Vollständige Version anzeigen : 15.04.02: Auftakt zur Woche der Entscheidung. Folgt der Insolvenzantrag Consors´s?
germanasti
14.04.2002, 23:16
Eine trostlose Woche liegt hinter uns und es scheint so, als würde der Weg in den langen Dornröschenschlaf gnadenlos fortgesetzt. Die Kerzen sind zwar seit Wochen rot, doch sind sie sehr klein und die Umsätze fehlen. Eine kleine Rallye & die Indizies sind wieder ganz oben (und es fehlen erneut die Nachkäufer?). Möge sich diese Woche volumiger präsentieren, fundamentale Gründe bzw. Neuigkeiten wird es genügend geben.
Der Latz voller Konjunkturdaten am Freitag war fast durchgehend enttäuschend!
Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im März lediglich um 0,2%, erwartet wurden 0,5% - eine grosse Enttäuschung!
Dafür stiegen die Erzeugerpreise März mit +1,0% etwas stärker als erwartet (+0,7%). Ohne Energie legten sie aber nur um 0,1% zu, was einem Witz gleich kommt.
Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sank auf 94,4. Analysten jedoch erwarteten einen Anstieg auf 96,5 P. Wie gehabt erstellt sich dieser Indikator aus der Befragung von 500 Leuten, wovon aber erneut die Hälfte krank (?) und somit nicht verwertbar war. This is america - only a show!
Fortsetzende Topbildung beim ECRI. Dieser sank um 0,1 auf +3,9%, bleibt aber weiterhin im hochpositiven Wachstumsbereich! Der Ausblick sank leicht von 121,6 auf 121,3%.
& dann war da noch die wöchentliche Autoproduktion, die einen erneuten Anstieg verzeichnete. Dieses "auf-Halde-Produzieren" nimmt langsam die gleichen dramatischen Ausmasse an wie im Chipsektor vor 2 Jahren. Kein gutes Zeichen!
Mit den Freitags-Konjunkturdaten wird immer deutlicher in welch deflationärer Lage sich Amerika befindet und wie gewaltig die Lagerbestände wohl noch immer sind! Ein Witz das die Erzeugerpreise (Öl lassen wir raus) im März fast unbewegt blieben, obwohl sich Amerika inmitten eines grossen Aufschwungs befindet. Unbewegte Preise bei stark steigender Nachfrage sind direkte Folgen übervoller Läger und Überkapazitäten, also Dingen wie sie am Ende einer Hausse vorzufinden sind, doch spricht die Masse vom Ende der Baisse. Ohoh kann ich da nur sagen! Wenn jetzt schon Inflation keine Chance mehr hat, wo soll das dann beim nächsten Abschwung (der mit ziemlicher Sicherheit bald ansteht) enden? Eine offizielle Abkehr in die Deflation scheint nicht mehr aufzuhalten, womit Japan grüssen lässt und die nächste Zinssenkung nur noch eine Frage der Zeit ist. An Zinserhöhungen ist schon gar nicht mehr zu denken.
In welch dramatischer Deflation sich Amerika befindet zeigen auch die Einzelhandelsumsätze März. Obwohl das Schwergewicht WAL MART einen starken Umsatzanstieg vermeldete, stiegen die Branchenumsätze nur leicht an. Wal Mart ist der amerikanische ALDI & somit billig. Und da die Amerikaner begonnen haben durch alle Gesellschaftsschichten zu sparen, boomt Wal Mart, während die anderen leiden. Für einige Analysten ist diese Tatsache kein Drama, schliesslich ist die Konsumfreudigkeit erhalten geblieben. Es fragt sich jedoch keiner warum Wal Mart so billig sein kann, nämlich weil die Zulieferer praktisch zum Einstandspreis liefern. Ein Nullnummernspiel das bei der nächsten Deflationsrunde ins negative kippt, denn die Ami-Firmen sind fast allesamt verschuldet.
Ganz kurzfristig bleibt noch die Hoffnung auf einen Investitionsboom, der theoretisch noch kommen muss. Egal ob im Telekommunikations- oder PC-Bereich, die Entwicklung geht so schnell voran das Aufrüstungen erfolgen müssen um konkurrenzfähig bleiben zu können. Davor drücken sich momentan viele Firmen, da sie bereits hochverschuldet sind. Weitere Überschuldung um dem Trend folgen zu können oder wegfallende Umsätze, das Ergebnis wird mittelfristig das gleiche sein: Der Supergau!
Welch dramatischer Abschwung bereits läuft blieb uns in Deutschland bislang verborgen, denn die Politiker malten blütenweiss und eigene Konjunkturdaten waren noch nie in unser Interesse. So gab es bestimmt einige die insgeheim hofften Euroland hätte sich bereits von Amiland abgekoppelt. Das dies nicht so ist zeigten Grossinsolvenzen a´la Kirch, Herlitz und Holzmann in den letzten Wochen deutlich und rüttelten auch die letzten Optimisten aus ihren Utopienschlaf (spätestens mit Kirch-Fussball und Kirch-Premiere auch den letzten Pe... :hihi ). Es vollzieht sich ein globaler Wandel der nur eine Überschrift kennt "Weltwirtschaftskrise". & es ist weiterhin erst ganz der Anfang!
Einen neuen traurigen Höhepunkt brachten am Freitag die deutschen Einzelhandelsumsätze März. Entgegen der Erwartungen von +0,6% fielen sie um dramatische 2,8%, womit auch in Deutschland der Deflationsgeier kreist. By the way, in Spanien fielen sie gar um katastrophale 20%! Direkte Auswirkungen wurden keine 12 Stunden später bekanntgegeben. Der Ikone MÖBEL WALTHER verkündete nachbörslich einen Q1-Auftragsrückgang und stellte für Ende Mai die Insolvenz in Aussicht. Folgen werden dramatisch sein, doch ist es trotzdem nur die Vorstufe zum Gau in Deutschland. Walther könnte rund 4.000 Leute in die Arbeitslosigkeit schicken, bei Infineon werden es an die 40.000 sein und bei Daimler gar mehrere 100.000 (egal ob Insolvenz oder Produktionseinstellung in Deutschland). Weltwirtschaftskrise eben...
An der Möbelbranche ist übrigens sehr schön das Umdenken innerhalb unserer Bevölkerung zu erkennen. Vorbei ist der Konsumrausch und die Schnelllebigkeit bei neuen Dingen. Beten wir das sich nicht die Lebensweise unserer Grosseltern durchsetzt, dort hielten z.B. die Möbel ein halbes Leben lang! Möbel waren die ersten, Autos sollten bald folgen, denn auch dort ist erhebliches Einsparpotential vorhanden (3. Wagen fällt weg und der Erste tut es 2-3 Jahre länger). Auswirkungen sollten bereits in den nächsten Wochen zu spüren sein & dann platzt das in Deutschland einzigste Börsenbubble, nämlich die Autowerte! Und sollte keine Stütze ob der auflösenden Deutschland AG erfolgen, werden deren Aktien ins Bodenlose stürzen.
Genug schwarzgemalt in Deutschland, schliesslich verspricht Q2 sehr positiv zu werden und wir Fundamentalbären haben 3 Monate Atempause. Das wahre Gesicht und Zukunftserwartungen sollten wir bereits in den kommenden Wochen bei den Tarifverhandlungen der Metallindustrie erfahren. Kommt grosser & langer Streik, haben die Firmen keine Aufträge mehr und bauen so während der Zwangspause ihre Lagerbestände ab. Ausserdem entfallen in dieser Zeit die Lohnkosten. Deshalb genau beobachten, wird ein guter Indikator sein! & zahlen wird hinterher der Vater Staat, denn was die Metaller können, kann der öffentliche Dienst schon lange. Nur hat dort der Verhandlungspartner keinen langen Atem und muss irgendwann dem Gewerkschaftsdruck nachgeben. Deutschland eben!
Uns wird das alles wohl egal sein, denn welchen Börsianer interessiert die Wirtschaft, solange das eigene Kässchen stimmt? Traurig aber wahr!
Und genau dieses Kässchen ist momentan sehr schwer zu verwalten. Die Börsen rotieren beinahe täglich in eine andere Richtugn und die Umsätze bleiben schwach. Ein richtig planloses Rumgegurke! Geld ist noch da, wie der Nasdaq-Börsengang von JETBLUE AIRWAYS zeigte. 100% plus am ersten Handelstag sprechen da eine eindeutige Sprache. Allerdings darf man nicht von Jetblue auf den Gesamtmarkt schliessen und auf eine Gigarallye ob besserer Fundamentaldaten hoffen. Die Cashquote der Fonds liegt auf minimum und das sichere Geld fand in den letzten Wochen in Anleihen neue Freunde.
d.h. wenn es rennt, kann es laut aktuellem Stand nur per short-squeeze steigen, das aber gewaltig! Shortquote historisch hoch, COT-Daten bärisch und selbst beim Friseur wird mittlerweile Shorten als die Top-Einnahmequelle angepriesen. Im Grunde umgekehrte Verhältnisse zum Frühling 2000. Dies scheint aber auch Greenspan gemerkt zu haben, weswgeen er ständig basht und mit einer crashenden Geldmenge M3 dem Markt einen deutlichen Deckel aufsetzt. Trotzdem kann dieser irgendwann fallen, sollte ein externes Ereignis Gründe dafür liefern. Sowas könnte z.B. ein Aufschwung Japans sein. Ein Nikei mit Wochenplus von mehr als 30% kann kein Greenspan mehr trotzen. Giga-Squeeze und platzende Hedge-Fonds wären die Folge. Eben genauso wie im Gold-Markt & da dieser nur noch per massiven Manipulationen unten gehalten werden kann, ist es in Japan auch nicht anders.
Greenspan stellt sich momentan sehr geschickt an mit den Marktmanipulationen. Wären früher Versager wie IBM und GE hochgepumpt worden, lässt er sie heute fallen und gibt dieses Geld stattdessen den anderen Werten, so dass der Index kaum leidet. Dieser hochvolumige Ausverkauf darf nur nicht urplötzlich auf alle Werte ausufern, dann hätte Bubble-Al erneut verloren! So bleibt die US-Börse momentan in den Händen der FED und man sollte nicht dagegen ankämpfen! Das Ziel wird ein Seitwärtsmarkt und zunehmender Verfall in die Bedeutungslosigkeit sein. Die extreme Abhängigkeit der Wirtschaft zur Börse muss gelöst werden. Gelingt dies, hat Amiland doch noch gewonnen. Doch liegen die Chancen im Promillebereich! Kommt es zum Crash im Konsumsektor, wird Greenspan den Menschen indirekt Geld schenken, indem er eine künstliche Rallye startet. Vll. kommt auch alles ganz anders und die Dämme nach unten brechen doch noch, deshalb Umsätze beobachten und lieber mit dieser Welle mitschwimmen. Ein einzelner Fisch kann nur gegen gleichmässige Wellen ankämpfen. Sind Haie drin wird er verlieren...
Kurzfristig muss ein kleines Wunder bzw. externes Ereignis geschehen, um einen grösseren Crash zu verhindern! Die niedrigen Umsätze der letzten Wochen und die gleich folgenden Leitsterne sind allesamt blutrote Signale. Bestätigen sie sich, gibt es einige Tage ordentlich Haue. Andersrum der ideale Nährboden für den anvisierten squeeze. Wenn man das nur wüsste!
Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:
http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif
Der ARMS hasut die Zacken aus der Krone! Ein senkrechter Strich von ganz unten bis auf die Spitze, sowas sieht man nur ganz selten! d.h. die Grossen verlassen seit 2 Wochen panikartig die Aktienmärkte. Entsprechend vernichtend sollte die anschliessende Basherei bzw. begründende Meldung sein.
Konrekt steht der ARMS nun über 1,5 und gibt ab Topbildung grünes Licht für eine heftige Rallye. Dauer bis turn-time jedoch 1-3 Wochen und die waren bislang fast immer die Hölle!
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1
Treasury bewegen sich weiterhin unspektakulär in zwei engen Bereichen. Unter 54,5 sind die Zinserhöhungen wohl aufgegeben. Über 59 wäre Utopie!
Dieser Leitstern spiegelt den Bondsmarkt in umgekehrter Weise wider. d.h. haben die Bonds Zulauf fallen die Treasury und steigen in umgekehrte Richtung wenn der Bondsmarkt verachtet wird. Gleichzeitig stellen sie die Zinserwartung da & hängen angesichts der fortschreitenden Deflation völlig ungerechtfertigt soweit oben. Was ist, wenn die Bondsmärkte so abgeschlachtet werden, das TYX nicht mehr runterkommt? Ziehen die Japaner klammheimlich ihr Kapital aus Amerika ab?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bix&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=5711&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5753&mocktick=1
Die Banken strotzen dem negativen Szenario und stehen technisch kurz vor dem nächsten Ausbruch, der aber fundamental nicht gerechtfertigt wäre! Hängt hier momentan die Pumpe Greenspans?
645 P. als Idealtief steht, dass wären in etwa 9400 DOW-Punkte.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11520&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2016&mocktick=1
SOX haben mittlerweile mehr als die Hälfte des heftigen Anstiegs von Anfang März abgebaut & ein false break wird immer wahrscheinlicher. Offensichtlich hat man bei den Chippies etwas zu früh auf den Investitionsboom gesetzt. Doch noch ist nicht alles verloren. Verkaufssignale waren zwar mit 570 P. schon da, doch fehlt noch die Bestätigung unter 500 P. Dann wird es allerdings heftig! Ein Ausbruch nach oben (über 650 P.) ist in der kommenden Woche sehr sehr unwahrscheinlich.
http://mitglied.lycos.de/sachse2001/cot02-04-09.jpg
Die COT-Daten geben leider keinen neuen Aufschluss, unterstützen aber seit Wochen das Crash-Szenario.
Aktien nahezu unverändert. Verwunderlich das erstmals seit 2 Jahren der DOW im deutlichen Long-Bereich bleibt. Dient die negative Einstellung tatsächlich nur zum Erhalt des nicht mehr auflösbaren Shortbubbles, wobei man wegen Greenspan die Finger vom DOW lässt?
Gold und Silber mit nur sehr leichter Abnahme der Shorts.
Öl hingegen deutlich weniger positiv, aber immer noch so negativ das 15 Dollar Realität werden könnten.
Der Dollar ist ein wenig weniger stark. Kurze Gegenreaktion, oder lässt man ihn doch fallen?
Nicht nachvollziehbar die weiteren Long-Ausbauten bei den langen Zinsen. Sieht denn keiner die Deflation?
Wöchentlicher Trendcheck Japan:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9894&mocktick=1
Die schlimmste Befürchtung wurde in Japan am Freitag nachbörslich wahr: Glatte Verdoppelung der faulen Kredite im letzten Fiskaljahr und damit eine neue, schier unüberwindbare Bürdenlast für die Banken. Hätte der Nikkei bei 14.000 P. das Fiskaljahr abgeschlossen würde die Welt anders aussehen, doch ist dies Vergangenheit und nicht mehr änderbar. Muss man abwarten wie darauf der Nikkei am Montag reagiert & lieber erst am Dienstag eine Prognose wagen. Vll. gilt das Motto "buy on bad news" und die Masse kauft den Nikkei kräftig hoch. Möglich ist aber genauso der Spruch "sell the schrott".
Japan hat weiterhin die Möglichkeit zur kompletten Trendwende, doch müssen dazu erst die Aktien explodieren, ehe es einen grundlegenden Stimmungswandel innerhalb der Bevölkerung gibt. & diese Aktien können nur mit heimischen Geld steigen. Ausländer haben Vertrauen verloren und Amiland basht noch kräftig darauf! Japan ist wie eine Magnum-Sektflasche, die von der Psychologie und Fundamentaldaten kräftig geschüttelt wird. Gleichzeitig legen die Amerikaner auf den Korken einen Betonstein nach dem anderen, so dass ein Ausbruch unmöglich wird. Tja & irgendwann ist der Druck so gross das die Sektflasch komplett platzt und all die Flüssigkeit auf den Boden fällt und vernichtet ist (ausser im Weltraum in der Schwerelosigkeit - hahahahaha!)...
Diese Woche läuft die earning-saison so richtig an und wird gepaart von einigen sehr wichtigen Konjunkturdaten. Ausserdem spricht am Mittwoch Greenspan und am Freitag ist kleiner Verfallstag. Grundlage für die hochvolativste Woche des Jahres? Möglich ist alles & vor allem der Leitsatz "wie der Beginn der earning-saison, so der ganze Verlauf". Begonnen hat sie negativ!
Konjunkturdatenmässig ist jeder Tag (ausser Mittwoch ein Hammer). Das I-Tüpfelchen werden am Donnerstag die Frühindikatoren März und FED-Frühindikatoren April sein. Greenspan wird uns wohl am Mittwoch darauf vorbereiten.
Den Zahlenreigen eröffnen heute Bank of amerika und Citigroup. Mittwoch die beidne Analystenstars M.Lynch und J.P.Morgan. Im High-Tech-Bereich sind die Stars heute Texas Instruments, Dienstag Intel und Motorola, Mittwoch Apple, Donnerstag Microsoft und Nokia.
Donnerstag scheint der heisseste Tag zu werden. Nachwirkungen der Greenspan-Rede, Nokia-Zahlen am Morgen, 2mal Frühindikatoren nachmittags und Tag vor dem kleinen Verfallstag. Wird es eine Greenspanwoche? Für Kursraketen kann er problemlos sorgen, ist nur die Frage ob er das will bzw. überhaupt kann.
Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
Der Nasdaq-Stundenchart bleibt unverändert in einem langatmigen Abwärtstrend. Der hat mittlerweile die zeitliche Länge wie zu Jahresbeginn, die Range ist nur viel enger. Auch da könnte sich das Shortbubble-Szenario bestätigen. Man lässt ihn gleichmässig abgleiten und tötet so alle Hoffnung. Möglich, vll. auch nur eine Vision!
Unten könnte sich jetzt ein Boden bei 1325 P. ausbilden. Darunter Abwärtstrendkante bei 1315 P. als Untersützung.
Aufwärts stellt der Bereich um 1380 P. nun eine kleine Trendwendemarke da.
Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1
Weiterhin keine untere Umkehrformation in Sicht & lt. historischen Vergleichen könnte aus dem extrem steilen + umsatzlosen Abwärtstrend nun der freie Fall werden. Panik wie 1987 ist technisch möglich! Panik, deren Ausbleiben langsam unverständlich wird. Fast 25% Kursverlust seit dem Hoch zum Jahresende unter niedrigsten Umsätzen sind sehr bedrohlich. Oder doch nur das Szenario mit dem Short-Bubble?
Der GD200 Vergleich mit Frühsommer 2000 ist nach wie vor intakt. Dazu idealerweise ein Fall bis 1270/1280 P., signifikante untere Umkehrformation und anschliessend aufwärts bis in den Bereich um 1760 P. in einem ähnlichen Aufwärtstrend wie gerade abwärts. Anschliessende kurze Totalexplosion und dann Crash?
Doch ist die Hölle momentan näher als der Himmel, d.h. unter 1300 P. kann nur noch Greenspan helfen & der hat nur den DOW im Kopf. Warum auch Nasdaq? 3/4 aller Unternehmen darin haben keine Überlebenschance! Ist wie im Neuen Markt, nur mit etwas Zeitverlangsamung.
Unter 1300P. auf SK-Basis wird es extrem, dort verläuft momentan auch Unterkante Abwärtstrend. Die Oberkante bei 1400 P. stellt den Trendbruch da. Ab 1420 P. dann grössere Kaufsignale.
DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1
Der DOW bildete am Freitag ein doji als mögliche Umkehrformation aus, dass allerdings sehr umsatzschwach war. & trotz positiver COT-Daten erinnert die aktuelle Formation stark an Oktober 1987, doch haben wir jetzt eine ganz andere Jahreszeit?
10.150 vs. 10.650 P. bleibt die Range. Darin Widerstände bei 10.280 und 10.240 P. Vll. kommt der DOW nach GE und IBM nun ein wenig zur Ruhe. Sollte es trotzdem darunter fallen, ist eine Intervention bei 9.400 P. zu erwarten.
S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1
Der S&P konnte die fürchterliche Donnerstagskerze zum Wochenschluss etwas ausgleichen, doch ändert es nichts an den Verkaufssignalen & der S&P sieht als einziger Index so richtig grottenschlecht aus!
500 Unternehmen lassen sich nunmal nicht so einfach manipulieren wie die 30 DOW-Hansel, ergo ist die Wahrscheinlichkeit eines Crashs nicht gering.
Das hochvolatile W ist kaputt und 1105 sowas wie die letzte Unterstützung (das eigentlich schon die 1118 P. war).
Über 1135 P. sieht es wieder bullisch aus, unter 1095 P. droht der Komplettabsturz bis zu den Septembertiefs.
Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
Das Negativabenteuer Neuer Markt geht weiter, am Freitag technisch mit dem Trendbruch bei 920 P. Unterstützung gibt es noch eine kleine bei 840 P., ehe das Septembertief bei 650 P. wartet. Doch ist auch dies kein echter Halt mehr (vll. nur kurzfristig). Diesen sieht man erst wieder im Bereich 420 P., was nicht mehr weit vom prognositizerten Jahrestief 250-350 P. ist.
Vll. kommt ja doch noch die Wende, ab 1.020 P. ist es wieder grün.
Der Consors-Verkauf scheint in die Vergessenheit geraten zu sein, letzte Woche kein einziges Wort dazu in der Presse! Die seit 01.01. geltenden Insolvenz-Signale verstärken sich damit weiter!
Ganz deutlich zu Consors: Sollte es zur Insolvenz kommen und die Anlegerdepots gesperrt werden, gehört jeder windelweich geschlagen der dabei Verluste erleidet, ob der Handlungsunfähigkeit !!! Die Gefahr ist bekannt und selbst wenn sie im niedrigsten Prozentbereich liegt, an der Börse ist jede veränderbare Unsicherheit zu beheben!
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Der Euro kommt in einem steigenden Dreieck der Explosionsmarke 0,8880 immer näher. Geschieht nun das Unfassbare und es bricht nach oben aus? Sollte die Bestätigung bei 0,90 erfolgen ist die Parität bis zum Hochsommer keine Illusion mehr. Gewinnen die COT´s, kommt unter 0,8420 der nächste Euro-Crash. Seit Jahreswechel verläuft der Euro in einer 2-Cent-Range. Dies hat es schon jahrelang nicht mehr gegeben!
Gold schaut genauso bullisch explosiv aus. 305/306 Dollar zur Vollendung einer mittelfristigen Umkehrformation mit Rallyebestätigung über 315, dann kann es ruckzuck bis 350, zusammen mit dem Shortbrand gar auf 650 Dollar binnen weniger Wochen rennen. Doch seit wann hat die Masse recht? JPM, M.Lynch, alle sind sie seit Mitte Februar superbullisch zum Gold & die Masse ist rein. Wehedem es erfolgt ein Gegenangriff der Shorties, wo bereits ein Tag mit -10 Dollar reicht. Dann rennen alle gleichzeitig aus diesem Edelmetall und der Crash bis 262 ist vorprogrammiert. Gold bleibt heiss!
Termine heute:
• 09:00 - IT Industrieproduktion Februar
• 10:30 - GB Erzeugerpreise März
• 14:30 - ! US Lagerbestände Februar
Q-Zahlen:
ARM HOLDNGS
BANK OF AMERICA
CITIGROUP
FANNIE MAE
CORNING
LILLY ELI & CO
NOVELLUS
TEXAS INSTRUMENTS 5:30pm
UNISYS
Happy trades...
germanasti
14.04.2002, 23:17
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Der DAX-Verlauf von Mitte Januar wird weiter kopiert & wenn unsere Micheles nun nicht ganz schnell für steigende Kurse sorgen sehen wir mit 3-4 Kerzen die 4850 P. und ggf. vll. sogar tiefer.
So ganz verständlich ist die Stabilität des DAX eh nicht. Unsere Wirtschaft und Unternehmen brechen reihenweise zusammen und ausser eines kurzen Erholungsquartals ist keine nachhaltige Trendwende in Sicht. Zudem sind die DAX-Werte fast allesamt zu 100-150% überbewertet! Es ist das Jahr der steuerfreien Unternehmensverkäufe und Auflösung der Deutschland AG und vielleicht sowas wie die Retzung für den DAX. Oder werden doch die Stimmen einiger Bären wahr, die seit 2 Monaten davor warnen, das der DAX nur noch wegen der massiven Fondsnachkäufe oben gehalten wird?
Die technische Situation ist prikär! Kommt heute eine lange weisse Kerze könnte es morgen bei bullischer Bestätigung grössere Kaufsignale geben. Bleibt diese jedoch aus sind 4850 P. schneller erreicht als mancheiner schlucken kann!
Die Explosivität nach unten erkennen einige Indikatoren. Neue Verkaufssignale auf tiefem Niveau.
Welche Kraft aufwärts entwickelt werden kann zeigt der Studnenchart auf. Über 5300 P. wird eine gewaltige untere Imkehrformation vollendet.
Im Langzeitchart hingegen sind die Kursverluste der letzten beiden Wochen nur eine normale Konsolidierung vor dem möglichen Bruch des Baisse-Abwärtstrends. Unter 4950 P. wird es dort sehr kritisch.
Gap up 5210/5220 P., Run bis 5270 P., kurze Konsolidierung und dann über 5300 P. wäre die bullischste Variante mit Wochenziel 5650 P. Doch momentan sehr unrealistisch.
Zu Beginn ein Rücksetzer bis 5160/5150 P. und anschliessend über 5220 P. kreiert ebenfalls Kaufsignale. Dieser Rücksetzer könnte gar bis in den Bereich 5090/5080 P. führen. Gelingt dann ein kraftvolles Reversal wird der DAX über 5205 P. hochexplosiv!
Ein letztes Grüss Gott bis 5220/5230 P. und danach senkrecht unter 5145 P. lässt alle Rolläden runtergehen.
germanasti
14.04.2002, 23:19
PARIS (bloomberg). Die französische Supermarktkette Carrefour will ihren Kunden neben dem üblichen Sortiment künftig auch Hedgefonds anbieten. Die Kunden müssen mindestens 1000 Euro investieren. "Wir wollen den Hedgefonds-Bereich demokratisieren", erklärte Thierry Gosset, Leiter Finanzdienstleistungen bei Carrefour. Die zweitgrößte Supermarktkette der Welt bietet den Hedgefonds in Frankreich zusammen mit der Bank Société Générale als Dachfonds an.
http://www.diepresse.com/detail/default.asp?channel=f&ressort=fn&id=283085
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Grenzenloses Geldverdienen dank Investitionen auf Long- und Shortseite sowie Absicherungen auf der Gegenseite.
die Hedgefonds werden noch zum Untergang der Börsen führen! :(
http://www.bialuch.de/02.15mb130402.htm
:rolleyes:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9894&mocktick=1
netter ausflug, das war es aber auch schon :)
germanasti
14.04.2002, 23:42
Sollte der Nikkei heute nacht über 11.050 P. eröffnen und´SK über 11.500 P. liegen gibt es Kaufsignale die bis 14.400 P. reichen. :eek:
Doch wehe es wird ein Minus!
Onischka sieht den DAX auch vor einer extremen Phase:
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=32&tid=576840&offset=0&page=0&uid=49951&iid=2e7d777d7a44f91e645dbcaaf5821016
"Fazit: Zur Wochenmitte sollte der Dax den Support bei 5.100 ein zweites Mal testen. Die korrektiven Wellenmuster und die bisherige starke Zyklik deuten auf ein signifikantes Extrema ab Mittwoch hin. Im Idealfall beginnt hier eine starke, mehrwöchige Rallye bis 6.000 Punkte. Gelingt es jedoch nicht die Unterstützung 5.100 zu verteidigen, droht bei einem nachhaltigen Break sofort ein Kursrutsch bis 4.700 Punkte, später sogar 4.000 Punkte. Ein signifikantes Kaufsignal wird erst bei 5.365 (5.242) Punkten ausgelöst."
Über die Richtung muss man leider noch orakeln. :rolleyes:
11.500 an einem tag? :rolleyes:
sind die japaner zu sowas ein zweites mal bereit?
sonnenschein
14.04.2002, 23:48
@ germa
Hallo Germa bin immer noch in GE hoffe auf Gegenreaktion
ich sehe die kommende Woche eher positiv da viele Titel
Charttechnich nach einer Erholung schreien IBM , GE , Yhoo
wir wohl nicht lange anhalten also versuche ich gut rauszukommen :)
sonne
Oil Set to Rise as Chavez Back in Office
Sun Apr 14,11:42 AM ET
By Peg Mackey
DUBAI (Reuters) - World oil prices are set to rebound on Monday after Venezuelan President Hugo Chavez reclaimed power, easing market fears the OPEC producer would change tack and abandon its cartel output limits.
OPEC champion Chavez returned to Caracas in jubilation on Sunday after two days of imprisonment following a military coup. But oil dealers continued to monitor the world's fourth biggest oil exporter as it attempted to restore internal stability.
"Is there such a thing as a counter, counter-revolution?" Peter Gignoux, head of the energy desk at Schroder Salomon Smith Barney said on Sunday.
"This is good old-fashioned political uncertainty. After the market did a 180 degree turn, it's about to do the same again."
On Friday, a Petroleos de Venezuela (PDVSA) official triggered a price collapse when he said output should be set according to market conditions and not OPEC quotas.
Under Chavez, the Latin American producer emerged as one of OPEC's most committed members, honoring its output limit after years of quota cheating.
"Chavez' return is positive news for the oil market," said Lawrence Eagles of GNI Research. "He is very pro-OPEC, which means Venezuela's quota will remain intact."
Eagles reckoned prices could jump about 50 cents on the news, while others shied away from making projections on prices that plunged well over $1 per barrel on the PDVSA remarks.
"We thought there was a change in Venezuela's oil policy on Friday, but we're not going to see it today," said Gignoux. "If you jump to conclusions in this business, you pay a penalty."
Before the Caracas upheaval pushed the oil price down to just over $23, prices had sped to $27 a barrel after Iraq announced a month-long ban on exports in protest at Israel's military incursions into Palestinian territories.
LINGERING UNCERTAINTY
Chavez may seem humbled by his brief overthrow, but oil markets will need to be convinced that calm will prevail among restless oil workers -- the core of the short-lived revolution.
It was their protests last week that disrupted operations and hit exports to the key U.S. market. As much as 500,000 barrels per day (bpd) of its 2.6 million bpd of crude output was cut by the strike and refinery operations severely curtailed.
But when Chavez threw in the towel, dissident PDVSA employees headed back to work and vowed to return exports to normal. There were no immediate signs on Sunday that they would return to the picket lines.
"Chavez seems less confrontational and may have placated some enemies," said Eagles. "That means chances of an all-out strike are less than before he went."
But the Venezuelan leader must watch his step and seek a long-lasting solution with employees from South America's biggest oil conglomerate.
"Chavez will have to tread much more carefully," said Geoff Pyne, analyst with Sempra Energy Trading.
"If not, he will return to the old days where the problems at PDVSA went unsolved. And if bad feelings within PDVSA increase, at some stage it may lead to a prolonged strike."
:( :( :(
Abend:),
ein paar zusätzliche Dinge.........:D
http://www.ddc.net/ygg/inv/m3.gif
:eek: Looks like Steve Roach over at Morgan Stanley is going to get his double dip.
http://www.ddc.net/ygg/inv/base.gif
:rolleyes: Same message - double dip coming.
Market Sentiment Indicators.
Below is a chart which plots the weekly SPX in the lower panel, and in the upper panel, the ratio for small SPX futures traders of long positions divided by short positions. A ratio of one means that small traders hold as many long positions as short, a ratio above one means they are net long, while a ratio below one means they are net short.
http://www.ddc.net/ygg/inv/smltdr.gif
:hihi
Astounding new record levels of bullishness from the small SPX traders. Note that these are anticipatory trades and not trend following trades. Hard to be an IT or LT bull with this chart in front of you.
I have replaced the usual chart of the SPX commercial hedgers (mainly pension funds) with a chart of the small traders of the e-mini NDX contract. This chart is now Neutral to bearish.
http://www.ddc.net/ygg/inv/comhdg.gif
Below is a chart of the weekly nearby Comex gold future in the bottom panel, with the ratio of longs divided by shorts of the gold commercial hedgers in the top panel. Below one is net short while above one is net long.
http://www.ddc.net/ygg/inv/goldc.gif
:D
We remain below .4, a region that denotes lopsided optimism in favor of gold. As this chart begins to lose its predictive value, and the corrective cycles shorten, it is beginning to look like we may be in a very powerful upcycle in the gold stocks.
..................
alles unter http://www.ddc.net/ygg/inv/weekly.htm
Fetter M3-Crash:p!
sYr:cool:
Markteinschätzung für den 15. April 2002
DAX, Dow Jones, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/ma020415.htm
Fazit:
Die Indizes befinden sich weiterhin in genannten Abwärtstrends.
Wir steht jetzt wieder vor der Frage, kann man den kurzfristigen Signalen vonseiten der Fast-Stochastik bzw. der Candlesticks vertrauen, oder nicht?!
Theoretisch kann man aus technischer Sicht auf eine Gegenbewegung bis an genannte obere Begrenzungen der Abwärtstrends hoffen.
Die Gewinnwarnungssaison liegt nun weitestgehend hinter uns, von dieser Seite vergrößern sich die Chancen, dass diesmal die technischen Signale stimmen.
Praktisch bleibt es ein Spiel mit dem Feuer.
Gerade Nasdaq und Internet-Index, befinden sich sehr nahe an den seit etwa zwei Wochen bestehenden Abwärtstrends, innerhalb der seit 11.03.2002 bestehenden Abwärtstrends. Überwinden die Indizes diese Marken (siehe Oben) und Sie eröffnen daraufhin eine Tradingposition, dann sichern Sie diese wieder extrem eng ab! Vorsicht bleibt aktuell oberste Priorität!
quelle: http://www.chartanalysen-trading.de/
So einen der Traumtänzer an der Nasdaq zum Sonntagabend, Intel. Diese Woche mit Zahlen:eek:.....Short INTC:p?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=intc&compidx=aaaaa%3A0&ma=6&maval=25&uf=0&lf=1&lf2=2&lf3=1024&type=4&size=3&state=15&sid=2564&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5821&mocktick=1
Mal sehen ob das Auffangseil hält :rolleyes: ..........
gut Nacht,
sYr:zz
dpa-AFX-Nachricht
Sonntag, 14.04.2002, 14:12
WOCHENAUSBLICK: Mitten in der Berichtssaison überwiegt die Unsicherheit
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Berichtssaison für das erste Quartal erreicht in der kommenden Woche ihren Höhepunkt. Die Liste amerikanischer Unternehmen, die den Märkten ihre Quartalsergebnisse präsentieren werden, umfasst zahlreiche Schwergewichte.
Ob General Motors , Bank of America , Delta Airlines , Motorola oder auch Mc Donald's : Insgesamt werden 180 im Sammelindex S&P 500 zusammengefasste Konzerne ihre Zahlen vorlegen. Am Donnerstag legt der Softwarekonzern SAP als wichtiger DAX-Wert die Bilanz für die ersten drei Monate des Jahres vor.
Unangenehme Überraschungen sind dabei nahezu garantiert - die Hoffnung auf Lichtblicke bleibt gering. Die Gewinnwarnung des US-Computerkonzerns IBM oder die überraschend stark reduzierte Jahresprognose des deutschen Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronik deuten darauf hin, dass die Ertragslage der Unternehmen schlecht bleibt. Allerdings ist sowohl diesseits wie jenseits des Atlantiks bereits ein hohes Maß an Skepsis in den aktuellen Börsenkursen berücksichtigt, urteilen die Analysten der DZ Bank.
KRISENHERD NAHOST UND ÖLPREIS BLEIBEN UNSICHERHEITSFAKTOREN
Es bleiben die beiden anderen Unsicherheitsfaktoren - der Krisenherd Nahost und der schwankende Ölpreis. Nach dem Sturz des Präsidenten von Venezuela am Freitag gab der Preis für Rohöl allerdings spürbar nach. Die OPEC äußerte die Befürchtung, das südamerikanische Land werde seine Ölproduktion erhöhen, um damit das Nationaleinkommen zu steigern. Venezuela ist der viertgrößte Erdölproduzent der Welt.
Wenig Gutes kommt hingegen aus dem Nahen Osten, wo die israelische Armee unter Premier Scharon ihre Offensive im Westjordanland fortsetzen wird und auch die weltweiten Kapitalmärkte verunsichert.
Thema Konjunktur: In den USA wird sich am Dienstag zeigen, ob die Industrieproduktion den Aufwärtstrend seit Anfang 2002 fortsetzen wird. Tritt dies ein, könnte die Vorlage dieser Konjunktur relevanten Daten die Märkte weltweit durchatmen lassen, denn sie wären der Beleg für eine sich weiter erholende Wirtschaft.
Hingegen dürfte die Preisentwicklung die Märkte eher bremsen. Hier wird der hohe Ölpreis in den vergangenen Wochen seine Spuren an den US-Verbraucherpreisen hinterlassen./mr/tw/bi
--- Von Martin Reinert, dpa-AFX---
info@dpa-AFX.de
@germanasti,
warum benutzt du beim Nasdaq 100 einen linearen Chart. Da sieht alles so niedlich aus.
ein Logarithmischer kommt doch der Sache viel näher.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=.NDX&Titel=NASDAQ+100&Zs=1825&Ad=&St=&Et=&Sc=a&Ct=l&An=&Al=medium&Za=w&Lg=j&La=DE&avg1=100&avg2=200&
:lach
nasdaq10.000
15.04.2002, 01:46
Nasdaq Co.
http://www.globalfindata.com/cgi-bin/gfddraw.cgi?database=gfddata&id=1168&sm=10&sd=1&sy=1972&em=4&ed=12&ey=2002&tech_indicator=price&displayclose=false&cycle=90&cycle_factor=1&series2=&sma2=false&cycle2=90&cycle_factor2=1&forecast=90&forecast2=1&conv=0000&baseyear=&log=true
nasdaq10.000
15.04.2002, 01:50
http://www.evotrade.de/Handel/Chart_Special/Depress.gif
Laut Prechter eine Depression an der anderen ...
aber es geht historisch dennoch immer weiter nach oben:D
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INTEL:
http://chart.yahoo.com/c/my/i/intc.gif
germanasti
15.04.2002, 07:07
Moin :)
Paule:
Weil bigcharts leider keinen log. bei Candlesticks anbietet. :(
germanasti
15.04.2002, 07:08
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1018843655&La=DE&La=DE&La=DEDE&La=DEDEDEDE&
Der Nikkei ist alles anderes als überzeugend. :(
Zwar im plus, doch es gelingt nichtmal die 11.050 P. nachhaltig zu überwinden! Bleibt es heute daran hängen droht morgen die nächste grosse rote Kerze.
Keiner will investieren
Moin Germa, Moin all,
hier mal ein Artikel, der belegt, das die Autofritzen das Risiko auf andere abgewälzt haben.
So schnell geht Daimler net Insolvenz!
Die bauen die Autos billiger wie vor 25 Jahren!
Aus der FTD vom 15.4.2002
Continental ändert Zulieferstrategie
Von Guido Reinking, Frankfurt
Continental Automotive Systems gibt die Pläne, Systemzulieferer zu werden, teilweise auf. Die Träume von hohen Gewinnen aus der Entwicklung zum Systemzulieferer ist für die meisten Unternehmen geplatzt.
"Viele Teile einzukaufen und zu integrieren, um sie dem Autohersteller als System anzubieten, dieser Ansatz hat sich als nicht tragfähig erwiesen", sagte Wolfgang Ziebart, stellvertretender Vorstandschef von Continental und verantwortlich für das Automobilgeschäft, der Financial Times Deutschland. Ziebart: "Viele Unternehmen, die sich vom Komponentenhersteller zum Systemzulieferer gewandelt haben stellen nun fest, dass sie damit schlechter abschneiden."
So hat sich Continental von der Vorstellung verabschiedet, für die Autoindustrie komplette Fahrwerke zu entwickeln und zu montieren: "Das können wir weder billiger noch besser als der Autohersteller. Zudem ist das Chassis ein so integraler Bestandteil des Autos, dass dies kein Autohersteller nach außen vergibt."
Damit zieht Continental Konsequenzen aus der Tatsache, dass die Träume von hohen Gewinnen aus der Entwicklung zum Systemzulieferer für die meisten Unternehmen geplatzt sind. So erzielen nicht nur Conti, sondern auch Bosch und Siemens Automotive ihre höchsten Gewinne mit einfachen Teilen wie Zündkerzen, Kühlerschläuchen oder Reifen. Integrierte Systeme wie Einspritzanlagen, Navigationssysteme und Luftfederungen hingegen erweisen sich als margenschwach. Bosch und Siemens operieren damit sogar in der Verlustzone. Ziebart: "Im Moment ist es in der Automobilindustrie nicht einfach, mit Hightech Geld zu verdienen. Wir sind mit unserer Marge da im Vergleich zu den Wettbewerbern aber dennoch in einer Spitzengruppe."
Gesamtsystem soll wieder vom Autohersteller entwickelt werden
Continental Automotive Systems hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 3,99 Mrd. Euro einen operativen Gewinn (Ebita) von 185 Mio. Euro erzielt. Diese Gewinnmarge von 4,6 Prozent blieb hinter den Konzernsparten Pkw-Reifen (6,3 Prozent ) und Conti-Tech (6,9 Prozent) zurück. Das will Ziebart, im Konzernvorstand für das Autoteilegeschäft zuständig, nun ändern: "Unsere Erträge in diesem Bereich sind nicht befriedigend." Der Grund: Um als Systemlieferant anerkannt zu werden, hatten Conti und andere versucht, immer größere Teile von Autos zu entwickeln und zu fertigen, um sie dann dem Autohersteller zur Montage ans Band zu liefern. "Sich als Systemlieferant aufzustellen führt nicht automatisch zum Erfolg", so Ziebart. "Wenn Sie dem Kunden keinen echten Mehrwert bieten, haben Sie keinen Erfolg."
Ziebart nannte als Beispiel die Luftfederung, die Conti für Fahrzuge wie den VW-Luxuswagen Phaeton, Audi Allroad Quattro und Porsche Cayenne entwickelt hat: "Da werden wir künftig in eine andere Richtung gehen und das Gewicht auf die Entwicklung und Produktion einzelner Komponenten legen." Das Gesamtsystem solle dann wieder vom Autohersteller entwickelt und ans Auto angepasst werden. Zudem könne der Autohersteller viele Einzelteile billiger einkaufen als ein Zulieferer. "Da werden wir auf Umsatz verzichten, aber dafür eine höhere Wertschöpfung erzielen", sagte Ziebart. Bei der Luftfederung liege die Wertschöpfung von Conti bei nur acht Prozent.
Große Kompetenz bei Bremsen-Komponenten
Einen Schwerpunkt will Ziebart in den nächsten Jahren auf die Integration der Komponenten rund um die Bremse des Autos legen. Dort hat Continental mit den Zukäufen Teves und Temic in den vergangenen Jahren große Kompetenz erworben. "Um die Bremse herum gibt es viel Elektronik und Sensorik, die es zu integrieren gilt. Da sehen wir uns als Vorreiten", sagte Ziebart. So sei es möglich, abstandsgesteuerte Temporegelung (Adaptive Cruise Control) und elektrohydraulische Bremsen so zu verbinden, dass der Bremsweg deutlich verkürzt wird. "Alle diese Einzelteile sind schon vorhanden. Wir müssen sie nur noch verknüpfen." Einen Wachstumsschub erwartet der Manager, der 2000 von BMW zu Conti wechselte, durch die elektronische Reifendruckkontrolle. Sie ist nach einem neuen US-Gesetz ab 2004 in den Vereinigten Staaten vorgeschrieben: "Bei der Reifendruckkontrolle haben wir zwei Systeme, das beste und das billigste System für den US-Markt."
© 2002 Financial Times Deutschland
germanasti
15.04.2002, 07:45
Moin Gert :)
Die Zulieferer gehen daran zugrunde & damit potentielle Autokäufer. Ist genauso ein Damokleschwert wie die hohen Absätze alleine an die Mitarbeiter. Kommt es zu Massenentlassungen fehlen in Zukunft auch diese Käufer.
Die Autobranche lebte die letzten 10-15 Jahre in einer Illusion, genauso wie fast alle anderen Bereiche der Wirtschaft. :(
germanasti
15.04.2002, 08:15
Moin Cetinje :)
Hast Du den Wecker falsch gestellt? :eek:
guten morgen @all + @germa
germanasti
15.04.2002, 08:26
Börse Tokio nach Gewinnmitnahmen fester - Banken im Minus
Tokio, 15. Apr (Reuters) - Gewinnmitnahmen bei Technologie-Aktien haben am Montag an der Börse in Tokio für einen festeren Aktienmarkt gesorgt. Dagegen verzeichnete der Finanzsektor Händlern zufolge Verluste, nachdem die japanische Finanzaufsicht (FSA) am Wochenende einen Bericht über die Kreditprobleme bei Banken veröffentlicht hatte.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg eine Stunde vor Handelsschluss um 1,46 Prozent auf 11.123 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index notierte mit 1060 Punkten 0,37 Prozent über seinem Schlusskurs am Freitag.
Gestützt auf die Erholung an der Wall Street vom Freitag glichen die Titel des Mobilfunkbetreibers NTT DoCoMo ihre Verluste der Vorwoche zum Teil aus und stiegen um 1,58 Prozent. Vor den in dieser Woche anstehenden Geschäftszahlen von Intel und Microsoft verhielten sich Anleger aber überwiegend abwartend, sagten Analysten. Die Aktien von Mizuho Holdings verloren 3,48 Prozent. Nach eigenen Angaben steht die Bank vor einem der größten Verluste der japanischen Unternehmensgeschichte.
akl/rkr
Moin Cherry :)
germanasti
15.04.2002, 08:32
Der Nikkei wird doch nicht im plus schliessen wollen? :rolleyes:
@germa
letzte Chance für die Nikkeibullen :D
http://www.trendanalyser.com/member/nikkei/nikkei130402.gif
germanasti
15.04.2002, 08:49
Cherry:
So toll sieht das alles nicht mehr aus. :(
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 15. April
TOP AKTUELL
Bei starkem Regen und dichtem Nebel ist am Montag in Südkorea ein chinesisches Passagierflugzeug mit 166 Insassen abgestürzt. In den ersten Stunden nach dem Unglück bei Pusan im Süden des Landes wurden Angaben südkoreanischer Behörden zufolge 20 Überlebende geborgen.
Die Boeing 767 der Fluggesellschaft Air China Maschine kam Berichten des staatlichen chinesichen Fernsehens zufolge aus Peking und war kurz vor ihrem Absturz wegen des schlechten Wetters in Richtung Seoul umgeleitet worden. Der südkoreanische Fernsehsender YTN berichtete, die Maschine sei während eines Landeanfluges auf den Flughafen Kimhae bei Pusan abgestürzt. Lokalen Medien zufolge war der Flughafen jedoch mehr als zwei Stunden vor dem Absturz bereits wegen des Regens und des Nebels geschlossen worden. Pusan ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas und liegt im Südosten des Landes am Meer.
Zusatzinfo unter: [AIR-CN-GER]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Autohersteller Volkswagen hat zu seiner Hauptversammlung eingeladen.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Das Steuerkonzept des Unions-Kanzlerkandidaten und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) sieht nach einem Bericht des "Handelsblatts" einen Höchstsatz für die Einkommenssteuer von 40 Prozent und einen Einstiegssatz von 15 Prozent vor.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat sich zum Wochenauftakt im fernöstlichen Devisenhandel bei Kursen um 0,8815 Dollar deutlich fester gezeigt als am Freitag. Die leichte Schwäche des Dollar zum Euro und zum Yen führten Händler auf eine fehlende Orientierung im derzeitigen Devisenhandel zurück.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse in Tokio hat sich am Montag unterstützt durch Käufe bei Technologieaktien fester präsentiert. Dagegen verzeichnete der Finanzsektor Händlern zufolge Verluste, nachdem ein Bericht der japanischen Finanzaufsicht (FSA) am Wochenende über die Kreditprobleme bei Banken Händlern zufolge das Vertrauen in den Sektor nicht wieder hatte herstellen können.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Die Kurserholung der IBM-Aktie hat am Freitag an den New Yorker Aktienmärkten Interesse der Investoren an anderen Technologietiteln ausgelöst und den Nasdaq-Index deutlich im Plus schließen lassen. Der technologielastige Nasdaq-Index legte zum Schluss 1,80 Prozent auf 1756,19 Stellen zu. Der Blue-Chip-Index Dow Jones stieg um 0,14 Prozent auf 10.190,82 Punkte.
Nachdem die Titel des Marktschwergewichts IBM vor dem Hintergrund einer Untersuchung der Wertpapierhandelsaufsicht SEC am Vortag deutlich nachgegeben hatten, stieg der Aktienkurs zum Börsenschluss um rund 1,5 Prozent auf 85,60 Dollar. Die SEC hatte nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitgeteilt, eine Voruntersuchung sei eröffnet und beendet worden.
An den US-Kreditmärkten stieg am Freitag der Kurs der 10-jährigen Staatsanleihen um 11/32 auf 97-25/32 Zähler. Sie rentierten mit 5,158 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten im Kurs 10/32 auf 96-03/32 Punkte und hatten eine Rendite von 5,645 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0800 DE Großhandelsumsätze MÄR 0,7 vH 0,2
0800 DE ------ J/J MÄR -0,1 vH -0,5
1030 GB Erzeugerpreise Input SA MÄR 2,2 vH 0,2
1030 GB ------ J/J MÄR -3,3 vH -7,2
1030 GB Erzeugerpr. Output NSA MÄR 0,3 vH 0,1
1030 GB ------ J/J MÄR -0,1 vH -0,3
1430 US Lagerbestände FEB -0,1 vH 0,2
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
germanasti
15.04.2002, 09:08
Nikkei schliesst mit 174 P. auf 11.134 P.
Freitags-Gap geschlossen, 11.050 P. nochmals angetestet und nun endgültig down? Eine rote Kerze morgen würde sowas wie die Gewissheit bringen.
Andersrum waren die letzten 5 Minuten heute u.U. japanische Manipulationen?
Mit den Banken sind nun auch die letzten relevanten News raus & immer noch keine Käufer in Sicht. Den monatelangen Shortereien der Amis sei dank. :mad:
@nasdaq10Dausend,
zu #18, sicher geht es immer nach oben. Nach den leichten Übertreibungen mußten die Investoren dann halt mal wieder ein paar Jahrzehntchen warten bis das Spitzlein wieder erreicht wurde.
Inflationsbereinigt sieht es dann noch schlimmer aus.
Aber wenn die Nasdaq so im Jahre 2045 ein neues Hoch kreieren dürfte, bin ich entweder ein alter Tattergreis oder ich sehe die Radieschen von unten.
:lach :lach :lach
germanasti
15.04.2002, 09:16
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1018851322&La=DE&
Ich glaub der Dollar steht unmittelbar vor seinem nachhaltigen Crash. :rolleyes:
Paule:
Aus einer jahrelangen Seitwärtsphase kann auch eine endlose Abwärtsbewegung werden. Amerika muss nicht Japan sein, 1929 kann auch voll umgesetzt werden
germanasti
15.04.2002, 09:20
DGAP-Ad hoc: SAP Systems Integr. AG <SSI> deutsch
Veränderung im Vorstand der SAP SI
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Frankfurt/Dresden, 15. April 2002. Jörg Vandreier, CFO der SAP Systems
Integration AG (SAP SI), hat den Aufsichtsrat der SAP SI gebeten, ihn zum 30.
Juni 2002 von seinen Pflichten als Vorstand der SAP SI AG zu entbinden. Der
Aufsichtsrat hat diesem Wunsch mit Bedauern entsprochen.
Ansprechpartner:
Stephan Kahlhöfer, SAP SI AG, +49-351-4811-160, investor@sap-si.com
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 15.04.2002
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WKN: 501 111; ISIN: DE0005011118; Index: Nemax 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München, Stuttgart
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SAPsi hat Dreck am Stecken. Insolvenzkandidat?
ChartTec
15.04.2002, 09:24
germanasti, Deinen Argumentationen sind einfach nicht zu überbieten:
These: 1 + 2 = 4 (DCX meldet Konkurs an)
Begründung I: 1 + 1 = 3 (Autozulieferer melden alle Konkurs)
Begründung II: 1 + 3 = 5 (wir haben eine Weltwirtschaftskrise)
Warum melden die Autozulieferer Konkurs?
Begründung: wir haben eine Weltwirtschaftskrise und DCX geht Pleite!
Warum haben wir eine Weltwirtschaftskrise?
Weil Firmen wie DCX und die Autozulieferer Konkurs gehen!
Ich bin ein großer Fan von Dir!
Tom Waits
15.04.2002, 09:24
Moin Germa,
WE gut erholt ?
germanasti
15.04.2002, 09:26
Moin Tom + Dolby :)
Die Wochenenden werden irgendwie immer kürzer & bei Dir?
Brüderlein darf am Mittwoch zu einem Vorstellungsgespräch. :eek:
germanasti
15.04.2002, 09:28
DOKUMENTATION - Öffentliches Kaufangebot für Kamps
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG zukünftig firmierend als Finba Bakery Europe AG Frankfurt am Main Bekanntmachung gemäß § 10 Abs. 1 i.V.m. §§ 29 Abs. 1, 34 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes Bieter: ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710 Zielgesellschaft: Kamps AG, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 35429 WKN: 628 060; ISIN: DE 0006280605 Angaben des Bieters: Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710 hat am 14. April 2002 entschieden, den Aktionären der Kamps AG, Düsseldorf, anzubieten, ihre im Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse und der Rheinisch-Westfälischen Wertpapierbörse zu Düsseldorf (Kürzel: KAM) notierten und auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Kamps AG mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,-- (Wertpapier-Kenn-Nummer: 628 060; ISIN: DE 0006280605) im Rahmen eines öffentlichen Angebots zum Zwecke des Kontrollerwerbs (Übernahmeangebot) nach den Regeln des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes gegen Zahlung eines Betrages von EUR 12,-- pro Stückaktie der Kamps AG und im übrigen zu den in der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bestimmungen und Bedingungen zu erwerben. Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG wird mittelbar von der Fin.Ba S.p.A., einer Holding-Gesellschaft der Barilla Gruppe, Parma, Italien, gehaltene. Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage erfolgt im Internet unter: http://www.barilla.com/kamps-angebot und durch Hinweisbekanntmachung in der Börsen-Zeitung. Frankfurt am Main, 14. April 2002 ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG
gez. W. Keller gez. Ugo Tribulato
Wolfgang Keller Ugo Tribulato
Mitglied des Vorstands Mitglied des Vorstands
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Ciao Heiner :)
germanasti
15.04.2002, 09:28
Wo will der Future hin? :eek:
Tom Waits
15.04.2002, 09:30
@germa:
gratuliere (deinem Bruder).
bis später.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=NDc1&Titel=NASD+100+Jun2&Za=i&Al=small&Zt=1017642094&La=DE&
germanasti
15.04.2002, 09:53
Ob das heute ein hochpositiver Tag wird?
& bei Kamps wird es wohl viele Arbeitsfreistellungen geben. Er war schlichtweg zu gross und unprofitabel.
# 42
das problem vieler unternehmen :rolleyes:
germanasti
15.04.2002, 10:01
DE/Großhandelspreise März +0,9 (PROG: +0,7) Proz gg Vm
Wiesbaden (vwd) - Die Großhandelspreise in Deutschland sind im März um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat waren die Preise unverändert, berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag. Die Preisentwicklung war damit stärker als erwartet. Im Februar hatte die Jahresänderungsrate minus 0,5 Prozent betragen. Der Gesamtindex ohne Mineralölerzeugnisse lag den weiteren Angaben zufolge im März um 0,5 Prozent über dem Stand des Vormonats und um 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Binnen Monatsfrist verteuerten sich vor allem Tomaten (plus 17,0 Prozent), Schweinefleisch (plus 9,4 Prozent) und leichtes Heizöl (plus 8,4 Prozent). Deutlich billiger wurden dagegen Gurken (minus 45,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr wurden u.a. bei Tomaten (plus 73,9 Prozent), Kartoffeln (plus 64,4 Prozent) und Äpfeln (plus 22,6 Prozent) kräftige Preissteigerungen verzeichnet. Billiger wurden vor allem Schweinefleisch (minus 27,6 Prozent), Kunststoffe in Primärformen (minus 11,0 Prozent) und Getreide (minus 7,3 Prozent).
vwd/12/15.4.2002/ptr
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Ab sofort esse ich nur noch Gurken ;)
http://www.charttec.de/adhoc/ibm.gif
jetzt gibt es aber richtig "handfestes" von charttec! :eek:
germanasti
15.04.2002, 10:02
Datum: 15.04. 08:53 Technischer Analyst: "Alles Maskerade"?
Der technische Analyst John Hughes von Shield & Co. sieht die Indices vor allem durch turbulenten Handel in den Big Name Aktien beeinflusst, die einen positiven Unterton im Markt überdecken. Während Investoren die Kursverluste im Auge haben, greife immer mehr ein gesunde Marktverfassung unter der Oberfläche um sich, so der Analyst.
Auf der Unternehmensseite erwartet der Hughes wenige negative Überraschungen in der Earnings Saison. Zum einen seien die Erwartungen u.a. auch für den Tech-Sektor sehr niedrig angesetzt. Zum anderen wagt niemand hohe positive Überraschungen zu vermuten. Somit müssten die Unternehmen für eine gute Stimmung "nur" glaubhaft machen, dass der Abwärtstrend gebremst wurde, so Hughes.
© Godmode-Trader.de
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Gleiches Problem wie in Japan, niemand will rein.
germanasti
15.04.2002, 10:15
Durchschnittlicher Wochenauftakt beim DAX. Sowohl Performance wie auch Umsätze.
Phenomedia bald an der Kaufmarke 2,80 dran. :D
& weswegen fällt Intershop nicht in den Pennystockbereich, will diese Kutterfirma tatsächlich jemand übernehmen?
Plünderungen und Proteste nach Chávez-Rückkehr in Venezuela
Caracas (dpa) - Nach der Rückkehr von Staatschef Hugo Chávez an die Macht hat es in Venezuela Plünderungen und neue Proteste gegeben. Nach Medienberichten wurden in der Hauptstadt Caracas vor allem Schuh- und Elektrogeschäfte geplündert sowie Fensterscheiben von Banken eingeworfen. Nach unbestätigten Berichten gab es bei den Unruhen erneut Tote. Die USA riefen die venezolanische Führung inzwischen auf, die Bedingungen für eine völlige Rückkehr zur Demokratie zu schaffen.
15.04.2002 08:53 MEZ
germanasti
15.04.2002, 10:38
Shrink:
Es wird ganz Südamerika brennen. :(
Ist in Venezuela die Wirtschaftslage schon so schlecht?
DAX will Szenario 3 & damit die Hölle? :eek:
ChartTec
15.04.2002, 10:41
Warum gibt es die Seite bzgl. Kamps bei Barilla nicht?
ChartTec
15.04.2002, 10:43
Warum finde ich nichts zu "ffynnon vermögensverwaltung" im Internet?
Morgen zusammen:)!
Ist ChartTec nun zu einem Anhänger Dada's mutiert oder ist ihm einfach langweilig:confused:?
Ist ja egal, die Welt dreht sich weiter und das Leben läuft weiter, baldige CT-Insolvenz hin oder her:hihi...
sYr:p
Germa,
Das Land ist "theoretisch" wesentlich wohlhabender als andere südamerikanische Länder. Allerdings haben die amerikanischen Freunde (USA, heisst das) in Form von "Wirtschaftsberatern" eine absehbare Entwicklung forciert: Förderung von Bodenschätzen, inklusive Rohöl, meist durch indirekte massive US-Beteiligung; Lieferung hauptsächlich an die USA, zu wenig marktgängigen Konditionen - versteht sich. Wenn trotz dieses Vorgehens Gewinne verblieben, dann wurde auf Reinvestition in Förder- und Lieferinfrastruktur gedrängt, der Rest (war wenig genug) wanderte in die Taschen der herrschenden Autokraten. Und das war's mit "Wohlstand für alle", "Aufbau einer Mittelschicht" und ähnlich netten Sprüchen. Aber das machen die USA eigentlich in ihrem ganzen "Hinterhof" so, insofern war Venezuela nichts Ungewöhnliches. Allerdings leiden jetzt einige südamerikanische Staaten wesentlich früher und wesentlich stärker an der Abkühlung der US- und der Weltwirtschaft. Damit werden die volkswirtschaftlichen Missstände auch dem sog. "kleinen Mann" plätzlich sehr gut erlebbar - tja, in den meisten Fällen war's das eben dann mit dem sozialen Frieden.
Auch wenn mir Deine Begründungen in der Regel ein bisschen plakativ scheinen :cool: - in der Sache könntest Du hier sehr recht haben: Südamerika wird sich weiter destabilisieren. Mit allen absehbaren Folgen...
Original erstellt von germanasti
DOKUMENTATION - Öffentliches Kaufangebot für Kamps
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG zukünftig firmierend als Finba Bakery Europe AG Frankfurt am Main Bekanntmachung gemäß § 10 Abs. 1 i.V.m. §§ 29 Abs. 1, 34 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes Bieter: ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710 Zielgesellschaft: Kamps AG, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 35429 WKN: 628 060; ISIN: DE 0006280605 Angaben des Bieters: Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710 hat am 14. April 2002 entschieden, den Aktionären der Kamps AG, Düsseldorf, anzubieten, ihre im Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse und der Rheinisch-Westfälischen Wertpapierbörse zu Düsseldorf (Kürzel: KAM) notierten und auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Kamps AG mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,-- (Wertpapier-Kenn-Nummer: 628 060; ISIN: DE 0006280605) im Rahmen eines öffentlichen Angebots zum Zwecke des Kontrollerwerbs (Übernahmeangebot) nach den Regeln des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes gegen Zahlung eines Betrages von EUR 12,-- pro Stückaktie der Kamps AG und im übrigen zu den in der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bestimmungen und Bedingungen zu erwerben. Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG wird mittelbar von der Fin.Ba S.p.A., einer Holding-Gesellschaft der Barilla Gruppe, Parma, Italien, gehaltene. Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage erfolgt im Internet unter: http://www.barilla.com/kamps-angebot und durch Hinweisbekanntmachung in der Börsen-Zeitung. Frankfurt am Main, 14. April 2002 ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG
gez. W. Keller gez. Ugo Tribulato
Wolfgang Keller Ugo Tribulato
Mitglied des Vorstands Mitglied des Vorstands
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Ciao Heiner :)
germanasti, wo kommt diese Meldung denn her? Hab bei Comdirekt (http://informer2.comdirect.de/de/detail/_pages/news/article.html?sNewsId=1018853990&sid=&sSymbol=KAM.ETR&iOffset=0&) folgendes dazu gefunden:
Barilla will Kamps übernehmen und bietet Aktionären 12 Euro pro Namensaktie
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der italienische Backwaren- und Nudelproduzent Barilla will Europas größte Bäckerei, die Kamps AG , übernehmen. Den Aktionären sollen pro Namensaktie 12 Euro gezahlt werden, teilte die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG am Montag in Frankfurt mit. Diese Gesellschaft wird den Angaben nach mittelbar von der Fin.Ba S.p.A., einer Holding-Gesellschaft der Barilla Gruppe in Parma, gehalten./ck/al
Ich fänd es klasse, wenn du kurz den Link zu Seite druntersetzen könntest wenn du Meldungen einstellst, dann ist das irgendwie besser nachzuvollziehen. Hab Dank dafür...
Matze
ChartTec
15.04.2002, 11:03
Bei vwd kommt folgendes:
628060
*vwd DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot <DE0007846933>; <DE0006280605>
Bieter: ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverw. AG; Zielgesellschaft: Kamps AG
WpÜG-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Bieter verantwortlich.
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Bekanntmachung gemäß § 10 Abs. 1 i.V.m. §§ 29 Abs. 1, 34 des Wertpapiererwerbs-
und Übernahmegesetzes; Übernahmeangebot
Bieter:
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als:
Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des
Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710
Zielgesellschaft:
Kamps AG, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf
unter HRB 35429
WKN: 628 060
ISIN: DE 0006280605
Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage erfolgt im Internet unter:
http://www.barilla.com/kamps-angebot und durch Hinweisbekanntmachung in der
Börsen-Zeitung.
Angaben des Bieters:
Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (zukünftig firmierend als:
Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des
Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52710 hat am 14. April 2002
entschieden, den Aktionären der Kamps AG, Düsseldorf, anzubieten, ihre im
Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse und der Rheinisch-
Westfälischen Wertpapierbörse zu Düsseldorf (Kürzel: KAM) notierten und auf den
Inhaber lautenden Stückaktien der Kamps AG mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von je EUR 1,-- (Wertpapier-Kenn-Nummer: 628 060; ISIN:
DE 0006280605) im Rahmen eines öffentlichen Angebots zum Zwecke des
Kontrollerwerbs (Übernahmeangebot) nach den Regeln des Wertpapiererwerbs- und
Übernahmegesetzes gegen Zahlung eines Betrages von EUR 12,-- pro Stückaktie der
Kamps AG und im übrigen zu den in der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden
Bestimmungen und Bedingungen zu erwerben.
Die ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG wird mittelbar von der
Fin.Ba S.p.A., einer Holding-Gesellschaft der Barilla Gruppe, Parma, Italien,
gehalten.
Frankfurt am Main, 14. April 2002
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG
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Announcement in accordance with Sec. 10 para. (1) in connection with Sec. 29
para. (1) and 34 of the German Securities Acquisition and Takeover Act; Take-
over Offer
Bidder:
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (in future with the company
name: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, registered in the commercial
register of the lower court of Frankfurt am Main under HRB 52710
Target:
Kamps AG, Düsseldorf, registered in the commercial register of the lower court
of Düsseldorf under HRB 35429
GERMAN SECURITIES IDENTIFICATION NUMBER: 628 060
ISIN: DE 0006280605
The publication of the offer document will take place in the Internet under:
http://www.barilla.com/kamps-angebot and through publication of the location
where the offer document can be obtained in the Börsen-Zeitung.
Information of the bidder:
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG (in future with the company
name: Finba Bakery Europe AG), Frankfurt am Main, registered in the commercial
register of the lower court of Frankfurt am Main under HRB 52710, decided on
April 14, 2002, to offer to the shareholders of Kamps AG, Düsseldorf, to
acquire their non-par value bearer shares in Kamps AG listed on the Official
Market (Amtlicher Handel) of the Frankfurt Stock Exchange and the Rheinisch-
Westfälischen Stock Exchange at Düsseldorf (ID: KAM) with a calculated
participation in the share capital of EUR 1,-- per share (German Securities
Identification Number: 628 060; ISIN: DE 0006280605) by way of a public offer
for the purpose to acquire control (takeover offer) in accordance with the
rules of the German Securities Acquisition and Takeover Act against payment of
an amount of EUR 12.-- per non-par value share of Kamps AG and under the terms
and conditions which will be published in the offer document.
The ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG is held indirectly by
Fin.Ba S.p.A., a holding company of the Barilla group, Parma, Italy.
Frankfurt am Main, April 14, 2002
ffynnon Vierundzwanzigste Vermögensverwaltungs AG
Ende der Mitteilung (c)DGAP 15.04.2002
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Notiert: Amtlicher Handel in Düsseldorf und Frankfurt; Freiverkehr in Berlin,
Bremen, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
ChartTec
15.04.2002, 11:09
@syr: während Ihr Euch hier mit theoretischen Problemen zur Lage der Weltwirtschaft beschäftigt, stelle ich mir folgende konkrete Frage: wie könnte man mit einem Put die Situation bei Kamps ausnutzen, wenn sich herausstellen sollte, daß die genannte Vermögensverwaltung nicht ausreichende Mittel besitzt um die Übernahme durchzuführen...
Zudem ist mir etwas suspekt, daß man weder zur Vermögensverwaltung etwas findet, noch daß die Seite bei Barilla existiert! Wundert Dich das nicht?
ChartTec
15.04.2002, 11:11
P.S.: Shit, kann es sein, daß es überhaupt keinen Put auf Kamps gibt? Falsche Reihenfolge bei der Vorgehensweise :-(
jetzt kamps putten?
:rolleyes:
germanasti
15.04.2002, 11:16
Matze:
http://www.sharper.de/sharperweb/fn/sharp/SH/0/sfn/buildsharp/cn/cn_re_news/page1/PAGE_50003/aktelem/PAGE_50003/storyid/20020415L15520715/kontext/HO/index.html
:)
Shrink:
Südamerika wird die erste Region mit einem grossen Bürgerkrieg sein, der sich nach und nach global auswirken wird. :(
Dolby:
Wat willste Kamps putten? :eek:
Von Einzelwerten lasse ich die Finger.
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=908150400&sSymbol=KAM.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+908150400
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=908150400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=KAM.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=KAM.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=861184800+1018864800+908150400
lasst uns kamps putten, bei einer übernahme!
:D
Hop Sing
15.04.2002, 11:17
Guten Morgen :)
# 59
ich habe nur charttec´s gigantische idee mal aufgenommen!
jetzt höre 12€ angebot :eek:
könnte charttec doch recht haben :cry
@ChartTec, zu der Vermögensverwaltung hab ich über Goolge was herausfinden können:
-> http://www.google.de/search?q=Vierundzwanzigste+Verm%C3%B6gensverwaltungs+AG+&ie=UTF8&oe=UTF8&hl=de&btnG=Google-Suche&meta=
Allerdings keine eigene Homepage oder ähnliche Info's, etwas suspekt kommt mir das so adhoc allerdings auch vor.
=============================================
Optionsschine auf Kamps:
780213 WQPB BNP PARIBAS/CALL/KAMPS/12/1/20.12.02
780214 WQPC BNP PARIBAS/CALL/KAMPS/15/1/20.12.02
643774 GOLDMAN SACHS/CALL/KAMPS/10/.1/21.08.03
574926 GOLDMAN SACHS/CALL/KAMPS/10/.1/22.08.02
537122 GHCB GOLDMAN SACHS/CALL/KAMPS/17.5/.1/22.08.02
KAMPS AG
753862 MQLZ MERRILL LYNCH/CALL/KAMPS/25/.2/21.06.02
===============
gefunden bei Onvista.de
Matze
germanasti
15.04.2002, 11:19
Diese Woche wird grosse Spielerei an den Börsen, sollten keine grossen Umsätze kommen. Ist jetzt schon im Future ersichtlich. :hihi
Dolby:
Was bist Du nun so scharf drauf Kamps zu putten? :eek:
# 52
:hihi http://www.plauder-smilies.de/happy/roflmao.gif :hihi
germa
stehst´e auf´m schlauch?
lasst uns kamps putten, bei einer übernahme!
merkt man hier nicht ein gewisses mass an humor?
:rolleyes:
germanasti
15.04.2002, 11:22
Ach, Charttec ist wieder hier und verzapft womöglich Müll?
ffynnon gehört zur Mama Barilla. Solche Sorgen möchte ich mal haben. :mad:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1018859098&La=DE&
der soll, so habe ich gehört, die konjunktur abwürgen!
:hihi
was macht er dann seit einiger zeit?
:lach
Original erstellt von ChartTec
@syr: während Ihr Euch hier mit theoretischen Problemen zur Lage der Weltwirtschaft beschäftigt, stelle ich mir folgende konkrete Frage: wie könnte man mit einem Put die Situation bei Kamps ausnutzen, wenn sich herausstellen sollte, daß die genannte Vermögensverwaltung nicht ausreichende Mittel besitzt um die Übernahme durchzuführen...
Zudem ist mir etwas suspekt, daß man weder zur Vermögensverwaltung etwas findet, noch daß die Seite bei Barilla existiert! Wundert Dich das nicht?
Ne, Kamps geht mir echt am Arsch vorbei:hihi. Ob mit oder Ohne Teigwaren aus dem Süden:lach....... Überlege derzeit an Scheinen auf Banken, Citi ond BoA sollten Bewegung bringen..........:p
sYr;)
syracus
was bedeuten die schriftzeichen?
@dolby,
"Sun Tzu's Kunst des Krieges" :lach..........
sYr:p
Ronald Gehrt
Öl-Druck aus dem Irak
Politische Börsen haben kurze Beine, so eine alte und bewährte Börsenregel. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass externe Einflüsse die Kurse nur kurzzeitig beeinflussen, so lange diese Impulse nicht zu einer nachhaltigen Verschlechterung der Umsatz- und Gewinnent-wicklung der einzelnen Unternehmen führen.
Genau aus diesem Grund stellte die Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten bis zum Montag nur eine Fußnote im Börsengeschehen dar: Sie hatte einfach keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Japan, Europa oder den USA. Das änderte sich am späten Montag Vormittag:
Der Irak kündigte einen 30tägigen Exportstopp für Rohöl als Solidaritätsbekundung für die Palästinenser an. Schlagartig schoss der Rohölpreis in die Höhe, während die Aktienmärkte mit scharfen Kursabschlägen reagierten. Denn eine erneute, länger anhaltende Verteuerung der Ölpreise hätte sehr wohl einen deutlich negativen Einfluss auf die Erholung der Weltkonjunktur, könnte diese im Extremfall sogar zunichte machen. Doch genau hier entdeckt der besonnene Investor die sprichwörtlichen „kurzen Beine“:
Der Irak steuert nur einen winzigen Teil zur weltweiten Ölversorgung bei. Das alleine kann die Preise nicht dauerhaft nach oben treiben, zumal sich die OPEC gegenüber dieser Ankündigung sehr gelassen zeigte und keine Notwendigkeit für eine Erhöhung der Fördermengen sieht. Und: Mit dieser Aktion schneidet sich der Irak tief ins eigene Fleisch, denn der Ölexport stellt aufgrund der weltweiten Embargos die einzige nennenswerte Einnahmequelle des Landes dar. Das lässt sich nicht auf längere Sicht durchhalten. Fazit:
Die Kursentwicklung der vergangenen Tage sieht stürmisch aus, dürfte sich aber schon in ein, zwei Wochen als Sturm im Wasserglas entpuppen - und damit als Gelegenheit zum Zukauf nach der ebenso bewährten Regel: Kaufen, wenn die Kanonen donnern!
Mit besten Wünschen für eine erfolgreiche Börsenwoche
Ronald Gehrt
;)
germanasti
15.04.2002, 11:32
Hans Bernecker: Quartalszahlen (geballte Ladung)
Mails/Nachrichten vom 15.04.2002, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
in dieser Woche kommt die geballte Ladung der Quartalszahlen. Dazu eine Menge Pro-forma-Daten der Firmen, die entweder über das Quartal berichten oder aber noch für 2001 die Bilanzen vorlegen werden. Wichtiger sind natürlich die amerikanischen Quartalszahlen und evtl. auch diejenigen einiger Europäer. Mir liegt die Liste aller relevanten Schätzungen vor. Sie umfaßt gut zwei Seiten, die ich nicht bringen kann. Gesamteindruck: Es wird besser aussehen als befürchtet, aber deutlich schlechter in den Istzahlen gegenüber dem Vorjahresquartal. Bitte beachten Sie beides. Tendenziell:
Die Gewinne der Banken und Versicherer steigen mäßig: BANK OF AMERICA auf 1,34 $ je Aktie nach 1,15 $. CITIGROUP 0,78 $ nach 0,71 $ oder FANNIE MAE 1,47 $ nach 1,20 $. BANK ONE 0,66 $ nach 0,58 $ etc. Damit dürfte meine Bankenspekulation im Wesentlichen richtig sein und weiter laufen. Sensationen erwarte ich allerdings nicht.
Ganz schwierig wird es bei der Technologie bekannter Art. Hier ist alles drin und alles möglich. Keiner liegt besser als im Vorjahr, aber die Vorausschätzungen erscheinen mir wiederum zu pessimistisch gegenüber den aktuell erwarteten Zahlen. Hier bleibe ich ganz konsequent: Erst die Zahlen, dann die Reaktion des Marktes, und erst anschließend wird über Investments entschieden.
Die Ermittlungen von Thomson Financial am Freitag: 30 % gegenüber 14 % der Unternehmen werden ankündigen, daß sie besser abschneiden als erwartet. Seit Jahresbeginn waren nur 49 % gegenüber 70 % aller Unternehmensprognosen (im Vorjahr) Gewinnwarnungen. Das ist Rückkehr zur Normalität. Denn:
Der mehrfach beschriebene Basiseffekt wird nun auch in den Konjunkturzahlen sichtbar. Das erkennen Sie jetzt am Konsumentenvertrauen und dem Index der Chefeinkäufer, dem in dieser Woche wohl auch der Aufwärtstrend für die Industrieproduktion folgen wird. Diese leicht reduzierten Zahlen sind die normalisierten Daten und deshalb aussagefähiger gegenüber den Daten vom Dezember bis März, in denen der Basiseffekt steckte. Wichtiger:
Gestern wurde auf der Hannover-Messe der neue IFO-Rahmen gesteckt. Im Originaltext der Erklärung: „Den neuen Aufschwung trägt vor allem die Nachfrage aus den USA“. Schließlich auch ergänzend:
„Im Aufschwung werden besonders Vorleistungs- und Investitionsgüter nachgefragt, die aus Deutschland kommen“. Ich hatte Ihnen dies mit der Formel 3:1 schon einmal erläutert. Danach sind 1 % Wachstum in den USA wirksam für 0,3 % Wachstum in Deutschland. Zum IFO-Test zurück: Die Exporterwartungen der deutschen Industrie haben soeben den Stand vom November 2000 wieder erreicht. Nämlich bei 6 % (Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen in Prozent). Das Tief lag im letzten Herbst bei minus 10,5 % und im Jahresdurchschnitt bei minus 0,5 %.
Frankfurt hat jede Menge Gesprächsstoff. Das neue Angebot von E.ON, um RUHRGAS endgültig eingliedern zu können, hat zweifellos Charme. Was weiter dahintersteckt, erläutere ich in der AB. Gekonnt gemacht, natürlich vorbehaltlich der Ministererlaubnis. Ich habe dazu mehrere Gespräche in Düsseldorf führen können, was mir insgesamt gefallen hat. Daß HENKEL in den MSCI-Index aufgenommen wird, ist ebenfalls positiv. Beide Chemie-Aktien, also DEGUSSA und HENKEL, bleiben damit weiter auf meiner Empfehlungsliste. Bei HENKEL wird es ab 75,50 E. interessant, weil dort der bisherige Topkurs lag. Gelingt der Sprung darüber? Bei DEGUSSA liegt die Grenze bei 38 E. und mein Ziel bei vorerst 45 E.
DAIMLERCHRYSLER im Anschluß an die HV: Ich hoffe, daß ich Ihnen in der nächsten AB einige ergänzende Zahlen aus den USA berichten kann. Darauf warte ich zur Zeit. Nicht zu übersehen ist aber: Die massive Erholung der japanischen Tochter, die bekanntlich bis jetzt nicht in den DAIMLER-Zahlen konsolidiert ist, dürfte zum Jahresende 2002 eine ganz andere DAIMLER-Bilanz ergeben, als sie zur Zeit erscheint. Es gerüchtet, daß DAIMLER einen ähnlichen Weg wie RENAULT gehen wird und die japanische Mehrheit (ab 40 %) im Aktientausch anbietet. Lediglich die hohe Verschuldung von MITSUBISHI MOTORS ist zur Zeit ein Hinderungsgrund.
Der deutsche Terminkalender ist in dieser Woche ebenfalls gut gefüllt. Die morgige HV von VW bringt mit dem Abschied von Piech sicher auch einen Überblick über bestimmte strategische Vorstellungen des neuen Mannes. JENOPTIK hat Pressekonferenz, ebenso PHOENIX. Am Mittwoch ist dann BHW-HOLDING dran, was ich mit etwas mehr Spannung erwarte, sowie HOCHTIEF. Aufschlußreich dürfte auch der Abschluß von VILLEROY & BOCH sein, was nun wahrlich nicht Technologie ist, aber zeigt, daß man auch in anderen Sektoren Geld verdienen kann. Am gleichen Tag kommen übrigens auch die Zahlen von PHILIP MORRIS, FORD und IBM für das 1. Quartal, was nach den Gewinnwarnungen höchst aufschlußreich wird.
Am Donnerstag wird es noch spannender: Die ALLIANZ und SAP sind dran. Dazu IWKA. Schließlich:
In der Schweiz ist am gleichen Tag das Schwergewicht NOVARTIS dran. Die einzige Pharmaaktie, die ich zur Zeit neben AVENTIS noch im Portfolio führe. Alle anderen habe ich eliminiert.
Meine Meinung zu Ihren Dispositionen: Bei hoher Volatilität macht es keinen Sinn zu operieren. Schauen Sie vorerst zu. Sie erkennen es am besten am Nemax-Zertifikat und übrigens auch an dem Nasdaq Tracking Stock. Wer mit Schwankungen von 10 % an einem Tag nicht umgehen kann, sollte die Finger davon lassen. Wer aber die Perspektiven in diesem Markt beachtet, verfolgt diese Entwicklung sehr genau. Ich komme darauf in der AB noch zurück.
Herzlichst Ihr
Hans A. Bernecker
Klar hat Barilla kein Geld für eine Kamps Übernahme.
Kamps ist jetzt einfach günstig.
Der Verdrängungswettbewerb ist bei den Bäckern gigantisch.
Ausserdem ist 12€ für Kamps kein Vermögen.
Ich versteh das nicht.
LEO KIRCH
Geheime Millionenkredite an den Sohn?
Der Medienunternehmer Leo Kirch soll seinem Sohn Thomas mit einer bislang unbekannten Finanzspritze von mehr als 150 Millionen Euro ausgeholfen haben. Diese und andere verborgene Vereinbarungen und Verpflichtungen haben nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" dafür gesorgt, dass potenzielle Investoren KirchMedia in die Insolvenz rutschen ließen.
Hamburg - Die "Financial Times Deutschland" ("FTD") berichtet unter Berufung auf Personen aus dem Kirch-Umfeld, dass KirchMedia Thomas Kirch noch vor einem Jahr zwischen 150 und 200 Millionen Euro geliehen habe. Nach anderen Angaben sei das Darlehen in mehreren Tranchen gezahlt worden und habe sich auf insgesamt 127,8 Millionen Euro belaufen. Das Geld, so die "FTD" habe Investitionen in Hot Networks abdecken sollen. Thomas Kirch hält 26,7 Prozent an diesem Verbund von Shopping-Sendern. An Hot Networks ist auch Premiere-Chef Georg Kofler beteiligt.
Nach dem diese und andere nicht publizierte Verpflichtungen Kirchs während der Sanierungsgespräche bekannt geworden waren, hätten Banken und Minderheitsaktionäre ihre Bemühungen aufgegeben, KirchMedia vor der Zwangsverwaltung zu retten. "Es zeigt sich immer mehr, dass Leo Kirch und Dieter Hahn KirchMedia benutzt haben, um hier, da und überall Dinge zu finanzieren, und zwar inner- wie außerhalb des Konzerns", zitiert die Zeitung eine anonyme Quelle.
Zu viele Leichen in Kirchs Keller
Die Investoren hätten die Gültigkeit von Kirchs Büchern nach Bekanntwerden des Hot-Network-Deals generell in Frage gestellt und Zweifel geäußert, dass die vorgeschlagene Kapitalerhöhung um 800 Millionen Euro zur Sanierung ausreichen werde. Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen Kirchs vier größten deutschen Gläubigerbanken und Minderheitsaktionären rund um Rupert Murdoch und Silvio Berlusconi blieb KirchMedia keine andere Wahl, als einen Insolvenzantrag zu stellen.
"Man kann nicht über eine Rettung und über das Investieren großer Summen reden, wenn überall plötzlich diese Art von Verpflichtungen auftauchen", sagte ein Investor der "FTD". Bereits an Ostern waren überraschend neue finanzielle Risiken der KirchGruppe bekannt geworden: Der ehemalige EM.TV-Chef Thomas Haffa besitzt eine Put-Option, mit der er im Sommer 2002 seine restlichen EM-TV-Anteile für 90 Millionen Euro an KirchMedia abtreten kann. Die Option wurde bereits im Sommer 2001 eingeräumt, damals aber nicht bekannt gegeben.
Aus dem Umfeld Haffas hieß es, ein Kirch-Manager sei vor Ostern bei Haffa gewesen und habe ihn aufgefordert, den Optionsvertrag zu zerreißen. Ebenfalls überraschend kam für die Investoren, dass die zur KirchGruppe gehörende Senderfamilie ProSiebenSat1 ohne Zustimmung des Aufsichtsrats im Voraus große Summen für Inhalte an KirchMedia bezahlte.
:hihi
wie kann man sich so tief in die schei... reiten?
:hihi
Was hat der alte Bernecker vor 2 Jahren zu Kamps in einem Call-in gesagt?
Der teuerste Bäcker der Welt.
:hihi
P.S. Lümmel macht Freude. Allerdings nach dem Motto:
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1018859274&La=DE&
:lach :lach :lach
Hier bleibe ich ganz konsequent: Erst die Zahlen, dann die Reaktion des Marktes, und erst anschließend wird über Investments entschieden.
depp :mad:
das hat doch letzter woche ganz anders gelautet!
Sa geht das
einer stellt eine frage ein und wenns Charttech ist.
Dann bekommt er fundierte Infos.
Gäb es einen Put dann hätte Charttech sich das
nochmals anders überlegt:D
Das mag ich hier.
http://img.wallstreet-online.de/charts/minipic.4579.10.png?1018858981
Zum Markt
Ich glaube es wird langweilig und rosa.
Usa wird schwächer eröffnen?
germanasti
15.04.2002, 11:44
Dolby:
Letzte Woche noch sollten die Gewinne der high-techs um 92% steigen. :mad:
Ich habe immer noch nicht kapiert warum ihr so auf Kamps rumreitet. Es wurde ein öffentliches Kaufangebot ausgesprochen und der Kurs explodierte daraufhin in diese Region.
Darüber zu spekulieren ob dies ein Fake ist kann man als nutzlos bezeichnen & ein Put deshalb ist Harakiri. Bei Mannesmann rannte es seinerzeit noch viel weiter, zudem 1 Mrd. für Kamps kein Luxus ist!
Es soll tatsächlich auch noch ehrliche Firmen geben, im Gegensatz zu den Betrügereien bei EM.TV, Comroad oder .......... Ob es bei Kamps so ist werden wir sehen...
Mit der Bitte um sachliche Diskussion!
Matze
genau das meinte ich germa
ein fänchen im wind der alte. :mad:
haste den werbespott auf n-tv gesehen?
der hält er die baisse für DEFENITIV beendet.
woher weiss er, was in zukunft passiert?
sicherungen durchgebrannt.
:hihi
Argentinien
Venezuela
Iraq
Iran
Israel
Genügt doch.
Überall brennt die Lunte.
Und was kann real draus werden.
Erstmal steigt der $ weiter kommt es zu einem Krieg mit Iraq.
Dann steigt ÖL.
Klasse in Euroland wird damit das Konjunkturpflänzchen zertrampelt.
das war doch auch ein witz mit dem put auf kamps ;)
zumindest von meiner seite :lach
friedhelm busch hat auch keine lust mehr auf den aktienmarkt.
das höre ich so raus.
:rolleyes:
Original erstellt von ChartTec
@syr: während Ihr Euch hier mit theoretischen Problemen zur Lage der Weltwirtschaft beschäftigt, stelle ich mir folgende konkrete Frage: wie könnte man mit einem Put die Situation bei Kamps ausnutzen, wenn sich herausstellen sollte, daß die genannte Vermögensverwaltung nicht ausreichende Mittel besitzt um die Übernahme durchzuführen...
Zudem ist mir etwas suspekt, daß man weder zur Vermögensverwaltung etwas findet, noch daß die Seite bei Barilla existiert! Wundert Dich das nicht?
Charttech schliess doch offiziell mit Germa Frieden.
Schlomm genug dass du während Deiner Arbeitszeit ín der Sparkasse
solchen unglaublichen Müll postest.
Aber da Du sonst so agressiv bist lieferst Du so
das Kanonenfutter mit dem dann auf Dich geschossen wird:D
germanasti
15.04.2002, 11:55
Funktioniert bei euch WIN-BIS? :mad:
Dolby:
Naja, Bernecker schaltete die Werbung mit der Hausse irgendwo Ende August. Anschliessend kam Crash und dann die Superrallye beim DAX.
Wäre er kug gewesen, hätte er im November einen neuen Spot herausgebracht "die Hausse ist da - wie wir ihnen versprochen haben. Wenn sie wissen wollen wie es weitergeht, abonnieren sie unseren Börsenbrief"
Doch was tut die Pflaume? Lässt den Werbesput unverändert weiterlaufen und dreht alles ins umgekehrte um. Das tut im Herzen weh! :cry
Sollte man meinen :D
oder Spam oder Ernst who knows?
Das ist ja das traurige.
@Germa
funktioniert bei mir nicht :o
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=NDc1&Titel=NASD+100+Jun2&Za=i&Al=small&Zt=1017642094&La=DE&
http://ichart.lng.yahoo.com/b?s=^gdaxi
künstliche intelligenz in deutschland! :eek:
:hihi
Hin und her und rauf und runter :confused:
http://img.wallstreet-online.de/charts/minipic.4579.10.png?1018861254
@Dolbi
Der Nasdaq future hängt am dax.
Da Amerika noch schläft.
Ob die USA wohl heute vor dem Handel erstmal
den Dax anschaut?
:D
wohl eher nicht.
lügenfuture passt da gut.
Nix meht mit Limit up und auf die 12:(
der future ging vor dem dax runter!
:rolleyes:
germanasti
15.04.2002, 12:11
Barilla setzt auf positive Aufnahme von Angebot durch Kamps
Düsseldorf, 15. Apr (Reuters) - Der italienische Barilla-Konzern setzt auf eine "positive Stellungnahme" von Vorstand und Aufsichtsrat der Kamps AG zu seinem am Montag unterbreiteten Übernahmeangebot.
"Das Management von Barilla hat den Vorstand und den Aufsichtsrat der Kamps AG über die Entscheidung zur Aufgabe eines Übernahmegebots unterrichtet und bemüht sich um eine positive Stellungnahme dieser Gremien", teilte Barilla am Montag mit. Barilla-Chairman Guido Barilla sagte, mit der Barilla- Offerte erhielten die Kamps-Aktionäre ein "sehr attraktives Bar-Angebot". Kamps und Barilla würden sich hervorragend in ihren Marken, Produkten und Märkten ergänzen. Bei der Transaktion würde Barilla von der Deutschen Bank und Altium Capital beraten.
Barilla kündigte für den Mittag um 12.00 Uhr in Frankfurt eine Pressekonferenz an.
inv/ked
----------
& die Deutsche Bank kann man wohl als seriös bezeichnen, oder? :)
germanasti
15.04.2002, 12:18
Ohne Live-Kurse kommt man sich so richtig verloren vor. :(
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1018862277&La=DE&
Heute nachmittag der nächste Abwärtschub?
Es fehlt nur noch der GOld-Crash, dann kann die 1.000 P. Kerze beim Nikkei kommen. ;)
@Dolbi
runter schon aber rauf?
Torsten1000
15.04.2002, 12:19
Guten Morgen germa und all! :)
Hop Sing
15.04.2002, 12:20
Hi, germa :)
sieht fast so aus, als wäre ein bißchen Aussitzen nicht schlecht gewesen :eek:
@Germa
Barilla hat so die taschen voller geld.
Die müssen beim gehen aufpassen, dass nichts rausfällt:)
Aber vielleicht wollte charttech nur einen Witz machen
Haha ha selten so gelacht :mad:
Glaub ich nicht.
Charttech wird doch fristlos gekündigt wenn seine Sparkasse hier mitliest.
Der hat es irgendwie nicht so im Griff :(
@ thomfly
Der Nasdaq future hängt am dax.
Da Amerika noch schläft.
-------------
runter schon aber rauf?
:rolleyes:
irgendwas stimmt in deiner interpretation nicht
@Germa
wenn Charttech weiter rumspannt ruf ich bei
seinem Vorstand in der Sparkasse an
und frag Ihn ob er nicht dafür Sorgen kann dass seine
Mitarbeiter das Internet NICHT zumüllen:)
Aber dann wird er gefeuert und posted den ganzen tag.
:D:D
@Dolbi
was denn?
gute Laune beim Dax
gute Laune für die Nasdaq?
Bis zur Vorbörse dann werden die Karten neu gemischt?
Oder was seh ich da falsch klär mich auf!! :confused:
Torsten1000
15.04.2002, 12:29
Alan Greenspan und seine Kollegen bei der US-Zentralbank haben den Markt bereits auf einen möglichen Anstieg der Leitzinsen vorbereitet.
Jetzt stellt sich die Frage, wann diese Zinserhöhungen stattfinden werden, und wie stark der Leitzins erhöht wird. Der Markt wird hierfür die Greenspan-Rede am Mittwoch auf dem Capitol Hill beachten, obwohl Analysten nicht daran glauben, dass der Zentralbankchef nähere Informationen zu den geplanten Zinsschritten geben wird.
Man erwartet, dass der Fed-Chef nach den Spannungen aus Nahost und den starken Wirtschaftsdaten Zinssenkungen für nötig hält und dies auch verkünden wird, allerdings erwartet man keine näheren Details über die Frage nach dem Timing dieser Schritte.
"Es wird vermutlich eine Rede der Art "auf der einen Seiten, auf der anderen Seite" sein," so Alan Blinder, Vice Chairman der Fed, der auch an der Princeton University unterrichtet.
© Godmode-Trader.de
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Zinssenkungen für nötig hält??
germanasti
15.04.2002, 12:37
HopSing:
Solche Scheine übers Wochenende aussitzen würden mir keine ruhige Minute bringen.
Ein optimales Risikomanagement ist das eh nicht, schon als er beim ersten Mal so dick ins Minus rutschte. Wisst ihr das? :rolleyes:
germanasti
15.04.2002, 12:41
"Man erwartet, dass der Fed-Chef nach den Spannungen aus Nahost und den starken Wirtschaftsdaten Zinssenkungen für nötig hält und dies auch verkünden wird, allerdings erwartet man keine näheren Details über die Frage nach dem Timing dieser Schritte."
Ist das ein Schreibfehler? :eek:
5:15am 04/15/02 GE seen bidder for ABB fin. unit: report (GE, ABB, SI) By Emily Church
General Electric's (GE) GE Capital is seen as a front-runner to buy ABB's (AB) structured finance division, the Financial Times is reporting Monday, citing sources. ABB is seeking to cut its debts and has said it's in 'advanced negotiations' to dispose of the business. Analysts at Merrill Lynch recently estimated it could fetch $450 million. The report said GE and Siemens (SI) are vying for the ABB unit, however a Siemens spokeswoman told AFX on Monday that Siemens decided not to buy ABB's financial services subsidiary.
Na dann kauf ich mal einen Call auf unsere Schrott-ABB, so deppert wie sich die Aktie die letzte Zeit verhält gibt das einen schönen Squeeze wenn das meine langsameren Landesmitbewohner mitbekommen:D........ GE macht aber auf Dampfhammer, schon wieder Geld rauswerfen und GE Capital ausbauen:eek:;)........
sYr:p
tag all
selten so ein langweiliger dax erlebt :zz :(
ob die amis ihren naskak entgültig in die bredouille befördern
sonnenschein
15.04.2002, 12:43
IBM hat mit der spanischen Telfonica Datacorp einen Vertrag über 90 Millionen Dollar mit einer Laufzeit von zwei Jahren über die Lieferung von Data Storage Technologie unterzeichnet.
Telefonica wird das Data Storage Equipment von IBM bei sich installieren. Die Spanier bieten besonders Kunden im Unternehmens-Bereich an, wichtige Daten über eine breitbandige und gesicherte Internetverbindung zu den Data Storage Einrichtungen zu übertragen. Hierdurch müssen Unternehmen keine eigene Hardware zur Speicherung und Verwaltung der Daten kaufen, sondern mieten diese nur.
"Das ist der größte Vertrag zwischen IBM und einem Telekommunikationsanbieter, der on-demand Computing Dienste anbieten wird," so Jim Larkin, Unternehmenssprecher von IBM.
Halte call auf IBM 535442 :)
germanasti
15.04.2002, 12:47
90-Jährige bei London-Marathon nach über elf Stunden im Ziel
London, 15. Apr (Reuters) - Eine 90-jährige Schottin ist am Sonntag beim London-Marathon als älteste Teilnehmerin nach elf Stunden und 34 Minuten ins Ziel gegangen.
"Meine Knie taten sehr weh, und meine Oberschenkel schmerzten, aber ich war entschlossen, ins Ziel zu kommen", sagte Jenny Wood Allen nach dem Lauf über 42,195 Kilometer. Die Ur-Großmutter hatte den Marathon auf Anraten ihrer Freunde erstmals im Gehen absolviert. Ins Ziel kam Allen aber nicht als Letzte: Zwei Freunde, die sie begleiteten, gingen hinter der Seniorin aus Dundee über die Ziellinie.
Das sei ihr letzter Marathon-Lauf gewesen, sagte Allen, weil das Training dafür zu viel Zeit in Anspruch nehme. Mit dem Laufen aufhören will die Schottin, die insgesamt 51 Marathon-Läufe absolviert hat, aber nicht. "Jetzt konzentriere ich mich auf kürzere Strecken", sagte die ehemalige Radsprinterin.
Im Alter von 71 Jahren hatte Allen nach eigenen Angaben mit dem Langstrecken-Lauf begonnen.
dar/mar/seh
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Das würde nichtmal ich schaffen. :eek:
Hop Sing
15.04.2002, 12:53
#101: JA :o
:)
germanasti
15.04.2002, 12:55
im SPIEGEL
Das abgekartete Spiel der Analysten
Von Carsten Matthäus
Merrill Lynch und Star-Analyst Henry Blodget samt seinem Team haben Investoren offenbar systematisch an der Nase herumgeführt. Das geht aus der 38-seitigen Klageschrift hervor, die SPIEGEL ONLINE in Auszügen veröffentlicht.
New York - Der oberste Staatsanwalt von New York, Eliot Spitzer, ist sich seiner Sache sicher. "Das war ein schockierender Betrug von einer der namhaftesten Wall-Street-Firmen", sagte er auf einer Pressekonferenz. "Dieser Fall muss eine Reform der ganzen Branche nach sich ziehen".
Spitzer und sein Büro haben ganze Arbeit geleistet. Sie sichteten in zehn Monaten rund 30.000 Dokumente. Viele davon waren interne E-Mails, die zwischen Analysten, Chefs und Investmentbankern von Merrill Lynch kursierten. Außerdem wurden rund 20 Zeugen unter Eid vernommen.
Das Dokument der Staatanwälte strotzt nur so von peinlichen Belegen dieses unverschämten Betrugssystems. SPIEGEL ONLINE veröffentlicht nachfolgend Auszüge der Klageschrift:
Vorwurf 1: Merrill Lynch täuschte objektive Bewertungen nur vor
Vorwurf 2: Die öffentlichen Analysen stimmten nicht mit internen Äußerungen überein
Vorwurf 3: Die Internet Group agierte nicht unabhängig vom Investment Banking
Vorwurf 4: Die Bezahlung der Analysten war an die Arbeit für das Investment Banking geknüpft
Vorwurf 5: Die Analysten waren nicht unabhängig von den Firmen, die sie analysierten
Herausgekommen ist ein 38-seitiger Bericht mit haarsträubenden Ergebnissen. Demnach wurden Analysten dafür bezahlt, mit geschönten Empfehlungen neue Kunden für das Investment Banking anzulocken. Aktien, die intern längst als "Stück Scheiße" bezeichnet wurden, wurden in der Öffentlichkeit mit den höchstmöglichen Bewertungen zum Kauf empfohlen.
Schlimmer noch: Positive Empfehlungen auszusprechen, die beobachteten Firmen zu beraten oder bei den Firmen für neue Bankdienstleistungen Werbung zu machen, brachte den Merrill-Lynch-Analysten Gehaltserhöhungen ein. Nach Erkenntnissen der Ermittler stieg das Jahreseinkommen des Teamchefs Henry Blodget von 1999 bis 2001 von drei auf zwölf Millionen Dollar an. Blogdet tat etwas für sein Geld: Den Fernsehsendern CNN und CNBC gab er in den Jahren 1999 und 2000 46 beziehungsweise 77 Interviews als "objektiver Analyst" des größten Wall-Street-Hauses.
VORWURF 1
Merrill Lynch täuschte objektive Bewertungen nur vor
Bis zum 15. Juni 2001 hatte Merrill Lynch offiziell ein fünfstufiges Bewertungssystem:
1 Buy (kaufen, Aktienkurs steigt um mehr als 20 Prozent)
2 Accumulate (akkumulieren, Aktienkurs steigt um 10 bis 20 Prozent)
3 Neutral (halten, Aktienkurs steigt oder fällt um bis zu 10 Prozent)
4 Reduce (reduzieren, Aktienkurs fällt um 10 bis 20 Prozent)
5 Sell (verkaufen, Aktienkurs fällt um mehr als 20 Prozent)
Für jede Aktie wurde eine kurzfristige (für die nächsten zwölf Monate) und eine langfristige (für die Dauer über 12 Monate hinaus) Bewertung abgegeben, sowie ein Risiko-Rating, das von A (am wenigsten riskant) bis D (am riskantesten) reichte.
Außerdem trugen Analysen einen Hinweis auf die eigene Objektivität: "Die Meinung der Analysten muss objektiv sein. Jeder Hinweis darauf, dass die Ergebnisse eine Analyse nicht völlig objektiv sind oder durch ein Geschäftsverhältnis mit der Firma beeinflusst wurden, könnten den Ruf unseres Unternehmens ernsthaft beschädigen und rechtliche Schritte nach sich ziehen."
Von Frühjahr 1999 bis Herbst 2001 veröffentlichte Merrill Lynch keine einzige Studie der Internet Group, die eine Aktie mit "reduzieren" oder "verkaufen" bewertet hätte. Die Analysten Henry Blodget und Kirsten Campbell sagten unter Eid aus, dass ihre Gruppe keine einzige Aktie mit "reduzieren" oder "verkaufen" bewertet hat. Somit wurde aus dem fünfstufigen System ein dreistufiges.
Anstatt negative Kommentare abzugeben, stoppte die Internet Group in aller Stille die Analyse einer Aktie, ohne den Anlegern dazu irgendeinen Kommentar zu geben. Damit wurden der Öffentlichkeit niemals empfohlen, eine Aktie zu verkaufen. Nicht einmal dann, wenn der Aktienwert bis auf nahezu Null abrutschte.
VORWURF 2
Die öffentlichen Analysen stimmten nicht mit internen Äußerungen überein
Die Empfehlungen von Henry Blodget
Zu Infospace am 13. Juli 2000
intern: "Diese Aktie ist ein Pulverfass"
offizell: "Kurzfristig kaufen und langfristig kaufen"
Zu Internet Capital am 6. Oktober 2000
intern: "Wir sehen in naher Zukunft keinen Turnaround"
offiziell: "Kurzfristig akkumulieren und langfristig kaufen"
Zu 24/7 Media am 10. Oktober 2000
intern: "Stück Scheiße"
offiziell: "Kurzfristig akkumulieren und langfristig akkumulieren"
Zu Lifeminders am 4. Dezember 2000
intern: "Stück Scheiße"
offiziell: "Kurzfristig akkumulieren und langfristig kaufen"
Quelle: Staatsanwaltschaft New York
Die Öffentlichkeit wurde nicht darüber informiert, dass die Analysten der Internet Group einige Aktien äußerst negativ bewerteten. Im Gegenteil: Während die Internet Group eine Vielzahl von Aktien mit "akkumulieren" bewertete, kursierten interne Mails - die manchmal auch an ausgewählte Investoren gingen -, die diese Aktien als "Stück Scheiße" oder "Ramsch" bezeichneten.
Ein Beispiel ist die Aktie der Internet Capital Group. Nach einem Höchststand am 22. Dezember 1999 sackte die Aktie bis zum 4. Oktober 2000 auf 15,69 Dollar ab (Derzeit notiert die Aktie bei 0,58 Dollar, Anm. d. Red.). In internen Mails warnte Blodget am 5. und 6. Oktober, dass der Aktienkurs weiter einbrechen werde: "Es gibt hier leider keine hilfreichen Nachrichten. Das war ein Desaster ... Für die Aktie gibt es überhaupt keinen Boden." Doch auch mit diesen Prognosen blieb das offizielle Rating bei "kurzfristig akkumulieren und langfristig kaufen". Als die Aktie am 9. November herabgestuft w