Vollständige Version anzeigen : 12.04.02: Amerika am Ende! Kann sie die Restwelt des Bösen entziehen?
mixalis04
14.04.2002, 18:23
Hallo zusammen ;)
Kennt einer von euch eine paar gute Links zum Thema:
Wirtschaftliche Entwicklung der BRD (ab 1949 bis heute) mit
BIP-Wachstumsrate, Inflation, Grafiken etc. ???
Wäre echt cool, ich suche mir hier nen Wolf :mad:
scheint nicht viel interessantes zur börse am heutigen wochenende zu geben, oder täusche ich mich?
:(
@germanasti
und mail eingetrudelt? :rolleyes:
hier der comdirect-arms:
http://mitglied.lycos.de/sachse2001/trin02-04-146m.jpg
mrabc :)
DEUTSCHE BANK
Finanzministerium prüft neue Führungsstruktur
In der Frage der umstrittenen Führungsstruktur der Deutschen Bank hat Bundeskanzler Gerhard Schröder möglicherweise das letzte Wort. Die Bankenaufsicht möchte die hochpolitische Entscheidung nicht alleine treffen.
Die im Januar beschlossene Management-Organisation sieht laut einem Bericht des SPIEGEL vor allem eine Entmachtung des Vorstands zu Gunsten eines so genannten Executive Committee unter Führung eines weisungsberechtigten Vorsitzenden, des designierten Chefs Josef Ackermann, vor. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hatte die Struktur geprüft und rechtliche Bedenken angemeldet. Die neuen Berichtslinien der Bank seien mit dem Aktiengesetz nicht vollständig vereinbar. Wegen der politischen Brisanz - schließlich wird in der Deutschen Bank auch einen Umzug nach London erwogen - hat die Bankenaufsicht ihren Prüfbericht an das Bundesfinanzministerium weitergeleitet.
Die Beamten wollen darüber allerdings eigentlich auch nicht entscheiden und überlegen deshalb, die Ergebnisse ans Kanzleramt weiterzuleiten. Inzwischen gibt es zudem eine Stellungnahme des Bundesjustizministeriums, die sich im Wesentlichen mit den Ergebnissen der Bankenaufsicht deckt. Frankfurter Banker erwarten dennoch, dass die Regierung die Organisationsstruktur mit leichten Änderungen absegnen wird.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,191799,00.html
--------
wenn der bei dieser sache genauso ernst macht, wie bei seiner haarfarbe, dann :eek:
:hihi :hihi :hihi
germanasti
14.04.2002, 18:34
Original erstellt von paule2
@germanasti,
du hast mal in einer Bäckerei gearbeitet?
Warst du der Lehrling von Frick?
:hihi :hihi :hihi
:gomad :gomad :gomad :gomad :gomad
:gomad :gomad :gomad :gomad :gomad
:gomad :gomad :gomad :gomad :gomad
germanasti
14.04.2002, 18:36
mrabc:
Kam an, vielen Dank :)
Nanü, der TRIN ist ja am Freitag genauso schlagartig runter wie am Donnerstag hoch.
& Topbildung im gleitenden Durchschnitt. d.h. noch 1-3 wochen bis zur nächsten grossen Rallye. Buy in may und bleib dabei?
WAHLKAMPF
TV-Duell Schröder-Stoiber droht zu platzen
Das geplante TV-Duell zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber droht zu platzen. Die Kontrahenten können sich angeblich nicht auf einen Termin einigen.
Berlin - Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, Schröder habe Stoiber als Termine für die ersten Fernsehduelle dieser Art den 2. und 20. September angeboten. Gewählt wird am 22. September. Der CSU-Chef lehne diese Termine ab. Das Blatt zitierte den Chef des Stoiber-Teams, Michael Spreng, mit den Worten, es sei "besser, das letzte Duell nicht zwei Tage, sondern drei Wochen vor der Wahl zu machen".
Regierungssprecher Bela Anda erklärte: "Von unserer Seite wird es bei den Terminen keine weiteren Kompromissangebote geben. Notfalls wird der Bundeskanzler eben allein ins Fernsehen gehen und sich Journalistenfragen stellen." SPD-Bundesgeschäftsführer Matthias Machnig lästerte laut "BamS": "Stoiber will, dass zwischen dem TV-Duell und der Wahl möglichst viel Zeit ist, damit seine Berater erläutern können, was der Kandidat eigentlich sagen wollte."
Die "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe) berichtet, Schröder habe in einer internen Besprechung erklärt, er lasse sich die Fernseh-Auftritte "nicht sabotieren, nur weil der Bayer Angst davor hat, mit mir eine Woche vor der Wahl öffentlich zu streiten". Er bestehe auf dem ursprünglichen Duell-Plan, einmal vier Wochen und einmal in der Woche vor der Wahl ins Fernsehen zu gehen, "weil nur so die Leute mitkriegen, ob und was sich bewegt hat". Die Forderung Stoibers, vier Wochen und drei Wochen vor der Wahl zusammen zu kommen, spreche "nicht für dessen Mut, sondern für dessen Feigheit".
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,191826,00.html
kindergarten :mad:
@mix
versuch mal hier:
Statistisches Bundesamt (http://www.destatis.de/d_home.htm)
weiß aber nicht, ob alle und welche daten frei verfügbar sind. ansonsten mal in bibo bei dir gehen - am besten uni-bibo. die müßten die sachen auch als cd-rom da haben.
mrabc :)
wie kann man eigentlich eine URL mit einem text versehen?
:eek:
@dd
wenn du bei nachricht verfassen über den fenster auf "http://" klickst geht fenster auf. dort kannst du als erstes linkname reinschreiben/einfügen. nach ok kommt zweites fenster - dort link selber einfügen.
oder: wenn du es so schreiben willst [.url=http://www.stock-channel.net/]link-name hier dazwischen schreiben[./url] (punkte weglassen)
mrabc :)
germanasti
14.04.2002, 18:48
Aus der FTD vom 15.4.2002
Edelmetallmarkt: Gold hält sich über der Unterstützungslinie
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach
Die vergangene Woche begann beim Gold mit einem eher negativen Unterton. Bis zum Mittwoch fiel das Metall auf die Unterstützungslinie bei 297 $ je Feinunze zurück.
Financial Times Deutschland
TEST URL (http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=NDX&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=4&lf2=2&lf3=32&type=4&size=2&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5723&mocktick=1)
@ germa
wenn´s dich interessiert?
Formel 1 Thread (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7060)
:)
germanasti
14.04.2002, 19:03
Dolby:
Das ist wie beim Überraschungsei:
Spannung, Spiel und viele Freuden. :hihi
nasdaq10.000
14.04.2002, 19:08
ISM PMI Index - History
1948 - Present
This table contains the PMI number since the report began in 1948.
http://www.napm.org/ISMReport/pmindex.cfm
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
ISM Index - nationale Einkaufsmanager-Index
Zeitl. Verzögerung:
Kurz, da er am 1. Werktag eines Monats für den zurückliegenden Monat veröffentlicht wird
Quelle /URL: National Association of Purchasing Managers, ab 2.1.2002 dann das
Institute for Supply Management™ (ISM)
http://www.napm.org/NAPMReport/index.cfm
Veröffentlichung: monatlich, erster Werktag des Monats, 10:00 AM EST, 16:00 MEZ
Revisionsfaktor: Daten werden monatlich nicht berichtigt; seltene Revisionen
Auswirkung: Die finanziellen Märkte reagieren sehr sensibel auf unerwartete Veränderungen des Index, er wird als guter Indikator für Inflationsdruck empfunden.
Worauf ist zu achten:
Wendepunkte des Index implizieren eine Verlangsamung oder Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivität.
Preisveränderungen, die von den Herstellern bezahlt werden, sind ein Hinweis auf eine beschleunigte oder reduzierte Inflation.
Eine Zunahme der Auftragseingänge gibt eine Vorausschau auf die kommenden Monate.
Stärken:
Die Veröffentlichung liefert rechtzeitig Information über die Herstelleraktivität.
20 produzierende Industrien, die der Index beinhaltet, werden entsprechend ihrem Anteil am Bruttoinlandsprodukt gewichtet und sorgen so für eine exakte Darstellung der nationalen Herstelleraktivitäten.
Der ISM-Index ist ein Frühindikator der wirtschaftlichen Tätigkeit und kann so sinnvoll bei der Vorhersage von Wendepunkten des Wirtschaftszyklus herangezogen werden.
Veränderungen des Index sind eng an Veränderungen des BIP gekoppelt.
Die Auftragseingänge und -rückstände des Index geben ein Blick auf die zukünftige Produktion.
Schwächen:
Die ISM Umfrage beinhaltet keine Lohn-/Gehaltskomponente, die einen wichtigen Anteil an den gesamten Herstellungskosten hat und zum Inflationsdruck beiträgt.
Die Antworten der Umfrage sind limitiert auf die drei Möglichkeiten: langsamer, schneller, unverändert. So erfasst er keine Komponenten, die geringgradiger wachsen oder umgekehrt.
Der Index erfasst keine technologischen Veränderungen oder Produktionseffizienz, die eine Produktionsausweitung ermöglichen bei Stellenreduktion.
Eng an das BIP gekoppelt, vermittelt der Index einen Eindruck der herstellenden Leistungsfähigkeit aber nicht der gesamten ökonomischen Leistungsfähigkeit.
Kurze Beschreibung:
Das ISM veröffentlicht monatlich einen Index, der auf der landesweiten Befragung von mehr als 400 Einkaufsmanagern, die 20 verschiedene Bereiche des verarbeitenden Gewerbes repräsentieren, basiert.
Im Monatsvergleich werden Einschätzungen abgegeben, falls in eine positive Richtung mit "höher", "besser" oder "langsamer" bei den Ausrüster-Lieferungen; bei einer Antwort in eine negative Richtung mit "niedriger", "schlechter" oder "schneller" bei den Ausrüstern. Diese Rohdaten werden nicht verändert.
Der PMI-Index ist ein Diffusions-Index, also ein Stimmungsindikator, der aus dem Prozentsatz der positiven Antworten plus "one-half" der gleichen Antworten berechnet wird.
Fünf unterschiedlich gewichtete Indikatoren finden sich dort wieder; so die Auftragseingänge (30%), Produktion (25%), Zulieferer-Auslieferungen (15%), Lagerbestände (10%) und Beschäftigung (20%). Weitere 9 ähnlich strukturierten Einzelindizes werden zusätzlich zum PMI veröffentlicht:
1. Auftragseingänge,
2. Produktion,
3. Zulieferer,
4. Auftragsrückstände,
5. Lagerbestände,
6. Preise,
7. Beschäftigung,
8. Export-Auftragseingänge,
9. Import-Aufragseingänge.
Die Informationen über die Leistungsfähigkeit jeder der 20 Branchen wird einzeln herausgegeben. Die NAPM-Befragung stellt Preisveränderungen für 14 "Schlüsselinvestitionen" bereit.
Der Index selbst wird saisonbereinigt um jahreszeitliche Schwankungen, institutionelle Veränderungen oder durch Feiertage bedingte Veränderungen auszugleichen. Die Faktoren für die saisonale Bereinigung werden vom US-Handelsministerium geliefert.
Beurteilung des Index:
Verschiedene Quelle geben leicht unterschiedliche Interpretationen des Gesamtindexes an:
a) die NAPM selbst spricht davon, dass oberhalb eines Niveaus von 50 Punkten eine wachsende, verarbeitende Industrie, inmitten einer expandierenden Gesamtwirtschaft, indiziert wird. In diesem Punkt herrscht allgemeine Übereinstimmung.
b) Unterschiedlich werden Indexstände unterhalb von 50 Punkten interpretiert, allgemeine Meinung ist auch hier, dass dann das verarbeitende Gewerbe schrumpft. Die NAPM gibt zudem an, dass dann der Index oberhalb von 42,7 noch eine expandierende Gesamtwirtschaft bzw. BIP vorliegt und erst unterhalb dieser Grenze auch die Gesamtwirtschaft kontrahiert.
Dieser Grenzwert wird auch mit 43,9 veröffentlicht, so dass andere Autoren bei einem Indexstand zwischen 44,0 und 49,9 von einem schrumpfenden, verarbeitenden Gewerbe mit einer Wirtschaft insgesamt aber noch im Wachstumsprozess, ausgehen
Andere Autoren sehen nur eine Grenze bei 50 Punkten, also oberhalb Expansion und Unterhalb Kontraktion der Wirtschaft.
Der Bericht wird abgesehen von einer Unterbrechung während des 2. Weltkrieges seit 1931 veröffentlicht.
germanasti
14.04.2002, 19:12
NoggerT handelt den Nemax momentan umgekehrt, nämlich auf short:
#26 von NoggerT 12.04.02 17:31:57 Beitrag Nr.: 6.102.972 6102972
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Verkaufswempfehlung Singulus,
1.Trziel 32,5/31,5
#27 von NoggerT 12.04.02 17:33:56 Beitrag Nr.: 6.102.998 6102998
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Wenn die 32 fällt, dann
sieht es nicht gut aus..
#28 von NoggerT 12.04.02 17:34:40 Beitrag Nr.: 6.103.009 6103009
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Singulus Xetra
33€ (tagestief) !
#29 von NoggerT 12.04.02 17:35:09 Beitrag Nr.: 6.103.016 6103016
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#30 von NoggerT 12.04.02 17:35:55 Beitrag Nr.: 6.103.025 6103025
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Singulus 32,73 - 1,15%(Tagestief) !
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=880416000&sSymbol=SNG.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+880416000
Der hat einen Einfluss auf die Kurse. :rolleyes:
nasdaq10.000
14.04.2002, 19:17
TA: Singulus: Mittelfristig weiter Aufwärtspotenzial
12.04.2002
Die Aktie der Singulus Technologies AG (WKN 723890) bewegt sich zurzeit in einem ansteigenden Dreieck seitwärts. Ein kurzfristiger Aufwärtstrend und eine Widerstandslinie bei ca. 35,00 Euro begrenzen die Bewegung. Mittelfristig ist aus charttechnischer Sicht ein weiterer Kursanstieg über die 35,00 Euro-Marke denkbar.
http://www.musterdepot.de/charts2002/singulus080402.gif
Quelle: MARKET MAKER
Anfang Februar markierte der Kurs der Singulus Technologies AG, nach einer mehrwöchigen Abwärtsbewegung, ein Zwischentief bei ca. 26,00 Euro. Eine Unterstützungslinie, die aus einem Zwischenhoch Mitte Oktober entstand, verhinderte einen tieferen Fall. Bis Mitte Februar erholte sich der Kurs bis auf 30,00 Euro, scheiterte dann aber an einer Widerstandslinie und erzeugte im weiteren Verlauf ein weiteres Zwischentief bei 26,00 Euro. Das so entstandene Doppeltief wurde Anfang März bestätigt. Seitdem legt die Aktie kontinuierlich zu und folgt dabei einem Aufwärtstrend nach oben. Zusammen mit einer Widerstandslinie bei 35,00 Euro ist derzeit eine Dreieckformation zu erkennen.
Die Umsätze sind nahezu unverändert hoch. Das 20 Tage-Momentum notiert mit 107,5 Zählern nach wie vor über der Basislinie und sollte kurzfristig wieder nach oben drehen. Der MACD tendiert seitwärts und kann sich mit 0,78 Zählern weiterhin im positiven Bereich behaupten. Er erzeugte in den vergangenen Wochen mehrere Kauf- und Verkaufsignal, die aber von geringer Bedeutung sind. Der RSI hält sich mit 53 Prozent in der neutralen Zone auf.
Ausblick: In den kommenden Tagen sollte sich der Kurs der Singulus Technologies AG weiter innerhalb der Dreieckformation bewegen. Spätestens Anfang Mai muss sich der Kurs aber entscheiden, ob er das Dreieck nach oben oder nach unten verlässt. Aus charttechnischer Sicht sollte der Kurs nach oben ausbrechen und mittelfristig weiter zulegen. Zumindest lassen die Oszillatoren derzeit wieder Kurspotenzial erkennen. Trotzdem kann auch ein erneuter Abschwung nicht ausgeschlossen werden. Bereits investierten Anleger wird deshalb empfohlen, ihre Bestände durch Stop-Kurse unterhalb der Aufwärtstrendlinie abzusichern.
nasdaq10.000
14.04.2002, 19:28
n-tvWirtschaftstalk
Immer sonntags um 19.15 Uhr: Die unterhaltsame Gesprächsrunde über die letzte und die kommende Börsenwoche. Jeweils montags ab 9.00 Uhr: Die Höhepunkte als Videostream!
http://www.n-tv.de/wirtschaft
Wirtschaftslage in den USA
Dr. Kurt Richebächer, früher Chefökonom der Dresdner Bank, hielt die folgende Rede auf einem Seminar der EIR-Nachrichtenagentur am 5. November 2001 in Berlin. Wir haben den Text hier etwas gekürzt. Die ganze Rede wird in einem EIRNA-Bericht zusammen mit den anderen Beiträgen veröffentlicht werden.
Wahn und Wirklichkeit
Die tatsächliche Lage der amerikanischen Wirtschaft
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
-- à propos Generationen. Ich bin groß geworden in einer Zeit, als die Volkswirte die Aufgabe hatten, nachzudenken. Sie müssen bedenken: Die alte Generation hatte wenig Statistik zur Verfügung, und schon das zwang zum Denken. Aber besonders unter amerikanischem Einfluß hat die Statistik so sehr um sich gegriffen, ist so überwältigend geworden, daß das Denken vollkommen aufgehört hat. Das intellektuelle Niveau in der ökonomischen Diskussion ist heute für mich das niedrigste seit 200 Jahren (vor etwas über 200 Jahren erschien Adam Smith mit seinem Wealth of Nations). Die Amerikaner haben schon in den 20er Jahren die Theorie aufgegeben. Es gibt nicht einen großen amerikanischen Nationalökonomen; es gibt jede Menge Nationalökonomen aus England, aus Schweden, aus Österreich -- aber nicht einen aus Amerika. Nun zur Sache.
Nach herrschender Meinung hat die amerikanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren eine große Renaissance erlebt, die Wunder der Produktivität und der Gewinne vollbracht hat. Ich habe die Sache immer im Auge behalten, und ich habe festgestellt, daß die Wunder im Grunde nur in der Statistik, aber überhaupt nicht in der Wirtschaft stattgefunden haben.
Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Die Gewinnentwicklung der letzten Jahre ist die mieseste der gesamten Nachkriegszeit. Jetzt werden Sie fragen: "Wie ist denn das möglich?" Das kann ich Ihnen sehr einfach sagen: Es gibt in dieser Sache zwei Zahlenreihen -- "Reihe" ist schon übertrieben: es gibt eine Reihe, und das andere ist Stückwerk. Also: Das worauf jeder schaut, was Schlagzeilen macht, das sind die Berichte der Unternehmen. Und diese Berichte sind in einem Maße frisiert, daß sie keinerlei Beziehung zur Realität haben. Die Amerikaner sind heute an dem Punkte, wo die Unternehmen sogenannte Pro-forma-Gewinne mitteilen. Pro-forma-Gewinne sind errechnete Gewinne, bei denen jede beliebige Kostenart weggelassen wird, vor allen Dingen Zinskosten und Abschreibungen, die ausgegliedert werden nach dem Motto, diese Kosten spiegelten nicht die organische Entwicklung wider. Vodafone machte neulich Schlagzeilen: "Gewinnanstieg 40%." Das war aber nur der "EBITDA-Gewinn", das heißt Einnahmen ohne Zinsen, ohne Steuern, ohne Abschreibungen, ohne Amortisation. Außerdem müssen Sie eines bedenken: Warum führen die amerikanischen Unternehmen alle diese Akquisitionen und Mergers durch? Das Ziel besteht darin, Gewinne zu kaufen. Die wollen keine Synergien. Die wollen Gewinne kaufen, und diese werden dann dem eigenen Gewinn zugeschlagen. Das macht man zehn Mal im Jahr. Dann wird das extrapoliert, und Sie erhalten die wunderschönsten Gewinnkurven und bewundern die ungeheure Rentabilität der amerikanischen Wirtschaft. Mich stört, daß nicht ein Mensch aufsteht und sagt: "Das ist doch alles Quatsch."
Denn es gibt eine andere Zahlenreihe. Und das ist die Zahlenreihe, an die ich mich als Volkswirt halte. Das ist die Zahlenreihe der amtlichen Statistik, der amtlichen Sozialprodukt- und Einkommensstatistik. Die kommt jeden Monat heraus und ist sehr ausführlich. Da können Sie, aufgeteilt nach 20 Branchen, in Details die Zahlen haben -- und dies sind die Zahlen, nach denen ich mich richte. Tatsache ist folgende: Die amerikanischen Gewinne sind scharf angestiegen von 1990, der Rezession, bis 1994. Mehr als 50% dieses Gewinnanstiegs von insgesamt 66% kam von Zinssenkungen. Der Rest kam von fallenden Abschreibungen, die ihren Grund darin hatten, daß die amerikanische Wirtschaft Ende der 80er Jahre aufgehört hatte zu investieren. Und das übersetzte sich jetzt in sinkende Abschreibungen, sinkende Zinsen und explodierende Gewinne. Aber der Gewinnanstieg hörte bereits im Jahre 1994 auf. In den nächsten fünf Jahren bis 2000 stiegen die Gewinne nur noch um 22%. Wie gesagt, das sind die amtlichen Gewinnzahlen. Und danach hatten die Amerikaner in den vergangenen fünf, sechs Jahren für eine "Hochkonjunktur" die mieseste Gewinnentwicklung aller Zeiten. In den Jahren 1998/99 gab es eine leichte Besserung. Aber seit dem 3. Quartal vergangenen Jahres erleben wir den steilsten Gewinnsturz aller Zeiten -- im übrigen auch bei den Gewinnen, welche die Unternehmen berichten. Denn diese Unternehmen haben in der Vergangenheit, aus ihren Akquisitionen, gewaltige Aktivposten in Form von "Goodwill" gebildet. Sie haben ja alle anderen Fabriken aufgekauft zu Überpreisen. Die mußten sie irgendwie in der Bilanz unterbringen, und das geschah, indem man sie auf die Aktivseite als einen immer größeren Posten "Goodwill" einsetzte. Und da nun die Gewinne einfach verschwinden, muß man den "Goodwill" abschreiben. Sie wissen, Nortel hat 49 Mrd. "Goodwill" abgeschrieben und andere Unternehmen 10 Mrd. Es sind unglaubliche Zahlen, sofern sie sich um die Wahrheit bemühen. Aber es gibt kaum jemanden, der sich um die Wahrheit bemüht.
Was ist mit dem Produktivitätswunder? Produktivitätswunder und Gewinnwunder sind ja in unseren Vorstellungen eng miteinander verkoppelt. Das eine Wunder fand so wenig statt wie das andere. Mir fiel als erstes auf: Es waren ja immer die Zahlen über den gewaltigen Investitionsboom. In den letzten Jahren lag die Investitionsquote der Amerikaner bei 35% der Wachstumsrate. Auf der anderen Seite gab es Null Ersparnisbildung, zusammenbrechende Ersparnisbildung. Für mich ist es logisch ein Unding, daß man zugleich einen Investitionsboom und zusammenbrechende Ersparnisse haben kann. Das ist nicht möglich, denn ich kann nur investieren, wenn ein anderer spart und mir dadurch die Ressourcen freigibt für meine Investition. Das war also von vorneherein ein totaler Unfug. Aber niemand nahm Anstoß daran, denn, wie gesagt, theoretisches Denken ist völlig abhanden gekommen. Als nächstes fielen mir die Computerinvestitionen auf. Es wird dauernd gesagt, gewaltige Computerinvestitionen bringen Produktivität. Ja, das tun sie auch. Aber wie? Ich verglich nominale Ausgaben für Computer und reale Ausgaben in den beiden Sozialproduktrechnungen. In der nominalen Statistik haben die Investitionsausgaben der amerikanischen Unternehmen für Computer in der Zeit von 1997 bis 2000 34 Mrd. Dollar betragen. Das ist gar nichts für eine Volkswirtschaft von 10000 Milliarden Dollar BIP. Aber in der Realrechnung des Sozialprodukts stehen keine 34, sondern 214 Mrd. Dollar. D.h. in der Realrechnung wurden aus einem für Computer ausgegebenem Dollar fast sieben Dollar. Wie ist das möglich?
Hedonischer Preisindex und andere Operationen
Die Amerikaner haben in den 80er Jahren beschlossen, bei der Berechnung der Investitionsrate mehr und mehr Qualitätsverbesserungen zu berücksichtigen, und das nennen sie den hedonischen Preisindex. Beim Computer war das nun schon seit Jahren im Gang, aber ab 1995 begann eine förmliche Explosion in den Computerleistungen. Ich bin da ein totaler Laie, aber es geht wohl um Memory (Speicherkapazität) und um Geschwindigkeit und alle diese Dinge. Das explodierte. Und mit der Computerleistung explodierte die Berechnung der Investitions- und Produktionszahlen für Computer: Sie versiebenfachte sich. Aus 34 Mrd. wurden in der Statistik 214 Mrd. Diese 214 Mrd. machten 20% des realen Sozialproduktwachstums aus. Das war also schon ein dicker Posten. Der zweite Schlag kam dann vor zwei, drei Jahren. Da beschlossen die amerikanischen Statistiker, daß Software-Ausgaben eigentlich nicht als Kosten, sondern als Investitionsausgaben zu betrachten seien. Das gab noch einmal 70 Mrd. in die Sozialproduktrechnung hinein. Sie müssen bedenken: Kosten gehen nicht ins Sozialprodukt. Ins Sozialprodukt gehen nur Endausgaben. Aber als Investitionsausgaben gehen sie nun ins Sozialprodukt, und insgesamt ergab sich dann aus hedonischem Preisindex plus Kapitalisierung der Software -- auf dem Papier -- ein Investitionsboom von 25% des Wachstums oder 1% des Sozialprodukts. Dann gab es eine dritte Operation. Im Jahre 1995 empfahl die Boskin-Kommission Verbesserungen der Berechnung der Inflationsraten unter stärkerer Berücksichtigung etwaiger Qualitätsverbesserungen. Da ging es sehr kompliziert zu. Insbesondere die Mieten wurden plötzlich ganz niedrig. Auf diese Weise kamen weitere 0,8% Sozialprodukt zustande.
Wenn Sie jetzt diese drei Dinge zusammenrechnen, dann kommen Sie zu dem Ergebnis, daß im Grunde der ganze Investitionsboom überhaupt nicht stattgefunden hat, außer in diesen statistischen Veränderungen.
Ich persönlich habe vor allen Dingen auch den hedonischen Preisindex abgelehnt. -- Die Idee scheint ja plausibel zu sein: Mehr Leistung muß berücksichtigt werden. Allerdings sind diese hedonischen Dollars, die immerhin eine gute Portion des Wachstums ausmachten, Dollars, die kein Mensch ausgibt, kein Mensch einnimmt und keiner sieht. Es sind Dollars ohne jede Spur von wirtschaftlicher Wirkung. Und deswegen habe ich diese Behandlung immer als groben Unfug betrachtet. Aber es führte zu diesen phantastischen Zahlen, nicht nur beim Sozialprodukt, sondern auch bei der Produktivität. Denn jede statistische Berechnung, die das Sozialprodukt erhöht, geht mit gleicher Menge von Dollars in die Produktivität hinein. Und so hatten sie plötzlich nicht nur ein Wachstumswunder, sondern auch das berühmte Produktivitätswunder.
Noch ein anderer Punkt: Die Amerikaner bauen keine Fabriken mehr. Der Investitionsboom fand nur auf dem beschriebenen Wege in Computern statt. Das hat nun aber zu einer gewaltigen Veränderung in der ganzen Investitionsstruktur geführt. Es wird immer weniger kurzfristig investiert, und langfristig überhaupt nicht mehr. Das erhöht zwar am Anfang das Sozialprodukt über Bruttoinvestitionen, aber dann kommen die Abschreibungen, und die schießen immer schneller in die Höhe, je länger dieser Prozeß dauert. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo die Abschreibungen in Amerika die Investitionen überholt haben. Amerika hat heute negative Nettoinvestitionen, und das gesamte Sozialprodukt, ohne Abschreibungen, ist längst im Minus. Das amerikanische Sozialprodukt ist in den letzten drei Jahren um 14% gestiegen, aber die Abschreibungen sind um 34% gestiegen. Das heißt, Amerika ist hauptsächlich damit beschäftigt, seine Abschreibungen zu verdienen. Das bringt in der Statistik auch noch Wachstum, obwohl es eigentlich nur darauf hinausläuft, alte Maschinen zu ersetzen.
Produktivitätswunder hat nie stattgefunden
Was nun die Gewinne betrifft, so muß man bedenken, daß natürlich der hedonische Preisindex keinen einzigen Dollar in die Kasse bringt. Da kommt kein Gewinn zustande. Die Kapitalisierung der Software dagegen ging voll und ganz in die Gewinne. Denn plötzlich werden Kosten weggenommen und als Investitionsausgaben aktiviert. Das hat die Gewinne erhöht. Bemerkenswert ist, daß die Gewinnentwicklung trotz dieser Verschönerung einfach katastrophal ist. Insofern stellt sich die Frage: Wieso verlaufen die Gewinne so schlecht? Eine einfache Antwort ist: Das Produktivitätswunder hat nie stattgefunden. Es hat eben nur in der Statistik stattgefunden, aber nicht in der Wirtschaft. Es gab statistischen Zuwachs, aber keinen echten Produktivitätszuwachs für die Unternehmen. Prosperität kommt nicht von Produktivitätswundern, sondern sie kommt vom Sparen und vom Investieren. Die industrielle Prosperität hatte ihren Grund darin, daß man riesige Fabriken bauen mußte, um diese Maschinen herzustellen. Bedenken Sie, was man investieren mußte, um die Elektrizität herzustellen. D.h. die Prosperität kommt vom Investieren, und nicht ohne weiteres von der Produktivität. Wenn ich zusätzlich Produktivität erhalte, dann ist das prima. Aber die Prosperität kommt von der Kapitalbildung, die stattfindet: vom Bau der Fabriken und dem Bau der Maschinen. Es ist die Tätigkeit, die Einkommen entstehen läßt. Die Prosperität kommt von der Einkommensbildung und nicht automatisch von der Produktivität. Die Kapitalausgaben sind somit der Kernpunkt bei all diesen Dingen. Und die sind eben in Amerika minimal, wenn sie diesen statistischen Hokuspokus wegnehmen. Der andere Punkt ist der, daß in meinen Augen diese berühmte Shareholder-Value-Kultur die schlimmste Mißkultur darstellt, die es je im wirtschaftlichen Denken gegeben hat. Akquisitionen und Mergers sind schließlich kein Ersatz für Kapitalbildung und Investitionen. Diese Unternehmen haben en masse diese Akquisitionen betrieben, um nicht zu investieren. Ich sage immer: "Restrukturing" und "Downsizing" und all diese schönen Worte sind bloß Synonyme für "Nichtinvestieren". Und aus diesem Grunde fehlt es in den USA an Kapitalbildung. In einem Lande, wo nicht gespart wird, kann es ja auch gar keine Kapitalbildung geben, höchstens auf dem Papier.
Und daher bin ich der Meinung, daß diese Technik, die so gerühmt wird für ihre Produktivität, gar keine Profite generiert. Wenn Sie heute die Nasdaq-Unternehmen nehmen und all die Abschreibungen berücksichtigen, dann haben diese Unternehmen seit 1995 keinen Pfennig verdient. Sie sind alle in den roten Zahlen. Das waren Scheingewinne in der Vergangenheit, die sie großenteils aus dem Aktienmarkt geholt haben. Sie haben ihre Gewinne im Aktienmarkt gemacht, haben dann andere Unternehmen gekauft, und die Gewinne wurden aufeinandergetürmt. Das waren alles Papiergewinne, Scheingewinne, keine Gewinne aus Produktion und Produktivität. Es war alles Betrug. Und insofern sehe ich das Problem in der Technik. Die Amerikaner haben geglaubt, das muß doch eine wunderbare Technik sein, für die man so wenig tun muß. Da kann man 50% mehr produzieren, von heute auf morgen, und dann sind wir alle reiche Leute. Wir haben geglaubt, daß diese Technologie besonders gut sein muß, weil sie so wenig kostet. Aber das ist der Grund, warum sie auch keinen Gewinn bringt. Gewinne können nur über Ausgaben entstehen. Ich sage immer: Die Hauptgewinnquelle sind kapitalisierte Ausgaben. Und wenn ich keine kapitalisierten Ausgaben habe, kann ich keine Gewinne machen. Und diese Quelle fließt nicht bei dieser neuen Technik. Sie fließt auch nicht von dieser neuen Shareholder-Value-Kultur, die ja andere Transaktionen vorzieht. Ich lese immer wieder, was die amerikanische Notenbank alles unternimmt: neun Zinssenkungen, demnächst die zehnte Zinssenkung. Und dann sage ich: Aber liebe Leute, allmählich ist es doch Zeit, einmal darüber nachzudenken, warum diese Zinssenkungen überhaupt keine Wirkung haben -- abgesehen davon, daß sie im Moment den Aktienmarkt hochtreiben. Nebenbei gesagt, die Aktien werden immer teurer, da die Gewinne nämlich noch viel schneller als die Aktienkurse gefallen sind. Im Transportsektor zahlen sie das 800fache für die Gewinne, vielfach sind ja gar keine Gewinne mehr da, und bei Utilities (Versorgungsunternehmen für Wasser, Strom etc.) bezahlen sie das 60fache. Bei Dow-Jones-Firmen zahlen sie das 35fache, und das bezieht sich wohlgemerkt auf die frisierten Gewinne. Die Gewinne sagen mir, wohin die Wirtschaft geht, nicht der dämliche Index von der Michigan University über die Stimmung der Konsumenten. Nicht der Konsument, wie die Amerikaner glauben, sondern die Gewinne und die Investitionen der Unternehmen sind entscheidend. Der Konsum kommt dann von selber.
Die andere erstaunliche Sache: Alle Rezessionen der Vergangenheit hatten ein und dieselbe Ursache. Steigende Inflationsraten zwangen die Notenbank, die Bremse zu ziehen, und es kam zu drastischen Kreditrestriktionen. Scharf rückläufige Kredite führten zum Abschwung. Das ist die Ursache einer jeden wirtschaftlichen Rezession der Nachkriegszeit in Amerika und in Europa gewesen. In Amerika hat aber überhaupt keine Verlangsamung der Kreditexpansion stattgefunden. In den Boom-Jahren lag die Kreditexpansion des privaten Sektors in Amerika, also der Unternehmen und der Konsumenten, bei über einer Billion Dollar pro Jahr. Bis 1997 waren die Kredite um etwa 700 Mrd. Dollar gewachsen. Seit 1998 wachsen sie pro Jahr um über 1000 Mrd. Dollar. Aber diese tausend Mrd. Dollar bringen gar nichts mehr. Das Komische ist: Sie haben ein scharf rückläufiges Wirtschaftswachstum, sie haben zusammenbrechende Gewinne, sie haben zusammenbrechende Investitionen, aber sie haben eine Geld- und Kreditexpansion, die alle Rekorde schlägt. Die breite Geldmenge wächst um 13,5% -- Kreditwachstum von 1000 Mrd. Dollar im privaten Sektor -- im finanziellen Sektor ist auch noch eine gewaltige Kreditausweitung im Gange. Wir haben die tollste Kreditausweitung aller Zeiten, und dennoch bricht die Wirtschaft einfach zusammen. Es wäre nun an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie es denn überhaupt zu dieser scharfen Konjunkturabschwächung kommen konnte, während die Kredite und die Geldmengen in unvermindertem Tempo weitergeflossen sind. Wie ist das möglich? Ich will Ihnen sagen, warum: durch den Zusammenbruch der Gewinne. Das ist die einzige plausible Erklärung. In Amerika fehlt kein bißchen Geldmenge, kein bißchen Kredit. Früher, also in den normalen Zeiten, kam auf einen Dollar Wachstum des Sozialprodukts 1,6 Dollar Kreditausweitung. Wir waren schon in den Jahren 1998/99 bei vier, fünf Dollar Kreditausweitung pro Dollar zusätzlichem Sozialprodukt. Heute sind wir bei Milliarden Dollar für nichts. Für mich lautet die ganze Frage daher nicht: "Wie können wir die Kredite ankurbeln?" Ja, wohin wollen sie denn noch mit den Krediten? Wir sind heute bei tausend Milliarden. Wollen sie morgen auf 1500 Milliarden gehen? Der Punkt ist: Die Kredite gehen nicht in die Wirtschaft. Und sie gehen nicht vom Unternehmen in die Wirtschaft, weil die Unternehmen nichts mehr verdienen. Deswegen sehe ich keine Besserung in dieser Beziehung. Der einzige, der bis jetzt noch immer mehr gepumpt hat und die Konjunktur noch einigermaßen hochgehalten hat, war der Konsument. Und die Amerikaner sind ganz stolz darauf, daß der Konsument sein Haus immer mehr bis zum Schornstein verschuldet. In Amerika ruft man seine Bank an und sagt: Der Wert meines Hauses ist wieder um 10% gestiegen, ich möchte meine Hypothek um 10% erhöhen. Drei Tage später haben Sie 30000 Dollar auf dem Konto. So einfach geht das. Abertausende von Amerikanern haben das in den letzten Wochen und Monaten gemacht. Und darauf sind die Amerikaner auch noch stolz.
Wo ist die Prosperität, wenn sie darin besteht, daß die Konsumenten ihre Ausgaben nur steigern können, indem sie ihre Haus beleihen? Das ist doch Schwachsinn. Ökonomisch ist das unglaublich. Wenn Sie sich die Statistik ansehen, dann stellen Sie fest, daß der amerikanische Konsument seit 20 bis 30 Jahren eine rapide steigende Verschuldung auf sein Haus besitzt. Ich habe noch die Generation der Amerikaner gekannt, die stolz darauf waren, wenn die Hypothek abbezahlt war. Heute sind sie stolz darauf, wenn sie sie erhöhen können. Und das steigt und steigt und steigt. Für mich ist das nun beim besten Willen kein Zeichen von Wohlstand. Es ist das Gegenteil. Greenspan ist im Kongreß gefragt worden: "Sagen Sie mal, ist das nicht problematisch, steigende Häuserpreise, steigende Hypotheken?" Und da sagt Greenspan: "Och, solange die Häuserpreise weitersteigen, steigt ja auch die Equity, das Eigenkapital." Der fand gar nichts dabei. Man muß sich das vorstellen: Die Häuserpreise erlauben steigenden Konsumkredit, und das wiederum soll die Konjunktur retten.
Heute morgen war von Lösungen die Rede. Ich gehöre zu denjenigen, die sagen: "Die Leute, die uns das eingebrockt haben, sind nicht in der Lage, uns da wieder herauszubringen." Und nebenbei gesagt: Es ist viel schwieriger, als wir glauben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Sehen Sie sich Japan an. Da wird immer gesagt, die Japaner weigerten sich, zu restrukturieren. Das Problem Japans besteht darin: Die haben sich in den Bubble-Jahren ihre Investitionsdynamik zerstört. Endgültig zerstört. Aber auf der anderen Seite: Die Konsumenten sparen. Bei Nullzins muß ich ja noch mehr sparen als vorher, um meinen Lebensabend zu sichern. Im Grunde krankt Japan daran, daß es seine Investitionsdynamik nicht mehr in den Griff bekommt. Aber es hat Konsumenten, die noch sparen. Und wir haben sie in gemilderter Form ebenfalls. Wir haben immer noch Sparer, aber immer weniger Investitionen. Die Amerikaner und die Angelsachsen im allgemeinen sind in dieser Beziehung der krasse Gegensatz. Die sparen überhaupt nicht, investieren auch nicht, aber sie haben Kreditsysteme, die bis zum Exzeß darauf eingerichtet sind, Konsumkredit zu finanzieren. Die amerikanischen Banken schicken jedes Jahr in Milliardensummen Kreditkarten aus. Jeder Amerikaner bekommt jedes Jahr mindestens 50 Kreditkarten. Und jede Kreditkarte hat eine Kreditlinie. Die Besonderheit Amerikas besteht also darin, daß es ein Kreditsystem hat, das voll und ganz auf Konsumkredit ausgerichtet ist. Und die Scheinprosperität der Amerikaner besteht darin, daß sie immer weniger sparen, immer weniger investieren, immer mehr konsumieren. Die alten Ökonomen nannten diesen Prozeß Kapitalkonsum. Und das führt zwangsläufig zum wirtschaftlichen Niedergang. Aber die Amerikaner haben soviel dämliche Europäer und Japaner und andere Asiaten, die ihnen das Geld immer jeden Tag von neuem schicken. Insofern geht das weiter. Wenn Sie genau hinsehen, stellen Sie fest: Der Anstieg des Lebensstandards in den USA hat seinen alleinigen Grund in den Auslandskrediten. Das ist die einzige Möglichkeit, den Lebensstandard zu erhöhen. Denn der Durchschnittslohn des Amerikaners geht seit 1973 beständig zurück, und der Reallohn des Amerikaners liegt heute mindestens 25% unter dem Standard von 1973.
Quelle: Neue Solidarität Jg.28 Nr.46 21.11.2001
germanasti
14.04.2002, 19:48
Ein junger erfolgreicher IT-Unternehmer gönnte sich einen Urlaub an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Er amüsierte sich bestens, bis das unvermeidliche passierte: das Schiff sank. Glücklicherweise überlebte er
und fand sich ohne irgendwelche Güter auf einer kleinen Insel wieder. Es gab nichts, nur Bananen und Kokosnüsse.
Ca. 4 Monate später, als er am Strand liegt, kommt die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte angerudert. Staunend fragt er: "Woher kommst Du, und wie bist Du hierher gekommen?"
"Ich komme von der anderen Seite der Insel, dort bin ich angespült worden, als mein Kreuzfahrtschiff unterging." antwortete sie. "Phantastisch, da hast Du aber Glück gehabt, dass auch ein Boot mit angespült worden ist."
"Ach, das hier, nein das habe ich aus den Rohmaterialien gebaut, die ich auf der Insel gefunden habe. Die Ruder sind von einem Gummibaum, der Boden ist aus Palmblättern und die Seiten und der Steven sind aus Eukalyptusholz". "Aber das ist doch unmöglich, Du hattest doch gar kein
Werkzeug." "Kein Problem, an der Südküste gibt es viele Steine, wenn ich die in meinem Ofen auf eine bestimmte Temperatur erhitze, schmelzen sie zu
Eisen. Daraus kann ich Werkzeuge fertigen."
Der Mann war schockiert. "Komm, lass uns rüberrudern, dahin wo ich wohne." schlug die Frau vor. Nach ca. 10 min legte das Boot an einem kleinen Kai an.
Der Mann fiel fast aus dem Boot vor erstaunen. Vor ihm lag ein gepflasterter Weg zu einem Bungalow, der weiss und blau angemalt war.
Nachdem sie das Boot mit einem perfekt gepflochtenen Hanfseil festgebunden hatte und sie ins Haus gingen, sagte sie: "Das ist nicht unbedingt groß, aber ich nenne es mein Heim. Setz Dich, - einen Drink?" "Nein, - Nein Danke,
ich kann keinen Kokossaft mehr sehen!" "Das ist kein Kokossaft. Ich habe eine kleine Brennerei. Was sagst Du zu einem Pina Colada?" Sie setzen sich auf Ihr Sofa und erzählen sich Ihre Geschichte. Dann sagt sie: "Ich ziehe
mir schnell mal was bequemes an. Möchtest Du Dich rasieren und ein Bad nehmen? Oben im Bad ist ein Rasierapparat." Der Mann findet ein Rasiermesser aus zwei geschliffenen Muschelschalen mit Knochengriff. "Die Frau ist
phantastisch, mal sehen was als nächstes passiert." denkt er. Als er wieder in die Stube kommt, findet er sie nur mit ein paar Weinranken bekleidet, sie
duftet leicht nach Gardenien. Sie bittet Ihn, sich zu Ihr zu setzen. "Sag mir," sagt sie verführerisch, während sie sich näher an Ihn setzt, "Wir
waren schon lange allein auf dieser Insel. Du warst einsam. Ich glaube da ist etwas, das Du jetzt bestimmt sehr gerne tun würdest...
.....Etwas, worauf Du alle diese Monate verzichten mußtest... Du weißt...
Sie schaut Ihm tief in die Augen. Er kann nicht glauben was er da hört. Er schluckt: "Meinst Du...? "Ist das möglich...?? ...kann ich
wirklich meine E- Mails von hier aus lesen???"
:hihi
:hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi
Häng' den doch mal da rein, die lachen auch gerne...
Witze - Thread (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=3637)
Noch einer - ist ja schon nach 20 Uhr:
in junger Mann hatte drei Freundinnen, und musste sich entscheiden, welche der drei er heiraten sollte. Er machte einen Test und gab jeder der drei Frauen 1000 Dollar.
Die erste Freundin kaufte sich neue Kleider und Schuhe, ging zum Coiffeur und zur Kosmetikerin. Sie kam zu dem jungen Mann zurueck und sagte: "Ich will die Schoenste sein fuer Dich, weil ich Dich liebe!"
Die zweite Freundin kam mit einer neuen Hockeyausruestung zurueck, einem neuen Videogeraet, und einem Monatsvorrat an Bier und sagte: "Das sind meine Geschenke fuer Dich, weil ich Dich liebe!"
Die dritte Freundin machte eine gut ueberlegte Investition mit den 1000 Dollars, und innerhalb kurzer Zeit verdoppelte sich das Geld. Den Profit investierte sie wieder, dieser wiederum rentierte nochmals und so weiter. Sie ging zu ihrem Freund und sagte: "Ich habe Dein Geld genommen und es vermehrt, fuer unsere gemeinsame Zukunft, weil ich Dich liebe!"
Der junge Mann war sehr beeindruckt von allen drei Freundinnen. Er zog sich eine Weile zurueck und ueberdachte alle Antworten...
Nach reiflicher Überlegung heiratete er die mit den groessten Titten...
Was hält den Dow Jones noch oben?
Der hohe Stellenwert der Aktie innerhalb des Dow ist vielmehr dem Umstand zuzuschreiben, daß sie von den 30 Werten des Indexes mit ca. $ 125 den höchsten Aktienkurs aufweist. Der Dow ist nur ein arithmetischer Durchschnitt von Aktienkursen und nicht, wie der S&P 500, ein kapitalisierungsgewichteter Index.
Der Dow wird noch heute so kalkuliert, wie es sein Begründer, der Wirtschaftsjournalist Charles Dow, Ende des vergangenen Jahrhunderts tat. Er addierte die Kurse der damals noch zwölf Dow-Unternehmen, und teilte die Summe durch die Zahl der einzelnen Werte, also durch zwölf. Geändert haben sich seither nur die Zahl der Aktiengesellschaften und der Divisor, der den Änderungen in der Index-Zusammensetzung, den Aktiensplitts und Dividendenzahlungen Rechnung trägt.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=AA.N&Titel=ALCOA+INC&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&avg1=100&avg2=200&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=C.N&Titel=CITIGROUP&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=DD.N&Titel=DU+PONT+CO&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=XOM.N&Titel=EXXON+MOBIL&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=HD.N&Titel=HOME+DEPOT+INC&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&
:rolleyes:
Shrink 786
:hihi :lach :rolleyes: :(
:hihi
USA rufen zur Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela auf
Washington (dpa) - Nach der Rückkehr von Staatspräsident Hugo Chavez ins Amt haben die USA die Führung von Venezuela dazu aufgerufen, die Ordnung im Lande aufrechtzuerhalten. Das geht aus einer Erklärung des US-Außenministeriums hervor, in der Chavez aber nicht namentlich erwähnt wurde. Stattdessen war von den «Verantwortlichen» im Lande die Rede. Die Sicherheitsberaterin der USA, Condoleezza Rice, forderte Chavez auf, als Konsequenz aus seinem vorübergehenden Sturz seine Politik zu korrigieren.
14.04.2002 20:23 MEZ
Und wenn die nicht wollen, Herr Bush??? Auch bombardieren???
:( :( :( :( :(
unfassbar in was sich bush alles ein mischt!
:(
http://www.bialuch.de/02.15mb130402.htm
FSA FINDINGS 'UNTRUSTWORTHY'
Analysts give little credit to financial regulators
The nation's 13 largest banks are saying they expect to slide further into the red for the 2001 business year, booking 7.8 trillion yen in credit costs for risky loans -- up 21 percent from November projections.
Their gloomy projections come as the Financial Services Agency prepared Friday evening to announce the results of its special audit launched in autumn. The audit was supposed to speed up banks' bad-loan disposal and restore credibility to the FSA's supervision of the banking system by targeting loans made to major banks' most heavily indebted borrowers.
But economists, citing the problems raised by Japan's debt-ridden condition, believe there is no immediate end in sight to banks' growing bad-loan problems. Nor has the FSA succeeded in regaining its credibility as a watchdog, they said.
Almost in unison, bankers repeated the mantra that the peak of bad loans has passed, and that banks are now free to concentrate on making a profit.
"The worst of the bad loans, the ones by the largest borrowers, are accounted for," said Minoru Machida, managing director of Mizuho Holdings, Inc. "With the economy like this, bad loans might rise a little next year, but we should be able to keep credit costs to within the range of operating profits."
Mizuho Holdings projects its consolidated net loss to rise to 1.1 trillion yen from a 720 billion yen net loss announced in November. Credit costs from increasing bad loans rose to about 2.2 trillion yen -- up 230 billion yen from projections -- while appraisal costs from losses on its securities portfolio will hit 320 billion yen.
Of the 230 billion yen increase in bad loan disposal, Machida said about 100 billion yen is due to the FSA's probe.
But analysts are not convinced by an audit by regulators or their assertions that banks are safe because they have a capital-to-debt ratio above 8 percent, the level required by international regulations, and over the 4 percent level required to operate in Japan.
"We had many clashes with auditors, but I am satisfied that we reached a conclusion that was satisfying to both sides," said Jun Okuno, executive director of Mitsui Trust Holdings Inc.
The audits' standards are lenient, said Katsuyuki Kumagai, general manager of the information department at private think tank Teikoku Databank, pointing to a record 173 cases of debt forgiveness in the 2001 calendar year.
"It's a war of attrition without prospects," he said. "Megabanks are not improving their earnings, they continue to dip into their accumulated capital, while price falls continue to cause more bankruptcies among smaller companies."
Some 75 percent of the 2.2 trillion yen in bad loan disposal at Mizuho was to smaller borrowers.
According to private estimates, credit costs to major banks' largest borrowers should stand at 30 trillion yen -- about twice the FSA's audit findings.
"I can't think what financial regulators can do to regain market trust," said Reiko Toritani, senior director at Fitch Ratings. Toritani said the market is unlikely to rest easy until banks are allowed to go bust or have their capital shored with an injection of public funds.
Banks' credit costs have risen to roughly 150 percent of operating profits in the past, with the shortfall covered by unrealized gains in share prices, steadily depleting banks' core capital.
"I believe the gap between the projected results and actual earnings results has helped to exacerbate distrust," Machida said. "This is something we must reflect on more."
The Japan Times: April 13, 2002
N'Abend,
ich hab mich endlich mal mit Trendlinienzeichnen beschäftigt, da sich mein Lineal
vom heimischen PC so schlecht posten ließ. :(
http://www.arcor.de/palb/alben/97/3412697/400_3166656538313037.jpg
So sieht der langfristige Abwärtstrend im DAX aus, von dem ich diese Woche schon einmal angesprochen habe, und wie es scheint brechen wir aus dem Down-Kanal nicht so ganz einfach aus.
MACD hat an dieser Stelle schon lange nicht mehr gedreht, RSI hat auch noch Luft.
Für mich scheint es eher so aus, daß wir uns nochmal Richtung 5000-4900 im Dax bewegen um dann, einen kürzeren Weg für einen Ausbruch nach oben zu haben.
Schaun' wir mal, wie's wird
frechdax
Was soll das denn hier:
Iraq says Chavez return to power 'victory over imperialism'
BAGHDAD, April 14 Kyodo - Iraq on Sunday welcomed Venezuelan President Hugo Chavez's return to power after an abortive coup, calling it a ''victory over the conspiracy of American imperialism.'' (20 :14)
:eek: :eek: :eek:
Arafat Rebuffs Powell's Demand
Sun Apr 14, 2:07 PM ET
By BARRY SCHWEID, AP Diplomatic Writer
RAMALLAH, West Bank (AP) - Palestinian leader Yasser Arafat rebuffed Secretary of State Colin Powell 's demand Sunday for a halt to violence, saying Israel first must withdraw its troops from the West Bank.
Powell, shuttling back to Israel for a meeting in Tel Aviv, then pressed Prime Minister Ariel Sharonfor a complete pullback, a U.S. official said.
Sharon is resisting Powell's mission to gain a cease-fire and resumption of peace talks, as well, in the Bush administration's deepest plunge into Mideast diplomacy.
Arafat, 72, appeared in good health as he met with Powell in his rocket-scarred headquarters that is surrounded by Israeli tanks and troops. Arafat has been under pressure that is "unreal for an old man like him," said Zeid Abu Shawish, a Palestinian doctor in the compound.
Powell was driven to the besieged compound in a motorcade of armored-plated SUVs, shielded by U.S. security personnel with submachine guns.
The headquarters showed the effects of Israeli bombardment. A gaping hole marred the facade and the walls were blackened with bullet marks.
A senior aide, Saeb Erekat, said Arafat stood by his commitments, including an end to violence. But, Erekat said after the three-hour meeting, that meant "once the Israelis complete the withdrawal we will, as Palestinians, then carry out our obligations."
Arafat complained bitterly and extensively to Powell about Israel's military thrust into Palestinian-held towns and villages, and especially its actions in Jenin and a refugee camp in the town.
President Bush has demanded a pullback right away, but Sharon refused to provide a timetable when he saw Powell on Friday in Jerusalem. They were meeting again Sunday night in Tel Aviv.
Powell, in a brief statement to reporters, called his meeting with Arafat useful and constructive.
A senior U.S. official said Powell's "clear message" to Arafat in a 45-minute presentation was "the bombings have to stop, that it was a major barrier" to progress toward a security agreement or on negotiations that Powell has said should lead to establishment of a Palestinian state.
Powell and Arafat directed top aides to meet Monday on "a variety of ideas." He provided no details.
Arafat saw Powell to the door, and they shook hands, but Arafat did not emerge. "Arafat did not come out for security reasons," Erekat said.
Gesturing to the building next door, where Israeli soldiers peered out of half-open windows, Erekat said, "You see the Israeli snipers all around. We are not going to take that risk."
But the senior U.S. official, who briefed reporters on condition of anonymity, said "they did not complain about the personal situation."
Palestinian Parliament Speaker Ahmed Quriea, who attended the meeting around a second-floor dining room table, told The Associated Press: "We told Secretary Powell that we shall not discuss any subject before Israel pulls out" from towns and villages occupied since March 29.
"We told him that it's time to speak about a Palestinian state along the lines" that existed before Israel occupied land seized during the 1967 Mideast war, the Palestinian official said.
He said Arafat and Powell were expected to meet again Tuesday.
A foreign policy adviser to Sharon said Israel has "already made substantial progress in heeding to the president's request, and we pulled out of substantial areas."
"On the other hand, we have not seen any movement from the Palestinians in what they were requested to do," including accepting a meaningful cease-fire and cooperating on security, Danny Ayalon said on ABC's "This Week."
Powell will make briefs stops Monday in Lebanon and Syria — which is in effective control of Lebanon — to express his concern about the "urgent and serious" cross-border attacks on Israel from southern Lebanon, State Department spokesman Richard Boucher said.
Powell has those countries to curb the guerrillas, and asked intermediaries to appeal to Iran, which arms the group the State Department considers a terrorist organization.
Russian Foreign Minister Igor Ivanov volunteered to intercede, as well, when he saw Powell in Spain on Wednesday.
Initially, Powell was expected to fly home Tuesday, but preparations are under way for a longer stay in the region.
The White House kept close tabs on the situation. Bush's chief of staff, Andrew Card, said he spoke Sunday with Bush, who was at Camp David, as well as with national security adviser Condoleezza Rice and Boucher.
U.S. officials want Arafat to use the "bully pulpit of his leadership as required and called upon by our president to bring clearly home to his people that violence to accomplish political end is not going to be effective," Deputy Secretary of State Richard Armitage said in Washington.
As for what the Israelis must do, Armitage said the administration wants more withdrawals, but is not setting a deadline.
Rice said Israelis and Palestinians should focus on steps each side must take to reach a cease-fire instead of criticizing one another.
"The key here is to have the parties concentrate on what they have to do, not what the other side has to do," Rice said on NBC's "Meet the Press."
White House officials put pressure on Arafat to act and did not repeat calls for a swift Israeli pullout. "He needs to use whatever authority he has to end the calls for suicide bombers," Rice said.
:ek :ek :ek
Sie kapieren's einfach nicht!!
:ek :ek :ek
Bad loans must be disposed of quickly
The Financial Services Agency announced the results of a special audit of 13 major banks that began last October. Only the number of corporate borrowers assessed and the amount of financing extended to these companies were revealed, however; the borrowers were not identified by name.
It did contain, though, separate figures for four sectors where bad loans have been concentrated, namely, construction, real estate, wholesaling and retailing, and nonbank financial institutions.
The special audit was prompted by revelations that credit extended to defunct retailer Mycal had not been properly classified by the banks as being in imminent danger of bankruptcy but simply as "requiring care."
Banks and the FSA have announced on a number of occasions that the bad loan fiasco has been placed behind them. But the Mycal incident showed that banks have not been rigidly labeling bad loans as such and raised doubts about the reliability of banks' internal classification standards.
There were also suspicions that the loans extended to construction firms, which turned sour soon after the bursting of the bubble economy, have yet to be disposed of and that assessments by the FSA have not accurately reflected actual conditions.
The latest disclosures are hardly enough to eliminate such suspicions. The audit covered 12.9 trillion yen's worth of loans to 149 corporate borrowers, of which over 80 percent were made to the four problem sectors. Of the borrowers investigated, 71 saw the assessment of their financial health downgraded, and the value of such downgraded loans came to 7.5 trillion yen.
Of the downgraded borrowers, 34 were designated as being in imminent danger of bankruptcy. Loans to these companies totaled 3.7 trillion yen, 90 percent of which were extended to the four problem sectors.
These industries also accounted for approximately 90 percent of the 1.9 trillion yen in bad loans that were written off. What is noteworthy about these disclosures is that of the 10.5 trillion yen loaned to companies in the four sectors, 5 trillion yen are either to businesses that are in danger of going under or have been written off as losses.
Another point is that the FSA would have accepted the banks' own classifications had there not been pressure from the market and the general public for more stringent checks.
The agency will advice banks to dispose of half the nonperforming loans to companies on the verge of bankruptcy within a year and four-fifths within two years. It will also set up special inspection divisions for each banking group to, in effect, maintain constant checks on the banking industry.
This is no guarantee, though, that all problem loans will come to light and that they will be disposed of promptly. With regard to financing for construction and retailing firms, for example, many banks have ignored the industry standards they set up on their own regarding debt forgiveness.
One construction firm that had its loans waived in 1999 has had additional obligations forgiven since then. Questions remain, therefore, about how serious banks are to resolve their bad-loan problem.
The FSA, on its part, must take note of the fact that it was pressured into conducting the special audit. Both the banks and the FSA must further enhance their efforts to truly overcome the bad-loan mess.
(Mainichi Shimbun, April 13, 2002)
zeit für den montags-thread, germa !!!
:)
ich bin schon gespannt, was dir zu dem deutschem volk einfällt.
du wirfst ja anderen vor, das sie keine lust haben um 3.00 uhr zu arbeiten.
redest selbst aber was von gesundheit bezüglich schichtarbeit?!?! ;)
:rolleyes:
http://www.bialuch.de/02.15img01.gif
:hihi
Es sei denn, jemand pumpt mir ständig was. Doch wer ist so blöd, dies dauerhaft zu tun? Bestenfalls die nette, vermögende Oma - aber wer hat die schon. Amerika hat keine nette vermögende Oma.
:hihi
http://www.bialuch.de/02.15mb130402.htm
Tatsache ist folgende: Die amerikanischen Gewinne sind scharf angestiegen von 1990, der Rezession, bis 1994. Mehr als 50% dieses Gewinnanstiegs von insgesamt 66% kam von Zinssenkungen. Der Rest kam von fallenden Abschreibungen, die ihren Grund darin hatten, dass die amerikanische Wirtschaft Ende der 80er Jahre aufgehört hatte zu investieren. Und das übersetzte sich jetzt in sinkende Abschreibungen, sinkende Zinsen und explodierende Gewinne. Aber der Gewinnanstieg hörte bereits im Jahre 1994 auf. In den nächsten fünf Jahren bis 2000 stiegen die Gewinne nur noch um 22%. Wie gesagt, das sind die amtlichen Gewinnzahlen. Und danach hatten die Amerikaner in den vergangenen fünf, sechs Jahren für eine "Hochkonjunktur" die mieseste Gewinnentwicklung aller Zeiten.
:rolleyes:
das gibt arbeit für unseren "realisten"
:D
Noch ein anderer Punkt: Die Amerikaner bauen keine Fabriken mehr. Der Investitionsboom fand nur auf dem beschriebenen Wege in Computern statt. Das hat nun aber zu einer gewaltigen Veränderung in der ganzen Investitionsstruktur geführt. Es wird immer weniger kurzfristig investiert, und langfristig überhaupt nicht mehr. Das erhöht zwar am Anfang das Sozialprodukt über Bruttoinvestitionen, aber dann kommen die Abschreibungen, und die schießen immer schneller in die Höhe, je länger dieser Prozess dauert. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo die Abschreibungen in Amerika die Investitionen überholt haben. Amerika hat heute negative Nettoinvestitionen, und das gesamte Sozialprodukt, ohne Abschreibungen, ist längst im Minus. Das amerikanische Sozialprodukt ist in den letzten drei Jahren um 14% gestiegen, aber die Abschreibungen sind um 34% gestiegen. Das heißt, Amerika ist hauptsächlich damit beschäftigt, seine Abschreibungen zu verdienen. Das bringt in der Statistik auch noch Wachstum, obwohl es eigentlich nur darauf hinausläuft, alte Maschinen zu ersetzen.
:lach
Kurz zusammengefasst:
Als Unternehmer erhöhe ich die Produktivität der Gesellschaft nur, indem ich investiere in Investitionsgüter, somit Arbeitsplätze schaffe. Die eingestellten Arbeitnehmer verdienen Geld, dass sie dann konsumieren können. Die Investitionsgüter müssen irgendwo hergestellt werden und das führt wiederum dazu, dass Arbeitsplätze entstehen... usw.
Dies ist natürlich eine simple Darstellung- doch sie trifft den Kern. Stecke ich mein Geld als Unternehmer in den Aktienmarkt, weil ich mir davon eine höhere Rendite erhoffe als mein Betrieb hergibt, ist das für mich eine feine Sache, für die Volkswirtschaft jedoch nicht. Es ist für mich auch nur solange eine feine Sache, wie die Aktienkurse steigen (oder der Wert einer aquirierten Firma, die ich aufgekauft habe). Habe ich jedoch eine Firma gekauft, deren Wert "künstlich aufgeblasen wurde", kommt das dicke Ende noch. Ich habe meine Liquidität verbraten und muss nun an anderen Ecken sparen und womöglich Mitarbeiter entlassen.
Diese Phänomen erleben wir in den letzten Monaten fast täglich. Wer aufmerksam den Wirtschaftsteil liest, wird genau diese Zusammenhänge erkennen. Es werden noch viele weitere Firmen - auch große - den Bach runter gehen. Das Schlüsselwort heißt Liquidität. Leo Kirch ist das jüngste Beispiel.
:rolleyes:
Am Wochenende hat ein weiterer Pickel im weltweiten Puzzle angefangen zu eitern: Venezuela. Ich hatte leider bisher wenig Zeit mich damit intensiv auseinanderzusetzen. Die Tatsache jedoch, dass Venuzuela ein großer Ölproduzent ist, im Vorgarten der USA liegt und die USA bereits unzählige Male mitgemischt haben, um Militärs in Lateinamerika zur Macht zu verhelfen, wirft für mich einige Fragen auf. Die in letzter Zeit offenen Drohungen der USA und Großbrittanniens gegenüber dem Irak, die Aktivitäten in Afghanistan (siehe Special: Es geht nur ums Öl) und jetzt die Unruhen in Venezuela - Zusammenhänge drängen sich auf.
:mad:
Dolby, bezüglich Deines beschriebenen neuen "Pickels" gibt es im Hintergrundthread (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7434) einen netten Artikel: #13, Cui bono.
Wenn man das in Ruhe liest und bei einem Pfeifchen mal darüber nachdenkt - da zieht's einem alle verfügbaren Schuhe aus.
germanasti
14.04.2002, 22:01
Frechdax:
Deinen Chart kann man erst sehen wenn er im Internet hinterlegt ist, nicht von Deinem PC aus. :rolleyes:
d.h. Du musst Dir Webspace einrichten, z.B. bei www.arcor.de dort auf Fotoalbum :)
Dolby:
Venezuela ist ein wichtiger Öllieferant Amerikas und daher ist ein Einmischen dort irgendwo nachvollziehbar,
germa
hau deine word-seiten mal ins netz, los :)
germanasti
14.04.2002, 22:13
Wenn Du meinst Dolby. :rolleyes:
Ok, gleich das Morgenthread und dann hoffen wir auf einen positiven Verlauf heute nacht in Japan. +65% im Nikkei morgen wären ein Traum der sich aber wohl nicht realisieren lässt. :hihi
Schlaft gut :)
ooo,
immer diese Unwissenheit, :cry
ich arbeite dran
frechdax
germanasti
14.04.2002, 22:33
Da gibt es gar nix zu lachen! :mad:
Hab mein Nikkei-KZ für morgen früh eh schon von 20.800 auf 18.600 P. herabgesetzt. :rolleyes:
germanasti
14.04.2002, 22:34
Frechdax:
Dafür sind wir hier ja zusammen, um alle voneinander zu lernen. :)
& Dolby kann Dir punktgenau sagen wie man bei ARCOR webspace einrichtet, er hat dies nämlich ganz frisch gemacht. :D
Webspace einrichten (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?s=&threadid=7524)
nasdaq10.000
14.04.2002, 23:25
Das Gute an der Pleitewelle
07.04.2002 . EUROamSonntag, Ausgabe 14/02, finanzen.net
Holzmann, Herlitz, Fairchild-Cornier – 2002 wird zum Rekordjahr der Insolvenzen. Doch das hat auch positive Seiten
So dicke wie um die Osterzeit 2002 kam's noch nie: Erst mussten die Manager des Baukonzerns Philipp Holzmann den Insolvenzrichter aufsuchen, dann folgten die Kollegen des Baudienstleisters Mühl. Auch dem traditionsreichen Schreibwarenhersteller Herlitz sowie dem Flugzeugbauer Fairchild Dornier blieb nur der finanzielle Offenbarungseid. Der Münchner Medienmogul Leo Kirch könnte der nächste sein, der angesichts von Milliardenschulden die Kontrolle über sein Imperium verliert.
Nach Enron, K-Mart und Swissair trifft die Pleitewelle nun mit voller Wucht auch Deutschland. Selbst Experten sind erstaunt. Erich Gluch, Insolvenzspezialist des Münchner Ifo-Instituts: "Das ist nicht zu toppen." Die Osterzeit dürfte nach seiner Einschätzung der Höhepunkt des Pleitenrekordjahres 2002 gewesen sein. Nach 32400 Firmenpleiten im vergangenen Jahr rechnet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform für 2002 mit 40000 zahlungsunfähigen Unternehmen.
Die Folgen sind gewaltig. Allein 2001 haben nach Angaben von Jürgen Angele, Insolvenzspezialist beim Statistischen Bundesamt, private Gläubiger, Banken, Lieferanten sowie die öffentliche Hand durch Forderungsausfälle Einbußen von 27 Milliarden Euro erlitten. Bitter sind Insolvenzen auch für Aktionäre. Ihr Kapital ist meistens futsch, weil die Kurse der Pleitefirmen gen null stürzen.
Auf der Strecke bleiben außerdem tausende Beschäftigte. Laut Anne Sahm, Wirtschafts- und Konjunkturforscherin bei Creditreform, haben vergangenes Jahr in Deutschland eine halbe Million Menschen durch Insolvenzen ihren Arbeitsplatz verloren. 2002 dürften weitere 550000 Stellen wegfallen. Erstaunt sind die Experten nicht nur über die Häufung der Pleiten, sondern auch über die Vielzahl bekannter Namen. Nach Erfahrungen von Sahm sind es nämlich meistens kleine und mittelständische GmbHs mit geringem Umsatz und wenigen Beschäftigten, die bei einer Krise mit dem Rücken zur Wand stehen. Oft mangelt es diesen Firmen an finanziellen Reserven. Ausbleibende Zahlungen von Kunden können sie in ernste Schwierigkeiten stürzen. Sahm: "2001 hatten 40 Prozent der Mittelständler eine Eigenkapitalquote von weniger als zehn Prozent. Erst ab 30 Prozent kann man sie als stabil einstufen."
Große Unternehmen haben meist eine ausreichende Eigenkapitaldecke. Geraten sie dennoch an den Rand des Ruins, sind oft Managementfehler die Ursache. Die letzte Entscheidung über Sein oder Nichtsein treffen allerdings die Banken. Zunehmend verweigern sie neue Kredite. Ifo-Mann Gluch führt das darauf zurück, dass sich die Geldinstitute nach schmerzhaften Verlusten die Bilanzen ihrer Schuldner mittlerweile genauer ansehen.
Dass nun gleich mehrere renommierte Unternehmen kollabieren, ist ungewöhnlich, aber auch ein Signal für einen Neuanfang. Denn Insolvenzen eröffnen den Unternehmen die Chance, sich schuldenfrei zu stellen und mit Hilfe eines Insolvenzverwalters einen Neubeginn zu wagen - sofern sich Geldgeber finden.
Bei Fairchild Dornier beispielsweise stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Unternehmen zumindest in Teilen weitergeführt wird. Mit der Do 728 hat die traditionsreiche Firma einen viel versprechenden Kurzstreckenjet entwickelt, für den bereits zahlreiche Bestellungen von Fluggesellschaften vorliegen.
Insolvenzen sind in den Augen von Wirtschaftsexperten außerdem Ausdruck eines marktwirtschaftlichen Ausleseprozesses im Ringen um die besten Produkte und Dienstleistungen. Die Schwachen verschwinden vom Markt, die Konkurrenten profitieren vom Ausfall des Wettbewerbers. Sie gewinnen Aufträge und Marktanteile und gehen letztlich gestärkt aus der Flaute hervor.
Den Überlebenden kommt darüber hinaus zugute, dass der Pleiten-Höhepunkt oft mit dem Beginn einer konjunkturellen Erholung zusammenfällt. Jürgen Angele vom Statistischen Bundesamt: "Das Pleitenhoch hinkt der konjunkturellen Entwicklung meist mit einer Verzögerung von drei bis sechs Monaten hinterher." So erkläre sich, dass viele Firmen erst dann zu Grunde gingen, wenn die Konjunktur bereits wieder anziehe.
Gluch machte den tiefsten Punkt des aktuellen Konjunkturtals im Dezember aus. Mittlerweile tendieren die wichtigsten Konjunkturindikatoren wieder nach oben. Zu spät für Holzmann, Herlitz und Co. "Die haben das rettende Ufer nicht mehr erreicht", so der Ifo-Mann.
sabbel möge mir vergeben! :rolleyes:
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