwarten müssen." Vorausetzung für den Start in der Zweiten Liga wäre, dass die Capitals GmbH nicht aufgelöst wird. In der Zweiten Liga führt der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) das Wort. Die Berliner müssten sich dort bis zum 30. April gemeldet haben. Ob es so weit kommt? Beim DEB in München wollte Ligenleiter Helmut Bauer am Montag keine Prognose wagen. "Von der sportlichen Seite sind die Capitals für die Zweite Liga qualifiziert", sagte Bauer. "Wir wissen aber nicht, wie sich die wirtschaftliche Situation in Berlin darstellt. Wir kennen keine Details. Es ist völlig unklar, in welche Richtung der Zug fahren soll." Jedenfalls nicht mehr Richtung DEL. Die haben die Capitals am Sonntag erst einmal verlassen.
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/cry.gif
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das thema passt zwar hier nicht hin http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/rolleyes.gif, doch soll jeder wissen das diese truppe nie und nimmer abgestiegen wäre, wenn die DEL nicht schön nachgeholfen hätte. 15 jahre 1. bundeslige bzw. del zugehörigkeit, 9 mal halbfinalfinalist, 2 jahre teilnahme an der europa-liga. die ganze RHEIN-MAFIA hat den club entgültig zerstört, doch eins bleibt PREUSSEN GEBEN NIEMALS AUF!!! http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/eek.gif
cloneshare
14.04.2002, 11:45
so die Dame hat jetzt Kaffee gekocht :p :p
cloneshare
14.04.2002, 11:56
Original erstellt von germanasti
Eben sitzen Arafat und Powell zusammen. Ob was bei rauskommt?
Bis heute nachmittag :)
rauskommt !!
Krieg kommt raus !
Bush mag den Krieg und sieht dieses somit als das Mittel der Politik !
Powell als Vermittler ist doch schon der Witz in sich - der alte >Wüstenkrieger :hihi :hihi :hihi
mfg
Bertolli
14.04.2002, 12:38
Politbarometer ermittelt einen eher unerfüllbaren Wählerwunsch:
Schröder als Kanzler von Schwarz-Gelb?
Mainz - Die meisten Deutschen hätten am liebsten weiterhin Gerhard Schröder
als Bundeskanzler. Dennoch würden sie derzeit die rot-grüne Regierung
abwählen und eine Koalition aus Union und FDP ins Amt hieven.
Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer
liegen SPD und Grüne im April unverändert bei 36
beziehungsweise sechs Prozent der Wählerstimmen.
CDU/CSU konnten sich gegenüber März um einen auf 41 Prozent verbessern,
und die FDP blieb bei acht Prozent.
http://rhein-zeitung.de/on/02/04/12/topnews/politbarometer_.jpg
Da die PDS laut ZDF nur auf fünf Prozent (minus ein Prozent) kommt,
würden Union und FDP also über eine knappe Mehrheit
im Bundestag verfügen, wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre.
Gleichwohl gaben bei der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe
Wahlen erneut 50 Prozent an, sie wollten als Bundeskanzler l
ieber Amtsinhaber Schröder als den CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber.
Für den bayerischen Ministerpräsidenten votierten nur 40 Prozent
der 1.000 Befragten.
Fischer bleibt Spitze
http://rhein-zeitung.de/on/02/04/12/topnews/politbarometer2_.jpg
Fischer bleibt Spitze
Auf der Liste der zehn wichtigsten Politiker in Deutschland bleibt
Außenminister Joschka Fischer an der Spitze.
Es folgen Schröder und die CDU-Vorsitzende
Angela Merkel noch vor Stoiber.
Im Parteienstreit um die Zuwanderung sprachen
sich nur 30 Prozent der Wahlberechtigten dafür aus,
dass Bundespräsident Johannes Rau das von Bundestag
und Bundesrat verabschiedete Gesetz unterschreibt.
51 Prozent votierten dagegen, 1
9 Prozent hatten dazu keine Meinung.
Bei Firmenpleiten heraushalten
55 Prozent der Befragten verlangten, dass sich der Staat bei Firmenpleiten heraushalten sollte. Lediglich 38 Prozent forderten, der Staat solle eingreifen,
um Arbeitsplätze zu erhalten. Lediglich bei den SPD-Anhängern findet sich laut ZDF eine knappe Mehrheit für eine Hilfe mit Steuergeldern.
Keine klare Mehrheit zur Wehrpflicht
Auf die Frage, ob es in der Bundeswehr Wehrpflichtige oder nur Berufssoldaten geben soll, gab es erneut keine klare Mehrheit,
wie der Mainzer Sender mitteilte: 47 Prozent für die Wehrpflicht,
50 Prozent für die Berufsarmee.
AP - Grafiken: dpa, Reuters
Nirgends liegen die Träume vom Riesengewinn und die Risiken des Totalverlusts näher beieinander als bei den so genannten Geheimtipps.
Der Traum vom billigen Investment in DAS Unternehmen der Zukunft wird oft und gern von skrupellosen Abzockern in die Welt gesetzt, um auf diese Weise ein paar schnelle Dollar auf Kosten vertrauensseliger Anleger zu machen.
Gerade der amerikanische Freiverkehr (OTC) (hierzulande meist fälschlicherweise
zur NASDAQ gezählt) mit dem regulierten Bulletin Board und dem organisierten Graumarkt der "Pink Sheets" ist ein Tummelplatz für unseriöse Unternehmen und windige Aktiengeschichten, die fast immer nur das Ziel haben,
Privatanlegern das Fell über die Ohren zu ziehen.
http://rhein-zeitung.de/on/02/04/12/topnews/umfragen-grafik_.jpg
G E R M A N Y B O Y :rolleyes:
formel eins lässt sich nicht mal germa nehmen. :D
bis nachher leute :)
germanasti
14.04.2002, 13:50
Formel 1 ist wichtiger wie jede Insolvenz :hihi
Bert:
Soll ich Schröder und Stoiber charttechnisch analysieren? :hihi
Beide taugen nix, so wie die ganze deutsche Politik untauglich ist.
Die bessere der beiden Negativszenarien ist aber Schröder, der kann sich wenigstens in den Medien präsentieren. Stoiber steht für Bayern & Bayern ist eine einzige Luftblase bestehend aus Mauschelei, Betrug und Skandalen. Wo sind die Grossinsolvenzen und Supergauner angesiedelt? Fast alle in Bayern! Egal ob Kirch oder Bodo Schnabel. Bayrische Politik eben. :(
germanasti
14.04.2002, 13:51
Powell - Gespräch mit Arafat "nützlich und konstruktiv"
Ramallah, 14. Apr (Reuters) - US-Außenminister Colin Powell hat nach einem Treffen mit Palästinenser-Präsident Jassir Arafat das Gespräch als "nützlich und konstruktiv" beschrieben.
Nach dem dreistündigen Gespräch in Arafats Amtsitz in Ramallah sagte Powell am Sonntag: "Wir haben eine Vielfalt von Ideen ausgetauscht und über das weitere Vorgehen beraten." Ob das Gespräch Fortschritte hin zu einem Waffenstillstand brachte, wurde nicht bekannt. Powell sollte im Laufe des Tages mit Israelis Ministerpräsident Ariel Scharon über sein Treffen mit Arafat sprechen.
Arafat ist seit Ende März in seinem Amtssitz von israelischen Truppen eingeschlossen. Israel war nach einer Serie von Selbstmordattentaten in den Westjordanland eingerückt. Die internationale Gemeinschaft fordert einen sofortigen Abzug und ein Ende der Kämpfe auf beiden Seiten.
sws/bob
:eek:
neuling1002
14.04.2002, 14:10
Hi Germa and All,
fängst Du noch Kakerlaken oder hast Du sie schon mariniert?
Grüßle
neuling
nasdaq10.000
14.04.2002, 15:14
12.04.02, W:O
Alger: Der Dow Jones erreicht 30.000 Punkte
... braucht dafür aber einige Jahre - Produktivität, China, Euro und "Pax Americana" als Kurstreibsätze
Fred Alger zeichnet ein positives Bild der Börsen-Zukunft. Trotz vieler Ängste rechnet er damit, dass die Anleger sich der Börse wieder zuwenden. Die Indizes der Welt sollen deutliche Gewinne verzeichnen.
An den Börsen tobt seit ihrer Entstehung ein Kampf zwischen den Bullen und den Bären. Langfristig haben die Bullen bisher klar die Oberhand behalten - auch wenn in den letzten knapp zwei Jahren oftmals die Bären das Zepter schwungen. Fred Alger, Chef der gleichnamigen US-Fondsgesellschaft, sieht das Zepter schon bald wieder in sympathischerer Hand: Der Dow Jones soll in den nächsten Jahren auf 30.000 Punkte steigen und sich damit verdreifachen. Eine neue Bullenparty soll beginnen.
Seit mehr als 40 Jahren ist Alger nun schon an der Börse tätig und war eigentlich schon im Ruhestand, als das Schicksal zuschlug. Am 11. September, als die Flugzeuge ins World Trade Center einschlugen, verlor Alger seinen Bruder David, der das Fondsunternehmen leitete. Seitdem ist Alger „back in business", und nachdem mit den Terroranschlägen auch viele Analysten von Alger getötet wurden, hat der ehemalige US-Marine die Firma neu aufgebaut.
Es ist vor allem seine Erfahrung, die Alger optimistisch sein lässt. Auf den Boom folgt der Crash, auf den Crash der Boom. Die Phasen der Börsen sind so sicher wie Ebbe und Flut, wie Aufschwung und Abschwung in der Wirtschaft. Dass sie kommen, weiß jeder, wann sie kommen, niemand. Die Prognose der Zeitpunkte und Intensität von Boom und Crash ist eine Kunst, die nur wenige - oder niemand - beherrscht.
Nun, den Crash haben die Börsen gesehen, und es sind vier Punkte, die Alger optimistisch stimmen. Zum einen ist da der Eintritt Chinas in die Welthandelsorganisation. China sei nicht nur als Markt interessant, sondern auch für Investitionen, sagt Alger im Gespräch mit wallstreet:online. Vor allem ersteres wird aber der interessantere Punkt sein. Schon heute sind die größten Firmen der Welt aus dem Straßenbild des Reiches der Mitte kaum noch wegzudenken, wie der Reisebericht unseres Gastautors Torsten Hoffmann zeigt . Mehr als eine Mrd. Konsumenten, deren Einkommen im Durchschnitt sehr stark wächst, kommen damit in den Schoß des Welthandels. Ein Markt, der auch bei Unternehmen aus Europa und den USA für Umsatzzuwächse sorgen wird.
Ach ja, der Welthandel: Trotz der zuletzt großen Verstimmungen durch die protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung sieht Alger diesen in seinem Fortschritt nicht gefährdet. Die Entscheidung Bushs sei politisch motiviert und von kurzfristigen Überlegungen geprägt gewesen, sagt Alger. Nichtsdestotrotz sei es „eine schlechte Entscheidung gewesen". Dennoch: „Bush hat sein Herz am rechten Fleck", sagt Alger. „Glauben sie es - oder glauben sie es nicht." Bush sei nicht gegen den Welthandel. Eher dafür, ihn weiter zu förden.
Nun ja, wir glauben es. Zumindest soll es auf das, was Alger „Pax Americana - amerikanischer Friede" nennt, keine „Welt-Americana" folgen. „Die Welt ist seit dem 11. September sicherer als jemals zuvor"; lautet Algers persönliches und gerade in Anbetracht dessen, was Algers Familie erleiden musste, sehr erstaunliches Fazit. Dennoch sprechen die Fakten für sich: Weltweit erhöhen die Staaten ihre Ausgaben für das Militär, allen voran die USA. Der Kampf gegen den Terror hat ehemalige Feinde endgültig näher zusammengebracht. Die amerikanisch-russischen Beziehungen sind wohl so gut wie nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Und gerade diese Beziehungen haben nach dem Zweiten Weltkrieg die Welt gelähmt.
So nah wie niemals zuvor stehen sich wohl auch die Staaten Europas. Gerade einmal 57 Jahre ist es her, dass der „alte Kontinent" in Trümmern lag, die eben dieser Zweite Weltkrieg verursacht hat. Ganze drei Generationen später prosperiert Europa, hat eine durch die Europäische Union auf diesem Kontinent kaum gekannte politische Union hervorgebracht - die in der Einführung der neuen Währung gipfelte. Der Meilenstein Euroist für Alger ein weiterer Baustein auf dem Weg zum Börsenaufschwung. Die Preistransparenz erhöht den Wettbewerb, verbessert die Arbeitsteilung, erhöht schließlich die Produktivität. Die Produktivität steigt auch wieder in den USA, seit der Börsen-Crash die Unternehmen zu massiven Einschnitten gezwungen hat. Und die ist der Treibsatz der letzten Börsenhausse gewesen.
So wird auch die Börse wieder bessere Zeiten sehen - Rezessionsgerede, „Enronitis" und Börsen-Depression der letzten zwei Jahre zum Trotz. Nur was kaufen, wo liegen die Favoriten? Neben dem Honig, den die Rüstungsbranche aus der weltweiten Jagd auf Terroristen in den nächsten Jahren ziehen wird, sieht Alger vor allem die Technologie- und Healthcare-Werte als chancenreich an. Rund 50 Prozent des Kapitals der Alger-Fonds seien in diese Branchen investiert. Allerdings bei Technologie-Werten nur „in solchen Unternehmen, die wirklichen Wandel repräsentieren". Falsche Propheten hat die Börse aussortiert und wird dies weiterhin machen, das haben die letzten Monate mit schmerzhaften Erkenntnissen wie im Fall Comroad deutlich gezeigt. Die Healthcare-Aktien sollten vor allem davon profitieren, dass die Menschen im Schnitt immer älter werden. Gerade im Alter gehen Ausgaben für Medikamente und Behandlungen deutlich in die Höhe. Dies landet wiederum in den Umsatzkassen der Healthcare-Unternehmen. Bleibt nur noch die Frage der Finanzierbarkeit der Gesundheit im Alter. Die Löcher in den Sozialkassen vieler Länder sind ein Risiko, das in diesem Zusammenhang selten genannt und deshalb gerne auch unterschätzt wird. Das beste Beispiel hierfür ist Deutschland.
Trotz aller Probleme - es sei nur der Neue Markt als Stichwort genannt - hat Alger auch für die heimischen Börsianer aufmunterndes zu liefern. „Auch die Deutschen werden an die Börse zurück kehren". Zurück an den Ort, von dem sie durch das Platzen einer wohl einmaligen Blase, kombiniert mit Betrug, Scheingeschäften bei Unternehmen und vielen anderen Missständen vertrieben wurden. Eine Situation, die erfahrene Börsianer kennen: Auch im Vorfeld des Crashes von 1987 kamen Unternehmen zu weit überhöhten Preisen an die Börse - ähnlich wie 1999 und 2000. Dann kam der Crash - und nach 1987 zumindest eine der größten Haussen der Geschichte.
Widerholt sich selbige? Ja, aber vor allem in den USA, wenn Alger Recht behält. 30.000 Punkte soll der Dow Jones erreichen. Einen genauen Zeithorizont für diese Verdreifachung zu bestimmen, wäre vermessen. „In einigen Jahren", sagt Alger, dann soll es soweit sein. Ob in fünf, sechs oder sieben Jahren: Das kann Börsianern bei diesen Aussichten sowieso egal sein.
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Schaun wir mal!
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Krise? Welche Krise? 10-Jahres-Chart des Dow Jones
http://img.wallstreet-online.de/news/001/62/89
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http://www.evotrade.de/Handel/Chart_Special/Depress.gif
Depression fügt sich an Depression - und dennoch geht's stets aufwärts:D
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Mir wird eh' alles immer klarer:D
http://karriere.t-online.de/karr/wiss/mult/fp/homi/fp-hominiden5,property=thumbnail.jpg
Spanische Wissenschaftler haben 2001 mit Hilfe der Überreste (l) des vermutlich ältesten Europäers das Gesicht (r) des rund 800.000 Jahre alten Hominiden rekonstruiert.
germanasti
14.04.2002, 16:35
IG Metall - Arbeitgeber müssen Angebot kräftig erhöhen
Frankfurt, 14. Apr (Reuters) - Die IG Metall hat die Metall-Arbeitgeber am Sonntag zu einer deutlichen Erhöhung ihres bisherigen Angebots aufgefordert und zugleich neue Warnstreiks angekündigt.
"Die Metall-Arbeitgeber müssen ihr erstes Zwei-Prozent-Angebot in den nächsten Tagen kräftig erhöhen", erklärte IG Metall-Sprecher Claus Eilrich in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung der Gewerkschaft. Gleichzeitig bekräftigte er das Ziel einer Lösung des Tarifkonflikts am Verhandlungstisch. "Bewegen sich die Arbeitgeber nicht, werden wir kurzfristig über das Scheitern der Verhandlungen und die Einleitung von Urabstimmungen entscheiden."
Die IG Metall kündigte am Sonntag weitere Warnstreiks nach denen in der vergangenen Woche an.
bin
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So stur wie dieses Mal waren die Chefs noch selten. Grösster Streik des Jahrzehnts? :rolleyes:
Hallo germanasti, hallo @all,
das Folgende gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber wer heute noch nicht gekotzt hat, sollte sich mal unter folgendem Linkhttp://www.bild.de/ "Das Video zur Penisshow" angucken. Meine Kinnlade fiel ca. 4 Stockwerke hinunter.
http://www.plauder-smilies.de/eek2.gifhttp://www.plauder-smilies.de/eek2.gifhttp://www.plauder-smilies.de/eek2.gifhttp://www.plauder-smilies.de/eek2.gif
schönen Sonntag noch
kurze Ergänzung:
befindet sich unter der Rubrik "Erotik". Ihr dürft mich jetzt steinigen.
@all
guten tag! :)
meine home-surfing station geht immer noch nicht. :gomad
morgen nix börse :cry
@germanasti
was willst du an cot zurück bis 2000 haben? :cool:
mrabc :)
germanasti
14.04.2002, 17:41
Ibykus:
Wobei man sich nun die Frage stellen was Du dort gemacht hast?
Suchst du einen Nebenjob? :hihi
germanasti
14.04.2002, 17:42
hi mrabc:
Eine wöchentliche PDF-Datei von ca. Juni 2001. Dann habe ich alle bis Anfang 2000. Möchte etwas analysieren. :)
Das ist echt die härte, was die mit dem Teil alles machen:dd
@germa @gert
ich bin dort nur ganz zufällig gelandet, wollte eigentlich ganz woanders hin :rolleyes:
http://www.plauder-smilies.de/party/barf.gifhttp://www.plauder-smilies.de/pukeface.gif
@germanasti
willst also quasi die allgemeine zusammenstellung wie jede woche.
biste mit 1999-2001 zufrieden? ;)
kommt gleich! :)
ich schau mal, ob ich wieder mal comdirect arms mache.
mrabc :)
germanasti
14.04.2002, 17:47
Gert:
Findest Du das etwa auch amüsant und lustig?
Einen Kuchen wirft man doch auch nicht hin und her & verknetet ihn auf grausame Weise! Er dient nur einem Zweck, nämlich dem Gegessen werden. So sollte es beim männlichen Organ auch sein, hat allerdings zwei Zwecke. :hihi
germanasti
14.04.2002, 17:48
mrabc:
Sehr zufrieden. :)
Die aktuelle Aufstellung reicht bis Mai 2001 zurück. & ich finde meine Outlook-Datei von 2001 nicht mehr, so dass ich keinen Zugriff mehr ab Baissebeginn habe. :(
Ich wurde das Teil net so ziehen und quetschen!
Selbstzerstümmelung.
@Ibykus
Haste eigendlich mal hier in dein Postfach reingeschaut?
@ gert
ja hab ich. Hatte heute schon mal im Stammtisch-Thread gepostet und dort gleich darauf geantwortet.
Irgendwie geht´s beim Esel-Link immer nur im Kreis (?). Ansonsten gibts ja Limewire, Morpheus, BearShare, Kazaa, ...
http://www.plauder-smilies.de/tales/grdmartien.gif
@germanasti,
du hast mal in einer Bäckerei gearbeitet?
Warst du der Lehrling von Frick?
:hihi :hihi :hihi
@gert
dankeschön! Werd mich heute nacht mal damit befassen :)
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