Vollständige Version anzeigen : 26.04.02: Dollar nun fast offiziell eine Bananenwährung. Bald US-Crash?
germanasti
27.04.2002, 14:11
ftd.de, Sa, 27.4.2002, 11:46
Walter Hewlett abgewählt
Der US-Konzern Hewlett Packard (HP) hat mit einer Tradition gebrochen: Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens ist im Aufsichtsrat kein Mitglied der Familie des Gründers vertreten.
Walter Hewlett, der bislang im Aufsichtsrat saß, stand nicht mehr auf der Liste der acht Kandidaten, weil er gegen den Zusammenschluss mit dem Computerkonzern Compaq klagt. Damit stellt er sich gegen die Geschäftsführung von HP. Die Familie des Gründers besitzt 18 Prozent der Aktien.
Im Gegensatz zu dem Aktionärstreffen am 19. März, als die Entscheidung über die Fusion anstand, nahmen an der Wahl des Aufsichtsrates am Freitag in Cupertino nur etwa 250 Aktionäre teil. Unter ihnen war auch HP-Chefin Carly Fiorina, die hart für den Zusammenschluss kämpft. Die Kandidaten der Geschäftsführung erhielten nach ihren Angaben 80 Prozent der Stimmen. Kommt die Fusion zustande, werden zusätzlich fünf Compaq-Direktoren in das Gremium einziehen.
Fiorina geht davon aus, dass eine knappe Mehrheit der HP-Aktionäre am 19. März dem Zusammenschluss zugestimmt hat. Aber noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Die Klage Walter Hewletts richtet sich gegen Fiorinas Werbemethoden bei institutionellen Anlegern. Seinen Angaben zufolge hat die Konzern-Chefin die Deutsche Bank Asset Management zur Zustimmung genötigt, indem sie mit dem Entzug von Aufträgen gedroht hat. Ein Urteil wird in den nächsten Tagen erwartet.
© 2002 Financial Times Deutschland
http://www.ftd.de/tm/it/1014399052345.html?nv=cd-divnews
Der Stinkstiefel ist selber schuld. :hihi
dohanics
27.04.2002, 14:25
Original erstellt von germanasti
dohanics:
Warum soll Gold während Deflation steigen? Ich kenne das nur bei Inflation. :confused:
@germa,
grüsse dich,
weil die dunkele mächte so wollen! versuche dabei keine ratio zu finden, nimm einfach so, wie es zu sehen!
gruss
LICKED LIPPER IS LIQUIDATING HIS FUNDS
By BETH PISKORA
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April 25, 2002 -- Kenneth Lipper looks to be slowly exiting the asset management business.
The former deputy mayor of New York City, who started managing money through Lipper & Co. in 1986, has run into serious problems lately and is liquidating most - if not all - of his funds.
Yesterday, lawyers for Lipper & Co. filed with the Securities and Exchange Commission for permission to liquidate two mutual funds: Lipper U.S. Equity and Lipper Merger fund.
The filing blamed "lack of investor interest" and the "diminishing size" of the funds.
Lipper U.S. Equity is down to only $6 million in assets - from a one-time high of $24 million. Lipper Merger is down to about $1 million in assets - from a one-time high of $2.5 million.
The two mutual funds had been hit with outflows after other Lipper & Co. investment portfolios made headlines for unsustainable losses and SEC investigations.
The first hint that Lipper & Co. had problems came from one of its hedge funds, Lipper Convertibles L.P., which lost almost half of its value last year. Investors in that hedge fund, as well as another Lipper-run hedge fund, were told last month that the portfolio managers were selling off all assets with the intention of liquidating the funds and returning cash payments to investors by May 31. That process continues.
Then, earlier this week, Neuberger Berman hired away Lipper & Co.'s high-yield team, which managed a mutual fund as well as accounts for high net worth individuals. According to yesterday's SEC filing, Lipper intends to recommend to the high-yield bond fund's board of directors to approve a reorganization of the fund to become a Neuberger Berman fund.
That leaves Lipper & Co. with one more mutual fund, which invests in European stocks, according to a spokesman for the firm. Lipper & Co. will also continue managing money for high net worth individuals. The spokesman declined to say how much money the firm is running. He said there would be layoffs, though he would not say how many people would lose their jobs. The spokesman declined comment on Ken Lipper's actual involvement in the day-to-day business of the firm at this point.
There is some speculation on Wall Street that Lipper - already a Hollywood bigwig having worked on two hit films, "City Hall" and "Wall Street" - may turn his attention to Hollywood full-time, since he has a powerful group of celebrity friends, including Robert De Niro, Harvey Keitel, Al Pacino and Steven Spielberg.
sYr:p
juten tach,
mein kreislauf ergibt sich dem wetter. diese temperaturschwankungen ähneln der börse.
war das wetter früher auch so?:p
fragen über fragen
gruß trine
anma2906
27.04.2002, 16:07
Hallo Germa
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Gruß anma ;)
Vetinari
27.04.2002, 17:05
Tag :)
Ich hasse einkaufen am Samstags !
Ralph denkt ich bin ein Dollar Bull , so ich habe ein Euro scenario in sein Dollar thread gepostet ... danke Syr fur die futter ;)
Wohin neachste woche ... Himmel oder Holle ?? Sied aus wie der Bear Market ist zuruck ... aber dass bedeutet Bear market Rallys :)
Kriegen wir kapitulation vor der sommer pause oder laufen Paule's salami crash weiter ?
Sell in May and go away ... bis 2005 ? :hihi
germanasti
27.04.2002, 17:21
Dankeschön anma :)
Vetinari:
Buy in May und brenn dabei :hihi
Erst Crash dann Rallye, wobei niemand weiss wie weit Crash schon ist. & Rallye nur da zum billigmachen Puts. Hausse erst in 2010 oder 2012.
Nikkei bis Beginn WM über 15.000 P.? :eek:
germanasti
27.04.2002, 17:22
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=vix&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=10478&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=8639&mocktick=1
VIX ist weiterhin ganz unten obwohl Septembertiefs ganz nah!
Eigentlich ein Zeichen das Baisse vorbei ist.
Oder jeder denkt es wäre so & will deshalb nicht raus. Dann kommt grosser Crash
germanasti
27.04.2002, 17:30
10:05am 04/27/02 [HET] 100 REPORTED ARRESTED IN LAUGHLIN, NEV., CASINO CLASH
10:04am 04/27/02 [HET] MOTORCYCLE GANGS BLAMED IN HARRAH'S CASINO MELEE
10:02am 04/27/02 [HET] 4 KILLED, 8 WOUNDED AT CASINO GUN SPREE IN NEVADA
In Amerika sind Erfurts an der Tagesordnung & dort gibt es keine Sondersendungen oder TRauermärsche deswegen. Deutsche Scheinheiligkeit. :mad:
germanasti
27.04.2002, 17:41
Der Nieten-Schramm war gestern noch im N-TV - Chat.
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=88403#post88403
Ein paar auszüge:
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Mounty :
Hallo Herr Schramm, raten Sie Ihren Kunden jetzt Aktien zu kaufen ?
Michael Schramm :
das risiko, nicht im markt investiert zu sein, ist für mich höher, als zu früh investiert zu sein; sie sollten 20 prozent ihrer aktienquote noch im geldmarkt parken; discountzertifikate halte ich für die schlauste anlagestrategie
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Die gleiche Kloparole brachte diese Pfeiffe im Sommer 2000 schonmal! :mad:
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XXLutz :
Guten Abend, hält die positive Entwicklung des japanischen Marktes?
Michael Schramm :
die japanische konjunktur ist weiterhin lausig; allerdings wird japan als exportnation von der belebung der weltwirtschaft profitieren; wir kaufen zur zeit erste positionen in gut gemanagten japan-fonds
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Japan steigen aber nicht als Exportnation, weil sich die Weltwirtschaft nicht belebt, Du Flasche! :mad:
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Loet :
Schönen Guten Abend Herr Schramm, wie können sie im Kommentar bei Bernd Heller das Double-Dip so einfach kategorisch ausschliessen, bei einem KGV von ca.40 im S&P. Redet man inzwischen die Börsen auf diese Weise wieder hoch?
Michael Schramm :
das kgv im s&p auf basis der durchschnittlichen gewinnschätzungen für 2003 liegt bei 17; an der börse wird die zukunft gehandelt (2003) und nicht die gegenwart (kgv von 40 im jahr 2002)
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Für solche Aussagen sollte er einen Platz neben Bodo Schnabel bekommen! :mad:
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financialcowboy :
Hr. Schramm, was macht Sie so sicher, dass es nun, nachdem es seit über zwei Jahren bergab geht, nicht doch dazu kommt, dass die Wirtschaftsbücher neu geschrieben werden müssen und es in den nächsten Jahren zu weiteren starken Kurseinbrüchen kommt, die weiterhin viel Kapital vernichten ?
Michael Schramm :
die lehre aus den letzten jahren ist doch, dass die wirtschaft sich auch heute noch in wellen/zyklen bewegt; das ist das dilemma von 99/2000 gewesen; als alle der meinung waren, die bäume wachsen in den himmel; wenn wir nicht japanische wirtschaftsverhältnisse bekommen - und kein seriöser volkswirt behauptet dies zur zeit - wird die börse den jetzt erreichten volkswirtschaftlichen pfad folgen
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Schramm, Du warst, bist und wirst auch immer eine flachpfeiffe bleiben! :hihi
Wisst ihr wann die Baisse beendet ist?
Wenn solche Gurken wie Schramm per Ganzseitenanzeige in der FAZ gekündigt wird!
ironfist
27.04.2002, 17:43
hallo germa!
negativsenario beim nikkei: könnte er jetzt nicht einfach nur, nachdem er im langfristigen abwärtstrendkanal nach unten wegbrach, wieder an diesen herangelaufen sein und dann endgültig abkacken? gefahr besteht, wenn der dow nun in die grütze geht, denn davon wird er sich keineswegs abkoppeln!
germanasti
27.04.2002, 18:07
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2786&mocktick=1
Ironfirst:
Kein Thema, der Nikkei kann das W genausogut zerschlagen wie das von 1998. Kursgarantien gibt es nirgends.
Wäre schade, denn dort wurde eine Baisse mustergültig in allen Phasen durchlebt:
Der Crash
Die knapp 10 Jahre andauernde Baisse
Der Aufschwungversuch
& der finale Crash.
Nun sollte es die gigantische Rallye geben. Anschliessend erneut eine Bodenbildung auf hohem Niveau und dann beständige Aufwärtstrend der Jahre (jahrzehnte?) anhält.
Weswegen soll sich der Nikkei nicht abkoppeln, wenn der DOW in die Grütze geht? Vll. fällt Amiland genau deswegen, weil die Japsen geld in die Heimat transferieren?
germanasti
27.04.2002, 18:13
10:57am 04/27/02 MILLIONAIRE FROM S. AFRICA ARRIVES AT SPACE STATION
Ist Blieni schon im All? :eek:
@vetinari,
ich glaube mit dem Szenario kann man wirklich gut leben;). Erst fällt der $$$ und Gold steigt:D, US-Aktien werden günstig wie nie und irgendwann 2003 wird sich zeigen wer die nächsten paar Jahre gross rauskommt. Eventuel der $$$ und die USAhttp://www.plauder-smilies.com/AZZANGEL.gif, möglicherweise überascht der €€€ und die EU :rolleyes: oder gar Osteuropa ;) . Ist mir eigentlich im Ablauf egal, ich sitze in der Schweiz und weiss eines ganz gewiss, meine "Heimatbörse" wird das nicht sein;):hihi... Dafür ist die Währung stabil...
sYr:)
Donald58 :
Ich habe Infinion zu 25,75 gekauft. Halten oder verkaufen? Danke
Michael Schramm :
wir haben gestern und heute positionen in der vermögensverwaltung aufgenommen
:hihi :hihi :hihi
das kann ja alles heissen ;)
das hasse ich an dieses anal-pack :mad:
xdarwin :
Guten Abend Herr Schramm, mich wuerde ihre Meinung zu Thiel Logistik interessieren. Ist das ein auch Fall von unbegruendeter Nervositaet oder steckt mehr dahinter? Danke.
Michael Schramm :
ich glaube an die vernunft der börse und halte thiel daher für kaufenswert
:rolleyes:
Barth2 :
Halten sie einen Einstieg bei SAP jetzt für gerechtfertigt oder wann?
Michael Schramm :
sap ist einer der wenigen werte, die von us-investoren ernst genommen werden; mit einer positiven wall street wird also auch die sap in den nächsten monaten weiter steigen
sackgesicht :mad: was für eine antwort :bad
financialcowboy :
Hr. Schramm, was macht Sie so sicher, dass es nun, nachdem es seit über zwei Jahren bergab geht, nicht doch dazu kommt, dass die Wirtschaftsbücher neu geschrieben werden müssen und es in den nächsten Jahren zu weiteren starken Kurseinbrüchen kommt, die weiterhin viel Kapital vernichten ?
Michael Schramm :
die lehre aus den letzten jahren ist doch, dass die wirtschaft sich auch heute noch in wellen/zyklen bewegt; das ist das dilemma von 99/2000 gewesen; als alle der meinung waren, die bäume wachsen in den himmel; wenn wir nicht japanische wirtschaftsverhältnisse bekommen - und kein seriöser volkswirt behauptet dies zur zeit - wird die börse den jetzt erreichten volkswirtschaftlichen pfad folgen
der hat null komma gar keine ahnung :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi
Der ist auch klasse:hihi:hihi
Bananen :
Wie kann diese Nervosität gebändigt werden
Michael Schramm :
kostolany sprach früher von den zittrigen, die für die bewegung der letzten tage verantwortlich sind; diese müssen das parkett erst verlassen, was nach dem september-crash 4 bis 6 wochen gedauert hat; dann sind wir hartgesottenen wieder unter uns
http://www.plauder-smilies.com/happy/roflmao.gif
Einfach http://www.plauder-smilies.com/kopfpatsch.gif
sYr:lach
der-realist :
herr schramm vergessen sie bitte nicht, daß die us-bürger zum großen teil ihr geld in aktien investieren, wenn die aktien nicht steigen, haben die us-bürger auch kein geld zum ausgeben, hinzu kommt noch, daß sehr viele häuser gebaut wurden, was die privaten ausgaben nicht unbedingt steigen lassen wird
Michael Schramm :
trotz des zweijährigen aktienrückgangs ist das netto-vermögen der privaten haushalte weiter gestiegen; die verschuldung in relation zu nettovermögen ist übrigens eher rückläufig in amerika
:hihi :hihi :hihi :hihi
http://www.martincapital.com/chts-econ/ch_loans.gif
Azatoth :
das leistungsbilanzdefizit der usa ...
Michael Schramm :
ist seit jahren ohne bedeutung (es fließt jeden monat frisches geld nach amerika)
http://www.plauder-smilies.de/party/pepsi.gifhttp://www.plauder-smilies.de/puke.gif
hallo germa, dolby und all,
sehen die nicht süß aus:hihi
http://www.arcor.de/palb/alben/45/3220745/3837666434663736.png
hi kosto :)
alles klar bei dir?
germanasti
27.04.2002, 18:51
Schramm ist einfach eine Flasche :hihi
Kosto:
Kannst Du die Zeitachsen verstellen, so dass der Nasdaq identisch mit dem Nikkei Crash ist? :)
kosto
ich klau mir mal deinen chart für meine sammlung :kiss:
@ germa nee, dass geht nicht, ich weiss was du willst,
ich grüble schon wie man sowas darstellen kann
@ dolby, klar, alles klaro,
bis auf die penner auf den straßen:hihi
übrigens sind wir jetzt wieder negativ :lach
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=1643&style=350&time=20&freq=5&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=960&mocktick=1
Original erstellt von Kosto8
@ dolby, klar, alles klaro,
bis auf die penner auf den straßen:hihi
deshalb sitzt ich ja auch am wochenende immer zu hause oder im womo :rolleyes:
:hihi :hihi :hihi
#57 Erstellt von: Dolby Digital 5.1 am 18-02-2002 09:14
Wenn die Dollarblase platzt
JOACHIM FELS, Morgan Stanley
Die sieben fetten Jahre für den Dollar dürften sich allmählich dem Ende zuneigen. Zuletzt hat er gegenüber den Hauptkonkurrenten Yen und Euro noch einmal zulegen können. Aber die Leitwährung der Welt ist mittlerweile so stark überbewertet wie seit Mitte der achtziger Jahre nicht mehr. Und ebenso wie am Aktienmarkt müssen Kursblasen auch am Devisenmarkt letztlich platzen.
Wann die Dollarblase platzt, vermag niemand zu sagen. Ein potentieller Auslöser könnten weitere Firmenpleiten à la Enron sein. Sie würden den bisher großen Appetit der internationalen Anleger auf amerikanische Aktien und Unternehmensanleihen untergraben und damit den riesigen Kapitalzustrom nach Amerika versiegen lassen.
Ein weiterer potentieller Auslöser wäre ein erneuter Einbruch der amerikanischen Konjunktur, die sich derzeit auf dem Erholungspfad befindet. Ein solcher "double dip" würde das Vertrauen in die Allmacht Alan Greenspans schmälern und die Regierung in Washington auf den Plan rufen, von ihrer Politik des starken Dollar abzurücken, um die Exporte zu stimulieren.
Wenn die Dollarblase platzt, gibt es eigentlich nur einen Kandidaten, der den Investoren in aller Welt einen sicheren Hafen mit einer breiten Auswahl an interessanten Anlagemöglichkeiten bieten kann - den Euro. Japan wird sich auf absehbare Zeit mit Händen und Füßen gegen eine deutliche Aufwertung des Yen wehren. In Europa dagegen wäre ein stärkerer Euro willkommen - die Inflationsraten würden endlich merklich fallen, und die Europäische Zentralbank könnte die Zinsen weiter senken.
Für eine deutliche Aufwertung des Euro in den nächsten Jahren spricht einiges. Erstens ist der Euro gegenüber dem Dollar nach dem Bewertungsmodell von Morgan Stanley derzeit um etwa 10 Prozent unterbewertet - dies ist die größte Abweichung des Euro von seinem fairen Wert seit Beginn der Währungsunion.
Zweitens sind die Aussichten für ein dauerhaft höheres Wachstumstempo in der Wirtschaft des Euro-Raums allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet. Die Deregulierung vieler Gütermärkte der letzten Jahre sowie der Wettlauf der Regierungen bei der Senkung der Einkommen- und Körperschaftsteuersätze erhöhen die Handlungsmöglichkeiten und die Leistungsanreize für die Bürger und die Unternehmen. Auch sind Europas Arbeitsmärkte dank des Vormarsches von befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Teilzeitjobs weit weniger sklerotisch als in der Vergangenheit. Jeder Prozentpunkt zusätzlichen Wirtschaftswachstums schafft daher mehr Stellen als früher. In fünf Jahren könnte die Arbeitslosigkeit im Euro-Gebiet auf das derzeitige amerikanische Niveau von 5,5 Prozent sinken.
Drittens wird der Euro davon profitieren, daß sich das Vereinigte Königreich und Schweden allmählich mit dem Gedanken an den Beitritt zur Währungsunion anfreunden dürften. Das Vereinigte Königreich ist attraktiv für ausländische Direktinvestitionen, die dann dem Euro helfen würden. Außerdem verschärft der Beitritt zweier wirtschaftlich gesunder Länder den Wettbewerb um mobiles Kapital innerhalb der größeren Währungsunion. Damit würde sich der Reformdruck weiter erhöhen.
Viertens haben sich die großen Abflüsse von Portfolioinvestitionen der Jahre 1999 und 2000 im Verlauf des vergangenen Jahres in einen (noch mageren) Zustrom verwandelt. Dies ist vorerst ausschließlich einem hohen Nettozufluß in europäische Aktien zu verdanken, der die Nettoabflüsse im Rentenbereich mehr als ausgeglichen hat. Einiges spricht dafür, daß sich der positive Saldo der Portfolioinvestitionen im Euro-Raum im laufenden Jahr weiter erhöht.
Und fünftens dürfte eine Trendwende des Euro auch die Notenbanken der Welt auf den Plan rufen. In den letzten zehn Jahren haben sie einen immer größeren Anteil ihrer Devisenreserven in Dollar angelegt. Mit einem Anteil von knapp 70 Prozent der Weltdevisenreserven (gegenüber gut 50 Prozent 1991) hat der Dollar einen riesigen Vorsprung vor dem Euro, der als zweitgrößte Reservewährung der Welt gerade einmal auf knapp 13 Prozent kommt. Wenn die Dollarblase platzt, werden auch die Notenbanken Reserven in den Euro umschichten wollen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.02.2002, Nr. 41 / Seite 33
:rolleyes:
#70 Erstellt von: Dolby Digital 5.1 am 24-02-2002 04:19
Also, der Abschnitt gefällt mir am besten:
Die realwirtschaftlichen Größen können diesem stürmischen Wachstum längst nicht mehr standhalten.
Geht man beispielsweise davon aus, daß der amerikanische Aktienmarkt in den nächsten fünf Jahren auf dem aktuellen Kurslevel stagniert, so müßten die Unternehmensgewinne mit durchschnittlich 13,75% per annum wachsen, um die bereits entstandene Lücke zu schließen. Dies wäre eine deutlich höhere Rate als in den vergangenen fünf Boom-Jahren (Gewinnwachstum 10,93%). Setzte sich allerdings das Tempo der Kurssteigerungen der letzten fünf Jahren mit einer jährlichen Performancerate von 26% in den nächsten fünf Jahren fort, so wäre schon ein Gewinnwachstum von 43% erforderlich, um die dann erreichten Kursstände auch fundamental zu untermauern. Dabei wird schon von vielen Kritikern vermutet, daß die erheblichen Gewinnanstiege der letzten fünf Jahre auch teilweise virtueller Natur sein könnten. Beispielhaft läßt sich das Phänomen der Stock Options anführen, mit denen jahrelang die Gewinne hoch- und die Personalkosten kleingerechnet wurden. Da die echten Kosten dieser Optionen nach amerikanischen Bilanzrecht nicht ausgewiesen werden müssen, konnte ein scheinbar stetig steigender Unternehmensgewinn bei tendenziell sinkenden Personalkosten dargestellt werden. Es wurde errechnet, daß einer der größten Technologiekonzerne Amerikas statt stetigen Gewinnanstiegen einen zweistelligen Milliardenverlust ausweisen würde, wenn die echten Kosten der Stock Options plötzlich offengelegt werden müßten. Die Kritiker vergleichen derartige Bilanzmanöver sogar mit den luftigen Buchhaltungspraktiken verschiedener japanischer Firmen in der Bubble-Phase der achtziger Jahre. Sollte die Wachstumsrate der Gewinne börsennotierter US-Aktiengesellschaften letztlich wieder auf ihren langjährigen Durchschnittswert (1973-1999) von 8,65% zurückfallen, dann müßte der amerikanische Aktienmarkt in den nächsten fünf Jahren um insgesamt 20,5% bzw. 4,5% pro Jahr fallen, um die Schere zwischen fundamentalen Größen und Aktienkursentwicklung wieder zu schließen.
:hihi
germanasti
27.04.2002, 19:04
Ihr seid zu Schramm schon sehr hart. :rolleyes:
Ich bin mir ziemlich sicher das er euphorisch gefeiert worden wäre, hätte er gesagt Nikkei KZ 27.000 P. & Gold wird in den nächsten Wochen auf 350 Dollar steigen.
Gell? :hihi
am besten fand ich immer den alten bernecker in
der boomphase,
bernecker und brichta, dass war lustig ,kurz und knapp
germa, so gehts, anders nicht
sind wir vielleicht schon unten:eek:
http://www.arcor.de/palb/alben/45/3220745/3539343962373163.png
Edmund Stoiber
27.04.2002, 19:27
germa find ich aber auch lustisch, insbesondere seine Kursziele, die nie eintreffen ! ;) :p :lach :hihi
Nikkei Ende März 17-18.000 :p
Nikkei Ende Mai 19.000 :p (heute erstmalig auf 15.000 herabgesetzt :hihi :hihi :hihi )
Nikkei 12/02 27.000 :p
Die Liste könnte mit anderen Indizes beliebig fortgesetzt werden ;) :p :rolleyes: :lach :hihi
Euer euch liebender und germanasti verehrender
Edmund Stoiber :cool:
mixalis04
27.04.2002, 19:53
http://www.trendanalyser.com/member/special/wilshire27042002.gif
#15836 von powerman 27.04.02 11:47:14 Beitrag Nr.: 6.271.176 6271176
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23. Woche: Endabrechnung:
#15598 Gewinn 6600 Euro
#15619 Gewinn 1600 Euro
#15634 Gewinn 200 Euro
#15691 Gewinn 2200 Euro
#15709 Gewinn 5400 Euro
#15737 Gewinn 4200 Euro
#15770 Verlust - 5200 Euro
#15783 Gewinn 4400 Euro
#15801 Gewinn 4200 Euro
#15810 Gewinn 200 Euro
#15813 Gewinn 7000 Euro
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23. Woche Gewinn gesamt: 30800 Euro
Wieder einmal Gewinne wie auf Schienen obwohl die Aktivität
in dieser Woche gering war!
Man darf zufrieden sein
mfg
Powerman
:rolleyes:
#15840 von Jagger2000 27.04.02 13:10:05 Beitrag Nr.: 6.271.516 6271516
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@garb,
ich habe den Trade NICHT nachgetradet, es dreht sich ums Prinzip.
Jeder lemming-Nachtrader denkt doch bestimmt "Ui, PM geht nicht aus dem Schein, der denkt sich bestimmt was dabei, vielleicht hat der andere Informationen!" Und zack, ist`s passiert!
Mir ging`s damals bei dem PUT-Desaster so, da wurden wir Nachtrader ja noch ermuntert, in den Puts zu bleiben. Nur, das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit will ich nicht infrage stellen!
Gruß - auch von Anne -
Mick
:hihi :hihi :hihi
germanasti
27.04.2002, 20:12
Kosto:
Eher Ende 1991 beim Kampf um die GD200.
Kommt so, steht Nasdaq100 bald unter 500 P. :rolleyes:
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=38b8a6d1
Roland Leuschel
Niccolò Alan Greeenspans Welt der Superlative
Nachdem wir die grösste Kapitalvernichtung aller Zeiten (über 10.000 Milliarden Dollar) und die grösste Firmenpleite in Amerika (Enron rund 70 Milliarden Dollar) bereits hinter uns haben, meldet der Medienkonzern AOL Time Warner im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Rekordverlust von 54,2 Milliarden Dollar, wie gesagt im ersten Quartal 2002, dabei hatte der Konzern einen Supererfolg mit dem Film „Herr der Ringe“. Vielleicht gibt es demnächst eine Folge „Der Herr der Verluste“.
Wie Honig auf der Seele der Kapitalisten wirkte die Meldung des IWF in seiner Frühjahrsprognose: „Die Erholung der Weltwirtschaft schreitet viel schneller voran als bislang angenommen. Die USA stehen vor einem neuen Boom etc.etc.“ Wie ich öfters in meiner Kolumne hier an dieser Stelle wiederholt habe, unter anderem Anfang April: „Lassen Sie sich von den euphorischen Meldungen, die auf Grund eines Lageaufbaus bzw. kräftiger Staatsausgaben zustande kommen, nicht beirren und bleiben mit Ihrer Cashposition in Wartestellung.“ Es kann zum „Double Dip“ kommen, und dann gehen so manche Lichter in Amerika aus aber auch in Europa. Die Tiefststände vom Herbst letzten Jahres können an der Börse wieder getestet werden, und zum heutigen Zeitpunkt müssen wir hoffen, dass dieselben halten; denn ansonsten droht die Weltwirtschaftskrise II, uns was das bedeutet, brauche ich nicht auszumalen.
Übrigens die Protokolle der Offenmarktausschuss-Sitzungen (FOMC) der Federal Reserve sind nach 5 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich. Ich besitze diese Protokolle, uns aus der Sitzung vom 24. September 1996 geht eindeutig hervor, dass Alan Greenspan zugab, dass es eine Aktienblase gab („I recognize that we have a stockmarket problem...“), und ein Gouverneur Lawrence Lindsey voraussagte, sollte die Fed keine entsprechenden Maßnahmen treffen, dann bräuchte man nur an 1929 in Amerika und 1989 in Japan zu erinnern. („Die langfristigen Kosten einer Blase sind potentiell gross. Dazu zählt, dass die Sparquote sinkt, Vermögen scheinbar zufällig umverteilt wird und die Fähigkeiten knapper Finanzexperten auf das Ziel abgelenkt werden, sich Vermögen anzueignen.“)
Bei dem letzten Treffen dieses Offenmarktausschusses wurden unkonventionelle Maßnahmen besprochen, für den Fall, dass trotz der niedrigsten Zinsen seit 40 Jahren keine dauerhafte wirtschaftliche Erholung folgt. Darunter wurde auch der Kauf von Aktien durch Zentralbanken diskutiert. Ist es da nicht seltsam, dass auch der Bundesbankpräsident Welteke davon sprach, einen Teil der Goldreserven der Bundesbank zu verkaufen und in europäische Aktien zu tauschen? Die Notenbank als „buyer of last resort“ auf dem Aktienmarkt? Dann muss es aber ganz schön krachen.
Seltsamerweise hat Alan Greenspan auf die Gefahren des hohen Defizits der Leistungsbilianz Amerikas (4,5% des BSP Ende 2001) hingewiesen. Mit anderen Worten er befürchtet einen Kollaps des amerikanischen Dollars. Interessant insofern als er die eigene Aktienblase jahrelang gehegt und gepflegt hat, und jetzt vor dem Kongress am 17.04 ausdrücklich erklärte, im amerikanischen Immobilienmarkt gäbe es keine Blase. Übrigens wenn er damit empfahl, dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, könnte das nur weniger Importe und höhere Sparquoten in Amerika bedeuten, das heisst allgemein eine erheblich niedrigere Konsumquote. Wo soll dann das Wirtschaftswachstum herkommen? Hier ein Zitat aus dem lesenswerten Werk von Charles Kindleberger: „Manias, Panics and Crashes“: „Der Hang betrügen und betrogen zu werden verläuft während des Booms parallel zu dem Hang zu spekulieren“. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Spitzer soll über 50 „Dossiers“ gesammelt haben. An der Wall Street geht das Zittern um.
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift „GoingPublic 5/02“ habe ich eine Kolumne „Standpunkt“ geschrieben „Alans Tulpenzwiebel.com oder der Hohepriester der Blasen“ und erklärt, warum Alan Greenspan sich einen zweiten Vornamen Niccolò zulegen sollte. Dies war der Vorname Macciavellis, der einst verkündete: „Es ist für einen Fürsten, der Grosses vollbringen will, notwendig zu lernen, wie man Menschen betrügt“: In Alan Greenspan hat Macciavelli einen würdigen Nachfolger in Sachen Geldpolitik gefunden, der die monetären Rahmenbedingungen für eine „Bubble Economy“ meisterlich organisiert hat.
Also bleiben Sie nach wie vor untergewichtet in Aktien, höchstens 30%, und fassen Sie nur Triple A Kurzläufer an und halten Sie maximale Cashpositionen. Allein im ersten Quartal dieses Jahres fielen 34 Milliarden Dollar Anleihen aus, eine Rekordpleitewelle in der Geschichte. Auch der Markt für Commercial Paper in den USA ist um über 50% eingebrochen. „Das Finanzgebäude wackelt“, schrieb die Financial Times am 24.04.02. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Roland Leuschel
26.04.2002
:eek:
germanasti
27.04.2002, 20:15
http://personal.atl.bellsouth.net/mia/a/g/aglialle/piss.gifMichael Schramm
:hihi
Original erstellt von germanasti
Kosto:
Eher Ende 1991 beim Kampf um die GD200.
Kommt so, steht Nasdaq100 bald unter 500 P. :rolleyes:
dass ist ja auch mein szenario,
aber vom prozentualen verlust aus gesehen,
hat der nasdaq einiges hinter sich
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
:eek: :eek: :eek:
was guckts du:hihi
germanasti
27.04.2002, 20:29
Kosto:
http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
Nasdaq hatte zu Jahresbeginn den 1:2 Vergleich mit 1929 zu beenden und neue Hausse starten. Dies geschah nicht, womit es nun im 1:1 Vergleich weitergeht, erfolgt die nächsten Wochen kein nachhaltiger Aufwärtsdreh.
Nasdaq-Composite im absoluten Tief bei 450 P.? Wären um die 300 - 250 P. beim 100er.
@germa
Du gibst wohl selbst Samstag keine Ruhe. Gehe in den Garten und stech ihn rumm :D
germanasti
27.04.2002, 20:32
cherry:
Der ist schon totgestochen, fliesst kein Blut mehr. :hihi
germanasti
27.04.2002, 20:34
Original erstellt von cherry
@germa
jetzt nehm ich dich beim Wort.
Wenn im Sommer der Yen nicht bei 120 steht findet bei mir ein Bordtreffen statt.
Als Höhepunkt verspeist dann germa einen Besen, den ich höchstpersönlich aussuche. (Straßenbesen, 1,5 m breit) :lach
Was passiert alternativ wenn der Yen bei 120 steht? :rolleyes:
Original erstellt von Kosto8
was guckts du:hihi
germanasti #797
@germa
Ein Bekannter der kürzlich aus Amerika gekommen ist hat mir folgendes erzählt :
- Einige Pensionsfond zahlen teilweise keine Pensionen mehr aus
- Häuser gibt es reihenweise zu kaufen. Aber keine Käufer da
- Farmer wollen reihenweise ihre Farmen verkaufen, finden aber keine Käufer
- Hausbesitzer kampieren vor ihre Häuser in Zelten. Ein Schild steht im Garten "For Sale". Die Banken haben ihn wegen der schlechten Aktiengeschäfte zwangsliquidiert.
- Die Fastfoodrestaurant sind leer. Sie kochen wieder selber
- Der Amerikaner auf der Straße ist total pessimistisch.
Falls das so stimmt, dann sind alle Zahlen aus Amerika getürkt und wir stehen unmittelbar vor einer Weltwirtschaftskrise
schade das ihr alle erst samstag abend´s aktiv werdet! :(
den ganzen tag tote hose und ab 18.30 geht´s dann immer los.
wollte dolby nur mal anmerken :rolleyes:
cherry #806
:eek: :eek: :eek:
@germa
Was passiert alternativ wenn der Yen bei 120 steht?
Dann kriechst du einen Tritt in den Allerwertesten :D
Nächste Woche verkaufen ich einige brasilian. Anleihen und geh in Randanleihen rein.
germanasti
27.04.2002, 20:49
Cherry:
Nein, die Zahlen war echt. Keine Manipulationen, zumindest nicht in dieser Version!
Du musst sie aber aufstückeln, sind viele Faktoren drin die nich zum realen Wirtschaftswachstum gehören. Übrig bleibt ein BIP das nur minimal über 0 liegt. Warte Montagsthread ab, da ist die Aufstellung drin. :)
Wir stehen vor einer Weltwirtschaftskrise? Nö, wir sind bereits mittendrin & enden wird sie in einem globalen Krieg.
Ich such nachher eine npassenden Artikel, muss aber eben weg
007-0815
27.04.2002, 20:56
Nabend all.
@mrabc
Zu Deiner Consorsfrage von gestern:
Du kannst die Scheine angeschlossener Emis (z.B. DB;UBS) ebenfalls über Cats-OS handeln. Genauso wie die Citischeine.
Cats erkennt den Schein. ;)
So, Versuch:hihi, falls der Chart zu breit ist gibts den Link, aber in der Vorschau kann man das nicht erkennen:m..... Also Geduld falls dem so ist:).
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/spxclt.gif
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/spxstlt.gif
Klappt:D..........
http://www.sharelynx.net/Markets/Charts/COTSPX.htm
http://www.sharelynx.net/Markets/Charts/COT.htm
Was für mrabc:).
sYr:)
Michael Schramm :
ist seit jahren ohne bedeutung (es fließt jeden monat frisches geld nach amerika)
Hat Schramm das wirklich gesagt? :eek: .................. wie komme ich in die Sendung?
So etwas kann man (ich) doch nicht unkommentiert und unkorrigiert stehen lassen!
Ralph
Hallo an germa und an den Rest..... :)
Aus dem neuen iwatch-Börsenletter.......
"Hallo Herr Heibel!
Jetzt moechte auch ich einmal eine Leserfrage stellen: mein liebster Short-Kandidat ist zZt. AMAT, wenngleich recht volatil, ist ein KGV von ca. 120 doch ein beruhigender Deckel nach oben.
Nun sprechen auch andere Trader und Analysten vom maaslos ueberbewerteten Chip-Sektor (der Chip-Index -ist damit der SOX gemeint?- habe ein KGV von 262), so daa ich hier gerne Naeheres wuesste. Naemlich a) Ihre Einschaetzung dazu im allgemeinen und zu AMAT im besonderen und b) wenn AMAT "nur" 120 auf die
KGV-Waage bringt und der Index aber >260 --- welche Werte treiben das KGV in diese astronomischen Hoehen? Waeren darunter nicht ausgezeichnete Short-Kandidaten?
Mit freundlichen Gruessen, Harald .............
ANTWORT 2:
Ja, der Chip-Index bezieht sich auf den Sox Philadelphia Semiconductor Index (SOXX). Dieser setzt sich aus 18 Unternehmen der Chipindustrie zusammen. Ich habe Ihnen hier eine Liste mit den einzelnen Bewertungskennziffern zusammengestellt:
UNTERNEHMEN TICKER KURS KGV TTM KUV 02e
Altera ALTR 20,98 n/a 10
KLA Tencor KLAC 62,15 40 6
Motorola MOT 14,82 n/a 1
Novellus NVLS 49,31 109 1
Applied Matl. AMAT 25,50 148 8
Linear Tech LLTC 39,02 56 24
Micron Tech MU 27,90 n/a 6
Teradyne TER 33,20 n/a 6
Adv. Micro Device AMD 11,35 n/a 1
Lattice Semi LSCC 11,41 n/a 5
Maxim Integrtd. MXIM 50,25 64 12
Texas Instruments TXN 31,50 n/a 7
Broadcom BRCM 35,17 n/a 9
LSI Logic LSI 14,02 n/a 3
Natl. Semiconductor NSM 32,10 n/a 3
Xilinx XLNX 38,86 n/a 13
Intel INTC 29,40 112 8
Semiconductor Index SOXX 538,60 260 7
Das KGV TTM (trailing twelve months) bezieht sich auf die 4 letzten Quartalsergebnisse. Wie wir alle wissen waren die vergangenen Monate nicht die rosigsten fuer die Chipbranche. So erklaeren sich die vielen ,n/a,'s, die ,not applicable, - nicht verfuegbar. Fuer alle Unternehmen, die in den vergangenen 12
Monaten Verluste geschrieben haben, kann derzeit kein KGV ausgerechnet werden.
Natuerlich planen die meisten dieser Unternehmen bald wieder, den Break-even zu erreichen. Mit einem Cent Gewinn je Aktie oder wenigstens einer schwarzen Null moechte man die aktuelle Konjunkturschwaeche hinter sich lassen. Errechnet man aufgrund dieser prognostizierten Ergebnisse ein KGV 02e, so werden viele
Nullen oder $0,01 in diese Rechnung einbezogen. Solch niedrige Gewinne fuehren natuerlich zu einem exorbitanten KGV und so errechnet sich ein KGV 02e fuer den SOXX von 260.
Daher habe ich bereits seit einigen Monaten in meinen Analysen stets mehr Gewicht auf das KUV denn auf das KGV gelegt. Die aktuellen Gewinne der Unternehmen geben in keiner Weise deren Marktposition oder deren moegliche Rentabilitaet wieder. Vielmehr sind sie Ausdruck von angelaufenen Restrukturierungsprogrammen.
Im laufenden Jahr, vielleicht auch noch im naechsten Jahr kann man auf diese Zahlen nicht viel geben.
Wesentlich aussagekraeftiger fuer die Einschaetzung eines Aktienkurses sind meines Erachtens die KUVs, die Kurs/Umsatz -
Verhaeltnisse. Man legt diese zugrunde, betrachtet die Marktposition des Unternehmens und kommt sowohl zu einer Schaetzung des kuenftigen Wachstums als auch aufgrund des jeweiligen Preiskampfes zu einer Schaetzung der kuenftigen
Gewinnmarge. Beim Marktfuehrer Intel wird die Gewinnmarge deutlich hoeher liegen, als beim ewigen Verfolger AMD.
Mit diesen Werten koennen Sie nun selber einschaetzen, ob ein KUV von 1 gerechtfertigt ist, eventuell bei gut positionierten Unternehmen kann ein KUV von 3 oder gar 5 noch okay sein.
Alles, was darueber ist, kann hoechstens durch Ausnahmeunternehmen im
Laufe der Zeit gerechtfertigt werden. Die meisten der Unternehmen, die ein KUV groesser 5 haben, werden in den naechsten Monaten Federn lassen muessen.
Das durchschnittliche KUV 02e fuer den SOXX liegt mit 7 zu hoch. Es kann nicht der ganze Index nur aus Ausnahmeunternehmen bestehen. Somit sollte auch der Index in den naechsten Monaten weiter zurueckkommen.
Xilinx beispielsweise mit einem KUV von 13 und ohne Gewinne im abgelaufenen Jahr sieht vor diesem Hintergrund recht hoch bewertet aus. Der Umsatz ist auf das Niveau von 2000 zurueckgefallen. Fuer das laufende Jahr ergibt sich ein KGV 02e
von 80. Selbst wenn Xilinx nun wieder einen Wachstumspfad einschlagen kann, sollte es eine Weile dauern, bis ein solches KGV in vernuenftige Bereiche kommen wird. Zumal wir nicht mit einer neuen Hausse rechnen, sondern mit einer langsamen
Stabilisierung auf niedrigem Niveau."
Also, da sollte es doch massenhaft Shortkandidaten geben.... :D
COT Precious Metals
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COT-PMs.gif
http://www.sharelynx.net/Markets/Master.htm
sYr:p
dolby 18.40 uhr ist die sesamstraße vorbye:p
18.40 uhr blöde tasten sind nie da, wo mich sie vermutet
korrektur der korrektur führt zu fehlerhäufung:p
18
30
uhr?
ich will idee- kein metall in welcher form auch immer............
wutschnaubtrine
krieg ist eine doofe idee
pheidros
27.04.2002, 21:34
Azatoth :
das leistungsbilanzdefizit der usa ...
Michael Schramm :
ist seit jahren ohne bedeutung (es fließt jeden monat frisches geld nach amerika)
Kannst übrigens selbst bei ntv nachlesen. Schramm ist zu dumm zum Milchholen, der fällt hin und zerbeißt die Mark, ich mein natürlich den Euro.
ironfist
27.04.2002, 21:36
nabend trine, na auch schon die 2. flasche rotwein aufgemacht? :hihi
trine , manchmal hab ich probleme deine beiträge zu deuten:eek:
@ ralph
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
Azatoth :
das leistungsbilanzdefizit der usa ...
Michael Schramm :
ist seit jahren ohne bedeutung (es fließt jeden monat frisches geld nach amerika)
http://www.plauder-smilies.de/party/pepsi.gifhttp://www.plauder-smilies.de/puke.gif
Original erstellt von Kosto8
trine , manchmal hab ich probleme deine beiträge zu deuten:eek:
:hihi :hihi :hihi
007-0815
27.04.2002, 21:40
Original erstellt von ironfist
nabend trine, na auch schon die 2. flasche rotwein aufgemacht? :hihi
Das dachte ich auch gerade. :rolleyes:
Sorry Trine. ;)
trine hat voll einen an der krone http://www.plauder-smilies.de/party/drinka.gif
:hihi
ich auch bald! :eek:
007-0815
27.04.2002, 21:55
Ich auch gleich. :D PROST.
http://www.holsten-pilsener.de/images/main_index_r1_c1.jpg
ironfist
27.04.2002, 22:07
die dritte flasche :cool: :hihi :o (aber nicht allein) :hihi :hihi :hihi
prost trine und alle anderen, die feucht fröhlich nebenbei oder hauptberuflich diesen thread ansteuern :hihi :hihi :hihi
germanasti
27.04.2002, 22:42
Danke für den Artikel Beamex :)
Jo, die Amiwerte sind noch immer sauteuer.
Doch sind bald alle Aktien leerverkauft, dann haben wir ein Problem mit dem decken. :hihi
Ralph:
N-TV ist ein Witzfigurensender, deshalb siehst du dort auch keine seriösen Analysten mehr.
germanasti
27.04.2002, 22:46
Investmentbanking
Die Berenberg Bank ist eine schwerpunktmäßig im Bereich deutscher Small- und Midcap-Unternehmen gut positionierte Investmentbank und als Handelshaus anerkannt bei deutschen und internationalen institutionellen Investoren.
Mirja Rothschaedl
Tel. +49 - 40 - 350 60 - 393
Fax. +49 - 40 - 34 34 17
Investmentbanking@berenbergbank.de
Unsere Analysten verfügen über fundierte Fachkenntnisse zu interessanten Wachstumsunternehmen und unterbewerteten Aktien in Deutschland.
http://www.berenberg-bank.de/investmentbanking/index.html
-------------
Vorallem die Flachpfeife Michael Schramm! :hihi
germanasti
27.04.2002, 22:48
http://www.berenberg-bank.de/htdig/results_fs.jsp?words=schramm&config=berenbergbank&exclude=english
Der Schramm sitzt bei der Berenberg-Bank sogar ganz oben.
Hm, denen sollte man tatsächlich Auszüge aus dem N-TV - Chat zuschicken und entsprechend kommentieren
Germa,
du solltest dem Schramm diese Einschätzung schicken:
Black Blade
Blanchard Gold Bear Report and Other Investment Blunders
Remember that report from the Blanchard crowd? It was a report that detailed the demise of Gold as an investment and even stated that Gold prices would crash. We don't suppose that they will admend the report though.
Other blunders include the BoE Gold auctions where the losses are piling up fast in the face of rising Gold prices. Then there is the SJ Kaplan blunder. Bailing out of Gold shortly before the the strong rallies and putting the proceeds into NASDAQ shares just prior to the renewed NASDAQ crash does not appear to be a winning strategy in our opinion.
A lot of investment houses will be likely to work the phones over the weekend in order to pump and prime the market for Monday and attempt to push down the POG. The rally in Gold is likely to continue even with a few bumps along the way. The stock markets are crashing, the bond markets are pathetic, and there are very few viable investments left. Even the "real estate bubble"/"housing bubble" is bursting (down 8.3% in March).
- Black Blade
http://www.getpics.de/feuer2.gif Back in timehttp://www.getpics.de/feuer2.gif
sYrhttp://www.getpics.de/licht4.gif
germanasti
27.04.2002, 23:06
So ganz wie gewünscht entwickelt sich mein Jahresausblick nicht :(
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/thread.php?&uid=0&iid=0&tid=527599&fid=2&offset=50&what=2&k=germanasti
Ein Auszug:
---------------------------------------------
Ein sehr bewegtes Jahr geht zuende, dass uns viel Leid und Freud gebracht hat, wobei die Freud nur einem kleinen Teil der Anlegerschaft zuteil wurde. Trotz weltweiter Hoffnung erlebten wir den Grossteil des Jahres über fallende Kurse & da bekanntlich die Hoffnung als letztes stirbt, gehen die Finanzmärkte mit einer positiven Grundeinstellung ins Jahr 2002. Mag gut sein das diese zu Beginn bestätigt wird, doch sollten wir nie vergessen das im März 2000 ein 20jähriger Wirtschaftsboom endete, der auf dem Höhepunkt eine masslose Übertreibung darstellte. Nun ist Bärenzeit!
Wir durften Zeuge des grössten und längsten Wirtschaftsaufschwungs aller Zeiten sein und müssen nun auch mit der negativen Seite vorlieb nehmen, die mit ziemlicher Sicherheit die schlimmste Baisse der letzten 150 Jahre sein wird. Grosspleiten wie Enron und bürgerkriegsähnliche Zustände a´la Argentinien werden die neue Form der Globalisierung dieses Jahrzehnts sein und auch die Industrieländer in eine tiefe Krise stürzen. Vergesst das nie, auch wenn es zwischenzeitlich längere Erholungsphasen gibt.
"Lieber mit dem schlimmsten rechnen und positiv überrascht werden, als unvorbereitet in Satans Hölle verweilen!"
Wird das Jahr 2002 die Enttäuschungen des Jahres 2001 ausbügeln können?
Wir erinnern uns mit Grauen an die vielen Zinssenkungen, die ihre Wirkung bis in den Herbst hinein verfehlten und zum Schluss ein Verkaufs-, anstatt Kaufsignal waren. Auch das Steuersenkungspaket der US-Regierung und das Bargeldgeschenk Bushs verpufften wirkungslos, denn die Amerikaner entdeckten ein fast schon totgeglaubtes Gefühl, nämlich das des Sparens. War die Sparquote zu Jahresbeginn noch auf einem Rekordniveau tief im negativen Bereich, wandelte sie sich bis zum Spätsommer auf unglaubliche +4%. Die Grundzüge einer Deflation wie man sie nicht besser erkennen kann. Dies umfasste logischerweise auch die Unternehmen selbst, die eine Gewinnwarnung nach der anderen aussprechen mussten und massiv einsparten, bzw. Investitionen zurückstellten. Massenentlassungen waren die Folge, was wiederum zu einem weiteren Konsumrückgang führte. So begann sich das deflationäre Baisserädchen zu drehen und die Abwärtsbewegung wurde immer schneller.
Hoffnungslosigkeit und Panik begann sich breitzumachen, ehe der 11. September den Wendepunkt brachte, ab dem scheinbar eine neue Zeit geboren wurde.
So traurig es klingen mag, der fürchterliche Anschlag vom 11. September hat Amerika aus der deflationären Baissespirale geholt und die Grundlage für einen neuen Wirtschaftsaufschwung geschaffen. Das Ereignis führte an den Börsen zu dem dringend notwendigen sell out % liess den Pessimismus der Menschen soweit sinken, dass es nur noch aufwärts gehen konnte. Zudem holten viele Firmen so ziemlich alle aktuellen Leichen aus dem Keller und packten sie in die grauenvollen Q3-Ergebnisse mit ein. Weitere massive Zinssenkungen und eine noch nie dagewesene Menge an künstlicher Liquidität (nach dem 11.09. wurde die 100fache Menge des Bubble-Geldes im Vergleich zum Crash von 1987 in den Markt gepumpt) sorgten für einen gewaltigen Aufschwung an den Weltbörsen. In Amerika eher moderat ausgefallen, in Deutschland in Form der grössten Rallye aller Zeiten (so gründlich hatten unsere Micheles während des Crash den Markt aufgeputzt). Dies führte zu einer Rückkehr des Konsums, was zumindest einige Frühindikatoren anzeigten.
Der WTC-Anschlag war sowas wie die Rettung in letzter Minute. 5000 Menschen mussten sterben um den Fortbestand der US-Wirtschaft zu gewährleisten. So traurig es auch klingen mag! Nun darüber zu diskutieren inwieweit der US-Geheimdienst darin involviert war und ob Amerika den Anschlag auf das eigene Land selbst gestrickt hat, um damit die eigene Wirtschaft zu retten ist müssig, denn die Wahrheit werden wir eh nie erfahren. So bleiben viele Fragezeichen die wir besser als unabänderbare Gegebenheit hinnehmen, wie so viele andere Ereignisse in der Vergangenheit. Wäre eh schlecht für die menschliche Psyche.
Das Jahr 2002:
Noch nie zuvor war wohl die Hoffnung und die vermeintliche Sicherheit ob einer Trendwende in 2002 so gross wie jemals zuvor. Man kann es teilw. als Hilflosigkeit bzw. Festhalten am letzten Strohhalm bezeichnen. Keine gute Vorzeichen, die wohl sehr schnell enttäuscht werden.
Stehen und fallen wird im kommenden Jahr alles mit dem amerikanischen Konsum. Deshalb gilt es diesen genauestens zu beobachten.
Trotzdem ist ein kleiner technischer Wirtschaftsaufschwung so gut wie sicher. Es ist so was wie ein Zäckchen nach einem 18 Monate andauernden Wirtschaftscrash ohne Ruhephasen. Von Quartal zu Quartal neue Gewinnwarnungen. Irgendwo müssen die einen vorläufigen Boden finden, ehe neue Hiobsbotschaften die nächste Lawine auslösen. Ausserdem ist ein Fall des US-BIP´s von +5,7 auf -1,5% in 1,5 Jahren einsamer Weltrekord! 7-8 Quartale fallende Wirtschaft und dann 1-2 Quartale Erholung ist in etwa das Gegenstück zum Boom ab 1980 und zeigt eindrucksvoll wie gefestigt die Baisse bereits ist. In dieser Form sollten die nächsten Jahre fortgesetzt werden, bis ein Ausgleich zu der Jahrhundertübertreibung gefunden wurde.
Kurzfristig, d.h. in Q1 leben die Amis von der Hoffnung und besseren Unternehmens- und Wirtschaftszahlen aufgrund gewaltiger Rabatte auf Konsumgüter. Dies könnte sich in diesem Quartal positiv auswirken, da mit dem Crash-Q3 viele Abschreibungen vorweggenommen wurden. Spätestens in Q2 sollten die Wirtschaft wieder im alten Trott sein.
Gut möglich das es sowohl fundamental als auch kurstechnisch mit einer sehr positiven Überraschung beginnt. Eine längere Seitwärtsbewegung könnte im Januar, ggf. auch erst Februar enden und einen weiteren sehr starken Hype auslösen. Dieser könnte von einem völlig überraschenden Wirtschaftsaufschwung bereits in Q1 bestätigt werden, der die Masse, die an einen Boom im 2. Halbjahr glaubt, auf dem falschen Fuss erwischt. Genau diesen falschen Fuss besitzt auch US-Notenbankchef Allan Greenspan, der noch im Dezember seine Zinssenkungsrunde fortsetzte. Niedrige Zinsen + starker Wirtschaftsaufschwung = galoppierende Inflation, gegen die Greenspan wohl schon im 1. Quartal massiv ankämpfen muss. Seine Waffe: Zinserhöhungen. Diese könnten zu Anfang euphorisch gefeiert werden von den Börsen und Unternehmen. Zum einen wäre nämlich die Aktienrallye fundamental gerechtfertigt, zum anderen sollten viele Firmen kurzfr. massive Investitionen durchführen, da das Geld wieder teurer wird. Ähnliches könnte man bei der Bevölkerung erleben. Dies alles bringt noch mehr Geld in den Umlauf, was weitere Zinserhöhungen notwendig macht und das Inflationsrädchen aktiviert. US-Leitzinsen Ende 2002 bei 8,5 - 9,5%? Warum nicht? Vll. entsteht dann eine neue Zinssenkungsphantasie. *g* Allerspätestens ab Spätsommer würde diese Inflation wohl für den nächsten fundamentalen Einbruch sorgen. Wahrscheinlicher ist aber ein Aus bereits in Q2, denn die Menschheit hat von ihrer Gier überhaupt nichts verloren. Ergo könnten alle Investitionen und Käufe auf einen Schlag getätigt werden. Das anschliessende Loch sorgt dann schon für die notwendige Panik.
Auch möglich das sich die Inflation weit nach hinten schiebt und wir auch in 2002 eine klassische Deflation erleben. Die Folge wäre wohl ein ganzjähriger Salamicrash an den Börsen, der immer unvolatiler wird. Wäre eine Katastrophe für die Kurzfristspekulanten und das finale Ende der USA.
Neben Inflation sollten in 2002 die Schlagwörter INSOLVENZEN sein.
Enron und Argentinien waren erst der Anfang einer gewaltigen Welle, die wir und unsere Väter noch nie erlebt haben. Nach Enron werden es die vielen kleinen Enron´s sein, die von der "Mama" abhängig waren und dann wiederum die nächsten Grossen zu Fall bringen. Ähnlich wird es sich mit Argentinien verhalten. Dieses Land wird nach und nach ganz Südamerika und andere Schwellenländer dieser Welt erfassen. Wohl noch nicht kompakt in 2002, doch die Wege werden markiert.
Dies alles wird zu einem enormen Abschreibungsbedarf bei den Banken führen, die diesem Druck irgendwann nicht mehr standhalten können und reihenweise platzen. Grund für den globalen Crash in 2003?
Die grösste Gefahr im kommenden Jahr wird wohl vom Cowboy und selbsternannten Weltherrscher US-Präsident Bush ausgehen.
Er wird seinen globalen Feldzug weiter fortsetzen und ein Land nach dem anderen plätten. Die Genehmigung dafür hat er nach dem 11.09. von der Welt und dem US-Kongress bekommen. Noch kein Mensch vor ihm hatte soviel Macht! Welches wird das erste Industrieland werden, dass die gefährlichste Person, seit der Schlange aus dem Garten Eden, mit Worten bedrohen wird?
Dies könnte die US-Wirtschaft massiv beeinflussen und muss daher ständig beobachtet werden.
Deutschland wird sich wohl auch im Jahr 2002 nicht vom Untergang der US-Wirtschaft abkoppeln können. Eher ganz im Gegenteil, denn wir sind mit unserer Bankenpleite schon wesentlich weiter als Amerika. Schmidt-Bank & Consors sollten nur der Anfang gewesen sein. Die meisten anderen Privatbanken und auch Grössen wie die Hypovereinsbank sollten in arge Bedrängnis geraten.
Ansonsten droht eine weitere Rodung des deutschen Mittelstands. Die Insolvenzwelle des letzten Jahres war erst der Anfang! Möge die deutsche, bzw. auch europäische Regierung endlich die Weichen zur Osterweiterung und Abkoppelung von Amerika stellen. Die Zeit dafür wird bald kommen.
Eine grosse Belastung könnte die ab 01.01. in Kraft tretende Gesetzesänderung zum steuerfreien Verkauf von Unternehmensbeteiligungen bringen. Die grossen Versicherungskonzerne haben bereits angekündigt mittelfristig alle ihre Industriebeteiligungen zu lösen. Eine gewaltiger Verkaufsdruck könnte den DAX erfassen!
Die Überraschung im Jahr der Fussballweltmeisterschaft könnte das Gastgeberland sein, nämlich Japan.
Von sämtlichen Analysten gebasht sah sich die japanische Regierung vor wenigen Tagen dazu gezwungen erstmals einen vernichtenden Ausblick für das kommende Jahr abzugeben. Man rechnet mit max. 0-Wachstum, eher einer Fortsetzung der Rezession. Wo soll bei soviel Pessimismus noch Potential für eine weitere Abwärtsbewegung sein?
Japan lebt seit 12 Jahren in einer Baisse, in der sich ein unglaublicher Kapitalüberhang der Einheimischen aufgetan hat, dass zum Grossteil im Ausland angelegt ist (angeblich gehören 1/3 der US-Bonds den Japanern!). Irgendwann wird der Tag kommen an dem diese Asiaten die Entbehrungen der letzten 12 Jahre nachholen & dies wird 100%ig ohne Vorankündigung vonstatten gehen.
Japan der Topmarkt in 2002? Ein grosser Risikofaktor bleibt, nämlich die extreme und völlig undurchsichtige Schieflage der dortigen Banken. Platzen diese, wird es psychologisch grausame Folgen für alle Finanzmärkte der Welt haben!
Ansonsten bietet dieses Land alles um eine kleine blühende Landschaft darzustellen. Ganz wichtig dabei das es keinen Exportboom benötigt, sondern die Japaner ganz alleine für einen neuen Aufschwung sorgen können. Sie müssen lediglich die oben angesprochenen Entbehrungen nachholen & das können sie, denn im Gegensatz zu den Amis sind diese Menschen noch immer sehr sehr vermögend. Profitieren wird davon fast ausschliesslich die heimische Wirtschaft, da sich die ausländischen Firmen aus diesem Markt fast vollständig zurückgezogen haben.
Meine Vision, bzw. Wunsch: Der Nikkei hebt zu Jahresbeginn ab & dann im Februar/März, wenn jeder die grossen Bankenpleiten erwartet, kommt es zu einem sagenhaften upmove wegen Ausbleiben und windows-dressing zum Ende des Fiskaljahres. Dies würde gewaltige Kapitalmengen aus dem Ausland anlocken (kaum ein Fonds ist mehr in Japan investiert), was zu einer Fortsetzung der Rallye im Frühjahr und Sommer führen würde. Gleichzeitig Crash der anderen Finanzmärkte rund um den Globus, da der dortige Kapitalabzug nicht mehr ausgeglichen werden kann. Ob es so kommt? Greenspan würde sicherlich nicht tatenlos diesem Treiben zusehen.
Die konkrete Orakelei:
Kommen wir nun zu dem Punkt der von besonderem Interesse ist, nämlich der vermutliche Jahresverlauf.
Leider hat sich die Chartlage zum Jahresende nicht endgültig aufgelöst, so dass zumindest die ersten 1,5 bis 2 Monate nur sehr schwer zu deuten sind. Erleben wir momentan eine ausgeprägte Seitwärtskonsolidierung auf sehr hohem Niveau, oder ist die Liquidität bereits vollständig im Markt? Letztere wird entscheiden, ob die Finanzmärkte zu Jahresbeginn einen weiteren gewaltigen upmove hinlegen und dann crashen, oder die ausgeprägte obere Umkehrformation vollenden und in den nächsten Salamicrash übergehen, der in einem Grossen endet. Deswegen erlaube ich es mir Ende Januar/Anfang Februar ein update der folgenden Analyse vorzunehmen.
Idealerweise sollte es in den ersten 6 bis max. 10 Wochen zu einem starken Anstieg kommen (die ersten beiden Januarwochen sind für mich dabei uninteressant), ehe es nach einer kurzen oberen Umkehrformation gewaltig in den Keller rauscht. Aufgrund des dann sehr hohen Niveaus und der vernichtenden Psychologie sehe ich keine grossen technischen Gegenbewegungen im weiteren Jahresverlauf. Kleine Zacken zu Beginn des Falls (SKS) und während der Sommerferien (Marktmanipulationen) sind möglich. Grosser Crash im Frühherbst (Flächenbrand in Südamerika) und möglicherweise grösster Wochenanstieg aller Zeiten im November (Rücktritt Greenspans?) der in eine lange Seitwärtsbewegung mündet, würden keinen versöhnlichen Jahresausklang bringen. & auch in 2002 besteht durchaus die Möglichkeit einer Trendwende aufgrund eines externen sehr traurigen Anlasses sein. Das Ableben Greenspans im Sommer wäre ein solcher Anlass - Tatsache! Hoffen wir es aber nicht.
Hintertürchen? In Q1 Wirtschaftsbelebung und gleichzeitig Börsencrash mit erfolgreichem Test der Septembertiefstände wären die endgültige Trendwende für einen neuen mehrjährigen Wirtschafts- und Börsenaufschwung. Dazu sehe ich aber weder fundamentale noch psychologische Gründe!
----------------------------------------
Offensichtlich hat der 11.09. nicht den nachhaltigen Aufschwung gebracht, was als sehr negativ zu werten ist. Deflation geht somit weiter.
Doch was ist wenn nun die Septembertiefststände halten? :confused:
Aktien können eben steigen oder fallen. :p
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germanasti
27.04.2002, 23:07
SYR:
Solche Briefe landen leider schon im Vorzimmers Mülleimer :cry:
germanasti
27.04.2002, 23:09
VORSCHAU - US-Kreditmärkte leichter erwartet
New York, 27. Apr (Reuters) - Die US-Kreditmärkte werden nach Einschätzung von Analysten in der kommenden Woche die Kursgewinne der Vorwoche vermutlich nicht halten.
Dafür sprechen nach Ansicht der Experten sowohl technische Faktoren als auch die Erwartung positiver Konjunkturdaten. Die Kurse der Staatsanleihen blieben allerdings weiterhin stark von der Entwicklung an den US-Aktienmärkten abhängig, hieß es.
In der vergangenen Handelswoche hatten Quartalsberichte von Unternehmen wieder Sorgen um die Gewinn-Entwicklung aufkommen lassen. Investoren waren verstärkt in die als sicherer Anlagehafen geltenden Bonds eingestiegen, was zu Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt hatte.
"Wir sind mittlerweile überpreist", sagte Brian Wesbury, Chef-Ökonom bei Griffin, Kubik, Stephens and Thompson, mit Blick auf die Anleihemärkte. "Die Wirtschaft erholt sich, und meiner Einschätzung nach werden die Daten in der nächsten Woche zeigen, dass die Wirtschaft ganz schön stark ist."
So werde die Umfrage des Institute for Supply Management am Mittwoch wahrscheinlich die anhaltende Stärke des Verarbeitenden Gewerbes unterstreichen, das die US-Wirtschaft mit in die Rezession gezogen hatte. Nach Einschätzung Wesburys werden die Daten die Anleihemärkte möglicherweise unter die derzeit hohen Stände drücken. Auch der für Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht für April könnte die Bonds belasten, sagte Tony Crescenzi, Chef-Anleihestratege bei Miller Tabak Co.
An den US-Kreditmärkten waren die zehnjährigen Staatsanleihen am Freitag um 9/32 auf 98-19/32 gestiegen. Sie rentierten mit 5,058 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 15/32 auf 96-31/32 bei einer Rendite von 5,592 Prozent.
mer
germanasti
27.04.2002, 23:11
Einen für Nasdaq10.000 :D
Ohne Chips läuft nichts
Erstmals und exklusiv für WELT am SONNTAG: Siemens-Chef Heinrich von Pierer und Infineon-Chef Ulrich Schumacher im Doppelinterview über die Folgen der Halbleiter-Technologie für unsere Gesellschaft
WELT am SONNTAG: Herr von Pierer, Siemens legte 1952 den Grundstein für die Produktion von Chips. Womit war der elfjährige Heinrich damals beschäftigt?
Heinrich von Pierer: Ich stand damals an der Schwelle zum Gymnasium. Das hieß: Latein, Griechisch und antike Mythologie. Mich faszinierte Odysseus List mit dem Trojanischen Pferd oder wie Hannibal die Alpen überquerte und Herkules den Augias-Stall ausmistete. Im Übrigen gab es Anfang der 50er-Jahre in meinem Elternhaus wie fast überall die Situation, nach den Wirren von Krieg und Neubeginn wieder Ordnung in das Alltagsleben zu bringen. Und ich verdiente mein erstes Geld als Balljunge auf dem Tennisplatz: 40 Pfennig für die Stunde.
WamS: In dem internen Rundschreiben Nr. 14 von 1952 heißt es, "Halbleiter gewinnen an Bedeutung...". Wussten die Siemens-Manager, welche Reichweite ihre Entscheidung hat, eine Chip-Fabrik zu bauen?
Von Pierer: Ob das den Herren bewusst war, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Sicher aber ist, dass die Halbleiterei ein spannender Weg mit Höhen und Tiefen und mit enormen Vorleistungen war. Wir brauchten langen Atem. Mit dem Börsengang unseres Geschäftsbereiches 1999 haben wir einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Infineon ist ein hochinnovativer Wettbewerber in der Weltliga der Halbleiterindustrie. Darauf sind auch wir stolz.
Ulrich Schumacher: Eigentlich begreift man erst im Rückblick, wie bedeutungsvoll dieser Schritt damals war: Die heutige Welt wäre ohne Mikrochip schlicht undenkbar. Grundlage für die gesamte Informations- und Kommunikationstechnologie war, dass die Chips ständig leistungsfähiger wurden. Hinter dieser enormen Innovationsdynamik seit 50 Jahren steckt eine außerordentliche Leistung von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, die ihresgleichen sucht.
WamS: Chips sind heute nicht viel mehr als ein Rohstoff für das Funktionieren der computergesteuerten Welt ...
Schumacher: ... Richtig, richtig. Wir leben heute in einer Informationsgesellschaft, für die die Halbleiterindustrie ähnlich wichtig ist, wie die Mechanisierung der Arbeitswelt für die Industriegesellschaft.
WamS: Haben Sie eine Ahnung, wie oft der Durchschnittsdeutsche täglich mit Halbleitern in Kontakt gerät?
Von Pierer: Ziemlich oft und meist unbewusst. Zum Beispiel beim Autofahren, bei der Bedienung von Staubsauger, Waschmaschine und anderen Haushaltsgeräten, beim Telefonieren oder Arbeiten am PC, vielfach bei der Beleuchtung in Haus und Büro, beim Fotografieren ...
Schumacher: ... Man muss nur in die eigene Geldbörse greifen - allein dort haben Sie schon drei Chips auf Ihrer EC-Karte, Kreditkarte und Ihrem Krankenkassenausweis - von Ihrem Handy ganz zu schweigen. Es gibt tatsächlich keinen Bereich mehr, in dem der Chip nicht gegenwärtig ist. Insgesamt sind heute weltweit wohl mehr als 20 Milliarden Mikrochips im Einsatz.
WamS: Viele, vor allem ältere Menschen beobachten das Funktionieren der Welt im Takt der Bits nicht ohne Argwohn. Fühlen Sie sich schuldig?
Von Pierer: Das ist keine Frage des Alters allein. Es gibt bekanntlich dynamische 80-Jährige und behäbige Twens. Ihre Frage zielt aber auf den viel zitierten digital divide, also die Gefahr der Zweiteilung der Gesellschaft in Menschen mit Zugang zu modernen Informationstechniken und anderen, die außen vor bleiben. Die Gefahr besteht natürlich noch viel mehr im Verhältnis von Industrieländern zu Dritter Welt als innerhalb Deutschlands. Und da sind Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam aufgerufen, die drohende Gefahr in eine Chance für möglichst viele umzudrehen.
WamS: Also unschuldig. Herr Schumacher?
Schumacher: Auch unschuldig. Man darf nicht vergessen, dass Mikrochips durchaus auch für die ältere Generation enorme Vorteile bieten und deren Lebensqualität deutlich verbessern. Chips in medizinischen Geräten können Leben retten, die Chiptechnik kann einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Haus und Hof leisten. Auch die Kommunikation im Alter wird erleichtert.
WamS: Als Volksaktie wurde die Chip-Sparte Infineon 1999 an die Börse gebracht. Renditesicher sollte das Papier sein. Aber weder als Volksaktie noch als renditesicher hat sich die Aktie erwiesen. Schuldgefühle Herr von Pierer? Immerhin sind Sie den wankelmütigen Geschäftsbereich los.
Von Pierer: "Wankelmütig" - das verbinde ich nun wirklich weder mit Infineon noch mit Herrn Schumacher. Im Gegenteil. Nach meinem Eindruck wird bei Infineon sehr zielstrebig, entschlossen und erfolgreich gearbeitet. Dass man es in der Halbleiterbranche mit ausgeprägten Marktzyklen zu tun hat und die Papiere entsprechend volatil sind, konnte im Ernst niemanden überraschen. Das war bekannt und zusammen mit dem sehr hohen Kapitalbedarf dieses Geschäfts ein entscheidender Grund für unsere Überzeugung, diese Aktivität aus unserem Portfolio herauszulösen und zu verselbstständigen. Damit fahren wir und damit fährt Infineon besser, als wenn wir alles zusammengehalten hätten.
WamS: Nach zwei mauen Jahren scheint jetzt einiges darauf hinzudeuten, dass Umsätze und Margen branchenweit wieder anziehen.
Schumacher: Wir sind vorsichtig optimistisch. Im letzten Jahr haben wir den bislang stärksten Markteinbruch in der Geschichte der Halbleiterindustrie seit 1960 erlebt. Mittlerweile hat die Nachfrage wieder angezogen und die Chippreise sind deutlich gestiegen. Davon profitieren auch wir, wie unsere gerade vorgelegten Quartalszahlen zeigen.
WamS: Vor wenigen Wochen hat Siemens weitere Anteile von Infineon an der Börse platziert. Wollen Sie sich langfristig von der einst schönen Tochter ganz verabschieden?
Von Pierer: Wenn Sie mit "verabschieden" die weitere Rückführung unserer Beteiligung an Infineon meinen, dann gilt das, was wir immer gesagt haben. Wir ziehen uns vollständig zurück, und zwar markt- und kursschonend für beide Seiten. Deshalb gibt es keine fixe Vorstellung über Art und Tempo. Aber beide Unternehmen bleiben in besonderer Weise freundschaftlich verbunden. Wir sind Kunde von Infineon und Infineon ist Kunde von uns und auf wichtigen Feldern sind wir strategische Partner. Das sind aber keine exklusiven Beziehungen - weder auf der einen noch auf der anderen Seite.
WamS: Trübt eine solche Entscheidung nicht das Verhältnis zwischen Siemens und Infineon - oder gar zwischen den beiden Vorstandsvorsitzenden?
Schumacher: Keineswegs, es war von Anfang an klar, dass sich Infineon langfristig als eigenständiges und börsennotiertes Unternehmen am Markt behaupten muss. Durch die Unabhängigkeit von Siemens sind wir für andere Unternehmen als Partner und Lieferant interessanter geworden und können in unseren Märkten schneller agieren. Und das Verhältnis zwischen Heinrich von Pierer und mir ist bestens.
WamS: Wo sieht Ulrich Schumacher die Grenzen des Wachstums des Halbleiterbereichs?
Schumacher: Für die nächsten zehn bis 15 Jahre wird die Innovationsdynamik in jedem Fall anhalten. Ich sehe hier keine grundsätzlichen Barrieren - sondern im Gegenteil, immer mehr Anwendungsmöglichkeiten.
WamS: 1952 wurde ein Grundstein für die Welt von heute gelegt. Wo sehen Sie heute Entwicklungen, die die Welt in 50 Jahren bestimmen werden? Was haben Siemens und Infineon dazu im Köcher?
Von Pierer: Eine ganze Menge. Sprachsteuerung von Geräten wie jetzt bereits beim Telefonieren im Auto wird sich breit durchsetzen. Vernetzte Technik im Privathaus ist heute schon verfügbar, wird in der Zukunft aber Standard werden. Es wird ganz neue Arten medizinischer Analyse- und Therapiegeräte geben und die Möglichkeit, über Telemedizin auch über Entfernungen hinweg zwischen Patient und Arzt zu kommunizieren und Behandlungen durchzuführen. Auf allen diesen Feldern sind wir aktiv und vorne dabei.
Schumacher: Schon heute arbeiten wir an den Chips von morgen. Biometrie wird Datenschutz und Identifizierung erheblich sicherer machen. Nanotechnologie wird Chips noch kleiner, intelligenter und leistungsfähiger machen. Chips werden praktisch zum unsichtbaren Begleiter der Menschen. Da werden wir dabei sein.
Das Gespräch führte Ulrich Porwollik.
Meilenstein der Wirtschaft
Die Geburtsurkunde des Chips: Unter "Betrifft Halbleiterfabrik" verkündete von Siemens am 4. April 1952 per Rundschreiben lapidar den Beschluss, eine Halbleiter-Fabrik zu gründen. Seine Vision: "Die Halbleiter gewinnen für die gesamte Nachrichtentechnik immer mehr an Bedeutung." Die Wichtigkeit dieses Gebietes mache eine zusammenfassende technische Bearbeitung erforderlich.
Von Siemens lag richtig. Heute geht nichts mehr ohne Mikrochips. Mehr als 20 Milliarden Stück von ihnen sind in der Welt im Einsatz. Sie stecken PC's, natürlich. Aber auch in Waschmaschinen, Staubsaugern, Fotoapparaten, auf jeder Kreditkarte, Krankenversicherungskarte, Telefonkarte. Kein Bagger läuft heute mehr ohne sie.
Weltkonzerne verdienen heute viel Geld mit ihnen: Intel, AMD, Hynix, Micron und auch die Siemens-Tochter Infineon. Im vergangenen Jahr ging es im Sog der Konjunktur mit der Branche steil nach unten, ein Chip kostete fast nichts mehr. Ist aber nach wie vor viel wert. Jetzt ziehen Nachfrage und Preise wieder an, und bei Infineon ist man wieder "vorsichtig optimistisch."
http://www.welt.de/daten/2002/04/28/0428un329068.htx
germanasti
27.04.2002, 23:13
Heard in New York am Freitag
27.04.2002 17:21:00
Saure Kirschenzeit am Aktienmarkt. Sauerkirschen mag ich ja sehr viel lieber als süße. Nur habe ich die nach insgesamt über 10 Jahren in den USA noch nie finden können außer sie waren eingemacht. Der US-Aktienmarkt geizt jedoch leider gegenwärtig nicht mit ihnen und sehen die Gesichter vieler Marktteilnehmer im Moment denn auch aus als hätten sie gerade auf einen Kirschkern gebissen.
Der erste Eindruck des am Freitag Morgen veröffentlichten Bruttoinlandsproduktes für das erste Quartal 2002 war denn erstaunlich gut : Plus 5,8% Wachstum. Dann setzte jedoch die Ernüchterung ein. Das starke Wachstum schien in erster Line durch eine massive Erhöhung des Lagerbestandes der Wirtschaft entstanden zu sein und nicht durch hohe Umsätze oder Investitionen. Diese hätten sich ja wesentlich stärker in den bescheidenen Unternehmensergebnissen des ersten Quartals niederschlagen müssen. So ist das starke Wachstum im ersten Quartal leider in einem recht negativen licht zu sehen : es kannibalisiert das Wachstumspotential des zweiten Quartals, da Lager bereits gut bestückt sind. Nun kann nur noch der Konsument durch eine steigende Nachfrage verbinden, dass das Wachstum im zweiten Quartal nicht unterhalb 2,5% fällt. Instinktiv schien der Aktienmarkt dies ähnlich zu sehen, denn nach ersten Kursanstiegen der Aktienindices, glitten diese wieder ins Minus ab. Als dann auch noch der Konsumentenzuversichts-Index der University of Michigan mit nur 93 Punkten und nicht wie von den Marktteilnehmern erwartet mit 94,5 Zählern bekannt gegeben wurde, war die Enttäuschung groß .(Wir hatten in unserem Bericht vom Donnerstag hierauf hingewiesen, da der ABS News/ Money Magazine Consumer Comfort Index – welchen wenige Marktteilnehmer beobachten - bereits eine starke Punkteinbuße verzeichnet hatte). Oben aufgeführte Zahlen, ließen die Angst aufkommen, das sie die wirtschaftliche Erholung bereits wieder abzukühlen beginnt. Vor 2 ½ Jahren war uns noch gesagt worden, Zyklen seinen tot, nun bekommen wir von der Volatilität der starken, kurzen Zyklen ein Schleudertrauma.
Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney (DIS: WKN 855686) hat im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Mit dem Ergebnis lag Walt Disney jedoch im Rahmen der Wall-Street-Erwartungen. Das Nettoergebnis hat im zweiten Quartal vor Sonderposten $ 259 Mio. oder 13 Cent je Aktie betragen. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen vergleichbaren Pro-Forma-Nettogewinn von $ 524 Mio oder 25 Cent je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 10 Cent je Aktie bei einer Bandbreite von 8 bis 15 Cent gerechnet. Neben schwachen Werbeumsätzen beim TVsender ABC kämpfte Walt Disney seit den Anschlägen auf die USA am 11. September mit einem Besucherrückgang in den Disney-Vergnügungsparks. Allerdings gebe es erste, sehr „ermutigende Zeichen“ in der Freizeitpark-Sparte. Mit den genannten Ergebnissen für das zweite Quartal 2002 sieht das Unternehmen seinen weiteren Geschäftsgang „auf dem richtigen Wege“. Fortschritte beim Kostenmanagement hätten bereits geholfen, den Konjunkturabschwung „durchzustehen“, so dass mit einer weiteren guten Entwicklung bei Kernmarken und mit einer Ausweitung des Marktanteils in den meisten Geschäftsfeldern zu rechnen sei. Insgesamt gelang es Walt Disney Co im vergangenen Quartal wieder in die Gewinnzone und habe sich von großen Umstrukturierungsaufwendungen erholt. So waren in der vergleichbaren Vorjahrsfrist noch rund eine $ 1 Mrd. bzw. 0,44 Dollar je Aktie an Kosten für Umstrukturierungen angefallen. Die Aktie verlor am Freitag dennoch $ 0.90 und beendete den Handelstag bei $ 24.10.
Der US-Hersteller von Komponenten für die Glasfaserindustrie, JDS Uniphase (JDSU: WKN 890488) will nach einem Quartalsverlust in Milliardenhöhe 2.000 seiner insgesamt 10.000 Stellen streichen. Das Unternehmen reagiert damit auf die zusammengebrochene Nachfrage im Telekomausrüster-Markt. Im dritten Geschäftsquartal belief sich der Nettoverlust $4,3 Mrd. Darin seien Firmenabschreibungen in Höhe von $ 3,9 Mrd. enthalten. Für den Vorjahreszeitraum hatte JDS einen Verlust von $ 41,8 Mrd. ausgewiesen, wobei ebenfalls Abschreibungen von $ 39,8 Mrd. das Ergebnis belastet hatten. Der Umsatz lag im abgelaufenen Quartal mit $ 261,8 Mio. sowohl unter dem der Vorjahresperiode von $ 920,1 Mio., als auch des Vorquartals ($ 286 Mio). Vor Sonderposten bezifferte JDS den Verlust mit $66 Mrd. (Vorjahreszeitraum plus $ 160 Mio.) oder fünf Cent je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von lediglich zwei Cent je Aktie gerechnet bei einem Umsatz von $ 254 Mio. JDSU-Aktien verloren in einem schwachen Marktumfeld $ 0.50 um bei $ 4.53 aus dem Markt zu gehen.
Gruss aus New York, die DG European Securities, Claudia und Jerry
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=75502
ironfist
27.04.2002, 23:14
mirja rothschädel? :hihi :hihi :hihi :hihi
nachdem die party an den märkten vorbei ist, müßte die eigentlich brummschädel heissen.
den schramm noch einzuladen, nach seiner vergangenheit als ikarus der märkte ist eine absoltute frechheit von ntv. aber dieser sender ist ein absoluter witz geworden :mad: :mad: :mad:
diese betroffenheitsscheiße heute live, en direct, absolut immer am puls der zeit hat mich angekotzt, ein trauerdienst live, mein gott ist mir schlecht
haben die s so nötig die einschaltquoten zu pushen??? ich glaube , dass sagt alles. wem gehört dieser sender nochmal?
ach ja der deutsche michel soll systematisch ver,rscht werden, ob an der börse ,ob am neuen markt oder live vor der glotze.
das aller schlimmste : der deutsche michel macht auch noch ohne zu murren mit :mad: :hihi :mad:
ach in dem zusammenhang: ich bin froh, dass ich jetzt in diesen boards hier stöbern kann und von vielen meinungen mir meinen eigenen reim bilden kann. früher war ich auf die ntv k,cke allein angewiesen. vorbei die zeit, als ich noch per videotext
meine os kurse verfolgen mußte, die bekloppte werbung von irgendwelchen brokerfirmen hat mich wahnsinnig gemacht,internet sei dank, boards dieser welt sei dank und leute da draußen, allen germas, dolbys, trines, sabbels, cherrys etc. und auch ein paar von den gestörten als contrary opinions(manche nennen sie auch realiast en) vielen dank!!!!! nie wieder abhängig von diesen scheiss sendern!!!! :lach
auf zur vierten flasche zweigelt, mmmhhmm lecker :hihi :hihi , coole party hier :cool: :cool: :cool:
germanasti
27.04.2002, 23:17
Iron:
Deshalb gibt es dieses Thread :)
Und wir sind alle ein gleicher Teil davon, ohne irgendwelche Throne oder roten Teppiche. Nicht wie beim DOW Jones, wo die Schwergewichte mehr Einfluss haben. :hihi
Börse geht morgen weiter
euch noch einen schönen abend :)
Germa,
das sind keine "Briefchen", den kenne ich persönlich ziemlich gut aus dem Studium:mad::). Der arbeitet auf der Sellside, das da ist so ziemlich seine persönliche Ansicht:eek:...
Montag gehts erstmal runter, und dann muss sich bald zeigen ob der Wille da ist. Ein Problem hat aber der SPX und der NDX hat selber nur bescheiden Platz bis zur letzten wesentlichen Unterstützung vor 21/9/01... Aber ich bin gespannt was die Cheerleaders am Montagmorgen auffahren werden oder ob ein grosser so ganz unverhofft seine Aussichten anhebt (um dann in zwei Monaten zu warnen:hihi), mal sehen was kommt und danach fahren:p......
sYr:p
High steaks
27.04.2002, 23:20
Bernecker sieht in der aktuellen Actienbörse das Kusziel für Gold bei mindestens 345 bis 350$. Begründet mit der Goldkaufwut der Japse. Sein Favorit ist Anglogold.
Hab leider keine Ahnung wie man den Mist hier reinkopiert. :confused:
Bernecker :gomad :gomad :gomad Der soll besser zu LUpo schauen :hihi :hihi ..... Die Japse kaufen derzeit praktisch nicht, Yen ist stark;), $$$ schwach..... Typisch Bernecker, die Japaner waren im März aktuell und vor zwei Wochen im Mad-TV:hihi....
sYr
Bottervogel
28.04.2002, 00:17
GUten ABend :)
Ist ja nicht so viel los hier. Hat hier noch jemand Lust, etwas übers Gold zu diskutieren?
Ich habe im Moment Drooy, Gold, und einen Call weit im Geld. Drooy habe ich Donnerstag gehalten. Ich denke, das alles werde ich noch ein bisschen behalten. Aber irgendwann muss doch mal ein Rücksetzer kommen, oder ist der Zug schon in Fahrt? Wenn es auf 315 läuft, dachte ich, vorsichtig zu werden, aber wenn Germa dann einsteigt....
Optim ist ja heute nicht da, im wollte ich zu tvx gratulieren, ich habe mich wegen der Griechenland-Geschichte nicht reingetraut.
Dann habe ich noch coeur und eco, mal sehen...
Wie seht ihr eigentlich Öl?. Ich habe LUK, der CHart ist mir etwas unheimlich, das hält ja gar nicht mehr an. Sollte eigentlich nur eine Absicherung gegen den Kriegsausbruch sein, deswegen werde ich sie wohl halten. Aber wie sagt Germa, wenn die Europäer aufgefüllt haben, sinkt es wieder. Aber kaufen die Europäer nicht im Frühjahr und Frühsommer :)
Vernetzte Technik im Privathaus ist heute schon verfügbar, wird in der Zukunft aber Standard werden.
Soso, und irgendwann werden wir das Zeug dann fressen und scheisen.
Wir sitzen dann alle nur noch auf dem Arsch und der PC steuert Kühlschrank, Fenster und Klo.
Falls der ganze überflüssige und sauteure Käse mal funktioniert.
http://www.getpics.de/fehler2.jpg
http://www.getpics.de/smiley1.gif http://www.getpics.de/smiley1.gif http://www.getpics.de/smiley1.gif
nasdaq10.000
28.04.2002, 01:50
Original erstellt von germanasti
Einen für Nasdaq10.000 :D
Ohne Chips läuft nichts
Ulrich Schumacher: Eigentlich begreift man erst im Rückblick, wie bedeutungsvoll dieser Schritt damals war: Die heutige Welt wäre ohne Mikrochip schlicht undenkbar. Grundlage für die gesamte Informations- und Kommunikationstechnologie war, dass die Chips ständig leistungsfähiger wurden. Hinter dieser enormen Innovationsdynamik seit 50 Jahren steckt eine außerordentliche Leistung von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, die ihresgleichen sucht.
WamS: Chips sind heute nicht viel mehr als ein Rohstoff für das Funktionieren der computergesteuerten Welt ...
Schumacher: ... Richtig, richtig. Wir leben heute in einer Informationsgesellschaft, für die die Halbleiterindustrie ähnlich wichtig ist, wie die Mechanisierung der Arbeitswelt für die Industriegesellschaft.
WamS: Haben Sie eine Ahnung, wie oft der Durchschnittsdeutsche täglich mit Halbleitern in Kontakt gerät?
Von Pierer: Ziemlich oft und meist unbewusst. Zum Beispiel beim Autofahren, bei der Bedienung von Staubsauger, Waschmaschine und anderen Haushaltsgeräten, beim Telefonieren oder Arbeiten am PC, vielfach bei der Beleuchtung in Haus und Büro, beim Fotografieren ...
Schumacher: ... Man muss nur in die eigene Geldbörse greifen - allein dort haben Sie schon drei Chips auf Ihrer EC-Karte, Kreditkarte und Ihrem Krankenkassenausweis - von Ihrem Handy ganz zu schweigen. Es gibt tatsächlich keinen Bereich mehr, in dem der Chip nicht gegenwärtig ist. Insgesamt sind heute weltweit wohl mehr als 20 Milliarden Mikrochips im Einsatz.
WamS: Wo sieht Ulrich Schumacher die Grenzen des Wachstums des Halbleiterbereichs?
Schumacher: Für die nächsten zehn bis 15 Jahre wird die Innovationsdynamik in jedem Fall anhalten. Ich sehe hier keine grundsätzlichen Barrieren - sondern im Gegenteil, immer mehr Anwendungsmöglichkeiten.
WamS: 1952 wurde ein Grundstein für die Welt von heute gelegt. Wo sehen Sie heute Entwicklungen, die die Welt in 50 Jahren bestimmen werden? Was haben Siemens und Infineon dazu im Köcher?
Von Pierer: Eine ganze Menge. Sprachsteuerung von Geräten wie jetzt bereits beim Telefonieren im Auto wird sich breit durchsetzen. Vernetzte Technik im Privathaus ist heute schon verfügbar, wird in der Zukunft aber Standard werden. Es wird ganz neue Arten medizinischer Analyse- und Therapiegeräte geben und die Möglichkeit, über Telemedizin auch über Entfernungen hinweg zwischen Patient und Arzt zu kommunizieren und Behandlungen durchzuführen. Auf allen diesen Feldern sind wir aktiv und vorne dabei.
Schumacher: Schon heute arbeiten wir an den Chips von morgen. Biometrie wird Datenschutz und Identifizierung erheblich sicherer machen. Nanotechnologie wird Chips noch kleiner, intelligenter und leistungsfähiger machen. Chips werden praktisch zum unsichtbaren Begleiter der Menschen. Da werden wir dabei sein.
http://www.welt.de/daten/2002/04/28/0428un329068.htx
Danke germa, diese beiden Herren haben Recht.
Wir alle werden nicht jünger: Ohne Fortschritte in der Halbleiter-Technik ist z.B. die moderne Medizintechnik, ist medizinischer Fortschritt undenkbar.
Diese Art der Kommunikation wäre wohl auch nicht möglich ohne die Chip-Technik.
Schönes WE, n.
Capitals
28.04.2002, 02:18
hab ich per mail bekommen
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Gegründet/Sitz:
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Marktfeld:
Herstellung und Verkauf von Systemen zum Gebäudeschutz, insbesondere vollautomatische Zutrittskontrollsysteme sowie Kommunikationsanlagen
Wertpapierkennummer:
WKN 542195
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http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/rolleyes.gif
Capitals
28.04.2002, 02:27
27. April 2002
http://www.n24.de/N24Img/15/a2002042712535034715_194x145.jpg
Gütesiegel für seriöse Aktien gefordert
IDS-Gründer Scheer droht mit Rückzug vom Neuen Markt
August-Wilhelm Scheer, Gründer und Großaktionär des am Neuen Markt notierten Softwareanbieters IDS Scheer, fordert ein Gütesiegel für seriöse Aktien am Neuen Markt. Anhand dieses Prüfsiegels sollten Anleger diese Werte von "Schrottbuden" http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif unterscheiden können, sagte Scheer im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Als mögliche Indikatoren für die Prüfung nannte er Offenheit, Solidität der Finanzdaten sowie Pünktlichkeit der Veröffentlichungen.
"Wir lassen es uns als profitables Unternehmen nicht länger gefallen mit dieser dubiosen Szene in einen Topf geworfen zu werden", sagte Scheer angesichts des Skandals um gefälschte und frei erfundene Kennzahlen des kürzlich aus dem Neuen Markt verbannten Unternehmens ComROAD. "Passiert bis Jahresende nichts, überlegen wir ernsthaft, uns aus dem Neuen Markt zurückzuziehen", sagte der Wirtschaftsprofessor.
(ddp)
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bin eigentlich beim neuen markt von einem "sauberen" selbstreinigungsprozess ausgegangen, aber so langsam denke ich die werden sich noch "zerfleischen"
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/rolleyes.gif
Trüffelschwein
28.04.2002, 02:58
Durch Geschlechtsteile wird Freude und Leben geschaffen, durch Pistolen Leid und Tod.
Warum gilt dann die Veröffentlichung eines Pornobildes als anstössig, das Signatur-Bild von Capitals jedoch nicht?
Wenn das nicht pervers ist...
Mir geht übrigens diese Betroffenheitsorgie wegen des Amoklaufs in Erfurt auch gehörig auf den Keks, aber so ein Bild will ich gerade jetzt hier einfach nicht sehen!
Capitals, was geht in Deinem Hirn vor, so ein Bild reinzustellen? Von George Clooney gibt es ja wohl auch weniger problematische Bilder, oder?
Ciao, T.
Original erstellt von Trüffelschwein
Durch Geschlechtsteile wird Freude und Leben geschaffen, durch Pistolen Leid und Tod.
Warum gilt dann die Veröffentlichung eines Pornobildes als anstössig, das Signatur-Bild von Capitals jedoch nicht?
Wenn das nicht pervers ist...
Mir geht übrigens diese Betroffenheitsorgie wegen des Amoklaufs in Erfurt auch gehörig auf den Keks, aber so ein Bild will ich gerade jetzt hier einfach nicht sehen!
Capitals, was geht in Deinem Hirn vor, so ein Bild reinzustellen? Von George Clooney gibt es ja wohl auch weniger problematische Bilder, oder?
Ciao, T.
ich hatte mal im chill out einen weiber-thread :)
frauen im geilsten alter - aber jede hatte höschen und zum teil top an.
die bilder waren nicht im geringsten anrühig - aber nach genau 2 (!!!!!!!!) minuten wieder weg
:mad:
solche bilder wurden gelöscht! :mad: :bad
http://www.monitor.hr/belle/0204/020419.jpg
gibt´s was geileres auf der welt? :mad:
ausser vielleicht rothaarige :hihi wenn man´s mag :rolleyes:
aber so eine verdammte scheisse sehen unsere kinder (wenn man welche hat - in dieser verrückten welt) jeden tag :bad
http://www.spiegel.de/img/0,1020,180077,00.jpg
http://www.plauder-smilies.de/puke.gifKultur
ich geh dann mal besser schlafen. ist schon so früh!
bis denne, dat dolby mit den weibern :D
EXPE
was ist den das für`n bubble blowoff
Sales Quarters Ended:
3/31/02:...... $ 116.0 ml
3/31/01: .........57.2
Increase in Sales.......$58.8 million
Earnings:
3/31/02........$28.4 ml (GAAP earnings $5.7ml)
3/31/02..........4.4 ml
Increase in earnings $24 ml
Stock Price:
4/26/02:.........$82.44
4/26/01...........22.50
Increase in Stk Prc......$60.00 EXPE’s valuation, Based on 55ml shr
4/26/02 .........$4.6 bn
4/26/01............1.2 bn
Company’s valuation increased $3.4 billion
earnings sind von 4 auf 28 mio. gestiegen(gaap 5,8 mio.)
und die marktkap. stieg von 1,2 mia auf 4,6 mia.
:ne :ne
was da abläuft erinnert mich stark an die dot.com bubble 99/00 :hihi :hihi
eigentlich ein glasklarer shortkandidat
die pommesbude verdient also 5,7 mio und ist mit 4.6 mia. bewertet .
dummheit scheint keine grenzen zu haben.
blutbad ist da schon mal vorprogrammiert.
aktuell notiert der schrott bei 82$,mal schauen vielleicht lege ich mir schonmal ein paar okt. puts ins depot.
germa was meinste zum expe chart,wann kann crash beginnen ? :rolleyes:
gegen oben ist ja limit ist the sky angesagt,da der dreck beinahe auf ath. notiert.
germanasti
28.04.2002, 11:41
Moin :)
Die Euro am Sonntag schiesst heute mal wieder sämtliche Vögel ab.
Grosse Überschrift auf der Titelseite: Jetzt den Aufschwung kaufen :hihi:hihi:hihi
Mag ja sein das demnächst eine Rallye ansteht, aber nicht wegen Aufschwung sondern shorteindeckungen!
Acampora hat heute keinen Plan und kann nicht so recht verstehen warum die Börsen das BIP negativ gesehen haben.
Wäre Acampora ein Herr mit Anstand, hätte er zugegeben in den letzten 3 Wochen mit seinem bullischen Getue falschgelegen zu haben. Doch kein Wort! Hoffentlich tritt er bald ab. :mad:
Netter Bericht über Korea ist drinne. Euphorie vor der Fussball-WM. Börse dort hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Das wäre in Japan auch passiert, hätten die US-Shorties nicht dauernd draufgehauen. :mad:
germanasti
28.04.2002, 11:43
4604:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=expe&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=160194&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2942&mocktick=1
Erst unter 64 Dollar Trendbruch. OBV steigt immer weiter & ob die letzten beiden Tage bereits das Ende der Rallye waren ist schwer zu orakeln. Guck Dir Kerze von Dienstag an, da wollten noch viele rein, oder Leereindeckungen.
germanasti
28.04.2002, 11:47
Trüffelschwein:
Was gefällt Dir an dem Bild von Capitals nicht? Bezug zu Erfurt fehlt da total. :rolleyes:
Das war Alltag, wie er seit der Steinzeit immer wieder vorkommt. Traurig aber wahr!
& hätten wir nicht solch eine sensationsgeile Medienwelt, würden solche Dinge nicht rund um die Uhr gepusht werden. Alleine in der heutigen Bild am Sonntag neun Sonderseiten. :mad:
Original erstellt von germanasti
Trüffelschwein:
Was gefällt Dir an dem Bild von Capitals nicht? Bezug zu Erfurt fehlt da total. :rolleyes:
moin germa
so richtig schön ist das bild auch wieder nicht anzusehen. ;)
hast du schröder´s gesicht beim gottesdienst gesehen :rolleyes:
Moin Germa,
haste das eigendlich bemerkt?
Hat mich Helga drauf aufmerksam gemacht!
Wieso immer nach Amerika schauen?
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=850694400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=PUM.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=PUM.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=988453800+1019989800+850694400
Der passende OS!
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1000339200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=YVZV.STU&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=YVZV.STU&sTimeframe=3M&sTimestamp=1012213800+1019989800+1000339200
Gruß
Gert
Hop Sing
28.04.2002, 12:00
Guten Morgen :)
http://www.getpics.de/katze2.gif
Wann geht Deine Lehrstunde für Jagger weiter ?
Ich will auch lernen :cry
germanasti
28.04.2002, 12:02
Gert:
Tja, da hätte man dabei sein müssen. :(
Puma ist Paradebeispiel wie sich das viele Geld Werte der 2. Reihe sucht.
Haste Put darauf? :D
Dolby:
Nee, ich guck mir solche Berichte nicht an. Scheinbetroffenheit kann ich nicht gebrauchen. Was war da los?
die meldung hab ich von paules salami abgeschnitten :D
der reinste wahnsinn :mad:
Aus spiegel online.
ABSURDE ANALYSTEN-EMPFEHLUNGEN
Merrill-Chef sagt "Sorry"
Mit nicht ernst gemeinten Kaufempfehlungen haben Analysten von Merrill Lynch viele Kleinanleger zu verlustreichen Investments verführt. Das ist über Jahre her. Nun hat sich der Merrill-Chef öffentlich bei seinen Kunden entschuldigt.
AP
Merrill-Chef Komansky: Späte Reue nach dem Image-Desaster
New York - Anfang April hatte der New Yorker Generalstaatsanwalt die peinlichen Mails aus der Merrill-Research-Abteilung veröffentlicht. Die Analysten um Henry Blodget beschimpften darin Internet-Aktien als "Schrott" - stuften die Papiere aber gleichzeitig als "Buy" ein. Für Merrill-Lynch, Amerikas größtes Broker-Haus, ein PR-Gau sondergleichen.
Rund zwei Jahre nach dem Kurssturz an der Tech-Börse Nasdaq hat sich Merrill-Chef David Komansky nun öffentlich bei den Kunden, Aktionären und Mitarbeitern für die firmeninternen E-Mails entschuldigt. Das Unternehmen habe sich nicht an seine traditionell hohen Standards gehalten, erklärte Komansky. Er nannte die E- Mails "qualvoll und enttäuschend".
Komansky sicherte den Aktionären zu, dass Merrill Lynch sich dem Problem stellen werde. Man werde klare und bedeutsame Aktionen durchführen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
Merrill Lynch befinde sich in Verhandlungen mit dem Justizminister des Bundesstaates New York. Vergangene Woche habe man eine Vereinbarung erzielt, weitergehende Offenlegungen in den Forschungsberichten zu machen. Diese gehen nach Angaben der größten amerikanischen Brokerfirma weit über den gegenwärtigen Branchenstandard hinaus.
Die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC, der Verband der Wertpapierhändler und die New Yorker Börse seien damit befasst, neue Research-Regeln festzulegen, die für die Gesamtbranche gelten sollen. Merrill Lynch kooperiere dabei.
:gomad
germanasti
28.04.2002, 12:03
Moin HopSing :)
Wo Du überall liest. :hihi
Original erstellt von germanasti
Dolby:
Nee, ich guck mir solche Berichte nicht an. Scheinbetroffenheit kann ich nicht gebrauchen. Was war da los?
du hast die antwort im zweiten satz selbst beantwortet. schade das er nicht geweint hat :mad:
germanasti
28.04.2002, 12:05
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=2&sAv2free2=10&sAv3=na&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1012213800+1019989800+839548800
Der ARMS hat letzte Woche die Abwärtsbewegung fortgesetzt & lediglich zum Wochenschluss ein kleines Aufwärtshäkchen gemacht. d.h. die Grossen kaufen sich weiter in den Markt rein. :eek:
Nächsten Freitag ist deadline, dann sind 3 Wochen ab Topbildung rum. Muss man aufpassen das es ab morgen/Dienstag nicht endlos weit nach oben rennt.
bei puma hat sich die aktie fast besser entwickelt als der os! :hihi
ist das normal? :rolleyes:
danke germa
vermute das da eher shortis gegrillt wurden und panikartig gecovert haben.
der wert ist ziemlich illiquide,wenn da mal verkaufspanik aufkommen sollte
dann gibts nen riesen knall,so ähnlich wie bei unserem nm müll.der dreck kann aber noch gut weit über 100$ steigen.
das der dreck runter kommt ist so sicher wie das amen in der kirche,fragt sich nur wann,desshalb wenn puts dann nur auf langfristige basis.
germanasti
28.04.2002, 12:10
Dolby:
Deswegen lass ich meistens die Finger von OS auf Einzelaktien. :hihi
Hop Sing
28.04.2002, 12:13
germa, wann machst Du Deine Einschätzung für Montag?
Habe seit Freitag Alpträume :rolleyes:
http://www.getpics.de/katze2.gif
germanasti
28.04.2002, 12:15
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8953&mocktick=1
Bis 1075 P. hätte der S&P fallen sollen, 1076 P. sind es geworden. Nun stünde theoretisch ein weiteres Pullback auf 1105 oder 1118 P. an. Etwas störend dabei der monatelange Kampf um die GD100 und GD200. Das schaut schon mehr nach Kapitulation aus. Doch spricht der ARMS eher bullisch. :eek:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9976&mocktick=1
Morgen fehlen Vorgaben aus Japan (Feiertag) und Amilands Future crashte am Freitag nachbörslich. vll. kriegen wir morgen früh den sell-out bis 4850 P. Dann werfe ich mir einen Batzen Calls ein, die aber wieder rausfliegen -egal zu welchem Preis- wenn Amiland am nachmittag weiter fällt. Kommt der Dreh, bleiben sie per anziehendem SL drinne. Vll. kommt ja die wochenlange Rallye :)
#172 Erstellt von: schloss am 26-04-2002 14:36
Schöne Kriegskonjunktur!!!
...Military spending rose 19.6% fastest since 1967... (und danach kam ja die rosige Börsenzeit ca. 20 Jahre)
Investitionen dick im Minus!!
Klasse Zahlen, es muss nach oben!!!
----------
im grunde hat er recht!
aber die bewertungen :ne:ne
germanasti
28.04.2002, 12:16
HopSing:
Siehe #872 :)
Warum Alpträume?
Dolby:
Schloss meinte das ironisch. :p
Nach 1967 gingen die Börsen lange quer, nix hoch
#189 Erstellt von: Dolby Digital 5.1 am 26-04-2002 14:55
hallo leute
heute gewinnmitnahmen?
wäre doch für einen freitag normal
__________________
gruss dolby
:rolleyes:
Original erstellt von germanasti
Dolby:
Schloss meinte das ironisch. :p
Nach 1967 gingen die Börsen lange quer, nix hoch
:rolleyes:
20 jahre futurehandel? unten rein, oben wieder raus.
dann bin ich nicht mal 50 und lebe von zinsen. :lach
Hop Sing
28.04.2002, 12:23
Germa, wochenlange Ralley, das würde mir gefallen :rolleyes:
germanasti
28.04.2002, 12:24
HopSing:
Wenn dann aber nur per short-squeeze & solange bis Greenspan M3-Crash fortsetzt.
Charttechnik sagt Crash - Psychologie seitwärts bzw. Rallye.
We will see
#319 Erstellt von: Dolby Digital 5.1 am 26-04-2002 17:14
germa
ich bin raus
106 punkte in 1,5 stunden sind immerhin 1060 €
besser als in die hose geschiessen
short 10.070
buy 9964
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#323 Erstellt von: germanasti am 26-04-2002 17:21
Dolby:
DOW per SL mit 105 P. plus verloren.
Ich glaube das Futuretraden fang ich doch noch nebenher an. Aber extrem kontrolliert und nie nie nie vom Büro aus, d.h. nur abends.
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respekt :D
hab jetzt erst deine dow performance überflogen.
ich suche immer noch das posting von einem user, der die gigantische BIP geschichte ins schöne deutsch übersetzte :cry<