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Vollständige Version anzeigen : 18.04.02: Wegweisende Konjunkturdaten & die Zahlen von Microsoft.


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germanasti
18.04.2002, 07:00
Blühende Landschaften scheinen sich wieder aufzutun, aber leider nur in Japan. Dieser jungfräuliche Fleckchen Erde legte gestern als einziger der Grossen ein dickes Plus hin. Alle anderen mussten leiden & vorneweg der DOW. Typische Spielchen der Grossen zum kleinen Verfall eben. Bedenklich das ausgerechnet jetzt die Umsätze anfangen zuzulegen. Turn-Time in diesen Tagen?

Die US-Handelsbilanz für Februar wurde gestern veröffentlicht und sie war alles andere als berauschend!
Es war mit -31,51 Mrd. das Höchste seit April 2001 und deutlich über den Erwartungen (-28,90). Begründet wurde es mit stark gestiegenen Importen.
Damit wird immer deutlicher das die Welt kein Interesse mehr an Amerika hat. Fehlt im Grunde nur noch der grosse Dollar-Crash und Amiland wird sang- und klanglos untergehen.

& dann war da noch die Greenspan-Rede, bei der er wie gehabt auf die Euphorie-Bremse drückte.
Zwar läuft momentan ein Aufschwung, doch ist dessen Stärke noch nicht ermittelbar, womit eine Zinserhöhung bei der niedrigen Inflation Illusion ist. Er machte dabei deutlich das die Zinswende erst dann kommen wird, wenn der Aufschung feststeht und nachhaltig ist. Offensichtlich will Greenspan mit diesen Worten die US-Wirtschaft zu seinem Schäfchen machen und bei einer drohenden nächsten Rezession mit einer pro-forma-Zinserhöhung für blinden Boom sorgen. Ob die Anleger und Firmen so dumm sein werden? Zudem schickte er eine ernste Mahnung an die Bevölkerung! Sollte der Endverbrauch nicht weiter deutlich zulegen wird der Aufschwung nur von kurzer Natur sein. Dies ist sowas wie das Messer an die Brust setzen: Entweder ihr konsumiert und verschuldet euch sofort weiter oder seid selber dran schuld wenn nächster Crash kommt!
Weitere Aufschwungsgefahr sieht Greenspan bei einem dauerhaft hochstehenden Ölpreis. Dies sollte wohl sowas wie die Order an Bush sein für Ruhe zu sorgen. Dann warnte er noch vor einer zu grossen Zinslast der Haushalte, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Dieser Punkt widerspricht sich im zuvor ausgegebenen Aufruf zum weiterkonsumieren & zeigt auf wie planlos der Alte tatsächlich ist! Und schlussendlich sieht er weiter steigende Unternehmensgewinne und keine Blasenbildung im Immobiliensektor. Nunja, wer er meint das dem so ist...
Im Grunde hat Greenspan mit dieser Rede punktgenau das Delfations- und Baisserädchen umschrieben. Es fehlte lediglich die Hilflosigkeitserklärung am Ende, ansonsten passte alles! Ein Verbraucher der anfängt zu sparen und somit die Firmen zwingt ihre Produkte billiger anzubieten. Dies wiederum führt zu massiven Kostensenkungsprogrammen was wegfallende Arbeitsplätze und ein Investitionsstopp zur Folge hat. Damit wird eine Wirtschaftserholung jedoch erst recht abgewürgt und zwingt die Verbraucher zu weiteren Einsparungen. Ein Teufelsrad das erst mit neuen Innoviationen beendet wird & diese gibt es nach allen Lehren der Vergangenheit frühestens in 10-15 Jahren! Ergo steht Amerika erst ganz am Anfang der Baisse. Dies will weder die Masse noch Greenspan kapieren & ohne diese Einsicht ist der freie Fall weiterhin voll im Gang. Japan brauchte 2 Jahre dafür, ehe eine 10jährige Bodenbildungsphase begann. Ob es Amerika in 3-4 Jahren schafft?

Amerika wird nur noch vom starken Dollar zusammengehalten und das dieser nicht fällt liegt an den fehlenden Alternativanlagemöglichkeiten. Dem Yen traut man (noch nicht), der Euro ist butterweich und noch viel zu jung & FLuchthäfen a´la Gold sind zu markteng bzw. dafür ist die Wirtschaftskrise noch nicht weit genug fortgeschritten. Damit scheint sich das eigentliche Problem zu bestätigen, dass der Guru SOROS vor ca. 6 Monaten bei Sabine Christiansen angesprochen hat: Es fehlen die Alternativen. Mag sein das sich diese nur schleppend ergeben und das Kapital stücklesweise in verschiedene Richtungen rennt, kann aber auch sein das sich overnight ein neuer Hafen auftut (vll. Japan-Boom etc.). Bis dahin darf Amerika leben und Greenspan hat die Chance den Bogen doch noch zu drehen, doch läuft die Uhr immer schneller ab...

Auf die Börsen kommt nun das Katapult der Übertreibungsphase seit 1995 zurück, nämlich das Rechtfertigen der extrem hohen Bewertungen. Entsprechende Firmen versuchten deshalb in Q1 tief in die Gewinnzone einzudringen, um das KGV zu senken, doch nur mit mässigem Erfolg.
http://www.pauthi.de/boerse/Charts/ch_per.gif
Wo soll der auch herkommen, bei dieser Überbewertung?
Aktuelles fair value des S&P500 liegt bei 250 P. und dabei sind die vorgelegten Bilanzen eingerechnet und keine Betrügereien a´la Xerox & Co. Da diese Mauscheleien jedoch weiterverbreitet waren ist ein weiterer KGV-Sprung zu erwarten. Wo soll das dann enden? :(

Zahlenmässig gab es keine grossen Überraschungen. Intel lag im Rahmen der Erwartungen, Motorola leicht drüber. Ebenso über den Erwartungen die Finanziers J.P.Morgan und M.Lynch. Doch möchte ich nicht wissen wie blutrot die echten Bilanzen sind. Dick im Verlustbereich blieb FORD, womit das GM-Feuerwerk nur eine Ausnahme blieb. Einzig hochpositiver DOW-Wert bleibt Philip Morris, was auch kein Wunder ist, denn bei solch einer Baisse rauchen die Köpfe doppelt und dreifach.
Diese wechselhaften Zahlen waren ein gefundenes Fressen für die Profis des kleinen Verfallstages. Man liess direkt nach den Intel-Zahlen die Futures an die Decke knallen, um sie kurz nach Wiedereröffnung der Börsen genausoschnell wieder runterzuholen. Es bleibt, dank der niedrigen Umsätze, ein Spiel der Institutionellen, bei dem für Trendgegner nur blutige Nasen zu holen sind. Trotzdem ist dieses Spiel nicht ungefährlich, denn der Grad zw. kontrolliertem Gebashe und unkontrolliertem Shortsqueeze wird täglich enger. Ein externer Anlass und die Börsen schiessen in noch nie gekanntem Masse senkrecht an die Decke! Wer weiss, vll. erleben wir live ein zweites Pearl-Harbor, erneut von Japan ausgehend. Lasst den Nikkei senkrecht explodieren und die Hedge-Fonds werden weltweit verbrennen! Einen Ansatz dazu konnte man übrigens gestern in HongKong erleben.
Ärgerlich ist wie die schwarzen Börsenbären die aktuelle Situation um Bilanzfälschungen ausnutzen! Da werden gezielt Gerüchte gestreut und lösen traurigerweise in dieser labilen Phase entsprechende Kursverluste aus. Gestern war in Amerika WAL MART das Opfer. Kursverlust war aber moderat, im Gegensatz zum heftigen Kurssturz bei der Neue Markt Firma PSI. Dort reichte ein Gerücht im Board von Consors aus um den Kurse 25% nach unten zu prügeln. Es scheint als wären sich die Bären nun verdammt sicher ob weiter fallender Kurse, ansonsten wären sie nicht so rotzfrech! Zu sicher?

Heute steht die Frühindikatorenfront auf dem Programm. Zuerst Veröffentlichung der Offziellen des Monats März und anschliessend die FED-Frühindikatoren für April. Letztere sollten die Greenspanrede abrunden und sie vll. in einem etwas anderen Licht stehen lassen. Erwartet wird ein leichter Anstieg, der ECRI geht jedoch bereits von einer Topbildung aus. Da ist nur noch nicht sicher ob schon April oder erst Mai.
Mit Microsoft und Nokia werden zwei ganz grosse Player Q1-Zahlen veröffentlichen. Möge dabei der Ausblick auf Q2 nicht zu bärisch sein.

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:
http://charts-d.quote.com:443/984746073716?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=60:255&Ht=400&Wd=600&Display=2&Study=&Param1=0&Param2=0&Param3=0&FontSize=9
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif

Nix dramatisches im Stundenchart .Konsolidierung war notwendig und ist auch gesund.
Halten die 1380 P. bleibt der Bereich um 1480 P. intakt. Darunter rascher Verfall bis 1320 P. wahrscheinlich.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5193&mocktick=1

Nasdaq konnte das weitere gap up leider nicht halten und konsolidierte in den gesunden Bereich 1395 P. Wird heute der Aufwärtstrend fortgesetzt ist alles ok und der Bereich 1480 P. könnte sehr schnell erreicht werden. Doch wehe es kommt zu einem gap down 1375 P. oder tiefer. Die Verkaufssignale wären extrem.

Weiter steigende Umsätze. Gestern knapp 1,9 Mrd.! Ist noch nicht extrem viel und auch nicht aussagefähig, da kleine Verfallswoche. Trotzdem beobachten, denn der aktuelle Sprung auf 1410/1420 P. könnte ein letzter Pullback gewesen sein, oder eben das break-away gap unter 1380 P.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6532&mocktick=1

Der DOW bleibt den COT-Daten treu und verharrt folgsam in der Range 10.150 vs. 10.430 bzw. 10.650 P. Mal schaun ob er dabei in den Dornröschenschlaf übergeht oder doch nochmal einen Schuss nach oben reisst.
10.330 wichtiger Widerstand, 10.200 P. wichtige Unterstützung. Dazwischen passiert nicht viel. Bei Ausbruch ist sofortiges Potential für ca. 60-90 P.

Stochastik im Stundenchart drehte gestern kurz vor Schluss auf Kauf. Anzeichen für einen neuerlichen Starthype bis 10.280 oder gar 10.320 P.?

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7516&mocktick=1

Der S&P hat das Wochenziel 1135 P. gestern fast punktgenau erreicht und somit das Pullback vollendet. Zusammen mit roten Kerzen heute und (!!!) morgen wird das nächste Ziel 1075 P. aktiv, dort neue Mischung der Karten.
Kommt es anders und rennt über 1135 P., besteht Potential bis 1150/1155 P. Trendwendeentscheidung bleibt aber bei 1175 P.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=0&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2

Nemax hielt sich gestern erstaunlicherweise im plus und über der 940er Marke. Man darf gespannt sein ob es zu einem weiteren Test der 1000 P. Marke reicht.

Allerdings mehr als dramatisch wie die Schwergewichte reihenweise abgeschlachtet werden, siehe aktuell Thiel. Nemax kein Markt mehr zum overnight-investieren!

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro rannte gestern aus dem Nichts an die Ausbruchszone 0,880 und zeitweise sogar knapp darüber. Es scheint so als wäre der finale Dollar-Fall nun gestartet. Doch ist nicht jeder Schein auch die Realität, sprich können sich die COT-Daten so täuschen? Egal, Charttechnik sagt über 0,8880 Ausbruch. False break bis etwa 0,8950 möglich.
Gold testete zur Wochenmitte nochmals die 298 und rannte dann up and away. Doch stellt sich auch hier die Frage inwieweit die Commercials danebenliegen. Beeindruckend das hohe Volumen in den Minen, was eigentlich für eine Fortsetzung spricht. Ab 306 Dollar nächste kleine Kaufsignale.

Termine heute:
• 09:30 - EU EZB Ratssitzung
• 12:00 - ! EU Industrieproduktion Februar
• 13:45 - ! EU EZB Ergebnis Ratssitzung
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 16:00 - ! US Frühindikatoren März
• 18:00 - ! US Philadelphia-Fed-Index April
• 20:00 - US Staatsetat März
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
Q-Zahlen:
AKAMAI 4:30pm
ATMEL 6:00pm
ALLIANZ AG-ADR
COLGATE PALMOLIV
CELESTICA 4:00pm
COMPAQ COMPUTER
EBAY
EMC 08:00am
GENL MOTORS
GATEWAY INC
HARMONY GOLD
HONEYWELL INTL
IDEC PHARM CORP
KLA-TENCOR CORP 08:00am
KULICKE & SOFFA 09:00am
LIZ CLAIBORNE
LEVEL 3 COMM
MCDONALDS
MCDATA
MOLEX 5:00pm
MERCK & CO INC
MICROSOFT CORP
NOKIA
NORTEL NETWORKS 5:00pm
PFIZER INC
RATIONAL SOFTWARE 5:00pm
RAYTHEON CO
SEARS ROEBUCK &
SANMINA 5:00pm
SBC COMMUN 10:00am
SCHERING PLOUGH 09:00am
SUN MICROSYS 4:30pm
TRANSMETA
US AIRWAYS
WACHOVIA 10:00am
XILINX


Happy trades...

germanasti
18.04.2002, 07:01
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Recht enttäuschend präsentierten sich gestern unsere DAX-Micheles. Trotz starkem US-Future und bombiastischen Japan-Vorgaben war das plus nur klein und recht schnell aufgezehrt. Noch ist es ein bisschen zu früh für das Alarmsignal, doch deutet sich immer mehr an das die Fonds ihr ganzes Geld zum stützen brauchten und nun keine Anschlusskäufe mehr möglich sind! Wehedem diese Vermutung geht sich auf, der Fall würde fürchterlich sein!
Zu dem Tag passte auch die Basherei unserer ruhmreichen Bundesbank. Aktien wären überbewertet, so die Aussage von den Menschen, die in 2004 ihr Gold verkloppen und Wertpapiere kaufen wollen. Micheles eben & ein Trauerspiel für Deutschland!

Noch ist nichts zu spät, dies sagt auch die Technik. Gestrige Kerze war ein stinknormaler Konsolidierungstag nach dem hochpositiven Wochenauftakt. & solange der Bereich 5.280/5.260 P. auf SK-Basis nicht unterschritten wird bleibt alles in Ordnung.
Nächste Ausbruchszone der Bereich 5.380 - 5.420 P. Diese Zone ist doch etwas zäher als angedacht.
Minutenchart mit Blitzkonsolidierung - Indikatoren sind dort wieder bereinigt.

Zu Beginn ein Test des Bereichs 5280 P. und anschliessend über 5330 P. kreiert Kaufsignale mit Ziel 5360/5370 P. Darüber die angesprochene massive Widerstandszone.
Bleibt hingegen nach der Morgenkonsolidierung die Marke 5.310 P. unüberwindbar, droht ein rascher Verfall bis 5240/5330 P.
Startsprung 5.375/5.380 P., Konsoliderung 5.340 P. & der zähe Bereich 5380-5420 P. wartet.

Heute morgen bringen Nokia und SAP Zahlen. Mal schaun ob dies etwas reisst.

germanasti
18.04.2002, 07:02
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1019102438&La=DE&La=DE&La=DEDE&La=DEDEDEDE&La=DEDEDEDEDEDEDEDE&

Der Nikkei taugt heute nix. Während der ersten Handelshälfte moderat im Plus und nun ins minus gefallen. :(

Riesige Umsatzspitze direkt nach der Mittagspause. Ob da immer noch interveniert wird?

germanasti
18.04.2002, 07:02
Chiphersteller AMD mit kleinem Verlust im ersten Quartal

Sunnyvale, 17. Apr (Reuters) - Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im ersten Quartal bei gesunkenem Umsatz einen kleinen Verlust verzeichnet.

Der Fehlbetrag habe 9,16 Millionen Dollar oder 0,03 Dollar je Aktie bei einem Quartalsumsatz von 902,1 Millionen Dollar betragen, teilte der Hauptkonkurrent der weltgrößten Prozessorherstellers Intel am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Mittel einen Verlust je Aktie von 0,06 Dollar bei einem Umsatz von rund 900 Millionen Dollar erwartet. Ein Jahr zuvor hatte AMD noch 124,8 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 1,19 Milliarden Dollar verdient.

Ende Februar hatte AMD bereits die Erwartung eines Umsatzes von 900 Millionen Dollar und eines "kleinen Verlustes" bekräftigt.

Für das zweite Quartal sieht AMD den Umsatz in einer Bandbreite von 820 Millionen bis 900 Millionen Dollar.

Während des regulären Handels hatten AMD fast 3,3 Prozent auf 14,82 Dollar zugelegt. Im nachbörslichen Instinet-Handel gaben sie diesen Gewinn aber mehr als ab und fielen auf 14,30 Dollar.

lex/tcs

germanasti
18.04.2002, 07:03
FOKUS 1-Apple mit leichtem Gewinnrückgang - Hohe iMac-Nachfrage

Cupertino, 17. Apr (Reuters) - Die Apple Computer Inc hat in ihrem zweiten Geschäftsquartal 2001/02 bei einem Umsatzanstieg einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet.

Apple wies am Mittwoch in Cupertino (Kalifornien) für die drei Monate zum 30. März 2002 einen Reingewinn von 40 Millionen Dollar oder elf Cents je Aktie aus, nach einem Gewinn von 43 Millionen Dollar oder zwölf Cents je Aktie im Vorjahr. Der Umsatz sei auf 1,5 Milliarden Dollar von 1,43 Milliarden Dollar gestiegen. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Mittel einen Gewinn je Aktie mit zehn Cents und den Umsatz mit 1,46 Milliarden Dollar prognostiziert.

Nachbörslich gaben Apple-Aktien im elektronischen Instinet-Handel 0,36 Dollar auf 25,75 Dollar nach, nachdem sie in der regulären Nasdaq-Sitzung gegen den Markttrend 1,44 Prozent zugelegt hatten.

JOBS - IMAC IST EIN GEWINNER
Der völlig überarbeitete Internet-Computer iMac mit Flachbildschirm und Designer-Gehäuse habe sich im abgelaufenen Quartal 220.000 Mal verkauft, teilte der Konzern mit. "Die Rückmeldungen unserer Kunden sind geradezu unbeschreiblich", sagte Apple-Chef Steve Jobs. "Wir haben hiermit eindeutig einen Gewinner."

Mit einer Serie von kostenlosen Zusatzprogrammen will Apple den iMac mit Anschlussmöglichkeiten für Video- und Audiogeräte zum digitalen Knotenpunkt für den Privatmann machen.

Insgesamt setzte Apple mit 813.000 Computern rund acht Prozent mehr ab als im Vorjahresquartal.

Selbst eine Preiserhöhung um 100 Dollar wegen gestiegener Komponentenkosten habe der Nachfrage nach dem iMac keinen Abbruch getan, sagte Apple-Finanzchef Fred Anderson in einem Telefoninterview.

Auch die Prognosen für das laufende Quartal seien konservativ, so dass die Ziele auch bei einer ausbleibenden Konjunkturerholung erreicht werden könnten. "Ich bleibe etwas konservativ, weil niemand die Preisentwicklung bei den Komponenten vorhersagen kann", sagte Anderson. Er prognostizierte für das laufende Quartal einen Gewinn je Aktie von etwa elf Cents und einen Umsatz von etwa 1,6 Milliarden Dollar.

lex/tcs

germanasti
18.04.2002, 07:03
FOKUS 1-Quartalsgewinn bei IBM sinkt deutlich

Armonk, 17. Apr (Reuters) - Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal 2002 im Zuge geringer Computeranschaffungen bei Unternehmen den größten Gewinneinbruch seit 1993 verzeichnet. Der Überschuss sei auf 1,19 Milliarden Dollar oder 0,68 Dollar je Aktie gefallen, teilte der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Ein Jahr zuvor hatte der Gewinn noch bei 1,75 Milliarden Dollar oder 0,98 Dollar je Aktie gelegen. Der Quartalsumsatz fiel binnen Jahresfrist auf 18,6 Milliarden Dollar von 21 Milliarden Dollar.

Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten ihre Prognose auf 0,68 Dollar Gewinn je Aktie und 18,53 Milliarden Dollar Umsatz angepasst, nachdem IBM am 8. April mit Ergebnisschätzungen die Erwartungen der Analysten enttäuscht hatte. Konzern-Chef Samuel Palmisano zeichnete einen zuversichtlichen Ausblick. Im Handel vor der Ergebnismitteilung hatten IBM-Titel knapp zwei Prozent auf 84,50 Dollar verloren. Im elektronischen Instinet-Handel legten IBM nachbörslich zwei Dollar auf 86,50 Dollar zu.

DIENSTLEISTUNGS- UND HARDWARE-BEREICH MIT UMSATZRÜCKGANG
Der viel beachtete Umsatz mit Dienstleistungen ging binnen Jahresfrist um drei Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar zurück. Der Hardware-Bereich setzte im abgelaufenen Quartal mit 6,4 Milliarden Dollar sogar ein Viertel weniger um.

Das wirtschaftliche Klima sei in den vergangenen Monaten hart gewesen, sagte Palmisano. Er gehe aber davon aus, dass die Kunden weiter auf IBM vertrauten. Zwar könne niemand den zeitlichen Ablauf einer Erholung vorhersagen, aber "wir bleiben zuversichtlich, dass das Geschäftsumfeld später in diesem Jahr besser wird."

Palmisano hatte erst Anfang März den langjährigen Chief Executive Officer (CEO) von IBM, Louis Gerstner, abgelöst. Gerstner bleibt noch bis Ende 2002 Chairman.

Nach Einschätzung eines Analysten kürzte der in Anlehnung an seine Unternehmensfarbe "Big Blue" genannte Computerkonzern seine Ausgaben in verschiedenen Bereichen, um die Prognosen einzuhalten. "Es scheint, als sei die Bruttomarge etwas niedrig. Sie haben aber ihre angekündigte Bandbreite beim Gewinn erreicht, aber dazu mussten sie anscheinend die Ausgaben beschneiden, was sie auch getan haben", sagte Fondsmanager Marty Shagrin von Victory Capital. Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung seien gesunken, fügte er hinzu.

BEREITS GESENKTE PROGNOSEN
Die Schätzungen für den Umsatz im Konzern hatte IBM Anfang April mit 18,4 bis 18,6 Milliarden Dollar angegeben. Auch mit einer Gewinnschätzung von 66 Cents bis 70 Cents je Aktie hatte IBM damals die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Diese hatten zuvor den Umsatz mit 19,65 Milliarden Dollar und den Gewinn je Aktie mit 0,85 Dollar prognostiziert. Big Blue verfehlte damit das erste Mal seit 1991 die Prognosen der Analysten. Die IBM-Aktie brach damals von fast 100 Dollar auf unter 90 Dollar ein und verharrte seitdem dort.

lex/tcsS

germanasti
18.04.2002, 07:05
18.04.2002




Russische Börse springt von Hoch zu Hoch

Seit Jahresbeginn hat der RTS-Index um rund 45 Prozent zugelegt / Wachsendes Interesse von Investmentfonds und Privatanlegern

mbr/HB

Die russische Börse scheint den Zusammenbruch der Moskauer Finanzmärkte im Herbst 1998 endgültig überwunden zu haben. Der Kursanstieg ist ungebrochen. Denn selbst nach dem jüngsten Rückschlag für den Ölpreis hat der Moskauer RTS-Index, der stark von Ölaktien abhängt, nicht nachgegeben. Und auch bei Gewinnmitnahmen in Moskau und leichten Rückschlägen wie am Dienstag bleiben die im Westen gehandelten American Depositary Receipts (Anrechtsscheine auf Aktien) der russischen Papiere auf Kletterkurs.

Seit Jahresbeginn hat der RTS rund 45 Prozent zugelegt und notiert auf dem höchsten Stand seit vier Jahren. Er hat damit die beste Performance aller Börsen weltweit. Hintergrund des Börsenbooms ist das anhaltende überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum. Hinzu kommt, dass Präsident Wladimir Putin und seine Regierung weitere durchgreifende Reformen anpacken wollen: Die Moskauer Vereinte Finanzgruppe erwartet sich von der heutigen Jahresbotschaft Putins weitere Wachstumsimpulse.

So soll der Strommarkt bis zum Jahr 2004 liberalisiert sein. Erste Schritte zur Reform des maroden Bankensektors werden durch den Verkauf der knapp 600 staatlichen Bankanteile, durch Fusionen und die Insolvenz von Mini-Instituten noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Mehrwertsteuer und Sozialabgaben sollen drastisch sinken. "Der Markt realisiert jetzt die Reformbemühungen Putins", erklärt Angelika Millendorfer, Fondsmanagerin der in Russland stark engagierten österreichischen Raiffeisenbank. Weitere Impulse sind durch die politische Annäherung des Kreml an den Westen zu erwarten: Die USA denken derzeit daran, Russland endlich als Marktwirtschaft anzuerkennen.

Neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren schlagen aber auch Unternehmenszahlen zu Buche: Während der Gasgigant Gazprom für das Vorjahr einen Gewinnrückgang verzeichnen wird, kündigte der Chef des Strommonopolisten UES, Anatolij Tschubajs, dem Handelsblatt an, sein Konzern habe den Profit im abgelaufenen Geschäftsjahr "mehr als verzehnfacht". Ein weiterer Kursschub für "rote" Aktien entsteht durch wachsende Nachfrage: Immer mehr Finanzinstitute planen die Auflegung von Russland-Fonds oder mischen russische Papiere in Fonds verstärkt bei.

"Übergewichten", empfiehlt auch Commerzbank Securities für Russland: "Wir halten an Russland als unserem Favoriten fest." Dies gelte vor allem für russische Anleihen. Auch der von der Moskauer Börsenaufsicht gerade verabschiedete Corporate-Governance-Kodex, der Unternehmen zu mehr Transparenz und Aktionärsschutz verpflichtet, verbessert das Marktumfeld für Russen-Aktien. Schließlich dürfte die Aufstockung des Anteils russischer Titel auf 3,9 Prozent im Emerging-Markt-Index (MSCI) nach Ansicht Moskauer Analysten für einen weiteren Liquiditätszufluss durch institutionelle Anleger führen.

Die steigende Nachfrage wird derweil durch weitere Börsengänge unterfüttert: So werden nach Moskauer Presseberichten die zwei führenden Süßwarenproduzenten - Roter Oktober und Rotfront - fusioniert. Ein Viertel der Aktien des neuen Schokoladenriesens soll an Westbörsen platziert werden. Die Analysten von Barings sehen Russland selbst bei weiter sinkenden Ölpreisen gut im Lot: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,5 seien russische Aktien gegenüber westlichen Märkten (KGV 25 bis 30) in London und New York noch immer billig.

http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2002/04/17/ak-wi-fi-4413226.html
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Sollten die letzten Atemzüge vor einer 80 - 90% Korrektur sein

germanasti
18.04.2002, 07:06
Datum: 17.04. 23:47 Siebel Systems mit Quartalsergebnis


Siebel Systems hat im abgelaufenen ersten Quartal einen Gewinn innerhalb der Schätzungen der Analysten präsentiert.

Der kalifornische Marktführer im Bereich Vertriebs- und Kunden-Servicesoftware erwirtschaftete einen Gewinn von 64.6 Millionen Dollar bzw. je Aktie von 12 cents, nach 76.9 Millionen Dollar oder 15 cents je Aktie Gewinn im Vorjahr.

Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr von 598.8 auf 477.8 Millionen Dollar zurück, als die Umsätze aus dem Lizenzgeschäft ebenfalls schrumpften - von 335.1 auf 246.1 Millionen Dollar. Das Lizenzgeschäft stellt den Kern der Performancefeststellung des Unternehmens da.

Tom Siebel, der CEO und Gründer des Unternehmens, stellte im Januar einen Gewinn je Aktie von 12 cents bei einem Lizenzumsatz von 250 Millionen Dollar in Aussicht.

Die Aktien, die im Handelsverlauf um 8.51 Prozent oder 2.41 Dollar auf 25.90 Dollar fielen, notieren nachbörslich leichter bei 25.47 Dollar.

© Godmode-Trader.de

Gert
18.04.2002, 07:30
Moin allerseit.

Wieder will sich ein Land durch die EU sanieren.
Auf welche Kosten?
Auf unsere Arbeitsplätze!


ftd.de, Mi, 17.4.2002, 22:46
Türkei hofft auf EU-Beitritt als Ausweg aus Krise

Die Türkei kann die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg aus Sicht der Regierung nur durch eine Mitgliedschaft in der EU nachhaltig überwinden.

"Wenn wir in zwei bis drei Jahren sechs bis sieben Prozent Wachstum erreichen wollen, besteht dieser Zusammenhang", sagte der türkische Wirtschaftsminister Kemal Dervis gestern der Financial Times Deutschland. Eine EU-Verankerung würde die Wirtschaftsleistung jährlich um bis zu zwei Prozent ankurbeln, so Dervis.

Der Weltwährungsfonds IWF hat für Ankara diese Woche eine weitere Krisenhilfe von einer Mrd. $ aus einem Kreditpaket von 16 Mrd. $ über drei Jahre freigegeben. Sorgen bereiten dem IWF aber der Einbruch der Wirtschaft um 9,4 Prozent 2001 sowie die lahmende Reform und Privatisierung der Staatsbetriebe.



"Das Beste wäre, wir hätten den Euro"


Die Verzögerung wird Reizthema bei der IWF-Frühjahrstagung am Wochenende sein, räumte Dervis in Berlin vor einem Treffen mit Bundesaußenminister Joschka Fischer ein. "Wir erwarten schwierige Gespräche." Kopfzerbrechen macht ihm auch die neue Stärke der türkischen Lira. Kurzfristig halte er eine Zinssenkung für hilfreich – mittel- und langfristig müsse die Türkei aber die Euro-Zone ansteuern, um die Lira-Volatilität zu begrenzen, so Dervis. "Das Beste wäre, wir hätten den Euro."


Die Türkei ist seit Ende 1999 Beitrittskandidat. Die Regierung von Bülent Ecevit drängt seit Monaten hartnäckig darauf, dass die EU den Verhandlungsbeginn festsetzt. Mehr als "ernsthafte Überlegungen", so Dervis, sind aber nicht erkennbar.


Als EU-Mitglied könnte das Land am Bosporus rund 10 bis zwölf Mrd. $ jährlich an Direktinvestitionen aus dem Ausland in Industrie und Dienstleistungen anziehen, schätzt der Minister. In den vergangenen Jahren lag das Volumen allerdings im Schnitt bei

kläglichen einer Mrd. $.



© 2002 Financial Times Deutschland

Förster
18.04.2002, 07:34
moin :)

germanasti
18.04.2002, 07:46
Moin Gert + Dolby :)



Die heutige Börse Online sonnt sich in einem doppelseitigen Bericht über die Aufdeckung des Comroad-Skandals, schliesslich hat man es ja seit über einem Jahr gewusst! "Auf Gefallene tritt man nicht ein", dies ist ein Grundsatz den Börse Online zum wiederholten Male bricht und sich langsam aufs Abstellgleis stellt. Ausserdem wurden in diesem Heft oft genug falsche Berichte geschrieben und grottenschlechte Strategien vorgestellt! :mad:

Ausserdem drinne 2 Seiten Gold-Push mit KZ 320 und dann 400. :eek:
Seit wann hat die Masse recht?

Hochpositiv hingegen der Schlusskommentar von Jesper Kroll. Japans Wirtschaft ist bereits im Aufwärtstrend und ab Sommer kommt die Binnennachfrage hinzu. :p
Es kann nur einen geben in den nächsten Jahren. JAPAN!

cloneshare
18.04.2002, 07:52
Guten Morgen Germa und all ! :)

cetinje
18.04.2002, 08:03
guten Morgen ;)

cloneshare
18.04.2002, 08:04
Ach ne

jetzt bringen sich die Amis schon Gegenseitig in Afganistan um !
mfg

cloneshare
18.04.2002, 08:05
Original erstellt von cloneshare
Ach ne

jetzt bringen sich die Amis schon Gegenseitig in Afganistan um !
mfg

germanasti
18.04.2002, 08:10
Moin Cetinje + Clone :)



Nikkei hält sich doch noch einigermassen, der grosse Schub fehlt aber trotzdem. & das nach dem Ausbruch gestern. :mad:

germanasti
18.04.2002, 08:12
Aktien Tokio im Verlauf knapp behauptet - Topix kaum verändert
Tokio (vwd) - Knapp behauptet lautet die Tendenz im Handelsverlauf am Donnerstag an der Tokioter Börse. Gegen 6.15 Uhr MESZ liegt der Nikkei-225-Index um 0,2 Prozent bzw 28,56 JPY im Minus bei 11.515,57, während der Topix um 0,35 Punkte auf 1.089,95 leicht zulegt. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte lag der Nikkei-225 bei 11.596,63 JPY. Händler erwarten den Nikkei am Nachmittag (Ortszeit) weiterhin innerhalb einer engen Handelsspanne.



Das Sentiment habe sich in den vergangenen drei Tagen aufgehellt, was sich in der steigenden Nachfrage ausdrücke, heißt es im Handel. Gewinnmitnahmen bei Index-Schwergeichten wie Advantest und Tokyo Electron machten dem Nikkei jedoch etwas zu schaffen, heißt es. Etwas besser hält sich der breiter gefasste Topix, der zeitweise im Plus notiert.


vwd/DJ/18.4.2002/sju/tw

:)

cloneshare
18.04.2002, 08:17
um - 9,7 % fiel der Gewinn bei SAP :eek: :eek:


ach wieso denn auch eine Gewinnwarnung - SAP brauch sowas nicht zu machen


alles Verbrecher :eek:

germanasti
18.04.2002, 08:28
SAP im ersten Quartal mit schwächerem Softwarelizenz-Geschäft

Walldorf, 18. Apr (Reuters) - Geringere Softwareumsätze und der höhere Verlust beim US-Partner Commerce One haben Europas größter Softwarehersteller SAP im ersten Quartal 2002 belastet.

Das Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft (Ebit) sei auf 186 (Vorjahreszeitraum: 206) Millionen Euro gesunken, teilte SAP am Donnerstag in Walldorf mit. 24 von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 202 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg auf 1,66 (1,52) Milliarden Euro, wobei 402 (458) Millionen Euro aus dem margenstarken Verkauf von Software kamen. Commerce One belastete das Finanzergebnis mit 52 (acht) Millionen Euro, so dass der Quartalsüberschuss von SAP auf 65 (109) Millionen Euro schrumpfte.

US-Partner Commerce One, an dem SAP 20 Prozent hält, hatte für das erste Quartal 2002 einen Verlust von 221 (229) Millionen Dollar gemeldet und einen Arbeitsplatzabbau um 30 Prozent angekündigt.

axh/ben


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SAP hat versagt. :D:D:D

KZ 10 - 15 Euro!

cloneshare
18.04.2002, 08:30
Original erstellt von germanasti
SAP im ersten Quartal mit schwächerem Softwarelizenz-Geschäft

Walldorf, 18. Apr (Reuters) - Geringere Softwareumsätze und der höhere Verlust beim US-Partner Commerce One haben Europas größter Softwarehersteller SAP im ersten Quartal 2002 belastet.

Das Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft (Ebit) sei auf 186 (Vorjahreszeitraum: 206) Millionen Euro gesunken, teilte SAP am Donnerstag in Walldorf mit. 24 von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 202 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg auf 1,66 (1,52) Milliarden Euro, wobei 402 (458) Millionen Euro aus dem margenstarken Verkauf von Software kamen. Commerce One belastete das Finanzergebnis mit 52 (acht) Millionen Euro, so dass der Quartalsüberschuss von SAP auf 65 (109) Millionen Euro schrumpfte.

US-Partner Commerce One, an dem SAP 20 Prozent hält, hatte für das erste Quartal 2002 einen Verlust von 221 (229) Millionen Dollar gemeldet und einen Arbeitsplatzabbau um 30 Prozent angekündigt.

axh/ben


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SAP hat versagt. :D:D:D

KZ 10 - 15 Euro!



die dummen kriechen den Verbrechern wieder in den Arsch heute


jajajajajaja 15 € KZ :p

germanasti
18.04.2002, 08:31
SAP hat nun ein KGV von fast 100 & das bei einem gewaltigen Gewinneinbruch! :hihi

Die Aktie kann sich aus dem Stand halbieren und ist dann immer noch zu teuer. Runter mit dem Dreck!

cloneshare
18.04.2002, 08:33
SAP was für Verbrecher - alles Mafia


und keine Gewinnwarnung - A...löscher

germanasti
18.04.2002, 08:35
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+716460&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=132074&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9760&mocktick=1

Heute noch unter 130, oder ist SAP immer noch Naturschutzgebiet? Dieses Mal ist das OBV aber nicht so toll. :p

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+716460&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=132074&style=350&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=530&mocktick=1

Das W könnte nach unten vergeigt werden, womit es eine langfristige SKS wird.
KZ 15 Euro - ohne wenn und aber!

Ralph
18.04.2002, 08:36
Aktuelles fair value des S&P500 liegt bei 250 P. und dabei sind die vorgelegten Bilanzen eingerechnet und keine Betrügereien a´la Xerox & Co. Da diese Mauscheleien jedoch weiterverbreitet waren ist ein weiterer KGV-Sprung zu erwarten.

Germa,

wie kommst Du auf die Zahl 250? ............... "Germa's Altenative Quantitative Analyse"?

Ralph :confused:

germanasti
18.04.2002, 08:37
El Kaida bekennt sich zu Anschlägen vom 11. September
Dubai (vwd/AFP) - Die El-Kaida-Organisation des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden hat sich zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bekannt. Das teilte ein Sprecher der Organisation in einem Video mit, das der arabische Fernsehsender MBC am Mittwoch ausstrahlte.


vwd/17.4.2002/mi


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Nun ist für die Geschichtsbücher offiziell ein Schuldiger sein. Der wahre Attentäter wird wohl nie geoutet werden. :(

germanasti
18.04.2002, 08:39
Ralph:

Nein, knallharte Charttechnik auf historischer Basis.
Muss nachher schauen ob ich die Anfertigung vor einem Jahr auf dem ARCOR-Server liegen habe (ist gerade defekt :mad: ) oder daheim auf dem PC.

250 P. ist übrigens noch moderat gewählt. Normalerweise wären es um die 170!

germanasti
18.04.2002, 08:40
Riesenexplosion beim Nikkei - wat den jetzt los ??????? :eek:

germanasti
18.04.2002, 08:43
TABELLE-SAP Q1 Umsatz nach Regionen

Walldorf, 18. Apr (Reuters) - 3 Monate zum 31. Mär 2002 Konzern (wenn nicht anders angegeben, alle Angaben in Mio EUR)

Aktuell Vorjahr Veränderung
in Prozent
EMEA 886 796 +11,3
Asien/Pazific 185 178 +3,9
Amerika 587 550 +6,7
Gesamt 1.658 1.524 +8,8

((Redaktion Frankfurt +49 69 75 65 25, frankfurt.newsroom@reuters.com))


-------------


Immerhin konnte der Umsatz noch zulegen. Fast alle anderen in dieser Branche mussten richtig bluten!
Trotzdem ist SAP viel zu teuer.

Wenigstens kein Insolvenzkandidat. :p
Wird irgendwann übernommen werden.

cloneshare
18.04.2002, 08:43
NTV

Bertelsmann will wieder in Premiere ???

raus rein raus rein - ist ja wie beim f..... !!

Bertelsmann - sind die echt so dumm !!!!!!!!!!!!!!!!













mfg

cloneshare
18.04.2002, 08:47
Original erstellt von germanasti
TABELLE-SAP Q1 Umsatz nach Regionen

Walldorf, 18. Apr (Reuters) - 3 Monate zum 31. Mär 2002 Konzern (wenn nicht anders angegeben, alle Angaben in Mio EUR)

Aktuell Vorjahr Veränderung
in Prozent
EMEA 886 796 +11,3
Asien/Pazific 185 178 +3,9
Amerika 587 550 +6,7
Gesamt 1.658 1.524 +8,8

((Redaktion Frankfurt +49 69 75 65 25, frankfurt.newsroom@reuters.com))


-------------


Immerhin konnte der Umsatz noch zulegen. Fast alle anderen in dieser Branche mussten richtig bluten!
Trotzdem ist SAP viel zu teuer.

Wenigstens kein Insolvenzkandidat. :p
Wird irgendwann übernommen werden.


Der hohe KGV war auch nur gerechtfertigt durch das hohe Wachstum - das jetzt nicht mehr gegeben ist.

SAP hat somit ein ganz durchschnittliches Wachstum - wie sonst eine Branche auch !!!


Also warum noch diese hohe Bewertung ???


mfg

germanasti
18.04.2002, 08:50
TABELLE-SAP AG nennt Ergebnis für 1. Quartal

Walldorf, 18. Apr (Reuters) - 3 Monate zum 31. Mär 2002 Konzern (wenn nicht anders angegeben, alle Angaben in Mio EUR)

Aktuell Vorjahr Veränderung
in Prozent
Umsatz 1.658 1.524 +8,8
EBITDA 240 259 -7,3
EBIT 186 206 -9,7
Ergebnis vor Steuern 127 186 -31,7
Konzernergebnis 65 109 -40,4
Ergebnis je Aktie (EUR) 0,21 0,35 -40

((Redaktion Frankfurt +49 69 75 65 25, frankfurt.newsroom@reuters.com


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Börse Online schätzte (vor diesen Zahlen!) für 2003 ein Ergebnis von 2,85 je Aktie.
Die können froh sein wenn es noch 1 Euro wird. :hihi

KGV nun bei über 200? :eek:

germanasti
18.04.2002, 08:51
Dollar unter Druck - Spekulationen über japanische Intervention

Tokio, 18. Apr (Reuters) - Der Dollar stand am Donnerstag im fernöstlichen Devisenhandel Händlern zufolge unter Druck zum Euro und zum Yen. Händler sahen den Dollar gestützt von Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Regierung zugunsten der US-Währung. Das japanische Finanzministerium wolle einen Rückgang des Dollar-Kurses unter 130 Yen verhindern, hieß es.

Der Dollar fiel bis 7.30 Uhr (MESZ) auf 130,61/66 Yen nach 130,67 Yen im späten New Yorker Handel. Der Euro notierte mit 0,8903/08 Dollar unverändert zur letzten Notiz in New York am Mittwoch. Zuvor hatte er mit 0,8915 Dollar ein neues Drei-Monats-Hoch erreicht. Zum Yen behauptete sich die Gemeinschaftswährung gut bei 116,28/31 Yen nach 116,24 Yen in New York.

"Der Dollar sieht derzeit nicht sehr gesund aus", sagte Ron Leven, Währungsstratege bei Lehman Brothers. Zum ersten Mal seit langer Zeit falle der Dollar auf derart breiter Front. "Tatsächlich sind die USA derzeit kein attraktiver Platz für Investitionen", fügte Leven mit Blick auf hoch bewertete Aktien und auf die Kreditmärkte hinzu, die mit einer möglichen Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank (Fed) rechneten.

akl/rkr


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2002 wird das Jahr der Blutbäder an allen Fronten und in die Geschichte eingehen !!!

cloneshare
18.04.2002, 08:53
Germa

wat über 200 KGV !!!!


Germa du hast so recht der Drecksladen ist das Absolute Naturschutzgebiet - Unglaublich 200 !!


SAP Aktionären tut echt nix weh !! :eek: :p


mfg

paule2
18.04.2002, 08:55
Wer verlangt hier eine Gewinnwarnung von SAP?

Ich dachte immer, die bringen nur Firmen heraus die gar keine Gewinne machen?

Warnung:

Wir könnten irgendwann Gewinne machen.

Dein High-Blechle.

:lach :lach :lach

cherry
18.04.2002, 08:59
guten morgen @all+@germa

Schaut man sich die akt. Zahlen an, so in prägnant, daß im 1. Q. die Umsätze wegbrechen. Die Gewinne brechen nur teilweise weg, weil viele Firmen rationalisieren.

Ich warne davor das Zahlenwerk so zu lesen wie es uns immer präsentiert wird. Immer wird die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat , zum letzten Monat und zu den Analyseerwartungen zum Besten gegeben. Bedenkt man den niedrigen Stand des Vorjahres dann wissen wir wo wir jetzt stehen.

Bei reiflicher Überlegung muß man der EZB zustimmen, daß die Aktien grenzenlos überbewertet sind, zumindest dann wenn man ein ordentliches Bewertungsmodell nimmt.

Vorsicht ist geboten, auch wenn es noch ein oder 2 Monate nach oben gehen kann.

happy trades

Eumel
18.04.2002, 08:59
Einen guten verregneten Morgen Germa & All. :)
Cu
* A_

cherry
18.04.2002, 09:08
DIE ZEIT

Wirtschaft 08/2002

Amerika will Ihr Geld!


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Die stärkste Macht der Erde lebt vom Kapital des Auslands. Wie lange macht die Welt das noch mit?

von Thomas Fischermann und Wolfgang Uchatius

Der große Sieger der Olympischen Winterspiele steht schon fest. Es ist kein Skispringer, kein Abfahrtsläufer und kein Rodler. Es ist Amerika. Fünf Monate nach den Terroranschlägen berauscht sich eine Nation mit Fahnen und Fanfaren an sich selbst. Und die übrigen Nationen erweisen ihr die größte Ehrerbietung des globalen Kapitalismus: Sie leihen den Amerikanern ihre Ersparnisse.

Die Weltmacht USA ist vom Rest der Welt so abhängig wie kaum ein anderes Industrieland. Nicht von fremden Regierungen oder internationalen Organisationen, sondern von deutschen Konzernen, englischen Investmentfonds, japanischen Banken, kurz von ausländischen Kapitalgebern. Seit Anfang der achtziger Jahre geben die Amerikaner mehr Geld aus, als sie erwirtschaften. Leistungsbilanzdefizit nennen Ökonomen die dadurch alljährlich entstehende Lücke. Im Jahr 2000 war sie rund 450 Milliarden Dollar groß, für die nächsten Jahre erwartet die New Yorker Investmentbank Morgan Stanley einen Anstieg auf über 600 Milliarden Dollar. "Amerika lebt auf Kosten des Auslands", sagt Wolfgang Filc, Ökonomieprofessor an der Universität Trier.

Schulden machen wie bei Reagan

Erst recht, seitdem George W. Bush Präsident ist. Die amerikanischen Verbraucher und Unternehmer hatten zwar auch während der Amtszeit seines Vorgängers Bill Clinton über ihre Verhältnisse gelebt, aber damals übte wenigstens die Regierung noch finanzielle Disziplin und erwirtschaftete zuletzt sogar Haushaltsüberschüsse. Bush dagegen senkte gleich zum Amtsantritt massiv die Steuern. Sein Haushaltsentwurf von vergangener Woche, verpackt in Stars and Stripes, sieht noch einmal zwei Billionen Dollar extra für die kommenden zehn Jahre vor - verursacht vor allem durch weitere Steuersenkungen und den größten Anstieg der Militärausgaben seit zwanzig Jahren. Um das zu finanzieren, eifert Bush Millionen anderen Amerikanern nach: Er macht Schulden. Ein ausgeglichenes Budget will er erst von 2005 an vorlegen - und kein Haushaltsexperte glaubt daran.

Bisher scheint das niemanden zu stören. Die Welt gewährt den Amerikanern munter weitere Kredite - aus vermeintlichem Eigennutz. "Die Anleger erwarten in Amerika eben die größere Rendite bei geringerem Risiko", sagt der Münchner Ökonom Friedrich Sell. Sie investieren nach wie vor in amerikanische Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, weil sie davon ausgehen, dass sie ihr Kapital irgendwann mit Gewinn zurückbekommen. Weil sie an die Innovationskraft, Flexibilität und immer währende Stärke der US-Wirtschaft glauben, an die Wachstumslokomotive der Welt. Oder einfach aus Mangel an Alternativen, weil es in Europa und Japan noch schlechter aussieht.

Aber was, wenn sie sich irren?

Sie haben sich schon einmal geirrt. Die derzeitige Weltlage erscheint gefährlich vertraut: aus der Amtszeit des republikanischen Präsidenten Ronald Reagan (1980 bis 88) nämlich. Auch damals gaben die amerikanischen Verbraucher und Unternehmen mehr aus, als sie einnahmen. Auch damals rüstete ihr Präsident massiv gegen Mächte des Bösen auf, senkte die Steuern, häufte Schuldenberge an. Bis die Kapitalanleger der Welt, plötzlich den Eindruck bekamen, Amerika sei womöglich doch nicht der profitabelste Ort der Welt. Die Folge war der Finanztumult der späten achtziger Jahre. Der Dollar brach ein, die Börsenkurse ebenfalls, plötzlich stand der ganze amerikanische Kapitalismus infrage.

Wird sich die Geschichte wiederholen? Auf den ersten Blick erscheint das unwahrscheinlich. Die meisten Analysten argumentieren inzwischen ähnlich wie Gail Fosler, die Chefökonomin der New Yorker Denkfabrik Conference Board: "Die US-Rezession ist vorbei." Die amerikanische Wirtschaft hat die Krise schneller überstanden, als es die meisten Konjunkturforscher für möglich hielten. Viel spricht dafür, dass der erneute Aufschwung bereits begonnen hat. Die Optimisten in Bushs Regierung sehen schon die alte Kraft wiederkehren. Am liebsten sprechen sie von jener Kennzahl, mit der sich einst das große Versprechen der New Economy verband: vom Wachstum der Produktivität. Internet und andere IT-Innovationen, zwei Jahrzehnte rabiater Unternehmensreformen, flexible Arbeitsmärkte und Sozialreformen hätten die ganze Wirtschaft leistungsfähiger gemacht. Tatsächlich betrug das Produktivitätswachstum zwischen 1996 und 2000 rund 2,5 Prozent. Dann platzte die Dotcom-Blase. Für die kommenden Jahre erwarten Ökonomen immerhin ein Produktivitätswachstum von rund zwei Prozent - mehr als die 1,4 Prozent zu Reagans Zeiten, aber weniger als im vergangenen Boom.

Es könnte zu wenig sein. Nach Meinung von Wall-Street-Experten basieren die Kurse zahlreicher amerikanischer Aktien nämlich immer noch auf der Erwartung zweistelliger Profitraten. Die aber haben manche Unternehmen nicht einmal im Jahrhundertaufschwung der Neunziger erreicht. Und das war lange vor dem Enron-Bankrott. Seit der Energiegigant im Dezember die größte Firmenpleite der amerikanischen Geschichte hinlegte, und seit seine Chefs sich in Skandale verstricken, stehen die amerikanischen Konzerne unter Generalverdacht. Enron hatte seine Gewinne mit Buchhaltungstricks aufgeblasen. Nur Enron? "Wie viele Enrons gibt es noch?", fragte der Princeton-Ökonom Paul Krugman in der New York Times.

130 Milliarden Gewinn erlogen

Ein paar Antworten gibt es schon: Auch bei dem Bankrott gegangenen Telekomunternehmen Global Crossing, der Telefonfirma Qwest, dem Mischkonzern Tyco, der Immobiliengruppe Cendant und der Computerfirma Cisco schrieben offenbar Trickser die Bücher. Nach einer Studie des Londoner Center for Economics and Business Research haben die an der New Yorker Börse notierten Unternehmen im vergangenen Jahr rund 130 Milliarden Dollar zu viel Gewinne angegeben. Kein Wunder, dass die Kreditgeber kritischer, die Wirtschaftsprüfer pingeliger werden. Von George W. Bush bis zum Chef der Finanzmarktbehörde SEC will die amerikanische Politik neue Behörden und straffere Aufsicht durchsetzen.

Manche Skeptiker gehen noch weiter und sehen gleich das Prinzip des US-Kapitalismus in Gefahr. "Die Unternehmen haben jahrelang die Aktienkurse mit dem eigentlichen Spiel verwechselt", urteilt Gary Hamel, Professor an der London Business School und bislang einer der prominentesten Shareholder-Value-Propheten. Fixierung auf den Aktienkurs, Aktienpakete als Managergehalt, "lächerlich ungeduldige" Investoren: In diesem System bringe mancher Manager "sein Unternehmen in Gefahr, einfach um auf dem Papier gut dazustehen".

Den Rest der Welt müssten diese amerikanischen Probleme nicht sonderlich interessieren, ginge es nicht um sein Geld. Nach einer Schätzung des Institute for International Economics in Washington halten ausländische Kapitalgeber inzwischen 36 Prozent der US-Staatsanleihen, 18 Prozent der Unternehmensanleihen und 7 Prozent der amerikanischen Aktien. Und diese Anteile steigen weiter.

Nach traditioneller ökonomischer Lehre kann das nicht lange so weitergehen. Demnach lassen sich Leistungsbilanzdefizite nur bis zu einer bestimmten Schwelle halten. Wird diese überschritten, droht das, was Ökonomen eine Anpassung nennen, etwa ein Einbruch des Dollars. Arbeitnehmer und Konzerne bekämen das dann als Wirtschaftskrise zu spüren. Die Frage ist, wo liegt die Schwelle? Erfahrungswerte beziffern sie bei knapp über vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das amerikanische Leistungsbilanzdefizit lag zuletzt bei 4,5 Prozent, Tendenz steigend. So gesehen, hätte der Dollarkurs schon längst massiv sinken müssen.

Stattdessen ist er noch gestiegen. "Der Dollar hat in den vergangenen Jahren praktisch gegenüber allen Währungen an Wert gewonnen", sagt der Würzburger Ökonom Peter Bofinger. Laut einer Analyse der Schweizer Bank Credit Suisse überschwemmten die Anleger die Vereinigten Staaten derart mit Kapital, dass der Dollar gar nichts anderes konnte, als zu steigen, und die amerikanischen Verbraucher und Unternehmen keinen Grund mehr sahen zu sparen - wo man ihnen das Geld ja quasi hinterherwarf. Ullrich Heilemann, Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, erinnert dieses Verhalten der internationalen Banken und Investmentfonds an die High-Tech-Euphorie an den Börsen: "Plötzlich ändern die Anleger dann ihre Meinung und fangen an zu verkaufen."

Die Krise der Reagan-Ära könnte noch harmlos gewesen sein im Vergleich zu dem, was dann drohen würde. Ende der achtziger Jahre stürzte der Dollar um rund 50 Prozent. "Aber damals waren die Kapitalströme noch viel geringer als heute", so Ökonom Wolfgang Filc. Wenn sie die Richtung wechseln, stürzt der Dollar umso schneller. Zumal die ausländischen Investoren den Großteil ihres Vermögens so in Amerika angelegt haben, dass sie es innerhalb kurzer Zeit abziehen können.

Auch internationale Investmentbanken denken weniger global, als sie gern behaupten. Finanzmarktexperten beobachten noch immer eine starke "Heimatneigung" der Anleger. Soll heißen, ausländische Investoren machen sich schneller davon. Stephen Roach, Chefökonom der Investmentbank Morgan Stanley, wundert sich sowieso schon, dass das ganze Kapital immer noch da ist. "Lausige Fundamentaldaten", schimpft er über die amerikanische Wirtschaft. "Die Welt muss sich eine neue Wachstumslokomotive suchen."


http://www.zeit.de/2002/08/Wirtschaft/200208_usa.html

germanasti
18.04.2002, 09:09
Nikkei schliesst mit mit +32 P. auf 11575 P.

Das waren nun über 600 P. seit Montag. Wie lange noch bis die Welt das bemerkt? :hihi

Seit 2 Tagen ist extrem viel Geld auf der freien Fahrbahn, sehr schön zu erkennen an den komplett durchdrehenden Währungen. Dies sucht noch einen neuen Hafen & wer weiss, vll. wird es Japan sein! Wenn, dann gibt es nicht nur eine 1000 P. Kerze sondern einen ganzen Welt. Schaun mer mal...

germanasti
18.04.2002, 09:11
Moin miteinander :)



WKN
716460
Name
SAP AG
BID
148.17 EUR
ASK
149.21 EUR
Zeit
18.04.02 - 08:08:58 Uhr

Noch immer viel zu hoch! Runter mit dem Müll :mad:

& für die fehlende Gewinnwarnung sollte man den Hasso zu Schnabel ins Zuchthaus stecken! :mad:


Cherry:

Umsätze brechen weg, Gewinne laufen per Investitionsstopp weiter. Dies geht ein Quartal gut und dann kommt der Supergau.
Wie avisiert, nur Q1 ist gut und dann Supercrash :)

germanasti
18.04.2002, 09:12
Guten Morgen von Reuters am Donnerstag, den 18. April 2002

TOP AKTUELL

Geringere Softwareumsätze und der höhere Verlust beim US-Partner Commerce One haben Europas größten Softwarehersteller SAP im ersten Quartal 2002 belastet. Das Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft (Ebit) sei auf 186 (Vorjahreszeitraum: 206) Millionen Euro gesunken, teilte SAP am Donnerstag in Walldorf mit. 24 von Reuters befragte Analysten hatten durchschnittlich nur mit einem Rückgang auf 202 Millionen Euro gerechnet.

Zusatzinfo unter: [SAPG.DE]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Versicherer Allianz legt seine Gesamtjahresergebnisse 2001 vor.

* Der im Nebenwerte-Index MDax gelistete Maschinenbauer IWKA gibt ebenfalls Geschäftszahlen bekannt.

* Der ebenfalls im MDax gelistete Finanzdienstleister Tecis veranstaltet eine Bilanz-Pressekonferenz.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

* Qiagen NV hat nach eigenen Angaben die US-Biotechfirma Xeragon Inc im Wege eines Aktientauschs übernommen.

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Im Bieterverfahren um die Bankgesellschaft Berlin gibt es einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Zeitverzögerung. Unter Berufung auf Berliner Senatskreise berichtet die Zeitung, Interessenten sollten ihre Angebote nun bis Mitte Juni vorlegen. Zuletzt sei noch der 3. Mai als Abgabetermin genannt worden.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar stand am Donnerstag im fernöstlichen Devisenhandel Händlern zufolge unter Druck zum Euro und zum Yen. Händler sahen den Dollar gestützt von Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Regierung zugunsten der US-Währung. Das japanische Finanzministerium wolle einen Rückgang des Dollar-Kurses unter 130 Yen verhindern, hieß es.

Der Dollar fiel bis 7.30 Uhr (MESZ) auf 130,61/66 Yen nach 130,67 Yen im späten New Yorker Handel. Der Euro notierte mit 0,8903/08 Dollar unverändert zur letzten Notiz in New York am Mittwoch. Zuvor hatte er mit 0,8915 Dollar ein neues Drei-Monats-Hoch erreicht. Zum Yen behauptete sich die Gemeinschaftswährung gut bei 116,28/31 Yen nach 116,24 Yen in New York.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse Tokio hat am Donnerstag im späten Handel uneinheitlich tendiert. Im Vorfeld der japanischen Berichtssaison hätten sich Anleger zurückgehalten, sagten Händler. Auch Bedenken über mangelnde Initiativen der japanischen Regierung zur Bekämpfung des Preisverfalls und zur Stärkung der Nachfrage hätten die Stimmung gedrückt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel bis eine Stunde vor Handelsschluss um 0,17 Prozent auf 11.523 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index notierte mit plus 0,17 Prozent bei 1091 Punkten gut behauptet.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die mit Enttäuschung aufgenommene Quartalsbilanz des Flugzeugherstellers Boeing hat die Standardwerte an den US-Börsen am Mittwoch deutlich ins Minus gezogen. Die Technologiewerte, die zunächst in Reaktion auf die Bilanzen von Intel und Motorola freundlich tendiert hatten, rutschten nach dem schwachen Ausblick des Softwareunternehmens Veritas nach Händlerangaben ebenfalls ins Minus.

Der Blue-Chip-Index Dow Jones verlor zum Schluss 0,78 Prozent auf 10.220,78 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq gab 0,33 Prozent auf 1810,86 Zähler nach.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 10/32 auf 97-08/32. Sie rentierten mit 5,236 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 28/32 auf 94-31/32 und hatten eine Rendite von 5,732 Prozent.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1200 E12 Industrieproduktion FEB 0,4 vH 0,0
1200 E12 ----- J/J FEB -3,3 vH -3,2
1430 US Arbeitslosenerstanträge W/E 411,0 T 438,0
1600 US Frühindikatoren MÄR 0,3 vH 0,0
. DE Erzeugerpreise MÄR . vH 0,1
. DE ------ J/J MÄR . vH -0,3

Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

germanasti
18.04.2002, 09:14
Noch kein einziger Analystenkommentar zu SAP. :hihi

germanasti
18.04.2002, 09:17
SAP steigert Umsatz im 1. Quartal 2002 auf 1,66 Mrd. €

Walldorf, 18.4.2002. Die SAP AG hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2002 um 9% auf 1,66 Mrd. € (1. Quartal 2001: 1,52 Mrd. €) gesteigert. Das operative Ergebnis (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbezogener Aufwendungen für den Erwerb von TopTier) stieg um 2% auf 237 Mio. € (233 Mio. €). Dies entspricht einer Umsatzrendite bezogen auf das operative Ergebnis (ohne Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingten Aufwendungen für TopTier) von 14%.

Das Konzernergebnis im 1. Quartal 2002 - bereinigt um die akquisitionsbezogenen Aufwendungen für den Erwerb von TopTier und den Einfluss der Commerce One-Transaktion - belief sich auf 121 Mio. € (117 Mio. €). Das entsprechende Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,38 € (0,37 €). Einschließlich der akquisitionsbezogenen Aufwendungen für den Erwerb von TopTier und den Einfluss der Commerce One-Transaktion betrug das Konzernergebnis 65 Mio. € (109 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie 0,21 € (0,35 €).

"Offenheit, Integrationsfähigkeit und das umfassende Lösungsportfolio begründen die einzigartige Stellung der SAP im Markt für E-Business Software", sagt Hasso Plattner, Vorstandssprecher und Mitgründer der SAP. "Die Zielsetzung der Unternehmen ist es, einen größtmöglichen Nutzen aus den getätigten IT-Investitionen zu gewinnen. Auch in diesem herausfordernden Umfeld zeigt sich einmal mehr die Führungsposition der SAP", so Plattner weiter.

In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) legten die Umsätze im 1. Quartal 2002 um 11% auf 886 Mio. € (796 Mio. €) zu, die Umsätze in der Region Asien/Pazifik wuchsen um 4% auf 185 Mio. € (178 Mio. €). In der Region Amerika stieg der Umsatz um 7% auf 587 Mio. € (550 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse stieg der Umsatz in der Region Amerika um 5%.

"Im Vergleich zu einem sehr starken ersten Quartal im Vorjahr und trotz eines schwierigeren Marktumfelds entspricht das erste Quartal im großen und ganzen unseren Erwartungen", sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP. "Zu Beginn des Jahres sind Unternehmen in der Region Amerika Investitionen in Software sehr vorsichtig angegangen. Die Region Europa hat einmal mehr sehr ermutigende Ergebnisse geliefert und hat deutlich zu den Umsätzen der Gruppe beigetragen", so Kagermann weiter.

Der Produktumsatz legte im 1. Quartal 2002 um 6% auf 999 Mio. € (943 Mio. €) zu, wobei sich der Umsatz mit Softwarelizenzen um 12% auf 402 Mio. € (458 Mio. €) ermäßigte. Der Beratungsumsatz erhöhte sich um 18% auf 539 Mio. € (458 Mio. €), und die Schulungserlöse stiegen um 1% auf 110 Mio. € (109 Mio. €).

Ende März 2002 beschäftigte die SAP 29.156 Mitarbeiter - 3% mehr als zum 31. Dezember 2001. Seit Anfang des Jahres hat die SAP knapp 750 neue Mitarbeiter eingestellt.

Seit dem 1. Quartal 2001 veröffentlicht die SAP Umsatzzahlen nach Softwarelösungen. Im 1. Quartal 2002 hat die SAP mit mySAP CRM (Customer Relationship Management) einen Umsatz von ca. 74 Mio. € (67 Mio. €) erzielt. Der Umsatz mit mySAP SCM (Supply Chain Management) erreichte 79 Mio. € (103 Mio. €). Bei den Umsatzahlen wurden sowohl die Umsätze aus Verträgen für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen.

Ausblick
Der Markt für Softwarelösungen ist nach wie vor herausfordernd. Europa erweist sich als relativ stabil. Demgegenüber sind die Kunden in Amerika bei der Anschaffung neuer Softwarelösungen eher zurückhaltend. Die SAP erwartet ein deutlich stärkeres 2. Halbjahr und geht nach wie vor davon aus, den Umsatz im Gesamtjahr 2002 um rund 15 % zu steigern. Zudem erwartet die SAP, dass die Marge beim operativen Ergebnis (ohne Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbezogene Aufwendungen für TopTier) in 2002 um mindestens 1 Prozentpunkt über dem Vorjahresniveau von 20,0% liegen wird. Die SAP geht davon aus, dass die Margenverbesserung mit anziehendem Softwarelizenzgeschäft und dem positiven Einfluss der andauernden Kostensenkungsmaßnahmen im 2. Halbjahr sichtbarer wird.

http://www.sap-ag.de/germany/aboutSAP/press/press_show.asp?ID=700


---------


Wers glaubt :hihi

cherry
18.04.2002, 09:20
Zum vorigen Arktikel passt die Beobachtung der langfristig steigenden Zinsen in der USA und dem niedrigen $/Y stand. Wollen die Japaner ihre Gewinne in den Bonds und in der Währung sichern?

Auf jeden Fall steigen die langfristigen Renditen in der USA , sowie in Deutschland, weiter. Ich persönlich erwarte bis Jahresende eine Rendite bei den 10 Jährigen Bundesanleihen von annähernd 6%. Das wird Gift für die Börse sein. Das bedeutet nämlich ein KGV von 16,6. Schaut man die Dividentenrendite des AG´s an, die in der Regel bei 2% liegen, so wird auf Grund der unsicheren Kursentwicklung viel Kapital in den Bonds fliesen. Dazu paßt ein Posting von gesten, das fast kein Kapital in Aktienfonds fliest, aber viel Kapital in Geldmarkt- oder Rentenfonds.

Es ist also jeden Aktienbesitzer anzuraten mnit engen SL zu arbeiten. Dieser Wahnsinn hat glaube ich bald ein Ende.

germanasti
18.04.2002, 09:40
Cherry:

& was werden die Japaner mit ihrem Kapital machen? In heimische Anleihen ist wegen der drohenden Moodys-Abstufung kaum möglich.
Was darf passieren um auch Dir den Nikkei lecker zu machen? :)

Europa ist genauso überbewertet & der Gold-Markt ist viel zu eng um das Kapital zu binden.






07:36 Uhr: Blitzmeinung von Christof Schmidbauer


SAP kann nicht über Wasser laufen


Die Quartalszahlen wollen nicht so richtig zu den markigen Worten und Andeutungen des SAP-Vorstandschefs Hasso Plattner passen. Dennoch: Umsatz wie Gewinn des Weltmarkführers bei Unternehmens-Software treffen gerade so die Erwartungen. Ein kleiner Lichtblick ergibt sich, wenn die 52 Millionen Euro Verlustbeitrag aus der Beteiligung Commerce One aus dem Nettoergebnis ausklammert werden. Schwach zeigt sich insbesondere der Umsatz mit Software-Lizenzen, der deutlich unter den Erwartungen liegt. Obwohl der Ausblick optimistisch klingt und Konkurrenten wie Peoplesoft und Oracle noch schlechter aussehen, wird sich die Aktie bestenfalls behaupten können. Christof Schmidbauer

:D

linng
18.04.2002, 09:45
guten morgen. :)

linng
18.04.2002, 09:48
heute muss man von bagdad nach casablanca übersiedeln, um hier die richtige zeit angezeigt zu bekommen. :cool:

germanasti
18.04.2002, 09:51
Moin Linng :)

Wieso, Zeit passt doch.



Hat HongKong heute schon wieder Feiertag?

cherry
18.04.2002, 09:52
@germa

Um mir Japan schmackhaft zu machen müßte $/Y auf 160 steigen, der Inlandskonsum um 20% und die Exporte um 50% steigen, die verkrusteten Strukturen aufgebrochen werden und die Japaner aus ihrer Lethargie gerissen werden. Und selbst dann würde ich dann nur ein währungsgesichertes Nikkeizertifikat nehmen. Da das nicht passiert und gerade Japan an der wirtschaftl. Entwicklung von USA und Europa hängt werde ich nicht in Japan investieren. Ganz im Gegenteil. Ich bin Ultrashort in Yen. ;)

thomfly
18.04.2002, 09:54
Cherry hat glaube ich leider recht.
Dieses jahr vielleicht nicht aber nächstes...
Bonds waren zu lange vergessen.
Durch ein paar Sondereffekte der letzten Jahre konnten auch konservative
Rentenfonds ins Minus rutschen.
diese dunklen Wolken verziehen sich.
Niedrige Dividendenrenditen bei Aktien konnten immer schön durch die Kurse kompensiert werden.
Das war mal.
Indiz auch dafür:
Die Umsätze in den Nebenwerten und OS sind weg.
Auf jeden Fall ein Ansatz den man gerne aus den Augen verliert.

beamex
18.04.2002, 09:55
Morgen germa, morgen an den Rest..

Die Analysen von Godemode aus den letzten Tagen zu SAP.......mit!!! Kommentar :D


SAP - Entwickelt sich langfristig hervorragend!

Stand: 26. März 2002
Tagesschlusskurs: 171,00 Euro

Das Kursziel vom 24. Januar (ca. 175 Euro) wurde in der letzten Woche mit etwa 2-wöchiger Verspätung erreicht. Die vermutete Kreuzunterstützung bei ca. 155 Euro wurde zwar 4 Wochen lang attackiert, hielt aber allen destruktiven Angriffen stand.

Die langfristigen Aussichten entwickeln sich tendenziell in hervorragender Weise. Die bullische Auffächerung schreitet unter eben diesen Zeitaspekten kontinuierlich voran, die mittelfristige Tendenz erscheint gerade auch formationstechnisch intakt. Das bereits genannte grosse bullische Dreieck scheint sich durch eine Art „Parallelverschiebung“ nach oben weiter zu entwickeln.

Der MACD signalisiert einen intakten Trendverlauf. Der mittelfristige Kapitalzufluss hat ein neues Alltime-High erreicht, langfristig wurde nach einer schönen Wendeformation im Indikatorenchart eine wichtige Triggerlinie durchbrochen, ein sehr gutes Zeichen.

Kurzfristig, mit Sicht auf etwa 2 Wochen ergibt sich die theoretische Zielzone von etwa 190 Euro, das nächste mittelfristige Kursziel von ca. 210 Euro behalten wir bei. Konkrete Ziele unter langfristigen Gesichtspunkten werden wir nach dem Monatsabschluss mitteilen.

Fazit:
Sichern Sie Ihren Einstieg bei 165 ab. Ein kurzfristiges Restrisiko liegt wieder bei etwa 155 Euro. (Merken!!!! ;) )

Technischer Analyst: Red Shoes

DAX: SAP fällt auf kritisches Kursniveau ab
12.04.
SAP verlieren auch heute bisher wieder -0,84% auf 148,25 Euro. Hier liegt nun die Nackenlinie einer potentiellen Doppeltop Umkehrformation. Der RSI ist in den stark überkauften Bereich abgetaucht. Solche Werte nahm der Indikator nur in Crashphasen an. Trotzdem spitzt sich die kurz- bis mittelfristige technische Lage bei SAP nun zu. Das Konsolidierungspotential ist auf dem aktuellen Kursniveau ausgereizt. Fällt die Aktie auf Tagesschlußkursbasis für die Dauer von mindestens 2 Tagen unter den Support von 148 Euro, sollte man sich vorsichtshalber ausstoppen lassen, um später zurückzukaufen. :eek: (Stopp eigentlich schon längst durch)

Entscheidend wird sein, ob der Nasdaq sich auf seinem aktuellen Kursniveau halten kann. Der Nasdaq befindet sich derzeit auf einem Entscheidungsniveau zwischen "normaler" Konsolidierung und Ausbildung einer Korrektur.

DAX: SAP - Konsolidierung beendet ?!
16.04.

Gestern konnte SAP wieder um +2,19% auf 151,75 Euro ansteigen. Die Chancen stehen gut, daß die Aktie ihre kurze und heftige Kurskonsolidierung abgeschließen könnte. Der Key Support bei 155 Euro wurde immerhin zeitweise unterschritten, sogar ein wichtiges Fibonacci Retracement bei 151 Euro. Die Aktie rutschte in den unteren Maximalbereich für eine mögliche Konsolidierung hinein, nämlich auf 148 Euro. Bei einem Schlußkurs signifikant unterhalb dieser Chartmarke hätte man vorsichtshalber Tradingpositionen glattstellen müssen. Anbei der aktuelle Tageschart. Der RSI ist aus dem stark überverkauften Bereich nach oben abgeprallt, der langsame Stoc hat ebenfalls seinen unteren Extrembereich bald erreicht. Über die gesamte Strecke seit 170 Euro konnte die Aktie eingesammelt werden, um sich für den nächsten Hype zu positionieren. Es gelten die in den Godmode Premium Trader Analysen fomulierten Kursziele. ( :mad: Erst SL angeben, und dann das..)


16.04.

Im DAX konnten heute v.a. die Techtitel deutliche Kursgewinne verbuchen.

Der Aktienkurs von SAP verteuerte sich um +5,10% auf 159,49 Euro an. Damit sind ein wichtiges Retracement bei 151 Euro und der Key Support bei 155 Euro wieder zurückerobert. Das Upwardmomentum war gewaltig. Als kurzfristiges Kursziel sehen wir zunächst die 170 Euromarke. Ansonsten gelten die mittel- und langfristigen Kursziele, die wir mit 190-200 Euro und anschließend mit 310 Euro angegeben haben. Den mittelfristigen Call auf SAP, den wir im Godmode OS Trader Musterdepot führen, halten wir. Anbei der Tageschart von SAP.

Das ist doch Verarsche......... :gomad

germanasti
18.04.2002, 10:02
Beamex:

Das sind eben doch nur Pappnasen! :hihi

Musste Dir die Wochenanalysen reinziehen. Mittlerweile werden alle 20 DAX-Punkte Zielzonen angegeben und diese gefeiert. :mad:



Cherry:

Wenn Dein Szenario wahr wird steht der Nikkei bereits weit über 20.000 P., denn zuerst rennt die Börse und dann folgt Wirtschaft, war fast ausnahmslos in der Vergangenheit so.
$/Y bei 160? Wie sollen da die Japsen ihr Geld heimbringen. Glaube eher an 110/115 demnächst :eek:

4604
18.04.2002, 10:05
Der Aktienkurs von SAP verteuerte sich um +5,10% auf 159,49 Euro an. Damit sind ein wichtiges Retracement bei 151 Euro und der Key Support bei 155 Euro wieder zurückerobert. Das Upwardmomentum war gewaltig. Als kurzfristiges Kursziel sehen wir zunächst die 170 Euromarke. Ansonsten gelten die mittel- und langfristigen Kursziele, die wir mit 190-200 Euro und anschließend mit 310 Euro angegeben haben. Den mittelfristigen Call auf SAP, den wir im Godmode OS Trader Musterdepot führen, halten wir. Anbei der Tageschart von SAP


die haben doch nen sprung in der schüssel ,kursziel 310 :hihi :hihi :hihi

sap würde ich auf diesem niveau nicht mal mit der kneifzange anfassen
eigentlich ein glasklarer putkandidat,luft wird immer dünner dann machts pffffffffff aber gewaltig.

cherry
18.04.2002, 10:07
@germa

Das ist ja gerade der Denkfehler den viele, auch Analysten, machen, daß man schon in Aktien geht ohne das harte Fakten da sind.

Das ist jetzt nicht mehr so !!!!!

Darum zuckeln auch die Börsen so rum. ;)

ChartTec
18.04.2002, 10:08
@germanasti: die 200 Punkte im S&P 500 und die ca. 65 Punkte im RTX, hast Du da eine zeitliche Vorstellung?

P.S.: ich freue mich schon auf Deine charttechnische Beweisführung!

germanasti
18.04.2002, 10:13
4604:

Unseren Micheles sieht es ähnlich SAP trotzdem erneut hochzukaufen. :hihi
& in Amerika war der M3-Crash in den letzten Monaten so extrem, Greenspan kann nun pumpen ohne Ende und verlängert somit den Aufschwung künstlich.



Sherry:

Zuckeln ist das richtige Wort, denn momentan macht sich jeder in die Hose vor Japan. :rolleyes:

Trotzdem handelt Börse keine Fakten sondern Zukunftsfantasie. Deshalb sind Aktien auch mal höher und mal niedriger bewertet. Mag bei Anleihen und Währungen anders sein.
Ich kenne in der Vergangenheit kein Ende einer ähnlichen Baisse bei der nicht zuerst Aktien gerannt sind. Egal ob Amerika noch während des Krieges, Japan in 1950 oder aktuell Russland. Zuerst Spekulationen, dann Hoffnung ob der Zuversicht kräftiger Kapitalgeber und daraus resultierend neue Investitionen bzw. Konsumboom.
Japan´s Wirtschaft wird rennen ohne Ende, aber wohl erst bei einem Nikkei über 20.000 P. und vielen 500 - 1000 P. Kerzen. In den Köpfen muss es klick machen =) Reine Psychologie.

germanasti
18.04.2002, 10:14
SAP nur noch 5 Euro im Minus. KGV 185 war offensichtlich bereits wieder billig genug. :hihi

germanasti
18.04.2002, 10:18
Cherry:

Wetten wir um ein Eis. Ich sage: Der Nikkei sprngt in den nächsten 8 - 10 Monaten über 20.000 P.

germanasti
18.04.2002, 10:26
DAX trotzdem recht deutlich im Plus und auf Weg zu Szenario 1. Umsätze moderat.

Mal schaun ob es Nokia nachher besser macht.

4604
18.04.2002, 10:28
germa

im langfrist m3 chart sieht der crash aber eher wie nen mückenfurz aus :hihi

leg mal dow & m3 chart seit 1998 nebeneinander,fällt dir etwas ein? eben
dow lief quer und m3 explodierte.

:rolleyes:

boardleser
18.04.2002, 10:33
Market is toppy here and gonna have a hard time breaking out much more. I suspect
that we might get a real juicy pullback and then another bounce attempt and then choppy
sloppy trading and then a foldo to retest yearly lows. DOW really looks like it wants
to break below 10,000 NEAR TERM, so thats something to watch as well.

Right now I would not want to be long, sorry. I'm not ready to go all out shorting, but
I want very few long positions. We'll play some swings if they look promising,
but this is a market that doesn't look very strong to me. We're treading water
and there is just no followthrough. A move like Tuesday's should have had some
more upside to it, especially after good earnings from INTC, etc.

But, we stalled once again after a brief gap up and that leads me to take the stance
that NEUTRAL is best, with a negative bias near term here, and negative bias
further out remains in effect.

For today, we look for sloppy trading headed into options expiration Friday. We look
for some nice trades and I think a negative bias is more likely than not on the day.

I don't think we tank, but I do think we have trouble moving much higher unless we
get news that moves us.

Watch the semis. They are toppy and if they pop on KLAC at the open they might be
worthy of a short unless they totally blow out (WAXIE, Auszug)
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=6625&pagenumber=3

cloneshare
18.04.2002, 10:49
SAP Aktionäre haben echt keine Schmerzgrenze :eek:

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=850435200&sSymbol=SAP.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+850435200

syracus
18.04.2002, 10:51
Morgen zusammen:)!

Xerox und Apple waren gestern noch Nachzügler, Apple dämpft die DRAM-Bullen;)........ Xerox strampelt eh am Abgrund....

6:44pm 04/17/02 [XRX] XEROX: VIABILITY IN DOUBT IF OCT 22 DEADLINE MISSED
6:43pm 04/17/02 [XRX] XEROX LOOKS TO REFINANCE $7B CREDIT PACT

5:58pm 04/17/02 [AAPL] APPLE: Q3 GROSS MARGIN RISKS 1% DIP, TO RISE Q4
5:55pm 04/17/02 [AAPL] APPLE SEES Q3 PRICES OF DRAM FLAT TO DOWN, LCD TO RISE:eek:
5:50pm 04/17/02 [AAPL] APPLE EXPECTS TO CATCH UP WITH NEW IMAC DEMAND IN Q3
5:47pm 04/17/02 [AAPL] APPLE: LOWER GROSS MARGINS FOR Q3 DUE TO HIGHER COSTS
5:45pm 04/17/02 [AAPL] APPLE: NO DEMAND DIP AFTER INCREASING NEW IMAC'S PRICE

sYr:p

germanasti
18.04.2002, 10:55
Moin SYR :)

WEisst Du wann Nokia kommt?



4604:

Der käufer ist seit 1998 bekannt, die FED.
Nun stellt sich nur die Frage wer verkauft hat? :D

syracus
18.04.2002, 10:56
STORY: ROUNDUP: Microsoft senkt XBox-Preise in Europa drastisch

Paris (dpa-AFX) - Nur gut einen Monat nach der Markteinführung senkt der US-Softwarekonzern Microsoft die Preise für seine Spielkonsole XBox in Europa drastisch. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird das Gerät statt für 479 Euro nun für 299 Euro angeboten.:hihi:hihi Microsoft hatte die XBox am 14. März eingeführt. Die neuen Preise gelten ab dem 26. April. Für den US-Softwarekonzern ist die XBox der erste Ausflug auf den milliardenschweren Markt der Videospiel-Maschinen, der bisher von den japanischen Konzernen Sony und Nintendo beherrscht wird. Mit 479 Euro war die XBox in Europa deutlich teurer als die Geräte der Konkurrenz. Schon am ersten Verkaufstag in Deutschland hatten Elektromärkte den empfohlenen Preis um 80 Euro gesenkt. Die XBox ist ein wichtiges Standbein der Internet-Strategie des US-Konzerns. Das Gerät hat schon alle Komponenten eingebaut, um auch an einen Hochgeschwindigkeitszugang ins weltweite Datennetz angeschlossen zu werden. Microsoft will dabei die XBox auch zum Verkauf von Software oder Musik- und Filmangeboten nutzen./mt/lob/FP/mur/18042002

Ups:eek:!

@germa,

keine Ahnung wenn NOK kommt, letztes Mal war früher Nachmittag...

sYr:p

stmk-guru1
18.04.2002, 11:00
guten morgen

Hat man zu den gestrigen Siebel Zahlen irgendwelche Reaktionen (Tom Siebel oder Analysten) gehört ?

Vetinari
18.04.2002, 11:03
Morgen :)

Hmm , billig Xbox :hihi

Nokia kommt am 11:00 CET ... erwartet 19% wenig gewinn in Q1 , 1.2 Mrd pre-tax.


SAP lauft nicht schlecht

germanasti
18.04.2002, 11:04
vielen dank Blieni :)



STMK:

Nö, zu Siebel habe ich nix gehört.
Schau mal bei www.finanznachrichten.de unter SIEBEL.



SYR:

Auf 299,-- hat doch der Media Markt schon seit Wochen gesenkt.
d.h. es ist nur eine nachträgliche pro-forma-Senkung. :hihi

BoBa
18.04.2002, 11:05
Guten Morgen!

Die Gier kennt keine Grenzen.
Im DAX nur noch Daimler und SAP im Minus.
Und das auch nicht mehr lange.

Gruss, BB

germanasti
18.04.2002, 11:10
Moin Vetinari :)


Wo will denn dat DAX hin? :eek:
& Telekom nahe der Ausbruchmarkt 17,60!





JP/Shiokawa: Es gibt bei JGB absolut kein Risiko
Tokio (vwd) - Der japanische Finanzminister Masajuro Shiokawa rechnet nicht mit einer weiteren Herabstufung japanischer Staatsanleihen (JGB) auf einen Einfach-A-Status. "Es gibt bei JGB absolut kein Risiko", sagte er am Donnerstag vor einem Parlamentsausschuss. Darüber hinaus werde die Regierung alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um "unsere Ehre wieder herzustellen". Ein weiteres Abrutschen von JGB auf einen Einfach-A-Status könnte Beobachtern zufolge dazu führen, dass sich Investoren von ihren Anlagen in japanischen Staatsanleihen trennen.



Sie verweisen dabei auf die Standards der Bank for International Settlement, die voraussichtlich 2005 eingeführt werden sollen. Demnach wären Banken gezwungen, 20 Prozent ihrer Einfach-A-Anlagen als risikobehaftete Aktiva auszuweisen. Solche Rückstellungen seien bei Zweifach-A-Investition hingegen nicht nötig.


vwd/DJ/18.4.2002/jej

--------------

In der ganzen Geschichte haben die Japaner bislang immer ihr Ehre wiederhergestellt, d.h. Pearl Harbor der Neuzeit wird kommen!

germanasti
18.04.2002, 11:11
Moin Boba :)

Das ist Börse, die Phantasie lebt! :hihi









DE/Exporte nach Russland und China legen im Januar kräftig zu
Wiesbaden (vwd) - Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im Januar um 52,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat auf 0,8 Mrd EUR gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag weiter mitteilte, legten die deutschen Ausfuhren nach China um 30,4 Prozent auf 1,1 Mrd EUR zu. Demgegenüber seien die deutschen Exporte insgesamt im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent auf 50,1 Mrd EUR zurückgegangen. Stark rückläufig waren laut Destatis insbesondere die deutschen Ausfuhren nach Japan (minus 14,9 Prozent auf 0,9 Mrd EUR) und in die USA (minus 12,0 Prozent auf 5,3 Mrd EUR).



In die Länder der Eurozone seien mit einem Ausfuhrwert von 22,1 Mrd EUR 5,8 Prozent weniger Waren exportiert worden als im Vorjahresmonat. Hingegen seien die deutschen Exporte in EU-Länder, die nicht dem Euroraum angehören, leicht um 1,9 Prozent auf 6,2 Mrd EUR gestiegen. Die deutschen Einfuhren haben der Behörde zufolge im Januar des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,3 Prozent auf 40,0 Mrd EUR abgenommen. Die deutlichsten Rückgänge habe es hier bei den Importen aus Japan (minus 33,6 Prozent auf 1,4 Mrd EUR), den USA (minus 27,1 Prozent auf 3,1 Mrd EUR) und Russland (minus 26,9 Prozent auf 1,0 Mrd EUR) gegeben.


vwd/12/18.4.2002/jej

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Man darf gespannt sein wie hoch die Zahlungsausfälle aus Japan und China sein werden wenn dort Börsencrash kommt. Armes Deutschland! :(

Vetinari
18.04.2002, 11:18
SIE bash von gestern ...

17.04.2002 Lehman Brothers
Die Analysten sehen einige dunkle Wolken am Horizont heraufziehen, da sich viele Märkte, auf denen Siemens aktiv ist, schwach entwickeln. Sie kürzen deshalb ihre Gewinnschätzungen je Aktie vor Beanntgabe der Zahlen am 25. April um 25% für 2002 und 17% für 2003. Das Urteil: "Market Underperform".


Sied aus wie die Bullen sind unterwegs im DAX :hihi

Euro kommt nicht uber 0.8910 :D

germanasti
18.04.2002, 11:28
Sind aber ganz geringe Umsätze im DAX. London fast im minus.
Nokia macht BLUBB oder JUHU.

SAP gleich im plus? Anleger DUMM! :mad:



Wie kann ich erfahren wann D.Logistics und EM.TV seinerzeit in den MSCI aufgenommen wurden?

cherry
18.04.2002, 11:36
@germa

Trotzdem handelt Börse keine Fakten sondern Zukunftsfantasie.

Fantasien sollen ja da gehandelt werden aber keine Utopien. Wo das hinführt haben wir vor 2 Jahren gesehen. Anscheinend sind noch mehr Leute der Meinung sonst würde der Aktienmarkt boomen ;)

Wetten wir um ein Eis. Ich sage: Der Nikkei sprngt in den nächsten 8 - 10 Monaten über 20.000 P.


Germa ich will dich doch nicht in den Ruin treiben :hihi :hihi :hihi

ChartTec
18.04.2002, 11:37
Wieder eine ganz normale Frage an germanasti:

Zwei Aussagen von Dir in nur recht kurzen Abständen:

- "Kursziel 20.000 Punkte im Nikkei"

- "Man darf gespannt sein wie hoch die Zahlungsausfälle aus Japan und China sein werden wenn dort Börsencrash kommt. Armes Deutschland!"


Was jetzt? wie passen 20.000 Punkte und Börsencrash zusammen?

cherry
18.04.2002, 11:40
@GERMA

Die ÉW ler würden sagen : Bis 5380 ist die 5 aufwärts. Das war es oder ?

germanasti
18.04.2002, 11:40
Cherry:

Die Psychologie war nur auf Japan bezogen. DORT wurde 12 Jahre lang gelitten und eisern gespart. Restwelt ist kein Thema, die ist satt und muss nun lange leiden.

Japaner sind ein eigenes Volk und haben ganz andere Kultur wie wir, deshalb ist die dortige Baisse für uns unverständlich,genauso wie der plötzliche Dreh, der mit Sicherheit kommen wird.

Schlag ein, das Eis sollte mich noch nicht in den Ruin treiben, sondern nur an den Rand. :hihi

syracus
18.04.2002, 11:41
Immer diese Demos der Gewerkschaften:mad:! Jetzt entdecken selbst die Chinesen dieses Mittel, nur die Ausführung ist nicht ganz geglückt:

2:51am 04/18/02 Man jumps into engine of Air China jet By Bill Clifford
Prior to an Air China passenger plane's departure from Kansai Airport in western Japan on Thursday, a man jumped into the jet's engine at around 2 p.m., Kyodo News reported, citing airport officials. The man is believed to be a Chinese mechanic. Air China is delaying the departure of the plane.

:eek::eek::(...........

sYr:p

cherry
18.04.2002, 11:41
@GERMA

ich hab dir doch schon gestern gepostet, daß der Nikkei nicht über 14500 hinauskommt. Du Ignorant du :mad: :D :D :D

germanasti
18.04.2002, 11:43
Cherry:

Germanasti sagt "Startsprung 5.375/5.380 P., Konsoliderung 5.340 P. & der zähe Bereich 5380-5420 P. wartet. " :cool:

Minus wurde erwartet, plus ist es geworden. An solchen Tagen muss man aufpassen das dieses Plus nicht immer grösser wird, short sollten genug gewesen sein.

5420 vs. 5280 P. langweilige Range

BoBa
18.04.2002, 11:44
@ChartTec

zu Japan: ganz normal!
Erst ein Anstieg auf 100.000 und dann Crash auf 20.000

Gruss, BB

germanasti
18.04.2002, 11:44
Cherry:

Dann lass uns wetten !!! :mad::mad::mad:

Du sagst 14.500 P. - Ich 20.000 P.
Spätestens am 31.12. wird verglichen & für jede 1.000 P. Differenz ein Eis!

Ja? :mad:



:D

germanasti
18.04.2002, 11:45
Hans Bernecker: Mehrere Ansätze aber kein Durchbruch
Mails/Nachrichten vom 18.04.2002, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
gestern zeigte der Markt, wie schwierig es ist, eine Tendenzwende aus der Konsolidierung heraus zu finden, wenn die Markttechnik noch unbefriedigend ist. Es gab mehrere Ansätze, aber keinen Durchbruch, wenn ich mich so ausdrücken darf. Wichtig:

Die Bilanz der Zwischengewinne wird im Prinzip immer besser, weil die Erwartungen zu negativ waren und die realen Zahlen doch besser aussehen. Typisches Beispiel: IBM. Gewinnwarnung, Absturz des Kurses auf 84 $. Gestern ausgewogene Zahlen, die auf eine Gewinnstagnation hinauslaufen, aber keinen Gewinneinbruch bedeuten. Was macht der Markt daraus? Rein technisch besteht noch ein Risiko bis 79/82 $, wie beschrieben. Das ist bis jetzt nicht erreicht worden. Ob es noch zu erwarten ist, lasse ich offen. Mir geht es um's Prinzip. Dazu gehört auch ein Umsatzrückgang von 12 % im I. Quartal.

Apple Computer hat die Talsohle vorzeitig überschritten, legte im Umsatz 5 % zu, und nur das Ergebnis nahm um 11 Cents je Aktie ab. Im Endeffekt läuft dies auf das Gleiche hinaus wie bei IBM. Weil aber der Markt damit rechnet, notiert Apple nur 2 $ unter bisherigem Top und wird diese Hürde überspringen, wenn die Analysten der Meinung sind, daß sich der PC-Markt insgesamt wesentlich verbessern kann. Das strahlt dann sofort auf alle anderen aus, wie Compaq, Dell oder Gateway.

So lange nicht alle Zahlen offen liegen, wie ich es x-fach wiederhole, ist nichts anderes möglich, als abzuwarten, wie der Markt auf die Quartalszahlen reagiert. Ausschließlich aus diesem Grund bleibe ich noch auf der vorsichtigen Seite.

Auf ein Faktum weise ich ergänzend hin: Die ungewöhnliche Erholung der Industrie-Produktion im I. Quartal beruhte auf Lagerinvestitionen. Das ist immer die erste Phase im Konjunkturtrend, dem anschließend die Anlage-Investitionen folgen. Das wird für die gesamte Computer-Industrie die entscheidende Größe für die kommenden 24 Monate sein. Deshalb sind mir die letzten Quartalszahlen nicht so wichtig. Die Markttechnik von vorgestern wurde gestern im Wesentlichen bestätigt. Die Zahlen haben sich kaum nennenswert verändert. Aber ich merkte gestern schon an, daß der Ansatz für eine Wende da ist, aber gestern eben noch nicht bestätigt worden ist.

Nachrichtlich: Am Montag wird eine erste Zwischenbilanz aller Gewinnberichte dieser Woche möglich sein. Als letzte ganz wichtige Größe gilt für mich das Ergebnis von Microsoft, das mir zur Stunde nicht vorliegt. Dieser Titel zusammen mit GE und IBM ist und bleibt das Richtmaß für den Gesamtmarkt, wie beschrieben. Ferner:

Coca Cola mußte vorgestern einen Abschlag von 1,4 % hinnehmen. Das ist nur eine Reaktion auf den Ausbruch bis 54 $. Coca Cola ist ein Trendindikator. Vielleicht kein großer Renner, aber die Markttechnik in dieser Aktie, wie auch in Disney und demnächst McDonald's, halte ich für wichtig für den Generaltrend des Marktes im ganzen Jahr.

Zu den Technologie-Aktien eine wichtige Erkenntnis, die ich für außerordentlich interessant halte: Die Bedeutung einer Branche hängt am Anteil des BIP. Zwischen 11 und 13 % liegt die Grenze, wo das Wachstum sich deutlich verringert. Die Pharma-Industrie macht es vor. Sie erreichte im letzten Jahr 13 % am amerikanischen BIP und die Zuwachsraten nehmen deutlich ab. Das ändert nichts an der Qualität der Unternehmen, aber deren Dynamik in Umsatz und Gewinn zeigt Schwächen. Sie sehen es in den Kursen, und ich hatte mich vor 4 Wochen Knall und Fall aus der Pharmazeutik wieder zurückziehen müssen, nachdem ich den Ansatz gemacht hatte, erstmals seit 2 Jahren wieder einzusteigen.

Frankfurt hat heute wieder SAP-Tag. Es stehen sich gegenüber: Umsatzzuwachs von 15 % zum einen und die Entwicklung des nachhaltigen Gewinns zum anderen. Denken Sie daran: Um die gegenwärtige Bewertung zu rechtfertigen, muß der Gewinn stärker steigen als der Umsatz. Das orientiert sich aber nicht an den Quartals-, sondern an den Jahreszahlen. Das gegenwärtige Kursniveau ist für mich kein Kaufniveau. Ausgenommen sind natürlich Tagestradings, und dies gilt für alle Technik-Aktien unverändert: Sie sind sehr liquide, geben Spielraum für große Transaktionen der Banken und Fonds und sind deshalb sehr beliebte Spielpapiere mit merklichen Potentialen. Das aber können Sie nur mit akkurater Markttechnik ausloten, und dafür steht Ihnen die Terminbörse Daily zur Verfügung oder aber: Mit BernSTEIN können Sie, je nachdem, welche Zeitachse Sie wählen, dieses Spiel sehr genau mitmachen. Sogar auf Stundenbasis. Ich empfehle Ihnen, sich damit zu beschäftigen.

Nachrichtlich: BHW startete gut ins neue Jahr mit plus 13 % im Neugeschäft. Für das laufende Jahr wird ein etwa gleich bleibendes Ergebnis avisiert, bis 2005 will man allerdings in die Top 3 Riege der Spezialisten für die private Altersvorsorge aufrücken. Mit einem KGV von 19 ist die Aktie nicht wirklich günstig, der charttechnische Boden bei ebenfalls etwa 19 ist allerdings reizvoll. Hält er, ist mindestens eine technische Erholung drin, denn die Aktie kommt von 36 EUR. Hochtief schreibt in Deutschland rote Zahlen. Allerdings macht der Deutschland-Anteil nur noch 18 % der gesamten Bauleistung (13,4 Mrd EUR) aus. Dagegen steht immer noch eine lächerliche Bewertung von 1,34 Mrd EUR, also ziemlich genau 10 %. Die Aktie ist damit uneingeschränkt weiterhin ein Kauf. Allianz vermeldet einen Jahresüberschuß von 1,623 Mrd EUR nach 3,46 Mrd EUR zuvor. Das ist das schlechteste Ergebnis seit 1996, enthält aber gleichfalls die Terroranschläge sowie auch die Schwäche am Finanzmarkt. Ich hatte mich bereits zur Aktie geäußert und tue es in der nächsten AB erneut. Bitte nachlesen.

Tokio gewinnt mehr und mehr Kontur. Zunächst gibt es nur einen technischen Eindruck, der sich aber in den letzten 2 Tagen nochmals verfestigt hat. Ich neige dazu, Anfangspositionen aufzubauen, die sich zunächst lediglich auf diese Markttechnik beziehen. Wirkliche Bewertungsfakten gibt es jetzt im Moment nicht. Darauf verweise ich ausdrücklich. Schauen Sie sich in der AB bitte auf der Seite 8 die Charts an, die ich für 3 Aktien zusammengefaßt habe.

Ich trete deshalb heute kürzer, wie eingangs begründet. Tun Sie es ebenfalls: Noch kein grünes Licht.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

-------------


Bernecker pusht Japan? Hat wohl zuviel hier gelesen. :hihi

cherry
18.04.2002, 11:46
@germa

Jetzt kommst du wieder mit Psychologie daher. Gerade deswegen geht nichts in Japan. Befasse dich erst mal richtig mit der Mentalität der jap. Schlitzaugen. Die stehen sich beim Aufschwung selber im Weg.

ChartTec
18.04.2002, 11:49
"Japaner sind ein eigenes Volk und haben ganz andere Kultur wie wir, deshalb ist die dortige Baisse für uns unverständlich,genauso wie der plötzliche Dreh, der mit Sicherheit kommen wird. "

Wenn die Baisse Dir unverständlich ist, wieso kannst Du dann das Ende der Baisse mit Sicherheit vorhersagen?

Nochmals: wenn meine Fragen jemand als "Stänkern" auffasst: ich will nur wissen, wie solche Aussagen zustande kommen! Der Witz ist ja, daß ich für den Nikkei auch long bin, aber natürlich nur aus technischen Gründen...

cherry
18.04.2002, 11:49
@germa

Dann lass uns wetten !!!

Du sagst 14.500 P. - Ich 20.000 P.
Spätestens am 31.12. wird verglichen & für jede 1.000 P. Differenz ein Eis!


Hoffentlich weist du wie groß die Eisportionen sind die ich verdrücken kann :hihi :hihi :hihi

Ich gebe dir einen Tip. Bin 1,85 groß und fast so breit wie hoch und wiege fast das doppelte wie du :D

cherry
18.04.2002, 11:52
@charttec

Dies war jetzt nicht gestänkert. War auch eine andere Tonlage wie sonst. Weiter so. :)

cherry
18.04.2002, 11:54
@germa

10.30 Uhr Trendwendzeit ? :confused:

germanasti
18.04.2002, 11:59
Cherry:

Schwäbisch Wette = schwäbische Eiskugeln!

& wenn Du meinst kämpfen zu müssen, bring die Boxhandschuhe mit. Ich habe einen langen kräftigen Atem. :hihi


Jo, könnte passen mit 10.30 Uhr.
Gleich aber Nokia.

Trader13
18.04.2002, 12:01
na endlich kommt die Allianz

Aussicht für 2002 ( Basiseffekt) wird gewaltig)

was sagen die Chartfans ?

zur info

dpa-AFX-Nachricht




Donnerstag, 18.04.2002, 10:00
Allianz erzielt 2001 schlechtestes Ergebnis seit fünf Jahren
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die an Prämieneinnahmen gemessen weltweit größte Versicherung Allianz hat im vergangenen Jahr wegen der Terroranschläge in den USA und der Krise an den Finanzmärkten das schlechteste Ergebnis seit 1996 erzielt. Der Jahresüberschuss sei dabei von 3,46 Milliarden Euro auf 1,623 Milliarden Euro gesunken, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit. Das endgültige Ergebnis lag damit leicht unter den vorläufigen Zahlen von Anfang Februar, als die Allianz mit einem Jahresüberschuss von 1,7 Milliarden Euro gerechnet hatte.

Schuld daran sei die Insolvenz des Flugzeugbauers Fairchild Dornier im März 2002. "Dieses Investment haben wir im Geschäftsabschluss 2001 noch vollständig berücksichtigt", sagte Allianz-Controlling-Vorstand Helmut Perlet bei der Bilanzpressekonferenz in München. Beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bestätigte die Allianz die Prognosen von Anfang Februar. Demnach rechnet sie mit einem Jahresüberschuss von "gut 3 Millionen Euro" sowie einem Umsatzwachstum im Versicherungsgeschäft von vier Prozent.

Im Jahr 2001 lagen die Bruttobeiträge den Allianz-Angaben zufolge bei 75,1 Milliarden Euro - ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 68,7 Milliarden Euro. Der Anstieg war damit leicht höher als im Dezember prognostiziert. Mit einem Umsatzplus von 9,8 Prozent habe vor allem das Segment Schaden- und Unfallversicherung zum Umsatzwachstum beigetragen. Bei den Lebens- und Krankenversicherungen verzeichnete der Konzern ein Plus von 8,6 Prozent./zb/fn



info@dpa-AFX.de

germanasti
18.04.2002, 12:04
Nun spielt der DAX PingPong :hihi



Trader:

Kann ich Dir in ca. einer Stunde sagen :)

germanasti
18.04.2002, 12:06
Das ist doch krank im DAX :)

Trader13
18.04.2002, 12:06
@germanati

schon mal danke

noch eine Info zur Allianz

dpa-AFX-Nachricht




Donnerstag, 18.04.2002, 09:58
Allianz ist mit Integration der Dresdner Bank 'sehr zufrieden'
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Allianz ist mit den Fortschritten der Integration der im vergangenen Jahr übernommenen Dresdner Bank "sehr zufrieden". Sämtliche Synergie- und Planziele seien in den Geschäftsplänen der Allianz und der Dresdner Bank fest implementiert, sagte Allianz -Vorstandsvorsitzende Henning Schulte-Noelle bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in München. Zahlen zu den Synergie-Effekten könne Schulte-Noelle zwar erst im nächsten Jahr geben. Er sei aber zuversichtlich, dass der Konzern mit seinen Synergierechnungen voll im Plan liege.

INTEGRATION KOMMT GUT VORAN

Von den geplanten 290 Millionen Euro Synergien, als Nutzen aus der Übernahme der Dresdner Bank, seien mehr als 80 Prozent Kosteneinsparungen. Hier komme die Integration gut voran. "Die Kostensynergien für das Jahr 2002 und die tendenziell rückläufigen Restrukturierungskosten werden in den nächsten Jahren zu einer deutlichen Verbesserung auf der Kostenseite führen", sagte Schulte-Noelle. Die Integrationsaufgaben sollen noch in diesem Jahr aus einem eigens dafür geschaffenen Büro auf das verantwortliche Management im Geschäft überführt werden.

Auf der Verkaufsseite haben die Kunden das Modell des integrierten Finanzdienstleisters nach Konzernangaben angenommen. "Allein in der Dresdner Bank sind bereits mehr als 100.000 Kunden mit Hilfe der Allianz-Experten beraten worden", heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem habe die Gruppe im ersten Quartal 2002 mit 24.200 Lebensversicherungen sieben Mal mehr als im gesamten Vorjahr über die Bank verkauft als im Vorjahr.

16% DER RIESTERVERTRÄGE IM Q1 ÜBER BANK GELAUFEN

Etwa 16 Prozent der im ersten Quartal 2002 verkauften Riester-Verträge zur privaten Altersvorsorge seien über die Bank abgesetzt worden. Bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen sei es sogar die Hälfte gewesen. Bei den Sachversicherung hat der Konzern eigenen Angaben zufolge in den ersten drei Monaten 2002 mehr als 6.500 Verträge abgeschlossen. "Damit werden bereits jetzt bessere Ergebnisse erzielt als im früheren Kooperationsmodell", teilte die Allianz mit.

Risiken in dem neuen Geschäftsmodell liegen nach Allianz-Angaben zum einem in der zögerlichen Haltung mancher Kunden bezüglich der Riester-Produkte. Diese würden bei der privaten Altersvorsorge erst einmal abwarten, welche betriebliche Lösungen ihr Arbeitgeber bis Ende Juni anbietet. Zum anderen könnte ein Anhalten der negativen Stimmung an den Finanzmärkten den Absatz im Fonds- und Wertpapiergeschäft einschränken./zb/fn



info@dpa-AFX.de

germanasti
18.04.2002, 12:09
5:07am 04/18/02 [SE:000053994, US:NOK] NOKIA REPORTS Q1 EPS OF €0.19, AHEAD OF CONSENSUS

germanasti
18.04.2002, 12:11
Der DAX rennt 40 P. hin und her in abenteuerlicher Weise. :eek:
Dazu bei extremen Umsätzen in den letzten Minuten. Da ist alles andere wie gesund!

Vetinari
18.04.2002, 12:11
Hehe , Nokia zahlen sind immer spass :rolleyes:


10:09 BST [NL:00010865] Ericsson shares falling sharply as Nokia says sales worse than consensus

10:09 BST [SE:000053994, NOK] Nokia says misses Q1 sales target in Networks unit

ChartTec
18.04.2002, 12:18
Allianz im kurzen Chartcheck:

http://www.charttec.de/adhoc/allianz.jpg


Ich nehme an, germanasti wird auf ein Kursziel bei ca. EUR 20,- kommen...

thomfly
18.04.2002, 12:22
Jetzt ist germas Niedergang besiegelt.
Cherry kommt mit der Eisenschaufel zum Eisessen.
10000€ Zeche...
Teurer als ein PUT/CALL
:D

sabbel
18.04.2002, 12:23
205 n-tv text Do.18.04. 11:22:04


Nebenbörsen
Athen 2208,95 +6,84 +0,3% 11:22
Brüssel 2844,91 -2,45 -0,1% 11:21
Budapest 8765,04 +5,12 +0,1% 11:21
Dublin 5076,00 -14,52 -0,3% 11:22
Helsinki 7727,29 -324,66 -4,0% 11:22:eek: :dd
Istanbul 12204,77 -58,49 -0,5% 14:00
Kopenhagen 261,16 -1,69 -0,6% 11:21
Lissabon 7680,72 -7,53 -0,1% 11:21
Moskau(RTX) 662,28 +20,13 +3,1% 11:22
Moskau(RTS) 2314,00 +72,43 +3,2% 11:21
Moskau(RDX) 668,98 +12,46 +1,9% 11:21
Oslo (OBX) 688,90 +2,60 +0,4% 11:21
Prag 448,70 -3,10 -0,7% 11:20
Stockholm 228,62 -2,51 -1,1% 11:21
Warschau 1338,74 -1,12 -0,1% 11:22
Easdaq-Marke 161,49 -4,58 -2,8% 11:20
weiter 206
NEU: Kult & Kultur im n-tv text

ab Tafel 135

Hirse
18.04.2002, 12:24
Was zum Chipmarkt, wird vielleicht nasdaq 10k interessieren, news ist von gestern ...

Das Kapital: Chip-Werte haben mal wieder Zocker-Charme

Es ist das alte Spiel: Glaeser, die zur Haelfte gefuellt sind, gelten mal als
halb leer und mal als halb voll. Sieht so aus, als wuerde man die naechsten
Wochen besser mit der optimistischen Variante fahren.

Mehr noch als etwa fuer GM gilt das fuer Halbleiterwerte, nachdem mit Philips,
Texas Instruments und den Asiaten auch die Firmen die wirtschaftliche
(Zwischen-)Erholung verifizieren, die von den Makrodaten seit Ende 2001
angedeutet worden ist. Der Aufschwung hat damit eine neue Qualitaet. Am Markt
sollte das erst mal fuer ausgelassene Stimmung sorgen.

Sofern Intel nach Boersenschluss wenigstens im Rahmen der Erwartungen gelegen
hat, womit zu rechnen ist, waere daher jetzt mal wieder die Zeit fuer ein
Spielchen. Zeithorizont: hoechstens ein paar Wochen. Dass man ganz langfristig
mit Halbleiteraktien auf die Nase faellt, steht angesichts eines mittleren
Kurs-Umsatz-Verhaeltnisses von 6 ohnehin so gut wie fest. Aber auch auf Sicht
von einem Jahr ist der Sektor aeusserst riskant.

Die meisten Analysten glauben, die Nachfrage nach Halbleitern werde das
Angebot irgendwann 2003 uebertreffen. Die Preise schiessen durch die Decke und
mit ihnen die Gewinne. Genauso sollte es auch 2000 kommen, theoretisch. In den
letzten Wochen sind die Preise jedenfalls schon wieder gebroeckelt, fuer die
Prozessoren von Intel genauso wie fuer DRAMs. Beruhigend ist, dass die
Nachfrage nach Chips in vielen Abnehmerindustrien steigt. Doch zumindest am
Kassamarkt fuer DRAMs sind die Preise bereits um etwa ein Viertel gefallen, auf
3,4 $ je Stueck. Die individuell ausgehandelten Kontraktpreise haben nur etwa
um zehn Prozent nachgegeben, auf 4 bis 4,5 $. Aber diese Diskrepanz wird nicht
lange halten. Typischerweise folgen die Kontraktpreise dem Kassamarkt.

Zwar kann es sein, dass die Preise im Zuge der Lageranpassung noch mal kurz
zucken. Das Dumme jedoch ist, dass alle Hersteller schon mit Angebotsengpaessen
rechnen. Nanya, TSMC und ProMOS wollen ihre Kapazitaeten ausweiten. Unterdessen
koennen Micron und Infineon ihre stillgelegten Werke in recht kurzer Zeit
hochfahren. Zum erhofften Nachfrageueberhang wird es daher kaum kommen, selbst
wenn der wirtschaftliche Zyklus wider Erwarten voellig normal verlaeuft.

Als einer der billigsten und oekonomisch sensitivsten Werte im Sektor koennte
Infineon profitieren. Sicherer aufgehoben indes scheint man mit Ausruestern wie
ASLM oder Novellus, da sie von den Kapazitaets- und Produktionsplaenen der
Chiphersteller auch dann profitieren, wenn deren Rechnung schief geht. Schon
im ersten Quartal hat Novellus Auftraege im Wert von 175 Mio. $ eingenommen,
gegenueber 130 bis 150 Mio. $, die noch im Februar erwartet worden sind.

syracus
18.04.2002, 12:24
5:14am 04/18/02 [SE:000053994, NOK] NOKIA SAYS CUTS 2002 GLOBAL HANDSET SALES ESTIMATE TO 400M FROM 420M

5:14am 04/18/02 [SE:000053994, NOK] CORRECTED: NOKIA SAYS CUTS 2002 GLOBAL HANDSET SALES ESTIMATE TO 400M-420M

5:13am 04/18/02 [SE:000053994, NOK] NOKIA SAYS EXPECTS ANNUAL DECLINE IN INFRASTRUCTURE MARKET

5:13am 04/18/02 [SE:000053994, NOK] NOKIA SAYS COMFORTABLE WITH CONSENSUS FY EPS ESTIMATE OF €0.83

5:12am 04/18/02 [SE:000053994, NOK] NOKIA SAYS EXPECTS Q2 EPS OF €0.18-€0.20


:lach:lach:lach..........

Hirse
18.04.2002, 12:25
Auch was für High-Blech-Fan Paule2;)

mmO2 nutzt Preisdruck auf UMTS-Ausruester

Von Martin Virtel, Hamburg, und Titus Kroder, London

Der britische Mobilfunkkonzern mmO2 kann nach Neuverhandlung mit den
Zulieferern fuer die neue Mobilfunktechnik UMTS in den naechsten fuenf Jahren
ueber 600 Mio. Euro Investitionen einsparen. Vier Netzausruester sind dabei auf
der Strecke geblieben.

"Das ist konservativ geschaetzt. Wir glauben, dass wir das Investitionsbudget
noch weiter senken koennen", hiess es am Dienstag aus dem Konzernmanagement in
London.

Die Sparankuendigung des fuenftgroessten Mobilfunkbetreibers in Europa zeigt,
welch starkem Druck Lieferanten von Mobilfunktechnik wie Ericsson, Nokia oder
Nortel derzeit ausgesetzt sind. Viele nach der Vergabe der UMTS-Lizenzen vor
zwei Jahren verhandelten Vorvertraege ueber die Lieferung der
Uebertragungstechnik werden von den Mobilfunkbetreibern jetzt unter die Lupe
genommen, um zu pruefen, was sich beim Netzausbau sparen laesst.

Sparpotenzial durch gemeinsame Nutzung von Technik

Zu den verbreitetsten Strategien gehoert die gemeinsame Nutzung von Technik,
wie sie mmO2 etwa mit der Deutschen Telekom vereinbart hat. Ausserdem
finanzieren einige Ausruester ihre eigene Technik mit Krediten vor, so etwa
Nortel und Ericsson bei Telefsnica. Auch die Reduzierung der Lieferantenzahl -
wie derzeit bei mmo2 - gehoert zu den Sparmassnahmen. Einen Teil seiner Technik
hat mmO2 ausserdem komplett an Ericsson ausgelagert.

Der Mobilfunkkonzern hatte bekannt gegeben, sich fuer die Modernisierung der
Handynetze und den UMTS-Ausbau auf die drei Lieferanten Nortel, Nokia und
Ericsson zu beschraenken, was eine Kostenreduzierung um ueber ein Fuenftel
ermoeglichen soll. Nach sechsmonatigen Neuverhandlungen sind damit Siemens,
Motorola, Cisco und der japanische Lieferant NEC aus dem Rennen.

Siemens und NEC hatten Testnetz installiert

Siemens und NEC hatten fuer mmO2 auf der Isle of Man im Aermelkanal das erste
funktionsfaehige UMTS-Testnetz in Europa installiert. "Dieses Projekt hat fuer
uns vor allem deshalb grossen Wert, weil wir dort Erfahrungen sammeln, wie die
Technik unter Realbedingungen funktioniert", sagte eine Siemens-Sprecherin am
Dienstag.

Nortel wird das so genannte Kernnetz fuer mmO2 in Deutschland, Irland und
Grossbritannien liefern, also jenen Teil der Technik, der die
UMTS-Funkstationen miteinander verknuepft. Die Funkstationen werden jeweils zu
etwa 30 Prozent von Nokia und Nortel geliefert. Um die restlichen 40 Prozent
des Auftrags sollen sich die beiden Lieferanten zu einem spaeteren Zeitpunkt